Bücher mit dem Tag "sherlock"

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41 Bücher

  1. Cover des Buches Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden (ISBN: 9783730601556)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden

    (35)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    London, Ende des 18. Jahrhunderts: Es gibt nur einen, der noch helfen kann, wenn man in Schwierigkeiten steckt und dringend einen Ermittler braucht, aber die Polizei nicht ins Vertrauen ziehen kann oder will: Der brillante Detektiv Sherlock Holmes. Gemeinsam mit seinem Freund Dr. John Watson nimmt er sich vermeintlich hoffnungsloser Fällen an und begibt sich in London und Umgebung auf Verbrecherjagd und auf die Spur rätselhafter Vorkommnisse aller Art. Selbst die Polizei bittet Sherlock Holmes zuweilen um Rat, wenn sie bei besonders kniffligen Kriminalfällen an ihre Grenzen stößt...

    „Sicher würde niemand meinen Beruf ergreifen, den die Gefahr nicht reizt.“ (Die Erzählungen II, S. 732/733)
    „Ich bin zwar nicht das Gesetz, aber ich repräsentiere die Gerechtigkeit, soweit meine schwachen Kräfte ausreichen.“ (Die Erzählungen II, S. 733)

    Meine Meinung:

    Ich bin mit hohen Erwartungen an die Romane und Kurzgeschichten über Sherlock Holmes und Dr. John Watson herangegangen, weil ich die beiden Charaktere zuvor bereits durch diverse Film- und Serienadaptionen liebgewonnen hatte, die ich allesamt toll gefunden hatte (u.a. 1940er-Jahre-Filme mit Basil Rathbone, die 2000er-Jahre-Filme mit Robert Downey Jr. und die moderne Serienadaption aus den 2010er-Jahren mit Benedict Cumberbatch). Entsprechend gespannt war ich nun endlich die Originalgeschichten kennenlernen mit denen vor über 100 Jahren (!) alles seinen Anfang genommen hat. 

    Sowohl die Romane als auch die Kurzgeschichten haben mich begeistert und ich fand sie sehr mitreißend. Es wird eine richtig gelungene Mischung aus spannenden, lustigen, gefährlichen, traurigen, dramatischen und nachdenklich stimmenden Momenten geboten. Manche Fälle sind sehr bewegend und traurig, weil man erfährt welche persönlichen Tragödien und individuellen Leidensgeschichten dahinterstecken. Zudem überraschen viele Geschichten mit Auflösungen bzw. Wendungen, die man (ebenso wie Watson und die Polizei) nicht hatte kommen sehen. Es kam für mich zudem unerwartet, dass es auch mal vorgekommen ist, dass Sherlock Holmes zu spät kam um eine Person zu retten und er ihren Tod zu seinem großen Bedauern nicht mehr verhindern konnte. Außerdem gibt es auch Fälle in denen Sherlock Holmes den Täter absichtlich davonkommen lässt, weil er Verständnis für dessen Tat und sein Motiv aufbringen kann.

    Eine große Stärke der Sherlock-Holmes-Erzählungen ist das lebendige Bild, das vom London des 18. Jahrhunderts und dem damaligen Leben entworfen wird. Zudem werden die Schauplätze sehr atmosphärisch beschrieben. Manche Fälle führen Sherlock Holmes zu abgelegenen herrschaftlichen Anwesen mit Geheimgängen/-zimmern während er bei anderen Gelegenheiten die Armenviertel von London aufsuchen muss und es kommt auch mal vor, dass Watson seinen Freund Holmes in einer Opiumhöhle suchen muss. Die Bandbreite an Verbrechen, sonstigen Vergehen und Rätseln die Holmes und Watson versuchen aufzuklären ist groß und das sorgt für Abwechslung (u.a. Mord, Spionage, Körperverletzung, Betrug und Diebstahl). Neben diesen „klassischen“ Fällen bekommen die beiden es z.B. auch mit Heiratsschwindel zu tun und in einen besonders außergewöhnlichen Fall stellt sich heraus, dass das „Mordopfer“ in Wahrheit Selbstmord begangen hatte und es diesen aus Rache wie Mord hat aussehen lassen, damit eine bestimmte Person als Mörder im Gefängnis landet. In einem weiteren ungewöhnlichen Fall bekommen es Holmes und Watson mit einem vermeintlichen Vampir zu tun. Die Täter denen die beiden auf die Schliche kommen entstammen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und ihre Motive sind äußerst verschieden. Mit manchen Tätern sympathisiert man ein Stück weit und kann deren Motiv nachvollziehen während man es bei anderen abstoßend und erschrecken findet welche niedrigen Beweggründe sie hatten bzw. dass sie aus reine Boshaftigkeit heraus gehandelt haben.

    Sherlock Holmes ist ein ungemein interessanter und vielschichtiger Protagonist mit Ecken und Kanten. Manchmal missfällt seinen Mitmenschen seine etwas exzentrische und direkte Art. Er ist alles andere als leicht zu durchschauen und nach außen hin wirkt er meist ziemlich unnahbar und abweisend. Umso schöner und interessanter sind daher die Momente, die einem hinter diese Fassade blicken lassen und die sein gutes Herz offenbaren. Diesbezüglich ist eine meiner liebsten Szenen der Moment in dem Sherlock Holmes bei einem ihrer Abenteuer zu seinem großen Erschrecken feststellt, dass Watson verletzt worden ist (siehe Erzählung „Die drei Garridebs“):

    „Sie sind doch nicht verletzt, Watson? Um Himmels willen, sagen Sie, dass Sie nicht verletzt sind!“ Es war eine Wunde wert – es war viele Wunden wert – die Tiefe der Loyalität und Liebe hinter jener kalten Maske kennenzulernen. Die klaren, harten Augen waren einen Moment lang getrübt, und die festen Lippe zitterten. Dieses einzige Mal erhaschte ich einen Blick auf ein großes Herz, ebenso groß wie der Verstand. (Die Erzählungen II, S. 680)

    Auch in der Erzählung „Die Mieterin hinter dem Schleier“ zeigt Holmes eine sensible Seite und es ist rührend wie er über seinen Schatten springt und sich bemüht eine Frau zu trösten, der das Schicksal wirklich übel mitgespielt hat:

    Dann streckte Holmes einen seiner langen Arme aus und tätschelte ihr in einer mitfühlenden Geste die Hand, wie ich es nur höchst selten bei ihm erlebt hatte. „Armes Mädchen!“, sagte er. „Sie armes Mädchen! Manchmal sind die Wendungen, die das Schicksal nimmt, schwer zu begreifen. Wenn es keinen Ausgleich für solche Qualen im Jenseits gibt, dann ist die Welt ein grausiger Scherz.“ (Die Erzählungen II, S. 821)

    Holmes Verhältnis zu Frauen ist etwas kompliziert. Er ist ein überzeugter Junggeselle und ist Frauen gegenüber ziemlich misstrauisch und voreingenommen. Ursprünglich meinte er einmal, dass ihm keine Frau intellektuell überlegen ist, aber bei den Ermittlungen zu einem seiner Fälle (siehe Erzählung „Eine Skandalgeschichte im Fürstentum O.“) macht er dann die Bekanntschaft von Irene Adler. Ihr gelingt es Holmes auszutricksen und ihn zu „besiegen“. Watson berichtet dem Leser, dass er Holmes nach diesem Vorfall nie wieder hat sagen hören, dass es keine Frau gibt, die es mit ihm aufnehmen kann.

    An Sherlock Holmes sind seine außergewöhnliche Beobachtungs-, Auffassungs- und Kombinationsgabe besonders bemerkenswert, aber das ist längst nicht alles. Was das Thema Spurensicherung und kriminaltechnische Untersuchungsmethoden anbelangt ist er seiner Zeit voraus. Er verfügt zudem über umfangreiche chemische Kenntnisse und kennt sich z.B. sehr gut mit exotischen Giften aus. Außerdem spricht er mehrere Sprachen (neben seiner Muttersprache Englisch versteht er auch Deutsch, Französisch, Italienisch und Latein). Entscheidend für seinen Ermittlungserfolg ist darüber hinaus seine hervorragende Menschenkenntnis und die Tatsache, dass er ein wahrer Verkleidungskünstler ist: Er versteht es meisterhaft nicht nur sein äußeres Erscheinungsbild komplett zu verändern, sondern auch seine Stimme, Mimik und Gestik zu verändern und er ist in der Lage die Umgangssprache einfacher Leute zu sprechen und mit Akzente zu sprechen. Auf diese Weise ist er in der Lage das Vertrauen unterschiedlichster Menschen zu gewinnen. Er verfügt auch über ein gutes Netzwerk aus Kontaktleuten und Informanten. Dazu zählt u.a. eine Bande von Straßenkindern, die er manchmal mit kleineren Aufgaben beauftragt. In gefährlichen Situationen und bei körperlichen Auseinandersetzung wird zudem deutlich, dass Holmes über gute Reflexe verfügt, ein guter Boxer ist und er generell sportlich ist.

