Bücher mit dem Tag "siena"

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48 Bücher

  1. Cover des Buches Die längste Nacht (ISBN: 9783401061894)
    Isabel Abedi

    Die längste Nacht

     (180)
    Aktuelle Rezension von: lealiebtlesen

    In "Die längste Nacht" geht es um Vita, die nach ihrem bestandenen Abitur mit ihren zwei Freunden zu einem Roadtrip durch Europa aufbricht. Ihre erste richtige Station führt die drei nach Italien in das kleine Dorf Viagello. Dort fällt ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße und mit ihm auch ein für Vita unglaubliches Familiengeheimnis, das sie nun aufzudecken versucht...

    Vorweg muss ich sagen, dass mir diese Rezension ein wenig schwerfällt. Ich habe an der Geschichte kaum etwas auszusetzen, trotzdem hat mir irgendwie das gewisse Etwas gefehlt.

    Die Geschichte besticht vor allem durch den schönen bildlichen Schreibstil, der insbesondere die Schönheit Italiens und das italienische Lebensgefühl perfekt einfängt. Der Roman ist dadurch perfekt für den Sommer und löst eine Menge Fernweh aus.

    Das Geheimnis, das im Vordergrund der Geschichte steht, wird erst nach und nach aufgedeckt. So bleibt es durchgehend spannend und interessant. Ich habe mir bis zum Schluss die genauen Umstände nicht richtig ausmalen können und wurde dementsprechend von der Auflösung sehr überrascht.

    Nichtsdestotrotz hat mir an der Geschichte irgendetwas gefehlt. Ich hatte Schwierigkeiten wirklich mit den Protagonisten mitzufiebern. Die Gefühle von Vita. aus deren Sicht die komplette Geschichte erzählt wird, kamen nicht ganz bei mir an. Auch Luca blieb mir für meinen Geschmack zu distanziert und leider auch austauschbar, sodass ich den beiden ihre Liebe nicht richtig abnehmen konnte.

    Gut gefallen haben mir hingegen die Darstellung bzw. Verknüpfung der Zusammenhänge und der gesamte Handlungsverlauf der Geschichte. Lediglich am Ende hätte ich es schöner gefunden, wenn ein wenig mehr offene Fragen beantwortet worden wären. Ein paar Kleinigkeiten blieben für mich nämlich noch offen. Andererseits kann ich auch nachvollziehen, warum die Autorin sich für dieses Ende entschieden hat. Es rundet die Geschichte auf jeden Fall gut ab.


    Fazit:
    "Die längste Nacht" ist eine tolle Jugend-/Sommerlektüre, die flüssig zu lesen ist, trotzdem aber durch einen wunderschönen Schreibstil besticht. Auch die Handlung selbst ist fesselnd und lädt zum Miträtseln ein. Auch wenn ich ein oder zwei kleine Kritikpunkte habe, kann ich den Roman doch uneingeschränkt weiterempfehlen!

  2. Cover des Buches Aber so was von Amore (ISBN: 9783746630397)
    Christina Beuther

    Aber so was von Amore

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Bambisusuu
    Der Roman "Aber so was von Amore" wurde von der Autorin "Christina Beuther" verfasst und ist vom "Aufbau Verlag". Hierbei handelt es sich um eine amüsante Liebeskomödie mit viel Humor und Romantik. 

    Polly Sommer wurde von ihrem Verlobten sitzen gelassen und somit hat Polly von der Liebe erstmal genug und sucht nach einer Ablenkung. Da kommt der Auftrag ihrer Chefin Marta ganz recht. Denn Polly Sommer soll einen Artikel über die Künstlerin Liv verfassen, doch die befindet sich in der Toskana. Also begibt sich Polly auf eine abenteuerliche Reise nach Italien und versucht ihren Alltag hinter sich zu lassen. Polly versteht sich auf Anhieb mit Liv. Ihre Nachbarn hingegen kommen ihr zu Anfang nicht sonderlich sympathisch rüber. Besonders der arrogante Leo geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und schon geriet ihr Leben wieder ins Wanken.

    Die Autorin Christina Beuther hat eine tolle und unterhaltsame Liebesgeschichte geschrieben und auch ihr Schreibstil gefällt mir sehr. Der Klappentext und das Cover haben mich zu Anfang angesprochen. Hierdurch erfährt man schon, dass das Buch einiges zum Lachen bietet.

    Die Atmosphäre in der Toskana wurde bildlich geschildert und auch die Einwohner in Certona haben einen charmanten Eindruck hinterlassen. Das Buch ist dadurch wie eine kleine Urlaubsreise in die Toskana und somit eine schöne Ablenkung aus dem Alltag.

    Auch die Charaktere fand ich sehr amüsant. Polly Sommer ist eine für mich sehr verpeilte Persönlichkeit, die nicht unbedingt Glück in der Liebe hat. Ihr Ziel in der Toskana war nur den Auftrag ihrer Chefin zu erfüllen und ihre Sorgen für einen Moment zu vergessen. Doch die Geschichte lenkt später in eine andere Richtung, wie schon zu erwarten ist.

    Leo hingegen ist zu Anfang eingebildet und hochnäsig. Als Neffe des Lord Henry scheint er sich als etwas Besseres zu fühlen und behandelt Polly eher abweisend. Polly ist nicht wirklich begeistert von seiner Art, auch wenn sie sein Aussehen bewundert. Dadurch ist das Verhältnis der beiden Hauptprotagonisten zu Anfang angespannt, entwickelt sich aber mit der Zeit zu einer tollen Zuneigung.

    Dass Leo und Polly noch irgendwann Interesse zueinander zeigen, ist nicht zu übersehen. Die Handlung kann man bis zur Hälfte eigentlich schon vorhersehen. Trotzdem hat mir das gut gefallen, weil man mitgefiebert hat, ob man mit seiner Vorstellung richtig gelegen hat. Besonders nach der Hälfte geschehen viele Ereignisse mit denen man als Leser nicht gerechnet hat und man somit voller Spannung das Buch weitergelesen hat.

    Natürlich ist das Buch an manchen Stellen etwas kitschig, was aber für mich eine romantische Stimmung bringt und zu jedem Liebesroman dazu gehört!

    Für mich ein gelunger Liebesroman mit einer großen Unterhaltung, tollen Charakteren und einer spannenden Handlung!
  3. Cover des Buches Aquila (ISBN: 9783844527056)
    Ursula Poznanski

    Aquila

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

     Siena in Italien, zwei deutsche Studentinnen in einer WG: Jenny und  Nika.

    Als Nika eines Morgens erwacht, ist Jenny verschwunden, Handy und Schlüssel sind weg und eine bedrohliche Botschaft prangt am Spiegel. Zwei Tage fehlen in Nikas Erinnerung – doch was ist passiert?

    Ausgehend von diesem Setting konstruiert Ursula Poznanski ein Puzzle-Spiel, das ganz allmählich Licht ins Dunkel der beiden erinnerungslosen Tage bringt. Es geht um Mord und Gewaltphantasien, um schräge Persönlichkeiten und das historische Siena.

    Leser bzw. Hörer begleiten Nika während der Aufklärungsphase, suchen mit ihr nach Lösungen, erleben ihre Kontakte mit der Polizei, hoffen und bangen mit ihr: War Nika an einem Verbrechen beteiligt und erinnert sich nicht?

