Bücher mit dem Tag "siedler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "siedler" gekennzeichnet haben.

141 Bücher

  1. Cover des Buches Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1) (ISBN: 9783785575468)
    Ursula Poznanski

    Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1)

     (1.283)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Eine Gruppe von Studierenden in einer nicht näher datierten Zukunft auf der Flucht vor dem System, das sie schützen sollte.

    Die Autorin versteht es eine Welt zu zeichnen und zu beschreiben, deren Bilder sofort im Kopf entstehen. Anfangs war es für mich sehr ungewohnt die Situation der Menschen nachzuvollziehen. Auch die seltsamen Namen und deren Bedeutungen waren neu. Doch sehr schnell fand ich mich mitten im Geschehen.

    Die Geschichte liest sich wunderbar flüssig und extrem spannend.

    Was mich persönlich stört, ist die offene Frage, nach dem Jahr, in dem die Handlung spielt.

  2. Cover des Buches The Promise - Der goldene Hof (ISBN: 9783846600504)
    Richelle Mead

    The Promise - Der goldene Hof

     (251)
    Aktuelle Rezension von: AnnaMarike

    Als ich das Buch im Regal sah, hat es mich mit dem hübschen Cover total angesprochen.

    Die junge Adlige, aus deren Perspektive geschrieben wurde, war für mich der Grund warum ich dieses Buch zu Ende lesen musste. Im Gegensatz zu den anderen Charakteren konnte ich mich gut in sie hineinfühlen und wollte unbedingt wissen wie ihr Abenteuer endet.

    Jedoch hatte ich oftmals Schwierigkeiten dieses Buch in die Hand zunehmen, da ich den Anfang sehr in die Länge gezogen fand. Erst zum Ende des Buches konnte mich das Buch und das Leben von Elizabeth vollkommen in Bann ziehen.

    Auch gab es für mich im Buch manche Szenen, die ich so nicht nachvollziehen konnte und die mich ein bisschen aus der Handlung rausgeschmissen haben, da die Tätigkeiten nicht zu den Personen passten wie man sie kennenlernte.

    Nur bei einem Charakter in diesem Buch fand ich diese Wandlung passend, da man sie von Anfang an erahnen konnte.

    Zusammengefasst würde ich sagen, dass mir das Buch trotz mancher nicht nachvollziehbaren Handlungspunkten gefallen hat und ich mich schon freue den zweiten Band lesen zu können.

  3. Cover des Buches Gebannt - Unter fremdem Himmel (ISBN: 9783841503138)
    Veronica Rossi

    Gebannt - Unter fremdem Himmel

     (1.117)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Aria lebt an zwei Orten gleichzeitig. Über ihr Smarteye kann sie virtuell in die Welten eintauchen, Orte, die alles sein können und in denen sie jeder sein kann. Dabei ist sie selbst die ganze Zeit in einem einzigen Raum. Als der Kontakt zu ihrer Mutter abbricht, entschließt sie sich jedoch, in der Realität nach ihr zu suchen. Doch alles läuft schief und sie wird von den Siedlern in die Wildnis verbannt. Ein schrecklicher Ort, von dem sie weiß, dass sie dort nicht lang überleben kann. Doch es kommt anders. Sie trifft auf Perry, der von seinem eigenen Stamm verstoßen wurde und nun auf der Suche nach seinem Neffen ist. Er wurde von Siedlern entführt. Können Aria und Perry gemeinsam ihre Familien retten?

    Fazit: Ich bin ohne großartige Erwartungen an das Buch herangegangen und wurde restlos überzeugt. Das World Building war fantastisch und absolut greifbar! Perry mit seiner eher verschlossenen Art und Aria, die ihn erstmal ihre Abneigung gegenüber den "Barbaren" spüren lässt, waren eine grandiose Mischung! Obwohl sie aus verschiedenen Welten kommen, haben sie doch eines gemeinsam: Sie würden alles tun, um die Menschen, die ihnen am nächsten stehen, zu retten. Aber auch die Nebencharaktere wie der fröhliche Roar und der selbstkritische Cinder haben sich in mein Herz geschlichen.

    Empfehlung: Dieser dystopische Jugendroman verlangt danach, gelesen zu werden!

  4. Cover des Buches Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Der Ruf der Trommel

     (880)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Ein weiteres großartiges Buch in einer meiner absoluten Lieblingsreihen!

    Nachdem ich Staffel 4 von "Outlander" gesehen habe, war ich sehr gespannt auf das Buch und wurde nicht enttäuscht. Ich habe es so genossen, wieder zu Claire und Jamie zurück zu kehren, gleichzeitig aber auch viel von Brianna und Roger zu erfahren. Die Seiten flogen durch den sehr angenehmen Schreibstil nur so dahin und ehe man es sich versah, waren diese 1200 Seiten auch schon wieder vorbei.
    Dabei wurde es allerdings nie langweilig. Das Buch besticht durch die gelungene Abwechslung zwischen Ruhephasen, gespickt durch großartige, detaillierte Beschreibungen von allem, sodass man sich so gut in die Umgebung und Charaktere einfinden konnte, und aufregenden Episoden, sei es handlungstechnisch oder emotional.
    Es passierte viel, ohne dass man das Gefühl hatte, es sei zu viel. Besonders gefreut hat mich, dass man in diesem Buch wieder viele, wunderbare Momente zwischen Claire und Jamie zu lesen bekommt und die tiefe Verbindung der beiden spüren kann.
    Genau diese großen Gefühle waren es außerdem, die man das Buch so haben genießen lassen. Auch im vierten Teil dieser außergewöhnlichen Reihe war wieder alles mit dabei. Liebe, Trauer, Freude, Angst, Sorge. Man konnte lachen, schmunzeln, träumen, fieberte mit. Es war für jeden etwas dabei.

    Fazit: Auch Teil 4 enttäuscht mich überhaupt nicht (im Gegenteil :D) und ich freue mich sehr auf Band 5!

