Bücher mit dem Tag "short stories"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "short stories" gekennzeichnet haben.

493 Bücher

  1. Cover des Buches Selection Storys – Liebe oder Pflicht (ISBN: 9783733500436)
    Kiera Cass

    Selection Storys – Liebe oder Pflicht

     (794)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    Für mich war dieses Buch eine schöne Abrundung der Geschichte um America und Maxon. Der Schreibstil war genauso angenehm zu lesen wie schon in den Bänden davor, sodass ich das Buch in wenigen Tagen verschlungen hatte. Es war sehr spannend, das Casting aus Maxons Sicht zu erleben. Seine Gefühlswelt und Gedanken wurden oft anders beschrieben, als ich erwartet hatte. So war Maxon viel unsicherer und zweifelnder, als er in Band 1-3 rüberkam. Dort strahlte er für mich immer Stärke, Selbstsicherheit und Besonnenheit aus. Dieses Mal konnte man als Leser auch hautnah miterleben, welchen Druck Maxon von seinem Vater bekam, wie tadelnd er mit seinem Sohn umging und dass dieser es ihm eigentlich nie recht machen konnte.

    Auch Aspens Sicht war interessant, wobei ich mir da gewünscht hätte, dass man erfährt, wann und wie er Gefühle für Lucy entwickelte. Ein bisschen konnte man es schon erkennen, das Hauptaugenmerk war aber auf America gerichtet.

  2. Cover des Buches Das Schwert der Vorsehung (ISBN: 9783423262651)
    Andrzej Sapkowski

    Das Schwert der Vorsehung

     (346)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Natürlich musste nach "Der letzte Wunsch" auch der nächste Hexer-Kurzgeschichtenband her. "Das Schwert der Vorsehung" begeisterte mich mit jeder einzelnen Kurzgeschichte und hat deshalb volle 5 Sterne verdient.

    Der Schreibstil Sapkowskis ist dabei unverändert interessant neu für mich, auch wenn hier erneut der schwarze Humor manchmal einfach nicht zünden will. Die Gespräche der Figuren gehören aber zu den interessantesten Dialogen, die ich seit langem gelesen habe.

    In der ersten Kurzgeschichte "Die Grenze des Möglichen" treffen wir mit Geralt erneut auf Yennefer, die beiden haben inzwischen eine Art On-Off-Beziehung am Laufen. Geralt schließt sich einer Drachenjagd an, obwohl er diese Wesen nicht töten möchte. Die Geschichte spielt mit dem, was man für Geld, Ruhm und Liebe alles macht. Außerdem hat sie einen tollen Twist.

    "Ein Eissplitter" ist etwas melancholischer. Geralt und Yennefer sind zusammen und wohnen aktuell in einer Stadt - etwas, das Geralt gar nicht gefällt. Vor allem, weil hier einer von Yennefers Liebhabern wohnt. Eine sehr schöne und gleichzeitig traurige Geschichte.

    "Das Ewige Feuer" sagt mir vermutlich aus diesem Buch am wenigsten zu, trotzdem ist sie nicht schlecht. Geralt und Rittersporn treffen auf einen Doppler, der einen Freund der beiden imitiert. Die Idee hinter dem Gestaltwandler fand ich sehr cool, den Teil um die Bankengeschäfte fand ich eher verwirrend und ermüdend. Aber auch in ideser Geschichte gibt es noch einen kleinen Twist.

    In "Ein kleines Opfer" wird es erneut romantisch. Einerseits muss Geralt einen Fürsten mit einer Sirene verkuppeln und andererseits hat sich eine schöne Kollegin Rittersporns in den Hexer verguckt. Auch diese Geschichte wird in Teilen sehr traurig und tragisch. Geralts Fixierung auf Yennefer wird hier so deutlich wie nie, gleichzeitig wird er aber auch als der Aufreißer gezeigt, der er eben manchmal ist.

    In "Das Schwert der Vorsehung" trifft Geralt endlich auf Ciri, die Tochter Pavettas, der er ja bereits im letzten Band auf einer Feier in Cintra begegnet ist. Es zeigt sich, wie sehr Ciri und Geralt vom Schicksal miteinander verbunden wurden. Eine fantastsiche Kurzgeschichte, in der wieder einmal am Rande ein Märchen auf neue Art interpretiert wird.

    Lediglich "Etwas mehr" ist da nochmal besser. Geralt wurde verwundet und in mehreren wirren Erinnerungen denkt er an Yennefer, Ciri und trifft ganz nebenbei auch seine Mutter (oder auch nicht?). Diese Geschichte hat es mit seinem Aufbau und schließlich dem Ende geschafft, mir eine Gänsehaut zu bescheren.

    Der zweite Kurzgeschichtenband gehört wirklich zu dem besten, was der Hexer zu bieten hat. Absolute Empfehlung von mir.

  3. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499249266)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

     (615)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Neun Geschichten von ganz unterschiedlichen Personen und Handlungen, vom verwirrten Internetblogger, über einen Angestellten mit Doppelleben, einen Schauspieler, der lieber unbekannt wäre und eine Dame auf der Reise in den Suizid etc.

    Zunächst scheinen die Geschichten abgeschlossen und für sich stehend. Mit jeder weiteren der Geschichten wird aber klar, das alle zusammenhängen und ein Geflecht aus Wirklichkeit und Schein entsteht.

