Bücher mit dem Tag "selbstzweifel"
181 Bücher
- Elizabeth Gilbert
Eat, Pray, Love
(927)Aktuelle Rezension von: BuchBoxBirgitEin Road Movie zum Lesen, heute würde man sagen: ein Travel Vlog zum lesen. Die Autorin ist auf jeden Fall sympathisch, sie macht eine Reise, wie viele von uns sie (in ihren Träumen) unternehmen möchten und lässt uns an ihren Erlebnissen und Gedanken Teil haben. Sie findet sich selbst, und viele neue Freunde. Unterhaltsam
- Tahereh H. Mafi
Unravel Me
(972)Aktuelle Rezension von: annalogMit Band 1 und der dazugehörigen Novelle hatte ich mich schwer getan. Nun ist Juliette bei den Rebellen, erhält neue Freiheiten und lernt sich selbst besser kennen. Es gibt viele vielschichtige Charaktere, die auch entsprechend vielschichtige Gefühle in mir auslösen. So sollte es sein.
Der Schreibstil ist nach wie vor so anders als alles, was ich zuvor gelesen habe. Knappe Sätze. Durchgestrichenes. Dramatik pur. Innere Zerrissenheit. Es ist wirklich richtig gut, wenn man sich daran gewöhnt hat. Mittlerweile möchte ich wirklich gerne wissen, wie es weitergeht.
- Paula Hawkins
Girl on the Train
(1.259)Aktuelle Rezension von: Buch_blumeGirl on the Train von Paula Hawkins hatte für mich ehrlich gesagt massiv viel Potenzial und genau das wurde leider komplett verschenkt. Und ja, ich sage es wie es ist. Man hat eine richtig gute Idee genommen und sie gefühlt einfach in die Mülltonne geworfen. 🙃
Was mich tatsächlich bis zur letzten Seite getragen hat, war einzig und allein der Schreibstil der Autorin. Der ist detailliert, atmosphärisch und wirklich stark. Das Lesen an sich hat Spaß gemacht, weil sie einfach wahnsinnig gut schreiben kann. Dafür gibt es von mir ein klares Wow. ✨
Aber der Rest war eher ernüchternd. Die Spannung war kaum vorhanden. Plot Twists habe ich entweder früh kommen sehen oder sie haben mich einfach komplett kaltgelassen. Teilweise habe ich mich wirklich gelangweilt und mich gefragt, warum manche Szenen so ausgeschlachtet werden mussten. Und die Charaktere sind mir stellenweise einfach nur auf die Nerven gegangen. Ich habe manche Entscheidungen überhaupt nicht nachvollziehen können. 😅
Einige wichtige Themen werden zwar gut aufgegriffen und das möchte ich dem Buch auch lassen. Ich will hier gar nicht spoilern. Aber genau darauf wurde sich dann fast ausschließlich fokussiert, während Spannung und Dynamik komplett auf der Strecke geblieben sind. Das gesamte Drumherum hat sich für mich dadurch einfach verloren angefühlt.
Unterm Strich wird es definitiv kein Lieblingsbuch von mir. Der Schreibstil war das klare Highlight, die Geschichte selbst leider nicht mein Fall. Schade, denn da wäre wirklich so viel mehr drin gewesen. 🤷♀️📖
- Kelly Oram
Cinder & Ella
(1.692)Aktuelle Rezension von: bookxn_belly„Cinder & Ella“ lag zugegebenermaßen ziemlich lange ungelesen in meinem Regal. Das Cover ist, meiner Meinung nach, einfach absolut nichts Besonderes und hat mich zunächst überhaupt nicht gereizt. Umso mehr muss ich jetzt sagen - völlig zu Unrecht!
Schon zu Beginn hat mich das Buch emotional eiskalt erwischt. Das Verhalten von Ellas Vater und seiner neuen Familie hat mir wirklich das Herz gebrochen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es sein muss, in so einer Situation festzustecken, abhängig zu sein und sich gleichzeitig so fehl am Platz zu fühlen. Bereits im ersten Drittel hatte ich mehrfach Tränen in den Augen und spätestens zur Mitte des Buches saß ich wirklich nur noch da und habe geweint.
