Bücher mit dem Tag "sein"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sein" gekennzeichnet haben.

67 Bücher

  1. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.426)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Die diverse philosophische Richtungen gehören zu unseren Dasein.. jeder, der sich dafür interessiert, sollte das Buch lesen: leicht und verständlich erklärt Gaarder die diversen Richtungen.

  2. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (725)
    Aktuelle Rezension von: Susanna_Schober

    Als ich mal wieder durch die Spiegel-Bestseller 'blätterte', fiel mir dieses Werk direkt ins Auge. Irgendwie hatten wohl auch Audibel, Amazon und Co keinen Zweifel daran, dass dieses Werk hervorragend zu mir passen würde, denn sie schlugen es mir ständig vor.

    'Na gut', dachte ich mir, wenn ihr meint, dann lese (höre) ich es eben!

    Gesagt getan und was soll ich sagen?

    Es war verwirrend humorvoll und dennoch ... anders und mit viel Herz. Ein bisschen Witz, ein bisschen Ernst und dazwischen eine Menge Mathematik, die aber so mühelos untergebracht wurde, dass es dennoch unterhaltsam war. Wer gerne wissen möchte, wie die Sicht eines Aliens auf die Emotionen der Menschen ist, ist hier richtig :D

    Um euch anzufixen, habe ich hier noch den Klappentext:

    In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?

  3. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.095)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Das Parfüm beschreibt ein Mensch, der seiner dunklen Seite nachgibt.. wir alle haben eine dunkle Seite, aber was passiert, wenn wir sie rauslassen? Das Buch beschreibt in einer ganz spannenden Weise die Folgen davon.

  4. Cover des Buches After passion (ISBN: 9783453504066)
    Anna Todd

    After passion

     (4.685)
    Aktuelle Rezension von: Louisa_Chiara

    Ich liebe den Plot irgendwie, obwohl ich finde, dass er echt nicht besonders kreativ oder abwechslungsreich ist. Eigentlich passiert immer dasselbe: Hardin verletzt Tessa, Tessa rennt weg, Hardin hinterher, sie machen rum. Aber naja bin dezent obsessed.

  5. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.704)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich schon viel von Bella und Edward gehört hatte, war ich nun doch auf die Bücher neugierig geworden. Kaum hatte ich angefangen, war ich vom Schreibstil gebahnt, gefesselt und konnte kaum mehr aufhören.

    Bella versucht sich in Forks einzuleben und lernt die "Aussenseiter" der Schule kennen. Schon komisch, wenn sie nichts essen oder trinken. Dann ist auch noch ihre Haut und die Augen sind anders als gewöhnlich. Dies zieht Bella magisch an. Was natürlich Edward nicht willkommen hieß.

    Auf einem Ausflug bekommt sie die Mythen und Legenden der Umgebung erklärt und recherchiert als sie wieder zu Hause war.

    Ein klärendes Gespräch mit Edward bringt neue Fragen auf, dann kommen plötzlich andere Vampire, die hinter Bella her sind.

  6. Cover des Buches Nachts an der Seine (ISBN: 9783499290701)
    Jojo Moyes

    Nachts an der Seine

     (225)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea


    Nell war noch nie in Paris. Überhaupt hat sie noch kaum etwas gesehen von der Welt. Auf den Wochenendtrip mit ihrem Freund Pete freut sie sich deshalb schon ewig. Und nun steht sie in London am Bahnhof und Pete taucht nicht auf. Aufgehalten bei der Arbeit, aber er will nachkommen. Allein in einer fremden Stadt - eine schreckliche Vorstellung für die schüchterne Nell. Doch als sie den geheimnisvollen Fabien kennenlernt, ist Nell zum ersten Mal in ihrem Leben spontan: Sie steigt auf sein Mofa und lässt sich von ihm in die Pariser Nacht entführen.

     

    Jojo Moyes hat mit „Nachts an der Seine“ mal wieder eine nette kleine Kurzgeschichte geschrieben. Das Buch ist schön gestaltet und eignet sich super als kleines Geschenk.

    Als Leser ist man schnell im Geschehen und lernt sofort Nell kennen und begleitet sie nach Paris, wo sie von ihrem Freund sitzen gelassen wird.

    Mir hat es gut gefallen, mit ihr auf Reisen zu gehen und ihre Entwicklung mitzuerleben. Eine tolle Charaktergeschichte, fast schon im Zeitraffer.

    Einfach super geeignet für zwischendurch!

     

  7. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.137)
    Aktuelle Rezension von: Novella_Romana

    In Anbetracht der Tatsache, dass Geschichten mit ihren Figuren stehen und fallen, kann man diesem Roman nur 5 Sterne geben. Er ist sehr poetisch gechrieben und gespickt mit sinnvollen Weisheiten und Reflexionen. Zwar wird er für meinen Geschmack gegen Ende hin zu politisch, eine solche subjektive Empfindung zieht ihm aber bestimmt keinen Stern ab.

