Bücher mit dem Tag "selbermachen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "selbermachen" gekennzeichnet haben.

47 Bücher

  1. Cover des Buches Hab ich selbst gemacht (ISBN: 9783462042856)
    Susanne Klingner

    Hab ich selbst gemacht

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Meine Schwester hat mir dieses Buch vor einiger Zeit geschenkt und es hat mir viel Spaß gemacht. Die Autorin führt eine Art Tagebuch des Selbermachens. Sie beschäftigt sich dabei mit vielen, sehr unterschiedlichen Bereichen des täglichen Lebens: baut ein Regal für die Küche, streicht die Fliesen in ihrem Badezimmer, pflanzt Kartoffeln, Kräuter und Gemüse an, strickt, näht, häkelt, siedet Seife, fertigt Schuhe, macht Käse, bäckt Brot, ...
    Das eine oder andere hab ich ja auch schon gemacht, vieles aber noch nicht und beim Lesen hab ich richtig Lust bekommen, einige für mich neue Dinge auszuprobieren, z.B. mal Kartoffeln anzubauen.
    Besonders sympathisch ist, dass bei der Autorin nicht alles auf Anhieb ein Erfolg ist und sie machmal auch improvisieren muss. 
    Nur an einer Stelle muss ich ihr widersprechen: Bei einem Stricktreff kann man deutlich mehr und andere gemeinsame Interessen entdecken als nur das Stricken! Selbst wenn die anderen alles Omas sind!
  2. Cover des Buches Einkochbuch (ISBN: 9783706626415)
    Patricia Stamm

    Einkochbuch

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86
    Seit einigen Jahren ist das Thema „Einkochen“ wieder ganz groß im Kommen. Und das auch zurecht! Patricia Stramm und Verena Stummer zeigen in ihrem Buch „Einkochbuch - Neue Schätze für den Vorratsschrank“ wunderbare und zum Teil außergewöhnliche Rezepte auf, die zum Nachahmen einladen. Das Buch beginnt mit aller Theorie die es braucht und auch das Verständnis zum Einkochen. Denn es eignet sich nicht immer alles bzw. gelingt eben auch einfach nicht. Mit vielen Tipps und Tricks geht es gut gerüstet in die Praxis. Die beiden Damen zaubern wirklich wunderbare Rezepte...aber auch hier und da etwas außergewöhnlich. Aber warum eben auch nicht mal etwas riskieren und sich trauen? Das haben unsere Vorfahren ja nun ebenfalls so gemacht! Wenn man sich durch die bunte Mischung an Gelees und Marmeladen durchgelesen hat, gehen die Damen zu Chutneys und Co über. Mein persönliches Highlight: Birne und Karamell! Ein wahrer Traum den man ausprobieren sollte! Weiter geht es mit pikanten Leckereien, Kräuter und Salze und zum Schluss mit Flüssigen Geschmackshighlights. Die Rezepte sind wunderbar erklärt und verständlich. Die Fotos dazu sehr passend und harmonisch aber das eigentliche Highlight ist neben der Optik die Haptik des Buches. Löwenzahn hat wieder mal großen Geschmack bewiesen. Das Buch ist so edel aufgemacht, dass es sich auch perfekt zum verschenken eignet. Ein rundum gelungenes Buch das viele tolle Rezepte für jeden Geschmack bereit hält, die sich lohnen nachzumachen. Dieses Buch erhält eine klare Leseempfehlung!
  3. Cover des Buches Do it yourself! #Einfach plastikfrei leben: Selbstgemacht statt gekauft (ISBN: 9783517098654)
    Charlotte Schüler

    Do it yourself! #Einfach plastikfrei leben: Selbstgemacht statt gekauft

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_books

    Erstmal finde ich es total toll, dass das Buch auf Apfelpapier gedruckt wurde. Damit ist es selbst auch biologisch abbaubar und besteht aus Apfelresten die man sonst weggeworfen hätte. An der Qualität des Buches ändert das allerdings nichts und lässt die Frage offen ob das eine Möglichkeit für zukünftige Bücher sein könnte?

    Charlotte Schülers Tipps in „Do it yourself” sind definitive hilfreich für Menschen die sich ganz frisch mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen. Sie nimmt einem die Furcht vor Überwältigung durch die vielen Aspekte, in denen man plastikfreier leben könnte und zeigt dass es total okay ist langsam, aber dafür längerfristig auf umweltfreundlichere Produkte umzustellen.

    Auch für Personen die sich schon länger mit einer Umstellung auf eine nachhaltigere Lebensweise beschäftigen sind noch tolle Tipps und Tricks vorhanden die man sich merken kann. Jedoch sind viele (definitiv wichtige und hilfreiche!) Tipps die eventuell eher für Neulinge sind weswegen ich ihnen das Buch eher empfehlen würde.

    Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen und die Struktur des Buchs ist sinnvoll unterteilt. Insgesamt werden fünf Bereiche abgedeckt, darunter Basics, Bad, Haushalt, Lebensmittel und Unterwegs. Bunte Bilder zeigen die Umsetzung der Tipps und DIYs und sind sehr schön in das Buch eingebaut. Optisch, gestalterisch ist das Buch sehr ansprechend und es macht Spaß, sich an den Bildern zu orientieren und die Rezepte auszuprobieren.

    Alles in allem meiner Meinung nach ein tolles Buch, dass eine wichtige Botschaft thematisiert. Auch das gelingt Charlotte Schüler da sie nicht nur praktische Tipps, sondern auch die theoretische Grundlage erklärt und damit das Verständnis festigt wozu man das ganze eigentlich macht

    Ich kann Do It Yourself von ganzem Herzen empfehlen!

