Bücher mit dem Tag "sexueller missbrauch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sexueller missbrauch" gekennzeichnet haben.

273 Bücher

  1. Cover des Buches Ein wenig Leben (ISBN: 9783492308700)
    Hanya Yanagihara

    Ein wenig Leben

     (518)
    Aktuelle Rezension von: McNic

    Man muss sich als Leser*in gut überlegen, ob man eine solch niederschmetternde Geschichte ertragen kann.

    Ich hatte die ersten 100 Seiten etwas Schwierigkeiten, in die Story reinzukommen, da super viele Charaktere in schneller Abfolge vorgestellt wurden.

    Ich habe mir auch bewusst Zeit für das Buch genommen, da ich es immer wieder aus der Hand legen musste, um das Gelesene verarbeiten zu können. Das Ende hat mich ziemlich auseinandergenommen, da es nochmal grausam erschütternd war. 

  2. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783949609008)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (3.027)
    Aktuelle Rezension von: Malinoisbaendiger

    Passagier 23 – man denkt unweigerlich an eine abgezählte, in einer Reihe stehende Person, welche als Nummer 23 nun „dran“ ist. Doch irgendwie weit gefehlt.

    Der Psychothriller beginnt mit deiner Observation seitens des Polizeibeamten Martin Schwartz. Beschrieben wird dieser als ziemlich heruntergekommen, ohne Gefühl für die Rechtmäßigkeit seines Handelns. Diesem Martin Schwartz jedoch hat das Schicksal ganz schön arg mitgespielt. Während einer Kreuzfahrt auf dem Schiff „Sultan“ kamen seine Frau und sein Sohn auf mysteriöse Art und Weise ums Leben. Bei dem Versuch zur Klärung des Sachverhalts ergaben sich viele Widersprüche, auch seitens des damaligen Kapitäns Daniel Bonhoeffer. Letztendlich wurde von einem Selbstmord der Beiden ausgegangen. Nachdem Martin nun einen Anruf von Gerlinde Dobkowitz, einer Dauerreisenden auf dem Schiff, erhalten hat und diese ihm mitteilte, dass sie Hinweise zum Tod seiner Frau und seines Sohnes habe, eilte Martin Schwartz, ohne sich um seinen zu verrichtenden Dienst zu kümmern, auf das Schiff. Es beginnt eine abenteuerliche Überfahrt nach New York, wobei die Nerven des Lesers stark strapaziert werden und man erfährt, wie hoch die Selbstmordrate auf Kreuzfahrtschiffen ist.  

    Der Psychothriller wurde durch Sebastian Fitzek sehr spannend geschrieben. Als Leser ist man sofort mitten im Geschehen und hat auch keine Probleme, wieder „einzutauchen“, hat man mal lange Zeit nicht gelesen. Der Text lies sich leicht lesen, mit Sicherheit ist hier auch von Vorteil, dass die einzelnen Abschnitte relativ kurz gehalten sind. Von Anfang an baut sich eine gewisse Spannung auf, man fiebert richtig mit.

    Dieses war mein erster Thriller des Autors und mit Sicherheit nicht der letzte. Ich vergebe für diesen Psychothriller daher 5 Sterne, jedoch sollte man ihn nicht unbedingt vor einer bevorstehenden Kreuzfahrt lesen.

  3. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453442030)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.220)
    Aktuelle Rezension von: Nackt_und_Gluecklich

    … aber das brauche ich auch nicht. Es reicht aber locker, um dranzubleiben und das Buch zu genießen. Es sind tolle Figuren dabei, es gibt ein großes Rätsel, und spannend ist es auch. Ich werde es jetzt ein zweites Mal lesen und falls ich dabeibleibe, dann bleiben auch fünf Sterne. Falls es mir dann doch beim zweiten Lesen nicht mehr gefällt, ziehe ich einen ab.

  4. Cover des Buches Drachenläufer (ISBN: 9783596522682)
    Khaled Hosseini

    Drachenläufer

     (2.013)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Ho

    Dieses Buch hat mich total berührt. Es Beschreibt das Leben des Protagonisten vor allem in Afghanistan (ich will ja nicht spoilen) auf die Art und Weise, die man als Leser gut verstehen kann. Der Autor ist ein ausgezeichneter Erzähler und die Geschichte ist einfach sehr gut. Am Ende vielleicht etwas zu dramatisch, aber trotzdem ein Meisterstück. 

    Eine klare Empfehlung!

  5. Cover des Buches Lolita (ISBN: 9783644056312)
    Vladimir Nabokov

    Lolita

     (492)
    Aktuelle Rezension von: _sternenguckerin_

    Schon lange stand "Lolita" auf meiner Liste. Ein Klassiker, den man (nicht nur) meiner Meinung nach gelesen haben muss. Ich habe mich also mit ein bisschen Angst vor dem Thema an Nabokov gemacht und was soll ich sagen: Was ich schon vermutet hatte, hat sich bewahrheitet. "Lolita" ist irgendwie genial und hat in meinem Kopf eine nicht endende wollende Maschinerie von Fragen angeworfen (Warum? Was genau will der Erzähler uns damit sagen?). Andererseits ist der Roman unbestritten schlichtweg grausam und lässt mich verstört, entsetzt und geekelt zurück. Das einzige, worin ich mir nach diesem Buch sicher bin, ist dass es seinen Weltruhm (und damit den ganzen Skandal drumherum) definitiv verdient hat.

