Bücher mit dem Tag "selbstwertgefühl"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "selbstwertgefühl" gekennzeichnet haben.

85 Bücher

  1. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.675)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes

    Das Buch ist sehr flüssig geschrieben worden und man kommt sehr gut in die Geschichte hinein. Persönlich fand ich es teilweise sehr langatmig, hätte etwas verkürzt werden können.

    Die Protagonisten waren alle sehr gut beschrieben worden und man lernte sie im Verlauf des Buches besser kennen.

    Das sich Lou zu einer positiveren Person entwickelt hat, finde ich sehr gut, schade finde ich nur, dass Will seine Meinung nicht geändert hat, obwohl er auch Lou liebt. Sie ist eine starke Frau, ich hätte das nicht geschafft, was sie alles durchgestanden hat.
    Ein sehr gefühlvolles Buch, das mich am Ende auch zum weinen gebracht hat.

  2. Cover des Buches Madly (ISBN: 9783736312975)
    Ava Reed

    Madly

     (320)
    Aktuelle Rezension von: booklove2604

    „Madly“ ist der 2. Teil der „In Love“-Reihe von Ava Reed. In diesem Teil dreht sich alles um June, Andies beste Freundin, die man bereits aus dem ersten Band kennt. 


    Nachdem ich bereits von „Truly“ begeistert war, war die Vorfreude auf June und Mason riesig und ich wurde nicht enttäuscht. „Madly“ hat mir sogar etwas besser gefallen.


    Ava Reed schafft es wieder mit einem tollen und leichten Schreibstil einen in den Bann zu ziehen und eine tolle Atmosphäre zu schaffen. In dem Buch ist für mich alles vorhanden, Humor, Liebe, Freundschaft, Emotionen und Tiefgründigkeit.


    Die Geschichte wird abwechselnd von June und Mason erzählt, sodass man einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt hat. 


    Ich konnte gar nicht anders, als June und Mason in mein Herz zu schließen. Für mich zwei besondere und authentische Charaktere. 


    June ist kratzbürstig, schlagfertig und temperamentvoll und handelt oft ohne nachzudenken. Aber hinter ihrer starken Fassade, verbirgt sich ein unsicheres Mädchen, dass das Gefühl hat, von niemanden geliebt und akzeptiert zu werden. 


    Manchmal musste man wirklich den Kopf schütteln über ihr Verhalten, aber gleichzeitig war es auch einfach nur verständlich, dass June vieles tut um sich vor der Welt zu schützen.


    Mason ist der Good Guy. Er ist gutaussehend, reich, mutig, hilfsbereit und verständnisvoll. Er steckt voller Tatendrang, Leidenschaft und Liebe. Trotz seinem Erfolg mit seinem Club „MASON's“ ist er etwas planlos, was er mit seinem Leben anfangen will. Aber was June angeht, hat er seine Gefühle und Ziele klar vor Augen. Ich bewundere ihn für sein Durchhaltevermögen und seine etwas andere Art ihr Herz zu erobern und vor allem für seine bedingungslose Liebe zu June.


    Bei ihren Begegnungen verfallen sie immer wieder in Wortgefechte, was einen wirklich zum Schmunzeln gebracht hat. Aber gleichzeitig ist dieses lockere und direkte Verhalten der Beiden, letztendlich nur dazu da um ihre wahren Gefühle zu überspielen. Beiden haben Geheimnisse und zweifeln an sich. Der direkte Weg wäre oft der leichtere, aber die beiden wählen den schweren. So unterschiedlich die beiden sein mögen, so ähnlich sind sie doch und passen für mich so gut zusammen.


    Die Beiden haben einen nicht ganz leichten Weg vor und hinter sich. Aber manchmal muss man sich erst seinen eigenen Dämonen stellen um sich zu öffnen. Es ist gar nicht so leicht über seinen Schatten zu springen und sich seinen Ängsten zu stellen und die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es da draußen diesen einen Menschen gibt der dich vollkommen liebt und akzeptiert.


    Alles in allem ist es eine wunderschöne Geschichte mit sehr vielen wichtigen Messages z.B über Selbstakzeptanz/-liebe. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der New Adult Liebesromane mag und besonders Leuten, die mit Selbstakzeptanz und Selbstliebe Probleme haben, da June eine unfassbar starke und inspirierende Frau ist.

  3. Cover des Buches Jamaica Lane - Heimliche Liebe (ISBN: 9783548286358)
    Samantha Young

    Jamaica Lane - Heimliche Liebe

     (579)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Ich habe erst nach dem Lesen erfahren, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Man kann das Buch auch als Stand-Alone lesen. Trotzdem wird auf die vorherigen Bände(, die ich nicht kenne) Bezug genommen.
    Dadurch kam es für mich, dass ich von den vielen Nebencharakteren und deren Lebenssituationen etwas erschlagen wurde. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wer familiär zu wem gehört und die Charaktere des großen Freundeskreises nicht gut auseinander halten. Dass dann noch Namen wie "Jo" und "Joss" innerhalb der Clique vorkommen, hat es nicht erleichtert...
    Also: Wer die anderen Teile nicht kennt, ist vielleicht etwas überfordert von den vielen Nebencharakteren, die sehr schnell eingeführt werden. Allerdings sind diese für die Geschichte nicht wirklich wichtig. Es dreht sich eigentlich alles um Olivia und Nate.

    Zuerst einmal das Lobenswerte: Die Sexszenen haben mir sehr gut gefallen. Der Sex war recht klassisch für das Genre, wurde aber gut beschrieben, ohne dass ich mich beim Lesen fremdschämen musste.

    Die Geschichte war die typische Lovestory mit den bekannten Mustern von Auf- und Ab und sehr vorhersehbar. Ob das gut oder schlecht ist, muss jede:r selbst entscheiden. Leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht ergreifen konnte und ich nicht mitfühlen und -leiden konnte.

