Bücher mit dem Tag "shakespeare"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "shakespeare" gekennzeichnet haben.

394 Bücher

  1. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783442377190)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (1.146)
    Aktuelle Rezension von: beckilie

    Ich bib ganz vernarrt und kann kaum erwarten, dass die anderen Teile ankommen. Deborah Harkness schreibt sehr detailliert,  ich finde es toll. Könnte aber Geschmackssache sein. Man merkt sehr, dass sie selber einen historischen-wissenschsftlichen Hintergrund hat, in dem sie sich manchmal etwas verliert. In diesem Fall macht es aber Diana nur noch authentischer. Ich bin offiziell süchtig 🥰

  2. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

     (2.355)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Eiskalt, wunderschön und gefährlich - Julie Kagawas Feen ziehen dich in ihren Bann!
     Schon immer hatte Meghan das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht stimmt. Aber als sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen geheimnisvollen Jungen entdeckt, der sie aus der Ferne beobachtet, und als ihr bester Freund sich auf einmal merkwürdig verhält, muss sie erkennen, dass offenbar ein besonderes Schicksal auf sie wartet. Doch nie hätte sie geahnt, was wirklich dahintersteckt: Sie ist die Tochter des sagenumwobenen Feenkönigs, und nun gerät sie zwischen die Fronten eines magischen Krieges. Ehe sie sichs versieht, verliebt sie sich in den jungen Ash - den dunklen, beinahe unmenschlich schönen Prinzen des Winterreiches. Er weckt in Meghan Gefühle, die sie beinahe vergessen lassen, dass er ihr Todfeind ist. Wie weit ist Meghan bereit zu gehen, um ihre Freunde, ihre Familie und ihre Liebe zu retten?

     

     

    Cover:

    Das Cover finde ich ja mal megaklasse gestaltet, auch wenn es an sich recht einfach ist. Wir sehen hier lediglich ein Auge, welches von bunt geschminkt ist und fantastisch bunte Wimpern hat. Die Farben gehen nahtlos auf den Rest des Covers über. Das war es. Einfach und doch so effektiv. Klasse. Auf jeden Fall ist das ein Eyecatcher im wahrsten Sinne des Wortes.

     

     

    Eigener Eindruck:

    Meghan lebt das Leben einer Außenseiterin. Ihr Vater verschwand auf tragische Weise und nun lebt sie mit ihrer Mutter, deren neuen Mann und ihrem kleinen Halbbruder in einem abgelegenen Haus, was ihr Spott und Häme einbringt. Einzig ihr bester Freund kann sie immer wieder aufbauen. Doch seit einiger Zeit benimmt er sich ihr gegenüber eigenartig, besonders, seit es kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag ist. Als Meghan auf dem Weg zur Schule plötzlich der Meinung ist einen Mann mitten in den sumpfigen Landen gesehen zu haben, wird ihr Freund noch eigenartiger. Und auch rund um sie geschehen immer mehr eigenartige Dinge. So scheint sich das Gesicht des Mädchens, welches sie immer gemobbt hat, immer mehr zu einer Schweineschnauze zu verändern. Doch kann das möglich sein? Als dann auch noch ihr Bruder von einem Mann im Schrank berichtet und einige Tage darauf wie ausgewechselt scheint, ist für Meghan klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Und sie soll recht behalten. Denn ihr Bruder wurde von Feen verschleppt und sein Platz durch einen Feenbastard eingenommen, der fortan die Familie terrorisiert. Meghan erkennt dies und bittet ihren Freund Robin um Hilfe, der sich ebenfalls als Fee Puck entpuppt und ihr eröffnet, dass es seine Aufgabe war, auf sie aufzupassen, da sie die Tochter von Feenkönig Oberon ist. Meghan geht das Risiko auf eine Reise ohne Rückkehr ein und reist mit Puck in die Welt der Feen, um dort ihren Bruder zu finden und nach Hause zu holen und das Geheimnis um das Verschwinden ihres Vaters könnte auch gelöst werden, wäre da nicht der attraktive Ash, welcher plötzlich Jagd auf sie und Puck macht…

     

    Die Geschichte von Meghan liest sich an ich sehr angenehm. Jedoch muss ich ehrlich gestehen, dass einige Passagen dann doch recht langweilig waren, welche jedoch durch spannende Zwischensequenzen wieder aufgewertet wurden. Es war interessant die Welt der Feen mit Meghan zu erkunden und mit ihr die Tücken der Feen und deren doch recht skurrile Gesetze kennen zu lernen. Schade fand ich, dass der Charakter der Meghan doch recht naiv war. Es ist halt ein Jugendroman und das merkt man leider auch. Meghan soll mutig und erwachsen wirken, aber irgendwie kommt das durch ihre teilweise wirklich dämliche Art nicht herüber. Ganz im Gegenteil, sie scheint sogar einen kleinen Hang dazu zu haben sich umbringen zu wollen. Und leider war auch diese so gehypte Beziehung zu dem Feenbengel Ash nicht so emotional nachvollziehbar, dass man sagen hätte können, dass das die Liebe schlechthin werden könnte. Warum er also sein Leben fast für sie opfert, das bleibt ein Geheimnis. Die superknisternden Momente, die so viele beschrieben haben, blieben schlichtweg aus. Und wenn ich die Geschichte so im Ganzen für mich betrachte, war sie vom Verlauf und von der Abhandlung dann doch eher so lala. Das Buch konnte mich nicht so packen. Vielleicht habe ich wegen den guten Bewertungen zu viel erwartet, ich weiß es nicht. Nun habe ich mir ja in einem Anfall von kleinem Wahnsinn wieder die ganze Reihe gekauft und bin mir nun gar nicht mehr so sicher, ob das denn eine gute Idee war. Sonderlich erpicht auf den nächsten Teil bin ich nicht. Schade irgendwie.

     

    Fazit:

    Warum das Buch beziehungsweise die Reihe so exzessiv gehyped wird, ist mir ein Rätsel. Zwar ist die Geschichte ganz nett zu lesen, aber wirklich vom Hocker gehauen hat sie mich nun auch nicht.

