Bücher mit dem Tag "selbsthilfe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "selbsthilfe" gekennzeichnet haben.

281 Bücher

  1. Cover des Buches Ein ganz neues Leben (ISBN: 9783499291395)
    Jojo Moyes

    Ein ganz neues Leben

     (1.820)
    Aktuelle Rezension von: Victorias_Bibliophilie

    Wer kennt sie nicht die Geschichte von Will Traynor & Louisa Clark?! Mich hat sowohl der Film, als auch das Buch » Ein ganzes halbes Jahr « sehr berührt. Bei beiden sind wirklich einige Tränen geflossen ❤️ 

    Die Buchreihe besteht aus 3 Bänden & ein Sequel, was ich bis vor kurzem überhaupt nicht wusste. Den zweiten Band » Ein ganzes neues Leben « habe ich diesen Monat gelesen. Es war wirklich schön Lou wieder zu begegnen und herauszufinden was nach Will’s Tod alles passiert. Mit seinen knapp 500 Seiten ist es eine lange Geschichte, in der wirklich so einiges verpackt ist. Manchmal wurde es doch ein wenig langatmig, es hatte auf jeden Fall seine Höhen und Tiefen. Wieder treffen wir auf ein Paar bekannte Charaktere, und lernen gleichzeitig tolle Neue kennen. Im Großen und Ganzen eine sehr schöne Fortsetzung, aber für mich überhaupt kein Vergleich zum ersten Band der einem einfach das Herz zerreißt. Das Ende konnte aber nochmal so einiges an Emotionen rausholen. Bin gespannt auf den letzten Teil.

    4/5 ⭐️


  2. Cover des Buches Das Kind in dir muss Heimat finden (ISBN: 9783424631074)
    Stefanie Stahl

    Das Kind in dir muss Heimat finden

     (150)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Stefanie Stahl beschreibt in diesem Buch, wie man viele Probleme lösen kann, indem man sich mit seinem Inneren Kind beschäftigt. Denn wie wir lernen, entstehen viele Probleme daraus, dass unser Inneres Kind nicht geheilt ist. Stefanie Stahl zeigt und anschaulich, wie wir unser inneres Kind kennenlernen und auch heilen können. 

    Wir alle wissen, ist unsere wichtigste Beziehung in unserem Leben die zu uns selbst. Und dementsprechend wie wir uns fühlen, wirkt das auch auf andere Menschen aus. Deshalb ist es wichtig, dass wir unserer Beziehung auf den Grund gehen und sie verbessern, wenn wir das wollen und auch dazu bereit sind. Und unser Verhalten können wir nur objektiv betrachten, wenn wir uns einmal die Zeit nehmen und uns darauf konzentrieren, wie wir unser Inneres wahrnehmen. 

    Stefanie Stahl macht uns bewusst, welche Ansichten und Überzeugungen toxisch sind und uns schaden und zeigt uns gleichzeitig aber auch einen möglichen Lösungsweg, der uns in die glückliche Richtung lenken kann. Wir müssen uns in die Beobachtersituation begeben, damit wir mit einem neutralen Blick auf unser selbst schauen können und was uns gerade fehlt.

    Uns wird klar und deutlich erklärt, wieso wir uns gekränkt fühlen und wieso wir oft wegen kleinen Kleinigkeiten ausflippen können. Und das schließt meist auf unser inneres Kind. Es wird einem außerdem deutlich erklärt, dass man an sich arbeiten muss, wenn man möchte, dass bestimmte Beziehungen funktionieren. Nebenbei ist dies auch eine tolle Vorbereitung für eine Psychotherapie bzw. auch etwas Tolles für die Menschen, die auch einfach mal was ändern wollen. 

    ,,Das Kind in dir muss Heimat finden‘‘ zeigt uns wie wir unser Sonnenkind stärken und unterstützen. Und gleichzeitig zeigt es uns auch, wie wir unser Schattenkind heilen können, damit wir gestärkt aus Situationen treten können, die noch kommen werden. Stefanie Stahl gibt uns dafür auch tolles Handwerk mit an die Hand, damit wir an unseren inneren Kindern erfolgreich arbeiten können.

    Was mir außerdem gut gefällt, sind die ersten Kapitel aus dem Buch. Wir erfahren viele wichtige und interessante Informationen über uns selbst. Das heißt wir starten langsam mit unserem inneren Kind und lernen dies auch langsam kennen. Dies fand ich sehr entspannend, da wir nicht ohne Vorbereitung in das Thema geworfen werden, sondern Schritt für Schritt an das Thema herangeführt werden.

    ,,Das Kind in dir muss Heimat finden‘‘ ist ein Buch, was ich jedem empfehlen kann. Ich hoffe sehr, dass sich viele dieses Buch kaufen werden und auch lesen werden. Jeder kann etwas aus der Geschichte lernen.

  3. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.652)
    Aktuelle Rezension von: dascha_87

    Nach dem ersten Aufschlagen des Buches wusste ich, dass es ein wundervolles Buch sein wird. Das Buch behandelt ein sehr anspruchsvolles Thema, es ist auch an manchen Stellen sehr traurig, doch der Humor kommt auf jeden Fall auch nicht zu kurz. Ich finde es erstaunlich, wie gut die Figuren im Buch beschrieben wurden. Dadurch verlieh es dem Buch eine gewisse Authentizität. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Es ist ein Buch, das man nicht schnell vergessen wird. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gehört ab sofort garantiert zu meinen Lieblingsbüchern. 

    Das Buch ist wirklich ein Muss!

