Bücher mit dem Tag "sicherungsverwahrung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sicherungsverwahrung" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Das Schweigen der Lämmer (ISBN: 9783453432086)
    Thomas Harris

    Das Schweigen der Lämmer

     (864)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Das Buch ist ein absoluter Klassiker, der in keinem Haushalt fehlen darf.  Immer wieder spannend 

  2. Cover des Buches Ostfriesenangst (ISBN: 9783596513055)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenangst

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Kaddie

    Die Bücher kann man alle blind kaufen. Sind immer gut. Mag das Paar der Ermittler sehr gerne. 5 Sterne!

  3. Cover des Buches Ich bin der Herr deiner Angst (ISBN: 9783499258695)
    Stephan M. Rother

    Ich bin der Herr deiner Angst

     (222)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Stephan M. Rother war mir bisher nicht bekannt und hat mich total überrascht. In seinem fesselnden Thriller „Ich bin der Herr Deiner Angst" entführt er den Leser nach Hamburg.

    Das Buch beginnt mit einem Vorspiel. Ein Mann wird in einem Wohnmobil, welches versteckt zwischen abgestorbenen Bäumen steht, von einem Unbekannten mit dem Fernglas beobachtet. Er spürt die Bedrohung. Warum fürchtet er sich?

    Den Ermittler Jörg Albrecht plagen Alpträume. Ständig geistern ekelhafte Fälle durch seinen Kopf, die ihn beunruhigen und auch Gedanken an seine Frau, die ihn verlassen hat, schwirren durch seine Gedanken. Ein Anruf mitten in der Nacht von seiner Kollegin Hannah Friedrichs erlöst ihn von seinen Qualen. Er wird zu einem Tatort im Hamburger Rotlichtviertel gerufen. Im Etablissement Fleurs du Mal liegt die bizarr hergerichtet Leiche eines Kollegen, der dort undercover ermitteln sollte. Jörg Albrecht und seine Kollegin Hannah Friedrichs ahnen noch nicht, dass dieses der Auftakt einer Reihe von grausamen Morden ist und alle haben sie mit den dunkelsten Geheimnissen ihrer Opfer zu tun.

    Zu Beginn musste ich mich etwas an den Stil des Autors gewöhnen. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Erzählperspektiven geschildert, die nicht immer gleich erkennbar sind. Hannah Friedrichs Geschichte erfolgt aus der Ich-Perspektive, die Geschichte von Jörg Albrecht wird in der 3. Person erzählt.

    Das Geschehen ist flüssig und spannend geschrieben. Von Beginn an zieht das Buch einen in den Bann und man kann es schwer aus der Hand legen. Sehr detailliert wird die Arbeit der Polizei beschrieben. Der Thriller ist nichts für Leser mit schwachen Nerven, denn die Beschreibungen der Leichen fand ich teilweise sehr schockierend formuliert.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass für mich bis zum Schluss der Täter nicht erkennbar war. Stephan M. Rother hat es geschafft ein fesselndes Netz von der ersten bis zur letzten Seite zu spannen, welches mich mehr als einmal überrascht hat. Für Thrillerfans eine unbedingte Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Der Regler (ISBN: 9783596512874)
    Max Landorff

    Der Regler

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Regler ist jemand, der für Leute, die es sich leisten können, alles bewrekstelligt: Job Scheidung Sex usw. In dieser Zu-allem-fähig-sein geht einem Gabriel Tretjak schon ziemlich auf die Nerven, is schon a bisserl unglaubwürdig, aber als jemand ihm immer dichter auf die Pelle rückt und ihm sogar einen Mord anzuhängen versucht, ist es schon sehr spannend, genauso wie die Ausflüge in Astronomie und Hirnforschung sehr lehrreich sind und damit den Krimi weit über das übliche Krimimittelmaß heben. Verschiedene Zeitsprünge fordern die volle Aufmerksamkeit der Leser heraus, und Münchner Krimifans freuen sich betimmt über die zahlreichen Anspielungen auf Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt.
  5. Cover des Buches Wer hat Angst vorm bösen Mann? (ISBN: 9783498006662)
    Borwin Bandelow

    Wer hat Angst vorm bösen Mann?

