Bücher mit dem Tag "shade"

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6 Bücher

  1. Cover des Buches Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2) (ISBN: 9783551320605)
    Victoria Aveyard

    Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)

    (1.201)
    Aktuelle Rezension von: HazalReads

    Der zweite Band der Reihe hat mich wirklich komplett gefesselt. Schon nach wenigen Seiten merkt man, dass dieses Buch einen nicht mehr loslassen wird. Während Band 1 noch viele überraschende Wendungen hatte, fühlt sich Band 2 wie ein permanenter Spannungszustand an. Man kommt kaum dazu, einmal durchzuatmen, weil ständig etwas passiert – neue Gefahren, neue Entscheidungen, neue Konflikte. Es ist ein unglaublich belebender zweiter Teil, der einen die ganze Zeit auf Trab hält.

    Besonders stark fand ich die Entwicklung von Mare. Sie wird immer mehr in eine Rolle gedrängt, die sie eigentlich nie wollte. Vor kurzer Zeit war sie noch ein Mädchen aus einem armen Dorf, das als Diebin überlebt hat. Jetzt soll sie plötzlich eine Symbolfigur der Rebellion sein und Verantwortung für Dinge tragen, die viel größer sind als sie selbst.

    Und genau hier liegt für mich auch eine der stärksten emotionalen Ebenen dieses Buches. Mare wird von allen Seiten in eine Richtung gedrängt – von Verbündeten, von Feinden und von den Erwartungen der Menschen um sie herum. Gleichzeitig hat sie selbst kaum Zeit oder Möglichkeit, überhaupt zu verstehen, was mit ihr passiert. Sie muss kämpfen, Entscheidungen treffen und Stärke zeigen, obwohl sie selbst noch mitten in ihrer eigenen Entwicklung steckt.

    Diese innere Zerrissenheit wird im Laufe der Geschichte immer deutlicher. Mare beschreibt oft eine Kälte, die sich in ihr ausbreitet. Anfangs habe ich sogar kurz überlegt, ob diese Kälte vielleicht eine weitere Form ihrer Macht sein könnte. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto klarer wird, dass es sich eher um eine emotionale Schutzreaktion handelt – eine Art Schutzschild gegen all den Schmerz, den Verlust und die Verantwortung, die auf ihr lasten.

    Besonders schwer wiegen die emotionalen Ereignisse dieses Bandes. Ohne zu viel vorwegzunehmen: Dieses Buch geht nicht zimperlich mit seinen Figuren um. Einige Momente haben mich wirklich tief getroffen und emotional komplett zerstört. Genau diese Szenen sorgen aber auch dafür, dass sich die Geschichte so intensiv und echt anfühlt.

    Auch die Dynamiken zwischen den Figuren verändern sich stark. Vertrauen wird immer schwieriger, Beziehungen stehen unter Druck und viele Charaktere müssen sich fragen, wofür sie eigentlich kämpfen. Gerade diese Unsicherheit darüber, wem man noch vertrauen kann, zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte.

    Emotional hat mich dieser Band stellenweise stark an andere Fantasyreihen erinnert, die ebenfalls für ihre intensiven und schmerzhaften Momente bekannt sind. Beim Lesen musste ich immer wieder an die Gefühle denken, die ich bei Reihen wie Throne of Glass oder auch Fourth Wing hatte – besonders in den Momenten, in denen Verluste die Figuren und ihre Entwicklung nachhaltig prägen.

    Für mich ist Gläsernes Schwert ein extrem intensiver, emotional aufwühlender und gleichzeitig unglaublich fesselnder zweiter Band. Die Geschichte wird dunkler, die Entscheidungen schwerer und die Figuren komplexer.

    Ich habe dieses Buch geliebt – auch wenn es mich emotional wirklich zerstört hat.

    ⭐ Bewertung: 5/5 Sterne

    🌶 Spice: keiner


  2. Cover des Buches Goldener Käfig (Die Farben des Blutes 3) (ISBN: 9783551320957)
    Victoria Aveyard

    Goldener Käfig (Die Farben des Blutes 3)

    (712)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    „Goldener Käfig“ ist der dritte Band der Low Fantasy-Reihe Die Farben des Blutes von Victoria Aveyard. Sie wurde 1990 in Massachusetts geboren und studierte Drehbuchschreiben an der University of Southern California. Die Farben des Blutes gilt bis heute als ihre erfolgreichste Buchreihe, aber auch die Breaker-Reihe, ihre erste High Fantasy-Saga, wurde auf Deutsch veröffentlicht. 2018 war sie zu Gast auf der Frankfurter Buchmesse, wo ich sie leider knapp verpasst habe. Auf Instagram produziert sie momentan Reels und Stories, die auf die politischen Missstände in den USA hinweisen. Sie kritisiert unter anderem die Immigrationsbehörde ICE scharf. Kein Wunder also, dass es in ihren Büchern auch um Gewalt, politische Unterdrückung und Diskriminierung geht. „Goldener Käfig“ erschien 2017 auf Deutsch und ist der vorletzte Band der Reihe. 