  4. Cover des Buches Komme, was Wolle (ISBN: 9783426523742)
    Steffi Hochfellner

    Komme, was Wolle

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Klappentext:
    Gehören Sie zu den Menschen, die in ihrer Freizeit am liebsten lesen oder handarbeiten, handwerken und basteln? Lieben Sie DIY und schöne handgemachte Dinge? Dann ist der Kreativ-Roman der Autorin Steffi Hochfellner genau das richtige für Sie. Denn Sie können nicht nur in die liebevoll-turbulente Geschichte von Franzi und dem Kurzwarenladen in Ostfriesland eintauchen, sondern die beigefügten 15 Kreativ-Ideen zum Selbermachen nachbasteln, nachhäkeln, nachstricken. Die 34-jährige Franzi ist begeistert, als sie das Haus ihrer Großtante Gerlinde erbt, nebst dazugehörigem Kurzwarenladen und einem vorlauten Entenpaar. Mit Sack und Pack zieht sie von Nürnberg nach Ostfriesland – und stellt fest, dass erstmal gründlich saniert werden muss. Zum Glück kann sie auf die Hilfe einer patenten Rentner-Truppe und ihrer neuen Freunde Rieke und Joost zählen. Schnell rückt der Termin zur Neueröffnung der „Wunderkiste“ näher, doch immer wieder kommt es zu gemeinen Sabotageakten. Missgönnt jemand Franzi ihren Traum? Eins ist jedoch klar: Aufgeben gilt nicht!

     

    Meine Meinung:
    Dies war der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen habe und ich habe mich selten beim Lesen so wohl gefühlt.
    Die Story war so wundervoll leichtlebig und humorvoll, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
    Allein die Aufmachung der Printausgabe hat mich mehr als begeistert. Das wunderschöne Cover in rosa und die gehäkelten Tierchen auf der Fensterbank haben meine Neugierde geweckt. Durch das ganze Buch hinweg spannt sich an dem unteren Seitenrand ein Wollfaden und am Ende der Kapitel war immer eine kleine Notiz angeheftet, mit dem Hinweis, auf welcher Seite man die jeweiligen Beschreibungen der Handarbeiten findet. Mal etwas anderes und ich war sehr begeistert, denn es machte richtig Spaß, durch die Seiten zu blättern.

    Franzi und auch fast alle anderen Charaktere waren mir so sympathisch und ich wäre sehr gerne mit Franzi zusammen in diese wunderbare Straße in Ostfriesland gezogen.
    Wie Franzi für den Handarbeitsladen kämpfte und alles daransetzte, die Neueröffnung zu meistern, hat mich überaus fasziniert und ich hätte zu gerne mit angepackt. Aber immer wieder wurden ihr von außen Steine in den Weg gelegt.

    Der Schreibstil von Steffi Hochfellner war farbenfroh und ich sah die Charaktere dieser Straße förmlich vor mir.
    Wer Bücher liebt, die mit Handarbeiten zu tun haben, einen wundervollen leichten Roman lesen möchte, der aber trotzdem mit Spannung gespickt ist, dem lege ich dieses Buch unbedingt ans Herz.

    Er hat von mir 5 von 5 Sterne bekommen und es wird sicherlich nicht der letzte Roman sein, den ich von der Autorin lese.
    Eine klare Leseempfehlung!!!

  5. Cover des Buches The Green Life: Der Wohn-Guide für ein nachhaltiges Leben (ISBN: 9783791386416)
    Marion Hellweg

    The Green Life: Der Wohn-Guide für ein nachhaltiges Leben

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Arh

     Das Buchcover und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht.

    Nachhaltig wohnen, zurück zur Natur ist das umfassende Thema des Buches. Verschiedene Personen/Familien laden den Leser zu sich nach Hause ein und stellen ihre Häuser/Wohnräume vor. Es geht ua. nach Australien und Dänemark. Die vielen Fotos sind sehr schön, die Texte nicht zu lang und aufs Wesentliche beschränkt.

    Alle Einrichtungen ähneln sich irgendwie, viel weiß, viel Holz. Die Richtung geht ins Minimalistische, je weniger "Krempel" desto besser. Die Ideen sind teils sehr gut, aber auch etwas teuer. Nicht jeder kann sich einen selbstgeschreinerten Tisch leisten. Man bekommt tolle Anregungen, alte Dinge wiederzuverwenden, selber zu basteln, zu häkeln... Es gibt eine Materialkunde, DIY Projekte, eine Liste der onlineshops/Händler.

    Das Buch bietet auf jeden Fall eine Menge Anregungen und macht Lust sein Zuhause mal zu entrümpeln und umzugestalten...weniger ist mehr. Wem das nötige Kleingeld fehlt, der muss selber handwerklich tätig werden. Wobei ich einige Dinge aus dem schwedischen Möbelhaus in den Räumen gesehen habe, die sich jeder leisten kann.

    Ein schöner Ratgeber, den man immer wieder zur Hand nehmen und sich inspirieren lassen kann.

  6. Cover des Buches Fräulein Grüns wilde Getränke aus der Natur (ISBN: 9783710402753)
    Karina Nouman

    Fräulein Grüns wilde Getränke aus der Natur

     (3)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Damit stoße ich mit Ihnen an – auf eine wunderbare vielfältige Geschmacksexplosion mit meinenn Getränken aus der Natur.*


    Warum sollte man bei dem Überangebot an Limonaden und Co. Getränke selbst zubereiten? Hier findet man eine Vielzahl an guten Gründen dafür. Von Getränken mit Zucker und Getränkezucker zum Aufspritzen über Getränke mit Zuckeralternativen zu aufgepepptem Wasser – im Buch finden sich dazu 29 Rezepte für Getränke aus Wald, Wiese und Garten. 



    Die Autorin hält sich nicht mit einer langen theoretischen Einleitung auf. Das Vorwort hält ein Plädoyer aufs Selbermachen, doch dann steigt das Buch direkt mit den Rezepten ein. Dabei wird zu jedem davon eine kleine einstimmende Einleitung gegeben. Zusammen mit sehr ansprechenden Bildern gibt sie bereits die passende Stimmung zum Getränk. Diese sind sehr einfach nachzumachen, da meist wenige Zutaten nötig – und diese auch auswechselbar – sind. 


