Bücher mit dem Tag "seeschlacht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "seeschlacht" gekennzeichnet haben.

39 Bücher

  1. Cover des Buches Der Palast der Meere (ISBN: 9783431039269)
    Rebecca Gablé

    Der Palast der Meere

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Fe

    Ich liebe die große Waringham-Saga von Rebecca Gablé sehr, auch wenn ich dieses Mal einen Punkt abziehen muss. Der Handlungsstrang vom jungen Isaac hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Mit Eleanor wurde ich jedoch lange Zeit nicht so richtig warm. Gegen Ende hat sie mich dann aber doch noch gepackt. Ein toller Roman, vor allem für Waringham-Fans!

  2. Cover des Buches Der Pirat (ISBN: 9783426517482)
    Mac P. Lorne

    Der Pirat

     (48)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    »Der Pirat« ist ein Buch bei dem ich ins Schwärmen geraten könnte! Schon das Thema, Francis Drake und englische Geschichte, faszinieren mich schon seit Langem. In Kombination mit guter Recherche und spannender Vermittlung ergibt das für mich nicht weniger als den perfekten historischen Roman!

    An historische Romane stelle ich sehr hohe Erwartungen was Recherche und Wahrheitsgehalt angeht. Das Werk von Mac P. Lorne konnte mich in beiderlei Hinsicht absolut überzeugen, ja mehr noch: begeistern! Auch die Vermittlung der geschichtlichen Inhalte gelingt ihm meisterhaft. Er lässt Drake, Elizabeth I und andere historische Figuren lebendig werden, nimmt den Leser mit auf spannende Kaperfahrten und erklärt ganz nebenbei Englands beginnenden Aufstieg zur Weltmacht. 

    Ein gewisses Interesse für Seefahrt sollte der Leser aber mitbringen, denn Lorne schildert die Seemanöver sehr detailliert und geht auch auf die Besonderheiten bei der Konstruktion der neuen englischen Schiffe ein. Dabei verwendet er natürlich einige nautische Fachbegriffe, den Lesefluss hat das aber nicht gestört und notfalls hilft das angehängte Glossar gut weiter. Für mich war dieser Teil sehr faszinierend und lehrreich, denn dass die Engländer so große Vorteile aus moderneren Schiffen mit besseren Kanonen zogen wusste ich noch gar nicht. Der Leser kann mitverfolgen wie England modernisiert und aufrüstet, Spanien aber an vergangenem festhält, während alle Zeichen auf einen Krieg hindeuten.

    Der Höhepunkt des Romans ist natürlich die Schlacht gegen die Spanische Armada. Lorne beschreibt diese so detailreich, dass man sich die Manöver und die Scharmützel sehr gut vorstellen und den Kanonendonner fast hören kann. Kurze Perspektivwechsel zu den Spaniern ermöglichen dem Leser auch einen Einblick in deren Denkweise und runden die Erzählung ab.

  3. Cover des Buches Die Muschelmagier (ISBN: 9783453533219)
    Kai Meyer

    Die Muschelmagier

     (517)
    Aktuelle Rezension von: Jessis_books

    Der zweite Band ist gut gelungen 🤩 keine Längen und der Schreibstil ist wie immer bei Kai Meyer flüssig und gut zu lesen. Es ist spannend Jolly in ihrer Entwicklung und ihren Entscheidungen zu begleiten 🥰 sie wird von Kapitel zu Kapitel stärker. Am besten finde ich wie sie allem Trotzt und NEIN sagt und geht aber am Ende doch einsieht das nur sie mit Munk die Rettung der Welt herbeiführen kann. Die ersten Annäherungen zwischen Jolly und Griffin sind so süß 🥲 Munk ist etwas nervig Seine oberlehrerhaftes Verhalten ist anstrengend. Aber ich liebe den Wurm der alles Holzige futtert was er nur kriegen kann 😂

  4. Cover des Buches Sturmwelten (ISBN: 9783453523852)
    Christoph Hardebusch

    Sturmwelten

     (80)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Ich hab das Buch echt zu lange auf mich warten lassen, dabei hab ich doch gewusst, dass es toll wird! :D

    Von Hardebusch werde ich in der Regel eigentlich nicht enttäuscht und deswegen war es auch endlich Zeit mit dem 1. Band dieser Reihe anzufangen. Ich hatte in letzter Zeit ein gewisses "faible" für Geschichten, die auf See spielten und mit Piraten, Marine und einer Welt, die stark an ein vergangenes Europa/Karibik erinnert, hat es mich von Beginn an gepackt. Wir lernen mit einigen Charakteren die Sturmwelt kennen und zunächst waren es mir einige Personalien zu viel, die ich auch nicht immer richtig zuordnen konnte. Vor allem Franigos Geschichte wirkt etwas falsch am Platz, aber seine Geschichte habe ich nicht als störend empfunden. Ich bin sicher, der Autor hatte schon früh die einzelnen Teile des Puzzles geplant und in den Folgebänden kommt alles zusammen. 

    Zu den Charakteren: Roxane (yeah für eine "starke" Frauenfigur") und Jaquento sind mir gleich ans Herz gewachsen. Bin auch gespannt, wie es mit Sinao weitergehen wird! 

    Das Magiesystem wurde meiner Meinung nach auch nicht genügend erklärt, weshalb ich immer noch ein bisschen ahnungslos bin, was die Maestre/Caserdoten eigentlich können und tun sollen.

    Das Buch hat sich relativ viel Zeit gelassen, um dann gegen Ende hin richtig an Fahrt zu gewinnen. Ich habe mich nie wirklich anstrengen müssen weiterzulesen, das war wohl dem angenehmen Schreibstil des Autors zu verdanken. Diesen 1. Teil habe ich als eine Art "Einführung" verstanden, denn noch sind einige Fragen ungeklärt. Aber der nächste Band steht ja schon bereit!

  5. Cover des Buches Götter der Rache (ISBN: 9783453438248)
    Giles Kristian

    Götter der Rache

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Sigurd träumt schon lange davon seinen Vater zu einem Kampf begleiten zu können. Doch dieser verbietet es ihm. Als die Männer dann plötzlich verraten werden, verliert Sigurd seine Familie und seine Heimat. Und er schwört Rache.


    Die Idee der Geschichte konnte mich direkt packen und war auch spannend mitzuverfolgen. Leider wird alles sehr emotionslos und oberflächig beschrieben, sodass ich mich nicht wirklich mit den Personen anfreunden konnte. Außerdem gibt es so viele Personen mit unterschiedlichen Namen, die nicht näher beschrieben werden, dass ich irgendwann den Überblick über die ganzen Nebencharaktere verloren habe. Dazu wird so unnötig viel Geflucht und die Sprache ist sogar für Wikinger etwas zu derb, wie ich finde.

    Die Handlung fand ich auch etwas gestellt und ich habe mich oft gewundert wieso Sigurd ständig der Einzige ist, der ohne einen Kratzer davon kommt, egal was passiert. Dafür sind die Kampfszenen sehr detailliert und bildlich beschrieben. Da kommt richtig Action auf und ich konnte sie mir wie in einem Film vorstellen. Auch wenn sie für meinen Geschmack manchmal etwas zu lange gedauert haben.


    Alles in allem ist es ein interessantes Buch für alle, die sich für Wikinger interessieren. Aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht, dafür war mir alles zu distanziert und gefühllos 

  6. Cover des Buches Pilgrim - Die Verlorenen (ISBN: B072HD8TGM)
    Joshua Tree

    Pilgrim - Die Verlorenen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    ACHTUNG! Spoiler zu Band 1!

