Bücher mit dem Tag "showdown"
51 Bücher
- Cassandra Clare
City of Glass
(4.359)Aktuelle Rezension von: sumaNach dem Cliffhanger am Ende des letzten Bandes, ging es hier direkt weiter.
Vor allem dieser Band war nur so mit Action und Schlachten gefüllt und absolut episch.
Auch Enthüllungen und Drama wurde nicht gespart und alles wurde logisch aufgeklärt. Das ganze Buch war durchgehend spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn
(8.315)Aktuelle Rezension von: VeeziDer Kampf um Panem ist im vollem Gange und es passieren so viele grauenhafte Dinge, dass man sich manchmal am Liebsten die Augen zuhalten möchte. Ich habe mit Katniss, Peeta, Gale und allen anderen so sehr mitgelitten und das Ende war einfach nur krass. Ich liebe den Schreibstil von Suzanne Collins.
- Stephen King
Carrie
(1.552)Aktuelle Rezension von: SchnudlAuf der Suche nach etwas anderem zum lesen hab ich mich endlich mal an Stephen King getraut. Ich kenne ein paar Filme von ihm aber gelesen habe ich noch nichts. Mit Carrie war es also nicht nur mein Debüt von ihm sondern es war auch seines.
Carrie ist eine Außenseiterin und wird in ihrer Schule gehänselt. Aber auch zu Hause führt sie mit ihrer fanatischen Mutter kein einfaches Leben. Nach einem grausamen Streich auf dem Schulball, sinnt sie nach Rache.
Das Buch hat alles, was man sich bei einer guten Geschichte wünscht. Einen tollen Schreibstil, bei dem man flüssig und gut voran kommt und man in einen Sog gezogen wird.
Es ist von Anfang an spannend und mysteriös. Die verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten geben einem tiefe Einblicke in die Person Carrie. Nicht nur aus ihrer Sichtweise wird sie dargestellt sondern auch wie sie nach außen hin wirkt. Hier haben wir zum Einen, die bei der man einfach mitfühlen muss, indem sie gemobbt und gehänselt wird und auch aus einem religiös fanatischem Haushalt stammt. Aber auch die Sichtweise, dass sie eben einfach anders ist und wie hier die Gesellschaft reagiert.
Wichtige Themen, die auch heute noch so wichtig sind, werden hier besprochen. Mobbing, Fanatismus, Gesellschaftskritik gespickt mit Rache und Vergeltung und Macht.
Man kommt auf seine Gruselmomente weil es einige Horrorszenen gibt. Es wird blutig und brutal. Aber auch tiefgründig und emotional.
Mich konnte Carrie absolut abholen und bringt mich näher an das Horrorgenre, dass ich noch viel zu oft versuche zu vermeiden eben weil ich ein kleiner Schisser bin. Aber es wird nicht mein letztes Buch von ihm sein.
- Thomas Harris
Roter Drache
(572)Aktuelle Rezension von: NikoVossFür mich ist „Roter Drache“ ganz klar das stärkste Werk von Thomas Harris. Die Atmosphäre ist von Anfang an bedrohlich und dicht, ohne sich in unnötigen Effekten zu verlieren. Besonders beeindruckend fand ich, wie Harris den Täter psychologisch zeichnet – schonungslos, aber nicht überzogen.
Im Vergleich zu vielen modernen Thrillern, die stark auf Tempo und Schock setzen, nimmt sich Harris Zeit für Details und baut dadurch eine Spannung auf, die mich wesentlich tiefer gepackt hat. Der Roman ist gleichzeitig brutal und analytisch, was für mich perfekt zum Genre passt.
Besonders stark war für mich die Wendung am Ende: dieser Moment, in dem man per Rückblick begreift, dass noch nicht alles vorbei ist – und wie knapp es wirklich stand. Das hat mich komplett überrascht und die Spannung bis zur letzten Seite hochgehalten.
Einzig gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass es stellenweise etwas ausfranst – aber insgesamt ist „Roter Drache“ für mich ein Meilenstein, den kaum ein späteres Werk (auch von Harris selbst) übertroffen hat.
Beste Übersetzung meiner Meinung nach -> ClubThriller (musste herzlichst lachen)
- Dmitry Glukhovsky
Metro 2034
(250)Aktuelle Rezension von: Sam_FoxtrottMit Metro 2034 setzt Dmitry Glukhovsky seine düstere Saga in der Moskauer Unterwelt fort. Die Erde ist noch immer unbewohnbar, die Menschen hausen in den dunklen Schächten der Metro, wo Hunger, Seuchen und Gewalt zum Alltag gehören. Diesmal stehen nicht Artjom, sondern der wortkarge Kämpfer Hunter, das junge Mädchen Sascha und der alte Schriftsteller Homer im Mittelpunkt. Ihre Reise durch die Tunnel ist weniger eine lineare Heldenmission als ein Nachspüren von Verlust, Hoffnung und dem Versuch, im Chaos ein Stück Menschlichkeit zu bewahren.