  5. Cover des Buches Geborgen - In unendlicher Weite (ISBN: 9783841503718)
    Veronica Rossi

    Geborgen - In unendlicher Weite

     (463)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Ihre Suche nach der Blauen Stille haben sie immer noch nicht aufgegeben, doch um ihr Ziel zu erreichen, bleibt Aria und Perry nichts anderes übrig als mit ihren größten Feinden zusammenzuarbeiten.
    .
    Ein letztes Mal geht es in die Welt von Aria und Perry, deren Charaktere schon so vertraut sind. Ein letztes Mal werden unglaubliche Wendungen, Offenbarungen und Plottwists aufgebaut, die Spannung steigt noch einmal so richtig an. Gerade auf den letzten Seiten konnte ich wirklich so richtig mitfiebern. Das Ende ist unglaublich gut gelungen und ich werde diese Reihe sicherlich noch einmal lesen.

  6. Cover des Buches Das flammende Kreuz (ISBN: 9783426518229)
    Diana Gabaldon

    Das flammende Kreuz

     (668)
    Aktuelle Rezension von: Living_the_nerdgirls_dream


    Kurzbeschreibung

    North Carolina 1770. Jamie und Claire Fraser haben in den britischen Kolonien Nordamerikas Fuß gefasst, doch die Ruhe und der Frieden auf ihrem Anwesen Fraser’s Ridge sind trügerisch. Denn unter den immer zahlreicher einwandernden Siedlern gärt es, immer unwilliger nehmen die Einwohner der Kolonien die Bevormundung durch die britische Zentralregierung hin. Als es zu ersten Aufständen kommt, muss auch Jamie sich entscheiden, auf wessen Seite er stehen will. Und für Claire ist die Situation noch schlimmer: Sie weiß, dass die Unabhängigkeitskriege ihre und Jamies Liebe auf die härteste Probe seit Langem stellen werden.

    .

    Auf 1360 Seiten erzählt Diana Gabaldon gewohnt detailliert, wie es mit Jamie, Claire und ihrer Familie weitergeht. Ich hab es als Hörbuch gehört, was eine ganz schöne Herausforderung war, da es 69 Stunden und 47 Minuten gedauert hat. Dem entsprechend hab ich etwas länger dafür gebraucht 😂

    Ich liebe Diana's Schreibstil so sehr, dass auch das unnötigste Detail ansprechend beschrieben ist (Z. B. Eine 10 minütige Beschreibung darüber, wie Claire das Bein einer Ziege schient) . Sie schafft es nicht nur spannende Szenen ansprechend zu gestalten, auch Einblicke in Jamies und Claires Alltag, wie zum Beispiel bei der Arbeit auf dem Feld sind angenehm und nicht langweilig beschrieben. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich Schottland sehr vermisse. Gerade im ersten Band wurde die Stimmung dort so gut eingefangen, dass ich mich sofort in das Land verliebt hätte, wenn ich ihm nicht sowieso schon total verfallen wäre 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿

    .

    5/5⭐


  7. Cover des Buches Getrieben - Durch ewige Nacht (ISBN: 9783841503398)
    Veronica Rossi

    Getrieben - Durch ewige Nacht

     (638)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Perry nimmt Aria mit zu seinem Stamm, doch sie ist dort nicht wirklich willkommen. Keiner vertraut ihr. Deshalb entscheidet Aria sich, nach dem einzigen sicheren Ort zu suchen, da nicht mehr nur der Stamm, sondern auch ihre eigene Heimat in Gefahr ist.
    .
    Die beiden unterschiedlichen Sichten ziehen einen wieder mühelos in die Geschichte hinein. Die Spannung ist förmlich greifbar und die Charaktere werden immer weiter ausgebaut. Nicht nur Perry und Aria wirken sehr realistisch und lebensnah, auch die ganzen weniger wichtigen Personen oder die Nebenfiguren sind nicht bloß blanke Pappaufsteller. Auch gut finde ich den direkten Übergang von Band 1 zu Band 2, der nicht einfach eine Lücke innerhalb der Geschehnisse lässt.

  8. Cover des Buches Das Schneemädchen (ISBN: 9783499258220)
    Eowyn Ivey

    Das Schneemädchen

     (331)
    Aktuelle Rezension von: Hexenlady70

    Leseeindruck zu

    Das Schnermädchen von  Eowyn Ivey


    Ein Wintermärchen für Erwachsene?

    Vielleicht, ich bin sehr zwiegespalten und muss sagen das ich das Buch zwischenzeitlich pausiert habe. 

    Die Geschichte ist sehr Melancholisch und traurig und auch das Ende hat mich nicht ganz glücklich gemacht. 

    Wunderschön ist Alaska mit seiner Natur und Tierwelt beschrieben. Zwischendurch finde ich das Buch etwas langwierig es hat aber durchaus seinen Reiz 

    Das harte Leben im Jahr 1920 als Siedler in Alaska ist spannend zu verfolgen. Ich habe es aber nicht geschafft mich voll auf die Geschichte einzulassen, da einfach zu viel Traurigkeit darin ist. 


    Eine uneingeschränkte Leseempfehlung möchte ich nicht aussprechen. Das Buch hat einige Trigger.

    Veganern und Tierschützern würde ich das Buch ebenfalls nicht empfehlen. 

    Trotz meiner vielleicht kritischen Meinung bekommt das Buch 4 Sterne von mir da es trotz allem sehr schön und lesenswert ist. Ich denke das ich das Buch einfach zum falschen Zeitpunkt gelesen habe.


    Klapptext: 

    Alaska in den 1920er Jahren: In dem Wunsch, neu anzufangen, zieht das kinderlose Paar Mabel und Jack nach Alaska. Das harte Leben in der Wildnis setzt den unerfahrenen Neusiedlern sehr zu. Mit dem ersten Schneefall überkommt die beiden jedoch ein schon verloren geglaubter Übermut, und sie bauen zusammen ein Kind aus Schnee. Tags darauf entdecken sie zum ersten Mal das feenhafte blonde Mädchen zwischen den Bäumen am Waldrand. Woher kommt das Kind? Wie kann es allein in der Wildnis überleben? Und was hat es mit den kleinen Fußspuren auf sich, die von Mabels und Jacks Blockhaus wegführen?