    Kehlmann gelingt mit einer tollen Erzähltechnik ein zusammenhängendes Buch aus einer Geschichte in neun Episoden. Sprachlich und stilistisch sehr gut kommen Humor und Witz nicht zu kurz und jede Hauptfigur ist tiefgründig und elegant ausgearbeitet. Ein sehr gutes und unterhaltsames Buch.

  4. Cover des Buches Kleine Fluchten (ISBN: 9783805200172)
    Jojo Moyes

    Kleine Fluchten

     (96)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa
    Ich war anfnags etwas spektisch als ich mit dem Buch angefangen habe. ABer es hat mich überzeugt. Hier erzählt JojoMoyes in neun Kurzengeschichten von den Pannen, Pech und Pleiten des Alltages  
  5. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (500)
    Aktuelle Rezension von: Speckelfe

    Nach den beiden anderen Büchern dieser Art von  Ferdinand von Schirach, habe ich gleich im Anschluss auch diesen Band gelesen und war wie erwartet auch hiervon begeistert. 

    Liest sich sehr angenehm, spannend, fesselnd, nachdenklich machend.

  6. Cover des Buches Böser kleiner Junge (ISBN: 9783641141769)
    Stephen King

    Böser kleiner Junge

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Wie diese Geschichte endet, ist dem Leser vom ersten Kapitel dieser Kurzgeschichte klar. Das Hauptaugenmerk liegt demnach im “Warum”. Was hat es mit dem kleinen bösen Jungen auf sich und warum in aller Welt hat George Hallas ihn erschossen?

    Der Leser ist zugegen als er seinem Pflichtverteidiger seine Geschichte erzählt, kurz bevor er hingerichtet werden soll. Erzählt wird die Geschichte “king-typisch” in einem Mix aus verschiedenen Erzählstilen. Vor allem in seinen Kurzgeschichten holt King nicht ausufernd aus und kommt relativ schnell auf den Punkt.

    Überraschungen und Wendungen innerhalb der Geschichte gibt es nicht. Ebenso wenig kommt das Ende überraschend. Und so ist es die Erzählung als solche, die diese Kurzgeschichte empfehlenswert macht.


  7. Cover des Buches Zwischen Nacht und Dunkel (ISBN: 9783453436343)
    Stephen King

    Zwischen Nacht und Dunkel

     (239)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    In diesem Werk vereint Stephen King vier Kurzromane, die sich allesamt mit einem Thema beschäftigen: Rache.

    Unter dem Titel "Zwischen Nacht und Dunkel" sind die Novellen "1922", "Big Driver", "Faire Verlängerung" und "Eine gute Ehe" zusammengefasst.

    Ich finde es schwierig, zu einem Sammelband eine Rezension zu schreiben. Gerne möchte ich jeder Geschichte gerecht werden, ohne mich in zu viele Details zu verlieren. Die wichtigste Gemeinsamkeit neben dem übergreifenden Thema der Vergeltung ist, dass alle vier Romane absolut meisterhaft sind!

    In "1922" nimmt Stephen King den Leser an die Hand und geht mit ihm in eben dieses Jahr zurück. Gleich zu Beginn lernt man Protagonist Wilfred kennen, der im Juni 1922 seine Frau getötet hat. Die Geschichte wird aus seiner Perspektive erzählt, indem er 1930 an seinem Geständnis schreibt. Dabei erzählt Wilfred, wie er diesen Entschluss gefasst hat, wie es kam, dass sein Sohn mit von der Partie war, und warum daraufhin ihrer beider Leben vollkommen entgleist. Als Leser hält man den Atem an, während man das boshafte Schicksal mit einem frohlockenden Grinsen darin erkennt.

    In "Big Driver" hat mich King an meine Grenzen gebracht. Es ist eine extrem brutale Geschichte, von einer Schriftstellerin, die in eine Falle tappt. Allerdings hat der Fallensteller die Rechnung ohne ihre Rache gemacht. Diese Novelle ist packend und authentisch erzählt. Hier musste ich sogar pausieren, weil mich Tess' Schicksal derart verängstigt hat. Gleichzeitig habe ich mich gewundert, wie ein Mann zu einer solch realistischen Einsicht in das weibliche Empfinden fähig ist. Verstörend, genial und brutal!

    Weiter geht es mit "Faire Verlängerung", wo der Titel hält, was er verspricht. Streeter hat Krebs. Er hält sich tapfer, obwohl er mit seinem Leben längst noch nicht abgeschlossen hat. Da wird ihm eine Verlängerung angeboten, deren Preis jemand anders bezahlen muss. Bei dieser Geschichte kommt Kings mysteriös-fantastischer Flair hervor. Es ist ein typischer Roman, mit gewohnter Boshaftigkeit und keinem Pardon oder Gerechtigkeit. Schön geschrieben, geheimnisvoll umgesetzt und dementsprechend packend erzählt.

    "Eine gute Ehe" zeigt, dass man meist nicht alles vom Ehepartner weiß. Und manchmal genau dieser Umstand der Schlüssel zu einer glücklichen Beziehung ist. Darcy kommt einem Geheimnis ihres Mannes auf die Spur. Sie weiß noch nicht so recht, was sie mit dieser Information machen wird. Trotzdem ist ihr klar, dass es bestimmt nicht so weitergehen kann. Auch mit dieser Geschichte traf mich der Meister mitten ins Herz und hat mir Gänsehaut über die Arme gelegt. Er hat ungeheuerliche Ideen, die beeindruckend umgesetzt sind.

