Bücher mit dem Tag "segeln"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "segeln" gekennzeichnet haben.

237 Bücher

  1. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (781)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Die Sturmschwester von Lucinda Riley ist der zweite Band ihrer Sieben Schwestern Reihe. Nachdem ich den ersten Teil verschlungen habe,  habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Jedes Buch der Reihe kann man gut alleine lesen. Auch muss man bei dieser Reihe nicht unbedingt auf die Reihenfolge achten. Alle Bücher fangen zum gleichen Zeitpunkt der Geschichte an und bauen dann ihre eigene auf. Auch hat jedes Buch eine verborgene Handlung die erst im siebten Teil gelöst wird.

    In diesem Teil lernen wir die zweite Schwester der Sieben Schwestern kennen. Pa Salt hat sechs Mädchen als Babys adoptiert und sie in seinem Anwesen Atlantis am Genfer See groß gezogen. Nach seinem Tot gibt er jeder Tochter hinweise auf ihre Herkunft. Nachdem Ally nicht nur den Tod ihres Adoptivvaters verkraften muss sondern auch den ihres Lebensgefährten ist sie vollkommen aus der Bahn geworfen. Um sich abzulenken beginnt sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit zu machen. Diese führt sie nach Norwegen und zu einem Komponisten und einer Sängerin des 19 Jahrhunderts.

    Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Gerade durch die verschiedenen Handlungsstränge gibt es eine gewisse Spannung und wird zu einem kurzweiligen Lesegenuss. Das Buch hat eine schöne Kombination aus Liebe, Trauer, Vergeben, Gegenwart und Vergangenheit. Mich konnten sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit abholen und in die jeweilige Geschichte mit nehmen. Die Handlungsstränge fügen sich am Ende sehr gut in ein großes ganzes ein. Die Geschichte ist zwar etwas vorhersehbar, aber trotzdem toll zu lesen. Mit der recht schnellen Entwicklung der Beziehung von Ally und Theo, sowie dessen unerwarteten Ende konnte ich Anfangs nicht viel anfangen. Aber dies passt gut den Verlauf der Geschichte.

    Zudem hat Lucinda Riley einen angenehmen Schreibstil. Er ist bildhaft und melodisch. So konnte man sich Gegenden gut vorstellen. Das raue Norwegen und aufstrebende Leipzig im 19 Jahrhundert und heute. Aber auch die musikalischen Werke konnte man beim Lesen fast hören. Dies macht für mich einen guten Schriftsteller aus. Er nimmt seine Leser mit auf eine Reise und lässt das gelesene im Kopf zum Leben erwachen. Dies passiert in diesem Roman. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

  2. Cover des Buches Einmal hin und für immer (ISBN: 9783956495670)
    Sarah Morgan

    Einmal hin und für immer

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Puffin Island vor der Küste Maines ist der perfekte Ort, um abzutauchen - und der denkbar schlechteste, wenn man sich wie Emily panisch vor dem Ozean fürchtet. Überall blaues Meer! Doch um ihre kleine Nichte vor dem Hollywood-Wahnsinn zu schützen, stellt sie sich ihrer größten Angst. Bald verfällt sie selbst dem Charme der Insel - sowie ihrer charismatischen Bewohner. Insbesondere dem Yachtclub-Besitzer Ryan Cooper. Ob er alle Frauen so verführerisch küsst, die einen Sommer hier verbringen? Eines weiß Emily bestimmt: Dieser Mann ist mit allen Wassern gewaschen


    Fazit

    Eine nette Geschichte über ängste und was es heißt plötzlich Mutter zu sein. Ein Gemeinschaft die zusammen hält.  Mir hat es gut gefallen. 

  3. Cover des Buches Die Geschichte des Wassers (ISBN: 9783442718313)
    Maja Lunde

    Die Geschichte des Wassers

     (348)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Meiner Meinung nach ist dieses Buch nicht so gelungen wie "Die Geschichte der Bienen". Mir fehlt eine Lösung des Wasserproblems. Ich als Leser habe mich ratlos mit dem durchaus beängstigenden Szenario des Wassermangels zurückgelassen gefühlt. Aber viel mehr noch als das, sind es Bilder und Stimmungen die mir in Erinnerung blieben. Ich lese viele Bücher und vergesse sie wieder - dieses nicht.
    Und ich bin dankbar dafür, Wasser zu haben, soviel ich mag und brauche, denn selbstverständlich ist das leider nicht.

  4. Cover des Buches Dieser eine Augenblick (ISBN: 9783431041323)
    Renée Carlino

    Dieser eine Augenblick

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Beatrice_Plaumann

    Eigentlich fand ich den Klappentext super und war auch gespannt auf die Story aber so richtig warm wurde ich mit der Geschichte nicht. Charlotte fand ich sehr anstrengend und nervig zu Anfang und mit Adam wurde ich gar nicht warm. An sich ist die Geschichte nicht schlecht aber die Umsetzung hat mir überhaupt nicht gefallen. Auch hat mir nicht gefallen das Charlotte den Leser mit einbezieht und ihn manchmal direkt anspricht. 


    Für mich wurde die Geschichte erst emotional als man hinter das Verhalten von Adam kam und das ganze aufgelöst wurde. Hier erlangt Charlotte dann auch endlich ihre Sympathiepunkte von mir.


    Seth habe ich sofort in mein Herz geschlossen da er sympathisch und warmherzig ist aber er kommt hier definitiv zu kurz. Das Ende war so abrupt und kurz das es total unterging. Ich hätte mir hier echt ein bisschen mehr gewünscht, vielleicht ein paar Seiten mehr um der Geschichte einen schönen Abschluss zu geben.


    Das Cover ist wunderschön geworden und auch den Schreibstil der Autorin fand ich nicht schlecht aber mir hat einfach mehr Tiefe gefehlt.

  5. Cover des Buches Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane (ISBN: 9783789147494)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Pianoforest04

    Die Alpha Cru hat ein neues Reiseziel: Island. Dort erhofft sich Alea ihren verschollen Vater zu finden. Auf ihrer Reise erfährt sie immer wie mehr über die magische Meereswelt. Doch weshalb sind die Meermenschen vor 11 Jahren verschwunden? Gibt es noch Hoffnung für die Gewässer und dessen Leben darin? Alea erhofft sich Antworten auf Island.