  4. Cover des Buches Die Liebe deines Lebens (ISBN: 9783596197293)
    Cecelia Ahern

    Die Liebe deines Lebens

     (788)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    … schlägt niemals zweimal an derselben Stelle ein – sagt man. Dass das manchmal anders ist, zeigt Christines Geschichte. Schon einmal war sie dabei, als ein Mann seinem Leben ein Ende setzte. Als sie dann Adam auf einer Brücke stehend vorfindet, von der er sich stürzen will, kann sie nicht anders als sich einzumischen und ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Sie verspricht ihm, ihm bis zu seinem Geburtstag zu zeigen, wie lebenswert das Leben eigentlich ist. Doch wie schwer das ist, wird ihr ziemlich schnell klar. Wird sie es schaffen, Adam für das Leben zu überzeugen?

    Eigentlich bin ich bei den Romanen von Cecelia Ahern meistens nicht überzeugt. Die gehypten Bücher, die sie schreibt, sind meistens nicht nach meinem Geschmack, deshalb ging ich mit Vorbehalten an dieses Buch. Zu meinem Erstaunen gefiel mir die Geschichte um Christine und Adam aber wirklich gut.

    Christine scheint von Selbstmördern verfolgt – schon ihre Mutter tötete sich selbst, als sie noch ein kleines Kind war. So kann sie den Gedanken nicht ertragen, dass Adam sich töten könnte. Ihre Ideen, wie sie Adam das Leben schmackhaft machen könnte, fand ich wirklich witzig. Sie gibt sich richtig Mühe – auch wenn sie die Ideen aus ihren zahlreichen Ratgebern nimmt – oder auch gerade deshalb.

    Insgesamt fand ich das Buch liebenswert und schön. Ich habe Christine und Adam bei ihren Unternehmungen gerne begleitet und fand das Buch anrührend. Gefiel mir!

  5. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.394)
    Aktuelle Rezension von: jannehanne

    4 Menschen treffen sich in der Sylvesternacht auf einem Hochhaus, um Selbstmord zu begehen. Wechselseitig erzählt jeder aus der Ich-Perspektive über die Beweggründe und über das, was nach dieser Nacht passiert. Die Figuren werden gut eingeführt, jeder hat seinen eigenen sprachlichen Ton. Flüche und Beleidigungen reihen sich später in einer Dosierung aneinander, dass ich das Gefühl hatte, nur noch durch sprachlichen Müll zu waten. Auch beim Überblättern hatte ich den Eindruck, dass es nicht wirklich besser wird, so dass ich es letztendlich einfach entnervt zur Seite gelegt habe. 

  6. Cover des Buches Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (ISBN: 9783596512881)
    S.J. Watson

    Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

     (1.619)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Das Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und es ist mir noch heute so in Erinnerung geblieben, als hätte ich es erst gestern gelesen. 

    Inhaltlich geht es um eine Frau, die jeden Morgen aufwacht und sich an nichts erinnert und daher ein Tagebuch schreibt, um sich jeden Morgen zu erinnern, wer sie eigentlich ist...

    Wer auf spektakuläre, innovative Thriller steht, dem ist das Buch von mir wärmstens zu empfehlen. Mal sehen, ob ihr euch danach noch traut neben eurem Partner zu schlafen. Hahaha

  7. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (889)
    Aktuelle Rezension von: SandyMercier

    Natürlich kenne ich den Film. Natürlich liebe ich ihn.  Und natürlich wollte ich unbedingt das Buch lesen.

    Lange habe ich damit gewartet. Ich wusste, ich wollte es lesen, wenn die richtige Zeit ist und somit las ich in den Tagen vor meinem Aufbruch ins Paradies.

    Dieses Buch hat was mit mir gemacht. Ich liebe es. Es ist ein Schatz und ich konnte viel für mich und meine Zeit hier mitnehmen.

    Und wie krass ehrlich die Autorin ist. Der Wahnsinn. Ich liebe diese Frau.  Heftige Empfehlung von mir.

  8. Cover des Buches The Secret - Das Geheimnis (ISBN: 9783442337903)
    Rhonda Byrne

    The Secret - Das Geheimnis

     (356)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem ich den Film „The Secret“ kennenlernen durfte habe ich mir natürlich auch das Buch gekauft. Ich finde in dem Buch bekommt man ein noch intensiveren Blick auf das Geheimnis. Außerdem werden in dem Buch gezielte Thematiken angesprochen, wie man das Geheimnis darauf bezogen einsetzt. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen und es nicht bei Seite zu legen. Ich schlage es immer wieder auf und verwirkliche mir so all meine Wünsche! Ein Geschenk da uns gegeben worden ist! DANKE DANKE DANKE 

  9. Cover des Buches Wohlfühlgewicht (ISBN: 9783426675823)
    Mareike Awe

    Wohlfühlgewicht

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Nika488

    Ich war sehr neugierig auf das Buch, denn bereits in den Sozialen Medien ist mir Dr Mareike Awe durch ihre sehr ehrlichen Posts aufgefallen. Auch ihren Podcast habe ich bereits angefangen zu hören.
    Kein Wunder, dass ich an diesem Buch nicht vorbei kam. 

    Natürlich interessiert mich selbst das Thema Wohlfühlgewicht, denn seit genau 6 Jahren fühle ich mich nicht mehr wohl in meiner Haut.
    Einige kennen das Thema Übergewicht sehr genau,andere sind natürlich schlanke Menschen oder ernähren sich bewusst und treiben viel Sport.
    Ich selbst habe 6mal Sport die Woche gemacht und bei der Ernährung auf viel verzichtet. Der Erfolg war super, bis ich dieses Pensum nicht mehr halten konnte.
    Nun war ich auf der Suche nach einem neuen Weg, einen Gedankenanstoß der mich wieder auf den Weg bringt. Da kam mir Dr Mareike Awe sehr gelegen. Wohlfühlgewicht, wer möchte das nicht haben? Ich definitiv. Natürlich schlank ohne fiese Diät ein Leben lang.