     

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 3/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 4/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783453528574

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 512 Seiten

    Verlag: Heyne

    Erscheinungsdatum: 10.11.2014

     

  3. Cover des Buches Das Licht der letzten Tage (ISBN: 9783492060226)
    Emily St. John Mandel

    Das Licht der letzten Tage

     (371)
    Aktuelle Rezension von: Himmelfarb

    Emily St. John Mandel hat einen wunderbaren Roman geschrieben.“Das Licht der letzten Tage“ ist ein kleines Wunder, eine poetische Dystopie, die dem Leser auf berührende Weise die Einmaligkeit, Schönheit und Fragilität unseres Lebens und unserer Welt vor Augen führt.

    Mandel erzählt in ihrem, für einige Literaturpreise zurecht nominierten Roman, die Geschichte des Endes unserer bekannten Zivilisation aufgrund einer tödlichen Pandemie. Der Großteil der Weltbevölkerung fällt der „Georgischen Grippe“ zum Opfer, aber einige Menschen überleben und versuchen, zwischen Erinnerung an die alte Welt und Verzweiflung, ein neues Leben aufzubauen. Auf magische Art verknüpft Mandel das Leben ihrer Protagonisten und führt die verschiedenen Erzählstränge zu einem , humanistischen Epos zusammen. 

    Von mir kann ich behaupten, etwas Derartiges noch nie gelesen zu haben. Meist geht es in dystopischen Romanen um diktatorische Gesellschaften, wie in „Der Report der Magd“ oder „1984“, oder aber um ein Leben nach einer Katastrophe, welches von Zombies oder grauenhaften Mutationen heimgesucht wird, und dann gibt es die Bücher, in denen die Handlung ein einziger Abgesang auf das menschliche Leben ist, wie z. B. „Die Straße“ von Cormac McCarthy.

    Emily St. John Mandel lässt in ihrer Endzeit Hoffnung walten und Liebe, lässt die Erinnerung, an das, was wichtig im Leben ist, als Balsam in die Seelen ihrer Figuren einsickern. Dichtung kann heilen, Liebe und Freundschaft lässt den Menschen alles ertragen, und immer kann das Leben überraschen und glücklich machen. Für mich ist das große Literatur!

  4. Cover des Buches Losing it - Alles nicht so einfach (ISBN: 9783802593642)
    Cora Carmack

    Losing it - Alles nicht so einfach

     (777)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Losing It von Cora Carmack aus dem LYX Verlag

    .

    🎭 Inhalt

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    Bliss möchte endlich keine Jungfrau mehr sein. Aber dass dann ein One-Night-Stand für sie nicht funktioniert und der von Ihr sitzen gelassene dann auch noch ihr neuer Dozent sein soll... passt zum Buchtitel... alles nicht so einfach.

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    🎭 Was hat mir gefallen 

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    Wirklich fesselnd dieses Buch. Die Autorin schafft es, nicht das ganze Pulver schon am Anfang zu verschießen und man wird auch nicht mit ewigen und endlosen Teenager hin und her zermürbt. Der Spannungsbogen wird durchgängig weitergeführt und das machte das Buch so interessant. Die Geschichte entwickelt Sogwirkung.

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    🎭Was mir nicht so gut gefallen hat 

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    Der Anfang war nicht so dolle. Die Protagonistin ist ein Kopfmensch und hat viele Zweifel. Das ist eigentlich nicht schlimm... aber es hätte mich dann doch fast abgeschreckt weiter zu lesen. Zum Glück habe ich nicht abgebrochen und es hat sich gelohnt.

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    🎭 Fazit

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    Eine Liebesgeschichte mit hin und her und ganz viel Anziehungskraft... ohne zu nerven, wie ich finde. Das Buch kann ich empfehlen. 

  5. Cover des Buches Plötzlich Fee 2 (ISBN: 9783453314450)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee 2

     (1.555)
    Aktuelle Rezension von: Saruna

    Nach einem eher mittelmässigen Start, hatte ich keine grossen Erwartungen mehr an den zweiten Band der Plötzlich Fee Reihe.

    Aber wow, das ging schon mal viel besser los und wurde richtig nach meinem Geschmack! Auch wenn Meghan zeitweise immer noch nervt (wirklich!! Argh! An die Wand klatschen kann man die! Da ist ihr geliebter Ash tödlich verletzt, aber sie will lieber noch schnell ihrer Familie Hallo sagen nur um dann später die Heilerin zusammenzustauchen, als die sich weigert, weil KEINE ZEIT!) ich mochte die Teenieromanze sehr gerne, auch wenn mein Herz eher für Puck als für Ash schlägt. Grim und Ironhorse haben sich ebenfalls in mein Herz geschlichen und für einige Lacher gesorgt.

     

    Kurzum das Buch hat wirklich Spass gemacht zu lesen und ich freue mich nun (nein echt!) auf den dritten Band!

     

     

  6. Cover des Buches Wo die Nacht beginnt (ISBN: 9783442381388)
    Deborah Harkness

    Wo die Nacht beginnt

     (474)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Diana und Matthew sind im Jahr 1590 gelandet und erhoffen sich hier eine schnelle Lösung für die Probleme in der Gegenwart. Doch schnell wird klar, dass es so einfach nicht wird. Matthew wird schnell wieder zu seinen damaligen Aufgaben gezogen und Diana tut sich mit den Umgangsformen schwer. Als Historikerin ist das natürlich gleichzeitig auch das Paradies für sie. Und während der Suche nach einer Hexe, die Diana unterrichtet, und dem Manuskript, lernt Diana Matthew von einer anderen Seite kennen. Sie erfährt viel Neues über sich und ihre Kräfte, aber auch über Matthew und seine Freunde.

    Dieser Band gefiel mir deutlich besser als der Erste und besonders die Zeit in Sept-Tours fand ich toll und passte so gut. Es wirft ein anders Bild auf Philippe und die ganze Familie. Zum Glück kann ich direkt mit dem letzten Band weiter machen.