    Mit einigen Längen wird eine spannende Geschichte erzählt, in der die Protagonistin allerdings sehr naiv und teilweise kaum nachvollziehbar agiert.

    Schön sind die örtlichen Gegebenheiten der Stadt Siena und der Umgebung eingearbeitet, hier wird Interesse an Land und Leuten geweckt und eindrucksvolle Bilder entstehen im Kopf.

    Gelesen wird das Hörbuch von Laura Maire ganz hervorragend, die den Text sehr abwechslungsreich und atmosphärisch passend gestaltet.

    Mit kleinen Einschränkungen ein gelungenes Werk der Bestseller-Autorin, empfehlenswert für ältere Jugendliche und natürlich auch für Erwachsene.

    Ich bewerte mit vier Sternen und werde auch weiterhin Ursula Poznanski zu meinen Lieblingsautorinnen zählen.

     

  4. Cover des Buches Nachtprinzessin (ISBN: 9783453435247)
    Sabine Thiesler

    Nachtprinzessin

     (217)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Ein Seriennmörder treibt in Berlin sein Unwesen und kann es auch nicht im Urlaub lassen. Die spannende Suche nach ihm beginnt. Bis er an sein falsches Opfer kommt.

    Ich liebe das Cover Es ist einmal etwas anderes und hat mich sofort in den Bann gezogen.

    Der Schreibstil ist flüssig und spannend geschrieben, aber ich muss sagen für eine Thriller hätte ich mir mehr Spannung erwartet. Esist gut geschrieben, aber mir hat die richtige Jagd gefehlt. 

    An sich die Geschichte ist gut erzählt und auch das es aus mehreren Sichten geschrieben wird, hat es nicht langweilig gemacht. 

    Wer einen guten, aber keinen intensiven Thriller möchte ist mit diesem Buch gut geholfen.

  5. Cover des Buches Niemand weiß, dass du hier bist (ISBN: 9783492059183)
    Nicoletta Giampietro

    Niemand weiß, dass du hier bist

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Lealein1906
    Ich habe jetzt schon so einige Bücher aus dem Zweiten Weltkrieg gelesen, aber dieses hier hat mir noch einmal ein paar ganz neue Facetten offenbart. Zudem hat es ganz besondere Charaktere.
    Lorenzo ist 12 Jahre alt und kommt bei seiner Tante in Siena unter. Dort wartet er darauf, dass seine Eltern ihn zurückholen. In seinem jugendlichen Eifer ist Lorenzo zusammen mit seinem Freund Francesco überzeugter Faschist. Doch dann lernt er Daniele kennen, einen Juden. Da fängt er an nachzudenken.
    Am Anfang fiel es mir schwer, mit Lorenzo klarzukommen, wegen seiner hohen Meinung vom Krieg und dem Faschismus. Allerdings habe ich mich auch gefragt, wie ich wohl als 12-Jährige gedacht hätte, wenn man unter so einer Prägung aufwächst. Trotzdem ist Lorenzo ja von Anfang an ein lieber Junge und durch den Wandel, den er während des Buches durchmacht, mag man ihn immer mehr. Dadurch hatte auch ich das Gefühl, immer mehr in die Geschichte reinzuwachsen.
    DIe Beschreibungen von Siena während des Krieges fand ich sehr beeindruckend, da muss wirklich auch viel Recherchearbeit dahinterstecken. Die Sprache fand ich dafür sehr gut gewählt. Sie passt total gut zum Buch. Ich findeNicoletta Giampietro erzählt gerade die Details, die oft auch traurig sind, genau richtig lebendig und eindrücklich und bewegend.
    Es ist so wichtig, dass es diese Bücher gibt, die aus diesen Blickwinkeln, und vielleicht gerade die eines kleinen Jungen, auf den Krieg schauen, sodass etwas hoffentlich nie wieder vorkommt.
    Dafür gibt es auf jeden Fall 5 Sterne von mir.
  6. Cover des Buches Drei auf Reisen (ISBN: 9783036959337)
    David Nicholls

    Drei auf Reisen

     (148)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Etwas skeptisch habe ich dieses Buch begonnen, sind doch sogenannte Bestseller oftmals für meinen Geschmack belanglos und nicht von besonderem Interesse. Der Autor und ehemalige Bühnenschauspieler versteht es jedoch ausgezeichnet, Personen und Stimmungen realistisch und nah darzustellen. So sind dem Leser die Protagonisten nach wenigen Seiten vertraut und ihre Handlungsweisen einleuchtend. Auch der typisch britische Humor kommt zum Ausdruck, was die Lektüre heiter und fröhlich, aber nicht platt und geschmacklos macht. Neben den Reisebeschreibungen durch verschiedene europäische Städte wird vor allem die Ehezeit von Douglas und Connie mit ihrem pubertären Sohn Albie erzählt.

    Ein humorvolles, nicht immer ganz unbeschwertes Buch, das sich gut lesen lässt, aber nicht allzu hohe literarische Ansprüche erfüllt.

  7. Cover des Buches Damien - Schattenwandler (ISBN: 9783802583292)
    Jacquelyn Frank

    Damien - Schattenwandler

     (200)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Jaquelyn Frank – Schattenwandler, Damien


    Die korrumpierte Dämonin Ruth treibt immer noch ihr Unwesen, jetzt sogar schlimmer als vorher, nachdem ihre Tochter gestorben ist. Die Wut und der Hass machen sie blind und in einer Aktion entführt sie die Prinzessin der Lykanthropen, Syreena. Nur durch einen Zufall bemerkt Damien der Vampirprinz das etwas nicht stimmt und folgt Syreenas Fährte. Schon seit der ersten Begegnung an, hat er unerklärliche Gefühle für die Gestaltwandlerin, die bis vor wenigen Jahren im Orden „The Pride“ untergebracht war.

    Als er es schafft die Prinzessin zu befreien und sich sicher ist, das sie seine Gefährtin ist, fangen die Probleme aber erst richtig an: Vampire dürfen niemals das Blut anderer Schattenwandler trinken. Es gab seit Jahrhunderten keine „Prägungen“ wie bei den Dämonen. Niemals wird das Volk der Lykanthropen einen weiteren „fremdrassigen“ Gemahl an der Seite am Königshof von Siena dulden, selbes ist aber auch umgekehrt, denn das Volk der Vampire wird Syreena nicht als eine der ihren anerkennen. Dazu kommen die Machtkämpfe, denn es gibt Vampire wie Nicodemous, die selbst den Thron erobern wollen. Doch am gefährlichsten kann Damiens beste Freundin Jasmin werden, denn sie ist dem Prinzen näher, als Syreena es jemals sein kann.


    „Damien“ ist mittlerweile der vierte Band der Schattenwandler-Reihe von Jaquelyn Frank und diesmal steht im Vordergrund der Vampir Damien, den wir bereits in den Vorgängerbänden kennen lernen durften, und die Schwester der Lykanthropenprinzessin Syreena.

