Bücher mit dem Tag "shadowrun"
12 Bücher
- Markus Heitz
Schattenjäger
(73)Aktuelle Rezension von: FlintstonesRequiem...sondern auch für die, die es nur zu gerne wären, aber keinen zum spielen finden :) Allerdings macht es den Einstieg vielleicht leichter, wenn man das zumindes zu Beginn merkwürdig wirkende Crossover aus Cyberpunk und Fantasy gewohnt ist. Aber auch ohne solche Vorkenntnisse: Schattenjäger ist ein mal wieder ein grandioser Roman von Markus Heitz, der (wie immer) völlig neue Welten eröffnet und der absolut süchtig macht. - Robert N. Charrette
Laß ab von Drachen
(33)Aktuelle Rezension von: BaphoAuch dieser Band ist sehr gut gelungen und hat mich gefesselt Shadowrun: Für alle Fälle Kincaid
(9)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDer elfische Privatschnüffler und Magier, hat sich über die Jahre hinweg in seiner Nachbarschaft, im Puyallup einen gewissen Ruf, als strikter Ordnungsmacht, erarbeitet. Bei einem Einsatz für seinen Ex-Arbeitgeber, geriet Kincaid an einen mächtigen Vampir, welcher ihm fast bis aufs letzte seiner magischen Fähigkeiten beraubte. Seinen Gerechtigkeitsdrang und seinen Kampfeswillen hat Kincaid nicht verloren und um seinen magischen Verlust auszugleichen hat er sich der Technik hingegeben und sich Cyberware einpflanzen lassen.
So hat Kincaid sich ein einigermaßen sicheres Leben geschaffen und verdingt sich nun als Privatermittler, welchen seine Aufträge nicht wirklich vor großen Schwierigkeiten stellen. Zwar muss er sich immer auf den laufenden halten, aber lieber eine Wand im Rücken als eine Klinge oder Kugel.
Allerdings, als Kincaid einen persönlich gelagerten Auftrag, einen Mord an einen ehemaligen Weggefährten annimmt, gerät sein Leben aus den Fugen. So muss er sich und seine Handlungen mehrfach hinterfragen bzw. er steht vor Herausforderungen die er sich selbst als Sicherheitsmagier nicht gewünscht hatte.
MEINE MEINUNG
Nachdem ich beim letzten Roman doch das ein oder andere zu meckern hatte, fange ich hier mal mit einer positiven Nachricht an. Das Lektorat ist durchgehend auf einem guten Niveau und harkt nicht so wie bei „Ein ganz normaler Auftrag“. Dafür gibt’s schon mal ein Daumen hoch.Die Buchausstattung fand ja bereits bei mir Anklang, daran hat sich hier auch nichts geändert.
Nun komm ich aber zur Story. Man steckt ohne viel Tamtam sofort im Geschehen und wird direkt in den Alltag von Kincaid gezogen. Man fühlt quasi schon den Türknauf und das Sicherheitsschloss seiner eigenen Wohnung und hofft, dass einem nicht direkt die Drecksluft entgegenschlägt, welche Seattle ja auszeichnen. Und so macht das miterleben, selbst keiner Dinge einfach Spaß.
Allerdings schafft es Zimmerman nach und nach die Schlagzahl und das Tempo zu erhöhen ohne das man dabei das Gefühl hat, man wird durch die Story gehetzt oder man hat was nicht mitbekommen.
Bei der Charakterbeschreibung war das Kopfkino gut versorgt und der Film auf der Leinwand lief flüssig durch.
„Für alle Fälle Kincaid“ hat mir ein paar schöne schattige Stunden bereitet und wirklich Spaß gemacht. So sollte es Minimum weitergehen mit den SR-Romanen, dann bin ich zufrieden.
- Jan-Tobias Kitzel
Shadowrun: Orks weinen nicht
(3)Aktuelle Rezension von: Emma.WoodhouseInhalt:
Unter der Führung von Rex, dem Ork gibt es eine wichtige Regel: Keine Aufträge bei dem jemand getötet wird.