    An dieser Stelle küre ich gern meine Lieblingsgeschichte. Diesmal ist es unmöglich, weil alle Novellen gleichermaßen fesselnd, faszinierend und unterhaltsam - und ja, brutal - zu lesen sind.

    Diese Sammlung kann ich nicht nur jedem begeisterten King-Leser empfehlen, sondern sie auch Einsteigern nahe legen, weil sie das Beste vom Meister vereint: Lebendige Figuren, grauenhafte Schicksale und brutale Szenen mit einem Hauch Mystery in einnehmend meisterhaftem Stil erzählt.
  8. Cover des Buches Das Gegenteil von Einsamkeit (ISBN: 9783596521692)
    Marina Keegan

    Das Gegenteil von Einsamkeit

     (168)
    Aktuelle Rezension von: dean_winchester
    Das Buch war insgesamt sehr schön geschrieben. Der Grund der Veröffentlichung aller Essays von Marina Keegan hat mich sehr berührt. Nicht alle Geschichten waren mein Fall, aber der Großteil war überragend und packend geschrieben und hat mich sehr fasziniert! Es ist unfassbar schade, das so ein Talent nicht mehr unter uns weilt, dennoch ist Ihr Buch eine schöne Erinnerung an Sie und auf jeden Fall lesenswert!
  9. Cover des Buches Colorado Kid (ISBN: 9783453433960)
    Stephen King

    Colorado Kid

     (171)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    Eine Leiche an der Küste von Maine wird zum Mysterium. Weder die Identität noch Herkunft des Toten kann zweifelsfrei festgestellt werden. Zwei Journalisten lässt dieser Umstand nicht los und sie gehen dieses Rätsel an.

    "Colorado Kid" ist ein Kurzroman von Stephen King, der selbst mehrmals während der Geschichte feststellt, dass es keine Geschichte ist.

    Es beginnt gar nicht bei der Leiche am Strand sondern mit zwei Journalisten, die in dem kleinen Küstenstädtchen die hiesige Zeitung 'Weekly Islander' herausgeben. Stephanie absolviert bei diesen betagten Herren ein Praktikum als sie ihr eines Tages vom größten Mysterium ihrer Karriere erzählen.

    Colorado Kid - so wird die Leiche genannt, die einst an der Küste gefunden wurde. Erst Jahre nach dem Auffinden steht fest, dass der tote Mann aus Colorado stammt. Und nur dank der Hartnäckigkeit von Vince und Dave - den beiden Journalisten vom Weekly Islander - identifiziert werden kann.

    Genau wie Stephanie wird man als Leser von der Idylle des Küstenstädtchens gepackt und lauscht den beiden Männern, wie sie von diesem Rätsel erzählen.

    Stephen King hat die Geschichte um Colorado Kid höchst interessant und spannend eingefädelt, obwohl sie dem grundsätzlichen Rahmen jeder Handlung widerspricht. Bereits zu Beginn wird man von Vince und Dave vorgewarnt, dass es am Ende keine Erlösung gibt. Die Story von Colorado Kid gibt keinen zufrieden stellenden Abschluss her, und genau wie Stephanie überlegt man, wie es sich abgespielt haben könnte.

    Damit präsentiert sich King erneut von einer Seite, die man aus seinen anderen Romanen nicht kennt. Diesmal spielt er mit dem Fall um Colorado Kid, zeigt ein Indiz nach dem anderen, während eine Erkenntnis der nächsten logischen Schlussfolgerung widerspricht.

    Ich habe es geliebt, den beiden betagten Männern zu lauschen und Stephanie zu beobachten, wie sie an ihren Lippen hängt. Die Spannung steigt, die Unruhe wächst, nur um zu erfahren, dass es eine Story ohne Ausgang ist.

    Während die Rahmenhandlung in gemütlichen Plauderton verfällt, sind es die Erinnerungen von Vince und Dave, die Colorado Kid Leben verleihen. Was hat der Mann an ihrer Küste getan? Warum hat er sich an den Strand gesetzt? Und weshalb hatte er Zigaretten dabei, obwohl er gar kein Raucher war? Fragen über Fragen, während King in beispiellos lebendiger Manier erzählt.

    Obwohl "Colorado Kid" keine Geschichte ist und als Kurzroman - allein schon von der Handlung her - eher als merkwürdig betrachtet werden kann, habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen, weil es vom Ablauf ganz was anderes ist.

    „Es ist, als würde man mit dem Fahrrad auf einem Drahtseil fahren wollen, das gar nicht existiert.“ (S. 119)

    Wer sich das Rätsel von Colorado Kid in den Kopf setzen lassen will, sollte zu diesem Buch greifen, weil man damit eine unknackbare Nuss in den Händen hält. 
  10. Cover des Buches Ein Gesicht in der Menge (ISBN: 9783499227943)
    Stephen King

    Ein Gesicht in der Menge

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Wayland

    Nach dem Tod seiner Frau ist Dean Evers nach Florida gezogen und genehmigt sich den ein oder anderen Drink, um seiner Einsamkeit zu entfliehen. Dabei sieht er gerne Baseball.

    Da die Geschichte auf nur 58 Seiten erzählt wird, ist es schwer eine Bindung zu Dean aufzubauen. Dennoch kommt die düstere Stimmung und die Melancholie sehr gut durch. Man wird selbst fast trübsinnig und still beim Lesen. 