     (17)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Gemeingefährlich (ISBN: 9783423260541)
    Stephan Harbort

    Gemeingefährlich

     (10)
    Aktuelle Rezension von: SitataTirulala
    Viele erinnern sich vielleicht, es hat da vor einigen Jahren mal eine Diskussion um die sogenannte Sicherungsverwahrung gegeben. Ob sie grundgesetzkonform ist, zu welchem Zeitpunkt sie angeordnet werden muss und in welchen Fällen sie überhaupt angeordnet werden darf. Aber niemand weiß eigentlich so genau, was das bedeutet und für welchen Typ Täter diese besondere Maßnahme des Strafrechts eigentlich greift.
    Stephan Harbort, der vielleicht einer der bekanntesten Autoren auf diesem Gebiet ist, hat in seinem Buch "Gemeingefährlich" die Geschichten einiger genau solcher Täter erzählt. Ohne irgendetwas zu beschönigen schildert er die größtenteils sehr grausamen Taten, wobei er allerdings nie ganz den Blickwinkel des sachlichen, analytischen Betrachters verliert. Natürlich verurteilt er solche Taten wie jeder andere von uns auch, aber indem man die Menschen einfach verteufelt macht man es sich sehr einfach und dringt kaum bis zum Kern der Sache durch: wie ist aus dieser Person ein kaltblütiger Mörder geworden? Und wie kann anhand ihrer persönlichen Geschichte hergeleitet werden, ob es ein Einzelfall war oder ob in Zukunft weitere Straftaten gegen Leib und Leben anderer Menschen zu erwarten sind?
    Ich fand es sehr interessant zu lesen, welche Parameter herangezogen werden, um so ein Urteil zu fällen. Also ob ein verurteilter Mörder noch über seine im Urteil festgehaltene Freiheitsstrafe hinaus in Verwahrung bleiben muss, damit er keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit darstellt. Genau so interessant, aber auch ein bisschen beängstigend fand ich, dass es sich bei diesen Überlegungen natürlich um keine exakte Wissenschaft handelt. Auch die zuständigen Experten können sich irren und eine fehlerhafte Einschätzung abgeben. Manchmal musste ich das Buch für eine halbe Stunde zur Seite legen, weil ich wirklich schlucken musste wenn das Tatgeschehen geschildert wurde - insbesondere bei dem Fall eines Häftlings, der von seinen Zellennachbarn systematisch gefoltert, gedemütigt und schließlich erhängt wurde. Harbort schildert das meiste so bildhaft, dass es einem eine Gänsehaut macht, verliert sich aber auch manchmal in für den Laien ein wenig hypothetischen Rechtsgrundlagen, was den Lesefluss hier und da etwas ausbremst. Dafür gibt es einen kleinen Punktabzug, auch wenn diese Rechtsgrundlagen natürlich auf ihre Art wichtig sind für das Gesamtverständnis des Sachverhalts.

    "Gemeingefährlich" ist kein Buch für schwache Nerven, denn auch wenn es sich um ein Sachbuch handelt wird hier nicht an Details gespart, die einem die Nackenhaare aufstellen. Insgesamt hat es mir aber interessante neue Aspekte unseres Strafrechts aufgezeigt und bekommt dafür vier Blümchen von mir.
  7. Cover des Buches Die Voliere (ISBN: 9783894254209)
    Marc-Oliver Bischoff

    Die Voliere

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Was findet man eigentlich alles für Schätzchen in seinem Bücherregal, welche man noch nicht gelesen hat. Dies war dann ohne Zweifel genau so ein Fall. 

    Das Buch gibt einen Einblick in die psychische Lage der Hauptpersonen. Es zeigt wie Schwerverbrecher ticken (können). Es thematisiert ihre Ängste vor der Freiheit. Diese werden sehr schnell deutlich in dem, wie sie sich gegenüber Nora verhalten; insbesondere bei ihrem ersten Gespräch, wo sie mehr oder weniger deutlich sagen, dass sie eigentlich nicht aus dem Gefängnis raus wollen, da sie so oder so niemand haben will. 

