Bücher mit dem Tag "selbstbewusstsei"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "selbstbewusstsei" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Wie man einen Prinzen heiratet (ISBN: 9783442476886)
    Sophie Page

    Wie man einen Prinzen heiratet

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104
    Dieses Buch ist auf jeden Fall leichte Kost und liest sich sehr schnell durch. Der Grundgedanke war auch super, jedoch fehlen mir hier so viele Details. Es wird alles nur sehr oberflächlich betrachtet und vereinfacht dargestellt. Dazu kommt noch eine leicht bedrohliche Situation, wo für mich von vornherein klar war, wer das war. Auch gibt sich ihre Konkurrentin nur allzuschnell geschlagen, da hätte ich doch ein paar Intrigen erwartet. Und als "Bürgerliche" dürfte sie es am Hof auch nicht so einfach haben. Naja wie beschrieben, ein schönes Buch für zwischendurch, ohne groß darüber nachdenken zu müssen!
  2. Cover des Buches Liebe wie gedruckt (ISBN: 9783548612898)
    Rieke Schermer

    Liebe wie gedruckt

     (14)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Inhalt des Romans wurde hier oft beschrieben daher beschränke ich mich auf meine Lesermeinung. 

    In die Geschichte bin ich durch den einfachen Schreibstil gut gekommen. Die Geschichte war nett aber mehr auch nicht. Ich hätte mir mehr lokales über Hiddensee gewünscht und wie Hannah schreiben lernt. Kein Buch was mir lange in Erinnerung bleiben wird. 

  3. Cover des Buches Der Geschmack von Sommerregen (ISBN: 9783945932438)
    Julie Leuze

    Der Geschmack von Sommerregen

     (312)
    Aktuelle Rezension von: Marinas_Geschichtensammlung

    Wir haben hier einen typischen YA Roman, der mir eigentlich ganz gut gefallen hat. 

    Die Geschichte ist schön, die Protas waren mir meistens recht sympathisch. Die bildhafte Farbenbeschreibung von Sophies „innerem Monitor“ finde ich ganz wunderbar, ich konnte mir dadurch alles richtig gut vorstellen. Es ist mal eine außergewöhnliche Thematik und ich finde es richtig und wichtig und toll, dass die Autorin eine solche Protagonistin erschaffen hat. 

    Allerdings störte mich Sophies Entwicklung im Laufe der Geschichte, denn es gibt keine. Ihr Charakter legt nämlich eine urplötzliche Kehrtwende hin, von „unsicherer, beeinflussbarer Teenager“ zu „selbstbewusste, starke junge Frau“ - quasi in einer Nacht und leider erst ziemlich am Ende. 

    Womit wir zum zweiten Kritikpunkt kommen: für die gewünschte Charakterentwicklung ist einfach kein Platz, denn das Buch ist voll von Dialogen, die nicht stattfinden. Die Unfähigkeit der Figuren, miteinander zu sprechen war auf jeder Seite präsent und brachte mich mit der Zeit völlig auf die Palme.

    Alles wird konsequent bis zum Schluss totgeschwiegen, sodass jedes Vorwärtskommen in der Handlung im Keim erstickt wird.

    An vielen Stellen habe ich auch gemerkt, dass ich der Geschichte entwachsen bin - ich bin nicht sicher, ob ich mich mit 16 besser mit Sophie hätte identifizieren können.

    Deshalb kann ich den Roman zwar trotz allem empfehlen, aber wirklich nur für die Zielgruppe. Ich kann mir vorstellen, dass sie einige Situationen anders wahrnehmen wird.

  4. Cover des Buches Lucky in Love (ISBN: 9783864300462)
    Anja Fröhlich

    Lucky in Love

     (22)
    Aktuelle Rezension von: EmmyL

    Lucky hat es nicht gerade einfach. Sie lebt gemeinsam mit ihrer flatterhaften Mutter in einer kleinen Wohnung. Mit kleineren Rollen bei Film und Theater gelingt es ihnen sich über Wasser zu halten. Früher war Lucky ein richtiger Kinderstar doch mit fünfzehn ist sie nicht mehr so gefragt. Alles soll sich ändern, als sie zu einem Casting eingeladen wird. Ihr Lieblingsregisseur dreht einen neuen Kinofilm. Als Vorbereitung soll Lucky mit ihrem Schauspiellehrer intensiv üben. Leider kann sie den Kerl mit der Guru-Hose überhaupt nicht leiden und schickt ihn mit seinen fragwürdigen Übungen in die „Wüste“. Nun benötigt sie dringend einen neuen Coach. Besonders geeignet erscheint ihr der vor Liebeskummer ganz kranken Jago. Mit viel Mühe gelingt es ihr, ihn zu überreden, sie zu coachen. Während der Arbeit verlieben sie sich ineinander.