    Mit dem Sport Baseball kann ich leider nicht so viel anfangen, weshalb mir auch diese Erzählungen nicht wirklich viel geben konnten.

    Ein klarer Pluspunkt für die Geschichte ist der mystische Aspekt, der mir durchaus Gänsehaut verursacht hat. Dean fängt an in den Zuschauermengen verstorbene Menschen zu sehen und eines Tages sieht er auch seine verstorbene Frau. 

    Es ist schon sehr unheimlich beschrieben und es macht Spaß zu lesen, da es auch spannend ist. Man darf aber einfach nicht zu viel erwarten und muss sich vor dem Lesen vor Augen halten, dass es ein kleiner Snack ist - und nicht mehr. 

  11. Cover des Buches Sunset (ISBN: 9783453434677)
    Stephen King

    Sunset

     (174)
    Aktuelle Rezension von: BlueSiren
    Stephen King ist bekannt für dicke Horror-Schinken. Dass er auch mit weniger Worten bewegende, gruselige und nachdenkliche Geschichten schreiben kann, beweist er hier.  Kurzrezension auf meinem Blog.
  12. Cover des Buches Himmel und Hölle (ISBN: 9783596510252)
    Alice Munro

    Himmel und Hölle

     (97)
    Aktuelle Rezension von: rumble-bee
    Ich habe schon viel von Alice Munro gelesen. Immer - oder zumindest oft - geht es um ungewöhnliche Frauen und ihre Schicksale, um die Bedeutung von lebensverändernden Ereignissen, um die Verstrickungen innerhalb von Familie und Freundeskreis. Dieses Buch habe ich jedoch, aus welchem Grund auch immer, als "besonders" empfunden. Besonders düster in den Untertönen, besonders weitreichend in den Konsequenzen, die man gedanklich ziehen kann.

    Ungewöhnlich oft geht es in diesen neun Geschichten zum Beispiel um den Tod und das Lebensende. In "Trost" sucht zum Beispiel eine Frau nach dem Tod ihres schwer kranken Mannes verzweifelt nach einem Abschiedsbrief - und entdeckt dabei Unglaubliches. Vielleicht hat sie ihren eigenen Mann kaum wirklich gekannt...? In "Was in Erinnerung bleibt" begegnen sich ein Mann und eine Frau auf einer Beerdigung. Was nicht ohne Folgen bleibt.  In "Eine schwimmende Brücke" macht eine schwer krebskranke Frau eine charmante Spritztour mit einem jungen Mann. Und in "Der Bär klettert über den Berg" schließlich sieht sich ein alternder Universitätsdozent mit der schwierigen Situation konfrontiert, seine an Alzheimer erkrankte Frau in ein Heim geben zu müssen.

    Gerade letztere Geschichte hatte mich dazu bewogen, dieses Buch zu lesen. Denn sie ist vor einigen Jahren grandios verfilmt worden, mit Julie Christie in der Rolle der an Alzheimer erkrankten Frau. "An ihrer Seite" heißt der Film, soweit ich mich erinnere. Mich hat beeindruckt zu sehen, dass die Kurzgeschichte eigentlich mit einem Minimum an Worten und Szenen mindestens ebenso viel ausgedrückt hat wie der ganze Film! Das kann eine Alice Munro! Sie zieht einige Pinselstriche, porträtiert ihre Figuren gekonnt, und schon entstehen ganze Landschaften und Schicksale vor dem inneren Auge des Lesers. Auch die moralische Problematik fand ich hervorragend getroffen. Ist ein Mensch, der sich nicht mehr an mich erinnert, für mich überhaupt noch derselbe...? Ich hatte einen dicken Kloß im Hals.

    Ja, ich fand es diesmal nicht ganz leicht zu lesen, dieses Buch. Man musste schon nach jeder Geschichte pausieren. Manchmal auch mittendrin. Aber der Titel der Sammlung - zumindest der deutschen Fassung - ist ausgesprochen gelungen. (Das englische Buch wurde hingegen einfach nach der ersten Geschichte benannt. Nicht immer sind veränderte deutsche Buchtitel ein Fehler!) Denn wer definiert schon Himmel und Hölle? Immer ist auch ein Körnchen des einen im anderen enthalten. Das verdeutlicht diese Sammlung auf zutiefst berührende Weise.
  13. Cover des Buches Katz und Maus (ISBN: 9783499290718)
    Simon Beckett

    Katz und Maus

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Willi

    Intressante Kurzgeschichte und der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme. 

  14. Cover des Buches Schneefall & Ein ganz normaler Tag (ISBN: 9783499290725)
    Simon Beckett

    Schneefall & Ein ganz normaler Tag

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Zugegeben, hier handelt es sich um zwei sehr, sehr kurze Geschichten. Und so richtig wird die Faszination von David Hunter auch nicht deutlich. Aber deutlich wird: sein Job sorgt dafür, dass der/die wahre Täter/in entlarvt werden kann. Kleinste Spuren im Knochen, wie Abschürfungen, Löcher etc. können dem Forensiker Aufschluss über die Art der Gewalteinwirkung geben. Maden und Larven geben zusätzlich Auskunft. Immerhin war es eingebettet in weihnachtliche Geschichten und hat so ein wenig auf die Zeit eingestimmt. Die Romane sind natürlich sehr viel besser, spannender und ausgefeilter.

