Bücher mit dem Tag "selbsterkenntnis"
86 Bücher
- Anna Todd
After truth
(3.348)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BAfter Truth ist der zweite Band der After-Reihe und knüpft direkt an die Ereignisse aus dem ersten Teil an. Die Geschichte folgt weiterhin Tessa und Hardin, und deren Beziehung nach den Enthüllungen am Ende des ersten Bandes...
Wie schon im ersten Teil lässt sich auch dieser Band sehr flüssig lesen. Die Kapitel sind schön und spannend geschrieben, wodurch man schnell durch die Geschichte kommt. Besonders die emotionalen Momente zwischen Tessa und Hardin sind wieder sehr intensiv dargestellt, und man spürt deutlich ihre Gefühle - trotz und durch all die Probleme.
Allerdings setzt sich auch hier das starke Auf und Ab in ihrer Beziehung fort. Streit, Eifersucht und Missverständnisse spielen eine große Rolle und sorgen dafür, dass sich einige Situationen gefühlt „wiederholen“. Dadurch kann die Handlung stellenweise etwas frustrierend wirken, weil die beiden Charaktere scheinbar immer wieder in die gleichen Muster zurückfallen.
Andererseits hat es das Buch damit auch wieder geschafft, mich zu fesseln. Ich hatte oft das Bedürfnis weiterzulesen und sobald ich das Buch zur Hand genommen habe, hat es sich sehr flüssig und nervenaufreibend-gefühlvoll gelesen.
Auch entwickelt sich die Geschichte weiter: insbesondere erfährt man mehr über Hardins Charakter, was seine schwierige Art teilweise verständlicher macht.
Fazit:
After Truth bleibt emotional und interessant, auch wenn das ständige Hin und Her zwischen Tessa und Hardin manchmal etwas ermüdend sein kann. Dennoch ist es eine gute Fortsetzung, die die Charaktere weiter vertieft und neugierig auf die nächsten Teile macht.(Bewertung: 3,5-4 von 5 Sternen).
- John Strelecky
Das Café am Rande der Welt
(1.301)Aktuelle Rezension von: aliceimbuecherland14Ich muss sagen entgegen der Meinung von vielen hat mich dieses Buch nicht so ganz abgeholt.
Ich habe mich die ganze Zeit gefragt was damit gemeint ist und bin beinahe verrückt geworden, weil es einfach kein Beispiel gab. Ich hätte mir so gerne einfach nur ein einziges Beispiel als Erklärung gewünscht.
Für Personen, die vielleicht noch nicht viel in diesem Bereich gelesen haben, kann es ganz spannend und erfüllend sein, für mich wars einfach nur nervig und es hat mich fertig gemacht. Es war wie gesagt einfach kein greifbares Beispiel für mich dabei.
Mit einer Empfehlung tu ich mir ehrlich gesagt schwer, da es mir selbst nicht so gut gefallen hat, vielleicht ist es ja was für Menschen, die neu in das Thema einsteigen wollen. Das Buch ist sehr einfach und sachlich gehalten und kommt ohne schwierige Begriffe aus. Kann mir durchaus vorstellen, dass es vielen Einsteigern in das Thema gefällt. - Hape Kerkeling
Ich bin dann mal weg
(4.117)Aktuelle Rezension von: angeltearzDas Buch lag schon sehr lange auf meiner WuLi. Nicht nur, weil ich Hape Kerkeling als Mensch wirklich gerne mag, sondern wegen seiner Geschichte auf dem Jakobsweg.
Ja, er ist 2001 gewandert / gepilgert (heutzutage ein Unterscheid!), aber trotzdem. Endlich hatte ich die Chance das Buch zu lesen und ich habe es gefeiert. Ich liebe das Wandern und dieser Jakobsweg ist schon lange auf meiner Wander-WuLi. Alleine nach Santiago reingehen...
Das Buch hat mir wirklich richtig gut gefallen, genauso habe ich es erwartet. Er erzählt locker und flockig. Immer mit seinem typischen Witz.