    Der erste Teil – Getränke mit Zucker – widmet sich den Sirupen. Fruchtsirupe sind wohl den meisten bekannt. Hier findet man aber eher Rezepte mit Kräutern. Mit dabei sind auch einige erfrischende Sprudel (die durch Essigzugabe gären). Nicht nur hier war ich überrascht, wie viel Neues mir das Buch bot, obwohl ich schon länger sowohl Sirup als auch Sprudel selbst herstelle. Besonders überzeugen konnten mich die Getränkezucker, die mit Wasser zu aufgespritzt werden können, da diese Idee für mich ganz neu war und sich hier so manche Varianten davon finden. Zudem fand ich die Mischung aus Vorratshaltung (wie die Sirupe) und sommerlich-erfrischende Getränke zum Sofortgenießen interessant. Ausgewogen erschien mir die Auswahl an Früchten, Kräutern aus dem Garten und solchen, die man erst sammeln muss. 


    Fazit: Die Aufmachung des Rezeptbüchleins ist schon sehr ansprechend. So manches habe ich bereits ausprobiert und bin begeistert. Ich kann das Buch nur empfehlen!

  7. Cover des Buches Einfach natürlich (ISBN: 9783702509972)
    Doris Kern

    Einfach natürlich

     (3)
    Aktuelle Rezension von: vicky_1990

    'Einfach natürlich - Selbstgemachtes zum ♥ Riechen ♥ Schmecken ♥ Dekorieren' ist ein Sachbuch der Autorin und Bloggerin Doris Kern. Das Cover ist schön gestaltet und auch die Extras (Sammelkalender und Etiketten) sind nett, vor allem den Sammelkalender fand ich persönlich ganz toll! So ist er nicht nur im Buch abgebildet sondern man hat auch noch extra einen.

    Es beginnt mit Basisrezepten zu Tinkturen, Ölauszügen und -mazeraten sowie kurzen Erklärungen zu kosmetischen Inhaltsstoffen. Außerdem wird auch die Salben- und Cremeherstellung erklärt. Danach folgen die vier Jahreszeiten, mit Pflanzen die zur jeweiligen Zeit zu finden sind. Jede Pflanze wird kurz erklärt und umfasst mehrere Rezepte bzw. Verwendungsmöglichkeiten. Untermalt wird alles durch wunderbare Bilder. Überhaupt finde ich das ganze Buch sehr gelungen, es ist gut gegliedert, übersichtlich aufgebaut und schön bebildert, auch die farbliche Gestaltung ist sehr stimmig.


    Hier gibt es auf jeden Fall auch etwas für Anfänger, wie zum Beispiel die Rezepte welche Gänseblümchen und Löwenzahn verwenden - denn die erkennt ja jeder ;-) Aber auch Fortgeschrittene kommen bestimmt auf ihre Kosten! Mich haben die Rezepte zu Bärlauch, Brennnessel, Knospen, Lavendel, Ringelblumen sowie die verschiedenen Tee- und Räuchermischung sehr begeistert. Auch die Beinwell- und Pechsalbe haben es mir angetan - beides muss ich im Herbst unbedingt ausprobieren, denn ich bin bereits seit längerem auf der Suche nach guten, und vor allem verständlichen Rezepten, für diese beiden Salben! Die Pechsalbe von Doris Kern steht bereits seit ich 'Aromatischer Wald' gelesen habe auf meiner Wunschliste.

    Die Sammelhinweise fand ich sehr gut. Man muss immer vorsichtig sein und soll nur jene Pflanzen sammeln, die man auch kennt! Das hab ich bisher auch so gemacht. Ich persönlich baue etwas, das ich noch nicht kenne, auch gerne mal im eigenen Garten an damit ich es ‘kontrolliert‘ kennen lernen kann – oder schaue es mir beim Gärtner oder einer anderen vertrauenswürdigen Person in echt an, bevor ich es in der Natur sammle. Die Hinweise wie man mit Wurzeln umgeht fand ich auch sehr hilfreich, solche habe ich mir bisher noch nicht zugetraut zu sammeln - aber ich werde das heuer im Herbst vielleicht mal probieren!

    Die Dekoideen finde ich auch wunderbar, Seedbombs und Lavendelstäbe habe ich bereits verschenkt und beides ist sehr gut angekommen. Durch die Blätterrosen und das Kürbisgesteck kann ich auch im Herbst unser Haus verschönern. Mit dem Gewürzkranz, dem Eiswindlicht und dem Salzteig habe ich bereits einige Ideen für meinen nächsten Weihnachtsschmuck gefunden. Den Abschnitt 'Erkältung, Husten & Co.' fand ich auch gut, da kann man bestimmt einiges davon brauchen wenn die kalte Jahreszeit kommt.

    Ich konnte bereits einige Dinge aus dem Buch ausprobieren. Aber bei weitem nicht alles, das Buch wird mich also bestimmt noch lange begleiten. Dank der Erklärung der Autorin habe ich endlich die Wasser- und Fettphase bei Cremen verstanden und mir ist die Herstellung nach vielen Versuchen nun endlich das erste Mal, wie gewünscht, geglückt - VIELEN DANK!


    Fazit: Doris Kern hat hier ein sehr umfassendes Werk geschaffen. Nebenbei sieht es auch noch wunderschön aus und ist gut um kurz mal etwas nachzuschlagen. Ich denke es wird mein 'Standardwerk' für Natürliches durch alle Jahreszeiten! Die Anleitungen sind alle ausführlich und verständlich erklärt aber dennoch so kurz wie möglich gehalten. Hier findet bestimmt jeder etwas das er gerne machen will - ich kann nur sagen meine Will-ich-machen-Liste ist jetzt sehr viel länger!

  8. Cover des Buches Das kleine Buch: Natürlich schön mit der Kraft der Natur (ISBN: 9783710402777)
    Elisabeth Teufner

    Das kleine Buch: Natürlich schön mit der Kraft der Natur

     (2)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Weniger ist mehr und je natürlicher umso besser für meine Haut und die Umwelt.*


    Mit einfachen Rezepten die Kraft der Natur für die eigene Schönheit nutzen. In diesem „kleinen Buch“ finden sich Anleitungen für die Haar-, Gesichts-, Zahn- und Körperpflege. Shampoo, Haarparfum, Creme, Zahnpasta, Deo, Badepralinen, Deos – die Rezepte sind vielfältig und decken den Bereich Körperpflege gut ab. 



