Bücher mit dem Tag "sehenswürdigkeiten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sehenswürdigkeiten" gekennzeichnet haben.

236 Bücher

  1. Cover des Buches DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden (ISBN: 9783453270640)
    Estelle Maskame

    DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden

     (761)
    Aktuelle Rezension von: SironiKeilwerth

    Die beiden Treffen sich in New York wieder, aber nur als "Freunde" naja wird nicht so lange dauern. Und BOOM die beiden können ihrer Anziehungskraft nicht leugnen. 

    Ich verstehe einerseits warum ihre Familie gegen die beiden ist aber anderer seits denke ich mir sie haben sich kennengelernt als sie paraktisch erwachsen ware. Ich finde es nicht so verwerflich da sie nur gezwungener Masen stiefgeschwister sind.

  2. Cover des Buches Amy on the Summer Road (ISBN: 9783570401323)
    Morgan Matson

    Amy on the Summer Road

     (596)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Als wäre es für Amy nicht schon schlimm genug den Tod ihres Vaters zu verarbeiten, beschließt ihre Mutter auch noch das sie umziehen. Amys Abendteuer beginnt, als Roger und sie beschließen, eine andere Route zu nehmen.


    Erster Satz:


    Ich saß auf der Eingangstreppe unseres Hauses und sah zu, wie der beigefarbene Subaru Kombi zu schnell in unsere Sackgasse gefahren kam. 


    Meine Meinung:


    Da es wirklich schon sehr lange her ist, seitdem ich mir das Buch gekauft habe, war ich umso gespannter darauf wie es mich überzeugen wird, und ich muss sagen das Buch hat mir dann doch wieder gezeigt, dass ich vielleicht langsam doch etwas zu alt werde für so eine Art von Bücher.


    Jetzt kommen wir aber wie immer als erstes zum Cover:)

    Ich finde es auf jedenfall wirklich sehr ansprechend und dadurch hätte ich es auch jederzeit wieder in jeder Buchhandlung in die Hand genommen, da es auch was zeitloses an sich hat.


    Der Schreibstil der Autorin war auch sehr angenehm und flüssig zu lesen, sodass ich in dem Buch wirklich sehr gut voran gekommen bin.


    Amy ist hier unsere Protagonistin in dem Buch und sie war mir auch sehr sympathisch, wie auch Roger den man dann im Verlauf des Buches kennen lernt.


    Die Mutter von Amy, ist dagegen sehr grau, man bekommt nur mit wie sie drauf sein mag, wenn sie mit Amy telefoniert was ich wirklich sehr schade finde.


    Etwas merkwürdig dagegen finde ich die Tatsache, dass die Mutter Amy einfach mal eine alleine in ihrem alten Zuhause lässt, obwohl da ständig ein Makler ein und aus geht, zusammen mit fremden Leute die sich das Haus anschauen.

    Und dann soll die Tochter nachkommen und gefahren wird sie von einem Jungen, denn sie nicht mal kennt. In meinen Augen ist, dass dann doch etwas sehr weit hergeholt und ich hätte es besser gefunden, wenn die Autorin hier wenigsten jemanden genommen hätte, den Amy kennen würde.


    Während der Autofahrt lernen die Beiden sich besser kennen und als Leser findet man dann heraus was mit dem Vater von Amy passiert ist und warum Roger zusammen mit Amy unbedingt den Road Trip machen wollte. 


    Natürlich, wird der Road Trip von ihnen einfach mal umgeplant und sie sehen sich gemeinsam Ort an wo einer schonmal von beiden war oder wo einer schon immer mal hin wollte. 


    Alles in einem war es eine nette Story, die so vor sich hingeplätschert ist und mir persönlich hat einfach das Gewisse extra gefehlt oder ich hab einfach zuviel erwartet.

    Ich habe schonmal ein Buch von Morgan Matson gelesen und es hatte mich damals begeistert, aber da war ich dann doch einfach mal 10 Jahre jünger und deshalb würde es mich umso mehr interessieren, ob mich das Buch so wie damals fesseln würde.


  3. Cover des Buches Bevor die Nacht geht (ISBN: 9783570163030)
    Patrycja Spychalski

    Bevor die Nacht geht

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist nicht mein Stil, aber Aussehen ist bei Büchern ja nicht alles.

    Der Klappentext hat mich angesprochen und so ist das Buch in meinem Regal gelandet.

    Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Dennoch fand ich den Inhalt bzw. die Begegnung und das anschließende Gespräch der Protagonisten zunächst eher unrealistisch und schließlich etwas langweilig.

    Trotzdem war es ein ganz nettes Buch für schöne Lesestunden zwischendurch und so konnte man Berlin nochmal von einer anderen Seite kennenlernen.

    Alles in allem also nichts besonderes, aber dennoch nicht schlecht.

  4. Cover des Buches Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine (ISBN: 9783746634456)
    Rebecca Raisin

    Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Für Sarah liegt das Glück zwischen zwei Buchdeckeln. Doch ihre kleine geliebte Buchhandlung in einem Dorf in der amerikanischen Provinz fühlt sich nicht mehr so aufregend an. Das Leben scheint Sarah still zu stehen. Als ein dringender Notruf aus Paris kommt, zögert sie daher nicht und macht sich auf den Weg in dieser Weltmetropole eine Buchhandlung ihrer Freundin einzuspringen. Doch ist wirklich alles so romantisch, wie Paris es vorgibt zu sein?

    Der spontane Buchhandlungstausch von Sarah und ihrer Freundin hat mir als Buchliebhaberin sehr gefallen. Man spürt richtig die Buchliebe, die Sarah auslebt und wie sie aus ihrer Komfortzone heraustreten muss, um ihr Leben wieder würze zu verteilen. Schön fand ich ausserdem auch, dass es im Buch um die bestehende Fernbeziehung von ihr ging und nicht, wie sie einer kitschigen Paris-Romanze verfällt. Sarah versucht einfach ihren Weg des Glückes zu finden.

    Mein Fazit: Viel Buchliebe, der Charme von Paris und viele alltäglichen Problemen. Da fehlen nur eine warme Decke zum Einkuscheln und ein warmer Tee. 4 Sterne.