Zwei kleine "Kritikpunkte" habe ich. Und zwar dass er gerne mal ordentlich ausholt in Anekdoten und Erinnerungen. Was eigentlich gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Und dann das stellenweise heftige Lästern über Mitwanderer. Das macht man einfach nicht. Auch nicht, wenn es witzig gemeint ist. - Rachel Joyce
Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
(1.385)Aktuelle Rezension von: HerzenswegeDie Handlung beginnt sanft und ohne besondere Spannung, schafft es aber einem rasch in ihren Bann zu ziehen. Harold läuft einfach los quer durch England, um ? Wegzulaufen - oder eine Kranke zu retten? Oder? Die Autorin führt den Leser, die Leserin wunderbar sensibel in die Innenwelten der Hauptpersonen Harold und Maureen und lässt uns miterleben wie Harold während seiner Reise seine eigene Geschichte und sein Leben reflektiert und sich entscheidende Fragen zum Leben stellt. Die täglichen Herausforderungen eines Lebens alleine auf der Straße, die Kontakte zu anderen Menschen und die Naturerlebnisse vermitteln eine ganz besondere Atmosphäre welche den Leser, die Leserin Harolds Gefühle, Tragik, Hilflosigkeit aber auch Mut, neue Hoffnung sowie Freude und Liebe miterleben lassen.
Mich hat das buch beeindruckt und berührt - 5 Sterne
- Lauren Oliver
Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
(1.425)Aktuelle Rezension von: knuddelbackeIch muss zugeben, eins der Bücher die mich seit langem wirklich überrascht haben. Ich fand den Klappentext eigentlich nicht sehr verlockend, da aber krank und Mangels anderer Beschäftigungsmöglichkeiten, gab ich dem Buch eine Chance. Gott sei Dank. Binnen 24 Stunden hatte ich es durchgelesen.
Zu Beginn habe ich ein bisschen gebraucht um mit den jugendlichen Figuren, dem Schauplatz Highschool und der ungewohnten Atmosphäre klar zukommen. Man selber ist nicht mehr die jüngste und hat eigentlich einen ganz anderen Alltag. Doch als Mutter einer Tochter erkennt man dann das ein oder andere wieder. Spätestens mit Lesen des Dritten Tages hatte mich das Buch erwischt. Ich fieberte mit Sam, der Hauptfigurschon sehr schnell und sehr intensiv mit. Ich frage mich, genau wie sie selbst, ob sie wieder am 12. Februar aufwachen wird? Wird Sam wieder sterben? Welche menschlichen Tragödien warten diesmal auf sie? Was wird anders laufen und natürlich die finale Frage, wie geht das Buch aus? Wird sie sterben , oder wird sie dem Tod entgehen können ?
Sam macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Dadurch, dass sie den Tag immer wieder durchlebt ,beginnt sie sich selbst und ihre Verhaltensweisen zu reflektieren. Ein Charakterzug, der bei Jugendlichen Ihren Alters eher selten vorkommt. Das Buch präsentiert die üblichen Charaktere in der Schule , so dass die Wahrscheinlichkeit der Identifikation sehr hoch ist, auch oder gerade bei den jüngeren Lesern. Die Autorin hat denke ich ein ganz gutes Bild einer amerikanischen GegenwartsHighschool geschaffen . Ihr ist eine gute sozialkritische Analyse der aktuellen Generation mit all Ihren Facetten gelungen. Implementiert in einen spannenden Plot. Sams Vermögen zur Selbstreflektion und die damit verbundene Fähigkeit ihr eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen, Handlungen in der Vergangenheit zu bewerten und daraus zu lernen, das hat mich wirklich berührt
- Jojo Moyes
Mein Herz in zwei Welten
(677)Aktuelle Rezension von: BeautyBooks
Nach dem Tod von Will Traynor versucht Louisa Clark ihr Leben neu zu ordnen. Sie verlässt ihre englische Heimat und zieht nach New York, um dort als persönliche Assistentin der wohlhabenden und exzentrischen Agnès Gopnik zu arbeiten. Lou lebt nun zwischen zwei Welten: dem glamourösen, schnellen Leben in Manhattan und ihrer bodenständigen Familie sowie ihrem Freund Sam in England, mit dem sie eine Fernbeziehung führt.
