Bücher mit dem Tag "seeungeheuer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "seeungeheuer" gekennzeichnet haben.

59 Bücher

  1. Cover des Buches Schwestern der Wahrheit (ISBN: 9783764531348)
    Susan Dennard

    Schwestern der Wahrheit

     (75)
    Aktuelle Rezension von: lea_koringer

    "Schwestern der Wahrheit" war mein Einstieg in Susan Dennards Witchlands-Reihe. Angelockt wurde ich von dem Versprechen einer "epischen Freundschaft" - und wurde nicht enttäuscht.

    Anders als in vielen anderen YA Fantasy Romanen geht es in SdW mal nicht primär um "Wer kriegt wen?" Dennard hat ihr Versprechen gehalten: Safi und Iseult sind beste Freundinnen - d.h. Strangschwestern - und ich kaufe es ihr ab, von Anfang bis Ende. Es macht viel Spaß die beiden auf ihrer Reise durch Städte und Kontinente zu begleiten, zu beobachten, was für ein eingespieltes Team sie sind. Ganz ohne Konflikte geht es natürlich nicht, aber diese sind trotz Dennards wirklich komplexen World buildings gut nachvollziehbar. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz ... und funktioniert tatsächlich ganz ohne Dreiecksgeschichte. Ich freue mich darauf, mehr von Safi und Merik zu lesen. ;)

    Zurück zum World building - für einen Susan Dennard/Witchlands-Neuling wie mich war es manchmal ein wenig kniffelig, den ganzen neuen Begriffen und dem politischen Thema zu folgen. Für mich kein Grund, nicht weiter zu lesen, aber man muss auf jeden Fall mitdenken und aufmerksam sein. Auch hat sich mir Iseults Strang-Magie noch nicht ganz erschlossen, aber vielleicht ist das ja auch Absicht? Meine Neugier ist in jedem Fall geweckt und ich werde mir bald den nächsten Teil der Reihe genehmigen.

  2. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 02 (ISBN: 9783442244447)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 02

     (228)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Naomi Novik hat sich als Autorin weiterentwickelt. Nun schreibt sie näher bei den Figuren. Die Distanz des ersten Bandes entfällt fast vollständig. Die Autorin erzählt im gewohnt gemächlichen Tempo, wie wir es bereits aus dem ersten Band kennen. Der Blick liegt vor allem auf den Charakteren, zum Teil auch auf das Setting, doch vor allem auf die politischen Schwierigkeiten. Naomi Novik konzentriert sich sehr auf die zwischenmenschlichen und „zwischendrachischen“ Beziehungen und dem Umgang zwischen beiden Arten. Erzählt wird nach wie vor aus Wil Laurences Sicht in Form des personalen Erzählers in der dritten Person. Seine Figur erhält nun mehr Tiefe, da die Autorin nun näher an ihrem Protagonisten ist und wir daher seine Gedanken wunderbar mitverfolgen können. Diesmal werden sie auch ausgelebt und nicht einfach nur angedeutet.  In diesem Band drehen sich Wills Emotionen sorgenvoll, verzweifelt und wütend bezüglich der Ungewissen Zukunft hin und her, sodass er oft missgelaunt ist. 

    Die Handlung fängt gleich mit einem tiefgreifenden Konflikt an. Die Chinesen fordern ihren Drachen zurück. Da die englische Regierung nicht gewillt ist, dem chinesischen Kaiser herauszufordern, stimmen sie zu, Temeraire gegen dessen Willen und zu Will Lawrence‘ Unmut nach China zurückzuschaffen. Als die Chinesen sich jedoch dazu bereit erklären, dass Laurence Temeraire in den fernen Osten begleiten darf, beginnt für die beiden und ihre Mannschaft eine lange, abenteuerliche Reise nach China auf dem Drachentransporter Allegiance. In Peking warten einige Probleme, aber auch viele neue Eindrücke auf sie.

    Die Abenteuer, welche die Charaktere überstehen müssen, sind richtig spannend, da die Seereise ziemlich abenteuerlich verläuft.  Kaum unterwegs werden sie von den Franzosen angegriffen. Auch ein Seemonster gilt es abzuwehren. Dazu kommen noch politische Knacknüsse und Intrigen. Ständige wird versucht, Laurence und Temeraire voneinander zu trennen. Gar vor Mordanschläge wird nicht zurückgeschreckt. In Peking kommen sie ebenfalls nicht zur Ruhe. Immer wieder wird die Freundschaft zwischen Will Laurence und Temeraire auf die Probe gestellt. 

    Die Beiden müssen sich mit einigen Fragen beschäftigen, die mir auch durch den Kopf geisterten. Beispielsweise warum der chinesische Prinz so vehement auf Temeraires Rückkehr nach China besteht und wer hinter den Mordanschlägen auf Will steckt.

    Mit dabei sind erneut Leutnant Grandby, der eine wichtige Stütze für Laurence ist. Auch die kleine Roland ist mit von der Party. Laurences ehemaliger Erster Offizier Riley ist Kapitän der Allegiance. Einige aus dem ersten Band kommen aber leider nur kurz vor, dafür ist noch der britische Diplomat Hammond dazugekommen, der sie nach China begleitet, um zwischen England und China eine politische Beziehung aufzubauen.

    Bis auf Hammond sind die Nebenfiguren genauso blass, wie im ersten Teil. Einige von Temeraires Besatzung bekommen noch rasch einen Namen, um gleich darauf zu sterben.