    In diesem Buch bestimmen zwei Hauptfiguren mit schwierigem Charakter die Handlung. Jago leidet unter Liebeskummer und einem Helfersyndrom, kommt aber mit seinem eigenen Leben nicht zurecht. Lucky ist zickig, undiszipliniert, aufbrausend, rechthaberisch und talentiert. Diese beiden total verschieden Charaktere in die gleiche Richtung zu lenken scheint fast unmöglich. Anja Fröhlich ist dieses Kunststück nicht nur gelungen, sie hat aus den Beiden sogar noch ein Paar gemacht. Allerdings ist der Weg gepflastert mit vielen Missverständnissen, Wutausbrüchen und Eifersuchtsanfällen.

    Der Roman ist mit der Ich-Form im Präsens geschrieben. Die Charaktere wurden sehr gut herausgearbeitet. In der Story wird wirklichkeitsnahe aufgezeigt, wie krass sich die beruflichen Höhen und Tiefen auf das Leben eines Schauspielers auswirken. Sprache und Ausdruck entsprechen dem der Zielgruppe. Eine Identifikation mit der Hauptperson fällt sehr leicht.

    Das pinke Cover zeigt ein Mädchen, welches ein dunkelrotes Herz in den Händen hält. Es passt perfekt zum Inhalt und spricht die Zielgruppe direkt an. Romantische Mädchen ab zwölf haben ganz sicher viel Spaß beim Lesen.

  5. Cover des Buches Fenster zur Freiheit (ISBN: 9783981542196)
    Heike Adami

    Fenster zur Freiheit

     (11)
    Aktuelle Rezension von: sveso
    "Fenster zur Freiheit" berichtet von der Stewardess Sophie, die für eine arabische Fluggesellschaft arbeitet und sich dadurch in einen Araber aus Bahrain verliebt. Sie lebt mit ihm zusammen in Bahrain und muss sich dem kulturellen Lebensstil anpassen. Ihr Mann bietet ihr zwar ein Leben voller Luxus, doch ihr fehlt eine wichtige Zutat zum Glück in ihrem Leben. Zusätzlich spitzt sich die politische Lage im Land zu...

    Mich haben der Klappentext und das Cover, das ich in Bezug auf die Geschichte passend gewählt finde.
    Allerdings hat mich der Roman dann enttäuscht. Der Schreibstil ermöglichte zwar ein flüssiges Lesen, der Inhalt hingegen bereitete mir Schwierigkeiten.
    Zum einen finde ich die anachronische Erzählweise sehr mühsam, weil sie nicht nur durch Rückblenden geprägt ist, sondern diese sehr viele Sprünge enthält, die nicht erläutert werden. So erfährt der Leser zwar etwas über einzelne Passagen Sophies Lebens, jedoch erfolgen diese meines Empfindens nicht stimmig. Mir fehlten die Brücken, die zwischen diese Situationen nicht geschlagen werden. So wird passagenweise vom Kennenlernen des Mannes, von Krisen, von ihrer Arbeit als Stewardess und ihren Schwangerschaften erzählt. Es findet aber weder eine Erläuterung durch den Erzähler statt, weshalb diese Passagen wichtig sind, noch werden die Jahre, die dazwischen liegen in irgendeiner Weise beschrieben. Ich hatte daher nicht das Gefühl, Sophies Leben und ihre Erfahrungen nachverfolgen zu können.
    Und das, was ich über Sophies Charakter erfahren habe, gefiel mir nicht. Sie machte den Anschein, als sei ihre Unzufriedenheit mit Luxusglütern aus der Welt zu schaffen, klagte dennoch ihr Unglück. Allerdings tat sie für mein Empfinden auch nichts, damit es besser wurde. Sie hat erst ganz zum Schluss klare Worte gegenüber ihrem Mann finden können. Ihre Gefühle und Gedanken empfand ich außerdem als sehr oberflächlich. Sie wurden nur angerissen, nicht wirklich ausgeführt und ständig wiederholt, sodass ich schließlich genervt von Sophie war und ihr Verhalten nich nachempfinden konnte. Ihr Mann Latif hingegen war mir sehr viel symphatischer, weil er klar sagte, was er will und verlangt - auch, wenn natürlich fraglich ist, inwiefern Sophie das kulturell mit sich vereinbaren konnte. Aber darum geht es ja in dem Buch.