In New York lernt Lou neue Menschen kennen, entdeckt ungeahnte Seiten an sich selbst und wird zunehmend selbstständiger. Gleichzeitig gerät sie in innere Konflikte: Sie muss entscheiden, wer sie sein möchte, wo sie wirklich hingehört und wie viel Mut es braucht, das eigene Leben selbstbestimmt zu leben. Die Erinnerung an Will und sein Vermächtnis begleiten sie dabei weiterhin und beeinflussen ihre Entscheidungen.
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Der Roman handelt von Selbstfindung, Neuanfang, Liebe, Loslassen und persönlichem Wachstum. Jojo Moyes erzählt die Geschichte mit viel Gefühl, Humor und lebensnahen Figuren und zeigt, wie schwierig – aber auch befreiend – es sein kann, alte Sicherheiten hinter sich zu lassen. Hier handelt es sich um die Fortsetzung von den Büchern "Ein ganzes halbes Jahr" & "Ein ganz neues Leben". Fast sieben Jahre stand nun der dritte Band ungelesen in meinem Regal. Ich weiß gar nicht, warum ich ihn damals nie gelesen habe, aber auch jetzt konnte er mich mehr als nur überzeugen und ich habe mich sehr gefreut, Lou nochmals nach so vielen Jahren begleiten zu dürfen. Ein Roman, der sich ruhig und so schön lesen lässt. Nun weiß ich wieder, warum ich die Bücher von Jojo Moyes so liebe! - Adriana Popescu
Morgen irgendwo am Meer - Der Roman zum Film
(184)Aktuelle Rezension von: SinaAnisNachdem ich das Buch "Mein Sommer auf dem Mond" total gut fand, musste ich mir mehr von der Autorin holen.
Morgen irgendwo am Meer darf man definitiv nicht als leichte Sommerlektüre abstempeln. So wie man Adriana Popescu kennt, schreibt sie keine Bücher, die nicht auch irgendwie einen tieferen Sinn haben- so auch dieses.
Auch dieser Jugendroman hat mir also total gefallen, auch wennn ich am Anfang ziemlich Mühe hatte, in die Geschichte rein zu finden, da es gerade am Anfang viel Drama und Unzufriedenheit gab.
Beide meine bisher gelesenen Bücher, konnten mich aufgrund des Schreibstils aber auch wegen den diversen Charakteren und deren Geheimnisse fesseln.
Ich kann also ihre Bücher total empfehlen, einfach nicht unterschätzen
- Arno Strobel
Sharing – Willst du wirklich alles teilen?
(448)Aktuelle Rezension von: danielas_bookcornerDiese Geschichte ist harte Kost. Aber ich fühlte mich ab der ersten Seite sehr gut unterhalten. Es war spannend und man hat richtig mit dem Protagonisten Markus mitgefiebert.
Wie in jedem guten Thriller lautet die Devise: Pass auf wem du vertraust.
Mit dem Ende hatte ich nicht gerechnet.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.
- Michael A. Singer
Die Seele will frei sein
(19)Aktuelle Rezension von: buecherfreundinChrisAbsolute Leseempfehlung! ✨ Wer eine neue Sichtweise auf das Leben und die eigenen Gedanken sucht, wird hier fündig. Das Leben ist - und - ich bin - doch das sind zwei Ebenen des Bewusstseins. Das Buch ist klar geschrieben, wirkt wie eine kleine Therapie-Sitzung und bringt einen sofort in einen „Zen-Modus“. Ich habe es verschlungen und direkt ein zweites Exemplar zum Verschenken gekauft. Obwohl der Autor sehr redundant ist wirkt gerade dieses immer wieder Hingewiesen-Werden auf das Wesentliche um endliche in der Tiefe anzukommen. Inzwischen habe ich es bereits zwei mal gelesen und es liegt weiterhin auf meinem Nachttisch - Ein Buch, das man immer wieder lesen kann!
