Bücher mit dem Tag "sehr unterhaltsam"
13 Bücher
- Kerstin Gier
Rubinrot
(14.321)Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer... eine chaotische Kombination, mit der sich die 16-jährige Gwendolyn plötzlich auseinandersetzen muss. Denn sie ist die Letzte im Kreis von 12 Zeitreisenden, mit denen sich eine Londoner Geheimloge befasst. Genau diese ultrageheime Geheimloge macht Gwendolyn nun das Leben schwer. Da hilft es auch nicht, dass sie einen Zeitreisebegleiter hat - der sieht nämlich unverschämt gut aus und bringt Gwen fast die ganze Zeit auf die Palme.
Schon seit Jahren ist die Edelsteintrilogie eine meiner liebsten Reihen.
Denn es steht fest:
1. Man lacht, fühlt und fiebert mit.
2. Die Zeit vergeht wie im Flug und
3. Man merkt überhaupt nicht, dass man liest.
Sympathische, liebenswürdige Charaktere mit Macken zum Gernhaben machen es einem leicht, in dieser magischen Welt zu versinken. Dazu kommt ein humorvoller und leichter Schreibstil, der einen durch die Seiten zieht. Es wurde nie langweilig und ehe man sich versieht, ist das Buch auch schon zu Ende.
Am besten hat man dann sofort den zweiten Teil parat, denn den Cliffhanger kann man so einfach nicht stehen lassen. Spannend, humorvoll und voller Gefühl.
Außerdem: Parallelen zur Verfilmung findet man auf jeden Fall, wenn auch nicht zu 100%.
- Eva Völler
Zeitenzauber
(746)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeDer dritte und letzte Band dieser Zeitreise-Trilogie.
Diesmal reisen Anna und Sebastiano nach London ins Jahr 1813. Hier haben sie einen relativ leichten Auftrag zu erfüllen, doch danach gibt es plötzlich Probleme mit den Zeitreise-Toren! Anna und Sebastiano sollen herausfinden, was es damit auf sich hat. Sie tarnen sich als Geschwisterpaar und mischen sich unter den Londoner Adel...
💜 Ein schöner und gelungener Abschluss dieser Trilogie. Anna und Sebastiano als Zeitreisepaar haben mir sehr gut gefallen. Das Setting in diesem dritten Band hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Atmosphäre ist gut bei mir angekommen.
Schade, dass die Reihe nun beendet ist für mich.
08-01-2026
- Jeff Kinney
Gregs Tagebuch 1 - Von Idioten umzingelt! (Disney+ Sonderausgabe)
(790)Aktuelle Rezension von: IcedragonGregs Tagebuch kennt wahrscheinlich jeder - Greg hat von seiner Mutter ein Tagebuch bekommen und schreibt nun fleiß0ig auf, was ihn im Laufe des Jahres so beschäftigt. Hauptsächlich ist das sein Freund Rupert, die Schule und seine Familie. Die einzelnen Abschnitte sind mit comicartigen Illustrationen aufgelockert und lesen sich gut. Der Text ist nicht lang und man kommt gut durch, was wohl der Zielgruppe zu Gute kommt. Auch faule Leser fühlen sich bestimmt angesprochen.
Das Buch hat durchaus Witz, wobei Greg seine Umwelt ziemlich einseitig sieht - es sind nämlich alle gegen ihn. Was in seinem Alter nicht untypisch als Einstellung ist, ist doch manchmal anstrengend. Aber wie gesagt, ich bin auch nicht die Zielgruppe und finde es in Ordnung.
- Armin Maiwald
Aufbau vor laufender Kamera
(6)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Damals war Köln ein »Sternpunkt« für Eurovisionssendungen. Darunter verstand man damals entweder Sendungen, die in Deutschland produziert und gleichzeitig ins Ausland übertragen wurden, oder Sendungen, die aus einem anderen Land stammten und auch bei uns gezeigt wurden. … In der obersten Etage des Hochhauses am Hansaring, da, wo heute Saturn drin ist, war die Sende- und Übertragungstechnik, und auf dem Dach standen jede Menge Parabolspiegel. Wenn nun so ein Eurovisions-Ding anstand, mussten die »Zenti-Strecken« eingerichtet werden. Und das ging so: …«
Seine Stimme kennt vermutlich jeder. Seit Jahrzehnten erklärt Armin Maiwald Kindern, Eltern und anderen Interessierten wie die Welt funktioniert. Und nach jeder kleinen Sachgeschichte ist man – auch als Erwachsener – ein bisschen schlauer geworden.