    In der Reihe „Servus – Das kleine Buch“ habe ich schon viele Tipps und Ideen rund um das Selbermachen gefunden. Auch hier zeigt sich der Charakter der Reihe wieder. Die Zutaten sind nicht exotisch, sondern in Haus und Garten zu finden. Die Rezepte – besonders die Zutaten aus der Natur – lassen sich variieren. Im zweiten Teil des Buches finden sich kurze Infos zu den Wirkstoffen, sodass man diese den eigenen Bedürfnissen anpassen kann. Dazu passt auch das einleitende Basisrezept für ein Auszugsöl, das mit den unterschiedlichsten Pflanzen hergestellt werden kann. 


    In der Einleitung wird erwähnt, dass sich die Tipps hier sowohl für Anfängerinnen als auch für Fortgeschrittene eignen. Dem kann ich nur zustimmen. Die Rezepte sind einfach gehalten, sodass sich auch jene an ihnen ausprobieren können, für die das Ganze Neuland ist. Ich für meinen Teil habe schon Erfahrung mit selbsthergestellter Naturkosmetik – und habe doch noch so manches Rezept gefunden, das mir ganz neu bzw. in seiner Variation noch nicht bekannt war. 


    Fazit: Vielleicht erwartet man sich von einem „kleinen Buch“ keine großartige Behandlung des Themas – ich empfand die Zusammenstellung der Rezepte aber besonders durch die Variationen als umfangreich und das Hintergrundwissen als genau passend. Ein guter Einstieg ins Thema, der auch erfahrenere Selbermacherinnen anspricht. 


  9. Cover des Buches Meine kleine Cityfarm (ISBN: 9783404606573)
    Novella Carpenter

    Meine kleine Cityfarm

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Novella Carpenter zieht nach Oakland. In eine Gegend, von der ihr nach ganzem Herzen abgeraten wurde und die für sie doch als goldrichtig erschien. Zwar muss man mit Schießereien rechnen oder damit, dass wilde Jugendliche das Auto kurzschließen, um damit eine Spritztour zu machen. Aber auf Grund des schlechten Rufs gibt es auch viele unbebaute Grundstücke. Auf denen fühlt sich Carpenter pudelwohl und beginnt, dort illegal einen Garten anzulegen. Sie fängt an mit Bienen und Hühnern, die kurz darauf mit einem Päckchen voller Enten, Truthähnen und Gänsen ergänzt werden. Carpenter beschreibt sich selbst als "armen Schlucker mit drei schlecht bezahlten Jobs und ohne Krankenversicherung", der sich gutes Essen kaum leisten kann. Was liegt also näher, als sich um das Essen selber zu kümmern? Ihr gehört das Land nicht, aber sie pflanzt Mais, Tomaten, Basilikum, Kürbisse, Gurken, Karotten, Salate und vieles mehr. Sie erhält sogar das OK des Grundstückbesitzers, der sich das Treiben eines Tages unangekündigt anschaut. Carpenter liest Gartenbücher aus allen Epochen, holt sich Ratschläge, improvisiert und baut ihre Farm aus. Wie die Großmutter und die Hippie-Mutter will sie eine "echte Verbindung zu ihrem Essen" spüren und das auf keinen Fall aufgeben, nur weil sie in der Großstadt lebt. Überraschenderweise entdeckt sie in der Umgebung noch einige andere Farmer, darunter Willow, mit der sie sich immer wieder austauscht (und die sich im Gegensatz zu Carpenter selbst Besitzerin des Gartengrundstücks ist). Bei der Tiernahrung profitiert Carpenter vom nahen Chinatown, wo sie die Mülltonnen zahlreicher Restaurants nach Futter für die Tiere durchsuchen können. Sie bekommt ziemlich schnell mit, wo sie wirklich frische Nahrung für die Kaninchen und Schweine herbekommt und auch, mit welchen Produkten sie den Geschmack der Tiere am besten trifft. Carpenter schildert immer wieder sehr ausführlich, was sie alles an Gartenarbeiten erledigt oder wie sie die Tiere groß zieht, wo sie sich als ahnungslos erweist und wo sie sich zügig in Sachliteratur einliest, um nicht zu scheitern. In dieser Hinsicht ist das Buch für Interessierte eine kleine Fundgrube, denn da kommt einiges an Literatur zusammen. Die Bibliografie am Ende des Buches listet alles nochmals auf unter den Rubriken Bauernhof, Garten, Küche und Bibliothek. Carpenter tauscht Essen mit anderen aus, um den Speiseplan zu vergrößern, stiftet Salat für eine Jugendorganisation und probiert, sich einen Monat lang von ihren eigenen Erträgen zu ernähren. Ein Monat, in dem sie ziemlich hungert, weil im Garten Schädlinge einfinden und einiges runinieren, was sie für sich fest eingeplant hatte. Da muss letztlich die Innendekoration in Gestalt eines Gebindes von Maiskolben als Nahrung herhalten, damit sie daraus Mehl gewinnen kann. Sie befasst sich auch mit der Schlachtung der Tiere selbst und kann, bis auf die Schweine, alles selber erledigen. Was das Buch für mich sehr interessant gemacht hat, war neben der detaillierten Schilderung aller Farmtätigkeiten die besondere Rahmenbedingung, unter der Carpenter ihre Farm führte: Brachgelände, mitten im Ghetto, das ihr nicht einmal gehörte. Während das Farmleben per se eine Herausforderung ist, die nicht wirklich selten ist, trifft das für den illegalen Farmunterhalt sehr wohl zu. Dass sich jemand auf dieses Abenteuer einlässt, hat mich fasziniert. Carpenter wusste immer, dass ihr Projekt früher oder später würde enden müssen (was sich zum Schluss auch wirklich andeutet). Aber sie hat es getan und bilanziert ihre Zeit als Cityfarmerin selbstbewusst und positiv: "Es war traurig, das schon, aber ich wusste, dass ich, wohin ich auch ging, weiterhin meine eigene Nahrung anbauen, Tiere aufziehen und das Leben an Orten hegen und pflegen würde, die andere Leute für tot hielten." Und ja, sie macht weiter und bloggt unter Ghost Town Farm über ihre Farmleidenschaft.
  10. Cover des Buches Mein Sommerbuch (ISBN: 9783512040665)
    Claudia Mareth

    Mein Sommerbuch

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Hexchen123
    Ich liebe den Sommer! Blumen, Deko und Schnickschnack im Garten. Sich lauschige und gemütliche Ecken im Garten oder auf dem Balkon einrichten – gibt es was schöneres?