  15. Cover des Buches Im Kabinett des Todes (ISBN: 9783453437340)
    Stephen King

    Im Kabinett des Todes

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Booksavior

    Hierbei handelt es sich um ein Sammelband von unterschiedlich langen Kurzgeschichten. 

    Jede Geschichte ist individuell und einzigartig unheimlich. 

    Ich liebe es, das King hier bei jeder Geschichte ein Vorwort verfasst hat. In diesem erläutert er die Beweggründe seiner Geschichte und woher er die Idee hat. Ich hatte durch das ganze Buch das Gefühl,  dass King uns hier in seinen persönlichen Schreibprozess und seine Gedanken Einblick gewährt. 

  16. Cover des Buches Basar der bösen Träume (ISBN: 9783453438927)
    Stephen King

    Basar der bösen Träume

     (177)
    Aktuelle Rezension von: BeatesLovelyBooks

    "Basar der bösen Träume" ist eine Sammlung aus 20 Kurzgeschichten. Es ging um das Leben nach Tod oder über einen Jungen der Unheil bringt. Jede dieser Geschichte bietet einen vielfältigen Lesegenuss. Horrorgeschichten sind es zwar nicht, aber trotzdem sind sie wahnsinnig spannend. 

    Was mich wirklich begeistert hat, war, was Stephen King vor seine Stories geschrieben hat. Er erzählt was ihn bewogen hat, diese zu schreiben, über seine Inspirationen und wie lange er dafür benötigt hat. 

    Richtig bemerkenswert waren die Gedichte des Autors. Auch wenn mir nicht jede Geschichte dieser Sammlung gefallen hat, waren die anderen wieder mega und King hat mich immer wieder mit seinen erschütterten Enden abgeholt. 

    Er hat psychologische Blickpunkte der Charaktere meisterlich aufgezeigt. Natürlich lies er mich auch wieder erschauern. 



    Mein Fazit

    Basar der bösen Träume ist ein Buch das ich absolut empfehlen kann. Der Meister des Horrors hat mir wieder Gänsehaut beschert. Sein brillanter Schreibstil hat mir wieder gezeigt, was für ein herausragender Autor er ist und mit welcher Hingabe er dieses Buch geschrieben hat. 


  17. Cover des Buches Schnee auf dem Kilimandscharo (ISBN: 9783499272868)
    Ernest Hemingway

    Schnee auf dem Kilimandscharo

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: In Blautönen gehalten, sieht nett aus. Aber wenn ich nicht auf der Suche nach diesem Buch gewesen wäre, wäre es mir wohl kaum aufgefallen.


    Klappentext: Ein alter Mann flüchtet vor der Einsamkeit in ein Café. In einem Kinderzimmer wartet ein kleiner Junge einen ganzen Tag lang auf den Tod. In einem Krankenhaus wird ein Radio zum Tor der Welt, und in der afrikanischen Steppe kämpft ein Mann gegen die Angst vor dem Löwen - und um seine Ehre.


    Meinung: Sehr gespannt begann ich, Hemingways Kurzgeschichten zu lesen. Die ersten waren ja noch ganz okay, wobei sie mich auch nicht vom Hocker gerissen hatten. "Väter und Söhne" hat mir am besten gefallen, diese Geschichte fand ich tatsächlich unterhaltsam. In den darauffolgenden tat ich mir schwer, mich auf die Erzählungen einzulassen, weil sie mir vom Thema und von der Schreibweise überhaupt nicht zusagten. Entweder ging es um den Krieg, ums Kämpfen oder Jagen. Stets waren körperlich starke, jedoch emotional schwache und überaus unsympathische Protagonisten im Vordergrund, die mit ihren (für meinen Geschmack) seltsamen Dialogen die Geschichte auch nicht gerade besser machten.

    Was mich noch sehr gestört hat, waren die wechselnden Zeitformen in "Fünfzigtausend". Der Autor sprang ständig vom Präsens ins Präteritum und umgekehrt. Auch das gehäufte Vorkommen des Wortes "sagt" war sehr auffällig. Wahrscheinlich beabsichtigt, aber nicht mein Fall. Hier ein Beispiel:

    "Jetzt wirst du schlafen, Jack", sagte ich.

    "Klar", sagt Jack. "Jetzt schlaf ich."

    "Gute Nacht, Jack", sagte ich.

    "Gute Nacht, Jerry", sagt Jack. "Du bist mein einziger Freund."

    "Oh, Mist", sagte ich.

    "Du bist mein einziger Freund", sagt Jack. "mein einziger Freund."

    "Schlaf jetzt", sagte ich.

    "Mach ich", sagt Jack.


    Spätestens nach dieser Geschichte wurde mir klar, dass dieses Buch mein letztes von Hemingway war. Es traf leider überhaupt nicht meinen Geschmack. Da ich aber eine Erzählung ganz gut fand, vergebe ich 2 von 5 Sternen.