  6. Cover des Buches The Girls (ISBN: 9780812989861)
    Emma Cline

    The Girls

     (52)
    Aktuelle Rezension von: anena

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von zwei Mädchen in Kalifornien, Suzanne und Evie, der Erzählerin. Sie treffen sich zufällig Anfang der 70er Jahre und Evie verfällt der Anziehungskraft von Suzanne, die auf einer Ranch in einer Hippie-Kommune lebt. Die Atmosphäre der Geschichte, die vor dem Hintergrund der Manson-Bluttaten spielt, ist dicht und fesselnd, die Sprache der Autorin zauberhaft. Erschreckend, wie junge Menschen in den Sog von Brutalität hineingezogen werden können - und dies ist nur ein Aspekt des großartigen Romans.

  7. Cover des Buches Keiner hört dein Schweigen (ISBN: 9783732520442)
    Dania Dicken

    Keiner hört dein Schweigen

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘

    Auch dieser Fall verlangt Andrea alles ab. Dass dabei ihre Familie in Gefahr gerät, macht es nicht einfacher, aber spannender.

    Dicken schöpft mal wieder aus dem Vollen und lässt die Protagonisten und den Leser harte Zeiten durchleben. Dabei lernt man alle noch besser kennen und sie gewinnen weiter an Format. Andrea und ihre Familie könnten nebenan wohnen, denn sie wurden lebendig und realistisch geschaffen. 

    Die Spannung kommt in Wellen daher und in steigert sich kontinuierlich. Es gibt genug Atempausen für Leser und Charaktere, so dass die Spannung richtig genossen werden kann. Selbst kritische Szenen weiß die Autorin niveauvoll in Szene zu setzen und es fehlt jeglicher Voyeurismus. Es passt einfach zur Handlung und treibt diese voran. Keine Gaffermentalität störte, sondern es wurde auf die Würde der Opfer geachtet. 

    Doch leider wurde schon wieder zuviel von der Handlung verraten. Knapp ein Drittel der Story wird verraten und ich wartete nur darauf, dass ich das Ende des Klappentextes erreiche und für mich die Spannung losgeht. Sorry, Lübbe, damit habt ihr in die Grütze gegriffen. 

    Und genau wegen des Meckerpunktes gibt es nur 4 Schweige-Sterne, denn es nahm mir viel der Spannung, weil ich ja bereits wusste, was geschieht. 


    ‘*‘ Klappentext ‘*‘

    In einem Krankenhaus in Birmingham taucht die verwahrloste siebzehnjährige Katie auf, die vor acht Jahren spurlos verschwand - gemeinsam mit ihrer Schwester Tracy. Psychologen und Sozialarbeiter versuchen vergeblich, von ihr etwas über den Verbleib ihrer Schwester zu erfahren. Doch Katie schweigt. Nur zu Andrea scheint sie Vertrauen zu fassen. Kurzentschlossen nimmt die Profilerin das Mädchen mit zu sich nach Hause. Noch ahnt sie nicht, dass sie damit nicht nur sich selbst, sondern auch ihre ganze Familie in tödliche Gefahr bringt.

  8. Cover des Buches Schattenjunge (ISBN: 9783453438781)
    Carl-Johan Vallgren

    Schattenjunge

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Auf der Suche nach neuen Thrillern bin ich auf „Schattenjunge“ gestoßen und habe mich sehr gefreut, dass ich dies bereits vorab lesen durfte. Meine Erwartungen waren jetzt nicht unbedingt die allergrößten, aber dennoch habe ich mich auf eine spannende und ereignisreiche Geschichte gefreut. Leider habe ich dies nur zu einem gewissen Teil bekommen, denn das Buch konnte dann doch nicht so mithalten, wie ich es im Vorfeld erhofft habe.

    Die Geschichte ist zwar an sich ganz gut, allerdings braucht diese viel zu lange, um wirklich interessant und vor allem spannend zu werden. Der Anfang plätscherte nur so vor sich hin und ich war kurz davor, das Buch abzubrechen. Dennoch wollte ich dem Buch dann doch nochmal eine Chance geben und kam dann immer besser in die Handlung hinein, sodass zumindest wieder Spannung vorhanden war. Allerdings hätte dies weitaus weniger als 150 Seiten benötigen müssen.

    Der Schreibstil ist nett, aber mehr leider auch nicht. Carl-Johan Vallgren sorgt zwar oftmals dafür, dass der Leser im Laufe der Geschichte auf eine falsche Spur geführt wird, aber dennoch hat mir manchmal der berühmte rote Faden im Buch gefehlt, was ich besonders schade finde, denn die Geschichte besitzt sehr viel Potential, welches leider einfach nicht genutzt wurde. Die Dialoge wirken an einigen Stellen recht hölzern und auch die Figuren hätten noch besser ausgearbeitet sein können.