  7. Cover des Buches Never Doubt (ISBN: 9783736312807)
    Emma Scott

    Never Doubt

     (334)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    "Ich habe das Gefühl, mein ganzes Leben auf dich gewartet zu haben, Willow. Ich kann auch noch ein bisschen länger warten." - S. 333 Isaac

    "Never doubt" ist eine hoch emotionale Geschichte die ins Herz geht.

    Willow ist gefangen in Dunkelheit. Trotzdem ist sie mutig, stark und findet sich selbst. Sie eine Kämpferin ohne Vorurteile anderen gegenüber. Dabei ist sie liebevoll, fürsorglich und will alles opfern für ihre Liebe.

    Isaac ist kalt, wortkarg und oft stellt man sich die Frage, ob das was er will auch das ist was er braucht. Auch er läuft in Dunkelheit, ist dennoch fürsorglich und innerlich sehr emotional. Er ist stark und steht für sich und seine Liebe ein.

    Es war eine schien Verschmelzung zwischen der Geschichte und Hammlet. Ich habe das Theater feeling geliebt und es war einfach bewegend. Das Schicksal der Beiden hat mich gepackt und mir das Herz gebrochen. Hier kam das Drama nicht zu kurz und das Ende war nicht nur wunderschön sondern auch verdient.

    Aus der Hand legen war unmöglich und die Neben Charaktere haben die richtige Balance geschaffen.

    Von Liebe, Verbindung, Schmerz, Wahrheit und zwei Menschen die einfach selbst über ihr Leben bestimmen wollen. Einfach ein wundervolles Buch mit Tiefe und einem Berg an Emotionen.


  8. Cover des Buches Plötzlich Fee - Herbstnacht (ISBN: 9783453314467)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Herbstnacht

     (1.334)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Weitere Handlung nach dem vermeintlichen Finale. Und Spannung gibt es auch dazu.


    Inhalt: Ash und Puck sind auf dem Weg ans Ende der Welt. Dort will Ash unbedingt eine Seele bekommen, um wieder bei Meghan sein zu können. Die ist inzwischen Königin des eisernen Reiches. Ein Reich, wo eine alte Fee nicht existieren kann. Das Eisen würde sie umbringen. Genau aus diesem Grund will Ash eine Seele haben. Er will zu Meghan, ohne dass ihn das ganze Eisen um ihn herum tötet.

    Auf der Reise treffen Ash und Puck ihre für tot gehaltene Liebe wieder. Genau sie hilft Ash dann bei seinem Vorhaben. Genau sie erklärt ihm auch den Grund, warum sie nie preisgegeben hat, dass sie noch lebt..

    Ash kommt auf dem Feld er Prüfungen an und legt dann seine Prüfung auch ab.


    Fazit: Ein fantastisches Heldenepos, so würde ich diesen Band bezeichnen wollen. Nichts ist mehr mit Krieg und Totschlag. Dafür begeben sich unsere Protagonisten aber auf eine Reise, die nicht unbedingt ungefährlich ist. 

    Julie Kagawa holt mal wieder als aus ihrer fantastischen Trickkiste, was sich ein Leser nur wünschen kann. Da gibt es plötzlich eine Art Totenreich. Da stehen Märchengestalten vor unseren Protagonisten, werden zu Freunden und man trifft alte Bekannte wieder.

    Die Gefahren kommen aus dem Nichts, dass sogar ich als Leser teilweise mächtig erschrocken war und nicht glauben konnte, dass es schon wieder fast zu Ende sein soll.

    Auch an Tragik fehlt es der Handlung nicht. Gerade am Ende kommt noch einmal ein Ding, womit ich nicht wirklich gerechnet habe. - Wobei ich zu diesem Zeitpunkt dann fast der Meinung war, dass das Ganze jetzt doch zu tragisch wird. Da war es dann fast in Liebesroman, der unglücklich endet…


    Die Handlung war in diesem Fall aus der Sicht von Ash beschrieben. Das war ein ziemlich krasser Bruch, da es bisher immer aus der Sicht von Meghan war. Am Anfang hat mir das dann auch ein paar Probleme bereitet und ich dachte, dass hier irgendwas nicht richtig ist. Es kam mir einfach nur komisch vor. - Aber das hatte ich nach ein paar Seiten dann auch überwunden und ab da dann hat sich mir die Handlung voll erschlossen.

    Einen Film hatte ich leider nicht vor meinem geistigen Auge. Dazu waren mir manche Gestalten dann doch etwas zu abgedreht. - Die Faszination ging in dem Fall dann wirklich von den Möglichkeiten aus, was hätte passieren können. Ich war total neugierig und konnte kaum von dem Buch lassen.


    Im Anhang befindet sich noch ein “Überlebenshandbuch” für das Nimmernie”. - Ein ganz netter Gag, aber hätte nicht sein müssen. So werden es wohl eben noch ein paar Seiten mehr.

    Zusätzlich zur Danksagung hat es hier auch noch ein Interview mit Julie Kagawa.  - Ich habe es nur kurz überflogen, weil am Ende nur irgendwelche Standardfragen gestellt werden.


    Ja, ich kann dieses Buch empfehlen. Allerdings lege ich auch an Herz, dass man doch bittte die Bände in chronologischer Reihenfolge lesen sollte. Ansonsten geht einem zu viel von dem, was vorher passiert ist und die Handlung erschließt sich dem Leser nicht wirklich. Und das wäre mal wirklich schade.

  9. Cover des Buches So wüst und schön sah ich noch keinen Tag (ISBN: 9783446250826)
    Elizabeth LaBan

    So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

     (190)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Ich habe lange kein Jugendbuch mehr gelesen, das so toll geschrieben wurde. Man taucht so einfach in die Geschichte ein, die für mich das Gefühl vom letzten Schuljahr und die Schritte zum Erwachsen werden wunderbar widerspiegeln. Viele Passagen des Buches erinnern mich an die Erzählungen von John Greene, in denen auch gerade die Protagonisten glänzen.  Die Geschichte ist nicht sonderlich rasant oder springt von einem Ereignis zum Nächsten. Aber gerade dadurch entfalten sich die Charaktere und ihre Gedanken und Erfahrungen meiner Meinung nach am besten. Durch die verschiedenen Erlebnisse von Duncan und Tim lernt man die Unberechenbarkeit des Lebens, die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und die schönen Momente in diesen Phasen zu schätzen. Ich würde mir eine Fortsetzung, gerade von Tims Geschichte, unheimlich wünschen!