    Die Autorin hat es wieder geschafft mich innerhalb kürzester Zeit mit ihrem lockeren, flüssigen Schreibstil und der kreativen, fantastischen und sinnlichen Story einzufangen, die viele Überraschungen und Abwechslung bereit hält. Die Spannung wird auch diesmal wieder schnell aufgebaut und durchgängig auf hohem Niveau gehalten.

    Die verschiedenen Perspektivwechsel, egal ob nun von den „Guten“ oder den „Bösen“ sind sehr gelungen, machen weiter neugierig auf die Story und ich bin froh, schon das nächste Buch hier liegen zu haben.

    Die sinnlichen Szenen sind detailliert ausgearbeitet, wirken aber keinesfalls übertrieben oder vulgär, was ich persönlich immer sehr wichtig finde.


    Die bereits bekannten Figuren werden weiter gut ausgearbeitet, mit jedem weiteren Buch hat man das Gefühl noch tiefer im Schattenwandler-Universum zu versinken, und ich freue mich immer wieder aufs Neue, die Abenteuer mitzuerleben.

    Vielfältig, facettenreich und lebendig werden die verschiedenen Schattenwandler dargestellt.

    Prinz Damien lebt schon sehr lange, ihm ist es mittlerweile langweilig und trotz seiner Vertrauten und besten Freundin Jasmin, kennt er sowas wie Emotionen nicht. Schon in den Vorgängerbänden war er mir sympathisch, wirkte geheimnisvoll aber auch ein bisschen spitzbübisch, was in diesem Band bestätigt wird. Allerdings zeigt er sich hier auch von seiner kämpferischen, dominanten und leidenschaftlichen Seite, was eine prima Ergänzung ist. Obwohl er so alt ist, hat er aber noch einiges zu lernen und gerade die Entdeckungstour mit all ihren Tücken der Emotionen ist hier sehr gut geschildert.

    Auch Syreena macht eine große Veränderung durch, durch eine Erkrankung wurde sie von der Mistral Windsong geheilt, einer Mistral. Nun erweist Windsong ihr erneut die Ehre um die Lykanthropenprinzessin nach dem Angriff zu heilen. Syreena ist eher der aufbrausende Typ, obwohl der Orden sie in Geduld und vor allem Kampfkunst ausgebildet hat, kann sie Ungerechtigkeiten nur schlecht vertragen. Sie hadert sich aufgrund ihrer besonderen Position und ihrem „Defekt“ mit sich. Ich mag die Prinzessin die das Herz am rechten Fleck hat, sie weiß genau was sie will, und vor allem auch was sie nicht will, was eins ums andere Mal zu kleinen Problemen mit Damien führt.

    Neben den bereits bekannten Charakteren wie Windsong, Noah, Isabella, Jacob und Elijah werden auch neue Schattenwandler eingeführt. Malaya, die Kanzlerin der Schattenbewohner oder Tristan sind sehr interessante Charaktere, Hawk wird nur kurz erwähnt, aber ich bin mir sicher, das wir noch mehr von ihnen lesen werden.

    Die Schauplätze sind ebenfalls sehr anschaulich beschrieben, und egal ob es sich um die verlorene Bibliothek, das Schloss in Rumänien oder das spartanische Zimmer im Orden handelt, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.


    Das Buch hat mich wieder in eine fantastische Welt entführt, das mir spannende, kurzweilige und abwechslungsreiche Lesestunden beschert hat.

    Fantasyliebhaber, Romanceliebhaber kann ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Ein guter Schuss Erotik ist ebenfalls hier zu finden.


    Das Cover ist aufwendig, aber denzent in der Farbwahl gehalten, was mir besonders gut gefällt.


    Fazit: Spannender, abwechslungsreicher und sinnlicher wie emotionaler vierter Band der Reihe. Absolut empfehlenswert. 5 Sterne.

  8. Cover des Buches Noah - Schattenwandler (ISBN: 9783802584046)
    Jacquelyn Frank

    Noah - Schattenwandler

     (168)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Jaquelyn Frank – Schattenwandler, Noah


    Noah ist der König der Dämonen und er ist mit dem Element des Feuers verbunden. Während um ihn herum seine Freunde bereits ihre Gefährtinnen gefunden haben, träumt Noah seit Monaten von ihr. Als er sich endlich bereit erklärt Corinne aufzusuchen, die Schwester von Isabella, die andere Druiden aufspüren kann, scheint es fast zu spät zu sein. Er muss miterleben wie Kestra getötet wird, allerdings geschah dies schon vor einer Woche.

    In seiner Trauer und seiner Wut, seiner Verzweiflung und seinem Temperament begeht er eine Dummheit und benutzt Corinne und Isabellas Tochter um Kestra zurück zu holen.

    Als es ihm gelingt kann er sich kaum zurück halten, denn Kestra fühlt sich zu Noah zwar hingezogen, aber sie kennt keine enge menschliche Bindung.

    Wie gut das Noah kein Mensch ist...


    „Noah“ ist der fünfte Band der Gestaltwandler Reihe von Jaquelin Frank und für mich persönlich leider auch der Schwächste. Ich habe mich so auf Noahs Geschichte gefreut, aber gegen die anderen Bände kommt er leider nicht an, auch wenn mich seine Geschichte hat fesseln können.


    Der lockere, flüssige Schreibstil der Autorin führt sich auch in diesem Buch fort. Es liest sich durch die Gliederung der Kapitel sehr gut und ich konnte mich sehr schnell in die Geschichte fallen lassen, die mit einem spannenden Einstieg begeistern kann.

    Die Spannung kann man mit einer guten Fahrt auf einer Achterbahn vergleichen, sie ist zwar nicht durchgängig, aber dafür explosiv. Die Handlung selbst hält auch hier wieder eine Menge Abwechslung, Überraschungen und unvorgesehene Wendungen bereit. Das Tempo und der Erzählstil werden von der Autorin angezogen, aber manchmal abrupt unterbrochen um sich auf eine betont langsame Wendung einzulassen.

    Die Schauplätze sind anschaulich und detailliert beschrieben, sodass ich mich noch besser in die Geschichte fallen lassen konnte.

    Auch die Charaktere werden weiterhin gut ausgearbeitet, die hier ebenfalls wieder lebendig und facettenreich wirken.

    Im Vordergrund steht Noah, der Dämonenkönig, der einer meiner liebsten Figuren in den letzten Bänden gewesen ist, deswegen hatte ich wahrscheinlich auch eine enorme Vorstellung von seinem Buch.

    In diesem Band ist Noah sehr unstet, so wie sein Element Feuer, das führte dazu, dass ich nicht immer die stark wechselnden Emotionen nachvollziehen konnte. An sich wäre das nicht schlimm gewesen, allerdings passte sein Verhalten nicht so wirklich zu den letzten Büchern, in denen er zwar immer mit Stärke aber auch mit seiner besonnenen Art punkten konnte.

    Kestra war beim Millitär, führt ihr eigenes, sehr zurückgezogenes Leben und ist klug, tough und willensstark, es ist schön zu lesen, wie sie sich im Bezug auf ihren Emotionen im Buch verändert, allerdings war sie mir als Figur nicht ganz so sympathisch, wie es zum Beispiel Isabelle oder auch Syreena ist, da ihre Schwächen irgendwie gezwungen wirkten.

