Bücher mit dem Tag "siebenbürgen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "siebenbürgen" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783755300298)
    Bram Stoker

    Dracula

     (1.119)
    Aktuelle Rezension von: UrsulaGruss

    Mit 16 Jahren habe ich das Buch zum ersten Mal gelesen und geliebt. Man erlebt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und liest beispielsweise Zeitungsartikel über das Geschehen und Tagebucheinträge der unterschiedlichen Protagonisten. Auch heute liebe ich das Buch immer noch. Es ist bemerkenswert und spannend, auch wenn die Geschichte vermutlich inzwischen allen bekannt ist. Obwohl mir klar ist, dass den Film viele kennen und lieben, muss ich sagen, dass er diesem Buch nicht gerecht wird. Es lohnt sich absolut, zu lesen.

  2. Cover des Buches Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück (ISBN: 9783944442402)
    Robert Scheer

    Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück

     (42)
    Aktuelle Rezension von: parden
    EIN PERSÖNLICHES MAHNMAL...

    Robert Scheer liebte seine Großmutter. Dies ist an und für sich nichts Besonderes, doch eigentlich ist es ein Wunder, dass es den Autor überhaupt gibt. Denn eigentlich hätte seine Großmutter Pici nicht überleben, nicht heiraten und keine Familie gründen dürfen. Denn dies war der Plan von Hitler und seinen Schergen. Doch als einzige ihrer weitverzweigten jüdischen Familie überlebte Pici ("die Kleine") seinerzeit die Gräuel des Holocaust.


    "Die Weisen sagen, das Ziel des Lebens sei das Leben selbst. Dem folgend habe ich das Ziel erreicht. Denn ich lebe noch." (S. 56)


    Zum 90. Geburtstag seiner Großmutter beschloss Robert Scheer, diese nach ihren Erlebnissen zu befragen, damit ihr Zeugnis bewahrt bleibt. Und wo Pici jahrzehntelang geschwiegen hat, öffnete sie sich ihrem Enkel gegenüber und gab Auskunft über helle und dunkle Jahre ihrer Vergangenheit.

    Die ersten zwei Drittel des Buches erzählen von Picis Familie und ihrer Kindheit in Rumänien. Dort wohnte die Familie ungarischer Juden und lebte vom Holzhandel des Vaters. Arm, kinderreich, aber zufrieden, so wie viele andere Menschen der kleinen rumänischen Stadt auch. Als etwas langatmig habe ich diese Schilderungen zeitweise empfunden, aber andererseits als durchaus legitim - holte sich Pici auf diese Art noch einmal alle Mitglieder iher großen Familie in ihre Erinnerung zurück, alle in den Jahren des Holocaust ums Leben gekommen.

    Die schlimmen Erlebnisse Picis nach dem Verlust ihrer Heimat in den 40er Jahren nach der Machtergreifung Hitlers nehmen entsprechend etwa ein Drittel des Buches ein. Die Vertreibung ihrer Familie aus der kleinen rumänischen Stadt, die Erfahrungen im Ghetto, die Deportationen in verschiedene Konzentrationslager, die Kälte, die Hitze, der Hunger, die Unmenschlichkeit, die Angst, die Krankheiten, das Trauma, der Tod - Dinge, über die es sicher auch nach 70 Jahren noch schwerfallen dürfte zu sprechen.

    Was mich bei der Lektüre verblüffte, waren die großen Erinnerungslücken Picis, die viele schreckliche Erlebnisse und Details ausgeblendet zu haben scheint.


    "Und auch für die folgenden Zeiten gibt es solche kleinen Momente, die völlig in meinem Gedächtnis fehlen, aber nicht so, dass ich sie nach Jahren vergessen hatte, sondern so, als hätten sie nichts mit mir zu tun gehabt. Vielleicht, weil mein Verstand dies alles nicht nachvollziehen konnte und von sich wegschob..." (S. 90)


    Entsprechend rudimentär erscheinen denn auch teilweise die Erinnerungen, Spotlights der Schrecken, wobei die Schilderungen selbst nahezu nüchtern erscheinen. Dennoch kommt das Grauen beim Leser an, die Bilder lassen sich ncht verdrängen, die Unfassbarkeit der Erinnerungen bricht sich Bahn. Zahlreiche in den Text integrierte Fotos (viele aus dem Privatbesitz des Autors) unterstreichen das Geschriebene, geben dem Erzählten ein Gesicht und verankern das Grauen in der Realität.

    Der Schreibstil ist einfach, erinnert zeitweise an einen ungeübten Schulaufsatz. Doch vieles ist in wörtlicher Rede wiedergegeben und dokumentiert so eher das Gespräch zwischen dem Enkel und seiner Großmutter Pici als dass es literarisch aufgearbeitet ist. Dieses Stilmittel der wörtlichen Rede unterstreicht in meinen Augen die Authentizität der Erzählung.

    Neben den bereits erwähnten Fotos gibt es - vor allem in dem vielseitigen Anhang - auch zahlreiche Kopien von alten Briefen, Dokumenten und Listen, die die Erinnerungen Picis in Raum und Zeit des Holocaust verankern. Hier hätte ich mir eine bessere Qualität der Darstellung gewünscht, denn viele der genannten Quellen waren durch eine blasse und verschwommene Kopie für mich tatsächlich kaum leserlich, was ich wirklich bedauerlich fand.

    Robert Scheer hat mit diesem Buch nicht nur seiner geliebten Großmutter ein Denkmal gesetzt, sondern mit Picis Erinnerungen auch ein persönliches Mahnmal geschaffen. Ein Buch 'Gegen das Vergessen', das sehr persönliche Einblicke gewährt.


    © Parden
  3. Cover des Buches Atemschaukel (ISBN: 9783596512034)
    Herta Müller

    Atemschaukel

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Rumänien, Januar 1945. »Es war 3 Uhr in der Nacht, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -15° C.« So beginnt der erschütternde Bericht eines jungen Mannes, der in ein russisches Straflager verschleppt wird – so wie 60000 andere Rumäniendeutsche, von deren Schicksal Herta Müller in diesem ungeheuren Buch erzählt. In Gesprächen mit dem verstorbenen Dichter Oskar Pastior und anderen Überlebenden der Lager hat sie den Stoff gesammelt – und zu überwältigender Literatur geformt.

     

    Cover

    Das Cover gefällt mir überhaupt nicht, ich mag nicht so gerne Fotografien von Menschen und ich mag keine Bilder mit Zigaretten. Auch wenn es den Zeitgeist spiegelt, so sind diese Fotos nicht mein Geschmack.

    Ein Wort vorneweg

    Meine Rezensionen können sowohl Spoiler enthalten als auch Analysen und Bewertungen, wobei der Schwerpunkt auf meinen persönlichen Eindrücken liegt.