  10. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783423143554)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.806)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Ich wusste vor dem Lesen worum es in dem Buch etwa geht, daher war ich sehr überrascht, als ich das Buch begonnen habe zu lesen und es gar nicht zu meinem Wissen passte. Es wird nämlich aus der Sicht der Amme wiedergegeben. 

    Die Handlung handelt von einer reichen Gutstocher, Catherine und dessen Adoptivbruder Heathcliff. 

    Was mich am meisten an der Geschichte gefesselt hat, war das beide Charaktere absolut unausstehlich sind und doch konnte ich das Buch nicht weglegen und habe gehofft, dass sie zueinander finden. In den meisten Büchern ist mindesten einer der Charaktere der emphatische und sympathische, in diesem Fall war eher der Nebenbuhler von Heathcliff der liebevolle und sympathische und doch habe ich nicht gehofft, dass er und Catherine zusammenkommen.

    Obwohl das Buch schon einige hundert Jahre alt ist, kann man es gut lesen und der Schreibstil ist nicht schwer zu verstehen.

    Ich kann das Buch nur empfehlen!


  11. Cover des Buches Deine Worte in meiner Seele (ISBN: 9783736310520)
    Brittainy C. Cherry

    Deine Worte in meiner Seele

     (521)
    Aktuelle Rezension von: Nachtblume

    Cherry gehört seit dem zweiten Teil der Romance Elements Reihe zu meinen Lieblingsautorinnen. Loving Mr. Daniels war das letzte Buch von ihr auf meinem SuB und ich kann es kaum erwarten, bis ihr nächstes rauskommt. Bis auf eine Dilogie habe ich bisher alle ihre übersetzten Bücher gelesen und geliebt. Manche mehr. Manche weniger.

    Loving Mr. Daniels gehört zu den ganz großen Highlights. Mir war schon vorher klar, dass der Klappentext nicht mal annähernd an die Geschichte rankommt, weil man ihre Geschichten selten gut in einem KT einfangen kann. ("Wie das Feuer zwischen uns" schafft das allerdings richtig gut.) Ich hatte ein wenig Sorge, dass das hier eine klassische Lehrer-Schüler-Lovestory wird. Sie haben Interesse aneinander, sind unvorsichtig und es gibt viel Drama. Aber nope. Cherry schreibt keine 08/15 Geschichten und darüber bin ich sehr froh.

    Das Buch unterscheidet sich atmosphärisch von ihren anderen Büchern. Vielleicht liegt das an dem Setting oder daran, dass die Protagonisten jünger als gewöhnlich sind. Was es auch ist, es stört mich nicht. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm zu lesen. Man merkt, dass es eins ihrer ersten Bücher war und ihr Stil mittlerweile noch ein bisschen metaphorischer und poetischer geworden ist, aber das tut diesem Buch kein Abbruch. Es lässt sich wirklich gut und schnell lesen.

    Die Figuren sind toll ausgearbeitet. Mit Ashlyn und Daniels haben wir zwei Protagonisten, die wirklich sympathisch und humorvoll sind. Beide mochte ich total gerne. Aber auch die Nebenfiguren sind nicht zu verachten. Es geht in diesem Buch nicht ausschließlich um eine Lehrer-Schüler-Beziehung und so spielen auch die Nebenfiguren eine wichtige Rolle. Hailey und Ryan, ihre Stiefgeschwister, sind Goldstücke. Ich liebe sie abgöttisch und dieses Trio ist einfach wundervoll. Auch hier wurde auf das Klischee "Nervige Stiefgeschwister" verzichtet und dafür bin ich so so dankbar. Die Beiden sind einfach klasse. Aber auch Henry ist nicht verkehrt und ich habe die Familie echt ins Herz geschlossen.

    Randy, Daniels bester Freund, ist aber auch toll. Trotz weniger Auftritte, ist er einfach total sympathisch und ich würde tatsächlich gerne mehr über ihn lesen.

    Insgesamt habe ich nur wenig an dem Buch zu kritisieren. Einige Aussagen finde ich ziemlich veraltet, aber das Buch ist ja auch nicht brandaktuell und sie sind auch nicht storyrelevant, also kann man da schon mal ein Auge zudrücken.

    Gerade von Gabbys Briefen hätte ich mir aber mehr gewünscht. Ihr Verlust nimmt eine zentrale Rolle in der Geschichte ein, aber an sich liest man nur wenige ihrer Briefe und das fand ich sehr schade. Außerdem hätte ich mir auch noch eine kurze, bessere Erläuterung bzgl. ihrer Vergangenheit rund um ihr erstes Schuljahr gewünscht, da ich dort noch ein wenig im Dunkeln tappe.

    Schlussendlich kann ich gar nicht anders, als dieses Buch zu lieben. Es hat mich emotional so abgeholt! Ich habe unfassbar viel geweint und ich weiß nicht, wann mich ein Buch das letzte Mal so krass bewegt hat, weil ich meine Tränen seitenlang nicht aufhalten konnte. Die Figuren sind mir so sehr ans Herz gewachsen.

    Das Ende ist typisch Cherry und ich möchte durchaus anmerken, dass ihre Bücher nicht für jeden etwas sind. Sie sind schwer, sie sind traurig, sie sind dramatisch. Vollgepackt mit Emotionen. Jede Figur trägt ihr Päckchen und das wird sehr präsent behandelt. Mag man sowas nicht, sollte man zu leichteren Büchern greifen, die weniger emotional und dramatisch sind. Mich kann sie allerdings immer wieder aufs Neue begeistern und verzaubern.

