Bücher mit dem Tag "sek"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sek" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.884)
    Aktuelle Rezension von: RamonaFroese

    Wow wieder ein Buch was ich kaum aus der Hand legen konnte. Ich mochte den Ermittler.

    Der Schreibstil war wieder sehr flüssig so das man das Buch sehr gut lesen konnte.

    Die Geschichte hatte viele Wendungen mit denen man nicht gerechnet hatte. Naja mit Ende habe ich auch nicht gerechnet. Aber ich glaube das macht für mich auch ein gutes Buch aus

  2. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.160)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Klappentext übernommen:

    Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet. Zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem brutalen Geiseldrama in einem Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel: Bei laufender Sendung ruft er wahllos Menschen an. Melden die sich am Telefon mit einer bestimmten Parole, wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt. Doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören ... 

    Das Buch Amokspiel ist in drei Teile untergliedert. Während der Erste noch halbwegs interessant ist - spannend möchte ich an dieser Stelle extra nicht sagen - konnte mich der Rest leider überhaupt nicht mehr fesseln. Normalerweise verschlinge  ich sonst jedes Buch von Fitzek, dieses Mal habe ich leider mehrere Wochen damit zugebracht, mich durch ein paar Seiten pro Tag zu "quälen". Um ganz ehrlich zu sein: Das Buch hatte ich sogar schon ein mal abgebrochen, letztendlich wollte ich aber trotzdem wissen, ob es damals an dem Buch lag oder an mir. Schlussendlich kann ich sagen, dass mich weder die Protagonisten, noch die Geschichte an sich gefesselt haben. 

    Ich kann mir gut vorstellen, dass ein großer Teil der Spannung vielleicht dadurch genommen wird, dass man als Leser bereits besonders früh denkt, zu wissen, warum der Geiselnehmer das alles so macht, wie er es schlussendlich macht. 

    Die Hauptprotagonistin Ira Samin sollte, durch ihre Vergangenheit, zerbrechlich und labil dargestellt werden - leider konnte ich zu ihr überhaupt keinen Draht aufbauen. Die restlichen Protagonisten blieben ebenfalls recht blass, sodass mich ihr Schicksal im Buch leider nur wenig berührt hat.

    Der Schreibstil hat mir widerum gut gefallen. Typisch Fitzek - man fliegt nur so durch die Zeilen.

    Letztendlich kann ich sagen, dass das Buch leider nicht meinen Geschmack getroffen hat und mich nicht fesseln konnte, was sehr selten bei den Büchern des Autors der Fall ist. Nichts desto trotz werde ich weiterhin die Bücher von Sebastian Fitzek zur Hand nehmen. Zudem gehe ich davon aus, dass das Buch durchaus die Geschmäcker der Leser*innen trifft, wenn man besser mit dem Charakteren zurecht kommt.



  3. Cover des Buches Tränenbringer (ISBN: 9783426520697)
    Veit Etzold

    Tränenbringer

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Utris

    Der Schreibstil war wieder flüssig und leicht verständlich. Die Handlung spannend, blutig und faszinierend. 

    Der 5 Band der Clara-Vidalis-Reihe. 

    Der Tränenbringer tötet junge Frauen und Prostituierte, um sich an seiner Mutter zu rächen, die er nicht töten konnte. Er schickt die Körperteile der jungen Frauen an Deren Familie und hält sich für unbesiegbar. 

    Clara Vidalis muss sich die Frage stellen ob sie McDeath heiraten und zu ihm ziehen möchte. Da erfährt sie  dass sie schwanger ist und weiß nicht ob sie sich freuen soll. Sie konnte bereits ihre Schwester nicht beschützen, wie sollte sie da, wo sie doch weiß wie grausam die Menschen sind, ein Kind großziehen. Dieses Kind würde sie verletzbar und angreifbar machen. 

    Doch diese Sorgen muss sie hinten anstellen. Denn sie muss einen Killer jagen, einen Serienkiller. Der von dem Tod seiner Opfer erregt wird, diese jedoch nicht sexuell missbraucht. 

    Der Tränenbringer hat seit seiner Jugend das Verlangen, erst Katzen und dann Frauen weh zu tun. Grund dafür ist unter anderem seine Mutter. Diese schlägt ihn und seinen Vater. Er macht sich zudem nachts in die Hose und seine Mutter beleidigt ihn, während sie ihn sauber macht. 

    Durch die Morde und die vorherige Folter, gibt esihm ein Gefühl von Macht. Er kann tun was er will und die Frauen müssen es hinnehmen. 

    Clara und ihre Kollegen sind dem Killer auf der Spur und finden eine Spur nach der anderen. Noch können sie ihn aber weder verhaften noch wissen sie wer er ist und warum er die Morde begeht. Erst als der Tränenbringer Claras Kind tötet wird es für sie zu etwas persönlichem, sie will diesen wahnsinnigen schnappen. Ihr wird schmerzlich bewusst, wie lieb sie ihr Kind schon gewonnen hatte, obwohl sie über eine Abtreibung nachgedacht hatte. Sie kann nicht zulassen, dass der Tränenbringer weiter Menschen tötet und somit Universen vernichtet. 

    Clara und ihre Kollegen geben wieder hervorragende Ermittlungsarbeit ab. 

    Clara und McDaeth tun mir leid. Sie haben ihr Kind verloren und so etwas möchte man sich gar nicht vorstellen. Dieser Schmerz über diese plötzliche leere in seinem Innern, das Wissen das es nie Leben wird.

    Ebenso hatte ich gehofft, dass die Kollegin vom SEK überlebt, dies ist leider nicht passiert. 