  8. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499249266)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

     (622)
    Aktuelle Rezension von: ryoma

    Stimmen (1):
    Ein Mann hat ein neues Handy, wo ihn immer wieder Leute, primär Frauen, anrufen und er wird für einen anderen gehalten. Gute Kurzgeschichte, wenn auch der Sadismus des Protagonisten nicht nachvollziehbar ist. Toller Schluss

    In Gefahr (0):

    Ein Autor ist mit einer Frau unterwegs, die er erst kürzlich kennengelernt hat. Langweilig und kaum ein Sinn erkennbar.

    Rosalie geht sterben (-2):

    Rosalie hat unheilbaren Krebs und entschliesst sich in der Schweiz  unter Mithilfe einer Sterbehilfsorganisation sich das Leben zu nehmen. Dass der Autor in der Geschichte erwähnt, dass er aus Recherchegründen dort anrufen wollte und es dass dann doch nicht gemacht wurde, zwar ungewöhnlich, aber ok. Dass er dann aber in der Mitte der Geschichte plötzlich beginnt davon zu schreiben, weil er selber beschreibt, dass er mit Rosalie nicht mehr diskutieren möchte ob seine Geschichte gut wird oder nicht, und sie deshalb  "schon ein paar Minuten später am Flughafen ankommen lässt". Sorry, das geht gar nicht. Und weil er nicht so auf Recherche steht, wie der Autor selber schreibt und meiner Meinung nach nicht weiss, wie er die Geschichte beenden soll, lässt er die Protagonistin sich in Luft auflösen... Verarschung des Lesers.

    Der Ausweg (0):

    Der berühmte Schauspieler Ralf Tanner wünscht sich manchmal, nicht mehr berühmt zu sein (der Protagonist von der ersten Geschichte hatte übrigens Anrufe erhalten, die eigentlich Ralf Tanner gegolten hatten), er geht sogar als Imitator in einen Klub und wird kritisiert, dass er Ralf Tanner nicht so gut imitieren könne... Und am Ende der Geschichte wird sein Wunsch offenbar wahr: Sein Butler erkennt ihn nicht mehr und obendrauf ist auch bereits ein Ralf Tanner im Haus. Die Geschichte endet ohne Auflösung, war aber eine der besseren im Buch

    Osten (0):

    Die Nebenprotagonistin aus Geschichte zwei, also die Freundin des Autoren ist hier die Hauptprotagonistin und wird irgendwo in einem nicht näher beschriebenen Land, irgendwo bei China, von einer Reisegruppe vergessen und sie schläft schlussendlich ein. Kein richtiger Schluss, aber ok


    Antwort an die Äbtissin (0):

    Ein Schriftsteller will sich umbringen, ob er es am Ende macht wird offengelassen, offenbar ist das die Masche des Autors, immerhin einige schlauere Sätze darin

    Ein Beitrag zur Debatte (-2):
    Der Protagonist erzählt aus der Ich-Perspektive und spricht in einem Fort in einer Gossensprache. So spricht niemand. Unerträglich diese Form der Sprache zu lesen.

    Wie ich log und starb (0):

    Ein Mann gefangen im Doppelleben zwischen seiner Familie und seiner Geliebten. Geschichte war halbwegs ok. Mit dem Ende konnte ich nichts anfangen und hat die Geschichte wieder etwas runtergezogen

    In Gefahr (-3):
    Gleicher Kapitelname wie in Kapitel 2. Offenbar ist der Autor auch dafür zu faul, für nur 9  Kapitel 9 verschiedene Namen auszudenken. Und die Auflösung war schon fast erwartbar eine Katastrophe.




  9. Cover des Buches Letztendlich sind wir dem Universum egal (ISBN: 9783839840610)
    David Levithan

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

     (61)
    Aktuelle Rezension von: ravenclawseagle

    „Erwachsen werden heißt unter anderem, die Welt nicht mehr nur von seinem eigenen Standpunkt aus zu betrachten.“

    Inhalt: A ist ein sechzehn Jahre altes körperloses Bewusstsein und wacht jeden Morgen in einem anderen Körper auf. So lebt er*sie jeden Tag das Leben einer anderen Person, lernt deren Gewohnheiten, Familie und Freunde ein bisschen kennen und kann am nächsten Morgen in einem anderen Teil des Landes aufwachen, wo das Spiel von vorne beginnt. Bisher war dieses Leben für ihn*sie normal und nichts Unerträgliches, bis er*sie Rhiannon kennenlernt. A befindet sich im Körper ihres Freundes Justin, als er sich unwiderruflich in sie verliebt. Von da an versucht er*sie, den Kontakt zu ihr aufrechtzuerhalten und hofft, dass auch sie sich in ihn*sie verliebt. Aber kann Rhiannon jemanden lieben, der ihr bei jedem Treffen als äußerlich völlig fremde Person gegenübersteht? 

    Meine Meinung: Ist es möglich, die Seele einer Person völlig unabhängig von deren Körper zu betrachten?