    Die Autorin- Tanya Stewner- schafft es zum wiederholten Male mit ihren Büchern Herzen zum stolpern zu bringen. Die Handlungen sind einer Achterbahnfahrt der Gefühle würdig. Mit viel Herzblut geschrieben, regt sie die Leser/innen zum mitfiebern an. Der Schreibstill versetzt einen genau in das Geschehen hinein. Schnell ist die Realität verschwunden und Aleas Geschichte ist präsenter denn je zuvor.


    Die Geschichte der Alpha Cru ist noch lange nicht zu Ende. Ich finde das Ende ist jedes Mal wirklich sehr gemein geschrieben. Es wird zwar angekündigt, dass eine spannende, erlebnisreiche Zukunft zum greifen nahe ist, doch darauf endet der Band immer viel zu abrupt. So ist man gezwungen eine neue Runde von Alea und ihren Abenteuern mit der Alpha Cru zu lesen und augenblicklich wieder zu verschlingen. 


    In diesem Band wird nochmals vermehrt auf die Umweltverschmutzung aufmerksam gemacht. Für jüngere Kinder ist es sicherlich auch gut verständlich, da Tanya Stewner es leicht und aufbauend verdeutlicht, Mir persönlich ist dieser Umweltverschmutzungsaspekt der eine grosse Rolle spielt enorm wichtig. Genau so wie ich die ganze Buchreihe verehre.

  6. Cover des Buches Alea Aquarius - Die Farben des Meeres (ISBN: 9783789147487)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius - Die Farben des Meeres

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Pianoforest04

    Kennst du es, wenn du am Strand stehst, in die weite Ferne des Ozeans blickst und dich fragst, was du auf der anderen Seite des Horizonts erblickst? Dich fragst, was die Welt alles noch zu bieten hat? Wenn du ein Leben wie im Traum führen könntest? Wenn dein Herz vor Euphorie springt und deine Seele vor Aufregung singt. Wenn dann, würdest du den Sprung ins kalte Gewässer wagen und nicht mehr über deine Probleme klagen?


    Alea auf jeden Fall. Ein Leben wie im Traum von Freiheit geprägt, segelt sie über die Meere und geht mit Lennox ihrer Lebensgeschichte auf den Grund. Der Weg führt sie nach Loch Ness. Werden sie in Schottland erfahren wer sie wirklich sind...? Die Antworten sind nur auf einem anderen Teil der Erdkugel vom Winde verweht, kaum auffindbar.


    Die ganze Alea Aquarius Buchreihe würde ich mit mir all meinen erdenklichen Worten in den Himmel loben, da diese Bücher einfach anders...nein besonders sind.


    Der Schreibstill regt zum mitfiebern an. Man verliert sich schnell in den Geschehnissen der Geschichte und verschlingt das Buch, als ob man seit Jahren kein Buch mehr gelesen hätte und der Lesebedarf unbedingt wieder gestillt werden muss.


    Während Alea durch die verschiedensten Weltmeere schippert und durch unzählige Länder mit der Alpha Cru wandert, erlebt man die Kultur, die Gesellschaft, die Architektur und viele andere Dinge die man als Tourist entdeckt. Man kann es sich durch das hervorragende Geschriebene, welches gut beschrieben ist und doch Platz für die eigene Vorstellungskraft gibt ausgezeichnet vorstellen.


    Für Alea und die Alpha Cru hat jede Person im Herzen Platz. Den beinhalteten Humor bringt jedes Gesicht zum schmunzeln, gar zum lachen. Alea Aquarius wurde mit sehr viel Herzblut geschrieben, dies bekommt auch deutlich der Leser/ die Leserin zu spüren.

  7. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe (ISBN: 9783442485277)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe

     (4.326)
    Aktuelle Rezension von: anastazja

    Ich liebe diese Geschichte und war so gefangen davon, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Ich habe mit Ana und Christian so mitgefiebert und empfehle es jedem anderen zu lesen. Mein absolutes Highlight war der Maskenball.

  8. Cover des Buches Rebecca (ISBN: 9783458361343)
    Daphne Maurier

    Rebecca

     (408)
    Aktuelle Rezension von: Surari

    Die Protagonistin in diesem Buch ist 21 Jahre alt und Gesellschafterin von Mrs. Van Hopper (ältere Dame, Klatschtante). Ihren Vornamen/Mädchennamen erfahren wir nicht. Auf Reisen begegnet sie Maxim de Winter. Sie verbringen viel Zeit miteinander und als Mrs. Van Hopper abreisen möchte halt Maxime um die Hand der Protagonistin an. Nach der Hochzeitsreise kehren sie zurück auf das Anwesen Manderley. Die schüchterne neue Mrs. de Winter (unsere Protagonistin) hat es nicht leicht, steht doch über allem hier die erste Mrs. de Winter - xhier immer benannt als Rebecca. Rebecca ist verstorben bei einem Segelunfall und ihre alte Haushälterin die sie auch großgezogen hat lässt nichts unversucht um die neue Mrs. de Winter schlecht und als unfähig dastehen zu lassen. Als jedoch Rebecca's Boot gefunden wird als ein anderes Boot in Seenot ist findet man eine Leiche an Bord. Was hat es damit auf sich?

    Ich wollte unbedingt einmal die Geschichte von Rebecca von Daphne du Maurer lesen. Der Roman ist schon sehr alt und erschien 1938. Ich bin zuerst damit in Kontakt gekommen als ich vor vielen Jahren im gleichnamigen Musical war. Dann kam vor einer Weile eine Neuverfilmung auf Netflix und die Geschichte war doch ein wenig anders als ich es aus dem Musical im Gedächtnis hatte. Deshalb kam es jetzt dazu das ich endlich den Roman gelesen habe. Immer noch, trotz des Alters, eine spannende Geschichte rund im die Intrigen Rebecca's die sich auch nach ihrem Tod weiter durch die Leben der Menschen die sie kannten zieht. Das Buch hatte ein paar Längen in denen viel beschrieben wurde, trotzdem finde ich es einen tollen 'Krimi' der alten Schule. Selbst Alfred Hitchcock hat das Buch verfilmt.