    Sicherlich macht die Autorin in diesem Buch auch Werbung für sich und ihr Programm. Mich hat das nicht gestört,denn sie hat auch Tests usw kostenlos zur Verfügung gestellt für die Leser dieses Buches.  Ein sehr cooler Schachzug.

    Ich fand die Denkanstöße und hinterfragungen sehr gelungen. Da reflektiert man sich doch mal ganz anders selbst und wie wahnsinnig schnell mir auffiel, dass ich Sachen anders wahrnahm, dass ich nicht meinen Teller leer esse weil ich eben nun mal satt bin. Ich liebe Sport und genau mit dem Buch habe ich meine Lust dazu wieder gefunden und fühle mich mit dem weniger Druck und entspannteren Herangehensweise viiiel besser. Die Waage zeigt kein großes Minus, aber meine Arbeitshose trage ich nach 4 Wochen eine Nummer kleiner.

    Für mich ist dieses Buch ein Erfolg und ich werde es definitiv wieder lesen, sollte ich einmal von meinem Weg abkommen.
    Die emotionalen Geschichten haben mich berührt und ich habe mich auch in einigen wiedergefunden. Eine Anekdote hat mich wahrlich zu Tränen gerührt.

    Sie baut ihr Buch auf fundamentalem Wissen auf,denn sie ist studierte Ärztin und hat sich sehr intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt.

    Absolut verdiente 5 von 5 Sterne.

  10. Cover des Buches Gottlos (ISBN: 9783734102110)
    Karin Slaughter

    Gottlos

     (1.051)
    Aktuelle Rezension von: Queenofbutterflies

    Inhalt:
    Als die Gerichtsmedizinerin Sara Linton und Chief Jeffrey Tolliver die Leiche eines jungen Mädchens im Wald finden, sind sie entsetzt: Sie wurde lebendig begraben! Doch die Ermittlungen gehen nur schleppend voran. Abigails Familie gehört einer überaus fromm lebenden Sekte an, die nur wenig Kontakt zur Außenwelt hat. Da entdeckt die Polizei einen zweiten Sarg, der bereits vermodert ist. An der Innenseite finden sich Kratzspuren. Jeffrey ahnt, dass Abigail nicht das erste Opfer des Killers war …

    Meine Meinung:
    In diesem Thriller von Karin Slaughter musste ich mich erst rein finden und erst nach 100 Seiten hat er angefangen mir Freude zu bereiten. Ich konnte es einfach nicht glauben, dass Sara und Jeffrey schon wieder Steine in den Weg gelegt bekommen. Langsam geht mir das Hin und Her mit den beiden auf die Nerven- kann die Autorin die beiden nicht endlich glücklich sein lassen? Auch die Geschichte um Lena zieht sich wieder durch die ersten Seiten, bis überhaupt etwas spannendes passiert. Wenn man aber darüber hinwegsieht und weiter liest, ist der Thriller wirklich spannend- ich hatte Gänsehaut als ich daran dachte, wie Abigail in dieser Kiste liegen musste- lebendig begraben und dem Tod geweiht. Eine Suche nach dem Täter beginnt, die zunächst aussichtslos erscheint. Das Ende hat mich erschüttert. Wie oft passiert es heutzutage, dass Grauentaten mit Gottes Willen erklärt werden? Warum leben eigentlich Menschen freiwillig in Sekten und unterziehen sich einer Gehirnwäsche?
    Alles in allem kann ich den Thriller sehr empfehlen, vorausgesetzt man ist nicht zu gläubig, da hier schon mit versteckter Kritik an der Kirche geschrieben wird. Ich bin gespannt, was der 6. und letzte Band der Reihe "Zerstört" bereit hält.

  11. Cover des Buches Anleitung zum Unglücklichsein (ISBN: 9783492273541)
    Paul Watzlawick

    Anleitung zum Unglücklichsein

     (375)
    Aktuelle Rezension von: nana_what_else

    Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen. 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 10


    Das verrät der Klappentext: Watzlawicks Anleitungen nicht zu befolgen ist der erste Schritt zum Glück. Paul Watzlawick hat mit seiner „Anleitung zum Unglücklichsein“ einen Millionen-Bestseller geschrieben – was nur den Schluss zulässt, dass Leiden ungeheuer schön sein muss. Anders als die gängigen „Glücksanleitungen“ führen Watzlawicks Geschichten uns vor Augen, was wir täglich gegen unser mögliches Glück tun. Nach der Lektüre werden auch sie begreifen, warum Sie den Nachbarn, den Sie um einen Hammer baten, am liebsten erschlagen würden. (Textrechte: Piper Verlag)


    Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: „Meinen Schlüssel.“ Nun suchen beide. Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“ 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 27


    Persönlicher Leseeindruck: "Die Zahl derer, die sich ihr eigenes Unglück nach bestem Wissen und Gewissen selbst zurechtzimmern, mag verhältnismäßig groß scheinen. Unendlich größer aber ist die Zahl derer, die auch auf diesem Gebiet auf Rat und Hilfe angewiesen sind. Ihnen sind die folgenden Seiten als Einführung und Leitfaden gewidmet." (Seite 13) Schon nach den ersten einleitenden Zeilen weiß der geneigte Leser: Er hält etwas besonderes in Händen. Nicht den drölfzigtausendsten Selbstoptimierungs-Ladenhüter, keinen step-by-step Guide der mit Garantieversprechen zum ultimativen Glück führt, kein Selflove-Experiment, das sich verkehrter Psychologie bedient. 