    Bei mir kam leider auch nichts von der "innigen Liebe", die ständig genannt wird, an. Für mich bestand die Geschichte aus Zwang, Unzufriedenheit, Vorwürfen und vor allem aus Materialismus.

    Einzig das letzte Viertel des Buches hat mir gefallen, in dem geschildert wird, wie sich die politische Lage in Bahrain verändert und wie Sophies Familie damit umgehen muss, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert wird und welche Entscheidungen sie treffen muss.

    Insgesamt finde ich die Thematik nach wie vor sehr spannend, die Umsetzung allerdings sehr einseitig und oberflächlich. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich keinerlei Symphatie zu Sophie aufbauen konnte und somit ihre Gedanken und vor allem ihr Verhalten diesbezüglich nicht nachvollziehen kann.
  6. Cover des Buches Quis sum - Wer bin ich? (ISBN: 9783000509834)
    Joachim Josef Wolf

    Quis sum - Wer bin ich?

     (12)
    Aktuelle Rezension von: dieschmitt

    Zum Inhalt:

    Alle Menschen hadern immer mal wieder mit ihrem Schicksal. Man überlegt, warum gerade einen selbst das ein oder andere trifft. Sei es bei Krankheit, bei Problemen mit dem Partner oder anderem, die Liste lässt sich beliebig erweitern.

    Manch einer fragt sich dann vielleicht, warum straft Gott gerade mich? Dieses Buch greift unter anderem diesen Gedanken auf (auch noch viele andere), und führt dabei ganz nach Innen zur Psyche, zum eigenen Selbst und sucht Antworten auf die aufgeworfenen Fragen.

    Anhand von Fallbeispielen und dem eigenen Leben legt der Autor seine Theorien über Gott und die Psyche dar und führt die Leser dabei auf einen möglichen Weg der Selbstheilung bei psychosomatischen Problemen, denn die Kraft hierzu liegt (normalerweise) in uns selbst, bzw. leistet Unterstützung.

    Das Buch beginnt mit einer Biographie des Autors und führt dann in 4 Teilen durch die einzelnen Bereiche des Buches. Zunächst werden Literaturtipps gegeben, die sich näher mit verschiedenen Bereichen dieses Buches beschäftigen und geht auf die Bibel, insbesondere deren Übersetzung ein. Danach beschäftigt sich der Autor mit der Sicht auf die Welt und der Psyche an sich. Im dritten Abschnitt geht es um die Themen Bewusstsein und Unterbewusstsein und den Zusammenhang. Im letzten Abschnitt geht es um verschiedene Heilmethoden.

     

    Meine Meinung:

    Der Autor führt mit einem , für mich sehr gut lesbaren Schreibstil, in sein Buch und damit auch irgendwie in sein eigenes Leben ein.  Anhand von Fallbeispielen erläutert der Autor die einzelnen Punkte. Hierdurch werden diese sehr gut verständlich. Darüber hinaus sind selbst geschriebene und zitierte Sprüche und Verse in dem Buch, thematisch passend, eingebaut. Dies hat mir sehr gut gefallen.

    Ich habe in diesem Buch sehr viele, sehr gut Denkanstöße gefunden. Viele sind am Glauben orientiert, aber sie gehen für mich weit darüber hinaus und auch für Menschen geeignet, die sich nicht viel mit der Bibel oder dem Thema Glauben beschäftigen.

    Dieses, sehr lesenswerte Buch, ist meiner Meinung nach für alle diejenigen geeignet, die sich mit dem eigenen Leben und den eigenen Sichtweisen beschäftigen, die sich für Zusammenhänge interessieren, oder auch einfach mal gerne ein tiefgehendes Buch lesen möchten.