    Zum Leidwesen von der Polizei und dem armen Watson weiht Holmes sie in der Regel erst ganz am Schluss in seine Gedankengänge und Schlussfolgerungen ein. Davor macht er ihnen gegenüber wenn überhaupt nur kryptische Andeutungen, die sie mit Fragezeichen zurücklassen und hält sich nicht mit Erklärungen auf. So gibt es z.B. eine Szene in der Holmes Watson fragt, ob er abends Zeit hätte und Watson das ablehnt. Holmes sagt ihm dann daraufhin schlicht er solle trotzdem abends bei ihm vorbeikommen und dann verschwindet er ohne Erklärung und lässt den armen Watson einfach stehen. Ein weites unterhaltsames Beispiel dafür ist die folgende Szene aus der Erzählung „Der illustre Klient“:

    „Ich stehe Ihnen zur Verfügung, Holmes.“ - „Gut, dann verbringen Sie die nächsten vierundzwanzig Stunden mit dem intensiven Studium chinesischer Keramik.“ Er gab keine Erklärungen und ich fragte auch nicht danach. Aus langjähriger Erfahrung hatte ich gelernt, dass es weise war, ihm zu gehorchen. (Die Erzählungen II, S. 705)

    Eins der ersten Dinge, die mich besonders für Sherlock Holmes eingenommen haben ist die Tatsache, dass es ihm bei seiner Ermittlungsarbeit nicht um Ruhm oder Geld geht. Er lässt sich nicht davon beeindrucken, wenn ein potentieller Auftraggeber einflussreich und mächtig ist. Vielmehr sind es besonders raffinierte Verbrechen, rätselhafte Vorkommnisse und scheinbar aussichtslose Fälle denen er seine Aufmerksamkeit schenkt, denn er liebt die Herausforderung. Er nimmt sich Fällen an, die in besonderem Maße seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten bedürfen. So kommt es, dass er nicht selten vermeintlich kleinen Fällen den Vorzug gibt, auch wenn ihm diese nur ein geringes bzw. gar kein Honorar einbringen. Dadurch dass Holmes kein Polizist ist, ist er auch nicht an Dienstvorschriften gebunden und kann zu recht unkonventionellen Ermittlungsmethoden greifen. Der Gute nimmt es mit den geltenden Gesetzen zuweilen nicht ganz so genau und bewegt sich auch gerne mal in gesetzlichen Graubereichen bzw. übertritt Gesetze einfach indem er z.B. heimlich eine illegale Hausdurchsuchung (oder sollte man Einbruch sagen?) durchführt um sich ein paar zusätzliche Beweise zu verschaffen. Das sorgt für spannende Momente und es ist dadurch weniger vorhersehbar was Holmes als nächstes vorhat. Interessant ist auch, dass es tatsächlich eine Handvoll Fälle gibt in denen Holmes den Täter davonkommen lässt, weil er dessen Verbrechen von einem moralischen Standpunkt aus gesehen nachvollziehen kann.

    Bei all den Lobreden auf Sherlock Holmes darf man keinesfalls seinen treuen Freund und Ermittlungskollegen Watson vergessen, den man sehr schnell ins Herz schließt. Watson hat es wahrlich nicht immer ganz leicht mit seinem Freund Holmes, der ihn nicht oftmals ohne Erklärung mit irgendeinem ominösen Vorhaben überrumpelt, das die beiden dann nicht selten in Schwierigkeiten bringt. Watson ist ein richtig liebenswerter, netter, besonnener, geduldiger und loyaler Mann. Auf ihn kann sich Holmes immer verlassen und das ist besonders insofern wichtig als dass Holmes zuweilen auch etwas einsam wirkt und ziemlich niedergeschlagen ist. Insbesondere wenn Holmes gerade keinen spannenden Fall hat, der ihn auf andere Gedanken bringt, ist er manchmal sehr melancholisch, zieht sich zurück, sucht Trost im Opiumkonsum und scheint dem Leben nicht viel Schönes abgewinnen zu können. Gerade in solchen Momenten braucht es einen Freund wie Watson und bei der Aufklärung seiner Fälle wäre Holmes ohne ihn durchaus das eine oder andere Mal ziemlich aufgeschmissen gewesen.

    Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass es auch unter den relativ unbekannten Romanen bzw. Erzählungen richtig tolle gibt, die es verdient haben weitaus bekannter zu sein und bei denen es sich lohnt sie zu lesen. So hat mich beispielsweise der Roman „Das Tal des Grauens“ sehr begeistert, der für mich dem weitaus bekannteren Roman „Der Hund der Baskervilles“ in nichts nachsteht und mir sogar fast noch ein bisschen besser gefallen hat. Ich finde auch nicht, dass die späteren Erzählungen schwächer geraten sind als die früheren Erzählungen. So hat es mir z.B. sehr gefallen, dass zwei der zuletzt erschienenen Kurzgeschichten aus der Sicht von Holmes erzählt werden und nicht wie sonst aus der Sicht von Watson.

    Fazit:

    Ich kann es absolut verstehen, dass die Romane und Erzählungen über Sherlock Holmes und Dr. John Watson auch über 100 Jahre nach ihrem erstmaligen Erscheinen noch immer so beliebt sind. Ich habe sie sehr gemocht und fand sie richtig spannend, atmosphärisch und mitreißend. Natürlich haben mir manche noch besser gefallen als andere, aber gern gelesen habe ich sie allesamt.

    Zudem kann ich Sherlock-Holmes-Fans auch das Buch „Das Geheimnis des weißen Bandes: Ein Sherlock-Holmes-Roman“ (von Anthony Horowitz) sehr empfehlen. Auch wenn es nicht von Arthur Conan Doyle geschrieben wurde macht es ihm alle Ehre und das Buch fühlt sich beim Lesen wie ein „echter“ Sherlock-Holmes-Roman an.

    Zum Schluss noch ein unterhaltsames Zitat von Sherlock Holmes über Frauen:

    „Das Herz und der Verstand einer Frau sind für einen Mann unlösbare Rätsel.“ (Die Erzählungen II, S. 691)
  2. Cover des Buches Arthur Conan Doyle,Sherlock Holmes, Gesammelte Werke (ISBN: 9783866478503)
    Arthur Conan Doyle

    Arthur Conan Doyle,Sherlock Holmes, Gesammelte Werke

    (41)
    Aktuelle Rezension von: HenrikeSchwenn

    Der geniale und exzentrische Ermittler Sherlock Holmes löst gemeinsam mit seinem Freund und Chronisten Dr. Watson verzwickte Fälle. Soweit die Prämisse, die vermutlich jeder bereits vor dem Lesen kennt. Mich hat gleich zu Beginn überrascht, wie geradlinig die Geschichten erzählt sind und wie einfach sie sich nach über hundert Jahren noch lesen lassen. Schnell wird klar, warum Sherlock so ein faszinierender Charakter ist: Er ist hochintelligent, chaotisch und unberechenbar. Seine Motivation bleibt oft mehrdeutig: Einerseits muss er ständig sein Gehirn stimulieren, um der Langeweile zu entgehen, anderseits zeigt er echten Wunsch nach Gerechtigkeit und Mitgefühl mit den Opfern. Nach und nach entwickelt sich die Freundschaft zwischen Watson und ihm, bis sie sich blind vertrauen.

    Die Fälle sind geschickt und spannend aufgebaut, sodass man schwer auf die Lösung kommen kann, sie im Nachhinein aber völlig einleuchtend erscheint. Man sieht also von Anfang an die Puzzleteile, erfährt aber erst am Ende, wie sie zusammengesetzt sind. Dadurch gewöhnt man sich an, beim Lesen auf jedes Detail zu achten und sich zu fragen, ob das ein Hinweis ist. Dazu schafft Arthur Conan Doyle an vielen Stellen eine starke Atmosphäre: Von heimelig bis hin zu gruselig. Das macht einfach Spaß zu lesen und schafft ein Gefühl von Vertrautheit.

    Das sind einfach Geschichten zum Einkuscheln und Wohlfühlen, besonders in der dunklen Jahreszeit.

  3. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

    (450)
    Aktuelle Rezension von: Sacura

    Dr. Watson möchte sein Leben umkrempeln und sucht eine Wohnung. Wie es der Zufall will, sucht der Bekannte eines Freundes ebenfalls einen Mitbewohner. Sherlock Holmes ist ein Mann, der Watson sehr fasziniert. Ehe er es sich versieht steckt er mit Sherlock in dessen Beruf und begleitet ihn bei seinen Ermittlungen zu einem Mord.

    Sir Arthur Conan Doyle hat einen ganz besonderen Schreibstil, der einen sofort in die Handlung zieht. Hierbei ist vor allem Sherlock Holmes nicht ganz unschuldig. Seine Schrulligkeit unterhält einen sehr und verhindert auch, dass man ihn als zu hochnäsig sieht, was sonst schnell geschehen könnte. Genau wie die Detektive ist man sehr lost, während Holmes das Rätsel schnell gelöst hat. Zum Glück wird man dann doch an die Hand genommen und erhält doch noch Erklärungen. Etwas störend fand ich allerdings den Rückblick des Täters. Es lässt ihn wesentlich menschlicher erscheinen, riss mich dann aber doch aus der Handlung.

    Das Buch war ein guter Einstieg in die Reihe, wird aber nicht zu meinem neuen Lieblingsbuch.

  4. Cover des Buches Young Sherlock Holmes (ISBN: 9783596193004)
    Andrew Lane

    Young Sherlock Holmes

    (367)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein berühmter Name, ein junger Blickwinkel und ein erster Fall, der neugierig auf mehr macht. Gerade die Idee, Sherlock Holmes nicht als fertigen Meisterdetektiv, sondern in jungen Jahren zu begleiten, fand ich richtig spannend. Man merkt schnell, dass hier der Anfang einer Entwicklung erzählt wird, und genau das macht den Reiz der Geschichte für mich aus.

    „Der Tod liegt in der Luft“ hat mir als Auftakt gut gefallen. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und lässt sich insgesamt gut lesen. Besonders mochte ich, dass man den jungen Sherlock bei seinem ersten Fall begleitet und dabei miterlebt, wie sich sein Gespür für Beobachtungen und Zusammenhänge langsam zeigt. Das gibt der Geschichte einen ganz eigenen Charme.

    Ein kleiner Punkt war für mich die Länge mancher Kapitel, weil sie stellenweise etwas zu lang geraten sind. Dadurch wurde mein Lesefluss hin und wieder ein wenig gebremst. Trotzdem hat das meinen positiven Eindruck vom Buch nicht wirklich geschmälert.

    Insgesamt ist es für mich ein gelungener Reihenauftakt mit einer guten Idee, einer spannenden Geschichte und einer interessanten jungen Version von Sherlock Holmes. Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es mit ihm weitergeht.