    Mein Eindruck

    Ich bin völlig frei von irgendwelchen Vorabinformationen an dieses Buch herangegangen und habe es im Rahmen ein selbst organisierten Leserunde gelesen. Nur den Klappentext kannte ich und konnte mir so ungefähr vorstellen, dass es inhaltlich betrachtet kein leichtes Thema ist. Es ist auch schon sehr lange her, dass ich mich mit den Schattenseiten des zweiten Weltkrieges auseinandergesetzt habe. Und jetzt war dieser Zeitpunkt gekommen und schon die ersten 50 Seiten trugen sehr viel Tiefe in sich. Jeder Abschnitt steht als Synonym für Aspekte des Lebens, zum Beispiel den Deckel für den Topf, um etwas zu verschließen, Gefühle in sich verbergen und einschließen, um nicht emotional zu zerbrechen. Der Zement der an einem klebt oder sich verflüchtigt spiegelt auch sehr gut die Hoffnung und so gab es eine Reihe von Sätzen, die mich von Beginn an nachdenklich zurückgelassen haben.

    Auch die vielen Wort Kreationen wie zum Beispiel Schneeverrat und Hungerengel

    verbinden die Schönheit und das Grauen miteinander. Schnee ist schön, weiß und sanft, kühl und still - allerdings auch ein Verräter, denn er zeigt die Spuren im Schnee, die jemand hinterlassen hat und die dann direkt zum Versteck führen, um der Deportation zu entgehen.

    Hunger ist grausam und ein Horror, wenn der Magen und der Darm grollen und wahrlich kein Engel, der Frieden verspricht.

    Viele Sätze erweisen sich als eine philosophische Wort Spielerei, wie zum Beispiel das schlichte Kofferpacken, wenn jemand noch nie einen Koffer gepackt hat. Was nehme ich mit? Wenn das Falsche zum Notwendigen wird und das Notwendige dann das Richtige ist, zeigt in diesem Zusammenhang immer wieder deutlich wie schnell etwas Ungewöhnliches zu etwas Normalem wird. Und all diese Feinheiten begleiten auf einer Reise, einer Reise die noch ohne Inhalt ist, sich entwickelt und letztlich vielleicht auch wieder zur Rückkehr führen wird. 

    Als LeserIn lernen wir die Geschichten von den Lagerinsassen kennen und die grausamen Erfahrungen jedes Einzelnen nehmen kein Ende.

    Es gibt zahlreiche Sätze und Worte, die mich zutiefst berührt haben und den Taumel zwischen Leben wollen / müssen und Sterben können / sollen aufzeigen.

    Auch das Wort Herzschaufel - eins werden mit seinem Arbeitsgerät, miteinander verschmelzen. Perfektion, Optimierung: die Arbeit ist ein gemeinsamer Tanz - ist eine grausame Vorstellung und zeitgleich steckt darin so viel Poesie. Hungrig und Hoffnungslos gilt es trotzdem den Lebenskampf aufrecht zu erhalten und die Arbeit mit einem geschwächten Körper zu bewältigen.

    Jedes Thema prägt den Lageralltag auf seine besondere Art und daran halten sich alle Lagerinsassen fest. Eine Haltestange aus Erinnerungen, Erzählungen und Beobachtungen.

    Es ist mehr als beeindruckend mit welcher Sprache die Autorin die Gewalt aus den Beschreibungen herausgelöst hat und ein Gefühl von Verstehen auf den Weg gibt. Sie beschönigt nicht und sie verurteilt nicht. 

    Auch wenn die Autorin ihre Worte gut wählt, so wird die bedrückende Situation im Lager mit jedem Abschnitt deutlicher und betrifft auch mich als LeserIn - eine Grenze des zumutbaren wird erreicht. Und trotzdem lesen sich die Zeilen gut, sie treffen den Kern in unserem Inneren und ein langsames Verstehen breitet sich aus. Ich fühle mich verbunden mit den Menschen im Lager.

    Fazit

    Ein tolles Buch, welches ich trotz der Thematik gerne gelesen habe. Es wiegt im Herzen leicht und schwer. Es vermittelt mir ein Bild über die damaligen Geschehnisse und über die Sprachlosigkeit der Rückkehrer. Auch mein Großvater, der im ersten Weltkrieg auf den Schlachtfeldern von Verdun war, hat anschließend geschwiegen. Er hat seine Erlebnisse tief in sich vergraben, um uns Kinder / Enkelkinder vor grausamen Gedanken zu schützen, damit wir die Leichtigkeit des Lebens beibehalten können..

     

    230422

  4. Cover des Buches Ein Lied aus Tränen (ISBN: 9783737556712)
    Kerstin Hornung

    Ein Lied aus Tränen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: schafswolke
    Dorothea und Eric sind ein Traumpaar. Gefunden haben sie sich durch die klassische Musik, denn Eric war Dorotheas Klavierlehrer. Nur ihr gemeinsamer Kinderwunsch ist bisher unerfüllt geblieben und nach mehreren Fehlgeburten beschließt Dorothea auf Kinder zu verzichten. Obwohl Dorothea eine sehr begabte Klavierspielerin ist kann sie sich nicht mehr wie früher an der Musik erfreuen, sehr zum Kummer ihres Mannes. Als Dorothea dann auch wieder den Kontakt zu alten Freunden aus ihrer Heimat Rumänien aufnimmt, ist Eric davon gar nicht begeistert. Er merkt zwar das es Dorothea gut tut, aber er selbst erträgt es nicht, dass Dorothea auch ohne ihn glückich sein kann.
    Dabei soll doch Dorothea doch nur eins: nämlich nur mit Eric allein glücklich sein!
     
    Mich hat "Ein Lied aus Tränen" sehr an das "Phantom der Oper" erinnert und das war laut der Autorin auch kein Zufall. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich musste mich erstmal an die verschiedenen Erzählperspektiven gewöhnen, aber das ging dann doch schneller als zuerst gedacht. Die Figuren sind emotional gut ausgearbeitet und man kann sie sich gut vorstellen.

    Von mir gibt es 4 Sterne für eine spannende Geschichte um Liebe und Besessenheit.
  5. Cover des Buches Die Alchimistin (ISBN: 9783453419049)
    Kai Meyer

    Die Alchimistin

     (401)
    Aktuelle Rezension von: be_bookish

    Eine wirklich eindrucksvolle Geschichte. Es spielt im späten 19. sowie frühen 20. Jahrhundert. Ab dem ersten Kapitel kann und will man es nicht mehr weglegen.

    Das Buch handelt von einem Mädchen, Aura, welches Stück für Stück die Geheimnisse ihrer Familie lüftet. Dabei gerät sie in ein Abenteuer zwischen Leben und Tod, wobei im Zentrum der Begierde stets die Unsterblichkeit und deren erreichen steht.

    Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und insgesamt glaubwürdig erschaffen. Ihre Handlungen sind jeweils sehr gut nachvollziehbar. Auch ist interessant zu beobachten, welche Entwicklung die einzelnen Charaktere vollziehen und an ihren Herausforderungen wachsen.

    Die Geschichte wird aus der allwissenden Erzählperspektive geschildert. Dabei wird jedoch vorrangig die Perspektive der Aura Institoris bzw. des Christophers bzw. des Gillians beschrieben. Der Schreibstil ist insgesamt gut zu lesen und befindet sich auf einem leicht überdurchschnittlichen Niveau.