Deshalb sind die Jobs des Runnerteams spärlich gesät.
Doch dann gibt es einen neuen Job für sein Team: Eindringen bei BuMoNa und etwas Vernichten ohne das es jemand mitbekommt. Doch das ist leichter gesagt als getan und sein Team zerbricht spürbar an den Folgen dieses Runs.
Meinung:
Das Cover sagt schon alles!
Rex ist da und er ist ein Ork mit dem man rechnen kann. Als Teamleader und Planer des Teams hat er seine Prinzipien und diese werden in den Schatten auch respektiert.
Auch wenn seine Teamkollegen sich mit anderen Jobs über Wasser halten können, so halten sie zu ihm und vertrauen seinem können und Urteilsvermögen.
Doch dieses Buch ist nicht nur die Geschichte eines Orks der im Inneren ein echt weichen Kern und viele Probleme mit seiner Familie hat. Es ist eine Geschichte eines Teams, das unterschiedlicher nicht sein kann.
So ist Neon nicht nur eine Waffenexpertin und heimlich in den alten Ork verliebt, sondern arbeitet auch in einer Suppenküche.
Lady Bug ist eine Magierin deren Lebensstil mehr als extravagant ist und sie hat ein Amulett, das mehr als besonders in der magischen Welt ist.
Und der Rigger Samson der nicht nur Drohnen liebt, sondern auch der Matrix nicht abgeneigt ist.
Die Charaktere sind unglaublich gut gezeichnet und ziehen einen ohne es zu merken in den Roman. Das Besondere an den vier Runnern ist nicht, das sie sich als Team zusammengetan haben sondern das ein Band der Freundschaft sie miteinander verbindet. Doch was passiert, wenn der Verrat vor der Haustür lauert und die Familie nur einen Schritt vor einem dunklen Abgrund steht?
Dieser Shadowrun-Roman ist so viel mehr als nur ein bloßer actiongeladener Blockbuster. Er ist ein Spiegel der Gesellschaft. Welche Werte sind noch wichtig und wann muss man sich entscheiden seine Ideale über Bord zu werfen?
Auch in der Zukunft geht es nur um Kapital und schneller zu sein als der Andere. Da ist kein Platz für Freundschaft oder Liebe. Oder doch?
Einer der besten Shadowrun-Romane, den ich je gelesen habe. Ich hoffe von Jan-Tobias Kitzel noch weitere Shadowrun-Romane lesen zu dürfen. - Mike Krzywik-Groß
Shadowrun
(2)Aktuelle Rezension von: Emma.WoodhouseInhalt:
Paul Dante ist ein eigenwilliger Privatdetektiv, der seine eigene Moralvorstellung hat und das mitten in Berlin.
Paul gehört eigentlich zum alten Eisen und seine Magie ist fast ausgebrannt. Er hält sich mit kleineren Jobs über Wasser - wie sein neuer Auftrag.
Er soll herausfinden wo der Lokalpolitiker Freerk Johanson ist, denn der ist verschwunden.
Doch seine Auftraggeberin scheint alles andere als klar im Kopf zu sein und aus dem kleinen Auftrag wird ein enormer Run, der alles von Paul und seinen Chummern abverlangt.
Meinung:
Das Cover ist super cool. Es ist modern und spricht in meinen Augen auch eine breitere Masse an als die alten Cover. Der Titel ist in meinen Augen nicht ganz so gut gewählt auch wenn er durchaus zum Buch passt. Ich hätte mir einfach etwas knackigeres gewünscht weil dieser nicht so gut im Gedächtnis bleibt.
Aber nun zur Geschichte. Was soll ich sagen?
Ich war hin und weg als ich die ersten Seiten förmlich in mich aufgesaugt habe. Ich liebe Shadowrun und das alles auch noch in Berlin - was kann es schöneres geben? Echt perfekt.
