Bücher mit dem Tag "seherin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "seherin" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches 17, Das zweite Buch der Erinnerung (ISBN: 9783473585359)
    Rose Snow

    17, Das zweite Buch der Erinnerung

    (268)
    Aktuelle Rezension von: Claudinchen

    Das erste Buch war schon spannend und das zweite steht dem in nichts nach. Ich habe dieses Buch verschlungen, kann es kaum erwarten den letzten Teil zu lesen.

    Zur Geschichte: Wer ist Lord Musgrave und was hat es mit dem angeblichen Fluch auf sich, gibt es den wirklich.

    Wie geht's mit June, Blake und Preston weiter. 

  2. Cover des Buches Sternenfunken (ISBN: 9783734103407)
    Nora Roberts

    Sternenfunken

    (88)
    Aktuelle Rezension von: liebesleser

    Ich bin durch Zufall auf diesen Roman gestoßen und wusste zunächst nicht, dass er der zweite Teil einer Trilogie ist. Für das Verständnis war das kein Problem, da die Vorgeschichte immer wieder mit zahlreichen Erklärungen aufgegriffen wird – mehr als nötig gewesen wären, um der Handlung folgen zu können: wenn sie schon einen Nichtleser des ersten Teils irgendwann zu stören beginnen, muss jemand, der den ersten Teil kennt, doch ziemlich genervt davon sein. Zumal nicht nur Geschehnisse des ersten Teils oft wiedergekaut werden – auch innerhalb dieses Buches gibt es viele Wiederholungen. Gefühle und Eigenschaften der Hauptpersonen werden wieder und wieder geschildert, banale Tätigkeiten wie Kochen, Essen, Trinken, Abwaschen, Trainieren machen mindestens ein Drittel des Buches aus, viele (die meisten?) Dialoge sind belanglose Plaudereien oder gegenseitige Lobhudeleien und ab und zu ein schwülstiges Liebesbekenntnis.

    Obwohl hier sechs Superhelden die Welt gegen das ultimative Böse retten müssen, kommt wenig Spannung auf. Die direkten Kämpfe machen einen verschwindend geringen Teil der Erzählung aus, dazwischen wird wieder gechillt und geliebt. Die Liebesgeschichte zwischen Annika und Sawyer hat ihre süßen, romantischen Momente, und hier scheinen am ehesten noch die Stärken der Autorin durch: die Verträumtheit und liebevolle Schwärmerei Annikas, der bärbeißige Sawyer mit dem weichen Herzen… In einem anderen Setting hätte eine schöne Story daraus werden können - junges Paar im Liebesurlaub erlebt ein emotionales Abenteuer – aber hier wirkte alles etwas fehl am Platze.

    Fazit: junge, starke, schöne Übermenschen, die sich in einem schicken Feriendomizil auf ihren Einsatz vorbereiten, der dann kurz und heftig ausfällt, oder kurz gesagt: Quasi-Avengers im Wellnessurlaub mit kleinen, ekligen Unterbrechungen – Fortsetzung folgt, aber ohne mich.

  3. Cover des Buches Das Flüstern der Raben - Ansuz (ISBN: 9783038800477)
    Malene Sølvsten

    Das Flüstern der Raben - Ansuz

    (91)
    Aktuelle Rezension von: valls

    Ich habe das Buch geschenkt bekommen und es landete erst einmal für lange Zeit in meinem Regal, da ich erstens generell keine Zeit und Ruhe zum Lesen hatte und ich relativ skeptisch war, dass mir die Geschichte zusagen würde. Die Länge von 800 Seiten haben mich auch nicht gerade motiviert.

    Jetzt, da ich mit dem Buch durch bin, kann ich nur sagen, dass ich immer wieder froh bin, Büchern eine Chance zu geben, da man oft sehr positiv überrascht wird. Die 800 Seiten sind ab etwa einem Drittel des Buches nur so dahingeflogen, weil immer etwas passiert ist und der Schreibstil sehr einfach gehalten war (im positiven Sinne). Insgesamt gebe ich dem Buch 4,5 Sterne und erzähle euch nun, wie diese Bewertung zustande kommt.

    Die Story:

    Nach einem zugegebenermaßen etwas klischeehaften und oftmals etwas unlogischen Anfang, bei dem ich meine anfänglichen Befürchtungen schon bestätigt gesehen habe, ging es steil bergauf.

    Am Anfang hat mich gestört, dass Anne, ohne wirklich etwas dafür zu tun, plötzlich Freunde findet, die sich ihr förmlich aufzwingen, obwohl sie aufgrund ihrer Kindheit mehr als abweisend ist. Alles kam einfach zu gelegen. Auch der Job beim Frank´s, gerade als sie einen braucht. Das fand ich ziemlich unrealistisch, auch wenn es sich im weiteren Verlauf des Buches zumindest teilweise erklären lässt. Dass Nebencharaktere Anne entweder hassen oder sofort mögen, war ebenfalls realitätsfern, dafür gab es später jedoch eine Erklärung. Hier gab es aber auch ein paar logische Unstimmigkeiten, weil einige Personen davon ausgenommen waren.

    Auch die ständigen Beschreibungen von der Schönheit der Charaktere haben mich gestört. 

    Beim plötzlichen Auftauchen von Varnar in gefährlichen Situationen aus dem Nichts wurde nie erklärt, wie er wusste, wo Anne war (später kennt man den Grund) und Anne hat auch in den jeweiligen Situationen nie nachgefragt. Jeder normale Mensch würde sich wundern.

    Sehr unlogisch fand ich auch, dass dem Diner, in dem einige Szenen des Buches spielen, nicht direkt die Gäste ausbleiben, nachdem im Hinterhof jemand ermordet wird und dass der gesamte Bereich nicht abgesperrt wird, da auch im Folgenden immer wieder etwas in diesem dunklen Hinterhof passiert, weil sich natürlich immer wieder irgendwer dorthin begibt wie in einem schlechten Horrorfilm.

    Jetzt kommen wir aber zu den positiven Seiten des Buches, die eindeutig überwiegen.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass man sich erst einlesen muss, bis man das Buch und seine Hauptprotagonistin zu mögen anfängt, dann ist man aber voll dabei und fiebert mit.

    Ich war nie ein großer Fan von Skandinavien, Büchern, die dort spielen und habe mich nie wirklich mit der nordischen Mythologie auseinandergesetzt. Dieses Buch hat es allerdings wirklich geschafft, mein Interesse zu wecken und mich mit seinem nordischen Charme einzulullen.

    Das Gesamtbild hat gestimmt. Die Autorin hat die Mythologie gekonnt mit den landschaftlichen Charakteristiken des Landes und den Charakteren verwoben, sodass beim Lesen eine fast greifbare Atmosphäre entstand und Dänemark plötzlich als super spannendes und mystisches Land erschien. Auch die dänischen Namen haben absolut gepasst z.B. "Svidur".