    Claudia Mareth hat mit ihrem Buch „Mein Sommerbuch“ bei mir genau ins Schwarze getroffen. Großartige Ideen mit wenig Geld umgesetzt. Duftende Ideen mit Blüten, ausrangiertes Geschirr wird liebevoll mit Kräutern bepflanzt, aus Stoffresten und Holzstücken werden herzerwärmende Einzelstücke. Die Bilder in diesem zauberhaften Buch sind Inspiration und ich könnte eigentlich den ganzen Tag nur etwas daraus nachmachen. Die Anleitungen sind klar und verständlich geschrieben, so dass wirklich jeder damit etwas anfangen kann.

    Viel Text findet man nicht, doch das ist auch gar nicht nötig. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, was hier auf jeden Fall zutrifft.

    Unterteilt ist das Buch in die folgenden Kapitel:

    Romantischer Sommer
    Bunter Sommer
    Sommerglück
    Sommerideen
    Rosensommer
    Sommer Grün-Weiß
    Kinder Sommer
    Top 12 für Balkon und Garten

    Ich kann wirklich nicht sagen, welches Kapitel mir am besten gefällt. Sie sind alle liebevoll gestaltet und in Szene gesetzt. Man bekommt einfach nur Lust raus zu gehen, den Außenbereich zu verschönern und zu genießen.

    Fazit

    Für alle Deko- und Sommerfans ein absolutes Muss. Man kann soviel mit ausrangierten oder übriggebliebenen Stücken erschaffen, oftmals reicht schon ein Eimer Farbe. Es macht immer wieder Spaß durch die Seiten zu bummeln und sich neu zu inspirieren.
  11. Cover des Buches Patchwork (ISBN: 9783473423064)
    Alice Timmins

    Patchwork

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Was krabbelt denn da? Kindernaturführer (ISBN: 9783440172421)
  13. Cover des Buches Das große kleine Buch: Einfach gut einkochen (ISBN: 9783710401589)
    Ruckser Elisabeth

    Das große kleine Buch: Einfach gut einkochen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry

    In diesem kleinen Büchlein finden sich auf nur 70 Seiten eine ganze Menge Informationen rund ums Einkochen. Vom Zucker über die Gläser bis zu den fünf goldenen Einkochregeln ist alles Wichtige zu lesen, bevor es mit wunderbaren und ausgefallenen Rezepten losgeht.

     

    Für viele Nicht-Österreicher gibt es ein paar fremde Ausdrücke, aber gerade die machen für mich so viel vom Charme dieses Büchleins aus. Es bereichert meine Kochbuchsammlung mit typisch österreichischen Rezepten und meine Vorratskammer mit unbeschreiblich leckeren selbstgemachten „Konserven“.  Auch Likörchen finden sich in der Rezeptsammlung und der Kirschlikör ist besonders lecker bzw. trifft meinen Geschmack einfach perfekt. Den Lavendelblütenzucker werde ich im Sommer auch ausprobieren und ich bin schon jetzt sehr gespannt!

     

    Die Rezepte sind übersichtlich gegliedert und so beschrieben, dass man sie sofort nacharbeiten kann.  Die Kriecherl hab ich hierzulande leider noch nicht finden können, aber das Rezept klingt mehr als verlockend. Der Veilchensirup muss in meiner Küche auch unbedingt hergestellt werden – wenn ich es im Frühling schaffe, 300 Gramm Veilchenblätter zu sammeln!

     

    Die Vielfalt der Rezepte ist enorm, keins ist langweilig, alle sprechen mich an. So klein das Büchlein ist, so großartig ist es! Es macht Spaß, darin zu blättern und zu lesen und man möchte am liebsten alles sofort nacharbeiten! Das Büchlein ist für einen selbst, aber auch als Mitbringsel für Einkochfans bestens geeignet. In seiner Geschenkbuch-Größe ist es besonders praktisch und passt bestens ins Küchenregal.

     

    Für so viel Freude am Buch muss ich die vollen fünf Sterne vergeben!

  14. Cover des Buches Das große kleine Buch: Heilsalben aus Wald und Wiese (ISBN: 9783710401770)
    Gabriela Nedoma

    Das große kleine Buch: Heilsalben aus Wald und Wiese

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Flatter

    Zum Inhalt: Klappentext

    Selbst gemachte Heilsalben mit Kräutern, Wurzeln und Harzen werden in der Volksmedizin seit Generationen verwendet, um kleine Wehwehchen rasch und zuverlässig zu lindern. Die Grüne-Kosmetik-Expertin Gabriela Nedoma zeigt Ihnen, wie sie bewährte Salbenklassiker ganz einfach selbst herstellen können. Die frischen Zutaten, die sie für die einzelnen Rezepturen benötigen, können sie selbst in der schier unerschöpflichen Wald- und Wiesenapotheke sammeln. Mit 25 Rezepten für Einstiger und Fortgeschrittene!


    Meine Meinung:

    Wieder mal ein toller kleiner Ratgeber. Wir erfahren hier viele interessante Dinge. Was sind Salben? 

