Bücher mit dem Tag "sherlock holmes"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sherlock holmes" gekennzeichnet haben.

619 Bücher

  1. Cover des Buches Der Fall Moriarty (ISBN: 9783458176121)
    Anthony Horowitz

    Der Fall Moriarty

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Darkkeyy

    Der Fall Moriarty ist sehr spannend und hat einen tollen Schreibstil. Zur Story kann ich nur sagen, dass es gelungen ist, den Leser an das Buch zu fesseln und wird - leider - an spannenden Stellen hingehalten. Die Protagonisten sind ausführlich beschrieben und Inspektor Jones ist ein sehr sympathischer Kerl mit leichtem Drang zur Selbstüberschätzung. Das Ende ist meiner Meinung nach sehr gelungen und hat mir am Ende nochmal sehr deutlich gezeigt, wie sehr man sich doch irren kann. 


    Der Anfang fiel mir etwas schwer, da es meiner Meinung nach etwas schleppend beginnt. 


    Buchempfehlung für Fans der Sherlock Holmes Romane. 

  2. Cover des Buches Jackaby (ISBN: 9783570310885)
    William Ritter

    Jackaby

     (192)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Als Abigail Rook in New Fiddleham ankommt, hat sie nicht mehr dabei als einen Koffer und den Traum, neu zu beginnen. Doch ihr Start in der Stadt ist sehr holprig. Bis sie einen Aushang sieht, dass ein gewisser R.F. Jackaby einen Assistenten sucht. 

    Jackaby selbst sieht sich als Detektiv für Übernatürliches und Abigail findet, dass sie genau die Richtige für diesen Job ist. Auch wenn sie skeptisch ist, dass es wirklich Übernatürliches gibt. Doch anscheinend wird sie eines Besseren belehrt, als sie mit dem ungewöhnlichen Detektiv zu ihrem ersten Fall gerufen werden. Ein Toter mit wenig Blut, ein Nachbar der Schreie hört und der Abdruck von schweren Eisenschuhen lassen Abigail plötzlich zweifeln, ob alles mit rechten Dingen zugeht. 

     

    Durch Zufall bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden. Ich habe von Jonathan Stroud die Reihe "Lockwood & Co." gelesen und war hier schon begeistert von den Detektiven, die Ungewöhnliches ans Tageslicht bringen. Ob "Jackaby" da jedoch mithalten konnte, hat mich skeptisch gemacht.

     

    Aber ich muss sagen, dass der Autor es wirklich geschafft hat, mich dahingehend zu überzeugen. Sein Schreibstil war so packend, dass ich Mühe hatte, mich von der Geschichte zu lösen.
    Gleich von Anfang an ist man mitten in der Geschichte, da wir mit Abigail in New Fiddleham ankommen und mit ihr zusammen versuchen, eine Arbeit zu finden. Dabei bekommen wir in kurzen Rückblicken erzählt, warum Abigail Überhaupt in New Fiddleham ankommt.

     

    Aber nicht nur Abigail ist eine interessante Person, auch der weitere Charakter R.F. Jackaby, der kurze Zeit später in die Geschichte eingeführt wird, hat mich gleich von Anfang überzeugt. Sein exzentrisches und teilweise sogar etwa egoischtisches Verhalten hat mir sehr imponiert.

    Irgendwie war er eine Mischung aus Sherlock Holmes und Dr. Watson mit einem Hauch Moriarty. Er hat mir sehr gut gefallen.

     

    Sehr gut fand ich das Setting. Normalerweise würde man solch einen Detektiv in einer alterwürdigen Stadt wie London oder Berlin vermuten, aber es ist Amerika und dort New Fiddleham. 

     

    Die Story ist - wie anfangs schon gesagt - sehr packend und am Ende gab es sogar noch einige Überraschungen, die viel Stoff für weitere Bücher bieten. Auch die weiteren Charaktere, die in dem Buch vorkommen, sind allesamt interessant. Seien sie Gewöhnlich oder Ungewöhnlich. 

     

    Mir hat der Auftakt sehr gut gefallen und ich bin auf die weiteren Fälle des ungewöhnlichen Duos gespannt. 

     

    Meggies Fussnote:

    Spannend und ungewöhnlich mit interessanten Charakteren.

  3. Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: 9783404208708)
    Genevieve Cogman

    Die unsichtbare Bibliothek

     (387)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    »So viele Autoren speisen ihre Leser faul mit einfallsloser Massenware ab, dass eine fantastische Welt, die sich nicht auf den ersten Blick bei ihren Vorgängern bedient und die etwas Neues ins Genre bringt, wie ein frischer Windhauch ist - Mit seiner sympathischen Heldin und seiner wohltuend vielschichtigen Handlung ist 'Die unsichtbare Bibliothek' ein Buch, in dem man schwelgen kann.« The Guardian

    Dies oben kann ich so leider nicht unterschreiben. Irene als Hauptperson ist mir total unsympathisch. Sie buttert ihren Lehrling Kai erstmal kräftig unter und zeigt ihm wer das sagen hat. Dabei hat er ihr keinen Grund gegeben sofort die Gerte auszupacken. Darüber hinaus ist sie der Meinung, sie dürfe keine Gefühle zeigen, muss kalt und unberechenbar sein. Leider führt dies dazu, dass sie mir sowas von unsympathisch war und ich mit ihr nicht einmal warm werden konnte.

    Von Kai erfährt man mit der Zeit ein bisschen mehr, bleibt aber ansonsten blass und unscheinbar.

    Weitere Charaktere sind wie die Dinge auf den Flohmarkt, wo man drüber hinwegschaut und kein Interesse für entwickeln kann.

    So hat die Story ganz zu Anfang einen tollen Auftakt gehabt und Irene wirkte spannend und actionreich. Dann kam die sehr langweilige Passage in der Bibliothek und dann der gemeinsame Auftrag. Der, wo ich mich ehrlich fragte: Was ist eigentlich euer Sinn in dieser Arbeit.

    Es wird zwar erklärt was die Bibliothek ist, die Bibliothekare und die Sprache. Und dennoch wird gefühlt gar nichts erklärt. Es ist einfach nur ein langer, erschöpfender Prozess dieses Buch zu lesen, welches mit dicken Worten wie Bibliothek, Bibliothekare und Sprache um sich wirft, um diese gezielt in den Mittelpunkt zu stellen und ihre Wichtigkeit zu betonen und zugleich den Leser damit vollkommen aus dem Lesefluss reißt.

    So auch die Art wie Irene spricht. Statt einen Satz klar und gezielt auf den Punkt zu bringen, füllt sie diesen aus, in eine Länge und einer Unverständlichkeit, gespickt mit Ausführungen, welche nicht zum Ende zu führen scheinen. – Ja ich habe mich um es verstehen zu können, soeben auch getan. Dies machte es zu einer zähflüssigen und klebrigen Angelegenheit gespickt von den Schlaglöchern der dick geschriebenen Wörter.

    Die Story selbst nimmt dabei nicht an Fahrt auf und wirkt überladen und ohne einen roten Faden. Alles in allem finde ich es aber sehr schade, denn die Grundidee finde ich super und leider sind mit diesem Buch auch die Folgeteile aus meinem SUB geflogen.

    Alles in allem war für mich dies der Grund, bei 60 % abzubrechen. Die letzten drei Stunden, welche mein E-Reader mir zeigte, war ich nicht mehr bereit in dieses Buch zu stecken.

  4. Cover des Buches Young Sherlock Holmes (ISBN: 9783596193004)
    Andrew Lane

    Young Sherlock Holmes

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe

    Der junge Sherlock freut sich auf die Ferien zu Hause, als er erfährt, dass er zu Verwandten muss, zu denen die Familie bisher wegen Unstimmigkeiten keinen Kontakt hatte. Trübe Aussichten, aber nicht zu ändern. 