Als ich seine Autobiographie entdeckte, war ich mir sicher, dass sie großartig sein würde. Wenn jemand weiß, wie man erzählt, informiert, seine Zuhörer fesselt und unterhält, dann er. Was soll ich sagen? Meine Erwartung wurde in vollem Umfang erfüllt!
Was habe ich alles in diesem Buch erfahren! Natürlich die Eckdaten seines Lebens und vieles, was für den privaten Armin von Bedeutung war und ist. Dann jede Menge Zeitgeschichtliches, denn sein Leben begann im Januar 1940 in Köln, da kommen reichlich Erinnerungen an Kriegs- und Nachkriegszeiten, an Aufschwung und Krisenjahre zusammen. Weiter geht’s mit gefühlt allem, was es über die Entwicklung im Bereich Film- und Tontechnik zu berichten gibt, sehr detaillierten Schilderungen über die Entstehung einiger Sachgeschichten und natürlich mit so manchem Wissenswerten über die „Sendung mit der Maus“, den „Spatz vom Wallrafplatz“ und „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“. Fotos gibt’s natürlich auch, da kann man zum Beispiel einen langhaarigen Armin aus dem Jahr 1972 bewundern ;-)
Im Grunde kam mir das Buch wie eine große Sachgeschichte vor. Die Geschichte von Armin, gewissermaßen ;-) Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit über seine Stimme im Ohr und war gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Es gibt wirklich nichts, was ich aussetzen könnte, außer vielleicht, dass ich mir gewünscht hätte, dass das Buch noch umfangreicher gewesen wäre.
Im Jahr 1995 erhielt Armin Maiwald das Bundesverdienstkreuz. Hochverdient, wie ich finde. Wie viel Aufwand und Zeit in so manchen Sachgeschichten steckt – unglaublich! Nun, da ich auch noch so einiges über sein Leben erfahren habe, stelle ich fest, dass er schon immer und bei allem, was er tat, mit großem Einsatz, enormer Kreativität, Mut und Improvisationstalent zugange war.
Fazit: Ich würde gerne 6 Sterne vergeben. Dieses Buch bekommt einen festen Platz bei meinen Lieblingsbüchern.
»Die wichtigste Entscheidung war: Es sollten keine »Lehrfilme« werden. Man sollte nichts lernen müssen. Es sollte niemand, sozusagen mit erhobenem Zeigefinger, dozieren … Uns war von Anfang an klar, dass wir die Schule weder imitieren noch ersetzen wollten. Schließlich arbeiteten wir für ein Unterhaltungsmedium. Und es sollte Spaß machen zuzuschauen. Aber wenn man nach so einem kleinen Film etwas schlauer war als vorher, wäre das kein Fehler.«
- Sandra Neumann
Einsatzort Vergangenheit
(46)Aktuelle Rezension von: MarifranLauras langweiliges Leben verändert sich, als sie den Geschichtslehrer Phil kennenlernt. Mit ihm reist sie in der Zeit zurück und trifft ein paar zu dieser Zeit sehr bekannte Persönlichkeiten. Die Liebesgeschichte und Zeitreisen fand ich sehr schön geschrieben. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. - Meike Werkmeister
Nachspielzeit in Sachen Liebe
(21)Aktuelle Rezension von: walli007Seit ihr Freund Karlo Leinemann bei den Bayern ist, hat sich Sarahs Leben sehr verändert. Aus dem beschaulichen Mönchengladbach nach Münden ist eine totale Veränderung. Sarah fühlt sich als Spielerfrau nicht sehr wohl. Und Karlo benimmt sich als Fußballprofi mit Ruf zur Nationalmannschaft so als wäre bei ihm ein mittelschwerer Größenwahnsinn ausgebrochen. Sarahs fast Stief-Schwiegermutter Mavie geht es nicht viel besser. Alles hat sie ihrem Mann Serge Leinemann geopfert. Immer einen halben Schritt hinter dem Ex-Profi, immer schön, immer schick. Und nun hat Serge eine andere, nicht zum ersten Mal, aber diesmal scheint es ihn wirklich erwischt zu haben. Und endlich nach Jahren des Stillhaltens beginnt Mavie ihre Situation zu überdenken.