    Diese Frage ist aus meiner Sicht sehr schwierig zu beantworten. Wobei ich eher zu „Nein“ tendiere… Natürlich verliebt man sich in die Seele eines Menschen, aber dennoch ist es für mich undenkbar, einer augenscheinlich fremden Person körperlich nahe zu sein. Jedes menschliche Individuum hat eigene Vorlieben und daher erkenne ich auch die Schwierigkeit für Rhiannon und A, eine Liebesbeziehung zu führen. Ganz zu schweigen von dem Gedanken, dass A an keinem Morgen an ihrer Seite aufwachen könnte, sondern vielleicht sogar hunderte von Kilometern entfernt. A muss durch seinen Zustand unfassbar einsam sein – er lernt zwar mehr Menschen kennen, als die meisten anderen Leute jemals treffen werden, hat aber außer Rhiannon zu niemandem eine echte Beziehung.

    Ich bin kein Fan von Teenie-Romanzen. Dieses Buch aber hat mein Interesse geweckt, da es eine Liebesgeschichte beinhaltet, die sich unter so ungewöhnlichen und schier unvorstellbaren Voraussetzungen entwickelt. Da Dasein von A sowie das Wandern von Körper zu Körper werden aus meiner Sicht gut vorstellbar geschildert und ich habe mitgefiebert, als er*sie versucht hat, die Leben derer, die er*sie für einen Tag gelebt hat, zu etwas Besserem zu bewegen. Oft genug bringt er*sie auch die Tage dieser Leute gehörig durcheinander, wenn er*sie – koste es, was es wolle – auch mehrstündige Fahrten auf sich nimmt, um tagtäglich bei Rhiannon zu sein.

    Zwischendurch zieht sich die Geschichte durch das Liebesdrama, wodurch mein Interesse an dem Buch nicht konstant hoch geblieben ist. Es ist nicht so stark gesunken, dass ich das Buch abgebrochen hätte, aber schon in dem Ausmaß, dass ich es bewusst ein paar Tage lang nicht angerührt habe. Im Übrigen fand ich die Chemie zwischen einem Liebespaar, an dessen Leben A für einen Tag teilhatte, weitaus stärker als zwischen ihm*ihr und Rhiannon. A greift zudem stark in Rhiannons Beziehungen zu anderen Jungs ein - dies wird als wohltätig dargestellt, was mich durchaus gestört hat.

    Trotzdem wollte ich wissen, wie es ausgeht. Schon klar, bei solchen Geschichten erwartet man ein Happy End – aber es ist doch spannend zu erfahren, wie die Dinge sich entwickeln: Wie kommen Rhiannon und A mit diesem Zustand zurecht? Findet A heraus, warum er*sie auf diese Weise auf der Erde wandelt? Kann er*sie daraus ausbrechen? Gibt es noch andere wie ihn*sie?

    Gegen Ende nimmt das Buch wieder an Fahrt auf und vollzieht eine unerwartete Wendung. Leider bleiben einige angerissene Fragen offen. Vielleicht deutet das auf eine Fortsetzung hin.

  10. Cover des Buches Traumfänger (ISBN: 9783442306312)
    Marlo Morgan

    Traumfänger

     (483)
    Aktuelle Rezension von: rica

    Marlon Morgan hat sich folgende Geschichte ausgedacht und dann als wahren Erlebnisbericht vermarktet: Sie fliegt beruflich nach Australien, wobei sie betont, wie erfolgreich und gut gekleidet sie ist. Dort wird sie von Aboriginies entführt, die sie auserkoren haben, mit ihnen auf eine traditionelle Wanderung quer über den Kontinent zu gehen. Dabei lernt sie begeistert die naturverbundene Kultur und die Fähigkeiten dieses letzten echten Aboriginiesstammes kennen und trägt später deren spirituelle Botschaft hinaus in die Welt.

    Sprachlich ist das Buch nicht sonderlich gut geschrieben. Die Aboriginies werden als einzelne Personen kaum charakterisiert und in erster Linie als freundliche, weise Fremde dargestellt. Die Ich-Erzählerin wirkt, obwohl sie vermutlich die Identifikationsfigur sein soll, größtenteils oberflächlich, unreflektiert und teilweise selbstherrlich. Ihr Erkenntnis aus der Reise, dass Natur schützenswert ist und weder Geld noch Äußerlichkeiten das Wichtigste im Leben sind, ist auch nichts Neues und in manch anderen Büchern besser verpackt.

    Da das Buch nicht gut geschrieben ist, habe ich es aus dem Interesse heraus weitergelesen, etwas über die Lebensweise von Aborigines zu erfahren. Dafür ist es naturlich ungünstig, dass alles an diesem Buch erfunden ist, es weder den beschriebenen Stamm, noch diese Reise je gegeben hat, beschriebene Rituale fiktiv sind und dementsprechen hier nicht nur kein Wissen, sondern falsche Vorstellungen über Aborigines vermittelt werden. 