    Manuela hab doch noch geschrieben, dann vergesse ich es auch nicht 😅

  9. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783426634127)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (729)
    Aktuelle Rezension von: Scilla

    Ich bekam das Buch geschenkt, kratzte mich ratlos am Kopf und fragte mich, womit ich das verdient habe. Ja, ich hatte irgendwann mal erwähnt, dass ich eine zeitlang gerne historische Romane las. Aber historischer Roman ist nicht gleich historischer Roman, und wer selbst liest, wird das verstehen. Also, ja…ich lese schrecklich gerne spannende, witzige, gut recherchierte historische Romane mit vielschichtigen Persönlichkeiten.
    Welche, über den zweiten punischen Krieg, die Römer zur Zeit der Republik (vor Caesar!) , aber darüber hinaus auch alles mit Klasse. Aber nicht so gerne eine Buch über eine junge Frau, die als Unverheiratete auf dem Titelbild eine Haube. trägt, obwohl die Hauben im Mittelalter erst sehr viele Jahre später getragen wurden und, ja--richtig--nur von Frauen, die verheiratet sind. Da kommt das her: –jemanden unter die Haube bringen.
    Dennoch las ich den Klappentext. Und ich hielt ihn für eine Satire. Als Satire wäre das Buch grandios. Eine, über Mittelalterklischees, heldenhafte Frauen und vor Hass wahnsinnige Burgherren.
    Aber ich musste lernen: Das ist ernst gemeint.
    Und wenn das ernst gemeint ist, wird es schwer, eine echte Satire zu schreiben. Aber das habe ich mir fest vorgenommen. Natürlich nicht konkret über dieses Buch, vielmehr über "den neuen historischen Roman im Allgemeinen". 

  10. Cover des Buches Die Zeit der Feuerblüten (ISBN: 9783404170883)
    Sarah Lark

    Die Zeit der Feuerblüten

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Die Zeit der Feuerblüten von Sarah Lark, 912 Seiten.

    Ein Dorf in Mecklenburg, in Deutschland im 1837. Ida und Karl gehen zusammen in die Schule. Der Vater von Ida träumt von einem besseren leben in Neuseeland und mit seiner Idee steckt er das halbe Dorf an. Somit machen sich viel Familien auf nach Neuseeland. Karl der heimlich in Ida verliebt ist, Packt seine Chance und macht sich auch auf und folgt seiner Liebe. Leider ist Ida schon Ottfried versprochen. Weil Ida und ihre Familie sehr gläubisch ist hält sie sich an das Versprechen das ihre Eltern abgemacht haben. Obwohl sie lieber Karl hätte. In Neuseeland ist es leider nicht so wie sich die Deutschen vorgestellt haben. Eine Interessante Auswanderer Geschichte wie es sich zur dieser Zeit abgespielt haben könnte. Karl kann Ida  einfach nicht vergessen ob ihre Liebe eine Chance hat in der neuen Welt.

    Von mir 4 von 5 Auswanderer Punkte.

  11. Cover des Buches Ein Hauch von Schnee und Asche (ISBN: 9783426518243)
    Diana Gabaldon

    Ein Hauch von Schnee und Asche

     (562)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie

    Buchcover:Im sechsten Band ihrer legendären Highland-Saga „Outlander“ begeistert die Welt-Bestseller-Autorin Diana Gabaldon erneut mit einer spannenden Geschichte von leidenschaftlicher Liebe und dramatischem Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit. Claire, die englische Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und Jamie, der Freiheitskämpfer, Gabaldons außergewöhnliches Liebes-Paar, das auch in der TV-Verfilmung der „Outlander“-Saga Fans weltweit in seinen Bann zieht, muss in diesem sechsten Band fürchten, in den Vorwehen des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs alles zu verlieren: ihr Haus, ihre Zukunft, ihre Liebe.

    Im Jahr 1772 stehen die Vorzeichen in der Neuen Welt auf Krieg: Claire macht sich große Sorgen um ihren geliebten Ehemann: Zwar hat sie, die als Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert Wissen über die Zukunft besitzt, Jamie davor gewarnt, dass die amerikanischen Kolonien bald um ihre Unabhängigkeit kämpfen und diesen Krieg gewinnen werden, und Jamie hat sich um politische Neutralität bemüht. Doch nun bittet ihn der Gouverneur von North Carolina, das Hinterland für die britische Krone zu einen. Wird Jamie, wie schon in seiner schottischen Heimat, erneut auf der Seite der Verlierer stehen? Und was hat es mit jenem Zeitungsartikel aus der Zukunft auf sich, der von Claires und Jamies Tod bei einer Feuersbrunst berichtet?        

    Nach dem ich Outländer 2mal bei Netflix angeschaut habe ,hat es mich neugierig gemacht wie es weiter geht .Natürlich muss ich jetzt noch 2 Bücher lesen um zu wissen ,wie die Zeitreise mit Jamie und Clare , Brianna und Rocher mit den Kinder ausgeht.    

  12. Cover des Buches Old Bones - Tote lügen nie (ISBN: 9783426524183)
    Douglas Preston

    Old Bones - Tote lügen nie

     (65)
    Aktuelle Rezension von: ChrispiBook

    Gut geschrieben. Mir fehlt nur bisschen die Spannung und das Ende bzw der Grund ist bisschen unspektakulär. 