    Die 18-jährige Mare Barrow hat sich auf einen Deal mit König Maven eingelassen: Er verschont das Leben ihrer Freunde, wenn sie sich von ihm gefangen nehmen lässt. Und so wird sie in Ketten zurück in das Schloss von Archeon gebracht, wo sie in einer schlichten, aber komfortablen Zelle leben muss. Damit sie ihre Fähigkeiten nicht einsetzen kann, wird sie von Silbernen bewacht, die diese unterdrücken. Dort hat sie mehr als genug Zeit, um die jüngsten Ereignisse zu verarbeiten, darunter auch der Tod von Königin Elara sowie ihres ältesten Bruders Shade. Doch trotz ihrer eingeschränkten Möglichkeiten nimmt sich Mare fest vor zu entkommen. Und auch Prinz Cal und die Scharlachrote Garde setzen alles daran, sie zu befreien. Denn sie ist schon längst das Gesicht der Rebellion gegen die silberne Monarchie geworden. 

    „Ich versuche aufzustehen, als er mich lässt.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Wieder erzählt Mare hier aus der Ich-Perspektive im Präsens und schildert direkt zu Beginn, wie sehr sie in Gefangenschaft von König Maven und seinen Launen abhängig ist. Neben Mare tauchen hier aber auch zwei neue Erzählerinnen auf: Cameron Cole und Evangelina Samos. Zudem gibt es seit „Gläsernes Schwert“ vorne im Buch eine Karte von Norta und den umliegenden Ländern, die im dritten Band noch einmal erweitert wurde. Bei der Betrachtung der Umrisse und Küsten ist mir aufgefallen, dass das hier keine Fantasy-Welt ist, sondern die Nordostküste der USA. Lake Tarion im Buch ist bspw. in Realität Lake Ontario sowie Lake Eris in unserer Welt Lake Erie. Auch Städte sind teilweise wiedererkennbar. So ist die Hauptstadt Nortas Archeon an derselben Stelle wie bei uns New York City mit dem Hudson River, der im Buch als Capital River bezeichnet wird. Oder die Stadt Delphie mit dem March River, die wir eher als Philadelphia und Delaware River kennen. Die Insel, auf der sich die Scharlachrote Garde im zweiten Band verschanzt hat, heißt im Buch Tuck, womit wohl Nantucket gemeint ist, was zu Aveyards Heimatstaat Massachusetts gehört. Damit ist die Geschichte nicht in einer Fantasy-Welt angelegt, sondern in unserer, aber dafür in der Zukunft. Somit rücken die Fantasy-Elemente also mehr in den Hintergrund, während die dystopischen Anteile immer deutlicher werden.

    Eine der neuen Erzählerinnen ist Cameron Cole. Sie ist wie Mare eine Neublüterin, also eine Rote mit übernatürlichen Fähigkeiten. Sie kann Stille einsetzen, eine Fähigkeit, mit der sie die Fähigkeiten anderer unterdrücken kann. Dabei ist sie so mächtig, dass sie auch den Puls oder die Körpertemperatur anderer senken sowie ihnen kurzzeitig die Sicht nehmen kann. Cameron hat schwarze Haut und lockiges, schwarzes Haar. Sie kommt aus den Slums von New Town und führte ähnlich wie Mare ein Leben in Armut, obwohl sie zur Zwangsarbeit rekrutiert wurde. Deswegen trägt sie auch ein Tattoo mit ihrer Identifikationsnummer auf ihrem Nacken. Cameron wurde von Mare gezwungen, sich der Scharlachroten Garde anzuschließen, weshalb zwischen den beiden ein Konflikt schwelt. Cameron ist brutal ehrlich, dickköpfig und stur, weshalb sie häufig an die jähzornige Mare gerät. Im Kern ist sie aber sehr loyal und hat Respekt für das, was Mare erleiden musste. Dennoch finde ich Cameron bisher nicht wirklich sympathisch und finde, dass sie in manchen Momenten besser ihre vorlaute Klappe gehalten hätte. Zwar hilft ihre Perspektive, einen Einblick in die Scharlachrote Garde während Mares Abwesenheit zu bekommen, aber die beiden zusätzlichen POVs waren nicht unbedingt notwendig und brechen leider mit dem Erzählstil der ersten beiden Bände.