Die ganze Geschichte dreht sich um den in die Jahre gekommenen Paul Dante, der eigentlich ein Magier ist, doch durch einige Eingriffe hat sich alles geändert. Seine Magie geht den Bach runter und das macht ihm mehr als zu schaffen. Seine liebenswerte Freundin Aggi, die Deckerin, ist das ganze Gegenteil von ihm: Jung, dynamisch und erste Sahne, was die Matrix angeht.
Doch so verschieden diese Beiden auch sind, so ergänzen sie sich enorm.
Ein Auftrag nach Pauls Geschmack, sollte ein wenig die Kasse klingeln lassen. Doch dieser scheint alles andere als einfach zu sein, denn es geht um Paul Dantes Kopf. Seine Auftraggeberin die bei Zeta-ImpChem arbeitetet, scheint verrückt zu sein und ihr eigener Konzern sieht das genauso.
Paul Dante zieht alle Register um seinen Auftrag zu erledigen denn es geht um nichts weniger als um Leben und Tod der ganzen Crew. Denn nicht nur Zeta-ImpChem ist hinter ihm her...
Ihr merkt es schon, hier entsteht ein Sog den Mike Krzywik-Groß meisterhaft erschafft und Paul nach Hunderten von Seiten keine Wahl mehr lässt. Die verschiedenen Charaktere sind alle sehr rund und ihre Reaktionen sind genau das was man erwartet. Daher werden die Personen realistisch und bekommen eine unglaubliche Tiefe. Dennoch erschien mir der Roman etwas zu lang. Die ein oder andere Szene hätte durchaus weggelassen werden können um den Spannungsbogen konstant zu halten. Der Einblick in die Konzernstruktur, die man hier geboten bekommt war aber eine wahre Freude und es hat einfach Spaß gemacht es zu lesen. Wie Menschen kontrolliert und manipuliert werden wodurch den Konzernangestellten keine Wahl bleibt wenn sie ihre Position behalten wollen - sehr authentisch umgesetzt.
Die Idee ist gelungen auch wenn es etliche Seiten braucht bis man versteht worum es eigentlich geht. Ein toller Roman in einer Zeit die nicht mehr lange auf sich warten lässt.
- Jordan Weisman
Der Weg in die Schatten
(20)Aktuelle Rezension von: Jen_loves_reading_booksShadowrun – Der Weg in die Schatten
Erhältlich als
Taschenbuch ( gebraucht ) ab 8,00 €
425 Seiten
Herausgeber:
Heyne Verlag
Genre:
Science Fiction / Fantasy / Cyberpunk
Klappentext:
Magie, High Tech, Horror und Cyberpunk bilden die faszinierende Mischung der Welt des SHADOWRUN.
Das Jahr 2050
Die Verschmelzung von Technologie und menschlichem Fleisch begann um die Jahrhundertwende, dichtauf gefolgt von Interface zwischen menschlichen Gehirn und elektronischen Systemen. Und nachdem sich 5000 Jahre lang nirgends ein Fließen der Magie feststellen ließ – funktionieren plötzlich die Zauberkräfte wieder.
Ein Schub in der Evolution und die sogenannte Goblinisierung setzte ein: Menschen verwandeln sich in Fabelwesen. Elfen, Trolle und Orks betreten die Bühne und ein gewaltiges Geschöpf, welches man längst ausgestorben glaubte, erwacht aus seinem zehntausendjährigen Schlaf: der Drache.
