Bücher mit dem Tag "sein"
8 Bücher
- Anna Todd
After passion
(4.900)Aktuelle Rezension von: Series-MagicNicht jedes Buch schafft es, einen auch beim wiederholten Lesen noch einmal so mitzunehmen wie dieses. Genau das ist hier für mich der Fall gewesen. Obwohl ich die Geschichte schon mehrmals gelesen habe, hatte sie wieder diese Sogwirkung, durch die man einfach immer weiter lesen möchte.
Besonders das Zusammenspiel zwischen Hardin und Tessa hat mir erneut gut gefallen. Ihre Dynamik ist intensiv, aufwühlend und an vielen Stellen auch wirklich zum Haare raufen. Genau dieses ständige Hin und Her war manchmal zwar nervenaufreibend, aber gleichzeitig auch ein großer Teil dessen, was die Geschichte so fesselnd macht. Man will einfach wissen, wie es mit den beiden weitergeht.
Was mir beim Lesen außerdem wieder aufgefallen ist: Die Geschichte wirkt emotional auf eine Weise, die stellenweise erstaunlich nahbar ist. Gerade deshalb konnte sie mich auch diesmal wieder packen, weil manche Gefühle, Unsicherheiten und Konflikte eben nicht völlig fern wirken, sondern durchaus etwas haben, das man auch aus der Realität kennt.
Für mich ist dieser erste Band auch nach mehrmaligem Lesen noch immer sehr lesenswert. Er hat diese Mischung aus Intensität, Drama und Sog, die dafür sorgt, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Eine Geschichte, die bei mir auch nach dem Ende noch nachhallt.
- Jojo Moyes
Nachts an der Seine - Ein Wochenende in Paris
(244)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDer Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und mitreißend. Es war mein erstes Buch von ihr, und ich fand die Kurzgeschichte einen tollen Einstieg, um sie kennenzulernen. Die Geschichte hat mich berührt – besonders schön fand ich, wie Nell über sich hinausgewachsen ist und ein unvergessliches Wochenende in Paris erlebt hat. 🥰
Das zeigt mir, dass man sich allem stellen und über sich hinauswachsen kann 🫶🏼
- Douna Loup
Verwildern
(2)Aktuelle Rezension von: DajobamaEin junges Mädchen, sehr lange bleibt es namenlos, wächst nur mit seiner Mutter am Rande eines Sees. Als das Kind älter wird, verlassen sie den See in Richtung der Wälder. Später ist es eine Insel. Es ist ein Einsiedler-/ Aussteigerdasein.Mir hat sich bis zuletzt nicht erschlossen, wo diese Geschichte verortet ist. Es ist von einer tropischen Insel die Rede, von einem Dschungel in ihrem Inneren. Sämtliche Namen sind fiktiv.Anfangs hatte ich das Gefühl, es handelt sich hierbei um eine dystopische Handlung. Da täuschte ich mich aber. Im weiteren Verlauf wird es sehr deutlich, dass es sich hier um Gesellschaftskritik handelt. Auch der Klimawandel ist ein Thema. Es geht wohl darum, ob und wie ein alternatives, selbstbestimmtes Leben möglich sein kann.So kurz dieser Roman auch ist, leicht zugänglich ist er sicherlich nicht. Das beginnt schon mit einem sehr eigenwilligen Schrebstil. Sehr poetisch und naturverbunden. Manchmal seltsam sperrige Schachtelsätze, teilweise wirkte der Text auf mich wie ein Klagelied. Das wird aber im Verlauf deutlich besser, oder ich habe mich daran gewöhnt, kann auch sein. Auch inhaltlich wirkt es manchmal etwas sperrig, aber vielleicht liegt das daran, dass die Denkweise in unserer westlichen, leistungsorientierten Welt eine völlig andere ist.Fraglos muss man sich auf diesen Text einlassen wollen. Dann erkennt man aber eine gewisse Schönheit darin. Sowohl in der Sprache, als auch im Gedankengut. Auf jeden Fall ist dieser Roman etwas ganz Besonderes.4 Sterne
- Martin Suter
Wut und Liebe
(173)Aktuelle Rezension von: OdaVKlar und präzise erzählt Martin Suter von Liebe, Wut und gekränktem Begehren und davon, wie Gefühle zerstörerisch wirken und ins Verderben führen können. Die kühle, kontrollierte Sprache Suters schafft eine deutliche emotionale Distanz, so dass man sich mit den Figuren trotz ihrer nachvollziehbaren Konflikte nur schwer identifizieren kann. Im Vergleich zu anderen Büchern Suters hat mich die Geschichte nicht so gepackt und auch die Sprache nicht zu 100 % überzeugt. Der Erzählverlauf hat mitunter Längen, aber die Dialogdynamik fand ich sehr interessant.
