Bücher mit dem Tag "selbstakzeptanz"
29 Bücher
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Der verwundete Krieger
(709)Aktuelle Rezension von: JasdinMit dem Band habe ich mich doch etwas schwer getan. Da war es wirklich gut, dass ich es im Tandem mit Band 5 gelesen habe, sonst hätte es sich für mich noch mehr gezogen. Es sind auch ein paar interessante Personen dazugekommen und Dinge passiert, aber größtenteils war es mir dann doch zu langatmig.
- Elly Blake
Fire & Frost, Band 2: Vom Feuer geküsst
(265)Aktuelle Rezension von: Sandra8811Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich hatte vor ca. 5 Jahren den ersten Band gelesen und nun die Folgebände günstig erstanden.Cover:
Auch dieses Cover ist sehr malerisch und fantasievoll. Die abgebildete Frau finde ich besser als beim ersten Band, allerdings ist sie nicht sooo toll. Die Bände passen sehr gut zueinander.Inhalt – Achtung, spoilert den ersten Band der Reihe:
Nachdem Ruby und Arcus den Thron zerstört und den Minax freigelassen haben, brauchen sie eine Strategie, wie sie ihr Königreich vor dem mordenden Wesen befreien können. Hierzu reist Ruby mit dem ersten anderen Fireblood den sie kennengelernt hat an den Hof der Feuerkönigin.Handlung und Thematik:
Bevor ich mich an dieses Buch gewagt habe, habe ich den ersten Teil nochmal quergelesen und war gleich wieder gehyped. Teil 2 geht genau da weiter wo der erste Teil aufhörte. Die Handlung ist einfach großartig und auch hier gab es wieder einige Überraschungen. Sie ist logisch aufgebaut und nachvollziehbar. Das Worldbuilding begeistert mich einfach. Der kritische Umgang mit Rassismus ist hier sehr gut umgesetzt.Charaktere:
Ruby kämpfte sich auch in diesem Teil wieder durch und war durchgängig sympathisch. Ich mag ihren Mut und ihre Bauchentscheidungen. Man erkennt nicht nur eine Entwicklung ihrer Fähigkeiten, sondern auch ihres Charakters. Schade finde ich, dass Arcus eher eine Nebenrolle hat. Kai wiederum ist mir zwar sympathisch, aber etwas zu aufdringlich. Er scheint noch große Geheimnisse zu haben. Es gibt noch einige weitere Charaktere, die von der Autorin liebevoll ausgestaltet wurden und sehr authentisch sind.Schreibstil:
In der Ich-Perspektive verfolgt man weiter Rubys Abenteuer und wird direkt mit ihr mitgerissen. Auch hier fand ich wieder besonders die Charakter-Beschreibungen sehr gelungen. Auch Elly Blakes Weltgestaltung und deren Beschreibungen fand ich beeindruckend. Die Geschichte ist sehr einfach, aber dennoch spannend geschrieben und die Seiten flogen nur so dahin. Ich wurde direkt süchtig und bin froh, dass ich den Abschlussband der Trilogie schon zuhause habe.Persönliche Gesamtbewertung:
Eine gelungene Fortsetzung der Trilogie. Ich bin begeistert vom Worldbuilding, den Charakteren und dem einfachen Schreibstil. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung für Jugendbuch- und Fantasy-Fans.Serien-Reihenfolge:
- Fire & Frost: Vom Eis berührt
- Fire & Frost: Vom Feuer geküsst
- Fire & Frost: Von der Dunkelheit geliebt - Sarina Bowen
The Ivy Years - Bevor wir fallen
(734)Aktuelle Rezension von: blue-jenSeit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Gleich an ihrem ersten Tag trifft sie auf Adam Hartley, der sich beim Eishockey das Bein gebrochen hat und deshalb im behindertengerechten Wohnheim einquartiert wurde - im Zimmer direkt gegenüber. Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Adam ist gutaussehend, lustig und schlau. Aber er hat eine Freundin. Und auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht - für sie beide gibt es keine Chance ...
Ich habe mich sehr auf die Reihe gefreut, da ich vor ewigen Zeiten mal ein Buch der Autorin gelesen hatte, dass mir wirklich gut gefallen hat. Besonders spannend fand ich den Plot, dass es nicht um den super Bad Boy und das schönste Mädchen des Campus ging, sondern die Personen diesmal relativ real wirkten.
