Bücher mit dem Tag "serienkrimi"

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916 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.230)
    Aktuelle Rezension von: Chrilia

    „Die Chemie des Todes“ ist der erste Teil der David Hunter Reihe und gleichzeitig auch das erste Buch, dass ich von Simon Beckett gelesen habe. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Er ist sehr detailreich, vor allem, wenn es um die Beschreibung von Leichen und Tatort geht, aber auch sehr spannend. Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt, dies sind die Perspektive von David Hunter, den potentiellen Opfern und die Täterperspektive. Bei der Perspektive von David Hunter gefällt mir vor allem gut, dass einige Ereignisse wie aus einem Tagebuch berichtet werden, als würde er das erlebte gerade aufschreiben oder rekapitulieren. David Hunter als Charakter gefällt mir sehr gut. Nach einem einschneidenen Erlebnis in seiner Vergangenheit, hängt er seinen früheren Beruf an den Nagel und wird Arzt in einem kleinen Dorf.  Gut in der Story gefällt mir auch, dass hier die Ermittlungen aus Sicht eines Rechtsmediziners beschrieben werden und nicht die Polizei in diesem Sinne im Fokus steht. Hier gibt es einige detaillierte Beschreibungen der Toten, die nicht jedermanns Sache sein müssen. Ich fand die Arbeit von David Hunter aber sehr spannend, vor allem woran er die Tote identifizieren konnte. Aber auch das Drumherum gefiel mir sehr gut. Der Autor beschreibt hier sehr gut, wie die Mentalität einer Ortschaft sich verändert, wenn ein Mörder unter ihnen zugange ist und somit das Misstrauen der Leute geweckt wird. Alles in allem ist das Buch ein sehr spannender Auftakt einer Reihe, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen möchte.

  2. Cover des Buches Der Federmann (ISBN: 9783442478828)
    Max Bentow

    Der Federmann

     (723)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Nun widme ich mich also endlich mal wieder einer Reihe und zwar ist die Wahl auf die Nils-Trojan Reihe von Max Bentow gefallen! Den ersten Teil "Der Federmann" habe ich innerhalb kürzester Zeit beendet und tatsächlich bin ich etwas zwiegespalten, was die Geschichte betrifft.

    Ich habe eine Weile gebraucht, um ins Buch zu kommen. Das lag aber nicht am Schreibstil, denn dieser ist solide und flüssig gehalten, sondern eher an anderen Aspekten.

    Allen voran ist mir ehrlicherweise die detaillierte Stadtbeschreibung mit jeder Menge Straßennamen und etlichen Orten Berlins auf den Keks gegangen. Weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen. 

    Das Cover hat mich zudem im Nachhinein irgendwie verwirrt zurückgelassen. Es sieht richtig ansprechend aus und ist gut gelungen, doch wieso zeigt man hier ein Rotkehlchen, wenn es im Buch selbst doch um eine ganz andere Vogelart geht?!

    Mit dem Ermittler konnte ich ebenfalls noch nicht ganz warm werden, vielleicht ergibt sich da aber noch etwas in den Folgebänden. Aktuell jedenfalls erscheint er mir noch zu farblos und klischeehaft. Auch seine abenteuerliche Kombinationsgabe hat mich etwas stutzig gemacht.

    Den Fall, von dem dieses Buch handelt, fand ich hingegen äußerst interessant. Schade war nur, dass ich das Motiv des Täters nicht erfahren habe, darauf war ich die ganze Zeit doch sehr neugierig.

    Die Story folgt der klassischen Struktur eines Thrillers, beinhaltet jedoch einige unglaubwürdige Zufälle und wirklich kuriose Action-Szenen á la Superman. Auch die Auflösung hat mich nicht umgehauen, da muss ich schlichtweg ehrlich sein.

    Mir hat irgendwie das Mitdenken und Mitfiebern gefehlt, ich liebe es schlicht und einfach wenn mich ein Buch fordert.

    Nichtsdestotrotz ist dieser Thriller auf jeden Fall lesbar und sorgt für ein nettes Leseerlebnis. Natürlich gibt es da Platz nach oben, das heißt aber nicht, dass das Buch schlecht ist. Für mich eine Story, die etwas zu simpel gestrickt aber ganz okay war. Mal sehen, was mich bei den nächsten Bänden noch so erwartet, ich habe ja noch ein paar Teile vor mir.

  3. Cover des Buches Die Puppenmacherin (ISBN: 9783442480036)
    Max Bentow

    Die Puppenmacherin

     (461)
    Aktuelle Rezension von: Bärbel_Zimmer

    Auch der 2. Teil hat mich wieder in seinen Bann gezogen, sodass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Nils Trojan hat es diesmal wieder mit einem Serienkiller zu tun, der auf bestialische Weise seine Opfer tötet. Ich möchte nicht näher auf die Geschichte eingehen, denn sonst würde ich die Spannung nehmen.


    Das Cover passt gut zum Buch. Der Schreibstil ist wieder flüssig und die einzelnen Kapitel gehen nahtlos ineinander über. Die Protagonisten sowie die Umgebungen werden detailliert beschrieben. Auch das Zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz.


    Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783471360149)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Schnick

    Ich habe nicht viele Rezensionen über Richard Osmans „Der Donnerstagsmordclub“ gelesen. Die wenigen Kritiken, die ich gelesen habe, waren aber durchweg positiv. Im Nachhinein ist es ein schade, dass – zumindest in den von mir gelesenen Kritiken – der Fokus letztlich auf dem Humor des Buches lag. Das ließ meine Erwartungshaltung an den Roman steigen und leider auch in die falsche Richtung driften.

    Richtig ist: „Der Donnerstagsmordclub“ ist kein bierernster Kriminalroman. Er ist aber auch kein Schenkelklopfer und eben auch keine Kriminalkomödie. Er ist eher ein heiterer Kriminalroman, sofern diese Bezeichnung Sinn ergibt. Ich habe allerdings die deutsche Übersetzung gelesen. Vielleicht ist das englische Original amüsanter. 

    Mir hat tatsächlich der leichte Ton gefallen, der sich fast durch das gesamte Buch zieht. Die Morde selbst geschehen eher nebenbei, werden von Osman nicht ausgeschlachtet. Wer es gerne blutig mag, kommt hier definitiv nicht auf seine Kosten. 

    „Der Donnerstagsmordclub“ ist ein angenehm altmodischer Krimi. Er hätte genauso gut von seinen Protagonist*innen geschrieben worden sein können. (Tatsächlich bestehen Teile des Buches aus Joyces „Tagebucheinträgen“.) Das Tempo ist aber heutigen Lesegewohnheiten angepasst. Ständig scheint etwas zu passieren, ohne dass das Gefühl von Hast aufkommt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und abgesehen von wenigen Ausnahmen allesamt sympathisch. 

    Mir hat es viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Osman hat zum Glück nicht den Fehler vieler schlechterer Autor*innen gemacht, jedes Kapital zwanghaft mit einem Cliffhanger zu versehen, um Spannung vorzutäuschen. Er verlässt sich vielmehr auf seine Geschichte, seine Charaktere und den bzw. die Mordfälle. Diese Vorgehensweise zahlt sich aus, weil sich auch die Leser*innen so auf die Geschichte etc. konzentrieren können, ohne ständig von schlecht platzierten Pseudo-Cliffhangern, mies ausgearbeiteten Charakteren und einer insgesamt langweiligen Auflösung ärgern lassen zu müssen.

    Um es kurz zu machen: „Der Donnerstagsmordclub“ ist nicht ganz so witzig wie ich vorher angenommen hatte. Empfehlenswert ist das Buch trotzdem, denn es ist unterhaltsam, angenehm geschrieben, weist gut ausgearbeitete Charaktere auf und ist in sich schlüssig. Und endlich habe ich mal wieder einen Krimi gelesen, bei dem ich nicht schon nach der Hälfte des Buches wusste, wer der Mörder oder die Mörderin ist. Herrlich!

  5. Cover des Buches Belladonna (ISBN: 9783442379064)
    Karin Slaughter

    Belladonna

     (1.614)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Für mich ist es nicht das erste Buch von Karin Slaughter und auch dieses Buch konnte mich überzeugen!
    Sara Linton, Gerichtsmedizinerin und Kinderärztin, macht sich zusammen mit ihrem Ex-Mann Jeffrey Tolliver, dem Detective der Stadt, auf die Suche nach einem grausamen Mörder, der in der Kleinstadt junge Frauen umbringt.
    Sein Opfer ist Sybil Adams, die Schwester eines Detectives. Besonders perfide: Sein Opfer war blind.

    Der Schreibstil hat mir hier auch sehr gut gefallen, ich konnte der Geschichte sehr gut folgen und es gab einen roten Faden. Das Buch ist so spannend, dass man es gar nicht aus der Hand legen möchte.

  6. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.209)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Seit Ewigkeiten steht die Trilogie in meinem Regal. Ich kann mich noch an den Hype damals erinnern. Daran das es als schlimm, grausam und unvorstellbar galt. Ich hab mich irgendwie nie getraut die Filme zu schauen.

    Jetzt hab ich mich aber getraut den ersten Band zu lesen. Und muss gleich vorweg nehmen, so schlimm ist es gar nicht. Allerdings halt aus heutiger Sicht. Vor 17 Jahren allerdings sah das halt doch etwas anders aus. Da waren wir noch nicht so abgebrüht wie heute. Hacken war da noch was neues, eher unbekanntes. 

    Aber kommen wir zum Buch. Der Schreibstil liest sich super flüssig. Die Hauptprotagonisten Mikael und Lisbeth werden dem Leser langsam näher gebracht, was Spannung aufbaut und so immer wieder neue, kleine Details über sie zutage kommen.

