Bücher mit dem Tag "selbstoptimierung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "selbstoptimierung" gekennzeichnet haben.

43 Bücher

  1. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

     (573)
    Aktuelle Rezension von: janeesjournal

    Die Internetplattform Freeme verspricht ihren Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Die Analysen basieren auf allen möglichen Daten, die der Nutzer der App freiwillig zur Verfügung stellt, wobei die meisten kaum noch Wert auf ihre Privatsphäre legen. Durch den Tod eines Jungen wird die Journalistin Cynthia auf die App aufmerksam, die auch von ihrer Tochter genutzt wird. Lediglich eine Person warnt vor der App: ZERO, ein anonymer Internet-Aktivist. Das Buch begleitet Cynthia bei ihrer Recherche und den Gefahren der Welt, denen sie dadurch ausgesetzt wird, als sie mehr erfährt, als sie sollte.

    Zu Beginn des Buches war ich absolut überzeugt und wollte unbedingt weiter lesen. Die Thematik der Anonymous-ähnlichen Organisation hat mir sehr gut gefallen und es startete auch sehr spannend. 

    Jedoch wurde das Buch zunehmend schlechter, bis ich sogar überlegt habe, ob ich es abbrechen soll-

    Die groben Handlungsstränge waren zwar nicht unbedingt schlecht, aber es ist einfach zu viel aus der Sicht zu vieler Personen passiert. Die Protagonisten im allgemeinen fand ich sehr zweidimensional und unsympathisch, was es wirklich schwer gemacht, das Buch zu lesen. 

    Es hätte definitiv ein gutes Buch über datensammelnde Organisationen werden können, aber die Umsetzung und der Schreibstil konnten mich einfach nicht überzeugen. 

  2. Cover des Buches Die Hochhausspringerin (ISBN: 9783446260399)
    Julia von Lucadou

    Die Hochhausspringerin

     (73)
    Aktuelle Rezension von: missbooklover

    In dem Buch 'Die Hochhausspringerin' von Julia von Lucadou geht es genau um das Thema der Beobachtung und den Kameras im Alltag. Ich fände dieses Leben absolut grauenvoll, selbst wenn es dann sozusagen 'normal' wäre. Einfach die Vorstellung, dass eine vollkommen fremde Person einen beobachten kann, mich am Ende verstörend gut kennt, ohne mich jemals persönlich getroffen zu haben.

    Es hat mich von der Thematik her sehr stark an '1984' von George Orwell erinnert. Manche von euch wissen vielleicht, dass mir dieses Buch schon sehr gut gefallen hat, aber auch dieses war richtig gut umgesetzt!

    Meiner Meinung nach hatte es alles, was eine gute Dystopie haben sollte. Eine Welt, die unserer nicht ganz unähnlich ist und bekannte Strukturen erkennen lässt, aber auch genauso viele befremdliche neue Aspekte beinhaltet. Und das alles umgesetzt mit Spannung, einem packenden Schreibstil und einem fast schon offenem Ende. 

    Im Endeffekt ist im ganzen Buch gar nicht mal so viel passiert, aber es war so gut geschrieben, dass ich gar nicht aufhören wollte. Die Sätze waren sogar ziemlich einfach und kurz, trotzdem hat das gerade so gut zur Geschichte gepasst. 

    Für mich ist es jetzt kein Highlight geworden, da ich mir besonders vom Ende ein wenig mehr erwartet habe. 

    Ich kann das für das Buch auf jeden Fall eine Empfehlung aussprechen, besonders wenn ihr generell ein Fan von Dystopien oder sogar Orwells 1984 seid. 

    4/5⭐

  3. Cover des Buches Liebe geht immer (ISBN: 9783746633930)
    Myriam Klatt

    Liebe geht immer

     (47)
    Aktuelle Rezension von: czytelniczka73

    "Klammern Sie sich nicht an Ihre Ängste-leben Sie lieber Ihre wahre Stärke"



    Inhalt:

    " Gerade war Charlottes Leben noch ein rosarotes Zuckerwatteparadies, dann ist sie vor allem eins: ex. Exfreundin, Exredakteurin, exglücklich. Aus dem Paradies gekickt von einer Frau, die zu perfekt ist, um wahr zu sein. Und so nimmt Charlotte den Kampf auf – gegen Hüftspeck und Schweinehunde. Nach Lauftraining, No-Carb, Mind-Coaching und minus 15 Kilo stellt sie fest: Ein Leben ohne kleine Sünden ist möglich, aber sinnlos. Außerdem hat sie Lars kennengelernt, und der hat nicht nur wunderbare Grübchen, sondern macht auch die besten Schokoküchlein der Welt."


    Meinung:

    Ein romantischer Abend und der Freund (und gleichzeitig der Chef) gibt sich besonders viel Mühe-das macht Charlotte stützig und lässt ihre Erwartungen wachsen.Was kommt jetzt?Die längst ersehnte Beförderung oder doch der Heiratantrag?Mit der Möglichkeit ,dass sie am nächsten Morgen arbeitslos und Single ist hat Charlotte allerdings nicht gerechnet...sie beschliesst aber um ihre Träume zu kämpfen (und das fängt mit einer Diät an),bis sie irgendwann feststellt,dass nicht alle Träume die in Erfühlung gehen auch glücklich machen.
    Mir bleibt schleierhaft warum das hier ein Liebesroman sein sollte,da die Liebe in der Geschichte nur eine Randrolle spielt.Viel mehr geht es um die Lebenseinstellung,Selbsfindung und -verwirklichun,aber ohne Verbissenheit...Also eigentlich ein Ratgeber in Romanform...Die ganzen Lebensweisheiten sind nett in einer humorvollen Geschichte verpackt,kurzweilig,aber leider auch ziemlich belanglos.Wahrscheinlich ist das eine angenhme Lektüre für Zwischendurch,aber da ich doch was anderes erwartet habe,bin ich von dem Buch ziemlich enttäuscht.
  4. Cover des Buches Das Happiness-Projekt (ISBN: 9783596189601)
    Gretchen Rubin

    Das Happiness-Projekt

     (45)
    Aktuelle Rezension von: irishlady

    Diese Frage stellt sich Gretchen Rubin in ihrem "Happiness Projekt". Für jeden Monat im Jahr nimmt sich die Autorin einen Bereich ihres Lebens vor, den sie ändern bzw. optimieren möchte. So möchte Sie im Mai das Thema Freizeit auf Vordermann bringen. Der Monat steht unter dem Leitimpuls: "Nehmen Sie das Spielen ernst". Mit Tipps und Ratschlägen und ihren eigenen Erfahrungen versucht sie, entspannter und glücklicher zu werden. Auch die Leser werden aufgefordert, mitzumachen und einige Seiten mit den eigenen Gedanken zu füllen.

    Das Buch ließ sich sehr gut lesen: Es war unterhaltsam, da die Autorin über ihre eigenen Erfahrungen - positiv wie negativ - berichtet und die Leser miteinbezieht.

    Wer sich gerade mit dem Thema Glück und Leben beschäftigt, ist hier bei Frau Rubin gut aufgehoben.


  5. Cover des Buches Neuland (ISBN: 9783499630880)
    Ildikó von Kürthy

    Neuland

     (57)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war total lustig und stellenweise habe ich mich selbst wieder erkannt. Mit den guten Vorsätzen fürs nächste Jahr und dem, was man dann wirklich auch umsetzt und einhält. Die Autorin stürzt sich häufig in neue, kurzfristige und zumal völlig überteuerte Abenteuer, um sich neu zu erfinden, mit sehr unterschiedlichen Resultaten. Das Krasseste fand ich tatsächlich die Haarstory und das Föhnen! Und wie sie erzählt, wie viel Arbeit das macht, schön auszusehen und wie weit die Kluft ist, wenn man es nicht selbst kann - ich sag nur Haare wie Schnürsenkel... ich will aber nicht zu viel verraten. Leider sind viele der von ihr ausprobierten Kurse und Anwendungen vollkommen außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten, vor allem in der Kürze der Zeit und der Menge. Oder vielleicht ist es mir persönlich das auch einfach nur nicht wert. Jedenfalls war ich dadurch manchmal etwas "entfernt" von ihr, habe aber trotzdem herzhaft gelacht. Kurzweilig, sehr unterhaltsam geschrieben! Und am Ende nimmt sie ja doch einiges mit.

  6. Cover des Buches Das Bosskonzept (ISBN: 9783947860036)
    Kristin-Juliane Helmes

    Das Bosskonzept

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Babsi123

    Über LOVELYBOOKS durfte ich das Buch "  DAS BOSSKONZEPT  " testlesen. 

    Autor : K. - J. Helmes


    Handlung  : 

    Dieses Buch ist anders. Das Bosskonzept ist anders. Bewusst anders.

    Revolutionär anders.

    Es ist der Beweis dafür, dass der Glaube an dich und deine Fähigkeiten

    eine Lawine auslösen kann. Es ist das Buch, das dich durch Praxisübungen

    näher zu dir führt und zu dem, was du wirklich willst. Es beinhaltet ein

    Erfolgskonzept, das ich auf der Basis von vielen Interviews mit bekannten

    und erfolgreichen Personen entwickelt habe. Dieses zeigt deutlich, dass

    erfolgreiche Menschen erkennbare Überschneidungen in ihrem Denken

    und Handeln haben, obwohl die Lebensläufe unterschiedlicher nicht sein

    könnten.

    Dieses Buch habe ich für dich geschrieben. Ich habe es geschrieben, weil ich

    möchte, dass du dich nicht weiter mit „ganz ok“ zufriedengibst, sondern

    dazu motiviert bist, dir ein fantastisches Leben zu gönnen! Denn du hast es

    verdient!


    Mein BOSSKONZEPT HILFT DIR DABEI:

    • neue Perspektiven zu entdecken

    • deinen EigenSinn zu erkennen und zu leben

    • dein volles Potential zu entfalten

    • dich unabhängig von den Meinungen Anderer zu machen

    • der Boss deines eigenen Lebens zu sein


    Mein Fazit :

    Irgendwann kommt man in seinem Leben an einem Punkt an , wo man sich fragt : Bin ich glücklich in dem was ich mache , in meiner Arbeit , in meiner Beziehung  - Ehe ,  wie sieht meine Zukunft aus? 

    Dieses Buch ist kein Ratgeber an sich , sondern gibt Denkanstöße  für das weitere Leben. Sich selbst und sein Leben zu reflektieren sollte man mit der nötigen Ernsthaftigkeit machen  ,  denn nur so kann man sein Potential richtig einschätzen.

    Die Definition von Erfolg ist : das erreichen von gesetzten Zielen. Eines habe ich erreicht.  Mit 49 Jahren habe ich mich nochmal auf die Schulbank gesetzt und die Ausbildung zur Fachkraft in der Altenpflege bestanden. Eine schwierige Zeit , sehr anstrengend und manchmal zum verzweifeln. Aber ich habe die 3 Jahre durchgehalten und ich bin stolz darauf es geschafft zu haben. 


    Ab Seite 47 ist das Kapitel : Sprich mit deiner Vergangenheit.  Bei mir ist es mein Vater :  Die schlimmen Erlebnisse in meiner Kindheit  ( Alkohol und Gewalt ) haben  mein Leben geprägt bis heute. Vor zwei Jahren habe ich mir professionelle Hilfe geholt und es bis heute nicht bereut. Das Aufarbeiten der Vergangenheit ist wichtig um in die Zukunft schauen zu können. Jeder einzelne Tag ist ein Kampf .......

    Manchmal ist es hilfreich an diesen " schlechten " Menschen einen Brief zu schreiben und seiner Wut freien Lauf zu lassen. Oder Tagebuch schreiben, so wie ich. Jeden Tag habe ich meine Erfahrungen, böse Gedanken und negative Energie meinem Tagebuch mitgeteilt. (   Zeitraum : 8 - 13 Jahre )


    Eindrucksvoll nimmt uns die Autorin mit in eine fremde Welt , voller Zuversicht, Empfindungen und Emotionen. Da das Buch in der " Du " Anrede geschrieben ist, hat man das Gefühl man spricht mit einer guten Freundin.  Das Buch rüttelt wach , macht nachdenklich ,  die einzelnen Abschnitte sind gut durchdacht und strukturiert. 

    Wer sein Leben neu ordnen und erfolgreicher sein Leben meistern möchte , sollte dieses Buch unbedingt lesen.


    " Du selbst hast den Schlüssel zu deinem Glück in der  Hand " , nutze ihn und werde glücklich.  😚😚

  7. Cover des Buches Die Kunst des Liebens (ISBN: 9783548377513)
    Erich Fromm

    Die Kunst des Liebens

     (246)
    Aktuelle Rezension von: lesebegierig

    „Trotz unserer tiefen Sehnsucht nach Liebe halten wir doch fast alles andere für wichtiger als diese: Erfolg, Prestige, Geld und Macht. Unsere gesamte Energie verwenden wir darauf, zu lernen, wie wir diese Ziele erreichen, und wir bemühen uns so gut wie überhaupt nicht darum, die Kunst des Liebens zu erlernen.“-Erich Fromm in „Die Kunst des Liebens“

    In meinen Lernpausen lese ich gerade „Die Kunst des Liebens“ von Erich Fromm. Ich bin schon fast fertig und ich bin jetzt bereits begeistert von diesem Buch. In seinem Werk diskutiert Erich Fromm die Liebe in allen ihren Aspekten und Formen, die weit über ihre romantische Vorstellung hinausgehen und beleuchtet die Praxis der Liebe. Zudem wirft er einen kritischen Blick auf die Möglichkeit zu Lieben in der westlichen kapitalistischen Gesellschaft, ein Thema, das nach über 60 Jahren kaum an Aktualität verloren hat. Erich Fromm bringt komplexe Gedanken in einer gut verständlichen und anschaulichen Sprache auf den Punkt. Das Buch regt mich sehr zum Nachdenken an und ich komme beinahe dem Markieren und Unterstreichen der vielen tollen Textstellen nicht mehr hinterher. Sehr lesenswert!

  8. Cover des Buches Das vermessene Ich: Von Selbstkontrolle, Optimierungswahn und digitalen Doppelgängern (ISBN: 9783711002426)
    Vivien Suchert

    Das vermessene Ich: Von Selbstkontrolle, Optimierungswahn und digitalen Doppelgängern

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Leserattenmama

    Ein perfekter Abschlusssatz für ein Buch, das sich mit der allgegenwärtigen Zahlen- und Datensammelei beschäftigt! 

    Sehr fundiert recherchiert, mit aktuellen Beispielen aus den Medien und abseits davon, erläutert die junge Autorin Vivien Suchert die Welt der Zahlen und Daten, in der wir uns bewusst und noch viel öfter unbewusst bewegen. Mit den Grundlagen beginnend wird der Leser mitgenommen - was für mich persönlich etwas zu sehr an der Basis begann, da ich beispielsweise die Abkürzung REM sowie den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation und den Begriff Cookie durchaus kenne. Wer also wie ich im Datenbereich arbeitet, wird manche Passagen überfliegen können... 

    Die bewusste Generierung von Daten über Smartwatches oder Fitnessarmbänder wird ebenso thematisiert wie die unbewusste durch das Surfen oder Kaufen im Internet. Welchen Wert diese Daten haben, beeindruckt... und die Frage, wo eigentlich die Privatsphäre beginnt, steht im Raum. In Kapitel 5, S.141/142 werden Tipps gegeben, um die Algorithmen zu verwirren - zB, dass ein alleinstehender Mann online Tampons bestellt..... hier verliert mich die Autorin etwas, da es mich persönlich absolut nicht stört, wenn mir „passende“ Produkte aufgrund meines bisherigen Bestell- oder Surfverhaltens vorgeschlagen werden - im Gegenteil, ist doch praktisch und erspart mir Zeit / Geld! Ich denke ja trotzdem noch nach und bestelle nicht blindlings jeden „Match“.

    Die vielen Fakten werden aufgelockert durch kleine Zeichnungen sowie den Dialogen mit Henry, der als Gegenspieler in den Auseinandersetzungen der Autorin mit dem Thema Daten herhält. Dass dennoch die Fakten dominieren, zeigt auch das 14-seitige Literaturverzeichnis. 


    Ein schwieriger Spagat, den die Autorin versucht hat: das Thema Daten sehr fundiert für den „normalen“ Leser zu beschreiben - meiner Meinung nach nicht ganz gelungen: für datenaffine Leser beginnt es zu sehr an der Basis; für weniger datenverliebte Leser dann wiederum zu faktenlastig.

  9. Cover des Buches Wie gut soll ich denn noch werden?! (ISBN: 9783442178087)
    Isabell Prophet

    Wie gut soll ich denn noch werden?!

     (21)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Perfektion hier, Optimierung da. Nur ein Klick mit der Maus entfernt und du kannst ein anderer Mensch werden. DU! Ja, du!
    Genau diese versprechen und die selbsternannten Coaches von Lebensoptimierung sind es, die wie Pilze aus dem Boden sprießen und uns ein besseres, schöneres und lebenswerteres Ich versprechen.
    Morgens um 5 Yoga? Kein Problem. Nur ein Klick.
    Nach Feierabend ein eigenes Business hochziehen und dabei die Hausaufgaben der Kinder kontrollieren? Ganz easy.
    Das perfekte Ich wird uns in Hülle und Fülle versprochen. Von einem Urlaubsort zum nächsten und dabei Insta Story machen? Das alles ist möglich!
    Der Druck von allein Seiten ist immer deutlicher zu spüren, die Umwelt fordert von uns und wir sehen das, was wir nicht haben, möchte es auch haben und können und setzen uns selbst unter Druck.
    Dabei sind wir so ok, wie wir sind und all diese Versprechen von Coaches sind eine Lüge. Ein schöner Schein, der uns versprochen wird und wir werden durch Selbstoptmierungen nicht glücklicher.
    Der Wahn über einem besseren Ich zeigt uns die Autorin mit diesem Buch. Leicht spitzzüngig und mit viel Klarsicht schreibt sie über den aktuellen Trend der Optimierungen und was uns dazu verleitet mehr davon zu wollen.
    Natürlich wollen wir gerne mal ein anderen Leben haben. Vielleicht mal am Strand liegen, einfach ein paar Produkte in die Kamera halten und Geld verdienen oder so sportlich sein wie andere, Yoga auf Bali oder oder oder….
    Das Leben anderer sieht immer besser aus als das eigene und dieses Buch ist genau für jene gedacht, die diesen Gedanken verfolgen jemand sein zu wollen, der sie nicht sind.
    Interessante Fakten werden uns hier von der Autorin präsentiert, wie die Manipulation der Unternehmen und die gezielte Werbung, die uns dazu verleiten soll zu Kaufen. Egal, ob Glücksgefühl oder Ängste.
    Der Mensch als Ware.
    Wir werden gezielt manipuliert für die Selbstoptimierung und genau das ist, womit sich dieses Buch beschäftigt.
    Eine Priese Humor, Ironie und Sarkasmus gehört ebenfalls in dieses Buch, sonst wäre es staubtrocken. Passend dazu schreibt die Autorin so, dass sie uns als Leser gezielt anspricht und genug Beispiele bringt, dass man weiß: Ich bin nicht allein mit dem Wunsch besser, schlauer, schöner, gelenkiger oder oder….sein zu wollen.
    Ich bin genug.
    Diese Selbsterkenntnis soll uns das Buch bringen und vor allem die Tatsache, dass wir vor lauter Angeboten manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, nämlich uns selbst.

    Ich finde das Buch sehr gut und vor allem sehr passend in der heutigen Zeit

  10. Cover des Buches Generation Beziehungsunfähig (ISBN: 9783841906182)
    Michael Nast

    Generation Beziehungsunfähig

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Laras_Buchblog

    Ich mag Michael Nasts  Art zu schreiben sehr. Persönlich, auf den Punkt, viele Gedankenanstöße 👌
    Ich ertappe mich dabei, beim Lesen immer wieder zu denken "Stimmt, habe ich genauso erlebt !" 😁

    Wer sich für die Themen Liebe, Beziehungen, Dating und in diesem Zusammenhang Social Media interessiert, wird hier viele gute Anregungen erhalten.
    Ein Buch zum Diskutieren und Weitersagen 📚👍


  11. Cover des Buches Das Ting (ISBN: 9783423230254)
    Artur Dziuk

    Das Ting

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Mugglemarla

    Instagram: https://www.instagram.com/mugglemarla_reads/?hl=de

    Mein Blog ♡: https://marlareads.home.blog


    Erstmal etwas zum Inhalt. Ich versuche ihn in eigenen Worten wiederzugeben, nehme aber auch immer mal etwas vom Klappentext hinzu:

    "Das Ting" ist 2019 bei BOLD erschienen und schreibt die Geschichte vierer junger Leute, die gemeinsam ein Start-up in Berlin gründen. Es geht um Linus, Kasper, Adam und Niu, die sehr unterschiedliche Leben führen und nach einem Ausweg suchen, den ihnen das Projekt "Ting" bietet. 

    Linus ist arbeitslos und lebt vom Geld seiner Langzeitbeziehung Kira. Kasper hingegen ist Erbe einer großen Unternehmensberatung und versucht den Ansprüchen seines Vaters gerecht zu werden. Stets daran scheiternd. Adam ist Angestellter der Unternehmensberatung Strindholm Consulting, doch findet sich schließlich in einer Sackgasse wieder. Und Niu ist knapp 20 Jahre alt und Spezialistin im Coden. Allein in Berlin lebt sie vor ihrem Computer und widmet es der Erstellung von I – doch als dieses fertig programmiert ist, weiß sie nichts mehr mit sich anzufangen. 

    Ein paar Infos zum Buch selbst:

    Das Buch ist auf 463 Seiten in mehrere Teile geteilt. In drei Teilen lernen wir die Protagonisten näher kennen und wie das "Ting" Einfluss auf ihr Leben nimmt. Jeder Teil hat genau vier Kapitel, je eines pro Protagonist. Die Idee finde ich eigentlich ganz spannend, doch mir persönlich wurden die Charaktere dadurch etwas zu oberflächlich behandelt ... Erstmal etwas Kritik, bevor es wirklich losgeht, super Einstieg, Marla. :D Dafür schiebe ich gleich was ganz Tolles hinterher: Das Buch hat ein Lesebändchen, davon bin ich ein großer Fan. :)

    Jetzt meine Meinung zum Buch (ich versuche mich kurz zu halten):

    Mich hat der Klappentext und die Idee hinter der Geschichte total interessiert. Das sie in meiner Heimat Berlin spielt, war noch ein zusätzlicher Pluspunkt. Normalerweise finde ich es komisch, ein Buch, das in meiner "Hood" spielt, zu lesen (besonders, wenn es Krimis wären, aber zum Glück lese ich ja kaum Krimis :) ), aber die Idee von Dziuk hat mich einfach sehr angesprochen. I mean, ein "Navigationssystem fürs Leben" (so wird das Ting im Buch beschrieben) klingt faszinierend und gruselig zugleich! Eine Technik, die ich mit unserer heutigen Zeit eigentlich gar nicht so abwegig finde.

    Der erste Teil startet zunächst damit, uns die Protagonisten vorzustellen. Wie gesagt, ein Teil besteht immer aus genau vier Kapiteln, jeder Charakter schreibt ein Kapitel. Wir lernen das Leben von Kasper, Adam, Linus und Niu kennen und wie unterschiedlich ihre Vergangenheiten und die Gegenwarten sind. Dadurch sind die Kapitel ziemlich lang, so ca. 40 Seiten ... und ich bin eigentlich kein Fan von solch langen Kapiteln. :/ Dennoch muss ich sagen, dass sie sich im Ganzen wirklich schön und schnell lesen lassen haben. Allerdings hatte der erste Teil insgesamt 169 Seiten ... und das hat mich vorerst dann doch zweifeln lassen. Außerordentlich spannend waren die Hintergrundgeschichten der Protagonisten für mich persönlich nämlich nicht und daher hatte ich auf 170 Seiten stetig das Gefühl, dass nichts passiert.

    Zum Glück habe ich jedoch weitergelesen, denn im zweiten Teil ging es dann heiß her. Während die Protas im ersten Teil noch ihre eigenen Wege gingen, haben sie im zweiten nun zusammengefunden und sind mitten im Aufbau vom "Ting" und bald schon in seiner Beta-Phase. Dieser Teil war um einiges spannender und packender und ich muss wirklich sagen: Solch ein "Navigationssystem fürs Leben" hätte schon was, aber nicht, wenn ich mich dazu verpflichte, wirklich jeder Empfehlung nachzugehen. Dass das Programm meine Körperwerte wahrnehmen und analysieren kann, finde ich eigentlich sehr spannend: "Es ist Zeit zum Aufstehen, du bist ausgeschlafen.", "Du solltest nicht ganz so schnell rennen, wenn du deine Laufstrecke durchhalten möchtest.", "Du bist nervös, nehme dir dringend eine Pause und Atme durch, um dich wieder fokussieren zu können." Dass das Programm jedoch auch die komplette Umwelt der Nutzer wahrnimmt, die Unterhaltungen, Gewohnheiten, Abnormalitäten und Umgebungen ..., würde in mir ein großes Unwohlsein auslösen und das Gefühl, stets beobachtet zu werden. 

    Ganz so ohne geht das tatsächlich auch nicht an den Protagonisten vorbei, denn ohne zu viel zu verraten, ist das Ting bald wie eine zweite Stimme im Kopf seiner Nutzer.

    Letztendlich hat mir das Buch von Artur Dziuk ganz gut gefallen und die Thematik war mal wieder eine völlig neue für mich. Ich muss aber auch sagen, dass ich es mir spannender vorgestellt hätte, dass mehr moralisch hinterfragt wird und die Empfehlungen des Ting sowie seine Folgen provokanter wären. Also bei einer so starken Thematik, ein "Navigationssystem für das Leben" zu entwickeln, habe ich mir mehr Zuspitzung gewünscht, wenn du verstehst, was ich meine. Für mich hätte die ganze Geschichte noch ein bisschen mehr außer Kontrolle geraten können, auch wenn die Protagonisten bereits mit sich zu kämpfen haben und einige Empfehlungen wirklich spannend waren, hinsichtlich dessen, wie Linus, Adam, Niu und Kasper darauf reagieren. Dadurch hat mir aber irgendwie doch ein wenig der Pepp gefehlt und das Buch konnte mich nicht so richtig vom Hocker reißen. 

    Hier möchte ich noch kurz auf die Charaktere eingehen. Ich finde, dass Dziuk Linus, Niu, Adam und Kaspar sehr authentisch dargestellt hat. Sie führen eben total unterschiedliche, aber recht normale Leben, wie du und ich, mit ihren eigenen persönlichen Schwierigkeiten. Dennoch ist für mich alles ein wenig oberflächlich geblieben. In jedem Kapitel spielt jeder Charakter eine Rolle, da sie eng zusammen arbeiten. Die Perspektiven wechseln allerdings. Anstatt jedoch in die Köpfe der Charaktere einzutauchen, sind wir eher äußere Betrachter, die die Empfehlungen des Ting miterleben dürfen. Mich persönlich hat Nius Charakter total interessiert, sie ist sehr geheimnisvoll. Allerdings erfährt man kaum etwas über ihre Persönlichkeit und Vergangenheit. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Damit hätte man ggf. deren Gedankenwelten, einen Zwiespalt zum Projekt oder eine eigene Hin-und-Her-Gerissenheit (puh, was ein Wort) miterleben können.

    Fazit:

    Eine knackige Geschichte mit sehr interessantem Thema, das sicher einige Meinungsbilder hervorruft. Damit meine ich nicht das Buch selbst, die Geschichte und Einflussnahme des Ting. Mit dem Ting entwirft Dziuk nämlich ein Programm, das in der realen Welt sicher einige Aufmerksamkeit bekommen würde, die aber auch stark moralisch hinterfragt werden müsste. Also mich fasziniert die Idee und ich werde noch länger darüber nachdenken müssen, wie ich handeln würde, wenn so ein "Ting" tatsächlich entwickelt werden würde. Würde ich es anwenden wollen? Ich wäre sicher einfach zu neugierig, um abzulehnen, und ... wer möchte denn nicht versuchen, das beste aus sich selbst herauszuholen, selbst wenn man sich dadurch auf ein allgegenwärtiges Tool einlässt?

    Ich könnte meine Gedanken dazu jetzt tatsächlich noch mehr ausschweifen lassen, dabei bin ich genauso gespannt, was du über die Thematik denkst! Hast du das Buch vielleicht auch schon gelesen und falls nicht, so ganz ohne Wissen, würdest du dich von so einem tool, wie das Ting, begleiten lassen, um dich selbst zu optimieren?

    Sehr sehr spannend alles. :)

    Bewertung (5 als höchste Bewertung):

    Idee: 5 Handlung: 3,5 Authentizität: 4

    Erzählstil: 4 Charaktere: 3 Cover: 4

    = 3,9 ☆

    Wenn ich jetzt an das Buch zurückdenke, ist die Thematik wirklich eine, die mich so schnell nicht loslassen wird. Ich finde, das ist immer ein gutes Zeichen für ein gutes Buch. Gleichzeitig bleibt aber auch der Gedanke hängen, dass ich mir etwas mehr erhofft habe.

    Hier noch mal 3 Begriffe, die die Geschichte meiner Meinung nach gut zusammenfassen:

    • faszinierend
    • (leider) recht oberflächlich
    • aktuelle/moderne Thematik
  12. Cover des Buches Das Glücksdiktat (ISBN: 9783518469989)
    Edgar Cabanas

    Das Glücksdiktat

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein Muss für all diejenigen, die den gesellschaftlichen Prozessen der Individualisierung (vgl. Ulrich Beck) hin zur Singularisierung (vgl. Andreas Reckwitz) und der Umformung des ordoliberalen Primats der sozialen Marktwirtschaft hin zur Logik einer scheinbar entgrenzten Herrschaft des neoliberalen Marktes (vgl. z. B. Butterwegge) kritisch gegenüberstehen. Die Autorin und der Autor paaren diese kritischen Dispositionen dabei mit der gegenwärtigen Vermaktungs- und Ideologiesierungsstrategie, welche durch Vertreterinnen und Vertreter der Positiven Psychologie, allen voran des Entwicklers des prominenten Konzeptes der "erlernten Hilflosigkeit" bei Depressionen Martin Seligman, prominent gemacht wurden. Die herrschenden Verhältnisse stellen sich dabei als ideale Spielwiese (oder gar als Ausdruck für die Möglichkeit dessen?) für eine singularisierte, neoliberale Glücksökonomie heraus. Erwähnung finden dabei zudem die Ideen rund um Resilienz (ebenfalls Seligman) und Achtsamkeit (vgl. Kabat-Zinn). Kurzum stellen die Autoren fest, dass unsere Gegenwart als ein perfider Alptraum des, oder feuchter Traum für deren Anhänger, Pursuit of Happiness und des urdeutschen Vetters "Jeder ist seines Glückes Schmied" angesehen werden kann. Der Schluss vergisst allerdings die Subversivität der Analyse, welche von den Autoren aufgestellt wurde bezüglich der Teilnahme an Machtdiskursen im Sinne von Foucaults Begrifflichkeit von Macht, auszuformulieren, weshalb die aufmerksame Leserin oder der aufmerksame Leser sich allenfalls in ihrer kritischen Haltung bestätigt und durch die Synthesis der partikulären Topoi Individualismus, Singularisierung, Entfremdung, Verdingleichung und Neoliberalismus anhand des Glücks bereichert, findet aber wenig nützliches bezüglich eines oppositionellen Gestus. Deshalb. 4 von 5 Sternen.

  13. Cover des Buches Häkchen-Harakiri (ISBN: 9783940767660)
    Claudius Pläging

    Häkchen-Harakiri

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    „Sie hatte sich für diesen Abend extra geschminkt und einen engen Rock angezogen. Konrad mochte es nicht, wenn Frauen sich für einen Abend aufwendig ‚zurechtmachten‘, wie Sandra es immer nannte. Als hätte der Tag bis dahin nicht gegolten.“ Was den Leser bei „Häkchen-Harakiri“ erwartet, ist keine außergewöhnliche Geschichte mit noch nie dagewesenen Protagonisten. Die Besonderheit liegt darin, dass der Autor Claudius Pläging eine fantastische Beobachtungsgabe und einen genauen Blick für die Absurdität des Alltags hat (ich denke da zum Beispiel an die Szenen im Supermarkt und in der WG – einfach herrlich!). Ein wunderbar komischer und grotesker Einstieg führt dazu, Seite um Seite zu lesen, bis man (leider viel zu schnell) beim tollen Ende angelangt ist, das wiederum zum Anfang wird. Pläging hat hier wirklich eine raffinierte Struktur für seine Geschichte gefunden. Hinzu kommen sein erzählerisches Können sowie sein trockener und subtiler Humor – ohne diese Schenkelklopfermentalität, die andere männliche Autoren, die sich dem „lustigen Roman“ verschrieben haben, so gerne gebrauchen. „Häkchen-Harakiri“ ist ein kurzweiliges Buch, das trotz seiner gerade einmal 132 Seiten prall gefüllt ist: mit viel Leben, mindestens genauso viel Witz und einer Prise Melancholie. Am meisten beeindruckt hat mich jedoch, dass der Roman vor allem durch seinen Realitätsbezug besticht – es braucht eben nicht immer die buntesten Settings und abgedrehtesten Figuren. Geschichten, die das Leben schreibt, sind manchmal die interessantesten. Volle 5 Sterne!
  14. Cover des Buches Wir hier draußen (ISBN: 9783442717637)
    Andrea Hejlskov

    Wir hier draußen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: YukBook
    Viele Menschen, die von der Konsumgesellschaft und vom hektischen Großstadtleben die Nase voll haben, zieht es in die Natur, doch nur wenige wagen einen so radikalen Schritt wie Andrea Hejlskov. In diesem Buch erzählt sie, wie sie mit ihrem Mann Jeppe und ihren fünf Kindern der Zivilisation den Rücken kehrte und lernte, in der Natur zu leben.

    Sie ziehen zunächst in eine 16 Quadratmeter große Hütte in einem Waldstück in Schweden und verbringen mit Hilfe eines walderfahrenen Einheimischen Tag für Tag damit, ein Blockhaus zu bauen. „So habe ich mir das nicht vorgestellt." Diesen Satz wiederholt die Autorin und Bloggerin sehr häufig. Sie war auf ein hartes Leben gefasst, doch die Realität übertrifft all ihre Befürchtungen. An Romantik, Idylle und Freiheitsgefühl ist nicht zu denken. 

    Interessant ist, wie unterschiedlich die Familienmitglieder auf die Lebensumstellung reagieren. Während das Selbstbewusstsein und die Tatkraft ihres Mannes stetig wachsen, fühlt sie sich immer unsicherer und schwächer. Sie leidet nicht nur unter der körperlichen Erschöpfung, sondern auch unter den 'niederen' Arbeiten wie Kochen, Waschen und Putzen, die ihr zugeteilt werden. Zudem plagen sie unentwegt Zweifel, Zukunfts- und Existenzängste, die ihre Ehe auf eine harte Probe stellen.

    Doch es gibt sie auch: die kurzen Glücksmomente, die ihr deutlich machen, dass sie nicht mehr in ihr altes Leben zurückkehren will. Noch nie hatte die Familie die Gelegenheit, so viel Zeit miteinander zu verbringen und wahre Nähe zu spüren. Andrea Heijskov findet dabei eine ausgewogene Balance zwischen den Schilderungen der inneren und äußeren Welt. Während sie schonungslos ihre Gefühle offenbart und sehr hart mit sich selbst ins Gericht geht, beschreibt sie im nächsten Moment nahezu poetisch jedes einzelne Geräusch im Wald und lässt uns so an der Schönheit der Natur teilhaben.

    Wer jemals mit dem Gedanken spielte, ein Leben im Wald zu führen, wird es sich nach der Lektüre zweimal überlegen. Für alle anderen ist dieser Erfahrungsbericht in jeder Hinsicht eine Bereicherung und ein ganz besonderes Leseerlebnis.
  15. Cover des Buches Das Escape-Manifest (ISBN: 9783869365541)
    Rob Symington

    Das Escape-Manifest

     (4)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Warum arbeiten so viele Menschen in Jobs, die ihnen nichts bedeuten? Warum verschwenden sie ein Großteil ihres Lebens im grauen Firmenalltag, anstatt sich eine Tätigkeit zu suchen, die sie wirklich anspricht und erfüllt? Das Escape-Manifest ist eine wunderbare Quelle für jeden, der in seinem Büro sitzt und davon träumt, was es wohl sonst noch im Leben gibt. Von den Warums über das Was bis zum Wie liefert diese Anleitung praktische und zuverlässige Ratschläge, wie wir uns damit vertraut machen, dass unser Arbeitsleben sehr viel erfüllender sein könnte.

    Meinung:

    Das Buch habe ich mir eigentlich schon 2015 gekauft. Damals befand ich mich in einem enorm toxischen Arbeitsverhältnis und ich hatte, aus Angst vor Arbeitslosigkeit, lange Zeit nicht die Reißleine gezogen. Ich habe so lange durchgehalten, bis ich nicht mehr konnte. Bitte macht nicht den gleichen Fehler wie ich. 

    Jedenfalls habe ich das Buch nun endlich mal gelesen und kann sagen, dass es wirklich inspirierend ist. Das Buch liefert super Gründe, um endlich aus einem unglücklichen Arbeitsverhältnis auszubrechen. Ich habe mich in vielen Ebenen wiedergefunden und habe vieles mit einem Kopfnicken unterstrichen. 

    Die eigenen Ausreden, warum man aus dem Arbeitsverhältnis nicht aussteigen kann, werden von den Autoren Schritt für Schritt aufgeschlüsselt und zerpflückt. Grundsätzlich haben wir alle, bei einer solchen Veränderung, dieselben Ängste und Sorgen. Der Mensch ist leider ein Gewohnheitstier und alles, was neu und ungewiss ist, macht ihm in gewisser Weise Angst. Das ist eigentlich sehr schade, denn diese Angst beschneidet uns in unserer eigenen Freiheit.

    Dadurch das die Autoren ihre Erfahrungen mit den Lesern teilen, begeben sie sich auf Augenhöhe mit dem Ratsuchenden. Sie können die Ängste und Zweifel vollkommen nachvollziehen, da sie dasselbe durchgemacht haben. 

    Nebenbei beinhaltet das Buch viele Tipps und Beispiele Es rät nicht dazu, ins Blaue hinaus zu kündigen, sondern sich erstmal einen Plan zurechtzulegen. Zudem ist auch die Finanzierung ein Thema im Buch und das finde ich besonders wichtig. Denn wenn man Geld auf der Seite hat, hat man auch ein gewisses Sicherheitsnetz. Beispielsweise kann man ein Onlinebusiness auch neben der Arbeitstätigkeit aufbauen. 

    Was mir weniger gefallen hat, ist die Tatsache, dass oft nur von unglücklichen Bänker und Manager in Großkonzernen bzw. Höherrangigen Arbeitnehmern gesprochen wurde. Die Autoren haben wohl vergessen, dass es auch Arbeitnehmer in Kleinfirmen etc. gibt, die unglücklich im Job sind. Auch Hausfrauen oder Arbeitslose wünschen sich ein selbstbestimmtes und glückliches Leben, ohne Hamsterrad. Auch wenn man nicht wirklich zur angesprochenen Zielgruppe gehört, kann man trotzdem von diesem Buch profitieren.

    Ein weiterer Kritikpunkt sind die Aussteigerberichte. Oftmals handeln sie von Personen, die nun in erster Linie selbstständig sind. Meiner Meinung nach vermittelt das ein falsches Bild. Es zeigt «Hey, nur wenn du selbstständig bist oder deine eigene Firma besitzt, kannst du ein glückliches und selbstbestimmtes Leben führen». Meiner Meinung nach ist das vollkommen falsch. Man kann auch in einem anderen Beruf und einem anderen Unternehmen seine Erfüllung finden. Beispielsweise habe ich diese Erfüllung in einer neuen Anstellung gefunden. Nachdem ich endlich mein toxisches Arbeitsverhältnis gekündigt habe, habe ich einen kleinen Umweg gemacht (sprich, ich habe einen Job angenommen, der nicht zu mir passt), aber nun stehe ich in einem Arbeitsverhältnis, das mich unheimlich glücklich macht. Ich habe wunderbare Arbeitskollegen, super Chefs und ein umfangreiches und spannendes Aufgabengebiet. 

    Ansonsten kann ich dem Buch wirklich nur Gutes abgewinnen.

    Fazit/Empfehlung:

    Ich würde das Buch jedem ans Herz legen, der mit seinem aktuellen Arbeitsverhältnis unzufrieden ist und sich mit vielen eigens auferlegten Ausreden herumschlagen muss. 

    Dieses Buch ist kein Wundermittel aber es gibt dem Leser viel Mut und Zuversicht, um den entscheidenden Schritt zu wagen.

  16. Cover des Buches Die Kunst der Beleidigung (ISBN: 9783771643515)
    Hans G Raeth

    Die Kunst der Beleidigung

     (1)
    Aktuelle Rezension von: HerrLyDmann
    Wer auf der Suche nach einer Liste von schmutzigen Beleidigungen ist, die er einfach jedem wahllos an den Kopf schmeißen kann und der sich dann auch noch kunstvoll angegriffen fühlt, braucht sich dieses Buch nicht zu Gemüte zu führen.

    Stattdessen wird etwas viel Spannenderes geboten: Geschichte, Jura oder Etymologie rund um die Beleidigung. Außerdem die zwei geilsten Kapitel: wer besser nicht beleidigt werden sollte (Stichwort Großeltern) und: Regeln wie man mit Idioten kunstvoll beleidigend umgehen kann. Das wird dann alles hübsch mit genial-witzigen Anekdoten untermalt.

    Ein wirklich anregendes Buch, geeignet zum Lesen in der U-Bahn um schallend loszulachen; Sie nutzloser Internetdelphin.
  17. Cover des Buches Wie war das noch? (ISBN: 9783442172016)
    Martin Tzschaschel

    Wie war das noch?

     (6)
    Aktuelle Rezension von: HerrLyDmann
    Ich hatte mir das Buch gekauft, da ich selber unsicher war in welchem Bereich ich was eigentlich nicht mehr weiß. Dieser Sammelband an Schulwissen bietet einen guten Rundumschlag durch alle möglichen Schulthemen; mal tiefer, mal oberflächlicher. Wie tief genau man hier gehen möchte und sein Wissen auffrischen will, ist dem Leser selbst überlassen: der Autor hat die einzelnen Themengebiete nach Tiefe und Priorität geordnet. So kann man Gebiete, die nicht spannend oder zu weit in die Materie hineingehen einfach überspringen. Für mich persönlich war diese Struktur an manchen Stellen dann aber doch etwas störend (so gut ich die Idee immer noch finde), da ich grundsätzlich alles wissen will und mich die Einteilung dadurch oft aus dem Lesefluss gebracht hat.

    Trotzdem lesenswert für Leute die ihren Wissensschatz in kurzer Zeit optimal rebooten wollen.
  18. Cover des Buches Dreistellig (ISBN: 9783749478613)
    Lyl Boyd

    Dreistellig

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ineszappen


    Geschäftsmann sucht Jungbrunnen. Vincent ist besessen davon, ein hohes Lebensalter zu erreichen, und fliegt dafür sogar bis ans andere Ende der Welt... Diese Geschichte zeigt: Wer das Altwerden plant, läuft Gefahr, das Leben zu verpassen, und fordert zugleich sein Schicksal heraus. Eine Short Story mit 8.500 Zeichen , also 12 Seiten , kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Die Geschichte ließt sich flüssig , ist aber ohne Dialoge. Der Schluss ist unerwartet und regt zum Nachdenken an. Denn man weiß nie was noch kommt. Lebe am besten im Hier und Jetzt 



  19. Cover des Buches Dr. Z Verbotene Tipps für Aufreißer (ISBN: 9783442170913)
    Victoria Zdrok

    Dr. Z Verbotene Tipps für Aufreißer

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Die Autorin ist vor ihrem Pychologiestudium als Playmate und Penthouse-Pet aufgetreten und bringt den Lesern (angeblich) bei, wie man bei attraktiven Frauen landet- sie müßte es ja anscheinend wissen, und sie hat ihre Mit-Pets gefragt, was so geht und was so gar nicht (manches klingt nach Schema F und hat man schon tausendmal woanders gelesen zB daß man auf Körperhygiene Wert legen sollte und daß man als Angeber nicht gut ankommen wird), manche Tips sind mit Hinweisen auf Biologie und (Evolutions-)Psychologie unterlegt und leuchten deswegen besonders ein. Ich habe einige gute Tips mitnehmen können und mich gut unterhalten gefühlt, von mir gibt es 3-4 Sterne.
  20. Cover des Buches Cashkurs (ISBN: 9783426787670)
    Dirk Müller

    Cashkurs

     (20)
    Aktuelle Rezension von: HerrLyDmann
    Da ich so begeistert von Dirk Müllers erstem Buch war, habe ich mir natürlich auch gleich das Zweite und Dritte bestellt. Anders als in „Crashkurs“ werden hier vor allem Finanzthemen im Allgemeinen, ganz im Stile eines lockeren Lehrbuchs erläutert – weniger mit einem politischen Hintergrund.

    Die Begriffe sind zwar verständlich erklärt, da aber der spannende und interessante Hintergrund fehlt (in dem bestimmte Begriffe anschaulich gleich mit erläutert werden) ist es an manchen Stellen etwas langatmig.

    Die Stelle welche Versicherungen notwendig und welche sinnlos sind, war die lehrreichste für mich, daher kann ich als Fazit sagen: ein empfehlenswertes Buch für einen Überblick über Finanzthemen von einem sehr guten Redner bzw. Autor!
  21. Cover des Buches Was will ich? (ISBN: 9783736590069)
    Anselm Grün

    Was will ich?

     (2)
    Aktuelle Rezension von: HerrLyDmann
    In diesem Buch von Anselm Grün, einem deutschen Benediktinerpater, geht es vor allem um die Fähigkeit Entscheidungen besser treffen zu können. Beispiele untermalen die Theorie und erleichtern das Verständnis.

    Was ich so bisher noch nicht gelesen oder gehört hatte, war tatsächlich die Behandlung von Techniken die tatsächlich helfen, Entscheidungen und die Möglichkeiten a) besser einschätzen zu können und b) darauf aufbauend auch die „richtige“ Entscheidung treffen zu können.

    Sollte man sich oft von Entscheidungsprozessen überfordert fühlen und auf Grund vieler Möglichkeiten ständig den Kopf einziehen und gar keine Entscheidung treffen, ist dieses Buch genau die richtige Wahl. Das es thematisch eher dem spirituellen Bereich zuzuordnen ist, tut hierbei der Sinnhaftigkeit der genannten Techniken keinen Abbruch. Zwischendurch war das Buch etwas langatmig und viele Textpassagen hätten sicher noch kürzer zusammengefasst werden können, dennoch: ein empfehlenswertes Buch!
  22. Cover des Buches Die Raffinesse einer Frau (ISBN: 9783466308545)
    Regina Swoboda

    Die Raffinesse einer Frau

     (8)
    Aktuelle Rezension von: HerrLyDmann
    Ich fand es gut, dass sich das Buch in einer Synthese von althergebrachten, gesellschaftlichen Regelungen als auch im neuen Bild der Frau versucht; ABER (und das ist meine Meinung): wer die Auffassung vertritt, dass Geschlechterordnung out und Unisex die Zukunft ist, sollte wohl etwas anderes lesen.
  23. Cover des Buches Sei du selbst, sonst geht's dir dreckig! (ISBN: 9783864704451)
    Ralf China

    Sei du selbst, sonst geht's dir dreckig!

     (3)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick


    Ich kann das Buch nicht wirklich empfehlen. Unter der Behauptung, es gäbe kein Patentrezept für Erfolg, stellt es die meisten anderen Ratgeber für Erfolg und Lebenshilfe in Frage, um dennoch gleich durch die Hintertür ein eigenes Rezept zur ultima ratio zu machen.

    Sympathisch war mir der Ansatz, dass man seinen eigenen Charakter, seine eigenen Stärken und Schwächen zur realistischen Ausgangsbasis für eine Arbeit an seiner eigenen Persönlichkeit macht.

    Dazu gehört allerdings auch, im Gegensatz zu den Autoren zu akzeptieren, dass es genetisch bedingte Grenzen gibt für jede einzelnen Persönlichkeit. Ich halte Bücher wie das vorliegende tendenziell für einen Ausdruck von Hybris, weil sie davon ausgehen, alles wäre machbar, in gewissen Grenzen zwar, aber grundsätzlich eben doch.

    Das überfordert Menschen, und es sind wenige genug, die aus ihren Fehlern lernen wollen, die in kleinen, überprüfbaren Schritten das verändern wollen in ihrem Leben, was sie hindert und unzufrieden macht. Aber für diese schon aus der Bibel bekannte Lebenshaltung braucht es keine klugen Bücher und erst recht keine überteuerten Seminare, mit den die beiden Autoren ihr reiches Geld verdienen.





  24. Cover des Buches Das senkrechte Weltbild (ISBN: 9783548741505)
    Ruediger Dahlke

    Das senkrechte Weltbild

     (8)
    Aktuelle Rezension von: HerrLyDmann
    Rüdiger Dahlke führt am Anfang seines Werkes die zwölf Urprinzipien ein, erläutert Ihre Funktionsweise und Ihren Grundkern. Dabei zieht er Vergleiche zum waagerechten Denken und erleichtert so das Verständnis. Das anschießende Kapitel behandelt die konkreten Götter und Ihre Geschichte (gut für die Allgemeinbildung) des jeweiligen Urprinzips. Darauf aufbauend folgen Karikaturen eines jeden Sternzeichens. Der vierte Teil ist wohl der wertvollste am gesamten Buch: der tabellarische Teil. Im Sonderkapitel wird noch einmal genauer auf auf beispielsweise Körperregionen, Zahlen (der Teil war leider etwas unverständlich formuliert...) und ihre Zuordnung eingegangen, als auch die indische und nordische Mythologie mit hinzugezogen.

    Das senkrechte Weltbild ist im Ullstein Verlag 2005 erschienen.

    Wie erwähnt ist der wertvollste Teil der tabellarische Teil in diesem Buch (vorher sollte man aber auf jeden Fall die Erläuterungen vom ersten Teil lesen, da es sonst zwingenderweise zu Fehlinterpretationen kommen muss). Ich glaube, das ist auch der Fakt der dieses Buch so einzigartig macht, da hier wirklich alles was man sich vorstellen kann den Urprinzipien zugeordnet wurde.

    Das heißt für mich als Fazit: dieses Buch ist ein riesiger Quell an Inspiration für Kreative. Sollten Sie Autor sein und wissen, welche Sternzeichen Ihre Figuren haben, sollten Sie sich unbedingt dieses Buch zu Gemüte führen. Sie kommen auf ganz neue Ideen und gedankliche Experimente, alleine Aufgrund der schieren Anzahl der Tabellen und den damit verbundenen Möglichkeiten. Hätte mich eine nette, alte Dame nicht auf dieses Buch in meinem Schreibkurs darauf aufmerksam gemacht, würde ich immer noch darüber nachdenken, wie man Hauptcharakter wohl riechen könnte…

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