    Im Großen und Ganzen bleibt der Schreibstil wie gewohnt einfach und zugänglich. Die Atmosphäre ist meist düster und von Mares Gefangenschaft sowie dem sich anbahnenden Krieg geprägt. Allerdings gibt es hier deutlich mehr Monologe und innere Konflikte, die in ihrem Kern aber keine ausreichende Tiefe bieten. Dieser Band ist klar auf das Innenleben der Erzählerinnen ausgelegt, welches dann leider nicht wirklich spannend ist. Dadurch wird das Tempo spürbar langsamer und unregelmäßiger. Manche Passagen haben sich wie Kaugummi gezogen und der Plot hat keinerlei Fortschritte gemacht. Dank des Hörbuchs konnte ich manch zähere Stellen besser überwinden, aber für das, was insgesamt im Buch passiert, sind die annähernd 650 Seiten mit 29 Kapiteln plus Epilog eindeutig zu viel. Das ist ganz klar der größte Kritikpunkt an „Goldener Käfig“. Wegen den neuen Erzählerinnen hat das Hörbuch neben Britta Steffenhagen nun auch Christiane Marx und Yara Blümel als Sprecherinnen.

    Tatsächlich ist dieser Punkt so gravierend, dass es mir schwerfällt, noch viel mehr über dieses Buch zu schreiben. Denn, sollte ich es wirklich ganz böse formulieren, könnte ich die Handlung dieses dicken Schinkens in wenigen Sätzen zusammenfassen. Nachdem ich das Buch zugeschlagen habe, habe ich mich gefragt: Was ist hier im Kern eigentlich wirklich passiert? Und natürlich gibt es einige wichtige Ereignisse im Plot, aber sie sind unter Anbetracht des Umfangs erstaunlich rar. Allerdings haben mir die wenigen Kapitel aus Evangelinas Perspektive gut gefallen und vielleicht ist sie gar nicht so ein schlechter Mensch, wie Mare denkt. Ich hoffe jedenfalls, dass sie im vierten Band weiterhin relevant ist.

    Erst zum Ende hin kommt wieder etwas Fahrt auf, doch obwohl es einen Kampf und einen Plottwist gibt, ist das Finale doch eher schwach, vor allem im Vergleich zu den anderen Bänden. Anstatt mit Spannung zu trumpfen, wird hier eher künstliches Drama erzeugt. Im Allgemeinen legt der dritte Band also seinen Fokus auf das wenig interessante Innenleben der Figuren, anstatt den Plot voranzutreiben. 100 Seiten weniger hätten „Goldener Käfig“ wirklich gut getan.

    Meine Meinung zu „Goldener Käfig“ von Victoria Aveyard fällt leider ernüchternd aus: Zwar punktet der dritte Band weiterhin mit einer zugänglichen Sprache, einer düsteren Atmosphäre und teilweise interessanten Perspektivwechseln, doch die zusätzlichen Erzählerinnen brechen auch mit dem gewohnten Erzählstil. Vor allem der starke Fokus auf wenig tiefgehende innere Monologe sorgt dafür, dass sich die Handlung zieht und kaum vorankommt, sodass der umfangreiche Roman insgesamt überraschend wenig Inhalt bietet. Auch das Finale kann trotz einzelner spannender Ansätze nicht wirklich überzeugen und wirkt eher künstlich dramatisch als packend. Deshalb überwiegen für mich hier leider die Schwächen, weshalb ich dem dritten Band von Die Farben des Blutes schweren Herzens nur zwei von fünf Federn geben kann. Ich hoffe aber, dass der vierte und letzte Band wieder mehr zu bieten hat, deswegen gebe ich ihm noch eine Chance, mich zu überzeugen.

  3. Cover des Buches When The Moon Hatched (ISBN: 9783328603917)
    Sarah A. Parker

    When The Moon Hatched

    (376)
    Aktuelle Rezension von: Pampolina

    Drachen? Liebe? Magie? Hallo?! Eigentlich alles, was ich brauche, um glücklich zu sein. Ich war bereit, dieses Buch zu meinem neuen Lebensinhalt zu machen. Stattdessen habe ich die ersten 10 % damit verbracht, mit zusammengekniffenen Augen auf Absätze zu starren, die sich anfühlen, als hätte eine KI einen schlechten Poetry Slam halluziniert.

