Bücher mit dem Tag "sehr gut recherchiert"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sehr gut recherchiert" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.244)
    Aktuelle Rezension von: skywalkerin

    Ich hatte das Gefühl, eine Light-Version "Krieg und Frieden" von Tolstoi zu lesen, die manchmal doch zu "light" schien. Mein Gesamteindruck - nicht für die allerhöchsten Ansprüche, aber durchaus gut lesbar.

  2. Cover des Buches Die Rose des Herzogs (ISBN: 9783426520222)
    Marita Spang

    Die Rose des Herzogs

     (39)
    Aktuelle Rezension von: TanjaJahnke

    1841. Wir treffen auf die Greisin Charlotte, die in Angesicht ihres baldigen Ablebens ihr Leben noch einmal Revue passieren lässt. So erleben wir an ihrer Seite den Zeitraum 1786 bis 1804; Jahre der Flucht, Angst, Krieges, Entbehrungen, Abschiede und Verlustes. Aber auch Jahre des Glücks, der Liebe und Hoffnung.
    Charlottes Leben war turbulent und geprägt von Hofart, der französischen Revolution und den daraus resultierenden Folgen für den einstmaligen französischen Adel.

    Marita Spang kredenzt eine Geschichte voller Bilder und Emotionen. Mehr als einmal standen mir die Haare zu Berge. Ich habe mehrfach mit Charlotte geweint, habe mit Louis-Antoine seinen Großvater und den Krieg verflucht, habe gelitten, getrauert, aber mich ebenso mit ihnen gefreut.
    Auch wenn mir bewusst war welche dramatisches Leben Louis-Antoine hatte, habe ich gefiebert und (auch gegen jede Vernunft) auf ein kleines Wunder gehofft.
    Eine wirklich eindrucksvolle Geschichte, die mich in ihren Bann zog und auch in meine Träume verfolgte.

    Man durchlebt an Charlottes Seite die wesentlichen Stationen ihres Lebens und blicken zuweilen auch anderen Figuren über die Schulter. Dabei vergehen zwischen den einzelnen Stationen auch mal einige Wochen, Monate oder sogar Jahre. Wobei die übersprungene Zeit adäquat in den Erinnerungen der Figuren zusammengefasst oder in Form von Briefen wiedergegeben wird und keinerlei Lücken entstehen und zugleich unnötige Längen vermieden werden.

    Kurz gesagt ein Buch, dass mich wirklich begeistert hat und ich jedem wärmstens ans Herz legen möchte.

    5 von 5 Rosen

  3. Cover des Buches Nacht über der Prärie (ISBN: 9783938305522)
    Liselotte Welskopf-Henrich

    Nacht über der Prärie

     (12)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle
    Dem Roman kann man ohne überlegen 5 Sterne geben. Die Handlung ist spannend, die Charaktere sind interessant, man lernt etwas über Geschichte und bekommt an einem Beispiel vorgeführt, wie mühsam der Kampf für Gerechtigkeit ist. 


    Wenn man allerdings anfängt zu überlegen, bekommt man doch Bedenken. Die Spannung bezieht der Roman vor allem aus Autojagden, Polizeikontrollen und wilden Schießereien. Klar, die Hauptperson Joe King ist ein ehemaliger Gangster und muss sich aus den Fängen der Banden und der Polizei befreien, aber mit dem Freiheitskampf der Dakota hat das wenig zu tun. Man kann vielleicht entschuldigend sagen, dass die Autorin die Vorgeschichte braucht, um den widersprüchlichen Charakter ihrer Hauptperson zu erklären, aber mir scheint doch, der Schwerpunkt des Romans liegt nicht da, wo ihn der Klappentext anpreist.


    Durch zu viel Gangster-Roman gerät ein wichtiger Teil der Geschichte zu sehr in den Hintergrund. Die Selbstbefreiung der Reservationsindianer geht über Bildung, die man aber nur in der Schule der weißen Beamten und gegen vielfältige Diskriminierung erhält und über Wohlstand, dessen Gewinnung aber gegen indianische Traditionen verstößt. Die Frage nach der Identität einer Minderheit in einer Mehrheitsgesellschaft wird schon an den unterschiedlichen Namen deutlich, die man ja nach dem "weißen" oder "indianischen" Kontext verwendet. Aber solche Themen gehen leider etwas unter


    Wahrscheinlich ist es nur eine Privatmarotte von mir, dass ich Überarbeitungen nicht mag. Trotzdem: warum muss man die Wortwahl ändern, weshalb Doc Eivie in der Ausgabe des Palisanderverlags nicht mehr fraternisieren, sondern Partei ergreift 


    Sagen wir es so: "Nacht über der Prärie" wiederrzulesen war wie die Begegnung mit einem alten Freund. Ich mochte ihn immer noch sehr gern, aber inzwischen sehe ich seine Fehler deutlicher.