    Ich möchte nun nicht behaupten, dass die Charaktere schlecht beschrieben wären, allerdings muss ich zugeben, dass man hier nur das nötigste aus ihnen herausgeholt hat. Hier wäre so viel mehr drin gewesen, aber stattdessen wurden sämtliche Figuren nur recht schwammig beschrieben, was sich erst im Laufe der Geschichte oftmals viel zu spät erst bessert. Hier hätte von Anfang an mehr gezeigt werden müssen, so konnte ich leider nur selten mit ihnen mitfiebern und ihr Schicksal war mir zum Großteil egal – auch wenn ich zugeben muss, dass die Familiengeschichte der Klingbergs mehr als tragisch ist und man dort seit Jahren nicht zur Ruhe kommt.

    Das Ende ist dagegen schon etwas besser gelungen und wurde zunehmend spannender, allerdings hätte auch dies hier viel früher geschehen müssen. Die Auflösung ist zwar an sich ein wenig skurril, da sie zu weit hergeholt ist, aber dennoch fand ich es im Großen und Ganzen gelungen und meist stimmig.

    Die Covergestaltung ist schlicht, hat mich aber spontan angesprochen, da ich minimalistische Cover ganz gerne mag. Die Kurzbeschreibung hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben wollte. Am Ende muss man aber sagen, dass die Beschreibung definitiv besser als die Geschichte war, von daher kann man dem Verlag dafür nur ein Kompliment aussprechen.

    Insgesamt hat mir „Schattenjunge“ gefallen, mich aber auch gleichzeitig enttäuscht. Ich möchte wirklich nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, allerdings hätte man noch so viel mehr aus dem Plot und den Figuren holen können. Wenn es einen Preis für verschenktes Potential geben würde, würde dieses Buch sicherlich ausgezeichnet werden. Schade! Dennoch würde ich das Buch allen Lesern empfehlen, die gerne Thriller lesen und dabei auch gerne mal über den ein oder anderen Logikfehler hinwegsehen können.

  9. Cover des Buches Bis ich dich finde (ISBN: 9783257600193)
    John Irving

    Bis ich dich finde

     (392)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Sutter

    Es gibt Bücher, die kommen und gehen und es gibt John Irving, der bleibt einfach - für lange Zeit. Jedes Buch ist eine kleine Schatztruhe, die von vielen geöffnet werden sollte.

    Jack auf der Suche nach seinem Vater, seinem Ich, seiner Liebe, umgeben mit all den skurrilen Charakteren, die einen Irving einzigartig machen. 

    Und was hält „man“ bzw. eher Frau im Kino natürlich in der Hand? Nein, es ist weder Popcon, noch Cola. Einfach Irving.

  10. Cover des Buches Der Beobachter (ISBN: 9783945386774)
    Charlotte Link

    Der Beobachter

     (801)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Ich lese sehr gerne Bücher von Charlotte Link, denn sie gehört zu meinen Lieblingsautorinnen und ihre Bücher stehen immer für psychologische Spannung und eine fesselnde Handlung.

    Die Geschichte handelt von einer Person, der nur aus der Ferne die schöne Gillian Ward liebt. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst

    Der Schreibstil war auch bei diesem Buch wieder unheimlich flüssig und locker zu lesen, dabei aber immer auch fesselnd und mitreißend. Das ganze Buch wurde sehr bildhaft und lebendig beschrieben!

    Die Protagonistin mochte ich von Beginn an sehr, sie war sympathisch und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Auch die anderen Charaktere wurden sehr authentisch und gut beschrieben. In den Romanen von Charlotte Link findet immer viel zwischenmenschliches statt. Es geht weniger blutig zu, dafür sind ihre Bücher voll psychischer Spannung und leisem Entsetzen und Grusel, was mir persönlich auch viel mehr liegt als nur Brutalität ohne eine Handlung.

    Das Ende war diesmal nicht ganz so überraschend für mich, aber wieder absolut realistisch und beklemmend. Man hat immer das Gefühl ganz im Buch dabei zu sein als Leser.

    Fazit: Ein spannendes Buch der Autorin, auch empfehlenswert aber nicht ihr bestes Werk!

  11. Cover des Buches In meinem Himmel (ISBN: 4047553250083)
    Alice Sebold

    In meinem Himmel

     (811)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Die 14-jährige Susie Salmon wird im Dezember 1973 von einem Nachbarn vergewaltigt und ermordet wird. Aus einer Art Zwischenwelt/Jenseits beobachtet sie nach ihrem Tod das Leben auf der Erde: ihre Familie, Lehrer, Freunde, ihren Mörder.

    Die grausamste, schrecklichste und schlimmste Szene erfolgt direkt im ersten Kapitel.

    Susie erzählt aus ihrer Perspektive, nach ihrem Tod als allwissende Erzählerin, die über die Geschichte aller Menschen Bescheid weiß und alles sehen kann. Ihr Erzählstil ist nahezu poetisch, leicht und angenehm. Ich empfand die Worte als Erzählung einer Person, die sich mit ihrem Schicksal abgefunden hat. Gleichzeitig ist es spannend die Menschen zu beobachten, wie sie mit Susies Verschwinden/Tod umgehen und auch die Ermittlungen in den 70er-Jahren.

    Die häufigen langen Schachtelsätze sind manchmal eine Herausforderung beim Lesen.