  18. Cover des Buches Good Home (ISBN: 9783446258082)
    T. C. Boyle

    Good Home

     (15)
    Aktuelle Rezension von: GAIA
    Gleich vorweg: die Covergestaltung finde ich sehr gut. Das Buch hat mich gleich angesprochen und es war passend zum Umschlag eine hochwertige Kurzgeschichtensammlung zu erwarten. So stark beginnt auch der Band. Die eindrucksvollsten Geschichten sind zu Beginn angeordnet. Wir werden als Leser in obskure aber immer spannende Geschichten geworfen. Eine Identifikation mit den jeweiligen Hauptprotagonisten fällt dabei selten schwer. Ab der Hälfte des Buches musste ich dann jedoch etwas tun, was ich selten bei Kurzgeschichtensammlungen bisher getan habe: das Buch weglegen und etwas gänzlich anderes zwischendruch lesen. Es lag meines Erachtens daran, dass die Sprünge zwischen den kuriosen Geschichten sehr anstrengend und somit ermüdend sind. Der Stil von Boyle geht irgendwann regelrecht auf die Nerven. Insgesamt wird die Sammlung dadurch unterm Strich zu einem eher mittelmäßigen Leseerlebnis. Schade, denn es gibt ganz großartige Erzählungen in diesem Band. Etwas Reduktion hätte dem Buch gut getan.
  19. Cover des Buches Blut - Skeleton Crew (ISBN: 9783453437319)
    Stephen King

    Blut - Skeleton Crew

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Minerva
    Meinung:
    Mit Skeleton Crew vereint Stephen King viele seiner schon bekannten spannenden Kurzgeschichten zu einer tollen Ausgabe.
    Ich, als totaler Kingfan, kannte leider schon alle bis auf drei Storys die aber dennoch überzeugen konnten.
    Von phantastisch über spannend und denkwürdig ist in diesem Werk für jeden Leser etwas dabei.
  20. Cover des Buches Achterbahn - Riding the Bullet (ISBN: 9783548251219)
    Stephen King

    Achterbahn - Riding the Bullet

     (215)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-
    Es ist eine kurze aber spannende Geschichte die mich sehr gut unterhalten hat.
  21. Cover des Buches Four: A Divergent Collection (ISBN: 9780007582891)
    Veronica Roth

    Four: A Divergent Collection

     (31)
    Aktuelle Rezension von: LaLecture
    Warnung!
    Dieses Buch und meine Rezension verraten etwas über den Ausgang des ersten Teils der Reihe "Divergent"/"Die Bestimmung" und auch eine Kleinigkeit über den zweiten Band. Daher solltet ihr sie am besten ersten lesen, wenn ihr die beiden Bücher schon kennt.


    Inhalt

    Diese Sammlung enthält vier Kurzgeschichten über Four, wobei drei davon zu der Zeit spielen, in der er von Abnegation zu Dauntless wechselt, und eine etwa in der Mitte von "Divergent". Sie handeln von seiner Kindheit bei den Eatons, seinen Gründen für die Entscheidung, zu den Dauntless zu wechseln, seinen ersten Wochen in seiner neuen Fraktion, in denen er sich (vor allem gegen Eric) behaupten muss, seinen Gefühlen für Tris und seiner Vorahnung, dass die Dauntless und die Erudite etwas planen.
    Zudem enthält das Buch drei Szenen, die man bereits aus "Divergent" kennt, erzählt aus Fours Sicht.



    Meinung

    Normalerweise bin ich kein Fan davon, wenn Autoren ihre Reihe, nachdem sie beendet ist, noch durch verschiedene Kurzgeschichten aus der Sicht diverser Figuren ausschlachten, doch Four war zusammen mit Uriah immer mein Liebling aus der "Divergent"-Reihe und so war für mich klar, dass ich dieses Buch auf jeden Fall lesen muss. Diese Entscheidung bereue ich keinesfalls und kann das Buch nur jedem ans Herz legen, den Four als Figur und seine Beziehung zu Tris interessiert haben oder der auch einfach nur etwas mehr über das Leben in Dauntless und die Veränderungen in den zwei Jahren vor Tris' Initiation erfahren will.

    Über Fours Persönlichkeit, seine Vergangenheit und seine Gefühle erfährt man in der Reihe ja bereits einiges, zum Teil, weil er es Tris erzählt, zum Teil, weil sie es selbst mit erlebt und zum Teil, weil er in "Allegiant" selbst zu Wort kommt.
    Trotzdem war es etwas besonderes, ein ganzes Buch zu lesen, das nur ihm gewidmet war, ihm und viel auch seinem Leben vor Tris. Man bekommt seinen inneren Konflikt und das grausame Verhalten seines Vaters mit, die ihn aus dem Haus seines Vaters in eine ihm völlig fremde Fraktion getrieben haben; man lernt, was ihm dabei geholfen hat, sich während der Initiation zu behaupten und sich seinen Ruf und vor allem seinen prägnanten Spitznamen zu erarbeiten, trotzdem aber auch Freunde zu finden; man erfährt, ob und wie er sich bei den Dauntless tatsächlich eingelebt hat, welchen Konflikten er stets ausgesetzt war und wie Tris auf ihn gewirkt und was sie in ihm berührt hat. Ich fand Four schon immer interessant und diese Lektüre hat meine Neugier über ihn und sein Leben befriedigt und dafür gesorgt, dass ich ihn umso mehr mag.

    If choosing Abnegation won't lead me to a life of ecstatic happiness, at least it will lead me to a comfortable place.
    (...) No it won't, I think, and then I swallow the thought down because I know where it comes from: the childish part of me that is afraid of the man holding court in the living room. The man whose knuckles I know better than his embrace.