- Jenny Colgan
Die kleine Sommerküche am Meer
(167)Aktuelle Rezension von: IloenchenDie kleine Sommerküche am Meer handelt von Flora, die beruflich auf ihre Heimatinsel in Schottland zurückkehren muss. Dabei war sie seit der Beerdigung ihrer Mutter nicht mehr dort gewesen und dachte, sie hätte das Leben dort hinter sich gelassen.
Der Schreibstil von Jenny Colgan ist etwas flapsig und ungewohnt, aber sobald man sich eingelesen hat, stellt man fest, dass er perfekt zum Buch passt. Mir haben besonders die tollen Beschreibungen von der schottischen Insel gefallen. Wie nebenbei habe ich von der ungewöhnlichen Landschaft und den lokalen Bräuchen und Traditionen erfahren.
Und bei Flora Kochversuchen habe ich gleich Hunger bekommen, so gut waren die beschrieben.
Die Hauptfiguren des Buches sind realistisch dargestellt und ich konnte oft gut nachvollziehen, wie Flora sich fühlt. Besonders gut haben mir die vielen Nebengeschichten gefallen, die das Buch noch spannender machen. Es handelt sich bei dem Buch zwar um eine Liebesgeschichte, diese spielt sich aber oft im Hintergrund ab. Im Vordergrund steht Floras Beziehung zu ihrer Herkunft und ihrer Vergangenheit, und die Frage, wie sich diese mit ihrer Gegenwart und Zukunft vereinbaren lassen.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die eine leichte Lektüre wünschen.
- Nils Arbol
Naerima
(173)Aktuelle Rezension von: _Theresia_Ich finde das Buch super ,für mich ist es eine glatte 10 von 10.
Ich frage mich aber ob und wann eventuell noch ein 2. Band kommt,da noch einige Fragen offen bleiben.
z.B. Was ist mit Latamnia und Koranda oder was war Naerimas Wunsch am Ende des Buches .
Ich würde mir einen 2 Teil ohne zu zögern direkt besorgen.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
- Khalil Gibran
Der Prophet. Der Narr. Der Wanderer
(19)Aktuelle Rezension von: DieMayaIch muss leider sagen, dass mich dieses Buch nicht angesprochen hat. Es ist wohl als ein quasi-philosophisches"Heiliges" Buch gedacht, aber für mich liesst es sich undynamisch. Die flache aufzählung diverser Betrachtungen wirkte äußerst konstruiert auf mich. Ein narrative Konstruktion aus den Lehren von Jesus, Buddha, Laozi, Konfuzius etc.
- Martin Klapheck
Lebe Deinen Beat
(12)Aktuelle Rezension von: Jörg_LinnigDer Autor bricht eine Lanze für ein unkonventionelles Leben. Sich lieber mal eine blutige Nase holen und scheitern, als sein Leben in die Hände anderer zu legen - sozusagen als betreutes Leben.
Martin Klapheck gelingt es mit viel Humor und Wortwitz immer wieder aufs Neue, Bilder in unseren Köpfen entstehen zu lassen, die es uns erlauben, Dinge mal aus einer völlig anderen Perspektive zu betrachten. Es hat wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen, oder in meinem Falle zu hören.
- Katharina Köller
Wild wuchern
(126)Aktuelle Rezension von: Books_n_artEine Frau ist auf dem Weg. In aufgewühlter Stimmung. Erst per Zug, dann zu Fuß querfeldein durch die Berge. Bis sie die Alm der Familie erreicht. Weit ab der Zivilisation lebt hier ihre Cousine Johanna, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat. Normalerweise fährt die Frau immer nach Italien. Dieses Mal nicht. Dieses Mal quartiert sie sich wie selbstverständlich für eine unbestimmte Zeit bei Johanna ein.
Dabei treffen zwei Frauen mit gemeinsamer Vergangenheit, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufeinander:
Johanna, die schweigsam ist, die nicht studiert hat und im Berg lebt. Und Marie, die "Normale", die in ihrer Kindheit aus der Kusine ein "gutes Mädchen" machen sollte.