  5. Cover des Buches Sherlock Holmes und das Tal des Grauens: Illustrierte Fassung (ISBN: 9783954181674)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes und das Tal des Grauens: Illustrierte Fassung

    (69)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Sherlock Holmes und das Tal des Grauens von Arthur Conan Doyle ist ein klassischer Krimi der sich im ersten Teil recht gut lesen lässt. Danach wird es etwas langatmig und langweilig.

    Sherlock Holmes und Doktor Watson werden gebeten bei einem Mordfall behilflich zu sein. Sie reisen nach Sussex, dort wurde ein Mann ermordet. Im wurde mit einer abgesägten amerikanischen Schrotflinte ins Gesicht geschossen. Somit ist die Identifizierung des Toten etwas schwer. Doch anhand eines Brandmahls wird er schnell als der Hausbesitzer Mr. Douglas identifiziert. Das Brandmahl weist ihn als Mitglied einer Freimaurer Loge aus. Warum musste er sterben? Sherlock Holmes beginnt zu ermitteln.

    Obwohl dies schon ein älteres Werk ist konnte man das Buch recht gut und flüssig lesen. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil befasst sich mit dem Mord und der Aufklärung durch Sherlock Holmes. Dieser war spannend und unterhaltsam. Der zweite Teil befasst sich mit der Vergangenheit des Ermordeten um die Tat zu erklären. Allerdings weiß der Leser bis dahin ja schon die Auflösung und ehrlich gesagt ist die Vorgeschichte extrem langatmig und langweilig. Hier wäre eine Kombination wie in heutigen Büchern mit zwei Handlungssträngen schöner gewesen.

    Als Krimileser kommt man einfach nicht an Sherlock Holmes vorbei und auch wenn mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte, war es doch zu Anfang ein Lesegenuss. Auch wenn man die Zeit bedenkt in der die Geschichten geschrieben wurden und wann sie spielen überzeugt die Finesse und die Ermittlungsarbeit. Doyle war mit seinen Büchern der Kriminalistik in Bezug auf Wissenschaft und andere Methoden der damaligen Polizeiarbeit weit voraus.

  6. Cover des Buches Lord of Shadows (The Dark Artifices) (ISBN: 9781442468405)
    Cassandra Clare

    Lord of Shadows (The Dark Artifices)

    (56)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Nachdem mich Lady Midnight wirklich restlos begeistern konnte, musste ich gleich danach zu "Lord of Shadows" greifen. Auch wenn er in meinen Augen etwas schwächer, als der Vorgänger war, konnte mich dieser Teil erneut sehr gut unterhalten.

    Der Schreibstil ist erneut genial und passt perfekt zu der actiongeladenen Geschichte. Mehr werde ich dazu nicht sagen, ich würde mich nur wiederholen.

    Auch die Handlung war diesmal wieder sehr gelungen: die Beziehung zwischen Emma und Julian wird ihnen immer mehr zum Verhängnis und sie können nun nicht mehr ihre Gefühle zueinander verbergen. Doch das bleibt nicht ihr einziges Problem und so kommt es, dass sie zu den Feenwesen aufbrechen müssen - um einen möglichen Krieg zu verhindern. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber es lohnt sich!

    Ebenfalls konnten mich auch die Charaktere in diesem Band wieder begeistern. Besonders Livvy, Ty und Kit mochte ich als Trio unheimlich gerne. Kit lernten wir erst ziemlich am Ende des 1. Bandes kennen, doch ihn konnte ich schnell ins Herz schließen. Auch mit Mark freundete ich mich endlich mehr an, als im Band zuvor. Konnte ich ihn damals noch nicht so richtig einschätzen, zählt er nun mit zu meinen Lieblingen. Emma, Julian, Cristina, Diana und Dru waren auch wieder dabei und über sie habe ich ebenfalls sehr gerne gelesen. Einzig Kieran ist mir noch sehr widersprüchlich, aber das macht ihn gleichzeitig so interessant - mal schauen, wie er sich noch weiterentwickeln wird.

    Letztendlich habe ich nicht viel zu bemängeln, nur entstanden in diesem Band einige Längen, die meinen Lesefluss etwas gestört haben. Er ließ sich insgesamt nicht so flüssig lesen, wie "Lady Midnight", dafür hat er mich mehr berührt, besonders was das Ende anging. (Es hat mich immer noch nicht ganz losgelassen)

    Trotz kleinerer Kritikpunkte spreche ich eine Leseempfehlung aus und vergebe gute 4/5 Sternen!

  7. Cover des Buches Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier (ISBN: 9783596522323)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier

    (289)
    Aktuelle Rezension von: Malte_Hermann

    Ich habe Das Zeichen der Vier in einem Rutsch gelesen – und mein Herzschlag war die ganze Zeit leicht erhöht. Holmes denkt schneller, als ich lesen kann, und genau das liebe ich an diesem Fall. (Mehr zum Autor Arthur Conan Doyle: https://love-books-review.com/de/rezensionen-nach-autor/arthur-conan-doyle/)

    Es beginnt mit einem geheimnisvollen Brief, einem verschwundenen Vater und einer Frau, die mehr weiß, als sie sagt. Und dann: ein Mord, ein Schatz, eine Verfolgungsjagd auf der Themse. London brodelt. Ich auch.

    Was mich besonders begeistert hat: Holmes ist hier nicht nur genial, sondern auch wunderbar schräg. Und Watson? Endlich darf er mal lieben! Die Dynamik zwischen den beiden ist herrlich – scharfzüngig und herzlich zugleich.

    Doyle schreibt spannend, klar und mit feinem Humor. Kein Wort zu viel, kein Hinweis zu wenig.

    Das Zeichen der Vier ist mehr als ein Krimi. Es ist ein Abenteuer voller Tempo, Verstand und viktorianischem Flair. Und am Ende wollte ich nur eins: sofort den nächsten Fall aufschlagen.

  8. Cover des Buches Holmes und ich – Unter Verrätern (ISBN: 9783423718189)
    Brittany Cavallaro

    Holmes und ich – Unter Verrätern

    (63)
    Aktuelle Rezension von: LauraMaria

    Inhalt:

    Nachdem Charlotte Holmes und James Watson während ihres ersten gemeinsamen Falles fast gestorben wären, wollen sie sich nun in den Ferien im Familiensitz der Familie Holmes erholen. Doch Charlotte verfällt sofort in alte Familienmuster, zieht sich zurück, wird immer schweigsamer, lässt James alleine, hat Geheimnisse vor ihm. Als ihr Onkel verschwindet und ihre Mutter unter einer geheimnisvollen Krankheit leidet, verfolgen die beiden eine Spur nach Berlin. Und treffen dort ausgerechnet auf Charlottes Exfreund, den totgeglaubten August Moriarty. 

    Meinung:

    Die Stimmung in der Holmschen Villa ist sehr bedrückend und die Streitereien geben der Geschichte zusätzlich etwas sehr Zähes, doch es lohnt sich über diese Passagen hinwegzukommen und bis zum Ende zu lesen. Ich finde sogar gerade, dass dieses Langatmige dazu gehört, da es gut Charlotte's Gemütszustand widerspiegelt - sowohl in ihrem erdrückenden Elternhaus, als auch im Kontakt mit ihrem Exfreund, den sie für verstorben gehalten hatte.

    Fazit:

     Ich weiterhin ein großer Fan dieser Holmes-Interpretation und empfehle sie gerne weiter. 

  9. Cover des Buches Litersum - Musenkuss (ISBN: 9783959913331)
    Lisa Rosenbecker

    Litersum - Musenkuss

    (144)
    Aktuelle Rezension von: Ravendara

    Gesamteindruck

    „Musenkuss” hat mich mit seiner Grundidee sofort gepackt – und das will was heißen. Eine Antimuse als Protagonistin, die kreative Energie nicht verschenkt, sondern raubt? Selten, originell und klug in die Welt des Litersums eingebettet. 🎭 Die Mischung aus Urban Fantasy, Crime, Romance und einem Hauch griechischer Mythologie ist genau mein Ding, und die Autorin bedient alle Genres solide. Die Handlung ist nicht spektakulär, aber angenehm unvorhersehbar – ich wurde öfter überrascht, als ich erwartet hatte. Malou als Ich-Erzählerin ist frech, humorvoll und sympathisch, auch wenn ihre Zickigkeit und ihr Leugnen offensichtlicher Anziehung stellenweise auf die Nerven gingen. Zum Glück ist diese Phase überschaubar wirklich überzeugende Nebenfiguren können das mehr als ausgleichen. Alles in allem: Ein unterhaltsamer Auftakt, den ich nicht bereue.