    Allerdings wäre es zu schade, das Buch einfach so zu lesen und nichts daraus mitzunehmen, denn hier finden sich viele, sehr gute Ansätze und interessante Sichtweisen, die einem viel zum Nachdenken mitgeben.

    Dieses Buch ist ein Sachbuch, dennoch musste ich immer wieder schmunzeln, denn der Autor schafft auch neue Worte, die mir gut gefallen haben. Darüber hinaus wird das Buch immer wieder durch Grafiken erläutert und aufgelockert.

    Mitgenommen habe ich vieles, unter anderem, dass jeder vom Grundsatz her erst mal gut ist, wie er ist und auch, dass man selbst (fast) alles selbst in der Hand hat. Es kommt darauf an, was man aus seinen Erlebnissen macht.

    Fazit:

    Ein schönes und umfassendes Buch über die Seele und das Leben und dem was man daraus macht.

  7. Cover des Buches Hotel der Herzen (ISBN: 9783956496226)
    Nora Roberts

    Hotel der Herzen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    In diesem Buch gibt es zwei Geschichten die unabhängig voneinander sind. Pension der Sehnsucht und Das Geheimnis von Orcas Island. Achtung❗️❗️ Kann Spoiler enthalten.Gefallen haben mir eigentlcih beide Story's gut.Der Schreibstil ist gut und es macht Spass das Buch zu lesen.Bei beiden Geschichten hat mich gestört,das sich die Protagonisten relativ schnell verliebten,dann etwas zickiges Verhalten vom weiblichen Part und nach 3 Wochen wird schon Heiratsplanung betrieben.Das war alles etwas übetrieben/unglaubwürdig und teilweise auch runtergeleiert.Dafür habe ich auch einen Stern abgezogen : weil ich schon andere Bücher von Roberts gelesen habe die mehr Tiefgang hatten.Aber wie gesagt,für den Strand war es genau das Richtige👍.KLAPPENTEXT FÜR PENSION DER SEHNSUCHT 📖 :Nelly wird auf keinen Fall die Pläne des neuen Besitzers des " Lakeside Inn" akzeptieren.Sie ist fest entschlossenden gemütlichen und familiären Charme der kleinen Pension zu erhalten.Mit allen Mitteln wird sie verhindern,dass dieser arrogante Percey Reynolds ihr Hotel in eines dieser seelenlosen Luxusresorts verwandelt.Vom ersten Aufeinandertreffen an sprühen zwischen ihr und Percy die Funken - aber nur vor Ärger? KLAPPENTEXT FÜR DAS GEHEIMNIS VON ORCAS ISLAND 📖 : Es scheint ein erfolgreiches Jahr für Charity zub werden.Bereits in der Vorsaison ist ihre kuschelige Pension auf Orcas Island gut gebucht.Zu ihrer Unterstützung hat sie Ronald DeWinter eingestellt.Schnell entwickelt sich mehr zwischen ihnen.Allerdings ahnt sie nicht ,dass Ronald nicht mit offfenen Karten spielt.Denn er ist ein Undercover-Agent und auf der Insel,um herauszufinden.,ob Charity in kriminelle Machenschaften verwickelt ist...
  8. Cover des Buches Hoch hinaus (ISBN: 9783942795616)
    Franziska Walther

    Hoch hinaus

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eine wunderbare, kunstvoll illustrierte  Bildergeschichte
     nach einer wahren Begebenheit

    Bilderbücher wie diese gibt es leider zur Zeit relativ wenig auf dem deutschen Buchmarkt.
    Umso schöner, dass der Kunstanstifter Verlag seine eigenen Weg fern ab vom Mainstream geht.