  4. Cover des Buches Wassermanns Zorn (ISBN: 9783499258534)
    Andreas Winkelmann

    Wassermanns Zorn

     (275)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Inzwischen habe ich schon einige Romane von Andreas Winkelmann gelesen und muss feststellen, dass es sehr, sehr gute (z.B. Killgame) gibt und welche, die weniger überzeugen. Wassermanns Zorn gehört zu letzteren.

    Die Story klingt spannend und ist auch wirklich gut herausgearbeitet. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen mit der Polizei. Mit der ganzen Polizei?, speziell mit Eric Stiffler, dem leitenden Kommissar des Morddezernats. In verschiedenen Rückblenden wird das besondere Verhältnis des Täters zu Eric Stiffler aufgearbeitet. Ich sehe das jetzt nicht als Spoiler an, da diese Passagen klar als Rückblenden hervorgehoben sind und ziemlich schnell klar ist, wohin das führen wird.

    Die einzige Person, die sympathisch rüberkommt, ist Frank Engler, der narkoleptische Taxifahrer. Alle anderen Hauptpersonen waren mir nicht sonderlich sympathisch. 

    Ich frage mich, warum - obwohl es gute Idee ist und der Roman gut aufgebaut ist - es nicht gelungen ist, einen durchgängigen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Neben den Charakteren ist das die Schwachstelle des Buches.

    Das Finale wiederum ist gelungen. Gut fand ich auch, dass das Buch einen richtigen Abschluss hat; also auch noch ein wenig darüber verrät, wie es nach der Aufklärung weitergeht.

    Daher der Titel "Nicht Fisch, nicht Fleisch". 

    Andreas Winkelmanns Bücher werde ich (erstmal) weiterhin lesen und mich überraschen lassen ;-).

  5. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783785747490)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Krimine

    Es ist ein ganz normaler Morgen, als Paul Herzfeld das rechtsmedizinische Institut des BKA betritt, um seine Arbeit am Seziertisch zu verrichten. Noch ahnt der Spezialist für Gewaltverbrechen nicht, dass dieser Tag sein Leben für immer verändern wird. Aber nur kurze Zeit später findet Paul Herzfeld in dem stark lädierten Kopf einer grausam zugerichteten Leiche einen Zettel vor, auf dem die Telefonnummer seiner siebzehnjährigen Tochter steht. Ohne zu zögern ruft er sie an und wird mit einer Bandansage konfrontiert, die seine schlimmsten Befürchtungen wahr werden lässt. Denn ein Unbekannter hat Hannah entführt und ihm bleibt nur wenig Zeit, sie zu finden.

    Zur gleichen Zeit versteckt sich die Comiczeichnerin Linda Kaminski in einem Ferienhaus auf der Nordseeinsel Helgoland, um vor ihrem gewalttätigen Ex-Freund Danny zu flüchten. Doch die Hoffnung, ihm entkommen zu sein, schwindet jäh, als merkwürdige Vorkommnisse beweisen, dass er sie erneut gefunden hat. Zu allem Unglück schneidet auch noch ein aufkommender Orkan die Insel vom Festland ab und Linda, die sich ihrem Peiniger ausgeliefert fühlt, stolpert am Strand über eine Leiche. Ausgerechnet dieser Tote ist es, in dessen Körper der nächste Hinweis von Hannahs Entführer steckt und außer Linda ist niemand da, der sich damit befassen kann.

    "Abgeschnitten" ist ein rasant inszenierter Thriller, den Sebastian Fitzek in Zusammenarbeit mit dem Rechtsmediziner Michael Tsokos geschrieben hat. Einem Kenner seines Fachs, dessen Veröffentlichungen interessanter Fälle vielen Hörern geläufig sein dürften. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Spezialist für Gewaltverbrechen und Rechtsmediziner die Hauptrolle spielt und neben einer beherzt auftretenden Comiczeichnerin den Verlauf des Geschehens bestimmt. 

    Entführung und Vergewaltigung, Erpressung und Mord, Folter und Suizid. Sebastian Fitzek und Michael Tsokos bedienen sich eines umfangreichen Repertoires grauenhafter Verbrechen, um ihre Hörer gut zu unterhalten. Schonungslos schildern sie medizinische Details, bauen eine Vielzahl überraschender Wendungen in das Geschehen ein und lassen interessante Charaktere agieren. Ein brutal in Erscheinung tretender und sehr dramatisch verlaufender Thriller, der abwechselnd von Simon Jäger und David Nathan gelesen wird.

    Fazit:
    "Abgeschnitten" ist ein temporeicher und spannend arrangierter Thriller, dessen Handlungsverläufe sehr anschaulich geschildert sind und der deshalb vorwiegend für hart gesottene Hörer geeignet ist.


  6. Cover des Buches Schrei nach Rache (ISBN: 9783732586905)
    Matthias Bürgel

    Schrei nach Rache

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerhase22

    Heute kann ich euch eine besondere Buchperle Rezensieren: 

    Schrei nach Rache, ein Psychothriller von Matthias Bürgel erschienen am 25.November 2020 bei Bastei Lübbe/be-books

    Wie bin ich auf den Autor und den Thriller aufmerksam geworden?

    Auf einer Thriller-Nacht im letzten Jahr, war auch Autor und Kriminalbeamter Matthias Bürgel mit seinem aktuellen Buch zu Gast. 

    Schnell war für mich klar, das Buch ist was für mich! Nach der Veranstaltung signierte mir der Autor das Buch, was mich sehr freute! 