  12. Cover des Buches The Ivy Years - Bis wir uns finden (ISBN: 9783736311268)
    Sarina Bowen

    The Ivy Years - Bis wir uns finden

     (144)
    Aktuelle Rezension von: jennysbuecherliebe

    Klappentext:

    Die junge Schauspielerin Lianne Challice hofft, dass sie am Harkness College endlich ein ganz normales Leben abseits des Presserummels führen kann. Sie will das erste Mal in ihrem Leben richtige Freunde finden, Spaß haben und sich verlieben. Und als sie Daniel "DJ" Trevi kennenlernt, erlebt sie, wie es sich anfühlt, Schmetterlinge im Bauch zu haben. Doch obwohl DJ ihre Gefühle erwidert, versucht er, Lianne auf Abstand zu halten. Denn er hat ein Geheimnis, das er nicht nur vor ihr, sondern vor allem auch vor der Öffentlichkeit verbergen will...

     

    Meinung:

    Nachdem mir der 4. Teil der Reihe leider nicht so gut gefallen hat, war ich gespannt ob mich der letzte Teil wieder mehr begeistern konnte.

     

    Charaktere

    Lianne Challice ist eine junge und erfolgreiche Schauspielerin, welche einfach nur eine normale College-Zeit haben möchte. In ihrer Freizeit zockt sie gerne und sie hat eine Leidenschaft für Musik. Der ganze Rummel um ihre Person ist ihr sehr oft zu viel weswegen sie viel Zeit in ihrem Zimmer und mit ihrer Freundin Bella verbringt. Ihre ehrliche und gleichzeitig zurückhaltende Art und Weise hat sie zu einer sympathischen Protagonistin gemacht.  

    Neben Lianne wird die Geschichte auch von Daniel erzählt, der von allen nur liebewohl DJ genannt wird, da er zuständig für die Musik bei den Eishockeyspielen ist. Er lebt gemeinsam mit ein paar Kumpels von seinem Bruder Leo zusammen. Aufgrund eines schicksalhaften Ereignisses in seinem ersten Semester ist er sehr in sich gekehrt und hält sich von allen fern. Ich mochte ihn sehr und er tat mir auch wirklich leid, da er nichts für seine Situation kann.

     

    Handlung

    Die Geschichte wird aus beiden Sichten erzählt, also von Lianne und DJ. Dadurch lernt man beide sehr schnell gut kennen und versteht ihre Sorgen und Probleme. Auch fällt es einem nicht schwer die Handlungen der zwei nachzuvollziehen. Die beginnende Beziehung geschah nicht zu schnell und man konnte förmlich die Anziehung beim Lesen spüren. Auch mochte ich es sehr wie die beiden sich gegenseitig unterstützt haben und nach und nach ihre Vorurteile verloren haben. Neben der Liebesgeschichte wurde auch ein wichtiges Thema angesprochen und behandelt. Des Weiteren wurde die Schauspielkariere von Lianne thematisiert und hat mal hinter die Fassen blicken können. Es gab zwar etwas Drama, aber das hat sich zum Glück in Grenzen gehalten. Das Ende hat mir richtig gut gefallen, da alles rechtzeitig aufgelöst wurde. Besonders schön fand ich es auch, dass Bella und Rafe, Rikker und Graham sowie Bridger und Scarlet aufgetaucht sind.

     

    Schreibstil

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und man kommt flüssig durch die Geschichte.

     

    Fazit

    Insgesamt eine liebenswerte Geschichte mit sympathischen Protagonisten und einer interessanten Handlung. Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sternen.

  13. Cover des Buches Sweet Sorrow (ISBN: 9783550200571)
    David Nicholls

    Sweet Sorrow

     (175)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Dies war mein erstes Buch von David Nicholls und ich war überrascht, wie schnell er mich mit seinem Schreibstil in seine Welt gezogen hat. Irgendwo zwischen poetisch, voller Metaphern und sarkastischen Sprüchen hat er mich für sich gewonnen.

    Ich mochte Charlie auf Anhieb. Weil er so ein völlig gewöhnliche Typ ist. So einer, wie sich jeder manchmal fühlt und wie ihn andererseits auch jeder kennt. Man könnte meinen, die Figur wäre damit langweilig, aber ich würde eher sagen, in jedem Menschen steckt ein bisschen Charlie. Ein junger Mann, der gerade seinen Schulabschluss gemacht hat und der nicht so recht weiß, was er einen ganzen langen Sommer über mit sich anfangen soll.

    Und so verliebt er sich, weil er eben gerade nichts besseres zu tun hat, in Fran. Die so ganz anders ist als er, ihn  herausfordert und die ich als Leser nicht immer sympathisch fand – und im nächsten Moment dann doch wieder sehr lieb hatte.

    Aber das Buch ist gar nicht diese große Liebesgeschichte, die mir auf dem Klappentext versprochen wurde und mit der ich gerechnet hatte. Tatsächlich nimmt die Lovestory bis zur Hälfte des Buches sogar recht wenig Platz ein. Viel mehr ist es eine großartige Coming Of Age Geschichte.

    Und Charlie hat es wirklich nicht einfach. Denn er hat in seiner Familie wirklich Probleme. Das Verhältnis sowohl zu seinem Vater als auch zu seiner Mutter ist angespannt – und ich habe so oft mit Carlie mitgelitten und war richtig sauer auf die Eltern, weil sie so egoistisch sind oder ihm so viel aufbürden. Und Charlie ist kein Supermann, sondern er reagiert sehr menschlich.

    Diese Menschlichkeit zog sich grandios durch das ganze Buch. Die beschriebenen Situationen sind so, wie sie eben auch im wahren Leben passieren könnten. Es gibt Abschiedsschmerz und das wahre Leben. Und damit konnte David Nicholls mich wirklich begeistern.

    Allerdings gab es gelegentlich auch Längen und Gespräche, die mit etwas banal erschienen. Dadurch zog sich der Text manchmal etwas.

    Aber im Großen und Ganzen war es ein wundervolles Buch – wenn auch gar nicht das, was ich eigentlich erwartet hatte.