  5. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  6. Cover des Buches Ein Mann wie Mr. Darcy (ISBN: 9783442465033)
    Alexandra Potter

    Ein Mann wie Mr. Darcy

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Woerterkatze

    Klappentext:
    Emily hat die Nase voll von Männern, die entweder inakzeptabel sind, Angst vor Beziehungen haben oder noch bei Mama wohnen. Dabei will sie doch nur einen netten, gut aussehenden Mann mit Charme und Manieren. Ist da denn so schwer zu finden? Im wahren Leben anscheinend schon. In der Phantasie jedoch hat Emily ihren Traummann längst gefunden: Mr. Darcy aus Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteil“.

    Inhalt:
    Die New Yorkerin Emily ist ein hoffnungsloser Fall was Beziehungen angeht. Immer wieder trifft sie den falschen Mann, keiner ist wie ihr Traummann Mr. Darcy. Emily arbeitet in einer Buchhandlung und ihre Angestellte und Freundin Stella möchte sie über Weihnachten mit nach Mexiko nehmen. Aber da möchte Emily nicht mit und um dies nicht deutlich sagen zu müssen, sagt sie, dass sie schon eine Reise gebucht hat. Und da sie nun Nägel mit Köpfen machen muss, bucht sie eine Literaturreise nach England – genauer eine Jane Austen Literaturreise. Einmal in England angekommen, stellt sie fest, dass nur ältere Damen ihre Begleiterinnen sind und ein unmöglicher Londoner Journalist, der einen Artikel über Mr. Darcy den Romanhelden von Jane Austen schreiben soll und dafür die Damen befragen soll. Dieser Journalist ist Emily direkt unsympathisch und so nimmt die Geschichte a la Stolz und Vorurteil seinen Lauf.

    Meinung:
    Alexandra Potter hat einen sehr locker, flockigen Roman in Anlehnung an Stolz und Vorurteil geschrieben. Wer vorher nicht das Original gelesen hat, für den birgte dieses Buch viel neues. Den Kennern von Stolz und Vorurteil sind im Zweifelsfalle sehr schnell die Parallelen aufgefallen. Aber Alexandra Potter hat sich etwas einfallen gelassen, sie hat immer wieder Begegnungen von Emily mit der Romanfigur von Jane Austen, Mr. Darcy, eingebunden. Mir hat das Buch trotz der Kenntnis von Stolz und Vorurteil sehr gut gefallen. Man taucht einfach in eine andere Welt ein und vergisst die Zeit um sich herum.

  7. Cover des Buches HOLIDAY Reisebuch: Hiergeblieben! – 55 fantastische Reiseziele in Deutschland (ISBN: 9783834231215)
    Jens van Rooij

    HOLIDAY Reisebuch: Hiergeblieben! – 55 fantastische Reiseziele in Deutschland

     (98)
    Aktuelle Rezension von: LBS1987

    Hiergeblieben! Bietet in großartigen Bildern tolle Reisetipps in Deutschland. Das Besondere? Berühmte Orte weltweit bekommen ein deutsches Pendant zur Seite gestellt. Hummerbuden stehen nicht nur in Kapstadt,sondern auch auf Helgoland! Highland-Games und Tropenfeeling finden sich auch bei uns im Land. Von Architektur bis Kirschblüte, von Kaufhaus bis Tempel, von Keramik bis Schloss ist wirklich für jeden etwas dabei. Ich fand auch die Mischung zwischen bekannten und weniger Bekannten Spots sehr gelungen. Dazu gibt es Ziele aus der Umgebung, Übernachtungsangebote und Freizeitvorschläge. Aufgeteilt in Nord und Süd gibt einem das Inhaltsverzeichnis einen ersten Überblick. Für mich ein wunderbarer Titel zum Wegträumen und Inspireren lassen, der zeigt, wie wunderschön Deutschland und auch Urlaub in der Heimat sein kann.

  8. Cover des Buches Ein Jahr auf den Kanaren (ISBN: 9783451067129)
    Lisa Gast

    Ein Jahr auf den Kanaren

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch
    Ein Buch, das Urlaubserinnnerungen weckt. Die Autorin hat sich ein Jahr Auszeit genommen und ist während dieser Zeit auf sieben kanarischen Inseln gewesen. Als erstes hat sie ihre Familie auf Teneriffe besucht. Eindrucksvoll erzählts sie uns ihre täglichen Erlebnisse. Das herrliche Wetter, die gastfreundiche Bevölkerung, Aber auch von der einfachen Lebensweise mancher Leute, von dem vielen Müll, da hier Mülltrennúng ein Fremdwort ist, Die Behörden arbeiten dort ganz anders als bei uns, man braucht Geduld. Als Lisas Ersparnisse weniger werden, verdient sie vor Ort ihr Geld. Sie lernt Gleitschirmfliegen, Surfen. Wir erleben hier eine wunderbare Flora und Fauna. Mit ihrer jugendlichen Sorglosigkeit erzählt uns die Autorin ihr Leben, ihr Glück aber auch ihre Traurigkeit. Aber sie gibt uns auch eine Fülle von Berichten von Land und Leuten auf den Kanaren. Den Leser packt das Fernweh, er hört das Meer rauschen und spürt die warme Sonne auf seiner Haut. Ein sehr interessant geschriebener Reisebericht, voller Humor und Spannung.
  9. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Samadeva

    Frau Winnemuth hat nicht nur das Geld für diese Reise, sondern auch den Mut dazu. Als Reiselustige habe ich mich zeitweise selbst in manche Situationen hineinversetzen können. Vor allem als Alleinreisende. Die Frau ist viel herum gekommen. Das prägt. Im positiven Sinne. Nut wenige Seiten in dem Buch fand ich ein wenig langatmig, dafür einen Stern Abzug. Ansonsten finde ich den Schreibstil der Autorin sehr ansprechend. Das Buch weckt Reise- und Abenteuerlust.

  10. Cover des Buches Wenn es Ahornblätter regnet (ISBN: 9783492503662)
    Elisabeth Marienhagen

    Wenn es Ahornblätter regnet

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte-MS-73

    In Elisabeth Marienhagens bewegendem Roman „Wenn es Ahornblätter regnet“ erleben wir im Wechsel zwei Zeitebenen.