    Was mich aber echt gestört hat, da ich die Charaktere (besonders die Protagonistin Olivia, aus deren Perspektive alles geschildert wird) in diesem Punkt echt nicht nachvollziehen konnte:
    Wie kann man denn denken, dass es eine gute Idee ist, den besten Freund, für den man auch noch leicht schwärmt, zu küssen?
    Das Unheil war echt vorprogrammiert und in der ersten Hälfte des Buches war sie echt sehr naiv, das nicht zu erkennen...
    Außerdem wird hier irgendwie ein falsches Bild von Selbstwert vermittelt, da Olivia ihren Selbstwert an die Komplimente von Männern bindet und sich nur dann schön findet, wenn ihr andere sagen, sie sei schön. Das fand ich sehr sehr problematisch...

    Das Cover hat mich auch gestört. Ich mag es lieber, wenn ich meine Vorstellungskraft spielen lassen kann und daher hat mir die Abbildung von echten Menschen nicht gefallen.


    Ich würde sagen, dass das hier eine schöne Geschichte für zwischendurch mit gut geschriebenen Sexszenen ist, die ansonsten aber sehr durchschnittlich ist und einen nicht überraschen kann.

    "Jamaica Lance - Heimliche Liebe" bekommt von mir 3,6 (also gerundet 4)/5 Sterne.

  4. Cover des Buches Tage wie Salz und Zucker (ISBN: 9783499268670)
    Shari Shattuck

    Tage wie Salz und Zucker

     (154)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47

    Im Mai 2016 war ich unterwegs nach Zürich mit der Bahn. Um mir die Fahrtzeit angenehm zu gestalten, habe ich folgendes Buch gelesen:

    Tage wie Salz und Zucker

    Wie mir das Buch gefallen hat, kann man jetzt nachlesen.

     

    Die Freundschaft zweier ungleicher Frauen – oder: die Handlung:

    Ellen Homes ist stark übergewichtig und findet sich unattraktiv. Deswegen freut sie sich, einen Job zu haben, bei dem sie nachts arbeiten muss. Sie putzt in einem Supermarkt.

    Selten kommt sie unter Menschen. Dafür verschanzt sie sich gerne in ihrer kleinen Wohnung und beobachtet durch ein Fenster, was ihre Nachbarn machen.

    Eines Tages verändert sich ihr Leben schlagartig. Sie lernt Temerity kennen, eine junge charismatische Frau, die blind ist. Ein Mann entreißt ihr ihre Handtasche, will fliehen – und Ellen stellt ihm ein Bein, als sie das gesehen hat. Der Mann stürzt, und Temerity bekommt ihre Handtasche wieder. Sie ist interessiert zu wissen, wer den Handtaschenraub verhindert hat. Ellen und Temerity unterhalten sich miteinander und beginnen von da an, sich immer wieder zu treffen.

    Von da an versuchen sie, ihre Welt und die Welt ihrer unmittelbaren Umgebung etwas angenehmer zu gestalten. Ellen weiß beispielsweise, dass Nachbarin Cindy ein Kind erwartet, aber nicht für das Kind wird sorgen können. Ein wohlhabendes Anwaltsehepaar ist interessiert daran, das Kind zu adoptieren – möchte aber einen Rückzieher machen, als sie erfahren, dass das Kind einen Vater mit afrikanischem Migrationshintergrund hat. Und hier kommen Ellen und Temerity ins Spiel, die versuchen, Cindy zu helfen, aus ihrer Ausweglosigkeit herauszukommen.

    Auch in Ellens Job läuft nicht alles zum Besten. Kollegin Irina kümmert sich um ein Kind, um das sie sich nicht kümmern will – und wird noch zusätzlich vom Chef erpresst. Als Ellen bemerkt, dass der Chef in zwielichtige Geschäfte verwickelt wird, startet sie eine Aktion, um Irina zu helfen…

     

    Fast schon ein modernes Märchen – oder: meine Leseerfahrung:

    Das Buch lässt sich leicht lesen, dank der vielen Dialoge und der oft spannenden Handlung. Einen Ich-Erzähler findet man nicht in dem Buch, und alles ist in der Vergangenheit verfasst – so wie viele Leser es gerne haben.

    Sympathisch sind auch beide Hauptcharaktere – Ellen und Temerity – und ihr näheres Umfeld. So hat Temerity einen Bruder, namens Justice, und einen Hund, namens Wicht. „Wicht“ – diesen Namen für einen Hund finde ich außergewöhnlich. Genauso wie den Namen „Maus“ für den Kater von Ellen.

    Sicherlich läuft vieles in dem Roman zu glatt, zu berechenbar – und ich sagte mir oft beim Lesen, dass manche Ereignisse nicht so laufen können, wie sie im Buch laufen. Wie können beispielsweise wildfremde Menschen andere Menschen in einem Krankenhaus besuchen, ohne dass andere Leute Verdacht schöpfen?

    Andererseits sehe ich diesen Roman als modernes Märchen. Die Freundschaft zwischen Ellen und Temerity hat Auswirkungen auf das Leben der beiden. Und zwar im positiven Sinne. Ellen merkt auf einmal, dass üppiges Essen nicht alles ist im Leben, und man auch von Obst und Gemüse  satt werden kann. Das hat sie durch Temerity gelernt, die sie zum Essen eingeladen hat. Ellen merkt auch, dass sie sich nicht verstecken muss – es gibt durchaus Menschen, die sie als sympathischen Menschen wahrnehmen, ohne zu sehr auf Äußerlichkeiten zu achten. Sie lernt viel durch die Gespräche mit Temerity, die zwar nicht sehen kann, aber deren andere Sinne so gut ausgeprägt sind, dass sie Menschen sehr gut beurteilen kann.

    Mir hat dieses Buch gut gefallen – es ist kurzweilig, hat aber doch auch Tiefgang. Die Idee, wie man das Leben anderer ein bisschen glücklicher machen kann im Rahmen seiner Möglichkeiten, ist zwar schon alt – aber immer noch aktuell. Man sollte sie auf sein ganzes Leben anwenden.