    Abschließend lässt sich sagen, dass es sich um eine fesselnde Geschichte handelt. Von Kapitel zu Kapitel wird es schwerer, das Lesen zu unterbrechen.

    Das Buch würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen, für alle, die sich nach einer spannenden Fantasy-Reise sehen, bei der die Geschichte vom Stein der Weisen bzw. vom Erlangen der Unsterblichkeit auf alchemistischen Grundlagen neu erzählt wird.

    Auch würde ich es als Buch klassifizieren, dass man auf jeden Fall ein zweites Mal in seinem Leben lesen wird.

  6. Cover des Buches Die Unschärfe der Welt (ISBN: 9783608984866)
    Iris Wolff

    Die Unschärfe der Welt

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Nosimi

    Voller Gespür für Worte und Sprache erzählt Iris Wolff in „die Unschärfe der Welt“ die Geschichte einer Familie in Rumänien, im Banat über mehrere Generationen hinweg. Im Mittelpunkt steht Samuel, der noch hinter dem eisernen Vorhang im Ostblock geboren wird und aufwächst. Sein Leben wird nicht aus einer seiner, sondern aus den Perspektiven von 7 anderen Personen erzählt und damit erfahren wir nicht nur, wer Samuel ist und was ihn geprägt hat, sondern auch sieben Lebensgeschichten eingebettet in die historischen Ereignisse von der Nachkriegszeit bis zum heutigen Tag.. Neben der Zeitgeschichte - dem zweiten Weltkrieg, der Spaltung Europas im Ost-West-Konflikt, dem sozialistischen Regime in Rumämien unter Ceauṣescu und schließlich des Zusammenbruchs des Ostblocks– spielt auch das Banat eine wichtige Rolle. Die Weiten der Heimat, das Land „in dem mehr Schafe als Menschen leben“, die einfachen, ländlichen Dörfer und die deutsche Minderheit, die nach und nach auswandert, verloren geht. Was bleibt sind die Erinnerungen an die Heimat, das Band, das alle miteinander verbindet, wenn auch über weite Strecken und mehrere Länder hinweg.

    Auch wenn Samuel der Protagonist, der rote Faden der Geschichte ist, so erscheint er doch eine eher stumme Figur zu sein. So wie er erst spät im Kindesalter zu sprechen beginnt, setzt sich dies in seinem ganzen Leben fort. Es sind seine Taten, die für sich sprechen, sowie die Treue zu seinem Freund Oz, mit dem er die Flucht in den Westen plant und vollbringt und die Liebe zu den Frauen in seinem Leben: Seiner Großmutter Karline, seiner Mutter Florentine, seiner Jungendliebe Stana und seiner Tochter Livia. Es sind die ungesagten Worte, die dem Roman Bedeutung geben. Und es sind die Frauenfiguren, die für mich den Roman so eindrücklich machen. In ihnen spiegelt sich die Erinnerung, die Stärke und die Heimat – und nicht zuletzt Samuel selbst. Das Buch macht Sehnsucht nach mehr Romanen der Autorin, um immer eingesogen zu werden in ihre Worte, ihre Welt, ihr Siebenbürgen. Für mich ist es ein großartiger Roman, der mich durch die pointierte Wortwahl, die lyrische Sprache und den Nachhall, den sowohl Story als auch Sprache bei mir auslösen, meine Gedanken lange beschäftigen wird.

  7. Cover des Buches Am Abgrund (ISBN: 9783802581267)
    Wolfgang Hohlbein

    Am Abgrund

     (376)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Der Protagonist ist von Anfang an interessant und weiß nicht einmal selber, was er genau ist. Er gerät unfreiwillig in ein Abenteuer.


    Inhalt: Andrej will in das Dorf seiner Kindheit zurück kehren. Er möchte seinen Sohn wiedersehen und die Trauer um seine Frau verarbeiten. Doch im Dorf angekommen sieht er nur noch eine menschenleere Siedlung und im großen Wehrturm findet er die Leichen all jener, die er eben noch vermisst hat.

    Einzig ein Junge, ein Familienmitglied, aber eben nicht sein Sohn, hat überlebt und kann ihm erzählen, was passiert ist.

    Frederic und Andrej machen sich an die Verfolgung der Entführer und der Dorfbewohner, welche sie mitgenommen haben. Dabei stoßen sie auf ihre Widersacher und Andrej seine Weichheit sorgt später dafür, dass unschuldige Gasthausbesucher in einem höllischen Flammenmeer umkommen müssen.

    In Constanta angekommen, scheinen Frederic und Andrej so ziemlich an ihrem Ziel zu sein. Doch sie haben sich mit ziemlich zwielichtigen Leuten eingelassen, die Andrej jetzt in die Pfanne hauen.

    Andrej gerät in Gefangenschaft und in den Strudel von Machenschaften mächtiger Leute. Und er lernt etwas wichtiges über sich und seine Familie.


    Fazit: Oh man, schon wieder eine Reihe. Ich kann aber auch machen, was ich will. Jedes, aber auch jedes Buch, was mich in irgendeiner Form anmacht, was ich gern lesen wollen würde, ist Teil einer Reihe. - So auch hier. Einziger Vorteil: In diesem Fall handelt es sich um den ersten Band eben dieser Reihe. Und eins ist mal klar, wenn mich der Band hier überzeugt, dann werde ich mir wohl auch die folgenden noch irgendwie holen müssen. Da führt wohl kein Weg daran vorbei *seufz - Kann nicht mal jemand das Erschaffen von immer und immer wieder neuen Reihen einfach verbieten…. das wäre doch mal was. - Alles klar, es werden wohl die die nächsten 9 Folgebände auch noch werden.

    Der Start in die Reihe war spannend und authentisch. Hohlbein hat hier kein langes Vorgeplänkel gemacht und ist gleich voll in die Handlung eingestiegen. Gleich zu Anfang bin ich auf den Protagonisten neugierig geworden. Dass er nicht ganz “normal” ist, war mir von Anfang an klar und dass er so auffällig wenig über sich selber wusste, hat die Handlung nur noch zusätzlich aufgepeppt.

    Alles an der Handlung war so beschrieben, dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam oder die Handlung gestoppt hätte. Ich hatte die ganze Zeit diesen Andrej vor meinem geistigen Auge, wie er mit seinen langen schwarzen Haaren den Schwarm aller Frauen verkörpert, gleichzeitig aber auch irgendwie naiv und unwissend durch die Welt tappt. - Ich bin wirklich klasse unterhalten worden und bereue die Lektüre in keiner Weise.


    Wie schon einmal gesagt, müssen hier unbedingt die Folgebände ran. Mich interessiert einfach, wie es mit diesem seltsamen jungen Mann weiter geht. Was er noch über sich lernt, wie sich sein Körper noch weiter verändert und was mit Frederic, sein kleiner Verwandter, noch wird.