    Im Sommer 2019 erfüllt sich die junge Janine einen Traum: Sie möchte mehrere Monate quer durch Kanada reisen. Darauf hat sie lange gespart und hingearbeitet. Hinter sich lässt sie die zerbrochene Beziehung zu einem Mann, der nicht recht zu ihr gepasst zu haben scheint und die sympathische Familie ihres Onkels, die Janine nach dem Tod ihrer Eltern bei sich aufgenommen hat. Schon am Flughafen lernt sie den charmanten, gutaussehenden Kanadier Philippe kennen und sitzt während des Flugs neben ihm. Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch, treffen sich in Vancouver wieder und Philippe beginnt, Janine sein Land zu zeigen. Die Beziehung der beiden nimmt schnell romantische Züge an und die Beschreibungen der kanadischen Städte und Landschaften lassen Reiselust aufkommen.

    Parallel erfahren wir von der Liebe zwischen Maria und Carl, die es im Jahr 1950 nicht leicht haben. Maris Eltern legen den heimlich Verlobten Steine in den Weg und auch andere Charaktere haben nichts Gutes im Sinn. Dieser Teil der Handlung entwickelt sich sehr dramatisch und zeigt auf eindrückliche Weise, mit welchen Widrigkeiten besonders Frauen noch Mitte des letzten Jahrhunderts zu kämpfen hatten.

    Gegen Ende des Buches werden die Handlungsstränge des Familiengeheimnisromans zusammengeführt. Beide Paare haben mit ganz unterschiedlichen Problemen zu kämpfen, teilen jedoch auch schöne Momente. Die Lebensumstände der Fünfzigerjahre werden sehr gut dargestellt, speziell dieser Teil des Romans ist sehr spannend.

    Es ist der Autorin sehr gut gelungen, eine Geschichte zu entwickeln, die man nur schlecht aus der Hand legen kann. Man leidet mit Maria und Carl, während man mit Janine und Philippe Kanada entdeckt und sich für die beiden jungen Leute ein Happyend wünscht. Für die gute Darstellung der Fünfzigerjahre, die wunderbaren Beschreibungen Kanadas, die größtenteils äußerst sympathischen Protagonisten, die Spannung und Romantik erhält der Roman von mir 5 von 5 Ahornblätter und eine unbedingte Leseempfehlung.

  11. Cover des Buches From Spring to Winter – London in Love (ISBN: 9783945227688)
    C. M. Hafen

    From Spring to Winter – London in Love

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Janne1

    London ist nicht nur eine aufregende Stadt, sondern auch der Name einer jungen Frau, die Stuttgart verlässt, um in der großen Metropole einen Neustart zu versuchen. Und natürlich wird es nach einem One-Night-Stand turbulent.

    Das Cover ist wirklich schön. Die Protagonistin kommt leicht verpeilt (so scheint es mir), doch sympathisch daher. Alle übrigen Personen sind in der Geschichte hautnah zu erleben, weil gut beschrieben. Für mich ein leichter, vergnüglicher und ansprechender Roman, auch um einfach gut runterzukommen in Stresszeiten.

  12. Cover des Buches Die Reise der Sommerfrauen (ISBN: 9783749903603)
    Sarah Morgan

    Die Reise der Sommerfrauen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Bibbey

    Inhalt

    Kathleen will sich wieder ins Abenteuer stürzen und lieber die große Reise quer durch die USA unternehmen – statt ins Seniorenheim zu ziehen. Ihre Tochter Liza steckt mitten im Alltagstrubel mit Mann und Kindern. Da fehlten ihr neue Sorgen um ihre Mutter gerade noch. Aber sie treffen eine Vereinbarung: Liza hütet das Cottage in Cornwall, wenn Kathleen sich von jemandem fahren lässt. Das übernimmt die junge Martha allzu gern und nutzt die Chance, endlich den Erwartungen ihrer Familie zu entfliehen. Vor den drei Frauen liegt ein Sommer voll Liebe und neuer Wege ins Glück.


    Meinung

    Sarah Morgan versteht sich meisterhaft darin, Romane mit starken und einzigartigen Frauenfiguren zu erschaffen. Ihre Winterromane versetzen mich immer wieder in große Begeisterung und machen die Vorweihnachtszeit immer ein bisschen schöner. Deswegen war ich umso gespannter, ob ihr das auch mit einem Roman gelingen mag, der nicht automatisch schon ein atmosphärisches Setting aufgrund der Zeit, in der er spielt, hat. Diese Frage kann ich ziemlich sicher mit “teils teils” beantworten. 

    Es fängt an, wie es meistens anfängt: Mit Streitigkeiten und Problemen. Mit einer Protagonistin, die irgendwie ein bisschen überfordert zu sein scheint und mit der man es erst einmal gar nicht so leicht hat als Leser*in. Liza erfüllt all die Klischees einer gestressten Mutter und ich muss zugeben: Erst einmal mochte ich sie nicht. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist bestenfalls angespannt. Dann aber nimmt sich Liza eine kleine Auszeit im Cottage ihrer Mum, während diese auf große Reise geht. Da treffen wir endlich auch auf die dritte Frau in der Runde der Sommerfrauen. Ich muss leider sagen, dass mir alle drei Persönlichkeiten irgendwie schwer gefallen sind. Nicht weil ich sie unsympathisch fand oder weil sie mir zu wenig Entwicklung gemacht haben. Denn eigentlich hatten sie alles, was man für gelungene Charaktere braucht. Aber irgendwie wurden wir dennoch nicht warm miteinander. Ich konnte nicht richtig mitfühlen, sie haben mein Herz nicht richtig erobern können. 

    Die Handlung ist leider relativ vorhersehbar. Es gab an der ein oder anderen Stelle kleine Überraschungen und diese waren auf alle Fälle gelungen. Aber insgesamt war es doch platter, als ich es von Sarah Morgan gewohnt bin. Ich hatte stellenweise den Eindruck als würden in der Handlung zu große Sprünge gemacht werden. Und dabei blieb für mich leider oft das Gefühlvolle auf der Strecke, was ich eigentlich erwartet habe. Von Abenteuer gibt es in diesem Roman allerdings wirklich genug. Ich mochte das Setting gerne und habe gerne und viel mitgefiebert. 

    Fazit

    Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an den Roman herangegangen – was sicherlich ein Grund dafür ist, dass er mir am Ende nicht in allen Punkten so gut gefallen hat. Für mich hätte es noch mehr Herz und noch mehr Gefühl sein können. 