    Ich wollte wirklich nicht, dass dieses Buch als mein schnellster DNF in die Geschichte eingeht, aber tja-  hier sind wir nun. 

    Die Autorin hat ganz offensichtlich die „Tahereh Mafi Schule für blumige Prosa“ besucht, dabei aber leider den Kurs „Sätze, die eine Bedeutung haben“ geschwänzt. Es ist, als hätte sich ein Wörterbuch direkt auf den Seiten übergeben. Ernsthaft, ich dachte kurzzeitig, ich hätte einen Schlaganfall oder mein Gehirn hätte spontan verlernt, wie man Sprache verarbeitet. Wenn du darauf stehst, aneinandergereihte Wörter zu lesen, die keinerlei Bedeutung haben, dann ist das hier dein „Roman Empire“. 

    When the Moon Hatched hätte alles sein können, was ich liebe. Aber wie sich herausstellt, ist der Mond nicht geschlüpft– er ist einfach nur ausgelaufen und hat den Plot mit einer Flut aus Geschwafel ertränkt, noch bevor die Geschichte überhaupt losgehen konnte. 

    Dieses Buch ist das literarische Äquivalent zu einer Person, die ununterbrochen redet, ohne auch nur ein einziges Mal etwas zu sagen. Schön anzusehen, aber hohl wie eine leere Drachenschale.

  4. Cover des Buches Queen of Air and Darkness (ISBN: 9781442468436)
    Cassandra Clare

    Queen of Air and Darkness

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks



    Der letzte Teil der Dunklen Mächte Trilogie und somit mein Re-Read dazu beendet ich muss zugeben das ich etwas manchmal lange zogen fand dennoch hat mir auch hier wieder die Charaktere und Thematik gefallen. Besonders mochte ich die neue Welt die wir kennenlernen und schauen wie es gewesen wäre wenn alles anderes gekommen wäre. Aber dennoch bin ich froh es wieder gelesen zu haben denn es hat mir sozusagen die Liebe zu denn Shadowhunters wieder geschenkt da ich sie teilweise verloren habe und nachdem Band kann ich es kaum abwarten endlich die Wicked Powers zu lesen und freue mich schon darauf. Im ganzen war es ein guter Abschluss zu reihe und hat vieles offen gelassen für denn nächste Reihe in dieser Welt und dieses mal bin ich vorbereitet.


  5. Cover des Buches Urban Shadows (ISBN: 9783947147236)
    Joan Darque

    Urban Shadows

    (8)
    Aktuelle Rezension von: L03w3nz4hn

    Derzeit habe ich bei vielen Büchern das Problem, dass sie mich nicht mitreißen, ich nicht richtig in die Geschichte finde. Das war hier völlig anders. Diese Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil sofort in ihren Bann gezogen.

    Die Charaktere fand ich sehr sympathisch und authentisch. Sie sind alles andere als perfekt, haben Schwächen und machen Fehler. Gerade das hat mir so gut gefallen. 

    Die Story ist toll aufgaut, das Geschehen entwickelt sich spannend mit einer drastischen Wendung, die die Spannung nochmals anheizt.

    Ein relativ großen Teil macht die Liebesgeschichte zwischen den Protas aus. Die Entwicklung zwischen den beiden war genial. Es hat sich sehr langsam etwas angebahnt, was ich sehr mag, und ich konnte die Gefühle spüren und habe mit den beiden sehr mitgefiebert. 

  6. Cover des Buches Shade (A.M.O.R. 2) (ISBN: B073NHYWLW)
    Stephanie Madea

    Shade (A.M.O.R. 2)

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Nicecat
    Diesmal begleiten wir Shade und Tyla auf ihrer Reise durch Brasiliens Dschungel. Shade ist auf der jagt nach dem Mörder seiner Familie und sorgt dabei dafür das das Leben der Drogenkartelle verdammt kompliziert wird. Tyla hingegen bangt um das fortbestehen ihrer Ranch. Als ihr Fohlen Opfer eines heimtückischen Angriffs wird und ums überleben kämpft tritt Shade in ihr Leben und Tyla begegnet dem ersten Vampir abgesehen von ihrem Vater. Gemeinsam folgen sie weiter Shades Pfad der Rache doch sie bleiben dabei nicht alleine. Ich habe das zweite Buch der A.M.O.R.-Reihe regelrecht verschlungen und freu mich schon jetzt auf den dritten Teil der Pentalogie.

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