    Ich kann dieses Buch wirklich ruhigen Gewissens empfehlen. Es ist zwar schon etwas älter, wenn man nach dem Erscheinungsdatum geht, aber der Leser wird gut unterhalten. Es hat Spannung, es hat Drama und es hat Mystik. Wolfgang Hohlbein hat hier ein Werk abgeliefert, was durchaus mit zu seinen besten gezählt werden kann.

    Aber Vorsicht, es handelt sich hier um den Auftakt zu einer Reihe. Ihr lauft Gefahr, da in eine wirklich spannende und umfangreiche Geschichte hinein zu geraten.

  8. Cover des Buches Die Erben der Nacht - Dracas (ISBN: 9783570306567)
    Ulrike Schweikert

    Die Erben der Nacht - Dracas

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfuchs_Zeilenmagie

    Der vierte Teil der Reihe „Die Erben der Nacht“ bringt uns als Leser nach Wien und damit zum Clan der Dracas. In den vorherigen Bänden ist schon deutlich geworden, welche Fähigkeiten die Dracas besitzen.

    Die Erben lernen fechten, tanzen und Deutsch, doch die Fähigkeiten des Clans nicht, was für einigen Unmut sorgt. Leo trainiert daher seine Freunde heimlich und zeigt ihnen die Gabe.

    Leo, Alisa und Luciano sind 16 Jahre alt und haben sich äußerlich verändert. Luciano ist gewachsen, erschlankt und attraktiv geworden und Ivys Körper dagegen ist immer noch unverändert. Sie wirkt wie ein Kind neben ihren Freunden und ignoriert die Warnung, dass ihr Geheimnis nicht länger sicher ist. Erste Verdachte keimen auf und vor allem als sie sich verletzt, wird es schwerer das Geheimnis zu bewahren.

    Luciano offenbart beim Fechtunterricht ein verborgenes Talent und stellt sich auch geschickter an als in den vorherigen Jahren. Die Abenteuer haben ihre Spuren hinterlassen und ihn selbstbewusster gemacht.

    Leo und Alisa entwickeln auch immer mehr Gefühle füreinander und haben ihre besondere Momente miteinander, die einen nur vor Freude quietschen lassen. 

    Da die Erben langsam erwachsen werden und auch die ersten romantischen Gefühle aufkommen, erkennt Alisa, dass die Akademie nicht nur dazu dienen soll die Fähigkeiten zu trainieren, sondern auch ihre Blutlinien zu mischen, um neue Erben zu zeugen und die Vampire vor dem Aussterben zu bewahren.

    In diesem Band erfahren wir auch endlich, wer der Verräter von den Vampirclans ist und wer die Infos an den dunklen Schatten weitergibt.

    Als Leser dürfen wir uns auch wieder auf Latona und Bram Stoker freuen, sowie auch eine weitere bekannte Figur aus alten Geschichten und Mythen um Vampire: van Helsing. Dieser findet hier auch wieder seinen Platz.

    Wir erfahren hier in diesem Band auch mehr über den Blutrausch und wie ein Mensch zu einem Vampir wird.

    Die Handlung ist dabei recht emotional und vor allem geschieht dies heimlich ohne das Wissen der älteren Vampire.

    Dazu kommen die Upiry wieder vor, der verschollene siebte Clan. Immer mehr nimmt die Handlung Spannung auf und dass dieser Clan versucht alle anderen zu unterjochen. Doch auch Dracula, der Urvater aller Vampire, hat seine Pläne und diese führen ihn immer wieder zu Ivy.

     Als Leser erfahren wir auch etwas über die Gesellschaft von Wien, der Stadt und dem großen Wiener Hofball. Der Band endet mit einem Epilog aus Draculas Sicht und wir erfahren, wohin es beim nächsten Jahr geht: London.

     Leider erfahren wir in diesem Band nicht Leos Geschichte und wie er das erste Mal von einem Menschen getrunken hat. Diese Geschichte hätte mich sehr interessiert und leider macht die Autorin weiterhin ein Geheimnis darum.

     Wie im Epilog angekündigt können wir uns im nächsten Band auf London freien und dem Clan der Vyrad.

    Ich kann wie in den vorherigen Bänden nur betonen, dass die Autorin einen sehr angenehmen Schreibstil hat und dabei die geschichtlichen Fakten gut ausgearbeitet und recherchiert hat.

    Die Reihe empfehlen ich jeden, der klassische Vampire mag, Jugendfantasy und ein wenig Geschichte.

  9. Cover des Buches Die Schrift in Flammen (ISBN: 9783423143202)
    Miklós Bánffy

    Die Schrift in Flammen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Minoo
    Zusammenfassend geht es in dem ersten Band der Siebenbürger-Trilogie von Miklos Banffy vor allem um Ungarns Geschichte, die damalige Politik und Gesellschaft, Intrigen und natürlich die Liebe.

    Besonders genossen habe ich den ausschweifenden, eindringlichen Schreibstil. „Die Schrift in Flammen“ ist kein einfaches Werk und lässt sich nicht mühelos lesen. Doch selten lohnt sich die Mühe so sehr wie bei diesem Buch. Banffys Schreibstil ist wunderschön. Wie er die Menschen, die Natur, die Bälle und die Liebe beschreibt ist teilweise urkomisch, teilweise melancholisch und immer voller Leben. Natürlich muss man Gefallen, an seitenlangen (Natur-)Beschreibungen finden. Leser, die einen eher knappen Schreibstil bevorzugen, dürften sich hier langweilen und wenig Freude an dem Buch finden. Banffy selbst gehörte zum ungarischen Adel, was sicherlich zu der Authentizität der Geschichte und der Melancholie, mit welcher der Untergangs der Aristokratie beschrieben wurde, beitrug. Mit Ungarns Geschichte und Politik befasst sich der Autor sehr genau. Interesse an ebendieser sollte der Leser auf jeden Fall mitbringen. Als Laie fiel es mir schwer, den politischen Geschehnissen zu folgen, sodass ich während dem Lesen, Nachhilfe im Bereich der ungarischen Geschichte nahm. Alles konnte ich dennoch nicht ganz nachvollziehen, weshalb ich vor Band 2 auf jeden Fall noch einiges nachlesen möchte.

    Das Buch ist in sechs ungefähr gleichgroße Kapitel unterteilt. Die Leben der Protagonisten Balint und Laszlo sind sehr unterschiedlich. Während Balint ein sehr geordnetes und zielstrebiges Leben führt, ist Laszlo der Träumer, der etwas planlos durchs Leben schreitet und sich letzten Endes durch seine Spielsucht in den Ruin treibt.

    Gleich zu Beginn des Buches, wurden die Personen auf einem Ball vorgestellt. Mein erster Gedanke war, dass ich mir die Namen und deren Gesichter und Geschichten bestimmt nicht merken kann, das sicherlich aber auch nicht muss. Weit gefehlt. Trotz der ungewohnten Namen, konnte ich mir diese sehr gut einprägen. Dies war auch notwendig, da die Personen vom Anfang alle wieder vorkommen. Es ist nun mal ein geschlossener Kreis, in welchem sich die großen Familien des Landes bewegen.