  13. Cover des Buches Die Spur der Hebamme (ISBN: 9783426636954)
    Sabine Ebert

    Die Spur der Hebamme

     (423)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Spannend gehts im zweiten Band der Hebammen-Reihe weiter. Marthe und Christian sind in Christiansdorf angekommen. Marthe ist mit ihrer Stieftochter Johanna beschäftigt, die Kranken des Dorfes zu pflegen. Dabei gerät Marthe wieder ins Visier, als Hexe verurteilt zu werden. Sie muss von heute auf morgen ihre eigenen Kinder und Stiefkinder im Dort zurücklassen und kaum konnte sie sich umdrehen, fand sie sich im Kerker wieder.

    Dies Methoden, die früher angewandt wurden, um eine Frau der Hexerei zu überführen waren übel. Ich wollte nicht an Marthes Stelle sein. Ich hatte gehofft, dass sie irgendwie entfliehen kann. Kaum war dies überstanden, kam der nächste Schock.

    Der Schreibstil ist gleichbleibend flüssig und ich konnte gut folgen.

    Ich bin gespannt, wie die Reise mit Marthe und den Christiansdorfern weitergeht.

  14. Cover des Buches The Hunger - Die letzte Reise (ISBN: 9783453319271)
    Alma Katsu

    The Hunger - Die letzte Reise

     (49)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

     

    Klappentext:

    Mitte April 1846 bricht die so genannte »Donner Party« – insgesamt fast neunzig Männer, Frauen und Kinder – aus Springfield, Illinois, auf. Ihr Ziel ist Kalifornien. Ein Ort, an dem alles besser ist. An dem schon viele Siedler ihr Glück gefunden haben. Doch schon bald sind die Nerven zum Zerreißen angespannt: der Hunger, das Klima und die Feindseligkeiten innerhalb der Gruppe verwandeln den Wagentreck in ein Pulverfass. Dann kommt ein kleiner Junge unter mysteriösen Umständen zu Tode, und ein Siedler nach dem anderen verschwindet spurlos. Langsam aber sicher wird klar, dass die Donner Party in den Weiten der Prärie nicht alleine ist. Dass »Etwas« sie begleitet. Etwas, das großen Hunger hat ...

     

    Meine Meinung:

    Mir war die „Donner Party“ überhaupt kein Begriff, erst in einer privaten Leserunde zu dem Buch erklärte mir eine liebe Mitleserin das es auf eine wahre Begebenheit beruht, was im Nachwort auch erläutert wird, aber ich war erstmal überrascht.

    Die Ereignisse um die Reise der Siedler nach Kalifornien sind eindrücklich geschildert, allerdings werden sie hier zusätzlich ein wenig mystisch aufbereitet, was mir im Großen und Ganzen gut gefallen hat. Das Buch lebt von seiner Geschichte, aber vor allem von der Atmosphäre, die immer dichter und dunkler zu werden scheint. Die Entwicklungen innerhalb der Gruppe und der einzelnen  waren gut ausgearbeitet und nachzuvollziehen.

    Im Ganzen spannend erzählt, einzig der Schluss konnte mich nicht so ganz abholen. Der Ausgang war dadurch das es sich ja um eine wahre Begebenheit handelt vorgegeben, aber das Ende war nicht wirklich elegant und für mich zum Rest der Geschichte und Personen auch nicht ganz passend erzählt.

    Mein Fazit:

    Das Buch lebte für mich durch die Atmosphäre und die Entwicklung der einzelnen Charaktere, einziges kleines Manko war das geschilderte Ende.

  15. Cover des Buches Die Entscheidung der Hebamme (ISBN: 9783426638354)
    Sabine Ebert

    Die Entscheidung der Hebamme

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Nachdem ich die beiden vorhergehenden Bände gelesen hatte, musste ich unbedingt wissen, wie es mit Marthe, Christian, Lukas und den anderen aus Christiansdorf weitergeht.

    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und man kann gut folgen. Marthe hat es in dieser Zeit nicht gerade einfach. Immer wieder muss sie um das Leben ihrer Familie bangen, um nicht irgendwo einen fatalen unabsichtlichen Fehler zu begehen und der Hexerei angeklagt zu werden. Als Christian mit vielen anderen Männern in den Krieg ziehen muss, wird die Burg von Albrecht von seinem Vater Markgraf von Meißen besetzt. Dieser hatte nur eines im Sinn und das nicht zum Positiven. Er wird von Albträumen heimgesucht und Marthe hatte den siebten Sinn, was er zu sich nimmt. Doch so recht traute er ihr nicht über den Weg.

    In diesem Buch sind sehr viele historische Fakten und Geschehnisse, dass ich manchmal kurzzeitig den Faden verloren hatte und es für ein paar Tage zur Seite gelegt hatte. Nichtsdestotrotz will ich wissen, wie es weitergeht!

  16. Cover des Buches Rivergold (ISBN: 9783841422248)
    Ally Condie

    Rivergold

     (53)
    Aktuelle Rezension von: lunalulu34

    Romys Freund wurde das letzte mal, als sie auf einem Baggerschiff waren von Piraten getötet. Seit diesem Tag hat Romy nur eins im Sinn. Sie will Rache. Sie hat die Baggerschiffe zu mechanischen Todesfallen für die Piraten umgebaut und begibt sich nun zur letzten Fahrt eines ihrer Schiffe selbst an Bord. Doch diese letzte fahrt verläuft nicht so wie geplant. 

    Ich habe bisher erst ein anderes Buch der Autorin gelesen, muss aber sagen, dass mir der Schreibstil sehr zusagt. Die Idee, mit den Baggern, die nach Gold graben fand ich sehr interessant, vorallen da der Titel absolut passend ist. Ich glaube ich hätte mir etwas mehr Gefühl und Liebe gewünscht, andererseits hat mir sehr gefallen, dass es davon eher weniger gab und nur dezent Liebesgefühle angedeutet wurden. Rachegelüste, Wut, Selbstzweifel, Reue und sämtliche anderen negativen Gefühle gab es dagegen genug. Dennoch waren die Charaktere, abgesehen, von der Protagonistin Romy insgesamt etwas oberflächlich beschrieben und ich habe mich schwergetan mitzufühlen. Am meisten gelang mir das noch bei den Piraten. Insgesamt hat mir das Zusammentreffen und die Entwicklung aller Charaktere am besten gefallen. 