    Handlung
    Der zweite Band schließt direkt an die Ereignisse aus dem Ersten an! Nach dem rasanten Abschluss geht es jetzt etwas ruhiger weiter, denn die Freunde wurden getrennt und müssen sich nun irgendwie in dieser "neuen" Welt durchschlagen. Dabei treffen sie auf Freunde, Feinde und eine für sie ganz neue Weltordnung. Für die Machtkämpfe zwischen dem Kaiserreich, den Fürstentümern und den Clans haben sie noch kein Gespür, umso schneller werden sie jedoch darin verwickelt.

    Insgesamt ging es mir dieses Mal etwas zu langsam voran. Durch die verschiedenen Blickwinkel hat man zwar viel Abwechslung von den Schauplätzen her, aber dadurch ging auch relativ wenig vorwärts. Vielleicht hatte ich auch einfach andere Erwartungen nach den vielen explosiven Überraschungsmomenten im ersten Teil - das war hier von den Voraussetzungen anders ausgelegt.
    Dafür hat man viel über die Welt erfahren und wie verstrickt die einzelnen Distrikte miteinander in Konkurrenz liegen. Da kommt noch einiges auf uns zu!

    Schreibstil
    Wie auch im ersten Band wunderbar flüssig geschrieben, wenn auch stellenweise etwas zu sehr im Detail. Dafür ist es aber wunderbar anschaulich und ich fühlte mich immer mittendrin. Die Atmosphäre dabei war etwas gesetzter, wie das Atemholen und das Abwarten vor dem nächsten großen Knall.

    Charaktere
    Der Fokus war hier auf jeden Fall auf die Figuren ausgelegt und man hat jeden nochmal besser kennengelernt. Natürlich müssen sie sich mit der neuen Situation irgendwie zurechtfinden, und das macht jeder auf seine ihm eigene Weise; und verändert sie auch nicht immer zum Guten. Hervorheben muss ich da auf jeden Fall Wolf, ein neuer Charakter, der mir auf Anhieb total sympathisch war!

    Besonderheiten
    Waren für mich vor allem wieder diese kleinen, unscheinbar scheinenden, philosophischen Funken, die der Autor immer wieder zwischen den Zeilen entzündet hat. Man spürt seine Gedanken, die sich mit den Menschen, den Gefühlen und den Erfahrungen beschäftigen und er dadurch wirklich wunderbare Anregungen an uns weitergibt.

    Lieblingszitat
    "Denkst du nicht, dass es unsere Welt zu einem besseren Ort macht, wenn wir nicht in Angst vor möglichen Konsequenzen leben, sondern im Hier und Jetzt genau das tun, was gut und recht ist? Aus Nächstenliebe handeln, statt aus Furcht und Argwohn? S. 120

    Fazit: 3.5 Sterne

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  7. Cover des Buches Die Zauberschiffe 1 + 2 (ISBN: 9783442244393)
    Robin Hobb

    Die Zauberschiffe 1 + 2

     (29)
    Aktuelle Rezension von: pmg

    Ephron Vestrit, ein angesehener Händler aus Bingstadt und seine Tochter Althea haben schon viele Reisen auf ihrem Seelenschiff Viviace hinter sich. Seelenschiffe werden aus Zauberholz gefertigt und haben Empfindungen. Sie reagieren sehr empfindsam auf ihren Kapitän. Meist sind sie Generationen in der gleichen Familie, und können sogar zu Bewusstsein erwachen, wenn drei ihrer Kapitäne an Bord sterben. Dann sind sie die schnellsten und widerstandsfähigsten Schiffe.

    Eigentlich sollte Althea das Schiff ihres Vaters erben. Aber die Mutter übergibt das Schiff ihrem Schwiegersohn Kyle Haven. Dieser wird zum Sklavenhändler, da dies mehr Profit verspricht als regulärer Handel.

    Da Kyle aber kein Blutsverwandter der Vestrit ist, hat er Mühe das Schiff zu kontrollieren. Viviace's Empfindsamkeit gegenüber dem Leiden der Sklaven macht sie unwillig, Kyle zu gehorchen. Deshalb wird er eine einfache Beute für den Piraten Kennit, der zum neuen Kapitän der Viviace wird.

    Robin Hobb entwickelt ihre Welt, die sie mit der Weitseher-Trilogie begonnen hat, interessant weiter. Allerdings werden die Zusammenhänge erst im dritten Band der Trilogie klar, so dass ich hier nicht mehr verraten will.

    Die Händlerin ist das erste Buch der Seelenschiff-Händler-Trilogie. Es ist unter dem Namen Die Zauberschiffe 1 + 2, resp. als Zweiteiler unter den Titeln Der Ring der Händler und Viviaces Erwachen in der Zauberschiffe-Trilogie erschienen. Der englische Originaltitel ist Ship of Magic.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es stellenweise auf der ausführlichen Seite ist. Die Idee mit den lebenden Schiffen, die mit dem rechtmässigen Kapitän eng verbunden ist, ist sehr faszinierend. Gut gefallen hat mir auch, dass Bingstadt eine Händler-Stadt ist, von den Händlern selber regiert und auch entsprechend organisiert.

  8. Cover des Buches Die Spionin (ISBN: 9783426638460)
    Corina Bomann

    Die Spionin

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Nach dem Tod ihrer Eltern, sorgt die vierzehnjährige Alyson ganz allein für ihre beiden jüngeren Geschwister. Da sie keinerlei Besitz haben, bleibt Alyson nur eine Möglichkeit, sich und die beiden durchzubringen- sie muss stehlen!

    Als sie eines Tages nach dem erfolgreichen Diebstahl eines ofenwarmen Brotes, voller guter Dinge zu ihren Geschwistern zurückkehrt, wird sie zufällig Zeugin, wie düster wirkende Männer einen anderen Mann kaltblütig töten. Voller Panik flieht sie durch die engen Gassen Londons, um ihre sehr hartnäckigen Verfolger abschütteln zu können. Ein Unterfangen welches sich fast als unmöglich herausstellt.
    Doch in letzter Minute wird sie von ebenfalls ihr unbekannten Männern aufgegriffen und festgesetzt.
    Sie wird in den Tower gebracht und von keinem geringeren als Sir Francis Walsingham, oberster Sicherheitsmann im Dienste der Königin, höchstpersönlich, verhört.

    Er offenbart ihr, dass ihre Verfolger und auch der Getötete selbst, Spione waren. Doch auch Walsingham ist für sein engmaschiges Spionagenetz berühmt und berüchtigt und hat so der Königin oftmals gute Dienste geleistet. Sir Francis sieht in der jungen Alyson eine überaus fähige Person mit einer großen Auffassungsgabe und so macht er ihr das Angebot, sie als Spionin auszubilden. Als Gegenleistung will er dafür sorgen, dass ihre Geschwister in reichen Familien aufgenommen werden um dann ein besseres Leben führen können.

    So sind Alyson die Hände gebunden und sie willigt ein, auch wenn Sir Francis ihr wenige Zeit später gesteht, dass er ihre Geschwister leider nur tot in ihrem Versteck aufgefunden hat. Er spricht eindeutige Verdächtigungen gegen die spanischen Spione aus, die auch Alyson töten wollten und Alyson schwört verbittert Rache!