    Ich habe den Roman parallel im englischen Original gelesen und war häufig irritiert, verwundert und verärgert darüber, wie er übersetzt wurde: Ganze Sätze wurden weg gelassen, Wörter verdreht (gehört/gesehen) oder gar nicht übersetzt, so dass ich selbst erstmal das Wörterbuch bemühen musste um den Sinn zu verstehen. Oder Phrasen wurden wörtlich übersetzt, obwohl sie im deutschen Sprachgebrauch sicher nicht so verwendet würden ("schwarz-weiß vor Verdammung sein" , "zur Nacht loslassen wollte"). Alternativ gab es umständliche Fremdwörter statt Übersetzungen (Campanile, Kotau, Vestibül). Der Roman selbst hat mich schon beim ersten Lesen mitgerissen und ging mir sehr zu Herzen. Im Nachhinein würde ich trotzdem den Originalroman bevorzugen.

  12. Cover des Buches Lost in Pain -  Zurück zu dir (ISBN: 9783960871965)
    Jennifer Wellen

    Lost in Pain - Zurück zu dir

     (49)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches lassen auf einen packenden Liebesroman hoffen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.

    Die einzelnen Personen sind sehr treffend geschildert und man beginnt sofort mit ihnen zu sympathisieren.

    Zur Geschichte Cathlyn ist nach ihrem schrecklichen Aufenthalt in einem Kinderheim traumatisiert und hat nun so allerlei Ängste und Zwänge. Sie erhält einen Brief mit der Adresse ihrer vermutlichen Mutter.

    Gemeinsam mit ihrem früheren Freund aus dem Kinderheim macht sie sich auf die lange Reise und Suche quer durchs Land zu ihrer Mutter. Dabei kommt sie auch Nick sehr viel näher und die beiden müssen so einiges miteinander durchstehen.

    Ein sehr schöner, gefühlvoller, mitreißender Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Eine sehr packende leichte Lektüre, die ein richtiges Lesevergnügen bereitet.

  13. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.300)
    Aktuelle Rezension von: Aleyda

    Inhaltlich finde ich dieses Buch unglaublich interessant. Was die armen Kinder, damals schon durch die Sucht getrieben, erfahren mussten. Der Schreibstil ist mir persönlich zu umgangssprachlich und dadurch gibt es etwas Punktabzug. Dieses Buch wurde aus Interviews zusammengestellt, weswegen ich mir vorstellen kann, weshalb solch eine „Jugendsprache“ gewählt wurde. Es kommt authentischer rüber. Aber inhaltlich ist dieses Buch ein absolutes MUSS, wenn man sich mit solch einer Thematik auseinander setzten möchte. 

  14. Cover des Buches Gefährdet (ISBN: 9783442715640)
    Meike Dannenberg

    Gefährdet

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Familie Stein ist in Aufruhr, denn eines Nachmittages kommen Livia und Lasse nicht nach Hause. Es kristallisiert sich heraus, dass sie entführt wurden, ohne das eine Lösegeldforderung eingetroffen ist. Nora Klerner, BKA-Ermittlerin wird zu diesem Fall hinzugezogen, denn die örtliche Polizei tappt schnell auf einer schnelle. Alle Hoffnung wird in sie gesetzt, da sie beim letzten Fall auch innerhalb weniger Tage, den Täter zur Strecke gebracht hat. Kurz vor ihrer Ankunft in Hamburg wird Nora von ihrer Vergangenheit eingeholt, ob es ihr gelingt sich dennoch, auf den Fall einzulassen.

    In „Gefährdet“ lernen wir Nora Klerner, die auch schon in Meike Dannenbergs Debüt „Blumenkinder“ ihren Auftritt hatte, intensiver kennen. Auch alte Bekannte spielen wieder eine wichtige Rolle. Mir hat die Geschichte trotz anfänglicher Startschwierigkeiten sehr gut gefallen und ab dem Mittelteil konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Zu schnell folgten Ereignisse aufeinander, die den Spannungsbogen in die Höhe trieben. Dabei bleibt sich Meike Dannenberg ihrem Schreibstil treu und es gelingt ihr auch, pointierten Witz in die Dramatik zu bringen.

    Ich würde mich freuen, wenn es demnächst noch einen weiteren Fall für Nora gibt, denn sie ist mir jetzt durch „Gefährdet“ ans Herz gewachsen.
  15. Cover des Buches Die Mütter-Mafia (ISBN: 9783404190966)
    Kerstin Gier

    Die Mütter-Mafia

     (1.350)
    Aktuelle Rezension von: Liiiisa

    Ich muss gestehen, ich liebe ja alle Bücher von Kerstin Gier, die ich bisher gelesen habe. und das waren viele... oder alle...jedenfalls alle, die ich finden konnte;-)

    Die Mütter-Mafia Reihe hat mir allerdings mit am besten gefallen. Kerstin Gier übertrifft sich hier selbst. So viele lustige, charmante Einfälle und liebenswerte Charaktere. Ich habe rein gar nichts auszusetzen und kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen, der es ncoh chit kennt. Schade, dass es nicht mehr Bände davon gibt. Ich würde zu gerne mehr von Constanze lesen.