Die Geschichte hat mich emotional wirklich unglaublich gepackt. Sie ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte, sondern so viel tiefgründiger! Es geht um Verlust, Selbstakzeptanz und darum, seinen Platz im Leben neu zu finden. Ganz nebenbei habe ich für mich auch mal wieder gelernt, wie dankbar man doch jeden Tag dafür sein darf, gesund zu sein und keine Einschränkungen zu haben. Diese Botschaft kam bei mir sehr intensiv an.
Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere. Sie wirkten auf mich nachvollziehbar und vielschichtig, mit echten Schwächen und glaubwürdigen Emotionen. Ich konnte Ellas Gedanken und Gefühle jederzeit verstehen und habe mit ihr gehofft, gelitten und gezweifelt. Auch der Schreibstil war flüssig, emotional und absolut mitreißend.
Das Ende war mir persönlich tatsächlich ein kleines bisschen überladen. Aber nach all den Emotionen auf dem Weg dorthin kann ich mich nun kaum beschweren. Der Rest der Geschichte war einfach zu stark!
Zusammengepasst, ist „Cinder & Ella“ ein Buch, das mich vollkommen abgeholt und tief berührt hat. Eine bewegende, gefühlvolle Geschichte, die weit über eine klassische Liebesgeschichte hinausgeht und definitiv viel mehr Aufmerksamkeit verdient, als das unscheinbare Cover vermuten lässt. Bei mir darf auf jeden Fall in Kürze die Fortsetzung einziehen!
- Kerstin Gier
Die Patin
(980)Aktuelle Rezension von: RamonaFroeseIch fand das Buch absolut toll. Klar ist es an einigen Stellen sehr traurig gerade da wo Mimi ihr Baby verliert und daran die Ehe zu zerbrechen droht.
Dennoch gibt es auch sehr sehr viele lustige Situationen rund um Constanze, Mimik, Anne und Trudi.
Constanze scheint der Dreh und Angelpunkt der Gruppe zu sein was ihr ein eigenes Leben recht schwierig macht und dann sind da ja noch ihre Kinder ihr neuer Freund und seine Tochter Emely.
Ich sag ja das Chaospur in dieser Truppe, aber was das alles gemeinsam hat ist das diese Frauen zusammen halten wie Pech und Schwefel.
- Brittainy C. Cherry
Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch: Special Edition
(489)Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreamsNach dem Beenden des ersten Teils von Shays und Landons Geschichte, war ich doch sehr neugierig und hyped, wie ihre Lovestory weitergehen und enden wird.
Im zweiten Teil ihrer großen Liebesgeschichte gab es mir jedoch zu viel Hin und Her, wodurch ich mich eigentlich immer hin- und hergerissen gefühlt habe, ob mein Wunsch nach einem Happy End für diese Zwei sich auch wirklich erfüllen sollte.
Durch die schweren Päckchen, die beide Protagonisten mit sich herum tragen, wies die Geschichte eine starke, gefühlvolle Seite auf. Diese drückt jedoch auch extrem auf die Stimmung.
Normalerweise habe ich damit keine Probleme, aber hier war es mir too much.
Außerdem habe ich aufgrund dieser Schwere, die Frotzeleien und Sticheleien, sowie die hitzigen Wortgefechte vermisst, die sich Shay und Landon in WIE DIE STILLE VOR DEM FALL lieferten.
Ich hatte zuweilen das Gefühl, hier ganz andere Versionen der Zwei vor mir zu haben, und leider habe ich auch keine wirklich große Entwicklung ihrer Charaktere feststellen können.
Nach dem Beenden der Geschichte fühle ich mich eher etwas ernüchtert.
Ich hatte wohl einfach ganz andere Erwartungen an ihre Liebesgeschichte.
Es war tiefgründig, aber es hat mich einfach nicht so berühren und catchen können, wie die Geschichte von Eleanor und Grey.
Dennoch bin ich aber sehr froh, die Geschichte von Shay und Landon endlich gelesen zu haben!
3,5 Sterne
- Cassandra Clare
Die Legenden der Schattenjäger-Akademie
(253)Aktuelle Rezension von: halo123Als ich das Buch angefangen habe wusste ich nicht genau worum es ging. Nach den ganzen Shadowhunter Büchern dachte ich, dass es sich um mehrere Short Stories handelt von vergangenen Shadowhuntern (was ja auch stimmt) aber von Simons Handlung und seinem Training zum Shadowhunter hatte ich nichts gewusst.