    Die Buchwelt und die Einfälle der Autorin waren super originell. Es gab einige lokale Fixpunkte wie zum Beispiel die Schenke "Bootsmann", Annes vermachtes Haus Odinshöhe, die Schule und Frank´s Diner, an denen sich die Geschichte hauptsächlich abspielte. Das Setting des Bootsmanns fand ich super spannend und originell beschrieben, wie er am Kliff thront und die Tatsache, dass er trotz seiner Abgeschiedenheit immer gut besucht und sogar berühmt war, unterstrich die etwas magische Atmosphäre des Buches. Man konnte sich alles bildlich vorstellen.

    Da es viele verschiedene Charaktere gab, ist immer etwas passiert, daher wollte man immer weiterlesen. 

    Ein großer persönlicher Pluspunkt war, dass ich oftmals auf eine falsche Fährte gelockt wurde. Natürlich entwickelt jeder Leser unterschiedliche Theorien, aber mehrere meiner Vermutungen vom Anfang stellten sich später als falsch heraus, unter anderem, wer Annes Vater ist und was genau Mathias und Od für Wesen sind. Es war nicht alles offensichtlich. Das hat die Spannung gesteigert, weil man hin und her gerätselt hat und unbedingt herausfinden wollte, was Mathias ist. Bei Luna und ihren Eltern war es dagegen einigermaßen vorhersehbar. Auch, dass es zwei Mörder gab, hat noch mal zusätzlich Verwirrung gestiftet.

    Auch was den zweiten Mörder angeht, hatte ich zuerst eine andere Vermutung als später. Allerdings habe ich ab ungefähr der Hälfte des Buches geahnt,  wer es stattdessen sein könnte und lag am Ende richtig. Das ist aber sehr individuell und sicher hat es den einen oder anderen überrascht. Ich achte immer sehr stark auf Hinweise, die Autoren streuen und viele überlesen diese aber. Die Autorin hat meiner Meinung nach zumindest nicht zu viel verraten.

    Auch der Showdown war noch mal richtig spannend … ich sage nur, Elias Ampulle. 

    Einige Fragen sind nach wie vor offen geblieben und man hat selbst versucht, die Charaktere mit der Mythologie in Einklang zu bringen. Sind Anne und Serén wie die Raben Odins Hugin und Munin? Was wird Anne in Hrafnheim erwarten? Wie werden Anne und ihre Mutter Thora aufeinander reagieren und wird es zwischen diesen beiden willensstarken Charakteren zu Konflikten kommen?

    Zu den Charakteren:

    Ein fettes Lob an dieser Stelle. Die meisten Charaktere waren sehr dreidimensional und gut ausgestaltet, sodass man sie schnell liebgewonnen hat. Besonders Mathias und Luna mochte ich, aber auch andere Charaktere, die einem zuerst auf die Nerven gingen und eher eindimensional und einfach gestrickt wirkten wie Elias, zeigten im Verlauf des Buches sehr viel Tiefe und ein gewisses Etwas.

    Ein weiterer wirklich großer Pluspunkt ist, dass die Charaktere sehr divers sind, ohne dass es zu gewollt rüberkommt, als müsste man eine Quote erfüllen. Das trägt dazu bei, dass sie sehr originell und wenig klischeehaft wirken. Beispiele sind Lunas Eltern, Rebecca fast weißhaarig und Ben dunkelhäutig und mehrere Sprachen sprechend. Die Kombination von nordischer und afrikanischer Mythologie in ihrer Hexenkunst war wirklich interessant und glaubhaft. Ein weiteres Beispiel ist die Beziehung zwischen Aella und Serén. Oder die Tatsache, dass Mathias super gut schminken und frisieren kann. Auch Hakim Murr, der Polizist, der in dem dänischen Kaff eigentlich wie ein Fremdkörper wirken müsste, scheint dort hinzupassen wie die Faust aufs Auge. Er war ein sehr toller Charakter und fällt genau wie Luna am Anfang etwas aus der Reihe in der dänischen Kleinstadt. Ich fand ihn um einiges greifbarer und sympathischer als die eigentliche Love Interest Varnar. Auch fand ich, dass er im Gegensatz zu Varnar Anne wirklich "gesehen" hat, also alle Aspekte ihres Charakters. Im sind viele Details aufgefallen. Zum Beispiel meinte er einmal, dass sie ist wie ein Chamäleon, zurechtgemacht auf dem Ball und dann wieder in Hoodie. 

    Varnar dagegen schien sie gleich von Anfang an gut zu finden und man hat nie eine Erklärung bekommen, warum. Bei Hakim war es eher ein Prozess (zuerst mochte er Anne ja nicht oder fand sie zumindest dubios) und daher kamen einem seine Gefühle realistischer vor.

    Selbst Elias Gefühle für Anne fand ich glaubhafter als die von Varnar.

    Zu Varnar hab ich bis zuletzt keinerlei Verbindung aufbauen können. Ich mochte die Abschnitte mit ihm nie und wollte immer, dass es schnell vorbeigeht. 

    Einige Aspekte haben mich an ihm gestört. Erstens hat er sich meiner Meinung nach extrem unreif verhalten. Ich fand es sehr unglaubwürdig, dass er immer etwas sagen will und dann einfach verschwindet oder dass er so tut, als hätte er kein Interesse an Anne, obwohl es offensichtlich ist. Im weiteren Verlauf wird zwar erklärt, warum er sich so verhalten hat, aber die Erklärung fand ich ehrlich gesagt ziemlich klischeehaft. Das alles sollte natürlich die Spannung erhöhen, war aber nicht realistisch. Dass er sie nicht an sich heranlassen wollte, weil er geschworen hat, keine Frau zu haben wegen Taten in seiner Vergangenheit und sie dann natürlich verlässt, weil sie sich für ihn in Gefahr bringt, das haben wir alle genau so schon in tausenden Teenie-Romanen gelesen. Bitte nicht! Gerade weil der Rest des Buches und alle anderen Charaktere so originell waren, fand ich das sehr schade, da ja der Schwarm der Hauptprotagonistin nicht gerade eine unwichtige Figur ist.

    Was mich in diesem Zusammenhang auch genervt hat, war, dass Anne geglaubt hat, er mag sie nicht so, wie sie ihn mag und ständig darüber nachgegrübelt hat, obwohl es für den Leser bereits vorhersehbar war, dass er sie sehr wohl toll findet.

    Es wurde meiner Meinung nach bei Varnar zu viel Wert auf die Beschreibung des Aussehens gelegt (nicht nur bei ihm) aber man hat fast nichts über seinen Charakter erfahren außer, dass er sehr diszipliniert, durchtrainiert und eine Kampfmaschine ist (natürlich!). Das kam einerseits, weil er super wenig geredet und natürlich nie irgendwas über sich preisgegeben hat. Ganz nach dem Klischee des mysteriösen Bad Boys. Puh! Wie soll man da als Leser Gefühle für ihn entwickeln? Und wie soll es glaubwürdig sein, dass Anne diese Gefühle entwickelt? Auch seine Backstory fand ich nicht wirklich spannend dafür, dass man die ganze Zeit zappeln gelassen wurde, etwas über ihn zu erfahren.