  16. Cover des Buches Frettchenland (ISBN: 9783894254575)
    Rainer Wittkamp

    Frettchenland

     (27)
    Aktuelle Rezension von: KasiaJaeckel
    Von Rainer Wittkamp lese ich nach und nach die Reihe rund um Kommissar Martin Nettelbeck. Dieser nicht regelkonforme, dafür mit Grips und Schneid ausgestattete Ermittler arbeitet sich seit seinem Reihenstart in „Schneckenkönig“ von Fall zu Fall aus seiner Abseitsposition zurück zum Starermittler. Dieses Mal treffen er und sein Partner Wilbert Täubner auf aalglattes Pflaster im Politikmilieu. Schönerweise darf bei den Geschichten und Fällen rund um Nettelbeck nicht nur gebibbert sondern auch geschmunzelt werden. In Frettchenland wird rund um den Mord an einer LKA-Kollegin im Einsatz gebibbert. Das Schmunzeln bleibt nicht aus, wenn es um die Nebenstories geht. Wie die um Norbert Füting, seines Zeichens parlamentarischer Staatssekretär. Er gerät immer weiter in Bedrängnis nachdem er feststellen durfte, dass man einer Praktikantin mit einem IQ von 159 keine Nacktselfies schicken sollte.

    Aber zurück zum eigentlichen Mord.

    Die LKA-Kollegin Lotte Weiland bezahlt einen nicht wirklich genehmigten Undercovereinsatz im Regierungsviertel mit dem Leben.

    Die Personenschützerin hat bei einem Bundestagsabgeordneten des Atommüllendlager-Kostenausschusses Daten entwendet, die ihr Mörder nur zu gern an sich nimmt. Ich verrate an der Stelle schon mal, dass der eigentliche Initiator ihres eigenwilligen Einsatzes ihr überambitionierter Freund – seines Zeichens ebenfalls LKA-Ermittler für Wirtschaftskriminalität – war. Dessen Karriereträume haben Lotte zu der Aktion getrieben und er wird sofort zur Persona non grata des Romans, sobald man als Leser seiner Reaktion auf den Mord gewahr wird. Von Trauer keine Spur, lediglich die Rettung des eigenen Hinterns und des Falles treiben den Herrn weiter an. So tut er einem auch im weiteren Verlauf des Buches an keiner Stelle seines Niedergangs leid. Genug hierzu.

    Vom Realitätsbezug

    Ich möchte gerne vom angekündigten Kampf mit dem Realitätsbezug schreiben. Die Gedankenwelt von Politikern, Lobbyisten, Verbandschefs und anderer Einflußnehmer zu lesen war nicht leicht. In ihrem Selbstbezug, ihrem Lebensmodell und ihrer Arroganz empfand ich sie als unglaublich getroffen. So manche Wutwelle schwappte über mich als steuerzahlenden Bürger und so mancher Brechimpuls musste unterdrückt werden, wenn man die dekandenten Lunches der Aktuere und deren Austausch über „zu niedrige Gehaltsangebote von einer viertel Million“ mitliest. Nicht, dass ich da nähere Kontakte pflegen würde, aber als medienversierte Leserin stelle ich mir die Interaktionen unserer lieben politischen Player genauso vor… wenn sie mal wieder statt in die Plenarsitzung zur Gesetzesabstimmung lieber zum nächsten Vortrag eines extrem einflussreichen Verbandes fahren müssen…die Armen. Welchen Nachteil dieses Empfinden für mich nun hat? Ich hatte während der Lektüre hier und da mit der Trennung von unseren tatsächlichen aktuellen politischen Themen etwas zu kämpfen 😉 klare Gefahr von Realitätsverlust…kleiner Scherz.

    …was gibt´s noch zum Buch?
    Erwähnenswert ist noch der weitere Plot rund um Lottes Großmutter. Die wohlbetuchte Grandma wird durch den Tod der Enkelin aus ihrem depressionsbedingten Haschrausch gerissen und plant eine Ermittlung ihrer ganz eigenen Art. Schliesslich war sie mal erfolgreiche Sportschützin.

    Plot plätschert ansonsten so dahin. Ist was für den Strandkorb...
  17. Cover des Buches Trigger (ISBN: 9783453440982)
    Wulf Dorn

    Trigger

     (702)
    Aktuelle Rezension von: Matthias_Asteroth

    Der Thriller fängt relativ ruhig an und man denkt, es handelt sich um einen gewöhnlichen Krimi. Doch je länger man liest und in die Welt der Protagonistin eintaucht, desto verwirrender wird es und ich habe mich gefragt, wer nun der Antagonist ist. Das Ende kam dann wirklich überraschend und ich bin gespannt, wovon die Fortsetzung handeln wird

  18. Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492309813)
    Emma Donoghue

    Raum

     (917)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Jack ist fünf Jahre alt und lebt zusammen mit seiner Mutter in einem Raum. Für ihn ist es normal, in einem Schrank zu schlafen, jeden Tag zur selben Zeit zu essen und ein Leben außerhalb nicht zu kennen. Der Alltag mit baden, waschen und sauber machen wiederholt sich, genauso wie die regelmäßigen abendlichen Besuche von Old Nick, von dem er sich ein Sonntagsgutti wünschen darf.
    Eines Tages erzählt ihm seine Mutter, dass sie hier eingesperrt sind und dass die Welt aus dem Fernsehen tatsächlich real ist. Sehnsüchtig nach Freiheit, beginnt sie einen Plan für eine Flucht zu schmieden, in der Jack zum Helden werden kann.