    3 von 5 Buchherzen ♥♥♥

    Danke an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar!

  13. Cover des Buches Atlas Obscura (ISBN: 9783442393183)
    Joshua Foer

    Atlas Obscura

     (19)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Allein die Gestaltung des Covers und des Schutzumschlags ist schon ein Highlight und zeigt wie viel Mühe sich mit diesem Buch gegeben wurde. Das Buch ist in Europa, Asien, Afrika, Australien und Ozeanien, Kanada, USA, Lateinamerika und die Antarktis unterteilt. In den einzelnen Abschnitten ist es erneut unterteilt, was alles sehr übersichtlich macht. Die Bilder sind wunderschön und die dazu passenden Texte kurz und knapp, das Wichtigste ist aber immer enthalten und so macht man eine wunderschöne Reise zu den verschiedenen Orten. Man lernt in diesem Buch unfassbar viel und nimmt es immer wieder zur Hand um erneut darin zu lesen, zu blättern und neues zu entdecken. Gut gefallen hat mir auch, dass das Buch nicht nur auf eine bestimmte Art von Orten eingeht, wie zum Beispiel Kultstätten. Man hat in diesem Buch die komplette Breite an interessanten Orten. Von Museen über Bauwerke bis zu Kuriositäten. Nicht nur für Vielreisende und Abenteurer das perfekte Geschenk, sondern für jeden der gerne etwas über verschiedene Orte und Dinge erfahren möchte, die man nicht überall lesen und erfahren kann. Ein echtes Highlight

  14. Cover des Buches 1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden (ISBN: 9783833121333)
    Patricia Schultz

    1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden

     (88)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Dieses Buch ist ein Schmöker, in dem man an einem trüben Novembertag blättert und von dessen 1.000 Kapitelchen man sich entführen lässt. 

    Als Ticket für Traumreisen ist dieses Buch wunderbar geeignet. Und sicherlich auch, um das nächste Reiseziel zu entdecken. 

    Vieles davon gesehen, leider leider nicht alles.

    Es ist nicht mehr ganz aktuell aber schön zu lesen und immer noch informativ!

  15. Cover des Buches Geliebte des Schattens (ISBN: 9783442376063)
    Sherrilyn Kenyon

    Geliebte des Schattens

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Titel: Geliebte des Schattens
    Autor: Sherrilyn Kenyon
    Reihe: Dark Hunter #7
    Verlag: blanvalet
    Genre: Romantasy/Griechische Mythologie
    Seitenanzahl: 412

    Zitat entfällt.

    Cover:
    Ist natürlich wieder Standard, aber ich finde, dass Kenyons Bücher doch immer schöne Cover haben.

    Klappentext:

    Sie sind gefährlich, sie sind gefährlich attraktiv: die »Dark Hunter« – unschlagbar spannend, atmosphärisch, sexy ... Auch wenn er als Dark Hunter Dämonen vernichtet, seit zweitausend Jahren schätzt der römische General Valerius Magnus gepflegte Ruhe. Und jetzt das: Tabitha Devereaux, unkonventionell, wild, sehr sexy und eine der besten Vampirjägerinnen der Welt. Valerius ist hingerissen, aber leider ist seine Angebetete nicht nur mit Valerius’ Todfeind verwandt, sie ist außerdem in höchster Gefahr. Und sie ist nicht bereit, sich sittsam von Valerius beschützen zu lassen. Jetzt lodert das Feuer zwischen den beiden Hitzköpfen erst richtig …

    Meine Meinung:
    Ohhh...Valerius...so sehr gehasst und doch so sehr missverstanden !!
    Der römische General hat echt einiges durchgemacht und ich fand es so toll, dass man in diesem Band endlich erfährt, was ihm widerfahren ist und wie er die Zeit mit Kyrian erlebte.

    Es ist schon eine echt große Zeit her, dass ich dieses Buch (zum 2. Mal) gelesen habe, sodass ich jetzt keine supergenaue Rezi schreiben kann...und leider sind auch meine Notizen zum dem Buch abhanden gekommen, sodass ich rein per Gedächtnis schreiben kann.

    Die Story ist spannend und zackig geschrieben, unterhält mit sehr viel Witz und ganz viel Romantik...
    Die Wortgefechte zwischen Tabitha & Valerius fand ich zum Schreien und auch soo süß.
    Mir gefiel aber am Besten immer noch Valerius Squire, der mit dieser Penis-Sache mich echt nur noch zum Lachen brachte....einfach zu geil :D

    Die Charaktere sind wieder sehr symphatisch und gefielen mir echt gut.

    Der Schreibstil ließ sich wieder locker lesen.

    Bewertung:
    Ich fand diesen Band auch wieder so schön und dieses Paar ist eines meiner Lieblinge !
    Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne


  16. Cover des Buches Wortwächter - Broschur (ISBN: 9783764120016)
    Akram El-Bahay

    Wortwächter - Broschur

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    "Ja, du solltest Angst haben, Tom.

    Denn dies ist kein Film.

    Nein, dies sind Worte.

    Und Worte sind die gefährlichsten Dinge der Welt!" (S. 68)

    Eine Erzählung, die die wichtige Rolle des Lesens von Büchern und Literatur thematisiert.

    Die Handlung spielt in der normalen Welt. Der Protagonist Tom, ein zwölfjähriger Junge macht gezwungenermaßen Ferien auf dem Anwesen seines Onkels in Stratford-upon-Avon in der englischen Grafschaft Warwickshire. Der Ort ist vor allem als Tauf- und Sterbeort von William Shakespeare berühmt. 

    Toms Familie ist verwandt mit dem altehrwürdigen englischen Autor Shakespeare und Onkel David scheint das Erbe sehr ernst zu nehmen. So muss Tom feststellen, dass es im Haus seines Onkels weder Computer noch Fernseher oder ein Handynetz gibt, sondern nur eine Unmenge an Büchern. 

    Absolut langweilig, findet Tom, der ein Lesemuffel ist.  

    Doch da geht das Abenteuer los. Bereits in der ersten Nacht in dem Haus, findet Tom in einem Kellergewölbe eine Buchseite, auf der wie von Zauberhand Worte erscheinen und wieder verschwinden...