    Naomi Novik schafft es im zweiten Band ihrer Reihe vor allem die schöne, enge und humorvolle Beziehung zwischen Will und Temeraire einzufangen. Es ist herrlich zu lesen, wie Temeraire seine Besitzansprüche an Will Laurence zeigt und auf ihn aufpasst wie eine Glucke. Zudem finde ich es großartig, wie sich Will für Temeraires Wünsche einsetzt. Auch ist es immer wieder amüsant und spannend, wenn Laurence Schwierigkeiten hat auf Temeraires philosophische Fragen die richtigen beziehungsweise. gut abgewogene Antworten zu geben. Der Drache stellt sich immer mehr als aufgewecktes Wesen heraus. Mit der Sklaverei konfrontiert, zieht er gleich den Vergleich mit dem Leben der Drachen. In diesem Teil geht es weniger um Kämpfe und Kriege, sondern viel mehr um den Umgang mit Drachen und der Frage, wer den Menschen, in seinem Fall den Briten, das Recht gibt, andere Lebewesen wie Sklaven zu behandeln, wenn es doch auch anders geht? Als sie im Fernen Osten ankommen, fallen Temeraire natürlich auch die Unterschiede zwischen China und England im Umgang mit den Drachen auf. Denn in Peking werden die Drachen gänzlich anders behandelt als in seiner Heimat. Sie haben viel mehr Freiheiten, ihr eigenes Einkommen und sind den Menschen gleichgestellt. Die Beschreibung von Peking und das harmonische Zusammenleben von Menschen und Drachen wird wundervoll glaubhaft erzählt. Die moralischen Fragen zu einer Koexistent zwischen Menschen und Drachen begleiten den Leser durch einen Grossteil der Handlung. Vor lauter philosophischer und sozialkritischer Diskussionen zwischen Laurence und Temeraire verliert die Geschichte jedoch hin und wieder an Tempo. Diese Frage stellt zudem die Beziehung zwischen Will Laurence und Temeraire auf die Probe.

    Kapitän Will Laurence hat in diesem Band alle Hände voll damit zu tun, Temeraire diese Unterschiede zu erklären und dabei den Spagat zu schaffen, dass er das Beste für seinen Gefährten, aber eben auch das Beste für sein Heimatland England möchte. Zudem sorgt er sich um Temeraire und ist das ganze Buch hindurch zwischen seinen Gefühlen hin und her gerissen. Einerseits möchte er mit dem Drachen zurück nach England, andererseits möchte er Temeraire glücklich wissen und ihm die Freiheit geben, die er sich wünscht.

    Nicht alle Reaktionen von Will Laurence sind nachvollziehbar. Manchmal würde ich allzu gerne eingreifen. Es bleibt nichts übrig, als sich ständig vor Augen zu halten, dass er eben ein englischer Gentleman und Offizier der Marine ist und aus diesem Grund nun einmal reagiert, wie er reagiert. Auch wenn er ein Unrecht begeht, und einen Mann auspeitschen lässt, der eigentlich belohnt werden müsste.

    Die Reise nach China beansprucht etwa zweidrittel des Buches. Leider wird die eigentliche Geschichte dadurch in den Hintergrund gedrängt. Von der Auflösung wird der Leser regelrecht überrumpelt, da nun nicht mehr genügend Seiten zur Verfügung stehen. Innerhalb von ein paar wenigen Seiten wird eine Verschwörung am chinesischen Hof aufgedeckt und zerschlagen. Da fehlt die Relation! 

    Bedauerlicherweise ist auch die Darstellung der chinesischen Kultur und des Kaiserhofes nur schemenhaft geblieben. Auch an Bord tritt die chinesische Delegation kaum in Erscheinung. Eine weitere verpasste Chance, dem Buch mehr Leben und Atmosphäre einzuhauchen.

    Der Autorin ist es nicht gelungen, das Potential, das in der Geschichte steckt, voll auszuschöpfen.

    Dennoch ist es eine gute Erzählung, über weite Strecken spannend und an vielen Stellen einfach zum Schmunzeln. Insgesamt hatte ich ein schönes Leseerlebnis, auch wenn ich ein bisschen enttäuscht bin.

  3. Cover des Buches Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea (ISBN: 9783446268210)
    Thomas Taylor

    Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Heike_Westendorf

     In Eerie-on-Sea ist das Unmögliche möglich! Im Winter verwandelt sich der fröhliche Badeort in ein ungemütliches Städtchen. Vor der Küste treibt der  Malamander sein Unwesen. Herbie Lemon, der 12-jährigen Sachenfinder aus dem Grand Nautilus Hotel, der jedes Fundstück zurück in die richtigen Hände bringt, ist ihm auf der Spur. Aber diese Suche ist auch für ihn ungewöhnlich: Die quirlige Violet hat ihn gebeten, den Malamander aufzuspüren – er ist die letzte Verbindung zu ihren verschollenen Eltern.

    Es hat richtig Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, denn es steckt voller ungewöhnlicher Ideen und verrückter Stadtbewohner. Besonders gefallen hat mir die Buchapotheke, in der jeder genau das Buch ausgehändigt bekommt, das er gerade braucht.

    Ein tolles Buch zum Selbst- oder Vorlesen für Jungs und Mädchen ab 9. Mit vielen tollen Illustrationen. Aber Vorsicht: Die Cliffhanger am Ende jedes Kapitels machen es fast unmöglich, nicht einfach immer weiterzulesen.


  4. Cover des Buches Das Lied von Mond und Sonne (ISBN: 9783404207787)
    Vonda N. McIntyre

    Das Lied von Mond und Sonne

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerschorsch

    Die Expedition des Père Yves de la Croix hat ein legendäres Seemonster gefangen. Yves jüngere Schwester, die Hofdame Marie-Josèphe, wird mit der Pflege der geheimnisvollen Kreatur beauftragt. Bald erkennt Marie-Josèphe, dass es sich bei dem Seemonster um ein intelligentes, fühlendes Wesen handelt. Sie möchte das Seemonster retten, aber der Sonnenkönig verspricht sich ewiges Leben davon, dass er die Kreatur verspeist... Unterstützung bekommt Marie-Josèphe von Lucien de Barenton, dem Berater des Königs.

    Dieser Fantasyroman hat mir besonders gut gefallen. Man muss allerdings wissen, dass Fantasyelemente nur sehr sparsam eingesetzt werden - die Seemonster sind das einzige Übernatürliche in diesem Roman. Ansonsten erfährt man viel vom Leben am Hofe des Sonnenkönigs. Es kommen in diesem Roman auch viele echte historische Persönlichkeiten vor. Die Autorin erzeugt in ihrem Roman eine besondere Stimmung. Die Szenen mit Scherzad, dem Seemonster haben mir außerordentlich gut gefallen, sehr schön waren auch die Gespräche zwischen Marie-Josèphe und Lucien.

    Dieses Buch ist etwas für LeserInnen, die eine historische Fantasy lesen wollen, die mal nicht im Mittelalter spielt.

  5. Cover des Buches Windherz (ISBN: 9783748112167)
    Erik Kellen

    Windherz

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Klappentext
    »Du selbst bist der Kompass, der dir die richtige Richtung weist. Höre nie auf zu suchen, dann wirst du gefunden werden.«
    Kayden ist ein Nordmann und ein Jäger der Meere. Niemand ist besser als er. Eines Tages aber erhält er einen ungewöhnlichen Auftrag.
    Aira lebt als Prinzessin am Hofe von Jandor. Gesegnet und verflucht mit einer besonderen Gabe. Doch der Thron war nie für sie bestimmt.
    Zwei Menschen, von denen mehr abhängt, als sie ahnen. In ihren Händen liegt das Schicksal einer ganzen Welt.