Auf der Alm tauschen die Rollen der beiden Frauen. Plötzlich ist Johanna die, die weiß, wie das Leben zu leben ist. Und ganz langsam kommen immer mehr Themen und Traumata ans Tageslicht. Aus der nahen Vergangenheit, aber vor allem aus der Kindheit der beiden Mädchen.
Dieses Buch ist aus der Sicht von Marie geschrieben und hat einen ganz besonderen, leicht kindlichen Schreibstil. Einen Schreibstil, der vor uns, aber vor allem vor ihrem Selbst, verbirgt, was geschehen ist und dadurch Neugier erzeugt. Der Eindruck des Monologs wird durch das Nicht-Verwenden von Kapiteln verstärkt. Denk-Pausen und Themenwechsel sind durch Absätze angezeigt. Normalerweise ist dies für mich ein No-Go. Hier hat es überraschend gut funktioniert.
Wild Wuchern ist ein Buch über den Kontrast zwischen moderner Großstadt und dem ursprünglichen Leben in den Bergen, aber auch eines zwischen dem Festhalten von Vergangenheit und der unaufhaltsam nahenden Zukunft und einer Verbindung, die nicht mehr zu kitten scheint.
Wild wuchern ist ein absolut brillantes Buch, das, für mich überraschend, absolut fesselnd war und sich bis zu einem bitterschönen Ende immer weiter zuspitzt!
- Saša Stanišić
Wolf
(97)Aktuelle Rezension von: izzy_books"Wolf" von Saša Stanišić ist ein feinfühliges, klug erzähltes Buch, das mit poetischer, klarer Sprache überzeugt. Besonders die kindliche Perspektive macht die Themen Angst, Mut und Zugehörigkeit greifbar und berührend. Einige Stellen wirken etwas zurückhaltend oder vorhersehbar, doch die emotionale Wirkung bleibt stark. Eine ruhige, nachdenkliche Lektüre mit nachhaltigem Eindruck.
- Christiane Sautter
Liebe dich selbst - Gott tut es auch: Hilfen auf dem Weg zur Selbstannahme
(7)Aktuelle Rezension von: danzlmoidlInhalt:
Nächstenliebe fällt uns Christen meistens recht leicht, aber Selbstliebe wird oft als Hochmut verstanden. Dabei sagt uns Gott in der Bibel an vielen Stellen, wie wertvoll und geliebt wir sind. Mit ihrem wertschätzenden Blick erläutert Christiane Sautter, wie es gelingen kann, aus negativen Sichtweisen auszubrechen und die eigenen Ressourcen zu erkunden. Dieses Buch hilft, sich selbst in allen Facetten anzunehmen und Gottes liebevolle Sicht kennenzulernen.
Meine Meinung:
Ursprünglich war ich etwas skeptisch. Ist das wirklich ein Buch für mich? Ich war wirklich hin- und hergerissen, ob ich mich in den Inhalt dieses Buches einarbeite oder nicht. Was soll ich sagen... Es war definitiv kein Fehler.
Klar... Ich bin nicht so der Typ für Sachbücher, doch trotzdem hat mich der Klappentext neugierig gemacht.
Christiane Sautter schafft es, einen durch praxisorientierte Fallbespiele (welche keine tatsächlichen Fälle sind) näher an sich heran zu bringen. Viele Situationen führen einem vor Augen, dass man unbewusst in eine Richtung zieht, ohne dass man den Ausgang abschätzen kann.
Viele "Probleme", "Gedanken", "Aktionen" rühren davon, dass wir eine Situation erlebt haben, die sich unbewusst in uns drin verankert. Dadurch reagieren oder agieren wir oft anders, als man als Außenstehender erwartet.
Ich tu mich leider wirklich schwer, für solch ein Buch eine Rezension zu schreiben, da ich diese Art Buch so selten lese. Doch ich kann sagen, dass ich es wirklich genossen habe und sehr viele Situationen mich zum Nachdenken angeregt haben.