     

    Mein Fazit:

    Das Buch „Tage wie Salz und Zucker“ von Shari Shattuck ist ein gut und leicht zu lesender Roman über zwei unterschiedliche Frauen, die versuchen, das Leben einiger Nachbarn im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein bisschen besser und glücklicher zu machen.

    An einigen Stellen war mir die Handlung in dem Buch jedoch zu glatt und zu unwahrscheinlich – deswegen ziehe ich auch einen Stern ab.

    Ich vergebe dem Buch „Tage wie Salz und Zucker“ vier Sterne und empfehle es weiter.

     

     

     

  5. Cover des Buches Rowan & Ash - Ein Labyrinth aus Schatten und Magie (ISBN: 9783764171056)
    Christian Handel

    Rowan & Ash - Ein Labyrinth aus Schatten und Magie

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Sianna

    Diese Rezension ist von meinem Instagram-Account übertragen und deswegen auf Englisch.

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    I finally read a german book again. Yay! Queer german books are few and far between so I was really excited to read this.
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    ⚠️This review contains spoilers!
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    It could have been really good. It even started really good, I was convinced for a long time that this would be a four star read. The writing is really good, the story premise is nice, I really like the worldbuilding with the mystery of what happened to the elves and the spring of magic beeing in a cursed castle. The conflict of whether they should shut of magic entirely to maybe prevent a deadly disease is really interesting. It could be a really enjoyable YA book.
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    There's just one big Problem:
    The love interest, Ash, is the absolute WORST. 

    •He is incredibly egoistic. He only cares about Rowan beeing with him and not about how many people might be hurt in the process. One time he conjures a really violent storm that almost killed people Rowan cared a lot about, just so the two of them could spend a night alone in a cabin. He does not care at all that the Princess needs Rowans political power to keep her country in peace, he only sees her as a rival and even spits at the mention of her name, even though she's been incredibly nice throughout the whole book.
    •He does not take no as an answer. Not in sexual relations, but Rowan clearly doesn't want to be with him and he just doesn't leave him alone.
    • He constantly pressures Rowan to come out. Even though Rowan is clearly not ready and tells him that repeatedly. He is also incredibly hypocritical. He constantly tells Rowan to not care about what people will say and how his family will react, etc. Even though he himself fled his own country so he could avoid a scandal after being found in bed with another knight.
    • And, last but definetely not least: when Rowan tells him again that he does not want to be with him, does not want to run away with him and leave behind everything he loves: Ash opens a portal to the cursed castle, that no one has ever come back from alive, tells Rowan he'll have proven that he loves him (something that Rowan has already told him) if he saves him. And then steps through the portal. And of course Rowan (and Ash's sister) go after him because they do not want him to die. Excuse me, what kind of toxic manipulative notion is that?
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    Rowan, the main character is better but he sometimes still rubs me the wrong way. For example, he absolutely hates the interest his sister shows in an old classmate of his because that classmate used to bully him horribly and once tried to kill him. But instead of telling that to his sister and warning her that he is a really bad guy, Rowan just mopes about it the whole time and almost seems to blame her for not seeing through the facade. Kepp in mind that to her, the guy has been perfectly nice and incredibly charming.
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    So yeah, this could have been pretty good, but the characters just ruin it for me. I'm getting angry at Ash again just writing this.
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    ⭐⭐💫

  6. Cover des Buches Mister Romance (ISBN: 9783736308107)
    Leisa Rayven

    Mister Romance

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Asen0501

    Wir lernen hier die taffe Eden kennen,  die mit ihrer Schwester Asha zusammenlebt. Neben ihrer Schwester hat sie eine tolle Nanabeth und alle Charaktere sind liebenswert und toll auch der heisse Max Riley der bestbezahkte Escort dee Stadt  aber auch  er hat ein tiefes Geheimnis. Als eden,  die als. Journalistin arbeitet  eine heisse Story sucht trifft  sie auf Mister  Romance  Story, die so extravagant und unglaublich  ist.  Sie geht dem nach und was sich ihr da offenbart,  hat sie so noch nie kennengelernt und  erlebt, denn sie hâlt  nichts  von Romantik  und Männern  und sieht sie als Mittel zum Zweck,  während  Max den High Society Frauen ihre unglaublichsten Wünsche  erfüllt  und das ganz ohne Sex.  Für Eden unglaublich  aber Max ist Meister seines metiers und der romantischste und aufregendste Typ der einem begegnet ist. 💓😍 Eine Megastory mit Herz,  Humor  und der Extraportion Glamour.  Absolute Leseempfehlung von mit hierfür.5⭐ 😍💓 bin auf die anderen Bânde  gespannt.

  7. Cover des Buches Plötzlich Shakespeare (ISBN: 9783499268274)
    David Safier

    Plötzlich Shakespeare

     (1.080)
    Aktuelle Rezension von: Mandarine_110

    Zwar nicht das beste Buch von David Safier aber eine sehr lustige,  skurrile Handlung.   Gut für zwischendurch wenn man einfach mal lachen möchte. 