    Auf dem Anwesen, des Onkel fühlt er sich nicht wohl, aber bald findet er einen Freund bei einem Streifzug in die Umgebung und auch der für ihn eingestellte Lehrer und seine Tochter erhellen die Zeit. 

    Sherlock wird in einen Kriminalfall verwickelt, der mich nicht so packen konnte. Das Vorhaben des Barons erschien mit zu unglaubwürdig. Die Art der Rache, die er üben wollte, kam mit nicht zielführend nach seiner Verletzung vor. Auch hätte der Fall von irgendeinem engagierten Jungen gelöst werden können, eine Verbindung zu Sherlock Holmes erschloss sich mir nicht wirklich.

    Insgesamt war das Buch aber nicht schlecht geschrieben, nach anfänglichen Längen wurde es spannend und die Jungen konnten den Fall auf abenteuerliche Weise lösen. Die einzelnen Charaktere wurden in dem Buch vorgestellt und werden sicherlich weiterhin auftauchen. Für Jugendliche ein netter Krimireihenauftakt mit Luft nach oben.

  5. Cover des Buches Die Schatten von Edinburgh (ISBN: 9783442485055)
    Oscar Muriel

    Die Schatten von Edinburgh

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Diana42

    Der erste Band der Reihe, den ich durch Zufall bei meinem Buchhändler entdeckt habe, hat mich total begeistert! 

    Es ist eine Mischung aus Thriller, Mystik und Komödie! Warum? Ein Londoner Noble Ermittler wird ins tiefste Schottland versetzt und muss mit einem Ur-Schotten Kollegen einen Mordfall im Schottland des Jahres 1888 aufklären. Düster aber auch total lustig ermitteln die beiden, die unterschiedlicher nicht sein können….die kleinen gemeinen Dialoge zwischen dem Londoner Snob und dem Schottischen Raubein windeinfach nur herrlich. Die Mordserie ist düster, brutal und mega spannend! Ein sehr intelligentes Buch, das eine Priese Humor mit bringt ohne dabei langweilig oder oberflächlich zu wirken. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben. Was ich toll fand, man weis bis fast zum Ende nicht, wer der Mörder ist und man wird als Leser einfach auf eine Reise mitgenommen, deren Ende bis zum Schluß unbekannt bleibt. 

    Die Fälle sind in sich abgeschlossen. Teil 2 wartet schon auf mich und ich kann jeden dieser Reihe empfehlen.

  6. Cover des Buches Das Antiquariat der Träume (ISBN: 9783423219310)
    Lars Simon

    Das Antiquariat der Träume

     (99)
    Aktuelle Rezension von: kabrakiel

    Johan Andersson betreibt ein Antiquariat mit einem Literaturcafé auf dem Lande. Nach einem Fährunglück hat er seine Arbeit in einem renomierten Verlag aufgegeben und sich aufs Land zurückgezogen. Bei dem Schiffsunglück hat er Lina verloren. Die Frau, die trotz ihrer kurzen Bekanntschaft, die Liebe seines Lebens ist. Er kann die Hoffnung nicht aufgeben, dass sie das Unglück doch überlebt hat und nicht in der Ostsee ertrunken ist und so durchkämmt er ganz Schweden nach einer Lina Berglund, von der sich keine Spur findet. Zweifel kommen auf, ob es sie überhaupt gegeben hat? Oder ob sie ihn vielleicht belogen hat? Trotz gewisser Zweifel, kann er nicht aufgeben. Unterstützung, aber auch Hinderung, erfährt er durch seine literarischen Lieblingsfiguren, die er seit dem Unglück sehen kann und mit denen er rege Gespräche führt. William von Baskerville, Sherlock Holmes und Pippi Langstrumpf sind so mit von der Partie und das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland. Dann ist da noch die Geschichte mit einem geheiminsvollen Buch, das eigentlich auf dem Grund der Ostsee liegen sollte, aber doch wieder auftaucht.

    Soviel zum Inhalt. Die Idee ist auch wirklich gut und hat mich sehr angesprochen. Streckenweise nahm mich die Geschichte auch gefangen, aber eben nur streckenweise. Leider ist das Bedauern darüber, wieivel der Autor an Möglichkeiten verschenkt hat größer als die Freude an diesem Buch. Weder der Protagonist noch die literarischen Figuren kommen richtig zum Glänzen. Es gibt immer mal ein Aufflackern von Witz und Originalität, doch da wäre wahrlich mehr drinnen gewesen. Leider ist die Geschichte auch, bis auf wenige Ausnahmen recht vorhersehbar. Besonders der Stockholmbesuch hätte deutlich mehr Sorgfalt und Feinarbeit vertragen können. Schade drum.

  7. Cover des Buches Digby #01 (ISBN: 9783789148095)
    Stephanie Tromly

    Digby #01

     (147)
    Aktuelle Rezension von: june_london


    Mein Lieblingszitat: "Die Vorbereitungen für einen Tag mit Digby ähneln den Vorbereitungen auf den Weltuntergang."


    Inhalt: Zoe ist neu in der Stadt und absolut unglücklich. Ihre Eltern haben sich getrennt, sie musste mit ihrer Mutter in dieses Kaff ziehen und jetzt ist sie auch noch "die Neue" in der Schule. Ganz normale Teenager-Probleme eben. Doch dann steht Philipp Digby vor ihrer Tür und plötzlich ist in ihrem Leben nichts mehr normal. Er will mit allen Mitteln den Fall seiner vor 8 Jahren verschwundenen kleinen Schwester aufklären und spannt Zoe für seine privaten Ermittlungen ein.

    Eindruck: Ich LIEBE diese Reihe. Die Charaktere sind absolut sympathisch und realistisch. Die Geschichte sprüht über vor Wortwitz. Bei dieser Reihe läuft das Kopfkino auf Hochtouren, so gut wird alles beschrieben. Es ist eine Mischung aus Jugendkrimi, Highschool-Drama und Comedy. Bisher gibt es drei Bände (wobei der Dritte bisher nicht ins Deutsche übersetzt wurde).

  8. Cover des Buches Das Geheimnis des weißen Bandes (ISBN: 9783458359159)
    Anthony Horowitz

    Das Geheimnis des weißen Bandes

     (353)
    Aktuelle Rezension von: CookieBook22
    „Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …“ (Klappentext)

    Der Roman ist ein „Auftragswerk“ der Nachlassverwalter Conan Doyles – hier haben selbige mit Anthony Horowitz eine sehr gute Wahl getroffen! Der Autor schafft es nicht nur die Stimmung des viktorianischen Londons einzufangen, sondern auch den Stil so zu imitieren, dass es sich wirklich um eine original Doyle-Erzählung handeln könnte. In puncto Spannungsaufbau geht er meiner Meinung nach sogar über den der Originalerzählungen des britischen Arztes und Autors hinaus. Als Kenner aller Original-Holmes-Erzählungen kann ich nur betonen, wie eindrucksvoll und außergewöhnlich gut es Horowitz schafft, Holmes und seinem Sidekick Dr. Watson neues Leben einzuhauchen und sie in ein spannendes Abenteuer ziehen lässt.