    Aufgeteilt in zwei Sichtweisen erleben wir die Geschichte von Aira und Kayden. Mit einem interessanten Weltenaufbau in vielen Details konnte man sich durch fremde Gefilde treiben lassen. Spannende Kämpfe, intrigante Mitspieler und Situationen welche sich erst nach und nach in der Story erklären.... oder auch nicht.... Da Auftakt einer Reihe bleiben einige Fragen offen.


    Leider konnte Aira mich nicht so ganz überzeugen, verbleibt in einer regelrechten Starre, Kayden hatte da mehr Biss, Stärke und Charisma, die Autoren haben viele tolle Einfälle mit verbaut, gelungene Settings entworfen, der Schreibstil sorgt für eine angenehme Lesestimmung, die Emotionen nachvollziehbar, die Magie schleicht sich zwischen die Zeilen.
    Als Eröffnung einer Reihe riss es mich noch nicht so ganz vom Hocker, daher werde ich mir den zweiten Band noch gönnen um zu sehen wohin die Reise weiter geht. Daher von mir 3,5 Sternchen.

  6. Cover des Buches Wolfsmagie (ISBN: 9783802588747)
    Lori Handeland

    Wolfsmagie

     (54)
    Aktuelle Rezension von: miriam77

    Ich fande diese Buch sehr spannend und fesselnd bis zur letzten Seite. Es wurde Detailiert beschrieben und damit dem Leser das Gefühl gegeben mitten drinnen zu sein. Hin und wieder wurde die Story etwas in die Länge gezogen und oftmals wurde zu viel Drama hineingepackt. Im großen und ganzen liebe ich dieses Buch und dieses Buch hat es geschafft mich bis zur letzten Seite zu fesseln was nicht jedes Buch schafft. 

  7. Cover des Buches Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff (ISBN: 9783841503442)
    Chris Priestley

    Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Das Buch "Schauergeschichten vom schwarzen Schiff" von Chris Priestley ist 240 Seiten lang und beim bloomoon Verlag erschienen.
    Es ist Teil 2 der Schauergeschichten-Reihe.

    Das Buch gibt es in einer Hardcoverausgabe und Softcoverausgabe. In der Hardcoverausgabe kommt es mit einem Schutzumschlag in einer sehr guten Qualität, mit schönen dicken Leseseiten. Schaurige Illustrationen im Kupferstichstil runden das Werk ab.

    Ethan und seine Schwester Cathy lieben gruselige Seemannsgeschichten. Da sie in einem Wirtshaus in der Nähe der See großgeworden sind, kennen sie schon einige schaurige Erzählungen. Als die Kinder krank werden, geht ihr alkoholkranker Vater ins Dorf, um Hilfe zu holen. Als es an der Tür klopft, denken die Geschwister, dass er zurückgekehrt ist. Doch vor der Tür steht ein fremder Seemann, der Schutz vor dem Unwetter sucht. Skeptisch lassen die Kinder den Fremden herein und bieten ihm Schnaps und eine trockene Unterkunft. Thackeray der Seemann kennt auch einige Geschichten und so lauschen die Kinder ihm gespannt.

    Wie der erste Teil, hat mich auch dieses Buch in den Bann gezogen und ich habe es regelrecht verschlungen. Die Illustrationen runden die Geschichten wunderbar ab und der Schreibstil des Autors ist schaurig schön. Spannend verfolgt man die Story der Kinder, des Fremden und vertieft sich in die einzelnen Gruselgeschichten des Fremden. Besonders an Halloween macht das Buch unglaublich viel Spaß zu lesen. Es ist spannend, gruselig, düster, atmosphärisch und nichts für Landratten. Hier geht es nur um Piraten und harte Seemänner, die sich dem Grauen des Meeres stellen.

    Fazit: Schaurig schöne, atmosphärische, düstere Kurzgeschichten, die besonders an Halloween einen Heiden Spaß machen und in ihren Bann ziehen. Nichts für Landratten. Eine absolute Leseempfehlung!
  8. Cover des Buches Der Lustmolch (ISBN: 9783442449866)
    Christopher Moore

    Der Lustmolch

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Das ist mal wieder ein typischer Roman von Chris Moore: total abgedreht, unterhaltsam und teilweise verstörend. 

    Moore ist ja bekannt für seine äußerst schrägen Figuren - und das Buch hat reichlich davon - dazu eine absurd komische Story - sowie das Beste: die Geschichte geht weiter in "Der törichte Engel". 

    Unbedingt Lesen!          

  9. Cover des Buches Nordische Wesen (ISBN: 9783961770410)
    Johan Egerkrans

    Nordische Wesen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Andersleser

    Ich liebe dieses Buch ja total, es ist einfach so hübsch!
    Die gesamte Aufmachung ist schon echt klasse, selbst nur von außen hat es schon eine ganz tolle Wirkung, innen wird es dann eigentlich nur noch besser. Die Illustrationen sind, meiner Meinung nach, der Wahnsinn. Sie gefallen mir sehr gut, ich mag den Stil. Außerdem sind sie nicht nur schwarz-weiß, sondern auch sehr viel in Farbe, was die Wirkung der einzelnen Bilder noch mal ganz toll unterstreichen kann. Gerade wenn der Illustrator sich bei bestimmten Wesen entschieden hat in Grautönen zu bleiben. Es ist eine Tatsache, dass Bilder mit und ohne Farbe ganz unterschiedlich wirken können, selbst wenn es das gleiche Motiv ist. Das lenkt Johan Egerkrans hier super.

    Gut, bei mir klingt es jetzt so, als spräche ich von einem Bilderbuch, aber natürlich gibt es neben der Illustrationen der jeweiligen Wesen - um die es primär geht - auch immer Informationen. So liest man z.B. wo sie zu finden sind, wo sie herkommen, wie die verschiedenen Bezeichnungen sind, das Aussehen oder der Charakter ist. Die Beschreibungen der einzelnen Wesen sind nicht super lang, aber für mich dennoch ausreichend, so dass es auch zwischendurch, oder mal zum Nachschlagen super funktioniert. Man kann sich einen kleinen Überblick verschaffen, und wenn man dann eines nicht kannte und sich intensiver damit befassen will, immer noch eine weitergehende Suche betreiben. Zu Detailliert hätte es denke ich auch einfach den Rahmen des Buches gesprengt und auch die Wirkung irgendwo reduziert. So bleibt es besonders.