    Die Ausbildung zur Spionin erfolgt auf Sir Francis Landsitz und schnell freundet sich Alyson dort mit dem etwas älteren Geoffrey an, der ebenfalls zum Spion ausgebildet wird. Obwohl Alyson sehr wissbegierig ist und eine schnelle Auffassungsgabe hat, ist die Ausbildung sehr hart und oftmals ist Geoffreys Unterstützung ihr einzigster Trost.

    Es kommt wie es kommen muss- beide verlieben sich ineinander, doch bevor sie das erste Mal zusammen schlafen, wird Geoffrey zu seinem ersten Einsatz einberufen und dabei getötet. Alyson ist am Boden zerstört- einzig der Gedanke an Rache; denn einmal mehr waren die spanischen Spione Schuld am Tod eines ihr Nahestehenden, hält sie aufrecht und spornt sie weiter an, ihre Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit aller auszuführen.

    Die Gelegenheit sich zu bewähren, kommt schneller, als sie ahnen kann, denn eines Tages wird sie von Sir Francis als Hofdame in den Hofstaat der Königin, Queen Elizabeth I. einberufen: Dort trifft sie auf einigen Wiederstand; selbst die Königin ist zunächst mehr als skeptisch, als sie erfährt, dass die noch sehr junge Alyson von Sir Francis dazu eingesetzt wird, ihr Leben zu beschützen...

    „Die Spionin“ von Corina Bomann ist ein interessanter Debütroman einer deutschen Autorin, der den Leser ins elisabethanische Zeitalter entführt und vertraut macht, mit politischen Schach und Winkelzügen eines der berüchtigtesten und undurchschaubarsten Anhänger Queen Elizabeth I. und Begründer des englischen Geheimdienstes; Sir Francis Walsingham, dessen Spionagenetzwerk sich über ganz Europa verteilte.
    Auch wird beleuchtet, welchen Anteil er selbst daran hatte, die katholische Cousine der Königin, Queen Maria I. von Schottland, eine potentielle Gefahr für den britischen Thron; des geplanten Mordes an Elizabeth zu überführen und damit ihren Sturz zu fördern. (Babington- Verschwörung)

    Interessant und vielschichtig gezeichnet, ist die Romanfigur Alyson. Obwohl sich die Autorin leider nicht der einzigartige Ausdrucksweise des elisabethanisches Zeitalters für ihren Romanfiguren bedient, ist ihr Erzählstil trotzdem unterhaltend und die Erlebnisse und Abenteuer ihrer beherzten Heldin, die sich oft in fast auswegslosen Situationen wiederfindet, sind spannend in Szene gesetzt, so dass sich die 658 Seiten wir im Flug lesen lassen.

    Ein wenig hätte ich mir jedoch gewünscht, dass gerade Alysons Ausbildung ein wenig ausführlicher von der Autorin beleuchtet worden wäre, denn allein ihre Ausbildung durch Kryptograph Thomas Phelippes , der sie unter anderem in die Geheimnisse der Dechiffrierung von Geheimbotschaften einweist, ist eine durchaus faszinierende Tätigkeit und ich hätte gerne mehr darüber erfahren.

  9. Cover des Buches Viviaces Erwachen (ISBN: 9783442249213)
    Robin Hobb

    Viviaces Erwachen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf
    ... ist der zweite Band der 6-teiligen Zauberschiffe-Saga.

    In diesem Band gewinnt die Geschichte deutlich an Fahrt und man muss höllisch aufpassen, sich in den vielen Handlungssträngen nicht zu verlieren.

    Die Konflikte zwischen Kyle und Wintrow an Bord der Viviace sowie zwischen Malta und ihrer Mutter und Großmutter werden schärfer und streben einer ersten richtungsweisenden Auseinandersetzung entgegen. 
    Althea reist als Schiffsjunge getarnt auf einem Schlachterschiff und hofft so, das von ihr ersehnte Zeugnis ihrer seemännischen Fähigkeiten zu erhalten. 
    Der Pirat Kennit strebt weiterhin danach der König der Piraten zu werden und ein Zauberschiff zu erbeuten. 
    Die wirtschaftliche Situation der Alten Händler und die fehelnde Unterstützung des Sartapen birgt weiteres Konfliktpotential.

    Robin Hobb erschafft eine komplexe, farbenprächtige, in sich stimmige Welt mit Charakteren, die immer mehr Tiefe gewinnen. Wie im Zyklus um Fitz, den Weitseher. Obgleich die Weitseher-Romane aus der Ich-Erzähler-Perspektive geschrieben sind und somit eine stringentere Handlungsabfolge aufweisen.

    Aber zurück zu den Zauberschiffen,
    man ahnt, dass die Regenwildleute dunkle Geheimnisse bewahren und die Erschaffung der Zauberschiffe Magie einer ganz besonderen Art und Weise benötigt. Spannend werden auch die besonderen Familienbeziehungen zwischen Bingtown und Regenwildnis. 

    Im Summe ein sehr guter, spannender Teil 2, der Lust auf mehr macht.

  10. Cover des Buches Die Stunde des Piraten (ISBN: 9783894801618)
    Robin Hobb

    Die Stunde des Piraten

     (13)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    ... ist der 4. Teil der Zauberschiff-Saga. 

    Ein Band , in dem die Vorbereitungen für den/die finalen Bände gelegt werden. 

    Die Ereignisse in Bingtown überschlagen sich als die Flotte des Sartarpen eintrifft und jeder Farbe bekennen muss.

    Kennit scheint sich seinen Traum als "König der Pirateninseln" erfüllen zu können. Zusammen mit Edda und Wintrow besucht er Anderland, damit Wintrow seine Prophezeiung erhält. Doch Wintrow setzt ganz andere Dinge in Bewegung.

    Am Regenwildfluss entscheidet sich das Schicksal der letzten Drachepuppe. 

    Der Sinn der Seeschlangen erfüllt sich im lange vermuteten Sinne. 

    Doch wie wird die Geschichte enden?

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    Robin Hobb hat wieder einen nahezu perfekten Band ihrer Saga um Bingtown und seine Lebensschiffe hingelegt. Lässt sich flüssig lesen und hat keine Logikfehler, was nach nun mehr 2200 Seiten und der leichten Verbindungen zum Weitseher-Zyklus schon sehr komplex ist. 

    Viele Handlungsstränge entwickeln sich spannend weiter und machen Lust auf mehr. Nur die Beziehung zwischen Malta und Reyn dümpelt vor sich hin und erfährt der Irrungen und Wirrungen ein paar zu viele.

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    Freue mich schon auf den nächsten, vorletzten Band. Wer Fantasy mag, ist hier richtig.