  14. Cover des Buches Bad Romeo - Wohin du auch gehst (ISBN: 9783596033713)
    Leisa Rayven

    Bad Romeo - Wohin du auch gehst

     (692)
    Aktuelle Rezension von: MadameVilain

    Dieses Buch behandelt für mich dasselbe was wir schon aus dutzenden Büchern und Fanfictions kennen. Von daher war es okay. Was mich überredet hat es zu kaufen war die liebevolle Gestaltung der beiden Teile. Aber sonst war es nicht so der Hit. 

  15. Cover des Buches Der Lärm der Zeit (ISBN: 9783462048889)
    Julian Barnes

    Der Lärm der Zeit

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Erzaehlwas_Sascha

    Der Roman "Der Lärm der Zeit" von Julian Barnes erzählt aus dem Leben des berühmten russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch. In drei Stationen wird erzählt wie dieser sich mit den politischen Machtverhältnissen auseinandersetzen muss. Sein Leben wird zum Kampf um künstlerische Freiheiten und die Frage welche Opfer man für Kunst und Leben bringen möchte. Auch wenn der Ausgang des Protagonistenleben bekannt ist, gelingt Barnes zu diesen Aspekt ein gelungener Spannungsaufbau. Dabei wird das Leben nicht überdramatisiert, sondern die Tragik wird kunstvoll passend arrangiert.

    Es ist mein erster Roman von Julian Barnes und sogleich hat er mein Leserherz erobert und so wird es keinesfalls der letzte gewesen sein. Barnes ist ein richtig toller Künstlerroman gelungen, der zugleich auch noch sachlich über die Rolle der Kunst in unserer Gesellschaft nachdenkt. Dies gelingt Barnes, in dem in seinem Roman keine reine Biografie von Schostakowitsch verhandelt wird. 

    Für mich ist das Wunderbare an diesem Buch, dass sich zeigt wie Kunst auch Zeit überdauert und dabei nie nur sich selbst dient, sondern den Menschen. Genau deshalb sollte dieses Buch auch viel gelesen werden.

  16. Cover des Buches Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1) (ISBN: 9783551300676)
    Stefanie Hasse

    Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1)

     (184)
    Aktuelle Rezension von: SummseBee

    Allegra ist als Kind mit ihrer Mutter von Italien nach Deutschland gezogen und jetzt mit 19 Jahren zieht es sie wie magisch wieder zurück in ihr Geburtsland. Mit ihrer besten Freundin Jen verbringt sie einen Kurzurlaub am Gardasee. Als sie dort erfährt, dass ihr Hotel den Nachfahren der Capulets gehört, hält sie dies anfangs noch für einen Scherz. Doch schnell wird ihr klar, dass ihre Geschichte mit denen der Capulets verknüpft ist und sie sich ihrem magischen Schicksal stellen muss...

    Die Geschichte von Romeo und Julia ist wohl einer der bekanntesten Liebesgeschichten überhaupt und ich war sofort von Allegras Geschichte angetan als ich gemerkt habe, dass es sich hierbei um eine Neuinterpertation dieser bekannten Liebesgeschichte handelt. Gleich zu Beginn wird einem klar, dass Allegra so einige merkwürdige Dinge passieren, denen etwas magisches anhaftet.

    Die Geschichte hat gerade mal knapp 200 Seiten und doch passiert so viel und es wird temporeich und spannend erzählt. Gerade die Fortführung der Fehde zwischen den beiden verfeindeten Familien und das es hier in einem Fluch begründet liegt, fand ich sehr originell und spannend. Das Grundthema von Romeo und Julia liegt dieser Geschichte zwar zugrunde, aber die Autorin hat noch so viel mehr daraus gemacht, was mich nachhaltig immer noch sehr begeistert.

    Allegra war mir als Hauptperson total symphatisch und ich habe gerade bei den Momenten mit "ihrem Romeo" Luca mitgelitten und auf die nächste Szene hingefiebert, die es hier leider viel zu wenig gab, da Allegra für ihre wahre Liebe kämpfen und leiden muss.

    Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der die Geschichte von Romeo und Julia liebt oder gern Neuinterpretationen liest. Für jeden der Geschichten über die wahre Liebe liebt, ist dieses Buch sowieso ein Muss.


  17. Cover des Buches Die Asche meiner Mutter (ISBN: 9783442741007)
    Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

     (869)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    1930 in New York geboren ,musste Frank McCourt vier Jahre später mit seinen Eltern und Geschwistern nach Limerick in Irland, weil sein Vater, wenn er Arbeit hatte, den ganzen Lohn vertrank.

    Was in New York wegen der Prohibition verboten war und heimlich in "Flüsterkneipen" vertrunken wurde, war in Irland legal und da der Vater so gut wie nie Geld nach Hause brachte, lebte die Familie in großer Armut, die man sich nicht vorstellen kann.

    Der kleine Frank, der der Älteste war, eine Schwester starb einige Wochen nach ihrer Geburt in Amerika und zwei weitere Brüder folgten ihr, nachdem sie in Irland waren, hatte noch drei Brüder.

    Ein intelligenter Junge, der sich durchschlug, trotz seiner schlimmen Augenentzündung und seinen Weg zurück nach New York machte.

    Seine Kindheit hat Frank McCourt interessant beschrieben und mir ist beim Lesen dieses Buches bewusst geworden, wie gut doch meine eigene Kindheit gelaufen ist.


  18. Cover des Buches Plötzlich Shakespeare (ISBN: 9783499268274)
    David Safier

    Plötzlich Shakespeare

     (1.080)
    Aktuelle Rezension von: Mandarine_110

    Zwar nicht das beste Buch von David Safier aber eine sehr lustige,  skurrile Handlung.   Gut für zwischendurch wenn man einfach mal lachen möchte. 