    Die Worte scheinen genau das zu erzählen, was Tom gerade sieht, denkt oder tut, mit der Eigenheit, dass sie all das leicht zynisch und selbstgefällig kommentiert. Auf einmal warnt ihn die Seite, sich rasch zu verstecken. Und schon befindet sich Tom in seinem größten Abenteuer. Die Ereignisse überschlagen sich. Toms Onkel wird entführt und er begibt sich gemeinsam mit einem bücherverrückten Mädchen und den steinernen Abbildern von William Shakespiere und Antoine de Saint-Exupéry auf eine magische Reise, die ihn und seine Begleiter in verschiedene Länder führt, wo es einige knifflige Rätsel zu lösen gibt. Gemeinsam lösen sie diese Rätsel, immer auf der Flucht vor denen, die die Macht der Wörter für sich benutzen wollen.

    Wil der Diener des Onkels gibt sich als versteinerte Nachbildung von William Shakespeare zu erkennen und erzählt Tom vom Orden der Wortwächter, der aus den „Lesern“ und den „Schreibern“ bestanden habe. Diese waren imstande die Lebensseiten der Menschen zu lesen und falls notwendig in einem begrenzten Rahmen umzuformulieren. „Denn sie wachten über den Fluss der Worte und den Lauf der Welt. Immer dort, wo sie glaubten, dass die Welt Hilfe braucht, haben sie die Dinge behutsam verändert.“

    1944 brach die Gemeinschaft der Leser und Schreiber jedoch auseinander und beide Gruppen stehen sich seither feindlich gegenüber. Um die Entführten zu retten, gilt es, eine bestimmte goldene Feder zu finden. Doch diese wurde einst in vier Teile zerteilt und an verschiedenen Orten auf der Welt versteckt.

    Dass echte Menschen in der realen Welt in eine fantastische Geschichte geraten, ist ein häufig verwendetes Thema für Romane: „Die Edelstein-Trilogie“ von Kerstin Gier, „Niemalsland“ von Neil Gaiman oder "Tintenherz" von Cornelia Funke. 

    In Akram El-Bahays „Wortwächter“ ist es jedoch ein bisschen anders, pragmatischer könnte man sagen, oder authentischer. Denn in diesem Buch geraten die Protagonisten nicht in eine in allen Details auskonstruierte parallele Fantasiewelt. Vielmehr haben sie es mit eine Art Geheimbund zu tun, der über die Welt der Bücher wacht. 

    Es gibt die „Lesenden“, die „Schreibenden“ und „steinerne Bibliothekare“, die dann entstehen, wenn ein berühmter, verdienter, wichtiger Autor stirbt: Statuen, die ein bisschen aussehen wie er, sich bewegen können wie Menschen und über all das wachen, was ihr Autor so geschaffen hat.

    Die „Lesenden“ und die „steinernen Bibliothekare“ wachen über eine besondere Bibliothek, die gut getarnt im Londoner Big Ben untergebracht ist und in der ganz besondere Bücher aufbewahrt werden. 

    Für jeden Menschen gibt es solch ein besonderes Buch, das aus seinen Lebensseiten gebunden wird. Ein bisschen Datensammlung, wie bei Facebook, eine Biographie, die sich schreibt, während einer lebt und jeder lesen kann, sobald die betroffene Person stirbt.

    Das Buch eines lebenden Menschen kann nur lesen, wer die Gabe der „Leser“ besitz. Eine besondere Gabe, die nicht jeder hat, und über die Tom verfügt.

    Wie bereits erwähnt, gibt es neben den „Lesenden“ auch noch „Schreibende“. Diese haben die Fähigkeit die Schriften der Lebenden umzuschreiben und somit das Leben des Betreffenden zu ändern. Dadurch können sie den Lauf der Welt verändern. 

    Und natürlich bildet sich unter den „Schreibern“ eine Gruppierung, die genau dies tun möchte – Die Welt nach ihren Vorstellungen formen. Diese gilt es aufzuhalten.

    Ja, und dann müssen natürlich noch die Entführten gerettet werden, Onkel David ist nicht der einzige, den die bösen Schreiber als Geisel genommen haben, auch Josefines Vater ist darunter.

    Die Protagonisten sind Actionhelden der besonderen Art. Denn ihre Superkräfte sind Worte und Geschichten. Das ist erfrischend originell und spannend! Die steinernen Bibliothekare sind die Abbilder berühmter Schriftsteller, die „Leser“ sind die Nachkommen berühmter Autoren und Toms Lebensseite hat ihren ganz eigenen Charakter.

    Was wäre, wenn Wörter mehr Macht haben, als wir es uns vorstellen können? Was, wenn die Seiten eines Buches mit einem sprechen könnten? Was, wenn wir mit geschriebenen Wörtern die Welt um uns herum verändern könnten? Genau diesem Gedankenspiel geht Akram El-Bahay in seiner Geschichte um Tom und Josephine nach.

    Die Idee fand ich ist gut, doch leider konnte ich in die Geschichte nicht ganz eintauchen. Der Schreibstil wirkte auf mich zu distanziert. Der Autor hat das Buch für jüngere Leser geschrieben, dementsprechend ist er weniger sorgfältig vorgegangen. So kommt die Handlung teilweise überhastet daher.  Einige Male wollte ich Tom auch schütteln und ihm auf die Füße treten, weil die Lösung einiger Rätsel doch sehr offensichtlich war. Das Ende wirkt leider ein wenig hektisch, so als wäre dem Autor die Seiten ausgegangen. So bleiben ein paar Fragen offen. Doch das lässt sich gut verschmerzen, regt es doch die Fantasie des Lesers an, sich selbst seinen Teil zu denken und die Geschichte im Kopf weiterzuspinnen.

    Der Plot ist ein wenig kompliziert. Weder Tom noch dem Leser bleibt viel Zeit bleibt, über all das nachzudenken und es zu sortieren, wer und was ein Bibliothekar, Wächter, Lesender, Schreibender, Lectorii oder Autorius ist.

    Denn: Die Welt ist in Gefahr. Fällt die Goldene Schreibfeder in die Hände der Bösen, werden sie die Geschicke der Menschheit lenken, wie es ihnen gefällt. Und genau das müssen Tom und seine Freundin Josefine, eine Nachfahrin von Jules Verne, verhindern, jetzt, sofort und auf der Stelle - weswegen es auch einiges an Action gibt. Leider reihen sich diese dicht aneinander, so dass kaum Zeit zum Verschnaufen bleibt.