    "Hoch hinaus"
    Ist eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit, die zur Einführung kurz erzählt wird.
    Das ist dann aber auch schon das Einzige an Text was wir in diesem Buch finden, denn die Geschichte wird durch ihre Bilder erzählt.
    *
    Was war wirklich passiert?
    2014 verirrte sich ein junger Elchbulle in eine Siemens Kantine in Dresden ,nach dem er zuvor mehrfach in Radebeul in einem Wohngebiet gesichtet wurde  und auch dabei beobachtet wurde wie er durch die Elbe schwamm.
    Wieso er sich gerade die Kantine aussuchte ist unbekannt.
    Auf jeden Fall fand er anscheinende den Ausgang nicht mehr, so dass er von der Feuerwehr befreit werden musste.
    *
    Franziska Walther hat schon einige Bücher illustriert und auch zahlreiche Auszeichnungen für ihre Illustrationen erhalten.
    "Hoch hinaus" ist ihr erstes Bilderbuch und es ist zu hoffen, dass es noch viel weitere geben wird.
    *
    Ihre Geschichte erzählt von Erasmus, einem jungen neugierigem ,abenteuerlustigem Elch, den das Fernweh packt.
    So verlässt er seine Eltern und macht sich auf  in die weite Welt. Er durchstreift Wälder, und Felder überquert Höhenzüge und Berge. Als er in einer Vollmond-Nacht an einem großen Fluss ankommt schwimmt er auch hier durch. Wieder an Land erreicht er eine kleine Vorortsiedlung. Er steckt hin und wieder neugierig seinen Kopf durch die offenen Fenster der Häuser. Vielleicht findet er hier etwas Leckeres zu fressen?
    Sein Weg führt ihn weiter und weiter bis er die Stadt erreicht. Hier ist es nicht ungefährlich. Hecktisch herumlaufende Leute, hupende Autos. Manche Passanten füttern ihn mit Äpfeln. Erasmus beobachtet sie, sieht wie sie in Häusern verschwinden, tut es ihnen gleich und landet prompt in einem großen Kaufhaus. Er schaut sich um, probiert einen Hut an, betrachtet sich neugierig im Spiegel. Zunächst scheint es ihm Spaß zu machen. Er läuft mal hier hin, mal da hin, die Treppen hoch und wieder runter und landet dann irgendwann auf dem Dach des Hauses. Ganz schön tief geht es da runter. Auf einmal fühlt sich Erasmus ganz klein.
    Er sucht den Ausgang, doch die Tür ist hinter ihm zugefallen. Wo er auch hin sieht, wo er auch hin geht er findet keinen Ausgang.
    Die Nacht kommt und der Elch schaut wieder einmal den Vollmond an, traurig liegt er nun da oben und träumt bis er plötzlich eine Idee hat. Fliegen müsste man können. Er pustet sich ganz doll auf bis sein Bauch riesengroß und kugelrund ist und ihm langsam Flügel wachsen, die ihn durch die Nacht und den Tag über, Häuser und Bäume tragen.
    *
    Es ist eine Geschichte, die zeigt, dass man mit Mut, Willenskraft und einer gehörigen Portion Phantasie alles erreichen kann und sogar aus scheinbar ausweglosen Situationen heraus kommt wenn man an sich selbst glaubt und nicht aufgibt, denn dann wachsen einem Flügel.
    Die Flügel symbolisieren häufig, das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.
    Auch umgangssprachlich heißt es  "  ... es scheint ihm sind Flügel gewachsen..." wenn man damit ausdrücken möchte, dass jemand etwas erreicht hat ,dass scheinbar nicht möglich war. Wenn er selbst über seine Grenzen gegangen ist.
    Es gibt den Spruch
    Man soll Kinder wenn sie ganz klein sind Wurzeln geben und später dann Flügel.
    *
    Franziska Walther erzählt in sehr poetischen Bildern, die mal seitenfüllend und mal unterteilt in kleinere Bildsequenzen  sind diese abenteuerliche Geschichte.
    Warme, klare Farben, spiegeln die Sehnsucht, die Abenteuerlust, die Neugierde aber auch die Anstrengungen und Niederlagen deutlich wieder. Sie fokussiert auf das Wesentlich, schafft keine Ablenkungen durch unnötige Details und lässt  so viel Raum für eigene Interpretationen.
    Raum für eigene Interpretationen finden wir leider viel zu wenig in  Bilderbücher . Oftmals werden die jungen Leser mit so viel festen Informationen in einer Geschichte zu getextet, dass sie nur konsumieren aber nicht mehr selbst nachdenken.
    Daher sind Bücher wie dieses so wichtig für unsere Kleinen.
    Nicht nur dass sie mit Bildergeschichten die Möglichkeit haben selbst eine Geschichte zu erzählen, sie werden auch in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. Denn eine eigene Geschichte zu erfinden und zu erzählen ist etwas besonderes. Diese Erfahrung stärkt und verleiht Flügel, so wie  unserem kleinen Elch Erasmus Flügel gewachsen sind.
    *
    Für den Einsatz im Kindergarten
    ist dieses Buch eine wichtige Bereicherung. Es werden Erzählanlässe geschaffen und somit die Sprachkompetenz gefördert und der Wortschatz erweitert.
    Gleichzeitig besteht die Möglichkeit die Geschichte weiter zu führen und für die Fortsetzung auch eigene Bilder zu gestalten.
    Diese neuen Bilder könnten dann z.B.im Kamishibai Erzähltheater Rahmen den anderen Kindern vorgestellt und die Geschichte erzählt werden.
    *
      Ich würde mir wünschen, dass unsere Lehrer auf dieses Buch aufmerksam werden und es im Unterricht einbringen.
    Haben wir nicht alle die "Vater Sohn Geschichten" erzählen müssen?
    Wieso nicht mal zur Abwechslung "Hoch hinaus" mit seiner wahren Geschichte und einer wichtigen Botschaft?
    *
     Nachtrag