    Ich war anfangs etwas überfordert von den ganzen Personen, der Vanger-Clan ist halt relativ groß. Aber das lässt nach der Zeit nach, denn es kommen ja immer weniger in den Fokus. Es ist spannend, abwechslungsreich durch die beiden sehr unterschiedlichen Protagonisten. Es entsetzt durchaus durch die Gewalt, die Unberechenbarkeit, die Skrupellosigkeit. Trägt sozusagen das schlimmste des Menschen vor.

    Ich habs verschlungen und bin gespannt worin die beiden in Band 2 ermitteln.

  7. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4) (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4)

     (1.805)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Und wieder ein sehr spannender Band dieser Reihe! 

    Ich fand die Krimihandlung sehr vielschichtig, durchdacht und einfach sehr spannend. Man fragt sich als Leser, was damals geschehen ist, wer involviert war, warum es geschehen ist... 

    Damals wurden zwei Mädchen ermordet, der Täter verhaftet. Nun ist er wieder zurück aus dem Gefängnis, und wieder verschwindet ein Mädchen... 

    Sehr gut hat mir auch hier wieder gefallen, dass wir auch von den beiden ermittelnden Polizisten viel Privates erfahren. Es ist ja bereits der vierte Band, daher habe ich das Gefühl, die Kommissare schon recht gut zu kennen. 

    Es waren spannende und unterhaltsame Lesestunden, und nun bin ich gespannt auf die Fortsetzung! 

  8. Cover des Buches Das Kind in mir will achtsam morden (ISBN: 9783453424449)
    Karsten Dusse

    Das Kind in mir will achtsam morden

     (193)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Der schräge Lebensratgeber geht weiter und in die nächste Instanz, die Kindheit mitsamt ihren Verletzungen. Dummerweise ist das innere Gschropp des manchmal mordenden Anwalts genauso mordlustig wie er. 

    An den Vorgänger reicht die Genialität des Buches nicht ganz heran, trotzdem gibt es wieder Ratschläge in Live-Umsetzung. 

    Die Scheinheiligkeit des Protagonisten, der einerseits die Gedankenlosigkeit der anderen gegenüber Umweltschutz und Globalisierung anprangert, selbst allerdings depperte Alukapseln statt Kaffee einschmeißt (um 75,-/Kilo), regelmäßig zu McDonalds geht (ev. Sponsor) bzw. ging und empört reagiert, wenn andere seinem Kind wahrheitsgemäß sagen, die inhaltlich wertlosen Fruchtquetschies seien ein ökologisches Problem, ging mir schon auf die Nerven.

    An der Orthographie habe ich nur zwei Dinge zu bemängeln: »wegen mir« heißt korrekt noch immer »meinetwegen« und Parfüm ist ein schwachsinniges Wort, das ich immer als Fehler sehen werde. Restaurant wird ja auch nicht zum Restarö..

  9. Cover des Buches Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8) (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)

     (602)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ein Wohnungen, in der Nähe von Ruppertshain, steht in Flammen. Schnell werden Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Sander zum Schauplatz gerufen, zunächst wird Brandstiftung ausgegangen, es wird aber schnell klar, dass es sich hier um Mord handelt. In den Überresten des ausgebrannten Wagens wird eine Leiche gefunden, bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.
    Kurze Zeit später wird eine ältere Dame in einem Hospiz grausam umgebracht. Pia und Oliver verfolgen eine Spur zurück, die fast 40 Jahre in die Vergangenheit führt, in Olivers Kindheit...

    Ich hatte erst etwas Sorge, dass mir der Krimi zu langatmig ist. Das war aber nicht so! Das Buch war spannend und sehr mitreißend, ich habe regelrecht mit gefiebert und war selbst die ganze Zeit am rätseln, wer der Mörder ist.

  10. Cover des Buches Glaube Liebe Tod (Ein Martin-Bauer-Krimi 1) (ISBN: 9783548288918)
    Peter Gallert

    Glaube Liebe Tod (Ein Martin-Bauer-Krimi 1)

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Knipsi

    Ein ansprechendes Cover. Ein Mann steht auf einer Brücke. Durch das Gegenlicht sieht man ihn nur als Silhouette. Eine alte Metallbrücke sorgt für ein beklemmendes Gefühl. Mehrmals wird diese Brücke im Buch vorkommen. Auch nach dem Lesen weiß man nicht, wer die Person auf dem Cover sein soll, es wird mehrere Möglichkeiten der Interpretation geben. Der Titel ist kurz und prägnant. Die drei Wörter hallen lange nach. Schön ist der geprägte Druck. Dieser lässt das Taschenbuch gut in der Hand liegen.

    Schnell wird der Protagonist eingeführt. Die Anfangsszene ist überraschend und  überwältigte mich als Leser. Der Polizei-Seelsorger Martin Bauer ist ein toller Charakter. Und er handelt, wenn auch nicht so, wie man es sich vorstellt. Oft legt er sein Schicksal aggressiv in Gottes Hände. Der Tod eines Polizisten lässt ihn nicht los, zumal er ihn kurz vorher vom Suizid abhalten konnte. Die Verzweiflung in dessen zurückgelassener Familie ist greifbar. Besonders die des Teenagersohnes geht einem nahe. Er hat dadurch den vagen Halt der Familie verloren.

    Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Bauer ist als Seelsorger bei der Polizei nicht beliebt und aufgrund seiner Vorgehensweise kann man seine Vorgesetzten teils verstehen. Die ihn begleitende Polizei-Kollegin hat einen schweren Stand, da hier die Karriere auf dem Spiel steht. Die eigene Familie macht ebenfalls Probleme. Die Beziehung kriselt, da die Tochter zu einem G-7-Gipfel unterwegs ist und ihm seine Frau diesbezüglich Vorwürfe macht. Die Hinterbliebenen des toten Polizisten wollen auch schnell vergessen und lehnen seine Hilfe ab oder entziehen sich dieser.

    Die Kapitel sind kurz. Die Handlung wird dadurch schnell und abwechslungsreich. Das ist den Erzählsträngen auch angemessen. Der Zeitdruck lastet auf Bauer. Er wird überall gebraucht und kann doch nicht alles richten. Die Sprache ist dem Genre entsprechend, Milieu- und Jugendsprache inklusive. Die Orte sind gut beschrieben. Ich konnte mich immer dort wiederfinden.

    Das Ruhrgebiet ist dem Untergang preisgegeben. Die Bewohner am Scheideweg. Der Tod trifft einen Teenager in seinen Grundfesten. Bauer versucht, was in seiner Macht steht, um ihm zu helfen. Dabei tritt er so manchem auf die Füße und stößt einigen vor den Kopf. Er selbst ist immer im Zwiespalt und muss auf seinen Glauben vertrauen.

    Ein tolles Buch. Es gehört wahrlich in die „Edition Kopfkino“.

  11. Cover des Buches Zorn - Wie sie töten (ISBN: 9783596198610)
    Stephan Ludwig

    Zorn - Wie sie töten

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Das Leben von Hauptkommissar Claudius Zorn ist nicht mehr das, was es vorher war. Seit sein Kollege Schröder gekündigt hat, hadert er mit seinem Polizistendasein. Was kann er nur tun, um Schröder wieder an Bord zu holen? Da ist es nicht gerade hilfreich, dass sich die Fälle auf seinem Tisch nur so stapeln. Ein Selbstmord, eine mutmasslich gescheiterte Entführung, ein Herzinfarkt im Park. Was weder Zorn noch Schröder ahnen, alles hängt mit einem Täter zusammen und er hat sie auch schon im Visier.

    In diesem vierten Fall für das Ermittlerduo Zorn und Schröder geht es wieder persönlich zu. Der Fall an sich war spannend und actionreich, so dass keine Langweile aufkommt. Mir gefällt es nach wie vor sehr gut, dass die Entwicklung beider Protagonisten aus den vorgängigen Bänden auch weitergezogen wurde. Zorn, wie auch Schröder werden reifer und das färbt sich auch auf ihre tiefgehende Freundschaft ab. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall, da am Ende dieses Buches eine tolle Vorlage eingebaut wurde, die wiederum viel Humorpotential hat.

    Mein Fazit: Wo Zorn drin ist, bekommt man auch Zorn. Der Fall und  besonders die Figurenentwicklungen waren sehr spannend. Ich freue mich auf mehr. 5 Sterne.

  12. Cover des Buches Die Frauen, die er kannte (ISBN: 9783499256714)
    Michael Hjorth

    Die Frauen, die er kannte

     (428)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Der egozentrische Egomane Sebastian Bergman wird zu einem Fall eines Serienmörders zugezogen, der scheinbar wahllos Frauen ermordet. Aber das 4. Opfer kennt Sebastian. Es ist eine von vielen Frauen, mit denen der sexsüchtige Psychologe geschlafen hat. Mit Dieser erst kürzlich. Dann wird ihm klar, wie persönlich der Fall ist, denn die Opfer sind alles Frauen, die er „kannte“. Ein Katz und Maus Spiel mit einem Serienmörder im Hochsicherheitsgefängnis beginnt, das immer gefährlicher wird und immer persönlicher, denn Sebastians Gegenspieler wurde damals dank ihm gefasst und ist nicht weniger brilliant als er selbst.

    Erneut wird das Buch von den persönlichen Befindlichkeiten, Neurosen und Gedanken der Protagonisten, zu denen diesmal auch der Serienmörder selbst zählt, bestimmt. Geschickt wird das Persönliche hier zu einem verwobenen, komplizierten Kriminalfall mit teils recht vorhersehbaren Abläufen. Das Besondere ist, dass diese Vorhersehbarkeit der Spannung keinerlei Abbruch beschert. Den Autoren gelingt ein kontinuierlicher Spannungsaufbau, der sich nur zu Beginn etwas zu sehr hinzieht, in dem es zu lange nur um die krankhaften Psychosen Bergmans geht. Nach dieser Einführung wird das Buch von Seite zu Seite fesselnder und spielt mit den (Un)Tiefen des menschlichen Geistes. Im Gegensatz zu Teil 1 kann der Leser an einigen Stellen fast Sympathie für den unmöglichen Protagonisten aufbauen und wird viel tiefer in das Geschehen eingebunden. Gerade gegen Ende des Buches lässt das Geschehen den Leser nicht mehr los.  