    Es ergab sich die großartige Leserunde! Der Austausch dort, machte mir zusätzlich Freude! 

    Inhalt:

    Es ist der 2. Teil einer Reihe um den Fallanalytiker Falk Hagedorn. 

    In vier verschiedenen Städten werden vier zugerichtete Leichen, immer an Flughäfen gefunden. Alles deutet auf ein und denselben Täter hin. Kriminalrätin Nadine Adler vom LKA Stuttgart bittet Hagedorn um dessen Hilfe. Dieser sitzt aufgrund eines Unfalls im Rollstuhl. Nach seinem letzten Fall und dem Ende beim LKA arbeitet er als Psychotherapeut in Konstanz.

    Mein Fazit:

    Wer Psychothriller, harte Thriller liebt, wird hier nicht enttäuscht! Ich war sofort mitten im Geschehen. Die Figur Hagedorn, war mir sofort mit all ihren Ecken und Kanten sympathisch. Der Schreibstil, ist flüssig, angenehm. Ich musste einfach immer weiterlesen, denn der Spannungsbogen hielt sich und riss nie ab! 

    Und…

    …ein Showdown, der seinesgleichen sucht!!! 

    Hast du schon ein Thriller von Matthias Bürgel gelesen, oder hast es jetzt vor?

  7. Cover des Buches Teuflische Versprechen (ISBN: 9783426628317)
    Andreas Franz

    Teuflische Versprechen

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 560 Seiten

    Verlag: Knaur TB (1. August 2005)

    ISBN-13: 978-3426628317

    Preis: 10,99 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Spannend, aber mit kleinen Mankos


    Inhalt:

    Die zwanzigjährige Maria aus Moldawien wurde zur Prostitution gezwungen. Als ihr die Flucht gelingt, landet sie zufällig in der Praxis einer Psychologin. Diese möchte der jungen Frau helfen und kontaktiert ihre Freundin Rita, eine Rechtsanwältin. Kurze Zeit später ist Rita tot. 


    Für Julia Durant ist schnell klar, dass hier das organisierte Verbrechen seine Finger im Spiel hat. Dies ist gefährlich für alle Beteiligten und die Aussichten auf eine erfolgreiche Aufklärung gehen gegen null. Zu undurchsichtig ist der Sumpf aus Korruption und Gewalt. Doch wenn Durant sich einmal festgebissen hat, gibt es kein Zurück …


    Meine Meinung:

    Dies war mein erster Krimi von Andreas Franz. Im Großen und Ganzen hat er mir ganz gut gefallen. Auch wenn er mitten aus der Reihe um die Frankfurter Hauptkommissarin Julia Durant ist, lässt er sich problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. 


    Er ist recht spannend. Nur ab und zu gibt es kleine Längen mit Wiederholungen und zu detaillierten Beschreibungen. Mehr hat mich etwas anderes gestört, nämlich dass die Protagonist*innen manchmal nicht glaubwürdig agieren. Man macht zuerst ein Riesenbohei um die Integrität der Kollegen, die man zu diesem Fall hinzuziehen soll. Später erzählt man sogar Verdächtigen und deren Angehörigen ohne Not, dass man einen V-Mann in die Organisation eingeschleust hat. Unprofessioneller geht’s kaum. Und das viele Geschwafel um Gott hätte Andreas Franz sich auch sparen können.


    ★★★☆☆


  8. Cover des Buches Hochsommermord (ISBN: 9783442744640)
    Jochen Frech

    Hochsommermord

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Er hoffte immer noch darauf, dass sie eine natürliche Erklärung für das Verschwinden der Zehnjährigen fanden. Trotzdem schien ihn sein Gefühl seit Stunden auf das Schlimmste vorzubereiten.«

     

    Seinen ersten Arbeitstag bei der Kripo in Göppingen hatte sich Kommissar Moritz Kepplinger wohl etwas anders vorgestellt. Frisch von der Hochschule, neu in der Gegend – und schon steckt er in einem Vermisstenfall, der alles von ihm fordert. Ein zehnjähriges Mädchen verschwand spurlos, bereits vor drei Tagen. Ob überhaupt noch eine Chance besteht, die Kleine lebend zu finden?

     

    Der Leser ist den Ermittlern voraus, bereits früh erfährt man, dass die kleine Lisa ermordet wurde. Bei der Suche nach dem Täter kann man allerdings miträtseln. Da ist der Vater, der offensichtlich ein Problem mit Alkohol hat und bereits durch Gewalttätigkeit aufgefallen ist. Aber auch andere Verdächtige geraten in den Kreis der Verdächtigen, Moritz Team hat alle Hände voll zu tun.

     

    Man kann sich ohne Schwierigkeit vorstellen, wie belastend Verbrechen an Kindern auch für die Ermittler sind. Während man Moritz bei der Suche begleitet, erfährt man hautnah, wie sehr ihn das Ganze mitnimmt. Zudem schleppt er noch aus seiner Zeit beim SEK eine andere traumatische Erfahrung mit sich herum. Doch ein Fall wie dieser fordert die letzten Reserven, für eigene Probleme bleibt kein Platz.

     

    Der Autor hat selber eine Vergangenheit beim SEK hinter sich. Ob es ihm ein Bedürfnis war zu zeigen, wie es im Innern dieser nach außen harten Kerle aussehen kann? Der junge Kommissar kommt auf jeden Fall sehr überzeugend rüber und die Ermittlungsarbeit wirkt realistisch. Wechselnde Perspektiven und ein hohes Tempo sorgen für gleichbleibende Spannung, ein wirklich gelungener Krimi.