Man muss sich schon ein wenig an Sarah und Karlo, Mavie und Serge gewöhnen. Sie leben doch in einer Welt, die man sich als Normalo kaum vorstellen kann. Doch die Autorin hilft dem Leser dabei einen spannenden Eindruck zu gewinnen. Da ist viel Schein und nicht immer viel dahinter. Karlo dreht durch seinen Aufstieg ziemlich ab und Serge hat auch irgendwie den Bezug zur Realität verloren. Sarah ist zwar einigermaßen auf dem Teppich geblieben, doch sie leidet unter den Veränderungen in ihrem Leben. Ihr hat das beschauliche Mönchengladbach völlig gereicht. Mavie dagegen nimmt endlich ihr Leben in die Hand, schließlich hat sie früher ein Studium angefangen. Und wenn sie schon alleine ist, dann kann sie sich schließlich auch dem Lernen widmen.
Diese fremde Welt des Profifussballs, in dem Geld die Welt regiert und die Spieler alle recht abgehoben und gefühlskalt scheinen, ist nicht so leicht zu ertragen. Doch mit viel Geschick schafft es die Autorin Verständnis für zumindest einige der handelnden Personen zu wecken. Zwar bleiben einige holzschnittartig fies, doch andere werden mit der Zeit quasi zum Leben erweckt. Besonders Mavie, die sich am eigenen Schopf aus der Misere zieht, weckt Sympathie. Sie wird von der Spielerfrau, die nur dekorativ rumsteht, zu einer echten Persönlichkeit. Sarah dagegen lässt ihrem Karlo vielleicht etwas zu viel durchgehen, bis sie anfängt ihren eigenen Weg zu suchen. Und Karlo wirkt echt zu dümmlich arrogant, man fragt sich, ob es für ihr ein Erwachen geben kann. Tja, Serge scheint nie den Schuss gehört zu haben, dass man sich im gesetzteren Alter vielleicht auch etwas angemessener benehmen kann. Oder er will es nicht. Obwohl man leichte Unsicherheit empfinden kann, wie man diesen Roman einschätzen soll, so wird er doch mit vorangehen der Handlung doch immer gewinnender.
3,5 Sterne
- Amelie Fried
Der längste Sommer ihres Lebens
(17)Aktuelle Rezension von: JochenBenderDa ich schon einige gute Bücher von Amelie Fried las, startete ich hoffnungsvoll die Lektüre und wurde zunächst auch nicht enttäuscht. Der Aufbau des Plots war vielversprechend und die Figuren wurden stimmig und gekonnt nach und nach eingeführt. Ich mag auch Innenschauen in die Figuren. Hier leider sind diese deutlich zu langatmig, erschöpfend und langweilig geraten. Jene begann ich als erstes zu überblättern. Dann nervte das Übermaß an Drama, welches vielleicht gerade noch erträglich wäre, wenn es ironisch oder überzeichnet rüberkäme. Aber ich hatte den fatalen Eindruck Frau Fries ist es ernst damit. Nachdem die Klimahysterie aus dem medialen Fokus gefallen ist, wirkt der Roman aus der Zeit gefallen. Dazu noch die immergleichen Klischees über die 68er und kiffende Senioren. Schließlich gab ich auf und legte das Buch im letzten Drittel genervt zur Seite.
- Luzi van Gisteren
Die Teufelin und ihr Kuckuck
(9)Aktuelle Rezension von: booksmakehappyDas Buch musste ich in einem Rutsch durchlesen. Ein klein bisschen Übung ganz zu Beginn, um in den schwäbischen Dialekt hineinzukommen, und ich kam aus dem Lachen beim innerlichen Mitsprechen nicht mehr raus. Dann die Charaktere, herrlich schräg, die sich in teilweise witzigen, aber auch Fremd-Schäm-Situationen entwickeln. Und mein Beileid dem Junggesellen, der so eine Mutter zuhause hat.
Tolle Einfälle und ein großartiges Geschick bei der Dialektschreibung. - James Veitch
Lassen Sie uns kennenlernen!
(10)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryMir war James Veitch bisher total unbekannt. Ich bin zwar Teil der Internet-Generation, aber Blogs und Social Medias wie Facebook & Co sind so gar nicht meins. Deshalb ist das immer super, wenn ich über Bücher auf Menschen aufmerksam werde, die tolle Ideen haben.