    "Beim Anblick seiner Stupsnase, des runden Gesichts und des mächtigen Schnurrbarts hätte man meinen können, er sei ein alter Kater, der irgendwo eine Wurst gestohlen hat."  (S. 338)
    Die Charaktere zeichnete Banffy sehr detailreich und authentisch, sodass ich bei manchen Ekel empfand und mich auf andere freute. Manche verachtete ich zutiefst, anderen hätte ich gerne in ihrem Leid beigestanden. Besonders angetan war ich von dem groben und doch liebenswerten Nebencharakter Zakatas, dessen Bemerkungen ich immer mit einem Grinsen las.

    "Ihr Rindviecher! Ein Gast kommt an, und mir sagt niemand etwas! Ich werde euch alle so durchprügeln, dass ihr bis zu eurem letzten Tag Krüppel bleibt! Wo bist du, mein Vögelein?" Breit fuchtelnd kam er zwischen den Fliederbüschen zum Vorschein, während er sich immer wieder brüllend zurückwandte: "Ihr Esel, ihr Schweine", um dann erneut lächelnd Balint zuzurufen: "Lieb, dass du gekommen bist, du machst mir wirklich große Freude!"  (S. 558/559)
    Auch das Leben der Charaktere empfand ich als sehr spannend und authentisch. Der glamouröse Lebensstil der sich in Bällen und Pferderennen widerspiegelt, aber auch unterschiedliche Besuche, der Druck der Gesellschaft, die Lästereien und Intrigen habe ich unglaublich gerne gelesen. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz und in kaum einem Werk zuvor, habe ich so authentische und mitreißende Liebesgeschichten gelesen, wie in "Die Schrift in Flammen". Sowohl Balints Liebe zu Adrienne, als auch Laszlos Liebe zu Klara hat sich  mich zutiefst berührt und mitgerissen. Die Beschreibung, wie sich die Männer nach diesen Frauen sehnen ist unvergleichbar.
     
    "So wortlos verblieben sie noch lange; der Mann starrte an die Decke, die Frau, das Kinn in die Hand gestützt, wandte den Blick nicht vom Gesicht des Freundes. Lage Zeit verharrten sie in der unendlichen Stille ihres nach Liebe riechenden Heims, wo doch jeder Winkel von ihren vielen wilden Umarmungen wusste." (S. 659)
    Fazit: Die Mühe, die man beim Lesen aufbringen muss wird tausendfach belohnt. Dennoch sollte man Interesse an der ungarischen Geschichte sowie eine Vorliebe für den ausschweifenden Schreibstil mitbringen, um Banffys Meisterwerk wirklich genießen zu können.
  10. Cover des Buches Das Karpatenschloss (ISBN: 9783868209587)
    Jules Verne

    Das Karpatenschloss

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Annesia
    Es freut einen immer selbst, wenn man aus der Fülle von Büchern etwas so gigantisches herauszieht. Das Werk von Jules Verne war nicht nur unheimlich und spannend, sondern auch angenehm zu lesen und toll geschrieben.
    Von einem kleinen Dorf in den Karpathen aus, kann man ein altes Schloss sehen. Eines Tages entdeckt ein Schäfer Rauch aus dem Schloss aufsteigen und bald machen sich zwei Dorfbewohner auf, um herauszufinden was dort vor sich geht. Doch nicht nur der Weg dorthin ist gefährlich.
    Ich bin im Allgemeinen ein Fan von spannender und mysteriöser Literatur und von daher freut ees mich besonders, ein so gutes Buch gefunden zu haben und ich kann es nur weiterempfehlen!
  11. Cover des Buches Verschwundene Schätze (ISBN: 9783423143752)
    Miklós Bánffy

    Verschwundene Schätze

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Minoo
    In dem ersten Band der Trilogie betrachtet Miklos Banffy die ungarische Oberschicht. Die Gesellschaft an sich mit all ihren Intrigen, Bedürfnissen, Sehnsüchten und Charaktereigenschaften wurde sehr detailliert und ausführlich beschrieben. Erzählt wurde die Geschichte der beiden Grafen Balint und Laszlo (in etwa zu gleichen Teilen), deren Entwicklung und deren große Gefühle für zwei Frauen. Auch politische Einblicke gab es bereits. Die Stimmung des ersten Bandes war unbeschwerter. Es gab humorvolle Stellen, welche in diesem zweiten Band deutlich seltener vorkommen. Dass die Stimmung in den beschriebenen Jahren in Siebenbürgen eher düster und vorahnungsvoll ist, spiegelt sich in der Atmosphäre des Buches wider. Die politische Lage spitzt sich zu, der erste Weltkrieg steht bevor.

    Im zweiten Band der Trilogie steht die Politik im Vordergrund. Alle Leser, die nicht oder nur wenig mit der Geschichte Siebenbürgens vertraut sind, sollten sich spätestens vor dem Lesen des zweiten Bandes noch ein paar Grundkenntnisse zulegen. Genauestens beschreibt Banffy die Politik der Ungarn zur damaligen Zeit. Ein gewisses Interesse ist also absolut notwendig. Die Hauptthemen des ersten Bandes geraten etwas in den Hintergrund. Zwar wird Balints Liebe zu Addy nach wie vor thematisiert, doch Laszlo kommt in diesem zweiten Band - zu meinem Bedauern! - kaum noch vor, war er doch in "Die Schrift in Flammen" mein Liebling. Die Geschichte geht voran. Genauer thematisiert wird in diesem Buch auch die Bedeutung der Ehe und die Stellung der Frau.

    Der Schreibstil des Autors ist nach wie vor ein wahrer Genuss und erinnert stark an Tolsois Schreibe, mit welchem er auch des Öfteren verglichen wurde. 

    "Im prasselnden Regen erreichten sie manche Tropfen, sie rollten ihr über das Gesicht hinab und bedeckten die Brillengläser. Doch nicht dies allein behinderte ihre Sicht. Ihre Tränen sammelten sich auch auf der Innenseite der gewölbten Gläser. Allmählich durchdrangen sie - es waren so viele - den fest anliegenden Rand der Brille und flossen ihr die Wangen hinab. Die Natur und die ihre Augen wetteiferten miteinander, so beweinten sie ihre Trauer." (S. 107)
    Fazit: Keine Frage, dass es sich bei Banffys Werk um Weltliteratur handelt. Stilistisch sicher schafft er Atmosphären und schillernde Bilder im Kopf des Lesers wie kaum ein anderer. Sehr zu empfehlen, ein Interesse an der (ungarischen) Politik ist aber Grundvoraussetzung.
  12. Cover des Buches Otto (ISBN: 9783462001433)
    Dana von Suffrin

    Otto

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Svenjas_BookChallenges

    „Otto“ war 2019 das Romandebüt von Dana von Suffrin und bevor im kommenden Jahr ihr zweites Buch erscheint, durfte ich ihren Erstling lesen. 2023 habe ich auffällig viele Debütromane von starken, weiblichen Stimmen gelesen und „Otto“ passt wunderbar dazu. Auf eine nüchterne, abgeklärte und trotzdem liebenswerte Weise lässt Dana von Suffrin ihre Protagonistin Timna die Beziehung zu ihrem Vater Otto rekapitulieren, der das Zentrum der kleinen, dysfunktionalen Familie ist und alle Aufmerksamkeit für sich beansprucht.