    Vermittelt auch eine wichtige und sehr wahre Message!  ;)


  8. Cover des Buches Rebecca (ISBN: 9783458361343)
    Daphne Maurier

    Rebecca

     (386)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    Allein der Name Daphne Du Maurier hat mich schon angezogen, weil er so schön klingt und nachdem ich den Film „Meine Cousine Rachel“ gesehen hatte, wollte ich eigentlich auch das Buch dazu lesen. Da ist mir allerdings schon die nächste Verfilmung in die Quere gekommen, nämlich „Rebecca“ aus dem Jahr 2020. Ich mochte den Trailer sehr, denn rein optisch scheint der Film ansprechend zu sein und auch das was er über die Handlung verrät, konnte meine Neugier wecken. Dieses mal wollte ich aber zuerst das Buch lesen, in dem es um folgendes geht:


    An der Côte d’Azur begegnet eine junge Gesellschafterin den doppelt so alten Maxim de Winter. Dieser ist reich, kultiviert und angesehen. Er lebt in England auf dem herrschaftlichen Landsitz Manderley, das unsere Erzählerin schon seit ihrer Kindheit von Postkarten kennt und stets bewundert hat. Nach einigen gemeinsamen Ausflügen macht Maxim der Erzählerin vor ihrer Abreise einen Heiratsantrag, welchen sie annimmt. Nach den Flitterwochen kehren beide nach Manderley zurück, wo sich die Erzählerin mit der Allgegenwärtigkeit von Maxims erster Frau Rebecca konfrontiert sieht. Diese war ein Jahr zuvor unter mysteriösen Umständen ertrunken. Die Erzählerin findet heraus, dass Rebecca nicht nur sehr schön, sondern auch allseits beliebt, charmant und talentiert war. Die ohnehin schon schüchterne junge Frau verunsichern diese Informationen, zudem verhält sich ihr Ehemann oft unberechenbar, ist mal zuvorkommend und warmherzig, dann wieder verschlossen und gereizt. Rebeccas Vertraute und Haushälterin Mrs. Danvers begegnet ihr fortwährend mit Missfallen und so sehr sie das Anwesen Manderley und seine Umgebung liebt, so sehr ist sie sich der immer wieder der Anwesenheit Rebeccas Geist bewusst. Es wird ihr zunehmend klar, dass ein glückliches Leben im Schatten der Vorgängerin nicht möglich zu sein scheint.


    Zu erst einmal ist es ungewöhnlich, dass der Roman mit dem Ende beginnt. Wir erfahren, dass das Ehepaar de Winter nicht mehr auf Manderley lebt, ja dass dieses nicht mehr existiert. Dass sie die Dämonen der Vergangenheit immer wieder heimsuchen, aber ihr Glück in einem langweiligen Alltag fernab der Heimat gefunden haben. Erst ab Mitte des zweiten Kapitels beginnt der Anfang der Handlung. Auch ungewöhnlich ist es, dass die Erzählerin, unsere Hauptfigur, nie beim Namen genannt, sondern nur als Mrs. Winter bezeichnet wird. Das ist schon etwas ärgerlich, weil es laut Maxim ein sehr außergewöhnlicher Name ist, aber andererseits trägt das zur allgemeinem Mystik des Romans bei. Außergewöhnlich sind auch alle auftretenden Charaktere, jeder ist nach einem klaren Muster aufgebaut: Der reiche Witwer, die junge unsichere Ehefrau, die kaltherzige Haushälterin, der ewige Junggeselle, die sagenumwobene tote Ehefrau….fast schon karikativ, aber das macht auch seinen Reiz aus. Trotzdem geht einem besonders die Erzählerin irgendwann auf die Nerven. Ich bin ja selbst eine sehr introvertierte Person, aber all die einsilbigen Antworten die sie bei Konversationen gibt und diese übertriebene Unsicherheit, haben selbst mich ein bisschen auf die Palme gebracht. Sehr anstrengend zu lesen, auch die vielen inneren Monologe, obwohl diese sehr bildhaft und atmosphärisch geschrieben sind. So etwas mag ich, aber es wurde irgendwann einfach zu viel. Im Gegenzug gab es aber ein paar sehr starke Szenen, z.B. der Monolog von Mrs. Danvers in Rebeccas Zimmer, wo ich echt begeistert war. Ich konnte sie fast vor mir sehen und hören, das war richtig gut geschrieben! Trotz der recht langen, klein gedruckten Kapitel ist das Buch ein wahrer Pageturner, weil man so gespannt auf das Mysterium Rebecca ist. Ich hatte vorher schon vielfach gelesen, dass die Auflösung ganz und gar schockierend sei und hatte dementsprechend große Erwartungen. Ich würde zusammenfassen, dass es drei Enthüllungen gibt. Die erste über die Person Rebecca fand ich interessant und clever, hätte daraufhin aber gerne noch ein bisschen mehr über sie erfahren und warum sie so war. Die zweite über ihren Tod hatte ich schon in Betracht gezogen und kam daher nicht ganz so überraschend. Überraschend fand ich dann aber wieder den Twist der danach kam. Das war nochmal eine schöne Kehrtwende. Das Ende kam mir dann allerdings zu schnell, da war ich richtig enttäuscht. Man erwartet noch eine kleine Aufklärung, warum das was am Ende passiert, passiert ist und wer dafür verantwortlich war. Natürlich hat man eine Ahnung, aber ich mag es lieber, wenn es schwarz auf weiß da steht. Es hilft jedoch ein wenig, wenn man sich direkt im Anschluss die ersten beide Kapitel noch einmal durchliest. 

    Am meisten hat mir an dem Buch gefallen, dass es so spannend war. Und auch, dass es ungewöhnlich war. Es ist kein 0815 Roman, so was liest man nicht oft. Vermutlich mag das auch daran liegen, dass der Roman von 1938 ist, da hat man noch anders geschrieben und die Leser hatten andere Ansprüche. Da ich aber eher selten so alte Romane lese, war ich davon positiv überrascht. Drei Dinge haben mir nicht so gefallen. Die Erzählerin geht einen mit ihrer Art irgendwann einfach nur noch auf die Nerven, die offenen Fragen und das Ende, welches ich zu plötzlich fand. Für mich war es nicht ganz perfekt, aber ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und bin froh das ich es gelesen habe. 

  9. Cover des Buches Sonntags fehlst du am meisten (ISBN: 9783548290201)
    Christine Drews

    Sonntags fehlst du am meisten

     (52)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Caro war das Lieblingskind ihres Vaters, doch durch einen schlimmen Streit ist ein Bruch entstanden und sie haben keinen Kontakt mehr. Nun steht die Goldhochzeit ihrer Eltern bevor. Wird es einen Weg  zu einer Versöhnung geben?