- Jens Förster
Was das Haben mit dem Sein macht
(4)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Buch „Was das Haben mit dem Sein macht“ wurde von Jens Förster geschrieben. Er lehrte sechzehn Jahre lang als Professor für Psychologie an den Universitäten Bremen, Amsterdam und Bochum. 2017 hat er das Systemische Institut für Positive Psychologie in Köln mitgegründet, wo er neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit als Systemischer Berater und Therapeut arbeitet. Außerdem ist er Therapie-Ausbilder (Beratung, Coaching, Therapie und Supervision) am Institut für systemische Ausbildung und Entwicklung in Weinheim.Das Buch gliedert sich in die Abschnitte „I Haben als Problem“, „II Haben und Sein – Worum geht es?“, „III Versionen des Habens“, „IV Versionen des Seins“, „V Warum wollen wir haben?“, „VI Warum wollen wir etwas sein?“, „VII Macht Haben glücklich?“, „VIII Macht Sein glücklich?“ und „IX Eine selbstregulatorische Theorie vom Haben und Sein“.
Es werden das Haben und das Sein aus verschiedenen Richtungen vom Autor beleuchtet. Dabei wird nicht nur deutlich in welcher Verbindung die beiden zueinanderstehen, sondern auch welche negativen Seiten sie haben können. Hierzu gehört beispielsweise beim Haben das Raffen, das Prassen aber auch die Kaufsucht und das Horten sowie die Gier und der Neid. Ebenfalls weist der Autor darauf hin, welchen Fußabdruck der Mensch auf Grund seines Verhaltens und insbesondere des Habens bei der Umwelt hinterlässt und welchen Einfluss die Gesellschaft auf das eigene Haben und Sein wollen hat.
Für einen einheitlichen Sprachgebrauch werden die vom Autor verwendeten (Fach-)Begriffe zu Beginn ihrer Verwendung definiert. Darüber hinaus enthält das Buch auch ein Glossar. Die einzelnen Abschnitte sind meist kurzgehalten und mit einer eigenen Überschrift versehen. Wie bei Herrn Förster üblich, nutzt er auch in diesem Buch Beispiele aus seinem Leben und informiert über den wissenschaftlichen Hintergrund einschließlich Forschungsergebnissen. Anmerkungen des Autors sind in den Fußnoten enthalten, so dass der Lesefluss durch diese nicht unterbrochen wird. Leider holt der Autor an mancher Stelle für meinen Geschmack zu weit aus.
Insgesamt ist es ein Buch, das verständlich viel Wissen über das Haben und Sein vermittelt, allerdings manchmal etwas zu ausschweifend ist. Mich hat es außerdem zum Nachdenken über meine dazugehörigen Ziele sowie deren Auswirkungen auf die Umwelt angeregt.
- Linus Höke
Shades of hä?
(56)Aktuelle Rezension von: pizzur2000Die Satire Shades of hä? von Ralf L. Höke belichtet den Hype um Shades of Grey von der satirischen Sicht.
Ich hab das Buch in 1,5 Stunden durchgehabt, aber dabei oft schmunzeln oder auch herzhaft lachen müssen. Man darf den Inhalt nicht zu ernst nehmen; dann haben auch Shades of Grey-Fans wie ich ihren Spaß daran.
- Evert van de Ven
Eckhart Tolle - Jetzt
(11)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerGegenwärtig zu sein, im jeweiligen Augenblick, ist nicht immer leicht. Dieses Buch ist da eine echte Hilfe … Danke Eckhart - Peter Steiner
Das Zen des glücklichen Arbeitens
(1)Aktuelle Rezension von: Sookie70"Das Allerwichtigste ist, fähig zu sein, das Leben zu genießen, ohne sich von den Dingen in die Irre führen zu lassen!" (S 66)
Wer das Buch von Peter Steiner in der Erwartung zur Hand nimmt, ein allgemein gültiges Patentrezept für bzw. gegen Probleme am Arbeitsplatz zu erhalten, wird vielleicht enttäuscht werden. Vielmehr handelt es sich um einen spirituellen Ratgeber, alltagstauglich und vollkommen undogmatisch. Was für den Arbeitsplatz gilt, gilt letztendlich für das ganze Leben: Wir allein entscheiden, welchen Wert wir den Dingen zumessen und wie wir mit ihnen umgehen.
Für mich ist das Taschenbuch ein wunderbarer kleiner Wegweiser, eine Einführung in die Philosophie des Zen, unprätentiös, unreligiös, praktikabel!