    Es ist eine Liebeserklärung und gleichzeitig eine Abrechnung – eine Abrechnung mit Otto, der auch im hohen Alter noch seine Töchter manipuliert und kontrolliert und mit seinen schrägen Ideen und seiner Verschrobenheit alles und jeden in seiner näheren Umgebung auf Trab hält. Otto ist definitiv keine sympathische Vaterfigur – vielmehr wünscht man Timna und ihrer Schwester Babi, er möge bitte bald das Zeitliche segnen und sie endlich in Ruhe lassen. Und trotzdem liest man zwischen den Zeilen auch Timnas Zuneigung für ihren Vater heraus.

    Es ist dieser Widerspruch, der das Buch so interessant und faszinierend macht – ebenso wie Timnas Versuch, die Familiengeschichte ihres Vaters, ein Jude aus Siebenbürgen, auf Hinweise darauf zu untersuchen, weshalb er so wurde, wie er wurde. Es ist dann auch Ottos Biografie, die Aufschluss darüber gibt, weshalb er sich immer über Geld Gedanken machte, auch wenn er genug davon hatte, sich weigert, auch nur ein Lebensmittel unangetastet wegzuschmeißen, und im Alter lieber in einen klinisch sauberen Neubau ohne jegliche Geschichte zieht, statt sich mit Sentimentalität und Familienerbstücken zu umgeben.

    Auch die Auseinandersetzung mit der jüdischen Identität und das Konzept Familie als solches spielen in der Geschichte eine wichtige Rolle. Ich hätte zwar gerne mehr über Timna und ihre Schwester erfahren, die ewig im Schatten ihres dominanten Vaters zu stehen scheinen, aber vielleicht ist auch gerade das eine wichtige Botschaft von „Otto“: Dass man sich irgendwann lösen und seine eigene Geschichte schreiben muss. Dana von Suffrins Debütroman ist daher für mich ein beeindruckendes, melancholisches und dabei faszinierendes Buch über Familie und Identität und ich bin sehr gespannt auf ihren nächsten Roman.

  13. Cover des Buches Abends Gäste : Erzählungen 1930 - 1939 (ISBN: B003D7OFJO)
  14. Cover des Buches Die Maske der Leidenschaft (ISBN: 9783404157600)
    Daria Charon

    Die Maske der Leidenschaft

     (29)
    Aktuelle Rezension von: steffib2412
    Zur Story:
    Siebenbürgen, Ende des 17. Jahrhunderts: Ein Pakt verpflichtet das Städtchen Allershausen, den Herren der Wolfensburg alle 25 Jahre eine junge Frau zu übergeben. Doch dieses Mal verlangen die Wolfsmänner drei Frauen. Die Ratsherren schicken ihnen drei Dirnen. Als der Betrug auffliegt, fordern die Wolfsmänner wutentbrannt ihr Recht. Um ihre jüngere Schwester Samara zu schützen, geht Viola Brugger mit ihnen. Auf der Wolfensburg angekommen, wird sie in einen Strudel aus Hass, Leidenschaft und Begierde gerissen, in dessen Mittelpunkt der geheimnisvolle Mann mit der Maske steht, Kyrian Lupanescu, der Weiße Wolf ...(By Daria Charon)

    Mein Fazit:
    Mit "Die Maske der Leidenschaft" ist Daria Charon ein schöner historischer Liebesroman gelungen, welcher mich sehr begeistern konnte...
    Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich fand schnell in die Geschichte um Viola und Kyrian hinein.
    Die beiden konnten mich auch als Protagonisten überzeugen.
    Weiterhin besticht das Buch mit vielen prickelnden sowie spannenden Momenten, welche von der Autorin bis zum Ende aufrecht gehalten werden 

    Ich gebe dem Buch sehr gerne 5 Sterne und wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen....
  15. Cover des Buches Lichtungen (ISBN: 9783608987706)
    Iris Wolff

    Lichtungen

     (205)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Lev und Kato sind seit Kindheitstragen befreundet. Kennen lernen wir Lev mit ungefähr 35, als er Kato nach längerer Pause wiedertrifft und gemeinsam mit ihr in das kleine Dorf in Rumänien zurückreist, woher beide stammen. Stückchenweise wird die Geschichte der beiden erzählt, wobei es langsam immer weiter zurück in die Vergangenheit geht, bis hin zu dem Moment, an welchem sich Lev und Kato kennengelernt haben.

    Die Autorin hat einen wundervollen Roman geschrieben, sprachlich durchdacht und in nuancierten Bildern, poetisch schön und in vielen farbigen Facetten. Trotz der sprachlichen Melodie liest sich das Buch nicht so fließend und leicht, wie erhofft. Das geht vor Allem darauf zurück , dass die Geschichte in einzelnen Episoden erzählt wird, die immer weiter zurück in die Vergangenheit führen. Dabei gibt das Buch dem Leser einen Eindruck in das Leben in Rumänien. Ley stammt aus einer Familie, die in vielen Nationen ihre Wurzeln hat. Die Veränderungen über die Jahre werden sehr deutlich, auch wenn es die Rückwärtserzählung auch hier leider nicht einfach macht. Ein zweiter Nachteil dieser Erzählweise ist, dass die beiden Protagonisten zwar mit jedem Kapitel mehr Tiefe bekommen, aber die eigentliche Entwicklung beider eher verlorengeht und sie dem Leser nie so richtig nahe kommen.

    Mein Fazit: Mit Sicherheit ein Leseerlebnis, dass mich sprachlich vollkommen abgeholt hat, aber mit der Erzählweise konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. So bleibt es ein wundervolles poetisches Buch, dass leider nur sehr wenige Spuren hinterlässt. Ich hoffe auf weitere Bücher der Autorin ohne dieses doch eher störende Stilmittel.

