Bücher mit dem Tag "serienkrimi"

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401 Bücher

  1. Cover des Buches Die ewigen Toten (ISBN: 9783499000959)
    Simon Beckett

    Die ewigen Toten

    (530)
    Aktuelle Rezension von: manoman

    Mir hat dieser Band wieder besser gefallen als der vorherige, von dem ich etwas enttäuscht war.


    Dieses Mal spielt die Handlung in einem ehemaligen, verlassenen Krankenhaus in London. Dort werden an unterschiedlichen Stellen insgesamt 4 Leichen gefunden, bei denen es teilweise nach Folter aussieht. Bei der Suche nach dem Mörder und der identifizierung der Leichen scheint die Polizei kaum voranzukommen. Darum hetzt ein Anwalt die Öffentlichkeit auf die Polizei und kritisiert deren wenig überzeugende Ermittlungsarbeit und Kommunikation. Gleichzeitig macht der Abrissunternehmer Druck, der endlich das verlassene Krankenhaus vernichten will. 

    Dann gibt es noch eine ältere Dame, die Hunter einige Male besucht. Schnell gerät deren bettlägeriger Sohn ins Visier der Polizei.

    Und zuletzt erscheint wieder Grace auf dem Radar, die Hunter in einem vorherigen Band fast umgebracht hat.

    Die Story gefällt mir ganz gut. Zwischendurch passiert leider relativ wenig, weil die Polizei kapitellang nach weiteren Leichen sucht. Bei dem Einsatz des Leichenspürhunds glaube ich, dass das nicht ganz korrekt geschildert wird. Ich mache selbst mit unserem Hund gerade eine Ausbildung zum Trümmersuchhund. Dabei sucht der Hund zwar lebende Menschen, dennoch müssen Grundsätze beachtet werden, die vermutlich auch für Leichenhunde gelten. Zum einen gibt es bei Trümmersuchhunden den Grundsatz "von unten nach oben". Das heißt, man fängt im Keller an zu suchen und arbeitet sich nach oben durch. In dem Buch ist es aber genau umgekehrt, da wird oben angefangen, obwohl das Gebäude ja teilweise schon eingestürzt ist, folglich handelt es sich um ein Trümmergelände. Außerdem kommt es mir so vor, als würde der Leichenhund den ganzen Tag tagelang in dem Gebäude zum Einsatz kommen. Beckett schreibt sogar, dass der Hund schon gar keine Lust mehr hat auf seine Belohnung, den Tennisball. Kein Wunder, das ist Schwerstarbeit und kein Hund würde so lange durchhalten. Ich wünschte, Beckett hätte hier etwas gründlicher recherchiert. Zuletzt vermisse ich Rettungshunde bei der Suche nach der verschütteten Kommissarin. Nicht nur aufgrund ihrer Schwangerschaft ist es wichtig, sie so schnell wie möglich aus den Trümmern zu bergen. In der Realität würden hier sofort Rettungshunde angefordert werden, weil die einfach viel schneller und effektiver suchen. In dem Buch hört man erstaunlicherweise metertiefes Klopfen der Verschütteten. Nun ja.

    Abgesehen davon fand ich manche Handlungen nicht schlüssig. Warum besucht Hunter mehrere Male die ältere Dame, obwohl sie so barsch ist? Warum hilft Hunter dem unsympathischen und überforderten Taphonomen und leistet noch nicht mal Widerrede, wenn dieser die Realität verdreht und ihn schlecht dastehen lässt? Warum sagt Hunter einem umstrittenen Treffen mit dem Anwalt zu und wartet nicht den Abschluss der Ermittlungen ab? Warum vereinbart Hunter einen Termin in seiner Wohnung mit einem aufdringlichen Journalisten, den er nicht kennt und dessen Ambitionen er nicht kennt?


    Entschädigt wird man mit einem überraschenden Ende. Ich hätte es toll gefunden, wenn sich die Spannung nicht im Schlussteil potenziert, sondern auch in den Hauptteil eingeflossen wäre. 

  2. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783548066530)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)

    (509)
    Aktuelle Rezension von: Dana_Greve

    In einer idyllischen Seniorenresidenz trifft sich jeden Donnerstag eine ungewöhnliche Gruppe aus vier hochbetagten Hobby-Ermittlern. Sie durchforsten alte ungeklärte Kriminalfälle. Als in ihrer unmittelbaren Umgebung plötzlich tatsächlich ein Mord geschieht, wird aus der theoretischen Spielerei bitterer Ernst.

    Das ist der Auftakt zu einer Reihe rund um vier Senioren und ihren Donnerstagsmordclub. 

    "Der Donnerstagsmordclub" ist ein äußerst charmant erzählter Auftakt zu der beliebten Krimireihe rund um vier pfiffige Senioren, die ihre Donnerstage damit verbringen, ungelöste Mordfälle zu durchleuchten. Richard Osman gelingt es, eine warmherzige, humorvolle und zugleich überraschend spannende Erzählung zu schaffen, die sich wirklich vom klassischen Krimi abhebt.

    Die vier Protagonisten Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron sind liebevoll gezeichnet und überzeugen durch Witz, Eigenheiten und eine Mischung aus Lebenserfahrung und Sturheit, die sie zu einem unschlagbaren Team macht. Besonders gelungen ist der Ton des Romans. Er ist leichtfüßig, pointiert, aber nie zu albern. Die Handlung vermischt kleinere Rätsel, Hinweise und persönliche Geschichten, sodass man als Leser sowohl mitfiebert als auch schmunzelt. Besonders gut gefallen hat mir, dass Osman seine Figuren nie ins Lächerliche zieht und ihnen gegenüber sehr viel Respekt zeigt. Bisher sind Joyce und Ron meine Lieblingssenioren, Elizabeth empfinde ich als schwierig.