  11. Cover des Buches Der geheime Brief (ISBN: 9783442746743)
    Maria Ernestam

    Der geheime Brief

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Der Hintergrund der hinter dieser Geschichte zum Buch steckt, nämlich die verhängnisvolle Schlacht am Skagerrak, der größten Schlacht im 1. Weltkrieg, hat mir von Anfang an gut gefallen, weshalb ich es mir auch zugelegt habe. Ich mag es außerdem sehr gerne, wenn es um geheimnisvolle, alte Tagebücher, Aufzeichnungen etc. geht und hieraus dann die eigentliche Story entsteht. Die zwei miteinander verknüpften Erzählebenen habe ich als durchaus passend empfunden, leider hatten diese keine Auswirkungen darauf, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Relativ schnell nahm dieser ab und auch mit den handelnden Personen konnte man nicht warm werden, somit waren ihre Handlungen, für mich als Leser, nicht richtig nachvollziehbar. Die vielen Erzählstränge sind teilweise verwirrend, baumeln irgendwie in der Luft und ergeben nichts Halbes und nichts Ganzes. Die große Bedeutung von Religion und Gott hat mich etwas gestört, da es für mich sehr schwer war, hierzu einen Bezug zu finden. Durch die vielen Zeitsprünge muss man äußerst konzentriert bleiben, um hier nicht den Überblick zu verlieren. Das ist mir leider nicht immer gelungen, sodass ich einiges einfach nicht zuordnen konnte und als verwirrend empfand. Alles in allem ein etwas mühsames Buch, in welches ich einfach nicht richtig hereinkommen konnte.

  12. Cover des Buches Gold (ISBN: 9783896674029)
    Michael Crichton

    Gold

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Rissa
    Inhalt
    Port Royal, 1665: In den karibischen Kolonien der englischen Krone ist Piraterie streng verboten, Freibeuterei jedoch geduldet, sind gekaperte Schiffe gern gesehene Beute.
    Als ein einlaufendes Handelsschiff Berichte über ein tief liegendes spanisches Kriegsschiff mitbringt, das vor einer Festung ankert, wittert der Gouverneur von Jamaika fette Beute und informiert Captain Hunter, einen gewieften Freibeuter. Dieser stellt eine Mannschaft mit besonderen Fähigkeiten zusammen, denn der Ort, an dem das Schiff gesichtet wurde, gilt als uneinnehmbar. Wie wird die Mannschaft vorgehen, und wird sie erfolgreich sein?

    Meine Meinung
    Der Roman Gold - Pirate Latitudes wurde im Nachlass Michael Crichtons gefunden und posthum herausgebracht. Doch auch wenn er wohl schon vor langer Zeit abgeschlossen wurde, kann ich verstehen, warum sich der Autor zu Lebzeiten gegen eine Veröffentlichung entschieden hat.
    Es handelt sich hier um eine reine Abenteuergeschichte, in der nicht nur gegen die Spanier gekämpft wird und in der es fast nur um diese eine Kaperfahrt geht - Vorgeschichten und Ereignisse nach der Handlung werden angerissen, spielen aber über weite Teile keine Rolle. Der historische Hintergrund orientiert sich lose an den tatsächlichen Umständen der Freibeuterei in Jamaika, die beschriebenen Ereignisse werden aber kaum stattgefunden haben. Leider gibt es - möglicherweise den Umständen der Veröffentlichung geschuldet - kein Nachwort, das über die tatsächlichen Verhältnisse in der Karibik informieren könnte.
    Auch sind nicht alle Handlungen logisch, es wird schon recht dick aufgetragen, denn egal, auf welche Schwierigkeit die Gruppe stößt, es stellt sich immer nur die Frage, wie sie gemeistert wird, und nicht, ob sie es überhaupt schaffen. Mit Menschenleben wird hier dennnoch nicht zimperlich umgegangen, viele Gegner oder auch Mannschaftsmitglieder sterben dann schon mal eher beiläufig.
    Dabei greift Crichton sehr tief in die Stereotypenkiste, denn das Team, das hier zusammengestellt wird, besteht aus Typen, die weitestgehend genau eine Eigenschaft oder besondere Fähigkeit haben und somit eine bestimmte Funktion erfüllen. So haben wir hier natürlich mit Captain Hunter den Kapitän, den Kopf des Unternehmens, der klug genug ist, den Plan zu erstellen, daneben aber seiner Mannschaft gegenüber loyal ist und auch sonst nur viele gute Eigenschaften vereint. Daneben gibt es noch den Sprengstoffspezialisten, den stummen Kletterer und das Adlerauge, um nur ein paar zu nennen.
    Dadurch, dass man weiß, um welche Eigenschaften es sich handelt, wird der Roman doch streckenweise recht vorhersehbar - zum Glück gibt es aber dennoch die eine oder andere Überraschung, sonst wäre es trotz all der Spannung doch irgendwann langweilig geworden.
    Trotz der Vorhersehbarkeit konnte mich der Roman dann doch ganz gut unterhalten. Das Tempo ist hoch, auch durch viele kurze Kapitel, die zum Teil nur drei Seiten lang sind und auch schon mal mit Cliffhangern enden, die Handlung ist einfach gestrickt, das Personal eingeschränkt, so dass man kaum in Gefahr gerät, den Überblick zu verlieren. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte immer wissen, welches Problem sich wohl als nächstes ergeben würde, denn dass es welche geben würde war zu erwarten.
    Auch sprachlich ist der Roman nicht herausfordernd, sondern doch eher einfach gehalten, was dem Lesefluss zugute kommt. Gelegentlich gibt es einzelne spanische Wörter, die man aber nicht verstehen muss oder die aus dem Zusammenhang selbsterklärend sind.
    Wie schon erwähnt ist kein Nachwort enthalten, eine Karte dient aber dazu, dem Leser einen groben Überblick über die Seereise zu bieten.

    Fazit
    Als Abenteuer- und reiner Unterhaltungsroman ist Gold - Pirate Latitudes gut lesbar und recht nett, jedoch sollte man in historischer und logischer Hinsicht keinerlei Ansprüche stellen, um das Buch genießen zu können. Sicher nicht der beste Roman von Crichton, weshalb ich nachvollziehen kann, warum er zu Lebzeiten des Autors nicht verlegt wurde.
  13. Cover des Buches Herrscher der drei Reiche (ISBN: 9783442249435)
    Robin Hobb

    Herrscher der drei Reiche

     (13)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Die Saga um Bingtown und seine Zauberschiffe findet in diesem Buch ein würdiges Ende. Wie schon bei beiden Weitseher-Sagas hat Robin Hobb wieder eine in sich stimmige, farbenprächtige Fantasy-Trilogie geschrieben, die alles bietet, was ich als Leser dieses Genres mag.

    Die handelnden Personen sind gut herausgearbeitet und durchliefen in den zurückliegenden knapp 3.000 Seiten persönliche Entwicklungsschübe, die durch ihre Abenteuer und Erlebnisse geprägt werden. Das besondere an diesem Zyklus ist, dass die Handlung vielfach auf See spielt und klassische Elemente von Piratengeschichten mit Fantasy-Elementen kombiniert werden. 

    Das es bei einer Geschichte diesen Umfangs auch mal zu Längen kommt, ist logisch. Und vieles, was man anfangs als etwas zu episch ausgebreitet empfindet, bekommt im weiteren Verlauf der Geschichte seinen Sinn.

    Das Finale ist furios und überzeugend und lässt keine Fragen offen. Außer vielleicht der, wer Amber wirklich ist ...

    Fazit:

    Lesen!