    Insgesamt ist das Buch in diesem Umfang für mich optimal. Ich habe es tatsächlich zum größten Teil wegen der Illustrationen gekauft, und weil ich mich ohnehin für alle möglichen Wesen interessiere. Aber bei solchen illustrierten- oder Schmuckausgaben kann ich nur schlecht nein sagen. Ich empfehle jedem Neugierigen mal einen Blick hier rein zu werfen. Es gibt ja auch zusätzlich Inspiration für die eigene Fantasie.

  10. Cover des Buches Die Spur des Hexers (ISBN: 9783404207602)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Spur des Hexers

     (29)
    Aktuelle Rezension von: n8eulchen

    Inhaltsangabe:

    Wir schreiben das Jahr 1883. Vor der tückischen Küste Schottlands erleidet ein Viermaster Schiffbruch. Nur wenige Menschen überleben die Katastrophe. Unter ihnen ein Mann, der die Schuld an dem Unglück trägt. Ein Mann, der gejagt wird von uralten, finsteren Göttern … 

    Handlung:

    Wir lernen Roderick Andara, den sogenannten Hexer, kennen und erfahren, warum er tat, was er tat. Er wird gejagt, von finsteren und abgrundtief bösen Mächten, die nur eines im Sinn haben: seinen Tod.

    Roderick Andara wirkt unnahbar, ja schon arrogant. Und doch steckt in ihm ein sensibler Mann, verhüllt von Mantel und Degen, der viel verloren hat und im Grunde nur das Beste für alle wollte.

    Meinung:

    Die Ebook-Version mit der Vorgeschichte zur Idee des Hexers las sich sehr lebendig und hat mich ebenso sehr gefesselt. In der Hexer-Reihe nimmt sich Hohlbein der Idee des Cthulhu-Mythos von H. P. Lovecraft an. Die Geschichte spielt 1883 in Schottland. Für mich genügend Argumente, um dieses Mammutwerk mit 68 Teilen nach und nach zu lesen.


  11. Cover des Buches Gold (ISBN: 9783896674029)
    Michael Crichton

    Gold

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Rissa
    Inhalt
    Port Royal, 1665: In den karibischen Kolonien der englischen Krone ist Piraterie streng verboten, Freibeuterei jedoch geduldet, sind gekaperte Schiffe gern gesehene Beute.
    Als ein einlaufendes Handelsschiff Berichte über ein tief liegendes spanisches Kriegsschiff mitbringt, das vor einer Festung ankert, wittert der Gouverneur von Jamaika fette Beute und informiert Captain Hunter, einen gewieften Freibeuter. Dieser stellt eine Mannschaft mit besonderen Fähigkeiten zusammen, denn der Ort, an dem das Schiff gesichtet wurde, gilt als uneinnehmbar. Wie wird die Mannschaft vorgehen, und wird sie erfolgreich sein?

    Meine Meinung
    Der Roman Gold - Pirate Latitudes wurde im Nachlass Michael Crichtons gefunden und posthum herausgebracht. Doch auch wenn er wohl schon vor langer Zeit abgeschlossen wurde, kann ich verstehen, warum sich der Autor zu Lebzeiten gegen eine Veröffentlichung entschieden hat.
    Es handelt sich hier um eine reine Abenteuergeschichte, in der nicht nur gegen die Spanier gekämpft wird und in der es fast nur um diese eine Kaperfahrt geht - Vorgeschichten und Ereignisse nach der Handlung werden angerissen, spielen aber über weite Teile keine Rolle. Der historische Hintergrund orientiert sich lose an den tatsächlichen Umständen der Freibeuterei in Jamaika, die beschriebenen Ereignisse werden aber kaum stattgefunden haben. Leider gibt es - möglicherweise den Umständen der Veröffentlichung geschuldet - kein Nachwort, das über die tatsächlichen Verhältnisse in der Karibik informieren könnte.
    Auch sind nicht alle Handlungen logisch, es wird schon recht dick aufgetragen, denn egal, auf welche Schwierigkeit die Gruppe stößt, es stellt sich immer nur die Frage, wie sie gemeistert wird, und nicht, ob sie es überhaupt schaffen. Mit Menschenleben wird hier dennnoch nicht zimperlich umgegangen, viele Gegner oder auch Mannschaftsmitglieder sterben dann schon mal eher beiläufig.
    Dabei greift Crichton sehr tief in die Stereotypenkiste, denn das Team, das hier zusammengestellt wird, besteht aus Typen, die weitestgehend genau eine Eigenschaft oder besondere Fähigkeit haben und somit eine bestimmte Funktion erfüllen. So haben wir hier natürlich mit Captain Hunter den Kapitän, den Kopf des Unternehmens, der klug genug ist, den Plan zu erstellen, daneben aber seiner Mannschaft gegenüber loyal ist und auch sonst nur viele gute Eigenschaften vereint. Daneben gibt es noch den Sprengstoffspezialisten, den stummen Kletterer und das Adlerauge, um nur ein paar zu nennen.
    Dadurch, dass man weiß, um welche Eigenschaften es sich handelt, wird der Roman doch streckenweise recht vorhersehbar - zum Glück gibt es aber dennoch die eine oder andere Überraschung, sonst wäre es trotz all der Spannung doch irgendwann langweilig geworden.
    Trotz der Vorhersehbarkeit konnte mich der Roman dann doch ganz gut unterhalten. Das Tempo ist hoch, auch durch viele kurze Kapitel, die zum Teil nur drei Seiten lang sind und auch schon mal mit Cliffhangern enden, die Handlung ist einfach gestrickt, das Personal eingeschränkt, so dass man kaum in Gefahr gerät, den Überblick zu verlieren. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte immer wissen, welches Problem sich wohl als nächstes ergeben würde, denn dass es welche geben würde war zu erwarten.
    Auch sprachlich ist der Roman nicht herausfordernd, sondern doch eher einfach gehalten, was dem Lesefluss zugute kommt. Gelegentlich gibt es einzelne spanische Wörter, die man aber nicht verstehen muss oder die aus dem Zusammenhang selbsterklärend sind.
    Wie schon erwähnt ist kein Nachwort enthalten, eine Karte dient aber dazu, dem Leser einen groben Überblick über die Seereise zu bieten.