    Leider ist die Autorin durch den Erfolg des Buches in der Wahrnehmung Vieler wirklich zu einer Botschafterin der Aborigines geworten und hat sogar Vorträge gehalten. Allerdings haben Aborigines Morgan nie erlaubt, geschweigedenn sie gebeten, in ihrem Namen zu sprechen. 

    Im Gegenteil, es gab eine von Aborigines gestartete Nachforschung, da niemandem der beschriebene Stamm oder ihre Rituale etc. bekannt waren und auch andere Teile der Geschichte Fehler aufwiesen (z.B. Tierbegegnungen an Orten, an denen es diese Tierarten nicht gibt; Münzen, die es im australische Dollar nicht gibt...). Sie kamen zu dem Schluss, dass Morgans Darstellungen nicht der Wahrheit entsprächen und die Falschdarstellung ihrer Kultur ihrem (noch heute andauernden) Bemühen nach mehr kultureller und politischer Anerkennung schade. 

    1996 reiste eine Aborigines Kommission in die USA um mit der Autorin zu sprechen. Morgan gab zu, die Geschichte frei erfunden zu haben. Seit dem publiziert sie sie aber weiterhin als implizit wahre Begebeneit.

    Leider bin ich erst bei meiner Recherche im Anschluss an das Buch auf all das gestoßen, sonst hätte ich es nie gelesen.

  11. Cover des Buches Haben oder Sein (ISBN: 9783423195195)
    Erich Fromm

    Haben oder Sein

     (130)
    Aktuelle Rezension von: KatieCat

    Haben oder Sein gehört ohne jeden Zweifel zur Standardliteratur für all jene, die sich im vorherrschenden System berechtigterweise nicht zu Hause fühlen. Dieses Werk steht seit Jahren in meinem Bücherregal und ist eines der sehr wenigen Bücher, die ich nach dem Lesen nicht weitergebe, weil es sehr zeitgemäß ist und sich die Auffrischung des Gelesenen immer wieder lohnt.

    Gerade in unserer Zeit bewahrheiten sich viele von Fromm's Prognosen, und einige seiner schlimmsten Befürchtungen stehen in ihrer Umsetzung unmittelbar bevor. Wohin uns das "Haben" geführt hat, sehen wir am Zustand der Welt, in der wir leben.

    Noch ist Zeit, dem "Sein" wieder die verdiente Bedeutung zurück zu geben. Ich lege dieses Buch wirklich ALLEN wärmstens ans Herz! Es ist eines der wichtigsten Werke unserer Zeit.

  12. Cover des Buches 'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna' (ISBN: 9783596812752)
    Fynn

    'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna'

     (539)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Wie so oft, habe ich auch dieses Buch relativ häufig in die Hand genommen und kurze Zeit später wieder ins Regal gestellt, weil ich immer dachte: Deine Zeit ist noch nicht jetzt. 

     

    Was soll ich sagen? In der Zwischenzeit war die Zeit da und ich bin begeistert! Dieses Buch ist ein kleines aber feines Meisterwerk, das bei mir zu mehr als nur einer Träne geführt hat. 

    Der Schreibstil ist auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, aber sehr authentisch und macht den besonderen Reiz des Buches aus. 

     

    Da die Handlung recht kurz ist, möchte ich inhaltlich nicht zu sehr auf die Geschichte eingehen um Spoiler zu vermeiden. 

     

    Fazit:

     

    Eines kann ich aber schnell noch sagen: Eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. 

  13. Cover des Buches Allmen und die Libellen (ISBN: 9783257241778)
    Martin Suter

    Allmen und die Libellen

     (248)
    Aktuelle Rezension von: ECKIX

    Johann Friedrich von Allmen (“Die Betonung liegt auf dem ‘A’!”) ist im Grunde genommen ein planloser, unstrukturierter, verschwenderischer und nichts schaffender Herr. Seine Erbschaft ermöglichte ihm einige Zeit ein prunkvolles Leben in seinem Schloss mit persönlichem Chauffeur und eigenem Sekretariat. Doch diese Zeiten sind längst vorbei, nur scheint Allmen das nicht realisieren zu wollen. In seinen zahlreichen Lieblingslokalen steht er in Kreide, auch dem unsypathisch-gefährlich wirkenden Dörig schuldet er aufgrund eines Privatkredits eine beachtliche Summe. Sogar bei seinem Gärtner steht Allmen mit mehreren Tausendern im Soll. Sorgen bereiten Allmen diese Umstände offensichtlich nicht. Er lebt sein Leben im früher gewohnten Standard fort und schlägt sich so durch. Seine persönlichen Marotten, die Martin Suter in gewohnt stilistischer Brillanz darstellt, machen Allmen gleichwohl liebenswürdig. Eine eher flüchtige Damenbekanntschaft - man hat den Eindruck, sie nervt Allmen ungeheuerlich - soll dem Lebemann noch aus seiner finanziellen Misere helfen...

    Dieser Auftakt der Allmen-Reihe hat mir überaus gut gefallen. Suter schreibt wie immer klar und schnörkellos. Die Charaktere werden auf interessante Weise durchaus tiefgreifend dargestellt. “Allmen und die Libellen” macht Lust auf mehr!