Allerdings gefielen mir im Laufe des Buches einige Charaktere nicht mehr so gut, da sehr viele Klischees bedient wurden, z.B. Stacia. Ein reiches verwöhntes und verzogenes Prinzesschen. Auch Adam und corey waren teils etwas schwierig, da Adam manchmal wirkte als habe er gar keine Emotionen und Corey wirkte manchmal etwas zu taff. Auch fand ich manche Szenen im Umgang mit ihrer Behinderung etwas schwierig, da Sie doch recht schnell übergangen wurden. Vorallem Adams Idee an seinem Geburtstag ging für mich gar nicht.... das war absolut unnötig.
Dafür gefielen mit aber Dana und Daniel prima.
Ansonsten war es drumherum eine recht klassisches Campusliebesgeschichte.
Der Schreibstil war super, sodass ich das Buch alles in allem gerne gelesen habe und mich auch auf die Folgebände freue.
Daher 3,5 Sterne
- Ava Reed
Madly
(464)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BIch gebe zu, dass ich etwas gebraucht habe, um vollkommen in die Geschichte und zu den Charakteren zu finden. Aber sobald ich angekommen bin, konnte ich mich wunderbar in der Story fallen lassen. Die beiden Protagonisten sind toll beschrieben und auch mit dem ganz Umfeld - und mit den Nebencharakteren - macht das Buch super viel Spaß zu lesen. Es enthält sowohl leichte Momente und Humor, als auch romantische Szenen und tiefgründige Aspekte. Toll fand ich dabei auch, dass kein übermäßiges Drama aufgebaut wurde, sondern die Charaktere selbst zu sich und ihren Gefühlen stehen - oder dies lernen - und man ihren Charakter kennenlernen kann. Dazu ist das Buch in einem schönen flüssigen Schreibstil geschrieben.
- Sabine Steindor
Notiz an mich: Ich bin genug
(15)Aktuelle Rezension von: Katharina_CizekFühlst du dich manchmal, als würdest du nicht in diese Welt passen? Hast du das Gefühl, nicht richtig wahrgenommen zu werden oder nicht so zu sein, wie du sein solltest? Diese Gedanken sind nicht ungewöhnlich, aber sie entsprechen nicht der Wahrheit. Denn du bist genau richtig, so wie du bist! Sabine Steindors Buch hilft dir auf einfühlsame Weise dabei, Achtsamkeit und Mitgefühl für dich selbst zu entwickeln.
Zum Inhalt:
In diesem Buch zeigt dir Sabine Steindor, wie du lernst, dich selbst mit all deinen Facetten zu akzeptieren – mit all deinen Ecken und Kanten. Sie teilt wertvolle Tipps und Ratschläge, wie du mehr Zeit mit dir selbst verbringen kannst, um dich auf einer tieferen Ebene kennenzulernen. Das Buch besticht nicht nur durch wunderschöne Illustrationen und Grafiken, die die zentralen Inhalte auf den Punkt bringen, sondern auch durch kleine, praktische Übungen, die dich dazu einladen, Achtsamkeit zu praktizieren und dich selbst besser zu spüren. Reflexionsfragen und Seiten zum Ausfüllen helfen dir dabei, in einen achtsamen Dialog mit dir selbst zu treten und Schritt für Schritt zu mehr Selbstannahme zu gelangen.Ich bin begeistert von diesem Buch! Es ist nicht nur inhaltlich eine Bereicherung, sondern auch optisch ein kleines Kunstwerk. Mit seiner liebevollen Gestaltung ist es ein wahrer Schatz – von außen genauso wie von innen.
- Kristin Briana Otts
Shadow Dragon
(115)Aktuelle Rezension von: Ninja_TurtlesMeinung:
Der Schreibstil ist flüssig und ohne Holpersteine zu lesen. Das Wordbildung ist super gelungen!😎
Die Protagonisten haben eine gute Tiefe bekommen, sodass ich immer mitgefiebert habe, ob das denn alles so klappt, wie es klappen soll.
Kai, die Kämpferin, war mir von Anfang an sympathisch. Sie hat einfach etwas an sich, dass man lieben muss.❣️
Die Nebencharaktere kommen hier auch gut zur Geltung. Keiner war blass und ohne Tiefe. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. An manchen Stellen wird es brutal, aber das gehört hier dazu. Ging nur alles ziemlich schnell vonstatten. Und der Drache - der ist der Wahnsinn. Ich mochte den Shadow Dragon voll und ganz!❣️
Hier wird auch das Thema Selbstfindung und Selbstzweifel thematisiert, das fand ich gut.