    Die Krimihandlung ist nicht übermäßig düster, aber ausreichend komplex. Wer einen Thriller voller Tempo erwartet, wird weniger abgeholt. Wer jedoch britischen Humor, schrullige und sympathische Figuren und gemütliche Whodunit-Atmosphäre liebt, kommt voll auf seine Kosten. Trotz der vielen Stärken weist die Geschichte einige Längen auf, die stellenweise den Lesefluss trüben. Dieser kleine Schwachpunkt schmälert den Gesamteindruck jedoch nur geringfügig, da die Figuren und der Charme der Geschichte weiterhin tragen.

    Fazit: Insgesamt ist "Der Donnerstagsmordclub" ein warmherziger, origineller und sehr unterhaltsamer Reihenauftakt, der Lust auf weitere Abenteuer der vier Senioren macht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. 

  3. Cover des Buches Die Betrogene (ISBN: 9783734113871)
    Charlotte Link

    Die Betrogene

    (598)
    Aktuelle Rezension von: norahildegard

    Kate Linvilles erster Fall (für mich schon ihr zweiter) und was soll ich sagen? Was ein Buch! Ich wusste vorher schon, dass ich Charlotte Link und ihre Art, Geschichten zu erzählen, mochte. Doch spätestens jetzt bin ich mir sicher, dass ich es liebe! 


    Das Buch war durchweg spannend, absolut nicht vorhersehbar und obwohl manches banal erschien, war es dann doch irgendwie wichtig. Das Ende habe ich bis kurz vor knapp so gar nicht kommen sehen, fand es aber definitiv einen gelungenen Plottwist, der auch nicht zu weit hergeholt, sondern genau passend war! 


    Ein kleiner Minuspunkt war die Länge. Während der Großteil des Buchs absolut spannend waren, gab es doch die ein oder andere Stelle, die zwar viel Liebe zum Detail hatte, bei der dann aber doch einfach um den heißen Brei geredet wurde. Hier und da hätte eine Kürzung vermutlich nicht weh getan, wobei ich auch sagen muss, dass ich besonders die Nebenhandlung super interessant fand — hab mich immer gefreut, wenn sich ein neues Kapitel darum handelte! 


    Wer mal ein Buch von Charlotte Link lesen will oder eine neue Thrillerautorin zum durchsuchten sucht, macht mit "Die Betrogene" sicherlich nichts falsch!

  4. Cover des Buches Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8) (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)

    (638)
    Aktuelle Rezension von: KeksTrommel

    Ein Fuchs und ein Junge verschwinden. Jahre später wird eine totkranke Frau ermordet. Wollte sie ihr Gewissen erleichtern und drohte die Wahrheit ans Licht zu kommen? Oder hat beides nichts miteinander zu tun? Es bleibt nicht der einzige Mord.

    Das Cover finde ich ganz passend gestaltet, wenn man mehr von den Geschehnissen Kenntnis erhält.

    Es war mein erstes Buch von Nele Neuhaus. Das war aber nicht weiter schlimm, da es ein unabhängiger in sich geschlossener Fall war.

    Das Buch wurde aus verschiedenen Sichtweisen erzählt.

    Der Fall an und für sich war spannend erzählt, das Ende war schlüssig.

    Ganz Ruppertheim war hier im Fokus, weil die ehemaligen Kinder zusammenhielten und über die Geschehnisse der Vergangenheit schweigen. Auch Bodenstein ist tief in den Fall verwickelt.

    Mir gefallen die Charaktere. Pia ist noch etwas unsicher, als sie die Leitung übernimmt. Das merkt man ihr an und das ist für mich als Leser nachvollziehbar. Das Bodenstein dennoch ermittelt, weil der damals verschwundene Junge sein Freund und der verschwundene Fuchs sein Haustier war, ist für mich ebenso nachvollziehbar.

    Das Buch hat mir viele spannende Lesestunden geboten, auch wenn es am Ende etwas in die Länge gezogen wurde, weshalb ich es weiter empfehlen kann.

  5. Cover des Buches Das Kind in mir will achtsam morden (ISBN: 9783453424449)
    Karsten Dusse

    Das Kind in mir will achtsam morden

    (324)
    Aktuelle Rezension von: InBetween

    Ich habe die ersten beide Teile geschenkt bekommen. Den ersten Teil hab ich mir noch angetan, weil ich die Idee (weniger die Umsetzung) originell fand.
    Bei Band 2 beschleicht mich das Gefühl, dass weder Autor noch Verlag mit diesem Erfolg des ersten Bandes gerechnet haben und der Autor nun nachliefern sollte. Jedoch hat sich m.M.n. schon im ersten Teil gezeigt, dass es an grundsätzlichen handwerklichen Fähigkeiten mangelt. Die Kuh muss trotzdem gemolken werden.
    Ich habe etwa ein Drittel des Buchs geschafft, dann musste ich es weglegen. Das passiert mir selten.
    Jetzt habe ich gesehen, dass es sogar noch einen dritten Teil gibt. Der Autor kann einem fast leid tun.