    Aber wie wir wissen, gibt es das Urteil des EuGH, wegen genau dieser nachträglichen „lebenslänglichen Sicherungsverwahrung“, also mussten diese Menschen aus dem Gefängnis raus, ob sie wollten oder nicht. 

    Es begann eine Jagd der Journalisten und der Menschen in unserem Land auf diese Verbrecher, so dass diese nie eine wirkliche Chance hatten, egal ob dies nun in Frankfurt in einem alten abbruchreifen Altenheim war oder ob es in einem Dorf im Spessart war. Niemand wollte sie wirklich haben.

    Wie wir dies heute auch öfter erleben, kommen dann auch die Rechten in Deutschland immer wieder schnell zum Vorschein. In diesem Falle beauftragt sie dann auch noch der Ortsvorsteher, da er unbedingt sein Elternhaus wieder haben will, in dem gerade die drei Schwerverbrecher wohnen. 

    Meine Meinung zu diesem Buch ist ganz klar. Man sollte es einfach lesen. Es gibt einen tiefe Einblicke in die menschliche Psyche und geht dadurch unter die Haut. Die Taten werden so angerissen, dass man sich vorstellen kann, was passiert ist, aber sie werden nie so beschrieben, dass man alles erfährt, was eine gewisse Tiefe erzeugt, zumindest was meine eigene Fantasie betrifft. 

    Das Buch zeigt auch auf, wie schnell wir uns von einer Stimmungsmache beeinflussen lassen. Auf einmal sehen wir uns mit Mistgabeln und anderen Waffen gegen Verbrecher vorgehen, oder wie momentan in unserem Land gegen Asylanten, ohne dass man den Menschen eine wirkliche Chance einräumt. Sehr treffend ist auch der Monolog von Andris aus dem Buch Andorra von Max Frisch, welcher in diesem Buch zitiert wird nämlich: „Ich wollte es nicht wahrhaben, was sie mir sagten, aber es ist so. Sie haben mich mit Stiefeln getreten, und es ist so, wie sie sagen: Ich fühle nicht wie sie. Und ich habe keine Heimat.“

    Wie wäre es denn, wenn wir Menschen eine zweite Chance geben, egal welcher Hautfarbe und egal was sie angestellt haben. Eine richtige Chance - und nicht nur Lippenbekenntnisse.

    https://www.literaturlounge.eu


  8. Cover des Buches Sei brav und stirb (ISBN: B07CHR9LFZ)
    Simon Geraedts

    Sei brav und stirb

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Nirena

    "Sei brav und stirb" ist das erste Buch von Simon Geraedts, das ich gelesen habe. Der Klappentext klang nach spannender Unterhaltung, wie geschaffen für einen gemütlichen Lesenachmittag.
    Nach kurzer Zeit allerdings war es aus mit der Gemütlichkeit, denn Simon Geraedts schafft schon sehr früh eine Atmosphäre gespannter Erwartung. Der Leser weiß, dass etwas Schreckliches passieren wird und er es nicht wird verhindern können, aber ab diesem Moment hat man das Gefühl, ständig über die Schulter schauen zu müssen. Wie recht man mit dieser Vermutung hat, zeigt sich im Verlauf der Handlung, welche Dimensionen das Grauen annimmt, kann man aber nicht vorhersehen oder erahnen.

    Ich hätte beinahe geschrieben, der Lesefluss ist sehr gut - das wäre aber zu nichtssagend, denn der Lesefluss ist eher zwingend - man hat keine Chance, zwischendurch zu pausieren, weil man nicht einmal ein einziges Auge vom weiteren Geschehen abwenden mag.

    Der Autor hält dieses hohe Level an Atmosphäre und Spannung bis zum Schluss und fast ist man ein wenig erleichtert, wenn man das Ende erreicht hat und wieder durchatmen kann. Ich habe schon lange keinen derartigen Thriller mehr lesen dürfen und bin mehr als begeistert. Allerdings sollte man gewarnt sein: Der Thriller ist nichts für schwache Nerven und mitunter sehr plastisch - also vielleicht während des Lesens auf essen verzichten...