Zur Geschichte werde ich nichts sagen, da ich hier nur spoilern würde. Verzeiht mir das also.😉
Fazit:
Ein Jugendbuch, das mich voll überzeugen konnte. Von der Kämpferin zur falschen Prinzessin bis hin zu ... Das verrate ich nicht.😉
- Alice Oseman
Loveless (deutsche Ausgabe)
(180)Aktuelle Rezension von: Janinezachariae"Loveless" von Alice Oseman ist ein wundervolles Buch über Selbstfindung und dass die Liebe viele Seiten hat.
Es geht nicht immer ausschließlich über die körperliche Anziehung oder dass man unbedingt Liebe empfinden muss.
Sie kann sich in den kleinen Dingen verstecken.
Georgia versteht sich selbst nicht und sieht um sich herum all die Pärchen.
Dabei glaubt sie, in einen Jungen verliebt zu sein. Aber ist das wirklich so?
Und was wäre, wenn sie sich in ein Mädchen verliebt?
Wie fühlt sich Verliebtsein an?
Alice Oseman hat eine wundervolle Geschichte geschrieben über die Vielfalt der Gefühle, der Liebe, der Emotionen und Gedanken.
Es ist die Geschichte über Träume, Wünsche, Ängste, der Suche nach sich selbst und dem Licht am Ende eines Tunnels voller düsterer Gedanken.
Dabei geht es nicht nur um Georgia, sondern auch um andere in ihrem Alter. Mit 18 steht die Welt offen. Doch was ist mit den Gefühlen? Müssen wir wirklich einem Schema folgen oder können wir einfach wir sein? Ohne ein Label? Mit Label? Mit all dem, was einen ausmacht?
Warum lesen Jugendliche nicht solche Bücher in der Schule?
Go for it. Follow your flow. Sei glücklich. Finde dich.
Aber pass dich ja in diese Gesellschaft an und wir stopfen dich direkt in eine Schublade?
Brich aus und finde deinen eigenen Weg.
"Loveless" von Alice Oseman ist eine wirklich wundervolle Geschichte, die mich beeindruckt hat! - Tamara Ireland Stone
Mit anderen Worten: ich
(110)Aktuelle Rezension von: Athene05Tolle Geschichte und Umgang mit den Zwangsgedanken und -handlungen der Protagonistin.
Interessante und unerwartete Wendung der Geschichte
- Julie Murphy
Dumplin'
(275)Aktuelle Rezension von: printbalanceInhaltsangabe:
Die 16-jährige Willowdean Dickson lebt gemeinsam mit ihrer exzentrischen Mutter Rosie und deren älterer Schwester Lucy in Clover City, einer ruhig gelegenen kleinen Stadt in Texas. Obwohl Will ein paar Pfunde zu viel auf ihren Hüften hat und somit nicht mehr ganz dem Schönheitsideal entspricht, fühlt sich der Teenager trotzdem in seiner Haut sichtlich wohl. Diese zufriedene Lebenseinstellung hat die Heranwachsende von ihrer Tante mit auf den Weg bekommen, sowie die tiefe Bewunderung für Dolly Parton.
Aber jetzt ist alles anders. Lucy, die zuletzt 225 Kilo wog und somit stark übergewichtig war, konnte zum Schluss nicht einmal mehr das Haus verlassen und starb mit nur 36 Jahren ganz unerwartet durch einen Herzinfarkt. Willowdean, die diesen schweren Verlust kaum verkraften kann ist am Boden zerstört. Ab sofort muss sie mit ihrer Mutter ganz allein zurecht kommen, die das komplette Gegenteil der Schülerin ist: Diszipliniert, schlank und einstige Schönheitskönigin des "Miss Teen Blue Bonnet"-Wettbewerbs, von dem sie mittlerweile den Vorstand übernommen hat. Während Willowdean bisher mit ihrer üppigen Figur rundum zufrieden war, kommen bei ihr seit dem Tod von Lucy allmählich erste Selbstzweifel. Bo, ein gut aussehender Junge im selben Alter zeigt scheinbar Interesse an der 16-jährigen. Eines abends lädt er Will spontan ein, mit ihm einen Meteoritenschauer am Himmel anzusehen. Als Bo der Heranwachsenden immer näher kommt und diese schlussendlich berührt, schämt sie sich zutiefst für ihre unförmige Figur. Dieses Schamgefühl verstärkt sich noch mehr, als ihre Mutter sie vor ihren gesamten Mitschülern mit dem Kosenamen "Dumplin" (z.dt. Knödel) anspricht. Während Lucy früher immer zwischen dem Mutter-Tochter-Duo vermittelt hat und somit jegliche Streitigkeiten im Keim erstickt wurden, spitzt sich die Lage nun immer weiter zu. Als Will beim Stöbern in Lucy's alten Sachen ein ausgefülltes Einschreibungsformular für den Schönheitswettbewerb findet, bei dem sie letztendlich doch nie teilgenommen hat, beschließt Will für Lucy diesen Schritt zu wagen.