    Natürlich harmonieren die beiden trotzdem sehr gut miteinander und die Geschichte drum herum wirkt stimmig und kreativ, sodass es im Grunde meckern auf hohem Niveau ist.

    Auch hier gibt es allerhand erotische Szenen, die detailliert ausgearbeitet sind, aber nicht vulgär wirken.


    Insgesamt ist eine schöne, sinnliche und mitreißende Geschichte, nur eben nicht so toll wie die Vorgängerbände. Ich freue mich auf den nächsten Band und bin gespannt, wie es weiter geht.


    Das Cover passt sehr gut zur Schattenwandler-Reihe und ist wieder ein Blickfang.


    Fazit: Schön, sinnlich und mitreißend, kann aber nicht mit den Vorgängerbänden mithalten. 4 Sterne.

  9. Cover des Buches Die Mächte des Feuers (ISBN: 9783492281065)
    Markus Heitz

    Die Mächte des Feuers

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Eiswoelfin

    An diesem Buch habe ich eeecht lange gelesen. Das hatte verschiedene Gründe. Ich bin anfangs nicht reingekommen und hatte überlegt, das Buch abzubrechen. Vermutlich bin ich mit zu hohen Erwartungen eingestiegen. Heitz ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren und ich war davon ausgegangen, dass mir dieses Buch auch sofort gefallen würde. Nachdem ich mich einfach auf die Story konzentriert habe, ging es und die zweite Hälfte habe ich rasch durchgelesen.

    Die Protagonistin blieb leider das gesamte Buch sehr oberflächlich und war mir zu sehr Klischee (harte Schale, weicher Kern, mit wenigen Ecken und Kanten). Ich bin überhaupt nicht warm mit ihr geworden. Einige der Nebencharaktere haben dies allerdings wettgemacht. Ich mochte besonders den Fürst.

    Ich bin sonst ein totaler Fan von Drachen (egal, ob gut oder böse), aber Heitz hat es geschafft, sie dermaßen unsympathisch darzustellen, dass auch ich sie irgendwie eklig und mies fand. Dafür gibts definitiv Pluspunkte.

    Die Story und das Worldbuilding waren gut, ich mochte zudem den Flair des frühen 20. Jahrhunderts und die Steampunkeinflüsse. Manche Entscheidungen und Wendungen konnte ich dennoch nicht nachvollziehen.

  10. Cover des Buches Blutmale (ISBN: 9783734106729)
    Tess Gerritsen

    Blutmale

     (827)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    "Blutmale" ist der 6. Teil der Rizzoli&Isles Reihe und für mich ein Reread. Ich habe bereits alle Teile vor Ewigkeiten gelesen, seitdem die Bücher jedoch ein neues Cover spendiert bekommen haben, lese ich sie nun noch einmal.

    Tatsächlich wusste ich die Auflösung zu gewissen Teilen noch, was die Unterhaltung jedoch nicht schmälerte. "Blutmale" war noch nie mein liebster Teil der Reihe und er ist es jetzt auch nicht geworden, trotzdem ist es ein solider Thriller, den man auf jeden Fall mal lesen kann. Ich bin nicht unbedingt der größte Fan der Thematik , aber das ist nun mal Geschmackssache.

  11. Cover des Buches Julia (ISBN: 9783596512638)
    Anne Fortier

    Julia

     (413)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Nach dem Tod ihrer Tante Rose, die überraschend Julias Zwillingsschwester Janice ihr gesamtes Erbe hinterlassen hat, begibt sich Julia zurück in ihre Geburtsland Italien, wo Julia dem Nachlass von Tante Rose zufolge den Schatz ihrer früh verstorbenen Mutter Diane finden soll. Auf dem Weg nach Siena begegnet Julia, die unter ihren Geburtsnamen Giulietta Tomolei reist, Eva Maria Salimbeni, die die Vorfahren von Julia und die damit verbundenen Familienfehden kennt. In einem Schließfach ihrer Mutter findet Julia mehrere Bücher und Schriften, die die Geschichte von Romeo und Julia aus verschiedenen Epochen enthalten, darunter auch die Urfassung aus dem Jahr 1340, die William Shakespeare 200 Jahre später adaptierte. Auf der Suche nach dem Erbe ihrer Mutter und ihren eigenen Wurzeln fühlt sich Julia in Siena zunehmend verfolgt und bedroht. Schutz erhofft sie sich von Eva Marias Patensohn, Alessandro Santini. Durch seine Unterstützung werden die alten Familienfehden wieder angefacht und offenbar scheint sich die Rome-und-Julia-Geschichte damit zu wiederholen. 

    Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen. In der Vergangenheit im Jahr 1340 verlieben sich Giulietta Tolomei und Romeo Marescotti ineinander. Ein Heiratsantrag Romeos wird jedoch von Giuliettas Vater abgelehnt und das Drama nimmt seinen Lauf...

    In der Gegenwart begleitet man Julia auf der Suche nach dem Schatz ihrer Mutter, die dabei die Geschichte des tragischen Liebespaares liest. Durch die verwandtschaftlichen Beziehungen sind beide Erzählstränge eng miteinander verknüpft. Dabei wird offenbar, dass ein Fluch auf den beiden italienischen Familien zu liegen scheint. Die Liebesgeschichte von Giulietta Tolomei und ihrem Romeo endete tragisch und auch Julias Eltern sind früh verstorben. Droht Julia nun das gleiche Schicksal oder kann sie den Fluch brechen?

    "Julia" ist eine Mischung aus Familiendrama, Liebesgeschichte, Krimimalroman und Historienepos. Durch die anschauliche Beschreibung der Stadt und ihrer historischen Orte fühlt man sich bildlich nach Siena versetzt und taucht in die Atmosphäre buchstäblich ein. 

    Während der Erzählstrang in der Vergangenheit - eine klassische romantische Liebesgeschichte - emotional mehr fesselt, ist die Geschichte in der Gegenwart aufgrund der spürbaren Bedrohung Julias und ihrer rätselhaften Suche nach dem Schatz ihrer Mutter spannender konstruiert. 

    Die Parallelen zwischen Gegenwart und Vergangenheit wirken dabei allerdings etwas zu gewollt, die Figuren zumal ein wenig klischeehaft dargestellt, was aber wiederum zum historischen Hintergrund passend ist. 

    Es ist nicht ganz einfach, den Überblick über alle handelnden Akteure in Gegenwart und Vergangenheit zu behalten, da keine tiefer gehende Charakterdarstellung erfolgt. Selbst Romeo und Julia wirken wie ihre Nachfahren etwas blass. Die Geschichte kann deshalb auch nicht durchgehend fesseln. Durch die Detailverliebtheit und die unbedingte Verknüpfung von historischen Fakten mit einer fiktiven Geschichte treten unweigerlich Längen auf, bei der insbesondere die Romantik der Liebesgeschichte in der Gegenwart auf der Strecke bleibt. 

  12. Cover des Buches Waterfall (ISBN: 9783868273595)
    Lisa T. Bergren

    Waterfall

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Lesen_ist_toll

    Gabriella passiert etwas wirklich unglaubliches, sie reist mit ihrer Schwester in der Zeit zurück. Doch kurz nach dem Zeitsprung verschwindet ihre Schwester, dafür lernt sie den Jungen, nicht gerade schlecht aussehenden, Marcello kennen. Doch wie verhält man sich im vierzehnten Jahrhundert, wo ist ihre Schwester und wie kommt sie wieder zurück?