  9. Cover des Buches Zeitbombe (ISBN: B005EKHZWC)
    Matthias P. Gibert

    Zeitbombe

     (4)
    Aktuelle Rezension von: stephanie_bauerfeind
    Der 8. Fall von Paul Lenz war gleichzeitig das erste Buch, welches ich von Matthias P. Gibert gelesen habe. Aber soviel sei verraten, es bleibt mit Sicherheit nicht das Letzte. Gibert greift so brisante Themen wie Justizirrtum und ganz aktuell Sicherheitsverwahrung auf. Zwei Polizisten verlieren innerhalb kürzester Zeit ihr Leben in identischen Situationen. Wurde beim ersten noch ein Selbstmord für wahrscheinlich gehalten, dreht der Tod des zweiten, der keinerlei Grund zu einem Suizid zu haben scheint die Situation. Einzig der Kriminalrat und Vorgesetzt von Paul Lenz und Thilo Hain möchte nicht an eine beginnende Mordserie an Polizisten glauben und verbietet den beiden ganz klar, in diese Richtung zu ermitteln. Tun sie natürlich trotzdem, sonst wäre dieser gut geschriebene und sehr stimmige Kriminalfall ja bereits nach den ersten Seiten keiner mehr gewesen. Der Hauptverdächtige, den Lenz und Hain nach einem Gespräch mit Ihrem früheren Vorgesetzten Ludger Brandt, recht schnell ausfindig gemacht zu haben, scheint körperlich nicht in der Lage gewesen zu sein, einen erwachsenen Mann transportieren zu können. Zugang zu einem Narkosemittel scheint er auch nicht zu haben. Nach einiger Zeit findet sich ein weiterer Verdächtiger, ein dritter Mord geschieht. Leider scheint auch der zweite Verdächtige ein körperliches Wrack zu sein. Ein spannender, intelligenter Kriminalroman mit sehr viel "nichts ist wie es scheint"-Flair, gut gezeichnete Protagonisten und bis auf eine winzige Kleinigkeit ist unstimmig oder bleibt unerklärt. Die winzige Kleinigkeit ist die Tatsache, dass Marihuana schmerzlindernd wirkt. Um nicht zuviel zu verraten ende ich hier, da ich fürchte, mit weiteren Ausführungen einfach zu viel zu verraten.
  10. Cover des Buches Mordkommission (ISBN: 9783423347921)
    Richard Thiess

    Mordkommission

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind
    Krimis lese ich gar nicht gern. In aller Regel sind sie mir zu einfach gestrickt, die Motivationen fehlen - und dann sind sie überwiegend so blutrünstig, daß es eine Qual ist. Deshalb lese ich sie nur noch, wenn andere Qualitäten zu erwarten sind - so wie hier: Ein echter Kriminalbeamter beschreibt Fälle aus seiner Praxis. Ohne reißerisches Pathos, aber mit persönlicher Anteilnahme kommen hier echte Fälle zur Sprache. Dadurch lernt man nicht nur die kaputte Psyche der Täter kennen, sondern auch die Empfindungen derer, die beruflich mit der Aufklärung zu tun haben. Und man wird dankbar für den eigenen nicht-brisanten Job.

    Trotzdem hat mir das Buch richtig viel gebracht. Das sind nicht nur die Techniken, sondern besonders auch die Belastungen der Beamten. Das nötigt einem allerhöchsten Respekt ab. Gut, daß wir solche Leute haben, die ihr eigenes Leben in diesem Ausmaß der Allgemeinheit widmen. Einen herzlichen Dank dafür!
  11. Cover des Buches Ich bin der Herr deiner Angst (ISBN: 9783839811672)
    Stephan M. Rother

    Ich bin der Herr deiner Angst

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Galladan
    Ich bin der Herr deiner Angst von Stephan M. Rother, gelesen von Simon Jäger und Tanja Geke. Gekürzte Audiobookausgabe. Erschienen im argon Hörbuch Verlag am 26.04.2012

    Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs werden zu einem Mord ins Hamburger Rotlichtviertel gerufen. Ein Kollege der dort ermittelt hat wurde auf grausame Weise ermordet. Das es sich nicht um seine Ermittlungen handelt wird bald klar als weitere Leichen auftauchen. Im Laufe der Zeit wird klar, dass ein alter Fall bei dem der Täter noch immer in der Psychiatrie sitzt etwas mit den aktuellen Morden zu tun hat.