Man muss sich für das Buch Zeit nehmen, denn sonst macht das alles keinen Sinn. Es gilt eher als Arbeitsbuch, welches auch immer wieder motiviert sich selbst zu reflektieren.
Fazit:
Für mich ist das Buch auf jeden Fall eine Bereicherung. - Raffael Rauhenberg
Die Schulter des Riesen
(26)Aktuelle Rezension von: dicketillaGregor Bach, Silberschmied,34 Jahre.
Eine einzige Unbeherrschtheit gab den Auslöser, der nichts mehr mit seinem unbeschwerten, sorglosen Leben gemein hatte. Doch wenig später musste er dieses Vorgehen teuer bezahlen - und jetzt durchlebte er das Leben derjenigen, die er doch einst so verachtete."Sein altes Leben... Damals hatte er für seinen Wohlstand gearbeitet, nun arbeitete er an seiner Armut." (S.139)
Es ist schon verstörend, wie schnell ein Mensch in eine ausweglose Situation, teilweise unverschuldet, gelangen kann. Wie das Labyrinth der behördlichen Unbegreiflichkeiten, ein Entkommen unmöglich machen. Sicher hat Gregor in manchen Momenten falsch gehandelt, aber wie sollte man ihm einen Vorwurf machen, in dieser surrealen Welt.
Der Leser begibt sich mit ihm auf den Weg nach einem warmen Schlafplatz, landet in der Gruft, die ihren Namen zurecht trägt. Bettelt um einige Münzen, um sich sein Schließfach und einen Bissen leisten zu können. Sieht die verachtenden Blicke, die Scham, wie er sich vor seinen Kindern verbirgt.
Aber dennoch verlor Gregor nicht seinen Blick für das Böse, den Dealern, die den Verfall von Menschen in Kauf nahmen, die Perversen, die sich an Jugendlichen, Kindern vergingen.
So sieht er ein Ziel, dem jungen Ricky beizustehen, ihm einen Ausweg zu zeigen.
Die Geschichte spielt in einer fiktiven Stadt in Deutschland, wird als eine Geschichte der Gegenwart geschildert.Und diese Gegenwart lauert bereits vor unseren Türen, ist in unseren Städten präsent. Mich hat diese Geschichte sehr erschüttert, ein Spiegelbild unserer Gesellschaft, in der die Kluften mehr und mehr auseinander driften.
Raffael Rauhenberg baut seine Gesellschaftskritik geschickt in die Handlung ein. Seine Wortwahl präzise, mit einer Genauigkeit, die Bilder entstehen läßt, die man eigentlich nicht sehen mag, Gerüche denen man entfliehen möchte. Menschen formt, die selbst in ihrer abgrundtiefen Verachtung, dennoch ein wichtiger Teil der Handlung werden. Selbst in dieser Trostlosigkeit etwas wie Sorge, Freundschaft erblühen läßt. Er fordert den Leser auf sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen, hinzusehen, was da so schief läuft. Eine Hand, die sich uns entgegenstreckt, oftmals keine andere Wahl hat, geschweige bekommt.
Die Aroganz derer, die sich im Schoße des Wohlstands befinden, sich dessen ganzen Ausmasses des Elends nicht bewusst sind, ihre Verachtung nach außen tragen.
Ich kann dieses Buch nur jedem Leser empfehlen, sich dem Umstand seines eigenen Lebens bewusst zu sein. In einer Welt, in der Konsum immer mehr im Vordergrund zu stehen scheint, Altersarmut droht, Mieten unerschwinglich werden, man sich nie um seiner Sicherheit sicher sein kann, seine Werte zu überdenken, Menschlichkeit zu bewahren, auch denen gegenüber, die schon ganz unten angekommen zu scheinen.
Es ist nur ein Buch, ein Buch mit einer Geschichte, aber die dennoch weiß den Leser zu erreichen, ihn nie in solch eine Situation gelangen läßt. Im wahren Leben ein Netzt gespannt wird, dass uns davor bewahren möge.