  9. Cover des Buches Du hast gesagt, es ist für immer (ISBN: 9783734109867)
    Trish Doller

    Du hast gesagt, es ist für immer

     (119)
    Aktuelle Rezension von: lealiebtlesen

    In "Du hast gesagt, es ist für immer" geht es um Anna, die nach dem Freitod ihres Verlobten Ben Hals über Kopf mit dem gemeinsamen Segelboot in Florida aufbricht und in Richtung Karibik segelt. Schon bald merkt sie allerdings, dass sie sich zu viel vorgenommen hat und alleine mit dem Boot auf hoher See überfordert ist. Aus diesem Grund heuert sie einen erfahrenen Skipper zur Hilfe an. So tritt schließlich Keane in ihr Leben...

    Die Geschichte dreht sich primär um Anna, ihre Selbstfindung und Heilung nach dem Selbstmord des Mannes, den sie über alles geliebt hat. Trotz dessen war sie für mich noch so viel mehr.

    Zunächst ist das Setting natürlich atemberaubend. Als Leser segelt man gemeinsam mit Anna und Keane von Insel zu Insel, eine schöner als die andere. Der Autorin gelingt es dabei sehr gut die karibische Atmosphäre einzufangen und diese dem Leser zu vermitteln. Es ist eigentlich unmöglich beim Lesen keinerlei Sehnsucht und Fernweh nach diesen atemberaubend schönen Orten zu bekommen. Gewünscht hätte ich mir allerdings eine Karte, anhand der man die Reiseroute besser hätte nachvollziehen können.

    Dann gibt es da noch Anna und Keane. Vor allem Keane hat mein Herz im Sturm erobert. Auch er hat sein Päckchen zu tragen, ist dabei aber dennoch lebensfroh, verständnisvoll und warmherzig. Mir hat es unglaublich gut gefallen die beiden bei ihrem Kennen- und Liebenlernen zu begleiten.

    Die Geschichte spart sich unnötiges Drama und fokussiert sich eher auf Emotionen und Eindrücke. Es gab einige traurige und gleichzeitig wunderschöne Situationen, die perfekt zur Thematik gepasst haben.
    Grundsätzlich ist es mir schwer gefallen das Buch überhaupt zur Seite zu legen. Auch wenn das Ende meiner Meinung nach komplett stimmig war, hätte ich doch gerne ewig weitergelesen.


    Fazit:
    "Du hast gesagt, es ist für immer" war für mich ein absolutes Highlight, das ich so gar nicht erwartet hatte. Das Setting und die Liebesgeschichte ergänzen sich perfekt und auch der Umgang mit der Thematik ist gelungen. Das Buch gibt nicht nur unglaublich viel Hoffnung, sondern macht auch mehr als Lust alles stehen und liegen zu lassen und auf die Reise seines Lebens zu gehen.

  10. Cover des Buches Eragon - Der Auftrag des Ältesten (ISBN: 9783734162145)
    Christopher Paolini

    Eragon - Der Auftrag des Ältesten

     (2.900)
    Aktuelle Rezension von: annabrocks_autorin

    Nach Abschluss des zweiten Eragon-Bandes muss ich sagen: es wird um einiges spannender. 😍

    Während ich mit dem ersten Teil noch so meine Schwierigkeiten hatte, da mir die Spannung an manchen Stellen fehlte, Emotionen meines Erachtens nur rar gesät waren und mir das Buch alles in allem etwas zu langwierig war, bin ich nun froh, dass ich mich dennoch an Band 2 herangewagt habe.

    Die Handlung nimmt Fahrt auf, die Figuren werden greifbarer, Perspektivenwechsel bringen Spannung und Abwechslung in die Geschichte. Trotz ausführlicher Beschreibungen und der doch sehr beachtlichen Länge des Buches lockern die oben genannten Aspekte das Leseerlebnis auf und schaffen es, den Leser neugierig zu machen und zum Weiterlesen zu animieren. 😊

    An manchen Stellen bleibt für mich jedoch immer noch das Gefühl, dass sie zu schnell erzählt werden im Vergleich zu anderen, banaleren Abschnitten. Während sich der Autor für eher "nebensächliche" Dinge ordentlich Zeit nimmt, um diese in all ihrer Pracht zu beschreiben, wird so manch spannende Schlüsselszene schnell und in einem Aufwisch erzählt. Anfangs gewöhnungsbedürftig, wenn man jedoch Band 1 bereits kennt, ist man in gewisser Weise darauf vorbereitet. 😅

    Alles in allem bin ich jedoch positiv überrascht und freue mich nun auf Band 3. 🥰

  11. Cover des Buches Die Brückenbauer (ISBN: 9783453410770)
    Jan Guillou

    Die Brückenbauer

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Als Adam und Eva, von der Schlange verführt, die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aßen, haben sie diese Frucht vermutlich zuvor geteilt. Jeder verzehrte eine Hälfte.
    Hatte der Mensch bis dahin, mit Gott verbunden, nur gut denken können, war er jetzt fähig, durch eine zweite Gehirnhälfte das Böse zu versprachlichen. Die Einschränkung des Bewusstseins durch die Sprache der linken Hemisphäre beeinflusste die rechte so sehr, dass die Menschen Gott aus dem Paradies vertrieben und die meisten Brücken zu ihm abbrachen.

    Bereits Ludwig Wittgenstein wusste: "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."

    Mein Dank an Jan Guillou ist groß, weil er die Sprache zurück in die emotionale Vielfalt der Bilder verwandelt und damit eine Brücke zwischen den beiden Gehirnhälften baut.