So kommt es, dass die Schülerin über ihren Schatten springt und sich für die Misswahlen aufstellen lässt. Unterstützung erhält sie vorerst von ihrer besten Freundin Ellen und von drei weiteren Klassenkameradinnen, die ebenfalls nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen.
Eine Reise voller Selbstzweifel, Rückschläge und Erfolge warten auf Willowdean Dicksen...
Eigene Meinung:
"DUMPLIN - GO BIG OR GO HOME" ist der erste Teil einer Trilogie von Julie Murphy. Obwohl alle Bände bereits erschienen sind, wurde leider nur der Auftaktband ins Deutsche übersetzt. Willowdean Dickson alias "Dumplin" (z.dt. Knödel) ist die Heldin dieser Geschichte. Mit ein paar Pfunden zu viel auf den Rippen schleicht sich die 16-jährige mit ihrer selbstbewussten Art in die Herzen der Leser. Doch diese Charaktereigenschaft hat sie ihrer Tante Lucy zu verdanken, zu der sie eine besonders enge Beziehung pflegte. Die 36-jährige, die durch einen Herzinfarkt plötzlich und unerwartet verstarb, hinterlässt bei Will eine große Lücke. Denn durch deren Tod ist die Schülerin nun auf sich alleine gestellt. Während ihre Mutter Rosie den alljährlichen "Miss Teen Blue Bonnet"-Schönheitswettbewerb organisiert, wird Willowdean schmerzlich bewusst, wie sehr das Übergewicht zwischen Mutter und Tochter steht und deren Beziehung belastet.
Doch auch die Berührungen von ihrem Schwarm Bo entfachen erneut die unsichere Seite in Will, sodass sie es als regelrechtes Schicksal empfindet, dass sie beim Stöbern in Lucy's Unterlagen den nie abgeschickten Einschreibungsbogen für den Schönheitswettbewerb findet, der ihr eigenes Leben nun auf den Kopf stellen wird.
Dies war mein erstes Buch von Julie Murphy. Ihr Schreibstil ist flüssig und absolut unterhaltsam. Für mich ist dieser Jugendroman ein echtes Mutmachbuch. Der Leser erfährt sowohl von den Sorgen, Ängsten und Gedanken des Teenagers, zeigt aber auch, das Selbstbewusstsein und die Stärke die sie inisich trägt und damit alle Hemmungen überwindet. Hauptsächlich werden Themen wie Freundschaft, die erste große Liebe und Toleranz angesprochen die meiner Meinung nach genau auf den Punkt gebracht wurden
Seit 2018 gibt es zu dem Buch noch die Verfilmung.
Fazit: Dieser Roman ist einfach nur berührend, spannend, kraftvoll und absolut süchtig machend.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen - Wesley King
Sara auf der Suche nach Normal
(43)Aktuelle Rezension von: yoimbettiDa ich nur äußerst selten den Klappentext eines Buches lese, habe ich hier so etwas wie einen "gewöhnlichen Teenie-Roman" erwartet. Eine nette Geschichte über eine*n Jugendliche*n auf der Suche nach normal bzw. ihrer*seiner Individualität. Tja, so ganz unrecht hatte ich zwar nicht, aber im Zentrum des Buches steht etwas ganz anderes: Psychische Gesundheit. Sara, die Hauptfigur, hat mit ihren Krankheiten zu kämpfen - und wünscht sich nichts anderes als "normal" zu sein.
Die Thematik an sich hat mich damit schonmal positiv überrascht - und die Umsetzung noch mehr. Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine Bereicherung für jede*n Leser*in - es hilft, vielerlei Dinge (besser) zu verstehen, während es auch noch eine wunderschöne Geschichte erzählt. Eine Geschichte voller Figuren, die einem gleich ans Herz wachsen. Eine Geschichte, die einen mitfiebern lässt.