    Von der Bibliothek in Big Ben geht es los, ein Flug auf lebendigen Steinfiguren, nach Paris, wo sie den steinernen Nachfahren von Antoine de Saint-Exupéry treffen, den berühmten Autor des kleinen Prinzen. Und er ist Pilot. Er fliegt die beiden nach Ägypten und von da aus geht es weiter - wie bei einer Schnitzeljagd - nach Amerika, zu Mont Rushmore und den Präsidentenköpfen, wo es ganz nach Agentenfilm-Manier einen Showdown gibt.

    Im Grunde eine spannende Geschichte, die einem mehr als einmal ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Zum Beispiel, wenn die lebendigen Statuen berühmter Autoren in Erscheinung treten. Gerade Toni, die Statue von Antoine de Saint-Exupéry aber auch die "grimmigen Brüder", die niemand anderes als Jacob und Wilhelm Grimm sind, regen zum Schmunzeln an. Wenn dann auch noch Zitate aus den jeweiligen Werken benutzt werden, verliert jeder passionierte Bücherwurm endgültig sein Herz an diese Geschichte. 

    Doch werden einem nicht nur Phrasen um die Ohren gehauen, nein, auch philosophische Fragen werden angeschnitten. Ist das Leben einzelner weniger wert als das Leben aller? Was ist eigentlich der Wert von Freiheit und wie definiert man diese überhaupt?

    Amüsant ist auch, dass Tom überhaupt kein Interesse an Büchern hat. So hat er immer null Ahnung mit wem er es zu tun hat, wenn erneut ein steinerner Bibliothekar auftaucht, dessen Abbild ein berühmter Autor war. Zusätzlich ist das ein netter Kunstgriff, um Leser, denen es genauso geht wie Tom, wie nebenbei zu informieren, um wen es sich dabei handelt.

    Alles in allem hat mir auch Wortwächter sehr gut gefallen. Ich mag Geschichten, in denen Bücher einen großen Einfluss auf unsere Welt haben und da war dieses Hier definitiv eines der Besten. Besser hätte mir gefallen, hätte der Autor mehr Sorgfalt walten lassen und die Geschichte für Erwachsene aufbereitet.

    Um ein Beispiel zu nehmen, erhält Tom seine Wäsche an nächsten Morgen frisch gewaschen, nachdem er es am Abend zuvor nicht einmal geschafft hatte, diese auszuziehen, bevor er in Schlaf fiel. 

    Tom wankte zwischen Bücherstapeln und exotischen Mitbringsel auf das Bett zu und schaffte es nicht einmal mehr, sich umzuziehen.“ (S. 181)

    „… als Tom sich angezogen hatte … Seine Sachen hatte Joséphines Tante noch in der Nacht gewaschen und bereits getrocknet.“ (S. 182)

    Das muss Magie sein 😉

     

  17. Cover des Buches Hummeldumm (ISBN: 9783596512379)
    Tommy Jaud

    Hummeldumm

     (1.470)
    Aktuelle Rezension von: SusiBartmann

    Die Charaktere, die Situationen, der Humor...absolut genial. Hab ich schon öfter gelesen. :) 

  18. Cover des Buches Der Junge, der sich in Luft auflöste (ISBN: 9783551311603)
    Siobhan Dowd

    Der Junge, der sich in Luft auflöste

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Wortwelten

    Winkend steigt Salim in das Londoner Riesenrad, doch eine halbe Stunde später, als er eigentlich wieder unten hätte ankommen müssen, ist er verschwunden. Und taucht nicht wieder auf. Da die Erwachsenen nun ganz andere Sorgen haben, übernehmen der zwölfjährige Ted und seine ältere Schwester Kat die Aufgabe, das Rätsel zu lösen und ihren Cousin zu finden. Doch das ist gar nicht so einfach und erfordert neben achtzehn Fotos von einer Wäscheleine und dem abendlichen Seewetterbericht auch jede Menge Mut, Intelligenz und mitunter sogar Lügen.

    Mit Der Junge, der sich in Luft auflöste ist Siobhan Dowd ein wunderbarer Jugendroman mit hervorragend gezeichneten Figuren und einer zurückhaltenden Erzählweise gelungen. Der Schreibstil passt zu dem jungen Protagonisten, ohne allzu umgangssprachlich zu werden, und sorgt für ein einfaches, aber nicht anspruchsloses Lesevergnügen.

    Der junge Ted leidet unter dem Asberger-Sydrom, kann also Emotionen anderer nur schwer deuten, meidet Körperkontakt, denkt aber dafür weiter und ungewöhnlicher als die Menschen in seiner Umgebung. So stellt er kurz nach Salims Verschwinden auch schon neun Theorien auf, was mit ihm geschehen sein könnte, auch wenn seine Schwester Theorie 5, spontane Selbstentzündung, und Theorie 7, Salim ist in einem Paralleluniversum gelandet, gleich wieder ausschließt. Ted hat jede Menge Macken. Er schlackert mit der Hand, wenn er sich unwohl fühlt, er zählt die Honigpops, die er zum Frühstück isst, und er liebt alles, was mit Klima und Wetter zu tun hat, besonders Stürme und Hurrikans. Dadurch, dass er die Äußerungen anderer immer wörtlich nimmt, wird das eigentlich ernste Thema des Romans durch den daraus entstehenden feinsinnigen Humor immer wieder aufgelockert.

    Doch auch die anderen Figuren werden durch Details sehr lebendig, ebenso ist die Beziehung zwischen ihnen und Ted gut dargestellt. Die Suche des Geschwisterpaares nach ihrem Cousin Salim sorgt für eine spannende Handlung, bei der man als Leser mitfiebern und mitraten kann.

    London malt zudem eine tolle Kulisse für diesen Roman, den man gut in einem Stück durchlesen kann und der mit Spannung, Humor und liebevoll gezeichneten Figuren unterhaltsame Lesestunden bietet.