    Vermittelt auch eine wichtige und sehr wahre Message!  ;)


  19. Cover des Buches Sommernachtszauber (ISBN: 9783649610564)
    Ellen Alpsten

    Sommernachtszauber

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Yenny
    Caroline, die aus ärmlichen Verhältnissen kommt, und die reiche Mia, sind nicht nur Schauspielkollegen sondern auch dicke Freundinnen. Doch als beide am Berliner Bimah, einem heruntergekommenen Theater, für die Rolle der Julia vorsprechen, werden sie zu Konkurrentinnen. Denn die Rolle bekommt nicht die aus einer alten Schauspielfamilie stammenden Mia, sondern  Caroline. Die Proben laufen mehr schlecht als recht, weshalb sie auch abends im Theater probt. Dort wird sie vom Geist Johannes überrascht, der ihr helfen will, das Beste aus ihrer Rolle herauszuholen.

    Während Mia weitere Intrigen spinnt, um ihrer Freundin und dem Nachwuchsregisseur eines auszuwischen, verlieben sich Caroline und Johannes und verbringen eine glückliche Zeit im Theater. Und nur Johannes weiß, wie er von seinem Fluch der Unsterblichkeit erlöst werden kann.

    Wird es ihnen gelingen, das Stück zu einem Erfolg zu machen und somit das Bimah zu retten? Und bekommt Mia am Ende, was sie will?

    Man kommt schnell in die Geschichte rein und lernt auch die Schattenseiten der Schauspielerei kennen, aber irgendetwas fehlte mir in dieser Geschichte. Warum rennt Caroline nicht schreiend weg, als sie den Geist Johannes entdeckt? Warum hinterfragt sie nicht mehr?
  20. Cover des Buches A History of Us − Vom ersten Moment an (ISBN: 9783499004926)
    Jen DeLuca

    A History of Us − Vom ersten Moment an

     (104)
    Aktuelle Rezension von: thainy_books

    Wow, ich habe die Geschichte viel mehr genossen, als ich erwartet hätte. Ich habe durch die eher mittelmäßigen Rezis im englischen Bereich eher Chick-Lit als wirklich Romance erwartet, doch wurde positiv überrascht. Die Geschichte rund um Emily und Simon war zum wohlfühlen und mitfeiern, denn die Geschichte findet auf einen Mittelalterfestival statt. Das ist auch etwas, an dem ich falsche Erwartungen hatte. Ich dachte, dass das Festival innerhalb ein, zwei Tage stattfindet (und ich mag keine Geschichten, die im Verlauf von ein paar Tagen stattfinden), doch hinter dem Festival steckt viel mehr, was man hier deutlich gemerkt hat. Die Vorbereitung, die im Festival steckt, fand ich super interessant und bewundernswert.

    Emily war eine sehr sympathische Protagonistin, die ich sofort mochte. Bei Simon hingegen musste ich mich erstmal ihm gegenüber aufwärmen. Er war anfangs echt arrogant und ich war wirklich kein Fan von ihm, obwohl ich Emilys verhalten ihn gegenüber sehr gefeiert habe. Doch sobald man weiß, weshalb er so eine Spaßbremse ist, habe ich echt für ihn mitgefühlt und angefangen ihn mehr zu mögen. Man muss aber sagen, dass er nicht perfekt ist (was absolut okay und realistisch ist) und ab und zu recht unsensibel gegenüber Emily war. Die letzten 50 Seiten sind auch der Grund, weshalb es ein Stern Abzug gibt, denn auch wenn ich den Streit aus der einen Seite verstehen konnte, ging mir die Art und Weise, wie die beiden danach mit der Situation umgegangen sind doch etwas nervig. Meiner Meinung nach hätte der Streit besser und schneller gelöst werden können.


    Wenn ihr eine humorvolle Liebesgeschichte und ungewöhnlichen Setting lesen wollt, kann ich euch die Geschichte nur empfehlen!

  21. Cover des Buches Winter in Maine (ISBN: 9783442747597)
    Gerard Donovan

    Winter in Maine

     (297)
    Aktuelle Rezension von: Jukebook_juliet

    Inhalt:

    Julius Winsome hat den Schuss gehört. Zumindest glaubt er das, denn in den Wäldern von Maine ist kurz vor Winteranbruch Jagdsaison – es hätte also auch jeder andere Schuss gewesen sein können. Sein geliebter Pitbullterrier Hobbes jedenfalls schafft es gerade noch, sich 500 Meter zu ihm hin zu schleppen, bevor er an der aus nächster Nähe kaltblütig in seinen Rücken gefeuerten Schrotflintenladung zugrunde geht. Kurzerhand nimmt Winsome, der in der Einsamkeit mit seinen geerbten Büchern und den antiquierten Worten Shakespeares lebt, sein ebenfalls geerbtes Scharfschützengewehr und macht seinerseits Jagd auf die Jäger.

     

    Meine Meinung:

    Der Einstieg in die Geschichte ist denkbar brutal und traurig: Der Hund des Einsiedlers Julius Winsome wird absichtlich erschossen. Dies trieb mir als Tierbesitzerin die Tränen in die Augen, sodass ich nach den ersten paar Seiten bereits emotional völlig aufgewühlt war.

    Den daraus folgenden Rachefeldzug des belesenen und eigentlich eher ruhigen Julius gegen scheinbar wahllos jeden, konnte ich trotzdem nicht recht nachvollziehen und umso weiter die Geschichte vorangeschritten war, desto weniger mochte ich ihn. Außerdem war die Luft nach etwa der Hälfte des Buches einfach raus. Ein bisschen schade bei so wenigen Seiten.

    Sprachlich war dieses Buch für mich allerdings ein Highlight.

     

    Fazit:

    Kein typischer Aussteigerroman. Eher die Erzählung des Rachefeldzuges eines Einsiedlers ohne Moral und ohne jeglicher Wertung. Brutal und erschreckend.

     

    Meine Bewertung:

    4/5 Sterne

  22. Cover des Buches In einer Person (ISBN: 9783257242706)
    John Irving

    In einer Person

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    John Irving erzählt in eindringlichen aber auch lustigen Worten, von einem Bi-Sexuellen  Jungen im Vermont der 50er Jahre, welcher sich selbst noch nicht versteht und somit auch die Welt, die ihn umgibt nicht versteht. Er fühlt sich immer wieder zu der wesentlich älteren Bibliothekarin Mrs. Frost hingezogen. Er sagt immer wieder er liebt Sie.