    Kommen wir dann gleich zu dem nächsten Kritikpunkt beim Thema Liebesgeschichte. Es wollten eindeutig zu viele Männer etwas von Anne. Bei manchen war man sich zwar nicht ganz sicher, ob diese Liebe eher väterlich war, wie zum Beispiel bei Od, bei dem auch immer Anspielungen gemacht wurden, aber trotzdem war mir das ganz gehörig zu viel und ich fand es zwar einerseits aufregend, weil man sich natürlich für die Protagonistin freut und sich zu einem gewissen Grad mit ihr identifiziert aber gleichzeitig auch extrem unrealistisch. Die von allen geliebte oder gehasste Mary Sue lässt grüßen.

    Manchmal sind ihre Verehrer sogar gleichzeitig vor Ort, wie Varnar und Hakim, was irgendwie total komisch war. Dann auch noch Elias, der sich natürlich nach so langer Lebenszeit ausgerechnet in Anne verguckt, obwohl sie und auch der Leser zuerst denkt, er ist einfach nur extrem opportunistisch.

    Ein weiterer Punkt, der wirklich auffällig war: Die ständigen Beschreibungen der Schönheit der männlichen Charaktere (die etwas von Anne wollen). Elias mit seinen grauen Locken und graublauen Augen. Od mit seiner übermenschlichen Schönheit und wirbelnden grünen Augen. Hakim, bei dem bei jeder Gelegenheit beschrieben wird, wie die Frauen sich nach ihm umdrehen, wenn er lächelt. Zugegeben, da ich eine Frau bin, hat es mir teilweise auch gefallen, aber eigentlich war es sehr oft einfach zu viel. Natürlich sind alle von Annes Verehren intelligent und gutaussehend. Allgemein gab es zu viele Beschreibungen dazu, dass Leute wunderschön sind (Demigötter hin oder her), nicht nur bei den männlichen Charakteren.

    Kommen wir nun zur Hauptfigur selbst. Nach einem etwas ruppigen Start, da Anne am Anfang relativ abweisend ist, gewinnt man sie sehr schnell lieb. Ich fand es gut, dass sie aus schwierigen Verhältnissen kam und für sich selbst einstehen konnte, das war mal etwas anderes. Sie bleibt sich in jeder Situation treu, behält ihre rotzige Art und fällt nie aus der Rolle. Sehr witzig fand ich sie im Umgang mit Elias, der Schlagabtausch zwischen den beiden war super, weil er sich bei jedem Mal vor Frechheit gesteigert hat. Manchmal fand ich ihr respektloses Verhalten allerdings überzogen und unangebracht, zum Beispiel im Umgang mit Od, der dann immer noch nett zu ihr ist. Und am Ende wird sie kurz etwas hochmütig und unsympathisch (als Mads erfahren will, was er ist).

    Zusammengefasst:

    Alles in allem ein verdammt tolles Buch, in das eindeutig sehr viel Konzeption und Überlegung geflossen ist. Die Charaktere waren lebhaft und man hat fast alle sehr lieb gewonnen. Die Seiten flogen nur so dahin, weil es ungefähr ab einem Drittel des Buches durchgehend spannend war.

    Allerdings hatte das Buch ein paar Schwächen in der Lovestory, weswegen ich einen halben Stern abziehe.

    Eine dicke Leseempfehlung trotzdem von mir!

    P.S.: ein Song, den ich während des Lesens gehört habe, finde ich, passt super gut zu der Atmosphäre. Cosmic Love von Florence and the Machine.

  4. Cover des Buches Sternenregen (ISBN: 9783734103117)
    Nora Roberts

    Sternenregen

    (164)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Sasha Riggs wohnt in North Carolina, wo sie als Künstlerin ihr Geld verdient. Sie führt ein normales, ruhiges Leben, doch sie plagen Träume, die sie schon lange hat. Immer wieder sieht sie das Gesicht eines Mannes, der ihr sagt, dass er auf sie wartet und sie ihn finden soll. Zusammen mit zwei Männern und zwei Frauen, die Sasha noch nie gesehen hat malt sie die Motive aus ihren Träumen. Sasha will endlich wissen was dahinter steckt und beginnt eine Reise nach Korfu.


    Vor ein paar Jahren hab ich einige Bücher von Nora Roberts gelesen, bis es zu einer Pause kam. Dann hab ich aber vor kurzem die drei Bände der Sternen-Reihe in Bücherschränken gefunden und so hab ich endlich wieder ein Buch der Autorin gelesen.

    Ich wusste nicht was mich erwartet und hab mit einem Liebesroman gerechnet. Man lernt zuerst Sasha kennen und ich mochte ihre Persönlichkeit von Beginn an. Es wird toll beschrieben wie sie lebt und wie sie ihre Reise nach Korfu beginnt. Ich mochte wie ihre Bilder entstehen und was sie in den Träumen sieht.

    Nach und nach lernt man die anderen Charaktere kennen was toll gestaltet war. Die Gruppe aus Fremden, die sich erst kennen lernen müssen, waren mir alle sympathisch. Es war toll wie man jeden kennenlernt und bei dem ein oder anderen überrascht wird.

    Der Schreibstil lies sich leicht lesen, so dass die Geschichte vor meinem inneren Auge real wird und ich mir die Ort und Korfu bildlich vorstellen konnte.

    Mir hat Sternenregen gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Band.

  5. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Königin (ISBN: 9783764531478)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Königin

    (257)
    Aktuelle Rezension von: Kolibri_liest

    Drei Schwestern und ein Thron. Kendare Blake führt uns weiter durch die Welt des schwarzen Throns und lässt die drei Schwestern selbst erzählen, ob sie sich auf dem Thron sehen oder ob sie eigentlich einen anderen Wunsch verfolgen. Durch die verschiedenen Perspektiven wird es nie langweilig, auch wenn man das Buch daher nicht unbedingt "nebenher" wegbingen kann. 

  6. Cover des Buches Ezlyn. Im Zeichen der Seherin (ISBN: 9783551319555)
    Karolyn Ciseau

    Ezlyn. Im Zeichen der Seherin

    (209)
    Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin

    Es geht um eine Todessehrin, wenn sie die Hand von Menschen berührt sieht sie wie diese sterben, dadurch kann man den Tod vermeiden aber diese Fähigkeit hat auch Nebeneffekt, der Tod nimmt sich dann einen anderen Mensch. Ezlyn wächst in einem Kloster auf, die ausbildung ist streng, als sie alt genug ist, wird sie an einen reichen Mann verkauft, für diesen muss sie dann seinen Tod verraussagen und ihn dadurch verhindern. Eine sehr tolle Geschichte, gut umgesetzt manche Secenen brachten mich zum weinen, weil man so mitfühlen kann.