    Heute habe ich das Buch mit in unsere Lesestunde genommen. Kinder zwischen 3 und 7 Jahren waren da um eine Geschichte vorgelesen zu bekommen.
    Ich erzählte den Kindern die wahre Geschichte von Erasmus dem kleinen Elch. Dann zeigte ich ihnen das Buch.
    "Seht mal, hier habe ich eine Bildergeschichte. Bildergeschichten haben keinen Text. Hier erzählen die Bilder die Geschichte.
    Wer möchte denn zum ersten Bild etwas erzählen?...."
    Ein kleiner Junge sagte, wieso sollen wir denn erzählen, wir möchte doch eine Geschichte vorgelesen bekommen."
    Gleichzeitig viel ihm ein anderer Junge ins Wort, der unbedingt erzählen wollte. Nachdem er anfing wollten plötzlich alle etwas dazu sagen....
    Es wurde eine lustige, interessante Lesestunde, die mit dem Kommentar endete:
    "Können wir das noch mal machen?"

    Hier erkennt man deutlich, das die Kinder noch nie mit Bildergeschichten in Kontakt gekommen sind. Wimmelbilder kennen sie aber Bildergeschichten waren ihnen neu.
    Hier müssen wir wirklich noch viel Fördern.
    *

  9. Cover des Buches T-Veg (ISBN: 9783791372839)
    Katherina Manolessou

    T-Veg

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eine Geschichte in Reimen zum Thema
    Toleranz und  Vorurteile