    Ich habe schon einige Bücher der Autorin Christine Drews gelesen, die mich immer überzeugt haben. Daher habe ich auch dieses Buch lesen wollen.

    Caros Vater Karl gehört der Kriegsgeneration an. Diese Generation hat Schreckliches erlebt und musste früh Verantwortung übernehmen. Auch Karl hat für Mutter und Geschwister gesorgt und sich aus dem Nichts etwas aufgebaut. Aber eines hat diese Generation meist nicht, nämlich über das geredet, was sie erlebt haben und dieses „Probleme-nicht-ansprechen“ setzt sich in der nächsten Generation fort.

    Caros Leben verläuft nicht so gradlinig wie sich das der Vater gewünscht hätte. Es hat ihr an nichts gefehlt, der Vater wollte immer nur das Beste für seine Tochter, doch leider war er fast nie da. Caro wollte es allen recht machen und hat sich dabei verloren. Ihr kleiner Sohn hat es auch nicht einfach, denn Caro ertränkt ihre Probleme im Alkohol. Ihre Sucht hat sie inzwischen im Griff und sie scheint wieder Boden unter den Füßen zu haben, wozu ihr Freund Jakob beiträgt. Der Streit mit ihrem Vater belastet sie allerdings.

    Dann begegnet Caro Frau Schneiders und durch ihre Erzählungen versteht Caro plötzlich, wie all das Unausgesprochene zwischen ihrem Vater und ihr steht. Eine Versöhnung erscheint ihr nun möglich.

    Diese Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen und durch die Rückblenden in die Vergangenheit konnten wir Caro und ihren Vater gut kennenlernen und ihr Verhalten nachvollziehen.

    Es ist ein Buch, das berührt und zum Nachdenken anregt.

  10. Cover des Buches Romeo und Julius (ISBN: 9783442159772)
    Julius Kraft

    Romeo und Julius

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Ri_ca

    Ich hatte dieses Buch lange auf meiner Liste und hatte keine Ahnung, dass es sich bei dieser Story um eine wahre Geschichte handelt. Als ich das Buch dann endlich in meinem Regal stehen hatte, dauerte es nicht lange bis ich es durchgelesen hatte.

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    Die Suche nach der großen Liebe in 25 Dates

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    Julius Kraft lässt uns auf sympathische, humorvolle und authentische Weise an seine Suche nach der Liebe teilhaben. Ich fand es erstaunlich wie sympathisch ich ihn auf Anhieb fand! 

    Das Buch ist super geschrieben, lies sich in einem Rutsch durchlesen. 

    Des öfteren musste ich etwas schmunzeln. Hin und wieder litt ich nach der ein oder anderen Enttäuschung aber auch mit Julius mit. Er zeigt uns, dass sich auch Männer nach wahren Liebe sehnen, dass auch Männer unsicher sein können, dass auch Männer sehr wohl weinen können und vor allem dürfen! 

    Da ich selbst keine Erfahrung mit den ganzen Dating Apps habe fand ich die ehrliche und schonungslose Art, wie Julius uns hier auf seine Reise mitnahm, richtig toll. 

    Es braucht sehr viel Mut sein Leben so offen zu legen. Dafür hat er definitiv Respekt verdient!  

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    Ich habe dieses Buch wirklich sehr gerne gelesen und kann es nur weiterempfehlen.

  11. Cover des Buches Das Think Like a Monk-Prinzip (ISBN: 9783499002250)
    Jay Shetty

    Das Think Like a Monk-Prinzip

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Meteorit

    Mönche haben generell etwas positiv geheimnisvolles. Ohne Hab und Gut meditativ umherwandeln und dennoch Ruhe, Glück und Zufriedenheit in sich selbst zu finden, gleicht einer Superkraft, die alltäglichen Personen vielleicht nicht direkt zugänglich ist. Jay Shetty, ehemaliger Mönch und vorher Wirtschaftsstudent in London, versucht in seinem Buch "Think like a Monk" dem Leser näher zu bringen, wie man seinen Geist für Ruhe und Sinn trainieren und eben jene Denkweise der Mönche erlernen kann.

    "I felt the urge to be around people who had the values I wanted, not the things I wanted."

    "More and more, the work I was doing in the corporate world seemed to lack meaning. What was the point if it had no positive impact on anyone?"

    Das englische Buch ist dabei in drei Teile "Let go, Grow und Give" aufgeteilt. In der Einführung erzählt Shetty, wie er selbst zum Mönch wurde und warum. Jay Shettys sonstige Online-Präsenz ist mir ein wenig bekannt, gut, aber haute mich nicht vom Hocker. Das Buch jedoch offenbart so viele Weisheiten, so viel Wissenswertes und Dinge z.B. Atemübungen, die man im Alltag anwenden kann, die das Leben bereichern können. 

    "An elder tells his grandson, Every choice in life is a battle between two wolves inside us. One represents anger, envy, greed, fear, lies, insecurity, and ego. The other represents peace, love, compassion, kindness, humility, and positivity. They are competing for supremacy. Which wolf wins?, the grandson asks. The one you feed, the elder replies." S. 147

    Natürlich schlägt man nicht das Buch zu und denkt plötzlich wie ein Mönch, die Sichtweisen haben mir jedoch extrem viel Mehrwert geliefert. Durchs Leben dankbar und achtsam zu schreiten, komplett im "jetzt" zu sein, anstatt sich über jedes kleine alltägliche Problem zu stressen ist für mich ein sehr erstrebenswerter Zustand.

    "We remember that we never know what someone is going through, so we treat them with the gentleness you would give someone who is in pain, with the generosity you would give someone who is hungry, with the compassion you would give someone who is misunderstood." S. 260

    Allein den Alltag meditativer zu gestalten kann sich als Achtsamkeitsübung erweisen. Dabei die Denkweisen eines Mönchs anzuwenden und in Harmonie mit Umwelt und Menschen zu leben, die Gedanken wie Wolken vorbeiziehen zu lassen und sich in jedem Moment zu fragen, was man aus der aktuellen Situation lernen und wofür man dankbar sein kann sind nur wenige von vielen Tipps des Autors. Final darf man sich in jeder Lage fragen "How would a monk think about this? What would a monk do in this moment?". Zusätzlich zum interessanten Thema auch noch wunderschön geschrieben, ich habe es genossen. 5/5

    "When someone hurts you, it's because they're hurt. Their hurt is simply spilling over. They need help." S. 29

    "Open yourself to the idea that perhaps what happened during this challenging time was actually clearing the way for what you're now celebrating, or made you feel even happier about the experience that came after it. Now take a moment to express gratitude for those challenges and weave them into the story of your life" S. 61


  12. Cover des Buches Elfie – Einfach feenomenal (ISBN: 9783747800249)
    Christina Wolff

    Elfie – Einfach feenomenal

     (55)
    Aktuelle Rezension von: buecherfeelotlot

    Hallo Leute, heute gibt es eine Rezension zu Elfie - Einfach feenomenal

    Fakten:

    Titel: Elfie - Einfach feenomenal

    Autorin: Christina Wolff

    Seitenanzahl: 226

    Preis: 12,99€

    Verlag: Hummelburg

    Klappentext: Das ist jetzt nicht wahr, oder?

    So etwas kann auch nur Elfie passieren. Erst fällt sie im Planetarium plötzlich in Ohnmacht und dann wird sie auf dem Schulklo auch noch unsichtbar. Und das hat einen einfachen Grund: Elfie ist in einen Feuerstrahl geraten. Die Feen des Berliner Feenzirkels sind wenig begeistert, denn Elfie ist nun eine von ihnen, und sie ist die 13. in ihrem Kreis. Wenn das kein Unglück bringt! Trotzdem muss Elfie ab sofort zum Fernunterricht in die alte Eiche im Stadtpark kommen. Noch mehr Schule!? Dabei will Elfie doch eigentlich ganz viel Zeit mit Adriano verbringen, der ihr im Planetarium so nett geholfen hat ...

    Meinung:

    Mir hat dieses buch sehr gut gefallen. Es ist schön geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und auch die Figuren sind mir sehr sympathisch. Das Cover hat mich am Anfang nicht so sehr gefallen da ich dieses Buch aber geschenkt bekommen habe, habe ich es trotzdem gelesen und fand es wirklich mega toll. Trotzdem bin ich mir sicher das ich es mir vom Cover und vomKlappentext damals nicht gekauft hätte. Jetzt finde ich das Cover allerdings sehr schön gestaltet und auch die Bilder im buch am Anfang des Kapitels sind sehr schön. Ich kann dieses buch auf jeden Fall nur weiterempfehlen.

    Fazit:

    Ein wirklich tolles Buch. Absolute Leseempfehlung und verdiente 5 von 5 Sternen.

    LG Lotlot

  13. Cover des Buches Kein Mann für eine Nacht (ISBN: 9783734104046)
    Susan Elizabeth Phillips

    Kein Mann für eine Nacht

     (252)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Wunderschön, glamourös und erfolgreich: die junge Schauspielerin Fleur Savagar schien perfekt. Doch hinter der schillernden Fassade verbarg sich eine verwundete Seele. Jetzt, sechs Jahre nachdem sie plötzlich aus der Öffentlichkeit verschwand, kehrt Fleur nach New York zurück und stellt sich ihren Dämonen: der lieblosen Familie, den intriganten Feinden und vor allem Jake Koranda. Der Mann, der ihr Herz für immer brach. Und der sie auch heute noch in seinen Bann zieht …


    Der schreibstil ist gewöhnt flüssig. Etwas langatmig fand ich es aber trotzdem schöne für zwischendurch. 

  14. Cover des Buches Tag und Nacht und auch im Sommer (ISBN: 9783442737505)
    Frank McCourt

    Tag und Nacht und auch im Sommer

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Lese-katze92
    Mit viel Humor und einer satten Portion Ironie schreibt Frank McCourt in seinem Werk "Tag und Nacht und auch im Sommer" mit seiner gewohnt ehrlichen Art über den mehr oder weniger "harten" Alltag als Lehrer und die dazugehörigen  teils extrem witzigen Situationen zwischen Schüler und Lehrer. Zwar manchmal vielleicht etwas langatmig, dennoch hat es viel Freude gemacht, dieses Buch zu lesen. Man kann es nur empfehlen, da es sich Tag und Nacht und sogar im Sommer gut liest!:)
  15. Cover des Buches Der Weihnachtsbaum, den niemand wollte (ISBN: 9783845836881)
    Yuval Zommer

    Der Weihnachtsbaum, den niemand wollte

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Ostseekind218

    Das Buch "Der Weihnachtsbaum, den niemand wollte" ist ein schönes Bilderbuch, was Kindern zeigt, wie schön Freundschaft und Zusammenhalt ist. 

    Das Buch wird ab 4 Jahren empfohlen. Für mein Kind waren die Textpassagen allerdings zu kurz bzw. die Geschichte zu kurz.

  16. Cover des Buches Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen (ISBN: 9783548061481)
    Mitch Albom

    Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: junia

    Wie kam ich zu diesem Buch?
    Durch Zufall wurde ich auf das Buch bzw. den Autor aufmerksam. Es ist das erste Buch von Mitch Albom, das ich lese. Nachdem dieses hier dann einige Zeit auf dem eBook-Reader vor sich hin schlummerte, habe ich es mir nun endlich mal gegriffen. Ich fand den Klappentext wirklich ansprechend, habe dann aber doch mit dem Lesen gezögert, weil ich dachte, es könnte mir zu religiös sein.

    Wie finde ich Cover und Titel?
    Das Cover ist nicht aufsehenerregend, der Titel passt für mich sehr gut, denn es geht genau um diese fünf Menschen, die Eddie im Himmel begegnen.

    Um was geht’s?
    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen (auch wenn er in einigen Details nicht ganz passt), und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass einiges passiert(e) in Eddies Leben (nach dem Tod). Eddies 83. und zugleich letzter Geburtstag scheint nicht das Ende seiner Geschichte zu sein, denn er trifft im Himmel fünf Menschen aus seinem Leben, die ihn bewusst oder unbewusst verändert und geprägt haben. Ebenso hat er deren Leben verändert, ohne sich dessen bewusst zu sein. Unterbrochen wird die Geschichte immer wieder von Rückblicken in Eddies Vergangenheit, vor allem einige seiner prägenden Geburtstage.

    Wie ist es geschrieben?
    Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Angenehm kurze Kapitel verleiten dazu, eben mal schnell nuuur eins noch zu lesen. Aufmerksame Leser entdecken viele Passagen, über die es sich wirklich nachzudenken lohnt. Hier ein paar Zitate daraus: Alle Eltern fügen ihren Kindern Schaden zu. / Aber der Hass ist ein zweischneidiges Schwert. Das Leid, das wir anderen zufügen, fügen wir uns selbst zu.

    Wer spielt mit?
    Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten.

    Mein Fazit?
    Ich fühlte mich mit dieser kreativen Geschichte wirklich sehr gut unterhalten, somit erhält das Buch von mir 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich lese.

  17. Cover des Buches Jori - Das Schweinchen ohne Ringelschwanz (ISBN: 9783417289039)
    Damaris Schwarzrock

    Jori - Das Schweinchen ohne Ringelschwanz

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Traeumerin109

    Jori ist weit und breit das einzige Schweinchen ohne Ringelschwanz, deshalb ist er sehr traurig. Er wäre so gerne wie die anderen Schweine. Die anderen Tiere auf dem Bauernhof versuchen alles, um ihm zu helfen, sei es mit Lockenwicklern im Schwanz, Ästen oder Klammern. Doch kein selbst gemachter Ringelschwanz will lange halten. Da fällt Jori auf, dass es auch andere Tiere gibt, die nicht so sind wie die meisten ihrer Art und auf einmal fühlt er sich nicht mehr so alleine.

    Die Geschichte ist auf jeden Fall schön und auch die Botschaft dahinter sehr wertvoll für Kinder. Das Ganze dann spielerisch vermittelt durch die Idee, einem Schweinchen, das keinen Ringelschwanz hat, einen zu verpassen. Da kommen auch kleine Kinder gut mit und werden bestimmt die Ideen der anderen Tiere sehr lustig finden. Doch bin ich mir nicht sicher, ob das Buch schon für Kinder ab drei Jahren geeignet ist. Ich würde eher sagen, vielleicht ab vier Jahren. Erstens glaube ich nicht, dass das vorher ein großes Thema ist, eventuell nicht so zu sein wie die anderen oder nicht mit sich zufrieden zu sein, so wie man ist. Und zweitens finde ich die Illustrationen doch sehr unruhig und sie haben zugegebenermaßen auch nicht ganz meinen Geschmack getroffen. Da finde ich normalerweise die Illustrationen bei Kinderbüchern dieses Verlags schöner. Nichtsdestotrotz eine sehr wertvolle Botschaft, die dahinter steckt, vermittelt durch viele lustige Ideen.

  18. Cover des Buches Frei von Angst und Schüchternheit (ISBN: 9783407228536)
  19. Cover des Buches Leben oder gelebt werden (ISBN: 9783778792049)
    Walter Kohl

    Leben oder gelebt werden

     (36)
    Aktuelle Rezension von: halbkreis
    Kein schlechtes Buch, überhaupt nicht, nur hat es mich nicht ganz so angesprochen, wie ich erhofft hatte. Walter Kohl gelingt es ganz gut, die Mischung zwischen Anklage und (Versuch von) Verständnis und die daraus resultierende innere Zerrissenheit zu beschreiben. Dass das Leben als "Sohn vom Kohl" alles andere als leicht war, ist gut nachvollziehbar und entspach auch ziemlich genau den Vorstellungen, die ich hatte. Trotzdem: Irgendwie sind wir nicht so warm geworden, dieses Buch und ich - die vielen introspektiven Passagen wirkten irgendwie teils gezwungen auf mich und gaben dem Buch eine bemüht philosophische Note, die mir nicht so richtig passte. Ich glaube, ich hatte mir außerdem ein stärkeres Gewicht auf die politischen Bezüge gewünscht. Wie gesagt, nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Also: 2 Sterne = okay.(
  20. Cover des Buches Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will (ISBN: 9783423431064)
    Barbara Sher

    Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will

     (41)
    Aktuelle Rezension von: hei_ke82
    Da ich mich momentan beruflich im Umbruch bzw. Neubeginn befinde, habe ich etliche Bücher zu diesem Thema durchgearbeitet ... und Barbara Shers Ratgeber hebt sich für mich deutlich von den anderen ab. Er hat mir über meine Persönlichkeit, Ängste und Widerstände sowie über deren Ursachen die Augen geöffnet. Ich bin mir und meinem (beruflichen) Ziel näher gekommen und habe nun Handwerkszeug, meinen Weg dahin zu beschreiten. Ein motivierendes, gut strukturiertes, praxisnahes und einfühlsames Buch, das ich jedem empfehlen kann, der nicht so recht weiß, was und wohin er will.
  21. Cover des Buches The Playlist. Erotischer Roman (ISBN: 9783955733346)
    Lea Petersen

    The Playlist. Erotischer Roman

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Engel_Manu

    Ich liebe das Buch. Das Cover ist toll und passt super zum Buch. Die Geschichte von Devon und Maxime ist einfach toll. Worum es im Buch geht könnt ihr im Klappentext nachlesen. Beide Charaktere sind einfach toll. Maxime ist auf jeden Fall nicht auf den Mund gefallen. Devon wirkt auf den ersten Blick etwas eingebildet, aber diese Meinung ändert sich im Laufe der Geschichte. Das Buch ist auf jeden Fall heiß. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin ist toll. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. ❤️❤️❤️

  22. Cover des Buches Die Masken der Niedertracht (ISBN: 9783423195263)
    Marie-France Hirigoyen

    Die Masken der Niedertracht

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Steve
    Macht die juristisch schwer nachweisbare seelische Gewalt bewusst. Dabei kann einem bewusst werden, wenn man Opfer eines "perversen Narzissten" geworden ist und einem in Form emotionalem Vampirismus Lebensenergie. Es wird von der Autorin jedoch zuwenig auf Abwehrstrategien eingegangen. Solchen Menschen lieber aus dem Weg zu gehen ist auch so klar.
  23. Cover des Buches So stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl (ISBN: 9783831907069)
    Stefanie Stahl

    So stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Buchsensibel

    Zum Thema Selbstwertgefühl gibt es unzählige Bücher. Aber Stefanie Stahl hat eine ganz besondere Art, bündig, präzise und sachlich die Dinge auf den Punkt zu bringen, was andere Autoren in mehreren Büchern nicht schaffen. Sie bleibt dabei auch nicht an der Oberfläche, sondern geht tief ins Detail.

    So schildert sie die Hintergründe für ein mangelndes Selbstwertgefühl, welches aus unseren frühesten Bindungserfahrungen zu unseren Bezugspersonen in der Kindheit oder aus Erfahrungen mit unserer Umwelt in frühen Jahren resultiert, die in uns dann oft hinderliche Glaubenssätze festigen. Dabei eignen wir uns dann bestimmte Verhaltensmuster oder Coping-Strategien an, nach denen wir immer wieder in Konfliktsituationen agieren, z.B. ob wir uns eher zurückziehen und schweigen oder in eine Verteidigungs- oder Angriffshaltung gehen.

    Als Erwachsene neigen Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl dazu zu denken, dass sie ihren Beziehungen hilflos ausgeliefert sind. Das führt dazu, dass sie unzufrieden in ihren Beziehungen im Berufs- und/oder Privatleben sind, wenn sie ihre Bedürfnisse nicht klar äußern oder Grenzen nicht deutlich setzen bzw. nicht zu sich selbst stehen.

    Nicht immer sind Menschen, die nach außen selbstsicher wirken, dies auch im Inneren –manchmal wird dies mit einer Fassade kompensiert. In Einzelfällen kann das Bewusstsein, dass der Grund für Konflikte im eigenen Minderwertigkeitsgefühl liegt, sogar abhanden kommen.

    Wenn wir jedoch ehrlich mit uns selbst sind, wenn wir uns reflektieren und alte Verhaltens- und Denkmuster erkennen, sind wir als Erwachsene frei, dies wieder zu verändern. Und zwar, indem wir mit uns selbst wertschätzend umgehen: die innere Stimme, Gedanken oder Glaubenssätze, die selbstentwertend oder selbstblockierend sind, auflösen und uns selbst liebevoller begegnen. Und – indem wir lernen, unsere Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und klar zu kommunizieren, unsere Gefühle zu regulieren und zielgerichtet zu handeln.

    Dabei kann es auch hilfreich sein, sich von Menschen, die uns blockieren, zu lösen, und Menschen zu suchen, die uns guttun, uns aufbauen und uns helfen, zu wachsen.

    So bietet Stefanie Stahl einen umfassenden theoretischen Einblick in die Ursachen und Aufrechterhaltung eines mangelnden Selbstwertgefühls, zeigt aber im zweiten Teil des Buchs auch ganz praktisch Lösungswege mit Hilfe von Fallbeispielen auf, wie man aus der vermeintlichen (meist passiven) Opferrolle heraus, wieder ins Handeln und ins Verändern kommt.

    Denn jeder kann sein Selbstwertgefühl (wieder) aufbauen – und somit auch seine Beziehungen verbessern. Denn ein vermindertes Selbstwertgefühl geht meist damit einher, eine weniger gute Beziehung zu sich selbst zu haben, was wiederum Auswirkungen auf das Gelingen eines guten und gesunden Miteinanders hat. Wenn wir beginnen, unsere Rechte und Grenzen wieder aktiv wahrzunehmen und dafür einzustehen und mit uns selbst gut umgehen – dann wird auch das Selbstwertgefühl wieder steigen, genauso wie die Qualität unserer Beziehungen.


    www.buchsensibel.de

  24. Cover des Buches Billy mit den Bambusbeinen (ISBN: 9783747800096)
    Erhard Dietl

    Billy mit den Bambusbeinen

     (32)
    Aktuelle Rezension von: billroxxme

    Neues Kinderbuch vom Autor der Olchis, beliebte Kinderbuchreihe


    Im aktuellen Kinderbuch wird in Reimen Billys Geschichte erzählt. Die Vier-Zeiler sind leicht verständlich. Eine unterhaltsame Geschichte für die Kleinen, illustriert mit fantasievollen Illustrationen. Da gibt es viele liebenswerte kleine Insekten zu entdecken. Kinder verbessern ihre Sprachfähigkeit, durch immer wiederkehrende Reime. Beim wiederholten Vorlesen stellt sich Erfolg ein. Früher war es die "kleine Dickmadam mit der Eisenbahn", heute wird das gleiche Prinzip mit den gerade aktuellen Publikationen angewandt. Das Thema Anderssein wird ganz nebenbei zum Thema.  Ich denke das Insekt Billy ist eine kleine Biene, oder etwa eine kleine Feldwespe, eine gar friedliche Mückenjägerin. Sie fliegt zum ersten Mal aus, wie einst die Biene Maja. Draußen trifft sie auf andere Insekten. Erneut ein sehr phantasievolles Kinderbuch von Erhard Dietl. Wunderbar.

            

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