    Fazit
    Als Abenteuer- und reiner Unterhaltungsroman ist Gold - Pirate Latitudes gut lesbar und recht nett, jedoch sollte man in historischer und logischer Hinsicht keinerlei Ansprüche stellen, um das Buch genießen zu können. Sicher nicht der beste Roman von Crichton, weshalb ich nachvollziehen kann, warum er zu Lebzeiten des Autors nicht verlegt wurde.
  12. Cover des Buches 20.000 Meilen unter dem Meer (ISBN: 9783898139052)
    Jules Verne

    20.000 Meilen unter dem Meer

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Inhalt (LB): "Auf der Such nach einem Seeungeheuer, das die Weltmeere durchstreift und Schiffe scheinbar mühelos versenkt, treffen Professor Arronax, sein Diener Conseil und der Kanadier Ned aufeinander und eine fantastische Reise in die Tiefen des Meeres beginnt."

    Cover: Dieses Cover meiner Version ist passend zu dem Titel und Inhalt gestaltet und gibt somit gleich Aufschluss über die Grundidee. Auch wirkt es etwas düster durch das dunkle Blau.

    Sprecher: Da es sich um ein Hörspiel handelt, gibt es mehrere Sprecher. Dies macht es leichter die Charaktere auseinander zu halten. Ich fand die Sprecher angenehm und habe hier gerne zugehört.

    Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Arronax ist mir sympathisch und ich habe ihn hier gerne begleitet. Auch habe ich immer gerne mehr über Nemo und sein Werk erfahren. Das Abenteuer hat Spaß gemacht. Es war unterhaltend, spannend, interessant und kurzweilig. Ich kann diesen Klassiker nur weiterempfehlen und werde gerne wieder ein Buch des Autors lesen/hören.

  13. Cover des Buches Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer (ISBN: 9783958554764)
    Jules Verne

    Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyleinchen
    Inhalt: Jules Vernes berühmter Klassiker - ein Meisterwerk der phantastischen Literatur.
    In seinem erstmals 1870 erschienenen Roman nimmt Verne die technische Entwicklung des Unterseeboots vorweg und entwickelt eine abenteuerliche Geschichte um eine gefährliche Expedition ins Ungewisse. Die Jagd nach einem vermeintlichen »Meeresungeheuer« beginnt.

    Bei diesem Buch handelt es sich wohl um einen DER Klassiker der Literaturgeschichte. Die Handlung ist schnell erzählt; ein Forscher und zwei weitere seiner Reisegefährten gehen bei der Jagd nach einem Meeresungeheuer über Bord und werden von selbigem gerettet. Nur das es sich um kein Monster sondern ein Uboot handelt, welches von dem heute berühmten Kaptain Nemo befehligt wird.

    Für die Zeit der Veröffentlichung war diese Idee mehr als phantastisch und das komplette Werk ist fachlich sehr gut ausgearbeitet (Zahlen, Fakten, Namen und Klassifizierungen von Meereslebewesen). Leider fehlte für mich völlig der Zugang zu den einzelnen Charakteren. Sie blieben für mich alle unzugänglich und blass. Des weiteren gab es komplette Kapitel die nur mit ellenlangen Zahlen und Abmessungen gefüllt waren. Die wundervollen Beschreibungen der Unterwasserspaziergänge und der Meereswelt kamen für mich viel zu kurz.

  14. Cover des Buches Meja Meergrün (Bd. 4) (ISBN: 9783649626985)
    Erik Ole Lindström

    Meja Meergrün (Bd. 4)

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter
    Meine Meinung zum Kinderbuch:

    Meja Meergrün

    und das sagenhafte Seeungeheuer



    Aufmerksamkeit:

    Diesen Punkt findet ihr auf dem Blog.

    Inhalt in meinen Worten:

    Meja freut sich auf ihre Eltern, die endlich von ihrer Forschungsreise zurückkommen, doch da erwartet sie ein Paket mit einem kleinen Seepferdchen das ihr mitteilt, die Eltern kommen erst mal nicht, und das schlimmste ist, es treibt ein Ungeheuer sein Unwesen im Riff.

    Was das mit Meja anstellt, und warum sie unbedingt ihre Eltern zurück haben möchte, und was ihr Freundschaft bedeutet, das erfahrt ihr, wenn ihr dieses Buch lest.



    Wie ich das Gelesene empfand:

    Ich finde es toll, das Meja von Buch zu Buch reifer wird, und dadurch auch ihre jungen Leser mitnimmt und ihnen hilft wertvolle Schlüssel mit an die Hand zu geben.

    Sei es wie man Freundschaft lebt, wie man sich auch einmal für andere einsetzt, und über die eigene Angst hinweg zu gehen. Das gelingt Meja wahnsinnig gut.



    Thema:

    Dieses mal geht es irgendwie um Heimweh, nicht unbedingt nach dem eigenen Bett, aber nach den Eltern. Meja vermisst sie doch schon sehr, als sie dann ihre neue Freundin entdecken darf, und hört das ein Ungeheuer Ärger macht, steht fest, sie muss was unternehmen.

    Bei diesem Ungeheuer angekommen erfährt sie aber erst einmal die Wahrheit, denn dieses Ungeheuer ist gar nicht so ein Ungeheuer, wie alle denken, sondern ein sehr liebenswertes und hilfreiches Monster, warum? Na das entdeckt ihr am besten selbst in dem ihr einen Blick in das Buch werft.

    Was mich auch gerade am Ende des Buches begeistern konnte, war das Meja lernt, auch Freundschaft zu leben, denn ihre Kümmerkröte hat da einen ganz fiesen Entschluss gefasst, und Meja lässt das nicht zu, und dadurch entdeckt die Schildkröte wie wertvoll Freundschaft ist.

    Doch mehr verrate ich nicht.



    Spannung:

    Wer schon die ersten Teile von Meja kennt, wird hier auch recht schnell wieder in die richtige Spannung und in die Geschichte finden, ich frage mich, wie der Autorin es schafft in jedem Buch besonders zu bleiben und doch auch dem Stil treu zu bleiben, einfach angenehm.



    Charaktere:

    Meja wird in diesem Buch noch reifer als in dem Buch davor, ich finde auch das sie gar nicht mehr so frech war, sondern einfach mehr Freundschaft lebte.