  7. Cover des Buches Amrita (ISBN: 9783791500560)
    Aditi Khorana

    Amrita

    (201)
    Aktuelle Rezension von: firefly

    Prinzessin Amrita lebt in Shalingar. Dort gibt es keine Sklaverei und alle leben gleich. Eines Tages soll Amrita das Land übernehmen - doch dann besucht Sikander, ein ehemaliger Freund von Amritas Papa, die beiden und macht ihnen ein Angebot. Er bringt Amrita jede Menge Geschenke mit - unter anderem die geheimnisvolle Seherin Thala.


    Um ihr Land vor Sikander zu schützen, willigt sie sogar ein, ihn zu heiraten. Doch dann tut Sikander etwas unverzeihliches und Amrita sieht sich gezwungen, abzuhauen. Doch dazu muss sie ihre große Liebe Arjun zurücklassen. Plötzlich befindet sie sich mit der Seherin Thala auf der Flucht und muss sich nun in der fremden Welt zurechtfinden.


    Dann begegnet Amrita in der Stadt einem fremden Jungen, der ihr irgendwie bekannt vorkommt...


    Zusammen mit Thala macht sie sich auf die Suche nach der Bibliothek des Seins um die Vergangenheit zu ändern. Dabei findet sie heraus, wer sie wirklich ist und was ihre Bestimmung ist...



    Erst einmal muss ich sagen - das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Das erste Kapitel ist so schööön geschrieben, die Umgebung ist super beschrieben. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Auch das Ende ist perfekt. Die Kapitel waren auch nicht zu lang, so dass es angenehm war zu lesen.


     Amrita hat mir sehr gut gefallen, denn sie denkt zuerst an andere und erst dann an sich.



    Zitat: "Du bist tapferer, kämpferischer und klüger, als du denkst. Nutze diese Eigenschaften und du wirst die Verantwortung für dein Leben selbst in die Hand nehmen. Es ist immer dein eigenes Leben, egal, was passiert, egal, mit wem du verheiratet bist oder wo du lebst. Egal, was andere über dich denken." 

  8. Cover des Buches Queen and Blood (ISBN: 9783736307056)
    Amy Harmon

    Queen and Blood

    (140)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    "So sind wir alle, Sasha. [...] Wir alle versuchen nur zu überleben."

    Und wie Kyiell und Sasha das getan haben, ist wirklich wundervoll in diese Geschichte, dieses Buch, komponiert. Ich meine mit Absicht 'komponiert', denn wie bestimmt inzwischen einigen zu Ohren gekommen ist - das Buch ist ja schon was älter -, ist Amy Harmon eine wahre Poetin des geschriebenen Wortes. Ich finde es ganz toll, wie ich so viel aus ihren Geschichten mitnehmen kann und ihre Zitate, im Buch verteilt, keinesfalls wie erzwungen wirken, sondern sich perfekt in die Geschichte einfügen, als gäbe es keinen anderen Platz für sie. Das ist eine hohe Kunst, wie ich finde, und verleiht diesem abschließenden Buch eine ganz besondere Note. Denn ich mochte 'Bird & Sword' schon wirklich gerne und habe mit Lark und Kiras wirklich wahnsinnig doll mitfühlen können, aber Kyiell und Sasha wuchsen mir irgendwie noch um einiges mehr ans Herz. Vor allem weil die Entwicklung und die Reise, die ich - oder falls ihr es gelesen habt oder noch lesen wollt, und wir, mit ihnen betreiten und was die beiden durchmachen müssen, eine echt krasse Reise ist, die sowohl viel abverlangt als auch sich am Ende sehr wohl lohnt. Dieses Buch kommt also mit einem magischen Abschluss daher, der für mich nicht besser hätte sein können. Kleinigkeiten gibt es zwar, die aufgehalten haben, doch das Leben ist nun einmal nicht perfekt. Warum sollte es dann ein Buch sein müssen?

  9. Cover des Buches Schattenrot (ISBN: 9789963533145)
    Sandra Florean

    Schattenrot

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde
    Als ich hörte das eine meiner Lieblings Autorinnen ein neues Buch rausbringt, musste ich es unbedingt haben. Nur konnte ich es dieses Mal nicht so schnell lesen wie ich wollte. Aber es war wieder gut, interessant und spannend geschrieben. Ich kann diese Autorin nur wärmstens empfehlen. Wer ihre Nachtahn Reihe kennt sollte bei diesem Buch unbedingt zuschlagen. Nun warte ich hibbelig auf September 2016 denn da erscheint ihr neuestes Werk allerdings bei einem andren Verlag. Auch diesen Roman der lieben und netten Autorin die ich auf der Leipziger Buchmesse kennen lernen durfte, kann ich nur wärmstens empfehlen.
  10. Cover des Buches Das Schattenreich der Vampire (ISBN: 9781515207047)
    Bella Forrest

    Das Schattenreich der Vampire

    (157)
    Aktuelle Rezension von: ShellyArgeneau

    Die Geschichte an sich fand ich wirklich ziemlich interessant aber die Grammatik Fehler haben ein wenig den Lesefluss gestört. Ansonsten find ich Derek sehr interessant und auch Sofia ist mir etwas ans Herz gewachsen. Die Story entwickelt sich relativ schnell was mich hier aber nicht gestört hat. Ich bin ziemlich gespannt wie es weiter geht 😊