    Kurzum: Alle Erwartungen erfahrener Holmes-Kenner werden erfüllt – in Teilen, durch den sehr gut konstruierten Plot, sogar noch übertroffen. So müssen Holmes und Watson gleich mehrere Rätsel lösen, die sie teilweise auch persönlich hart treffen. Welche Geheimnisse liegen um eine geheimnisvolle amerikanische Gang und welche grauenhaften Geschehnisse verbirgt das „House of Silk“. Es besteht erhöhte Suchtgefahr, da der Roman so spannend aufgebaut ist. Ich habe ihn wirklich fast in einem Rutsch durchgelesen, daher rate ich, dass alle Leser*innen von vorneherein genug Zeit für die Lektüre einplanen.

    Kleinere Kritikpunkte sind lediglich der Anfang der Erzählung, der so ähnlich allzu oft in zahlreichen Holmes-Pastiches verwendet wurde (ein alter Watson, der kurz vor seinem Tod ein letztes Mal zur Feder greift) sowie eine zu stark konstruierte Flucht Holmes’ aus dem Gefängnis, die nicht zuletzt dadurch gelingt, als dass ein gewisser Akademiker (!) Kontakt zu Watson aufnimmt … Diese Kleinigkeiten sind jedoch so marginal, als dass sie zu einem Punktabzug führen könnten.

  9. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (405)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einem Kriegseinsatz sucht Dr. Watson eine Wohnung in London. Durch einen Bekannten lernt er Sherlock Holmes kennen, der einen Mitbewohner sucht. Und Watson bekommt nicht nur einen Mitbewohner, sondern auch einen Detektiv, der der Polizei bei ihren Ermittlungen hilft. So wird die Legende geboren.

    Ich wollte wieder mehr Klassiker lesen – da ich in letzter Zeit alle Filme und Serien bezüglich Sherlock Holmes gesehen habe, fand ich es an der Zeit, endlich mal mit Sir Arthur Conan Doyles Sherlock zu beginnen. Und ich kann sagen, dass es mir gut gefallen hat.

    Normalerweise sind Klassiker immer etwas schwierig zu lesen, weil Sprache sich verändert. Hier fand ich es allerdings nicht schwierig. Der Roman erscheint seltsam modern und ließ sich sehr gut lesen. Meine Ausgabe ist illustriert. Die schwarz-weißen Zeichnungen von Richard Gutschmidt begleiten die Geschichte und sind sehr anschaulich.

    Mit Sherlock Holmes hat Sir Arthur Conan Doyle einen unsterblichen Charakter geschaffen – und darüber bin ich sehr froh. Ich werde die restlichen Bücher über das kriminalistische Genie auch noch lesen!

  10. Cover des Buches Litersum - Musenkuss (ISBN: 9783959913331)
    Lisa Rosenbecker

    Litersum - Musenkuss

     (86)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Malou Winters ist eine Anti-Muse. Von einer Agentur bekommt sie Aufträge, Menschen zu küssen und ihnen damit Buchideen zu stehlen. Alles zum Wohle des Litersums, in dem alle Buchwelten vereint sind. Als sie zum zweiten Mal infolge an einem Tatort auftaucht, weil sie die Opfer eigentlich küssen sollte, wird sie schnell zur Hauptverdächtigen. Doch wer war es wirklich?

    Meine Meinung:
    Ich schleiche schon eine Weile um dieses Buch herum. Über einen Buddy Read mit meiner besten Freundin war es endlich soweit und wir tauchten gemeinsam in die Welt des Litersums ein. Und ich bin so froh, dass ich das endlich gemacht habe!

    Die Geschichte beginnt ruhig. Der Leser lernt Malou bei einem ihrer Aufträge kennen. Nach erfolgreichem Abschluss kommen die ersten Fragen auf. Warum nimmt man angehenden Autoren die Ideen weg? Was daran ist so schlimm, dass sie das Litersum stören könnten? Warum macht es Malou?

    Malou selbst ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie studiert Literaturwissenschaft, kann sich seit ihrer Tätigkeit als Anti-Muse aber nicht mehr so sehr darauf konzentrieren. Sie hadert mit ihrer Aufgabe. Zusammen mit ihrem Kater Sheldon lebt sie noch bei ihrer Mutter, die Chief Superintendent bei Scotland Yard ist. Das Besondere an Malou ist ihr Vater, denn der ist nämlich ein Buchcharakter.

    Da beginnen die interessanten Hintergründe über das Litersum, das alle Buchwelten miteinander verbindet. Sobald eine Geschichte fertig erzählt ist, kommt die Welt aus diesem Buch ins Litersum. Und die Buchcharaktere können sich anderen Aufgaben widmen. Sie können einen Job annehmen und verreisen und das nicht nur in andere Buchwelten, sondern auch in die echte Welt.

    Mir hat diese Grundidee sehr gefallen und ich mag ihre Umsetzung. Gemeinsam mit Malou lernt man das Litersum besser kennen, denn als Anit-Muse wurde sie sehr im Ungewissen gehalten.

    Ein besonderes Highlight ist Malous Kater Sheldon, der für Malou wie ein bester Freund ist. Sie schauen zusammen Serien, Malou liest ihm vor und er beschützt sie. Immer wieder gibt es sehr lustige Momente mit Sheldon.

    Mit den Morden wird es spannend und das bleibt es auch. Malou versucht ihre Unschuld zu beweisen. Doch wie soll sie das tun, ohne das Litersum zu verraten? Der Täter scheint ihr immer einen Schritt voraus.

    Hilfe bekommt Maiou nicht nur von ihrer Mutter, sondern auch von Emma, die ebenfalls eine Anti-Muse ist. Sie nennt sich selbst Emma Holmes, weil sie den berühmten Detektiv verehrt und wie er sein möchte. Auch Lansbury, einer der Polizisten, spielt eine große Rolle. Nach anfänglicher Skepsis verstehen sich Malou und Lansbury immer besser. Mir haben die Charaktere insgesamt sehr gut gefallen.

    Das Ende ist sehr spannend, aber es geht nicht zu schnell. Ich hatte nicht mit der Auflösung gerechnet. Den Bezug am Schluss zur Autorin fand ich sehr witzig, vor allem, weil es so gut gepasst hat.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Charaktere werden sehr gut beschrieben. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Malou erzählt. Mit viel Witz und Humor weiß die Autorin zu unterhalten. Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht, Malou zu begleiten. Band 2 habe ich mir direkt bestellt, um schon bald erneut ins Litersum reisen zu können. Ich freue mich schon darauf!

  11. Cover des Buches My Dear Sherlock - Wie alles begann (ISBN: 9783570171523)
    Heather Petty

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Yonania

    Jamie Moriarty die von allen nur Mori genannt wird, trifft während eines Feueralarms auf den verschrobenen Sherlock Holmes. Er ist schnell fasziniert von ihrer Schönheit und ihrem Scharfsinn. Die beiden beginnen gemeinsam eine Mordermittlung um die Todesfälle im Regent's Park. Je mehr Zeit sie verbringen, desto mehr nähern sie sich einander an. Als Mori ein Foto entdeckt, dass ihre verstorbene Mutter mit einem der Opfer zeigt, geraten sie in einen Strudel aus Geheimnissen. Welche Geheimnisse werden sie ans Licht bringen und kann ihre junge Liebe das überstehen?

    Vor Kurzem stieß ich durch Zufall auf die gesamte Trilogie und musste sie einfach haben. Ich mag Detektivgeschichten wahnsinnig gerne und freute mich deshalb umso mehr, die Reihe in einem Rutsch durchsuchten zu können.

    Bevor ich zum Inhalt des ersten Bandes komme, möchte ich erst einmal auf die Äußerlichkeiten eingehen.

    Ich mag die Cover sehr gerne, da sie zum einen sehr gut zueinander passen und zum anderen Sehenswürdigkeiten Londons aufzeigen wie z. B. das London Eye oder die Tower Bridge.