    "Raum" erzählt von dem Martyrium einer jahrelangen Gefangenschaft, vom Akt der Befreiung und einem nie gekannten Leben von Freiheit.
    Die Geschichte wird aus der Perspektive des Jungen geschildert, dessen Welt eng begrenzt ist, der aber auch nichts anderes kennt und sich in dem Raum und der Brust seiner Mutter sicher fühlt. Die Erzählweise ist nachvollziehbar kindlich und naiv, was einerseits authentisch ist und nicht sofort alles erklärt, aber in der Sprache eines Fünfjährigen zumal ein wenig anstrengend ist.
    Der Schreibstil bleibt konsequent dabei, selbst nach der Flucht und den ersten Wochen ohne die Begrenzungen des Raums.

    Nach der beklemmenden Atmosphäre der Gefangenschaft, in der Mutter und Sohn allerdings ein unschlagbares Team bilden, ist auch das Leben in Freiheit mit all den neuen Eindrücken, Personen und Regeln, die auf Jack einprasseln, sehr empathisch und lebensecht dargestellt. Insbesondere die Aufgabe eines Lebens zu zweit wird dabei deutlich.

    Auch wenn manche Entwicklung innerhalb weniger Tage und Wochen zu schnell ging und die Handlung mit keinen wesentlichen Überraschungen aufwarten konnte, fesselt der Roman durch das erlittene Leid, den mutigen Kampf für ein selbst bestimmtes Leben und die innige Liebe zwischen Mutter und Sohn.

  19. Cover des Buches A Little Life (ISBN: 9781447294832)
    Hanya Yanagihara

    A Little Life

     (88)
    Aktuelle Rezension von: anni_055

    "A Little Life" handelt von Jude und seinen drei Freunden, JP, Malcom und Willem. Die vier lernen sich im College kennen und werden Freunde fürs Leben. Das Buch begleitet sie dabei, wie sie in ihre erste eigene Wohnung einziehen und.verschiedene Wege einschlagen ohne hier zu viel vorwegzunehmen.  Dabei spielt Judes Vergangenheit immer wieder eine Rolle. Keiner weiß woher Jude wirklich kommt und wie seine Kindheit war. Keiner weiß warum er humpelt und manchmal Anfälle hat. Jude erzählt nicht viel von sich aber ist immer für seine Freunde da. 

    Im Laufe des Buches lernt man die vier immer besser kennen. Sowohl ihre Vergangenheit wie auch, dass was auf die zukommt. Seite für Seite schließt man sich jeden einzelnen von ihnen immer mehr ans Herz. Man leidet und freut sich mit ihnen. 

    Nebenbei behandelt das Buch die essentiellen Fragen des Lebens. Was macht das Leben lebenswert? Wie sehr bestimmt unsere Vergangenheit unsere Zukunft? Was ist Liebe? Wo fängt Freundschaft an und wo endet sie? Wie hat ein Leben auszusehen? Was für eine Rolle spielt Sex in einer Beziehung? 

    Ich finde es unglaublich wie schlüssig Hanna Yanagihara ihre Charaktere beschreibt. Das Buch ist so gut geschrieben, dass man manchmal denkt es müsse sich um echte Menschen handeln. 

    Einige Szenen sind heftig und ich würde auf jeden Fall jeder Person davon abraten dieses Buch zu lesen, der mit suizidalen Gedanken zu kämpfen hat. 

    Ansonsten kann ich dieses Buch nur vom tiefsten Herzen jedem weiterempfehlen. "A Little Life" zeigt wie schön und wie schrecklich das Leben sein kann. 

    Ein paar Zitate: 

    " ´(...) Life itself is the axiom of the empty set. It begins in zero and ends in zero. We know that both states exist, but we will  not be conscious of either experience: they are states that are necessary parts of life, even as they cannot be experienced as life". (.p.288)

    "It's only in the movies that you find someone who gives you all of those things. But this isn't the movies. In the real world you have to identify which three qualities you want to spend the rest of your life with(...)" (p.567)


  20. Cover des Buches EVIL (ISBN: 9783453677005)
    Jack Ketchum

    EVIL

     (908)
    Aktuelle Rezension von: FranGoldsmith

    Im Nachbarhaus werden zwei Pflegetöchter nach dem tödlichen Autounfall ihrer Eltern aufgenommen. Die Tante, die bei den Kindern in der Nachbarschaft sehr geliebt ist - gerade weil sie das ein oder andere wie bspw. Ein Bier durchgehen lässt - wird im Laufe des Buches zum Inbegriff der Grausamkeit und das muss auch der Ich-Erzähler bald lernen.

    Ich muss sagen ich bin bei Büchern normalerweise nicht zimperlich. Aber das war mir dann doch eine Spur zu heftig. Diese grausamen Dinge zu lesen, die sich im Laufe des Buches immer mehr steigern war wirklich hart an der Grenze. Da die Geschichte auf einer wahren Gegebenheit beruht habe ich das Buch irgendwie  auch aus Respekt zu Ende gelesen, außerdem will man natürlich wissen wie es ausgeht. Man leidet mit Meg und möchte den Protagonisten am liebsten packen und schütteln, ihn aus dieser morbiden Faszination aufwecken.