Danke für dieses Buch <3
- Samantha Joyce
Among the Stars
(90)Aktuelle Rezension von: charline_tdmIch hab das Buch jetzt zum zweiten Mal gelesen und wünschte mir jedes Mal das es verfilmt werden würde. Sehr sehr schön
- Anna McPartlin
Irgendwo im Glück
(195)Aktuelle Rezension von: Gina_1234Irgendwo im Glück von Anna McPartlin erzählt eine bewegende Geschichte über den Umgang mit Trauer, die Suche nach dem eigenen Weg und die Kraft neuer Begegnungen. Die Autorin schafft es, komplexe Emotionen in warmherzige und authentische Charaktere zu verpacken, sodass man schnell tief in die Handlung eintaucht. Besonders die Anfangspassagen nehmen einen emotional stark mit, bevor der Mittelteil etwas an Tempo verliert und sich stellenweise in wiederholten Gedanken oder Nebenepisoden verliert. Gegen Ende steigert sich die Spannung zwar wieder, jedoch fällt der Abschluss sehr kurz aus und lässt viele Entwicklungen der Protagonistin der Fantasie der Leserinnen und Leser über. Trotz dieser kleinen Schwächen bleibt die Geschichte ein gefühlvolles und hoffnungsvolles Leseerlebnis, das nachhaltig wirkt.
- Barry Jonsberg
Was so in mir steckt
(26)Aktuelle Rezension von: HannahBananaHavanaIch habe das Buch mit 20 gelesen und muss sagen, dass es mir leider nicht besonders gut gefallen hat. Das Buch ist sehr einfach geschrieben und hat mich zu keinem Zeitpunkt wirklich gepackt.
Der Grundgedanke des Buches finde ich gut, jedoch finde ich die Umsetzung nicht ideal. Das Ende kam für mich etwas unerwartet und ist aus meiner Sicht nicht ganz schlüssig. - Kaja Evert
Dornenritter
(33)Aktuelle Rezension von: Wanderdrache„Dornenritter“ ist gut geschrieben und konzentriert sich auf die Figuren und ihre Entwicklung. Zusätzlich gibt es eine spannende Handlung und einige Geheimisse, die gelüftet werden müssen.
Schreibstil:
Der Text liest sich flüssig. Der Schreibstil ist präzise und bildhaft. Durch die Beschreibungen entsteht Atmosphäre, sodass man sich die Schauplätze gut vorstellen kann.
5 Sterne
Charaktere:
Der Protagonist Steyn besitzt Kontur. Auch wenn es in der Literatur einprägsamere Figuren gibt, ist er glaubhaft und man kann ihm gut durch die Handlung folgen. Auch Nebenfiguren wie Gavin sind überzeugend ausgestaltet.
4,5 Sterne
Handlung und Struktur:
Der Roman behandelt eine Bedrohung („Die Dunkelheit“), den Orden der Ritter des Lichts, der nicht das ist, was er scheint, ein Rätsel um Steyns Vater, einen Drachenkampf, Beziehungsgeflechte und mehr. Kurzum: Der Text stellt interessante Fragen und ist spannend. Dabei kommen einige klassische Motive wie der Drachenkampf zum Einsatz, das wirkt aber keineswegs klischeebehaftet, sondern ist als Motiv gekonnt platziert.
5 Sterne
Tiefgang:
Der Protagonist ist zunächst jung und in vielen Bereichen naiv. Seine Welt ist schwarz und weiß. Der Roman zeigt, wie er sich weiterentwickelt und seine eindimensionale Weltsicht ziehen lassen muss. Denn diese Weltsicht besteht aus Vorschriften und Konventionen, die in Wahrheit dazu dienen, Macht über Menschen auszuüben. Das ist auf jeden Fall interessant.
4,5 Sterne
Worldbuilding:
Die Welt orientiert sich am europäischen Mittelalter (es gibt Ritter, Burgen und Drachen), allerdings lobenswerterweise ohne dabei patriarchale Rollenmuster in den Fokus zu nehmen (hier können auch Frauen Ritter werden). Grundsätzlich könnte ein solches Setting abgedroschen sein, allerdings kommen Ideen wie die „Dunkelheit“ hinzu, die es interessant machen (das hat mich, nebenbei bemerkt, an Naomi Noviks „Das dunkle Herz des Waldes“ erinnert – und auch in diesem Roman hat es funktioniert). Die Welt wirkt auf jeden Fall konsistent.
4,5 Sterne
„Dornenritter“ ist ein gutes Buch, das mich überzeugen konnte. Der Schreibstil sticht positiv hervor, die Handlung ist spannend und die Figuren glaubhaft. Auf die anderen Bücher der Autorin werde ich auf jeden Fall einen Blick werfen.