    Wissenswertes für den Einkauf, Rohstoffe für die Herstellung von Salben. Vorbereitung der Pflanzen vor der Extraktion. Wir lernen wir man Ringelblumensalbe, Johanniskrautsalbe oder auch die schmerzstillende Bilsenkrautsalbe herstellt. Schritt für Schritt Anleitungen machen es uns wirklich einfach. Tolle Bilder ergänzen zudem die Rezepte. Auch ist genau beschrieben, für was die Salben ihre Wirkung verbreiten.


    Cover:

    Sehr ansprechendes Cover, bei dem man direkt Lust bekommt, gleich loszulegen und seine eigenen Salben herzustellen.


    Fazit:

    Toller, kleiner, handlicher Ratgeber. Die Salben sind auch wunderbare Geschenke für liebe Freunde.

  15. Cover des Buches Mach's selbst (ISBN: 9783407753632)
    Sonja Eismann

    Mach's selbst

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Zitronengras und Rosenduft (ISBN: 9783799502375)
    Ira König

    Zitronengras und Rosenduft

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ati
    Die diplomierte Umwelt- und Gesundheitspädagogin, freie Food-Journalistin und Autorin Ira König war unter anderem für die Heinrich Bauer Media Group und das Verlagshaus Gruner und Jahr tätig. Bisher war mir ihr Name von diversen GU-Kochbüchern ein Begriff. Tatsächlich kamen seit 2009 unter anderem auch Bücher über den Klatschmohn-Verlag heraus. Oder über den Thorbecke Verlag. Ein Titel aus seinem Verlagsprogramm liegt gerade vor mir. Obwohl es nicht ums Essen geht, enthält es Rezepte und es darf fleißig gerührt oder geknetet und gewissermaßen abgeschmeckt werden. Gleich vorab: Zitronengras und Rosenduft ist eines der Bücher, das ich künftig sicher noch öfter zur Hand nehme, weil kleine Mitbringsel Freude bereiten und ich immer auf der Suche nach solchen bin. Die Autorin beschäftigt sich darin mit dem Thema Seife, Raumduft & Co. selber machen. Die Gewichtung liegt dabei auf Seifenideen, die in Form von Kugeln, Pralinen, Blöcken, gegossen oder geknetet, als duftender Eyecatcher, Gebrauchsgegenstand oder als Kinderspielseife vorgestellt werden. Etwa gleich viele Seiten nehmen dann noch Anregungen für Massageöle, Badezusätze auf Meersalzbasis, Duschbäder, Potpourris und Duftsäckchen ein. Ganzseitige Fotos runden das Buch zusammen mit einem Register ab. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist, dass die Anleitungen nicht einfach schwarz auf weiß gedruckt wurden, sondern unterschiedlich farbig. Abbildungen kleiner Seifenblasen unterstreichen die liebevolle Aufmachung des Buches. Egal worum es sich letztlich handelt: Allen umgesetzten Ideen gemeinsam dürfte neben der Freude am Nachmachen, am Verschenken oder beschenkt werden auch der olfaktorische Genuss und die positiven Auswirkungen auf unser limbisches System sein. Immerhin können Gerüche motivieren und die Stimmung aufhellen, beruhigen, entspannen oder beleben. Wir verbinden Emotionen damit. Sie können auch unser Gedächtnis unterstützen. Optische Leckerbissen sind die Anregungen allemal, egal ob ein Farbstoff verwendet wurde oder nicht. Manches Foto im Buch, wie etwa das der Mandel-Tonkabohnen-Muffins, sieht so appetitlich aus, dass zu hoffen bleibt, dass niemand aus Versehen hineinbeißt. Anderes lässt sich auf Anhieb als Seifenstück identifizieren. Der Sinn einer Müsliseife hat sich mir zugegebenermaßen noch nicht so richtig erschlossen. Vielleicht verbirgt sich ja ein Peelingeffekt dahinter. Andererseits sind manche Seifen grundsätzlich zu schön, um einfach zum Händewaschen benutzt zu werden und dienen als duftende Deko. Eine harmonische Abstimmung der einzelnen Rezepte verhindert, dass ein zu großes Geruchswirrwar entsteht. Obwohl Gerüche sehr positiv auf uns wirken, kann bei manchen natürlich auch eher das Gegenteil eintreten. Die Autorin schlägt bei vielen der Rezepte naturreine Öle vor (also solche, die zu 100% aus der namensgebenden Pflanze gewonnen werden). Wer beim Kauf ätherischer Öle zudem auf Qualität (etwa das g&a-Zeichen) achtet und völlig auf künstliche Aromen verzichtet, kann gegenteilige Wirkungen vermeiden. Die Seifenrezepte sind nicht zum selbst sieden, sondern werden mit Seifenflocken oder Gießseife hergestellt. Teilweise kommen, wie bereits erwähnt, Farbstoffe zum Einsatz. Das in den Duschbädern vorgeschlagene Betain ist ein mildes Waschtensid, das universell für alle Hauttypen geeignet ist. Hier finden auch natürliche Geldbildner Anwendung. Während das Durchblättern des Buches zum Nachmachen verführt, birgt das Nachmachen der Rezepte Suchtpotenzial. Vermutlich werden mich bald alle verfluchen, wenn ich mit neuen Seifenstückchen oder Badesalzen ankomme. Doch probieren lohnt. Meine persönlichen Favoriten sind die frischen Zitruskugeln und die Honig-Hafermilchkugeln, die ich praktischerweise mit der Hand formen kann. Auch die im Buch enthaltenen Massageöle habe ich samt und sonders angemischt und ausprobiert. Das Echo war durchweg positiv. Die Zutatenlisten sind nicht sehr groß, sodass sowohl für größere als auch kleinere Geldbeutel entsprechende Anregungen dabei sind. Die Zutaten insgesamt sind leicht erhältlich. Man findet sie teilweise im eigenen Haushalt (inkl. Garten oder Balkon) und der Natur, aber auch in Apotheken, teils in Supermärkten oder Drogerien und teils in Bastelgeschäften oder dem Internet. Die Anleitungen selbst sind in aller Kürze anschaulich und leicht nachvollziehbar beschrieben. Insgesamt betrachtet sind sie auch gut dazu geeignet, sie mit Kindern zusammen umzusetzen. Fazit: Ich bin mir nicht sicher, ob ich glücklich darüber wäre, wenn das Buch bezüglich der Anregungen dicker ausgefallen wäre (einfach weil mein Bekannten-, Freundes- und Verwandtenkreis dann doch zu klein ist). Worüber ich mir jedoch sicher bin, ist die liebevolle Gestaltung des Buches. Die darin enthaltenen Anregungen werde ich künftig mit Sicherheit noch öfter nachmachen. Was mir persönlich jedoch ein wenig fehlt, ist eine Beschreibung der Wirkung der verwendeten Düfte. Das hätte das Ganze perfekt abgerundet. Copyright ©, 2013 Antje Jürgens (AJ)
  17. Cover des Buches Das kleine Buch: Harz- und Pechsalben (ISBN: 9783710402692)
    Karin Buchart