    Für mich ist „Musenkuss“ vor allem eine Liebeserklärung an Bücher, Fantasie und Geschichten – und damit genau mein Beuteschema. 📚✨

    Stärken

    • Fantasy + Crime  + Romance + griechische Mythologie = ❤️❤️
      Originelle Prämisse: die Antimuse ist eine faszinierende, selten genutzte Figur
    •  Das Litersum als magische Parallelwelt ist kreativ und liebevoll ausgearbeitet
    • Die Mordserie ist schlüssig konzipiert und gut in die Handlung eingebettet, die Auflösung ist nachvollziehbar aber überraschend
    •  Malous Humor und Selbstironie machen sie trotz Macken sympathisch
    •  Malous Mutter ist eine der besten Mutterfiguren seit Langem – stark, liebevoll, ohne einzuengen
    • Der Nerd-Faktor (Kater Sheldon, „Lucifer”, „Castle”) passt perfekt zum Tonfall
    • Flüssiger, zugänglicher Schreibstil
    • Kein epischer Endkampf – Auflösung zügig und ohne unnötiges Aufblähen
    •  Nebenfiguren (Emma, Thia, Tom) mit echter Tiefe und Sympathie
    • Kein Cliffhanger


    Schwächen

    • Malous Zickigkeit und ihr Selbstbetrug in Sachen Romance nerven eine Weile
    •  Manche Interaktionen mit Nebenfiguren wirken schablonenhaft
    • Chris ist anfangs wenig zugänglich – aus der Ich-Perspektive naturgemäß eingeschränkt wahrnehmbar
    • Ständig wird Chris mit seinem Nachnamen angesprochen.
    •  Die Auflösung kommt etwas abrupt


    Meine Eindrücke beim Lesen

    Ich habe vorher „Die Seiten der Welt” gelesen und war deshalb neugierig auf das Litersum-Universum. Die Idee einer verborgenen Bücherwelt mitten in unserer Realität, mit eigenen Regeln, Orten und Wesen, hat mich erneut begeistert. Als Leseratte träume ich natürlich sofort von den Buchläden und Orten, die man besuchen wollen würde – das ist genau die Art von Weltenbau, die sich richtig anfühlt. 📖🗺️

    Schon die Grundidee hat mich sofort begeistert. Musen kennt man zwar aus Mythologie und Literatur, aber sie spielen in Fantasyromanen erstaunlich selten eine zentrale Rolle. Hier geht die Autorin sogar noch einen Schritt weiter und macht ihre Protagonistin zu einer Antimuse – also zu jemandem, der Ideen raubt statt sie zu schenken. Allein dieser Gedanke hat mich neugierig gemacht.

    Malou mochte ich grundsätzlich sehr. Sie ist frech, unorthodox und besitzt einen Humor, der viele Situationen auflockert. Gleichzeitig hat sie mich aber auch gelegentlich an den Rand eines Augenroll-Moments gebracht. Besonders ihre Neigung, sich selbst etwas vorzumachen, und ihr anfängliches Leugnen offensichtlicher Gefühle fand ich stellenweise etwas anstrengend. Zum Glück verliert sich das mit der Zeit und ihre Entwicklung hat mir insgesamt sehr gut gefallen.

    Chris war für mich zunächst ebenfalls kein einfacher Charakter. Allerdings konnte ich seine Zurückhaltung nachvollziehen, schließlich erlebt man ihn ausschließlich durch Malous Perspektive. Je mehr man über ihn erfährt, desto sympathischer wurde er mir. Vor allem seine Geduld mit Malou verdient eigentlich einen eigenen Orden. 😅 Am schlimmsten fand ich, dass er immer mit seinem Nachnamen angesprochen wurde.

    Besonders ans Herz gewachsen sind mir aber die Nebenfiguren. Emma und Thia waren einfach wunderbar. Ihre Herzlichkeit, ihre Loyalität und ihre Unterstützung haben jede Szene mit ihnen aufgewertet. Auch Tom mochte ich sehr. Und natürlich Sheldon, denn seien wir ehrlich: Ein Kater namens Sheldon sammelt bei mir bereits vor seinem ersten Auftritt Pluspunkte. 🐱

    Mein persönliches Highlight war jedoch Malous Mutter. Sie gehört für mich zu den besten Mutterfiguren, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Sie unterstützt ihre Tochter, ohne sie zu bevormunden, gibt Halt, ohne einzuengen, und schafft gleichzeitig ihre Karriere bei Scotland Yard. Solche Elternfiguren findet man leider viel zu selten.

    Die Krimihandlung hat mich ebenfalls positiv überrascht. Ich hatte ursprünglich eher mit einer klassischen Urban-Fantasy-Geschichte gerechnet, bekam aber zusätzlich eine spannende Mordserie serviert. Das Zusammensetzen der Hinweise hat Spaß gemacht, die Verdächtigen wechselten regelmäßig und die Auflösung konnte mich tatsächlich überraschen. Zwar wirkte das Ende etwas abrupt, dafür nahm sich die Autorin anschließend Zeit, die Hintergründe ausführlich zu erklären und die Geschichte sauber abzuschließen.

    Die Romance folgt gängigen Mistern (Grumpy & Sunshine), was nicht unbedingt mein persönlicher Favorit ist – aber die Liebesgeschichte der Mutter gleicht das locker aus und verleiht dem Buch eine warmherzige Note. Der Nerd-Faktor (Kater Sheldon! „Castle”! „Lucifer”!) hat mir zusätzlich ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. 😄🐱


    Fazit & Empfehlung

    „Musenkuss“ vereint vieles, was ich an Urban Fantasy liebe: eine kreative magische Welt, sympathische Figuren, Spannung, Freundschaft, Romantik und eine ordentliche Portion Büchermagie. ✨📚

    Nicht alles war perfekt. Malous Verhalten hat mich stellenweise genervt und manche Romantasy-Elemente waren für meinen Geschmack etwas vorhersehbar. Dennoch überwiegen für mich ganz klar die positiven Aspekte. Die Welt des Litersums, die originelle Idee der Antimusen und die spannende Krimihandlung haben mich hervorragend unterhalten.

    Eine klare Empfehlung für alle Fans von Urban Fantasy, Buchwelten, magischen Geheimnissen und Geschichten, in denen Liebe, Freundschaft und Spannung Hand in Hand gehen. ❤️








  10. Cover des Buches Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes 01(Hardcover) (ISBN: 9783957891006)

    Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes 01(Hardcover)

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Ellen_Lang

    In diesem Comic wird man selbst zum Detektiv und kann einiges über die Fälle selbst herausfinden. Entweder man schlüpft in die Rolle von Sherlock Holmes oder in die von John Watson. Man kann selbst Entscheidungen treffen und kommt somit im jeweiligen Fall weiter. Auch scheinen die Fälle miteinander zusammen zu hängen. Je nachdem welche Entscheidung man trifft, kann man den Fall lösen oder nicht.

    Diese Art von Spiel hat mich schon immer fasziniert. Doch die Gestaltung als Comic macht es das Spiel noch lebendiger. Ich konnte sehr gut in die Geschichten eintauchen und hatte sehr viel Spaß damit in den Fällen zu rätseln und die kniffligen Aufgaben zu lösen. Leider konnte ich die Fälle auf den ersten Versuch nicht lösen. Aber das macht das Buch umso interessanter, da ich mir die Fälle nochmal von vorne anschauen kann und rätseln kann, was ich beim ersten Mal übersehen habe.

    Ich freue mich auf weitere Spiele-Comics und bin jetzt schon süchtig danach. Viel Spaß beim Rätseln.

  11. Cover des Buches Young Sherlock Holmes (ISBN: 9783596197224)
    Andrew Lane

    Young Sherlock Holmes

    (79)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks
    Rezension: (kann Spoiler enthalten)

    Ich mag Sherlock Holmes im Original sehr gerne und die Idee, Geschichten aus seiner Kindheit zu ersinnen, fand ich wirklich interessant. So kam ich überhaupt zu der Reihe und Band 4 hat mir genau wie seine Vorgänger gut gefallen.
    Sherlock beweist mal wieder seine Intelligenz und seine Fähigkeit, Verbrechen aufzuklären. Spannend war vor allem, dass es hier nicht nur gewissermaßen mehrere Fälle gibt, aber auch, dass Sherlock mehr oder weniger ohne seinen Mentor auskommen muss.
    Auch die Aufklärung der Fälle war ganz interessant, genauso wie die Suche nach Amyus Crowe. Doch ich muss auch zugeben, dass trotz der verschiedenen Fälle, die Sherlock in diesem Band aufklären konnte, sie mir doch ein wenig zu unspektakulär waren. Sie ließen sich eigentlich so ziemlich in Lichtgeschwindigkeit auflösen, es gab nur wenige Stolpersteine. Das war ein wenig schade, doch ansonsten war es eine tolle Story.

    4 Sterne
  12. Cover des Buches Die wilde Jagd nach der Monströsen Dame (ISBN: 9783833241796)
    Theodora Goss

    Die wilde Jagd nach der Monströsen Dame

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Barbara_Nelting

    Eine würdige Fortsetzung von Teil 1, die für meinen Geschmack vor allem dort punktet, wo die Erzählstränge sich teilen und die Mitglieder des Athena-Clubs separat unterwegs sind. Hier kommt man als Leserin den Protagonistinnen näher, als dies in der großen Runde der Fall ist, wo die Autorin allzu sehr bemüht ist, allen in gleichen Teilen gerecht zu werden. Selbst die oberkorrekte Mary ist einem zum Schluss fast sympathisch... Teil 3 ist bestellt!

  13. Cover des Buches Sherlock 1 (ISBN: 9783551728845)
    Jay.

    Sherlock 1

    (77)
    Aktuelle Rezension von: Neon_Dreamer

    Ich bin großer Fan der Serie mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman in den Hauptrollen. Vor Jahren bekam ich diesen Manga einmal zum Geburtstag geschenkt. Endlich habe ich ihn gelesen. Die Geschichte ist exakt die gleiche, wie auch in der ersten Episode "Ein Fall von Pink" der Serie von
    Steven Moffat und Mark Gatiss. Außergewöhnlich sind die großartigen Zeichnungen. Die Figuren sind im Manga Stil sehen aber exakt wie die Darsteller aus. Sehr toll die Ausarbeitung. Hat Spaß gemacht erneut in die Geschichte einzutauchen, diesmal aber in einem anderen Stil.

  14. Cover des Buches Sherlock 2 (ISBN: 9783551728852)
    Jay.

    Sherlock 2

    (44)
    Aktuelle Rezension von: Louise_Sountoulidis

    „Der blinde Banker“ ist der zweite Band der Manga-Reihe um das weltberühmte Detektiv-Duo aus der Feder von Jay Kristoff, Steven Moffat und Mark Gatiss. Bin ich hier besser mit der Lesetechnik zurechtgekommen und konnte mich der neue Fall für Sherlock Holmes und Dr. Watson in seinen Bann ziehen?