Was mir erneut gefallen hat, ist Glukhovskys unheimliche Fähigkeit, menschliche Verzweiflung und Grausamkeit so drastisch und anschaulich auf Papier zu bannen. Man spürt förmlich die Enge, den Gestank, die Angst in jeder Zeile – ein Segen, wenn man diese Dichte aushalten kann, aber manchmal auch schwer zu ertragen. Die Handlung war in weiten Teilen bedrückend, stellenweise spannend und berührend, aber im Vergleich zu Metro 2033 wirkt der Spannungsbogen weniger straff gezogen. Statt eines klaren Ziels geht es eher um moralische und existenzielle Fragen: Was bleibt von der Menschlichkeit übrig, wenn die Welt zerfällt?
Die Charaktere haben mich auf gemischte Weise berührt. Hunter bleibt geheimnisvoll und undurchsichtig, Homer versucht verzweifelt, Sinn in die Ereignisse zu schreiben, und Sascha ist ein Lichtblick, ein Symbol für Hoffnung. Sie alle wirken oft ruppig und schwer zugänglich, doch gerade das macht sie glaubwürdig in dieser postapokalyptischen Umgebung. Ihre Motive sind nicht immer leicht nachzuvollziehen, was manchmal frustrierend, aber auch realistisch ist – schließlich weiß in dieser Welt kaum jemand, wofür er eigentlich noch kämpft.
Das Buch ist weniger Abenteuergeschichte und stärker eine Allegorie. Es ist eine Mahnung, wie sehr Seuchen, Gewalt und Gleichgültigkeit eine Gesellschaft zerstören können, und wie dringend wir Hoffnung und Mitgefühl brauchen, um nicht in völliger Dunkelheit zu versinken.
Empfehlen würde ich diesen Teil vor allem Lesern, die schon von Metro 2033 fasziniert waren und tiefer in Glukhovskys bedrückende Welt eintauchen möchten. Fans des „Horror-Survival“-Genres werden auch hier vieles wiederfinden, doch man sollte weniger Action und dafür mehr Nachdenklichkeit erwarten.
Ein atmosphärisch dichtes, aber nicht immer mitreißendes Kapitel der Metro-Saga – literarisch wertvoll, mit starken Bildern und bedrückender Stimmung, jedoch weniger packend als der Vorgänger.
- Thomas Harris
Hannibal Rising
(373)Aktuelle Rezension von: NikoVoss»Hannibal Rising« hat mich enttäuscht. Der Roman wirkt auf mich, als wolle man die Cash Cow noch weiter melken, statt wirklich neuen Spirit oder frische Figuren einzubringen. Vieles liest sich wie ein Wiederkäuen bekannter Elemente, ohne die Faszination der früheren Bände zu erreichen. Die Erklärung von Hannibals Ursprung nimmt der Figur zudem etwas vom Mythos und macht sie weniger unheimlich.
Insgesamt eher zäh und gezwungen – für mich das schwächste Buch der Reihe, daher nur 2 Sterne.
- Lena Kiefer
Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen
(505)Aktuelle Rezension von: LiaLee123Ich konnte das Buch garnicht mehr weglegen und ich muss sagen das ich auch hier im dritten Band wieder mitfühlen konnte als wäre ich Ophelia. Ihre Beweggründe und ihre Entscheidungen die sie trifft konnte ich nachvollziehen und die beiden haben mich wieder in ihren Bann gezogen. Das Buch war wirklich spannend und wieder hervorragend geschrieben. Das ist die erste Buchreihe die ich sofort nach dem Lesen wieder von vorne angefangen habe weil ich aus dieser Welt einfach nicht raus wollte.
- Tina Dreher
Die Leopardin
(356)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteEs geht um die Britische Agentin Flick, die unter widrigen Umständen mit ihrem Team eine entscheidende deutsche Fernmeldezentrale in Frankreich zerstören soll. Doch dabei ist ihr der deutsche Dieter Franck immer scharf auf der Spur.
Es ist super spannend geschrieben und auch einfallsreich, über welche verschiedenen Methoden Verfolger abgehängt, Dinge verborgen und Ziele erreicht wurden. Natürlich wirkt es besonders an einigen Stellen unrealistisch, wie viel Glück im Spiel ist, doch das fällt nicht wirklich auf. Es ist vor allem aber auch interessant, wie viel Recherche dahinter steckt. Über die Technik die verbaut ist, die Waffen, die Flugzeuge und den ganzen Ablauf von solchen Missionen und alles. Es wirkt dadurch sehr realistisch und könnte genau so in der Realität passiert sein. Für mich sollte ein Buch über eine Spionin genau so sein.
- Stefanie Hasse
BookElements - Das Geheimnis unter der Tinte
(124)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Auch diesen letzten Teil fand ich nicht schlecht geschrieben. Wie bereits jedoch schon in den ersten beiden Teilen bemängelt, finde ich auch dieses Mal, dass viel zu viel Liebesschmalz in diesem Buch enthalten war. Kampfszenen waren zwar gut dargestellt, jedoch zu rar gesät und gingen teilweise vor lauter Knutscherei, Geweine und weiterem Liebesschmalz in meinen Augen ein bisschen zu sehr unter. Etwas mehr Spannung und ein wenig mehr Zurückhaltung von Liebeleien hätten diesem Teil aus meiner Sicht gut getan.