    Ich habe vom Autor Stephan M. Rother gerade sein neuestes Werk den ersten Band der Königschroniken gelesen und fand seinen Schreibstil so gut, dass ich unbedingt auch seine älteren Werke lesen wollte. Als Krimifan lag es da nahe, dass ich mit “Ich bin der Herr Deiner Angst” anfange. Leider gibt es das Hörbuch nicht einfach so als ungekürzte Version, aber auch die gekürzte Fassung ist wirklich gut gelesen. Beim blaettern im Buch stellte ich aber fest, dass das was Rother eigentlich ausmacht von der Sprache, einfach weggelassen wurde. Schade, aber für ein gekürztes Hörbuch immer noch hervorragend gemacht. Ich bin am Beginn etwas ins Schleudern gekommen, da sehr viele Personen auftauchten und leider kein Glossar als Begleitheft dabei gewesen ist. Ich vermute, dass das als Printausgabe nicht so ins Gewicht fällt.

    Wer gut aufpasst wird den Ermittlern auch bald einen Schritt voraus sein, trotzdem bleibt es sehr spannend.

    Simon Jäger und Tanja Geke lesen brillant vor. Simon Jäger als Stimme für Fitzek dürfte jedem Krimihoerbuchfan bekannt sein und Tanja Geke mochte ich besonders als Stimme von Jane Rizzoli. Mit diesen Stimmen hat der Hörbuchverlag es bei diesem Buch wirklich krachen lassen. Ich bin sehr enttäuscht, dass ich das Hörbuch nicht ungekürzt im normalen Buchhandel kaufen kann und habe mir die weiteren Bände jetzt als Taschenbuch bestellt.
  12. Cover des Buches Zeitbombe (ISBN: 9783839212028)
    Matthias P. Gibert

    Zeitbombe

     (21)
    Aktuelle Rezension von: anja_bauer
    Polizeikommissar Paul Lenz und sein Kollege Thilo Hein ermitteln in einen scheinbaren Selbstmord, der sich jedoch schnell als Mord herausstellt. Zwei ihrer Kollegen sind von einen Zug an gleicher Stelle überfahren worden. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf ungereimtheiten, wobei sie dann auf Rüdiger Bornmann treffen, der unter ständiger Beobachtung von Polizisten ist. Bornman hat damals seine Frau umgebracht und musste dafür ins Gefängnis. Dort hat Rüdiger dann einen Mithälfling erstochen und bekam nochmals Nachschlag mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Seit dem Vorfall im Gefängniss ist Bornmann gehbehindert. Doch Lenz glaubt nach Recherchen, das Bornman garnicht schuld an dem Tod seiner Frau hat. Lenz und Hein ermitteln weiter und kommen somit dem Geheimnis langsam auf die Spur. Das Ende ist im zweiten Drittel des Krimis schon zu erwarten und irgendwo hat es mich dann an einen realen Fall von Justizirrtum erinnert... Was mich jedoch an dem Buch echt stört, ist dieses übertriebende Gerede, das sich wie ein roter Faden durchs Buch zieht. Z.b. "... Aber die Fee der zum Suizied Bereiten.. seinen Aggregratzustand geändert" oder "abgeknipst" anstatt selbst getötet. Auch die Verwendung der Spitznamem finde ich ein bischen fehl am Platz: Wasserpfeifen Nobby, RW.." Das nervt ein wenig. Ich könnte ein paar solcher übertriebendes Gerede aufzählen (Kriminalrat Zwick redet nicht ins Telefon, sondern in ein Gerät vor seinen Mund / oder er zischt in das kleine Mikrofon, anstatt ins den Hörer) Überhaupt finde ich die Unterhaltung so gehalten, als würden da Kaffeekränzchen abgehalten. Und dann sind ja noch die dauernden Fremdwörter, mit denen ich garnichts anfangen konnte. Was in aller Welt ist Insubordination? Bis ungefähr zum zweiten Drittel des Buches fehlt es an Spannung. Dann wird es ein bischen spannend, aber auch nur (man ahnt schon, wer es war und warum), weil man wissen will, wie es endet. Die Personen sind mir auch nicht gerade so super symphatisch gewesen. Fazit: Wer einen leichten Krimi mag mit vielen übertriebenen Gerede und der Fremdwörter lernen will, für den ist das Buch genau das richtige. Aber wer gerne einen spannenden Thriller liebt, der sollte nach meiner Meinung die Finger von dem Buch lassen.
  13. Cover des Buches Strafgesetzbuch (ISBN: 9783406594229)
    Thomas Fischer