    Intro:

    Nachdem ich Band 1 im Juni während meiner krankheitsbedingten Bettruhe gelesen und mich an die Art und Weise, wie man einen Manga liest, gewöhnt hatte, griff ich direkt zum Folgeband „Der blinde Banker“. Vielleicht, so dachte ich, würde die Sache besser flutschen, wenn ich nahtlos bei den Comics bleibe. Eventuell müsste ich mich dann nicht wieder neu daran gewöhnen, dem richtigen Bild für die korrekte und damit inhaltlich sinnvolle Reihenfolge zu folgen. Dieser Entschluss war gut und richtig. Dieses Mal bin ich sofort in der Geschichte angekommen und hatte viel mehr Spaß beim Lesen.

    Doch so ganz glücklich bin ich mit meinem, aus bisher zwei Büchern bestehenden, Ausflug in die moderne Welt von Sherlock Holmes und Dr. Watson nicht geworden. Wenn man sich so im Netz umschaut, sind viele mit den Büchern zufrieden, spiegeln sie wohl die BBC-Serie sehr gut und sorgen so für eine andere Art des Weitergenießens bei Kennern dieser Reihe. Aber ich habe sie nicht gesehen und glaube auch nicht, dass sich daran etwas ändern wird, denn ich bin eine treue Verehrerin, die ihre Liebe nun mal an die altehrwürdigen Herren des 18. Jahrhunderts gehängt hat. So bleibt es dann halt nicht aus, dass ich das Alte zu sehr mit dem Neuen vergleiche und eben auch die Diskrepanzen sehe. Das mindert leider meinen Lesegenuss und letztlich auch die Lust auf eine längerfristige Reise…

    Zur Handlung:

    „Der blinde Banker“ ist Band 2 der auf der BBC-Serie basierenden Manga-Reihe.

    Sebastian Wilkes ist erfolgreicher Investmentbanker. Als eines Nachts Unbekannte in dessen Bank einbrechen, beauftragt er seinen ehemaligen Studienfreund Sherlock mit den Ermittlungen, welcher seinen neuen Mitbewohner Dr. Watson im Schlepptau hat. Die Täter haben ein Gemälde verschandelt und seltsame Zeichen hinterlassen, verschwinden jedoch seltsamerweise ohne etwas gestohlen zu haben.

    Die Recherchen laufen gerader erst an, da stolpern die Beiden über einen toten Börsenmakler, dessen Ableben ganz nach Selbstmord aussieht. Doch warum sollte sich der Mann das Leben genommen haben? Und was hat es mit diesen fragwürdigen Symbolen auf sich, die Sherlock und Watson während der weiteren Ermittlungen immer wieder begegnen? Inwieweit können sie zur Lösung des Falles beitragen und wohin werden sie sie letztendlich führen? Sie müssen sich beeilen, denn die Täter sind skrupellos und es drohen weitere Opfer…

    Hinweis:

    Ebenso wie sein Vorgänger ist auch „Der blinde Banker“ grundsätzlich unabhängig von den anderen Bänden lesbar, da der Manga aus Sicht des zu lösenden Kriminalfalls in sich abgeschlossen ist. Ich würde jedem Leser*in jedoch raten, die Reihenfolge einzuhalten, da die Bücher in Bezug auf das Leben und die Figurenentwicklung des Detektiv-Duos aufeinander aufbauen.

    Die Figuren:

    Die Charaktere wurden trotz der Kürze der Geschichte lebendig gezeichnet und ich gewöhnte mich etwas mehr an das neuartige Äußere der Protagonisten. Hier war es sicher zuträglich, dass ich die beiden ersten Bände der Reihe direkt hintereinander gelesen habe. Meinen Wunsch nach dem ursprünglichen Aussehen mit Frack, Zylinder, Gehstock und Pfeife kann ich dennoch nicht ganz absprechen.

    Sherlock Holmes ist ein brillanter Analyst, der den Fokus stets auf das Wesentliche zu setzen vermag und so Zusammenhänge wahrnimmt, die Anderen verborgen bleiben. Seinem Umfeld mag er sonderbar erscheinen, können sie seiner Auffassungs-und Kombinationsgabe doch oft nicht folgen, weshalb sich die nötigen Verknüpfungen ihnen nicht erschließen. Zusätzlich wirkt er mit seinem Mangel an Sozialkompetenz skurril, forsch und empathielos. Doch wie ich bereits in meiner Rezension zu Band 1 angemerkt habe, ist dies gar nicht sein Bestreben. Für Holmes sind diese zwischenmenschlichen Emotionen und Belange einfach nur unwichtig, irreführend und ablenkend. Diese Charakterzüge finde ich in der Mangaversion recht gut gezeichnet wieder. Jedoch wirkt er hier in seinem Gemüt ausgeglichener als in der Ursprungsdarstellung. Mir fehlen weiterhin die für das einzigartige Genie so typischen wankelmütigen Wesenszüge. Ich vermisse den Holmes, der ständig zwischen übereifrigen, schlaflosen Phasen während eines zu ermittelnden Falles und tief grübelnden, depressiven Episoden schwankt, wenn er gerade keinen zu bearbeitenden Fall hat und seinem Geist das so notwendige Futter fehlt. Dieser extreme Wechsel von ausgesprochen manischen zu schwer lethargischen Phasen machen einen Großteil des Charakters von Holmes aus und sind Sinnbild für den labilen Gemütszustand und seinen gleichzeitig extrem hohen Intellekt.

    Dr. Watson ist ein ruhiger Charakter und der passende Gegenpart zu Holmes. Er hat allerdings noch immer Probleme, nach seinem Dienst als Militärarzt im Nahen Osten in den Alltag zurückzufinden. Selbst die gewöhnlichsten Dinge wie das Einkaufen bringen ihn an seine Grenzen. Außerdem ist er sinnbildlich der Vertreter der allgemeinen Menschheit, denn Watson ist zwar intelligent und hat Medizin studiert, dennoch fehlt ihm die spezielle Auffassungsgabe zur Kombination kleinster Details ebenso wie allen anderen Mitmenschen auch, was Holmes` Fähigkeiten zusätzlich verdeutlicht. Zudem strebt er, ganz im Gegensatz zu seinem eigentümlichen Mitbewohner, nach einem normalen gesellschaftlichen und sozialen Leben. Die Zeichnung von Dr. Watson ist mir etwas zu düster geraten. Er wirkt auf mich missmutiger und frustrierter  als in der Ursprungsversion. Da ist er eigentlich der beständige, aufmunternde Part des Duos und ein haltgebender Anker für Holmes, welcher in seinen finstersten Gemütsphasen so manches Mal in Opiumhöhlen versinkt. Auch vermisse ich Watsons Bewunderung für Holmes` Können  und das große Interesse an dessen faszinierenden Gedankengängen und besonderer Kombinationsgabe.

    Die Nebenfiguren wurden in ihren jeweiligen Positionen schön lebendig gezeichnet und fügen sich gut in die Handlung ein.

    Der Schreibstil:

    Wie schon in der Rezension zu Band 1 beschrieben, kann man aufgrund des „Manga-Aufbaus“ hinsichtlich des Schreibstils wenig sagen, da die Textmenge für eine genauere Analyse zu wenig hergibt. Die gesamte Geschichte lebt primär durch die Bilder und wird durch einzelne Worte oder Sätze ergänzt.

    Die Zeichnungen haben mir hier in Band 2 deutlich besser gefallen. Sie waren irgendwie klarer gezeichnet, sodass ich inhaltlich richtig gut folgen konnte und nicht ins Stocken geriet.

    Die Handlung ist in sich schlüssig, leicht verständlich und man kann dem roten Faden gut folgen, sodass letztendlich keine Fragen offen bleiben.                                                           

    Die Story ist richtig schön fesselnd und die Jagd nach dem Objekt der Begierde action-und wendungsreich.                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Atmosphärisch konnte mich „Der blinde Banker“ mehr erreichen als sein Vorgänger, auch wenn es für mich weiterhin detektivisch düsterer sein dürfte. Ich kann mich hier nur schwer von den dunklen Gassen des alten Londons mit dem nass glänzenden Kopfsteinpflaster und den großen englischen Herrenhäusern trennen, um mich in eine neumodische Welt aus Gebäuden mit Glasfassade hineinzufinden, welche im Vergleich zu hell auf mich wirkt.

    Fazit:

    „Der blinde Banker“ ist ein kurzweiliger, rasanter und spannender Fall für das berühmteste Detektiv-Duo Sherlock Holmes und Dr. Watson. Er ist frisch und modern, lässt aber gleichzeitig einige Eigenheiten der Ursprungscharaktere wiedererkennen.

    Eigenständig betrachtet kann man mit den Mangas um das Detektiv-Duo wirklich viel Freude haben, doch meine Verbindung zu den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle ist zu ausgeprägt. Ich komme nach wie vor nicht umhin, mich nach meinen geliebten Frack- und Zylinder tragenden Herren des düsteren und nebligen Londons aus dem 18. Jahrhundert zu sehnen. An ihren einzigartigen Charakteren, der besonderen freundschaftlichen Verbindung und dem speziellen Setting hängt einfach mein Herz, weshalb ich die Comicadaption aus jetziger Sicht nicht weiterverfolgen werde.

  15. Cover des Buches Spiele-Comic Krimi, Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper (ISBN: 9783957892386)

    Spiele-Comic Krimi, Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Traubenbaer

    "Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper" (erschienenen beim Pegasus- Verlag) ist ein Spiele- Comic. 

    Man kann sich einen Spiele- Comic als eine Mischung aus Abenteuerspielbuch und Comic vorstellen. Die Geschichte ist dabei in viele Abschnitte unterteilt. Am Ende jedes Abschnitts hat der Leser die Wahl zwischen verschiedenen Optionen. Seine Wahl entscheidet, welcher Abschnitt dann als nächstes gelesen wird. So kann man als Leser direkten Einfluss auf die Geschichte nehmen. 