    Mein Fazit: Ein wesentlich spannenderes Buch als Teil 1, das nur um etwas zu langen Auftakt schwächelt, der von den persönlichen Problemen des Protagonisten zu sehr dominiert ist. Ab dem Moment, wo dies in die laufenden Ermittlungen eingebunden wird, steigt die Spannung kontinuierlich. Dieser Krimi lebt allerdings genau wie sein Vorgänger von den psychischen Details und weniger von  schneller Ermittlung oder gar Action. Für alle Krimifans, die damit etwas anfangen können, eine klare Leseempfehlung.


  13. Cover des Buches Vergiss mein nicht (ISBN: 9783442379071)
    Karin Slaughter

    Vergiss mein nicht

     (1.720)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Der zweite Band hat mir sogar noch besser gefallen als der Erste. Um nicht zu viel zu spoilern, fasse ich mich nur kurz. In dem Buch geht es um menschliche Abgründe und eine leider sehr reale Thematik. Ich musste hier als Leserin öfter mal schlucken, da es nicht so leicht zu lesen war.

  14. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499268298)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.529)
    Aktuelle Rezension von: Chrilia

    In seinem dritten Fall ist der forensische Anthropologe David Hunter zu Besuch auf der berühmten Body Farm in Knoxville, Tennessee. Eine stark verweste Leiche in den Smoky Mountains bringt ihn auf die Spur eines skrupellosen Killers, der keine Gnade kennt. Super spannend. Klasse!

  15. Cover des Buches Das Mädchen, das verstummte (ISBN: 9783499266621)
    Michael Hjorth

    Das Mädchen, das verstummte

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Vier Tote, davon zwei Kinder, faustgroße Einschusslöcher – diesmal startet das Buch direkt mit einem Mord an einer Familie und sämtliche Handlung bleibt näher am Fall. Die Reichsmordkommission ermittelt, erstmals ohne Ursula und tritt auf der Stelle. Erst als sie herausfinden, dass es eine Zeugin gibt, haben sie eine erste richtige Spur.

    Sebastian muss diesmal sein Können als Psychologe voll einbringen und versagt natürlich auf privater Ebene gänzlich, obwohl er gute Arbeit leistet. Die Situation rund um Vanja und ihre Familie schwelt weiter ungelöst, während in diesem Buch Billy zunehmend weiter in den Fokus rückt, und das nicht unbedingt positiv.

    Der Ansatz der Autoren mit Einblick in die schwedische Politik war gut gelöst. Ein Bergbauunternehmen, dass eine Mine ausbeuten will, benötigt dafür fünf Grundstücke und nur vier Eigentümer sind bereit zu verkaufen. Dabei gibt es viele Wege, die zum Ziel führen und skrupellos muss nicht illegal sein.

    Mein Fazit: Ein sehr facettenreicher Teil der Reihe, der mich wesentlich mehr als sein Vorgänger überzeugen konnte und trotz über 600 Seiten nie langweilig wurde. nun hoffe ich natürlich, dass der nächste Teil ebenso weitermacht.

  16. Cover des Buches Dreh dich nicht um (ISBN: 9783442382682)
    Karin Slaughter

    Dreh dich nicht um

     (1.105)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Sara ist zusammen mit ihrer hochschwangeren Schwester unterwegs, als sie einen Anruf bekommt, dass man eine Leiche gefunden hat und man dringend ihre Hilfe benötigt. Sara macht sich zusammen mit ihrer Schwester auf dem Weg zum Tatort, dort angekommen lässt Sara ihre Schwester im Auto warten, während sie den Toten untersucht. Auf dem ersten Blick sieht es nach Selbstmord aus, doch Sara hat ihre Zweifel.
    Als sie sich wieder zum Auto begibt, fehlt jede Spur von ihrer Schwester. Zusammen mit der Polizei durchkämmen sie die Umgebung und finden ihre Schwester niedergestochen und in Lebensgefahr wieder, vom Täter fehlt jede Spur.

    Auch dieser Teil hat mir sehr gut gefallen, meiner Meinung nach sollten die vorherigen Bänder gelesen werden, bevor man mit diesem Buch startet. Ich fand es stellenweise etwas langatmig und ich bin kein Fan von langen Kapiteln, das ist aber mein persönlicher Geschmack.

  17. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.554)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Zweiter Teil der Reihe und vergleichsweise extrem schwach zum ersten Band. Wir erfahren hier einiges mehr über Lisbeth, was durchaus interessant ist. Das Thema Mädchenhandel ist hart, wird aber nur angerissen. Und irgendwie zog es sich streckenweise in die Länge. Zudem gibt es dieses Mal einen wirklich, wirklich extrem unsympathischen Charakter. Kennt ihr das, wenn euch ein Charakter so extrem triggert, dass ihr Puls bekommt, wenn er im Buch den Mund aufmacht? Hans Faste war so ein Charakter für mich. Diese Voreingenommenheit von dem Polizisten hat mich zur Weißglut getrieben. Was aber sehr gut zum Thema passt, also alles richtig gemacht Herr Larsson! Das Ende kommt etwas abrupt, und irgendwie hängt man doch sehr in der Luft. Der Fall an sich abgeschlossen, aber die Nachbearbeitung, die im ersten Teil seeehr lang war, fehlt hier nun vollständig. Vermutlich der Stoff für Band 3. Allgemein konnte es mich nicht ganz überzeugen. 

  18. Cover des Buches Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2) (ISBN: 9783548290355)
    Peter Gallert

    Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2)

     (129)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Der evangelische Polizeipfarrer Martin Bauer hatte sich etwas zu stark in die Polizeiarbeit eingemischt, mit Folgen (siehe Band 1). Jetzt will er den Ball flach halten, vor allem auch wegen seiner schwangeren Frau. Sein katholischer Amtskollege Monsignore Vaals entlastet ihn. Also ist auch Vaals derjenige, der gerufen wird, als ein Polizist mit Platzangst zu kämpfen hat, unter Tage bei einem frischen Leichenfund. Doch der Seelsorger bekommt beim Anblick der Leiche einen Herzinfarkt, und Bauer springt ein. Doch wessen hält sich Vaals für schuldig? Was war für fünfzehn Jahren, wer ist Josef Hartwig?  

    Bauer ermittelt in Vaals Vergangenheit. Gleichzeit kümmert sich Verena Dohr, die Leiterin des KK11, um die gefundene Leiche, die mit Honig übergossen war, nackt bis auf eine Socke, post mortem mit Schnitten versehen. Sie hat eigentlich gerade genug eigene Probleme, seit sie ihren koksenden Lebensgefährten Elmar in eine Suchtklinik genötigt hat, dazu ist nicht jeder Mitarbeiter auf ihrer Seite.

    Die Spuren führen fünfzehn Jahre zurück, zu einem Jungen, dessen Mutter verschwand, und zu einer Frau, die ins Wasser gegangen war. Gibt es hier Zusammenhänge?

    Och neee – schon wieder ein Buch, in dem ein mysteriöser und finsterer „ER“ die Chance erhält, seine Sicht der Dinge dem Leser nahezubringen. Mag ich nicht, ist mir zu gewollt und zu sehr Modeerscheinung. Dafür gefällt mir, wie es dem Autoren-Duo gelingt, mich auf einige falsche Fährten zu führen. Ich war völlig in der falschen Richtung unterwegs, und dazu gibt es ja noch eine weiter – Mist, das würde jetzt ein Spoiler. So einfach ist es nämlich nicht. Ich hatte mich immer gefragt, wie man das zu Zweit mit der Abstimmung beim Schreiben hinbekommt; hier hatte ich das Gefühl, die Sicht von Bauer bzw. Verena Dohr habe vermutlich jeweils ein Autor bearbeitet – so sehr empfand ich die Wechsel als von einer sehr eigenen Stimme gekennzeichnet. Was ich gar nicht mochte: einen Spruch in einem „Dohr-Kapitel“: „Dohr war weder getauft noch einem Kommunions- oder Konfirmationslehrer zur Indoktrination überlassen worden.“ Indoktrination? Wann hat das begonnen, dass sich über das Christentum so extrem herablassend und herabwürdigend geäußert wird in Büchern – und, vor allem in einem Buch mit einem Pfarrer als einer von zwei Hauptpersonen irgendwie widersinning. Und: ja, ich bin Christin. Ich mag so etwas aber über keine Religion, außer über Extremismus jeglicher Art.

    Dazu ist dieses ein weitere Buch mit einem einleitenden Kapitel, das arg viel verrät… ich hoffe fast, sowas schreiben die, die auch die Klappentexte verbrechen, so sinnlos sind beide (dann bleibt's bei meinem Feindbild und ich muss nicht auf die Autoren böse sein). Bitte, liebe Verlage, stoppt diese Macke. Top war, wie das verwoben ist, und sehr sehr spannend, mit mir hier zu viel „völlig gestört“. Insgesamt werde ich trotzdem Teil 3 lesen und dann entscheiden, ob ich bei der Reihe bleibe oder nicht. Im Moment mag ich die Reihe um Brandt und Erbay lieber.

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Gallert/Glaube-Liebe-Tod-1400894951-w/rezension/1462411319/


    Im Moment gefällt mir eine andere Reihe der Autoren besser: 

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Gallert/Kopfjagd-1237812193-w/rezension/2617609487/

  19. Cover des Buches Rehragout-Rendezvous (ISBN: 9783423262736)
    Rita Falk

    Rehragout-Rendezvous

     (96)
    Aktuelle Rezension von: deidree

    Die ersten Bücher habe ich wirklich gerne gelesen. Dieses lag jetzt schon länger und ich weiß nicht, ob ich mir noch einen Band besorgen würde. 

    Der Schreibstiel von Rita Falk ist gewohnt leicht zu lesen. Der Soft-Krimi fliegt nur so dahin. Dennoch lässt für mich „Rehragout-Rendezvous“ wenigstens ein bisschen Spannung fehlen. Ja, es geht natürlich wieder um die Familie Eberhofer und ihre Problemchen. Daneben, oder dazwischen, soll auch noch so etwas wie ein Krimi passieren. Irgendwie hat mich die Geschichte dieses Mal nicht abgeholt. 

    Grundsätzlich mag ich Figuren und Witz der Reihe schon, ich finde aber, dieses Buch kann man gut lesen wenn man sich einfach die Zeit vertreiben will. Mir hat die Authentizität der Figuren gefehlt, manche Handlung war nicht nachvollziehbar und eher gefühlskalt. 

    Das Cover hat seinen typischen Wiedererkennungswert der Reihe. Das finde ich passend. 

    Als Empfehlung würde ich dieses Mal sagen, man kann es schnell lesen, wenn man die Reihe nicht unterbrechen will. 

  20. Cover des Buches Ostfriesenblut (ISBN: 9783596513017)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Ann-Kathrin Klaasen hat es dieses Mal mit einem außergewöhnlichen Mörder zu tun. Denn er wählt sie bewusst aus, indem er ihr die Leiche einer alten Dame vor die Haustür legt.

    Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm, in dem er den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und was ist seine Verbindung zu Ann-Kathrin Klaasen? Warum kriegt sie eine Leiche von ihm an die Türschwelle geliefert? Wie viele andere Morde hat er begangen? Und wie nah ist er der Hauptkommissarin tatsächlich?


    Dies ist der zweite Fall für Ann-Kathrin Klaasen und damit auch der zweite Krimi aus der Reihe der Ostfriesen-Krimis.


    Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist eher etwas einfacher, aber dadurch nicht schlecht, sondern macht das ganze sogar einfacher zugänglich. Auch verzichtet er auf übermäßige blutrünstige Beschreibungen.


    Besonders schön an diesen Krimis finde ich jedes Mal, dass man nicht nur die Sicht der Ermittler sieht, sondern eben auch die Sicht des Täters und eventuell sogar die der Opfer, ohne dabei zu viel zu verraten und dem ganzen die Spannung zu nehmen.


    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es geht um persönliches, um alte Wunden und Ungerechtigkeiten. Um einen Menschen, der ganz offensichtlich Probleme hat, und eben um seine Psyche.
     Es ist einfach die einzelnen Schritte der Ermittler nachzuvollziehen, zu verstehen ohne dass man sich zurückgelassen fühlte. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie das Gefühl, den Ermittlern weit voraus zu sein und viel mehr zu wissen als Ann-Kathrin und ihr Team. Es gab immer die Möglichkeit mitzufiebern und eben mit zu raten, welche Spuren und Wege sich als richtig, und welche nur als Irrfahrten erweisen würden.


    Im Gegensatz zum letzten Buch hatte ich hier weniger das Gefühl, dass Ann-Kathrins Privatleben, so gebeutelt es auch sein mag, die eigentliche Handlung erschlägt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass dieses Mal eben diese Haupthandlung sehr eng mit dem Privatleben der Hauptkommissarin verknüpft zu sein scheint, daher ist vieles viel weniger störend als im Buch davor. Daher hatte ich auch das Gefühl, dass unsere Hauptermittlerin den anderen etwas weniger die Show stiehlt als noch im ersten Band. Sie haben etwas mehr Chancen auch mal etwas zu glänzen. Trotzdem dominiert, verständlicherweise, Ann-Kathrin Klaasen das Buch.


    Wie immer sehr gut gelungen ist auch dieses Mal der Nordsee-Flair. Hier fühlt man sich ins schöne Ostfriesland versetzt und bekommt ein kleines bisschen Sehnsucht.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung zum ersten Band, einiges scheint etwas besser zu passen als noch im letzten Ostfriesenkrimi.


    Für mich also eine Empfehlung für Krimisfans und solche die das schöne Ostfriesland vermissen und lieben. Ich gebe mit gutem Gewissen 4/5 Sternen.

  21. Cover des Buches Goldstein (ISBN: 9783462043235)
    Volker Kutscher

    Goldstein

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Vivi_pcl

    Was gibt es besseres als einen historischen Krimi im Berlin der 1930er Jahre, wenn der verregnete Herbst bereits an die Fenster und Türen klopft? Volker Kutscher konnte auch mit dem dritten Band der Gereon-Rath-Reihe wieder überzeugen, auch wenn ich anfangs dem Kriminalroman eher skeptisch gegenüber stand. Die Spannung setzte für mich dieses Mal recht spät ein, was meine Leselust leider ein wenig gemindert hat. Dieses Problem hat Volker Kutscher mit der letzten Hälfte jedoch wieder gelöst. Neben Kommissar Rath‘s Sicht bekommt man dieses Mal auch einen kleinen Einblick in das Leben von Gereon‘s Noch-immer-nicht-Verlobten Charly, die ohne wenn und aber definitiv meine Lieblingsfigur ist (und zudem auch die bessere Ermittlerin). Leider war mir schon recht schnell bekannt, wer der Drahtzieher hinter den Geschehnissen war und wie der Gangster Abraham Goldstein in den Fall verwickelt schien. Nichtsdestotrotz habe ich mich gern wieder ins Berlin der 1930er entführen lassen, ein paar geschichtliche Happen aufgeschnappt und der Berliner Polizei gern beim Lösen der Kriminalfälle über die Schulter geschaut.

  22. Cover des Buches Zorn - Wo kein Licht (ISBN: 9783596196364)
    Stephan Ludwig

    Zorn - Wo kein Licht

     (179)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Ein Mann springt im Morgengrauen von einer Brücke und erschießt sich im Fall. Ein anderer verschwindet, ein dritter überlebt eine Massenkarambolage und ist seither auf der Flucht. Auf dem Ball der Polizeigewerkschaft kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall.

    Zorn ist heillos überfordert, denn er muss die Ermittlungen zunächst in allen Fällen allein führen. Sein Kollege Schröder liegt vorübergehend mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus – auch er saß in einem der Unfallwagen bei dem Massenzusammenstoß. Zorn kann sein Pech nicht fassen und weiß genau, dass er ohne Schröders ermittlerischen Scharfsinn keine heiße Spur haben wird.

    Die Ermittlungen drohen jeden Moment aus dem Ruder zu laufen, da geht eine anonyme Nachricht ein: Alle Fälle hängen auf perfide Weise zusammen. Und Zorn hat bald eine Vermutung, wer hinter all dem stecken könnte, doch weder Schröder noch Staatsanwältin Frieda Borck glauben ihm. Ein fataler Fehler, wie sich bald herausstellen soll …

    Der Fall ist spannend und durch die Einbeziehung der Charaktere stellenweise sogar ziemlich dramatisch. Erstaunlich fand ich, was für düstere Etappen Schröders Leben hat, da hoffe ich noch auf eine zufriedenstellende nähere Erläuterung bzw. Klärung in den kommenden Bänden.

    Die Personenentwicklung von Schröder hat mir hier äußerst gut gefallen. Auch der Zwiespalt der Staatsanwältin Borck kam in diesem Band sehr gut rüber. Der ein, der andere Nervenzusammenbruch von Claudius Zorn, wurde hier gekonnt amüsant dargestellt.

  23. Cover des Buches Die Menschen, die es nicht verdienen (ISBN: 9783499271083)
    Michael Hjorth

    Die Menschen, die es nicht verdienen

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Ein Serienmörder tötet Sternchen und Möchtegernpromis, weil sie in seinen Augen zu dumm sind, da sie wenig bis kein Allgemeinwissen haben und somit keine vernünftige Vorbildfunktion geben. Dabei ist er den Ermittlern weit voraus und erst Sebastian Bergmann erkennt worum es geht. Immer mehr entsteht ein ganz persönliches Katz und Maus Spiel zwischen dem Killer und dem Psychologen, aber der Einsatz ist hoch. Auch privat geht es im Team hoch her, von Ruhe und Miteinander sind sie weiter entfernt denn je.

    Dieser Teil der Reihe beginnt spannend und bleibt durchweg temporeich und fesselnd. Das Autorenduo greift ein sehr interessantes Thema mit der Frage nach Bildung und Vorbildfunktion von sogenannten Promis in unserer heutigen Gesellschaft auf und zeigt auch die daraus entstehende kontroverse Diskussion. Ja selbst ein Mörder erlangt plötzlich zweifelhafte Berühmtheit.
    Auch nicht zu kurz kommt natürlich das persönliche Spiel der Gefühle, Irrungen und Wirrungen der Teammitglieder. Und auch genau Dieses sorgt dementsprechend wieder für einen fulminanten Cliffhänger.

    Mein Fazit: In meinen Augen der bisher beste Teil der Reihe. Sowohl der Fall selbst, als auch das Persönliche sind durchweg fesselnd und die inhaltlich aufgeworfenen Fragestellungen sehr gut umgesetzt. Wer sich mit dem 1. oder 2. Teil der Reihe schwer getan haben sollte, dem sei gesagt, es lohnt sich weiterzulesen. Es wird von Buch zu Buch immer besser. 

  24. Cover des Buches Gottlos (ISBN: 9783734102110)
    Karin Slaughter

    Gottlos

     (1.060)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Jeffrey und Sara stolpern während eines Spazierganges über ein Rohr, das aus der Erde ragt. Sara merkt beim Sturz auf den Boden, das unter ihr ein Hohlraum ist. Schnell wir beiden klar, dass hier irgendwas nicht stimmt und sie fangen an zu graben und machen eine grausige Entdeckung. Eine junge Frau, die scheinbar erstickt ist, liegt unter der Erde, in einem selbstgemachten Sarg.

    Auch dieses Buch von Karin Slaughter konnte ich nicht aus der Hand legen. Schon nach den ersten paar Seiten, war es so spannend, dass ich mit dem Lesen nicht aufhören konnte. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen, der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. 

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