- Patricia Cornwell
Scarpetta
(107)Aktuelle Rezension von: MaFuSeit Cornwell Benton Wesley hat sterben und dann völlig unlogisch wieder hat auferstehen lassen, lese ich die Scarpetta-Reihe nur noch mit viel Skepsis und weil ich einige der Charaktere sehr mag. Aber auch diesmal bin ich enttäuscht worden, die Geschichte bleibt flach, ich hatte nie wie in den ersten Bänden das Gefühl, mittendrin zu stecken. Und die Aussage von Marino, die versuchte Vergewaltigung von Scarpetta sei die ehrlichste Tat in seinem Leben gewesen? Sehr fragwürdig...
- Jan Weiler
Kühn hat zu tun
(104)Aktuelle Rezension von: Lilli33Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch (21. Mai 2016)
ISBN-13: 978-3499266829
Preis: 11,00 €
Spannender Krimi und mehr
Inhalt:
Kriminalhauptkommissar Martin Kühn, verheiratet mit Susanne, zwei Kinder, stolzer Besitzer eines Eigenheims, schwirrt der Kopf. In seiner Wohnsiedlung geht es drunter und drüber. Irgendwas stimmt mit dem Baugrund nicht, Neonazis bilden eine Bürgerwehr, ein kleines Mädchen ist verschwunden und hinter Kühns Garten liegt eine Leiche, aufs Übelste zugerichtet.
Meine Meinung:
Dies ist der Auftaktband der Reihe um den Münchner Polizisten Martin Kühn. Er hat mir in seiner Vielseitigkeit ausgesprochen gut gefallen. Dicht an der Seite des sympathischen, aber auch ein bisschen verschrobenen Protagonisten erleben wir einige turbulente Tage mit polizeilichen Ermittlungen, aber auch einigen privaten Problemen, wobei sich alles irgendwie vermischt.
Besonders Kühns innere Monologe vermögen zu fesseln und bringen auch die Ermittlungen voran. Was den Täter angeht, hatte ich zwar schon früh den richtigen Riecher, doch was genau dahintersteckt, hat mich letztendlich doch sehr überrascht und fasziniert.
Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung für diesen tollen Kriminalroman.
Die Reihe:
1. Kühn hat zu tun
2. Kühn hat Ärger
3. Kühn hat Hunger
★★★★★
- Stephen King
Menschenjagd – The Running Man
(386)Aktuelle Rezension von: buecherfratzInhalt
In einer dystopischen Zukunft, in der Umweltverschmutzung und Atemwegserkrankungen zum Alltag gehören und von den Mächtigen systematisch vertuscht werden, klafft die soziale Schere zwischen Arm und Reich bedrohlich weit auseinander. Inmitten dieser trostlosen Welt lebt Ben Richards – ein arbeitsloser Mann aus der Unterschicht, der mit seiner Frau und seiner kranken Tochter am Rand der Gesellschaft ums Überleben kämpft. Um Geld für dringend benötigte Medikamente zu beschaffen, meldet sich Ben für eines der brutalen, von Network Games veranstalteten und live übertragenen Spiele an.
Die Spiele, bei denen die Teilnehmer Geld für ihre Familien gewinnen können, diese selbst aber oftmals nicht überleben, dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern auch der Ablenkung von gesellschaftlichen Missständen. Sie glorifizieren die Reichen und machen die Armen zu Zielscheiben. Ben wird für das Spiel „Menschenjagd“ ausgewählt: Für jede Stunde, die er auf der Flucht überlebt, erhält seine Frau 100 Neu-Dollar. Sollte er es schaffen, 30 Tage lang zu entkommen, winkt ein Preisgeld von einer Milliarde Neu-Dollar. Doch der Preis ist hoch – Ben wird zum Staatsfeind Nr. 1 und zur lebenden Zielscheibe.
Meinung
Stephen King schrieb diesen Thriller 1982 unter seinem Pseudonym Richard Bachman und verlegte die Handlung in das Jahr 2025 – eine Zukunftsvision, die als Vorlage für den Film „Running Man“ mit Arnold Schwarzenegger diente. Eine Neuverfilmung ist aktuell in Planung, was für mich Anlass war, die Geschichte in ihrer ursprünglichen Buchform zu lesen.
Der Schreibstil ist typisch King: unverblümt, teilweise derb und immer mit dem Finger in der Wunde. Gesellschaftskritik wird klug und ohne moralisch erhobenen Zeigefinger verpackt, bleibt aber dennoch eindringlich. Relativ unaufgeregt, fast nüchtern, wird die Geschichte des zum Feindbild gewordenen Mittellosen erzählt, der mit List versucht, seinen Verfolgern zu entkommen. Spannung im klassischen Sinne kommt selten auf, doch das Interesse an der Geschichte und ihren Themen trieb mich dennoch Seite um Seite voran. Faszinierend ist auch Kings Vorstellung der Zukunft aus Sicht der frühen 1980er – und ebenso erschreckend, wie nah manche seiner dystopischen Elemente der heutigen Realität kommen. Allerdings bleibt manches vage: Begriffe wie „Luftauto“ werden eingeführt, aber nicht näher erklärt, was Fragen offenlässt. Gleichzeitig tauchen veraltete Gegenstände wie Telefonzellen mit Vermittlung auf, die in unserer tatsächlichen Zukunft keine Rolle mehr spielen. Diese Mischung aus futuristischen und nostalgischen Elementen wirkt stellenweise unausgereift. Auch sprachlich gibt es Schwächen – sei es durch dürftige Formulierungen oder eine möglicherweise holprige Übersetzung. Einige Wendungen erscheinen konstruiert und wenig glaubwürdig, was das Lesevergnügen etwas trübt.