    Ich finde das Buch sehr gut geschrieben, man kann es flüssig in einem Zug durchlesen ohne auf komische Formulierungen oder ein seltsames Erzählverhalten zu stoßen. Gabriella hat einen tollen Humor und die Charaktere gewinnt man mit ihrer scherzhaften und aufopferungsvollen Art wirklich lieb. Durch sie wird man richtig in die Toskana das vierzehnten Jahrhunderts hineingezogen und lernt den gesellschaftlichen Umgang in der Zeit recht gut kennen (natürlich kann ich das nicht so richtig beurteilen, da ich im Gebiet Geschichte nicht so bewandert bin). Ich finde es toll und witzig zu lesen, wie Gabriella und ihre moderne Weltanschauungen mit, aus heutiger Sicht, zurückgebliebenen Meinungen konfrontiert werden und wie sie damit umgeht. So entsteht auch eine sehr gut aufgebaute Spannung, da Gabriella durch eben diese Weltanschauungen immer wieder für neuen Trubel sorgt, was die Geschichte nie langweilig, sondern eher spannend und erheiternd macht. Natürlich finde ich die Liebesgeschichte auch sehr toll ; )

    Insgesamt kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ich finde es toll und habe mich total in die Story verliebt.

  13. Cover des Buches Nacht der Stachelschweine (ISBN: 9783499249891)
    Felicitas Mayall

    Nacht der Stachelschweine

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Julitraum
    In der Toskana in einem alten Kloster in der Nähe von Montalcino hat sich eine recht selbtsame Gruppe Deutscher einquartiert, die den Dofbewohnern komisch vorkommt. Es ist eine Selbstfindungsgruppe, die durch ihre Leiterin zu sich selbst finden soll, also die eigenen Probleme und Schwächen erkennen soll, damit ein Leben leichter wird. Die Gruppe ist an sich schon schwierig, nicht alle verstehen sich und es bestehen Spannungen. Auch die Leiterin der Gruppe hat so ihre Schwierigkeiten, mit den Teilnehmern und mit sich selbst. Dann verschwindet die jüngste Teilnehmerin der Gruppe. Carolin, eine äußerst attraktive junge Frau von Anfang 20. Man findet ihre Leiche in einer Höhle n den anliegenden Wäldern. Die Gruppe ist verstört noch verstörter, als sich herausstellt, daß Carolin ermordet wurde. Wer könnte in dieser Abgeschiedenheit ein Mord begehen. Der Verdacht liegt jetzt nahe, daß es jemand aus der Gruppe war, doch die Polizei sichert Spuren an der Leiche, die auf einen zurückgebliebenen, jungen Mann aus der Gegend deuten, der oft durch die Wälder streift. Der emittelnde Kommissar jedoch glaubt jedoch nicht an diesen Täter, vielmehr liegt sein Fokus auf der Gruppe Deutscher, sogar die Gruppenleiterin vermutet den Täter in ihren Reihen. Da es gibt Sprachprobleme bei der Befragung gibt, wird die deutsche Komissarin Laura Gottberg um Amtshilfe genötigt. Selbst Halbitalienierin sieht sie dieser Amtshilfe mit gemischten Gefühlen entgegen. Zuhause verlässt die alleinerziehene Mutter ihre beiden halbwüchsigen Kinder in die Obhut ihres nicht gerade lebenstüchtigen Ex-Ehemannes, zudem braucht ihr betagter Vater eigentlich auch jeden Tag Fürsorge. Trotzdem ist Laura bei Ankunft in der Toskana wieder einmal gefangen von der einmaligen Landschaft und Atmosphäre und auch der italienische Kollege hat etwas an sich, daß Laura unruhig werden lässt. Die Ermittlungen hingegen gestalten sich mehr als schiwerig. Wo könnte ein Motiv liegen?

    Dieser Krimi ist der erste aus der Reihe um die Münchner Kommissarin Laura Gottberg und von den meist positiven Rezensionen wurde ich dazu verleitet, dieses Buch zu lesen. Doch leider wurde ich mehr als enttäuscht. Für einen Krimi ist dieses Buch wirklich sehr schwach. Spannung vermag man nicht wahrzunehmen, die Handlung plätscherte mir einfach zu sehr dahin. Hauptmerk liegt auch mehr auf den seelischen Befindlichkeiten der Protagonisten, ihren Lebenssituationen, Träumen, Wünschen usw. Passt natürlich zur Selbstfindungsgruppe, die jedoch auch keine spannenden Protagonisten bietet. Die Auflösung des Falles kommt auch etwas weit hergeholt daher und lässt den Leser den Krimi zwar abschließen, aber nicht mit einem zufriedenen Lesegefühl. Schade.
  14. Cover des Buches Aquila (ISBN: 9783743212145)
    Ursula Poznanski

    Aquila

     (525)
    Aktuelle Rezension von: L_Ryan

    Leider hat mich das Buch von U. Poznanski nicht abholen können. Da gibt es meiner Meinung nach bessere Bücher der Autorin. 

  15. Cover des Buches Die Liebenden von Siena (ISBN: 9783471351581)
    Melodie Rose Winawer

    Die Liebenden von Siena

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Tigerbaer
    Mit „Die Liebenden von Siena“ legt die Autorin Melodie Winawer ihr Debüt vor.

    Mit seinem Cover und nicht zuletzt mit seinem vielversprechenden Inhalt hat das Buch meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

    Beatrice Trovato ist Neurochirugin und lebt fast nur für ihren Beruf. Ihren Bruder Benjamin, der sie an Eltern statt aufgezogen hat, hat sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen und als sie seiner Einladung nach Siena endlich folgen will, stirbt er kurz vorher völlig unerwartet.

    Um den Nachlass ihres Bruders zu ordnen, ist Beatrices Anwesenheit in Siena erforderlich und dort angekommen begibt sie sich auf Spurensuche, was ihren Bruder kurz vor seinem Tod beschäftigt hat. Der Historiker hat sich besonders für das Siena im 14. Jahrhundert und die Auswirkungen der Pest auf die Geschichte der Stadt interessiert. Auch Beatrice gerät in den Bann der Forschung und stösst bei ihren eigenen Recherchen u. a. auf den Maler Gabriele Accorsi. Als sie dann noch auf einem Kirchenfresko ihr eigenes Gesicht entdeckt, versteht Beatrice die Welt nicht mehr und ganz kompliziert wird es, als sie eines Tages im mittelalterlichen Siena erwacht.
    Was erwartet sie in dieser für sie unbekannten Zeit und was macht sie, wenn in wenigen Monaten die Pest ausbricht?

    Bei der Grundidee der Handlung denkt man unweigerlich an die mitreißende „Outlander“-Reihe von Diana Gabaldon, wobei man dieser Geschichte mit so einem Vergleich einen eher undankbaren Bärendienst erweist. Ich habe mich bemüht ohne irgendwelche Ansprüche oder Vergleiche im Hinterkopf an „Die Liebenden von Siena“ heranzugehen.