- Doro Parker
Der Prinz des Lachens
(81)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDieses Märchenbuch gliedert sich in 5 einzelne Märchen:
- Der Prinz des Lachens (Trilogie)
- Prinzessin Larifari
- Prinz Nimmersatt
- Die Sternschnuppensammlerin
- Der Jäger und die Elfe
Die Märchen handeln alle von der Liebe - ob Selbstliebe oder die wahre Liebe- und richten sich an Erwachsene. Sie sind gut auf die heutige Zeit übertragbar und auch Themen wie z.B. Ehebruch oder Kindesmisshandlung spielen eine Rolle und es gibt nicht immer zwangsläufig ein Happy End.
Mir gefällt, wie die Autorin kleine Passagen einfügt, die wie von einer Stimme aus dem Off zu verstehen sind. Die Sprache ist im Großen und Ganzen ganz klassisch gehalten, wie es für Märchen üblich ist. An manchen Stellen findet man aber auch modernere Ausdrucksweisen.
Die Botschaften der Märchen finde ich ganz bezaubernd und sie geben einem zu denken, obwohl Doro Parker die Moral aus der Geschicht' jeweils schwarz auf weiß niederschreibt. Denn in den Geschichten steckt noch einiges mehr.
Das Buch lässt sich immer wieder gut lesen und trotz ein paar orthographischer Fehler gebe ich gerne 5 Sterne, denn ich habe mich in die Märchen verliebt und kam aus dem Träumen nicht mehr heraus.
- Jürgen Zwilling
Gedichte, Gedanken, ein Plädoyer für die Freiheit
(61)Aktuelle Rezension von: SACHBUCHFANFREIHEIT UND IDEOLOGIE
* ANTHOLOGIE *
Ein RECHTSSTAAT
SOZIALISMUS
MEINUNGSFREIHEIT
DEMOKRATIE
BESITZSTAND
EUROPA
Das ALLES und MEHR über FREIHEIT und IDEOLOGIE im POLITISCHEN SINN betrachtet .
Ein INTERESSANTES und LEHRREICHES BUCH , das zum NACHDENKEN ANREGT .
Im Buch gibt es auch ein paar Fotos .
- Juno Dawson
Clean
(92)Aktuelle Rezension von: Nika488Ehrlich, schockierend und absolut fesselnd!
„Clean“ ist ein intensiver, schonungsloser und gleichzeitig hoffnungsvoller Roman über Suche, Freundschaft und den langen, steinigen Weg zur Heilung. Die Geschichte von Lexi, einem scheinbar perfekten It-Girl, das in einer Entzugsklinik landet, ist brutal ehrlich und emotional mitreißend.
Der Schreibstil ist direkt, scharfzüngig und authentisch – genau wie Lexi selbst. Ihre Entwicklung vom zynischen, verzweifelten Mädchen zur jungen Frau, die langsam beginnt, an eine Zukunft ohne Drogen zu glauben, ist unglaublich bewegend. Besonders beeindruckend ist die Vielfalt der Nebencharaktere: Jeder hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Dämonen – und doch entsteht in der Clarity-Klinik eine tiefe, unerwartete Verbundenheit zwischen ihnen.
Das Buch beschönigt nichts. Es zeigt, wie zerstörerisch Sucht ist, wie hart der Entzug sein kann und dass Heilung kein linearer Prozess ist. Gleichzeitig vermittelt es eine wichtige Botschaft: Es gibt immer einen Weg zurück – und man ist nie allein.
Fazit: Ein unglaublich starkes, berührendes Buch, das unter die Haut geht. Für Fans von realistischen, emotionalen tiefgründigen Geschichten ein absolutes Must-Read! 💙✨
- Artur Dziuk
Das Ting
(72)Aktuelle Rezension von: Ralf-M-RuthardtZum Buch: Junge Visionäre gründen ein Start-Up. Natürlich in Berlin, wie chic. Sie entwickeln zusammen die App "Ting", welche körperbezogene Daten seiner Nutzer sammelt, auswertet und auf dieser Grundlage Handlungsempfehlungen gibt. Irgendwie ein sehr passendes Thema, im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.