    Wie der Titel "Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper" schon erahnen lässt, treibt Ripper wieder sein Unwesen in London. Der Leser kann nun wahlweise in die Rolle von Holmes oder Watson schlüpfen, um zu ermitteln, wer der Täter ist. 


    Die einzelnen Bilder des Comics sind mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht. Selbst Kleinigkeiten wurden in die Bilder integriert. Das macht sie realistisch und lädt den Leser zum Verweilen und Betrachten ein; Was auch gut so ist, denn zum Lösen der Rätsel kann selbst eine vermeintliche Kleinigkeit plötzlich wichtig werden. 

    Die Rätsel haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Manche von ihnen konnte ich sehr schnell lösen, während ich an anderen lange herumgeknobelt habe. Auf jeden Fall lohnt es sich genau hinzuschauen und auch mal unkonventionell zu denken. 

    Es gibt mehrere Schlussszenarien, von denen nur eine dazu führt, dass Jack the Ripper hinter Gitter kommt, ohne noch mehr Menschen zu verletzen. Ob man dieses Szanario erreicht hängt davon ab, welche Entscheidungen man im Laufe der Geschichte getroffen hat. 

    Am Ende des Buchs gibt es dann die Lösungsansätze für die Rätsel. So kann man nach dem Beenden der Geschichte überprüfen, ob man auch richtiggelegen hat, oder auf dem Holzweg war. Zudem kann man seine Leistung durch ein Punktesystem bewerten. 

    Mir hat das Rätseln, Knobeln und Kombinieren sehr viel Spaß gemacht. Ich kann das Buch nur jedem weiterempfehlen, egal wie alt oder jung er ist. 


  16. Cover des Buches Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Der letzte Tanz (Fall 5) (ISBN: 9783862315352)
    Felix Partenzi

    Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Der letzte Tanz (Fall 5)

    (12)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Zitat:

    Sherlock: "Sie trauen meinem Charme nicht?"

    Watson: "Doch, doch. Bis jetzt haben Sie noch alle erfolgreich vergrault."


    Inhalt: Sherlock ist Moriarty auf der Spur und zuversichtlich, dass er ihn demnächst bloßstellen kann. Doch warum sucht der sonst so reservierte Detektiv plötzlich die Öffentlichkeit und das Rampenlicht? Er betraut sogar zum ersten Mal Watson mit einem seiner Fälle! Was geht da vor sich..?

    Eindruck: Das Staffelfinale dieser Hörbuch-Reihe hat es nochmal in sich. Der altbekannte Showdown zwischen Moriarty und Holmes, wurde hier neu und modern umgesetzt. Ich kenne schon einige Sherlock Holmes-Interpretationen und war sehr zufrieden mit dem, was sich die Verantwortlichen des Hörspiels für den Showdown überlegt haben. Genau die richtige Mischung aus Vertrautheit und Überraschung. Obwohl ich einen pompöseren, öffentlicheren Abgang erwartet hatte. Aber wahrscheinlich bin ich da gedanklich noch zu sehr bei der Serie SHERLOCK...

    Die Reihenfolge der Erzählung war ein bisschen kompliziert. Die Geschichte springt zwischen dem Ende und dem Anfang hin und her, weshalb ich etwas gebraucht habe, mich zurecht zu finden. Durch diesen Wechsel, hat die Geschichte aber auch etwas von einem Puzzle, dass erst nach und nach für die Hörer erkennbar wird. 

    Ich mag diese Hörspiel-Reihe sehr gerne und werde sie weiter verfolgen. Bald erscheint Staffel 2! :D

  17. Cover des Buches Teufelsgrinsen (ISBN: 9783462047592)
    Annelie Wendeberg

    Teufelsgrinsen

    (195)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    London, Ende des 19. Jahrhunderts. Anna Kronberg lebt in einer Zeit, in der nur Männer an der Universität erlaubt sind. Doch lässt sich ihre Intelligenz dadurch nicht unterdrücken. Als Dr. Anton Kronberg getarnt wird sie zu einem angesehenen Arzt, Epidemiologen und Dozenten, die sich auch nicht davor scheut, die Armen zu behandeln. Als ein Cholera-Opfer in der Themse entdeckt wird, wird sie von der Polizei hinzugezogen und findet heraus, dass der Mann mit Absicht infiziert wurde.
    Doch nicht nur sie, sondern auch Sherlock Holmes wird zu Rate gezogen, der Annas Geheimnis sofort bemerkt.
    Beide arbeiten zusammen, um herauszufinden, wie es zu diesem Tod gekommen sein konnte. Denn die Polizei interessiert sich herzlich wenig für diesen Fall. Auf was für kriminelle Machenschaften die beiden dabei allerdings stoßen werden, ist ihnen zunächst nicht bewusst.

    Teufelsgrinsen ist mit 240 Seiten verteilt auf 23 Kapitel eher den kurzen Leseerlebnissen zuzuordnen und ist auch dementsprechend schnell gelesen. Inhaltlich stützt sich das Buch ganz schön auf Sherlock Holmes, was mich anfangs sehr skeptisch gemacht hat. Insgesamt wird für mein Empfinden ein bisschen zu viel mit berühmten Namen um sich geworfen. Auf dem Klappentext springt einem der Name des berühmten Detektivs förmlich entgegen und auch auf der Verlagsseite wird mit einer Verschwörung geworben, "die so monströs ist, dass sie die Taten von Jack the Ripper in den Schatten stellt ..." [...] Ich frage mich, was das soll, außer die Verkaufszahlen hochzudrücken?
    Das soll mich aber nicht weiter stören, denn die Story ist auch unabhängig von dem Auftritt berühmter Personen sehr souverän, spannend und braucht, wie ich finde, gar nicht den Push.
    Einerseits ist da die sehr starke Protagonistin Anna Kronberg, die wirklich sehr gut ausgearbeitet ist. Anna ist fortschrittlich, idealistisch und wirkt nicht nur keck, intelligent und schlagfertig, sondern auch sehr warmherzig. Nicht jeder wird mit ihrer arroganten Art zurecht kommen, allerdings wirkt das insgesamt stimmig. Jeder hat Schwächen, und ihrer ist eben ihre (als gerechtfertigt dargestellte) Arroganz. Andernfalls wäre sie mir auch zu glatt geschliffen.
    Auch die Probleme, die sich durch das Verkleiden herauskristallisieren, werden ziemlich gut eingefangen. Eine feste Identität, Partnerschaft und Weiblichkeit fehlen ihr. Und trotzdem bereut sie ihren Weg nicht, denn sie scheint für den Beruf als Arzt wie gemacht. Es ist oft schwierig talentierte Protagonisten auf dem Boden zu halten. Oft wirken sie einfach nur übertrieben. Hier ist es aber noch wirklich im Rahmen. Besonders durch Sherlock Holmes wird sie etwas gebremst.
    Andererseits ist der Fall, der hier behandelt wird, sehr spannend.
    Zu Sherlock Holmes muss ich sagen, dass ich positiv überrascht war. Er war nicht nur von den Beschreibungen, sondern auch von seiner Art erstaunlich gut getroffen. Es ist definitiv eine der besseren SH-Adaptionen. Dennoch gibt es ein Problem: Die Interaktion mit Anna, die eher gestellt wirkt. Die romantischen Gefühle, die Anna ihm gegenüber hegt, hätten für meinen Geschmack auch nicht sein müssen. Aber das ist nur Geschmackssache.

    Teufelsgrinsen ist sicherlich kein handwerklich perfektes Buch, und trotz einiger Schwächen finde ich Teufelsgrinsen gelungen. Das Gesamtbild war sehr stimmig. Angefangen bei Anna als weibliche Epidemiologin über die organisierte Kriminalität der anderen Ärzte bis hin zu den fundierten historischen/literarischen Bezügen. Ob die Rolle von Holmes wirklich nötig gewesen wäre, müssen Fans von ihm selbst entscheiden. Ich persönlich fand ihn gut dargestellt, ich fand ihn auch nicht störend, aber er hätte auch wegbleiben können.

  18. Cover des Buches Die Memoiren des Sherlock Holmes (ISBN: 9783596035618)
    Arthur Conan Doyle

    Die Memoiren des Sherlock Holmes

    (77)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Silberstern (Das verschwundene Rennpferd)
    ★★★
    In ganz England spricht man über den aufregenden Fall: Der Favorit des Wessex Cup - das Pferd "Silberpfeil" ist verschwunden und dessen Trainer ermordet aufgefunden worden. Während Holmes sich sicher ist, dass das Pferd alsbald wieder auftaucht, fühlt er sich nach 2 Tagen genötigt, nach Dartmoor zu fahren, da die Aufklärung des Falles nicht vorwärts geht.
    Den Fall an sich fand ich jetzt nicht so spannend, war aber mal was anderes und hat natürlich mit einer gut kombinierten Aufklärung am Ende eine interessante Lösung geboten.

    Das gelbe Gesicht
    ★★★★★
    Das erste Mal gibt es hier einen Hinweis auf Holmes´ Boxkünste. Die er jedoch nur ausübt wenn sie benötigt werden, denn gleichzeitig scheint er auf jegliche Bewegung zu verzichten, wenn sie nicht vonnöten ist. Wie bei einem interessanten Fall zum Beispiel. Auch seine karge Lebensweise und der gelegentliche Genuss von Kokain werden erwähnt, das er vor allem benutzt, um der Monotonie der Langeweile zu entgehen.
    Was aber gar nichts mit dem Fall zu tun hat, in dem ein liebender Ehemann plötzlich vor einem Geheimnis steht, dass seine Frau vor ihm hat und dass er nicht überwinden kann.
    Auch zum ersten Mal schätzt Holmes seine Deduktionskünste zu hoch ein. Zumindest in den Geschichten die ich bisher gelesen habe. Vielleicht durch sein sehr zurückgezogenes Leben kommt er auf eine völlig falsche Fährte - was aber nicht gestört hat, da der Fall zu einem wunderschönen Ende kommt.