    Was im ersten Moment aussieht wie ein Buch über Dinos und Früchte entpuppt sich sehr schnell als vielmehr.
    Zunächst einmal ist es schon rein optisch sehr besonders. Bunt und fröhlich, fruchtig.
     Ja fruchtig, denn wir assoziieren helles Orange und kräftiges Rot mit gleich mit Früchten.
    Unser, eigentlich Fleisch fressender T-Rex liebt Obst und Gemüse aber mag kein Fleisch.  Ihm schmecken die Früchte und das Gemüse einfach besser, wieso also sollte er sie dann nicht essen, diese bei Fleischfressern verpönten pflanzlichen Dinge?
    T-Rex sind nun mal Fleischfresser und keine Pflanzenfresser ist der Standpunkt der Freunde und Familie.
    Sie lachen ihn aus, machen sich lustig über den kleinen T-Rex.
    Mit dieser Ernährung kann man doch nicht stark werden und T-Rex sind nun mal die stärksten Saurier.
    Irgendwann ist der der kleine Saurier leid, er  zieht in die Welt, will Freunde finden, die auch Pflanzen mögen, doch die haben Angst vor ihm laufen weg, schließlich sind sie eigentlich Beute und keine Freunde für fleischfressende Dinos.
    Traurig und auch von Heimweh geplagt zieht er Richtung Heimat, Familie.
    Was er da noch nicht ahnt, zuhause vermissen sie ihn auch schon, finden plötzlich viele Eigenschaften, die sie an ihm schätzen. So machen sie sich auf den Weg ihn zu suchen, doch dann geschieht etwas was ein für alle Mal die entscheidende Wendung bringt und klar macht, dass man kein Fleisch essen muss um stark zu sein.
    Was passiert verrate ich hier noch nicht, denn etwas Spannung muss bleiben!
    *
    " Eine zum Brüllen komische, Geschichte über einen Dinosaurier, der sich traut, anders zu sein."
    So heißt es in der kurzen Darstellung auf der Coverrückseite des Buches und genau das ist es.
    *
    Die Geschichte wird in Reimform erzählt, was das Vorlesen nicht nur sehr leicht macht sondern auch nachhaltiger bei den Kindern in Erinnerung bleibt.
    Ich habe es ja schon des Öfteren erwähnt, Kinder lieben Reime. Sie sind vielfach witzig, originell aber auf jeden Fall sehr einprägsam.
    Der bestimmte Klang der Stimme ist dynamisch und verleiht der Geschichte beiläufig ein gewisses Tempo.
    *
    Die farbigen,  originellen Illustrationen begleiten die Geschichte mit vielen kleinen Details. Mal witzig, mal einfühlsam, mal einfach originell lassen sie uns schmunzeln und der Geschichte leicht folgen. Ein Farbenrausch, der einfach gute Stimmung macht.
    *
    Unsere Lesekinder waren schon allein von den Illustrationen hell auf begeistert, als die Geschichte dazu kam hatten sie sehr viel Spaß.
    Sie wussten zu jedem Bild noch etwas zu erzählen. Versetzten sich in die Geschichte und die Thematik und reflektierten im späteren Gespräch erstaunlich intensiv. Dabei war das große Oberthema von ihnen:
    "Wieso kann der T-Rex nicht so sein wie er mag, man ist doch nicht schlechter weil man etwas anders ist!?"
    *
    Besonders interessant war die Frage eines Jungen.
    Er fragte mich wieso der, der die Geschichte geschrieben hat nicht die Geschichte so geschrieben hat, dass die Pflanzenfresser Dinos gemerkt haben, dass der T- Rex nicht böse ist und ihn dann doch noch haben mitspielen lassen?"

    Eine interessante Frage, die ich damit begründet habe, dass der Dino dann ja nicht nach Hause gewollt hätte und die Geschichte ein ganz anders Ende genommen hätte.
    Das verstand der Kleine, für uns aber war es Anlass die Kinder zu fragen wie sie die Geschichte ab dem Moment wo der Dino auszieht Freunde zu finden erzählt hätten.
    Es gab viele neue lustige, empathische Geschichten, die wir später auch in eigenen Bildern festgehalten haben.
    *
  10. Cover des Buches Big Girl (ISBN: 9783426511893)
    Danielle Steel

    Big Girl

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Annabila
    Zunächst einmal würde ich gerne meine Intentionen schildern, weshalb ich dieses Buch lesen wollte. Da ich selber etwas kräftiger bin, wollte ich umbedingt ein Buch lesen, in der die Protagonistin ebenfalls nicht dem heutigen Schöndheitsideal entspricht. Ich hatte Lust auf was aufmunterndes und kraftgebendes, wurde allerdings von der Geschichte etwas enttäuscht.
    Positiv ist, dass sich die Protagonistin zu den "0815 Frauenbildern" etwas unterscheidet, da sie eher intellektuell veranlagt ist und eben nicht das typische Mädchen von nebenan ist. Etwas schwieriger fand ich dann schon wieder die Beziehung und die Vergleiche zu ihrer, anscheinend deutlich hübscheren, Schwester. Die Beziehung zu ihr ist, meiner Meinung nach, absolut krankhaft. Ebenso ist die geschilderte Familiensituation sehr utopisch, genauso wie das Selbstbild der Protagonistin. Bei diesem Buch merkt man vollkommen das verstörte Körperbild der Frau, da die Protagonistin mit Größe 42 anscheinend schon als übermäßig "fett" gilt. ( Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, habe die Angaben nicht mehr 100% im Kopf). Außerdem hätte ich mir im Laufe des Romans eine gewissen Charakterentwicklung gewünscht, im Sinne der Unabhängigkeit und der Auseinandersetzung mit den Komplexen. Diese fand meiner Meinung nach garnicht statt, die Dame hat an ihrem Selbstbild nichts geändert und die Komplexe wurden nicht reflektiert.


  11. Cover des Buches Spontane Lust auf Meuchelmord: Ein humorvoller Krisen-Rat-Schläger für glückliche und unglückliche Paare (ISBN: 9783961180042)
  12. Zeige:
    • 8
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