  16. Cover des Buches Liebesspuk an Halloween (ISBN: 9783688100255)
    Angela Waidmann

    Liebesspuk an Halloween

     (8)
    Aktuelle Rezension von: DasBuchmonster
    Laura Fiore und ihre Freundinnen machen zum ersten Mal Gläserrücken, sie sind total aufgeregt und der Geist, der zu ihnen spricht heißt Prinzessin Felicitas und prophezeit Laura, dass sie sich in einen Vampir verlieben wird. Was für ein Schock für Laura! Seit dem Gläserrücken hat sie nur noch Alpträume von bösen, hässlichen Vampiren. Ausgerechnet jetzt zieht auch noch Vladimir in den Ort, er ist echt süß und im nu verliebt sich Laura in ihn, doch dann merkt sie, dass er viele Parallelen zu einem Vampir hat . . . Ob ihre Liebe eine Chance hat? Meinung: Das Buch ist flüssig und witzig geschrieben, ideal für 12 Jährige. Meine Schwester liebt die Reihe von Chaos, Küsse, Katastrophen und ich kann es sehr gut verstehen, damals hätte ich diese Bücher auch sehr gerne gelesen. Wissenswertes wird in dem Buch auch vermittelt, was ich echt klasse finde: es wird von rumänischen Diktatoren erzählt und Dinge erklärt, die noch nicht mal ich wusste ;-) Selbstverständlich sind Handlung und Sprache nicht sonderlich komplex, aber das habe ich bereits erwartet. Ich persönlich bin aus der Nummer schon raus gewachsen, es war aber dennoch mal entspannend dieses Buch zu lesen. Ich vergebe 4 Monster für dieses Buch.
  17. Cover des Buches Das Paprika-Raumschiff (ISBN: 9783946046189)
    Sigrid Katharina Eismann

    Das Paprika-Raumschiff

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kulturkorrespondenz

    Wo landet ein „Paprikaraumschiff“? Gewiss, ostwärts, wo zum Frühstück Paprika und „Paradeis“ serviert werden. In einer Region, in der man weiß, dass ein „Bizikel“ ein Fahrrad ist, eine „pungă“ eine Tüte und ein „bácsi“ ein ungarischer Onkel. Wenn eine Mutter mit ihrer Tochter in Richtung „Innere“ fährt, weiß hier jeder: Fahren die beiden nur eine Haltestelle mit der „Dschanga“ (Straßenbahn) und gehen ins „Dispensar“, ist die Tochter krank; bei mehreren Stationen ist die „Schul“ in der „Inneren Stadt“ das Ziel. In dieser Gegend liebt ein Mensch einen anderen, auch wenn er ihn eine „Sekatur“ nennt. Mit Eismanns Debüt-Roman tummeln wir uns, geografisch gesehen, in der Hauptstadt des Banats: in Temeswar/Timișoara und Umgebung. Doch verläuft die Reise eher in der Zeit. Sprunghaft geht’s aus der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder retour. Mal suchen wir die rebellischen Hotzen im Schwarzwald zur Zeit Maria Theresias auf; mal befinden wir uns mitten in der Kindheit der Ich-Erzählerin. Und wenn wir uns gerade in diese versenkt haben, wird’s ungemütlich: Es schlägt die Stunde der poetischen Zeit, in der Beobachtungen in Emotionen umschlagen; den einen oder anderen Satz müssen wir zwei-, dreimal lesen, um ihn zu enträtseln. Die aus Temeswar stammende Autorin ist nämlich auch Lyrikerin. „Die Erinnerung an meinen Ota ist ein ausgeleierter Pullover mit großen Löchern.“ Der Ota (mütterlicherseits) ist ein Temeswarer „Tausendsassa“. Hat er Hunger, muss man „die Speis verriegeln“. Wenn die „zerbrechliche Nee- Oma“ (väterlicherseits) Zeugin seiner Verwandlung in einen „Wolf aus dem Siebenbürger  Märchenbuch“ wird, bleibt ihr der Atem weg. Doch in Ceaușescus Rumänien „dampfen“ immer seltener „Köpfe und Küche“. Wehe, wenn der Kopf dampft und man sagt etwas Falsches! Wehe, wenn man sich zu spät in der Schlange anstellt und mit leeren Tüten nach Hause geht! Wenn es mal zu Weihnachten Orangen gibt, glaubt man gerne ans Wunder vollbringende Christkind. Doch Oma hat Schlimmeres erlebt: Als 44-Jährige wurde sie aus ihrem „Obstgartendorf in die südrumänische Steppe deportiert und unter freiem Himmel ausgespuckt“. Wer in einem „Erdloch“ überlebt hat, lässt sich von Sachbearbeitern, die fragen: „Wo haben Sie denn so gut Deutsch gelernt?“, nicht einschüchtern. Von Ahnungslosen, die nicht wissen, dass es in Südosteuropa deutsche Schulen und Bühnen gibt, dass sich Menschen, die von dort nach „Taitschland“ kommen, über ihren Flüchtlingsausweis wundern: „Sind wir wieder Flüchtlinge?“ Eismanns banatschwäbische Familiengeschichte präsentiert sich als eine üppige Erinnerungstafel. Mit Vișinată, Paprikasch, Sarmale – doch vor allem mit viel Humor.

    Veröffentlicht im Magazin Kulturkorrespondenz östliches Europa 

    (Juli / August 2021), geschrieben von Ingeborg Szöllösi

  18. Cover des Buches Das dunkle Herz der Welt (ISBN: 9783426517604)
    Liliana Le Hingrat

    Das dunkle Herz der Welt

     (67)
    Aktuelle Rezension von: NiamhTiCullen

    Bei jeder Handlung und hatte man das Gefühl alles mitzuerleben, körperlichen Schmerz, Emotion,das Hadern,Hassgefühle....Sehr heftige Folterungen,die etwas abgemildert beschrieben wurden(so hat die Autorin es auch beschrieben)aber einen dennoch kurz mal nach Luft schnappen ließen.Das Ende hat mich berührt und ich empfand Wehmut,dass es so enden musste...Auf die Geschichte der Söhne, bin ich sehr gespannt,auch weil es so wenig darüber zu lesen gibt, zumindest ohne dass Vampirismus darin vorkommt

  19. Cover des Buches Der Vampyr (ISBN: 9783802581335)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Vampyr

     (280)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Eine herrliche Eigeninterprätation des historischen Graf Dracula im Stil von Wolfgang Hohlbein.


    Inhalt: Andrej und Frederic machen sich gemeinsam auf den Weg, um ihre Leute zu befreien. Dabei stoßen sei auf das Sklavenschiff auf der Donau. Doch der Befreiungsversuch schlägt fehl und stattdessen geraten sie in die Fänge von Abu Dun. Der will die Kräfte, die Andrej hat.

    Doch auch das Sklavenschiff gerät in Gefahr, als es von der Inquisition mit griechischem Feuer unter Beschuss genommen wird. – Andrej, Abu Dun und Frederic werden Verbündete wieder Willen. Ihr neuer Gegner ist Graf Tepesch. Der Foltergraf, welcher als Dracula Menschen aufs Übelste foltert und und tötet. Auch er will das erreichen, was Andrej und Frederic haben. Er weiß mehr als Andrej selber. Theoretisch kennt er auch den Weg zu diesem Zustand. Die Umsetzung fehlt noch.


    Fazit: Das Buch stammt aus dem Jahr 2000. Es ist also nicht gerade die neueste Lektüre, aber meiner Meinung nach sind die Bücher von Wolfgang Hohlbein wie Wein. Die werden nicht älter, die werden besser. – auf die Reihe aufmerksam geworden, bin ich durch eine Freundin, die diese Reihe mal durchgesuchtet hat. Dann ist sie wieder in Vergessenheit geraten, nur um durch einen Zufall neu entdeckt zu werden.


    Dieser zweite Band knüpft an den ersten an. – Für eine Reihe nicht unlogisch. Jedoch braucht es den ersten Band nicht zwingend fürs Verständnis. Die Protagonisten jagen vergangenen Ereignissen nach. Dazu ist es nicht nötig, die Umstände genau zu kennen.