Gesamtwertung: 4,7 Sterne, macht gerundet 5 Sterne
- Jennifer Wagner
Graffi
(11)Aktuelle Rezension von: Dirk1974Ein farbenfrohes Plädoyer für Vielfalt und Selbstannahme
„Ich bin anders, so wie alle!“ – dieser Satz steht im Zentrum dieses liebevoll gestalteten Kinderbuchs von Jennifer Wagner, das mit viel Herz und Fantasie zeigt, wie schön Vielfalt sein kann.
Die kleine Giraffe Graffi lebt in der Wildnis – und fühlt sich anders. Ihr Hals ist kürzer als bei den anderen Giraffen, und genau das beschäftigt sie sehr. Auf ihrer Reise begegnet sie vielen Tieren, die ebenfalls nicht dem „klassischen Bild“ ihrer Art entsprechen: einem Zebra ohne Streifen, einem Elefanten mit kurzem Rüssel, einer Taube ohne Flügel, einer Schlange mit Beinen, einem Pferd ohne Schweif, einer Kuh mit langen, hängenden Ohren, einer Eule mit Fell, einer Schnecke mit kleinem Haus, einem Storch ohne Schnabel und sogar einer Spinne mit nur zwei Beinen.
Statt Ablehnung erfährt Graffi Verständnis und Gemeinschaft – denn jedes Tier ist auf seine Weise besonders. Gemeinsam erkennen sie: Anderssein ist etwas ganz Normales.
Die Geschichte ist in Reimform geschrieben, was sie besonders eingängig und lebendig macht. Der rhythmische Text eignet sich hervorragend zum Vorlesen und bleibt bei kleinen Zuhörerinnen und Zuhörern schnell im Gedächtnis. Die farbenfrohen Illustrationen von Ulrike Erbes ergänzen die Geschichte wunderbar und bieten viele liebevolle Details zum Entdecken.
Das Buch ist für Kinder ab 2 Jahren gedacht und vermittelt auf spielerische Weise wichtige Werte wie Selbstannahme, Toleranz und Vielfalt – ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit viel Wärme und Herzlichkeit.
Mein Fazit:
Ein bestärkendes Bilderbuch in Reimen, das Kindern Mut macht, zu sich selbst zu stehen – und zeigt, dass niemand perfekt sein muss, um wertvoll zu sein. Eine klare Empfehlung für alle, die Vielfalt im Kinderzimmer leben wollen.
- Tara Brach
Mit dem Herzen eines Buddha: Heilende Wege zu Selbstakzeptanz und Lebensfreude
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Nicole Obermeier
One Hundred Lovers
(48)Aktuelle Rezension von: mausebenchenVöllig "verstaubt" lag dieses Schätzchen hier nutzlos herum. Eigentlich aber nur, weil ich nicht wusste was mir hier entgeht. Zum Inhalt nur soviel, tagsüber als Schulsekretärin ist Robyn nicht gerade der Vamp par excellence, wird sie nachts als Samantha zur männerverschlingenden selbstbewussten Frau, die sich nimmt was sie will.
Sie berichtet darüber in ihrem Blog und eine Zeitung wird auf sie aufmerksam. Als die mühsam aufgebaute Kulisse droht einzustürzen, erscheint plötzlich Ethan auf der Bildfläche, der Junge, der ihr das Herz gebrochen hatte...
Ich weiß schon wie sich das anhört und ich hatte auch meine Vorurteile, aber ich kann nur sagen, was für ein tolles, überraschendes, einfühlsames und unterhaltendes Buch war das?!? Die von mir erwarteten Klischees tauchten vereinzelt zwar auch auf, aber es geht hier um so viele Gefühle, die so sensibel und ehrlich dem Leser vermittelt werden, einfach nur WOW!
Ich bin so positiv überrascht von Nicole Obermeier, von mir eine klare Empfehlung und sicher nicht mein letztes Buch von Ihr!
- Amy E. Reichert
Happy Spirits
(17)Aktuelle Rezension von: Nimmie_AimeeSabrina Monroe kann die Geister von Verstorbenen sehen, die noch etwas erledigen müssen, bevor sie weiterwandern. Dies führt allerdings dazu das Sabrina zu einer ziemlichen Außenseiterin geworden ist, die sich niemandem anvertrauen kann, aus Angst, dass man sie für verrückt hält. Doch dann trifft sie auf Ray, der ihr immer wieder über den Weg läuft und ihr auch nicht mehr aus dem Kopf geht.
Eine tolle Liebesgeschichte, die einfach schön zu lesen ist und bei der einem das Herz aufgeht. Sabrina ist eine tolle Protagonistin, deren Leben immer wieder Stolpersteine in den Weg gelegt werden. Ray schafft es ihr immer wieder Hoffnung zu geben und sich wieder selbst zu schätzen. Eine unglaublich schöne Geschichte.