  14. Cover des Buches Die Wellenläufer (ISBN: 9783935036573)
    Kai Meyer

    Die Wellenläufer

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Rebekka_NP
    Hier gibt es ein spannendes Märchen über Jolly zu hören. Jolly ist Piratenmädel und mit der Gabe gesegnet, übers Wasser zu gehen. Als das Schiff sinkt, auf dem sie lebt, beginnt ihr Abenteuer.... Das Hörbuch ist eine tolle Tour de Force, wunderbar gelesen von Andreas Fröhlich. Ahoi!
  15. Cover des Buches Sharpes Trafalgar (ISBN: 9783404163694)
    Bernard Cornwell

    Sharpes Trafalgar

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Stefan83
    Leinen los für den vierten Teil aus der Richard-Sharpe-Reihe. Nachdem Bernard Cornwell in den ersten drei Bänden seine Leser noch durch die Schlachten der Marathen-Kriege geführt und den Werdegang des britischen Fußsoldaten in Indien gezeichnet hat, lässt er nun seinen heldenhaften Protagonisten dessen erstes und (bisher) einziges Abenteuer auf See bestehen. Indien im Jahre 1805. Seit knapp fünf Monaten hält sich Ensign Richard Sharpe in Bombay auf. Abkommandiert zu den neu gegründeten 95th Rifles, sucht er nach einer passenden und, da er die Überfahrt aus eigener Tasche bezahlen muss, günstigen Mitfahrgelegenheit. Er findet sie in dem Ostindienfahrer „Calliope“, einem Handelsschiff unter dem Kommando von Captain Peculiar Cromwell, das im Konvoi Richtung Heimat segeln will. Bevor er jedoch an Bord geht, hat er in Bombay noch Wichtiges zu erledigen, denn Nana Rao, ein gewiefter indischer Händler, der ihn bei einem Geschäft übers Ohr gehauen hat, soll seine wohlverdiente Abreibung bekommen. Als er an dessen Haus angelangt, kreuzen sich seine Wege mit denen von Joel Chase. Der Captain des Zweideckers „Pucelle“ hat ebenfalls eine Rechnung mit Rao offen, aber nicht mit dessen Skrupellosigkeit gerechnet. Gemeinsam können sie die bedrohliche Situation meistern, wodurch Sharpe Chase zum Freund gewinnt … etwas was ihm nur allzu bald von Nutzen sein soll. Einige Tage später läuft die „Calliope“ aus. Neben Lord William und dessen bildhübscher Frau Grace befindet sich auch ein „alter Bekannter“ aus den Marathen-Kriegen an Bord. Sharpe versucht die ereignislose Überfahrt so gut es geht zu genießen, bis ein Sturm das Schiff vom Rest des Konvois trennt. Kurz vor Madagaskar wird die nun allein segelnde „Calliope“ von dem französischen Zweidecker „Revenant“ gesichtet und nach nur wenigen Stunden aufgebracht. Sharpe, der sich über den halbherzigen Fluchtversuch von Captain Cromwell wundert, wittert Verrat. Nun Gefangener der Franzosen, droht ihm eine dunkle Zelle auf Mauritius. Doch wie so oft ist das Glück auf seiner Seite. Captain Joel Chase, damit beauftragt die „Revenant“ zu versenken, kann die „Calliope“ abfangen und aus französischer Hand befreien. Gemeinsam macht man sich jetzt an die Verfolgungsjagd, welche beide Schiffe bis zum Kap Trafalgar vor der spanischen Küste führt. Dort soll am 21. Oktober 1805 eine der größten Seeschlachten in der Geschichte geschlagen werden. 27 britische gegen 33 französische und spanische Schiffe. Und Richard Sharpe mittendrin … Bernard Cornwell weicht auch diesmal keinen Jota von seinem bewährten Erfolgsrezept ab und lässt den nur langsam an Tempo gewinnenden Roman mal wieder mit einer furiosen Schlacht abschließen. Bis dahin ist es für den Leser jedoch ein weiter und manchmal auch zäher Weg. Flaute herrscht nicht nur beim Wind, auch der Erzählfluss will sich nicht so recht einstellen. Sharpe, der sich sichtlich langweilt, erobert zwar das Herz einer weiteren Dame, sonst passiert jedoch wenig. Zudem kann Cornwell sehr viel, Liebesgeschichten beschreiben gehört allerdings nicht zu diesen Talenten. Je mehr sich die Handlung aber nach Trafalgar verlagert, umso besser fasst sie Fuß, denn von militärhistorischen Details lebt auch dieser Roman. Sharpe, welcher als Infanterist eigentlich auf dem Deck eines mit 74 Kanonen bestückten Schiffes so gar nichts zu suchen hat (Cornwell gesteht dies im Nachwort selbst und gibt dort eine Erklärung dafür), dient einmal mehr als Spiegel der napoleonischen Ära, in welcher der Leser bereits nach wenigen Seiten eintaucht. Mit viel Liebe zum Detail und doch ohne zu überfrachten, skizziert Cornwell das Leben an und unter Deck eines Segelschiffs der britischen Navy im frühen 19. Jahrhundert. Und wer bis dato dachte, der Autor wäre nur billiger Kopist von Forrester, O‘Brian und Co. sieht sich allerspätestens im letzten Drittel eines Besseren belehrt. Um es auf den Punkt zu bringen: Cornwells Darstellung der Schlacht von Trafalgar ist einmal mehr ein Erlebnis ohnegleichen. Niemand anderes im Genre des militärhistorischen Romans schreibt so bildreich, kann derart eindringlich Worte zu Gegenständen im Geiste formen und seine Leser in einen erschreckenden Kampfestaumel versetzen. Kanonenqualm, vorbeifliegende Gewehrkugeln und Holzsplitter, Blut und Tod. All das meint man zu sehen, zu hören und zu fühlen. Ja, es ist viel Pathos dabei, viel glänzendes Heldentum. Aber es ist gleichzeitig auch die Abbildung der bitteren Realität des Krieges. Schiffe, die nebeneinander steuern, um sich dann gegenseitig zur Hölle zu schießen. Soldaten, die verbittert mit Entermesser und Säbel durch ihre Gegner hacken. Wer zart besaitet ist, klappt spätestens hier den Deckel zu. Selbst der Film „Master and Commander“ hat das Grauen eines Seegefechts nicht derart erschütternd wiedergegeben. Richard Sharpe bleibt, wie natürlich immer, von all dem unbehelligt. Ihn passiert jede Kugel, verfehlt jeder Säbelstreich. Er ist unnahbar und augenscheinlich unverwundbar. Eine Ein-Mann-Armee ohne große Skrupel, die sich in diesem Band zudem an einer Stelle von der allerschlimmsten Seite zeigt. Trotzdem mag man ihn, diesen Dreckskerl, der immer wieder die Wege der Großen (erst Arthur Wellington, jetzt Admiral Nelson) kreuzt und von der oberen Gesellschaft wegen seiner barbarischen Art geächtet wird. Er bleibt unangepasst und das macht ihn sympathisch, lässt uns Leser nach neuen Abenteuern gieren. Möge bald das nächste kommen! Insgesamt ist „Sharpes Trafalgar“ ein Buch wie ein Faustschlag. Es holt zwar ziemlich weit und lang aus, trifft aber am Ende nur umso fester. Wieder mal äußerst packender, spannender Lesestoff, in den Cornwell erstaunlich viele historische Fakten mit eingeflochten hat. Für alle Freunde militärhistorischer Romane eine echte Empfehlung. Für Sharpe-Fans ein unverzichtbares Muss!
  16. Cover des Buches Die vergessene Stadt (ISBN: 9783442249428)
    Robin Hobb

    Die vergessene Stadt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    ... - Band 5 der Zauberschiff Reihe - lenkt alle Handlungsstränge in Richtung Finale.

    Athea Vestrit und Brashen Trell sind weiterhin mit dem Paragorn auf der Suche nach dem Familienschiff der Vestrits. 