    Fazit: Ein etwas anderes dystopisches Jugendbuch mit einer interessanten und neuen Idee, die noch nicht völlig ausgeschöpft wurde.

  17. Cover des Buches Der weiße Stern (ISBN: 9783426511701)
    Iny Lorentz

    Der weiße Stern

     (68)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Nach ihrer Flucht aus dem von Repressionen geplagten Deutschland und der gefährlichen Atlantiküberquerung haben es Gisela und Walther endlich nach Amerika geschafft. Zwar war der Plan des Paares, sich in den USA niederlassen, doch letztendlich stranden sie in der mexikanischen Provinz Tejas. Die dortige Verwaltung sucht händeringend nach Siedlern und so bekommen Gisela und Walther ein Stück Land, dass sie bewirtschaften können und beginnen sich hier eine neue Existenz aufzubauen. Das Leben schreitet voran und so steht Gisela bereits kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes, währen Walther Bekanntschaft mit den Komantschen macht, die in der Nähe des Siedlungsraums leben. Nach anfänglichen Sorgen bemerken die beiden aber recht schnell, dass es sich neben den Indigenen recht gut leben lässt, und diese ein willkommener Handelspartner sind, und so entspinnt sich ein reger Handel zwischen Walther und dem Oberhaupt der Komantschengruppe. Diese guten Beziehungen machen sich auch dann bezahlt, als Giesela nach der Geburt des Kindes nicht dazu in der Lage ist, ihr Kind zu säugen, und Walther die junge Navajo Nizhoni, dir kurz zuvor ihr eigenes Kind verloren hat, den Komantschen abkaufen kann. Nach anfänglicher gegenseitiger Abneigung zwischen den drein entsteht schon nach kurzem zwischen ihnen ein starkes freundschaftliches Band, das scheinbar unzerstörbar ist. 

    Sprachlich unterscheidet sich das Buch nicht von seinem Vorgänger. Ein einfacher lockerer Schreibstil, der mich als Leser sofort in die Geschichte eintauchen lies. Auch mangelt es dem Buch durchaus nicht an Spannung. Soweit alles top und genau so gut wie der Vorgängerband. Die Charakterzeichnung wirkte allerdings in diesem Buch blasser, als noch in "Das Goldene Ufer". Walther, vor allem aber Giesela konnten mich nicht so überzeugen, wie im Buch davor. Sie wirkten auf mich deutlich blasser und auch langweiliger. Ich konnte keine Sympathien in solchem Maße aufbauen, wie ich es im ersten Teil tat. Mir entglitten also die Hauptcharaktere, dafür aber konnten die Nebencharaktere mich größtenteils für sich einnehmen. Vielleicht wirkten sie auf mich auch ein wenig interessanter als Giesela und Walther, da die beiden meiner Meinung nach nicht sonderlich viel Potenzial haben, und dieses bereits zu einem großen Teil ausgeschöpft wurde. Ein wenig daran gestoßen habe ich mich auch, dass ich stellenweise ein wahrlich unangenehmes Gefühl beim Lesen mancher Situationen hatte. Gewisse Stellen wirkten auf mich zu übertrieben freundlich und manche Dialoge fand ich einfach nur extrem cringe. Das ist aber Geschmackssache. Ich bin einfach kein Fan von übertrieben kitschigen Situationen und auch übertrieben glückliche Happy-Ends kann ich gar nicht leiden. Überzeugen konnten mich Iny Lorentz aber wieder mit den Beschreibungen des drum herum und den historischen Fakten, die in die Geschichte eingebunden wurden. an bekommt einen recht guten Eindruck davon, was es bedeutete, sich im 18. Jahrhundert eine Farm aufzubauen, und welchen Gefahren an dabei ausgesetzt ist. Auch erfährt an einige recht interessante Details über den den texanischen Unabhängigkeitskrieg, da dieser genau in die Handlungszeit des Buches fällt und teilweise sogar eine recht große Rolle spielt, ohne dass dabei allerdings die Leser:innen von zu vielen Informationen erschlagen werden. Da haben Iny Lorentz wieder bewiesen, was sie so können. 

    Kurz gesagt ist das Buch eine durchaus würdige Fortsetzung von "Das goldene Ufer", auch wenn dabei ein Teil des alten Charmes der Protagonisten verloren geht. 

  18. Cover des Buches Das wilde Herz des Westens (ISBN: B07JNJD83H)
    Alexandra Fischer

    Das wilde Herz des Westens

     (40)
    Aktuelle Rezension von: nirak03

    1865: Briana Magees Wurzeln liegen in Irland, aber sie lebt schon lange in Baltimore. Sie ist die Vertraute und Freundin von Phoebe Ann Harrington. Eine junge Frau, die wohlbehütet aufgewachsen ist. Aber Phoebe ist nicht glücklich, sie will unbedingt in den Westen und einen Cowboy heiraten. Erst das Ende des amerikanischen Bürgerkriegs ermöglicht es ihr, sich diesen Traum zu erfühlen. Eine Heiratsannonce lockt sie nach Westen. Briana begleitet sie, immer mit der Hoffnung, bald selber frei zu sein und das Glück zu finden. Der zukünftige Ehemann von Phoebe hält leider nicht, was er versprochen hat. Er ist ein gesuchter Bandit. Aber dieses Wissen hält die Frauen nicht davon ab, sich auf die Reise immer weiter nach Westen einzulassen.


    Eigentlich lese ich recht wenige Bücher die im 19. Jahrhundert in Amerika spielen. Es ist nicht so meine Epoche und auch nicht mein Land. Für „Das wilde Herz des Westens“ habe ich eine Ausnahme gemacht. Ich lese die Bücher von Alexandra Fischer gern. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Detailreich erzählt sie von dem Land, von den Menschen und ihren Erlebnissen. Sie weist mit historischem Wissen dieser Zeit auf und vermittelt das Gefühl, genau so könnte diese Geschichte irgendwann einmal geschehen sein.