- Alissa Levy
Chips im Bett und Yoga im Park - Self Care ganz entspannt
(2)Noch keine Rezension vorhanden - Rebecca Elliott
Pretty Funny for a Girl
(6)Aktuelle Rezension von: downey_jr„Pretty funny for a girl“ von Rebecca Elliot hat mich angesprochen, da ich das Thema „Mobbing“ und Körperaktzeptanz bei einem Jugendbuch für ein aktuelles, wichtiges und gutes Thema halte.
Es geht hier um Haylah, die zusammen mit ihrer alleinerziehenden Mutter und ihrem vierjährigen Bruder zusammenlebt. Haylah ist witzig – vor allem reißt sie lieber selbst Witze über ihren Körper, bevor andere es tun. Reinster Selbstschutz. Ihre größte Leidenschaft ist Stand-up-Comedy. Dennoch kann sie sich wegen ihrer Körperformen nicht vorstellen, jemals selbst auf einer Bühne zu stehen. Lieber hilft sie ihrem Schwarm Leo, der auch Comedy macht, erfolgreicher zu werden und schreibt Witze für ihn. Tatsächlich hat Leo mit ihren Jokes ziemlichen Erfolg – und es scheint, dass er auch Haylahs Zuneingung erwidert. Oder haben Haylahs Freundinnen doch recht, und er nutzt sie nur aus?
Trotz des vielversprechenden Inhalts wurden meine Erwartungen leider nicht erfüllt.
Zum einen fand ich die Charaktere leider überhaupt nicht authenthisch, weder Haylah und die anderen Jugendlichen noch Haylahs Mutter. Haylah hat sich oft unglaublich egoistisch (vor allem ihrer Mutter gegenüber) verhalten, ich konnte mich in ihre Gefühlswelt leider nicht einfühlen.
Auch der Schreibstil hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich konnte mich von Anfang an nicht richtig in die Geschichte einfinden; mir fehlte hier leider die nötige Tiefe.
Schade, aus diesem wichtigen Thema hätte man echt mehr machen können.
Von mir gibt es hier leider keine Empfehlung.
- Julie Buxbaum
What to say next
(85)Aktuelle Rezension von: eva_caro_seidelIch liebe Julie Buxbaums Bücher. Diesmal entführt sie uns in die Gedankenwelt eines Asperger Autisten, der im Dschungel einer amerikanischen Highschool zu überleben versucht. Dabei verliebt er sich zum ersten Mal und erfährt, was Freundschaft bedeutet. Als LeserIn bekommt man ungewöhnliche Einblicke in die Gedankenwelt eines Autisten. Man lernt zu verstehen, vor welchen Problemen Autisten stehen können und wie damit umgegangen werden kann. Eingebettet in eine Liebesgeschichte zum Mitfiebern, entwirren sich die einzelnen Fäden in typischer Buxbaum-Manier langsam... Sehr empfehlenswert!
- Carolin Schairer
Karussell und Glockenklang
(5)Aktuelle Rezension von: FlyingCrow7Die Autorin bleibt ihrem Genre treu. Es geht erwartungsgemäß um zwei Frauen, die sich einander annähern. Ihre Geschichte ist entzückend geschrieben, die beiden sind sehr liebenswert. Vor allem Ediths Gedanken fand ich häufig so witzig, dass ich laut lachen musste. Neben diesem Erzählstrang geht es auch um die Organisation eines Weihnachtsmarktes und Hindernisse von verschiedenen Seiten, die in der Kleinstadt auf Sofia warten. Außerdem gibt es noch einige weitere kleine Geschichten, die locker einfließen und das Buch unterhaltsam machen. Eines meiner Lieblingsbücher von Carolin Schairer, das ich in kürzester Zeit verschlungen habe. Einfach wunderbar.
- Bethan Christopher
Rebel Beauty
(59)Aktuelle Rezension von: lilli1906"Rebel Beauty" ist ein Mitmachbuch. Das bedeutet, dass es zwar einiges zu lesen gibt, dass der Text aber immer wieder aufgebrochen wird durch Übungen, die einem das Gelesene verständlicher machen. Z.B. bekommt man die Information, dass man eine Wahrnehmungsbrille trägt, die dafür sorgt, dass wir ganz oft nur das wahrnehmen, auf das wir uns konzentrieren - positives und negatives. Danach folgt die Aufgabe, man solle alle roten Dinge im Zimmer zählen und die Zahl aufschreiben. Wenn man das erledigt hat, folgt die Frage, wie viele grüne Dinge man in der Zeit gesehen hat.