    Malta Haven-Vestrit und der Sartrap sind aus der untergegangene Stadt der Altvorderen entkommen und versuchen auf dem Regenwildfluss Trehaug zu erreichen, was gründlich misslingt. 

    Reyn und Selden Haven-Vestrit sind in der vergessenen Stadt gefangen und können nur mit Hilfe des befreiten Drachen Tintaglia gerettet werden. Reyn und Selden gelangen anschließend nach Bigntown.

    In Bingtown stehen die Dinge ausgesprochen schlecht. Misstrauen und der schmutzige Kampf um die Macht in Bingtown treibt auf seinen Höhepunkt zu bis sich die Ereignisse überschlagen.

    Wintrow Haven-Vestrit ringt nach der Befreiung von "der, die sich erinnert" mit dem Tod. Und mit der Viviace, der Persönlichkeit des Vestrit Lebensschiffes geht eine dramatische Veränderung vor sich.

    Die Seeschlangen um Maulkin kommen ihrem Ziel ein großes Stück näher.

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    Der Autorin gelingt es, die vielschichtige Handlung spannend weiterzuführen. Dabei sind die Fortschritte bei den einzelnen Handlungssträngen durchaus unterschiedlich.

    Der Schwerpunkt liegt für mich diesmal klar in Bingtown und am Regenwildfluss. Die Suche von Althea und Brashen gerät etwas zäh, genauso wie die Handlung um Wiltrow und den selbsternannten Piratenkönig Kennit. 

    Auch dieses Buch lässt sich gut lesen und an der Übersetzung lässt nur wenig bemängeln. Spannende Kapitel wechseln sich mit eher ruhigen ab ohne das das Buch langweilig wird. Die Charaktere sind vielschichtig angelegt und haben alle ihre Ecken und Kanten, niemand ist nur böse. 

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    Fazit:

    Ich mag die Romane von Frau Hobb sei es um Fitz, den Weitseher oder die Zauberschiffe. Es ist gute Unterhaltung und man kann mit seiner Phantasie auf Reisen gehen. Und das ist natürlich das Verdienst der Schriftstellerin, dass es ihr gelingt Leser wie mich mitzunehmen.

    Also von mir ein klare Leseempfehlung!

  17. Cover des Buches Der Schwarze Wal: Eine phantastische Reise (ISBN: 9781731175434)
    Tim Sarianidis

    Der Schwarze Wal: Eine phantastische Reise

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Ja-Liya

    Inhalt

    Das deutsche U-Boot U45 soll zwei BND-Agenten nach Ägypten bringen. Kurz vor dem Ziel kommt es zu einem Tauchunfall. Als U45 wieder die Wasseroberfläche durchbricht, sieht sich die Crew plötzlich mit einer ihr unbekannten Welt konfrontiert. Sie befinden sich im Jahr 1798. Eine abenteuerliche Odyssee durch das 18. Jahrhundert beginnt.

    Meinung

    Tim Sarianidis schafft es in diesem Erstlingswerk durch seine Sprache den Leser direkt in den Bann zu ziehen. Schon bald hat man vergessen, dass man überhaupt liest und fühlt sich als ein Teil der Geschichte. Während viele andere Erstlingswerke häufig durch eine leichte Unsicherheit im Schreibstil und der Wortwahl geprägt sind, wirkt Sarianidis eher wie ein geübter Veteran. Die ganze Geschichte lässt sich flüssig und ohne stocken lesen. Auch die Dialoge sind authentisch ohne jemals hölzern zu wirken. Einzig an die gelegentlichen Ausbrüche im heimischen Dialekt der Charaktere muss man sich gewöhnen.

    Die Anzahl der Charaktere wirkt besonders im ersten Kapitel mehr als verwirrend. Bis zum Schluss bleibt recht unklar wie viele Charaktere sich auf dem U-Boot befinden. Zwar tauchen bestimmte Namen immer wieder auf, doch bis auf die drei Protagonisten bleiben alle anderen Figuren unscharf. Nachdem die erste Verwirrung überwunden wurde, lässt sich die Geschichte aber trotzdem sehr gut verfolgen, da nur die Protagonisten wirklich wichtig sind.

    Da es sich bei „Der Schwarze Wal“ um eine Seefahrergeschichte handelt, fallen immer wieder Fachbegriffe, die nur im Glossar am Ende erklärt werden. Für die meisten Fachbegriffe ist dies kein Problem, da sie sich entweder aus dem Zusammenhang erklären (z.B. Auszählungen oder Sichtung verschiedener Schiffstypen) und/oder für das Verständnis der Geschichte irrelevant sind. Einige bekanntere Begriffe kennt der Leser meist sowieso schon. Allerdings kommen auch mehrere Fachbegriffe wiederholt vor, bei denen es unumgänglich ist die Bedeutung hinten im Buch nachzuschlagen. Dies ist ein wenig lästig. Hier wäre auch eine kurze Erklärung im Text wünschenswert gewesen, da das Nachschlagen den Lesefluss unterbricht.

    Die Geschichte spielt hauptsächlich im U-Boot und dem 18. Jahrhundert. Beide Welten scheinen gut recherchiert zu sein und werden immer wieder bis ins Detail beschrieben. Besonders der Besuch in der Stadt Thessaloniki erweckt die Welt des 18. Jahrhunderts schillernd zum Leben. Die Beschreibungen wirken glaubwürdig, die Figuren passend und die erwähnten historischen Ereignisse plausibel. Einzig das U-Boot bleibt ein wenig blass. Zwar scheint der Autor eine gute Vorstellung vom Innenleben zu haben, jedoch schafft er es nicht ganz diese an Leser ohne Vorkenntnisse zu vermitteln. Einzelne Räume werden deutlich jedoch bleiben diese ohne Verbindung zueinander. Die genaue Struktur des U-Bootes bleibt unklar. Hier wäre eine Zeichnung hilfreich gewesen, wofür dem Autor jedoch die Möglichkeiten fehlten. Dies hat jedoch wenig bis keine Auswirkung auf das Lesevergnügen.

    Der Plot ist gut durchdacht und mit Überraschungen gespickt. Der Einstieg erfolgt sehr rasant und lässt den Leser erst mal völlig verwirrt zurück. Da die Charaktere genauso verwirrt sind, findet der Leser erst allmählich mit diesen zusammen alle Puzzlestücke. Während die Sprache noch davon abgelenkt hat, dass dieses Buch ein Erstlingswerk ist, schimmert diese Tatsache beim Plot an manchen Stellen jedoch ein wenig durch. Teilweise fehlen dem Leser Informationen, um die Handlungen der Mannschaft nachzuvollziehen. Manchmal werden diese im Nachhinein diskutiert, manchmal muss der Leser sich diese auch zusammenreimen. Entweder wurden hier Sachen im Nachhinein heraus gekürzt oder für den Autor als allwissenden Schreiber waren die Verbindungen offensichtlich, sodass Informationen weggelassen wurden. Zudem sind manche Stellen sehr ausschweifend und andere wiederum zu knapp. Trotz allem ist der Plot in sich schlüssig, bietet neben Spannung und Ernsthaftigkeit auch viel Humor und genug unerwartete Wendungen, um den Leser nie zu langweilen. Neben einer überraschenden allgemeingültigen Botschaft, ist auch die Auflösung der Geschichte alles andere als vorhersehbar.