    Die Autorin baut im Umfeld historischer Fakten eine interessante Geschichte auf und verbindet dabei geschickt eigene Fiktion mit geschichtlichen Ereignissen. Man spürt im gesamten Buch die gründlichen Recherchen der Autorin und dies kommt besonders in den Details des Schauplatzes Siena schön zum Tragen. So schält sich beim Lesen behutsam das historische Siena mit seiner mittelalterlichen Gesellschaft und deren damaligen Sitten & Gebräuchen aus dem Staub der Buchseiten und nimmt mich gefangen.

    Der Handlungsbogen der Geschichte hätte zuweilen sicherlich etwas gestraffter sein können, aber ich bin ganz ehrlich, dass mir das eher gemächliche Tempo, in dem sich die Geschichte entfaltet, gut gefallen hat. Es hat seinen ganz eigenen Reiz, wenn einen die Handlung sanft an die Hand nimmt und man galant durch die Seiten geleitet wird und nicht wie im Rausch durch die Kapitel fliegt, wobei ich letzteres Gefühl natürlich auch liebe ;-)
    Und spannend war es natürlich trotzdem ;-)

    Für mich war „Die Liebenden von Siena“ ein schöner historischer Roman, der mich gerade mit seinen leisen und etwas gedämpften Erzähltönen bezaubert hat.
  16. Cover des Buches Wolfstod (ISBN: 9783499332890)
    Felicitas Mayall

    Wolfstod

     (68)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Laura hat aktuell keinen laufenden Fall. Der aktuelle Leichenfund macht es ihr nicht leicht, überhaupt einem Verbrechen auf die Spur zu kommen.

     

    Der ältere Herr starb einsam in seiner Münchner Wohnung und war zu Lebzeiten nicht gerade beliebt bei seinen Nachbarn.

     

    Während Laura sich also nach Urlaub in Italien sehnt, hat Guerrini in Siena einen toten Autor auf dem Tisch. Giorgio Altlander war Dichter und Autor. Der Deutsche kommt Guerrini sehr gelegen und gibt ihm endlich die Gelegenheit, Laura im Rahmen der Ermittlungshilfe nach Siena einzuladen.

     

    Laura nimmt ihren Vater mit, der ab dem ersten Kilometer gen Süden in alten Erinnerungen schwelgt.

     

    In Siena angekommen hagelt es Kugeln.

     

    Der tote Autor war einer Enthüllung auf der Spur und das hat ihm zahlreiche Feinde beschert.

     

    Laura und Guerrini bleibt wenig Zeit für ihre frische Liebe. Beide gehen mit völlig anderen Ermittlungsansätzen an den Mord heran und lernen sich immer mehr kennen.

     

    Das Katz- und Mausspiel führt beide in die italienische Modebranche.

     

    Felicitas Mayall lässt im vierten Teil die Kugeln fliegen. Es knallt gewaltig in Siena und das nicht nur vor der Haustüre des Mordopfers. Das Knistern zwischen Laura und Guerrini hört man bis zur letzten Seite und machen natürlich Lust auf den nächsten Teil.  

  17. Cover des Buches Stravaganza - Stadt der Sterne (ISBN: 9783401029757)
    Mary Hoffman

    Stravaganza - Stadt der Sterne

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Als Georgia an diesem Tag nach Hause kommt, ist sie nach langer Zeit wieder einmal glücklich. Als absolute Pferdenärrin konnte sie es sich endlich leisten in dem Antiquariat neben der Schule die kleine geschnitzte Figur eines geflügelten Pferdes zu kaufen, auf die sie so lange gespart hatte. Leider ist ihr Glück nur von kurzer Dauer, da ihr zuhause bereits ihr gemeiner Stiefbruder auflauert und sie wieder einmal tyrannisiert. Sowohl ihre Mutter als auch der Stiefvater wollen das grausame Verhalten ihres Stiefbruders nicht wahrhaben und so flüchtet Georgia weinend in ihr Zimmer. Auf ihrem Bett liegend wünscht sie sich an einen Ort, an dem ihr Stiefbruder keine Macht über sie haben kann und hält beim Einschlafen ihre kleine Holzfigur fest umklammert. Anstatt in ihrem Bett, erwacht sie in der talianischen Stadt Remora, dem Äquivalent zu unserem heutigen Siena, und erfährt bald darauf, dass sie eine Stravagante ist. In Remora begegnet Georgia dem ebenso pferdeverrückten Jungen Cesare, lernt von ihm das Reiten ohne Sattel und fiebert gemeinsam mit ihm der Stellata entgegen, dem größten und prestigeträchtigsten Pferderennen der Stadt. Da die Bewohner Remoras schwer abergläubisch sind, ist der Sieg in der Stellata zugleich ein politischer Sieg und so trachten die unterschiedlichsten Parteien danach diesen zu erringen. Dies bietet Raum für jede Menge Intrigen und Abenteuer und während Georgia alles daran setzt ihren remoranischen Freunden zu helfen, muss sie sich in ihrer Welt mit der ersten Liebe und anderen Herausforderungen eines 15-jährigen Mädchens befassen und sich gegen ihren schrecklichen Stiefbruder behaupten.

    Die Autorin beschreibt Georgias Gefühlswelt mit sehr viel Einfühlungsvermögen. So kann der Leser sehr gut nachvollziehen, wie die atemberaubende neue Welt Talias mit ihren vielschichtigen Charakteren und Herausforderungen dazu beiträgt die Entwicklung des jungen Mädchens zu neuem Selbstbewusstsein voranzutreiben. Auch die Beschreibung Talias gelingt erneut hervorragend. So lernt man durch die Stadt Remora einen neuen Landesteil kennen. Auch als erwachsener Leser hat man Spaß beim Entdecken von Ähnlichkeiten zu historischen Gegebenheiten in unserer Welt wie dem Palio von Siena oder der mächtigen Medici Familie.

    Das Buch ist eine logische Fortsetzung des ersten Teils, obwohl der Einstieg in die Geschichte auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes reibungslos gelingen kann. Andere Hauptpersonen dominieren das Geschehen, doch man trifft auch wieder auf Luciano, Arianna und die (mal mehr mal weniger hinterlistigen) di Chimici. Dieses Buch knüpft an bekannte Elemente an und denkt die Idee der Stravaganti weiter. Dabei verbindet es neue Freunde mit alten Plagegeistern und schafft wieder eine Parallelwelt, die zum Verweilen einlädt. Besonders empfehlenswert als Jugendbuch, aber durchaus auch für ältere Leser, selbst wenn man kein so riesiger Pferdefreund ist wie Georgia. 

  18. Cover des Buches Schattenwandler - Elijah (ISBN: 9783802586934)
    Jacquelyn Frank

    Schattenwandler - Elijah

     (225)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Jaquelyn Frank – Schattenwandler, Elijah


    Bei einem schwerwiegenden Angriff einer abtrünnigen Dämonin und ihren Schergen wird der Kriegsherr Elijah lebensgefährlich verletzt. Zum Sterben zurückgelassen findet ihn die Lykanthropen-Königin Siena auf ihrem Gebiet und da sie weiß, dass das zarte Bündnis zwischen Dämonen und ihresgleichen empfindlich gestört wird, wenn Elijah stirbt nimmt sie sich seiner an und pflegt ihn gesund. Ohnehin berührt der „Schlächter der Dämonen“ ihr Innerstes, denn vor Jahren hat ausgerechnet er ihrem tyrannischen Vater das Leben genommen. Siena ist froh darüber und um nicht die selben Fehler zu machen wie einst ihre Mutter, weigert sie sich einen Ehemann zu nehmen, der mit ihr den Thron beherrscht.