    Paul Watzlawick hat tatsächlich eine Anleitung zum Unglücklichsein geschrieben. Punkt. Wer befolgt, was in den Zeilen dieses Büchleins durchgespielt wird (und viele von uns tun dies bewusst oder unbewusst tagtäglich), wird damit dauerbeschäftigt sein, sich ausgiebig und immer wieder aufs Neue in seinem Leid zu suhlen, aus winzigkleinen Mückchen überlebensgroße Elefanten zu konstruieren und Unmengen an Energie auf Dinge zu ver(sch)wenden, die vor langer Zeit und/oder nie geschehen und streng genommen unwichtig und/oder einfach nicht zu ändern sind. 

    Selten wird einem auf so schonungslose Art, aber dennoch mit frechem Augenzwinkern der Spiegel vorgehalten. Warum einfach das momentane Glück akzeptieren und genießen, wenn man stattdessen den Teufel in tausend Farben und Formen an die Wand malen kann? Warum im Hier und Jetzt leben, wo in der Vergangenheit doch so viele unverzeihliche Kränkungen stattgefunden haben und in der Zukunft viele weitere potenzielle Katastrophen lauern, über die man sich in Endlosschleifen den Kopf zerbrechen kann? 

    „Anleitung zum Unglücklichsein“ führt dem Leser durch einen von Ironie und herrlichem Witz lebenden Perspektivenwechsel vor Augen, warum wir nicht nur unseres Glückes, sondern auch unseres eigenen Unglückes Schmied sind und die wichtigsten Schritte in ein möglichst leid- und jammervolles Leben einfacher getan sind, als man denkt. 


    Machen wir uns nichts vor: Was oder wo wären wir ohne unsere Unglücklichkeit? 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 12


    In kurz(weilig)en Kapiteln, die humoristische Anekdoten sowie Ausflüge in die Geschichte und Literatur bieten, werden die schier unendlichen Möglichkeiten, Trübsinn, Verdruss und Kränkung Einzug in die eigenen vier Wände und das Oberstübchen zu gewähren, ausgebreitet. 

    Man nehme ein paar selbst gepanschte Worst-Case-Prophezeiungen, die sich zwangsläufig selbst erfüllen, mische sie mit dem Gedanken, dass früher alles besser war und verziere das Ganze mit ein paar Trotzreaktionen auf rationalen, gut gemeinten Rat. Das Rezept führt zwar zu einem etwas bitteren Ergebnis, ist aber zu 100% gelingsicher. 

    Über Gegenstände – Knoblauch inbegriffen – läßt sich ziemlich leicht sprechen – aber über Liebe? Versuchen Sie es nur einmal ernsthaft. Noch sicherer, als die Erklärung eines Witzes dessen Humor abtötet, führt das Palavern über die scheinbar selbstverständlichsten Formen menschlicher Beziehungen fast garantiert in immer größere Probleme.

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 80


    Dass die „Anleitung zum Unglücklichsein“ gerade aus der Feder eines österreichischen Autors stammt, kann eigentlich kein Zufall sein. Denn im Land von „The Sound of Music“ ist nicht nur das Jodeln, sondern auch das Jammern schon lange inoffizielle olympische Disziplin. (Jawohl. Jetzt nörgle ich hier doch glatt herum, dass zu viel gejammert wird. Meta-Sudern, sozusagen. Ihr seht – bei all der hiesigen Semperei – habe ich die Anleitung zum Unglücklichsein schon ganz und gar verinnerlicht.) 


    Sprachlich vollendet. Inhaltlich der Brüller. Was so gut unterhält, dabei ganz nebenbei auch noch eine Menge Wissen vermittelt und ohne erhobenen Zeigefinger für ein wenig Selbstreflexion sorgt, verdient das Prädikat Lesenswert! allemal. 


    Fazit: Sollte man gelesen haben. Die Lektüre beschert heitere Lesestunden, und auch wenn sie vielleicht nicht nachhaltig glücklich macht, so öffnet sie dem ein oder anderen vielleicht doch die Augen dafür, dass er nicht derart unglücklich und vom Pech verfolgt ist, wie gedacht und oft genug bejammert. 


    Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick 

    Taschenbuch, 144 Seiten, Deutsch | Piper Verlag | ISBN: 978-3-492-24316-2

  12. Cover des Buches Die Wunschliste (ISBN: 9783426508428)
    Jill Smolinski

    Die Wunschliste

     (1.211)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    June Parker, eine eher farblose Mittdreißigerin, die in einer Agentur für Fahrgemeinschaften als Texterin tätig ist, hat die Wunschliste von Marissa ansich genommen.

    Marissa ist bei dem Unfall verstorben, wo June das Auto gefahren hatte. June fühlt sich schuldig für den Tod der Frau, die offensichtlich noch viel vorhatte. Gerade hatte sie 50 kg abgenommen und wollte noch viele Dinge bis zum 25. Geburtstag erleben. Aus reinem Schuldgefühl heraus übernimmt June die Liste und arbeitet sie Stück für Stück ab.