  4. Cover des Buches Hanf als Heilmittel (ISBN: 9783037883907)
    Christian Rätsch

    Hanf als Heilmittel

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Die Ersten (ISBN: 9783745007909)
    Barry Stiller

    Die Ersten

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Gise

    Peter Conrad ist Teil eines internationalen Grabungsteams in der kanadischen Arktis. Dort wurden in einer Wikinger-Siedlung gut erhaltene Eismumien gefunden. Allerdings sterben zwei Forscher unter mysteriösen Umständen, unerklärliche Ereignisse tauchen auf, und überhaupt gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den anderen Forschern teilweise eher schwierig. Und wurde bei all den Arbeiten etwas Böses aus den finsteren Legenden der Inuit geweckt?


    Das Autorenduo Barry und Dana Stiller schickt seinen Archäologen Peter Conrad in diesem Band bereits zum zweiten Mal auf eine gefährliche Mission. Die Vorkommnisse werden sehr geheimnisvoll geschildert, mehr als einmal muss der Leser hier seinen Grips anstrengen. Doch das macht man gerne, ist doch der Fall recht verzwickt aufgebaut, man überlegt, was kann wie sein, sucht nach Verbindungen zwischen den Geschehnissen… Gut aufbereitet und verständlich erklärt sind die vielen archäologischen Hintergründe, so dass man die Geschichte auch ohne fachliche Vorkenntnisse gut lesen (und verstehen) kann. Wieder einmal ein rätselhaftes Verwirrspiel der Autoren, in dem Fakten und Mythen aufs Beste miteinander verbunden werden!


    Diese spannende Verknüpfung von Archäologie und Krimi empfehle ich sehr gerne weiter und vergebe alle 5 möglichen Sternen.

  6. Cover des Buches Leeres Versprechen (ISBN: 9783957443083)
    Evelyn Barenbrügge

    Leeres Versprechen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ursula_Meyer
    Evelyn Barenbrügge bietet einen interessanten und offenbar gründlich recherchierten Einblick in das ländliche Leben im Sauerland und im Siebenbürgen des späten achtzehnten Jahrhunderts. Getrieben von der Hoffnung auf Steuerfreiheit  und leichtere Lebensbedingungen schließt sich die Bauernfamilie Baumann  in Attendorn einem Auswanderertreck nach Österreich an. Doch in Wien angekommen, werden sie weiter nach Siebenbürgen geschickt und landen schließlich in der Stadt Simeria (Siebenbürgen). Wie der Titel schon andeutet, bleiben die Aussiedler dort völlig auf sich allein gestellt und müssen sich mit primitivsten Mitteln eine Existenzgrundlage schaffen. Sie fallen Naturgewalten, Seuchen und Hungersnöten zum Opfer, und Agnes Baumann stirbt bei der Geburt ihres Kindes, sodass von der Familie nur noch Kaspar und seine kleine Schwester Marie zurück bleiben. Und so machen sich die beiden Kinder auf den weiten Rückweg in die Heimat.   
    Mir persönlich war diese Aussiedlungspolitik des Habsburgischen Kaiserreichs, dem es lediglich darum ging, entlegene und unzugängliche Ländereien nutzbar zu machen, unbekannt. Umso interessierter habe ich das Schicksal dieser betrogenen und mit ewig neuen Versprechungen hingehaltenen Menschen verfolgt.

    Das Buch ist flüssig geschrieben und weckt im Leser Mitgefühl. Allerdings hat es einige Längen. So wird die Spannung durch langatmige Beschreibungen (u.a. die Schifffahrt auf der Donau) und Dialoge (im Laufe der wochenlangen Fußmärsche) unterbrochen.
    Trotzdem würde es mich interessieren, wie es mit den beiden Geschwistern weitergeht. Empfehlenswert für Liebhaber historischer Geschichten.       




Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks