Bücher mit dem Tag "selbstversorgung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "selbstversorgung" gekennzeichnet haben.

39 Bücher

  1. Cover des Buches Der Klang des Herzens (ISBN: 9783499017377)
    Jojo Moyes

    Der Klang des Herzens

    (194)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Versum

    Normalerweise lese ich keine Klappentexte von meiner Autorin der Herzenswahl.Jedoch muss ich gestehen, wird Jojo Moyes wohl langsam nicht mehr dazu gehören. Das ist schon der zweite Roman, der leider nicht mehr Herz erreicht hat. Wobei man ja schon einigen Dingen entwachsen ist, daher kann es auch mal nicht passen.


    Hierbei geht es um ein Haus, das viel zu verlockend zu sein scheint. Viele Familien möchten es dringend besitzen, sodass sie auch Grenzen überschreiten.


    Wo die Geigerin ihre Beziehung mit ihrer Tochter kitten soll, wollen andere ihr schaden.Wer am Ende das Happy End bekommt, müsst ihr dann selber lesen.Ein emotionsgeladenes Werk, das einem nahegeht und doch enttäuschenderweise nicht komplett involviert.


    Die Persönlichkeiten sind durch ihre Absichten bedauerlicherweise nicht positiv geprägt, sondern hier gegeneinander gestellt und immer mehr im Negativen erscheinend. .


    Der Wechsel der Sichtweisen ist nicht ganz so stimmig. Die unterschiedlichen Handlungsstränge nicht so packend und ab und an verwirrend.


    Im Fazit ist das ungünstigerweise nicht die gewohnte Lyrik, die ich von der Autorin kenne.Die Geschichte ist im Großen und Ganzen ein Buch für zwischendurch.


    Ich bleibe daher recht unterhalten, ab und an entzückt und beflügelt zurück.

  2. Cover des Buches Homefarming (ISBN: 9783833877834)
    Judith Rakers

    Homefarming

    (95)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Ein besonderer Talkgast bei "3nach9" hat  Judith Rakers Interesse für den eigenen Garten geweckt.  Wolf-Dieter Storl war als Gast geladen und zur Vorbereitung musste Frau Rakers ein Buch von ihm durcharbeiten.   Das Buch und die Begegnung mit Herrn Storl hat ihr Interesse geweckt. Sie hat  angefangen  im kleinen Rahmen zu gärtnern und durch die Anfangserfolge motiviert, auch mit der Haltung von Hühner begonnen. 

    Mit diesem Buch möchte sie Lust aufs Gärtnern machen und die Angst vor Scheitern nehmen.  Sie bezeichnet sich als ehemaligen 'Vollhonk' in der Küche und ist mittlerweile stolz, dass sie schmackhafte Gerichte, die auch in einem kleinen Rezeptteil am Ende des Buches präsentiert werden, auf den Tisch bringt. 

    Das Buch ist in drei Teile gegliedert.     Ein Pflanz- und Gartenteil mit einem abschließenden Interview mit Wolf-Dieter Storl.   Erfahrene Gärtner finden da nicht wirklich was Neues.   Für Anfänger sind nette Ideen dabei.

    Im zweiten Teil geht es um Hühner.   Judith Rakers hat eine Leidenschaft für Hühner entwickelt, die man auf jeder Seite spürt.   Im abschließenden Interview mit dem Hühnerzüchter Bernd Eggers  erfährt man ein bisschen was über die Welt der Rassegeflügel.   Seine "Dresdner"-Hühner werden sehr sympathisch vorgestellt und ich kann mir vorstellen, dass er vermehrt Anfragen bekommt.

    Auf den letzten 50 Seiten geht es um Lagerung, Haltbarmachung und kleinen Rezeptideen.  Auch hier gibt es ein abschließendes Interview.  Dafür besuchte Frau Rakers  das Benediktiner-Kloster in Beuron.

    Das Buch ist wunderschön gestaltet und zeigt, dass Homefarming/Selbstversorgung   auch sehr modern und chic sein kann.   

  3. Cover des Buches Waldwärts (ISBN: 9783959103367)
    Geraldine Schüle

    Waldwärts

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Heike_Barthel

    Die Autorin, eine junge Abenteurerin, entscheidet sich im Wald in Eigenregie zu leben. 

    Hier hatte ich eine spannende Geschichte mit echtem Pioniergeist erwartet, leider habe ich nur erfahren, wie sie in einen Zirkuswagen gezogen ist und im Hintergrund das Haus der Familie hatte. Leider ist von Pioniergeist keine Spur, es gleicht einem Leben im Wohnwagen.

  4. Cover des Buches Kleine Fläche, große Ernte (ISBN: 9783706629850)
    Leon Schleep

    Kleine Fläche, große Ernte

    (18)
    Aktuelle Rezension von: AnschiG

    Leon Schleep hat mit seinem Buch "Kleine Fläche, große Ernte" einen wirklich gelungenen Leitfaden zum Aufbau des eigenen Marktgarten-Betriebs geschaffen. Durch seinen fiktiven Betrieb "Krumme Karotte" führt er mit hilfreichen Beispielen durch die wichtigsten Schritte zum eigenen Betrieb. Im ganzen Buch finden sich zu den einzelnen Themen Interviews von erfahrenen Martkgärtner*innen, die mit vielen wertvollen Tipps und Ratschlägen gezielt den Anfängern in diesem Bereich helfen.

    Ein wirklich gelungenes Buch für alle, die in diesen Bereich hineinschnuppern oder die Ideen vielleicht für den Selbstversorger-Garten nutzen wollen.

    Was mir am meisten gefallen hat, ist, dass Leon Schleep klar äußert, dass er trotz mehrjähriger Erfahrung mit dem eigenen Marktgarten-Betrieb nicht alles weiß und uns durch die wertvollen Interviews die Möglichkeit gibt, die vielen verschiedenen Sichtweisen zum Thema Marktgärtnerei kennenzulernen. 

    Ein weiterer Pluspunkt ist es, dass er sich nicht gescheut hat, uns an seinen Fehlern teilhaben zu lassen und diese klipp und klar anspricht. So braucht nicht jeder dieselben zu machen.

    Sehr empfehlenswert!

     

  5. Cover des Buches Der Mann ohne Geld (ISBN: 9783442172443)
    Mark Boyle

    Der Mann ohne Geld

    (17)
    Aktuelle Rezension von: SagMal
    "Das Geld arbeitet nicht mehr für uns. Wir arbeiten für das Geld. Das Geld hat die Macht über die Welt ergriffen. Wir als Gesellschaft verehren ein Gut, das an sich keinen Eigenwert besitzt, zu Lasten alles anderen." (S. 16)

    Ist ein Leben ohne Geld in unserer hochindustrialisierten Welt möglich? –  Der studierte Wirtschaftswissenschaftler Mark Boyle ist dieser Fragestellung im Jahr 2008 für 365 Tage im Rahmen eines Selbstexperiments nachgegangen und hat seine Erfahrungen anschließend in dem Buch „Der Mann ohne Geld“ niedergeschrieben.

    Geldlos leben
    Mark Boyles Experiment findet im englischen Bristol statt und startet mit einem „Essen-umsonst-Freeconomy-Fest“, bei dem ein „kostenloses, komplettes Drei-Gänge-Menü ausschließlich aus Abfällen und gesammelten Lebensmitteln für so viele Leute wie möglich“ zubereitet wird. Zuvor erklärt der ehemalige Geschäftsmann, warum er sich überhaupt für dieses Experiment entschieden hat, was hinter dem Begriff sowie der Bedeutung von Geld heute eigentlich steckt und wie er sich auf das Projekt vorbereitet hat.

    Danach kann der oder die Leser/in erleben, wie Mark sich ein ganzes Jahr lang komplett ohne Geld durchschlägt und wie er seinen Alltag bestreitet. Darunter fällt unter anderem wie er geldlos durch den harten Winter kommt, dabei Weihnachten komplett ohne Geld verlebt, wie ihn der Frühling beflügelt und der Sommer erst recht, wie er sich mit einem unwillkommenen Gast auseinandersetzt und sein Experiment mit einem noch größeren Umsonst-Festival beendet. Wichtige Lektionen aus einem Jahr ohne Geld dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen und die Auseinandersetzung mit der Folgefrage: „Was kommt nach dem Experiment?“

    Hopp oder top? 
    Das kommt darauf an ...
    Den Ansatz des Buches finde ich wahnsinnig spannend, mutig und respektabel. Er schließt dabei wichtige Themen wie Klimaschutz, Lebensmittel- sowie Ressourcenverschwendung mit ein und hinterfragt für mich den kritischen Punkt des „unendlichen Wachstums“ sowie des Prinzips „Höher, schneller, weiter“. Besonders spannend fand ich außerdem den ersten Aspekt des Buches zum Thema Geld und was aus Boyles Sicht dahintersteckt. Aufschlussreich und spannend zu lesen war zudem sein Tramp-Trip nach Irland über Weihnachten zu den Eltern und was er dort alles erlebte. 

    An anderen Stellen ließ mich das Buch jedoch etwas irritiert zurück und warf mehr Fragen auf, als beantwortet wurden. Beispielsweise fragte ich mich währenddessen, wie er sich wohl sein Pflanzenwissen angeeignet hat oder wie das Ganze eigentlich in Sachen Krankenversicherung im Notfall aussieht. Außerdem haben mich persönlich die vielen aufgeführten Gespräche mit Journalisten etwas genervt. Klar muss man trommeln und die Medien involvieren, wenn man etwas bekannt machen möchte, aber das war mir irgendwann zu viel des Guten und ich hätte mir stattdessen eine ausführlichere Beschreibung der geldlosen Alltagsbewältigung gewünscht, die streckenweise etwas vage blieb. 

    Ich persönlich hatte zwischendrin auch mehrmals das Gefühl, dass der Autor von einem starken Leistungsmotiv getrieben wird. Als müsse er irgendjemandem was beweisen und auf Biegen und Brechen zeigen, dass geldloses Leben möglich ist (z. B. Stichpunkt Umsonst-Festival). Das fand ich etwas schade. 

    Fazit
    Das Buch regt dazu an, das eigene (Konsum-)Verhalten zu hinterfragen, den Fokus wieder mehr auf die Gemeinschaft zu legen, die Nähe sowie Verbundenheit zur Natur zu intensivieren und diese vor allem wieder mehr wertzuschätzen. Wer auf eine Anleitung hofft, um geldlos zu leben, wird hier aber sicherlich enttäuscht sein.


  6. Cover des Buches Wild wuchern (ISBN: 9783328603924)
    Katharina Köller

    Wild wuchern

    (112)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Wenn man das Buchcover um 180 Grad dreht, bekommt man bereits eine Ahnung davon, um was es in diesem Buch gehen könnte. In der ursprünglichen Lage schaut eine finster-verschattete junge Frau vom Betrachter weg ins Ungewisse, dreht man das Buch allerdings in der beschriebenen Weise, so bekommt das Gesicht einen streng-wissenden, klaren Blick. Psychologisch wird dies mit dem Begriff der Ego-States (wir sind viele) umschrieben. Hier geht um die Verletzungen und die Verletzbarkeit von zwei Frauen, Cousinen, die einen unterschiedlichen Lebensweg beschreiten, beschreiten mussten (?), um sich von den als drückend empfundenen Herausforderungen zu befreien bzw., im anderen Fall, sich möglichst anzupassen.

    Die Ich-Erzählerin wählt eines etwas sperrigen Schreibstil bei gleichzeitiger Schlichtheit der Sätze, die es allerdings erlauben, die Sätze einfach davonfliegen zu lassen. Erst im weiteren Verlauf wird klar, dass Stil und Inhalt eine Gemengelage ergeben, die die beiden Frauen auf einen zunächst dunklen Entwicklungspfad schicken. Man liest gebannt in diese Entwicklung hinein, hoffend, dass sich das irgendwie Dunkle/Undurchdringbare auflösen möge, und die beiden so gegensätzlichen Figuren sich (wieder) finden mögen. Goldmarie und Pechmarie, so die Gegensätze, die hier in zugewandter Weise ausgeleuchtet werden. Johanna, die Pechmarie, die als Eremitin, in nahezuer Stummheit, den erlittenen Verletzungen zu entgehen sucht auf der einen Seite. Und Marie, auf der anderen Seite, die als Goldmarie nur den äußeren Attributen nach diesen Glanz verstrahlt, aber im Anpassungsdruck schließlich so verletzt wird, dass sie …

    An dieser Stelle soll die Geschichte nicht auserzählt werden, der Tanz um Nähe und Distanz, um Dazugehörenwollen und Verstoßenwerden nicht näher beleuchtet werden. Das folgende Bild steht symptomatisch für diese seelischen Zustände: „Zecken können bis zu zwei Jahren an einer Stelle ausharren, ohne Nahrung, ohne soziales Leben, ohne Trost.“ Aber der Mensch!? Möchte man hinterherrufen …

  7. Cover des Buches Haltbarmachen im Glasumdrehen (ISBN: 9783706629638)
    Sue Ivan

    Haltbarmachen im Glasumdrehen

    (45)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry

    Man muss nicht unbedingt einen eigenen Garten haben, um Obst und Gemüse haltbar machen zu wollen. Man kann auch kleine Portionen verarbeiten, die man nach Lust gekauft hat oder eben übrig hat und nicht verderben lassen möchte.

     

    Dieses Buch bietet ein Rundum-Sorglospaket dafür. Es wird alles genau erklärt, von der Idee über die Techniken bis zum „Handwerkszeug“. Die Texte – von der Theorie bis zur Praxis – sind ansprechen geschrieben und machen Spaß, sie zu lesen. Sehr gelungen, gerade für Einsteiger, Neulinge und „Feiglinge“ wie mich (einkochen ja, fermentieren war bisher nicht so meins), finde ich die Schnelleinteiger-Rezepte. Sie sind so gemacht, dass man sie sich zutraut und somit einen tollen Einstieg in die Materie hat.

     

    Der Rezeptteil ist nahezu klassisch. Ein ganzseitiges Foto zeigt das Ergebnis. Das mag ich sehr – Rezepte ohne Foto inspirieren mich nicht und reizen mich auch nicht, sie nachzukochen. Hier bin ich bei fast jedem Rezept „dabei“! Es gibt eine kleine Einführung zum Produkt, eine schnell erkennbare Markierung der Herstellungsart, die Auflistung der Zutaten (inklusive Information, für wie viele Portionen/Gläser es reicht), verständlich formulierte Zubereitungsschritte, Information über die Haltbarkeitsdauer und Zubereitungszeit. Die Überraschung ist hier, dass es sich oft um ungewöhnliche Lebensmittel (ich hatte noch nie Mispeln gegessen) und moderne, frische Zubereitungen und Mischungen handelt. Sehr schön finde ich auch, dass es viele Ideen und Vorschläge gibt, um Lebensmittel vor dem Kompost zu retten und auch aus „Nebenprodukten“ etwas zu machen, das dem Gaumen gefällt. Das ist echte Nachhaltigkeit!

     

    Unterteilt sind die Rezepte in die Themenbereiche Obst, Gemüse und Würze. Zudem ist auch eine Anleitung für Sauerteig dabei. Das besondere Extra ist das Kapitel über Eier. Am Ende des Buches findet sich dann ein Glossar, das alphabetische Register und ein bisschen Werbung in Form von Bezugsquellen für die Utensilien und weiterführende Literatur.

     

    Wer echtes Interesse am Haltbarmachen hat, wird hier stundenlang schmökern können und immer wieder eins der Rezepte nacharbeiten. Zudem regt das Buch an, eigene Versuche zu starten und zu variieren. Mir gefällt es super gut und ich gebe fünf Sterne.

  8. Cover des Buches Glückstöchter - Einfach lieben (ISBN: 9783596707478)
    Stephanie Schuster

    Glückstöchter - Einfach lieben

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Streifi

    1911 in den bayerischen Alpen: Anna richtig sich ihr Leben auf der Tonkaalm ein, nachdem sie alles verloren hat, was ihr wichtig war. Sie findet dort in dem einfachen, harten Leben ihr Glück. Doch auch hier bleiben ihr Schicksalsschläge nicht erspart.

    Ende der siebziger Jahre sucht Eva immer noch nach ihrer Geschichte. Gerade als sie ungeplant schwanger wird, wird ihr dieses Thema immer wichtiger. Doch auch die Pläne in der WG mit der Eröffnung eines Bioladens in München-Pasing halten sie auf Trab.

    In diesem zweiten Band begleiten wir nun Anna und Eva weiter durch ihre Leben. Beide sind sehr naturverbunden und auf ihre Art eigensinnig. Anna muss sich auf der Alm den Widrigkeiten des Berglebens stellen und bekommt dabei Unterstützung von Benni. Eva dagegen muss in München dafür kämpfen, dass ihre WG nicht auseinanderbricht und erst der Plan eines gemeinsamen Ladens in Pasing schweißt die WG-Bewohner so richtig zusammen.

    Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich mochte sowohl Anna als auch Eva gerne und mir haben die beiden Zeitstränge gleich viel Spaß beim Lesen gemacht. Gerade in Evas Strang habe ich auch Plätze meiner Kindheit vor Augen gehabt, war ich doch als Jugendliche viel in der Bäckerstraße in Pasing unterwegs, wo Evas Bioladen entsteht. Aber auch das Almleben konnte ich mir gut vorstellen, wobei ich mir sicher bin, dass es selbst zu erleben noch einmal etwas ganz anderes wäre.

    Ich mochte diesen zweiten Band der Dilogie sehr gerne, am Ende werden die beiden Leben von Anna und Eva auch zusammengeführt und es bleiben keine losen Enden.

    Von mir daher eine Leseempfehlung.

  9. Cover des Buches Middletide – Was die Gezeiten verbergen (ISBN: 9783423284745)
    Sarah Crouch

    Middletide – Was die Gezeiten verbergen

    (176)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin

    Die erzählte Geschichte konnte meine Erwartungen leider  nicht so richtig erfüllen.

    Aber jetzt mal der Reihe nach. Dieses Buch hatte mit in den Urlaub genommen und prompt dort vergessen. Deshalb auch erst jetzt die Rezi, als ich meine Aufzeichnungen wieder fand.

    Beschrieben wird die Jugendfreundschaft und auch die spätere Liebe zwischen Elijah und Nakita, die beiden Protagonisten des Romans. 

    Als beide jung und unbeschwert waren, verband sie eine tiefe Freundschaft. Besiegelt wurde dies durch  ein Versprechen, dass sie aufeinander warten wollten. Doch wie es so kommt im Leben, gegebene Versprechen vergisst man. Besonders wenn man jung ist. 

    Die Wege der Beiden trennen sich. Nakita bleibt und Elijah verlässt seine Heimat und zieht in die Stadt. Er träumt davon, Schriftsteller zu werden. Doch sein Träume zerplatzen und um einige Erfahrungen reicher kehrt er zurück in eine zerfallene Hütte und lebt das Leben, vor dem er Jahre zuvor davonlief. Welch eine Schmach!

    Nakita begegnet ihm nun distanziert und er weiß nicht wieso. Waren sie doch einst enge Freunde.  Auch abseits der Zivilisation hat sich  das Leben weiterentwickelt. Neue Menschen haben sich angesiedelt und kreuzen nun ihr Leben. Vor allem eine Ärztin, fesselt von Anfang an Elijahs Gedanken. Zwischen der verheirateten Ärztin und Elijah entwicketlt sich eine Liebe, die jedoch ziemlich einseitig verläuft. Eher eine Zweckgemeinschaft, die in der Realität keinen Bestand hat. Und dann geschieht ein Mord. Alles deutet auf Elijah. 

    Anfangs hat die Geschichte ihren Reiz. Die Schilderungen der Natur, das ursprüngliche Leben faszinierten mich beim Lesen. Jedoch, irgendwann wiederholte sich auch das. Spätestens nach der Hälfte des Romans las ich mit immer weniger Begeisterung. Manche Abschnitte las ich nur noch quer. Deshalb finde ich wenig mehr als 3 Sternchen reichen als Bewertung. 

    Das Ende des Romans ist wenig überraschend .






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     Doch Nikita wartet vergeblich auf ihre Jugendliebe Elijah, der das Reservat verlassen hatte und die Welt erkunden wollte. Doch sein Wunsch Schriftsteller zu werden zerbrach. Am Ende blieb ihm nur die Rückkehr in sein altes Leben und in einer zerfallene Hütte. Für ihn eine Schmach. 

    Erneut trifft er seine Jugendliebe Nikita und kann nicht verstehen, wie kalt sie ihm begegnet. Sie waren doch mal gute Freunde. 

    Natürlich bleibt die Geschichte nicht stehen. Elijah beginnt ein Verhältnis mit der Ärztin und Nikita ist tief verletzt. Von da an wird die Geshcichte ziemlich vorhersehbar und auch platt. Nicht mehr mein Ding. Mehrere Seiten las ich nur noch quer. Am Ende Endegibt es  eine Wendung. Natürlich zum Guten. 

    Was mir gefiel waren die Beschreibungen der Natur. Doch irgendwann wiederholt sich auch das. Da ich selb st schon im Wesgten der USA lebte und reiste, sind mir auch einige Reservate bekannt. Davon hatte ich mir weit mehr erwartet. 

    Deshalb auch nur wenig mehr als 3 Sternchen.  














































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































  10. Cover des Buches Einfach mehr ernten (ISBN: 9783706629874)
    Sascha Singh

    Einfach mehr ernten

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Ich schaue die Videos von Sascha auf seinem Youtubekanal "SelfBio" schon seit vielen Jahren. Ich bin nicht immer einer Meinung mit ihm, aber ich habe sehr viel von ihm gelernt. Dieses Buch ist prallvoll mit seinem gesammelten Wissen, seiner Erfahrung und vor allem seiner Leidenschaft für den eigenen Garten. Vielleicht habt Ihr auch Lust, im kommenden Jahr eigenes Essen anzubauen, dann ist dieses Buch ein sehr guter Einstieg. Auch Fortgeschrittene können hier noch viel lernen. Es ist auch ein prima Geschenk (jetzt schon an Weihnachten denken!) für alle, die zwar eigenes Obst, Gemüse oder Kräuter anbauen, aber einfach keine Lust haben, Videos auf Youtube zu gucken. Die Gliederung ist sehr logisch und man kann immer schnell mal nachschlagen: Wie muss der Boden für Petersilie sein? Wann sollte man Knoblauch düngen? Was hilft gegen Mehltau? Ein rundum gelungenes Werk mit vielen schönen Bildern und Fotos. Es macht wirklich Spaß, in diesem Buch kurz zu blättern, ausgiebig zu lesen oder schnell etwas nachzuschlagen.

  11. Cover des Buches Basiswissen Selbstversorgung aus Biogärten (ISBN: 9783706625487)
    Andrea Heistinger

    Basiswissen Selbstversorgung aus Biogärten

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Ela1989

    In der heutigen Zeit findet man immer weniger Obst und Gemüse, das unbehandelt ist. Wo kann man heute noch einfach einen Apfel vom Baum pflücken und direkt rein beißen? Wo die Beeren direkt vom Strauch verzehren? 

    Dieses Buch ist DAS Buch für alle, die genug haben von gespritztem Obst und Gemüse und die den Anbau selbst in die Hand nehmen wollen.

    In diesem Buch findet man alles Wissenswerte über die Selbstversorgung aus Biogärten, was man braucht. Dieses Buch ist auch bestens für Anfänger geeignet. Man lernt die Grundlagen über den Boden, Bewässerung, Beetformen, Aussaat, Ernte, Lagerung und vieles mehr.

    Dieses Buch ist von nun an mein ständiger Begleiter bei allen Gartenfragen. Ich hoffe schon bald auf einen reichen Ertrag aus meinem eigenen Garten.

  12. Cover des Buches Heimat im Glas (ISBN: 9783517096919)
    Daniela Wattenbach

    Heimat im Glas

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Ich bin immer auf der Suche nach neuen  Rezepten und Anregungen für die Küche.  Hier in diesem Buch stellt Daniela Wattenbach ganz einfache Rezepte vor, die die Ernte in Garten und auch Natur im Verlauf der Jahreszeiten konserviert und haltbar macht. 

    Schöne Rezepte sind z.B. Gänseblümchengelee mit Gundermann, Pfarrgartenpesto, Fruchtleder, Rote-Bete-Knäckebrot oder der Hagebuttensenf. 

    Jedes Rezept wird auf einer Doppelseite mit ganzseitigem Bild präsentiert. 

    Dieses Buch ist wirklich schön gemacht und ist bestimmt auch ein gutes Geschenk für Einsteiger in die Selbstversorgung. 


  13. Cover des Buches Fensterbrettgarten (ISBN: 9783706629836)
    Deike Haßler

    Fensterbrettgarten

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Buchkathi

    Ach, ich hätte so gerne einen Garten, mit Tomaten und Gurken und Bärlauch, aber ich habe ja leider nur einen Balkon. Das war mein Standardsatz – jahrelang. Denn ich habe wirklich gedacht, dass meine Liebe zu Pflanzen und mein kleiner Balkon nicht zusammenpassen, zumindest nicht, wenn ich wirklich Gemüse oder Kräuter anbauen möchte. Doch dieses Buch hat mit meinem Irrglauben aufgeräumt und auch direkt alle weiteren potenziellen Ausreden abgeschafft.

    Denn wer gerne Gärtnern will und außer diesem Willen noch nichts zur Zielerreichung vorbringen kann, der ist bei diesem Buch genau richtig! Ich möchte zwar nicht sagen, es wäre für Dummies beschrieben, aber eigentlich ist genau das zutreffend. Positiver formuliert, würde ich sagen, dass dieser Ratgeber auch die letzten Anfänger wie mich dort abholt, wo sie stehen: Nämlich am Anfang. Und so startet das Buch mit den Basics. Sie reichen vom Standort zur Ausstattung, zu Töpfen, Scheren, der richtigen Erde bis hin zu vielen nützlichen Tipps, die beim Loslegen helfen. Danach geht es hilfreich weiter mit weiteren Hinweisen zu Lichtverhältnissen, dem richtigen Gießen, dem Düngen und allem, was man unbedingt wissen muss. Hier hat mich am meisten erstaunt, dass es Pflanzen gibt, die nicht zusammen wachsen oder besonders gut zusammen gedeihen. Und das ist auch die perfekte Überleitung zu den beiden letzten Kapiteln, die einmal potenzielle Draußenpflanzen fürs Fensterbrett einzeln vorstellen und natürlich auch solche für drinnen. So gibt es leicht verständlich alle Hinweise zu diesen Pflanzen und zu einigen neben guten Tipps auch Rezepte wie beispielsweise zum Chilliöl.

    Mir haben die einfachen Texte und die Bebilderungen sehr gut gefallen und mich total überzeugt. Auch die Tabellen und Schaubilder helfen beim Textverständnis. Mir hat das Buch wirklich gut geholfen und ich bin so begeistert, dass ich es uneingeschränkt weiterempfehlen möchte. Als einzigen Optimierungspunkt würde ich die Schriftgröße anbringen, die für meinen Geschmack gerne etwas größer sein dürfte.

  14. Cover des Buches Selbstversorgung (ISBN: 9783706626828)
    Marie Diederich

    Selbstversorgung

    (84)
    Aktuelle Rezension von: readlikejana

    Maries Buch steckt voller Wissen und macht wirklich Lust in das ganze Thema Selbstversorgung einzusteigen und sich einen schönen Garten zu kreieren.

    Man kann zu einzelnen Pflanzen super über das Register gezielt nach Informationen suchen und so für sich den perfekten eigenen Selbstversorger Garten oder auch nur Balkon errichten. Es gibt Tipps zur jeweiligen Pflanze allgemein, aber auch über Wechselwirkungen und was gut im Beet miteinander funktioniert. Auch über die Verwendung der jeweiligen Pflanze finden sich viele Tipps und Informationen. 

    Besonders gut gefallen mir die Illustrationen und die Übersichtlichkeit im Buch. Es macht darüber hinaus auch einfach einen super hochwertigen Eindruck. Ich verfolge Marie schon sehr lange bei Instagram und YouTube und man muss sie einfach sympathisch finden!😊 sehr zu empfehlen! 

  15. Cover des Buches Segen der Erde (ISBN: 9783471794043)
    Knut Hamsun

    Segen der Erde

    (35)
    Aktuelle Rezension von: Tim-O
    Nachdem ich "Hunger" gelesen hatte und begeistert war, wollte ich unbedingt auch "Segen der Erde", für das Hamsun den Nobelpreis bekommen hatte, lesen. Ein einzelner Mann zieht aufs Ödland und beginnt, Land urbar zu machen. Irgendwann braucht er Hilfe und da taucht eine Frau auf. Sie ergänzen sich und zeugen Söhne und Töchter. Dann kommen immer mehr Menschen und das friedliche Leben im Ödland wird komplizierter. Mit der Entdeckung von Kupfer in der Nähe des Landes, schlagen die Reize der Zivilisation vollends zu. Ein sprachgewaltiges, fesslendes Buch und für jeden literarisch Interessierten ein Muss!
  16. Cover des Buches Querbeet ins Glück (ISBN: 9783596706419)
    Lisa Kirsch

    Querbeet ins Glück

    (97)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Querbeet ins Glück

    Von Lisa Kirsch

    Maddie ist ihrem Traum vom Musicaldarstellerin ganz nahe. Ihre Vermieterin Gabi hat aber einen Unfall und Maddie springt für sie beim Gemeinschaftsgarten Grüne Freiheit ein. Eigentlich möchte sich Maddie ja nicht ablenken lassen und nur für ihren Traum das Musical alles geben. Aber in der Grünen Freiheit bemerkt sie, dass es noch anderes gibt als ihren Beruf. Sie freundet sich mit den Leuten an und hat riesige Freude selber Gemüse und Blumen zu sähen, zu ihnen zu schauen und dan auch zu Ernten. Auch Mo ist noch da mit seinem Sohn Elvis... irgendwie hat sie immer ein Bauchkribeln wen Mo in der Nähe ist. Eine wunderschöne Gartengeschichte von der Großstadt Berlin mit seinen Gartenfreunden.

  17. Cover des Buches Letzter Ausweg: Permakultur. (ISBN: 9783706626903)
    Jonas Gampe

    Letzter Ausweg: Permakultur.

    (24)
    Aktuelle Rezension von: camilla1303

    Das Buch "Letzter Ausweg: Permakultur." von Jonas Gampe ist im Löwenzahn Verlag erschienen und wie die meisten Bücher aus dem Verlag klimapositiv hergestellt und plastikfrei verpackt.

    Ansatz des Buches ist es, dass wir mit der Umstellung unserer Landwirtschaft in nnur wenigen Jahren wieder klimaneutral werden könnten. Jonas Gampe zeigt in seinem Buch Wege auf, wie man sowohl kleine Flächen als auch riesige Äcker nachhaltig bewirtschaften kann: Weg von der Monokultur, hin zu einer Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Der Autor erklärt das Konzept Permakultur mit Anbauplänen, Konzepten, Kalkulationen und Umsetzungshilfen. Welche Pflanzen, welches Gehölz, welches Obst und welches Gemüse sollte man gemeinsam anpflanzen. Welche Vorraussetzungen muss der Boden erfüllen, um eine optimale Planung auch in die Tat umsetzen zu können.

    Ganz besonders gut hat mir das Kapitel über Trüffelanbau gefallen. Ich hätte mir vor der Lektüre niemals gedacht, dass sich das auch bei uns umsetzen lässt. Persönlich werde ich andere Arten von Pilzen bei mir einziehen lassen und meine Gartenplanung in Zukunft nachhaltiger betrachten. Jonas Gampe Schreibstil ist motivierend. 

    Das Buch eignet sich meiner Meinung nach gut für Landwirte, die umdenken wollen und weg von der Monokultur möchten. 



  18. Cover des Buches Der Selbstversorger - Mein Gartenjahr (ISBN: 9783833851650)
    Wolf-Dieter Storl

    Der Selbstversorger - Mein Gartenjahr

    (4)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry

    In diesem Buch findet man interessante Anregungen, wie man einen Garten naturnah und effizient anlegen und nutzen kann. Von Gemüse und Kräutern bis zu Obst wird alles behandelt. Ganz besonders toll finde ich den Gemüse- und Kräuterfahrplan am Ende des Buches. Hier sieht man per Farbcode, was wann zu tun ist. Nur sind darin nicht alle Pflanzen aufgeführt, die im Buch behandelt werden. Hier lohnt dann ein Blick ins Register, um herauszufinden, wo die gesuchte Information stecken könnte. Oder man googelt …! Da das Buch nicht sonderlich dick ist, ist es auch gar nicht möglich, alle Fragen zu beantworten.

     

    Hin und wieder sind mir die Informationen zu oberflächlich. Für Geübte vielleicht ausreichend, für Ungeübte jedoch einfach nicht ausreichend genug. Ein Beispiel: Storl erklärt, wie man Saatkartoffeln äugelt, aber ob man einfach „übrig gebliebene“ Kartoffeln, die treiben, nehmen kann oder spezielle Saatkartoffeln kaufen muss, das erfährt man im Buch nicht. Dafür erzählt Storl ein paar nette Anekdoten. Das ist lehrreich und unterhaltsam zugleich.

     

    Für den einen oder anderen ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist wohl auch, dass Storl dem Mond sehr viel Beachtung schenkt. So wird auf die genaue Mondstellung geachtet. Aber nicht nur, ob es Vollmond oder Halbmond ist oder der Mond zu- oder abnimmt ist ihm wichtig, auch in welchem Sternzeichen er steht, wie weit er von der Erde entfernt ist und an welchem Tag welcher Phase man pflanzt. Dazu kommt der phänologische Jahreskalender, der das Jahr in zehn Abschnitte unterteilt. Diese sind: Vorfrühling, Erstfrühling, Vollfrühling, Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer, Frühherbst, Vollherbst, Spätherbst und Winterliche Ruhezeit. Diese Phasen richten sich nicht nach unserem Kalender, sondern können sich jedes Jahr ein wenig verschieben und hängt auch mit der jeweiligen Region, in der man lebt, zusammen.

     

    Wolf-Dieter Storl macht keinen Hehl daraus, dass er ein Leben weit ab der uns bekannten und gewohnten Norm führt. Seine Art, sich selbst mit dem, was die Natur bietet, zu ernähren und sein Aussehen lassen da keinen Zweifel. Der größte Skeptiker muss aber neidlos anerkennen, dass Storl aus seinem Garten enorm viel herausholt. Allerdings ist dieser auch recht groß. Sein Buch bezieht sich im Grunde auf eine Fläche von 500 m². Natürlich geht das alles auch „ein paar Nummern kleiner“, niemand muss so viel Fläche nutzen. Aber wenn man rund ums Jahr davon satt werden will, ist das nicht mehr so viel Fläche – und man erkennt plötzlich, wie viel Fläche, Arbeit, Wasser, Zeit und Energie nötig ist, um satt zu werden!

     

    Die beiliegende DVD ist ein bisschen unglücklich befestigt, sodass man das Buch „verletzt“, wenn man sie herausnimmt. Hier hätte ich es sinnvoller gefunden, wenn eine Einstecklasche befestigt worden wäre. Auf der DVD sieht man Storl das tun, was er im Buch beschreibt. Auch mit der App kann man dies verfolgen. So sind alle happy – die Leser und die „Gucker“.

     

    Ganz ohne weitere Literatur wird man dennoch nicht auskommen. Deshalb gebe ich vier Sterne.

  19. Cover des Buches Raus aufs Land (ISBN: 9783421040565)
    Niklas Kämpargard

    Raus aufs Land

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Das neue  alte Landleben


    Den Wunsch wieder naturverbundener und bewusster zu leben wir immer stärker. Viele versuchen sich einen Wunsch nach Landidyll zu erfüllen, einige holen ein Stück Landleben in die Stadt sei es mit Gärtnern, Gemüseanbau, Hühnerhaltung, Imkern oder ähnlichem.
    Bewusste Ernährung, zu sehen woher die Produkte kommen, biologischer Anbau, alles Themen die uns heute mehr denn je beschäftigen. So auch den Autor dieses Buches, der in einem längeren Prozess letztendlich mit seiner Familie auf den Land angekommen ist und versucht naturverbundener und bewusst zu leben.
    Als ich den Titel laß und so ging es auch anderen in unserem Team, da dachte ich / wir sofort an ein Standartwerk mit dem wir groß geworden sind und das viele von uns als Sehnsuchtsbuch empfunden haben. Ich rede von John Seymours Buch " Das Leben auf dem Lande" und später dann "Das neue Buch vom Leben auf dem Lande" in dem Seymour in seinem autarken Leben auf einem Bauernhof ,mit Besinnung auf unsere Vorfahren, berichtete.
    Nun liegt mir Niklas Kämpargård  vor und ich beginne im Inhaltsverzeichnis zu lesen.
    - Gärtnern ohne Gift
    -essbare Kräuter
    - alt bewährte Hausmittel
    - Frische Ernte auch im Winter
    Da wird von Schafen, Hühnern, Bienen, Pferden und Schweinen gesprochen. Von ihrer Funktion als Nutztier und Helfer. Es wird auf das Heumachen eingegangen, Fell und Leder gerben, Nähen und Werken mit diesen Rohstoffen.
    Von Fleischverarbeitung, Räuchern, Wurst machen. Von Obstsorten, veredeln Saft machen und Obst und Gemüse verarbeiten in den unterschiedlichsten Formen, von selbstgebrautem Bier vom Brotmachen auch mit Malztreber.
    "Pflanzen selbst kultivieren" ein großer Themenbereich der auch im Buch einen hohen Stellenwert einnimmt. Vom Samen sammeln über das Vorkeimen, über Kartoffeln im Pflanztopf vorkeimen und Tomaten in Eimern ziehen über den richtigen Standort, das Bestäuben, Pflanzenschutz bis hin zum Gewächshaus und das Einlagern wird alles angesprochen.
    "Der natürliche Garten" von dem Anlegen einer Naturwiese über Vögel und Insekten, Schneckenplage, Garten und Felder bewässern, Nistkästen bauen bis zum Füttern der Vögel im Winter.
     Ein ganz wichtiger Punkt um unabhängig auf dem Land leben zu können ist das selbst bauen. Sei es das Anlegen einer Windschutzhecke oder das Bauen eines Zauns oder aber auch das Verlegen von Kopfsteinpflaster, wenn man möglichst autark leben möchte muss man handwerklich nicht nur ein gewisses Geschick haben sondern auch in guter körperlicher Verfassung, denn Landleben ist kein Idyll sondern auch harte Arbeit.
    Auch das Kapitel Bau wird daher hier ausführlich beleuchtet.
    Im Grunde sind es mit einigen Ausnahmen tatsächlich Dinge mit denen sich auch John Seymour damals beschäftigte, diese aber auf unsere moderne aktuelle Zeit fokussiert.
    Anders und unglaublich spannend fanden wir den Themenbereich "Altbewährte Methoden" würde man meinen, dass hier eigentlich ehr an Seymour gedacht werden müsste so liegt man falsch denn hier geht es nicht nur um kompostieren, Fruchtfolge- und Felderwirtschaft sondern auch darum, wie man Seife und Shampoo selbst herstellt, einer Mückenplage Herr wird oder Ratten und Mäuse vom Haus fernhält. Letzteres ist übrigens auch für Städter interessant.
    Niklas Kämpargård geht in seinem Buch aber auch auf das Fällen von Bäumen und das Holzverarbeiten ein. Ein Thema was Seymour überhaupt nicht  in Betracht zog sind "Strom und Fahrzeuge". Trotz Landidyll leben wir im 21. Jahrhundert  und Dank Solarenergie und Photovoltaik und einer Fahrzeugtechnik ist es uns heute möglich ökologisch gut zu leben ohne auf Komfort zu verzichten.
    Er hat es geschafft ein Buch zu erarbeiten, es mit Fotos zu füllen und uns von seinem Leben anschaulich zu berichten und gleichzeitig auch Anleitungen zum selber tun zu geben. Dabei erzählt er  auf eine besondere Art, die uns Lesern das Gefühl gibt er spräche direkt mit uns. Anschaulich und ausdrucksstark bekommen wir so einen guten Einblick in sein Leben mit allem Positiven aber auch Negativen. Letztendlich ist es unglaublich erfüllenden in der Lage zu sein sich selbst weitestgehend selbst zu versorgen.

    Und so haben wir hier ein recht dickes Buch mit vielen Informationen, das einfach Spaß macht zu lesen und darin zu blättern, denn hier stimmt einfach alles von der Aufmachung, über die Umsetzung und die Informationen die es bietet bis hin zum haptischen Erlebnis, denn es fühlt sich dank dickerer Seiten und natürlich wirkender Farbe und  leichter Prägung auch noch richtig gut an.
    Auch ist es ein schöner Bildband, denn die Fotos  vermitteln nicht nur einen Eindruck sondern sind auch künstlerisch eine Augenweide.
    +
    Jeder der sich in irgendeiner Form für das Landleben und die Selbstversorgung interessiert wird an diesem Buch viel Freunde haben.
    Wir waren alle sehr begeistert!

    Was uns am besten gefallen hat?
    Jedem hat etwas anders gefallen!
    Hier eine kleine Sammlung zusammengestellt von  sechs Lesern:
    Annett gefiel das Rezept für das Malztresterbrot so gut, dass sie es gleich mehrfach nach backte und auch die Lederschuhe wurden von ihr gleich nach genäht.
    Luna kochte nach Anleitung des Buches Saft und braute mit Mattes Bier dessen Trester Annett dann zum Brot backen nutzte.
    Jochen verbiss sich an der Umsetzung des Dachdeckens mit Naturmaterialien und so entstand ein neuer Hühnerstall mit Reetdach. Hühnerluxus pur!
    Dieter meinte er müsse unbedingt ein Notstromaggregat organisieren, das es defekt war störte ihn nicht und mit etwas Tüfteln und technischem Sachverstand gelang es ihm tatsächlich das Teil ans Laufen zu bringen.
    Udo unser Kräuterkundiger liebte das Kapitel  hierüber ja und ich, ich habe gleich begonnen eine Kochgrube zu bauen und wir alle zusammen haben sogar noch Hirsch- Chorizo nach dem Rezept auf Seite 57 gemacht. Das war ein Spaß und lecker!!
    *
    In diesem Sinne wünsche ich allen viel Spaß mit dem Buch!
    Man muss übrigens nicht auf dem Land leben um dies alles nach zu machen

  20. Cover des Buches Permakultur für Einsteiger (ISBN: 9783831037292)
    Andrew Mikolajski

    Permakultur für Einsteiger

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Mit diesem Buch kann jeder sofort loslegen und seinen Garten oder sein Grundstück neu gestalten.   Es bietet zahlreiche Anregungen, die ganz einfach umzusetzen sind.    Hier ein paar Stichpunkte:   Wurmkiste – Microgreens – Grauwasser wiederverwerten – Wildhecken – Kompost -  Anbauplanung  und -empfehlungen -  Gehölze auf den Stock stetzen & Kopfschnitt ….

    Dieses Buch ist gut für den Einstieg , aber auch für erfahrene Gärtner geeignet, die sich neue Anregungen holen möchten.  Ich denke, dieses Buch kann einem viele Jahre nützliche Dienste erweisen.  Es lässt sich immer noch was verbessern oder optimieren.

    Sehr schön finde ich, dass es reich bebildert ist und an einigen Stellen gute Schritt-für-Schritt Anleitungen bietet. 

  21. Cover des Buches Selbstversorgung im Winter (ISBN: 9783706629928)
    Til Genrich

    Selbstversorgung im Winter

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Gilraen96

    Selbstversorgung im Winter von Til Genrich ist ein inspirierendes Handbuch für alle, die auch in der kalten Jahreszeit Lebensmittel eigenständig anbauen und haltbar machen möchten. Das Buch besticht durch seine hochwertige Gestaltung und die umweltfreundliche Produktion, was es zu einem Vergnügen macht, durch die Seiten zu blättern. Mit anschaulichen Bildern, strukturierten Tabellen und klaren Übersichten ist es sehr nutzerfreundlich aufgebaut und lädt dazu ein, sich immer wieder neuen Themen zu widmen.

    Das Buch vermittelt ein breites Wissen zur Selbstversorgung im Winter und beleuchtet viele spannende Aspekte, von der Auswahl und Pflege frostbeständiger Gemüsesorten über die Anzucht von Pilzen bis hin zum Sammeln von essbaren Wildpflanzen. Dazu werden zahlreiche Methoden gezeigt, um Lebensmittel haltbar zu machen und einen Vorrat anzulegen – für alle, die gerne unabhängig und nachhaltig wirtschaften. Auch praktische Tipps zur Vorratshaltung sind enthalten, sodass der Leser gut vorbereitet in die Wintermonate startet.

    Wer sich ernsthaft mit Selbstversorgung beschäftigen möchte, wird die fundierten Anleitungen und praxisnahen Hinweise zu schätzen wissen. Das Buch vermittelt klar, dass eine gewisse Vorbereitung und Zeit erforderlich sind, um auf die Ernte und das Konservieren von Lebensmitteln im Winter gut vorbereitet zu sein. Besonders hilfreich ist die Übersicht über winterharte Gemüsearten, die sich selbst unter frostigen Bedingungen ernten lassen. Viele dieser Vorschläge bieten neue Perspektiven und eröffnen Möglichkeiten, die ich noch nicht kannte und unbedingt ausprobieren möchte.

  22. Cover des Buches Hühner-Glück (ISBN: 9783784357638)
    Christian Naudain-Huet

    Hühner-Glück

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Joyful_and_Loved

    Oh wie groß war die Freude, als der Ratgeber "Hühner-Glück" von Christian Naudain-Huet bei mir Zuhause eingezogen ist! Schon lange ist es ein Traum von mir, Hühner zu halten und mit den Eiern aus dem eigenen Garten zu kochen und zu backen. Ein weiterer Schritt in Richtung Selbstversorgung! 

    Mit "Hühner-Glück" erhält man einen ersten, leicht verständlichen Leitfaden für eine artgerechte Haltung von Hühnern im eigenen Garten. Aber nicht nur die Herkunft und Anatomie des Huhnes werden erklärt - besonders wichtig fand ich die Kapitel über artgerechte Haltung und Schutz und Pflege von Hühnern - Denn: Die Sprache der Hühner muss erst gelernt werden!

    In den übersichtlich gestalteten Kapiteln geht Naudain-Huet zudem auch darauf ein, wie man herausfinden kann, welches Huhn am besten zu einem passt und wie und was man alles vor dem Einzug der Hühner vorbereiten muss. Vom Hühnerstall, Hühnerkauf, dem Tagesablauf von Hühnern, möglichen Krankheiten und Gefahren bis hin zum Nachwuchs im Hühnerhof - dieses Buch bereitet wirklich umfassend Informationen dar und gibt dem Leser vielfältige Anregungen mit. Zu Beachten ist, dass das Buch aus dem Französischen übersetzt wurde - hier hätte ich gerne noch weitere Informationen zu deutschen Hühnerrassen erhalten. 

    Besonders hervorzuheben sind die ausgezeichnete Optik und Haptik des Buches. Das Cover zeigt im Vorfeld schon die liebevolle Gestaltung des Ratgebers. Im ganzen Buch sind immerzu sorgfältige Zeichnungen enthalten, welche das Beschriebene verdeutlichen - dennoch hätte ich mir persönlich gerne ab und zu Fotografien gewünscht, um mehr Details zu erkennen. Nichtsdestoweniger, "Hühner-Glück" zeichnet sich vom Umschlag bis zur letzten Seite durch grandiose und liebevoll gestaltete Qualität aus und wurde von mir sehr gerne gelesen!

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nach einem ersten, leicht verständlichen und übersichtlichen Ratgeber über artgerechte Hühnerhaltung im eigenen Garten sucht! Und ich befinde mich nun einen Schritt näher an einer Hühnerhaltung im eigenen Garten :)

    Vielen lieben Dank an den Landwirtschaftsverlag, dass ich das Buch rezensieren durfte! 


  23. Cover des Buches Kleiner Garten - so viel drin (ISBN: 9783440179055)
    Anja Klein

    Kleiner Garten - so viel drin

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Dies ist bereits mein zweites Buch von der Autorin und auch wenn sich Basics wie in jedem Ratgeber wiederholen, so finde ich hier doch wieder tolle Ideen und neue Impulse.

    Auf 144 Seiten bekommt man in diesem Buch viele tolle Ideen und Anleitungen, wie man auf kleinstem Raum eine tolle und vielfältige Ernte erzielen kann. Unterlegt ist all dies mit vielen tollen Bildern von Andreas Lauermann, die richtig Lust auf Gärtnern machen. Und selbst mit einem großen Garten kann man hier tolle Anregungen finden für Ecken, die man nicht unbedingt im klassischen Beetstil bepflanzen könnte.


    Anja Klein beschreibt anschaulich und verständlich ihre Tipps und Tricks für den kombinierten Anbau. Das Einbringen von Blumen hat dabei sowohl optischen (für den Gärtner) als auch gesundheitlichen Nutzen (für die Gemüsepflanzen) und kann so bei einer reichen Ernte unterstützen.


    Ich habe das Buch mit Freude gelesen und blättere auch über das Jahr hinweg immer wieder darin, um Wissen aufzufrischen oder Tipps und Tricks direkt (weil passend zur Jahreszeit/Tätigkeit etc) umsetzen zu können.

  24. Cover des Buches Selbstversorgung: Was im eigenen Garten wirklich möglich ist (ISBN: 9783833875045)
    Ralf Roesberger

    Selbstversorgung: Was im eigenen Garten wirklich möglich ist

    (16)
    Aktuelle Rezension von: spozal89

    Ich fand das Buch ziemlich interessant, da es viel um die eigenen Erfahrungen des Autors geht. Ich kannte den Autor bisher nicht, mochte aber seine Erzählungen. Ein paar Tipps werde ich zuhause selber mal ausprobieren, aber ob ich das Buch weiterempfehlen würde weiß ich ehrlich gesagt nicht. Es ist nicht der typische Gartenratgeber den man erwartet, sondern vielmehr ein Buch mit humorvollen Gartengeschichten. Daher vergebe ich neutrale drei Sterne.

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