    Vom Schreibstil und dem Aufbau der Geschichte gehört dem Autor großes Lob ausgesprochen! Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, auch wenn es mir wirklich keine Freude bereitet hat. Dass das Buch auf einer wahren Geschichte basiert macht es noch schlimmer, aber der Autor hat das wirklich gut umgesetzt. Grausamkeit fasziniert die Menschen, das kann man nicht leugnen, aber in diesem Buch war es mir echt einen Ticken zu viel. Daher muss ich eine Stern abziehen. 

  21. Cover des Buches Das Spiel (Gerald's Game) (ISBN: 9783453441811)
    Stephen King

    Das Spiel (Gerald's Game)

     (581)
    Aktuelle Rezension von: EllaEsSteff

    🪢

    𝘐𝘩𝘳𝘦 𝘎𝘦𝘥𝘢𝘯𝘬𝘦𝘯 𝘣𝘳𝘢𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘮𝘪𝘵 𝘥𝘦𝘮 𝘭𝘢𝘶𝘵𝘦𝘯 𝘒𝘯𝘢𝘭𝘭 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘩𝘢𝘳𝘻𝘪𝘨𝘦𝘯 𝘈𝘴𝘵𝘴 𝘢𝘣, 𝘥𝘦𝘳 𝘪𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘩𝘦𝘪ß𝘦𝘯 𝘍𝘦𝘶𝘦𝘳 𝘦𝘹𝘱𝘭𝘰𝘥𝘪𝘦𝘳𝘵𝘦. 𝘐𝘩𝘳 𝘉𝘭𝘪𝘤𝘬, 𝘥𝘦𝘳 𝘶𝘯𝘢𝘣𝘭𝘢̈𝘴𝘴𝘪𝘨 𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘴 𝘩𝘢𝘭𝘣𝘥𝘶𝘯𝘬𝘭𝘦 𝘡𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘨𝘦𝘴𝘤𝘩𝘸𝘦𝘪𝘧𝘵 𝘸𝘢𝘳, 𝘷𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘭𝘵𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘨𝘦𝘨𝘦𝘯𝘶̈𝘣𝘦𝘳𝘭𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯𝘥𝘦 𝘌𝘤𝘬𝘦, 𝘸𝘰 𝘥𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘯𝘥𝘨𝘦𝘱𝘦𝘪𝘵𝘴𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘚𝘤𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘪𝘯𝘪𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘭𝘥 𝘪𝘮 𝘬𝘢𝘳𝘨𝘦𝘯 𝘚𝘵𝘦𝘳𝘯𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘯 𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘴 𝘖𝘣𝘦𝘳𝘭𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘵𝘢𝘯𝘻𝘵𝘦𝘯.

    𝘋𝘰𝘳𝘵 𝘴𝘵𝘢𝘯𝘥 𝘦𝘪𝘯 𝘔𝘢𝘯𝘯.


    Gerald und Jessie Burlingame haben sich in ihr einsames Sommerhaus zurückgezogen. Gerald möchte dem eintönigen Eheleben etwas Schwung verleihen und fesselt seine Frau ans Bett. Jessie hält nichts von den neuen Spielchen ihres Mannes und versetzt ihm einen Tritt - mit für ihn tödlichen Folgen. Mit Handschellen ans Bett gefesselt, beginnt für Jessie ein quälender Albtraum: Nachts bekommt sie unheimlichen Besuch.


    💭

    Dieses Buch lässt die Psyche Kopf stehen.


    Erstaunlich wie King es schafft 400 Seiten Spannung zu Papier zu bringen, wobei das Meiste in einem Zimmer und der Rest im Kopf passiert. 

    Als Leserin habe ich mit gelitten und mich mit Jessie auf die klaustrophobische Horror-Meditation begeben. 

    Ein Glück habe ich das Buch nicht im Dunkeln gelesen und nach Schatten in den Ecken gesucht. 


    Teilweise war es mir zu viel von Jessies Vergangenheit und ich hatte mehr Gruselfreude, wenn sie wieder im Hier und Jetzt war.


    Dieses Buch macht schon etwas mit einem und ist für jeden etwas, der gern in Richtung Horror / Psychothriller liest.


    ⭐️⭐️⭐️⭐️

  22. Cover des Buches Rachesommer (ISBN: 9783442487943)
    Andreas Gruber

    Rachesommer

     (490)
    Aktuelle Rezension von: Zehnvonzehn_buecher

    Bei Band 1 musste ich erstmal warm werden mit Pulaski. In meinem Kopf hatte ich immer wieder eine ganz andere Vorstellung von ihm und es hat gedauert, bis ich den cleveren Ermittler in ihm gesehen habe, der er ist.


    Das Buch war super Spannend, von Seite 1 an wollte man wissen wie es weiter geht und das hat für mich auch auf keiner Seite nachgelassen. 

    Das Thema war jetzt nichts neues oder super einfallsreich und ich habe relativ schnell gewusst wer Täter ist. Deswegen gibt's nicht sie volle Punktzahl.