Die Geschichte knüpft an die Ereignisse des letztens City of Bones Buchs an und Simon ist nun wieder ein Mensch und hat seine Erinnerungen verloren.
Wir sehen wie er trainiert und wie seine Beziehungen zu Clary, Jace und Isabelle sich wieder entwickeln.
Simons Handlung hat vor allem Einblicke in die Mentalität von jungen Shadowhunters gegeben die aus privilegierten Familien kommen und die auf alle "anderen" herabblicken.
An einigen Stellen macht das Buch einen wirklich emotional, gerade wenn man die vorherigen Bücher gelesen hat (City of Bones und die Clockwork Reihe). Einfach die Widerkehr von bestimmten Charakteren, neue Geschichten aus ihrem Leben für die in den Reihen einfach kein Platz war und kleine Einblicke in das Leben und die nächsten Stufen von aktuellen Paaren.
Tessa zusammen mit Will und Jem gehören einfach zu meinen Lieblingcharakteren aus dem ganzen Shadowhunters-Universum, darum waren die extra Geschichten und Szenen mit ihnen einfach Goldwert und ich würde einen ganzen weiteren Band mit ihnen lesen.
- Sarina Bowen
The Ivy Years - Bevor wir fallen
(734)Aktuelle Rezension von: blue-jenSeit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Gleich an ihrem ersten Tag trifft sie auf Adam Hartley, der sich beim Eishockey das Bein gebrochen hat und deshalb im behindertengerechten Wohnheim einquartiert wurde - im Zimmer direkt gegenüber. Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Adam ist gutaussehend, lustig und schlau. Aber er hat eine Freundin. Und auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht - für sie beide gibt es keine Chance ...
Ich habe mich sehr auf die Reihe gefreut, da ich vor ewigen Zeiten mal ein Buch der Autorin gelesen hatte, dass mir wirklich gut gefallen hat. Besonders spannend fand ich den Plot, dass es nicht um den super Bad Boy und das schönste Mädchen des Campus ging, sondern die Personen diesmal relativ real wirkten.
Allerdings gefielen mir im Laufe des Buches einige Charaktere nicht mehr so gut, da sehr viele Klischees bedient wurden, z.B. Stacia. Ein reiches verwöhntes und verzogenes Prinzesschen. Auch Adam und corey waren teils etwas schwierig, da Adam manchmal wirkte als habe er gar keine Emotionen und Corey wirkte manchmal etwas zu taff. Auch fand ich manche Szenen im Umgang mit ihrer Behinderung etwas schwierig, da Sie doch recht schnell übergangen wurden. Vorallem Adams Idee an seinem Geburtstag ging für mich gar nicht.... das war absolut unnötig.
Dafür gefielen mit aber Dana und Daniel prima.
Ansonsten war es drumherum eine recht klassisches Campusliebesgeschichte.
Der Schreibstil war super, sodass ich das Buch alles in allem gerne gelesen habe und mich auch auf die Folgebände freue.
Daher 3,5 Sterne
- Ruth Ware
Woman in Cabin 10
(503)Aktuelle Rezension von: wordsbylarajRuth Ware liefert mit „Woman in Cabin 10“ einen klassischen Thriller ab, der für mich leider nur im soliden Mittelfeld landet. Das Setting auf der luxuriösen „Aurora Borealis“ ist zwar gut eingefangen und die Isolation auf dem offenen Meer bietet eigentlich die perfekte Vorlage für Gänsehaut, aber bei mir kam das beklemmende Gefühl leider nie richtig an.
Ein großer Kritikpunkt war für mich die Protagonistin Lo. Es war gar nicht mal ihr problematischer Lebensstil, der mich gestört hat, sondern die Tatsache, dass sie mir anfangs einfach unfassbar unsympathisch war. Es fiel mir dadurch wahnsinnig schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen oder wirklich mit ihr mitzufiebern. Wenn man die Hauptfigur eher anstrengend findet, leidet leider auch der Spannungsbogen.
Was das Buch für mich jedoch deutlich aufgewertet hat, waren die genialen Einschübe zwischen den Kapiteln. Die E-Mails von Judah oder die Polizeiberichte waren atmosphärisch top und haben eine spannende Vorahnung erzeugt, dass Lo das Schiff vielleicht nicht lebend verlassen wird. Das hat mich definitiv bei der Stange gehalten!