    Was mich jedoch stört ist, dass der erste Band einen Schutzumschlag hat während bei den anderen beiden Bänden die Buchdecke direkt bedruckt wurde. Mein armes Sammlerherz!

    Mit 319 Seiten ist die Geschichte relativ kurz, was mich weder erfreute noch störte.

    Dadurch das die Seiten relativ groß bedruckt sind und der Schreibstil sich gut lesen lässt, kam ich gut durch die Geschichte.

    Nun zum Inhalt: Ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht, ob mir die Geschichte gefallen hat. Sie konnte mich nicht mit sich reißen. Auch die Charaktere wurden mir von der Autorin nicht nahe gebracht und generell wurden für mich Situationen und Charaktere nicht gut genug beschrieben um mich wirklich zu interessieren und mitfühlen zu lassen.

    Natürlich ließen mich einige Geschehnisse nicht völlig kalt, aber insgesamt war das bei der Geschichte leider doch überwiegend der Fall. Mir fehlte es für die Thematik eindeutig an Tiefe.

    Andererseits darf man auch nicht vergessen, dass die Zielgruppe der Geschichte Jugendliche sind.

    Die Idee, dass Holmes und Moriarty sich verlieben und das die Geschehnisse unserer Zeit spielen, fand ich gut.

    Die Umsetzung fand ich rein vom Plot her gelungen, jedoch war sie eher ruhig und somit leider etwas langweilig.

    Es ging in dem Buch vor allem um Mori, ihr Leben und v. a. ihre Gedankengänge. Ich fand ihre Gedanken interessant und irgendwie anders, aber auf eine gute Weise.

    Mit der Art und Weise hätte ich nicht gerechnet. Das soll aber nicht bedeuten, dass ich ihre Entscheidungen gut heiße.

    Alles in allem war es eine gute Idee mit einem guten Plot. Leider war die Umsetzung etwas langweilig und die Autorin hat es meiner Meinung nach nicht geschafft, den Leser abzuholen und an die Geschichte zu fesseln. Durch fehlende Beschreibungen fehlte es mir an Tiefgang. Eine ganz nette Geschichte, die andere vielleicht begeistern kann, es aber leider bei mir nicht geschafft hat. Ob ich weiterlese, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.

  12. Cover des Buches Tiefer Fall (ISBN: 9783462046656)
    Annelie Wendeberg

    Tiefer Fall

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Nachdem Anna London fluchtartig verlassen hat, wärt ihr ruhiges Leben in ihrer ländlichen Heimat nur kurz. Als man ihr mit dem Tod ihres Vaters droht, bleibt ihr nicht viel anderes übrig als mit einem der gefährlichsten Menschen der Welt zu kooperieren, Moriarty. Anna soll für ihn eine biologische Waffe entwickeln, die zur Ermordung vieler Unschuldiger eingesetzt werden soll. Um sich und ihren Vater zu retten, braucht Anna die Hilfe eines brillanten Geistes. Doch wie soll sie, in der Falle in der sie sich befindet, nur Kontakt zu Sherlock Holmes aufnehmen. Für Anna beginnt ein gefährlicher Tanz mit ihrem Entführer, in dem sie sich keine Fehler erlauben kann.

    Anna Kronberg ist schon wie im ersten Teil eine außergewöhnliche Frau mit außergewöhnlich scharfem Verstand, besonders für die gesellschaftliche Zeit in der das Buch spielt. Unter Frauen, die gewöhnlich nur als Anhängsel ihrer Männer, ohne Verstand und eigene Meinung gesehen werden, sticht sie heraus und wird auch dadurch so interessant für ihren Entführer Moriarty. Ich finde die Entwicklung des Buches und besonders des Charakters Anna leider insgesamt sehr fahrig. Im Gegensatz zum ersten Band vermisst gerade die Handlung Spannung und Vorankommen. Annas Gefangenschaft und ihre Spielchen mit Moriarty stehen im Vordergrund, sind jedoch auf Dauer sehr ermüdend. Letztendlich dreht sich die gesamte Handlung darum, dass beide sich nicht vertrauen, aber den anderen davon zu überzeugen versuchen, dass sie zusammenarbeiten. Insgesamt bietet die Handlung also keinen sehr großen Spanungsbogen, was auch das Ende des Buches vorrausnimmt. Die einzigen Lichtblicke bieten die sehr kurzen Zusammentreffen von Anna und Sherlock, die sehr amüsant und wohltuend für die Handlung sind und leider viel zu selten vorkommen. Da im nächsten Band Anna und Sherlock wieder gemeinsam unterwegs sind und ich mir dadurch etwas mehr von dem Esprit des ersten Bandes verspreche, werde ich auch den nächsten Band lesen. Dieser Band war insgesamt leider doch sehr schwach.

  13. Cover des Buches Der Fall des verschwundenen Lords (ISBN: 9783957282606)
    Nancy Springer

    Der Fall des verschwundenen Lords

     (67)
    Aktuelle Rezension von: MichelleStorytelling

    Rezension

    Mit dem Band Enola Holmes – Der Fall des verschwundenen Lords beginn die Geschichte der kleinen Schwester des allseits bekannten Detektivs Sherlock Holmes. 

    Wenn es nach ihrer Mutter geht, kommt Enola - passend zu ihrem Namen (rückwärts geschrieben „Alone“) - bestens alleine zurecht. Allerdings will sie das gar nicht. Das zeigt sich vor allem am Morgen ihres 14. Geburtstags. Enolas Mutter ist spurlos verschwunden und gegen den Willen ihrer beiden älteren Brüder – Sherlock und Mycroft – reist das junge Mädchen schließlich alleine nach London, wo sie ihre Mutter aufgrund einiger hinterlassener Hinweise vermutet. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr so sorgsam durchdachter Plan bereits auf dem Weg in die Hauptstadt ins Wanken gerät.


    Über diese Figuren möchte ich etwas sagen

    Enola – trotz ihres Alters traut Enola sich bereits eine ganze Menge zu, womit sie während dieser Geschichte nicht nur einmal auf die Nase fällt. Dennoch hat sie ein ähnlich gutes Gespür wie ihr Bruder Sherlock, weshalb sie immer einen Weg aus den misslichen Lagen herausfindet. Außerdem es ist auf eine gewisse Art und Weise inspirierend, wie selbstbewusst sie all dies angeht.

    Tewksbury – dieser junge Lord hält sehr viel auf sich selbst und ist sich offenbar nicht bewusst, dass er ohne seinen Adelstitel nicht gerade viel auf die Reihe bekäme. Mit gerade mal zwölf Jahren läuft er von daheim weg, weil er seiner Verantwortung entfliehen will. Natürlich wird nach ihm gesucht und Enola gerät mitten in diesen Fall hinein.

    Sherlock und Mycroft – es hat mich schon wirklich erschreckt, dass die beiden ein so distanziertes Verhältnis zu ihrer kleinen Schwester haben. Sicher, der Altersunterschied zwischen den beiden und Enola ist sicher um einiges größer als es bei Geschwistern für gewöhnlich der Fall ist, aber dennoch. Allerdings muss man Mycroft zugutetun, dass er sich immerhin darum bemüht, seiner Schwester zu helfen – ganz im Gegensatz zu Sherlock, der eher den Eindruck macht, als würde er sich der Situation lieber wieder entziehen.