Fazit
Wer klassischen Stephen-King-Horror erwartet, wird enttäuscht. Auch in puncto Spannung, Aufbau und Stil gibt es mit Sicherheit packendere Werke. Doch Leserinnen und Leser, die offen sind für kritische Zwischentöne und eine düstere Gesellschaftsstudie, kommen beim Katz-und-Maus-Spiel in „Menschenjagd“ durchaus auf ihre Kosten.
- Jennifer Estep
Spinnenbeute
(138)Aktuelle Rezension von: phoenixfire8Gin Blanco will nun endlich Mab Monroe beseitigen. Für sich, für ihre Schwester und für alle Menschen, die von ihr gequält wurden. Doch zum ersten Mal braucht sie mehrere Anläufe, die dafür sorgen, dass sich die Schlinge um Gin's Hals immer enger zieht. Aber sie ist nicht alleine, sie hat eine Familie!
Wieder einmal hat mich die Geschichte mitgerissen. Gin hat Schwierigkeiten die Spinne von Genevieve Snow zu trennen, Schwierigkeiten die Ruhe zu bewahren. Ihre Menschlichkeit wird in diesem Band so deutlich wie noch nie. Doch Gin Blanco bleibt Gin Blanco!
Das Finale ist episch - so wie es diese Reihe verdient. Der Showdown ist spektakulär und verlangt alles von Gin. Zum ersten Mal ist sie bei einem "Auftrag" nicht alleine und zum ersten Mal kümmert sie sich nicht mehr um Geheimhaltung.
Trotz der spannenden Geschichte hatte ich Schwierigkeiten am Ball zu bleiben und habe lange für den Roman gebraucht. Die ganzen Wiederholungen (habe ich bereits bei den letzten Rezensionen benannt) stören einfach den Lesefluss und ziehen einen Stern bei der Bewertung ab. Bei dem fünften Band sollte ich wissen was vorher passiert ist. Man fängt doch mit Band 1 ein. Warum wird dann immer alles im kleinsten Detail noch einmal wiederholt? Auch fand ich es wieder ein wenig schade, dass die Familie von Gin wieder über alles bereits wusste. Zum Beispiel war Owen kein bisschen davon überrascht, dass Gin sowohl Eis- als auch Steinmagie besitzt. Ich hätte mir ein wenig mehr Überraschungsmomente gewünscht - das hätte die Spannung noch einmal in die Höhe getrieben. Auch hätte man damit die fehlenden Seiten durch das Streichen der Wiederholungen gut füllen können.
Natürlich gilt meine Kritik auch wieder der Übersetzerin. Es gibt wieder zu viele Grammatik- und Rechtschreibfehler, das stört! Das zähle ich jedoch nicht in meine Bewertung mit rein, da die Autorin nichts dafür kann. Aber trotzdem stört es sehr beim Lesefluss und ab einer gewissen Anzahl kann ich auch kein Verständnis mehr dafür aufbringen.
Ich würde sehr gerne noch mehr von der Reihe lesen - die Geschichte von Gin Blanco macht mir sehr viel Spaß! Aber erst einmal lege ich die Reihe zur Seite. Es ist anstrengend mit so vielen Wiederholungen und Grammatik- und Rechtschreibfehlern in der Geschichte zu versinken. Die Hauptstory ist jetzt rum. Wahrscheinlich werde ich irgendwann weitermachen. Aber erst einmal brauche ich eine Pause. Es ist einfach schade für die Geschichte.
Trotzdem würde ich diese Reihe jedem empfehlen, der Fantasy-Romance mag!
- Dmitry Glukhovsky
Metro 2033
(67)Aktuelle Rezension von: Anja_WeinholdDie Welt wurde durch einen verheerenden Atomkrieg völlig verwüstet. Die Überlebenden sind in den Untergrund der Moskauer Metro geflüchtet und haben dort bereits viele Jahrzehnte ihres Lebens verbracht. Sie sind daher extrem überempfindlich gegen Licht geworden, weshalb sie nur nachts und in Schutzanzüge gekleidet die Oberfläche betreten können. Bei Tag würde das Sonnenlicht sie erblinden lassen und völlig verbrennen, da durch die Atomschläge die Erdatmosphäre völlig zerstört wurde. Zudem ist die Oberfläche ein unwirtlicher Ort aus Asche, Ruinen und allerhand mutierten und sonderbaren Kreaturen, die Jagd auf die Menschen machen.
Im unterirdischen Reich der Metro und ihrer Stationen haben sich innerhalb weniger Jahrzehnte verschiedenartige, gesellschaftliche Strukturen gebildet: Faschismus und Kommunismus haben überlebt, ebenso wie die revolutionären Ideen Che Guevaras - auch, wenn die Unterweltmenschen von diesen Dingen nur aus Büchern erfahren haben und sie oft gar nicht so recht verstehen. Hinzu kommen religiöse Sekten, Satanisten und Kannibalen.