  6. Cover des Buches Die Suche (ISBN: 9783734107429)
    Charlotte Link

    Die Suche

    (333)
    Aktuelle Rezension von: Sunsy

    Spannend, verwirrend, verstörend und so vielschichtig ist dieses Buch, dass es uns Lesern nicht leicht fällt, auf einen Täter zu tippen. Und tut man es doch, liegt man womöglich völlig daneben. Anfangs kann man das Buch noch gut zur Seite legen, doch wenn es einmal Fahrt aufgenommen hat und die Superermittlerin Kate einmal mehr ihre Nase in Fälle steckt, die sie eigentlich nichts angehen, sprich nicht in ihre Verantwortung fallen, dann liest man womöglich die Nacht durch...

    Die unscheinbare Kate habe ich mittlerweile in mein Herz geschlossen, und so blutet mein Herz mit ihr, weil es ihr gebrochen wurde. Aber sie wäre nicht die, die sie ist, würde sie daran zerbrechen. Ich befürchte nur, dass sie sich wieder verschließt und unnahbar gibt...

    Thriller-Fans möchte ich die Reihe wirklich empfehlen. Ich gebe wiederum 10/10 Punkte.

    https://sunsys-blog.blogspot.com/2025/03/gelesen-die-suche-charlotte-link.html

  7. Cover des Buches Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9) (ISBN: 9783548061023)
    Nele Neuhaus

    Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)

    (489)
    Aktuelle Rezension von: bookxn_belly

    Schon auf den ersten Seiten hat mich "Muttertag" bereits in seinen Bann gezogen. Besonders hilfreich fand ich das ausführliche Personenverzeichnis zu Beginn – gerade für Leserinnen und Leser, die vielleicht nicht alle Vorgängerbände präsent haben, ist das eine echte Erleichterung. So kann man ohne Probleme in die Geschichte starten, obwohl Nele Neuhaus wie gewohnt viele Figuren geschickt miteinander verwebt.

    Der Schreibstil ist für mich wieder absolut grandios gewesen. Nele Neuhaus versteht es, Spannung und Emotionen perfekt auszubalancieren, sodass ich von Anfang an völlig im Buch versunken bin. Es ließ sich unglaublich gut lesen – flüssig, fesselnd, atmosphärisch – genau wie die Teile zuvor.

    Die Charaktere der Reihe sind mir inzwischen wahnsinnig ans Herz gewachsen. Ich konnte mich hervorragend in das Ermittlerteam hineinversetzen und habe jede Szene mit ihnen regelrecht miterlebt. Besonders das Ende hat es dann nochmal in sich: Die Spannung zieht nochmal ordentlich an, mein Herz ist stellenweise richtig gerast.

    Ich habe Muttertag von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und habe absolut nichts daran auszusetzen. Für mich ist es ein weiterer großartiger Band der Reihe, der Lust macht, direkt zum nächsten Teil zu greifen – worauf ich mich jetzt schon riesig freue und direkt mit beginnen werde.

    Die gesamte Reihe ist wirklich eine absolute Leseempfehlung von mir!

  8. Cover des Buches Selfies (ISBN: 9783423217712)
    Jussi Adler-Olsen

    Selfies

    (394)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Inhalt:
    Carl Mørck und das Sonderdezernat Q kümmern sich um den Mord einer älteren Frau. Zwar kein Cold Case, aber die Tötungsmethode erinnert an einen weit zurückliegenden Fall. Gleichzeitig scheint es ein Autofahrer in Kopenhagen auf jüngere Frauen abgesehen zu haben, die er gnadenlos überfährt. Da ihre Aufklärungsrate angeblich nicht genügt, beschließt das Sonderdezernat Q auch hier heimlich zu ermitteln. Dabei müssen sie auf Rose verzichten, bei der eine Hypnose ihre Vergangenheit wieder aufgewühlt hat und sie deshalb in einem schlechten psychischen Zustand ist. Wie gefährlich es für alle Beteiligten noch wird ahnt niemand.......

    Leseeindruck:
    "Selfies" ist der 7. Fall für das Sonderdezernat Q. Und 7 Jahre ist es auch her, dass ich den Vorgänger gelesen habe. Vieles zu den Ermittlern ist mir entfallen. So musste ich mich anfangs etwas sortieren. Zu gute kam mir, es wurde nicht viel drumherum geredet, sondern ich wurde ins kalte Wasser geschmissen. So konnte ich mich auf das aktuelle konzentrieren. Was mir auch bis auf Kleinigkeiten gelungen ist. In "Selfies" geht es um die Ermordung einer älteren Frau. Außerdem um junge Frauen aus dem Sozialmilieu, die von einem Autofahrer vorsätzlich überfahren werden. Die Fälle sind komplex und scheinbar haben sie nichts miteinander zu tun. Erst nach und nach fügt sich einiges zusammen. Was mich anfangs verwirrt hat, fand ich mit fortschreiten der Geschichte immer spannender. Die Ermittler selbst waren so wie in den Vorgängern. Eben etwas anders. Zu Rose hat man nun einiges zu ihrer Vergangenheit erfahren. Geschickt wird das in die aktuellen Fälle eingewoben. Allerdings hatte ich beim Lesen immer mal wieder das Gefühl, dass es kleinere Logikfehler gab. Als Beispiel: sollte eigentlich die Abschlussbesprechung im Keller des Sonderdezernat Q stattfinden, war sie plötzlich doch im 2. Stock bei der Mordkommission. Auch hat mir das tiefere Verständnis für manche Handlungen der Figuren gefehlt.