    Strafgesetzbuch

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der "Tröndle/ Fischer", auf jedem guten Juristenschreibtisch zu finden (übrigens auch bei Salesch und Co. hihi). Unser Repetitor war damals sehr angetan, daß der neue Bearbeiter Fischer manche alte Zöpfe abgeschnitten hat. Für Laien aber selbstverständlich unlesbar.
  14. Cover des Buches Mordinstinkt (ISBN: 9783939727767)
    Peter Splitt

    Mordinstinkt

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Maritahenriette

    Gerd Bauer muss aus dem Gefängnis entlassen werden. Nach dem die EU die nachträglich verhängte Sicherungsverwahrung als verfassungswidrig erklärt hat müssen in Deutschland Kriminelle nach der Verbüßung ihrer Strafe entlassen werden. So auch Gerd Bauer. Dieser wechselt nach kurzer Zeit seine Identität und verschwindet somit in der Masse. Dann beginnt er wieder seine krankhaften und grausamen Übergriffe gegenüber Frauen. Gerd Bauer ist ein Psychopath. 

    MEINE MEINUNG :
    Der Autor Peter Splitt behandelt in seinem Krimi ein recht aktuelles Thema. Nach dem kippen des Gesetzes der nachträglichen Sicherungsverwahrung mussten in Deutschland etliche Kriminelle aus dem Gefängnis entlassen werden auch wenn es nicht sicher ist ob sie nicht rückfällig werden. 
    Der Krimi fängt sehr rasant und spannend an obwohl ich sofort den Serienmörder kenne. In der Mitte des Buch's verliert er ein wenig an Spannung. Die Polizei gelangt auf eine falsche Fährte,  wobei es dort scheinbar auch ein Verbrechen gegeben hat.  Hauptkommissar Laubach und sein Team machen nicht immer einen kompetenten Eindruck. Ich hatte hier etwas Mühe mit dem weiterlesen, während der Schluss an Fahrt wieder aufnimmt. Mit Hilfe des alten Schulfreudes von Lauterbach,  Roger Peters wird der Psychoath schließlich dingfest gemacht. Das stellenweise Roger Peters von Laubach in die Ermittlungen einbezogen wird ist für mich realitätsfremd,  wobei das sicherlich Geschmackssache ist. 
    Der Schreibstil ist flüssig, teilweise bildlich und detailgetreu. Das Buch hat neben Prolog und Epilog 42 Kapitel welche mit Tag und Datum gekennzeichnet sind.  Sie folgen logisch aufeinander und ich konnte sie gut verfolgen.  Rainer Sigismund,  Laubach's Kollege wirkt in diesem Buch etwas unsicher und wenig intelligent.  

    FAZIT :
    "Mordinstinkt "von Peter Splitt ist in Machandel - Verlag veröffentlicht. Man kann es z. B.  als Printausgabe für 12,99 Euro erhalten. Die 337 Seiten versprechen ein kurzweiliges Lesevergnügen. 
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