    Das ist mein persönliches Lieblingszitat

    „So schnell ich konnte, kletterte ich ihm nach und stellte fest, dass er mit ausgestreckter Hand auf mich wartete, um mir aus dem Gefängnis zu helfen. Obwohl er mich eben noch dumme Gans, Dummkopf und Närrin geschimpft hatte, zeigte der Junge Spuren von Edelmut.“ – Enola Holmes (Der Fall des verschwundenen Lords), Seite 149 / 150


    Habt ihr Enola Holmes – Der Fall des verschwundenen Lords bereits gelesen oder den Film dazu auf Netflix geschaut?

    Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und ihrer Umsetzung?

    Wenn nicht, ist es noch auf eurer Lese-/Watch-Liste?


    Bis bald!

    Michelle :)

  14. Cover des Buches Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden (ISBN: 9783730601556)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Timothy-Louis
    Einer der weltbekanntesten, wenn nicht sogar der bekannteste Dedektiv, den die Literaturgeschichte kennt, ist zweifelsohne Sherlock Holmes. Wenn Holmes zusammen mit seinem Freund und gleichzeitig seinem "Partner in Crime" ermittelt und dabei allerhand Mordfälle aufklärt, ist Spannung angesagt. Diese Edition umfasst alle Werke über Sherlock Holmes und Dr. Watson, zusammen gefasst in einem schicken Schuber.

    Worum geht es bei Sherlock Holmes?

    Sherlock Holmes ist das beste Beispiel dafür, dass Chaos und Genialität sehr nahe beinander liegen können. So ist Holmes sehr clever und klug, dennoch aber leicht chaotisch. So ist von einer schrecklichen Krankheit befallen. Holmes erquickt immer dann nur dann, wenn ein spannender Fall seinen Intellekt anstrengt und er gefordert wird. Und die 3 Bücher, die in diesem Schuber enthalten sind, verdeutlichen dies auf unzählige Art und Weise.

    Arthur Conan Doyle ist der Verfasser und Erfinder der Figuren Sherlock Holmes und John Watson. Doyle, seines Zeichens britischer Arzt, hat Holmes und Watson erstmalig mit "Eine Studie in Scharlachrot(A Study in Scarlet) das Licht der Welt erblicken lassen. Das zweite veröffentlichte Werk aus Doyles Feder, ein Skandal in Böhmen (A Scandal in Bohemia), konnten leider noch nicht die Aufmerksamkeit bringen, die sich Doyle gewünscht hatte. Als jedoch ein amerikanischer Verleger auf Doyles Werke aufmerksam wurde, begann der große Siegeszug von Sherlock Holmes, seinem Freund John Watson und zahlreichen spannenden Fällen.

    Sherlock Holmes lebt zusammen mit seinem Freund Watson in London, genauer gesagt in der Baker Street 212b. Auch wenn es diese Adresse im realen London so nicht gibt wie in den Büchern dargestellt, ist das Haus trotzdem ein beliebter Ort für Fans auf der ganzen Welt.

    Dieser Schuber umfasst sämtliche Werke von Arthur Conan Doyle für Sherlock Holmes. Das bedeutet, hier finden sich, aufgeteilt auf 3 Bücher, die 4 veröffentlichten Romane und die 56 Kurzgeschichten. Egal ob es ein britische Diplomatendepesche ist, die verschwunden ist und dringend widergefunden werden muss, ob es ein junger Ingeneur ist, der zufällig kriminelle Machenschaften aufdeckt und er dabei seinen Daumen verliert oder ob es eine Geliebte ist, deren Freund urplötzlich verschwindet und nicht wieder auftaucht. Die Abwechselung der verschiedenen Fälle, der Wortwitz, die Spannung, die Romane und Geschichten in diesem Schuber unterhalten sehr gut und sind spannend bis zur letzten Minute.

    Dieses Set ist perfekt für alle Sherlock Holmes Liebhaber und die, die es werden wollen. Zu einem vergleichsweise günstigen Kurs, gibt es hier das Holmes Komplettpaket in einem wertigen Schuber und qualitativer Bindung, mitsamt den Zeichnungen der Ursprungsfassung und vorhandenem Hardcover.
  15. Cover des Buches Die Augen der Heather Grace (ISBN: 9783404169740)
    David Pirie

    Die Augen der Heather Grace

     (53)
    Aktuelle Rezension von: welt_des_lesens_

    Zum Inhalt :

    Sie ist jung und schön: Heather Grace, eine der ersten Patientinnen, die den jungen Arzt Arthur Conan Doyle aufsuchen. Doyle ist verwirrt, nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Visionen von einem Phantom, die sie immer öfter heimsuchen. Bald jedoch lenkt ein viel schwerwiegenderer Fall Doyle ab: der Mord an einem reichen Geschäftsmann. Doyle selbst gerät in Verdacht. Hilfesuchend wendet er sich an seinen alten Mentor, den brillanten Dr Joseph Bell. Dieser findet bald heraus, dass der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in der Tat in den Augen der Heather Grace liegt ...


    Selten habe ich so gemischte Gefühle beim Lesen empfunden, wie bei diesem Buch hier. Anfangs habe ich die ersten 100 Seiten verschlungen. Ich hab mich total in der viktorianischen Welt verloren, mit dem jungen Doyle mitgefiebert und seine Entwicklung vom unerfahrenen Studenten, zum sich selbst verwirklichenden Mediziner genossen.


    Auch der Charakter des Dr. Joseph Bell, Doyle's spätere Inspiration für seine Romanfigur Sherlock Holmes, war super toll ausgearbeitet mit all seinen Geheimnissen und seiner Forschung zu "der Methode".


    Dann hab ich eine Lesepause gemacht und bin danach überhaupt nicht mehr ins Buch reingekommen 😅 der Mittelteil kam mir ewig lang vor und es ist, obwohl es ja ein Krimi ist, nichts passiert was die Story vorangebracht hätte 😅 aber ich habe mich gezwungen weiterzulesen 🙈


    Die letzten 100 Seiten wiederum waren vollgepackt mit Aktionen, Toden und schließlich der Lösung des Falles mit einer kuriosen Wendung. Also genau wie es sein soll 😍


    Insgesamt kann ich sagen, dass mir die Welt und Edinburgh im 19ten Jahrhundert als Setting sehr gut gefallen haben. Die Charaktere waren alle sehr kurios und gut gestaltet. Besonders die Familie der Heather Grace.


    Die Sprache war teilweise recht kompliziert, jedoch bei weitem nicht so anstrengend zu lesen wie gedacht ☺️


    Die Story war zum Ende hin recht spannend, aber man hätte definitiv mehr draus machen können.


    Ich gebe somit 3 / 5 Sternen ⭐

  16. Cover des Buches Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten (ISBN: 9783940855534)
    Robert C. Marley

    Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten

     (73)
    Aktuelle Rezension von: annasbookshelf
    In diesem Kriminalroman von Robert C. Marley wird die Geschichte des legendären und sagenumwobenen Hope-Diamanten aufgegriffen.
    Wir befinden uns in London im Jahre 1893. Chief Inspector Swanson wird zu einem grausamen Mordfall gerufen. Der ehrbare Goldschmied Gordon Wigfield ist in seiner Werkstatt auf besonders bestialische Weise ins Jenseits befördert worden. Zunächst verlaufen alle Spuren im Sande, aber als noch weitere Goldschmiede aus dem Londoner Umland auf ebenfalls schreckliche Weise zu Tode kommen, wird klar, dass die Morde mit dem sagenumwobenen Hope-Diamanten in Zusammenhang stehen. Doch es erfordert vielerlei Polizeirecherchen, bis der Mörder überführt werden kann.