Diese Anthologie enthält folgende 9 Kurzgeschichten:
1.:Dämonenpack von Tom Dowd
2.: Grabräuber von Elizabeth T. Danforth
3.: Blindgänger von Paul R. Hume
4.: Striper von Nyx Smith
5.: Whitechapel Rose Lorelei Shannon
6.: Turtle im Turm von Ken St. Andre
7.: Free Fall Tom Dowd
8.: Hilft es, wenn ich sag, es tut mir leid? Michael A. Stackpole
9.: Spiegelfechtereien von Michael A.Stackpole
Meinung:
Ich habe nun schon einige Romane aus der Shadowrun-Welt gelesen und habe lange nach den Anfängen dieser Romanreihe gesucht. Irgendwann stieß ich dann auf diese Anthologie, herausgegeben von Jordan K. Weisman. Wie in den meisten Anthologien , sind nicht alle Kurzgeschichten von gleicher Qualität, wie auch in diesem Fall. Meine Lieblingsgeschichten waren Dämonenpack und Whitechapel Rose. Während ich anfangs dachte, dass die KG´s für sich allein stehen und lediglich in der Shadowrun-Welt tummeln, habe ich spätestens in der 2. Story gemerkt, dass die Geschichten alle miteinander verbunden sind und jeweils einen anderen Teil der Hauptgeschichte mit einem anderen Runner-Team beleuchtet. Die Idee fand ich auch richtig gut, wenn auch nicht wirklich gut mit jeder Geschichte umgesetzt. Manche lasen sich sehr zäh und der Zusammenhang ließ sich nicht wirklich, sondern nur mit viel Fantasie erkennen. Auch war ( natürlich ) die Shadowrun-Welt für mich noch nicht so richtig greifbar.
Fazit:
Das war ein netter Ausflug in die Shadowrun-Welt, wie man sie sich im Jahr 1990 erdachte. Manche Dinge wirkten, daher ( trotz High Tech) etwas altbacken und ich musste häufig schmunzeln. Im Großen und Ganzen war es recht amüsant, bis auf zwei drei KG´s in die ich einfach nicht reinkam.
Empfehlung:
Ich würde sagen, dass dieses Buch wirklich nur Fans ist. Es wäre schön gewesen, dieses Buch uneingeschränkt empfehlen zu können, um neue Leser für diese langlebige Reihe zu begeistern.
Von mir gibt´s:
3 von 5 Sterne
- David Grade
Shadowrun: Iwans Weg
(6)Aktuelle Rezension von: LillianMcCarthyWARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Der Verlags ist an mich herangetreten. Ansonsten hätte ich vermutlich erst viel später von dem Buch gehört. Angezogen hat mich tatsächlich, dass es auf einem Pen and Paper-Spiel basiert. Da ich selbst spiele, finde ich solche Bücher natürlich immer besonders klasse.
HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Auf der einen Seite definitiv. Ich hatte über große Teile tatsächlich Spaß am Lesen. In einigen Punkten konnte Iwans Weg meine Erwartungen allerdings nicht erfüllen. Wer sich an der sehr expliziten Sprache eines Charakters zu Beginn nicht stört, der wird sehr bald in eine sehr spannende Welt und in ein actiongeladenes Abenteuer gezogen. Irgendwann verlor sich die Handlung jedoch sehr und driftete ein wenig ins Absurde ab. Danach wurde es zwar besser, ganz packen konnte es mich dann jedoch nicht mehr.
WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Ich mochte die Idee der Welt sehr, auf die das gesamte Shadowrun Universum basiert. Unsere Welt verändert sich und neben Technologien kommt etwas anderes hinzu: Magie. Eine tolle Idee und auch die Geschichte war etwas anderes: Sie ist sehr düster gestaltet und gleicht nicht den vielen Dystopien und Endzeitromanen, die man sonst – vor allem im Jugendbuchbereich lesen kann.
WAS HAT MICH GESTÖRT? Tatsächlich hauptsächlich diese eine besagte Szene weiter oben, mit deren Nennung ich euch jedoch definitiv spoilern würde und die mir aus meiner Sicht das restliche Buch etwas vermiest hat, da damit eine sehr komische Entwicklung einherging. Ansonsten zog sich die Story und da etwas und die 340 Seiten kamen mir deutlich länger vor, was aber auch am Buchsatz liegen kann.
FAZIT. Shadowrun: Iwans Weg ist ein sehr düsterer Sci-Fi bzw- Endzeitroman der tatsächlich eine sehr interessante Idee bereithält, auch wenn mir der Roman an der einen oder anderen Stelle nicht ganz zugesagt hat. Für Rollenspieler, besonders für solche, die Shadowrun spielen oder mit dem Gedanken, es zu tun, könnte das Buch aber durchaus sehr interessant sein. | ★★★☆☆
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