    Was mich auch berührte war wie die Kümmerkröte unterwegs war, ich mag diese Schildkröte sowieso sehr gerne.

    Was mir eher missfiel war da so ein Seepferdchen das zwischendrin doch etwas nervig wurde, obwohl ich es gerade am Anfang wirklich toll fand, doch letztlich ist selbst das Seepferdchen eine tolle Sache, weil dadurch etwas aufgedeckt wird, und wie schlimm Verlust sein kann und welche Folgen das mit sich bringen kann, gut und lebendig umgesetzt.



    Empfehlung:

    Ich möchte euch auf jeden Fall diesen Folgeband auch an das Herz legen, falls ihr Meja jedoch noch nicht kennt, nicht tragisch, dann lernt sie einfach kennen, das Buch ist zwar ein Reihenbuch, doch ihr könnt es super auch ohne die Vorbände lesen.



    Bewertung:

    Ich möchte Meja gerne fünf Sterne geben. Sie ist einfach ein Meermädchen das sich wirklich in mein Herz schwamm.

  15. Cover des Buches Einmal durch die Hölle und zurück (ISBN: 9783867177955)
    Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
    "Einmal durch die Hölle und zurück" ist mein erstes Mal mit Josh Bazell, und es war so viel besser als gedacht!
    Ich bin bei Hörbüchern ja oft skeptisch. Natürlich kennt man Christoph Maria Herbst ... aber kann der auch vorlesen???
    Er kann!
    Ich habe phasenweise Tränen gelacht, dann wieder staunend gelauscht.
    Ich sollte vielleicht erwähnen: Ich hatte gerade "Das 6. Sterben" von Elisabeth Kolbert beendet, ein interessantes Sachbuch über das Artensterben, und habe hier in diesem Thriller so viele  detaillierte Informationen wiedergetroffen, dass ich einfach nur begeistert sein konnte!
    Der Autor hat intensiv und sehr gut recherchiert und es geschafft, ein ernsthaftes Umweltthema in einen humorvollen, spannenden, facettenreichen Thriller zu packen!
    Das war bestimmt nicht das, was ich erwartet hatte!
    Ich mag es ja, wenn Thriller einen realen Hintergrund haben, also nicht alles bunt fiktiv erfunden wurde! Diese aus dem Schwachsinn geborenen Fiktionen breche in in der Regel sofort ab, dazu ist mir meine Lebenszeit zu schade und ich fühle mich für dumm verkauft. Hier staunte ich, wie viele reale Daten der Autor mal eben so locker flockig in ein Gespräch packt, ohne es aufdringlich oder langweilig werden zu lassen!
    Ein bisschen Loch Ness, ein bisschen paläontologische Geschichte, ein paar Kriminelle, einen ehemaligen Killer mit bissigem Humor und schon hat man einen lustigen, unterhaltsamen Thriller mit Gehalt!
    Toll!
    Christoph Maria Herbst liest neutral, oft trocken, so dass man der Stimme auch über Stunden gut folgen kann -ich hörte das Buch in einem Rutsch! - ohne dass Satzmelodie oder Betonung nerven ... ja, vielleicht sollte ich es gleich nochmal hören, da waren ja einige sehr geniale Stellen!
    Viel Freude beim Hören!
  16. Cover des Buches Der kleine Seeräuber Schokobart (ISBN: 9783000621963)
    Jörg Schröder

    Der kleine Seeräuber Schokobart

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Der kleine Seeräuber Schokobart begibt auf Schatzsuche und erlebt dabei so einiges.


    Erster Satz:


    Erzählst du mir eine Geschichte?


    Meine Meinung:


    Als dieses tolle Kinderbuch bei mir daheim ankam, war ich schon sehr gespannt darauf wie es von Vater und Sohn umgesetzt wird.


    Die Geschichte ist wirklich toll geschrieben und dank der kurzen  Sätze auch etwas für Erstleser.


    Die Geschichte wieder mit tollen Bilder unterstützt und die Fantasy der Kinder wird dadurch dann auch wirklich gut angeregt, die sie dann am Ende vom Buch sehr gut ausleben können, bei den Ausmalbildern.


    Unser kleiner Seeräuber Schokobart erlebt in diesem Buch ein Abenteuer dank einer Flaschenpost. Er will einen Schatz finden, doch auf seinem Weg warten ein paar Prüfungen auf ihn, die er versucht zu meistern.


    Der kleine Seeräuber ist wirklich sehr mutig und er stellt sich alle Prüfungen um zu beweisen das er ein echter Seeräuber ist und am Ende wird er dafür auch mit einem Schatz belohnt.


    Ich finde die Geschichte wirklich toll und umso schöner finde ich es zu wissen, dass hinter den Seiten ein sehr kreatives Vater und Sohn Projekt steht und ich bin schon sehr gespannt darauf, was sich die beiden noch so ausdenken werden und damit andere Kindern das Reich der Fantasy nahe bringen können.


  17. Cover des Buches Kalle und Elsa (ISBN: 9783959390668)
    Jenny Westin Verona

    Kalle und Elsa

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Damaris
    Die Erinnerung an die Sommer unserer Kindheit gehen Hand in Hand mit den heutigen Erlebnissen unserer Kinder. Wie war das, als wir den ganzen Tag am Strand verbrachten, uns niemals langweilig wurde, weil es so viel zu bestaunen, zu erleben und auszuprobieren gab? Wie ist das heute für unsere Kinder? Ich denke, das Wort Abenteuer trifft es ganz gut. Und ein Abenteuer erleben auch Kalle und Elsa bei einem Tag am Strand - ihr ganz eigenes und fantasievolles Sommerabenteuer.

    Elsa möchte Kalle ihren Strand zeigen. Und endlich ist der große Tag gekommen. Mit den Rädern und einem Wagen voller Ding, die man am Strand unbedingt braucht - der Schwimmdelfin ist sehr wichtig! -, geht es durch den Wald in Richtung Meer. Als sich der Wald zum Strand öffnet (das ist übrigens wunderschön dargestellt), sind sie endlich da. Sofort kann das Abenteuer beginnen. Während Elsas Papa den Schwimmdelfin aufbläst, beginnen die Kinder damit, ein Loch zu graben. Sie stellen sich vor, was sie darin alles fangen können und schon wird der Strandtag zu einem Erlebnis voller Fantasie und Freundschaft.