    Zunächst erscheint es dem Leser so, als wenn mehrere unabhängige Handlungsstränge nebeneinander laufen. Erst ziemlich zum Ende fügen Sie sich zu einem gemeinsamen Bild zusammen und führen schließlich zu dem Mörder. Interessant ist, dass der Autor seinen Protagonisten Inspector Swanson auf viele authentische Personen aus dieser Zeit treffen lässt. So begegnet er bei seinen Ermittlungen zum Beispiel den Schriftstellern Oscar Wilde und Arthur Conan Doyle. Auf geschickte Weise gelingt es dem Autor die authentischen Personen in seine erfundene Geschichte einzubauen und sie sogar an den Ermittlungen teilhaben zu lassen. Dabei bedient er sich auch der biografischen Eigenarten dieser Personen. So wird auch die homosexuelle Neigung von Oscar Wilde erwähnt. Im viktorianischen Zeitalter war dies verboten und wurde mit dem Zuchthaus bestraft.
    Der Autor schafft es neben seiner spannenden Geschichte auch noch ein gutes Bild der viktorianischen Gesellschaft widerzuspiegeln. Allerdings fand ich die Vielzahl der in die Geschichte eingebunden Personen manchmal etwas verwirrend. Vielleicht hätte ich mich vorher in die Geschichte des Hope-Diamanten einlesen sollen, um der Handlung noch besser folgen zu können. Alles in allem aber hat mir das Buch gut gefallen und ich würde gern mehr über Inspector Swanson lesen.
  17. Cover des Buches Der Letzte beißt die Hunde (ISBN: 9783862822584)
    Markus Walther

    Der Letzte beißt die Hunde

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Johanna_Jay
    Mimi, eine ältere Dame, wird beinahe von einem Klavier (nein, tut mir Leid, von einem FLÜGEL!) erschlagen und sucht nach diesem Anschlag, gemeinsam mit ihrer Enkelin, nach ihrem vermeintlichen Mörder.

    Mimi selber ist ein riesiger Krimi-Fan und wendet ihr Fachwissen auch auf ihren eigenen Fall an. Mimi, als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Ihre Liebe zu den Büchern, besonders zu Krimis und ihre gewiefte Art mit Problemen umzugehen war sehr unterhaltsam. Die Enkelin, Helen wirkt dagegen etwas unscheinbar, aber das war wohl so beabsichtigt.

    Man sollte das Buch nicht zu ernst nehmen, sondern lediglich als unterhaltsame Geschichte betrachten, dann macht es auch Spaß zu lesen. Es gab auch hin und wieder "Schmunzel-Potential".
  18. Cover des Buches Die Buchspringer (ISBN: 9783743204812)
    Mechthild Gläser

    Die Buchspringer

     (617)
    Aktuelle Rezension von: Hannahruppi

    Infos:

    Seiten: 384
    Verlag: Loewe
    ISBN: 978-3-7432-0481-2

    Klappentext:

    Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annäherungsversuchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht die beste …
    Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint. Erst verschwindet Geld aus den Schatzkammern von Ali Baba, dann verletzt sich Elizabeth Bennet auf dem Weg zum Ball mit Mr Darcy, sodass eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur im Keim erstickt wird. Für Amy ist klar: Sie muss den Störenfried stellen! Doch erst, als sich die Zwischenfälle auch auf die Realität auswirken und schließlich sogar ein Todesopfer fordern, wird Amy klar, wie ernst die Bedrohung ist. Worauf hat es der geheimnisvolle Attentäter wirklich abgesehen?

    Meine Meinung:

    Die Geschichte startet unmittelbar vor der Flucht von Amy und ihrer Mutter Alexis. Sie packen ihre Koffer und stürzen Hals über Kopf aus dem Land in Alexis‘ alte Heimat, von der Amy bislang nicht sonderlich viel wusste.
    Das ihre Familie die seltene Gabe besitzt, in Bücher zu springen, bleibt nicht die einzige Überraschung. Bald spürt man deutlich, dass etwas ganz und garnicht stimmt…

    Amy mochte ich von Beginn an sehr. Denn sie hat es in der Schule nicht leicht, wird gemobbt, weil sie anders ist. Sie ist eine gute Seele, die schüchtern ist, aber gern auch sagt, was sie denkt. Ich konnte mich mit ihr freuen, aber auch mit ihr fürchten. In ihre Welt einzutauchen, in Bücher zu springen, das hat solchen Spaß gemacht, dass ich das Buch selten aus der Hand legen konnte.
    Das Buch wird aus zwei Perspektiven geschrieben. Die zweite ist die von Will. Ich muss sagen… ich konnte mit ihm oft nicht viel anfangen, hatte das Gefühl, dass ich nichts über ihn weiß. Leider blieb das auch bis zum Ende des Buchs so. Er hatte etwas zwielichtiges an sich, weshalb ich nie so recht wusste, ob ich ihm trauen kann, oder nicht. Andererseits hat es das auch spannend gehalten.

    Die Beschreibung der Insel hat mir sehr gut gefallen. Auch die gesamte Umgebung, die geheime Bibliothek und die Buchwelten werden dem Leser schön detailliert und so beschrieben, dass man fast meint, man könnte mit springen und das Dschungelbuch, Tausend und eine Nacht oder weitere Bücher besuchen.
    Fazit:

    Dieses Buch verdient auf jeden Fall 4/5 Sterne, weil es von vorne bis hinten durchweg spannend bleibt und sowohl die Charaktere, als auch die Kulisse so lebensnah beschrieben wurden, dass es einfach nur Freude bereitet, in diese Welt einzutauchen.

  19. Cover des Buches Teufelsgrinsen (ISBN: 9783462047592)
    Annelie Wendeberg

    Teufelsgrinsen

     (194)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: London, Ende 19. Jhd.: Nachts arbeitet Anna in Londons Elendsvierteln als Krankenschwester und versorgt Kinder, Bettler und Kriminelle. Doch am Tag verkleidet sie sich als Mann und arbeitet als Anton Kronberg, ein angesehener Epidemiologe. Bisher hat niemand ihr Geheimnis aufgedeckt, doch dann begegnet sie dem berühmten Detektiv Sherlock Holmes, der sie mit einem Blick durchschaut. Gemeinsam untersuchen sie einen Fall von absichtlich mit Cholera infizierten Menschen. 

    Eindruck: Die Idee, dass Sherlock Holmes bei seinen Fällen nicht nur von Watson unterstützt wurde, sondern auch eine Frau beteiligt war, hat mich sofort interessiert. 

    Die Charaktere: Anna Kronberg ist eine sehr intelligente und stolze Frau. Sie wollte unbedingt Ärztin werden, doch Frauen war es damals nicht erlaubt Medizin zu studieren. Kurzerhand hat sie sich ein Doppelleben aufgebaut. Sie ist einerseits sehr emotional, hat aber aufgrund ihrer Rolle ein bisschen verlernt, sich wie eine Frau zu verhalten und deshalb auch viele männliche Eigenschaften. Ihre Vergangenheit ist wirklich brutal, weswegen sie ein gestörtes Verhältnis zu Männern hat. Zu Sherlock Holmes muss ich wohl nicht viel sagen. Er ist genial, wirkt meist emotionslos und ist sehr unbeholfen, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht.

    Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Es war sehr interessant wie Anna den medizinischen Wissensstand dieser Zeit erklärt. Obwohl ich mich auf dem Gebiet nicht auskenne, konnte ich den Erklärungen gut folgen. Man merkt, dass die Autorin selbst eine Wissenschaftlerin ist. Aber insgeheim habe ich auf den Moment gewartet, in dem endlich Sherlock Holmes auftaucht. Das geschah dann auch recht schnell und die Dialoge zwischen ihm und Anna, zwei intelligenten, irgenwie aus der Zeit gefallenen Charakteren, haben mich sehr gut unterhalten. Der Fall bzw. die Verschwörung, die aufgeklärt werden muss, ist auch spannend. Mir hat besonders der wissenschaftliche Schwerpunkt der Geschichte begeisert, da es mal eine nette Abwechslung war. Außerdem werden die Lebensumstände der Menschen im 19. Jhd. schonungslos und realistisch beschrieben. Es war damals wirklich hart in London zu (über)leben. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte und den Schauplatz hinein denken. 