Während ein Teil der Menschen völlig verwildert und sich "Zahn um Zahn und Auge um Auge" durch die Tiefen der Metro schlägt so haben andere Teile einen versucht ihre Zivilisation zu erhalten: Sie schicken Stalker (so eine Art Schatzsucher) an die Oberfläche um Munition, Treibstoff oder Bücher aus der Alten Welt, dem verlorenen Paradies, zu bergen.
Den wahren Verlauf des Atomkrieges können nur noch wenige erzählen und noch weniger können sich an die Sterne und den freien Himmel über ihren Köpfen erinnern. Schließlich war die Metro schon immer da. Und die Metro mit ihren zahlreichen Stationen, gewundenen Tunneln und tödlichen Gefahren birgt finstere Geheimnisse.
In dieser postapokalyptischen Welt wird der junge Artjom auf eine Reise quer durch die Metro geschickt: Denn seine Heimatstation, die Station der "Errungenschaften der Volkswirtschaft", ist in großer Gefahr. Aus den Tunneln, die zur Oberfläsche führen werden die Bewohner immerzu von den "Schwarzen" angegriffen; mysteriösen Kreaturen, die die Menschen nicht physisch verletzen, sondern auch ihren Verstand zersetzen.
Auf seiner Odyssee quer durch die Tiefen der Metro begegnet Artjom allerhand sonderbaren Gestalten, wie dem Philosophen Khan, der sich für die letzte Reikernation von Dshingis Khan hält. Doch die Metro ist ein harter, unerbittlicher Ort, in dem nur der Stärkere überlebt. Und so wird Artjoms Reise zu einer Bewährungsprobe für den jungen, naiven Metrobewohner, der unter der straffen Hand seines Adoptivvaters immer vom Rest der Metro fern gehalten wurde. Und so gerät der Held von einem Irrweg zum nächsten, entgeht immer wieder knapp dem Tod durch Folter, Kanniblismus und dem allgemeinen Misstrauen.
Das eigentliche Ziel dieser Reise ist bis zum Schluss unklar und überrascht mit einem nachdenklichen und fiesen Cliffhanger.
"Metro 2033" ist Glukhovskys Debütrom und was für ein Debüt das ist! Während der Klapptext zunächst Endzeit-Monstersplatter vermuten lässt entwickelt sich das Buch schlussendlich in eine völlig andere Richtung. Die Reise Artjoms dient dabei als Momentaufnahme und Sozialstudie einer Gesellschaft, die alles verloren hat und ihrer Umwelt mehr denn je mit Misstrauen und Hass entgegen tritt. Dabei klammern sich die Metrobewohner wie im Todeskampf an die alten Ideologien und führen erneut ihre tödlichen Zwiste, um Rassismus, Macht und Geld. (Letzteres wird in der Metro durch Kalaschnikowpatronen ersetzt.)
Glukhovsky baut die Spannung dabei sehr subtil auf und erschlägt den Leser im ersten Kapitel zunächst förmlich mit Beschreibungen und Erklärungen über die neue Gesellschaft im Untergrund und ihren Fraktionen. Wer sich Namen (und russische Zungenbrecher) nicht besonders gut merken kann hat hier eindeutige Nachteile.
"Metro 2033" lebt jedoch hauptsächlich von seiner düsteren Atmosphäre und der nachdenklichen Philosophie, die der Menschheit für ihre Sturheit und Aggressivität zum Schluss beinahe das Genick bricht. Denn der Mensch - insbesondere der Metrobewohner - versucht stehts alles mit der "Auslöschung äußerer Feinde" zu beenden. So entpuppen sich auf den letzten Seiten die mysteriösen Schwarzen als alles andere als Böse, doch zu spät! Die Überlebenden haben die mörderische, militärische Spirale der unaufhaltsamen Gewaltätigkeit bereits in Gang gesetzt.
Zwar könnte man Glukhovsky jetzt vorhalten er habe das Buch mit seinen über 760 Seiten aufgebläht und hätte die Geschichte doch eigentlich viel kürzer und knackiger erzählen können. Ebenso wie die Tatsache, dass es kaum Figuren gibt, die Artjom länger als ein paar Kapitel überleben und allesamt kaum charakerisiert sind. Doch die Metro ist ein finsterer Ort, in dem es immer nur um das pure Überleben geht. Der Tod ist an jeder Ecke allgegenwärtig und so sind auch die Figuren abgestumpft und misstrauisch. Liebe? Menschliche Dramen? Das alles scheint zwar in der Metro zu existieren, doch für Mitgefühl bleibt meist kein Platz - außer in der Nebenhandlung um den alten, herzkranken Universitätsprofessor und seinem geisteskranken Enkel -, denn die Menschen haben den Tod über ihre Welt gebracht und tun nun alles dafür auch die Welt unter der Erde noch mehr zu verstümmeln.