  11. Cover des Buches Hildegard von Bingen (ISBN: 9783451037603)
    Maria Regina Kaiser

    Hildegard von Bingen

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Ich liebe und verschlinge die Bücher von Maria Regina Kaiser. Keine kann so wie sie das Leben von historischen Frauen beschreiben und dem Leser sehr plastisch darstellen. Hier geht es um Hildegard von Bingen. Eine mehr als interessante Frau. Man kennt von ihr die Kräuter und die medizinische Anwendung von diesen und auch ihre mehr als gesunde Lebensweise. Schon früh hatte Hildegard Visionen und konnte in die Zukunft schauen, was jedoch von ihrer Mutter und ihrer Kinderfrau herbgespielt und unterdrückt wurde. Schon als kleines Kind und ein Leben lang litt sie unter starken Krämpfen und Lähmungen. Als ihre um sechs Jahre ältere Cousine Jutta durch eigene Intiative das Klosterleben bevorzugte und ins Kloster am Disibodenberg ging, wurde sie von Hildegard begleitet. Als Jutta starb, wurde HIldegard die neue Magistra. Sie begann nun, ihre Erscheinungen und Visionen aufzuschreiben und als es  mit den Mönchen zu Unstimmigkeiten kam, setzte sie alles daran, um auf dem Rupertsberg ein neues Frauenkloster zu errichten. Hildegard war sehr belesen, konnte sogar Latein, verstand sich auf Pflanzen und Kräuter, wußte von der Anatomie des menschlichen Körpers, egal ob dem männlichen oder dem weiblichen. Sie hatte Kontakt mit Gelehrten, Kirchenfürten, Herrschern und durfte sogar mit der Zustimmung des Papstes predigen. Hildegard (1098 bis 1179) war ihrer Zeit weit voraus und noch heute werden ihre Rezepte und Kräuter angewandt. Maria Regina Kaiser läßt uns in das Leben von Hildegard von Bingen schauen und hat einen derart interessanten Schreibstil, man meint einen interessanten Thriller zu lesen. Sie hat derart gut und umfangreiche recherchiert, die geschichtlichen Daten und Vorgänge hat sie stimmig mit dem Leben der Klosterschwestern verbunden. Das Buch beteht aus drei Teilen, wobei der letzte Teil nochmals eingehend auf die historischen Persönlichkeiten und Gegebenheiten eingeht. Im Buch sind auch wunderbare Holzschnitte und Zeichnungen  vorhanden, so dass man in etwa eine Vorstellung von Hildegard und dem Kloster hat. Die Innenseite ist mit gezeichneten Kräutern verziert und das Cover zeigt uns Hildegrad von Bingen. Sie war eine der ersten gelehrten Frauen und trotz ihrer Krankheit und Gebrechlichkeit hatte sie einen starken Willen und Durchsetzungsvermögen. Am Buchende befindet sich eine Zeittafel, die Weggefährten und Orte von Hildegard und ein Glossar, so dass sich der Leser immer wieder informieren und orientieren kann. Geschichte, die gelebt werden kann.

  12. Cover des Buches Sternenstaub (ISBN: 9783734103414)
    Nora Roberts

    Sternenstaub

    (64)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Zwei Sterne sind gefunden. Die Suche nach dem dritten führt die sechs in Doyle‘s Heimat Irland.

    Dort vergraben sie sich in Recherchen und die temperamentvolle Riley vertieft sich in die irische Mytholgie. Beziehungen waren bisher nicht ihr Ding, bis Dolye ihre Meinung ins Wanken bringt, als er sie in einer gefährlichen Situation rettet. Doch Doyle ist über dreihundert Jahre alt und genau so stur wie Riley selber. Steht ihren ihre Sturheit im Weg oder haben sie doch eine Chance? Und werden sie es schaffen den letzten Glücksstern zu finden.


    Vor kurzem hab ich den zweiten Teil der Sternentrilogie gelesen und wollte dann nicht lange warten und die Reihe beenden. Ich mochte die Charaktere gerne, die Clique war mir sympatisch.

    In diesem Buch standen Riley und Doyle im Vordergrund. Er ist unsterblich und sie eine Wolfsfrau, er ist eher verschlossen, während sie offen ist und gerne redet. Durch ihre Arten war dieses Buch etwas anders als die Vorgänger.

    Der Schauplatz ist diesmal Irland und ich mochte wie die Umgebung beschrieben war. Wie in den Büchern vorher hat die Clique ziemlich oft Wein oder ähnliches getrunken, was mich auch schon in den Vorgängern genervt hat. Vorallem wenn man bedenkt, dass Nerezza, die Böse jeden Moment angreifen könnte. Fast hätte ich mir gewünscht, dass sie es tun würde, wenn mal wieder alle etwas intus hatten.

    Die Handlung selber plätschert im Mittelteil ziemlich vor sich hin und es passiert nicht sonderlich viel. Es war nicht langweilig, aber voran geht es auch nicht. Das Ende fand ich dann gut, sodass ich dann das Buch doch zufrieden beendet habe.

  13. Cover des Buches Ellin (ISBN: 9783931989835)
    Christine Millman

    Ellin

    (124)
    Aktuelle Rezension von: Shunima

    Kurzer Inhalt:

    Seit Ellin als Einzige aus ihrer Familie einen räuberischen Überfall überlebt hat, muss sie ihren Lebensunterhalt als Leibdienerin des grausamen Lord Wolfhards bestreiten. Als Ellin sich ihm verweigert, prügelt er sie beinahe zu Tode. Getrieben von einem unbändigen Überlebenswillen gelingt ihr die Flucht in die Wildnis, wo sie auf Kylian und seine Gefährten trifft, die sie aufnehmen und gesund pflegen. Doch ihre Retter sind mehr, als sie vorgeben zu sein, und auch Ellin hütet ein Geheimnis, das nur Lord Wolfhard kennt und das sie alle in Gefahr bringt. 


    Was ich erwartet habe:

    Fantasy gespickt mit Romance: Ellin wirkte im Klappentext wie eine starke Protagonistin (was ich sehr mag), die ihren Weg gehen wird. Dabei trifft sie auf Kylian, dem ich den üblichen Trope geheimnisvoll = verletzt unterstellte und natürlich werden sie ein Paar! Dabei erkunden sie ihre Vergangenheit und entdecken, dass auch sie zufälligerweise ein besonderes / mächtiges Fabelwesen ist wie Kylian mit seinem Gefolge. 

     

    Was ich bekommen habe:

    Eine Liebesgeschichte habe ich bekommen. Diese steht zwar gewissermaßen als treibende Kraft zwischen den Protagonisten im Vordergrund, ist dabei aber nicht aufdringlich. Das finde ich prinzipiell sehr gut, da mir in einigen Büchern aus dem Romantasy Genre die eigentliche Rahmenhandlung neben der Liebesgeschichte zu kurz kommt. Jedoch haben die beiden Protagonist*innen in „Ellin“ wenig Handlungszeit zusammen. Oft sind sie getrennt oder aber nicht alleine, sodass ich Schwierigkeiten hatte, Herzklopfen zu bekommen und ihre Entwicklung nachzuvollziehen.

    Ellin ist tatsächlich eine starrsinnige, aber doch recht schwache Protagonistin. Sie möchte ihren eigenen Weg gehen, sie widersetzt sich Gepflogenheiten und adaptiert sich an neue Orte und Gesellschaften – es ist ihre große Stärke, sich nicht unterkriegen zu lassen. Ihre Naivität passt zu ihr und ihrer Entwicklung. Sie versucht, für sich einzustehen, scheitert aber oft und andere entscheiden, was mit ihr geschieht. Sie wird gejagt, entführt, entwurzelt und es wird viel über ihren Kopf hinweg bestimmt. Es passt zwar zu ihrer Entwicklung, aber würde sie sich am Ende nicht doch weiterentwickeln, dann hätte ich hier einen Punkt abgezogen.

    Kylian wiederum ist mir zu sehr ein wandelndes Klischee. Er ist der düstere Love Interest mit tragischer Vergangenheit. Der Retter in strahlender Rüstung, der leidet für „seine“ Frau. Er ist stark, männlich, gutaussehend und wortkarg und ein Fabelwesen, über das man aber nicht viel erfährt. Da fehlte mir etwas. 