  19. Cover des Buches All die verdammt perfekten Tage (ISBN: 9783734104657)
    Jennifer Niven

    All die verdammt perfekten Tage

     (746)
    Aktuelle Rezension von: sophiabooks

    Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will

    Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

    Meinung: Der Klappentext und das Cover haben mich sofort neugierig gemacht, weshalb ich das Buch unbedingt lesen musste. Relativ schnell habe ich allerdings festgestellt, dass es überhaupt nicht meins ist, da ich mit den Charakteren überhaupt nicht warm geworden bin. Violet hat auf mich noch etwas nachvollziehbar und authentisch gewirkt, während mir Finch total unsympathisch war und mir auch während des Lesens nicht sympathischer wurde. Die Grundidee wäre zwar gut gewesen, wurde aber meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt, so dass ich irgendwann sogar darüber nachgedacht hatte, das Buch abzubrechen, es aber dann doch beendet habe. Leider hat mir „All die verdammt perfekten Tage“ somit gar nicht gefallen. 

  20. Cover des Buches Hamburg. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen (ISBN: 9783740810177)
    Sylvie Gühmann

    Hamburg. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Corneliapoetsch

    "Hamburg. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen" ist ein außergewöhnlicher, wunderschön Reiseführer. 

    Sylvie Gühmann nimmt uns mit Hamburg nicht nur zu entdecken, sondern auch zu erleben. Egal ob für Kurztrips oder Urlaube , dass Buch stellt viele abwechslungsreiche Ausflugsideen vor. Selbst Hamburger finden in diesem Reiseführer sicher viele Inspirationen um ihre Stadt besser kennenzulernen. Über 100 Aktivitäten/Ausflugsziele werden vorgestellt. Der Schreibstil ist authentisch, flüssig und locker. Die Autorin gibt immer die genaue Adresse und die Haltestelle (ÖPNV) an. Ein besonders Highlight ist, dass alle Ziele mit tollen Fotos präsentiert werden. Ich hätte ich mir noch eine Karte gewünscht. 

    Fazit: "Hamburg. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen" ist ein authentischer und wunderschön illustrierter Stadtführer. Ich kann das Buch zu 100% weiterempfehlen und vergebe 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Stockholm Love Story (ISBN: 9783426216736)
    Rebecca Timm

    Stockholm Love Story

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Lesia

    Der Klappentext hatte mich sehr angesprochen. Eine Frau, bei der es gerade nicht so läuft, eine ungünstige Jobsituation in einer wunderschönen Stadt, ein attraktiver Mann und dann die Zweifel, ob das alles so richtig ist… Das klang nach einer guten, vielleicht nicht sehr tiefsinnigen, aber auf jeden Fall unterhaltsamen Geschichte.

    Das Buch ließ sich ganz gut „weglesen“, besonders toll fand ich es aber leider nicht. Es gab ein paar witzige Stellen, aber meistens war ich eher genervt von der Protagonistin und den Charakteren ringsherum. Das Drama um die Verlobte und um die Firma empfand ich als übertrieben, ebenso wie die aus dem Hut gezauberte Lösung. Die im Klappentext angesprochene präpubertäre Tochter war an manchen Stellen ganz lustig, aber auch die fand ich größtenteils doch sehr überzeichnet.

    Dass das Ganze in Schweden spielte, hat das Buch für mich ursprünglich interessant gemacht, da ich großer Schwedenfan bin und selbst einige Zeit in Stockholm gelebt habe. Leider stellte sich nicht so richtig Schwedenfeeling bei mir ein. Das Einzige, was in wirklich in die Richtung ging, war die Erwähnung der Zimtschnecken. Die sind natürlich super, aber das reicht irgendwie nicht.

    Man kann das Buch lesen, wenn man nette, seichte Unterhaltung sucht, aber auch dann gibt es meiner Meinung nach bessere.

  22. Cover des Buches Vom Glück zu reisen - Ein Reisehandbuch (ISBN: 9783963480041)
    Philipp Laage

    Vom Glück zu reisen - Ein Reisehandbuch

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104
    Ich bin von diesem Buch ehrlich gesagt ein wenig hin und hergerissen und weiß nicht so Recht, was ich dazu sagen soll. Vom Titel her habe ich auf viele Lebenseindrücke und Tipps auf Grund der Reisen des Autors gehofft. Jedoch handelt dieses Buch eher von der kritischen Betrachtung inwieweit sich das Reiseverhalten der Menschheit von damals zu heute verändert hat.
    Enttäuscht bin ich keines falls. Ich habe eine völlig neue Sichtweise auf die unterschiedlichen Reisestyle erhalten und viele neue Denkanstöße. Einige Kapitel sind witzig gestaltet und das ein oder andere Mal finde ich mich auch darin wieder. Jedoch lese ich in jeder Art des Reisens auch einen gewissen kritischen Unterton des Autors heraus. Und damit meine ich nicht unbedingt die Flugreisen auf Grund des Klimas. Ein Beispiel: die heutige "Jugend" trampt ja viel und möchte so völkernah wie nur möglich sein. Dazu gehört natürlich das man von Einheimischen zum Essen eingeladen wird etc.. Oder die Liebhaber von All-Inclusive-Hotel-Ketten, welche ja mittlerweile doch langsam zur austerbenden Art angehören. Da lese ich doch ein wenig Kritik heraus. Aber vielleicht liegt das auch daran, das die Meisten das Ganze dann natürlich mit dem stylischsten Foto auf Instagram festhalten müssen. Genauso das aufgesetzte Lächeln fürs Foto, was dann gleich wieder verschwindet. Wenn ich so darüber nachdenke sehe ich viele solcher Leute XD und auch ich habe bei meiner Alpenüberquerung nach einem guten Foto Ausschau gehalten. Man will ja zeigen wo man ist XD. Allerdings ist für mich das "Fliegen", auch wenn der Autor das nicht so sieht, immernoch etwas besonderes. Das Kribbeln kurz vor dem Start, der Landeanflug, der veränderte Geruchs- und Geschmackssinn in diesen Höhen. Ich bin schon oft geflogen, doch es ist und bleibt was besonderes...auch auf Billigflügen. Aber mal kurz gesagt:

    Wer sich mit dem Thema Reisen einfach mal kritisch auseinander setzen möchte, für den ist dieses Buch garantiert was. Wer hier Tipps und Anregungen erwartet, wird leider enttäuscht.
  23. Cover des Buches Das Haus der verlorenen Seelen (ISBN: 9783453422063)
    Britta Bolt

    Das Haus der verlorenen Seelen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Der zweite Fall für Pieter Posthumus

    Pieter Posthumus ist Angestellter bei der Amsterdamer Stadtverwaltung. Als Nachlassverwalter einsamer Toter löst er deren Hinterlassenschaften auf und kümmert sich rührend um deren Bestattung.