    So friert man oder einem wird schwindlig, wenn man den Brückenbau von Lauritz, dem ältesten der drei Brüder, in Norwegen verfolgt. Er leistet Übermenschliches für seine deutsche Freundin Ingeborg, deren adliger Vater die Verbindung zunächst nicht gutheißt. Die Trennung durch den Stand hebt Lauritz ebenfalls durch eine technische Brücke auf: Die Leidenschaft für den Schiffsbau und die Seefahrt wurde den drei Brüdern durch ihre Herkunft in die Wiege gelegt.

    Die Brücke zu Oscar, dem zweitältesten Bruder, ist sehr lang, erstreckt sich von Norwegen über Deutschland bis nach Deutsch-Ostafrika. Auch Oscar baut dort Eisenbahnbrücken, um Menschen miteinander zu verbinden, um die Menschen wieder mit der Natur zu versöhnen, um die Menschen Gott wieder näher zu bringen.

    Ein Brückenbau wird erst möglich, wenn man sich zuvor der Trennung bewusst wird und sie deutlich benennt.
    Besonders danke ich dem schwedischen Autor, dass er mir nicht nur die zauberhaften Bilder Ostafrikas gezeigt hat, sondern auch die Grausamkeiten der Kolonialzeit.
    Noch lange nach dem Lesen des Buchs habe ich mich mit den Kongogräuel beschäftigt.

    Die dritte große Brücke zu Sverre, dem jüngsten Bruder, wird im Roman "Die Brückenbauer" nur angedeutet, womit Jan Guillou die Spannung auf den zweiten Roman geschickt steigert.

    Meine, inzwischen verstorbene Freundin Susanne Oeltjen empfahl mir dieses Buch. Ihre Empfehlung ist die eine Seite, meine Rezension die andere. Die Brücke, die bis ins Jenseits reicht, ist die Liebe.

    Vera Seidl

  12. Cover des Buches Tödlicher Mittsommer (ISBN: 9783462043112)
    Viveca Sten

    Tödlicher Mittsommer

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Auf den ersten Fall im idyllischen schwedischen Sandhamn war ich schon sehr gespannt, liebe ich doch skandinavische Krimis. Der Klappentext las sich dahingehend auch vielversprechend, doch leider konnte mich der Krimi nicht durchgängig fesseln. Die Autorin verzettelt sich zu oft in Nebensächlichkeiten, so dass die eigentliche Krimihandlung zu kurz kam und der Spannungsbogen immer wieder stark nach unten ging. 

    Die Hauptcharaktere und deren privates Umfeld mit all ihren Problemen war mir dann auch zu viel, auch wenn sie ja in einem ersten Teil ersteinmal vorgestellt werden müssen. Hier hoffe ich, dass sich das Verhältnis Krimiplot/Privatleben der Akteure im nächsten Band dreht. 

    Alles in allem ist es aus meiner Sicht ein solider Serienstart der Potenzial für weitere Bände hat. Dieses Buch kann ich durchaus als kurzweilige Krimilektüre empfehlen und vergebe 3 von 5 Sterne.

  13. Cover des Buches Wellenglitzern (ISBN: 9783404174898)
    Marie Merburg

    Wellenglitzern

     (76)
    Aktuelle Rezension von: bookmouse

    Manches Buchjuwel steht bei mir schon länger im Regal. Dieses hier spricht mich an, weil das Cover so schön glitzert und es einfach nach einem Ostseeurlaub aussieht.

    Familie? Nein, danke. Sophie muss endlich raus aus dem Alltagstrott und tritt die Reise nach Rügen ohne ihren Noch Ehemann an. Sie freut sich auf den gebuchten Segelkurs, den sie schon länger machen will. Dort ist sie die einzige Frau im Kurs. Anfangs stellt sie sich noch nicht so gut an. Es gibt sogar einige brenzliche Situationen.

    Auf Rügen angekommen, trifft sie am Empfang der Pension Meeresruh auf den mürrischen Teenager Marie. Gerade die Szenen mit Marie finde ich super sympathisch, weil man im Verlauf der Geschichte merkt, wie sie nach und nach langsam auftaut.

    Fazit: Ich mag Romane á la Rosamunde Pilcher. Sie sind lustig, entspannen, sind gut für die Seele und fürs Herz und machen einfach glücklich. Ein sehr schönes Buch, um abzuschalten und dem Alltag zu entfliehen. Ein dramatisches und packendes Finale. Segelvergnügen auf der schönen Insel Rügen, in das man gerne abtaucht. 

  14. Cover des Buches Joli Rouge (ISBN: 9783959910736)
    Alexandra Fischer

    Joli Rouge

     (56)
    Aktuelle Rezension von: wundervolle_buchwelten

    "Joli Rogue" ist ein historischer Roman der Piratenfans begeistern wird. Er stammt aus der Feder von Alexandra Fischer.

    Inhalt:

    La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen?

    Meinung:

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Größtenteils aus der Sicht von Jacquotte, aber eben auch von anderen Seefahrern bzw Piraten. Dadurch erhält man einen umfassenden Überblick. Egal aus wessen Sicht gerade geschrieben wurde, mich hat es von Anfang an gefesselt und mitgerissen. Die verschiedenen Handlungsstränge greifen ineinander über und verbinden sich zu einer einzigartigen Geschichte.

    Jacquotte, im Laufe der Geschichte auch als rote Jacquotte oder untote Rote betitelt, ist eine starke Persönlichkeit, die, genau wie die meisten anderen Charaktere im Buch, tatsächlich vor langer Zeit gelebt hat. Allein das finde ich schon immer sehr faszinierend. Geschichten, die auf wahren Begebenheiten beruhen. 

    Ich konnte mich mit Jacquotte von Anfang an identifizieren, denn auch ich wäre in dieser Zeit ein rebellischer Dickkopf gewesen. Sie hat sich von niemanden etwas sagen lassen und sich ihren eigenen Platz in der von Männern dominierten Welt gesucht. Auch wenn es für sie oft ein harter Kampf voller Entbehrungen und Unannehmlichkeiten war. Überall lauerten Gefahren, Intrigen und Verrat, denn in diesen Zeiten war man als Frau einfach nichts wert, außer um den Männern in allen Bereichen zu dienen. Aber eine Frau die zur See fährt, kämpft oder gar ihr eigenes Schiff steuert und eine Crew befiehlt? Undenkbar. Doch die rote Jacquotte belehrt sie alle eines besseren.