Die Auflösung hingegen war für mich eher „meh“. Der Twist war nur semi-gut und vor allem die Wandlung der Komplizin zur Retterin ging mir am Ende viel zu schnell und wirkte fast schon überhastet. Da hätten ein paar Seiten mehr zur Entwicklung der Dynamik gutgetan.
Fazit: Ein handwerklich solider Thriller, der durch seine interessanten Erzählformate (E-Mails/Berichte) punktet, dem es aber an wirklich hohen Stakes und einer sympathischen Identifikationsfigur fehlt. Kann man gut zwischendurch lesen, ist aber kein absolutes Muss.
- Daphne Unruh
Himmelstiefe
(386)Aktuelle Rezension von: grinsekatze_schnorriVor ein paar Jahren bin ich zufällig auf dieses Buch gestoßen. Ich habe die komplette Reihe mehrfach gelesen.
Es ist eine Fantasy Reihe, die mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen hat.
Der Schreibstil von Daphne Unruh ist sehr angenehm, es war von Anfang interessant.
Die Protagonistin Kira ist authentisch und es hat Spaß gemacht ihren Weg zu begleiten.
Es ist ganz toll geschrieben und die Magischen Elementkräfte sind toll. Es ist eine meiner Lieblingsreihen
Ich empfehle dieses Buch nicht nur Jugendlichen, sondern auch allen Fantasy Liebhabern, die es lieben in die Welt einer Magischen Akademie einzutauchen, wie auch unsere Protagonistin Kira, die im Grunde auch abtauchte....
- Jasmin Schreiber
Marianengraben
(445)Aktuelle Rezension von: _seitenreise_Nach einem tragischen Unfall verliert Paula ihren kleinen Bruder Tim – den wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Die Trauer zieht ihr komplett den Boden unter den Füßen weg und stürzt sie in eine tiefe Depression.
Als sie auf dem Friedhof zufällig dem schrulligen Helmut begegnet, beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise, die Paula langsam zurück ins Leben führt – und beide mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Ich hatte nach zwei Seiten schon Tränen in den Augen. Dieses Buch berührt sofort und ohne Umwege – und ich hatte schnell das Gefühl, dass es eine sehr intensive Leseerfahrung werden würde.
Die Geschichte wird aus Paulas Sicht erzählt, als würde sie direkt mit ihrem verstorbenen Bruder sprechen. Dadurch wirkt alles unglaublich persönlich und nah.
Trotz des schweren Themas gibt es immer wieder überraschend humorvolle Momente – vor allem in den Dialogen zwischen Paula und Helmut, dem etwas schrulligen älteren Mann, den sie auf dem Friedhof kennenlernt. Diese Gespräche sorgen dafür, dass man zwischendurch auch lachen oder zumindest schmunzeln darf.
Genau das macht dieses Buch so besonders: Man darf lachen und gleichzeitig weinen. Es transportiert all die widersprüchlichen Emotionen, die Trauer mit sich bringt, unglaublich ehrlich. Und es zeigt, dass all diese Gefühle nebeneinander existieren dürfen.
Immer wenn die Geschichte droht, zu überwältigend traurig zu werden, kommt ein kleiner Moment der Leichtigkeit. Dadurch bleibt das Buch zwar intensiv, aber nie hoffnungslos.
„Marianengraben“ wirkt unglaublich echt und ehrlich. Jeder, der schon einmal Trauer erlebt hat, weiß, wie schwer dieses Gefühl in Worte zu fassen ist. Dieses Buch schafft genau das.
Ich habe lange nicht mehr so geweint beim Lesen. Trotzdem lässt einen die Geschichte nicht deprimiert zurück, sondern mit Zuversicht. Mit dem Gefühl, dass das Leben weitergeht – irgendwie, irgendwann.
Ein wahnsinnig intensives Buch.
- J. Lynn
Stay with Me
(577)Aktuelle Rezension von: Maura99"Weißt du, was ich noch sehe? Eine körperliche Erinnerung daran, wie verdammt stark du bist, Calla. Wie verdammt tapfer. Das sehe ich, wenn ich deinen Rücken anschaue. Eine Karte davon, wie tapfer du bist. Eine Karte deiner Stärken und deines Mutes." - S.394 Jax
Calla und Jax haben wirklich ein Päckchen zu tragen und sie machen es erhobenes Hauptes.
Calla boxt sich durch. Aber sie ist auch unsicher, fürsorglich und loyal. Und so viel wie sie durch hat, kann ich nur ihre Stärke bewundern.
Jax ist der in sich ruhender Typ. Er ist loyal, liebevoll und sehr hilfsbereit. Ein offener, süßer Typ, der manchmal auch verdammt herrisch sein kann.
Eine Geschichte voller Witz und verdammt süßen aber auch sehr brenzligen Situationen.
Es waren auch frühere Paare wieder dabei wie Cam und Avery, Jase und Teresa und so tolle weitere Charaktere wie Clyde, Nick, Reece und Roxy. Ich liebe diesen Found family vibe und diesen Beschützerinstinkt und die Funken zwischen Calla und Jax.
Es war emotional und witzig und es hat sehr viel Spaß gemacht.
- Laetitia Colombani
Das Haus der Frauen
(417)Aktuelle Rezension von: reading_squirrel4.5 Sterne
Diese Erzählung von Laetitia Colombani geht direkt unter die Haut und zielsicher ans Herz. Mir gefällt besonders gut, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt und wir so auch zwei Protagonistinnen begleiten. Die Kapitel sind angenehm kurz und man wechselt in regelmässigen Abständen die Perspektive.Colombanis Schreibstil hat mich (noch) nicht ganz überzeugt, er erscheint mir etwas schwerfällig - deswegen auch 4.5 statt 5 Sterne für mich.
Dieses Buch lässt einen oberflächlich an den ergreifenden Schicksalen unterschiedlichster Frauen teilhaben. Wie tiefgreifend die einzelnen Wunden sind, lässt sich erst bei genauerem Hinschauen erkennen. Gleichzeitig wird einem bewusst, dass es manchmal nur eines einzelnen Menschen bedarf, der wirklich und wahrhaftig zuhört und was man als Gemeinschaft alles erreichen kann.
Diese Geschichte hätte für mich persönlich gerne noch über 100-200 Seiten weitererzählt werden dürfen.
~ glücklich sind die mit den Rissen im Leben, denn sie lassen das Licht herein ~
Zitat von Yvan Audouard, ziemlich am Ende des Buches; lasst das einmal wirken 🫶🏻
- Ali Hazelwood
Deep End – Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe
(290)Aktuelle Rezension von: libriamoooreIch hatte große Hoffnungen in Deep End, vor allem weil das Buch auf meiner 26 für 2026 Liste stand. Leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht packen. Sie war für mich stellenweise extrem langatmig und sogar langweilig. Mit den Charakteren bin ich nie wirklich warm geworden und der Spice wirkte oft unpassend oder übertrieben.
Ohne meinen Buddyread hätte ich das Buch wahrscheinlich abgebrochen. Später bin ich sogar auf das Hörbuch umgestiegen, weil ich sonst nicht durchgehalten hätte. Positiv waren für mich die kurzen Kapitel und die sehr guten Sprecher. Trotzdem bleibt am Ende: Deep End war leider nichts für mich.
- Ivy Leagh
Where Summer Stays (Festival-Serie 1)
(155)Aktuelle Rezension von: LesenmachtgluecklichDer Auftakt der Festival-Reihe ist gelungen, aber auch heftig. Bei einer Festival-Reihe erwartet man meiner Meinung nach eine lockere und lustige Atmosphäre, doch das ist bei diesem Buch nicht der Fall und man sollte auf jeden Fall – wie empfohlenen – die Triggerwarnung lesen und in sich hineinhorchen, ob man diesen Themen begegnen kann und möchte.
Obwohl die beiden Hauptprotagonisten sich auf einem ausgelassenen Festival kennenlernen, haben beide eine Vergangenheit, die sie nicht nur stark belastet hat, sondern noch immer in ihrem Leben beeinträchtigt.
Während Charlie versucht auf dem Festival und später gegen ihre Angstattacken zu kämpfen und sie zu überwinden, scheint sich Levy in sein Schicksal ergeben zu haben. Da aus beiden Perspektiven geschrieben ist, bekommt der Leser einen guten Eindruck in das Gefühlsleben der beiden Personen. Insbesondere bei Charlie kann man gut beobachten, wie die Menschen im eigenen Umfeld die Gefühle beeinflussen und das gut gemeint nicht immer gut gemacht ist. Für Außenstehende ist es jedoch nicht immer leicht, zu verstehen, was in den betroffenen Personen vor sich geht und was sie gerade brauchen. Dieses Buch kann für einige Dinge die Augen öffnen, insbesondere, dass jeder Mensch anders ist und mit seinen Problemen anders umgehen muss.
Obwohl ich eine seichte Liebesromanze erwartet habe, wurde ich durch die rasante Achterbahn der Gefühle nicht enttäuscht und bin gespannt, wie es weitergeht.
- Rainer Maria Rilke
Briefe an einen jungen Dichter
(86)Aktuelle Rezension von: bookswithjackiNicht nur Rilkes Gedichte sind lesenswert, sondern auch seine Briefe. Zehn Briefe an einen jungen Dichter, die nicht nur auf poetische Weise über das Schreiben erzählen, sondern auch Weisheiten über das Leben vermitteln - nicht wie ein Ratgeber, sondern wirklich schön und harmonisch eingefügt in seinen Briefen. Man kann sie immer wieder lesen, so als wären sie an den Leser selbst adressiert. Darf im Rilke-Jahr 2025 auf keinen Fall fehlen!
- Sarina Bowen
The Ivy Years - Solange wir schweigen
(291)Aktuelle Rezension von: blue-jenMichael Graham ist geschockt, als er erfährt, dass das neueste Mitglied des Eishockeyteams ausgerechnet John Rikker ist - der Einzige, der Michaels größtes Geheimnis kennt. Michael weiß augenblicklich, dass für ihn alles auf dem Spiel steht, was er sich am Harkness College aufgebaut hat. Denn auch nach all den Jahren kann Johns Lächeln allein seine Welt aus den Angeln heben.
Die Geschichte beginnt ohne großen Vorlauf, man ist direkt im Geschehen und es dreht sich wieder um ein Mitglied aus dem Eishockeyteam. Sehr schön ist, das man die Protas aus den anderen Büchern an der ein oder anderen Stelle wiedertrifft. Da fühlt man sich quasi als würde man nach Hause kommen.
Der aufbau gefiel mir sehr gut, man lernt Graham und Rikker immer besser kennen und kann ihre Gefühle und Handlungen immer besser nachvollziehen. Beide sind tolle charaktere, die jedoch nicht hichgelobt sind odern realistisch dargestellt sind, sodass man sich hier viel besser hineinversetzten kann. Leider hat das Buch auch ein zwei traurige Aspekte. In der heutigen Zeit sollte keiner solche Ängste und Zweifel haben wegen eines Coming- Outs. Die Autorin beleuchtet alle Seiten sehr gut. Das macht das Buch sehr gut lesbar.
Für mich der bisher beste Teil der Reihe
- David Lagercrantz
Verschwörung
(283)Aktuelle Rezension von: Olaf_RaackDie Trilogie von Stieg Larsson um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist habe ich verschlungen. Lagercrantz ist nicht Larsson, aber das stand auch nicht zu erwarten. Dennoch konnte ich auch dieses Buch kaum aus der Hand legen. Es ist vielleicht weniger düster, weniger bedrohlich, weniger emotional, aber es besticht durch eine hervorragende Stilistik und eine klasse zusammengefügte Story. Und es ist dem Autor aus meiner Sicht gelungen, die wichtigen Charaktereigenschaften der Protagonisten von Larsson zu übernehmen und gekonnt fortzuführen.
Für mich war es auf jeden Fall ein spannendes Wiedersehen mit Salander und Blomkvist, die eine Affäre aufdecken, die sich von der russischen Mafia bis zur NSA in den USA erstreckt und die grandiose Rückkehr Millenniums an die investigativ-journalistische Spitze einläutet.
Wer keinen Larsson erwartet, wird hier sicher nicht enttäuscht. Ich zumindest freue mich darauf, den nächsten Band zu lesen. - Anya Omah
Nebelschimmer
(306)Aktuelle Rezension von: JaquelineMIn Band1 hat man ja schon ein wenig was über Calla und ihren Freund Jasper erfahren können.
Eigentlich waren sie das perfekte Traumpaar wo jeder neidisch werden kann.
Und hier bekommen sie ihre eigene Geschichte und ich war mehrmals nur gespannt drauf weil der Klappentext einen sehr neugierig gemacht hat.
Ich will gar nicht sooo viel verraten was passiert, was ich auch besonders toll an dem Buch finde, dass man erst im Verlauf des Buches mit Calla und Jasper zusammen erfährt, was genau zu der Trennung geführt hat.
Mir haben außerdem diese Rückblenden der beiden ganz gut gefallen und auch wie sie immer wieder miteinander kommuniziert haben wenn's Probleme gegeben hat anstatt ein toxisches verhalten an den Tag zu legen 🥰
Das Buch muss man einfach nur lesen 😍
Auch bei Band2 bereue ich es wirklich dass es zu lange auf meinem Sub gelegen hat.
5/5✨
- T Cooper und Allison Glock-Cooper
Changers - Kim
(62)Aktuelle Rezension von: SillivLeider ist es zu lange her, dass ich noch Details aus Band 2 kenne, deshalb war ich nicht ganz drin, aber spannender Schluss, so dass ich jetzt keinen Fehler mache und gleich Band 4 lese. Aber es wurde sehr viel hinterfragt und philosophiert, etwas zu viel Geschwafel.
Kim lernt selbstbewusst zu sein. Wohnt bei den RaChas und merkt, was Haushalt bedeutet, dass war ganz gut so.
- Kira Mohn
The Sky in your Eyes
(451)Aktuelle Rezension von: SchaninLeider habe ich ganz andere Erwartungen an dieses Buch gehabt. Welche Frau hatte nicht schon mit Selbstzweifeln bezüglich ihres Äußeren oder ihres Gewichts zu tun? Ich habe mich auf eine gefühlvolle Geschichte mit ein wenig Romantik und Gesellschaftskritik, die zum nachdenken anregt, gefreut. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen, doch die Geschichte war leider sehr enttäuschend für mich, aus folgenden Gründen (Achtung, kann Spoiler enthalten!):
-Die Hauptprotagonistin Elin war sehr anstrengend und wälzte sich permanent in Selbstmitleid. Sie erwähnt ständig, dass sie schlank sein will - aber außer Jammern tut sie (fast) nichts dafür...? Sie hat die Ernährung umgestellt - was sehr gut ist - aber es wird nicht erwähnt, dass sie noch etwas tut, um dieses Ziel zu erreichen, sich z. B. sportlich betätigt ... Es kommt mir auch so vor, als seien ihre beste Freundin und Jon nur dafür da, dass sie ihr Leid klagen kann. Ihre beste Freundin wird auch nur dann angerufen, wenn Elin mal wieder Probleme und Selbstzweifel hat. Nach Neuigkeiten der Freundin wird eher beiläufig gefragt und auch nicht großartig darauf eingegangen.
Außerdem fand ich einige Stellen auch sehr übertrieben... Dass Elins Exfreund sie beispielsweise auf einmal im Laufe der Beziehung auf sehr gemeine Weise beleidigt. Hä? Er hat sie doch mit diesem Gewicht kennengelernt. Für mich war diese Entwicklung absolut nicht greifbar. Ich glaube, Rückblenden aus der Beziehung mit konkreten Beispielen wären hilfreich für den Leser gewesen ... Und nicht einfach nur Sätze, die Daniel Elin an den Kopf geworfen hat. Es ist irgendwie unglaubwürdig, dass sich Elin das alles gefallen lassen hat... Sie kann mit ihrem 24 Jahren ein kritisches Gespräch mit ihren zwei Chefs führen (was sich glaube viele in den Alter nicht trauen würden), aber schafft es nicht, ihren eigenen Freund Grenzen zu setzen? Außerdem kritisiert sie ständig, dass Leute sie oberflächlich nach ihrem Äußeren bewerten, aber erwähnt 100 mal im Buch, wie attraktiv Jon doch ist und wie gut er doch aussieht? Passt irgendwie nicht zusammen.
Eine weitere Absurdität war für mich, dass Elin eine Wohnung zugesagt bekommen hat, obwohl sie angekündigt hat, dass sie bald arbeitslos sein wird. Hä, welcher Vermieter macht das bitte?
Ich habe schon einige Romane gelesen, die in Island oder Skandinavien spielen, die einen gedanklich an diese wundervollen Orte verreisen lassen. Dieser Roman hat das leider nicht geschafft und hätte an jedem anderen, beliebigen Ort spielen können. Außerdem gibt es im Buch ein paar kleinere Logikfehler. Zum Beispiel, dass Jon abends für das Abendessen einkauft und eine Flasche Wein mitbringt. In Island kann man aber Wein nur ausschließlich in Vínbúðin Läden kaufen, die schon früh schließen...
- Bianca Iosivoni
Der letzte erste Song
(315)Aktuelle Rezension von: SanapaMit Abstand das beste Buch der ganzen Reihe!
Auf diese Geschichte habe ich mich schon lange am meisten gefreut – und sie hat meine Erwartungen absolut übertroffen. Ich fand sie von allen Teilen am spannendsten.
Besonders schön fand ich, dass es diesmal nicht dieses typische „Man sieht jemanden und sofort ist es Liebe auf den ersten Blick“ gab. So war es hier ganz und gar nicht. Beide Figuren waren in einer Beziehung, wodurch der Fokus anfangs auf ganz anderen Themen lag – und genau das hat die Geschichte so interessant gemacht. - Ildikó von Kürthy
Es wird Zeit
(167)Aktuelle Rezension von: Da_Maris"Morgen kann kommen" war der erste Roman, daen ich von Ildikó von Kürthy gelesen habe. Da er mir so gut gefallen hat, habe ich mich im Anschluss für "Es wird Zeit" entscheiden. Leider wurde ich hier etwas enttäuscht. Die Protagonistin Judith ist die ganze Geschichte über ziemlich unzufrieden mit sich selbst und ihrem Leben. Sie hinterfragt dauernd alle ihre Entscheidungen und redet in einem abfälligen Ton über sich selbst. Das ist nicht nur anstrengend, sondern mit der Zeit auch für die Leserin deprimierend. Da die Geschichte von ihrem Ich erzählt wird, prägt dieser schnippische Erzählstil leider die ganze Geschichte. (Beispielsweise: "Ich mache mich gerade und spanne meinen wenigen verbliebenen Bauchmuskeln an. [...] Schon der Name ist wie ein Schlag ins Gesicht für eine Frau mit Orangenhaut an den Oberarmen" (S.280f.) Die Entwicklung der Freundschaft von Judith und Anne hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt hatte die Geschichte für meinen Geschmack aber zu viele Geheimnisse und Intrigen und erinnerte mich stellenweise an GZSZ. Mit der Figur des Erdal konnte ich mich in diesem Buch auch gar nicht anfreunden. Er wirkte einfach nur lächerlich und unrealistisch auf mich. Das Buch ist allerdings sehr schön gestaltet mit Bildern von Peter Pichler und Kapitelüberschriften in Form von Zitaten aus dem Kapitel. Auch Titel passt sehr gut zum Buch und spiegelt sich gut in der Geschichte wider.
- Stephen King
Dead Zone – Das Attentat
(385)Aktuelle Rezension von: KayuriJohn Smith hat als Kind einen Unfall. Nun kann er zwischendurch Sachen vorher erahnen oder sehen. Jahre später, als sich weder er noch seine Eltern an den Unfall erinnern schlägt das Schicksal zu. Nach einem Jahre andauernden Koma wacht er auf und sieht plötzlich zu vieles voraus.
Die Geschichte ist hierbei wirklich gut geschrieben. Dennoch hatte sie einige Längen die irgendwie wenn ich das Ende betrachte nicht so recht gut gelungen sind. Die Szenen in denen die Geschichte wirklich voran getrieben wurde waren gut und einnehmend gestaltet.
Die Charaktere gefallen mir nicht zu 100%. Dennoch kann ich beispielsweise die Beweggründe von Johnny verstehen. Auch die Art wie die Geschichte zwischen verschiedenen Ereignissen springt war gut, da man so die anderen Charaktere besser verstand bzw. Die Geschichte die sich daraus ergab nachvollziehen konnte.