    Je länger sie Elijah gesund pflegt, desto heftiger wird das gegenseitige Verlangen, und auch wenn sie nicht an die dämonische Prägung glaubt, hat sie den klaren Beweis schon längst bekommen, dass sie und der Dämon zusammen gehören.

    Doch dann kommt ein erbitterter Angriff, der alles verändert und plötzlich ist die Welt der Toten näher als die der Lebenden, und nicht alle werden überleben.


    „Elijah“ ist der dritte Band der Schattenwandler Reihe nach „Jacob“ und „Gideon“, und auch hier hat mir die Story wieder sehr gut gefallen, die locker und flüssig geschrieben ist.

    Die Story lebt von der Vielseitigkeit des Fantasyromans, die Spannung wird durchgängig aufrecht gehalten, es gibt viele kleine und große Überraschungen, die Unterschiede von Dämonen, Lykanthropen, Druiden und Vampiren werden hervorgehoben und in einer temporeichen, kreativen, sinnlichen und fantastischen Story ausgemalt, die anschaulich und bildhaft beschrieben wird.

    Von der ersten bis zur letzten Seite kann man mit den Charakteren mitfiebern und mitleiden, sich mit freuen und mit trauern. Ich persönlich mag die düstere Grundstimmung des Buches die durch viele humorvolle und schlagfertige Gespräche aufgelockert wird.

    Die bereits bekannten Charaktere wie Gideon, Noah, Jacob und Isabella werden hier weiter ausgearbeitet und bekommen noch mehr Tiefe.

    Im Vordergrund stehen Elijah und Siena, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Siena, die stolze Königin der Lykanthropen, die sich schon vor Zeiten sicher war, niemals einen Gefährten haben zu können, um ihr Volk zu beschützen. Sie ist tough und klug, aber auch starsinnig und temperamentvoll, was sie zu einer sehr guten Partnerin für Elijah macht.

    Ich mochte sie schon im Vorgängerband, da sie zeigt, was in ihr steckt und das sie es ist, die den zerbrechlichen Frieden zwischen Dämonen und ihrem Volk hergestellt hat, ist sehr faszinierend.

    Auch Elijah ist temperamentvoll und trotz seiner Dominanz muss ich sehr oft schmunzeln, wie schnell er sich seinem Schicksal ergeben hat. Seit dem ersten Band als Bella ihm die Nase gebrochen hat, hat er einen besonderen Platz in meinem Herzen und so war ich sehr froh über seine Geschichte.

    Syreena hat mich in dieser Geschichte beeindruckt und fasziniert, sehr gerne hätte ich mehr über sie erfahren und ich bin mir sicher, schon bald die Möglichkeit zu haben, denn das nächste Buch liegt hier schon bereit.

    Handlung und die Schauplätze sind wieder bildhaft und anschaulich beschrieben, sodass ich bereits nach wenigen Seiten das Gefühl hatte, einen Film zu schauen.


    In wenigen Stunden hatte ich auch den dritten Band der Schattenwandler-Reihe durch gelesen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, durch die Balance zwischen Spannung, Sinnlichkeit und der emotionalen Achterbahn der Figuren, die mich immer wieder aus Neue begeistern konnten.


    Das Cover passt sehr gut zur Reihe und ist ein hübscher Blickfang.


    Fazit: sehr schöner, spannender und sinnlicher dritter Band der Reihe. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.

  19. Cover des Buches Jeder lügt, so gut er kann (ISBN: 9783492314732)
    Gisa Pauly

    Jeder lügt, so gut er kann

     (10)
    Aktuelle Rezension von: beetletin
    Da ich erst Teil 2 „Es wär schon eine Lüge wert“ gelesen habe, dachte ich ich hör mir mal Teil 1 als Hörbuch an. Ich gebe vielen Rezensenten/Innen Recht, dass es etwas zu langatmig ist.
  20. Cover des Buches Schattenwandler - Gideon (ISBN: 9783802587535)
    Jacquelyn Frank

    Schattenwandler - Gideon

     (285)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Jaquelyn Frank – Schattenwandler, Gideon


    Magdalegna ist die Schwester des Schattenwandler Noah, der König ihrer Art. Wie seine Affinität zum Feuer ist sein Temperament sehr hitzig und obwohl er Legna nur beschützen will, macht er ihr doch auch viele Vorschriften. Ihre neue Freundin und Gefährtin des Vollstreckers, die schwangere Isabella, die teils menschliche und teils druidische DNA in sich trägt, wird von Nekromanten angegriffen und schwer verletzt. Nur einem Zufall ist es zu verdanken, das Legna, die ihre neuen geistgebenen Fähigkeiten noch nicht vollständig unter Kontrolle hat, sie retten und Gideon, den 1000 Jahre alten Schattenwandler rufen der sie und das Baby unter größter Anstrengung heilen kann.

    Doch Gideon hat längst erkannt, was Legna noch immer nicht akzeptiert. Sie ist seine Gefährtin und sie ist sehr sauer auf Gideon, der vor neun Jahren in ihren Augen einen unverzeihlichen Fehler gemacht hat. Gideon versucht alles, um Wiedergutmachung zu leisten, doch zusätzlich dürfen die Schattenwandler nicht vergessen, dass sie es mit bösartigen Kreaturen, den Nekromanten zu tun haben, die den Dämonen böses wollen.

    Gideon wird als Gesandter zu dem König der Vampire Damien und zur Lykantropenkönigin Sienna geschickt, die entweder treue Verbündete oder erbitterte Feinde werden können.

    Die Schlacht beginnt und Gideon weiß, schon vor Jahrhunderten sind nicht alle Krieger lebend nach hause gekommen. Wieviele Opfer werden diesmal zurück bleiben? Kann er Legna schützen?

    Und warum scheinen die Nekromanten und ihre Gehilfen so gut unterrichtet zu sein?


    Nach „Jacob“ habe ich nun „Gideon“, das zweite Buch der Schattenwandler-Reihe von Jaquelin Frank gelesen und wie der Vorgänger auch, konnte es mich fesseln und ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen.

    Der Schreibstil ist locker und flüssig. Temporeich, spannend, kreativ und fesselnd wurde das Buch nach ein paar Seiten gleich zum Pageturner, der mich immer weiter in die Welt der Schattenwandler, Vampire und Lykantropen ziehen konnte. Es gibt viele überraschende und abwechslungsreiche Wendungen, ein paar sehr geschmackvolle erotische Szenen und viele humorvolle Anektdoten, die die recht düstere Grundstimmung immer wieder auflockern.

    Kurzum: sehr gelungene Fortsetzung der Schattenwandler-Reihe

    Auch in diesem Band wird wieder mit den Emotionen der Leser gespielt, die eine ganze Gefühlspalette erleben dürfen, da die Charaktere allesamt sehr lebendig, facettenreich und vielschichtig aufgebaut wurden und dazu sehr detailliert dargestellt sind.

    Im Vordergrund stehen Gideon und Legna.

    Während Gideon im ersten Band noch sehr distanziert ist und wirklich wie ein alter „Mann“ wirkt, gefällt mir in diesem Band seine Weisheit sehr gut, aber noch mehr, dass er seinen Charme und seine Vitalität in seinem 1000jährigem Leben nicht aufgegeben hat. Er ist dominant, aber auch charmant und kann sogar witzig sein, er ist ehrlich und vor allem sagt und zeigt er, was er will. Und er will Legna.

    Legna zeichnet sich durch ihre liebevolle, sympathische und herzensgute Art aus. Doch sie ist auch klug, tough und ganz schön schlagfertig, mir gefällt sehr gut, wie sie sich im Verlaufe des Buches entwickelt und auch, dass Gideon sie nicht dominieren kann, oder zumindest nur, wenn sie es zulässt. Sie ist eine starke Frau, die ihr Herz am rechten Fleck hat.

    Auch geht es weiter in der Geschichte mit Isabella und Jacob, sowie deren Geschwister, die zwar nur einen Nebenhandlung haben, aber die Hintergrundgeschichte weiter voran treiben.

    Königin Sienna und König Damien werden in diesem Band eingeführt und näher beleuchtet, und auch der Krieger Elijah, der mich bereits im ersten Band für sich einnehmen konnte, wird stärker ausgearbeitet.

    Es ist so schön, zu lesen, wie sich die Figuren ihren Platz im Schattenwandler-Universum suchen und wie alles harmonisch und stimmig erscheint.


    Anschauliche und bildhafte Beschreibungen der Schauplätze führen dazu, dass ich streckenweise das Gefühl hatte, ich würde einen Film schauen.


    Auch der zweite Band konnte mich mitreißen und hat mir faszinierende, spannende Lesestunden mit viel Herz und Freude geschenkt. Ich bin begeistert und freue mich schon auf die Fortsetzung.


    Fazit: Sehr gute Fortsetzung. Spannend, sinnlich und mitreißend. 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Die Stunde der Zikaden (ISBN: 9783499332920)
    Felicitas Mayall

    Die Stunde der Zikaden

     (48)
    Aktuelle Rezension von: stzemp
    Der Schreibstil finde ist sehr gut und daher ist das Buch weitgehend flüssig zu lesen.

    Was mich immer mehr stört ist die unklare Beziehungssituation zwischen Laura und Angelo. Meiner Meinung nach wird diesem Thema etwas zu viel Raum gewidmet und der eigentliche Krimi fällt etwas in den Hintergrund.

    Und auch in diesem Buch finde ich den Schluss nicht toll. Es endet sehr abrupt. Wird vorher einiges in die Länge gezogen, so ist am Ende einfach fertig. Was ist nun genau mit Orecchio? Was passiert mit den Curaltos?

    Ansonsten wie gesagt ganz ok und die Bücher über Laura und Angelo von Felicitas Mayall lohnen sich alleweil zu lesen.
  22. Cover des Buches Torso (ISBN: 9783426304945)
    Wolfram Fleischhauer

    Torso

     (80)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Bewertet mit 5 Sternen

      

    Ein menschlicher Torso mit Ziegenkopf wird in Berlin gefunden. Die Polizei beginnt zu ermitteln, da taucht das nächste groteske Ding auf, wieder bestehend aus Menschenteilen und einem Tier. Kommissar Zollanger ermittelt. Gleichzeitig versucht eine junge Frau ihn zu sprechen, weil sie nicht an den Selbstmord ihres Bruders glaubt. Was soll er ihr bloß sagen ?

    Sehr spannender Krimi, den ich verschlungen habe, auch wenn ich die finanziellen Geschäfte nicht ganz verstehe. Besonders hat mir gefallen, dass die Geschichte immer neue Wendungen hatte und viele Überraschungen bereit hielt, ohne verwirrend zu sein oder unlogisch. Immer wieder fragt man sich, wie kann das denn jetzt sein, oh nein ! Aber alles ergibt einen Sinn und mir hat dieser Krimi so sehr gefallen, dass ich mir ein weiteres Buch des Autors kaufen werden. Dieses ist ein wahrer Pageturner.

    Klare Leseempfehlung für alle, die es spannend mögen.

  23. Cover des Buches Es wär schon eine Lüge wert (ISBN: 9783866124714)
    Gisa Pauly

    Es wär schon eine Lüge wert

     (7)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate

    Eine wundervolle lustige Geschichte mit ein wenig Krimi Arbeit. Eine perfekte Mischung, mit viel Charme und Liebe.

    Wir treffen auf Anna eine Frau, die man einfach mögen, muss, ich musste so lachen, wie sich das Chaos über sie ausbreitete und auf einmal alles anders wurde als geplant. Die Hoteleröffnung wird ein Chaos, als auch noch ein Raub stattfindet, verdächtig sie ihre Brüder. Aber so spielt das Leben
    und wir sind mittendrin, wir sind ein Teil der Ermittlungsarbeit und ihren Brüdern nah auf den Fersen. Anna wirkt lebendig und stark und man kann mit ihr mitfiebern, sich genau in sie hineinversetzten.

    Die Geschichte war spannend, aber auch richtig zum Lachen, es war alles dabei. Es machte Spaß mit-ermitteln und es war, als ob man alte Freunde wieder trifft. <

    Die Autorin hat, eine besondere Art zu schreiben, es ist immer wieder eine Reise Wert, sich mit Gisa Pauly und ihren liebevoll und detailliert gestalteten Charakteren aufmachen in ihre Geschichte und diese hautnah mitzuerleben.

    Kann diese Reihe nur empfehlen und freue mich auf noch mehr von ihr zu lesen!

  24. Cover des Buches Das Herz von Siena (ISBN: 9783809026136)
    Marina Fiorato

    Das Herz von Siena

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    Ich habe das Buch bis Seite 163 gelesen. Dann habe ich enttäuscht aufgehört. Die beiden Haupt-Protagonisten (Pia + Riccardo) bleiben blass, irgendwie ohne richtigen Charakter oder Tiefe. Mit Pia kommt es mir so vor, als hätte sie ihre 18 Lebensjahre im Dornröschenschlaf verbracht um dann auf einen Schlag plötzlich mutig zu sein. Seltsam. Das war zu abrupt, ohne Übergang.  Auch Riccardo, der Mysteriöse, war mir nicht heldenhaft genug. Ein irgendwie ängstlicher Typ, der nicht in seine die Rolle passte. Ich konnte mich mit den beiden nicht anfreunden.

    Die Handlung, der Ort und das Zeitalter sind ganz interessant, dies konnte mich jedoch nicht dazu bewegen, das Buch zu Ende zu lesen.

    Die beiden anderen Bücher der Autorin (Die Madonna von Saronno + Die Glasbläserin von Murano) habe ich verschlungen.

     

    Fazit:

    Ich war enttäuscht. Die Hauptprotagonisten waren nicht überzeugend, einzig die Beschreibung der Umgebung, des Zeitalters und die Idee der Handlung (wenn auch schlecht umgesetzt) waren teilweise interessant. Dennoch kann ich das Buch nicht empfehlen.

     

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