    Neben Jacquotte's Entwicklung lässt die Autorin geschichtliche Hintergründe und Entwicklungen einfließen, im perfekten Maße. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Dadurch erhält man als Leser ein realistisches Bild von den damaligen Zeiten inklusive politischer Bewegungen. Aber das ist nicht das einzige, was in diese Geschichte verwebt wurde. Eine zarte Liebesgeschichte, ehrliche Freundschaft, Respekt, aber auch Verrat, List und Täuschung, sowie beeindruckende Landschaften/ Inseln finden ihren Weg in diesen Roman.

    Ich hatte anfangs etwas Schwierigkeiten bei dem ein oder anderen französischen Namen, die teilweise für Knoten in der Zunge sorgten 😅 Das schmälert den Lesegenuss aber in keinster Weise. Ich war durchgehend gefangen in einer atemberaubenden Piraten Atmosphäre, oftmals hatte ich das Gefühl das Meer zu riechen oder den teils stürmischen Seegang zu spüren. 

    Fazit:

    Dieser historische Roman nimmt einen mit auf eine abenteuerliche, spannende Reise voller Entbehrungen und Gefahren. Mein Piratenherz hat es höher schlagen lassen, die starke Protagonistin hat mich in ihren Bann gezogen. Also an alle Piratenfans, und solche die es werden wollen, erobert dieses Buch! Segelt gemeinsam mit Jacquotte unter der roten Flagge der Piraterie!

  15. Cover des Buches Herz auf Eis (ISBN: 9783442487745)
    Isabelle Autissier

    Herz auf Eis

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Leserstimme

    Louise und Ludovic, ein Liebespaar, wollen dem Stress ihrer Welt entfliehen und fahren zu zweit zur See, wollen Teile der Welt mit ihrem Segelschiff bereisen und geraten bei der Anlandung auf der Insel Stromness in Gefahr. Ein gefährlicher Sturm zwingt sie auf der Forschungsinsel zu verweilen. Am nächsten Tag können sie nur noch den Untergang ihres Segelschiffes " Jason"  feststellen.  

    Ab hier fängt die eigentliche Geschichte an. Wie gehen die beiden mit der " Robinson" - Situation um? Raufen sie sich zusammen oder kommt es zur Eskalation? Eigentlich darf man hier nicht zu viel verraten, finde ich. Klar ist bei dieser Geschichte von vornherein, dass Autissier hier die Charaktere stärker zeichnet und heraus kommt, ob in schlimmsten Situationen wie dieser, die Liebe hält und man den anderen überhaupt kennt.

    Da Stromness eine Forschungsinsel ist, hätten die beiden hier nicht ankern dürfen. Aber was isst man auf dieser Insel? Ausser Pinguine und Robben, gab es abundzu noch Muscheln. Der große Wendepunkt kommt mit der Sichtung eines Schiffes, das jedoch ohne sie zu bemerken, vorbei fährt. Die Aktion Ludovics mit dem Beiboot hinterherzufahren, hat nichts als Frust hinterlassen.  Zudem erkrankt Ludovic daraufhin sehr stark an einem bronchialem Husten. Louise, beschließt nun voller Überlebensdrang nach einer weiteren Station auf der Insel zu suchen, um möglicherweise Lebensmittel zu finden.                                 Im 2. Teil des Buches wird das Auffinden und die  Rückkehr Louises beschrieben und natürlich auch die Reaktion der Medien darauf. Als sie daraufhin fast zerbricht, beschließt sie wo anders ein neues Leben anzufangen. Dieser letzte Teil war für mich aufgrund der Umstände  verständlich, aber doch etwas schwach geschrieben.  Im Großen und Ganzen jedoch eine große  Leseempfehlung.

    Genre: Abenteuer, Überleben, Liebe


  16. Cover des Buches In guten Kreisen (ISBN: 9783866481923)
    Amber Dermont

    In guten Kreisen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: BuecherKaterTee

    Gegen den Wind - oder mit ihm?

    1987: Jason Prosper ist Sohn reicher Eltern, aufgewachsen in der Welt der reichen Spekulanten, indexererbten Reichtums, schicker Gesellschaften und teurer Privatschulen.

    Der Selbstmord seines besten Freundes und Segelkameraden Cal verändert Jasons Leben von Grund auf. Verstrickt in eine Gefühlswelt aus Schuldbewusstsein und Agonie betreibt Jason einen Schulwechsel.

    Jason wird für das Abschlussschuljahr von seinem Vater in Bellingham angemeldet, einem teuren Internat mit laxen Regeln, in dem Schüler_innen eine zweite Chance erhalten nachdem sie an ihren vorigen Schulen gescheitert sind. Er ist nicht überrascht, in Bellingham auf alte Bekannte zu stoßen, denn in der reichen Society der Ostküste kennt "man" sich.

    In Bellingham lernt Jason Aidan kennen, ein verschlossenes, stürmisches und Problem behaftetes Mädchen aus Kalifornien. Nach außen distanziert, aber in sich von ihren Erlebnissen verstört, lebt Aidan in ihrer eigenen Welt. Jason und Aidan reiben sich, befreunden sich miteinander  und beichten sich ihre geheimen Dämonen, von denen sie sich getrieben fühlen und denen sie sich stellen müssen, um erwachsen zu werden und ihr Leben in die eigenen Hände nehmen zu können.

    "In dieser Nacht schlief ich gut, denn jemand war freundlich zu mir gewesen."

    Durch Aidan findet Jason wieder zu sich - bis ein Hurrikan auf die Ostküste trifft - und Jasons erneut einen dramatischen Schicksalsschlag erleidet.

    Die Erzählung beginnt ganz unspektakulär: Die Welt der Reichen, es geht darum den Schein zu wahren, eine gute Ausbildung zu erhalten - es geht um viel Geld, jung sein, Spaß haben und - um das Segeln. Aber der Schein trügt. Nach und nach werden die Geschehnisse um Cal und Jason offenbart, Jason geht seinen Gefühlen schrittweise auf den Grund. Da auch Aidan schwere Erlebnisse hatte, benötigen die beiden viele Gesten und Gespräche, um sich anzunähern und sich ihre Geheimnisse zu erzählen.