    Eine klare Empfehlung! Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

  20. Cover des Buches Holmes und ich – Unter Verrätern (ISBN: 9783423761642)
    Brittany Cavallaro

    Holmes und ich – Unter Verrätern

     (59)
    Aktuelle Rezension von: InaffableJames

    Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert, die Chemie zwischen den Charakteren wurde perfekt umgesetzt. Für mich war es ein Buch das ich nicht mehr aus den Händen lassen wollte, wodurch ich eine mindestens eine schlaflose Nacht gehabt habe. 


    Jamie und Charlotte hatten nach anfänglichen Schwierigkeiten, super harmoniert. Ich fand das Buch war eine perfekte Mischung aus Spannung und Emotionen. 

  21. Cover des Buches Doyle,A.C.,Sherlock Holmes-Gesammelte Werke (ISBN: 9783866478503)
    Arthur Conan Doyle

    Doyle,A.C.,Sherlock Holmes-Gesammelte Werke

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Primrose
    Sherlock Holmes, der weltberühmte Detektiv. Wer kennt ihn nicht? In diesem dicken Wälzer sind 39 Holmesgeschichten aus Arthur Conan Doyles Feder enthalten. Ich bin mittlerweile ein richtiger Sherlock-Holmes-Fan. Es ist so unglaublich faszinierend, wie er selbst die kniffligsten Fälle mithilfe seines Mitarbeiters Dr.Watson löst. Sein Scharfsinn…seine Logik…genial :-). Mitten in einer Geschichte bin ich mir sicher, dass es doch einfach unmöglich ist, diesen Fall logisch aufzuschlüsseln, aber dann wird alles aufgelöst und ich denke: Achsooooo ist das, wäre ich bloß auch drauf gekommen… Lange war ich auf der Suche nach einem Sammelband mit vielen Holmesgeschichten. Diese Ausgabe vom Anaconda-Verlag ist die beste Version, die ich dabei entdeckt habe. Das Buch ist von der Optik her schon richtig edel. Der Einband aus Leinen hält die gut 1000 Seiten schön stabil. Die Seiten sind dünner als herkömmliche Buchseiten, aber nun gut. Es müssen ja auch 39 Geschichten untergebracht werden. Ich finde es gut, dass in diesem Sammelband sowohl Kurzgeschichten als auch Romane über den berüchtigten Detektiv zu finden sind. So kann man sich einfach dieses Buch besorgen und erhält gleich einen guten Überblick über das Schaffen von Holmes. Doch einen Kritikpunkt habe ich: Die Geschichte „Eine Studie in Scharlachrot“ ist in diesem Werk leider nicht vorhanden. Das hat mich sehr geärgert, denn in dieser Geschichte treffen Dr.Watson und Sherlock Holmes zum allerersten Mal aufeinander…wäre es da nicht eigentlich besonders sinnvoll, diese Geschichte mit in das Werk zu tun? So habe ich also noch vor dem Erscheinungstermin den Anacondaverlag kontaktiert, welche mir gesagt hätten, dass die Geschichte sehr wohl in dem Werk enthalten wäre. Nun. Ist sie nicht. Weder unter dem Namen „Eine Studie in Scharlachrot“ noch unter irgendeinem anderen Namen. Schade, schade. Gerade diese eine fehlende Geschichte macht für mich das Buch unvollständig. Trotz des kleinen Mankos kommt man als Holmesliebhaber einfach nicht um dieses Buch herum. Insgesamt ein sehr schönes Sammelwerk, das ich gerne weiterempfehle.
  22. Cover des Buches Arrowood - In den Gassen von London (ISBN: 9783959671743)
    Mick Finlay

    Arrowood - In den Gassen von London

     (53)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Während ganz England die Ermittlungserfolge des berühmten Sherlock Holmes feiert, halten sich Privatdetektiv William Arrowood und sein Assistent Norman Barnett mit kleinen Aufträgen über Wasser. Als sie jedoch von einer jungen Frau engagiert werden, deren Bruder spurlos verschwunden zu sein scheint, stellen sie schnell fest, dass sich dieser Fall schon bald bis in höchste Regierungskreise zieht. Hartnäckig betreiben die beiden ihre Ermittlungen, bis sie schließlich feststellen: auch ihr Leben ist in tödlicher Gefahr...

    Mich hat das Buch schon angesprochen, weil es hier um einen Ermittler geht, der tief in Schatten des Sherlock Holmes steht. Neidisch und in sich selbst zurückgezogen, missgönnt Arrowood dem bekannten Detektiv seinen Erfolg. Doch trotz seiner vielen Fehler, wirkt dieser besondere Charakter sympathisch und echt, sodass er mir schnell ans Herz gewachsen ist.
    Auch sein Assistent Barnett ist ein sehr schöne herausgearbeiteter Charakter, dessen Freundlichkeit und Loyalität ein ebenfalls sehr sympathisches Bild geben.
    Besonders gefallen hat mir bei der Charakterisierung der beiden Protagonisten auch, dass sie ihre Fehler haben, vorbelastet sind und sich dennoch immer wieder aufrappeln, um anderen zu helfen.

    Die Handlung ist ebenfalls gut gelungen. Der Autor hat hier einige interessante Wendungen eingebaut, die dem Leser immer wieder neue Möglichkeiten geben, um selbst gedanklich mit zu ermitteln.
    Auch die Erzählperspektive, diesmal aus der Sicht Barnetts und nicht des eigentlichen Hauptermittlers, ist gut gewählt und passt zur Geschichte.
    Der tolle Schreibstil, welcher mit Wortgewandtheit und ebenso schönen wie treffenden Beschreibungen, unterstreicht dies noch zusätzlich.

    Mein Fazit zu diesem Buch fällt daher mit vier Sternen gut aus. Der Krimi enthält alles, was ein Buch dieses Genres haben muss: einen spannenden Fall, viele neue Entwicklungen und Twists, sympatische Charaktere und den ultimativen Bösewicht.
    Der schöne Schreibstil, der das viktorianische London lebendig werden lässt, führt den Leser schnell durch die Geschichte.

    Von mir gibt es daher für "Arrowood - In den Gassen von London" eine Leseempfehlung.

  23. Cover des Buches Northern Gothic - Unheimliche Geschichten (ISBN: 9783958350779)
    Andreas Gruber

    Northern Gothic - Unheimliche Geschichten

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Ich muss sagen, es handelt sich hierbei um meinen ersten Gruber. Die Kurzgeschichtensammlung bietet dabei einen guten Überblick über den Schreibstil des Autors und derartiges ist für mich immer ein Anhaltspunkt, ob ich mir hinterher einen Roman zulege oder nicht. Ich will in diesem Fall die einzelnen Geschichten als solches bewerten, was letztlich ja doch interessant ist, denn bei Anthologien überzeugen ja nicht immer alle Geschichten.

    Vorwort: (5 Sterne)
    Ja auch wenn man es nicht erwarten würde, aber die Schreiberin des Vorwortes hat genau dieses in eine Geschichte verpackt und ich muss sagen der Ansatz dazu hat mich echt begeistert.