    Er erzählt auch, wie er sich als Teenager in einen Mitschüler „verliebt“ hat, der ihn aber irgendwie immer nieder macht. Immer wieder stellt er fest, dass er sich zu Jungen oder Männern hingezogen fühlt, aber auch zu Frauen - am besten mit breiten Schultern und wenig Brüsten.

    Sein Berufswunsch ist Schriftsteller zu werden, und diesen wird er  sich auch erfüllen. Sehr oft beschreibt er, wie man als Schwuler in den USA immer wieder diskriminiert wurde und wie es war, wenn man damals eine andere sexuelle Neigung hatte.

     

    Was mich auch sehr bewegt hatte, war die Art wie John Irving beschreibt, wie es in den 80er Jahren war, als die AIDS Welle ihren Höhepunkt hatte und immer mehr seiner Freunde und Weggefährten, auch die aus der Schule oder dem späteren Umfeld von William unseren Roman „Helden“

     

    Je länger man dieses Buch liest, desto mehr wachsen einem die Figuren in dem Buch ans Herz und man fühlt mit. Es beschäftigt einen und man ist froh, in einer toleranteren Zeit zu leben. Wobei man immer auch das Gefühl hat, dass noch nicht alles perfekt ist.

     

    Was das Buch so lesenswert macht ist, dass NIE mit einem erhobenen Zeigefinger gesagt wird so war es und das war schlecht.

    Nein, es wird ein Plädoyer für die Offenheit zwischen den Menschen und ihren verschiedenen Neigungen gehalten.

    Es werden Probleme aufgezeigt, die man immer irgendwie hat. Wo man denkt, ist man nun wirklich noch normal? Jeder Mensch hat etwas wo er sagt, ich glaube das ist doch nicht normal.

    Aber anstatt das wir es offen aussprechen, was uns bedrückt, fressen wir es immer wieder in uns rein. Wir sind nicht offen uns gegenüber, geschweige denn unserem Umfeld. Ich denke, dass vieles was in dem Buch beschrieben wird nur deswegen passiert ist, weil wir nicht offen miteinander umgehen.

  23. Cover des Buches Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand (ISBN: 9783462051148)
    Glenn Dixon

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    In Verona soll ja Romeo und Julia vor langer Zeit mal in echt stattgefunden haben. Laut dem Buch ist die Stadt darum beinahe ein Pilgerort für die Verliebten dieser Welt. Und wer nicht persönlich vorbeigehen kann, der kann einen Brief an Julia schreiben. Der Club der Julias sind ein paar Menschen, die es sich zu Aufgabe gemacht haben, all diese Briefe zu beantworten, die in guter Absicht von der ganzen Welt nach Verona geschickt werden. Eine Herculesaufgabe, der sich auch unser Protagonist Glenn anschließt, seines Zeichens Lehrer an einer kanadischen Highschool, wo er jährlich Shakespeares Romeo und Julia durchnehmen muss. Ach, und er hat auch ein gebrochenes Herz.

    Jedenfalls ist diese leichte Lektüre  eine wunderbare Lovestory angesiedelt in einer wunderschönen Stadt. Mehr kann man nicht sagen, einfach lesen und entspannen.


    Fazit: Lesen und entspannen.

  24. Cover des Buches Wie man die Zeit anhält (ISBN: 9783844528961)
    Matt Haig

    Wie man die Zeit anhält

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Minijane
    Tom Hazard ist ein Geschichtslehrer der für seine Schüler Geschichte lebendig werden lässt. Wenn er erzählt, fühlt es sich für sie so an, als wäre er dabei gewesen, und das ist er tatsächlich. Er hat nämlich einen Gendefekt, der sich Anagerie nennt. Dieser lässt ihn nur sehr langsam altern, und so sieht er zwar aus, als wäre er etwa 40 Jahre alt, ist aber tatsächlich vor über 400 Jahren geboren worden im Jahre 1581. Gegenüber anderen Menschen hat er zudem ein stabileres Immunsystem, welches ihn vor Krankheiten schützt. Somit ist er einfach langlebiger, aber nicht unsterblich. Die Menschen in seinem Umfeld macht sein Anderssein natürlich mißtrauisch, und so hat sich Tom vor langer Zeit, als er entdeckt hat nicht der Einzige zu sein, sich einer Gesellschaft angeschlossen, die es sich zum Ziel gemacht hat Ihresgleichen zu schützen. Diese Albatrosgesellschaft sorgt etwa alle 8 Jahre, denn dann wird das "Nichtalternkönnen" offensichtlich, für eine neue Identität und erteilt dem Schützling kleine Aufträge, denn man möchte Menschen, die ebenfalls diesen Gendefekt haben, finden und sie dazu bringen in die Gesellschaft einzutreten.

    Es macht großen Spaß mit Tom durch die Jahrhunderte zu reisen. Es gibt immer wieder Rückblicke in seine Kindheit und Jugend. Er hat Berümtheiten wie Shakespeare und Captain Cook kennengelernt. Die Zeiten und Orte wechseln ständig, und Christoph Maria Herbst versteht es als Sprecher, wie kein anderer den Charakteren in diesem Buch eine Stimme zu geben.

    Tom ist kein glücklicher Mensch. Er trauert der Liebe seines Lebens seit Jahrhunderten nach, ist seine geliebte Rose doch schon so lange an der Pest gestorben. Der einzige Grund, für den es sich seiner Meinung nach noch zu leben lohnt, ist die Suche nach seiner Tochter, die seinen Gendefekt geerbt hat. Doch dann begegnet er der bezaubernden Camille in der Jetztzeit, in der er Geschichtslehrer in London ist und sie behauptet ihn von irgendwoher zu kennen.

    Ich bin total begeistert von dem Buch, dass auch viele philosophische Elemente enthält, tolle Zitate und Weisheiten. Es ist ein wirklich klug gemachter Roman der leisen Töne, der einen über das Leben nachdenken lässt und der als Hörbuch unbedingt zu empfehlen ist.

    "Die Menschen, die Du liebst sterben nie."

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