    Das Cover ist sehr schlicht gehalten, wodurch das Bild und der Buchtitel sehr gut zur Geltung kommen. Der Autorenname lenkt jedoch durch seine kräftigere Farbe ein bisschen vom Titel ab. Dies hätte durch eine Platzierung am unteren Buchrand oder eine dunklere Farbe besser gelöst werden können. Insgesamt passt das Cover sehr gut zum Buch. Es weckt Spannung ohne zu viel vom Inhalt preis zu geben.

    Fazit

    „Der Schwarze Wal“ ist ein gelungener Roman, der auch Lesern ohne nautische Vorkenntnisse viel bietet. Zwar mutet das erste Kapitel dem Leser durch die unüberschaubare Anzahl an Charakteren und der vielen Fachbegriffe viel zu, doch die gleichzeitige Spannung und Schnelligkeit trägt den Leser darüber hinweg. Danach entfaltet sich eine schillernde Welt mit interessanten Begegnungen. Abgerundet wird das Ganze von spannenden und überraschenden Wendungen und Botschaften. Eine klare Leseempfehlung!

  18. Cover des Buches Die Liebe des Wanderchirurgen (ISBN: 9783426410295)
    Wolf Serno

    Die Liebe des Wanderchirurgen

     (43)
    Aktuelle Rezension von: illunis
    Puh, dazu fällt mir fast gar nichts mehr ein! Ich dachte: komm, du hast die anderen gelesen, dann ziehste den Teil auch durch! Aber alles wie immer: Superman Vitus räumt ziemlich bald alle Probleme aus dem Weg, bis auf diese blöde, nervige Spanierin die ihm den Kopf verdreht, mit der dauert es etwas länger, aber so wirklich wollen diese Bücher nie aus sich raus kommen und die storys sind meist so überdreht... dagegen ist James Bond ja fast ein Looser... ich finde man hätte aus allen Teilen etwas mehr raus nehmen können, wenn man den Plot anders aufgesetzt hätte. Ich denke (und hoffe) das es keinen weiteren Teil geben wird und falls doch: Ich weiß um welches Buch ich in dem Fall einen Bogen mache ;-)
  19. Cover des Buches Shogun (ISBN: 0440178002)
    James Clavell

    Shogun

     (156)
    Aktuelle Rezension von: glasratz

    Vermutlich werde ich mir keine Freunde mit dieser Rezension machen, aber ich denke, es sollte einmal gesagt werden.

    Clavell ist ein meisterhafter Erzähler. Er schafft es ein große und komplexe Geschichte mit einer Vielzahl an Charakteren so zu erzählen, dass sie gut verständlich und niemals verwirrend ist. Er bedient sich dabei eines Schreibstils, von welchem einem jeder Ratgeber für kreatives Schreiben deutlichst abraten und als Fehler bezeichnen würde, den der Autor aber perfektioniert hat. Er wechselt in fast jeder Szene fließend die Perspektive von einer Person auf die andere. Dies wirkt natürlich, kein Bisschen gekünstelt und erleichtert das Verständnis für Hintergründe und Motive der einzelnen Personen deutlich. Hätte er, wie fast jeder andere Autor, pro Szene nur eine Perspektive gewählt, wäre der Roman wahrscheinlich drei Mal so lange geworden.
    Tatsächlich ist die Länge die größte Schwäche des Romans. Er umfasst über 900 Seiten. Das Problem dabei ist meiner Ansicht nach, dass die Geschichte dieses Ausmaß nicht rechtfertigt. Viele Dinge werden mehrfach durchgekaut und immer wieder aufgebracht. Manche Szenen, ja ganze Erzählstränge, scheinen nur zu existieren um dem Leser ein besseres Verständnis für die japanische Kultur an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert zu geben. Dies ist ganz interessant, führt aber nirgendwo hin und artet meiner Meinung nach auch stark aus. Wäre der Roman ein Erstlingswerk gewesen, so hätte ein Lektor Clavell vermutlich eine ganze Reihe von Charakteren mitsamt ihren Geschichten gestrichen.
    Auf der anderen Seite stellt sich mir die Frage, warum machen Personen überhaupt nicht ausgearbeitet werden. Clavell konzentriert sich so stark auf das Umfeld der Hauptpersonen, dass deren Widersacher zu kurz kommen. Ishido, der große Antagonist Toronagas bekommt so wenig Text ab, dass er als Gegenspieler vollkommen unbrauchbar wird. Über ihn, ja eigentlich alle Mitglieder des Regentschaftsrats und deren Umfeld, wird meist nur indirekt gesprochen. Dies nimmt sehr viel Spannung aus der Geschichte.
    Auch historisch sehe ich einige Punkte die mir seltsam erscheinen. Mir kommt es so vor, als würde sich der Autor perfekt in der Geschichte der japanischen Kultur auskennen, hat aber scheinbar ein paar Lücken in jener der Westlichen. Blackthornes anfängliches Unverständnis für die Ausgrenzung der Eta wirkt merkwürdig, wo doch im Europa jener Zeit auch viele Menschen aus der "ehrbaren" Gesellschaft ausgeschlossen wurden - deren Berufsgruppen deckten sich sogar zum großen Teil mit jener der Eta, wie Beispielsweise Schlachter und Gerber.
    Insgesamt ist es ein schönes und interessantes Buch, aber ich denke nicht, dass sich der große Zeitaufwand aufgrund der Länge wirklich lohnt.

  20. Cover des Buches Die Könige (ISBN: 9783492280013)
    Michael Peinkofer

    Die Könige

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Solara300

    Kurzbeschreibung

    Der Zwergen König Winmar ist der Herrscher von Erdwelt und unterjocht alle und jeden.

    Er wird nicht nur von der Gier geleitet und der Macht sondern von einer fremden Stimme die ihn leitet und ihn in seinem Bann hat.

    Aber der Widerstand regt sich und der König weiß noch nicht dass die Zeit des Unterjochens vorbei sein soll...



    Cover

    Das Cover ist für mich ein Eyecatcher und sieht mit dem Ork vorne darauf Super aus. Die Schrift und die Farben harmonieren mit dem Titel und dem Inhalt sehr gut! :D



    Charaktere

    Zwergen König Winmar, der von einer fremden Macht besessen ist und ohne Gnade vorgeht.


    Lavran ist ein unsympathisch und steht Winmar zur Seite. Er ist verheiratet mit Aryanwen.


    Aryanwen die Gefährtin Daghan ist zwangsverheiratet worden mit dem ekel Lavran und erwartet ein Kind.
    Sie ist nicht nur klug sondern weiß was Sie tut.


    Daghan wurde geblendet und hat sich zurückgezogen in die Abgeschiedenheit, anstatt um Aryanwen zu kämpfen, die nicht nur seine Gefährtin ist, sondern wie er später erfährt auch noch mit Ihrem gemeinsamen Kind schwanger ist.


    Rammar und Balbock die beiden Orkbrüder die eine harte Schale aufweisen, aber innerlich einen weichen Kern haben und mir schnell ans Herz gewachsen sind.




    Schreibstil

    Der Autor Michael Peinkofer ist nicht nur sehr flüssig zu lesen, sondern macht mit seiner Bildhaften Sprache die Geschichte lebendig und lässt einen mitfiebern in der Erdwelt und Ihren Protagonisten.




    Meinung

    Eine Zerstörung und Unterjochung gefährlichen Ausmaßes hat Zwergen König Winmar da vorangetrieben und die Menschen und die Orks wollen nicht länger als Marionetten gelten und rüsten sich zum Widerstand.