    Der Angestellte des Börsenmaklers (Der Fehler in der Rechnung)
    ★★★
    Ein sehr verwickelter Fall, bei dem man anfangs wirklich nicht weiß, wohin es führen soll - obwohl eine Betrügerei sich schon andeutet. Aber ich fand es gut erzählt!

    Der Fall der Gloria Scott (Der erste Fall)
    ★★★★
    Hier erzählt zur Abwechslung mal Holmes selbst, denn er berichtet über seinen ersten Fall, der ihn damals überhaupt auf den Gedanken gebracht hat, eine detektivische Laufbahn einzuschlagen. Ein Besuch auf dem Gut seines Studienfreundes Trevor, dessen Zusammentreffen mit dem Vater dann einige sonderbare Entwicklungen birgt. In einer Rückschau auf die damaligen Ereignisse klärt Holmes dann auf, wobei er dabei selber kaum eine Rolle spielt, sondern sie aus andere Hand erfahren, was sich mysteriöses auf der Gloria Scott zugetragen hat.

    Das Musgrave-Ritual (Das Familienritual)
    ★★★★★
    Watson beschreibt Holmes hier als recht peniblen Menschen, was seine Denkprozesse angeht und auch sein Erscheinungsbild immer gepflegt wirkt - er allerdings was die privaten Bereiche angeht äußerst unordentlich war und alles an den absonderlichsten Plätzen aufbewahrt wird. Ebenso das bekannte Zielschießen auf die Zimmerwände wird hier erstmals erwähnt :)
    Holmes berichtet Watson von dem Fall, der ihn zum ersten Mal etwas bekannter gemacht hat. Ebenfalls durch einen Studienkollegen, Reginald Musgrave, erfährt er von dem seltsamen Ritual der Familie, einem kryptischen Text, der von Generation zu Generation weitergegeben wird - und das plötzlich auf Interesse stößt. Sehr verzwickt und spannend zu verfolgen.

    Die Junker von Reigate (Der abgerissene Zettel)
    ★★★★
    Ein Fall hat Holmes so sehr beansprucht, dass er schwach und krank geworden ist. Deshalb folgt er bereitwillig der Einladung eines alten Freundes von Watson aufs Land, nach Reigate, um sich dort zu erholen. Als auf einen Einbruch allerdings ein Mord folgt, ist sofort Sherlocks Neugierde geweckt und mit seinem üblichen Spürsinn kommt er dem verwickelten Verbrechen schnell auf die Spur. Simpel - aber gut aufgebaut.

    Der Verwachsene (Ein ganz einfacher Fall)
    ★★★★
    Hier geht es um einen Mord in einem abgeschlossenen Raum. Der Fall scheint klar, denn außer dem ermordeten Colonel Barcley war nur noch seine Frau anwesend - doch Sherlock Holmes springen einige Details ins Gesicht, die ihn an eine andere Möglichkeit denken lassen. Dazu kommt eine nächtliche Begegnung und tierische Spuren, die altes Unrecht büßen lassen.
    Ich hatte schon bald einen Verdacht, fand es aber insgesamt eine spannende Erzählung.

    Der niedergelassene Patient
    ★★★
    Ein junger Arzt bekommt unverhofft Unterstützung von einem Gönner, der sich ihm aber auch als ständiger Patient andient. Der Handel trägt Wirkung und beide profitieren - bis der Förderer plötzlich einer heftigen Paranoia anheimfällt, die sich der Arzt nicht erklären kann.
    Holmes kommt natürlich auf die richtige Fährte und kann den Fall aufklären.

    Ich überging die Grobheit seiner Sprache, da er vor Angst halb von Sinnen zu sein schien.
    Zitat

    Hier zeigt sich, dass damals immerhin schon so viel Empathie gezeigt wurde, dass sehr emotionale Gefühle über vieles hinwegsehen ließen, weil sie einfach dem Zustand geschuldet sind, wenn man "nicht mehr bei Sinnen ist". Ich finde, dem kann man durchaus heute auch wieder etwas mehr Beachtung schenken, denn oft werden dadurch Worte oder Handlungen völlig falsch interpretiert.

    Der griechische Dolmetscher
    ★★★
    Eine interessante Geschichte um eine Entführung und einen seltsamen Fall, der nicht so richtig - also komplett - aufgeklärt wird.

    Das Marineabkommen (Der Flottenvertrag)
    ★★★★★
    Ein brisanter Diebstahl ruft unseren Detektiv auf den Plan, denn gestohlen wurden geheime und sehr brisante Papiere, die in den falschen Händen zu einer Katastrophe führen könnten. Diese Geschichte fand ich wieder sehr gut aufgebaut und auch in der Entwicklung der Aufklärung spannend gemacht.

    Das letzte Problem
    ★★★★
    Moriarty, der Gegenspieler Holmes, tritt auf den Plan und direkt dem berühmten Detektiv gegenüber. Der Intellekt der beiden scheint gleichwertig und so spielen sie beide ein gefährliches Spiel, das schließlich an den Reichenbachfällen endet.

  19. Cover des Buches Der Fall der linkshändigen Lady (ISBN: 9783957286260)
    Nancy Springer

    Der Fall der linkshändigen Lady

    (52)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Die vierzehnjährige Enola Holmes hat sich mithilfe einiger Tarnidentitäten ein Leben in London aufgebaut, dennoch ist sie natürlich noch immer vorsichtig und auf der Hut vor ihren beiden älteren Brüdern. Besonders Sherlock bereitet ihr Kopfzerbrechen, ganz besonders als sein Partner, Dr. Watson, eines Tages im Geschäft ihrer wichtigsten Tarnung, des wissenschaftlichen Perditors namens Dr. Ragostin, auftaucht und hofft, dass dieser helfen könnte, Sherlocks kleine Schwester ausfindig zu machen.
    Hat Sherlock sie etwa gefunden und spielt nun mit ihr?
    Schnell stellt sich heraus, dass Dr. Watson aus eigenem Antrieb gekommen ist, glaubt er doch, dass sein Freund in solchen Fällen nicht sehr erfahren ist. Immerhin hat dieser es gerade erst abgelehnt, den Fall von Sir Eustace Alistair anzunehmen, dessen Tochter, Lady Cecily, ebenfalls vermisst wird.
    Zwar hat Enola natürlich keinerlei Bedürfnis Dr. Watsons Anliegen ernsthaft zu verfolgen, vertröstet ihn daher erst einmal und schmiedet dafür aber sofort Pläne, was sie in Lady Cecilys Fall unternehmen könnte.


    Ich mochte Enola ja schon im ersten Band sehr und das Gefühl hat sich auch im zweiten Teil sofort wieder eingestellt. Sie ist intelligent, selbstständig und gewieft und doch scheint auch immer wieder durch, dass sie eben erst vierzehn Jahre alt ist und sich trotz ihrer nach Außen hin abgehärteten Art, doch sehr verletzt - immerhin hat ihre Mutter und gleichzeitig wichtigste Bezugsperson sie ganz plötzlich und ohne Erklärung zurückgelassen - und allein fühlt.
    Das hat sich sehr authentisch und nachvollziehbar angefühlt und hat sie mir sofort deutlich sympathischer gemacht, als einige andere junge Held:innen, die scheinbar immer mit allen (emotionalen) Situationen bestens klar kommen.

    Den Fall an sich fand ich zwar interessant, er kam mir aber auch ein wenig überhastet vor und auch die Auflösung war nicht vollkommen nach meinem Geschmack. Allerdings lag auch einfach das Hauptaugenmerk des Buches auf Enolas neuem Leben in London, ihren neuen Tarnungen, ihren Problemen und wie sie alleine mit allem zurecht kommt.
    Ganz besonders das Katz- und Mausspiel zwischen Enola und Sherlock hat richtig viel Spaß gemacht zu verfolgen. Ich liebe es, wie Sherlock langsam seine - auch von Mycroft bekräftigte - Vorurteile gegenüber Mädchen/Frauen überwindet, um sich einzugestehen, dass seine kleine Schwester wohl wirklich einfach verdammt schlau ist und so einige Tricks auf Lager hat, die er ihr niemals zugetraut hätte. Immerhin hat sie selbst ihn, den großen Detektiv, jetzt mehrfach überlistet.
    Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich die Situation zwischen den beiden Geschwistern weiter entwickelt!


    Fazit: Auch im zweiten Band konnte mich Enola voll und ganz überzeugen. Der eigentliche Fall hat zwar seine Schwächen, allerdings bietet dafür das Katz- und Mausspiel zwischen Enola und ihrem großen Bruder Sherlock umso mehr Unterhaltung, weshalb ich meine 4,5 Sterne gerne aufrunde. Die Reihe werde ich auf jeden Fall noch weiterverfolgen!

  20. Cover des Buches Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Ein Fluch in Rosarot (Fall 2) (ISBN: 9783862315192)
    Viviane Koppelmann

    Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Ein Fluch in Rosarot (Fall 2)

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Irve

    Dieser Fall ist der erste gemeinsame von Sherlock Holmes und seinem Assistenten Dr. John Watson. Und dann noch so ein spannender, kniffeliger! Er hat mir richtig gut gefallen. Ich mag die beiden sehr und fand es interessant zu hören, wie sie als Team zusammengefunden haben und wie sich kennengelernt haben. Aber das ist eher hintergründig, denn nach diesem Einstieg entfaltet sich ein rosaroter Knaller-Fall. Denn woher das „Rosarot“ aus dem Titel kommt, das erfährt man nicht sofort.Ich war überrascht, worauf das alles hinauslief.