Die App hat großen Erfolg - und jetzt beginnt ein Erzählungsstrang der "nett" und unterhaltsam ist, aber irgendwie auch erwartbar bzw. vorhersehbar. Es ist ein Buch, dass man lesen kann, aber nicht gelesen haben muss.
- Ralf China
Sei du selbst, sonst geht's dir dreckig!
(3)Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
Ich kann das Buch nicht wirklich empfehlen. Unter der Behauptung, es gäbe kein Patentrezept für Erfolg, stellt es die meisten anderen Ratgeber für Erfolg und Lebenshilfe in Frage, um dennoch gleich durch die Hintertür ein eigenes Rezept zur ultima ratio zu machen.
Sympathisch war mir der Ansatz, dass man seinen eigenen Charakter, seine eigenen Stärken und Schwächen zur realistischen Ausgangsbasis für eine Arbeit an seiner eigenen Persönlichkeit macht.
Dazu gehört allerdings auch, im Gegensatz zu den Autoren zu akzeptieren, dass es genetisch bedingte Grenzen gibt für jede einzelnen Persönlichkeit. Ich halte Bücher wie das vorliegende tendenziell für einen Ausdruck von Hybris, weil sie davon ausgehen, alles wäre machbar, in gewissen Grenzen zwar, aber grundsätzlich eben doch.
Das überfordert Menschen, und es sind wenige genug, die aus ihren Fehlern lernen wollen, die in kleinen, überprüfbaren Schritten das verändern wollen in ihrem Leben, was sie hindert und unzufrieden macht. Aber für diese schon aus der Bibel bekannte Lebenshaltung braucht es keine klugen Bücher und erst recht keine überteuerten Seminare, mit den die beiden Autoren ihr reiches Geld verdienen.
- Elizabeth Strout
Die langen Abende
(74)Aktuelle Rezension von: EmmaWinterOlive Kitteridge, die notorisch schlecht gelaunte und um bissige Kommentare nie verlegene pensionierte Lehrerin, lebt immer noch in Crosby, Main. Aber die Dinge sind im Wandel. Die langen, nicht enden wollenden Abende, die sie nun ohne ihren Mann Henry verbringen muss, machen ihr zu schaffen. Da tut sich in Form des etwas übergewichtigen ehemaligen Harvardprofessors Jack eine Lebensalternative für Olive auf.
Wie bereits in "Mit Blick aufs Meer" setzt sich hier erneut aus kleinen Geschichten eine ganze Stadt zusammen. Wir treffen auf alte Bekannte und neue Menschen, die sich in Crosby tummeln und manchmal auch wieder gehen. Das Gehen ist das große Thema dieses Buches. Olive ist bereits über 70, die Endlichkeit des Lebens ist ihr bewußt und die Autorin scheut sich nicht, Olive weiter altern zu lassen, bis sie über 80 ist und von zahlreichen Zipperlein geplagt wird. In vielen Abschnitten spielen das Älterwerden, Sterben und der Tod eine Rolle. Aber alles ist umhüllt von der weichen Seeluft in Main und natürlich gewürzt mit Olives spitzen, grundehrlichen Bemerkungen.
Es war schön, nochmal diesen Küstenort und seine Bewohner*innen besuchen zu können, aber ich denke, dass dieser Besuch auch ein Abschied war. Als eine Freundin von Olive sagt: "Ich habe so Angst, dass ich über die Brücke muss [...]" (S. 343), da habe ich mit den Tränen gekämpft. Wer das Buch gelesen hat, weiß, dass es sich um eine reale Brücke handelt und was auf der anderen Seite wartet.
Wer "Mit Blick aufs Meer" gerne gelesen hat, wird auch diese Fortsetzung lieben, die man aber auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Empfehlen würde ich aber beide Romane. Strout schreibt irgendwie ganz "leichtfüßig", mit einem Blick für liebenswürdige oder tragische Figuren. Goodbye, Olive!