     

    Fazit: Ein junger Ermittler sucht ein verschwundenes Kind. Sehr belastend für alle Beteiligten, aber spannend zu lesen.

  9. Cover des Buches Partitur des Todes (ISBN: 9783499245350)
    Jan Seghers

    Partitur des Todes

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Paris im Jahr 2005. Im Rahmen einer arte-Dokumentation stößt die Journalistin Valerie Rouchard auf Georges Hofmann, dessen Eltern im Dritten Reich nach Auschwitz verschleppt wurden. Durch die Öffentlichkeit der Dokumentation taucht ein bisher unbekannter Brief seines Vaters an ihn auf. Darin ein unveröffentlichtes Werk von Jaques Offenbach.
    Wenig später werden am Frankfurter Mainufer fünf Menschen in einem Imbiss-Boot kaltblütig hingerichtet. Hauptkommissar Robert Marthaler steht unter Zeitdruck und vor einem Rätsel, denn es bleibt nicht bei den fünf Toten.

    Partitur des Todes ist der dritte Band in Jan Seghers Reihe Kommissar Marthaler ermittelt. Das Buch umfasst 480 Seiten und wird bei Rowohlt verlegt.

    Marthalers dritter Fall spielt im Sommer 2005, etwa zwei Jahre nach Die Braut im Schnee. Nach den Geschehnissen des vorhergehenden Bandes wird Abteilungsleiter Herrmann durch Charlotte von Wangenheim ersetzt, er bekommt im Buch aber noch ein paar Auftritte. Privat hat Marthaler wieder einige Sorgen, denn sein Engagement im Beruf steht sich und Tereza nach wie vor im Weg.

    Aus meiner Sicht ist Partitur des Todes der bis dahin stärkste Band der Reihe, das mag aber auch am Thema liegen. Die Entwicklung, die man schon im vorhergehenden Band bei Jan Seghers beobachten konnte, setzt sich fort – er wird immer besser. Er konstruiert einen verworrenen Fall rund um die Aufarbeitung des Nationalsozialismus’, dabei geht er nicht zimperlich vor. Der Fall ist bis kurz vor Schluss schwer zu durchschauen, das wiederum kennt man ja schon aus den anderen Bänden, auch wenn es diesmal früher im Buch Andeutungen gibt.

    Ebenfalls nicht neu ist Seghers Kritik an Presse und Politik. Der City-Express als Inbild unethischer Auswüchse im Journalismus bekommt wieder eine Sonderrolle, für die Kritik am karrieristischen Charakter der Politik darf diesmal der Hessische Innenminister herhalten. Das LKA hingegen, in Krimis oftmals für überhebliches Verhalten gescholten, kommt bei Seghers ausdrücklich gut weg. Oliver Frantisek, der vom LKA als stilisierter Superpolizist in die SoKo entsandt wird, nimmt eine ganz andere Rolle ein, als man normalerweise erwarten darf.

    Der Fall und die Geschichte darum sind durchgehend schlüssig. Gut finde ich, dass Seghers eine ganze Reihe Faktenwissen um die Frankfurter Auschwitzprozesse einfließen lässt. Die für die Geschichte relevanten Namen wurden zwar geändert und die Lebensläufe, nehme ich an, frei erfunden, trotzdem geizt Seghers nicht mit Reellem, gerade im Hinblick auf das Fritz-Bauer-Institut. Seghers Charaktere könnte es gegeben haben und sie könnten auch diese Lebensläufe gehabt haben. Das gibt dem Buch stellenweise durchaus etwas Beklemmendes. Auch Marthalers Umgang mit diesem Teil der Deutschen Geschichte ist für Teile seiner Generation gut aufgefangen und birgt durchaus ein Stück Kritik, aber auch etwas Versöhnliches – und es passt schlussendlich zu seiner Persönlichkeit.

    Partitur des Todes ist ein weiterer lesenswerter Band der Reihe. Seghers geizt weiterhin nicht mit Lokalkolorit und verbessert sich stetig – wobei ich sagen möchte, dass er einen Punkt erreicht hat, an dem es nicht mehr viel zu verbessern gibt. Ein einigermaßen kurzweiliges Krimivergnügen, nicht nur für Menschen aus dem Frankfurter Raum.

  10. Cover des Buches Heidelberger Wut (ISBN: 9783492247863)
    Wolfgang Burger

    Heidelberger Wut

     (41)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Alexander Gerlach wird informiert, dass eine Frau ihren Nachbarn vermisst meldet. Erst als sie ihm erzählt, sie habe Blut in der Wohnung gefunden, wird sie ernst genommen und Gerlach ermittelt in einem weiteren spannenden Fall.

    Dieser steht den Vorgängern in nichts nach und liest sich flüssig, am Ende konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen.

    Die Geschicht um das Privatleben von Gerlach habe ich richtig lieb ewonnen, die pubertierenden Zwillinge, die er nach dem Tod seiner Frau alleine großziehen muss, seine Geliebte, die auch noch die Ehefrau seines Chefs ist... sehr menschlich !


  11. Cover des Buches Die Kronzeugin (ISBN: 9783939362197)
    Stefan Bouxsein

    Die Kronzeugin

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Stups

    Drogen, Waffen, Sex

     

    Tim und Steffen waren beide bei der Mordkommission Frankfurt, haben aber vor kurzen ihre Jobs gewechselt. Tim ist beim LKA gelandet und Steffen ist Vollzeitpapa und Teilzeitdetektiv. Sein erster Auftrag hat es aber in sich. Er soll einen entführten Jungen ausfindig machen. Was alle Beteiligten noch nicht ahnen, es werden die Mordkommission, LKA und Detektei sich in die Quere kommen bzw. es wird nur mit einer Zusammenarbeit funktionieren.