    Die Geschichte startet auf der ersten Doppelseite ohne Text. Diesen benötigt es auch nicht, denn alleine beim Anschauen ist alles gesagt. Ich war überwältigt von der Aussagekraft der Bilder, ihrer Atmosphäre und Detailverliebtheit. Das zieht sich durch das ganze Buch, auch meine Kinder waren total fasziniert. Kalle und Elsas Stranderlebnisse sind einfach und klar erzählt, entspringen ihrer eigenen Fantasie. Das bedeutet für sie meist spielerisches Abenteuer und Action, ebenso geht es aber auch um Streit und Kummer. Das wird sehr gefühlvoll und kindgerecht vermittelt. Das Bilderbuch endet wie es begann - mit einem schönen und einfallsreichen Tag am Strand.

    Fazit ...
    "Kalle und Elsa: Ein Sommerabenteuer" ist ein Bilderbuch zum Staunen und Träumen, ein Buch der Erlebnisse und Erinnerungen. Die wunderschöne Illustrationen sorgen für Begeisterung und der Text ist so gut verständlich, dass Kinder das Geschehen, und sei es noch so fantasievoll, gut nachvollziehen können. Einfach toll! Dieses vielfältige Vorleseerlebnis ist ein Herzensbuchtipp ... nicht nur im Sommer.
  18. Cover des Buches Meer der Angst (ISBN: 9783899968323)
    Dennis Wheatley

    Meer der Angst

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Andromache und das geheimnisvolle Amulett (ISBN: 9783945376225)
    Samuriel Sternenfeuer

    Andromache und das geheimnisvolle Amulett

     (39)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie
    Buchcover:
    Die Intrigen des Prinzen Arthanan reichten weit ('Arthanan und die Königin der Baobhan-Sith'). Das legendäre Königreich Kendra war gefallen. Doch Arthanans Sieg war nicht vollkommen. Die Jahrhunderte gingen ins Land und der Schleier des Vergessens legte sich über Hibernia. Ereignisse wurden zu Geschichten und Geschichten wurden zum Mythos. Doch Arthanan, vergaß nicht …

    Als die junge Keltin Andromache das Licht der Welt erblickte, begann das Rad der Hoffnung sich neu zu drehen und das Schicksal nahm seinen Lauf. Behütet wächst sie in einem kleinen keltischen Bergdorf zur jungen Frau heran. Es kommt der Tag, an dem ihr Vater sie zur Heirat zwingen will. Noch während sie, entrüstet von diesem Schlag, versucht ihr Gleichgewicht wiederzufinden, überlässt ihre Mutter ihr ein Erbstück der Familie.
    Dieses Schmuckstück birgt eine alte Inschrift. Verfasst in einer Sprache, dessen Worte vergessen zu sein scheinen. Es ruft Erinnerungen in ihr wach. An ihre Großmutter und deren Lehren. Was hat es mit dieser Inschrift auf sich?

    Andromache trotzt dem dörfischen Leben und beschließt ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Sie bricht auf zu einer Reise, die ihr Schicksal wird, ihr Vermächtnis und ihr Weg zu sich selbst.

    Das war ein sehr schönes Buch das sich flüssig lesen ließ und von dem ich echt begeistert war .Liebe Sammie  ,danke das ich es lesen durfte.
  20. Cover des Buches Der Lustmolch / Flossen weg! (ISBN: 9783442134526)
    Christopher Moore

    Der Lustmolch / Flossen weg!

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Hillawitchen
    Dieses Buch war mein erstes von Christopher Moore. Fand den Text hinten drauf ganz ansprechend und als Urlaubsbuch schön dick. Beide Bücher sind wirklich total abgedreht und lustig geschrieben. Mr. Moore hat auf jeden Fall viel Phantasie und diese in beiden Büchern voll eingesetzt. Beim Lesen habe ich oft gedacht: Wie kommt man auf so Ideen. Fazit: Wer phantastische Geschichten mag und gerne lacht ist mit diesen Büchern gut bedient.
  21. Cover des Buches Einmal durch die Hölle und zurück (ISBN: 9783100039132)
    Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Zeitschnecke
    Wer den  ersten Teil gelesen hat, denkt sich: ich weiß was auf mich zu kommt! Lass mich dir sagen: Nein, weißt du nicht.

    Josh Bazell hat sich selbst übertroffen. Der zweite Roman über Pietro Brown ist was völlig anderes, klar gibt es Fußnoten (ich glaube ja er liebt diese ganz besonders :))die auf den ersten Roman verweisen, doch es ist losgelöst voneinander zu betrachten.

    Die Charaktere kommen nicht wieder und wer David Locano ist bekommt jeder schnell mit.
    Der Fall Loch Ness wird nachkonstruiert in einer kleinen Stadt in Minnesota.In den  Borndary Waters wird eine Exkursion mit politischem "Schiedsrichter" angeleiert, um endlich zu klären gibt es das Ungeheuer oder ist es bloß ein großer Schwindel?
    Es ist eine spannende Reise durch die Politik und Gesellschaft Amerikas.

    Josh Bazell nimmt einen  mit in seinem gewohnt leichten Schreibstil den ich am Liebsten von morgens bis abends lesen möchte und wahrscheinlich immer noch nicht genug davon hätte.
    Ich sage vielen Dank für dieses großartige Buch und ich wünsche allen große Lesefreude.
  22. Cover des Buches Zwanzigtausend Meilen unter Meer (ISBN: 9783257202458)
    Jules Verne

    Zwanzigtausend Meilen unter Meer

     (28)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die Frau am See (ISBN: 9783499270895)
    Sara Gruen

    Die Frau am See

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Tanni0106

    Ein durchweg flüssig geschriebenes Buch, das - wie ich finde - auf einer gleichbleibenden Spannungsebene bleibt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, allerdings ohne einen "Aha- Effekt". Bin noch nicht sicher, ob ich zu einem weiteren Buch von ihr greifen werde. Schade, der Grundgedanke des Buches ist eigentlich sehr vielversprechend.