    Zunächst sieht alles erst einmal nach einer klassischen Heldenreise aus. Unterwegs, im Namen der Gerechtigkeit, geraten die Protagonisten erst in Gefangenschaft, dann in einen Hinterhalt und wieder in Gefangenschaft. – Die Gefangenschaft auf der Burg bei Graf Tepesch weißt sehr starke historische Bezüge zum wirklichen Foltergraf von Transsilvanien auf. Es gab einen Graf Dracul, welcher Menschen grausam foltern lies und sie auf Pfähle spießte. Genau diese Gemeinsamkeiten machen dieses Buch so interessant. Irgendwie kann ich mir gut vorstellen, dass es so oder ähnlich seinerzeit wirklich abgelaufen sein könnte. Selbst der Grund, warum der Graf das alles tut, wird in diesem Buch mit einmal schlüssig. – Ein sehr geschickter Schachzug, hier die Story eines etwas anderen Vampyrs hineinzuschreiben.

    Wer und was der Protagonist ist, kommt erst jetzt, im zweiten Band, so wirklich zur Sprache.

    Die ganze Handlung ist in der Welt von Dracula eingebettet. Das Ganze liest sich, als wäre es am Ende genau so passiert. Vollkommen unerheblich, ob es nun diese Vampyre wirklich gibt, oder nicht.

    Dieser zweite Band ist eine ins ich abgeschlossene Story, die aber auch gut weiter gesponnen werden kann. Die Reise von Andrej und Frederic ist noch lang nicht zu Ende und man kann noch viel erwarten.


    Die ganze Story kommt im typischen Hohlbein-Stil daher. Sie ist stellenweise sehr langatmig erzählt. Dafür aber bildgewaltig, sofern man sich darauf einlässt, und in einem einfachen Stil. 

    Ich hatte bei der Lektüre insbesondere Kopfkino von diesem Grafen und seinen krausamen Taten. Eine mittelalterliche Welt, auf einer Burg mit einem wirklich sehr herrischen und eigenen Burgherren. Stellenweise habe ich mit den Opfern, von denen berichtet wurde, sehr gut mitfühlen können.

    Interessant war, dass hier wirklich Fakten des historischen Graf Dracul eingearbeitet waren. So ein wirklich unmenschlicher Burgherr hat ja in Transsilvanien wirklich existiert. Und auf diesem Typen beruht ja auch das Ding mit Dracula, auch wenn es stark abgewandelt wurde. Aber eben genau so kann man sich die Entstehung der Sage vorstellen. 

    Die Story ist in sich geschlossen. Man kann diesen zweiten Band sehr gut unabhängig vom Rest der Reihe lesen und hat so eben ein Stück von Andrej´s Reise. Allerdings kann man diese Story auch sehr gut weiter spinnen. Das ist wirklich geschickt gemacht.


    Es handelt sich hier um den zwieten Band einer Reihe, was Aber nicht besonder auffällt. Als einzelnes Buch gelesen, könnte man es als Entstehungsgeschichte von Graf Dracula sehen.

    Für Fans von Hohlbein und Fantasybegeisterte ein Muss.

  20. Cover des Buches Handbuch der historischen Stätten Siebenbürgen (ISBN: 9783520330017)
  21. Cover des Buches Die Erfindung des Countdowns (ISBN: 9783423148313)
    Daniel Mellem

    Die Erfindung des Countdowns

     (55)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Halb Biografie, halb Roman. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Hermann Oberth, Physikwissenschaftler mit einem Kindheitstraum: Er will den Weltraum erobern mit selbstgebauter Rakete.

    Schon als Kind tüftelt er daran wie ein solcher Antrieb einer Rakete funktionieren soll, in einem Boot kommt ihm der Geistesblitz, nicht ein Antrieb, sondern zwei oder mehr sollen es sein. Als er Steine ins Wasser warf bemerkte er wie sich das Boot durch die Wellen bewegt, mehrere Stufen müssten es sein!


    Er tüftelt, zeichnet und rechnet verbissen doch auf der Suche nach Geldgebern wird er immer wieder abgewiesen und als Spinner abgetan. In den 30er Jahren werden aber die Nazis auf ihn aufmerksam und er wird zuerst mit einfachen Wissenschaftsarbeiten 'ruhiggestellt', er ist zu wichtig - gerade auch für das verfeindete Ausland -  als dass man ihn einfach abweisen könnte..


  22. Cover des Buches Am Himmel drei Sterne (ISBN: 9783746636528)
    Maya Freiberger

    Am Himmel drei Sterne

     (38)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dieser Roman konnte mich gleich fesseln und berühren. Zwar habe ich schon viele Romane gelesen, die in der Zeit des 2. Weltkrieges spielen aber noch wenig in Siebenbürgen. Daher erfuhr ich einiges was ich noch nicht wusste. 

    Ein wichtiges Buch gegen das Vergessen, dem ich 5 Sterne verteile und gerne empfehle.  Von Maya Freiberger möchte ich noch mehr lesen. 


  23. Cover des Buches Siebenbürgische Sprechübung (ISBN: 9783518116227)
    Franz Hodjak

    Siebenbürgische Sprechübung

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Tod in Siebenbürgen (ISBN: 9783847901198)
    Lioba Werrelmann

    Tod in Siebenbürgen

     (139)
    Aktuelle Rezension von: dreamlady66

    Puh, was für ein ReihenDebüt vor besonderer Kulisse, wunderbar und akribisch gut recherchiert, Chapeau.
    Danke dafür an Lioba Werrelmann für die ge(n)i(a)le Chance!

    Nun aber zum Wesentlichen...

    Paul Schwartzmüller ist von Beruf Journalist und in Rumänien aufgewachsen. Inzwischen sind Jahrzehnte vergangen, wo er seiner Heimat den Rücken gekehrt hatte. Von seiner Tante hat er nun den Bauernhof geerbt und reist nach Siebenbürgen, um sein Erbe anzutreten...puh, was für eine (unangenehme) Herausforderung...vor besonderer Kulisse!

    Leider hält sich die Begeisterung in Grenzen, nur sein Freund Sorin aus der Kinderzeit empfängt ihn herzlich.
    Sorin wird des Mordes verdächtigt und er bittet Paul, ihm zu helfen...denn, es ist ein Tourist auf dem Dracula-Schloss tot aufgefunden worden...

    Die mir - bis dato - unbekannte Autorin beschreibt in 27 Kapiteln die spannenden Handlungen von Land und Leuten sowie deren Charakteren und über den kauzigen Ermittler Schwartzmüller, den ich definitiv in mein ❤ geschlossen habe. Nach AnfangsSchwierigkeiten groovt er sich wirklich vor Ort (gut) ein :)

    Spannung pur bis zum Schluss u n d viel Miträtseln inklusive dank einem wunderbaren und sehr flüssigem Schreibstil.

    Deshalb vergebe ich hierfür gerne (m)eine absolute LeseEmpfehlung mit der Bewertung von 5 vollen *!



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