    Doch die Dinge entwickeln sich nicht immer so einfach, wie es sollte. Vor allen Dingen scheint es so auszusehen, als ob sie es tatsächlich nicht schafft. Aber mit Hilfe ihrer tatkräftigen Freunde und Familie ändert sie nicht nur die Leben anderer, sondern entwickelt sich plötzlich auch selbst. Und dann scheint sie auch Troy, Marissas Bruder, für sich gewinnen zu können. Wird sie es vielleicht doch noch schaffen?

    Mein Fazit: 

    Ich habe an dem Roman ziemlich lange zu lesen gehabt. Komödien lese ich zwischendurch ganz gern, vor allen Dingen, wenn da auch ein Spritzer Romantik mit drin ist.

    Die Wendungen in diesem Roman sind glaubhaft und auch ehrlich. Da ist nichts Schnulziges oder so dran. Das ist erfrischend und macht es eigentlich sehr sympathisch. Die letzten Seiten habe ich sehr genossen, da June selbst ein Resumée zieht!

    Allerdings hat es mich sehr gestört, das die Autorin noch Hinweise setzte, das es an dieser Stelle lustig ist! Desweiteren hat die Autorin die Geschichte mit Troy sehr unglücklich gestaltet. Es hat sich einfach zu sehr in die Länge gezogen. Er wurde mir auch unsymphatisch! Nun denn …

    Alles in allem eine nette Sommerlektüre, die mir aber nicht unbedingt im Gedächtnis bleiben wird.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2007.

  13. Cover des Buches Fight Club (ISBN: 9783442542109)
    Chuck Palahniuk

    Fight Club

     (426)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klopotek

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher ever, ever!

    Viele werden den Film kennen. Ich werde im Text ein paar Zitate aus dem Film verwenden, der sehr nah am Roman gehalten Ist Chuck Pahlaniuk schafft es fast immer eine Welt zu erschaffen, die, wenn auch noch so abstrus, während des Lesens real erscheint.

    "Fight Club" ist kein Roman über einen Kampf-Club, wie oft beschrieben. Viel mehr geht es um den gesellschaftlichen Kampf, den Wunsch der Beste zu sein, indem man sich mit Konsumgüter brüstet, sich selbst verliert. "Du bist nicht dein Job! Du bist nicht das Geld auf deinem Konto! Nicht das Auto, das du fährst! Nicht der Inhalt deiner Brieftasche! [...] Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt." Gesellschaftskritisch, populistisch und teilweise auch kafkaesk "Eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen [...] Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen in dem Glauben aufgezogen, dass wir alle mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht, und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten."

    Am Ende gibt es einen mega überraschenden Twist, der dennoch total schlüssig ist alles ergibt einen Sinn, erscheint es noch so abgedreht. “Ganz unten zu sein ist kein Wochenendausflug. Kein gottverdammtes Seminar. Hör auf alles kontrollieren zu wollen und lass los! LASS LOS!”

    Wenn ihr bis jetzt nicht darüber nachgedacht habt, was es bedeutet in einer kapitalistischen Konsumgesellschaft - sorry, wenn das zu marxistischen klingt - zu leben, wie dies unser ganzes Leben beeinflusst, werdet ihr es nach der Lektüre dieses herausragenden Romans tun. 

  14. Cover des Buches Miracle Morning (ISBN: 9783424153118)
    Hal Elrod

    Miracle Morning

     (33)
    Aktuelle Rezension von: nina11

    Das Buch lässt sich leicht und flott durchlesen. Ich fand es von Anfang bis zum Ende sehr motivierend. Die vielen Beispiele fand ich dabei auch angenehm. Allerdings stört es, dass immer wieder Links im Buch vorkommen. Allgemein hätte man das Buch noch weiter abkürzen können, da man das was eigentlich gesagt werden sollte somit nur unnötig in die Länge zieht. Wer noch nie einen Ratgeber oder Ähnliches gelesen hat wird hier viel Neues entdecken. Für alle anderen ist es wohl mehr eine Wiederholung. Der Aussage, dass mit dem Morgen alles Gute beginnt und dass man sich bewusst Zeit nehmen sollte um erfolgreich zu sein, stimme ich voll zu.

  15. Cover des Buches 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen (ISBN: 9783442157525)
    Bronnie Ware

    5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Iomarmi

    Ich muss zugeben, dass ich zwiegespalten bin. Einerseits war 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen eine angenehme Lektüre für Zwischendurch. Andererseits ist dieses Buch nur ansatzweise das, was man erwartet. Oder was ich erwartet habe. Ja, man lernt was für diese Menschen am Sterbebett gezählt hat – die Geschichte jeder einzelnen Person ist mir ans Herz gegangen. Jedoch sind diese „Erkenntnisse“ jeweils höchstens drei bis fünf Seiten lang das Thema gewesen. Das bedeutet, dass es etwa 15 bis 25 Seiten lang in diesem Buch um das geht, was uns der Titel verspricht. Auf den restlichen 300 Seiten erzählt uns die Autorin Bronnie Ware von ihrem Leben und ihren Erfahrungen. Für mich hat das Buch leider absolut das Thema verfehlt und ist mit dem Titel extrem irreführend.

    Nichtsdestotrotz habe ich beim Lesen viele Stellen markiert, die mich zum Nachdenken angeregt haben und mir auch länger nicht aus dem Kopf gegangen sind. Alles in allem war der „Ratgeber“ flüssig geschrieben und angenehm zu lesen, jedoch nichts Neues oder Weltbewegendes.