     

    Hier wird alles aufgefahren, was man mit der Mafia verbindet. Prostitution, Menschenhandel, Waffendeals, Drogen, Geldwäsche, Sex … Viele einzelnen Puzzleteil müssen gefunden werden, um das Ganze zu verstehen. Alle drei Ermittlungseinheiten werden auf Trapp gehalten und die Spannung steigt von Seite zu Seite.

     

    Für Tim und Steffen ist dies der 8. Fall und wieder sind mir beide sehr sympathisch. Die Harmonie und Zusammenarbeit funktionierten auch jetzt noch, obwohl sie nicht mehr beide bei der Mordkommission sind. Sie vertrauen sich blind und kennen sich sehr gut. Die Freundschaft und auch ihr Privatleben, leider nur hauptsächlich von Steffen, kommen sehr realistisch durch und der Humor von beiden machen das Buch zu einem Leckerbissen.

     

    Der neue leitende Kommissar der Mordkommission ist für mich schwer einzuschätzen. Er hat unheimlich viel Ahnung von der Mafia und sehr gute Kontakte, andererseits ist er distanziert und unwirsch. Hat ein Vergangenheitstrauma zu bewältigen und sein Privatleben ist somit nicht ganz einfach.

     

    Fazit: Ein spannender Leckerbissen!

     

    Reihenfolge um Siebels und Till:

     

    1.      Das falsche Paradies

    2.      Die verlorene Vergangenheit

    3.      Die böse Begierde

    4.      4. Die kalte Braut

    5.      5. Das tödliche Spiel

    6.      Die vergessene Schuld

    7.      Die tödlichen Gedanken

    8.      Die Kronzeugin

    9.      Projekt Galilei

  12. Cover des Buches Nixenjagd (ISBN: 9783401507392)
    Susanne Mischke

    Nixenjagd

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein Jugendthriller, der mir sehr gut gefallen hat.
    Interessante Charaktere, guter Schreibstil, Spannungsaufbau und ein Ende, mit dem ich so nicht gerechnet habe.
    Man muss sich nur bewusst sein, dass es wirklich ein Jugendthriller ist und keiner für Erwachsene, dann - denke ich - wird man gut unterhalten. Mir hat es gefallen!

  13. Cover des Buches Todeströpfchen (ISBN: 9783954519699)
    Eva Bader

    Todeströpfchen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Carla und Gitte, Band 2: Zuerst ein Massenfischsterben im Allinger Weiher. Und dann sterben mehrere Senioren aufgrund einer Quecksilbervergiftung – wie die Fische. Kommissar Roland Maessmer und sein Team tappen im Dunkeln. Seine hochschwangere Frau Carla und der hochbetagte Ex-Filmstar Gitte nehmen sich der Sache an…

    Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit einem Landschaftsbild am Wasser.

    Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden (aber schöner ist es schon, da im ersten Band u.a. zu lesen ist, wie es zu den Beziehungskonstellationen kommt).

    Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, nämlich im Jahr 1942 und in der Gegenwart. Der Einstieg im Jahr 1942 macht neugierig darauf, wie das alles mit der Gegenwart zusammenhängt.

    Bei Roland und Carla Maessmer hängt der Haussegen etwas schief. Nun gut, Carla ist hochschwanger und da hormonellbedingt sicher auch etwas empfindlicher als sonst. Roland wurde soeben zum Kommissar befördert und spürt von seiner Frau diesbezüglich zu wenig Anerkennung. Um jeweils etwas Dampf abzulassen, hat Roland seit Jahren ein grausiges Ventil (ich sage nur „Tauben“!). Gitte steht vor ihrem achtundneunzigsten Geburtstag und ist aufgrund der Ereignisse aus Band 1 wieder etwas ins Rampenlicht zurückgekehrt, was bei ihr zu einer pekuniären Verbesserung führte (sie kann endlich wieder den guten Rosé-Sekt kaufen, und nicht den aus dem Discounter).
    Das Fischsterben hat die Gilchinger schon betroffen gemacht, aber als dann mehrere Senioren aufgrund des gleichen Gifts versterben, ist die Unruhe gross. Da das Gift bei einem asiatischen Essen bei einer Gesundheitsmesse für alternative Heilmethoden eingebracht wurde, verbietet die Polizei per sofort sämtliche Ausgaben von warmem Essen oder Essen mit Flüssigkeiten. Nun bricht Panik aus!

    Alternative Heilmethoden, Zweiter Weltkrieg, Gift, Senioren und Beziehungsprobleme sind einige der angeschnittenen Themen. Es war sehr unterhaltsam, ohne Zweifel, aber für meinen Geschmack – wie bei Band 1 – auf zu vielen Seiten erzählt. Auch der häufige Wechsel der Perspektiven (es wird sogar aus der Sicht des 3-jährigen Lukas erzählt), war manchmal etwas ermüdend. Von mir gibt es dennoch sehr gute 4 Sterne.

  14. Cover des Buches Tod eines Revisors (ISBN: 9783958486003)
    Olaf Jahnke

    Tod eines Revisors

     (19)
    Aktuelle Rezension von: thenight

    Jens Scherer, Innenrevisor einer renommierten Bank, beruflich erfolgreich, glücklich verheiratet soll in einer Psychiatrischen Klinik Selbstmord begangen haben, mit einer tödlichen Dosis eines Medikamentes das zur Behandlung von ADHS eingesetzt wird, doch seine Frau glaubt nicht an die Selbstmordtheorie, aufgrund derer die Polizei nicht ermittelt. Sie schaltet den Privatermittler Roland Bernau ein.