    Das kleine Buch: Harz- und Pechsalben

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    Ich kenne Harz- und Pechsalben aus meiner Kindheit, musste ich mir diese oftmals auftragen lassen. Gegen meinen Willen, versteht sich. Damals hatte ich auch noch nicht das Wissen um deren Heilkraft, doch mittlerweile verstehe ich die Handlungsweise meiner Eltern nur zu gut. Heute ist es leider nicht mehr Usus, solche Traditionen an die nächste Generation weiterzugeben. Doch zum Glück gibt es Autorinnen wie Karin Buchart, die es verstehen, die Leser wieder für Naturheilmittel zu begeistern (und sich somit den einen oder anderen Gang zur Apotheke zu ersparen). Unser Körper wird es uns danken.

     

    Dieses Mal darf ich in einen Bereich der Naturheilkunde eintauchen, den ich jahrelang verdrängt hatte. Ich bin dankbar dafür, dass ich nun wieder ein wenig an dieses Wundermittel erinnert werde und habe das Durchblättern sehr genossen.

     

    Wir erfahren einiges über das Sammeln von Harz und Pech ohne den Baum zu verletzen, lesen über die Selbstheilungskräfte der Bäume, die Verwendung von Koipech und die heilende Kraft der Harze. Wie gewohnt wird die Zubereitung genauestens beschrieben und durch diverse Fotos ergänzt. In der Rezeptesammlung finden sich die unterschiedlichsten Verwendungsvariationen – für die Wundheilung, Gelenke, als Fußbalsam oder auch bei Erkältung sowie Verspannungen können diese Mittelchen eingesetzt werden.

     

    Auf jeden Fall lohnt es sich einen Blick in dieses Büchlein zu werfen, um sich an der Herstellung und Verwendung dieser Besonderheiten zu versuchen. 5 Sterne

  18. Cover des Buches Naturkosmetik einfach selbst gemacht (ISBN: 9783800103836)
    Cosima Bellersen Quirini

    Naturkosmetik einfach selbst gemacht

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Sommerregen

    Cosima Bellersen Quirini konnte mich mit ihren vorherigen Büchern absolut überzeugen, sodass diese zu einem geliebten Bestandteil meines Bücherregals zählen. Als ich dann auf ihr Buch zu Naturkosmetik stieß, war ich sehr gespannt. Zu wissen, was in der verwendeten Kosmetik enthalten ist, wünschen sich wie ich mittlerweile viele Verbraucher. Dass das Selbermachen gar nicht so aufwendig, kompliziert oder teuer ist, ist den meisten jedoch nicht bewusst. Und dann gibt es ja noch einen weiteren sehr wichtigen Faktor: Es macht richtig Spaß.

    Das Beste aus der Natur gibt es in diesem Buch in verschiedenen Bereichen: Gesicht und Augen, Lippenpflege, Körperpflege und -reinigung, Baby- und Kinderpflege, Haarpflege, Hände und Füße, Zahnpflege, Sonnenschutz, Wund- und Heilsalben sowie Seifen. 170 Rezepturen, welche individuell auf die eigenen Bedürfnisse abwandelbar sind, werden gezeigt. Bei den einzelnen Rezepten finden sich Tabellen mit verschiedenen Hauttypen oder Ähnlichem, damit sich die Produkte leicht anpassen lassen. Dagegen hat Kosmetik von der Stange keine Chance. ;) Außerdem werden die wichtigsten Bestandteile vorgestellt, was animiert, selber frei zu experimentieren. Durch die ausführlichen Beschreibungen der Rohstoffe zum Schluss, lernt man zudem, welche Wirkung welcher Inhaltsstoff hat und kann selber Kombinationen zusammenstellen.
    Allerdings muss ich gestehen, dass ich bei einzelnen Zutaten das Gefühl hatte, dass sie eher hip und trendy als wirklich im Sinne der einfachen Naturkosmetik wirklich von Nöten sind - z. B.: Mangobutter, Wollwachsalkohole, Ceralan, Tegomuls, Fluidlecithin Super - hiervon werden nur minimalste Anteile benötigt, doch die Spannbreite der exotischen Inhaltsstoffe ist vielfältig. Manchmal wurde ich von solchen Inhaltsstoffen vom Nachmachen abgeschreckt.

    Alles in allem ist dies ein sehr ansprechendes Buch, in dem von Grundauf erklärt wird, was man bei der Herstellung eigener Kosmetik beachten sollte. Dass man verstehen lernt, welche Inhaltsstoffe welchen Effekt erzielen, halte ich für eine der Stärken dieses Werkes. Auch die Möglichkeit, die Produkte genau an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, gefällt mir sehr. Schade finde ich hingegen die teilweise exotischen Zutaten, bei denen ich mir nicht wirklich sicher bin, ob sie in dieser Art tatsächlich von Nöten sind. Von mir gibt es daher 4 von 5 möglichen Sternen!