Zusätzlich dazu gibt es auch immer wieder Schreib- oder Zeichnen Aufgaben, die alle dazu dienen, sich mit sich selbst zu beschäftigen.
Mir gefällt diese Art Buch vor allem für schreibbegeisterte Jugendliche sehr gut. Man weiß ja, dass beim reinen Lesen nicht so viele Informationen hängenbleiben wie wenn man sich auch noch auf andere Art damit beschäftigt. Es ist einfach schwierig, etwas nur zu überfliegen, wenn auch Aufgaben dazu gestellt werden.
Allerdings ist genau das auch ein Punkt, den man sich überlegen muss. Meine Tochter ist 10 Jahre alt. Sie könnte dem Inhalt folgen, denn die Texte sind nicht zu kompliziert und auch nie übermäßig lang. Aber sie hasst es, zu schreiben. Dementsprechend war sie nicht bereit, sich mit diesem Buch zu beschäftigen. Und wenn ich sie dazu drängen würde, würde sie blockieren und die Arbeit in diesem Buch würde keine Früchte tragen.
Ich werde es jetzt noch ein paar Jahre zur Seite legen und es immer mal wieder anbieten. Aber wenn ihr Kinder habt, die für solche Mitmachbücher empfänglich sind, kann ich es euch nur ans Herz legen.
- Tanya Stewner
Liliane Susewind – Ein Pinguin will hoch hinaus
(29)Aktuelle Rezension von: VanillezimtzauberCover/Gestaltung: Dieses Cover hat mich verwirrt. Vielleicht hat mich die frühlingshafte Stimmung irritiert – schließlich spielt die Geschichte im Januar. Das Buch wird wieder von wunderschönen Illustrationen begleitet (Lieblingsbild Seite 17 – wer liebt die beiden nicht…)
Schreibstil: Der neunte Band gehört zu den längsten Susewind Abenteuern. Mit 300 Seiten ist er deutlich länger als ein regulärer Band von ca. 200 Seiten. An dieser Stelle möchte ich gerne sagen, dass mir es sehr gut gefällt, wie die Zeitspanne der Bücher gehalten wird. So spielen die ersten beiden Bände im Frühjahr/Sommer, die beiden Nachfolger in den Sommerferien, Band 5, 6 und 7 im Herbst und Band 8 und 9 im Winter. Das finde ich spitze, denn so altern die Protagonisten nicht zu schnell und man kann mit Lili sozusagen durch das Jahr gehen. Dass dieser Band im Winter spielt, finde ich super, da die meisten Kinderbuchgeschichten im Sommer stattfinden.
Thematiken: Eine ganze Reihe von Pinguinen zieht in den Zoo ein. Lili hat also alle Hände voll zu tun. Kinder lernen in diesem Buch nicht nur etwas über Pinguine, sondern auch dass nicht alle Träumen in Erfüllung gehen können, aber manchmal auf anderer Weise wahr werden.
Charaktere: Lili hat zu kämpfen. Ihre Bekanntheit macht ihr zu schaffen und sie weiß langsam nicht mehr, wem sie vertrauen kann und vor wem sie diverse Geheimnisse besser hüten sollte. Durch Lili kriegen Kinder einen Einblick in die Schattenseiten des Berühmt sein. Außerdem fühlt sich die Hauptprotagonistin von ihren drei Gaben überfordert, bis sie einsieht, dass sie nicht ständig alle Gaben benutzen muss.
Jesahja gelangt in diesem Buch ebenfalls an seine Grenzen und zwar an seine Frustrationsgrenzen. Durch ihn lernen LeserInnen, dass auch besonders schlaue Kinder an ihre Grenzen kommen und diesen Frust aushalten müssen.
Frau von Schmidt bringt einen immer wieder zum Lachen, denn sie ist unter die Künstlerinnen gegangen. Ihr Verständnis von Kunst differiert aber mit dem der HausbewohnerInnen. Die Pinguine sind alle gänzlich unterschiedlich und sorgen für Schmunzler. Egal ob schnatternde Frauenschar, schwules Pinguinpärchen oder aufgeplusterter „Unterjocher“. Wieder einmal erkennen wir, dass Tiere so unterschiedlich wie Menschen sein können.Fazit: Ein längeres Winterabenteuer mit wunderschönem Ende. Man kann beim Lesen vieles lernen und mit den Protagonisten mitfühlen.