    Meine Meinung: Mit Roland Bernau begegnen wir einem Privatdetektiv der einem Philip Marlowe alle Ehre macht, der sich gegen alle Widrigkeiten in seinen Fall verbeißt und auch mal seine eigene Gesundheit und sogar sein Leben riskiert und natürlich darf auch an Bernaus Seite eine schöne Frau nicht fehlen, hier ist es die Journalistin Julia, die vor Scherers Tod eine Akte zu gespielt bekam, in der Beweise für Geldwäsche in Zeiten der Wende dokumentiert sind, als sich dann noch herausstellt das Scherer seine Kollegen erpresst hat, gibt es zwar mehrere Motive für einen Mord aber immer noch keinen greifbaren Beweis, geschweige denn einen Täter.
    Olaf Jahnke bedient sich eines sehr interessanten Schreibstils, der Leser ist immer auf dem selben Stand wie Bernau, er begleitet ihn und kann so Stück für Stück die Verstrickungen von Politik, Finanzen und Industrie entwirren, erlebt jeden Rückschlag und jeden noch so kleinen Erfolg mit, so das auf keiner Seite Langeweile aufkommt. Langsam baut sich die Spannung auf, um die Story in einem logischen Finale enden zu lassen.
    Der Autor beschreibt seine Charaktere lebendig und realistisch, die Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten ist bildhaft genug so das sich auch Ortsfremde die Umgebung gut vorstellen können und Ortskundige nicht gelangweilt weiterblättern.
  15. Cover des Buches Steinefresser (ISBN: 9783943737172)
    Michael Behrendt

    Steinefresser

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Starbks
    Den Roman „Steinefresser“ von Michael Behrendt wollte ich gern lesen, da der Autor sich als Journalist in der Polizeiredaktion quasi an der Quelle befindet, Verbrechen in zweiter Reihe mitbekommt, da er weiß, wie die Dinge dort ablaufen und auch eigene Erfahrungen mit verarbeitet hat. Und so ist der sogenannte Hardcore-Thriller auch ziemlich ehrlich und schonungslos, wie es scheint, und daher nicht für jeden Leser geeignet.

    Protagonist ist hier der Ermittler Wolf Schacht, der in die Berliner Mordkommission kommt und einen mysteriösen und unangenehmen Fall bekommt: Ein Polizeibeamter hat sich mit der Dienstwaffe selbst erschossen. Was so schon merkwürdig scheint, entwickelt sich zu einem Netzwerk aus Verbrechen, weiteren Toten und einem Ermittler, der sich immer wieder der Gewalt gegenüber sieht und diese kaum selbst aushalten und auch ausführen kann und darf– doch die Mordkommission ist eben nicht das SEK, hier muss Schacht nun ganz anders arbeiten.

    Schacht selbst ist der harte Kerl, der auch im Alleingang voran geht. Er wird wie ein ganzer Mann beschrieben, mit Sex und Alkohol, Gewalt und Kompromisslosigkeit. Das war mir etwas zuviel und sicher auch etwas klischeehaft. Auf der anderen Seite ist diese Arbeit vielleicht ohne Alkohol kaum zu ertragen. Ein Sympathieträger war Schacht für mich nicht und wollte dies möglicherweise auch nicht sein.

    Der Schreibstil des Autors ist etwas gewöhnungsbedürftig. Nicht immer konnte ich gut folgen, und dieses Buch sollte man auch lieber nicht zu lange aus der Hand legen, um der Handlung folgen zu können. Das Ende ist für mich nicht ganz befriedigend und auch nicht ganz verständlich. Es lässt mich doch etwas grübelnd zurück. Damit kann ich dem Buch aber immer noch 3,5 aus 5 Sternen und damit am Ende 4 aus 5 Sternen geben.
  16. Cover des Buches Ein deutscher Sommer (ISBN: 9783442749812)
    Peter Henning

    Ein deutscher Sommer

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater
    Die in diesem Roman thematisierten Ereignisse der  Gladbecker Geiselnahme von 1988 hätten einen besseren Autor als Peter Henning verdient. Denn tatsächlich sind die Geiselnahme und ihre mediale Begleitung ein Zeichen für eine grundlegende Veränderung der deutschen Gesellschaft durch die Zulassung von privaten Rundfunk- und Fernsehsendern. Dabei ist nicht die Collage-Technik das Problem, mit der Henning die Geiselnahme mit anderen Personen verknüpft. Das Problem ist die mangelnde sprachliche und inhaltliche Fähigkeit des Autors, aus diesem Kaleidoskop ineinander verschränkter Geschichten ein Zeitbild zu entwerfen. Das Buch versackt gerade am Ende inhaltlich im Belanglosen und bietet dazu eine Sprache, die oft unbeholfen wirkt.
  17. Cover des Buches Anonymus: - Krimikurzgeschichte - (ISBN: 9783847608080)
  18. Cover des Buches Nackte Gewalt (ISBN: B07D5J5ZK8)
    Sandra B. Row

    Nackte Gewalt

     (3)
    Aktuelle Rezension von: sunshine-500

    „Nackte Gewalt“ von Sandra B. Raw erschien im Juni 2018 im Verlag Independently published.

    Das Cover deutet mehr auf einen Erotik Roman und ist etwas verwirrend, denn der Roman ist ein Kriminalroman.