  23. Cover des Buches Looking for Hope (ISBN: 9783423716253)
    Colleen Hoover

    Looking for Hope

     (946)
    Aktuelle Rezension von: Luzi97

    Leider konnte mich auch bei dieser Reihe von Colleen Hoover die Fortsetzung nicht wirklich überzeugen. Der erste Band war, wie man es von der Autorin gewohnt ist, eine Achterbahnfahrt der Gefühle und Band 2 konnte meine entsprechend hohen Erwartungen einfach nicht erfüllen. 


    Die Geschichte nun auch aus Deans Sicht lesen zu können war zwar schön, für mich hat sich aber einfach zu viel aus dem ersten Band wiederholt. Das einzig wirklich Neue waren die Briefe an Les, die Dean zwischen den Kapitel geschrieben hat. Und auch wenn durch diese einiges an Emotionen transportiert wurde, wurden davon abgesehen meiner Meinung zu viele Szenen mit denselben Dialogen einfach nur aus der Sicht von Dean geschildert, was mich ehrlich gesagt stellenweise sogar ein wenig gelangweilt hat. 

    Ich hätte mir gewünscht, dass mehr Neues dazu gekommen wäre, dass man aus Deans Sicht einen echten Mehrwert für die Geschichte bekommen hätte. Nur war das eben leider zumindest für mich nicht der Fall. 


    Fazit: Leider mal wieder eine Fortsetzung von Colleen Hoover, die nicht mit dem tollen Auftakt mithalten kann!

  24. Cover des Buches Splitterfasernackt (ISBN: 9783426784884)
    Lilly Lindner

    Splitterfasernackt

     (439)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    ,,Einmal in diesem Leben möchte ich morgens aufwachen und verstehen, warum ein Mann eine Frau vergewaltigt. Ich möchte begreifen, warum Männer kleine Kinder ficken.‘‘ - Seite 242, Splitterfasernackt; Lilly Lindner

    In diesem Buch geht es um Lilly Lindner selbst, die mit sechs Jahren regelmäßig von ihrem Nachbarn missbraucht wird. Als sie dann dreizehn Jahre alt wird, rutscht sie in die Magersucht und fängt an zu hungern. Außerdem entwickelt sie Depressionen und fängt an sich selbst zu verletzen. Doch all das, scheint nicht zu helfen. Also beschließt sie ihrem Körper zu verkaufen, der lange nicht mehr ihr gehört…

    Ich finde es unfassbar schwierig, eine Rezension zu einer Autobiografie zu verfassen. Letztendlich ist es ja immer noch die Geschichte der Autor*innen und ich glaube nicht, dass man darüber urteilen kann. Ich möchte dennoch versuchen, meine Worte zu diesem Buch zusammen zufassen, denn dies war ein Buch, das mich unglaublich oft zum Weinen gebracht hat. Und nicht nur das, in vielen Punkten (ohne darauf näher einzugehen), die sie beschreibt, kann ich mich wieder finden.

    Lilly Lindner hat mit so einer grandiosen Sprache ihre grausame Geschichte zu Wort gebracht, was oft dafür gesorgt hat, dass ich an vielen Menschen und auch an das Vertrauen in die Menschen gezweifelt habe. Ich werde niemals verstehen können, dass Menschen so etwas kleinen Kindern antun können und ihnen somit ihre Kindheit, nein, ihr ganzes Leben rauben. Diese Dinge passieren heutzutage leider viel zu oft hinter verschlossener Tür & meistens bekommen wir all das gar nicht mit.

    Das ist ein Grund dafür, warum ich Lilly Lindner so bewundere. Ich finde, dass es eine Menge Mut, Stärke und Vertrauen braucht, um diese Geschichte an die Öffentlichkeit zu tragen. Erst einmal muss es furchtbar sein, all die Dinge aufzuschreiben, die ihr passiert sind, da man ja immer wieder beim Schreiben an all die Grausame Dinge denken muss. Außerdem finde ich es sehr mutig von Lilly Lindner, dass sie auch die Folgen dieser schrecklichen Tat beschreibt. Denn ich hoffe sehr, dass es manche Menschen vielleicht die Augen öffnen kann.

    Ich finde es so faszinierend, mit welchen Worten Lilly Lindner ihre Geschichte niederschreibt. Ihre Worte haben dafür gesorgt, dass ich weinen musste und oftmals das Buch aus der Hand legen musste, um einmal kurz durchzuatmen, bevor ich mich weiter diesen grausamen Dingen widme. Lilly Lindner benutzt so viele emotionale und gefühlvolle Worte, die einen so sehr in ihre Geschichte reinziehen. Lilly Lindner benutzt in diesem Buch Worte, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe. Und doch weiß man ganz genau, was die Autorin uns damit sagen möchte.

    ,,Splitterfasernackt‘‘ war für mich ein Buch, dass mich sprachlos zurückgelassen hat. Ich möchte anmerken, dass dieses Buch keine leichte Kost ist und man es nicht mal ,,zwischendurch‘‘ lesen kann. Dieses Buch ist tiefgründig und zeigt uns eine Welt, die viele Menschen gar nicht sehen wollen. Dafür bin ich Lilly Lindner ebenfalls dankbar, dass sie über diese dunkle Seite der Welt spricht. Ich möchte gerne auch noch ,,Winterwassertief‘‘ lesen und hoffe darauf, dass Lilly Linder in diesem Band endlich die Möglichkeit findet, mit all den Dingen etwas besser zu Recht zu kommen.

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