    Jason scheint zerrissen zwischen dem "Mitmachen" in Welt der Company der jungen Reichen und seinem eigenen Weg des Erwachens und sich Differenzierens. Jason macht in diesem letzten Schuljahr viele Erfahrungen mit echten und falschen Freunden.

    Jason´s wichtiger Lebensinhalt war bis zu Cal´s Tod das Segeln. Nach einem Segelunfall in Bellingham beschließt er das Segeln aufzugeben. Durch Aidan bleibt seine Liebe für das Meer und den Wind bestehen und beinahe schafft er es mit Aidan´s Hilfe diese Liebe wieder auszuleben.

    "In guten Kreisen" zeigt das Bild einer verrohten Generation, die es gewohnt ist, dass reiche Eltern die Fehltritte ihrer Kinder mit Geld korrigieren. Die Verachtung gegenüber Menschen jenseits ihrer Gehaltsklasse erschreckt, die Gefühls- und Sorglosigkeit, mit der Leben zerstört werden, verstört. Jason macht sich klar, dass schon in seiner Elterngeneration der Umgang mit Menschen und Emotionen von der Macht des Geldes beeinflusst ist. Und dass zum Preis des Reichtums Menschen und Emotionen auf der Strecke bleiben (müssen).

    " Sie war eine aus jenem exotischen Stamm von Menschen, die wahrheitsgemäß von sich behaupten konnten, in ihrem Leben noch nicht einen einzigen Tag gearbeitet zu haben."

    Aidan und Jason sind zwei zerrissene Jugendliche, die nach ihrem Platz im Leben und ihrem Ich suchen und sich in ihrer Welt fremd fühlen. Dieses Leben stellen die beiden infrage. Der Börsencrash bildet zwischenzeitlich einen Kontrast der jedoch unter den wirklich Reichen nur wenig Aufhebens verursacht. Erst spät erkennt Jason die tatsächlichen Umstände, die zu dem schrecklichen Ereignis vor dem Sturms geführt haben.

    Amber Dermont lässt Jason als Ich - Erzähler seine Geschichte nicht chronologisch erzählen. Das Gesamtbild  mit vielen verschiedenen Facetten ergibt sich wie ein Puzzle erst nach und nach und wird besonders emotional und glaubwürdig durch die Tatsache, daß Jason selbst die Puzzlesteine der Erkenntnisse in kleinen Schritten findet.

    Die Erzählweise des Zähen und der Aha - Erlebnisse nach einigen Seiten lässt erst spät Spannung aufkommen. Die Erkenntnis, dass nicht Langeweile, sondern Melancholie, Schuld, und Agonie die, zunächst, langsam laufenden Motoren sind, durch die Jason bewegt wird, verstärkt das Bewusstsein für das im Hintergrund Lauernde. Amber Dermont lässt Jason Zeit zu reifen, sich zu reflektieren und sich darüber als Mensch zu entwickeln, der die Wichtigkeit von Freundschaft, Liebe und Vergebung für das Mensch- und Erwachsensein weiß.
  17. Cover des Buches Wind in deinen Segeln (ISBN: 9783738628746)
    Jessica Winter

    Wind in deinen Segeln

     (154)
    Aktuelle Rezension von: EineMami

    Ich liebe Jessica Winters Schreibstil! Es ist immer wieder toll, die authentische Sprache verbunden mit den liebevoll gezeichneten, natürlich agierenden Figuren in ihren Geschichten zu erleben!

    Gabriel und Emerald. Eine Liebe, die viele Hürden überwinden muss. Ich fand es zauberhaft, wie sie sich langsam immer näher kommen, einander und ihren Gefühlen nicht ausweichen können. Jessica Winter webt stets aufrüttelnde Themen in ihre Liebesgeschichten ein, die durchaus an die Nerven gehen können. Damit muss man rechnen!

    Mir hat das Buch sehr gefallen, auch das offene Ende, das direkt in Band 2 mündet, welchen ich nun ebenfalls verschlingen werde!

    5 ⭐️ und ein fettes Danke für dieses Lesevergnügen von mir!

  18. Cover des Buches Deadwater - Das Logbuch (ISBN: 9783791500492)
    Tobias Rafael Junge

    Deadwater - Das Logbuch

     (33)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Klappentext: Logbuch-Eintrag: Schulschiff verschollen Mysteriöser Erpresser! Ein Schulschiff voller Jugendlicher mitten auf dem Indischen Ozean. Nacht für Nacht verschwinden die Erwachsenen und ein grausamer Erpresser zwingt die Schüler zu terroristischen Aufgaben. Und tatsächlich: bald taucht die erste Leiche auf, eine der Lehrerinnen.

    Meinung: Deadwater – Das Logbuch, wird durch Einträgen der verschiedensten Leute mit Koordinaten, kleinen Skizzen, Notizen usw. erzählt. Durch die Einträge der verschiedenen Personen, kann es anfangs etwas Verwirrenden sein bis man den Durchblick hat und die einzelnen Geschichten/Einträge den richtigen Charakter zuschreiben kann. Trotzdem ist die Geschichet um Chris und seiner Crew spannend und einmal irgendwie anders. Außerdem befinden sich am Rand der Einträge immer ein paar Notizen der anderen Crewmitglieder (Was sie dazu denken oder lustig-unnötige Kommentare). Manchmal befinden sich auch ein paar hübsche Skizzen und Zeichnungen im Buch, wie beispielsweise am Anfang wo sich eine Skizze des Schiffes mit Beschriftung (damit man sich auch auskennt) befindet, aber auch ein Gruppenbild der ganzen Mannschaft gibt es zu sehen. Der Schreibstil des Autors ist ganz nett und die Geschichte wird gut dargestellt, manchmal etwas verwirrend aber man kennt sich schlussendlich immer aus. Es ist sehr spannend nach und nach herauszufinden was mit den Lehrern passiert ist und warum das alles passiert etc.… Ich kann nur sagen, es steckt mehr dahinter als man anfangs vermutet. Schlussendlich denkt man über einige Dinge, die in dem Buch angeschnitten werden nach.