    Temporeich beginnt die Geschichte mit einem SEK – Einsatz von Peter Fechter und seinen Kollegen, bei dem er versehentlich den Hund von Valeria erschießt. Valeria und Peter begegnen sich bei ihrem Einzug in ein Mietshaus wieder, denn auch er wohnt da. Zu Unrecht gerät er ins Visier des „Blauen Clubs“, die Sexualstraftäter mit Kastrationen unschädlich machen. Valeria rettet Peter in letzter Sekunde vor dem „Blauen Club“. Daraufhin beginnt Peter auf eigene Faust gegen den „Blauen Club“ zu ermitteln, da er eine undichte Stelle bei der Polizei vermutet. Valeria hilft ihm, anfangs widerwillig, so kommen sie den Täterinnen immer näher.......

    Der Krimi befasst sich mit dem Thema Selbstjustiz und wie weit gehen die Mitglieder des „Blauen Clubs“?

    Was steht auf ihrer Agenda und wird sie immer befolgt, von allen Mitgliedern? Die Akzeptanz der Taten in der Bevölkerung, die in den sozialen Netzwerken beschrieben wird, so kann sehr schnell auch ein Unschuldiger ins Visier geraten, nur weil ihn jemand zu Unrecht beschuldigt. Das alles hat die Autorin sehr gut beschrieben, ich war total gefangen von den Ereignissen wurde förmlich mitten ins Geschehen gezogen. Gut und Böse kamen für mich ins Wanken und landeten in einer Grauzone. Denn auch Peter Fechter, der verzweifelt versucht die die Mitglieder des „Blauen Clubs“ zu enttarnen, greift zu unlauteren Mitteln, das ist moralisch gesehen genauso verwerflich, macht ihn andererseits sehr menschlich. Dabei vergisst die Autorin den Humor nicht, denn es ergibt sich die ein oder andere lustige Situation zwischen Peter und Valeria. Gut getroffen und beschrieben sind die Erotikszenen die dem Kriminalroman die besondere Würze verleihen.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, wirken authentisch und lebendig. Peter der so tough wirkende SEK – Beamte, dessen Leben einen gehörigen Knick bekommt, sein Selbstbewusstsein am Boden liegt und er hat in letzter Zeit viel Pech. Nachvollziehbar für mich, dass er nicht sofort eine Beziehung mit Valeria eingeht.

    Valeria ist eine selbstbewusste junge Frau, sie war mir sofort sympathisch, durch den Tod ihres Hundes war sie mir ans Herz gewachsen. Anfangs widerwillig hilft sie Peter bei seinen Ermittlungen und wächst über sich hinaus. Auch die Nebencharaktere werden gut beleuchtet und bekommen ein Gesicht.

    Der Schreibstil der Autorin ist temporeich und sehr flüssig zu lesen. Erzählt wird in der Ich – Perspektive des jeweiligen Protagonisten, so befand ich mich immer mitten im Geschehen.

    Fazit: Für mich ein gelungener Kriminalroman, der durch die Anziehung der beiden Hauptprotagonisten die besondere Würze bekommt. Die Frage nach Gut und Böse und moralischer Gerechtigkeit, oder wie weit darf man gehen wurden für mich nachvollziehbar präsentiert, mit einer Prise Humor und einem ordentlichen Schuss Erotik gewürzt. Ich wurde sehr gut unterhalten und gebe meine absolute Leseempfehlung.

  19. Cover des Buches Zwei Kugeln Glück mit Sahne (ISBN: 9783732594276)
    Roberta Gregorio

    Zwei Kugeln Glück mit Sahne

     (35)
    Aktuelle Rezension von: lilli1906

    Hach, dieses Buch hat mir wirklich ein paar Stunden Lesefreude geschenkt! Es ist wunderbar geschrieben, die Charaktere sind toll ausgearbeitet und sympathisch, man kann sich die Gelateria und den Ort, in dem die Geschichte spielt, wunderbar vorstellen. So wird man als Leser richtig hineingezogen in diese wunderbare Geschichte.


    Es geht um Familie, um Liebe, um Selbstfindung und um Eiscreme. Ich kann mir kaum eine schönere Lektüre für den Sommerurlaub vorstellen. 


    Schöner könnte es nur noch sein, wenn die beschriebenen Eissorten direkt mit dem Buch geliefert würden. Ich finde es furchtbar gemein, dass ich sie nicht kosten kann!

  20. Cover des Buches SEK - ein Insiderbericht (ISBN: 9783404608782)
    Peter Schulz

    SEK - ein Insiderbericht

     (5)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Eigentlich,tja eigentlich hatte ich dieses Buch gekauft um mal die andere , echte Seite zu Wort kommen zu lassen. Ich bin normalerweise am liebsten im Genre Military - Romance, Romantic - Suspense unterwegs und fand dieses Buch absolut spannend. Nein , hier rettet kein sexy Bodyguard die Frau seiner Träume, aber das Buch hat mich trotzdem vom ersten Moment an total gepackt. Dies ist die Wirklichkeit und die sieht in Deutschland so aus.
    Ich fand die Einsätze spannend beschrieben und alles war für Laien sehr verständlich und gut erklärt, auch die Hintergründe und Zusammenhänge. Zudem ist dieses Buch so geschrieben, dass man die Kritik an manchen Strukturen durchaus herauslesen kann , trotzdem ist alles sehr sachlich und objektiv.

    Fazit: DANKE für dieses Buch und dafür , dass es euch gibt.
  21. Cover des Buches Seidengeflüster - Gibt's dich, Mr. Right? (ISBN: 9789963537471)
    Sienna Dalton

    Seidengeflüster - Gibt's dich, Mr. Right?