So gewinnt das Buch jedoch auch einen verstörenden Knackpunkt, denn blutig wird es nur selten - und dann auch nur auf einem realistischen, angemessenen Niveau. Der wahre Horror der Metro entfaltet sich in ihrer beklemmenden Enge, der "Tunnelangst", der Finsternis, der Verwilderung des Menschen und der völligen Absenz von Menschlichkeit. Normalität ausgeschlossen.
"Metro 2033" merkt man dennoch die großen Vorbilder an. Die Gebrüder Strugazki ("Picknick am Wegesrand") ebenso wie der Spielebestseller "S.T.A.L.K.E.R." und die Werke Sergej Lukianenkos. Dennoch kopiert Glukhovsky seine Vorbilder nicht plump, sondern lässt sie mit Liebe in seine phantastische Erzählweise einfließen. Denn der Autor schafft es so zu schreiben, dass man, als Artjom z.b. das erste Mal den Himmel sieht, völlig überzeugt ist die Sterne ebenfalls noch nie selbst gesehen zu haben. Die Metro erweckt in Glukhovskys direkten, aber auch gleichzeitig wundervollen Stil zum Leben und spürt sie am Ende selbst: Die Tunnelangst, die verzerrten Laute sterbender Kreaturen, die der Tunnel heran trägt, die schweren Bewegungen unter dem Schutzanzug, die beklemmde Enge der Metro und der permanente Wahnsinn, den diese tote Welt verbreitet.
Unbedingt Empfehlenswert! - Patricia Cornwell
Postmortem
(11)Aktuelle Rezension von: HoldenKay Scarpettas erstes Abenteuer, ein Frauenserienmörder geht um, der scheinbar wahllos nachts bei Frauen eindringt, diese fesselt und stranguliert. Bereits zu Beginn leidet Kay unter Alpträumen wegen ihrer Unfähigkeit, den Fall zu lösen, die männlichen Kollegen, mit denen sie zusammenarbeitet, hätten lieber einen Mann an ihrer Stelle, und privat läuft auch fast alles schief: Ihre Mutter hält ihr schweigend vor, daß sie kinderlos geblieben ist, die altkluge Nichte Lucy fühlt sich vernachlässigt, und Schwester Dorothy heiratet mal wider überstürtz und vermutlich wieder den Falschen. Die Haushälterin Bertha hält solange zu Hause die Stellung und Kay den Rücken frei (hoffentlich nicht die "Bertha" aus "Two and a half men"!). Mörderisch spannend und höchst gelungen, wie das komplexe Beziehungsgeflecht um Doc Kay dem Leser präsentiert wird, suchterzeugend und ein echter Pageturner! - Richard Laymon
Das Inferno
(104)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Laymon - man liebt ihn, oder man hasst ihn....! Dieses Buch ist mal wieder typisch dafür. Wie schon in der Überschrift bemerkt gibt Isa kaum eine Grausamkeit, die der Autor auslässt. Dazu kommen die vielen sexuellen Anspielungen - da wippen haufenweise die Brüste vor den sabbernden Augen der Figuren. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge, die erst zum Finale hin zusammenlaufen. Logik sucht man hier vergebens - aber wer will schon Logik, wenn man einen Laymon liest.
Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Aber nach zwei Büchern des Autors in Folge ist jetzt erstmal eine längere Pause angesagt. Von dem Trip muss man dann erstmal wieder runterkommen.....!
- Marc-Uwe Kling
Die Känguru-Offenbarung (Känguru 3)
(229)Aktuelle Rezension von: GingerteabooksGott, der Plot mit dem Pinguin war so witzig. Ich kann diese Hörbücher nicht in der Öffentlichkeit hören. Ich fange dann immer unkontrolliert an zu lachen. Ich liebe diese Reihe. Ich hab direkt den vierten Teil angefangen. Ich weiß nicht, wie man auf ein kommunistischen Känguru kommt, aber es ist einfach genial.
- James Patterson
Der 1. Mord
(336)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerNach Herzschmerz und Liebe kann es mal wieder ein bisschen härter zur Sache gehen, wobei man sagen muss, dass auch in diesem Thriller Herzschmerz und Liebe nicht zu kurz kommen.
Der Anfang ist schon niederschmetternd und man fragt sich schon, wie soll das Enden? Und die Protagonistin darf doch nicht schon im ersten Teil sterben. Ich mag ja Bücher, wo die Kapitle kurz gehalten sind, was zwar am Anfang erschreckend ist, wenn man sieht, dass das Buch 200 Kapitel hat, aber sie waren wirklich sehr kurz teilweise. So kann man immer einen guten Cut finden, wenn man das Buch mal aus der Hand legen muss.
Die Gesichte selber ist toll und wirklich gut geschrieben. Es gibt diese Hinweise, wo man sich absolut sicher ist, wer der Mörder ist, nur um auf der nächsten Seite wieder andere Hinweise zu bekommen um sich dann doch nicht mehr so sicher zu sein und am Ende ist eh alles anders, als gedacht. Ich mag die Tiefe von Jill. Wir bekommen wirklich einen guten Einblick in ihren Charakter. Man kann total mit ihr fühlen. Auch der Zusammenhalt zwischen den Mädels beim Womans Murder Club ist schön zu "sehen".