  14. Cover des Buches Antigone (ISBN: 9783110357615)
    Sophokles

    Antigone

     (544)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Nochmal lesen würde ich es auf jeden Fall nicht, da es mich einfach nicht gefesselt hat. Allerdings mag ich die Charaktere, am meisten Antigone.
  15. Cover des Buches Das Leben der Wünsche (ISBN: 9783423139830)
    Thomas Glavinic

    Das Leben der Wünsche

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer


    Das Buch stand auf der Longlist des deutschen Buchhandels und war 2009 für den „Deutschen Buchpreis“ nominiert. 

     

    Zum Inhalt:

    Jonas trifft eines Tages einen seltsamen Mann im weißen Leinenanzug, der sich neben ihn auf die Bank setzt und ihm anbietet, drei Wünsche zu erfüllen. Nach längerer Diskussion willigt Jonas ein, wenn auch nicht völlig überzeugt. Der Mann erklärt ihm: „Es geht nicht darum, was du willst, sondern darum, was du dir wünschst. Als Tipp, bevor er genauso unvermittelt verschwindet, wie er auftauchte, gibt er Jonas noch folgenden Rat: „Geben Sie Ihren Wünschen Zeit, sich zu entwickeln. Sie können sich nichts anderes Wünschen.“

    Dann werden wir als Leser Zeuge eines ganz normalen Lebens, wie es sich überall irgendwo entwickeln könnte, wenn es die Wünsche nicht gäbe.

     


    Bei diesem Buch hatte ich ein besonderes "Verlangen" mich mit jemandem auszutauschen, denn irgendwie war ich am Ende recht durcheinander und mein erster Bauchgedanke war: "Das habe ich jetzt nicht verstanden."

     

    Wobei ich im Grunde sehr glücklich mit dem Buch hätte sein müssen, da es ganz in meinem Sinne ist: keine gedankliche Gängelung durch den Autor, keine zu schnell vorhersehbaren Entwicklungen, keine schnell durchschaubaren Gedankengänge, sondern völlige Freiheit in der Ausgestaltung der Deutung durch mich als Leser. So liebe ich das. Dennoch ist irgendetwas, was mich daran hinderte, das Buch wegzulegen und zu sagen: klasse!

    Im Gegenteil, ich war ratlos und verwirrt.

     

    Dann begann ich das Buch und die Geschichte Revue passieren zu lassen und entdeckte, dass dies eines der Bücher ist, dass erst durch nachträgliches Nachdenken, seinen Sinn entfalten kann. Nimmt man die Geschichte als reine Geschichte, dann ist es eine recht normale, unterhaltsame Darstellung des Lebens eines Mannes zwischen zwei Frauen. Und damit es nicht zu platt wird, hat der Autor an einigen Stellen kleine mystische und übernatürliche Elemente eingeflochten.

    Damit wird man dem Buch aber nicht gerecht.

    Irgendetwas hielt mich am Nachdenken und dann ließ ich meiner Phantasie wirklich freien Lauf und versuchte zwischen den Zeilen, den Kapiteln und den mystischen Elementen zu lesen:

    Was wenn die mystischen Elemente die Wünsche Jonas darstellen, die nie offen von Jonas ausgesprochen werden, aber eventuell vom Leser/Autor in sein Denken gelegt werden?

    Was, wenn sie, da sie Zeit zur Erfüllung brauchen, sich erst sehr viel später erfüllen und daher auch nie passend zum Fortgang der Geschichte beschrieben werden können, sondern erst mit Verzögerung, sodass es dem Leser erscheint, als passe nichts mehr so richtig zusammen?

    Wenn dies so ist, dann ist das Buch in gewisser Weise genial, da sich die Gedanken und Wünsche nicht automatisch ergeben und auch nicht vom Autor offen gelegt werden, sondern uns als Leser erst dann deutlich werden, wenn sie sich erfüllen. Damit erschließt sich der Protagonist nicht nur durch sein aktuelles Leben sondern auch durch seine geheimsten Wünsche. Der Charakter setzt sich wie ein psychologisches Lebenspuzzle nach und nach zusammen.

    Was mir daran so gefällt, ist, dass es so auch im wirklichen Leben ist: Die geheimsten Wünsche, eben nicht nur das, was wir wollen – wie der Fremde es Jonas auch erklärt – werden nie offen ausgesprochen, werden nie kommuniziert und bleiben stets in uns selbst verborgen. Selbst wenn sie sich erfüllen, geben wir sie nicht unbedingt preis.

    Der zweite Bezug zur Realität, ist die Tatsache, dass sich Wünsche nicht sofort erfüllen, sondern, dass sie in der Tat Zeit brauchen, sich zu entfalten. Wenn sie sich dann erfüllen, geschieht es häufig so unverhofft, dass man es manchmal nicht bemerkt oder man es sich nicht erklären kann und sich fragt: „warum gerade jetzt?“

    Glavinic stellt dies in seinem Buch sehr geschickt dar, ohne groß Aufhebens um die Erfüllung dieser Wünsche zu machen – nur erkennbar für Jonas und damit für uns.