    Mehr auf www.iomarmi.home.blog 

  16. Cover des Buches Mindfuck (ISBN: 9783426655078)
    Petra Bock

    Mindfuck

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Malibu

    Kennen wir nicht alle diese leise Stimme im Kopf, die uns zu sagt, was wir tun oder lassen sollen? Uns Dinge schlecht redet und uns schlechter macht, als wir es sind? Die Autorin Petra Bock geht genau auf das ein und auch wie wir Menschen unsere Lebensqualität wieder herstellen können. In ihrem Buch gibt sie uns Tipps, wie wir die Mindfucks unterdrücken bzw. übergehen können.

    Das Buch ist keinesfalls trocken geschrieben, es regt an, zu lesen und sich Gedanken zu machen. Petra Bock verleiht dem Leser Einblick in Maschinerie unseres Gehirns. Wenn man anfängt zu lesen, kommt einem vieles bekannt vor. Wir alle kennen diese Mindfucks, die uns behindern, die unseren Weg zum Ziel mit Steinen bewerfen. Wie wir damit umgehen, hängt ganz von uns ab und genau das zeigt die Autorin auf. Sie gibt Beispiele, leider zu wenige, und wie wir diese bezwingen können.

    Der Schreibstil ist leicht gehalten, anders wie gewohnt von Sachbüchern. Man könnte sie direkt vor sich haben und ihr beim Sprechen zuhören. Es ist sehr gut vorstellbar, was für eine gute Rednerin sie ist. Ganz unrecht hat sie auch nicht, mit wem was sie sagt. Dennoch ist es eigentlich altbekannt, dass die Menschheit sich selbst im Wege steht mit ihrem Denken. Es ist die innere Stimme, der Wächter, der einem vorschreibt, welchen Weg man geht. Man kann ihn umgehen, wenn man die Kraft dazu hat bzw. weiß, wie man es anstellt. Die Autorin gibt hier einige Denkansätze, wie das vonstatten geht.

    Beim Lesen wird einem klar, dass man nur selbst für alles verantwortlich ist. Man KANN dem Wächter Einhalt gebieten, man muss es aber auch wollen - hier liegt der Hund begraben. Der Weg dahin, die Bekämpfung der inneren Blockaden, ist für die meisten viel zu anstrengend und sie denken, dass sie es eh nicht hinbekommen. Wenn man sich aber erst einmal damit beschäftigt, kann man zu viel mehr Lebensqualität kommen und auch seine Ziele erreichen.

    Ich persönlich habe mich in vielen Mindfucks wieder erkannt und auch die Menschen in meinem Umfeld - man trifft hier auf viele Denkweisen, die man selbst und andere mitbringen. Wie genau das jedoch zu bekämpfen ist, darauf geht Frau Bock leider zu wenig ein. Dafür gibt es aber ihr Buch, welches den Leser coacht, genau diese zu umgehen.

    Ein aufschlussreiches Buch, welches einem viele Möglichkeiten aufzeigt und viele Hintergründe liefert, leider aber etwas zu wenig Lösungswege bereithält. Dennoch eine Lektüre, die man gelesen haben sollte, wenn man sich damit beschäftigt, einen Weg aus seinen eigenen verqueren Gedanken bzw. Mindfucks zu finden!

  17. Cover des Buches Im Herzen berührt (ISBN: 9783958833722)
    Isabelle Schumacher

    Im Herzen berührt

     (45)
    Aktuelle Rezension von: NinaMojito

    Ich hab über ein Jahr gebraucht um das Buch zu beenden. Man kann es stellenweise nicht in einem Rutsch durchlesen, obwohl es nur wenige Seiten hat. 

    Aber man muss Muse haben, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Letztes Jahr hatte ich eine ziemlich schwierige Phase und dieses Buch hat mir sehr dabei geholfen, meinen Weg zu finden. 

    Ich werde dieses Buch und die Mediationen definitiv wiederholen. 

    Einen Stern Abzug gibts, weil das Buch relativ teuer ist, für die wenigen Seiten. Als Verbesserungsvorschlag würde ich die Meditationen als CD bzw Audiovorlesung mit anbieten. Entweder in einer App mit Zugangscode oder man legt eine CD bei. 

    Die Meditation lesen und sich auf sich selbst konzentrieren ist etwas schwierig. 

    Eine klare Leseempfehlung an alle, die sich verloren fühlen in der Welt. 

    Dieses Buch kann euch helfen, auf den den richtigen Weg zurückzufinden bzw. auf eure innere Stimme zu vertrauen. 

  18. Cover des Buches Die 4-Stunden-Woche (ISBN: 9783548375960)
    Timothy Ferriss

    Die 4-Stunden-Woche

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Greg2001

    Zum Start: Keiner wird kommen und dich aus deinem tristen Leben ziehen. Man muss es selbst tun und ja nicht auf die anderen überglücklichen (Ironie aus) Menschen hören. Schaut euch doch mal um! All die schlechten Beispiele von Menschen, die am liebsten weinen würden, so festgefahren ist ihr Leben. Ferris liefert eine völlig andere Sichtweise und wenn man beginnt so zu denken und so zu handeln, gibt es keine Grenzen. Jetzt werden sich gleich ein paar Leser entlarven und sagen: Wieder so ein Möchtegern Lebensphilosoph. Da schmunzle ich nur, stecke meine Zehen zurück in den warmen Sand und sehe hinaus aufs Meer 😊 Danke Tim Ferris, dass du mir die Augen geöffnet hast! Und den Entlarvten: Viel Spaß weiterhin so zu tun, als wäre alles in Ordnung…

  19. Cover des Buches Wenn Liebe nicht reicht (ISBN: 9783841906366)
    Nova Meierhenrich

    Wenn Liebe nicht reicht

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein berührendes und informatives Sachbuch über die Volkskrankheit Depressionen.

    Nova Meierhenrich beschreibt die tragische Geschichte ihres Vaters, der an einer Depression erkrankt und über den Kampf der Familie, ihm zu helfen. Eine Depression hat viele verschiedene Gesichter und es ist deshalb manchmal nicht leicht, sie zu erkennen. Das Schlimmste ist für Angehörige, wenn sich das Familienmitglied nicht helfen lassen will, weil es schon längst alle Hoffnung auf Heilung verloren hat. 

    Man kann leider immer nur dann helfen, wenn derjenige sich auch helfen lassen will. Man kann ihn nicht zwingen, auch wenn es es gern möchte. Das gilt u.a. nicht nur bei Depressionen, sondern auch bei Suchterkrankungen. Um sich selbst zu schützen und nicht kaputt zu gehen, muß man sich manchmal abgrenzen.

  20. Cover des Buches The Modern Break-Up (ISBN: 9783548064321)
    Daniel Chidiac

    The Modern Break-Up

     (79)
    Aktuelle Rezension von: power0701

    "Wir tun nur so, als wär's kompliziert, weil man uns eingeredet hat, die Realität wäre langweilig."


    Titel: The Modern Break-up - Warum Liebe f#cking kompliziert ist
    Autor: Daniel Chidiac
    Verlag: Ullstein
    Preis: 9,99€
    Seiten: 208

    Inhalt:

    Es ist die erste Night Out seit Amelias Trennung im letzten Jahr. Mit ihrer besten Freundin trinkt sie Cocktails in einer New Yorker Bar, als sie Nick kennenlernt. Obwohl Nick und Amelia total verknallt sind, haben sie keinen Sex, sondern reden eine Nacht lang offen und ehrlich über ihre Datingerfahrung und darüber, was Männer und Frauen eigentlich so von der Liebe wollen. Das Gespräch ist eine Offenbarung für Amelia: endlich kümmert sie sich um sich selbst und ihr eigenes Glück. Aber der Kontakt zu Nick reißt nie ab …


    Meine Meinung:

    Ich persönlich kannte bereits das englische Original und hatte lange mit dem Gedanken gespielt mir das Buch online zu holen. Auf Instagram hatte ich bereits viele tolle Zitate aus dem Buch entdeckt und war deswegen um so mehr gespannt auf die Geschichte dahinter.

    Das Cover des Buches finde ich sehr schlich, am Anfang hatte ich es auch mehr für ein Sachbuch gehalten, als das tatsächlich eine Geschichte damit beschrieben wird.

    So geht es in dem Buch um Emilia, deren Freund sich gerade von ihr getrennt hat. Dies hat sie ziemlich fertig gemacht, da sie gedacht hat, dass ihre Beziehung eigentlich ganz gut läuft und dann hat er auch noch per SMS mit ihr Schluss gemacht.

    Im Grunde zeigt dieses Buch die verschiedensten Seiten von Beziehungen auf. Es geht zwar hauptsächlich um Amelia und aus ihrer Perspektive wird die Geschichte auch erzählt, aber aus der Sicht von anderen wie Emilia's Mutter, ihrer Freundin, Nick, dem neuen Mann den sie kennenlernt und dessen Freund.

    Jeder von ihnen hat schon die unterschiedlichsten Erfahrungen mit Männern und Frauen gehabt. Ich persönlich fand es spannend aus den unterschiedlichen Perspektiven zu erfahren, wie sie über die Liebe und Beziehungen denken. Dabei wurde vor allem deutlich das Männer und Frauen manchmal gar nicht so verschieden sind und auch mit ähnlichen Unsicherheiten zu kämpfen haben.

    Nick, war mir so auch sehr sympathisch. Amerlia lernt ihn in ihrem Urlaub in New York kennen und am Anfang hatte ich eigentlich nicht damit gerechnet, dass zwischen ihnen was laufen könnte, da er sich doch eher mit ihrer Freundin unterhalten hat.
    Aber sie enden beide in seinem Schlafzimmer wo Amelia einen kleinen Zusammenbruch hat und von Nick wissen will wie Männer eigentlich ticken.

    Aber auch Nick hatte nicht immer Glück in der Liebe und hat auch schon Narben. Trotzdem wagt er es sich auf die Liebe wieder einzulassen.

    Amelia versucht auch freier zu werden und experimentiert sogar ein wenig.

    Insgesamt muss ich sagen, war das Buch keineswegs so wie ich es erwartet hat und doch war ich im positiven Überrascht worden. Es gab wirklich viele Sprüche die mich berühren konnten und einiges das mich zum nachdenken gebracht hat.

    Der Schreibstil von Daniel Chidiac konnte mich auch sehr begeistern. Das Buch war spannend geschrieben und vor allem fand ich es toll, wie tiefgründig dieses Buch gewesen ist. Ich liebe Bücher, die mich zum nachdenken bringen und die ich nicht so schnell vergessen werde.

  21. Cover des Buches Sorge dich nicht - lebe! (ISBN: 9783596512812)
    Dale Carnegie

    Sorge dich nicht - lebe!

     (175)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    Dieser Klassiker hat an Relevanz nichts eingebüßt. Die meisten Menschen machen sich zu viele Sorgen, auch ich zähle mich dazu. Dadurch geht es einem oft aufgrund von unnötigen Sorgen oder Ängsten nicht gut. Dale Carnegie gibt in seinem Buch einige Anregungen in Bezug auf ein sorgenfreieres Leben. Dabei stellt er Möglichkeiten dar, wie man seine Sorgen relativieren kann oder damit umgehen kann ohne, dass sie einen zu stark belasten. Aus diesen verschiedenen Möglichkeiten kann sich jeder das raussuchen was ihm am meisten zusagt und in sein Leben integrieren. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm. Aufgelockert wird das ganze mit Beispielen, wobei es mir teilweise schon etwas zu viele Beispiele waren. Für das Verständnis sind die aber auf jeden Fall hilfreich.

    Wichtig zu wissen ist noch, dass die Originalausgabe 1984 veröffentlicht wurde. An einigen Stellen ist das erkennbar und man sollte das Buch mit diesem Hintergedanken lesen, da manche Gedankengänge nicht unbedingt zeitgemäß sind. Aber darüber lässt sich hinwegsehen. Die  nützlichen Anregungen überwiegen eindeutig.

  22. Cover des Buches Das Haus der Frauen (ISBN: 9783596523146)
    Laetitia Colombani

    Das Haus der Frauen

     (288)
    Aktuelle Rezension von: bluesjj

    Ich muss zugeben, bei dem Buch fällt es mir nicht leicht, meinen Eindruck wiederzugeben. Einerseits finde ich die Idee zu dieser Geschichte mit all ihren Möglichkeiten großartig und absolut faszinierend. In ihr steckt so viel Potenzial. Und da wären wir auch schon beim „Andererseits“. Meiner Meinung nach wurden diese Möglichkeiten nämlich nicht ganz ausgeschöpft. Mir fehlte die emotionale und erzählerische Tiefe, das Zwischenmenschliche, stattdessen wirkte die Story und der Schreibstil auf mich zu distanziert, farblos und verhalten. Als würde man eine Geschichte von einer dritten Person erzählt bekommen, die nicht dabei war.

    Die Geschehnisse im letzten Teil des Buches gehen mir dann teilweise zu schnell, einige Wendungen kann ich nicht wirklich nachvollziehen und es bleiben für meinen Geschmack noch zu viele Fragen offen.

    Wenn ich mir etwas für diese Geschichte wünschen dürfte, dann wären es mehr Seiten für mehr Tiefgang und Nähe zur Handlung. So bleibt es leider hinter meinen Erwartungen zurück, trotz der großartigen Grundidee.

    Zum Inhalt: Die erfolgreiche Anwältin Soléne erleidet nach dem Selbstmord eines Mandanten einen Burnout. Um wieder Fuß zu fassen im Leben, nimmt die eine ehrenamtliche Beschäftigung als öffentliche Schreiberin im Pariser Frauenhaus "Palast der Frauen" an. Hier wird sie mit dem harten Schicksal der Bewohnerinnen konfrontiert und ihr werden so manches Mal die Augen geöffnet. Dabei gewinnt sie eine neue Sicht auf das Leben und sich selbst.

    Der zweite Erzählstrang versetzt den Leser 100 Jahre zurück in das Leben der Gründerin Blanche Peyron, die ihr ganzes Dasein dem Engagement bei der Heilsarmee und der Hilfe für notleidende Frauen widmet.

  23. Cover des Buches Make it happen (ISBN: 9783965840010)
    Jordanna Levin

    Make it happen

     (38)
    Aktuelle Rezension von: SunshineBaby5

    Schon das Cover ist sehr ansprechend gestaltet. Inhaltlich startet das Buch mit einer Einführung was der Leser in dem Buch erwarten kann und was nicht. Die Autorin räumt auf mit dem oft vermuteten esoterischen Hintergrund. Dann folgt Schritt für Schritt eine Vorstellung der verschiedenen Aspekte die notwendig sind für eine Manifestation. Nach der Theorie folgt ein sehr ausführlicher Praxisteil. Dort wird alles nochmal anhand unterschiedlicher Themenbereiche aufgenommen und für die Übungen präsentiert. Der Schreibstil ist angenehm; manchmal auch humorvoll, da die Autorin ihre eigenen Erfahrungen einfließen lässt.

  24. Cover des Buches Die Suche nach dem verborgenen Glück (ISBN: 9783453810488)
    Nicholas Sparks

    Die Suche nach dem verborgenen Glück

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus42
    Eine wirkliche Handlung gibt es indiesem Buch eigentlich nicht. Hauptperson ist der junge Indianer David, der nach dem Tod seiner Schwester vollkommen unglücklich ist und sich danach sehnt, endlich wieder glücklich zu sein. Dabei begibt er sich auf die Reise zu einem alten Mann, der ihm die nötigen Lektionen vermittelt und Weisheiten für das Leben lehrt.

    Ich persönlich lese sonst wirklich gerne Nicholas Sparks Romane, da die Handlung zu gleichen Teilen spannend, dramatisch, voller Liebe und mir Passagen zum Nachdenken ist. Diesmal wurde ich leider ein wenig enttäuscht. Die Rahmenhandlung wurde sehr kurz gefasst, während die Ratschläge zum glücklich sein sehr ausgedehnt beschrieben worden sind. Sicherlich gab es einige Stellen, über die man sich Gedanken machen sollte und vielleicht sogar selbst für seine Lebensführung übernimmt, aber im Großen und Ganzen waren sie sehr philosophisch.

    Ich kann nicht sagen, dass mich das Buch kalt gelassen hat, aber so richtig warm geworden bin ich damit auch nicht. Bei keinem Sparks Buch ist es mir so schwer gefallen, weiterzulesen und das trotz des geringen Seitenumfangs.

    Die Idee gefällt mir, die Umsetzung ist leider nicht so gut gelungen, wie gewohnt.

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