     (1)
    Aktuelle Rezension von: santina
    • Die Protagonistin und ihre Geschichte

    Lisa steht kurz davor, ihren Traum zu verwirklichen und zum SEK zu wechseln. Ihren Mann fürs Leben hat sie allerdings noch nicht gefunden und im Grunde rechnet sie auch nicht damit, im Urlaub auf Mallorca mehr Glück zu haben, aber einem Date ist sie nie abgeneigt. Dass ihre eindeutigen Aufforderungen allerdings zu Telefonsex mit einem Unbekannten führen, damit hatte sie nicht gerechnet.

    •  Meine Gedanken zum Buch

    Die Geschichte ist nett, mehr aber leider nicht. Für einen Erotikroman ist die Handlung zu „harmlos“, für einen Liebesroman fehlen die großen Gefühlen. Der Klappentext ist irreführend, weil der Mann mit der sexy Telefonstimme nur eine untergeordnete Rolle spielt und Lisa sich mit zwei anderen Männern vergnügt.

    Am Ende des Buches hing ich in der Luft, fragte mich, ob es ein Cliffhanger sein soll und habe dann gelesen, dass „im September“ der zweite Teil erscheint. In Anbetracht der Tatsache, dass dieses Buch im Mai 2017 erschienen ist, hätte ich „September“ auf das Jahr 2017 bezogen, aber gefunden habe ich Teil 2 nirgends.

    Warum Lisas Beruf eine so große Rolle spielt, dass er immer wieder erwähnt wird, hat sich mir auch nicht erschlossen, vielleicht klärt sich das in Teil 2. Mich konnte das Buch allerdings nicht dazu motivieren, die Fortsetzung auf meine Wunschliste zu setzen.

    Vielleicht hätte ich mehr als drei Sterne vergeben, wenn es die ganze Geschichte in einem Buch gegeben hätte, so bin ich etwas ernüchtert und bleibe bei „nett, aber nicht mehr“.

  22. Cover des Buches Inside Polizei (ISBN: 9783868839173)
    Stefan Schubert

    Inside Polizei

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die Formel (ISBN: 9783404158294)
    Cédric Bannel

    Die Formel

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jeami
    Gem. einer streng geheimnen Untersuchung der britischen Regierung wird auf Grund des Verzehrs von verseuchtem Rindfleisch in den 80-er Jahren eine Epedemie von BSE-Erkrankungen in akopolyptischem Ausmaß erwartet. Ein Forscher entdeckt ein Heilmittel doch noch vor Veröffentlichung seines Ergebnises wird die Formel seines Heilmittels gestohlen, sein Labor vollständig vernichtet. Um nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen, wird ein Team zur Wiederbeschaffung der Formel zusammengestellt: Prof. Foster, Psychologe u. Nobelpreisträger, Vic, Verhörspezialistin, Milan, Söldner und Akim, Spezialist für Einbruch. Spannende Jagd rund um die ganze Welt, überraschende Wendungen und interessante Einblicke in die Arbeitsweise der Geheimdienste. Lediglich für das Liebes-Gedöns zwischen Prof. Foster und Vic (unnötig wie ein Kropf) ein Punkt abzug.
  24. Cover des Buches 12 Stunden Frist (ISBN: 9783864760488)
    Mara Laue

    12 Stunden Frist

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Starbks

    „12 Stunden Frist“ von Mara Laue, einer Autorin, die ich bisher nicht kannte, ist ein eiskalter Thriller, der im Gedächtnis bleibt. Betrachtet man allerdings erst einmal das Cover, so sieht dies zwar toll aus, ist aber sonst eher nichtssagend, denn dass es hier um ein Computerspiel geht, kann man zwar sehen, wenn man es weiß, aber sonst kommt man eher nicht darauf.

    Zum Inhalt: Das Spielen eines Computerspiels bis zum letzten Level soll für Manfred Thaler seine entführte 2jährige Tochter Marie-Claire auslösen. Der Unternehmer hat zwar eine Computerfirma und verlegt das entsprechende Spiel; er kann es aber nicht spielen. Da kann nur die Erfinderin des Spiels, Ricky Schäfer helfen, die aber kein Interesse daran hat, dem Vater des Kindes zu helfen. Als das Kind gefunden wird, wird auch bald klar, dass die Entführung nicht im Mittelpunkt dieses Thrillers steht….

    Meine Meinung: „12 Stunden Frist“ ist von Anfang an spannend, ein fesselnder Thriller. Noch interessanter ist aber das Experiment oder die Wette, die noch dahinter steckt, denn in einem Roman, einer Kurzgeschichte und einem kurzen Roman hat die Autorin die Geschichte aus mehreren Perspektiven immer wieder neu geschrieben. Dies ist ihr sehr gut gelungen, denn z.B. kann der Leser später die doch eher unsympathische Ricky Schäfer dann besser verstehen.

    Was ich hier auch mal erwähnenswert finde, weil es mir bei den letzten Büchern, die ich gelesen habe, so manches Mal den Lesespaß verdorben hat bzw. mich völlig fehlgeleitet hat, ist der Klappentext, der neugierig auf die Story macht, aber nicht zuviel verrät – genau richtig also. Man weiß gleich, ob das Buch zu einem passt. Klar steckt noch mehr darin, als man erwartet, aber das ist auch gut so.

    „12 Stunden Frist“ von Mara Laue konnte mich überzeugen, und ich werde die Autorin im Auge behalten. Bis zur letzten Seite war der Roman spannend – ein Lesegenuss, der seine 4,5 Sterne verdient hat!

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