    Den dritten Realitätsbezug sehe ich schließlich darin, dass auch unser Charakter zu einem bestimmten Teil durch unsere geheimsten Wünsche geprägt ist/sein kann.

     

    Wenn diese Einschätzung/Deutung meinerseits stimmt, dann ist auch die Schlussszene genial. Denn Jonas wird dann Opfer seines größten Wunsches: unvermittelt und unausweichlich!

     

    Ein tolles Buch, das sich mir erst im Nachhinein geöffnet und erschlossen hat, genau wie sich die Wünsche der Geschichte zeitversetzt erfüllen, so rundet sich das Verständnis für dieses Buch ebenso zeitversetzt ab. Auch das finde ich sehr gut und sehr gelungen – ob vom Autor beabsichtigt oder nicht!!

     

     

     

     

     

     


  16. Cover des Buches Namiko und das Flüstern (ISBN: 9783869130668)
    Andreas Séché

    Namiko und das Flüstern

     (62)
    Aktuelle Rezension von: otegami

    Liegt es an den Parallelen in unserer Familie, dass mich dieses Buch so berührte? Auch unser Sohn ging genau in diesem Alter nach Japan. Auch er verliebte sich! Und auch er blieb (für uns total überraschend) und lernte so Japan und dadurch eine völlig neue Sichtweise auf das Leben kennen. 

    Das war aber nicht das einzige, das mich an diesem Buch begeisterte: herrliche Beschreibungen japanischer Gärten, die Schrift mit ihren Bedeutungen, philosophische Betrachtungen über Sein/Sinn im Leben und kulturelle Unterschiede wie z.B. in Punkto ‚Suchen nach Schuld‘. (In Europa ist das eine ganz wichtige Frage, während in Japan erst mal die Frage im Vordergrund steht, wie das entstandene Problem gelöst werden kann.)

    Und dann noch diese herrlich poetischen Sätze, die in mir ein wohliges Gefühl auslösten!

    Wer sich auf diese wunderschöne Liebesgeschichte einlassen und dabei einiges über Japan und seine Bewohner erfahren will, dem drücke ich dieses schmale Buch mit weniger als 200 Seiten ans Herz! Ich schloss es – mit Tränen in den Augen – voller Wehmut und Trauer und doch mit einem glücklichen Lächeln! Es wird ganz sicher lange nachwirken! 

  17. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783442313617)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (647)
    Aktuelle Rezension von: Faidit

    Precht hat seine Abhandlung in drei Abschnitte eingeteilt. Den ersten Abschnitt könnte man zusammenfassen mit: Ich habe ein Gehirn, mit dem ich denke und fühle, also bin ich. Ob man seine Persönlichkeit nur auf diese graue Masse beschränken will, sei jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil sehe das nicht so. Aber es scheint, dass die Philosophie die Beantwortung der großen Fragen eines jeden sinnierenden Menschen ohnehin nicht endgültig beantwortet, sondern nur Anreize gibt, wie auch Precht in seinem Buch. Der Autor packt unter diesem sinnpr“e“chtigen Titel sämtliche anerkannten Größen der Philosophie und Psychologie sowie auch der Medizin im Bereich Hirnforschung mit kurzer Darstellung ihres Lebens und ihrer persönlichen Lehre zusammen, sodass dieses Werk eher zu einem Sachbuch der Historie der Geisteswissenschaften wird. Das Buch hat sich zur Mitte hin, als der Autor auch aktuelle Themen wie Sterbehilfe, Tierversuche usw. angepackt hat, sehr gesteigert, ist zum Ende hin aber leider wieder abgeflacht. Precht verpackt wissenschaftliche Inhalte höchst unterhaltsam. Da gibt es dann schon mal den einen oder anderen Lacher. Leider konnte ich von ihm keine persönlichen Einsichten, keine eigene philosophische Meinung zu den Fragen des Lebens finden, die er zumindest gegen Ende hätte äußern können, damit das Ganze nicht nur vergangene Größen aufzählt. Immer wieder kommt Precht auf die Hirnfunktionen des Menschen zu sprechen, von einer Seele und Geist wird kaum etwas erwähnt bzw. erwogen, dass der Mensch mit mehr denken und fühlen könnte als mit vergammelndem Fleisch. Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann scheinbar überhaupt nicht beantwortet werden und wird darum zur sinnlosen Frage degradiert, die lt. Nietzsche und Freud nur stellen könne, wer eine körperliche oder geistige Schwäche habe. Das hat mich doch schon sehr verärgert, denn ich sehe den Sinn des Lebens eindeutig darin, Liebe zu geben und anzunehmen und Hass und Angst deshalb immer weiter aus unserem Leben „abzutrainieren“. Da kommt dann schon die nächste Frage auf, die der Autor ebenfalls nur körperbezogen beantwortet: Was ist Liebe wirklich? 