  19. Cover des Buches Das große Stickbuch (ISBN: 9783332017977)
    Marie-Noelle Bayard

    Das große Stickbuch

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Papier verziert (ISBN: 9783258072029)
    Nathalie Delhaye

    Papier verziert

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Made at Home Vol. 2 - Frühjahr & Sommer (ISBN: 9783865288387)
    Tina Defaux

    Made at Home Vol. 2 - Frühjahr & Sommer

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Streiflicht
    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich überlege nun, mir auch das Vorgängerbuch, bei dem es um Herbst und Winter geht, zu kaufen. Made at home zeigt viele schöne, bunte Ideen, die zum Basteln und Dekorieren anregen. Da ich sehr gerne kreativ bin, habe ich mich sehr auf und über dieses Buch gefreut. Und es hat meine Erwartungen erfüllt.
    Zu allererst ist mir die praktische Spiralbindung aufgefallen, die es einfacher macht, das Buch offen zu halten. Das ist natürlich echt praktisch, wenn man beide Hände fürs Basteln braucht.
    Die Anleitungen sind einfach beschrieben und dadurch leicht verständlich. Viele schöne, bunte und detailreiche Bilder helfen ebenfalls weiter. Gut gefallen hat mir, dass es Ideen für zwischendrin gibt, aber auch solche, die einen länger beschäftigen. In einer Tabelle am Ende des Buches ist angegeben, welches Projekt etwa wieviel Zeit in Anspruch nimmt. Das finde ich echt praktisch.
    Ansonsten bietet das Buch auch Platz, um eigene Ideen aufzuschreiben.

    Insgesamt richtig toll, auch wenn mich nicht jede Idee überzeugt hat. Aber es finden sich viele schöne Anregungen und das Buch wird mich sicherlich noch lange begleiten. Da ich gerade das Nähen mit der Maschine lerne, ist der tolle Melonenrock mein Wunschprojekt für den Sommer.
  22. Cover des Buches Joghurt, Quark und Käse (ISBN: 9783818605186)
  23. Cover des Buches Grün macht schön (ISBN: 9783424631173)
    Chantal Sandjon

    Grün macht schön

     (2)
    Aktuelle Rezension von: TanteEvi

    Chantal Sandjon

    Anna Cavelius

    Grün macht schön

    ISBN-13: 978-3424631173

    192 Seiten

     

    In meinem Schrank tummelt sich das ein oder andere ?Sachbuch? - ist das der richtige Begriff? Oder eher Ratgeber? Oder Lifestylebuch? Mir fällt es schwer hier die richtige Bezeichnung zu finden. Auf alle Fälle mag ich Bücher, die schön gestaltet sind und sich bestimmten Sachthemen widmen. Meine Favoriten hier sind Beautythemen, Rezepte und Lifestylethemen. Ist das Buch dann auch noch schön gestaltet: schöne Fotos, ansprechende Schriften und interessanter Schreibstil, dann gibt es eigentlich kaum einen Grund, warum dieser Ratgeber nicht bei mir einziehen sollte.  Beim stöbern durch die neuesten Ratgeber bin ich auf das Buch Grün macht schön gestoßen.

    Das Buch wurde von Chantal Sandjon geschrieben. Im Klappentext wird sie folgendermaßen beschrieben: "Sie glaubt an die Kraft von Grünzeug und ist überzeugter Rohkostfan." Hört sich ja schon mal nett an! Unterstützt wurde sie von Anna Cavelius, einer Philosophin. Grün macht schön, ist auf den ersten Blick schon einmal ein sehr liebevoll und hübsch gestaltetes Buch. Daher hat es in diesem Punkt schon einmal aufgetrumpft und der Weg in mein Bücherregal war geebnet. Aber auch die  Themen sind wirklich gut ausgewählt und regen an, einen nachhaltigeren Lebensstil anzustreben. Dabei werden Tipps und Ideen vermittelt, die keinesfalls dogmatisch sind, sondern liebevolle Anstupser in eine grünere Richtung. Das Buch gliedert sich in die folgenden Kapitel:

     

    Bin ich schön 

    Nutrition: Grün macht schön- von innen

    Care: Grün macht schön- von außen

    Mind & Spirit: Grün macht schön- glücklich 

    Beauty Programm: Drei Tage grün entgiften, sich pflegen, essen und leben mit Genuss

     

    Im ersten Kapitel bekommt man unter anderem eine kleine Kräuterkunde mit auf den Weg gegeben: Wo kann ich bestimmte Kräuter in der Natur finden? Wie baue ich diese selber an? Dazu gibt es zu einigen Kräutern einen kleinen Steckbrief. Sowas mag ich sehr gerne! Kleine Steckbriefe zu Dingen. Kurze Infos auf einen Blick, die man immer mal wieder schnell nachlesen kann. Weiter werden verschiedene grüne Lebensmittel vorgestellt, erklärt und anschließend Verarbeitungsmöglichkeiten aufgezeigt. 

    Das zweite Kapitel ist mein absolutes Lieblingskapitel. Ich liebe Kosmetik und braue  zwischendurch auch immer einmal meine eigenen Tinkturen. In diesem Kapitel werden die Inhaltsstoffe von konventionellen Kosmetika unter die Lupe genommen und erklärt. Außerdem findet man eine Vielzahl von Rezepten für die Herstellung der eigenen Kosmetik. 

    Im dritten Kapitel dreht sich alles um die eigene Lebenseinstellung. Wie definiert sich Glück? Was kann ich tun um glücklich zu sein? Hier findet man auch den ein oder anderen guten Tipp, wie man sich erden kann und somit etwas glücklicher wird...und natürlich grüner!

     Mir gefällt dieses Buch sehr gut. Abwechslungsreiche, interessante Themen rund um ein "grünes" Leben. Viele schöne Rezepte und Anregungen und alles ohne Bevormundet zu werden. Wirklich ein sehr empfehlenswertes Buch für Alle, die sich ein bisschen bewusster durchs Leben bewegen wollen.

     Alles Liebe,

    Eva


  24. Cover des Buches Grundkurs Socken stricken (ISBN: 9783898589253)
    Cat Bordhi

    Grundkurs Socken stricken

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden

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