    Fazit:
    Alles in allem hat mir "Selfies" gut gefallen. Nach anfänglicher Eingewöhnung bin ich immer besser reingekommen. Auch, wenn ich manches nicht immer nachvollziehen konnte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

  9. Cover des Buches Die Lebenden und die Toten (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 7) (ISBN: 9783548287768)
    Nele Neuhaus

    Die Lebenden und die Toten (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 7)

    (614)
    Aktuelle Rezension von: Reeda_Book

    Unsympathische Ermittlerin, viel Gezicke bis Mobbing unter den Kommissaren, unübersichtliche Personenkonstellationen (und wer war das jetzt noch mal...) und ein völlig überflüssiges Organspenden-Bashing. Muss das sein in einem Land, in dem ohnehin zu wenig Menschen bereit sind zur Organspende?

    Buch hat einige Längen. Am Ende habe ich nur noch quer gelesen,  um die Auflösung zu erfahren. 



  10. Cover des Buches Der Trailer (ISBN: 9783492068611)
    Linus Geschke

    Der Trailer

    (215)
    Aktuelle Rezension von: lenkaschulz

    Der Trailer von Linus Geschke überzeugt mit einer packenden Spannung und einer durchgehend düsteren Atmosphäre. Die Geschichte zieht schnell in ihren Bann und lässt kaum Raum zum Durchatmen. Besonders die vielschichtigen, glaubwürdigen Charaktere machen den Thriller so stark und sorgen dafür, dass man bis zum Schluss mitfiebert. Kurz, intensiv und absolut mitreißend.

  11. Cover des Buches Rehragout-Rendezvous (ISBN: 9783423218801)
    Rita Falk

    Rehragout-Rendezvous

    (133)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Rehragout-Rendezvous ist der elfte Fall der Provinz-Krimireihe von Rita Falk, die bei DTV erscheint.  

    Nachdem sie sich jahrelang für ihre Lieben aufgeopfert ha, schmeißt Oma Eberhofer das Handtuch, sie hat genug vom Kochen, Backen, Einkaufen, Putzen und Waschen. Sie möchte auch mal kürzer treten und andere für sich arbeiten lassen. Absolut verständlich, aber muss das ausgerechnet zu Weihnachten sein? 

    Und seitdem Susi als stellvertretende Bürgermeisterin die Amtsgeschäfte erledigt, ist sie dem Karrierewahn verfallen und tickt nicht mehr wie früher. Franz hat einen Vermisstenfall zu klären, die Mooshammer Liesl macht sich Sorgen um Lenz Steckenbiller, der spurlos verschwunden ist. Franz sitzt das Ganze erst einmal aus, denn er weiß nicht, was er in dieser Sache tun soll.  

    Dieser Band ist dank des Familienklüngels und der typischen Charakterzüge der Figuren wie immer gut unterhaltend und zeigt mal neue Facetten der Frauen auf. Oma ist es langsam leid, ständig die gute Seele des Hauses zu sein und ihre Sippe nach Strich und Faden zu versorgen. Nun will sie in Rente, was natürlich bei Franz und Co. nicht so gut ankommt, denn die Küche bleibt jetzt kalt. Susi muss den Bürgermeister vertreten, findet Gefallen an diesem Karriereschub und nimmt sich neuerdings ziemlich wichtig, das gefällt ihrer Familie auch nicht gut. 

    Zunächst stehen die Familienkonflikte und das Heiratsproblem bei den Simmlers etwas im Vordergrund, doch das ändert sich als feststeht, dass der Steckenbiller getötet und sehr ungewöhnlich entsorgt wurde. Von da ab nehmen die Ermittlungen ihren Lauf, Rudi unterstützt Franz mal wieder mit großem Elan, doch Franz hat keine gute Laune. Das Private nervt ihn zur Zeit gewaltig.  

    Der Krimi lebt wie immer von den Figuren, vom Dialekt und dem Humor, sowie dem verbohrten Machogehabe der männlichen Figuren. Genau diese sexistische Betrachtung von Frauen und einige schroffe Sprüche haben mich dieses Mal ziemlich gestört. Nun liegt Niederkaltenkirchen vielleicht am A der Welt, aber die Männer scheinen dort noch heute Ansichten wie in der Steinzeit zu haben. 

     

    Wie gewohnt ein unterhaltsamer Krimi, dessen Fall sich interessant entwickelt und den Franz dank seines instinktiven Bauchgefühls aufklärt.

     

  12. Cover des Buches Lost in Fuseta (ISBN: 9783462051629)
    Gil Ribeiro

    Lost in Fuseta

    (227)
    Aktuelle Rezension von: BlueberryDessert

    Ich liebe diese Reihe so sehr. Leander Lost ist eine spannende Hauptfigur, die nicht nur sehr bereichernd für die kriminalistische Arbeit ist, sondern auch die Möglichkeit bietet, eine andere Perspektive einzunehmen. Es macht Freude, zu sehen, wie Leander Lost sich in diesem Band weiterentwickelt - und seine Kolleg:innen mit ihm. Spannend war die Geschichte auch. Alles super.

  13. Cover des Buches Bruno Chef de police (ISBN: 9783257261219)
    Martin Walker

    Bruno Chef de police

    (276)
    Aktuelle Rezension von: Sanne54

    Nachdem ich schon sehr oft über Bruno, den Chef de Police eines kleinen Örtchens in der französischen Provinz gestolpert bin, nie aber ein Buch gelesen habe, habe ich nun doch mal einen Blick in den ersten Teil gewagt.

    Und bin auch eine durchaus charmant konstruierte Geschichte gestoßen, was den namensgebenden Protagonisten und das Setting betrifft. Ein bisschen wie Rosamunde Pilcher in Frankreich. (Passenderweise kommen auch einige Engländer vor.) Bruno, dessen Rolle nicht so ganz trennscharf auf den örtlichen Polizisten festzulegen ist, hat eine große Schwäche fürs Kulinarische und die Tradition seines Perigords, wofür er sich gerne auch mal mit der EU anlegte, und ist anerkannter Teil seiner Gemeinde Saint-Denis. Obwohl kleinere Versuche gewagt werden, der Figur Tiefe zu verleihen (betrifft seine Vergangenheit in der Armee und dass er als Waise aufgewachsen ist), bleibt der überzeugte (?), aber begehrte Junggeselle sympathisch, allerdings ohne Ecken und Kanten. Das finde ich persönlich Schade.

    Insgesamt wartet das Buch für mich mit zu vielen Klischees auf. Vielleicht trägt das zum "Cosy"-Gefühl bei, das diese Krimi-Reihe so erfolgreich macht, ich würde mir mehr Authentizität wünschen und weniger "Reiseführer"-Feeling. Da sind die Figuren die entscheidenden Stellschrauben, wie ich finde.

    Und dann macht zwischen Wochenmarkt, Kulinarik und Tennisplatz der Fall plötzlich eine überraschende Wendung. Nicht nur durch den brutalen Mord, bei dem Bruno den Ermittlern zuarbeitet, sondern auch durch den politisch-historischen Hintergrund, den der Autor einarbeitet. Hier werden interessante Themen aufgeworfen, die aber in diesem Kontext einfach zu flach und banal bearbeitet werden. Das wird der Thematik einfach nicht gerecht, weshalb ich einen zweiten Punkt abziehe. Vielleicht passen die folgenden Fälle Brunos besser zum Setting und sind nicht im Bereich des politisch-brisanten Kapitalverbrechens angesiedelt, denn das würde ihnen meiner Meinung nach besser zu Gesicht stehen.

    Im Großen und Ganzen leicht lesbare Unterhaltung und ein sympathischer, spitzbübischer Protagonist, der nachvollziehbar viele Fans hat und hier aber leider in eine zu ambitionierte Story verwickelt wurde.


  14. Cover des Buches Weißwurstconnection (ISBN: 9783423218016)
    Rita Falk

    Weißwurstconnection

    (239)
    Aktuelle Rezension von: krimi_wahnsinn

    Inhalt:
    Ein neues Luxus-Hotel sorgt bei der Bevölkerung in Niederkaltenkirchen für Stimmung. Nicht alle Einwohner sind mit dem Bau einverstanden. Als Kommissar Franz Eberhofer in eben dieses Hotel gerufen wird ist ihm schnell klar: hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Im Badezimmer findet er nämlich eine männliche Leiche. Trotzdem soll er laut dem Leiter dieser Anlage stillschweigen bewahren. Aber wie soll das gehen? Alles an der Leiche schreit geradezu nach einem neuen Mordfall und schneller als ein Lauffeuer verbreitet sich diese Nachricht auch schon. Aber nicht nur das macht Eberhofer zu schaffen, denn Oma spricht plötzlich von einem Doppelhaus. Natürlich soll Franz dort aber nicht alleine einziehen, denn die Susi benötigt eine neue Unterkunft und auch sein Bruder könnte dann wieder auf den elterlichen Hof zurückkehren. Doch erst einmal muss ein Mord aufgeklärt werden!

    Meinung:
    Das Cover passt sich wieder wunderbar in die Reihe ein, was mir sehr gut gefällt und der Wiedererkennungswert ist natürlich auch direkt sichtbar. Der Schreibstil der Autorin war wie immer sehr angenehm zu lesen, jedoch muss ich dieses Mal sagen das dieser 8. Fall eher der bisher schwächste Teil ist. Bei den Ermittlungen war eher Kommissar Zufall am Werk und richtige Spannung ist leider auch nicht aufgekommen. Trotzdem fühlte ich mich sehr gut unterhalten, grade der bayrische Humor hat seinen Teil dazu beigetragen. Trotzdem freue ich mich schon auf den nächsten Teil dieser bayrischen Serie.

  15. Cover des Buches In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10) (ISBN: 9783548068503)
    Nele Neuhaus

    In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10)

    (397)
    Aktuelle Rezension von: Special_K

    Als ich von der Verfilmung gehört habe, habe ich noch schnell diesen Krimi vom SuB genommen und wie immer auch zügig gelesen. Die Handlung ist wieder spannend, mit vielen interessanten Charakteren und Retrospektiven. Nele Neuhaus schreibt zuverlässig gut, und man möchte auch das Ermittlerteam inklusive ihres Privatlebens nicht missen.

  16. Cover des Buches Einsame Nacht (ISBN: 9783442379200)
    Charlotte Link

    Einsame Nacht

    (189)
    Aktuelle Rezension von: lenkaschulz

    Einsame Nacht hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Charlotte Link schafft es wie kaum jemand sonst, eine dichte, beklemmende Atmosphäre zu erzeugen. Man spürt die Kälte und Einsamkeit des winterlichen Nordenglands auf jeder Seite.


    Die Geschichte baut sich langsam auf, aber genau das mochte ich: Man lernt die Figuren wirklich kennen. Besonders Kate Linville ist mir ans Herz gewachsen – ruhig, klug, aber auch verletzlich. Sie wirkt unglaublich echt.


    Manche Stellen sind etwas ruhiger, doch zum Ende hin wurde es richtig spannend und emotional. Ich habe das Buch mit einem Kloß im Hals beendet.


    Fazit: Kein typischer Thriller mit viel Action, sondern ein tiefgehender, psychologisch intensiver Krimi über Einsamkeit, Schuld und Vertrauen. Für mich eines der besten Bücher von Charlotte Link.


  17. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2) (ISBN: 9783548068039)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2)

    (282)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Jagusch

    netgalley ebook
    spoilerfree

    Es war so gut wieder zurück in der Gruppe zu sein, die mich einen Moment zum Lachen und im nächsten fast zum Weinen bringen. Die Vier in der Hauptgruppe bedeuten mir einfach so unheimlich viel, die Gruppe als Ganzes aber auch die kleinen Dynamiken, Elizabeth und Joyce. Ron und Ibrahim.
    Es macht mich unheimlich nervös wie sehr ich an den Charakteren hänge, denn wenn einem von ihnen was passiert, komm ich damit so garnicht klar. Oder Stephen, seine Situation macht mich ja noch nervöser.

    Ich liebe wie Bogdan ein Teil von der Gruppe ist, ich liebe einfach seine Momente mit Stephen, wie er sich um ihn kümmert wenn Elizabeth unterwegs ist. Es sind einfach herzerwärmende Momente. Er macht es einem echt leicht zu vergessen, was im ersten Band passiert ist lol
    Ich bin ja absolut gespannt ob sich da wirklich etwas anbahnt, zwischen ihm und einem anderen Charakter. Ich bin absolut dafür.

    Chris und Donna. Ich war anfangs nicht sicher ob wir die beiden sehen würden, weil der Fall ja diesmal in eine ganz andere Richtung ging und wir es eher mit den Geheimdiensten zu tun hatten, aber sie waren beide trotzdem mitten drin, inklusive Patrice, die ich ja auch total mag.
    Ich muss aber sagen, der eine Momente mit Donna und Ibrahim. Die Nicht-Therapiesitzung, hat mir gleichzeitig das Herz gebrochen und trotzdem so viel Frieden gegeben.

    Der Fall war spannend, Richard Osman hat mich wieder wunderbar an der Nase lang geführt, mich absolut sicher in einer Theorie fühlen lassen, bevor alles enthüllt wurde und ich wieder einmal gezeigt bekommen habe, dass eine Detektiv Karriere für mich nicht in Frage kommt.

  18. Cover des Buches Achtsam morden am Rande der Welt (3) (ISBN: 9783453424937)
    Karsten Dusse

    Achtsam morden am Rande der Welt (3)

    (218)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Um seiner Midlife Crisis zu entkommen, macht Björn Diemel auf Rat seines Therapeuten eine Pilgerreise. Doch schon bald merkt er: Sein Leben hat die Mitte längst überschritten und ein unbekannter Mitpilger versucht, ihn zu töten. Während die Anschläge auf ihn immer wieder scheitern und ein Pilger nach dem anderen aus dem Leben scheidet, versucht Björn achtsam, sich zu verteidigen. Die großen Fragen nach Leben, Tod und Erfüllung bekommen plötzlich eine sehr konkrete und gefährliche Bedeutung.

    Björn Diemel lebt nach den Prinzipien der Achtsamkeit, versucht sein Leben zu ordnen und inneren Frieden zu finden. Doch selbst mit Meditation und Selbstreflexion bringt er Ordnung in ein Chaos, das weit über den Alltag hinausgeht. Mit jeder Handlung zeigt er, wie man Disziplin, Geduld und Strategie in Extremsituationen anwenden kann. Er ist clever, berechnend, aber auch humorvoll, was ihn sehr menschlich wirken lässt. Man spürt, dass er trotz seiner tödlichen Jobs Prinzipien hat. Seine Entwicklung im Buch zeigt, wie man persönliche Kontrolle und Moral auf die harte Probe stellt.

    Die Nebencharaktere sind sehr lebendig und bringen zusätzliche Spannung ins Buch. Einige von Björns Kollegen und Gegnern zeigen, wie unterschiedlich Menschen auf Druck und Gefahr reagieren. Es gibt loyale Helfer, die Björn bewundern, aber auch skrupellose Rivalen, die ihm das Leben schwer machen. Jeder Nebencharakter hat seine eigenen Motive, Geheimnisse und Macken, die die Handlung abwechslungsreich gestalten. Besonders Björns Mitstreiter sorgen für witzige Momente, obwohl sie Teil der tödlichen Welt sind.

    Der Schreibstil von Karsten Dusse war für mich nicht neu, da ich bereits die ersten beiden Bände der Reihe gelesen haben. Karsten Dusse schreibt klar und gleichzeitig witzig, sodass selbst die mörderischen Szenen fast wie schwarzer Humor wirken. Die Mischung aus Spannung, Humor und Psychologie macht das Buch überraschend leicht lesbar. Man kann den Gedankengängen von Björn gut folgen und wird gleichzeitig immer wieder überrascht. Die Balance zwischen Action, innerer Reflexion und Humor macht das Buch einzigartig. Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört. 

    „Achtsam morden am Rande der Welt“ ist spannend und überraschend humorvoll. Es zeigt, wie Achtsamkeit selbst in den extremsten Situationen helfen kann und wie man sie mit tödlicher Präzision kombiniert. Das Buch bleibt lange im Kopf, weil die Mischung aus Action, Strategie und schwarzem Humor ungewöhnlich und einprägsam ist. Die Nebencharaktere bereichern die Geschichte zusätzlich, ohne die Handlung zu überladen. Insgesamt ein Buch, das sowohl Spannung als auch Unterhaltung perfekt vereint.

  19. Cover des Buches Der Strand: Vermisst (ISBN: 9783499008054)
    Karen Sander

    Der Strand: Vermisst

    (258)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Die gehörlose Lilli Sternberg ist seit einer Woche spurlos verschwunden und ihr vermutlicher Mörder wurde tot aufgefunden. Obwohl die Polizei befürchtet, dass Lillis Leiche nicht mehr gefunden wird, gibt es Ungereimtheiten, die Ermittlungsleiter Tom Engelhardt unbedingt aufklären will. Er widersetzt sich dem Druck seiner Vorgesetzten, die den Fall medienwirksam als Ermittlungserfolg verbuchen wollen. In der Kryptologin Mascha Krieger findet er eine Verbündete bei seinen Nachforschungen.


    Als die stark verweste Leiche einer jungen Frau im Hafen von Sellnitz angespült wird, deuten Haarfarbe und Überreste der Kleidung darauf hin, dass es sich um Lilli handelt. Doch die DNA-Analyse bringt keine Übereinstimmung mit Lillis Großeltern. Wer ist die unbekannte Tote? Ist sie womöglich das Opfer eines Serientäters, der bereits zum zweiten Mal zugeschlagen hat? Tom und Mascha begeben sich auf eine spannende Spurensuche entlang der idyllischen Ostseeküste von Fischland-Darß-Zingst bis nach Stralsund, um die Wahrheit hinter dem mysteriösen Vermisstenfall aufzudecken.

    Fazit

    Ein spannendes Buch über eine Vermisste Frau und über andere Tote. Es ist der zweite Teil mit offenem Ende so das man gleich weiter lesen möchte.

  20. Cover des Buches Schwüre, die wir brechen (ISBN: 9783462007077)
    Voosen | Danielsson

    Schwüre, die wir brechen

    (180)
    Aktuelle Rezension von: Nele33

    "Schwüre, die wir brechen" ist der zweite Band einer Reihe des Autorenduos und Ehepaares Kerstin Signe Danielsson und Roman Voosen.

    Skandinavische Krimireihen sind mir die liebsten und wenn ich, wie hier bei dieser Reihe ganz tief in das Geschehen eintauchen kann, haben die Autoren alles richtig gemacht.

    Als in Malmö eine übel zugerichtete Leiche gefunden wird, ohne Herz, dafür mit angenähtem Krokodilskopf weiß John Nordh als erfahrener Ermittler scheinbar sofort wohin die Reise der Ermittlungen ihn und seine Kollegin Svea Karhuu führen wird. Es bleibt nicht bei der einen Leiche und wieder spielen bizarre Objekte/Tierteile eine große Rolle. Die Ermittlungen gestalten sich spannend und dabei auch wendungsreich, sodass ich teilweise wirklich auf die falsche Fährte geschickt wurde.

    Das Privatleben von Svea und John spielt auch in diesem Band eine große Rolle, zweifelt John doch an dem Unfalltod seiner Frau und meint etwas Entscheidendes zu entdecken. Bei all den privaten Problemen müssen sich die beiden immer noch zu einem Team zusammenfinden.

    Insgesamt eine gelungene Fortsetzung mit einem noch ausbaufähigem Team.


  21. Cover des Buches Totenweg (ISBN: 9783404178131)
    Romy Fölck

    Totenweg

    (317)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Totenweg von Romy Fölck aus dem #lübbeverlag 

    🫆

    Band 1 - unabhängig zu lesender Krimi

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    Dieses Buch spielt in Norddeutschland in der Marsch… musste ich natürlich auch endlich einmal lesen.

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    Leider leider fand ich es gar nicht so gut 😅 aber das ist nur meine persönliche Meinung 

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    Ob es nun in der Marsch oder im Allgäu spielt… mir fehlte hier mehr Lokalkolorit. Mehr Insiderwissen. Mehr landestypische Eindrücke.

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    Frida, die Protagonistin, mag ich nicht. 18 Jahre hat sie geschwiegen. 18 Jahre hat sie nichts gesagt. 18 Jahre hat sie nichts getan. … Ich könnte sie schütteln. 

    .

    Ihre Ermittlungen… sie tappt im Dunkeln. Ich ahne schlimmes.

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    Die Auflösung. Wer warum und mit wem? Und wo. Fand ich hier nicht so beeindruckend. Erinnert an eine Soap. 

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    Vergebe 3 Sterne.

  22. Cover des Buches Helle Tage, dunkle Schuld (ISBN: 9783426309445)
    Eva Völler

    Helle Tage, dunkle Schuld

    (125)
    Aktuelle Rezension von: Martina1964

    Das Cover ist sehr einfach gestaltet, aber ist mir trotzdem ins Auge gefallen. Die Autorin schreibt sehr flüssig und ich kam gut mit dem Buch voran.

    Es handelt sich hier um eine Kriminalgeschichte, die im Jahre 1948 im Ruhrpott spielt. Der Hauptprotagonist ist hier der Kriminalbeamter Carl Bruns, der hier einige Morde, die im Laufe der Geschichte passieren, zu klären hat. Der Roman ist sehr spannend und auch authentisch geschrieben. Auch ein wenig Romantik kommt hier nicht zur kurz. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und empfehle dieses Buch jedem/r Liebhaber/in für Krimis.

  23. Cover des Buches Das Mörderarchiv (ISBN: 9783499012655)
    Kristen Perrin

    Das Mörderarchiv

    (226)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Tante Frances dachte immer, dass sie eines Tages umgebracht wird. Sie hatte recht. Und sie hat vorgesorgt.
    Frances Adams war siebzehn Jahre alt, als ihr eine Wahrsagerin auf dem Jahrmarkt prophezeite, dass man sie ermorden würde. Ihr Leben lang nahm niemand Frances ernst. Bis sie nun, sechzig Jahre später, ermordet wird! Tante Frances hatte also recht. Und sie hat vorgesorgt. Erstens hat sie auf ihrem herrschaftlichen Landgut in Dorset ein besonderes Archiv angelegt. Jede Person aus dem Dorf, die sie auch nur im Entferntesten für verdächtig hielt, taucht dort auf. Zweitens hat sie ein Testament hinterlassen: Wer den Mordfall löst, erbt alles. Schafft es ihre Großnichte Annie oder der fiese Stiefneffe?
    Da Annie die schrullige alte Dame nie kennengelernt hat, scheint sie klar im Nachteil. Doch dann findet sie ein Tagebuch der Tante und liest über ein tragisches Ereignis in den Sechziger Jahren. Annie kombiniert: Unter mehr als einem Dach in Castle Knoll schlummert ein Geheimnis. Nur unter welchem ein mörderisches?
    Willkommen in Castle Knoll, dem Dorf mit dem einzigen Mörderarchiv der Welt!


    Die Prämisse hat mir auf den ersten Blick gefallen: Eine Frau, die sich ihr Leben lang sicher war, dass jemand sie einmal ermorden würde, weshalb sie ein Archiv angelegt hat, in welchem alle ihr verdächtig erscheinenden Personen aufgelistet sind.
    Ich war sehr gespannt darauf zu erfahren, woher ihr unerschütterlicher Glaube an die eigene Ermordung stammt und ob sie mit ihrem Archiv tatsächlich auch auf die richtige Spur führen könnte.
    Die Auswahl an verdächtigen Personen ist von Anfang an riesig und so ziemlich alle Figuren, die Annie zu Beginn trifft, verhalten sich auch schnell extrem auffällig und enthüllen schnell Motive und/oder nicht ganz vollständige Alibis.
    Eigentlich also eine tolle Ausgangslage, jedoch fallen schnell auch so einige Logiklücken auf.

    So ist Annie die einzige, die sieht, dass die Blumen, welche die tote Frances umklammert hielt, mit Metallnadeln gespickt waren - weder den Sanitätern noch der Polizei ist dies aufgefallen - und anstatt einfach noch mal die Polizei zu rufen, nimmt sie selber das komplette Blumengebinde, hat plötzlich eine passende Plastiktüte zur Hand und macht sich damit irgendwie (ein Auto hat sie nämlich nicht) auf den Weg zur Polizei.
    Dort fällt dem Detective dann auf, dass Annie sich die Hände aufgeschnitten hat und einen Ausschlag hat und obwohl er erkennt, wovon der stammt, sagt er ihr das aus unerfindlichen Gründen nicht.
    Klang für mich schon total unecht, aber ab diesem Punkt ging es mit den Seltsamkeiten erst los.

    Die Interaktionen wirkten auf mich teilweise extrem gestellt.
    Die einen Figuren machen sich durch ihre Aussagen extrem verdächtig, wobei Annie dann auch nie genauer nachfragt, sondern alles immer einfach so hinnimmt und die anderen geben direkt überhaupt keine klaren Aussagen von sich.
    Der Detective z.B. gibt ständig nur halbe oder kryptische Aussagen von sich. Selbst den Autopsiebefund kann er nicht einfach nennen, sondern übergibt den Bericht an Saxon, der sich den erst mal durchlesen soll, um Annie dann zu erzählen, was da drinsteht.
    Das fand ich extrem unnötig und besonders nervig, da sich solche Szenen mehrfach wiederholen.

    Was mich im Verlaufe der Handlung ebenfalls ein wenig gestört hat, war, dass das eigentliche (titelgebende!) Mörderarchiv kaum zum Einsatz kam. Saxon und seine Frau gehen zwar ziemlich rabiat mit den Akten um - was im Übrigen auch niemanden so richtig stört -, aber Annie macht kaum Gebrauch davon und löst den Fall schließlich anhand von Frances’ Tagebuch.
    Gut, dieses Buch soll ja nur den Auftakt einer Reihe rund um das Mörderarchiv darstellen, aber ich fand es schon etwas enttäuschend, dass wir hier so gut wie gar keinen Gebrauch davon gemacht haben.

    Insgesamt wurde ich aber ein paar Stunden lang ganz gut unterhalten und da sich der Krimi ja auch eher im „cosy crime“-Bereich aufhält, konnte ich auch die ein oder andere Logiklücke einigermaßen verschmerzen. 


    Fazit: Für einen Auftaktband mit „Mörderarchiv“ im Titel wurde von besagtem Archiv viel zu wenig Gebrauch gemacht und es gab auch so einige Logikfehler. Da wir uns aber im eher gemütlichen „cosy crime“-Genre befinden und es zumindest für ein paar unterhaltsame Stunden sorgen konnte - auch wenn meine Erwartungen deutlich höher waren - vergebe ich trotz einiger Kritikpunkte 3 Sterne. 

  24. Cover des Buches Mord im Himmelreich (ISBN: 9783426449882)
    Andreas Winkelmann

    Mord im Himmelreich

    (195)
    Aktuelle Rezension von: Tiffit

    Mal ganz anders wird in diesem Krimi ermittelt. Annabelle Schäfer, Björn Kupernikus und Hund Pinguin ermitteln in einem seltsamen Fall der eigentlich von Kommissar Fass untersucht wird.

    Spannend und leicht liest sich dieser Krimi und man folgt vor allem Kupernikus und seinem Hund gern bei der Ermittlung. Clever und unaufgeregt verfolgen beide ihre Spuren und sind dabei sehr sympathisch. 

    Toll zu lesen, klare Empfehlung

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