    Ist „ich denke, also bin ich“, die Antwort, die uns befriedigt? Wohl eher nicht, sonst würden wir nicht weitersuchen. Tatsächlich regiert unser vielgerühmter Verstand unser Leben nämlich nicht. Denn selbst nach Tausenden von Jahren funktioniert dieses Konzept ja noch immer nicht und die Menschen lernen aus ihren Fehlern nicht dazu.

    Die Frage im Buchtitel des Autors würde ich persönlich mit „Alles“ beantworten. Weshalb? Darüber kann sich jeder selbst seine Gedanken machen. Doch da unser ICH nicht zu erfassen in der Lage ist, ist es wichtig zu wissen, dass man nichts weiß…

  18. Cover des Buches Orlando (ISBN: 9783458175384)
    Virginia Woolf

    Orlando

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Ich habe keine Angst vor Virginia Woolf. Aber mit ihrem Namen verbinden sich ein paar kraftvolle Assoziationen. Wahrscheinlich lag es an meinen mangelnden Vorkenntnissen, meinen seltsamen Vorurteilen, dass mich „Orlando“ enttäuscht hat.

    Woolf erzählt die Geschichte des Landadligen Orlando im elisabethanischen England, der schwer in sich und die Natur verliebt ist, sich für die Frauen - vor allem die stürmische Sasha - interessiert und für die Literatur, ja sogar selbst poetische Ergüsse fabriziert; derer schämt er sich später, als ein bösartiger Kritiker sie zu Gesicht bekommt, weshalb Orlando alle vernichtet bis auf den ‚Eichenbaum‘. Erst von der Welt enttäuscht, dann wider ihr zugewandt sogar Gesandter am Hof in Istanbul wird. Die blutige Revolte in der Stadt verschläft Orlando in einem rätselhaften siebentägigen Schlaf, aus dem er als Frau erwacht. Orlando reist wieder heimwärts und erlebt einige Abenteuer - bei den Zigeunern und auf See -, in denen  die Ambivalenz schon aufscheint, dass Orlando nun in einem Frauenkörper steckt, aber ein Vorleben als Mann besitzt. Daheim angekommen, muss sie um vor Gericht ihr Erbe kämpfen, da sie für tot erklärt war und für einen Mann gehalten worden ist, es gelingt ihr aber, den Sitz ihrer Ahnen wieder zurückzuerhalten. Orlando sucht die Nähe von Literaten ihrer Zeit, spricht viel über Literatur und was sie bedeutet. Und immer wieder erprobt sie sich als Frau in einer Männerwelt oder als Frau gegenüber Frauen. Besonders intensiv erlebt sie die Beziehung mit ihrem späteren gatten, dem Kapitän Marmaduke Bonthrop Shelmerdine, in dem sie dessen weiblichen Seiten erkennt. Am Ende des Romans ist Orlando eine weitestgehend ungebundene, selbstbewusste Frau, die sie immer gewesen ist, die mit ihrem gereiften ‚Eichenbaum‘ immerhin zu den ernsthaften Literaturschaffenden gezählt wird und die - mit der Zeit gehend - die Fahrt mit ihrem Automobil schätzt.

    Und überhaupt: die Zeit. Der Roman spannt sich vom elisabethanischen England bis in das Jahr 1928, in dem „Orlando“ erschienen ist, ohne im wesentlichen das Älterwerden Orlandos zu thematisieren, Auch andere Figuren - etwa der Kritiker Greene - leben die Jahrhunderte, was weder erklärt noch hinterfragt wird. Die Jahre ist aufgehoben, es gilt nur ein Vorher und Nachher, denn Woolf benötigt die Jahrhunderte, um Orlando in ihnen die beiden großen Anliegen spiegeln zu lassen, um die es geht: um die Stellung der Frau (in der Gesellschaft und zu sich) und die Literatur.

    Wie Orlando als Frau denkt, sich vom Mannsein in das Frausein bewegt (und wieder zurück, zumindest gedanklich); wie sie Unterschiede entdeckt, Grenzen berührt und überschreitet, Geschlechterspezifisches erkennt, benennt und übersteigt - das sind die starken Momente dieses ansonsten leider arg in die Jahre gekommenen Romans. Hier verbirgt sich der zeitlose Wert „Orlando“ hinter einer Sprache, die altertümlich wirkt (meine deutsche Ausgabe ist von 1964) und heutige Leser wohl nicht mehr erreicht. Die Gedanken über die Literatur hingegen haben mit ihren Namen Staub angesetzt, auch wenn bis heute gilt, was am Schreiben das Schwierigste ist: „Das Leben? Die Literatur? Eins ins andere zu verwandeln?“ (S. 253)

    Auf mich wirkte „Orlando“ nicht mehr wie in Literatur verwandeltes Leben, weshalb ich, der ich mit großen Erwartungen in die Lektüre gestartet war, in folgendem Satz auf der letzten Seite die Figur Orlando selbst widererkannte: „Alles war erleuchtet, wie für die Ankunft einer toten Königin.“ (S. 292)