    - p. 17

    Besonders zwei Aspekte aus der Reihe werden einem durch dieses Buch klarer:
    Zum einen die Veränderungen, die Dauntless in den nur zwei Jahren zwischen Fours und Tris' Initiation durchgemacht hat, und die Tatsache, dass die Angriffe auf Abnegation Ende des ersten Bandes tatsächlich von sehr langer Hand geplant und hauptsächlich durch Jeanine initiiert wurden.

    Und zum anderen die Beziehung zwischen Four und Tris. Schon in den ersten beiden Bänden, als ich nur Tris' Perspektive kannte, waren die beiden für mich eines der interessantesten Paare der Jugendliteratur überhaupt, da man einerseits von Anfang an eine gewisse Anziehung und Faszination zwischen ihnen gespürt hat und sie einander gebraucht haben, sie andererseits aber auch nie ein perfektes Bilderbuchpaar waren und häufig sich selbst und ihrer Beziehung im Weg standen.
    Four und Tris, beide aus einer der friedlichsten Fraktionen, beide die besten ihrer initiation class und somit kleine Wunderkinder - Bekäme man nur die Perspektive von einem der beiden mit, könnte man den anderen glatt für einen Superhelden halten, doch wenn man nun zusätzlich zu Tris' Geschichte auch Fours liest, fällt einen auf, dass beide im Grunde sehr verletzliche Charaktere sind und waren, denen Mut und Tapferkeit im Blut liegen, die aber eher aus Notwendigkeit zu den zähen, scheinbar unverwundbaren Kämpfern wurden, als die man sie erlebt. Und obwohl sie sich beide außergewöhnlich gut schlagen, sind sie doch keineswegs perfekt. Four mag mit nur vier Ängsten zwar den Rekord halten, hat jedoch auch sehr greifbare Ängste, die ihn in bestimmten Situationen im Alltag oft blockieren, und hat Schwierigkeiten sich ihnen zu stellen. Tris gelingt es wesentlich schneller als ihm, sich durch die Simulationen ihrer Ängste zu kämpfen.
    Durch seine Augen erlebt man noch einmal die ersten Begegnungen, die ersten Gespräche, den ersten Kuss und die Magie zwischen den beiden ist förmlich greifbar. Man spürt, dass diese Beziehung nicht nur auf Sympathie beruht, sondern auf Faszination, Bewunderung, den Ähnlichkeiten ihrer beiden Charaktere, vor allem aber dem tief verwurzelten Wunsch danach, jemandem zu vertrauen.
    Was soll ich groß sagen, die beiden bleiben auch nach der Lektüre dieses Buches eines meiner liebsten literarischen Paare.

    She smiles. And I wonder, for the first time, if she likes me. (...)
    One thing I know: For helping me forget how awful the world is, I prefer her to alcohol.

    - 285

    Abgesehen von Four und Tris lernt man auch einige Nebenfiguren, die Four besser kennt als Tris es tut, noch besser kennen, beispielsweise Eric, aber auch Zeke und Shauna, mit denen Four sich in seiner Anfangszeit bei den Dauntless anfreundet oder Amar, Fours Anleiter während der Initiation, was ebenfalls sehr interessant ist.

    Allgemein muss man sich bei diesem Büchlein darauf einlassen, dass es keinen durchgehenden Spannungsbogen gibt (den man ja dafür in der Trilogie hat), sondern den Leser eher mit vielen Zusatzinformationen füttert und die Anfänge des Konfliktes zeigt, der in der Reihe eine zentrale Rolle spielt.
    Mir persönlich hat die Lektüre Lust darauf gemacht, die ganze Reihe noch einmal zu lesen.

    Zu erwähnen bleibt noch Veronica Roths wunderbarer Schreibstil, durch den man sich nicht nur Orte wie das Hauptquartier der Dauntless sondern vor allem auch Fours Gefühle so gut vorstellen kann, dass man seinen Schmerz, seine Unsicherheit, seine Faszination beinahe spüren kann. Des Öfteren findet sie klare und doch schöne Worte, die einen direkt und unvorbereitet treffen, sodass ich mir mehrere Zitate rausgeschrieben habe.

    Weniger beeindruckt haben mich die drei kurzen Szenen, die so bereits in "Divergent" vorkamen und hier nur noch einmal aus Fours Sicht erzählt wurden. Sie waren meiner Meinung nach zu kurz, um wirklich aussagekräftig zu sein, zumal es ja bereits im selben Buch eine längere Geschichte aus Fours Sicht gab, die zu dieser Zeit spielt.


    Fazit

    Als Fan der "Divergent"-Reihe und der Figur Four hat mich dieser Zusatzband absolut begeistert. Er hat selbst keine durchgehende Handlung, sondern füttert den Leser lediglich mit zusätzlichen Informationen über Four, seine Vergangenheit, seine Beziehung zu Tris und die Anfänge des Konfliktes, der sich dann im Laufe der Reihe zu dem Krieg auswächst, den die Fraktion zu kämpfen haben. Man lernt Four besser kennen, was ihn und seine Beziehung zu Tris eigentlich nur interessanter macht, aber auch einiges anderes über Nebenfiguren und die Dauntless als Fraktion. Durch Veronica Roths faszinierenden und bewegenden Schreibstil wird das Buch zu einer kurzweiligen Lektüre und einen Muss für alle "Divergent"-Fans. Ich vergebe 4,5 Sterne.
  22. Cover des Buches Britannica & ich (ISBN: 9783548607757)
    A. J. Jacobs

    Britannica & ich

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Maki7
    A.J. macht sich langsam Sorgen, um seinen Abstieg in die Verblödung, schliesslich arbeitet er bei Entertainment Weekly und beschäftigt sich ausschliesslich mit der Popkultur, toupierten Stars und umoperierten Sternchen. Ausserdem hegt er seit jeher den Wunsch, der klügste Mensch der Welt zu werden und nebenbei will er seinen Vater übertrumpfen. Also beschliesst er, die Encyklopaedia Britannica, den Everest unter den Nachschlagewerken, zu lesen. Von A-ak bis Zywiec. Sind ja nur gerade mal 32 Bücher, 33'000 Seiten, 44 Millionen Wörter.