    Fazit: Ein wirklich schön aufgemachtes Buch, wo man erkennen kann, dass sich wer über das Layout etc.  Gedanken gemacht hat. Es macht Spaß das Buch zu lesen, da es durch diese einzigartige Aufmachung anders ist. Die Geschichte um Chris und seine Freunde ist spannend und erschreckend, wenn man genauer darüber nachdenkt.  

  19. Cover des Buches Glück ist nichts für schwache Nerven (ISBN: 9783442383252)
    Theresia Graw

    Glück ist nichts für schwache Nerven

     (43)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    Ein locker und leichter Roman über die Irren und Wirren der Liebe. Doris erfährt durch Zufall wer ihr Vater ist. Die Mutter hat darüber immer geschwiegen. Als sie sich dem Vater offenbaren will, wird sie versehentlich als seine Pflegerin eingestellt. Dadurch hat sie aber Gelegenheit ihn gut kennenzulernen. Sie bringt den Vater durch Motivation wieder zurück ins Leben und am Ende klärt sich alles. Eine Lektüre für zwischdurch die Spaß gemacht hat zu lesen,
  20. Cover des Buches Die Toten von Sandhamn (ISBN: 9783462044942)
    Viveca Sten

    Die Toten von Sandhamn

     (120)
    Aktuelle Rezension von: jenny_wen
    Inhalt:
    Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen beschrieben. Einmal in der Gegenwart, in der ein Mädchen verschwindet und bis dato keine Leiche aufgetaucht ist.  Doch als die Kinder von Nora beim spielen in ein Loch fallen und etwas schreckliches entdecken, ist allen fast sehr schnell klar, um wen es sich dabei handeln muss. Knapp 100 Jahre früher muss Thorwald die Gewalt seines Vaters über sich ergehen lassen. Nichts kann er seinem Vater recht machen. In der Schule ist er auch nicht gerade eine Leuchte. Am schlimmsten leidet er, als seine Mutter noch ein Kind bekommt und der Vater das Mädchen vergöttert.  Doch als Leser fragt man sich, was hat diese Geschichte 100 Jahre zuvor mit der Gegenwart zu tun? Wie hat die Autorin all das zusammen verstrickt? Wo läuft der rote Faden lang? Erst nach und nach wird klar, wie alles zusammen hängt und ich finde die Lösung sehr gut. Ich bin nicht so richtig darauf gekommen, wie alles zusammen hängen könnte. In gewisser Weise hat man vielleicht eine Ahnung, aber ich gestehe, ich hatte sie nicht. Thomas Andreasson ermittelt wieder, doch irgendwie kam er mir dieses Mal etwas blass vor. Ich fand keinen richtigen "Draht" zu ihm, wie schonmal in den Büchern zuvor.  Ich hatte beim lesen das Gefühl, es dreht sich hauptsächlich um die Vergangenheit und dann um Nora in der Gegenwart, die ihre eigenen Probleme lösen muss. Da rückt die Aufklärungsarbeit irgendwie in den Hintergrund, wahrscheinlich fand ich auch deswegen keinen Draht zu dem Ermittler.
    Der Schreibstil ist wie gewohnt locker flockig. Ich hatte keine Probleme, in die Geschichte zu finden, auch wenn es etwas verwirrend war, da ich diese Zeitsprünge von der Autorin nicht kannte. Etwas weniger Probleme, etwas mehr Ermittlungsarbeit, weniger privates... ich glaube, das hätte dieser Geschichte etwas besser getan.
    Mein Fazit:
    Ich vergebe für den dritten Fall von Thomas Andreasson 3,5 Sterne. Mehr kann ich nicht geben, da mich doch das eine oder andere arg gestört hatte. Ich für meinen Teil hoffe einfach, dass der nächste Band wieder besser wird.
  21. Cover des Buches Unsere Liebe für immer (ISBN: 9783548061467)
    J. P. Monninger

    Unsere Liebe für immer

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Asen0501

    Die Geschichte  von Kate und Ozzie(oswald) ist sehr romantisch und abenteuerlich.  Als es die junge Kate in das wunderschöne  und umfangreiche Irland zieht, lernt sie den einfachen Fiachee Ozzie kennen,  der abee von Anfang an überzeugt ist von sich und Interesse an der jungen Amerikanerin zeigt.  Im. Laufe der Zeit lernen  sie sich  kennen und lieben, aber es. Kommen viele Höhen  und Tiefen  aug sie zu die es nichz leicht  zu überwinden gelingt.  Sie leben sich aneinander  und. Jahre später passiert  etwas womit Kate nicht rechnet.  Der Schreibstil ist  locker, leicht  und vor allem. Poetisch. Die Geschichte dahinter ist sehr toll, aber meines Erachtens  nicht ganz rund, da zwischendurch viel passiert und die Handlungsorte sich schnell  ändern.  Aber alles in einem  ist es eine schöne  romantische Story  mit einigen  ernsten Themen  aus der Welt. 

  22. Cover des Buches Septembernovelle (ISBN: 9783866481930)
    Johan Bargum

    Septembernovelle

     (28)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    "*Johan Bargum*" schrieb 2011 die "*Septembernovelle*", 2014 erschien die deutsche Übersetzung im "*Mare Verlag*".

    Zwei Männer gehen auf einen Segeltörn in den spätsommerlichen Schären. Doch die Idylle ist trügerisch, es kehrt nur ein Mann von der Tour zurück. Es ist Olof, der Eigner der Yacht. Welche Beziehung hatten die Männer zueinander und was ist passiert?


    Leuchttürme sind wie Engel, wenn jemand sie braucht, sind sie da, und sie sind auch da, wenn niemand sie braucht. Zitat von Elin

    Dieses Büchlein kommt verheißungsvoll mit einem Leuchtturm auf dem Cover inmitten des Meeres daher. Doch inhaltlich verpufft die Aussage zu diesem Leuchtturm zu einer bloßen Metapher.