Doch was wäre ein guter Thriller ohne Spannung. James Patterson hat es so gut geschrieben, dass man sich, wie in einer Folge Law & Oder fühlt. Man kann sich visuell alles sehr gut vorstellen. Und wie ich schon am Anfang schrieb, kommt auch der Herzschmerz nicht zu kurz. Da denkt man JIll bekommt endlich das, was sie verdient hat und dann wird ihr am Ende doch alles wieder genommen. Also Achtung Spoiler: Es gibt kein Happy-End =(
Ich finde den ersten Band schon richtig klasse und werde mir die nächsten Bänder sicherlich auch mal durchlesen. Es gibt ja genug davon. Ich finde die Womans Muder Club Bücher sind gut, für Frauen, die sich zum ersten Mal an das Genre Thriller und Krimi ran wagen wollen. Denn es ist kein reiner Krimi oder Thriller, es ist auch ein bisschen Liebes- oder Frauenroman. Es ist auf jeden Fall eher etwas für Frauen. - Lee Child
Sniper
(114)Aktuelle Rezension von: HoldenIn einer namenlosen Stadt in Indiana begeht ein ehemaliger Army-Scharfschütze ein scheinbar willkürliches Massaker mit fünf Zufallsopfern, der Täter wird schnell gefaßt und fragt nach Jack Reacher. Alles weitere ist extrem langsam geschrieben, die Figuren bleiben unglaubwürdig bzw. psychologisch egal, am Interessantesten sind die Geschichten über Reachers Nomadenleben und die Erfahrungen "des Zec" in der Schlacht um Stalingrad. Thriller geht auch in spannend mit spannenden Figuren und einem aufregenden Background, hier wird nur erzählt, wie die Leute um 3 Blocks nach Westen gehen und dann 4 Blocks nach Norden.
- Katharina Bendixen
Taras Augen
(41)Aktuelle Rezension von: Im_Bann_der_ZeilenWas bedeutet ein Stern für mich? Es hat mir überhaupt nicht gefallen.
Ich muss sagen, dass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe, weswegen ich zum einen mit großen Enttäuschung die letzte Seite beendet habe. Gleichzeitig war da ein Gefühl der Erleichterung, dass ich es endlich weglegen konnte. Fangen wir aber mit der Handlung an.
Das Tempo, in dem die Geschichte erzählt wurde, war meiner Meinung nach viel zu schnell. Viele Ereignisse wurden innerhalb weniger Seiten beendet, wodurch sie kaum Zeit hatten zu atmen. Dadurch bekam ich das Gefühl, dass in dem Buch nicht viel passiert ist, obwohl es objektiv gesehen nicht stimmt. Auch Handlungsstränge, die länger relevant waren wirkten auf mich unterbrochen. Etwas, was mich auch ziemlich enttäuscht hat war, dass dem Aktivismus so eine geringe Rolle zugeschrieben wurde, obwohl sogar auf dem Backcover stand, dass Aktivisten in dem Buch vorkommen werden. Den Sinn des Epiloges habe ich leider überhaupt nicht verstanden. Falls mir da jemand in den Kommentaren weiterhelfen würde wäre ich sehr dankbar.
Auch das Setting wirkte wenig dystopisch. Hier und da wurden zwar einige Technologien erwähnt, die die Bevölkerung beobachteten, aber das wars auch. Ich bekam einfach nicht dieses Gefühl von Angst, welches normalerweise mit einer Dystopie eingeht. Allgemein konnte das Buch keinerlei Emotionen in mir wecken, außer einen kleinen Hauch Neugier, der mich dazu bewegt hat es zu beenden. Doch ich habe nicht mitgefiebert, war nicht durch die Wendungen überrascht, war weder traurig noch glücklich.
Die Geschichte wurde abwechselnd aus der Sicht von Tara und Alún erzählt. Durch die Erzählweise wurde eine Distanz zu den Figuren aufgebaut, weswegen sie nicht greifbar für mich waren. Allgemein schienen die Figuren sehr flach zu sein. Besonders die Nebenfiguren zeigten, mit Ausnahme von Ste, keinerlei Tiefe. Regelmäßig hatte ich keine Ahnung wer die Figuren waren, weswegen ich froh war, dass alle relevanten Figuren auf den letzten Seiten des Buches mit einer kleinen Erklärung aufgelistet wurden.
Die Geschichte hatte großes Potenzial konnte mich aber an keiner Stelle von sich überzeugen. - Patricia Cornwell
Schuld
(151)Aktuelle Rezension von: HoldenChief medical examiner Kay Scarpetta übernimmt vertretungsweise die Gerichtsmedizin von Virginia Beach, da sich alle möglichen Untergebenen zum Jahreswechsel krank gemeldet haben. Ausgerechnet zu dieser Zeit kommt der Tod eines tauchenden Starjournalisten in die Quere, als sie viel lieber mit ihrer Nichte Lucy quatschen möchte. Pete Marino (heimlicher Hauptdarsteller) eilt rasch herbei (ich stelle ihn mir immer wie den Schauspieler John Carroll Lynch aus "Body of proof" vor), während sich Kay Kompetenzscharmützel mit dem Navy Investigative Service (nicht zum verwechseln mit NavyCIS und Tony Di Nozzo) liefert. Warum müffelt die Reporterleiche nach pathologischem Aufgeschnipsel nach Bittermandel? Fragen über Fragen, die durchgängig fesseln, nur sie ständige Kocherei nervt. - Nora Roberts
Wege der Liebe
(6)Aktuelle Rezension von: tinca0Ich habe es als ungekürztes Hörbuch gehört.