    Eigentlich beginnt alles mit ein paar schon geschehenen Selbstmorden, denen die Polizei keine große Bedeutung beigemessen hat, aber sie werden dann doch untersucht, als ein bekannter Rabbi togefunden wird. Vielleicht wäre auch das als Selbstmord abgetan worden, aber vor seinem Tod konnte er noch den Hinweis auf „RACHE!“ hinterlassen. Die Polizei kriegt die Aufklärung nicht hin, also muss mal wieder Sherlock aushelfen und das tut er mit Bravour, aber sein neuer Kollege Watson ist auch nicht zu unterschätzen. Mir hat es gut gefallen, wie die beiden wieder ihre Kombinationsgabe unter Beweis gestellt haben, ihr unterschwelliger Humor und manche Wortgeplänkel brachten mich auch immer vor mich hin grinsen.

    Das I-Tüpfelchen ist wieder Watsons Blog, vor allem die Reaktionen der Follower, meist Wiederholungstäter. :-) Und die musikalische Untermalung sorgt für eine dramatische Untermalung in manchen Szenen. Das Hörspiel ist kurzweilig und spannend und hat mit rund eineinhalb Stunden Laufzeit die richtige Länge für die kleine Pause zwischendurch.

  21. Cover des Buches Emmi und Einschwein 5 (ISBN: 9783789114724)
    Anna Böhm

    Emmi und Einschwein 5

    (35)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Von Emmi und EInschwein kenne ich nur einen anderen Band, aber da ich die Reihe süß finde und ich diesen Band gerade ausleihen konnte, habe ich ihn mir geschnappt und gelesen. 

    Papas Drache ist ein vorsichtiger und vorausschauender Flieger. Doch dann sind eines Tages die Lichter weg in Wichtelstadt und es passieren immer mehr Unfälle. Mama Brix soll den Dieb schnappen, schließlich machen das Polizistinen so. Doch der neue Kollege ist nicht immer eine Hilfe und so machen sie Emmi und EInschwein selbst auf Tätersuche.

    Wer eine amüsante Geschichte sucht mit liebenswerten Charakteren und besonderen Wesen wird hier definitiv fündig. Egal, ob zum Vorlesen, für Kinder zum Selberlesen oder auch für Erwachsene als lockere Lektüre zwischendurch. Spaß wird sie allen machen. Natürlich kann man nicht den großen Detektivfall erwarten mit zig Überraschungen, für mich war der Täter ab einem bestimmten Punkt vorhersehbar. Und doch war es spannend mit anzusehen, was Emmi und Einschwein alles unternehmen, um Wichtelstadt wieder sicher zu machen. Natürlich gibt es auch wieder jede Menge Zeichnungen von Einschwein und Co., die das Ganze noch anschaulicher machen und vor allem lebendiger. Man konnte sich richtig gut vorstellen, wie das mit der Torte war und noch weitere Szenen. Dabei ist gerade Einschwein ein lustiges Kerlchen, das mit seinen Wortneufindungen viele Lacher erzeugt. Und auch die neuen Fabelwesen gefallen mir immer wieder sehr. Super ist auch die Reihe für Erstleser:innen, so kann man direkt in diese tolle Welt einsteigen und sich später an die längeren Bände wagen. 

    Ich werde nach und nach die weiteren Bände lesen und hoffe, dass auch mein Sohn die Reihe für sich entdeckt. Lustig, tolle Figuren und eine spannende Story, perfekt um Leselust zu schaffen. 

  22. Cover des Buches Sherlock - Hinter den Kulissen der Erfolgsserie (ISBN: 9783868738582)
    Steve Tribe

    Sherlock - Hinter den Kulissen der Erfolgsserie

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Alice9

    Klappentext

    Dieses Buch zeigt die ganze Geschichte der BBC-Erfolgsserie Sherlock mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman! In über 400 exklusiven Bildern und Dokumenten, informativen Texten und zahlreichen neuen Interviews mit Darstellern und Filmcrew dokumentiert die Chronik die Entwicklung der Story und die Entstehung des Drehbuchs, das Casting, die Szenengestaltung, Kostüme und Requisiten und vieles mehr. Jede Folge der ersten drei Staffeln wird von den Menschen beleuchtet, die daran beteiligt waren – ein Muss für alle Fans!


    Meine Meinung

    Nachdem ich die Serie gesehen hatte und einfach nur absolut begeistert davon war, wollte ich ein bisschen mehr über die Serie und ihr Entstehen erfahren. Dabei bin ich auf dieses  Buch gestoßen. Und was soll ich sagen? Es gibt einem einzigartige Einblicke hinter die Kulissen.


    Gleich zu Anfang erfährt man, wie es zu der Idee zu der Serie kam, was ich schon sehr spannend fand. Anschließend erfährt man vieles zu den Special Effects, den Kostümen und generell, wie das eine oder andere umgesetzt wurde. Auch Infos zu den Schauspielern wurden mitgeliefert. Das alles erfolgt sehr anschaulich und informativ, sodass man gut folgen konnte und vieles daraus mitnehmen konnte.

    Über Zitate der Schauspieler, abgedruckten Mails oder gelöschten Szenen wird eine tolle Nähe zum Leser und Zuschauer geschaffen, was mir gut gefallen hat.

    Besonders toll waren natürlich auch die zahlreichen Fotos und Abbildungen, die aus der Serie stammen, aber noch viel häufiger auch hinter die Kulissen blicken lassen.

    Das Buch lässt die ganze Serie und auch Erfinder, Autoren und Schauspieler sehr nahbar wirken und baut so eine tolle Verbindung auf.

    Außerdem gibt es viele Insiderinformationen, die ich so nicht erfahren hätte, was natürlich noch das Sahnehäubchen oben drauf war.


    Die Aufmachung des Buches mit den vielen Fotos, gelöschten Szenen, Abgleichen zu den Roman von Doyle und am Ende noch die Liste von Mitwirkenden in den einzelnen Folgen, machen das Buch zu einem tollen Erlebnis als Ergänzung zu der Serie.


    Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, auch wenn mich nicht alle Abschnitt gleich interessiert haben. Letztlich finde ich, dass es für Film- und Serieninteressierte sowie für Fans der Serie empfehlenswert ist.



  23. Cover des Buches Der Fall des geheimnisvollen Fächers (ISBN: 9783957286284)
    Nancy Springer

    Der Fall des geheimnisvollen Fächers

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Bigsale3

    Inhalt:

    Als Enola von Lady Cecily, einer Bekannten, einen geheimnisvollen Fächer untergeschoben bekommt, auf dem eine verzweifelte Botschaft steht, tut sie alles, um ihre Freundin aus den Fängen von zwei bösartigen Schwestern zu retten.
    Dabei kommen ihr ihre Brüder Sherlock und Mycroft mehr in die Quere, als ihr lieb wäre...

    Rezension:
    Das Buch hat mich von Anfang an fasziniert und ich fand es als Mädchen sehr motivierend über eine so starke weibliche Protagonistin zu lesen. Ich habe bis zum Schluss mit Enola mitgefiebert und das Ende kam ziemlich überraschend.
    Die letzten drei Kapitel fand ich besonders stark, das Ende wurde wirklich sehr toll geschrieben und nicht schnell abgeblasen, wie es bei manchen Büchern der Fall ist.
    Ich habe es sehr genossen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen, also empfehle ich es euch wirklich, wenn ihr Krimi-Fans seid. 

  24. Cover des Buches Der Fall der verhängnisvollen Blumen (ISBN: 9783957286277)
    Nancy Springer

    Der Fall der verhängnisvollen Blumen

    (40)
    Aktuelle Rezension von: MichelleStorytelling

    Rezension

    Der dritte Band der ‘Enola Holmes‘-Reihe beginnt damit, dass Enola durch die Zeitung vom Verschwinden des allseits bekannten Dr. Watsons erfährt. Im vorherigen Band ist sie ihm bereits als Miss Meshle gegenübergetreten und Enola hat ihn positiv in Erinnerung – zumal sie auch weiß, dass ihn und ihren Bruder Sherlock eine Freundschaft verbindet. Aus diesen Gründen besucht sie Dr. Watsons Frau – selbstverständlich in einer vollkommen anderen Verkleidung als jemals zuvor. Mrs. Watson hat bereits einige Blumensträuße von verschiedenen Kunden ihres Mannes erhalten, die alle bestürzt darüber sind, was sie in den Zeitungsartikeln erfahren haben. Doch einer dieser Blumensträuße fällt ihr ganz besonders auf… Könnte es sein, dass Enola die Sprache der Blumen nicht nur zur Kommunikation mit ihrer Mutter, sondern auch für die Lösung eines Falles verwenden kann?


    Über diese Figuren möchte ich etwas sagen

    Enola – ich mochte in diesem Band sehr gerne, dass sie über ihren Schatten gesprungen und für die Lösung des Falles – auf die ein oder andere Weise – auch ihre Brüder mit ins Boot geholt hat. Obwohl sie von den beiden noch immer nicht gefunden werden will, riskiert sie jedes Mal aufs Neue, erwischt zu werden. 

    Sherlock und Mycroft – die beiden wollen es mit Sicherheit nicht zugeben, aber so langsam habe ich das Gefühl, dass sie – trotz der vielen Differenzen mit Enola – auch ein bisschen stolz auf ihre kleine Schwester und ihre Cleverness sind. Ich hoffe sehr, dass wir im nächsten Band noch ein paar weitere Interaktionen zwischen den Holmes-Geschwistern erleben dürfen.


    Das ist mein persönliches Lieblingszitat

    „Ich wage zu behaupten, dass ich meinem Bruder Sherlock nicht nur der Nase nach ähnelte. Offenbar brauchte ich, ganz wie er, ab und an einen kleinen dramatischen Auftritt.“ – Enola Holmes (Der Fall der verhängnisvollen Blumen), Seite 147


    Habt ihr Enola Holmes – Der Fall der verhängnisvollen Blumen bereits gelesen?

    Wenn ja, was haltet ihr von dieser Fortsetzung?

    Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?


    Bis bald!

    Michelle :)

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