    Wort für Wort folgt man A.J. auf seinem Weg von A bis Z, gespickt mit skurrilen Informationen oder Anekdoten aus seinem Leben. Er will unbedingt in den Mensa-Club (für Intelligenzbestien), bei Jeopardy oder "Who Wants to Be a Millionaire" mitmachen und er und Julie versuchen ein Kind zu kriegen. Sein Umfeld belächelt zuerst sein Vorhaben, ist aber bald mal von seiner Klugscheisserei genervt. Seiner Frau Julie muss er jedesmal einen Dollar abdrücken, wenn er sie wieder mit unnötigem Wissen behelligt.

    Mir hat es sehr viel Spass gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist herrlich witzig, selbstironisch und sympathisch geschrieben. Hab oft lauthals gelacht und dazu immerhin noch was gelernt. Also auf jeden Fall zu empfehlen.
  23. Cover des Buches Liebesfluchten (ISBN: 9783941711204)
    Bernhard Schlink

    Liebesfluchten

     (171)
    Aktuelle Rezension von: cocobell23

    Bei dem Taschenbuch „Liebesfluchten“ verfasst von Bernhard Schlink, handelt es sich um einen Sammelband, welcher mehrere Kurzgeschichten enthält. Erschienen ist er im Jahre 200 im Diogenes Verlag. Bernhard Schlink schrieb auch den Bestseller „Der Vorleser“.


    Fluchten aus der Liebe, in die Liebe und Affären, dies sind grob gesehen die Themen des Buches, auch wenn dies in den Geschichten gar nicht im Vordergrund steht.Viel mehr die Hauptpersonen und ihre besonderen Schicksale und ihren Mut zum Ausbruch aus ihren vorherigen Lebenssituationen. Zum Beispiel erzählt Schlink, in einer Geschichte von einem Mann, welcher parallel mit drei verschiedenen Frauen lebt und auch Familie und Arbeitsverhältnis mit ihnen Gründet.Von den Heimlichkeiten überfordert und unzufrieden mit seinen Lebensverhältnissen flüchtet er verkleidet als Mönch. Dies ist nur eine von vielen spannenden Geschichten in dem Sammelband. Eine von den Geschichten gefiel mir nicht besonders, da mir einerseits die Thematik nicht zusagte, andererseits der Hintergrund der Hauptperson nur sehr oberflächlich angeschnitten wird. Besonders gut gefällt mir der Schreibstil von Bernhard Schlink, da er seine Geschichten sehr schmucklos geschrieben sind und sich so sehr flüssig lesen lassen. Trotz dieser Einfachheit sind seine Geschichten sehr schön geschrieben und zeichnen sich durch ihre Besondere Handlung aus.


    Zusammenfassend kann ich sagen das mir das Buch sehr weiterempfehlen kann wegen der interessanten Schicksale. Auch meine Mutter hat mir, nach dem sie das Buch fand als ich es vergessen hatte und sie eine Geschichte las immer wieder das Buch weggenommen ...


  24. Cover des Buches Ghosts of the Shadow Market (ISBN: B07K37T6N6)
    Cassandra Clare

    Ghosts of the Shadow Market

     (4)
    Aktuelle Rezension von: ElmoVsBibo

    Mir fällt es oft nicht leicht, meine Meinung über gelesene Bücher in Worte zu fassen. Ich versuche es dennoch.

    Es gibt viele neue Informationen, wir lernen Charaktere kennen, die vorher nur beiläufig erwähnt wurden und es gibt wieder einige Szenen, die zwischen den eigentlichen Romanen spielen (die letzten zwei sollte man nicht lesen, wenn man TDA nicht zu Ende gelesen hat).

    Was mich ein wenig störte war die Geschichte von Anna Lightwood. Ich mochte sie und es war interessant zu sehen, wie mit dem Thema Homosexualität zu der damaligen Zeit umgegangen wird (und in der neuen Reihe wird das wahrscheinlich (hoffentlich) noch weiter thematisiert). Aus irgendeinem Grund störte es mich einfach, dass es "wieder" die Familie Lightwood war. Ich weiß, dass es nicht so ist, aber zwischendurch dachte ich, dass es rüberkommt, als läge es in der Familie. Was natürlich nicht so gemeint war, aber es nervte mich dennoch ein wenig. Sehr.
    Dabei war die Geschichte im allgemeinen wunderbar. Wie immer großartig geschrieben und ich fand es großartig, wie sie von ihren Eltern akzeptiert wurde (vor Allem, wenn man bedenkt, wie Robert das Ganze bei Alec aufgenommen hat).

    Ansonsten habe ich gar nicht viel zu sagen. Jem spielt in jeder Geschichte eine  Rolle, was immer ein Pluspunkt ist. 

    Erneut ein definitives Muss, für alle Menschen. Und ich meine alle.

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