Wer kennt sie nicht, die Spam-Mails? Die meisten erkennt man im Halbschlaf, auf manche könnte man fast hereinfallen und es fallen auch immer wieder Leute auf diese Masche herein. Mir unverständlich, aber nun, so ist er, der Mensch.
Die Idee von James Veitch, auf die Mails zu antworten, aber eben den Spieß umzudrehen und die Absender zu veräppeln, finde ich wunderbar! Ich habe so oft so herzlich lachen müssen, dass ich froh bin, das Buch zu Hause gelesen zu haben. Unterwegs wäre das schon sehr peinlich geworden!
Es ist erstaunlich, wie hartnäckig die Spammer versuchen, James Veitch zu Zahlungen zu bewegen, und wie lange sie brauchen, um zu erkennen, dass er Spielchen mit ihnen spielt. Dabei entstehen urkomische Dialoge. Achten Sie beim Lesen auf Kleinigkeiten! Auch Rechtschreibfehler sind hier absichtlich eingebaut. Veitch hat sich wirklich viel einfallen lassen, um sich selbst und den Leser Spaß haben zu lassen.
Einige der Mails ähneln sich, aber Veitch gibt ihnen immer neue Wendungen mit seinen Antworten. Köstlich, was ihm einfällt, um die Absender am langen Arm verhungern zu lassen! Seine Rückfragen und Vorschläge sind urkomisch. Noch witziger ist, wenn diese dann endlich einsehen, dass sie veralbert werden, und sich dann noch darüber beschweren!
Da im Buch die Texte im Stil von Screenshots der Mails abgedruckt sind, ist es nicht sehr viel Lesestoff, kommt aber authentisch rüber und es macht einfach Spaß. Besonders, wenn der Tag stressig war, macht diese Lektüre Spaß und holt runter.
Veitch zeigt sehr schön, dass man mit Humor viel weiter kommt, als mit der üblichen Reaktion, sich über die Spam-Mails zu ärgern. Ich bin versucht, seinem Beispiel zu folgen, und künftig zu antworten. Aber so genial wie er kann ich das nicht, also lasse ich es besser bleiben!
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne lacht und Spaß hat. Der Humor ist recht schlicht, aber treffend und vor allem nie wirklich gemein. James Veitch nimmt einfach die Trolle auf die Schippe und das mit einem sehr sympathischen Augenzwinkern. Von mir deshalb die vollen fünf Sterne!
- Alexander Bálly
Halbling bei Mördern und Mimen: High Fantasy (Lupina 2)
(7)Aktuelle Rezension von: LadySamira091062Lu hat mal wieder Geldsorgen denn die Priester haben die Abgaben für ihre doch recht schlüpfrigen Stempeldrucke erhöht.Ihr alter Nachbar hilft ihr indem sie für ihn gelegentliche Arbeiten übernimmt,doch damit ist Schluss als Lu den Gelehrten ermordet auffindet.Und wer Lu kennt weiss ,das sie sich nicht zurück halten kann wenn es darum geht einen Mord auf zu klären. Und da selten eine Leiche allein vorkommt wenn Lu ermittelt gehts Schlag auf Schlag weite rund Lu muss all ihre Raffinesse einsetzen um dem Mörder auf die Spur zu kommen.
Dem Autor gelingt es uns in eine Welt mit zu nehmen ,die zwar im Fantasybereich spielt,jedoch nicht so verschieden von der Realität ist .Denn Trampelfüße gibts auch in unserer Welt mehr als uns lieb sind.Mit Charme und einer gehörigen Prise Humor macht sich unsere liebenswerte Heldin erneut auf einem Mörder zu fangen und bezaubert uns mit ihrer unvergleichlichen Art.Egal was sich ihr in den Weg stellt ,sie lässt sich nicht unterkriegen. - Ulrike Herwig
Tante Martha im Gepäck
(32)Aktuelle Rezension von: MarifranKaren hat sich ihren Schottlandurlaub völlig anders vorgestellt. Unerwartet schließt sich ihre Erbtante dieser Fahrt an. Tante Martha bringt mit ihrer überraschenden Art alles total durcheinander.
Auf diesen Roman bin ich durch Zufall gestoßen, es machte sehr viel Spaß, ihn zu lesen. Das Buch war sehr schön und unterhaltsam geschrieben. Ich fand es lustig, dass sich Tante Martha an keinerlei für ältere Frauen übliche Klischees hält. Ein humorvolles, schönes Buch. - 8
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