    Eigentlich war es sogar so, dass ich, als ich einmal zu lesen begonnen hatte, nicht mehr aufhören konnte. Die Handlung hatte mich ziemlich schnell gepackt.


    Briana und Phoebe sind zwei sehr unterschiedliche Frauen, die aber ein gemeinsames Ziel haben. Ihre Reise nach Westen hat mich gut unterhalten. Die Geschichte beginnt langsam, mit dem Leben der beiden in Baltimore. Erzählt von den Beweggründen, warum sie die Stadt verlassen wollen. Die Zeit des Bürgerkriegs wird kurz angerissen.


    Dann wird detailreich die Reise geschildert, und zwar so anschaulich, dass man förmlich das Steppengras rauschen hören konnte. Die Planwagen und die Prärie tauchten vor mir auf. Um es kurz zu sagen, Kopfkino pur.


    Gleichzeitig gibt es einen weiteren Handlungsstrang, der von dem Leben der Kennedy-Brüder erzählt. Einer der beiden ist der Heiratskandidat für Phoebe. Die beiden Handlungsstränge treffen sich dann später, um gemeinsam ihr Ziel zu erreichen. Zusammen lassen sie ein lebhaftes Bild dieser Reise und Epoche entstehen.


    Fazit:


    „Das wilde Herz des Westens“ hat mich in das 19. Jahrhundert nach Nordamerika entführt. Die Reise von Briana und Phoebe war spannend, dramatisch, abenteuerlich und gewürzt mit einer ordentlichen Portion Humor. Kurzum es hat mir gut gefallen.



  19. Cover des Buches The Revenant – Der Rückkehrer (ISBN: 9783492305655)
    Michael Punke

    The Revenant – Der Rückkehrer

     (64)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Ein interessantes und sehr spannendes Abenteuerbuch! Es entführt die Leser in eine vergangene Zeit, in eine vergangene Welt, in die nördlichen Prärien des frühen 19. Jahrhunderts. Auch dieses Buch transportiert keine Wildwestromantik, sondern zeigt eine eher grausame Realität. "The Revenant - Der Rückkehrer" ist eine abenteuerliche und auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte, die die Natur und die Gewalt der Menschen und die Grausamkeit und Gleichgültigkeit der Natur zeigt. Es geht um ein aggressives Geschehen und eine Reaktion darauf, den Wunsch nach Rache. Hugh Glass wird von seinen Reisegefährten beraubt und schwer verletzt in den Prärien zurückgelassen. Dennoch kann er sich retten und dürstet nach Rache. Vielleicht hat ihn auch gerade die Tat seiner Reisegefährten wieder ins Leben zurückgeholt. Wer weiß das schon?!?! Mir erschien es auf jeden Fall so. Dabei fand ich die Schreibe interessant und das Thema gut rübergebracht, etwas gestört hat mich nur, dass die indianischen Bewohner Amerikas hier nicht so gut wegkommen, aber hier spricht nur mein Wunsch und vielleicht auch meine Romantik. Denn beide Bevölkerungsgruppen werden authentisch und menschlich gezeichnet, wir leben ja auf keinem rosaroten Ponyhof. Die lebensfeindlichen Witterungsbedingungen werden perfekt geschildert und der Leser bekommt eine Ahnung davon, was es heißt damals und an diesem Ort gelebt und überlebt zu haben. Ebenso finde ich, dass dieses Buch ein Winterbuch ist, denn in dieser Jahreszeit wird der Geist des Buches noch etwas besser transportiert.

    Interessant finde ich auch, dass das Buch recht wenig Ähnlichkeit zu dem Film aufweist. Und das Buch durchaus realer rüberkommt und damit bekommt der Film, den ich auch sehr schätze, einige Minuspunkte ab. Denn die Figur des Hugh Glass kommt in dem Buch weniger reißerisch rüber, ist aber dafür deutlich lebensechter! Wenn das Drehbuch des Films sich mehr an dem Buch orientiert hätte, wäre der Film ebenso toll geworden. Schade!

  20. Cover des Buches Die Saga von Vinland (ISBN: 9783426653883)
    Iny Lorentz

    Die Saga von Vinland

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86

    Klappentext:

    „Zum Verräter erklärt, raubt Jarl Eyvind die schöne Sigrid, die ihm von ihrem Vater Ulfar verweigert wurde, und flieht mit der unwilligen Braut. Bei seinem Überfall geraten auch die beiden Freunde Andreas und Ailmar in seine Hand. Nachdem der Griff nach dem norwegischen Thron ein übles Ende nahm, will Eyvind seine Getreuen eine neue Heimat führen. So ziehen sie weit über das Meer und über Islands Gletscher in ein Land, in dem es alles gibt, was sie sich erträumen. Dort leben jedoch bereits Menschen und die sind nicht bereit, sich Eyvind zu unterwerfen. Doch auch Sigrid und die junger Grönländerin Ingridur streben gemeinsam mit Andreas und Ailmar danach, ihre Freiheit wieder zu erringen.“


    Ein neuer Roman von Iny Lorentz! 

    Es ist mein zweiter Roman und Lorentz und ich gehöre auch nicht zu ihrer Fangemeinde der Wanderhure, denn die habe ich nie gelesen... Dennoch schätze ich historische Romane sehr und bin von Ebert, Schiewe, Peter aber auch auf internationalem Territorium begeistert unterwegs. 

    Nun aber hier: Lorentz startet recht ruhig in diesen Roman. Die Figuren wirken recht blass, die Intrigen nicht zu intrigenreich, die Liebe nicht voller Gefühl, das Meer nicht so blau wie beschrieben - kurzum, ich bin ein wenig enttäuscht. Lorentz‘ Wortwahl und Schreibweise passen recht gut zur damaligen Zeit, die Landschaftsbeschreibungen waren nicht schlecht, aber das geht auch besser. Störend war in meinen Augen die Zeitform in der Lorentz schreibt. Als Leser hatte ich da wahrlich Schwierigkeiten Zugang zu bekommen. Ein Wechsel zwischen Zeiten und Personen gleichermaßen stiftet doch viel Verwirrung und lässt den eigentlichen roten Faden irgendwann abreißen...

    Der Roman wird seine Liebhaber finden, ich bin es aber nicht. Mir war er zu langweilig, zu unterkühlt und zu flach. Es gibt 2 von 5 Sterne von mir.

  21. Cover des Buches Der Schamane (ISBN: 9783442452569)
    Noah Gordon

    Der Schamane

     (560)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Die Hautfarbe ist gleichgültig, alle möglichen Leute können Schweinehunde sein. Aber nicht jeder ist ein Schweinehund."


    "Der Schamane" ist der zweite Band der "Familie Cole - Zyklus" vom amerikanischen Autor Noah Gordon. Das Buch kann aber ohne Probleme eigenständig gelesen werden, da die Geschichte, außer der Herkunft des Namens des Protagonisten, keinerlei Bezug auf den ersten Band der Reihe nimmt. Mir hat "Der Schamane" mindestens genau so gut gefallen wie "Der Medicus", auch oder vor allem weil es ein komplett anderes Thema behandelt. Die einzige Gemeinsamkeit: die Medizin im Mittelpunkt.

    Inhalt: Rob J. Cole macht sich auf in die neue Welt und will dort in die Fußstapfen seines Namensvetters treten und eine medizinische Laufbahn starten. Nach ersten Erfahrungen als Armenarzt in Boston, landet er schlussendlich in einer neuen Ansiedlung am Mississippi als Landarzt. Dort kommt er in Kontakt mit einer indianischen Schamanin und wird in die heilenden Kräfte der Natur eingeweiht. Doch schon bald wird das ruhige Landleben von Unruhen und Bürgerkrieg überzogen ...

    Cover und Design: Das im Jahr 2014 neu designte Cover aus dem HEYNE-Verlag finde ich sehr ansprechend für einen historischen Roman und passt auch sehr gut zum Thema, jedoch bin ich mit der Qualität des Taschenbuchs überhaupt nicht zufrieden. Ich bin eine sehr vorsichtige Leserin, die sehr viel wert darauflegt, dass der Buchrücken von Taschenbüchern beim Lesen nicht bricht. Dies ist auch nicht passiert, aber beim Lesen ist die Folie, die man auf den ersten Blick am Buch gar nicht erkennen kann, durch das Halten in der Hand abgewetzt und teilweise runter gegangen. Dies ist mir bisher noch nie passiert und ich war wirklich schockiert, wie leicht sich die Folierung am Buch lösen lies. Das Buch sieht jetzt ziemlich hässlich aus. Da wäre die Wahl zum Ebook sehr viel besser gewesen.

    Meine Meinung: Nachdem mir "Der Medicus" auf Grund des vielen historischen Medizin-Wissens so gut gefallen hat, musste ich auch die weiteren Bücher dieser Reihe lesen. Außer dem Nachnamen Cole und natürlich den Bezug auf die Medizin, hat das Buch aber nichts mit seinem Vorgänger zu tun und kann ohne Probleme eigenständig gelesen werden.

    Der Schreibstil des Autors ist sehr informativ und für mich trotz vieler Fakten leicht zu lesen. Das Buch kann in zwei große Hälften eingeteilt werden. In der ersten Hälfte verfolgen wir Rob J. Cole, der sich in der Neuen Welt ein Leben und eine Familie aufbaut. Später verfolgen wir auch seinen Sohn und dessen Leben und Karriere. Diesmal gibt es sehr viel spannendere und auch gefährliche Szenen als im "Medicus". Zwischendurch driftet der Inhalt zwar immer wieder in das langweilige und ruhige Familienleben in einer neuen Ansiedlung Amerikas ab, aber mir hat dies trotzdem gefallen, da sich das Leben im alten Amerika doch recht stark vom Europa der damaligen Zeit unterschieden hat. Ich habe bisher noch nicht viele Bücher über dieses Thema gelesen und ich habe das Wissen, das man beim Lesen dieses Romans erhält, quasi eingesaugt. Nicht nur die Neuansiedlung Amerikas, sondern auch die Grausamkeiten gegenüber den Ureinwohnern, der Einfluss der Politik, die Sklaverei und der Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten spielen eine sehr große Rolle in diesem Roman und wer sich für diese Zeit interessiert, dem wird das Buch ganz bestimmt gefallen. Der Autor hat viel Hintergrundwissen eingebaut und man kann auf jeder Seite spüren, dass Noah Gordon sehr viel Zeit in eine umfangreiche Recherche investiert hat.
    Der Inhalt und Werdegang des Romans ist glaubwürdig und es gibt auch einige sehr spannende Kampfszenen am Schlachtfeld des Bürgerkriegs. Dem Autor sind diese Szenen wirklich sehr gut gelungen, vor allem weil sie nicht aus der Sicht von Kämpfern, sondern aus Sicht der Rettungssanitäter geschrieben wurden.
    Das Leben und die Katastrophen der damaligen Zeit wurden perfekt geschildert und somit spielt der Fortbestand der eigenen Familie eine genau so wichtige Rolle wie wichtige historische Fakten. Eisige Winter, hartnäckige Seuchen und die grausame Vertreibung der Ureinwohner werden sehr realitätsnah und überzeugend beschrieben und man leidet sehr mit den Charakteren mit. Das Leben zu dieser Zeit war wahrlich kein Zuckerschlecken und Ungerechtigkeiten standen an der Tagesordnung. Trotzdem wurden auch liebevolle Familien- und Erfolgsmomente eingebaut, so dass man beim Lesen nicht melancholisch in eine Depression verfällt.

    Ich verstehe die vielen schlechten Kritiken hier wirklich nicht, denn mir hat dieser historischer Roman sehr gut gefallen. Ja, zwischendurch gibt es ruhigere Szenen aber es überwiegen die spannenden Momente und zahlreichen historischen Hintergrund-Informationen über die Medizin und die Geschichte Amerikas. Vor allem die Beschreibungen der amerikanischen Ureinwohner und wie mit diesen umgegangen wurde, waren sehr bildhaft und realitätsnah. Der Autor konnte mich mit mehreren Szenen tief berühren. Die grausame Vertreibung der amerikanischen Ureinwohner wird immer wieder tot geschwiegen und Noah Gordon hat sich als weißer, amerikanischer Autor sehr viel Mühe gegeben den Indianern eine Stimme zu geben.
    Für Fans der Fernsehserie "Charité" ist dieses Buch eine riesige Leseempfehlung. Aber auch wer sich für die amerikanische Geschichte interessiert, kommt hier auf seine Kosten. Ein sehr informativer, historischer Roman über die Mediziner-Familie Cole in der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs.

  22. Cover des Buches Das Gold der Maori (ISBN: 9783404260881)
    Sarah Lark

    Das Gold der Maori

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Kathleen O’Donnell und Michael Drury befinden sich im Taumel ihrer ersten großen Liebe. Gemeinsam träumen sie 1846 davon, der Armut und Hungersnot in Irland zu entfliehen und nach Amerika überzusiedeln. Als Kathleen schwanger wird, wollen sie ihre Heimat so schnell wie möglich verlassen, doch dazu brauchen sie Geld, das Michael wie üblich durch Gaunereien zu beschaffen versucht. Diesmal wird er wegen seines Korndiebstahls für die Schwarzbrenner jedoch verhaftet und nach Australien deportiert. Zwar schwört er Kathleen, zu ihr und dem Baby zurückzukehren, um die Schande zu mildern verheiraten ihre Eltern sie aber mit einem Viehhändler, der mit ihr nach Neuseeland auswandert. Für Kathleen bricht durch ihren grausamen Mann ein Martyrium an, von dem Michael nichts ahnt. Auf dem Gefangenenschiff lernt er das wegen Mundraubs verurteilte Freudenmädchen Lizzie Owens kennen. Nachdem Lizzie ihm auf der Strafinsel hilft zu fliehen, verschlägt es sie gemeinsam ebenfalls nach Neuseeland.

    Großangelegte, in Neuseeland spielende Familiensagas mit romantischen Verwicklungen und einem reichhaltigen historischen und kulturellen Hintergrund sind eine von Sarah Larks Spezialitäten. Oft wird ihren Hauptfiguren darin übel mitgespielt, so auch im Auftaktband der Kauri-Trilogie, in dem ein fast zwanzig Jahre langer, beschwerlicher und verschlungener Weg vor ihnen liegt. Die Autorin lässt die Leser ganz nah am Schicksal der drei Protagonisten teilhaben und verstrickt sie in eine ebenso ungewöhnliche wie faszinierende Dreiecksbeziehung, die sehr ans Herz geht. Michael steht gewissermaßen zwischen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während er Kathleen, die für ihn unerreichbar scheint, glorifiziert, bemerkt das charmante, aber unbedarfte Schlitzohr nicht, was es an der zupackenden Lizzie hat. Da jede der Frauen für sich genommen etwas Besonderes darstellt, ist es eine Freude, dass beide schließlich ihr Glück finden, auch wenn nur Eine am Ende Michael bekommt. (TD)

  23. Cover des Buches Der Klang des Muschelhorns (ISBN: 9783404173037)
    Sarah Lark

    Der Klang des Muschelhorns

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Der Klang des Muschelhorns ist der 2. Teil von der Trilogie von Sarah Lark, 928 Seiten.

    Es geht weiter in der Geschichte um Ida und Cat und ihrer Farm Rata Station. In dieser Geschichte Spielen aber die Kinder von Ida und Cat, Linda und Carol sowie Mara die Hauptrollen. Auch Eru der Sohn von Jane mit dem Häuptling. Ich muss sagen mir wahr es manchmal fast zu blutrünstig der Krieg der Maori gegen die Weissen. Zum Glück kam es schlussendlich  mehr oder weniger Gut raus.

    Von mir 4 von 5 Sternen

  24. Cover des Buches Sternenfeuer - Gefährliche Lügen (ISBN: 9783426283615)
    Amy Kathleen Ryan

    Sternenfeuer - Gefährliche Lügen

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Ally1999
    Friedlich leben Waverly und Kieran in einem der zwei Raumschiffe, die als Experiment ins All geflogen wurden. Nun sind seitdem viele Jahre vergangen und alles scheint perfekt, als sie plötzlich von dem anderen Raumschiff angegriffen werden und alle Mädchen entführt werden, mit ihnen Waverly. Was haben sie mit ihnen vor? Wem kann sie trauen? Und noch wichtiger, was hat ihr eigener Kapitän damit zu tun?


    Wow. Das dachte ich, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Ich bin immer noch total begeistert von der Geschichte. 

    Sowohl Waverly als auch Kieran gefielen mir von Anfang an. Beide auf ihre eigene Weise mutig und gerecht und immer das Wohl der Gemeinschaft im Fokus. Die wechselnde Perspektive in dem Buch machte es möglich, die beiden Charaktere miteinander zu vergleichen. Sie waren wie füreinander geschaffen.

    In dem Buch werden viele gesellschaftliche sowie politische Aspekte benannt, die einen sehr zum Nachdenken anregt, denn so etwas passiert auch in der wirklichen Welt. 

    Generell war ich sehr fasziniert von der ganzen Weltall Atmosphäre. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, sie wird genauso gut wie der erste Teil.

    Insgesamt bekommt das Buch 5 von 5 Sternen.

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