     

    Die Handlung war durchdacht und es zog sich bis zum Ende ein roter Faden, dem sich gut folgen ließ. Leider wirken einige Etappen aber eher so, als ob sie als Füllmaterial gedacht sind, z.B. als Ellin zum x-ten Mal von Kylian getrennt wird und sie sich zufällig mal wieder verpassen… da hätte ich mir mehr Originalität gewünscht. Auch fehlten mir Hintergrundinformationen, z.B. zu Kylians Vergangenheit, aber auch zu anderen Fabelwesen. Keins hat Tiefe bekommen, selbst die antagonistischen Wesen waren halt einfach… da. Warum? Woher?

    Der Schreibstil war ruhig, aber mitreißend und ließ mich trotz meiner Kritik durch die Seiten fliegen. Natürlich muss man sich auch bewusst machen, dass das Buch 2013 veröffentlicht wurde – das ist doch schon eine Zeit her und seitdem hat sich gesellschaftlich doch mehr getan als man denken mag. Leider fehlte dem Buch trotz Verlagsveröffentlichung ein gutes Korrektorat, sodass ich viele Fehler gefunden habe, die ich nicht verzeihen kann (dass / das, Groß-/Kleinschreibung etc). Bei einer Verlagsveröffentlichung erwarte ich ein besseres Korrektorat und Lektorat – allerdings steckte der Verlag 2013 auch noch in den Kinderschuhen, heute ist das anders.

    Der Schreibstil  von Christine Millmann rettet, was ein paar Plotlöcher und Rechtschreibfehler zu wünschen übrig lassen. Letztendlich ist er auch der Grund, warum das Buch letztendlich 4 und nicht nur 3 Sterne bekommt.

  14. Cover des Buches Das Spiel der Götter (7) (ISBN: 9783442264131)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (7)

    (40)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Das Stigma der Bedeutung kommt immer erst später, als würde Staub beiseitegewischt, um in Stein gemeißelte Umrisse zu enthüllen."

    "Das Haus der Ketten" ist der nunmehr siebte Band von Steven Eriksons epochaler Fantasyreihe "Das Spiel der Götter". Und ja, es ist ein großartiges Spiel, in das der Leser hier verstrickt wird. Übersetzt wurde auch dieser Band von Tim Straetmann.

    "Oh, mögen die Eier des Vermummten unter einem richtig großen Felsen zermalmt werden."

    Karsa Orlang brennt vor Wut und Enttäuschung. Natürlich fühlt er sich verraten von den Göttern seines Volkes. Götter, die ihn belogen. Götter, die ihn benutzten. Götter, die ihn in Ketten gelegt haben. Doch damit ist Schluss! Karsa hat sich von den Ketten befreit. Jetzt kann ihn niemand mehr aufhalten!

    Ich hege noch die Hoffnung, dass mein Freund Kalam auf dem Weg zu uns ist. Das würde mein Herz erfreuen, wo ich doch allmählich den Verstand zu verlieren drohe. Diese Wüste ist nämlich ein Nest von giftigen Vipern. Ein ungeheuerlicher Verrat ist hier im Gange! Doch leider fehlt mir die Fähigkeit diesen zu durchschauen. Es ist wie verhext: Wann immer ich denke, jetzt hab ich's und meinen Blick darauf lenke, verschwindet es wieder. Es heißt ja, man solle seine Feinde dicht bei sich behalten. Nur frage ich mich, wie findet man heraus, wer der Feind ist und was tut man, wenn dieser Feind plötzlich einen Dolch in der Hand hält ...?

    "Doch sind die Spiele von Illusion und Schatten nicht auch Spiele des Lichts?"

    Fazit: Dieser siebte Band hatte es wirklich in sich und hat so manche Erklärung zu alten Fragen geliefert. Aber natürlich wäre Erikson nicht Erikso , wenn er dafür nicht neue Fragen aufgeworfen hätte. Alles in allem war es für mich wieder ein absolutes Lesefest und ich bin froh, dass ich mich noch lange Zeit in dieser Welt verlieren darf.

  15. Cover des Buches Adlerkralle in Jaguarfels (ISBN: B07KNP2G1J)
    Lars Nicolaus

    Adlerkralle in Jaguarfels

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Katzenmicha

    Adlerkralle ist mit Halbohr auf eine gefährliche Mission aufgebrochen, für seine Kinder die Zukunft aus der Nebelwelt zu erfahren. Als beide ins Lager zurückkommen, ist bald nichts mehr wie zuvor. Verrat und Unrecht bedrohen seine Familie … wird der schlaue Kater einen Weg herausfinden?

    Fazit zum Buch:

    Adlerkralle ist nun erwachsen und hat mit Morgenrot eine Familie gegründet-5 kleine Katzenjunge,3 Katerchen und 2 Kätzchen.Und er ist das Oberhaupt und Anführer in Bärenhain.Morgenrot möchte gerne was über die Zukunft ihrer Kinder erfahren und so macht sich Adlerkralle mit seinem Freund Halbohr zu der Seherin Fasanenfeder  ins Nebelfeld auf.Sie erzählt ihnen ihre Visionen-das die beiden Töchter einen Jagur und einen Löwen heiraten.Kurze Zeit später als Adlerkralle und Halbohr wieder  im Lager sind tauchen zwei Kater auf.Gutjäger  vom Jaguarfels und Schwarzohr aus dem Lager Sandkiefer.Sind das die beiden Kater,die die Seherin Fasanenfeder in ihrer Vision gesehen hat?

    Der Autor Lars Nicolaus hat einen ganz wunderbaren Schreibstil,er beschreibt die Landschaft und auch die verschiedenen Katzen super.Man sieht alles richtig vor sich und begleitet die Katzen zu ihren Abentreuern als wäre man selber dabei.Adlerkralle und Halbohr sind wie Brüder immer für einander da.Eine gelungene Katzengeschichte die zeigt was Zusammenhalt,Freundschaft für jeden ausmachen.Wie Überleben,Verantwortung und Gemeinschaft zum Wohl aller ist.Genau wie der erste Teil war auch dieser wunderschön zu lesen.Für mich als Katzenfan ein absolutes MUß!

    Ich gebe den Buch 5 Sterne  und wünsche mir von Adlerkralle,seiner Familie,und seinem Freund Halbohr  wieder zu lesen.Vielen Dank das ich  auch den zweiten Teil lesen durfte.