    Die Geschichte dreht sich um Elin, eine Frau, die ums Leben gekommen ist, sei es bei einem Unfall oder durch Selbsttötung, es wird nicht genau geklärt. Auf jeden Fall war Elin eine sehr konservative und religiöse Frau, die sich vor 20 Jahren von ihrem Mann Harald getrennt hat, um mit Olof zusammen zu sein. Waren es religiöse Gründe, die sie an ihrem Leben zweifeln liessen?
     
    Olof und Harald begeben sich auf die Segeltour, nachdem Elin ein Jahr tot ist. Hier erwartet man eine Aussprache, doch die Männer haben beide eine andere Sicht auf die Dinge.
     
    Olof erzählt in einem Verhör einem Kommissar der Kripo von der gemeinsamen Segeltour. Es hat sich in Haralds Hinterlassenschaften ein Brief gefunden, der erst im zweiten Teil des Buches nähere Einzelheiten erklärt oder besser gesagt, andeutet. Hier bilden sich jedoch keine Widersprüche in den Informationen. Waren die beiden Männer Elins eifersüchtig aufeinander, warum hat der krebskranke Harald auf seiner letzten Reise gerade Olof als Segelpartner gewählt? 
     
    Es entsteht ein flackerndes Bild einer Geschichte, die man nicht richtig durchschaut, die andeutet, aber nicht konkret erklärt, die vermuten lässt und melancholische Züge verbreitet.
    Dabei wird nur Eines klar, die Vergangenheit verbindet die drei Menschen und lässt sich nicht abschütteln. So sind auch ihre Geschichten miteinander verknüpft, auch wenn zwischen ihnen eine Distanz herrscht.

    Jeder der Männer hat eine andere Sicht auf Elin, sie verändert sich aus dem Blickwinkel des Betrachters. Ist das die Aussage des Buches? Man liest die schönen idyllischen Beschreibungen der Natur in den Schären und fragt sich nach der Bedeutung des Leuchtturmes. Suchte Elin Halt bei jedem der Männer und hoffte auf einen Leuchtturm, einen Wegweiser in ihrem Leben? Es bleibt ungewiss, man kann nur spekulieren.  
     
    Die Fragen bleiben bis zum Ende offen, es wird nur angedeutet aber nicht geklärt. So kann man sich eigene Gedanken zu den psychologischen Hintergründen machen. Hat der Krebskranke Harald mit seinem Ende Olof belasten wollen? Hat Harald Elin in religiöse Konflikte gedrängt und sie trotz ihrer Religiösität Suizid begangen?
    Hat Elin Olof geheiratet, um Harald eine Chance für seine Firma zu geben?
    Die Wahrheit bleibt hinter einem Spiegel des Ungewissen zurück und Mutmaßungen sind das Einzige was bleibt.
     
    Der Erzählstil ist klar und umschreibt die Segelvorgänge sehr genau. Anfangs lässt man sich treiben in dieser Beschreibung des Segelns und geniesst die Naturbeschreibungen von Vogelwelt und Wetterverhältnissen. Aber wie sieht es im Inneren dieser Menschen aus? Man wird aus ihnen nicht richtig schlau. War es letztendlich Elin, die die Männer gegeneinander ausspielte?
     
    Eine sprachlich gelungene Novelle, die mehr Fragen aufwirft als sie erklärt.

  23. Cover des Buches Wind aus West mit starken Böen (ISBN: 9783423216173)
    Dora Heldt

    Wind aus West mit starken Böen

     (93)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Dora Heldts Roman ist ein Buch nicht nur für Sylt-Liebhaber. Es ist vor allem ein Roman über starke Frauen und ihre Stärken Bindungen. Katarina und Inken, die zwei Schwestern im Mittelpunkt des Buches, sind zwei vollkommen gegensätzliche Charaktere, wobei Inken mir persönlich sympathischer ist. Dazu kommt noch der Autor Bastian, der auch gut gelungen ist.

    Leider hat der Roman teilweise ein trauriges Ende, zumindest in Bezug auf eine bestimmte Figur. Das nimmt etwas von dem eigentlichen Happy End, sodass der Roman deshalb von mir nur zwei statt drei Sterne bekommt.

  24. Cover des Buches Familienboot (ISBN: 9783947244058)
    Karen Eriksen

    Familienboot

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Pelvisrocker
    Ich habe dieses Buch gelesen und weiß nicht so recht wie ich meine Meinung in Wörter fassen kann - kurz gesagt ist es zum Glück nicht zu lang aber anders rum hat das Buch nicht viel mit Segeln zu tun.

    Da ich selber jahrelang beruflich gesegelt habe und ebenfalls schon ARC-Teilnehmer war spiegelt das Buch so gar nicht die Realität ab. 

    Das Buch erweckt den Eindruck, das Segelreisen nur aus Party und gemeinsames betrinken besteht - und dass ist der Haupteindruck wenn man das Buch liest. Es wird kaum auf den wirklichen Bordalltag mit Kindern eingegangen und die Zeit und Wirklichkeit des Fahrtensegelns findet im Buch kaum statt - alleine die Überquerung des Atlantiks findet gefühlt nur auf 2 Seiten statt.

    Sie schreiben so schön auf den Rücken des Buches
    "Ihr Bericht zeigt die Höhen und Tiefen, die ganz praktischen Probleme und wie man sie löst. Und er zeigt die Faszination des Fahrtensegelns - mit Kindern"

    Davon hat das Buch nichts gehalten und es konnte auch nicht die Faszination des Fahrtensegelns transportieren - im Gegenteil.

    Auch findet der Alltag mit den autistischen Sohn kaum Wort im Buch.
    Der Rest des Berichtes ist sehr fahrig und es ist ein wildes Namensgespringe dem man teilweise nicht folgen konnte.

    Kurzum fand ich das Buch lausig und langweilig - ich war wirklich froh als ich es Durch hatte. Wäre der Author wirklich auf alle Punkte besser und detaillierter eingegangen hätte es was werden können.


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks