Bücher mit dem Tag "selbstmordversuch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "selbstmordversuch" gekennzeichnet haben.

252 Bücher

  1. Cover des Buches Türkisgrüner Winter (ISBN: 9783499227912)
    Carina Bartsch

    Türkisgrüner Winter

     (1.981)
    Aktuelle Rezension von: Laurina_reads

    Die Geschichte von Elyas und Emely geht in die 2. Runde. Es gibt genauso viele Wortgefechte zwischen den beiden und ich musste sehr oft lachen und schmunzeln und habe mich total in Emely wiedergefunden! Ich kann das Buch an alle Lesende nur empfehlen! Es ist mit Abstand das beste Buch, das ich kenne 

  2. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.193)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Blue

    „Amokspiel“ von Sebastian Fitzek ist ein Thriller. Es ist das zweite Buch das ich von Fitzek lese und wird definitiv nicht das letzte sein 😉

    Worum es geht, kann man im Klappentext ja nachlesen, deswegen gehe ich sofort zur eigentlichen Rezension weiter.


    Cover

    Das Cover ist in Ordnung. Es gibt wenig vom Inhalt preis und bleibt insgesamt sehr vage. Vielleicht etwas zu vage weil es im Meer der Thriller Cover untergeht. Zur Stimmung des gesamten Buches passt es nicht so recht. Etwas wie ein Radiopult oder Ähnliches mit einer Pistole hätte ich passender gefunden.

    Inhalt

    Als Leser folgt man Ira Samin. Seit dem Selbstmord ihrer Tochter Sara und dem Bruch mit ihrer zweiten Katharina, Kitty, ist die Kriminalpsychologin und Verhandlungsführerin ein Wrack - körperlich und vor allem mental. Sie ist Alkoholikerin und ist fest entschlossen, den Abzug zu drücken und ihr Leben so zu beenden. Die Geiselnahme im größten Berliner Radiosender durchkreuzt diesen Plan allerdings, denn der Geiselnehmer weigert sich, mit jemand anderem zu verhandeln als ihr.

    Und als Ira dann auch noch erfährt, dass ausgerechnet Kitty sich im Radiosender vor Jan May versteckt, wird dieser Fall plötzlich eine sehr persönliche Geschichte für sie. Jan verlangt etwas Unmögliches als Gegenleistung für die Freilassung der Geiseln. Ira macht sich auf eine Schnitzeljagd und kommt dabei einer Verschwörung auf die Spur. Aber die Zeit drängt. Für jeden.

    Insgesamt fand ich die Geschichte interessant. Das Konzept war auch spannend, daher habe ich mich sehr gefreut, das Buch zu lesen. An manchen Stellen waren mir die Details etwas zu technisch, aber allem in allem hat mich das Buch wirklich packen können.

    Die Charaktere sind auch sympathisch (größtenteils jedenfalls) und selbst Jan konnte ich leiden (das war hoffentlich so beabsichtigt 😅).

    Was die Plottwists betrifft, wurde ich auch nicht enttäuscht. Dass der Fall nicht so einfach ist, habe ich mir natürlich schon gedacht, aber die Wendungen im letzten Viertel des Buches haben mich schon überrascht.


    [Spoiler]
    Dass Jan Recht hatte und Leonie tatsächlich nicht tot war, habe ich mir schon gedacht. Die Zusammenhänge habe ich allerdings nicht kommen sehen. Und auch die Sache mit der Mafia war clever eingefädelt.

    Götz‘ Verrat fand ich traurig und auch etwas zu leicht. Da hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht.

    [Spoiler Ende]


    Schreibstil

    Der Schreibstil ist in Ordnung. Es liest sich flüssig und leicht, auch wenn es an manchen Stellen arg technisch wird. 

    Man merkt, wie sich Fitzeks Schreibstil seit diesem Buch entwickelt hat und dass er „Amoklauf“ noch recht früh in seiner Laufbahn geschrieben hat.

    Charaktere

    Ira Samin ist zu Beginn nicht wirklich sympathisch. Aber sie schafft es, dass man im Laufe des Buches warm mit ihr wird. Sie hat eine Menge durchgemacht und da kann man ihr nicht verübeln, dass sie so ist, wie sie nun ist. Sie hat eine Menge einstecken und verdauen müssen, was als Mutter schwer zu verkraften ist. Die ganzen Probleme haben dazu geführt, dass sie Alkoholikerin wurde und nur noch wirklich funktionieren kann, wenn sich Alkohol in ihrem Blut befindet. Sie ist nicht dumm und hinter ihrer kühlen Fassade verbirgt sich eigentlich eine gebrochene Frau und Mutter, auf der Suche nach der Antwort auf das „Warum?“.

    Jan May ist Psychologe und hochintelligent. Er wird als charismatisch und gewöhnlich beschrieben, was ihn laut  SEK  so gefährlich und unberechenbar macht. Ira merkt jedoch schnell, dass er nicht irre ist. Ich mochte ihn tatsächlich, besonders weil er im späteren Verlauf dann auch noch eine Seite zeigt, die ihn menschlich macht - etwa als es Tote gibt. Da merkt man, dass er das Ganze eigentlich nicht tun möchte.

    Götz ist ein enger Vertrauter von Ira. Oder war es zumindest, bis zu dem Zeitpunkt wo Iras Welt zusammengebrochen ist. Er ist ein interessanter Charakter, wenn auch späterhin etwas zu oberflächlich finde ich.

    Diesel mochte ich tatsächlich am liebsten. Seine Art und Persönlichkeit hat mir gut gefallen. Schade, dass man von ihm nicht mehr lesen konnte. Da hätten einige Seiten mehr bestimmt nicht geschadet.

    Fazit

    Ein spannender Thriller mit tollen Charakteren, einem interessanten Konzept und überraschenden Wendungen, bei dem es sich lohnt, ihn zu lesen. Für diejenigen, die Fitzek mögen, ist es sowieso eine glatte Empfehlung.

  3. Cover des Buches Das Geheimnis von Ella und Micha (ISBN: 9783453417724)
    Jessica Sorensen

    Das Geheimnis von Ella und Micha

     (756)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Ella & Micha sind beste Freunde seit immer, nun hat ein Ereignis in der Vergangenheit sie voneinander entfernt. Als sie zurück in ihre Heimatstadt kommt fühlt es sich an als wäre sie nie weg gewesen, ihre Freundschaft zu Micha und ihre Gefühle zu ihm, die sie vergebens versucht zu verdrängen...

    Wurde Zeit das ich diese SUB-Leiche lesen... und es hat sich gelohnt... ich habe mich zurück versetzt gefühlt, als ich mit diesem Genre angefangen habe und diese Art von Geschichten der Renner waren :) man muss ja sagen das sich in den letzten Jahren einiges getan hat.... trotzdem sehr unterhaltsam und schönes Buch. Ich hatte vergessen wie Kaputt die Charakteren von Jessica Sorensen sein können und in welche Settings sie den Leser schickt...

    Man startet quasi in der Geschichte als Ella vor 8 Monaten davongerannt ist und nun wieder in die Heimatstadt zurückkommt. Und man erfährt fortlaufend wie die Freundschaft zu Micha war und was alles passiert ist, dazu kommen sich die beiden näher...

    Sehr unterhaltsame Story guter Schreibstil und keine gewöhnliche Friends to Lover Geschichte, für alle die diese Bücher (wie ich) gefeiert haben, es fühlt sich an wie nach Hause zu kommen ;)

  4. Cover des Buches Nova & Quinton - True Love (ISBN: 9783453418011)
    Jessica Sorensen

    Nova & Quinton - True Love

     (189)
    Aktuelle Rezension von: divergent
    Titel: Nova & Quinton - True Love
    Originaltitel: Breaking Nova
    Autor: Jessica Sorensen
    Seitenanzahl: 399
    Teil: 1/3
    Genre: New Adult
    Verlag: Heyne

    Nova Reed wollte einst eine berühmte Drummerin werden und die Liebe ihres Lebens heiraten. Nun gleicht ihr Leben einem großen Scherbenhaufen. Eine Tragödie veränderte Novas Leben vom einen auf den anderen Tag!  Jetzt kämpft Nova jeden Tag gegen den Schmerz in ihrem Inneren an und lässt fast niemanden mehr an sich ran. Als sie eines Tages Quinton Carter begegnet, ahnt Nova schon, dass sie sich besser nicht auf ihn einlassen sollte, doch sie sieht in seinen Augen den gleichen Schmerz, den sie selber spührt und sie weiß, dass Quinton zwar alles andere als gut für sie sein wird, aber trotzdem kommt sie nicht los von ihm und beide kommen sich näher...

    Mein drittes Buch von Jessica Sorensen und ganz klar auch nicht mein letztes von ihr! Sorensen schreibt immer Geschichten, die wahrlich unter die Haut gehen und immer so traurig sind!
    Ich habe bereits  "Die Sache mit Callie & Kayden" und "Die Liebe von Callie und Kayden" gelesen und war wirklich begeistert von der Geschichte, die in eine total andere Richtung ging, als ich Anfangs vermutet habe und so ähnlich war es auch mit diesem Roman hier.
    Klar man ahnt schon, dass die Geschichte von Nova und Quinton traurig sein wird, aber das sie SO traurig wird, hätte auch ich nicht gedacht!
    Man muss bei manchen Szenen als Leser wirklich schlucken, so hart beschreibt die Autorin manche Situationen.
    Nova und Quinton haben wirklich eine ziemlich harte Zeit hinter sich und verständlicherweise leiden sie sehr unter den Geschehnissen. Beide haben ähnliches erlebt und könnten sich gut gegenseitig Kraft geben. Währenddessen sich Nova Quinton gegenüber leichter öffnet, ist bei Quinton genau das Gegenteil der Fall. Er scheint sich fast noch mehr zu verschließen, je näher er Nova kommt. Ich bin schon jetzt neugierig, ob und wie sehr sich Quinton in den Folgebänden benehmen wird.

    Damit ein Buch von mir fünf Sterne bekommt,muss es mich wirlich bis zum Schluss packen können.
    Und dieser Roman hier hat mich (noch) nicht packen können, aber es gibt ja noch zwei weitere Teile! Ich bin recht zuversichtlich und gespannt, wie es mit der Geschichte von Quinton und Nova weitergehen wird!

    "Nova & Quinton -True Love" ist ein aufwühlender New Adult-Roman der nachdenklich macht und definitiv nichts für schwache Nerven ist!
    Starke 4 von 5 Sternchen!
  5. Cover des Buches Falling Fast (ISBN: 9783736308398)
    Bianca Iosivoni

    Falling Fast

     (1.048)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Ich liebe dieses Buch. Es ist einfach bewegend, umfasst wichtige Themen wie Trauerbewältigung und Umgang mit schweren Krankheiten. Es zeigt wie stark Depressionen aufgrund den Verlust eines geliebten Menschen sein können, aber wie wichtig Freunde in der Zeit danach sein können und wie diese einem darüber hinweghelfen. 

    Inhaltlich geht es um Hailee, welche eine sehr zurückhaltende Person war, doch das ändert sich. Diesen Sommer hat sie sich geschworen, mutig zu sein. Dabei kommt sie nach Fairwood um das Grab ihres ehemals besten Freund Jesper zu besuchen. Am Abend trifft sie dann zufällig auf Chase und Hailee hat auf einmal Gefühle, die sie nie haben wollte...


    Beginnen wir mit dem Cover, welches nichts über den Inhalt verrät, aber trotzdem das Interesse anregt. Es hat seinen eigenen Stil und zeigt wie divers und schillernd die Persönlichkeit ist. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut weglesen, sodass ich das Buch in eins weggelesen hätte, wenn ich Zeit dazu gehabt hätte. Es ist einfach so fantastisch bewegend, woran vor allem diese fantastisch ausgearbeiteten Protagonisten schuld sind. Da haben wir zum einen Hailee, welche es aufgrund ihres verstorbenen Freundes nach Fairwood zieht. Sie ist schüchtern und am liebsten allein, weil sie Angst vor Gesprächen mit Unbekannten hat. Doch sie hat ein Ziel, diesen Sommer mutig zu sein, weshalb sie sich auf vieles einlässt, wo die alte Hailee Nein zu gesagt hätte. Auf der anderen Seite haben wir Chase, den Kindheitsfreund des verstorbenen. Er hat eine düstere Vergangenheit, ist absolut loyal zu Freunden und Familie und ein Freund wie man ihn sich nur wünschen kann, wäre da nicht der Streit mit Jesper damals gewesen... 

    Auch die Nebencharaktere sind fantastisch. Sie zeigen vielleicht nicht so viele Facetten wie die Protagonisten, zeigen aber Eigenheiten die sie realistisch und passend erscheinen lassen. 

    Was mir aber am wichtigsten ist, ist wie hier mit den wichtigen Themen umgegangen wird. Zum einen mit der Trauerbewältigung von Jespers ehemaligen Freundeskreis, der auch Hailee sofort mit aufnimmt, da sie ja auch in späterer Zeit mit Jesper befreundet war. Des weiteren haben wir Jespers Schicksal. Wie die Welt mit ihm umgegangen ist und weshalb Hailee so wichtig für ihn war. Wie wichtig Freunde sind, die einem so nehmen wie man ist und nicht immer das eine unschöne in den Vordergrund stellen. 

    Zudem zeigt sich, wie man Ängste bekämpft. Vor allem Hailees Ziel, egal was kommt, ich bin mutig und riskiere was, ist einfach das perfekte Zeichen, wie man am besten mit Ängsten klarkommt und wie man sie bewältigen kann.


    Insgesamt für mich ein perfekter Roman mit einem fiesen Kliffhanger am Ende. Wer die Triggerwarnung liest, der wird etwas gespoilert, vor allem was den Cliffhanger zum Ende angeht, verliert dadurch aber nicht die bewegende Tragik hinter Hailees, Jespers und Chase' Geschichte.

  6. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.320)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Teil 2 endet ja ein wenig mit einem Cliffhanger und Teil 3 ist wirklich eine Fortsetzung, die eher wie ein Nachwort von Teil 2 ist. (Teil 1 kann man unabhängig lesen, aber Teil 3 macht ohne den zweiten Teil keinen Sinn). Es ist auch spannend, aber die ersten beiden Bücher sind besser. Hier geht es - von der Gerichtsverhandlung auf den letzten 150 Seiten (von 850 Seiten) abgesehen - hauptsächlich um die Hintergründe und den schwedischen Staatsschutz. Daher ist es meiner Meinung nach nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger, sondern teilweise etwas trocken. Dennoch fiebert man wieder mit Lisbeth, Mickael und Erika mit und kann das Buch kaum weglegen. Schade, dass es die geplanten anderen Teile nicht mehr geben wird, aber so ist es auch eine runde Sache. Ich werde Lisbeth vermissen.

  7. Cover des Buches Mein Herz und andere schwarze Löcher (ISBN: 9783733500511)
    Jasmine Warga

    Mein Herz und andere schwarze Löcher

     (731)
    Aktuelle Rezension von: MoonandStarsBooks

    In dem Buch geht es um Aysel, welche auf einer Internetseite einen Selbstmördpartner findet und fündig wird. Leider entwickelt sich alles andere als gedacht.....

    In dem Buch wird ein wichtiges Thema angesprochen, welches viele Leute nachvollziehen können, aber nicht so wie es oft dargestellt wird, sondern so wie es die meisten Leute wirklich betrifft. Es wird beschrieben wir Aysel lebt und ihren Alltag erlebt, zudem teilt sie ihre Gedanken mit dem Leser, so das man es verstehen kann.

    Ein wenig schade fande ich das Ende.

    Aber ansich ein super Buch!!!!

  8. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.523)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Also an sich eine echt gute sorgen und eine gute Idee jedoch als sehr sehr großer purge Fan war es nichts besonderes für mich. Ich hatte irgendwie das Gefühl ich weiß schon wie die Geschichte gehört das einzigste was wie überrascht habe das heißt Story gut fand war das Ende, dennoch für jeden der einen anderen Art von Horror Thriller lesen möchte eine Empfehlung von mir

  9. Cover des Buches Es wird keine Helden geben (ISBN: 9783841504029)
    Anna Seidl

    Es wird keine Helden geben

     (464)
    Aktuelle Rezension von: Warriorlove

    Es ist schwierig, Wörter dafür zu finden, doch Anna Seidl hat es geschafft und sie hat damit dieser Geschichte viel Tiefgang gegeben. Ein einschüchterndes Thema, dass die Zeit von Miriam in früher und heute unterteilt.

    Lesenswert, auch wenn es ab und an einige Längen hat.
    Ich würde lügen, dass ich mich gut in Miriam hinein versetzen konnte. Manchmal war ihr handeln merkwürdig, aber wer bin ich, zu sagen, ob das realistisch ist.

  10. Cover des Buches Stunde der Drachen: Zwischen den Welten (ISBN: 9783736880924)
    Ewa Aukett

    Stunde der Drachen: Zwischen den Welten

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    "Stunde der Drachen: Zwischen den Welten" von Ewa Aukett ist eine Fantasy-Romance mit Zeitreise-Elementen, Drachen, Magie und ganz viel Liebe. Es ist also für den Romantasy-Fan von allem etwas enthalten und ich kann diesen ersten Teil weiterempfehlen. 

    Die Autorin hat ein fantasievolles Universum erschaffen, in dem die komplexe Handlung und die interessanten Figuren den richtigen Rahmen bekommen haben. Mir hat diese Geschichte super gefallen, denn durch den mitreißenden Erzählstil war ich schnell in den Bann der Geschichte gezogen worden. Ich warte nun gespannt auf die Fortsetzung und bewerte diesen ersten Teil bis dahin mit 4 von 5 Sternen.

  11. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846600702)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

     (1.567)
    Aktuelle Rezension von: sophie_loves_books

    >>Reread<<

    So beginnt das Buch und macht direkt neugierig auf mehr. Obwohl ich es schon fast auswendig kenne, ist es trotzdem immer wieder eine schöne Geschichte. Eines dieser Bücher die man immer wieder lesen kann, ohne, dass es langweilig wird. Im Gegenteil macht es einem eher Hoffnung, dass es besser wird, dieses Buch hat mich seit Jahren begleitet und hängt mit einigen schönen Erinnerungen zusammen.

    Nachdem ich es heute zum hundertsten Mal oder so gelesen habe, sind mir allerdings einige Dinge aufgefallen. Wie oberflächlich sind die Menschen da bitte? Generell beschreibt die Autorin immer, dass alle perfekt wie aus der Werbung oder so aussehen, nur Ella nicht. Es macht mich in gewisser Weise einfach sauer. Ich meine, selbst wenn vielen das Aussehen wichtig ist, wird Ella ja teilweise nur darauf reduziert, als wäre man weniger wert, wenn man nicht absolut perfekt aussieht. Dafür liebe ich Cinder, bzw. Brian Oliver umso mehr, die Narben stören ihn absolut nicht, er liebt Ella so wie sie ist. Die beiden sind Seelenverwandte, die durch die große Distanz und durch viele Zufälle zueinander gefunden haben. Ella ist eine starke Protagonistin, die einfach super sympathisch ist. 

    Bodyshaming ist hier ein großes Thema, das die Autorin vielleicht nicht ganz ideal umgesetzt hat, aber trotzdem werde ich was auch immer kommt dieses Buch verteidigen. 

  12. Cover des Buches vergissdeinnicht (ISBN: 9783785760611)
    Cat Clarke

    vergissdeinnicht

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Emys_bunte_Welt

    Stell dir vor, du würdest in einem weißen Raum aufwachen, nichts drin als ein Bett, ein Tisch, ein sehr unbequemer Stuhl, drei Stapel Papier und siebenundzwanzig Kugelschreiber. Alles weiß, von den Kugelschreibern man abgesehen, sie sind das einzige Highlight in all dem weiß. Das Fenster mit Brettern vernagelt und die Tür verschlossen, keine Möglichkeit zur Flucht. Und du hast keine Ahnung, wie du dort wo du jetzt bist, gelandet bist …
    Für Grace ist das gerade Realität. Um nicht verrückt zu werden, beginnt sie, ihre Gedanken niederzuschreiben. Allmählich setzten sich die einzelnen Puzzleteile ihrer Vergangenheit zu einem Gesamtbild zusammen – und Grace spürt: wenn sie sich befreien will, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und herausfinden, wer sie ist.

    Schreibstil:

    Die Geschichte hat zwei Erzählstränge: Im ersten, der weiße Raum – der mir vorkam wie eine Isolierte kleine eigene Welt, und in der Grace versucht die Zeit tot zu schlagen und aus Ethan schlau zu werden.
    Im Zweiten, erzählt Grace aus ihren Leben vor der Entführung.
    Zunächst war ich von der Ausdrucksweise der Autorin genervt, sie kam mir teilweise unbeholfen und jugendlich vor.
    Erzählt wird aus der ersten Person Singular.
    Grace spricht davon, dass man durch ihre Schwärmereien ja glauben müsse, dass sie Ethan heiß fände. Was auch so war, bevor er sie entführt hat. Und weiter erzählt/ schreibt sie:

    Und ich glaube, es ist noch zu früh, dass ich dieses Syndrom habe … wie heißt es noch gleich? Wenn die Geisel anfängt, sich mit ihrem Entführer zu identifizieren, sich in ihn verliebt und dann bei seiner üblen Kidnapping-/ Mord-/ sonst was-Tour mitmacht.“

    Sie spricht von Stockholm Syndrom. Mir war zu der Zeit noch nicht klar, dass Grace erst siebzehn ist. Als mir klar wurde, das es sich um ein Teenie-Roman handelt, war es für mich gleich viel besser zu ertragen. Die Betonung liegt auf besser.
    Was aber nichts mit dem können der Autorin zu tun hat, daran besteht kein zweifel. Aber, als ich den Klappentext gelesen hatte, glaubte ich, es würde sich um ein Entführungsdrama, einem Thriller handeln.

    Meine Meinung

    Grace scheint keine all zu große Meinung von ihrer Mutter zu haben.
    So schreibt sie am zehnten Tag:

    Ich frag mich wie es Mum geht. Wahrscheinlich ist sie am Durchdrehen. Gibt sich vielleicht ein bisschen Frustshoppen, um sich von ihrem Trauma abzulenken.

    Meiner Meinung nach ist die Mutter mit ihrer Rolle – seit dem Tod von Ehemann und Vater – überfordert, beide trauern und keiner hat die Kraft zu fragen, wie es dem anderen geht. So ist die Mutter überwiegend unterwegs und umgibt sich mit weniger anstrengenden Menschen.
    Außerdem scheint Grace der Meinung zu sein – da sie nur ihre Gefühle fühlen kann – die einzige zu sein die welche hat (ähnlich eines Narzissten) und sie schreibt:

    Ich denke dauernd an Sal. Fühlt sie sich schlecht? Fühlt sie irgendwas?“

    Und sie scheint zu glauben, dass sie frei von Fehlern ist und nimmt sie anderen sehr übel. So schreibt sie weiter:

    Krümmt und winden sich ihre Eingeweide vor Scham und Schuld?“

    Grace ist niemand, mit dem man Befreundet sein will und man würde sie nur knapp seinen schlimmsten Feind wünschen. Sie ist kein böser Mensch, sie ist aber überheblich und hat eine sehr schlechte Sozialkompetenz. Sie selber reagiert ständig sensibel, wenn andere es wagen sie zu Recht zuweisen, oder anderer Meinung sind, sie selber aber schert sich ein Dreck, was andere wollen oder Fühlen. So drängt sie Sal es ihr gleich zu tun und sich mit Sex (mit wildfremden Jungen) zu trösten. In Wahrheit aber ist es nur eine von vielen Formen, wie Grace sich selbst verletzt.
    Und dann gibt es noch Nat in ihren Leben, der viel Verständnis für sie aufbringt, sie beruhigt und tröstet, wenn sie sich mal wieder selbst verletzt hat. Und das erste Mal ihn ihrem Leben erfährt sie bedingungslose liebe. Auch ihn behandelt sie viel zu oft Unfair. Mir scheint, dass sich dieses Muster durch das gesamte Buch zieht und auf Dauer ist es sehr anstrengend. Zum Glück scheint die Einsamkeit sie von ihrem hohen Ross herunterzuholen oder die Sehnsucht überwiegt über die Enttäuschung des Betrugs und sie wird milder.

    Das Cover:
    Das Cover ist komplett in Weiß gehalten, was sehr gut zu der Geschichte und dem weißen Raum passt. Wenn man genau hinguckt sieht man im Hintergrund die geschriebenen Zeilen von Grace, wobei der Titel des Buches über der Coverseite verstreut durch lila Buchstaben erscheint. Ein Cover das verschiedene Assoziationen hervorrufen kann. Ich dachte zum Beispiel, an eine Amnesie der Protagonistin, auch wegen des Titels: „Vergiss dein nicht“. Vergesse dich nicht, vergiss nicht, wer du bist.
    Das Buch hat 288 Seiten, ist im März 2012 beim Bastei Lübbe Verlag erschienen und wurde meines Wissens in die Gegenwartsliteratur eingeordnet.

    Fazit

    Dieses Buch einmal gelesen, wird man die Geschichte nicht so schnell wieder los. Ich fand es schön mal ein (Jugend) Roman zu lesen, der nicht nach dem typischen Schema läuft und das mal angesprochen wird, das einige Jugendlich größere Probleme haben, als dass der Lippenstift zum Rest des Outfits passt. Wäre ich als Jugendliche auf das Buch gestoßen, hätte ich mich zum Mindestens halbwegs verstanden gefühlt, weil auch Grace leidet und einen sehr weichen Kern in ihrer harten Schale verbirgt.

    Über Cat Clarke
    Cat Clarke
     wurde 1978 in Sambia geboren und wuchs in Edinburgh und Yorkshire auf. Nach dem Studium arbeitete sie in London für einen Kinderbuchverlag und schrieb selbst Sachbücher für Kinder. Inzwischen lebt sie wieder in ihrer alten Heimat Edinburgh, wo sie sich neben ihrem Hund und ihren beiden Katzen auch um ihre selbst gegründete Literaturagentur für junge Autoren kümmert. Ihr Debütroman vergissdeinnicht wurde in Großbritannien begeistert von der Presse aufgenommen und sofort zu einem großen Erfolg.


  13. Cover des Buches Die Seele des Bösen - Blut, Angst und Tränen (ISBN: B01DT04JF4)
    Dania Dicken

    Die Seele des Bösen - Blut, Angst und Tränen

     (39)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    In Pittsburgh entführt ein Serienmörder junge Frauen, foltert sie brutal über Wochen und erwürgt sie schließlich. Als der Killer mit den Medien Kontakt aufnimmt, werden FBI-Profilerin Sadie Scott und ihre Kollegen von der Behavioral Analysis Unit hinzugezogen. Für Sadie ist das Motiv des Killers ein Schock: Der sogenannte Pittsburgh Strangler ahmt explizit ihren Vater, den Oregon Strangler, nach. Diese Offenbarung muss Sadie jedoch weitgehend mit sich allein ausmachen, denn ihr Verlobter Matt durchläuft gerade selbst die fordernde Ausbildung an der FBI Academy und ist für sie kaum ansprechbar. Mehr Verständnis bringt ihr eine flüchtige Bekanntschaft namens Brandon entgegen. Er versucht, Sadie Mut zuzusprechen, als der Pittsburgh Strangler Sadie persönlich extrem unter Druck setzt und versucht, sie vollständig zu zermürben. Doch da ahnt Sadie noch nicht, was der Killer tatsächlich im Schilde führt und dass dieser Fall sie bis an ihre Grenzen bringen wird – und weit darüber hinaus …

    Der Schreibstil ist auch bei diesem Teil sehr rasant und spannend. Die Kapitel aus der Sicht des Täters sorgen für zusätzliche Gänsehaut. 

    Sadie ist immer noch daran, sich von den Schrecken rund um ihren Vater zu erholen, da hat es bereits der nächste Strangler auf das FBI und sie abgesehen. Dieser Thriller hat es echt in sich, Sadie muss nicht nur physisch, sondern auch psychisch einiges einstecken. Die Szenen werden dabei teilweise sehr detailliert beschrieben und sind nichts für schwache Nerven. Auch der Hintergrund der ganzen Geschichte, die Motive des Pittsburgh Stranglers können einem zusetzen. Man kommt hier dem Abgrund einer menschlichen Seele äusserst nahe. 

    Unheimlich spannender und brutaler Thriller, bei dem man kaum noch aufhören kann, zu lesen!

  14. Cover des Buches 17 Erkenntnisse über Leander Blum (ISBN: 9783785589113)
    Irmgard Kramer

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Skoob1

    Leander Blum ist ein so vielschichtiger und emotionaler Junge man kann es kaum in Worte fassen.

  15. Cover des Buches Bevor ich falle (ISBN: 9783426226223)
    Lilly Lindner

    Bevor ich falle

     (102)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Bevor ich falle" ist ein weiterer Roman der Autorin Lilly Lindner, den ich damals nach Erscheinung direkt verschlungen habe. Unfassbar, dass das schon im Jahr 2012 war. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Lilly Lindner hat mich gleich mit dem ersten Buch in ihren Bann gezogen, das ich von ihr gelesen hatte. Natürlich habe ich jedes weitere, das von ihr herauskam direkt gekauft, ohne überhaupt den Klappentext lesen zu müssen. In anderen Rezensionen zu diesem Buch wurde bereits mehrfach ihre Wortgewalt beschrieben. Und es stimmt. Sie spricht über Themen wie Depressionen und selbstzerstörerischem Verhalten. Sie verbindet Worte mit Sarkasmus und lässt es dennoch so wirken, als sind die Worte wahr. Man schmunzelt über ihre Wortwahl, denkt sich "das stimmt" und will mehr davon lesen. Ich weiß noch, dass in einem ihrer Bücher stand, sie schreibt viel zu schnell. Das geht ihr einfach so von der Seele runter. Der Lektor hat ihr einen gewissen Rahmen gegeben, um eine bestimmte Anzahl an Seiten zu schreiben, die sie in kürzester Zeit aber schon fertig hatte. Sie schreibt, was sie denkt. Und das macht ihre Worte vielleicht so besonders. Weil sie nicht zu viel darüber nachdenkt. Ich habe dieses Buch jedenfalls sehr gern gelesen und kann es allen Liebhabern von Büchern des Anti-Pop, oder eben von Büchern die ernstere Themen behandeln, empfehlen. Ich würde es immer wieder lesen. So weit ich weiß, habe ich daheim noch eins von ihr, was ich nocht nicht gelesen habe. Das sollte ich auf jeden Fall schnell zur Hand nehmen, um dieser Welt zu entrinnen und mich von Lilly Lindners Worten gefangen zu nehmen.

  16. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499258930)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.192)
    Aktuelle Rezension von: witchqueen

    Darum geht es:
    Als Sarah stirbt, bricht für Ben eine Welt zusammen. Trost findet er nur bei Jacob, Sarahs Sohn. Er ist Autist und Sarah hat ihn mit in die Ehe gebracht. Irgendwann beginnt Ben die Wohnung auf- und Sarahs Sachen auszuräumen. Dabei findet er in einer Schachtel Jacobs Geburtsurkunden und etliche Zeitungsausschnitte. Diese Berichte drehen sich um die Entführung eines Babys vor 6 Jahren. Dieses Kind ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Auch Jacob ist jetzt 6 Jahre alt. Langsam setzt sich in Ben ein schlimmer Verdacht fest. Jacob ist das Kind, das damals entführt wurde. Und Sarah – seine Sarah – ist die Täterin gewesen. Aber warum? Ben beauftragt mit Hilfe seines Freunde Keith einen Privatdetektiv, der die Adresse von Jacobs leiblichen Eltern ausfindig machen soll. Natürlich sag Ben ihm nicht, warum. Doch der Detektiv spielt ein falsches Spiel und spioniert zeitgleich auch Ben aus. Sein Wissen um Jacob gibt es an dessen leiblichen Vater weiter. Keiner ahnt, dawss damit eine Lawine tödlicher Obsessionen ins Rollen gebracht wird.

    Meine Meinung:
     Ich habe dem Buch wirklich eine Chance gegeben. 200 Seiten lang sogar. Aber es war 200 Seiten lang ein langweiliges, zähes „Dahingeplätscher“. Von Spannung nicht der Hauch einer Spur. 200 Seiten lang!

     

    Die Figuren in diesem Buch blass und austauschbar. Ich habe hier keinen einzigen Charakter gefunden, mit dem ich warm geworden bin. Das Gleiche gilt für die Handlung und die Handlungsorte. Öde und gähnend langweilig. Gefühlt die Hälfte der Zeit wird geraucht und gesoffen.

    Der Schreibstil an sich ist okay und fehlerfrei. Allerdings ist er in keinster Weise fesselt. Das Buch hat mich einfach nicht gepackt.
     Aufgeteilt ist das 413 Seiten lange Buch in 21 Kapitel. So konnte ich es auch ganz bequem immer wieder aus der Hand legen, was ich nach der Hälfte des Buches nun auch endgültig mache. Ich breche dieses Werk ab.

     

    Mein Fazit:
     Einen langweiligeren Thriller habe ich wirklich selten gelesen. Das war mein erstes und ganz sicher auch mein letztes Buch von Simon Beckett! Ich kann es nicht weiterempfehlen und vergebe hier 1 Stern.

  17. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (147)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Eigentlich will Hercule Poirot nur Urlaub im Jolly Roger auf der „Schmugglerinsel“ in der Bucht von Lathercombe machen, aber ob das auch klappt?

    Zu Beginn der Geschichte sitzt Poirot auf der Terrasse des Hotels und der Leser bekommt die anderen Bewohner vorgestellt und Beschrieben. Unter anderem auch Arlena Marschall eine schöne junge ehemalige Schauspielerin, der die Männer reihenweise hinterherlaufen so auch der gutaussehende junge Patrick Redfern der mit seiner Frau Christine ebenfalls dort im Urlaub ist. Doch ist dies wirklich ein Zufall? Redfern und Mrs. Marshall kannten sich bereits vor ihrer Begegnung auf der Insel. Zum Leidwesen von Christine Redfern und Marshalls Gatten Kenneth. Der dort ebenfalls eine alte bekannte aus Kindertagen trifft Rosamund Darnley.

    An einem Morgen macht sich Arlena mit einem Floß auf zu einer nahegelegenen Bucht, alle nehmen an, um ihren Liebhaber Patrick Redfern zu treffen, doch der sitzt eben Poirot am Strand. Als einige Zeit später ihre Leiche entdeckt wird bleibt die Frage, wer hat Arlena Marshall getötet? Ihre Stieftochter Linda? Ihr Ehemann? Es kommen viele in Frage.

    Mir ist es auch diesmal nicht gelungen den Fall zu entschlüsseln, auch wenn die Fakten wie in jedem Fall eindeutig sind, so ist es doch für den Leser schwierig dahinter zu kommen, bis die Erklärung von Poirot wie so oft am Ende des Buches geliefert wird. Bisher einer meiner Liebsten Krimis von der Queen of Crime.

  18. Cover des Buches Das Labyrinth ist ohne Gnade (ISBN: 9783401507934)
    Rainer Wekwerth

    Das Labyrinth ist ohne Gnade

     (313)
    Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_Vinci

    Der erste Teil des Buches ging einfach so weiter, wie die anderen Teile der Reihe. Zwar haben die Jugendlichen immer mehr über sich herausgefunden, aber keiner ist dem Rätsel über das Labyrinth näher gekommen. Das fand ich etwas schade. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Jugendlichen schon die ersten Ideen haben. Es gab seltsame Begegnungen von denen manche mir vorkamen als wären sie nur dazu gedacht um künstlich Spannung zu erzeugen, aber es waren auch einige dabei, die Gänsehaut verursacht haben. Ich kann leider nicht genau ins Detail gehen, dann würde ich zu viel Spoilern. Die letzte übrig gebliebene Person zu begleiten auf ihren Weg zum letzten Tor, war mir wieder etwas zu langweilig. Schön war zwar, dass alle wieder auftauchten, aber ansonsten passierte nur das, was die ganze Zeit schon passiert. Sehr spannend war dann wieder der Moment nach durchschreiten des Tores. Auf diese Auflösung bin ich nicht gekommen. Wobei meine grobe Richtung stimmte. 

    Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich froh bin, dass es doch einen weiteren Teil gibt. Dieses offene Ende hätte mich durchdrehen lassen und ich hätte die ganze Reihe als unbefriedigend empfunden. 

  19. Cover des Buches Das Geheimnis der Madame Yin (ISBN: 9783939990345)
    Nathan Winters

    Das Geheimnis der Madame Yin

     (30)
    Aktuelle Rezension von: SCook

    London, 1877. Ein junges Mädchen wird ermordet aus der Themse gezogen, im Mund findet man eine Haarlocke in einem Stofffetzen. Wenig später folgt die Leiche einer Opiumkönigin aus dem East End. Beide Morde müssen miteinander zu tun haben, doch die Polizei findet keinen Zusammenhang zwischen den Opfern. Inspektor Robert Edwards vom Scotland Yard wird mit dem Fall betraut und muss sich bald gegen seinen Willen mit der Pinkerton Detektivin Celeste Summersteen herumschlagen, die ebenfalls Interesse an der Aufklärung des Falles hat. Gemeinsam schlittern sie in die Dunkelheit, die die Bewohner Londons aufgebaut haben und bald müssen sie nicht nur das nächste Opfer des Mörders, sondern auch ihre eigene Haut retten.

    Robert Edwards macht seinem Spitznamen Bull alle Ehre. Mit dem Gemüt eines aus dem Winterschlaf geweckten Bären und der Durchschlagskraft einer Stange Dynamit ausgestattet prügelt er sich durch Londons Unterwelt und trifft dabei nicht immer die klügsten Entscheidungen. Celeste Summersteen dagegen besticht durch Charme, Taktgefühl, Schneid und einem ganzen Repertoire von Tricks, die ihr bei der Verfolgung ihrer Ziele helfen. Ich mochte beide Figuren schon einzeln, aber gemeinsam werden sie zu Goldschätzen und ich liebte den Humor, den beide an den Tag legen.

    Dazu war der Krimi genau richtig für mich, da er nicht zu gruselig und blutig geraten war, und nicht nur einige überraschende Wendungen, sondern auch einen spannenden Zwei-Fronten-Krieg auf Lager hatte. Der Autor verstand es, den Leser mit allen Informationen zu versorgen und gleichzeitig so bei der Stange zu halten, das man dem Ende entgegenfieberte.

  20. Cover des Buches Suicide (ISBN: 9783735757036)
    Stefan Lange

    Suicide

     (47)
    Aktuelle Rezension von: buecherjaeger

    Vorab: Es mag sein, dass meine Rezension nicht ganz objektiv ist, weil ich Stefan Lange, den Autor, persönlich kenne und ihn für ein YouTube-Video interviewt habe.

    Stefan bespricht sein Leben, seine Depression, seine Suizidversuche und die wichtigsten Eckpunkte, die zu diesen geführt haben, in diesem Buch schonungslos. Für Menschen, die mit dem Thema Suizid nichts zu tun haben und das Glück haben, nicht von Depressionen oder ähnlichen Krankheitsbildern betroffen zu sein, gibt dieses Buch einen Einblick in den Kopf eines suizidalen Menschen. Was muss passieren, damit sich jemand das Leben nehmen möchte? Wer oder was trägt dafür Verantwortung? Wie denkt eine suizidale Person über verschiedene Wege, das eigene Leben zu beenden? Wie geht sie damit um, wenn sie einen Suizidversuch wider Willen überlebt?

    Obwohl ich Stefans Geschichte bereits kannte, habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Es ist emotional, es ist düster – es ist authentisch.

    Einziges Manko: Man findet den einen oder anderen Rechtschreibfehler, was ich allerdings nicht zu hoch hängen würde. 

    Für fünf Sterne reicht es mir nicht ganz, aber vier gebe ich mit gutem Gewissen, und ich kann das Buch jedem Menschen, der sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte, empfehlen!

  21. Cover des Buches Die Tiefe einer Seele (ISBN: 9781495932021)
    Kate Dakota

    Die Tiefe einer Seele

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Jaelle

    James Prescott ist der designierte Erbe des Medienimperiums seiner Familie. Doch er weigert sich noch, diese große Verantwortung zu übernehmen, und reist lieber als Reisejournalist durch Deutschland, dem Heimatland seiner Mutter Silvia.

    Durch einen Stau, den er umfahren möchte, kommt er durch ein kleines Dörfchen und überfahrt beinahe Amelie Johannsson, eine junge, vorlaute und für James äußerst faszinierende Frau. Doch sie hat ein dunkles Geheimnis.

    Dieses wird dem Leser Stück für Stück in Rückblenden offenbart. Amelie leidet unter Depressionen und hat bereits mehrfach versucht, sich das Leben zu nehmen.

    James erschließt sich das nach und nach, aber es schmälert seine wachsenden Gefühle für Amelie nicht. Obwohl er sich vor Jahren sämtliche Emotionen verboten hat, kann er sich nicht dagegen wehren, dass er nicht nur Liebe für sie wachsen fühlt, sondern trotz ihrer Erkrankung voll und ganz für sie da sein möchte.

    Amelie hingegen ist sich da nicht so sicher. Auch sie verliebt sich in James, doch meint sie zu wissen, dass sie nicht gut für ihn ist – gerade wegen seiner entsetzlichen Erfahrungen soll er sich nicht mit ihren Depressionen auseinander setzen müssen.

    Als James wegen einer plötzlichen Erkrankung seines Vaters zurück in die Staaten fliegen muss, nutzt Amelie die Gelegenheit und flüchtet zu ihren Eltern nach Spiekeroog. Diese kämpfen immer noch mit ihren Schuldgefühlen wegen Amelies Selbstmordversuchen und behandeln sie wie ein rohes Ei.

    Dennoch kommt sie nicht zur Ruhe. Als James sich nach einem Streit nicht mehr meldet, ist sich Amelie endgültig sicher, dass ihre Liebe keine Zukunft hat. Doch es ist anders, als sie denkt.

    Kate Dakota hat wunderbare Figuren erschaffen, die voller Tiefe eine einfühlsame Geschichte von Liebe in ihren unterschiedlichsten Formen erzählen, aber auch von Angst, Depressionen und Verantwortung gegenüber sich selbst und anderen.

    Der besondere Reiz an dieser Geschichte besteht in den Gegensätzen. Eine deutsche Pastorentochter aus Spiekeroog trifft auf den äußerst wohlhabenden amerikanischen Erben eines Medienkonzerns. Und trotz aller Gegensätze und Widrigkeiten finden sie zueinander.

    Die Autorin, die ich sehr schätze, schreibt mit Humor und Charme eine bezaubernde Liebesgeschichte. Man spürt, dass ihr die Figuren am Herzen liegen, was sich auch darin äußert, dass noch drei weitere Bände auf den geneigten Leser warten.

    Den vierten Band kenne ich ebenfalls, auf Band 2 und 3 freue ich mich bereits.

  22. Cover des Buches Die Rosenzüchterin (ISBN: 9783734109003)
    Charlotte Link

    Die Rosenzüchterin

     (415)
    Aktuelle Rezension von: Erdbaerchen

    Franca reist einmal im Jahr nach Guernsey. Sie leidet unter Panikattacken. Um diese ein wenig zu mildern, checkt sie jedes Mal im selben Hotel ein. Bekanntes tut ihr gut. Doch bei ihrer letzten Reise geht etwas mit der Buchung schief. Es ist kein Zimmer für sie reserviert. Das Hotel ist ausgebucht. Als sie erfährt, dass auf der gesamten Insel kein einziges Zimmer für sie frei ist überkommt sie die altbekannte Panik. Wie der Zufall es so will, fällt sie dabei Alan in die Hände, dessen Mutter ein altes Cottage besitzt und so nett ist Franca einige Tage unterzubringen. 

    Die beiden Frauen schließen schon bald Freundschaft. Doch wie das bei einem Krimi so ist, geht es nicht immer bilderbuchmäßig zu und früher oder später (hier wohl eher später) muss der Leser mit einer Leiche rechnen.


    Charlotte Link ist wirklich eine super Autorin. Die Bücher, die ich bisher von ihr gelesen habe, waren immer super spannend. Ich freute mich also riesig darauf "Die Rosenzüchterin" zu lesen. 

    Leider tat ich mir schon anfangs schwer Sympathien für die jeweiligen Charaktere aufzubringen. Beatrice fand ich einfach nur gemein, weil sie zu ihrer Mitbewohnerin nicht ein einziges Mal freundlich sein kann. 

    Ihr Sohn Alan ist Alkoholiker und ertrinkt in Selbstmitleid, weil er seit Jahren in die falsche Frau verliebt ist, einem Flittchen. Ihre Lebenseinstellung allein reichte für mich schon, sie abzustempeln.

    Dann gibt es noch Franca, die an Panikattacken leider und sich von ihrem Mann runterziehen lässt.

    Und natürlich noch einige andere Charaktere, die zwar ebenso von Bedeutung sind, für mich hier von ihren Wesenszügen jedoch nicht weiter erwähnenswert.

    Im Laufe der Handlung änderte sich meine Sichtweise auf die Personen ein wenig. Besonders Franca gefiel mir extrem gut. Sie machte eine unglaubliche starke Entwicklung durch. 

    Die Story an sich plätscherte aber nur so vor sich hin. Meist liest man über Beatrices und Helenes Leben vor 50 Jahren. Mehr ein historisches Liebesdrama als ein Krimi. 

    Nach 500 Seiten kam endlich Spannung auf, die nach 200 Seiten wieder zu Ende war. Die gesamte Hintergrundgeschichte hätte es absolut nicht gebraucht. Ich war richtig, richtig enttäuscht.


    Fazit: Das bisher schwächste Buch in meiner Charlotte Link Sammlung. 

  23. Cover des Buches Schmetterling im Sturm (ISBN: 9783518465448)
    Walter Lucius

    Schmetterling im Sturm

     (38)
    Aktuelle Rezension von: brauchnix

    "Schmetterling im Sturm" ist wohl ein Erstling und der Beginn einer Reihe. Er hatte miach aus verschiedenen Gründen angesprochen. Zum einen ist es ein sehr schöner Titel, der bereits meine Neugierde weckte und das Cover ist interessant, auch wenn es nichts wirklich Neues ist, da Krimis und Thriller in letzter Zeit oft ähnliche Cover hatten. Das Thema erschien mir in der Leseprobe ungewöhnlich und wenn ich auch schon von Männern gehört habe, die vor allem in asiatischen Ländern als Frauen leben, so war mir das Ganze bei Kindern noch relativ unbekannt und ich wollte gerne mehr davon erfahren. Schön fand ich auch die Idee einer Hauptdarstellerin, die eine kampferfahrene Afghanin ist - also eine ungewöhnliche Ausgangslage.

    Man merkte am gut lesbaren Schreibstil, dass der Autor kein Anfänger ist. Außerdem benutzte er durch häufige Wechsel der Perspektive, dass die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wurde und dadurch mehr Tiefe bekam. Die Hauptperson Farah ist eine durchaus sympathische und in weiten Teilen auch glaubwürdige Protagonistin gewesen auch wenn mir die Beschreibungen ihrer Gedanken und ihres Innenlebens etwas zu langatmig waren. Ebenfalls unwillig war ich, dass sie etwas mystische Erscheinungen hat und mit diesen Zwiesprache hält. So was mag ich ungefähr genauso wenig wie ahnungsvolle Träume. Beides hat meiner Meinung nach in einem Thriller nichts verloren.
    Die politische und kulturpolitische Ebene war wie erwartet durchaus interessant aber leider habe ich im Endeffekt viel zu wenig über die Kinder und die Täter erfahren und konnte auch nicht nachspüren, in welchem Kontext das alles zu Land und Leuten steht.

    Größtes Manko des Buches war aber das Tempo und der Spannungsaufbau. Hier hätte man durch ein kluges Lektorat sicherlich ein ausgeglicheneres Ergebnis erzielen können, denn über zwei Drittel des Buches zieht sich die Geschichte wie Kaugummi in die Länge und im letzten Drittel wird dann plötzlich so viel Action reingepackt, dass ich total überrascht war und das Gefühl hatte, plötzlich in einem anderen Buch zu sein. Leider hat sich bei mir also der gute Eindruck nicht bis zum Schluss gehalten und ich musste mal wieder erfahren, dass es gar nicht so einfach ist, ein eigentlich packendes Thema in einen spannenden Thriller umzuwandeln der sich bis zum Finale hin steigert.

  24. Cover des Buches Judastöchter (ISBN: 9783426505892)
    Markus Heitz

    Judastöchter

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1
    Ich schreibe grundsätzlich nichts zum Inhalt, bzw. versuche es.

    Der letzte und meiner Meinung nach beste Teil der Reihe. Endlich kam der Spannungsaufbau auch bei mir an, da hatte ich bei den Vorgängern so meine Probleme...
    Schreibstil wie immer flüssig und gut zu Lesen. Diesmal sogar eine kleine Liebesgeschichte nebenbei, welche nur ein halbes Happy End hat. Sehr gut Umgesetzt! Meiner Meinung nach muss nicht alles immer Perfekt für alle Beteiligten enden, dass ist auf dauer auch langweilig.
    Aber es gibt Hoffnung, dass es doch irgendwann mal weitergeht. Zumindest könnte man bei diesem Ende damit rechnen.
    Alles in allem sehr Empfehlendswert. 4,5 Sterne von mir.

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