  16. Cover des Buches Die Feuer von Troia (ISBN: 9783596139200)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    (312)
    Aktuelle Rezension von: Reisefreundin

    Ich habe als Teenager diesen Roman in einem Rutsch verschlungen. Auslöser war ein Buch über Griechische Götter, welches ich 1992 in einem Griechenland-Urlaub erworben hatte und welches eine sehr gute Grundlage darstellte. Gefallen hat mir, dass bei Zimmer Bradley Odysseus & Co. nicht als makellose, pfiffige Helden (Odysseus, Achilles) dargestellt werden, wie es bei Homer oder in alten Filmen oft der Fall ist, sondern als Männer, die mit allen Mitteln einen Krieg gewinnen wollen und dafür auch vor Kindermord (Astyanax) und Leichenschändung (Penthesilea, Hektor) nicht zurückschrecken. Leider unterstreicht der Roman auch am Beispiel von Cassandra und auch Andromache die Macht- und Hilflosigkeit von Frauen in solchen Kriegen.

  17. Cover des Buches Das Auge der Seherin (ISBN: 9783407786579)
    Victoria Hanley

    Das Auge der Seherin

    (68)
    Aktuelle Rezension von: Anuri

    "Das Auge der Seherin" von der Schriftstellerin Victoria Hanley ist ein wunderschönes Fantasybuch, das im Grunde für Jugendliche und Heranwachsende geeignet ist, aber ich finde, dass man es auch sehr gut als Erwachsene lesen kann. 

    Diese Geschichte hat so eine besondere und eigene Anziehungskraft, dass man sich einfach wohl beim Lesen fühlt. Der Schreibstil ist flüssig und die Protagonisten wachsen einem schnell ans Herz, sodass die Geschichte einen sofort in seinen Bann zieht.


    Prinzessin Torina von Archeld besitzt feuerrote Haare, einen ungestümen, wilden und lebhaften Charakter. Als ihr Vater, König Kareed, von einem Krieg gegen das Nachbarreich Bellandra  mit reicher Beute heim kehrt, schenkt er ihr eine kostbare Kristallkugel, mit deren Hilfe sie in die Zukunft sehen kann, und den ehemaligen Prinzen Bellandras, Landen. Torina gibt ihm die Freiheit zurück. Zwischen den Königskindern entsteht ein Band der Freundschaft, aus welchem sich allmählich tiefe Liebe entwickelt. Doch reichlich Unheil bedroht Archeld sowie die Leben von Torinas Lieben. Steckt ihr Freund Landen dahinter? Als er flieht, ist plötzlich auch ihr Leben in Gefahr. Was wird aus den beiden, Torinas Familie, dem Königreich Archeld und auch den umliegenden Reichen werden? 


    In der Geschichte wechseln sich die Perspektiven ab, sodass einmal aus Torinas Sicht, einmal aus Landens Sicht erzählt wird und man ihre Gedanken- und Gefühlswelt sehr gut nachvollziehen kann. Das macht es umso spannender, weil man noch deutlich mehr Abenteuer erlebt und beobachten kann, wie sich beide Charaktere über die Zeit entwickeln. 


    Wer eine fesselnde Geschichte aus etwas Fantasy, einer mittelalterlichen Umgebung, einer großen Liebe, starker Freundschaft, Loyalität sowie spannenden Wendungen, Verrat und Intrigen sucht, wird hier fündig. 

    Dieses Buch hat auch nach Jahren nichts von seiner Faszination verloren und ich kann diese wunderschöne Geschichte nur wärmstens empfehlen!

  18. Cover des Buches Riders – Feuer und Asche (ISBN: 9783841402240)
    Veronica Rossi

    Riders – Feuer und Asche

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Emkeyseven
    Ich hatte ja zuerst kaum Lust auf das Buch, weil es ja so klang, als würde Daryn allein im Mittelpunkt stehen und mit der konnte ich mich nicht so ganz anfreunden. Doch zum Glück teilt sie sich die Bühne mit Gideon und so war das Buch doch erträglich.

    Wirklich umhauen konnte es mich leider nicht. Das lag zum Teil an Daryn, mit der ich noch immer nicht ganz warm wurde. Dann stand mir die Liebesgeschichte am Anfang etwas zu sehr im Mittelpunkt und wie auch im Vorgänger ist das Tempo nicht allzu schnell und ich hatte ständig das Gefühl, auf der Stelle zu treten.

    Gideon fand ich wieder ziemlich sympathisch und auch die anderen übrigen Reiter mochte ich sehr gerne - ich hätte aber echt gern noch mehr von ihnen gesehen! Vor allem von ihrem Alltag, der hier wieder sehr kurz kam und nur in Geschichten Erwähnung fand.

    Dann die Spannung - die ging zum großen Teil voll an mir vorbei. Die Suche nach Sebastian war schon interessant, aber die gestaltete sich auch langsam und die dramatischen Wendungen kamen auch nicht wirklich überraschend.

    Fazit
    Insgesamt war "Riders - Feuer und Asche" wirklich angenehm zu lesen, aber es entwickelte sich nur langsam und ich fand es leider kaum spannend.
  19. Cover des Buches Fated Shadow: Die Jagd (ISBN: 9783739659299)
    Kim Rylee

    Fated Shadow: Die Jagd

    (13)
    Aktuelle Rezension von: manuelas_seeseiten

    Inhalt:

    Aveline zieht von Inverness in die Nähe von London, zu ihrem Freund David.

    Davids Eltern scheinen großes Interesse an ihr zu haben. Doch auch ihre Zugbekanntschaften Samael und Azrael interessieren sich sehr für Aveline.

    Als sich das Geheimnis langsam zu lüften beginnt, wir Aveline entführt und die Ereignisse überschlagen sich.


    Meinung:

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht ganz so leicht. Das lag hauptsächlich an den Charakteren, zu denen ich gar keinen Zugang fand. Alle wirken so blass, aufgesetzt und manchmal sogar emotionslos. 

    Aveline ist naiv und wie die Unschuld vom Lande. Dabei wird aber immer wieder angedeutet, dass sie gar keine so weiße Weste hat. Sie ist David total hörig und dieser nutzt das schamlos aus. Er bestimmt ständig über sie und behandelt sie mehr, wie eine dumme kleine Schwester, als wie die Liebe seines Lebens.

    Zalmona und Kaleb, Davids Eltern, sollen wohl geheimnisvoll sein. Aber letztendlich waren sie mir nur unsympathisch. 

    Die einzigen Charaktere, die mich noch etwas überzeugen konnten waren Azrael, Samael und Jessy.

    Mir fehlten Hintergrundinfos und Tiefe der Charaktere. In der zweiten Hälfte wird etwas mehr preisgegeben und die Charaktere scheinen sich zu entwickeln. Als gerade alles in Fahrt kommt, ist dieser Teil leider zu Ende.

    Ich bin nun wirklich am überlegen, ob ich der Geschichte im zweiten Teil noch eine Chance gebe, mich zu überzeugen. 


    Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen. Doch auch hier habe ich einen Kritikpunkt - der Text hat teilweise sehr viele Vertippsler. Das müsste eigentlich nicht sein.