  24. Cover des Buches Humpelgreed (ISBN: 9783944544014)
    August Gral

    Humpelgreed

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Klappentext:
    An einem gewöhnlichen Tag in der kleinen italienischen Stadt hilft Tim seinem Onkel Antonio im Spezialitätengeschäft aus, bis ihn auf einmal der Piratenkapitän Humpelgreed überfällt, der ihn entführt und auf sein Schiff nach Seeland bringt. In dieser fantastischen Welt entzieht Humpelgreed Kindern ihre Fragen, die er braucht, um sein Schiff anzutreiben. Tim und zwei Dutzend andere Kinder müssen ihren Mut beweisen, um nicht vom Kapitän Humpelgreed verheizt zu werden. Werden sie Seeland rechtzeitig verlassen können, bevor ihre Fragen aufgebraucht sind? Oder werden sie leer und fragenlos durch die Welt irren, sofern sie jemals Seeland verlassen?

    Einordnung:
    Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

    Rezension:
    Noch nie habe ich so lange gebraucht, um ein so dünnes Buch zu lesen. Ganze 152 Tage habe ich mich durch die 312 Seiten gequält. Davon konnte ich mich die meiste Zeit einfach nicht überwinden, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Schlussendlich war es dann weniger ein ‚zu Ende lesen‘ als vielmehr ein ‚endlich abarbeiten‘. Das enttäuscht mich umso mehr, da ich mich sehr auf das Buch mit dieser überaus interessanten Idee gefreut habe.

    Das größte Problem hatte ich vermutlich mit dem Ausdruck und dem Schreibstil. Mit beiden habe ich mich unglaublich schwer getan. Immer wieder ist mir ins Auge gesprungen, wie ungehobelt die Ausdrucksweise war. Natürlich handelt es sich um ein Kinderbuch, sodass der nutzbare Wortschatz begrenzt ist. Aber in normalen Gespräch wurde beispielsweise ständig ganz unvermittelt ‚schrie er‘ verwendet. Gleiches gilt auch für viele andere Ausdrücke, sodass diese Kleinigkeiten sich irgendwann so gehäuft haben, dass die Geschichte sich nicht mehr flüssig lesen ließ, sondern extrem holprig wurde. Ich konnte kaum eine Seite in einem Rutsch lesen, weil ich mich immer wieder an eckigen und kantigen Formulierungen gestoßen habe. Das hat das Lesevergnügen völlig zerstört, weil ich keine Chance hatte, ganz in das Buch einzutauchen.

    Außerdem hat es mir auch die inhaltliche Sprunghaftigkeit schwer gemacht, Gefallen an der Geschichte zu finden. Beispielsweise konnte sich Protagonist Tim sehr, sehr lange nicht entscheiden, ob er nun Pirat sein möchte oder nicht. Am Anfang fand er es schrecklich, schließlich ist er einfach entführt und dazu gezwungen worden. Dann gefällt es ihm aber so gut, dass er gar nicht mehr nach Hause möchte und dass er sich absichtlich verhält wie ein richtiger Pirat. Aber dann findet er das doch alles nicht mehr gut und will nach Hause. Das überlegt er sich dann aber noch mal anders. Und dann noch mal. Aber nicht nur der 13jährige Protagonist verhält sich so, sondern auch alle anderen. Es wird ein großer Plan ausgearbeitet, um Humpelgreed das Handwerk zu legen, aber dann geht plötzlich alles schief und es gibt keinen Plan mehr. Tim muss Entscheidungen für sich und die anderen Kinder treffen und zufällig passt das dann doch alles wieder einen Plan, den er aber gar nicht kannte. Mehrfach trifft Tim auf unterschiedliche Völker, die scheinbar alle in den Plan involviert sind und kämpfen wollen, es dann aber doch nicht tun. Humpelgreed rennt von einer Falle in die nächste, aber sobald er sich nicht kampflos ergibt, wollen ihn dann alle doch nicht mehr fangen. Ständig bläst jemand zum Angriff, aber dann verkriechen sich doch alle, sodass Tim dann immer alles selbst machen muss. Dadurch dauert es ewig, bis das Buch auf den Punkt kommt, und die Handlung dreht sich auf dem Weg dahin mit drei angefangenen und dann doch abgebrochenen Kämpfen auch noch im Kreis.

    Die einzigen beiden Aspekte, die mir an dem Buch gefallen haben, sind die Moral und der Fantasy-Anteil. Zum einen ist es tatsächlich so, dass viele Menschen immer weniger Fragen stellen, wenn sie älter werden. Als Kind wird auch nach der zehnten Erklärung noch einmal ‚Warum?‘ gefragt, während Erwachsene viele Dinge dann einfach so hinnehmen. Dieses Buch macht darauf aufmerksam, liefert mit dem Ausbeuter Humpelgreed eine (natürlich fiktive) Erklärung und ruft dazu auf, im Leben mehr Fragen zu stellen. Das hat mir sehr gut gefallen, allerdings reicht eigentlich schon das Lesen des Klappentextes, um diese Botschaft zu verstehen. Zum anderen enthält das Buch viele verschiedene Fantasy-Elemente mit witzigen Namen und geschickten Verbindungen zur Realität. Beispielsweise kann das Land Sand-Dynien seine Form ändern und auch ab- und wieder auftauchen, sodass es dafür sorgen kann, dass Schiffe darauf auflaufen wie auf eine Sandbank. Außerdem treffen Tim und seine Freunde auf ein Affenvolk, das mit seinem Schiff über das Meer fährt. Aber im Gegensatz zu den Menschen rudern sie dafür nicht, sondern schaukeln in einer Schiffsschaukel hin und her. Diese Kleinigkeiten haben mich manchmal ein wenig zum Schmunzeln gebracht.

    Fazit:
    Durch dieses Buch habe ich mich von vorne bis hinten gequält. Insbesondere Ausdruck und Schreibstil haben es mir sehr schwer gemacht. Kaum eine Seite ließ sich flüssig lesen, weil ich immer wieder über viele holprige und unbeholfene Formulierungen gestolpert bin. Daher konnte ich bis zum Schluss nicht in die Geschichte eintauchen, die außerdem geprägt ist von Sprunghaftigkeit. Immer wieder ändern sich Dinge, Entscheidungen oder Verhaltensweisen, nur um sich dann wieder zurück zu ändern und dann doch wieder und dann doch noch mal zurück. Das war wirklich anstrengend. Gefallen haben mir nur die Moral, die aber eigentlich schon aus dem Klappentext zu erschließen ist, und die Fantasy-Elemente, die witzige Namen haben. Leider sind diese Kleinigkeiten unter dem mir überhaupt gar nicht liegenden Schreibstil beinahe untergegangen. Daher kann ich „Humpelgreed“ nur so gerade noch zwei Schreibfedern geben.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks