Bücher mit dem Tag "serientäter"
183 Bücher
- Sebastian Fitzek
Der Insasse
(1.718)Aktuelle Rezension von: Lesefieber22Ein Jahr nachdem Tills Sohn Max verschwunden ist, ist noch immer unklar was mit dem Jungen passiert ist. Als einzige Möglichkeit sieht Till nur noch den Weg, sich als Insasse in die psychiatrische Abteilung der Haftanstalt einweisen zu lassen, um dem mutmasslichen Mörder seines Sohnes nahezukommen und so die Wahrheit zu erfahren...
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Trotz Schlafmangel nach Silvester habe ich es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil es einfach so spannend war. Stellenweise war es zwar wirklich verstörend und brutal, gleichzeitig aber auch faszinierend, wozu Menschen fähig sind. Durch unerwartete Wendungen hatte ich immer wieder neue Theorien, was nun wirklich passiert ist und wer der Schuldige ist. Bis zuletzt blieb so die Spannung hoch. Für mich war es das erste Buch von Sebastian Fitzek, aber bestimmt nicht das letzte.
Spannend, verstörend und dramatisch - die perfekte Lektüre für ein langes Wochenende.
- Sebastian Fitzek
Das Paket
(2.810)Aktuelle Rezension von: isabellepfMit „Das Paket“ beweist Sebastian Fitzek einmal mehr, warum er zu den erfolgreichsten Psychothriller-Autoren gehört. Von der ersten Seite an erzeugt die Geschichte eine bedrückende Atmosphäre, die den Leser direkt in Emmas Angstwelt hineinzieht. Ihre Paranoia, ausgelöst durch ein traumatisches Erlebnis, ist eindringlich geschildert und lässt einen ständig zweifeln: Was ist real und was entspringt ihrer Furcht?
Fitzek spielt gekonnt mit Erwartungen, falschen Fährten und überraschenden Wendungen. Besonders stark ist, wie alltägliche Situationen – ein Haus, ein Nachbar, ein Paket – plötzlich zu Auslösern purer Anspannung werden. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Tempo und machen das Buch schwer aus der Hand zu legen.
Zwar wirkt die Handlung stellenweise bewusst überzeichnet, doch genau das gehört zum Fitzek-Stil und sorgt für maximalen Nervenkitzel. Das Finale ist überraschend und regt zum Nachdenken an.
Ein spannender, psychologisch intensiver Thriller, der lange nachhallt, nichts für schwache Nerven, aber ein Muss für Fans von Sebastian Fitzek.
- Sebastian Fitzek
Mimik
(862)Aktuelle Rezension von: MariaTeschnerDer Inhalt 📚:
Wer hat sich nicht schon mal gefragt, ob einem das Gegenüber die Wahrheit sagt oder welche Gefühle jemand wirklich hat.
Für die bekannte Mimikresonanz-Expertin Hannah Herbst sind diese Fragen berufsalltag und in Zusammenarbeit mit der Polizei konnte sie schon sämtliche Verbrechen aufklären.
Doch dann: Ein Mordgeständnis einer Frau auf Video, die Tochter und Partner umgebracht haben soll, nur der Sohn überlebte.
Aber die Frau auf dem Video ist niemand anders, als Hannah selbst und sie kann sich nach einer Operation an fast nichts mehr erinnern.
Der Schreibstil ✍️:
Ich bin hin und weg. Der Einstieg ist rasant und hat mich direkt ins Geschehen geworfen. Wie für Thriller von Sebastian Fitzek üblich, wieder mit dem wirksamen Stressfaktor "gefährdete Kinder". Doch teilweise anders als gedacht. Es gab durchaus Absätze bei denen ich erstmal mein Kopfkino kurz abschalten musste, um einmal auf mein Entsetzen klar zu kommen. Naja und bis zum Schluss und immer wieder dachte ich "Jetzt hab ich es", nur um dann wieder verwirrt zu sein🙈
Persönliches Fazit 👍:
Ich hab mich lange auf dieses Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht. Abgesehen davon, dass es wirklich unfassbar spannend war, konnte man auch einiges wissenswertes über lesen von Mimiken erlenen. Und wenn Spannung und Nervenkitzel auf Wissenswertes trifft ist eine klare Leseempfehlung Pflicht!😍
4,5/5 ⭐
- Cody McFadyen
Der Todeskünstler
(2.130)Aktuelle Rezension von: TabgDer Roman thematisiert die Manipulation von Menschen durch das Konzept absoluter Liebe. Der Todeskünstler nutzt dieses Gefühl gezielt, um seine Opfer zu kontrollieren, was einen zentralen Aspekt der Handlung darstellt. Sowohl für die Hauptfigur Smokey Barrett als auch für mich als Leserin bleibt der Täter lange Zeit rätselhaft.
Die Handlung ist durchgehend spannend, gleichzeitig aber auch von verstörenden und grausamen Elementen geprägt. Mehrfach entsteht der Eindruck, dass die Gewaltspirale kaum noch zu steigern ist. Das Ende des Buches ist emotional eindringlich und hinterlässt einen nachhaltigen, bedrückenden Eindruck.
- Cody McFadyen
Die Stille vor dem Tod
(635)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteDas Cover passt hervorragend zur düsteren Atmosphäre des Thrillers und fügt sich stimmig in die Reihe rund um Smoky Barrett ein. Es wirkt ansprechend, geheimnisvoll und unterstützt den Titel sowie die Grundstimmung des Buches sehr gut.
Inhalt:
Smoky Barrett und ihr Team werden zu einem grausamen Fünffachmord gerufen. Am Tatort entdecken sie eine blutige Botschaft, die sich direkt an Smoky richtet – eine Einladung oder Warnung, die sie tief in einen Strudel aus Gewalt, psychischer Belastung und persönlicher Bedrohung zieht. Der Fall entwickelt sich in drei Abschnitten:
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Teil 1 beginnt klassisch mit einem brutalen Mordfall, der Smoky und ihr Team auf den Plan ruft.
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Teil 2 taucht tief in Smokys innere Welt ein – geprägt von Träumen, Erinnerungen und emotionalen Zusammenbrüchen.
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Teil 3 führt zurück zur Jagd nach dem Täter, mit viel Blut, Grausamkeit und intensiven Szenen, die definitiv nichts für schwache Nerven sind.
Der Thriller bietet zahlreiche Wendungen, psychologische Elemente und Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele. Besonders Fans von Profiling und Serien wie Criminal Minds kommen auf ihre Kosten.
Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und schafft es, sowohl Spannung als auch emotionale Tiefe zu transportieren. Die Charaktere – allen voran Smoky – sind vielschichtig und glaubwürdig dargestellt. Gerade die intensive Auseinandersetzung mit ihrer Psyche verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe.
Allerdings gibt es auch Schwächen:
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Manche Passagen wirken zu ausschweifend, besonders Smokys innere Monologe, die sich teilweise über halbe Seiten ziehen und den Spannungsfluss bremsen.
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Einige Leser könnten die Brutalität als zu extrem empfinden – selbst für einen Thriller dieser Reihe.
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Die Struktur des Buches wirkt stellenweise ungleichmäßig, da der Mittelteil stark von introspektiven Szenen dominiert wird.
Trotzdem bleibt der Fall spannend, logisch aufgebaut und mit überraschenden Twists versehen. Die Mischung aus Ermittlungsarbeit, psychologischen Einblicken und persönlicher Entwicklung macht das Buch zu einem intensiven Leseerlebnis.
Fazit:
Ein starker, atmosphärischer Thriller mit viel Tiefgang, brutalen Szenen und einer emotional verletzlichen Smoky Barrett, die man hier von einer neuen Seite kennenlernt. Trotz einiger Längen und überflüssiger Gedankenausschweifungen überzeugt die Geschichte insgesamt und bietet spannende Unterhaltung.
Für Thrillerfans, die komplexe Figuren und psychologische Tiefe schätzen, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung – solide 4 von 5 Sternen.
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- Karin Slaughter
Belladonna
(1.684)Aktuelle Rezension von: Phillippe_KaufmannEine Collegeprofessorin wird brutal aufgeschlitzt in der Toilette eines Restaurants gefunden. Für die junge Frau kommt jede Hilfe zu spät, und die einst so friedliche Kleinstadt Heartsdale steht unter Schock. Die Gerichtsmedizinerin Sara Linton übernimmt den Fall und entdeckt bald: Das wahre Grauen begann lange vor dem eigentlichen Mord. Schritt für Schritt offenbart sich der perfide Plan eines sadistischen Psychopathen – und schließlich eine erschreckende Erkenntnis. Ein Geheimnis aus Saras eigener Vergangenheit könnte den Killer entlarven … oder sie selbst in tödliche Gefahr bringen.
„Belladonna“ ist der erste Fall für Sara Linton und zugleich der spannende Auftakt der Grant-County-Reihe, die insgesamt sechs Bände umfasst. Sara arbeitet in Heartsdale als Kinderärztin und Rechtsmedizinerin, ihr Ehemann Jeffrey Tolliver ist der örtliche Polizeichef. Gemeinsam geraten sie immer tiefer in einen Fall, der persönlicher wird, als ihnen lieb ist.
Für mich war „Belladonna“ die erste Begegnung mit der Autorin Karin Slaughter. Anfangs hatte ich etwas Mühe, mich an ihren Schreibstil zu gewöhnen, doch spätestens nach dem ersten Viertel des Buches hatte ich den Einstieg geschafft und fühlte mich sehr gut unterhalten. Die Geschichte ist düster, spannend und stellenweise wirklich beklemmend.
Warum es am Ende nicht ganz für fünf Sterne gereicht hat, kann ich gar nicht genau benennen irgendetwas hat mir gefehlt, um vollkommen vom Hocker gehauen zu werden. Dennoch ist „Belladonna“ ein packender Thriller und ein gelungener Serienauftakt, der Lust auf die weiteren Bände macht.
- Arno Strobel
Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
(1.128)Aktuelle Rezension von: TTurtleIch habe sehr viele Empfehlungen auf Booktok und co. zu diesem Buch erhalten und mich sehr darauf gefreut. Leider wurde ich enttäuscht. Ich wurde einfach nicht warm mit diesem Buch und auch wenn sehr viel Arbeit dahinter stand, die Charaktere und deren Geschichten aufzubauen und zu verknüpfen, war es nichts für mich. Ich habe eine ähnliche Story-Line schon einmal gelesen und im direkten Vergleich verlor dieses Buch für mich. Trotzdem war es flüssig zu lesen, daher 3/5 Sternen.
- Ethan Cross
Ich bin die Angst
(597)Aktuelle Rezension von: AlissilaIch kann diese Reihe einfach nur immer wieder empfehlen! Jeder Teil endet mit einem Banger und man ist neugierig wie es weiter geht.
Auch dieser Teil besticht durch absolut großartige Spannung, eine fesselnde Schreibweise und großer Unterhaltung.
Es ist immer wieder eine neue Überraschung enthalten und man weiß garnicht ob man bestimmte Protagonisten jetzt abgrundtief hassen oder lieben soll!
Die Geschichte um Frank und Markus wird einfach nicht langweilig. Auch die Protagonisten rund um die beiden sich vielschichtig und laufen nicht nur mit sondern haben ihre eigenen Höhen und Tiefen.
Absolute Empfehlung!
- Chris Carter
Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1)
(1.557)Aktuelle Rezension von: LidenKeine Leseempfehlung
Datum : 16.09.2025
✨Handlung✨
Ein grausamer Mord von einem Serienkiller.
✨Protagonisten✨
Hunter und Garcia waren unsere Protagonisten. Und sie waren komplett überzeichnet. Perfekte, hochattraktive Männer (oder Götter ?), Hunter mit (natürlich) schwierigem Privatleben. Das Ermittler Klischee wurde vollends erfüllt.
✨Setting✨
Es war typisch amerikanisch, allerdings (für mich) im eher negativen Sinne.
✨Schreibstil✨
Solider Schreibstil. Es ging mal um das Privatleben der Ermittler und mal um die Polizeiarbeit. Es gab einige brutalere Szenen, wer damit Schwierigkeiten hat, sollte das Buch überspringen.
✨Fazit✨
Ein Muss für Psychothriller Fans ? Ich sage : Nein.
Ein brutaler, klischeehafter Ermittlerthriller. Bin mir unsicher, ob ich die Folgebände überhaupt anfangen werde. Mein Durst an (amerikanischen) Ermittlerthrillern ist gestillt, sogar so sehr, dass es mir eher aus den Ohren rauskommt.
- Karen Rose
Dornenmädchen
(296)Aktuelle Rezension von: Mia80Nachdem die „Tränen“ Trilogie ein Highlight für mich war, war ich optimistisch gestimmt, um mich an die „Dornen“ Reihe zu wagen, die mich bisher aufgrund der extrem dicken Wälzer abgeschreckt hatte.
„Dornenmädchen“ ist mit 880 in Minischrift bedruckten Seiten definitiv das dickste Buch, welches ich seit langem gelesen habe. Die Stimmen zu diesem Thriller sind überwiegend positiv und ich bin überrascht sagen zu müssen, dass ich „Dornenmädchen“ nur mittelmäßig fand. Es hat viele Seiten und liest sich leider genauso. Sehr langatmig und ausschweifend. Kurios ist auch, dass bis Seite 400 zum Beispiel erst ein Tag in der Zeitrechnung der Handlung vergangen ist.
Im Zentrum steht Therapeutin Faye, die von einem Stalker aufs Übelste verfolgt wird. Als sie unter neuem Namen einen Neustart wagt, wartet das Grauen bereit auf sie. Zunächst läuft ihr eine verletzte Frau vors Auto und dann werden Leichen in ihrem Haus gefunden.
Der Fall um die entführten Frauen ist spannend und schockierend brutal. Es gelang der Autorin sehr erfolgreich, die Identität des Täters undurchsichtig zu halten. Ich war mir lange nicht sicher, wer es ist. Nachdem die Identität dann allerdings endgültig gelüftet ist, ging das Buch für meinen Geschmack noch zu lange weiter.
Bedauerlicherweise war es immer wieder so, dass jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte, die Handlung zieht an, das nächste langatmige Kapitel dazwischen kam.
Die Liebesgeschichte konnte mich diesmal auch überhaupt nicht überzeugen. Ich fand das Geschmachte zwischen Faye und Gideon eher zum Fremdschämen schwülstig und die Emotionen sind bei mir null angekommen.
Für mich war „Dornenmädchen“ eher eine Quälerei als ein Genuss und ich war froh, als ich endlich bei der letzten Seite angekommen war. - Charlotte Link
Die Suche
(334)Aktuelle Rezension von: SueRockabellaEin wenig verwirrend anfangs mit den ganzen Namen, unterschiedlichen Handlungen und Zeitabschnitten - aber genau das hat die Geschichte so lebendig gemacht und mich direkt in den Lesefluss gebracht. Das Buch war durchweg spannend und der Plot-Twist wirklich gelungen.
Alle Protagonisten sind charakterlich so gut ausgearbeitet, dass ich zu jedem von ihnen Sympathie oder direkt Antipathie entwickelt habe. Die Geschichte hat mir einige schöne Lesestunden beschert. Absolute Empfehlung.
- Robert Galbraith
Die Ernte des Bösen
(264)Aktuelle Rezension von: PMelittaMRobin Ellacott wird ein Frauenbein in die Detektei geliefert. Cormoran Strike hat sofort mehrere Männer in Verdacht, die es auf ihn abgesehen haben könnten und seiner Detektei schaden möchten. Letzteres ist tatsächlich schnell erreicht, denn eine Detektei, der man Leichenteile liefert, gilt nicht als seriös. Ein weiteres Problem tut sich auf, als die Polizei nicht an Strikes Verdächtige glaubt, sondern jemand anderen ins Visier nimmt. Robin und Cormoran müssen also wieder einmal selbst ermitteln, für beide wird es dabei sehr persönlich.
Der dritte Band der Reihe ist wieder ein dicker Schmöker, der mich von Anfang an fesseln konnte. Ich mag die Reihe vor allem wegen ihres Protagonisten, Cormoran ist ein interessanter Typ, der mir zudem sympathisch ist. Auch Robin mag ich, auch wenn ich ihre Beziehung zu ihrem Verlobten Matthew nicht nachvollziehen kann, die hier übrigens sehr in den Mittelpunkt gerät, zumal die Hochzeit kurz bevor steht.
Sowohl mit Cormoran als auch mit Robin konnte ich also sehr gut mitfühlen, zumal auch aus ihren beiden Perspektiven erzählt wird. Hinzu tritt die des Täters, die Andeutungen macht, aber wenig verrät. Man kann gut miträtseln, die Auflösung, die sich am Ende ergibt, hat mich persönlich überrascht, nachvollziehbar ist sie natürlich trotzdem.
Sowohl bei Robin als auch bei Cormoran wird es sehr persönlich. Cormoran muss sich mit einigen Personen und Geschehnissen aus seiner Vergangenheit auseinandersetzen, die er lieber vergessen hätte. Durch seine Erinnerungen nehmen wir Leser:innen daran teil. Auch Robin muss sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und gerät zudem in den Fokus des Täters. Außerdem stellt sie ihre Beziehung zu Matthew auf den Prüfstand. Insgesamt dringt man neben der Suche nach dem Täter tief in die Persönlichkeiten der beiden Protagonist:innen ein. Ich mag so etwas sehr, und bin gespannt, wie ich die beiden im nächsten Band antreffen werde.
Die Reihe hat es mir bereits seit dem ersten Band angetan und auch Band 3 hat mich wieder sehr gefesselt. - Ursula Poznanski
Anonym
(461)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEin sehr spannender Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte.
Es geht um eine Liste im Darknet. Dort kann man Menschen nominieren, die getötet werden sollen. Der Gewinner wird umgebracht. Die Zeit rennt, und die beiden Kommissare Nina Salomon und Daniel Buchholz suchen fieberhaft nach dem Täter.
🎧 Ich habe das Hörbuch gehört. Es wurde eingesprochen von Sascha Rotermund, Christiane Marx und Richard Barenberg. Alle drei sind mir als Sprecher gut bekannt und ich mag sie sehr!
Für mich eine sehr spannende Geschichte mit vielschichtigen Charakteren; absolut unterhaltsam.
04.02.2026
- Arno Strobel
Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
(339)Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee4,5 Sterne
Auf dem Polizeirevier taucht ein Mann auf, verwirrt und voller Blut. Es ist nicht sein Blut, wie sich bald herausstellt, sondern das einer Frau, die seit über zwei Jahren vermisst wird.
Ein Fall für Max Bischoff und Horst Böhmer.
🎧 Ich habe das Hörbuch gehört, gelesen von Sascha Rotermund. Ihn als Sprecher mag ich sehr.
Die Geschichte mochte ich auch sehr, auch wenn mir die beiden Kommissare irgendwie ein bisschen fremd blieben. Den Fall aber fand ich sehr interessant, auch die Kapitel dazwischen, die aus der Sicht des Mörders geschrieben sind.
Für mich ein guter erster Teil.
24.01.2026
- Jilliane Hoffman
Insomnia
(342)Aktuelle Rezension von: Thriller_Diana
Rezension zu Insomnia von Jilliane Hoffman
Mit Insomnia legt Jilliane Hoffman erneut einen Thriller vor, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Wie schon in ihren vorherigen Büchern versteht sie es, Spannung aufzubauen, falsche Spuren zu legen und den Leser in ein Netz aus Angst, Zweifel und Überraschungen zu ziehen.
Diesmal ist es der „Hammermann“, ein grausamer Serienkiller in Florida, der die Polizei und die Ermittler auf Trab hält. Er entführt junge Frauen, quält sie mit verschiedensten Werkzeugen und tötet sie schließlich auf brutale Weise. Schon die Beschreibungen der Tatorte lassen einem den Atem stocken.
Wieder dabei Agent Bobby Dees, den einige Leser bereits aus Mädchenfänger kennen. Er ist ein Charakter mit Ecken und Kanten, jemand, der nicht nur nach Vorschrift handelt, sondern auf seine Intuition vertraut. Auch in diesem Fall beweist er, dass sein Gespür ihn selten im Stich lässt. Gerade diese Mischung aus Professionalität und Menschlichkeit macht ihn zu einer Figur, die man sofort ins Herz schließt.
Eine echte Überraschung ist Mallory. Sie macht im Verlauf der Geschichte eine enorme Entwicklung durch – von anfänglich verletzlich und unsicher hin zu stark und mutig. Ihr habe ich beim Lesen besonders die Daumen gedrückt und oft mit ihr mitgelitten.
Fazit: Insomnia ist ein packender Pageturner, der keine Atempause lässt. Eine düstere, beklemmende Atmosphäre, starke Charaktere und ein brutaler Serienkiller. Für Fans von spannungsgeladener Kost eine absolute Empfehlung. - Harlan Coben
Das Grab im Wald
(283)Aktuelle Rezension von: RamonaFroeseWas zur Hölle? Bin ich froh, dass ich das Buch nicht vor dem Sommerlager gelesen habe wo ich als Betreuerin war. Ich glaube ich hätte noch mehr auf jedes Geräusch gehört.
Vor 20 Jahren wurden in einem Sommercamp 2 Leichen gefunden, 2 weitere Jugendliche sind verschwunden. Aber sind sie auch Tod? Oder sogar die Mörder?
All das beschäftigt 20 Jahre später Paul, dessen Schwester nach wie vor verschwunden ist. Er rollt, nach dem einer der Beiden wieder auftaucht, den Fall neu auf. Doch was findest er raus? Ich glaube mehr als er ertragen kann. Er muss sich mit seiner damaligen Geliebten zusammen der Vergangenheit stellen und findet Antwort auf Fragen, die er nicht gestellt hat.
Ich fand es sehr gut beschrieben und auch die Zerrissenheit von Paul und Lucy wird deutlich. Nur hat es bei Lucy andere Gründe als man am Anfang denken könnte.
- Rainer Löffler
Der Blutnäher
(262)Aktuelle Rezension von: LeseRolliMeine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.
Häusliche Gewalt ist ein erschreckendes und oft unsichtbares, aber schwerwiegendes Problem. Allein in Deutschland ist jede 3. Frau, Opfer von häuslicher Gewalt. Aber auch die Opferzahlen bei Männern steigt jährlich. Jedes einzelne Opfer, ist eines zu viel.
Betroffene leben in ständiger Angst, dass ein weiterer Gewaltausbruch vom Täter ausgeübt wird. Den ersten Schritt zu machen und sich Hilfe zu suchen, wird Opfern oftmals erschwert, weil die Täter, ihr „Objekt“ in einer Art Isolationshaft halten. Meistens können Betroffene nur befreit werden, weil Menschen hinsehen und die Gefahr erkennen. Es ist eine gesellschaftliche Pflicht, auf unsere Mitmenschen zu achten und ihnen zu helfen, wenn diese Hilfe benötigen, schließlich kann jede Person in solch eine Situation geraten.
In fast jedem Beruf gibt es Menschen, die der Meinung sind, dass sie die Besten sind. Dies kann in einigen Berufen aber sehr gefährlich werden, da wichtige Details übersehen werden können. In Berufen, wie z.B. als Polizist, sollte man ein gesundes Selbstbewusstsein besitzen, aber dies darf niemals in Überheblichkeit und Oberflächlichkeit ausarten.
Als Eltern geht man oftmals mit Versprechen, gegenüber der eigenen Kinder, leichtfertig um. Versprechen sind für Kinder etwas Magisches und bedeuten, dass sie Hoffnungen entwickeln. Werden Worte aber gebrochen, entsteht oft ein Schatten auf der Seele und kann tiefe Verletzungen zur Folge haben.
Kinder lernen dadurch, dass ihre Bezugspersonen, ihre Worte nicht in die Tat umsetzen und, dass es nicht schlimm ist, wenn sie diesem Beispiel folgen. Die Auswirkungen können fatal sein, schließlich können dadurch Freundschaften kaputt gehen und eine gewisse Einsamkeit entstehen.
Wir alle haben unsere Fehler. Niemand von uns ist perfekt und dies ist auch gut so. In Partnerschaften ist es wichtig, sich untereinander anzupassen. Dies bedeutet, dass die Fehler des anderen akzeptiert werden, aber auch, dass wichtige Entscheidungen gemeinsam getroffen werden müssen.
Sollte jemand die Entscheidung hinauszögern, kann dies eine Partnerschaft zerstören. Dabei dürfen wir niemals vergessen, dass Menschen, die uns ein Zuhause schenken, unbezahlbar sind. Solch ein Glück ist nicht selbstverständlich und sollte immer geachtet und gepflegt werden.
- Kristina Ohlsson
Aschenputtel
(339)Aktuelle Rezension von: RihannaMona„Aschenputtel“ ist der Auftakt einer Serie um den Kommissar Alex Recht und der Fahndungsspezialistin Frederika Bergmann. Es ist Hochsommer in Schweden und ein voll besetzter Schnellzug muss außerplanmäßig halten. Eine Frau, namens Sarah will telefonieren und verlässt den Zug. Plötzlich fährt der Zug wieder an und im Zug verbleibt ihre Tochter Lilian. Es wird sofort der Schaffner informiert, aber als der Zug in Stockholm hält, ist Lilian verschwunden. Alex Recht und sein Team geht von Entführung aus und der Vater rückt sofort in den Fokus. Aber hat er wirklich seine Tochter entführt? Dann verschwindet allerdings ein zweites Kind zu dem der Vater von Lilian überhaupt keine Beziehung hat. Daher bricht über Alex Recht und Frederika Bergmann kommt ein wahrer Albtraum zu. Werden sie die Mädchen noch lebend finden?
Kristina Ohlsson hat einen spannenden Debütroman geschrieben, der Spannung hat und einen Thriller, der zwei sehr unterschiedliche Ermittler hat. Aber auch gibt sie dem Täter Raum in ihrem Thriller, ohne seine Identität zu verraten. Sie legt auch immer wieder verschiedene Spuren, so dass man fast bis zum Schluss am mitraten ist, wer der Täter sein könnte.
Fazit: Spannende Story und gelungenes Krimidebüt!
- Chris Carter
Blutrausch - Er muss töten (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 9)
(447)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteEin neuer verstörender Fall für das Ermittler Duo Robert Hunter und Carlos Garcia.
Die beiden sind auf die brutalsten Mordfälle spezialisiert und sie haben schon so einiges
gesehen. In ihrem neuen Fall kommen aber selbst sie an ihre Grenzen. Eine junge Frau
wird tot gefunden und jetzt liebe Leser/innen halten sie sich fest: sie wurde gehäutet!!
Es werden weitere Opfer gefunden und schnell ist klar der Serienkiller mordet schon länger.
Schnell muss ein Plan her, doch der Killer hinterlässt kaum Spuren.
Bestialisch, Nervenkitzel, absolute Spannung, ein Thriller der trotz seiner Brutalität mitreißt.
Ich bin ein großer Fan von diesem Autor und kann es immer kaum erwarten, wenn neuer Lesestoff
von ihm kommt. Viel zu schnell sind dann die Thriller wieder gelesen, da man einfach nicht aufhören
kann vor lauter Spannung, Faszination und blutrünstigen Grausamkeiten.
Ein Thriller der schlaflose Nächte garantiert.
- Arne Dahl
Sieben minus eins
(262)Aktuelle Rezension von: KirschkompottSieben Minus Eins ist ein Schwedenkrimi und der gelungene Auftakt zur Berger und Blom Reihe von Arne Dahl. Ich habe zu vor noch kein Buch des Autors gelesen und hatte daher auch weder positive noch negative Erwartungen an das Buch. Jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen dass es mich begeistert hat und ich froh bin es entdeckt zu haben. Es ist durchgehend spannend und unterhaltsam, sogar so sehr dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen beenden konnte. Fazit: Ich vergebe gerne vier verdiente Sterne für das Buch und kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
- Voosen | Danielsson
Schwüre, die wir brechen
(181)Aktuelle Rezension von: Nele33"Schwüre, die wir brechen" ist der zweite Band einer Reihe des Autorenduos und Ehepaares Kerstin Signe Danielsson und Roman Voosen.
Skandinavische Krimireihen sind mir die liebsten und wenn ich, wie hier bei dieser Reihe ganz tief in das Geschehen eintauchen kann, haben die Autoren alles richtig gemacht.
Als in Malmö eine übel zugerichtete Leiche gefunden wird, ohne Herz, dafür mit angenähtem Krokodilskopf weiß John Nordh als erfahrener Ermittler scheinbar sofort wohin die Reise der Ermittlungen ihn und seine Kollegin Svea Karhuu führen wird. Es bleibt nicht bei der einen Leiche und wieder spielen bizarre Objekte/Tierteile eine große Rolle. Die Ermittlungen gestalten sich spannend und dabei auch wendungsreich, sodass ich teilweise wirklich auf die falsche Fährte geschickt wurde.
Das Privatleben von Svea und John spielt auch in diesem Band eine große Rolle, zweifelt John doch an dem Unfalltod seiner Frau und meint etwas Entscheidendes zu entdecken. Bei all den privaten Problemen müssen sich die beiden immer noch zu einem Team zusammenfinden.
Insgesamt eine gelungene Fortsetzung mit einem noch ausbaufähigem Team. - Jo Nesbø
Durst (Ein Harry-Hole-Krimi 11)
(291)Aktuelle Rezension von: AnkeabiszEine meiner liebsten Krimi-Reihen – hatte ich wohl aus den Augen verloren, aber zum Glück hat Jo Nesbø in der Zwischenzeit fleißig weitergeschrieben. Jetzt kann ich gleich drei Bände am Stück lesen!
Durst liefert genau das, was ich von einem Harry-Hole-Krimi erwarte: düstere Atmosphäre, verstörende Morde und psychologische Abgründe. Ein Serienmörder treibt in Oslo sein Unwesen – blutig, grausam, mit vampiristischen Motiven. Nichts für Zartbesaitete.
Harry ist nicht mehr Kriminaloberkommissar, sondern Dozent – etwas ruhiger, aber nicht minder intensiv. Er leitet ein eigenes Team und kämpft nicht nur mit dem Fall, sondern auch mit seiner Rolle als Ehemann (oder sind Rakel und er noch nicht verheiratet?) und Stiefvater. Besonders spannend: Wird Oleg als sein Nachfolger aufgebaut?
Auch die Nebenfiguren überzeugen: Vielschichtig, markant und mit echtem Wiedererkennungswert – sei es Katrine Bratt, mit ihren eigenen dunklen Abgründen, oder Harrys Kollegen, die alle eigene Geschichten mitbringen. Jo Nesbø gelingt es, ihnen Tiefe und Charakter zu geben, ohne die Spannung der Haupthandlung aus den Augen zu verlieren.
Nesbø streut falsche Fährten, schraubt die Spannung hoch und bringt mit Nebenhandlungen wie der Übernahme der Kneipe Jealousy zusätzliche Ebenen ins Spiel.
Ohne zu spoilern: das Ende hat mich überrascht – fulminant, schockierend und mit offenen Fragen, die klar auf den nächsten Band hinarbeiten. Und ja – jetzt weiß ich auch, was eine Affenfalle ist. Wer ist eigentlich der Vater von Katrines Kind?
Fazit: Ein super tolles und absolut empfehlenswertes Buch für alle Krimifans!
- Arno Strobel
Im Kopf des Mörders - Kalte Angst
(230)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeAuch dieser zweite Band der Trilogie hat mir richtig gut gefallen!
Der Kriminalfall hier ist schon ziemlich gruselig, finde ich. Ein Mann mit Fliegenmaske und Blechstimme überfällt Familien und tötet auf grausame Weise.
Aber auch die Nebenhandlung, in der die Schwester des Kommissars gestalkt wird, verursacht Gänsehaut.
Ich fand das Buch durchweg spannend und freue mich auf den nächsten Band!
28.01.2026
- James Carol
Broken Dolls – Er tötet ihre Seelen
(314)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerBroken Dolls von James Carol
dtV Verlag, Thriller
Worum es geht:
Jeff Winter hat einen neuen Fall. Dieses mal jagd er einen Täter in England. Dieser verwandelt junge, hübsche Frauen in sabbernde Gestalten. Ihre Gehirne sind nicht sicher vor ihm!
Meinung:
Meine 3te Runde mit diesem Buch. Ah! Wie wunderbar. Das Buch ist GENIAL! Die Geschichte hat ALLES. Sie ist ausgeklügelt und erfrischend anders. Nicht widerlig, sondern einfach nur..wow. Der Schreibstil ist gut lesbar und obwohl man keine Ahnung von Gehirnen hat, wird alles bestens erklärt, sodass keine Verständnisprobleme auftreten. Das Ende ist immer wieder aufs Neue ein: Wwaaasss???!! Ich fasse es nicht!
Dieses Buch macht so viel mehr Spaß als Prey!