  19. Cover des Buches Das Sein und das Nichts (ISBN: 9783499133169)
    Jean-Paul Sartre

    Das Sein und das Nichts

     (35)
    Aktuelle Rezension von: nickido
    Man muss es einfach verschlungen haben!!! Mehr kann man dazu nicht sagen! Wer Existenzphilosophie mag der wird vor Sartre niederknien.
  20. Cover des Buches Der große Entwurf (ISBN: 9783499623011)
    Stephen Hawking

    Der große Entwurf

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein muss, für Menschen, die das Leben und mehr darüber erfahren möchten, wer sind wir, woher kommen wir, wohin werden wir einmal in späterer Zukunft gehen.
    Sehr viel Physik aber das Leben und das Universum besteht nun einmal aus Physik und Mathematik.
  21. Cover des Buches Ich dachte, ich wär ein Panther (ISBN: 9783492300278)
    Paola Mastrocola

    Ich dachte, ich wär ein Panther

     (94)
    Aktuelle Rezension von: steffi_badnase

    Habe die Reise der kleinen Ente schon einige Male gelesen und sie begeistert mich jedesmal aufs neue. 

    Ich empfinde den Schreibstil sehr angenehm und liebe es wie Paola Mastrocola die verschiedenen Umgebungen und Begegnungen der kleinen Ente beschreibt. 

    Am meisten gelitten habe ich als ihr Enterich sich als Weiberheld herausstellt und dieses sich gefangen fühlen... 

    Mein persönliches Highlight ist die Hochzeit am Schluss einfach wunderbar. Sein fehlendes Puzzelteil zu finden und umgeben von Freunden zu sein, die keinen Wert auf dein Äußeres legen. Sondern dich um deiner inneren Werte schätzen und für dich da sind. 


    Freue mich schon auf das lesen von Band 2 wenn es um die Selbstliebe der kleinen Ente geht. 

  22. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? (ISBN: 9783837109276)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Bommerlinda
    Ja, ich bin eine Spätzünderin, bzw. eine Spätleserin.

    Fünf Jahre steht die philosophische Reise des Herrn Prechts bereits in meinem Bücherregal, aber ehrlich gesagt, habe ich nie so richtig Lust verspürt, dieses Buch zu lesen, warum auch immer. Das hat sich nun geändert und so schlimm, wie ich es mir zeitweise ausgemalt habe, ist es dann doch nicht zu lesen.

    Der Inhalt des Buches gibt auf unterhaltsame Art und Weise Antworten auf Fragen, mit denen sich Philosophen so im Allgemeinen beschäftigen müssen. Hier besitzt Herr Precht die Fähigkeit, manch tiefgreifende Erkenntnis so prägnant auf den Punkt zu bringen, dass viele Philosophen noch etwas lernen können.
    Allerdings behandelt Precht vor allem die modernen Philosophen des 19. und 20. Jahrhundert. Wer einen wirklichen Überblick über die wichtigen Philosophen haben möchte, der kommt um andere Bücher nicht drumrum, so wird beispielsweise Sokrates, der Begründer der Philosophie, nur kurz erwähnt. 

    Übersichtlich und kompakt umfasst jedes Kapitel um die zehn Seiten. Die Sprache ist verständlich, und jedes Thema wird sehr klar dargestellt und fast immer mit einem Beispiel aus dem heutigen Alltag belegt, so dass die Gedanken Prechts sehr anschaulich vermittelt werden.
    Der Autor bietet dem Leser einiges, nämlich die drei Pfeiler der Philosophie: die Ethik die Erkenntnistheorie sowie die Metaphysik.
    So gesehen ist die philosophische Reise mit Precht zwar unterhaltend und lehrreich, meines Erachtens führt sie aber letztendlich in ein Nirgendwo.

    Wer sich allerdings nur für Zusammenhänge aktueller ethischer Fragen interessiert, für den ist dieses Buch sicherlich spannend, aufschlussreich und durchaus lesenswert.
  23. Cover des Buches Eckhart Tolle - Jetzt (ISBN: 9783899018868)
    Evert van de Ven

    Eckhart Tolle - Jetzt

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Gegenwärtig zu sein, im jeweiligen Augenblick, ist nicht immer leicht. Dieses Buch ist da eine echte Hilfe … Danke Eckhart
  24. Cover des Buches Shades of hä? (ISBN: 9783830333319)
    Linus Höke

    Shades of hä?

     (56)
    Aktuelle Rezension von: pizzur2000

    Die Satire Shades of hä? von Ralf L. Höke belichtet den Hype um Shades of Grey von der satirischen Sicht.

    Ich hab das Buch in 1,5 Stunden durchgehabt, aber dabei oft schmunzeln oder auch herzhaft lachen müssen. Man darf den Inhalt nicht zu ernst nehmen; dann haben auch Shades of Grey-Fans wie ich ihren Spaß daran.

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