Dies ist der dritte und letzte Teil der „O’Dwyer-Trilogie“.
1. Spuren der Hoffnung (Iona & Boyle)
2. Pfade der Sehnsucht (Connor & Meara)
3. Wege der Liebe (Branna & Fin)
Die Sprecherin ist wie in Teil 1 + 2 wieder Elena Wilms. Sie bringt mit ihrer Stimme wieder so viel Gefühl und Spannung in die Geschichte, es ist, als wäre man mit dabei.
Dies ist die Geschichte zwischen Branna und Fin, wie sie sich neu kennenlernen und versuchen wieder zueinander vertrauen zu fassen und die Geschichte des Zirkels, denn nur alle zusammen, können es schaffen, Cabhan endgültig zu besiegen.
Es ist eine sehr spannende, emotionale, zu Herzen gehende Geschichte mit ein wenig Magie, wo man mitfiebert, mitbangt und mitkämpft und zum Schluß ein paar Freuden Tränchen verdrückt.
Von mir bekommt es eine absolute Lese- und Hörempfehlung.
- Greg Iles
Verratenes Land
(98)Aktuelle Rezension von: Reenchenz„Die meisten Leute verkaufen ihre Seele scheibchenweise. Was sie dafür kriegen, ist für immer verloren. Wenn du es hier richtig anstellst, verkaufst du deine Seele für eine Rekordsumme. Du kannst die Welt verändern – zumindest dein kleines Eckchen von der Welt.“
Nach fast 30 Jahren kehrt der Journalist und Pulitzerpreisträger Marshall McEwans zurück in seine Heimatstadt Bienville, Mississippi. Sein Vater liegt im Sterben. Dann wird die Leiche des Archäologen Buck Ferris aus dem Fluss gezogen. Marshall ist überzeugt vom gewaltsamen Tod des Ziehvaters und seine Recherchen führen ihn zum „Bienville Pokerclub“, einen zwielichtigen Zusammenschluss zwölf reicher und mächtiger weißer Männer, die seit den Tagen des Bürgerkrieges die Geschicke der Stadt lenken. Denn die Ausgrabungen gefährden das Bauvorhaben der neuen chinesischen Papierfabrik, an deren Errichtung der Pokerclub das größte Interesse hat. Die Affäre mit seiner Highschoolliebe Jet, die nunmehr mit Marshalls Jugendfreund Paul verheiratet ist und deren Schwiegervater Max Matheson ein Mitglied des illustren Pokerclubs ist, macht die Nachforschungen noch brisanter.
Greg Iles erzählt in „Verratenes Land“ über 830 Seiten eine fesselnde und aufwühlende Geschichte über Intrigen, Lügen, Korruption, Mord und Moral. Im ersten Drittel lernen wir Marshall kennen. Er ist die zentrale Figur dieser Geschichte, aus dessen Perspektive der Roman bis auf wenige Ausnahmen erzählt wird. Wie wichtig die vergangenen Ereignisse aus Marshalls Leben für das aktuelle Geschehen in Bienville sind, erschließt sich schnell. Erst ab dem zweiten Drittel des Buches nimmt die eigentliche Geschichte Fahrt auf. Dann aber richtig. An diversen Stellen hing ich mit vor Spannung beschleunigtem Puls an den Zeilen und habe begeistert mitgefiebert. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt förmlich durch die Seiten. Die Figuren sind verdammt gut gezeichnet und ich habe als Leserin sehr starke Sympathien und Antipathien entwickelt.
Am Ende des Buches werden die Hauptfiguren vor schwere Gewissensentscheidungen gestellt und man kommt nicht umhin, sich als Leser mit seinen eigenen Moralvorstellungen auseinander zu setzen. Dies ist für mich auch der Mehrwert dieses Thrillers, der nicht nur fantastische Unterhaltung garantiert, sondern auch zum Nachdenken anregt.
- Emma Haughton
The Dark
(169)Aktuelle Rezension von: LeoLorisLifeSuper spannender Thriller, der mir wirklich lange Nächte beschert hat, da ich nicht aufhören konnte. Kate kommt als Ersatz für Jean-Luc auf die Station in der Arktis. Schnell erfährt sie verschiedene Geheimnisse & beginnt diesen nachzugehen. Irgendwann bemerkt sie, dass Jean-Lucs nicht das einzige Opfer des Mörders war. Kates Vergangenheit bereitet ihr immer wieder Probleme. Neben diesen Ereignissen kommt noch eine zusätzliche Herausforderung auf sie zu, welche sie ebenfalls an ihre Grenzen bringt. Zwischendurch dachte ich „Omg, die Person muss es gewesen sein. Ich bin mir sicher.“ Das war definitiv nicht der Fall, weshalb ich da echt mitgefiebert habe, dass die Identität aufgedeckt wird.