    Im Dolle Hond, der beliebten Eckkneipe von Anna verbring Pieter gerne seinen Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen. Als Marloes, die Nachbarin, völlig aufgelöst dort auftaucht, gerät alles aus den gewohnten Fugen.

    In Marloes Gästehaus liegt Zig tot und blutüberströmt in dessen Zimmer. Pieter kann es mal wieder nicht lassen und beschließt, gemeinsam mit Anna, Zigs Mord aufzuklären. Doch alles entwickelt sich in die falsche Richtung. Marloes wird verhaftet und ihr soll der Prozess gemacht werden. Pieter fühlt sich schuldig und das Verhältnis zu Anna verschlechtert sich täglich. 

    Das kann Pieter nur schwer ertragen und beschließt, gemeinsam mit der Hilfe von Anna, seiner Nichte und Jungjournalistin Merle und seinem Teilzeitpoeten Cornelius den Fall nochmal neu aufzurollen. 

    Ausgerechnet Zigs Hobbie, bekannte Gemälde zu kopieren, bringt Pieter auf die richtige Spur. 

     

    Das Autorenduo Britta Bolt, bestehend aus Britta Böhler und Rodney Bolt, schaffen es mal wieder spielend, einen in das kleine beschauliche Amsterdamer Milieu hineinzuziehen. 

    Es überschlagen sich die Theorien über Schuld und Unschuld. Das Viertel steht kurz vor einem Wandel. Mit Bolt blickt man mit der Lupe auf dieses kleine Stadtviertel und gleichzeitig jedoch immer auch auf das aktuelle Zeitgeschehen weltweit. 

    Drogenkriege, Immobilienhaie und die Verstrickungen verschiedener Untergrundorganisationen machen es der Polizei nicht gerade leicht, all die Zusammenhänge nachzuvollziehen und Fälle im Milieu schnell zu lösen. 

    Pieter Posthumus schafft es jedoch mit Feingefühl, Kombination und der Unterstützung seiner Freunde, aus seinem Milieu, trotz all der Umstände dort, eine Heimat zu kreieren. Dabei darf natürlich Anna und ihr Doller Hond natürlich nicht fehlen.  

  24. Cover des Buches Mord in Cork (ISBN: 9783958130906)
    Ursula Schmid

    Mord in Cork

     (10)
    Aktuelle Rezension von: SuEdelmann

    https://www.susanne-edelmann.de/2021/04/mord-in-cork-krimis-aus-irland/

    Kürzlich hatte ich bei meiner Rezension zu „Mordsmäßig Münchnerisch 3“ erzählt, dass es Situationen gibt, in denen ich lieber Kurzgeschichten lese als dicke Wälzer. Genau so ging es mir jetzt gerade wieder, nachdem ich gerade einen langen historischen Roman beendet hatte, den ich erst noch ein bisschen sacken lassen musste.

    Da kam „Mord in Cork“ gerade richtig. Die Autorin hat auch zu „Mordsmäßig Münchnerisch 3“ einen Kurzkrimi beigesteuert, bei „Mord in Cork“ handelt es sich ebenfalls um eine Sammlung von Kurzkrimis, die allesamt in und um die irische Stadt Cork spielen. Das Besondere daran: Zu jeder Geschichte gibt es im Anschluss Erläuterungen, z.B. zu Sehenswürdigkeiten, zu Sitten und Gebräuchen, zu alten Sagen oder zu irischen Gerichten, Getränken oder Musikinstrumenten. Auch Rezepte, z.B. zu Orangengelee, Irish Coffee, Scones, Mince Pies oder irischem Früchtekuchen dürfen nicht fehlen.

    Alles in allem handelt es sich bei dieser Lektüre also um eine Art kulinarisch-kriminellen Reiseführer. Dabei kann die Autorin auch auf eigene Erfahrungen und Erlebnisse zurückgreifen, wie sie im Nachwort berichtet, da sie selbst etliche Monate in Irland verbracht hat und ein Teil ihrer Familie heute noch dort lebt.

    Die Kurzkrimis selbst sind allesamt in sich abgeschlossen. Was sie aber wie eine Klammer zusammenhält, sind die beiden Ermittler: Der irische Chief Inspector Daniel Cerigh und sein deutscher Kollege Michael Tischer aus Nürnberg. Die beiden haben sich bei einem polizeiinternen Austauschprogramm kennengelernt, in dessen Rahmen Daniel vor einiger Zeit in Nürnberg war. Nun tritt Michael, genannt Mickey, den Gegenbesuch an und wird von seinem Gastgeber nicht nur in die irische Lebensart eingeführt, sondern auch in zahlreiche Ermittlungen mit einbezogen. Manche ihrer Fälle sind ein wenig mystisch angehaucht, andere haben handfeste Motive wie Geldgier oder Eifersucht, manche Opfer haben sogar mehr als zwei Beine, dafür fehlt einem anderen der Kopf.

    Nicht bei allen Geschichten habe ich voller Spannung mitgefiebert, aber unterhaltsam waren die Krimis allemal und das „Drumherum“ erst recht. Ich habe beim Lesen jedenfalls gleich mal die Landkarte studiert und von einer Irland-Reise irgendwann in einer Zukunft nach Corona geträumt. Toll fand ich den kleinen geschichtlichen Abriss im Anhang, der einen Überblick über die historisch bedeutsamen Ereignisse in Irland gibt. Und ganz besonders schön fand ich, dass jedem Kapitel ein irischer Segenswunsch vorangestellt ist (auch wenn zwei leider doppelt vorkommen). Kostprobe gefällig? Ich finde, dieser hier passt gerade auch in Corona-Zeiten besonders gut:

    Möge Alleinsein dich nie einsam machen,
    sondern dir Kraftquell sein in turbulenten Alltagszeiten.
    Auf dass du selbst dich als den treuesten Freund erfährst
    und diese Zeit allein dir wieder Lust auf andere schenkt.

    Alles in allem hat mir die Lektüre großen Spaß gemacht, deshalb mache ich jetzt auch gleich weiter mit Band 2 „Cork, noch mehr Mord.“ 

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