    Schießerei am O. K. Corral: (4 Sterne)
    Warum meine Wertung zu der Geschichte nicht die volle Sternchenanzahl erhält? Das liegt daran, dass mir die Story irgendwie unvollständig erschien. Zwar erwähnt der Autor am Rande einen indianischen Friedhof, doch diesen Hinweis hätte man locker noch um einiges ausbauen können, wodurch die Handlung einen mystischeren Hintergrund bekommen hätte.
    In jedem Fall ist der Hintergrund zu der Schießerei ein interessanter und das obwohl ich aus diesem Genre bisher noch nichts gelesen habe.

    Wirklich böse Sachen: (4,5 Sterne)
    Bei der Geschichte muss ich sagen war die Handlung ab einem bestimmten Punkt durchaus greifbar. Die hohe Wertung meinerseits fällt deswegen aus, weil das Ende die Geschichte in einen wirklich interessantem Licht dastehen lässt. Man fragt sich wie es weitergeht.

    Seit wann trinken Katzen Whisky?: (3,5 Sterne)
    Hier liegt so der typische Krimi vor, der zwar ganz nett zum Lesen ist, aber irgendwie keinen rechten Spannungsbogen aufbaut. Das Ende kann man regelrecht greifen, trotzdem gut geschrieben und wenn man in Wien lebt hat man schnell einen Bezug zu der Umgebung.

    Glauben Sie mir, meine Name ist Dr. Watson!: (4 Sterne)
    Ich find ja Geschichten, die Holmes und Watson adaptieren immer sehr gelungen. Jeder Autor besitzt eine eigene Herangehensweise und Gruber fokusiert sich in dem Punkt auf den Holmes wie ihn Doyle gesehen hat. Die Story an sich besitzt die typischen Wendungen und Wirrungen eines kniffligen Falles. Dennoch hat mich das Ende nicht zu 100% überzeugen können. Dafür verhilft das Miträtseln zu 4 Sternen.

    Bruegels Turmbau zu Babel: (5 Sterne)
    Die Handlung hat mich bei der Geschichte echt begeistert. Es zeigt so richtig die menschliche Psyche auf und wie sie mit etwas versucht umzugehen, dass keine Lösung aufbieten kann.

    Klinik: (2 Sterne)
    Bei der Geschichte habe ich echt gemischte Gefühle beim Lesen gehabt. Mir erschloss sich einerseits nicht ganz warum über 7 Seiten hinweg ein einziger Satz läuft. Sicher, die Kommas gestalten den Gedankenverlauf des Protagonisten deutlich, aber so ganz ohne Punkte ist es schon anstrengend solch eine Geschichte zu lesen.
    Wobei man bereits bei den ersten Sätzen erkennt, dass der Autor damit etwas ganz bestimmtes bezweckt. Was genau kann ich nicht sagen, ich bin nicht dahinter gekommen.

    Ristorante Mystico: (3,5 Sterne)
    Die eigentliche Handlung der Story liest sich wirklich toll, allerdings reisen einen mitunter die vielen Gedankeneinschübe des Protagonisten irgendwie immer wieder raus. Derartiges mindert dann doch die Freude am Lesen. Zumal die Geschichte in einer Endlosschleife weitergehen könnte.

    Das Bahnwärterhaus: (4 Sterne)
    Die Geschichte ist nicht sonderlich lang, dafür sehr intensiv vom Verlauf her und zudem mit einem Ende, das man so zu Beginn nicht erwartet hätte. Trotzdem überkam mich beim Lesen das Gefühl, als hätte der Autor einen entscheidenden Umstand ausgelassen.

    Die Schatten von Norgarth: (4,5 Sterne)
    Wenn man das Vorwort des Autors zu der Geschichte liest ist man fast enttäuscht, dass nicht der ursprüngliche Titel genommen wurde. Auf der anderen Seite kann man sagen, dass eine solide Fantasygeschichte vorliegt, die mit einigen Überraschungen aufwartet.

    Wie ein Lichtschein unter der Tür: (4 Sterne)
    Ich find hierbei vor allem weider den Gedankengang des Protagonisten interessant. Er lässt einen in seine tiefsten Gefühlsebenen einblicken und bis zum Schluss würde man das angestrebte Ende und die Auflösung so nicht erwarten.

    Rue de la Tonnellerie: (4 Sterne)
    In der Geschichte geht es um Wagner und Poe. Die beiden in einer Geschichte zu erleben ist ein interessanter Ansatz, wobei sich der großteil der Handlung, in Form von Tagebucheinträgen, dann doch wieder auf Wagner und sein Schaffen fokusiert. Zugleich zeigt es einen Aspekt des Autorendaseins, den nur wenige kennen: Die innere Schaffenskrise.

    Die scharfe Kante des Geodreiecks: (3 Sterne)
    Die Grundidee ist mal etwas ganz anderes. Eigentlich besitzt die Geschichte sogar einen morbiden Humor, aber letztlich verläuft sich alles irgendwie in einem Dreieck.

    Northern Gothic: (4,5 Sterne)
    In der Sammlung ist dies die längste Kurzgeschichte und ich muss sagen auch von der Erzählung her so die intensivste. Der Autor verlagert dafür die Geschichte in die 50er Jahre und spielt mit Klischees, Erwartungshaltungen und einer abgelegenen Gemeinde. All das beflügelt die Fantasy des Lesers und trotzdem hat man hin und wieder das Gefühl, dass bestimmte Stellen einfach schnell abgehandelt werden, was nicht immer zum Vorteil der Handlung ausfällt.

    Fazit: Alles in allem kann man sagen, dass es sich um Kurzgeschichten aus den verschiedensten Genres handelt. Nicht bei allen habe ich diese explizit erwähnt, auch weil es sonst ein zu großer Spoiler wäre. Manches erschließt sich nämlich erst im Laufe der Geschichte. Ob es mein letzter Gruber war, will ich gar nicht sagen, denn der Autor weiß definitiv, wie man mit der Gefühlslage des Lesers spielt und das macht es interessant seine Bücher zu entdecken.


  24. Cover des Buches Young Sherlock Holmes (ISBN: 9783596193011)
    Andrew Lane

    Young Sherlock Holmes

     (106)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    Ein totgeglaubter Auftragskiller und ein Verbrechen, das ein ganzes Land erschüttert, halten den jungen Sherlock Holmes in Atem. Und dann ist da noch sein Bruder, der irgendwie in dieser Geschichte mit drinzuhängen scheint. In seinem zweiten Fall führt die Spur den jungen Sherlock Holmes an einen Ort, an dem Leben und Tod keinen Wert besitzen, die Wahrheit jedoch unbezahlbar ist.

     

    Band 2 der Young Sherlock Holmes Reihe startet genauso spannend und rasant wie Band 1 geendet hat. Auch dieses Mal wird Sherlock unfreiwillig in einen mysteriösen Fall verwickelt. Ich konnte schon eine kleine Charakterentwicklung bei Sherlock beobachten und die Dinge, die er in Band 1 gelernt hat, wendet er immer sicherer an. Mir hat es viel Freude bereitet, ihn auf seinem Weg zu begleiten. Andrew Lane schafft es immer wieder, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Ich liebe seinen Schreibstil und konnte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Faszinierend finde ich, dass nach und nach mehr gezeigt wird, wieso Sherlock später so ist, wie er eben ist. Wer seine Lehrer waren, wie er zu Vorlieben, Leidenschaften und Strategien gekommen ist. Verwunderlich fand ich, dass all die Schlägereien, Adrenalinkicks und Tode ihm kaum etwas auszumachen scheinen. Wenn ich jedoch an den erwachsenen Sherlock denke, wundert es mich etwas weniger. Dieses Buch konnte mich von Anfang an zu 100 % überzeugen.

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