    Daghan wird aufgerufen sich zu erheben anstatt  weiterhin zu verstecken und um seine Gefährtin und sein Kind zu kämpfen das sich in den Fängen des Bösen befindet in Form von dem unsympathen Lavran, der mit Aryanwen verheiratet ist und Zwergen König Winmar mit Eifer dient.

    Was mir hier sehr gut gefällt ist die Geschichte um eine Zukunft die erkämpft wird.

    Aber auch die Geheimen Sprachen Adyshan und die Alte Sprache A thysan wurden am Ende des Buches in gesonderten Abschnitten sehr gut erläutert.

    Ein Fantastischer Auftakt der geplanten Trilogie von Michale Peinkofer



    Fazit

    Sehr empfehlenswert für alle Fantasy Fans die wie ich sehr gerne in die Welt der Orks und Zwerge abtauchen.



    5 von 5 Sternen

  21. Cover des Buches Captain Blood (ISBN: 9783293306486)
    Rafael Sabatini

    Captain Blood

     (19)
    Aktuelle Rezension von: jette_berbel

    Vom König geächtet und von seines gleichen verstoßen, findet sich der Mediziner Peter Blood sich unvermittelt auf dem Weg als Sklave in die Karibik. Dort lernt er nicht nur die schöne Tochter des Gouverneurs kennen, sondern auch siene künftige Mannschaft. Mit Geschick kapern sie ein in den Hafen einlaufendes Schiff und stechen in See. Zum Glück leidet der gebürtige Ire nicht an Seekrankheit und die anfängliche Unerfahrenheit gegenüber der Seefahrt ist kurz darauf besiegt. Schon bald spricht die ganze Welt nur noch vom gefürchteten Captain Blood und seiner furchtlosen Mannschaft.

    Dieses Buch enthält alles, was ein guter Abenteuerroman braucht. Neben Actionszenen und Brüderlichkeit, gibt es eine herzzerreißende Mannschaft zwischen Peter und seiner Geliebten. Er ist eben ein echter Gentleman.

    Ich empfehle dieses Buch allen Weltenbummler*innen und Liebhaber*innen guter Piratengeschichten, die keine Angst vor den Schrecken der Vergangenheit haben.

  22. Cover des Buches Der Meister des Siebten Siegels (ISBN: 9783404167012)
    Johannes K. Soyener

    Der Meister des Siebten Siegels

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    .. wird dem Leser durch Johannes K. Soyener näher gebracht.
    Der Roman umfasst einen Zeitraum von sechzehn Jahre und rund 1.100 Seiten.
    Als Rahmenhandlung dient die Gerichtsverhandlung gegen Adam Dreyling, der wegen Landesverrat angeklagt ist. Darin eingebettet ist die Lebensgeschichte von Adam. Kreuz und quer führt uns Autor Soyener (und sein Mitautor Wolfram von Mondfeld) durch Europa. Von der Flottenparade nach Venedig  zur englische Flotte, die unter Sir Francis Drake, die spanische Armada versenkt. Zu Wasser und zu Land kämpfen Habsburger gegen England - immer mit dabei Adam Dreylings Feldschlangen. Heiß begehrt und bekämpft.,
    Die Geheimnisse des perfekten Bronzegusses war eine von vielen angestrebte, aber nur von wenigen erreichte Meisterschaft.
    Manchmal hemmt die Detailverliebtheit, z.B. bei der Schilderung der Seeschlachten, den Lesefluss.
    Ich fand den Roman sehr anschaulich und opulent. Vermisst habe ich (obwohl ich Technikerin bin) ein Glossar, das die bergmännischen und militärische Begriffe erläutert.
    Tippfehler habe ich auch etliche gefunden - da hatte das Lektorat/Korrektorat wohl einen schlechten Tag.


  23. Cover des Buches Exil (ISBN: 9783944713205)
    Felix A. Münter

    Exil

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Boockaholic_Ane


    Klappentext:



    Nach den vielen Jahren des Exils kehren die kaiserlichen Zwillinge in ihre Heimat zurück, um den Thron und die damit verbundene Herrscchaft wieder an sich zu reißen. Westrin könnte zu neuem Glanz emporsteigen, wenn es denn einmal von ihnen zurückerobert werden konnte. Doch noch ist die Zeit des Krieges. Das Schicksal ist der fortlaufende Begleiter einer Dynastie, die dem Untergang geweiht war, aber in einer letzten sich aufbäumenden Chance nach ihrer Bestimmung ruft.




    Meine Rezension:



    Ich glaube ich wiederhole mich jedes mal bei Felix, wenn ich zu seinen Büchern eine Rezension schreibe. Aber ich möchte auch nichts vom Buch verraten. Nur so viel es ist mal wieder grandios. Man ist mitten drin in der Geschichte und das verdankt man ganz alleine Felix Schreibstil der flüssig wie immer ist. Felix ich will mehr davon.


    5 Sterne von 5 Sternen.



    Diese Rezension ist meine persönliche Meinung und keine Einnahmequelle.

  24. Cover des Buches Der Schwarze Wal: Eine phantastische Reise (ISBN: B07KDTTZRG)
    Tim Sarianidis

    Der Schwarze Wal: Eine phantastische Reise

     (1)
    Aktuelle Rezension von: ech

    Dem Autoren Tim Sarianidis gelingt mit seinem Debüt gleich ein spannender Zeitreise-Roman, der mich trotz leichter Schwächen unter dem Strich doch überzeugen konnte.  

    Eigentlich soll Kapitän Kurt Langner, Kommandant des deutschen U-Bootes U45, nur die beiden BND-Agenten Martin Krause und Deniz Yilmaz vor der agyptischen Küste absetzen, da findet er sich nach ein paar seltsamen Vorkommnissen an Bord des U-Bootes plötzlich in einer Seeschlacht zwischen einigen eher altertümlichen Schiffen wieder. Sind Kurt Langner und seine Besatzung wirklich im 18. Jahrhundert gelandet ? Wo liegen die Ursachen für diese Zeitreise ? Und wird für sie eine Rückkehr in ihre Zeitlinie möglich sein ? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, begeben sich die Gestandeten auf eine abenteuerliche Odyssee mit ungewissem Ausgang.

    Mit seinem packenden Schreibstil konnte mich der Autor schnell in den Bann seiner temporeichen und gut aufgebauten Geschichte ziehen. Dabei fängt er den Geist des 18. Jahrhunderts gut ein, auch das Aufeinandertreffen der Menschen aus den unterschiedlichen Zeitebenen wird glaubwürdig und nachvollziehbar beschrieben. Die Hauptcharaktere sind dabei durchgehend gut gezeichnet und vielschichtig angelegt. Ein wenig zu kurz kommen mir dabei aber die Konflikte innerhalb der Besatzung, die bei einer solchen Ausnahmesituaton eigentlich unvermeidbar sind. Dadurch wird meiner Meinung nach ein wenig Potential, das noch in dieser Konstellation steckt, liegengelassen. Das Ende ist dann zwar schlüssig, einiges wird hier aber doch etwas zu schnell abgehandelt und hätte etwas mehr Ausführlichkeit vertragen können.

    Trotz dieser Kritikpunkte überwiegen am Ende aber doch eindeutig die positiven Eindrücke. Wer Gefallen an spannenden Zeitreise-Geschichten findet, wird hier bestens bedient.  

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