    Fazit:

    Anfangs etwas zäh, ab Mitte nimmt die Geschichte an Fahrt auf und der Schluss macht Lust auf den zweiten Teil

  20. Cover des Buches Fogwood: Fantasy (ISBN: 9783736881846)
    Sandra Eckervogt

    Fogwood: Fantasy

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Lenny
    Dieses Buch ist für alle etwas, die auch "Schattenblüte" lieben, oder Geschichten mit Werwölfen. Ein richtig lockerer Schreibstil, viel wörtliche Rede, das mag ich immer gern. Aber es gibt eine Welt, die sich Oakland nennt und die muss wunderschön sein.....Fogwood ist ein Nebelwald, der ziemlich gruselig ist.

    Scarlet hasst die Sonne, sie hat sehr helle Haut und kommt mit ihren Mitschülerinnen nicht so klar. Sie ergreift ihre Chance und zieht zu Ihrem Vater nach Pembroke. Dort beginnt sie ihr neues Schuljahr und lernt den unglaublichen " Luis" kennen und lieben.

    Zur Zeit kostenlos erhältlich. Hoffe, dass bald Band 2 erscheint, denn ich bin neugierig wie es weitergeht.
  21. Cover des Buches Ksenia (ISBN: 9783945814802)
    Saskia Dreßler

    Ksenia

    (9)
    Aktuelle Rezension von: RosenMidnight

    Ksenia – die verschwundene Seherin ist eine High-Fantasy Geschichte, bei der die Waldläuferin Ksenia die Hauptfigur ist. Sie schlägt sich mit diversen Aufträgen durchs Leben, trinkt gern in Gasthäusern und ist den Frauen nicht abgeneigt. Diesmal soll sie eine entlaufene Seherin wieder einfangen und ihre Auftraggeber sind bereit eine unglaublich große Summe für die Rückkehr des Mädchens zu bezahlen. Auf der Jagd nach ihr rettet sie dem Jungen Kyo das Leben, der sie daraufhin begleitet.


    Die Geschichte hat durchaus Potential, ist für einen eigenständigen Roman für mich in der jetzigen Form aber zu kurz. Dennoch würde ich gern mehr über die beiden Hauptcharaktere erfahren, deren eigene Geschichten zwar angedeutet, aber nicht wirklich erzählt werden. Es bleiben zu viele Fragen offen, vor allem auch was die merkwürdigen Geschehnisse und Verhaltensänderungen der übernatürlichen Wesen angeht. 

    Als Auftakt zu einer Reihe hat es wiederum durchaus Potential


    Die Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend. Sowohl Cover als auch die Gestaltung im Buch selbst finde ich ansprechend. Der Verlag hat sich hier wirklich Mühe gemacht. 

    Ein weiteres Korrektorat hätte allerdings nicht geschadet. Die vielen Tippfehler, falsche oder fehlende Satzzeichen sowie falsche oder fehlende Leerzeichen gingen mir dann doch auf die Nerven. Ein Buch ohne Fehler gibt es nicht, doch waren es mir hier deutlich zu viele.


    Zusammenfassend kann ich sagen:

    Ein nettes Buch mit Potential zu mehr und ein interessanter Verlag.

  22. Cover des Buches Superman 22. Superband Die neue Superheldin - direkt aus der Zukunft! (ISBN: B071X25WYH)
    Hansjürgen Meyer

    Superman 22. Superband Die neue Superheldin - direkt aus der Zukunft!

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Zurück in die Zukunft: Eine geschichtsprofessorin muß im Jahr 2862 zugeben, daß es nie gelungen ist, die Identität der unbekannten Superheldin Superwoman zu enttarnen, die Superman unter die Arme griff. Wenig überraschend ist, das es der weibliche Geschichtsprof selber ist, als sie zurückreist, um die Identität der unbekannten Fliegefrau zu entschlüsseln. Aber darf man so in die Zukunft eingreifen, wir als langjährige "Zurück in die Zukunft"-Gucker wissen das. Die zweite geschichte ist eigentlich viel schöner, wo Lois Lane nächtelang träumt, Clark zu erschießen und dieser in einen Fahrstuhlschacht fällt. Könnte sie die Geheimidentität Supermans gefährden?

  23. Cover des Buches Die Orakelkönigin: Short-Story (ISBN: B07L7QW6KD)
    Kendare Blake

    Die Orakelkönigin: Short-Story

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    In den Hauptgeschichten wurde es schon mehrfach erwähnt, dass man keine Orakelkönigin mehr haben darf, da ihre Gabe sie verschlingen würde und verrückt wird. Deswegen, sobald ein Mädchen mit der Sehergabe geboren wird, wird sie sogleich ertränkt. Zurecht?

    In dieser Kurzgeschichte lernen wir die Königin Elsabeth kennen. Eine sehr gütige und liebe Person, mit doch kleinen Komplexen. Sie ist stehts freundlich und höflich zu jedem, benutzt aber ihren eigenen Kopf. Dies gefällt dem schwarzen Rat überhaupt nicht, insbesondere nicht der Arron. Wenn man die Hauptgeschichten gelesen hat, weiss man automatisch, dass nun eine Intrige folgt. Denn die Arrons können mit nichts anderem umgehen und sind lieber hinterlistig als aufrichtig. Die Art und Weise wie Elsabeth betrogen wurde, tat mir im Herzen weh. Alles wurde gegen sie verwendet, insbesondere ihre Eifersucht gegen ihren Gemahl. Egal was sie tat, niemand hielt es für angemessen. Ganz im Gegenteil. Gerade wegen ihren Emotionen hat man sie in die Falle gelockt und für verrückt erklärt. Ein Opfer, missverständlich eingeschlossen. Weil sie das Volk liebte und auf ihr Gefühl gehört hat, anstatt auf den schwarzen Rat.

    Der Beweis, dass die Königinnen nie wirklich regieren, sondern lediglich Marionetten sind. Befolgen sie nicht den Anweisungen, werden sie eliminiert. Auf irgendeiner kranken Art und Weise. Und auffallend sind immer die Arron's, die die Intrige schmieden und Lügengeschichten verbreiten. Unehrenhafter geht es echt nicht.

    Diese Geschichte hat mich sehr berührt und ich wünsche mir, dass diese Machtspiele ein Ende haben. Zu Wohle aller. Insbesondere den unschuldigen Königinnen. 

    Ein sehr schönes, aber trauriges Buch. Für die Fans der Königinnen ein Muss.

  24. Cover des Buches Hinreißend untot (ISBN: 9783492962179)
    Karen Chance

    Hinreißend untot

    (102)
    Aktuelle Rezension von: Carmen43

    Ich finde Cassie sehr sympathisch. Karen Chance hat mit dieser Reihe eine tolle Vampirwelt erschaffen, etwas abseits vom Mainstream, und gerade das finde ich gut. Auch Mircea ist hervorragend dargestellt, und etwas undurchschaubar, und gerade das macht es so interessant. Es ist keine dieser typischen Jugendgeschichten von Vampiren. Ich werde auch dir restlichen Bände lesen.

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