Bücher mit dem Tag "simpel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "simpel" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Die Zwerge (ISBN: 9783492281010)
    Markus Heitz

    Die Zwerge

    (1.144)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Es ist schon länger her, dass ich von Heitz etwas gelesen habe. Die Zwerge haben mich aber neugierig machen können und hat es sich dann doch ergeben, dass ich die Reihe beginnen konnte.

    Den Einstieg fand ich etwas schwerfällig, auch wenn die Ereignisse aus der Vergangenheit als solches durchaus spannend waren. In der Gegenwart hat sich dann schnell ein flotterer Leserhythmus eingestellt, sodass ich durch die vielen Seiten doch recht gut durchgekommen bin.

    Die Sichtwechsel haben definitiv für viel Abwechslung gesorgt. Und gleichzeitig auch für Spannung und Überraschung, weil man natürlich nicht bei allen immer gewesen ist.

    Die Karte des Buches fand ich leider nicht sehr hilfreich. Die großen Reiche sind verzeichnet, aber die kleineren Orte, durch die die Charaktere zu hauf gegangen sind, nicht. So hat sie mir bei der Orientierung leider nicht helfen können und ich hab sie eher ignoriert. Das Personae fand ich dagegen gut, auch wenn ich es ebenso kaum gebraucht habe.

    Die Protagonisten haben mir gut gefallen, wenn ich jetzt auch nicht unbedingt mochte. Aber in ihrem Zusammenspiel waren sie wirklich gut zusammengesetzt und konnten alle über sich hinauswachsen. Mein Liebling ist auf jeden Fall Tungdil mit seiner offenen Art. Aber eben auch die anderen haben auf ihre Weise zu allem beitragen können - und ja, über den ein oder anderen würde ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren.

    Die Handlung war definitiv spannend geschrieben und bot einige Überraschung. Gemeinsam mit den Protagonisten haben wir viel von der Welt gesehen und gleichzeitig sind wir dem Ziel näher gekommen. Überrascht hat es mich doch, wie schnell die Handlung voranschreitet - ich hatte eigentlich erwartet, dass uns die aktuellen Gegner über mehrere Bände begleiten, aber dem ist nicht so. Dementsprechend fühlte sich die Handlung recht flott erzählt an.

    Und final eigentlich auch auserzählt. Für mich fühlt sich die Story hier sehr nach einem Ende an. Sicher, es gibt ein paar Andeutungen für zukünftige Gegner/Probleme, aber ehrlicherweise kann ich dem Ende so echt gut leben - habe kein Bedürfnis, einen weiteren Band der Reihe zu lesen. Da interessiert mich aktuell eher die Geschichte der Albae.

    Mein Fazit
     Ein spannender Reihenauftakt mit einigen Überraschungen - und dennoch werde ich die Reihe wohl nicht mehr weiterverfolgen. Der Band hat sich wirklich gut lesen lassen, es ist einiges passiert und ich mochte die Charaktere. Die Geschichte fühlt sich aber auch sehr abgeschlossen an und ich kann mit dem Ende als solches echt gut leben. Schade fand ich, dass die Karte nicht wirklich hilfreich war.

  2. Cover des Buches Verräter der Magie (ISBN: 9783473584178)
    Rebecca Wild

    Verräter der Magie

    (106)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Rechtfertigt die Arbeit an einem neuen Buch die Vernachlässigung des medialen Auftritts? Diese Frage stelle ich mir anlässlich meiner Recherchen zur Salzburger Autorin Rebecca Wild. Seit etwa zwei Jahren herrscht bei ihr beinahe Funkstille. Ihr letztes Buch erschien 2017. Ihre Website ist veraltet und nicht voll funktionstüchtig. Es finden sich keine aktuellen Interviews. Im Mai 2019 erklärte sie auf Facebook, was bei ihr los ist. Sie arbeitet an der Veröffentlichung eines Thrillers. Ein bedeutender Genrewechsel, denn bisher war sie in der Fantasy- und Young Adult – Ecke zu finden, zu der auch ihr 2012er Debüt „Verräter der Magie“ zählt. Ich verstehe, dass sie dieses Projekt beschäftigt, trotzdem finde ich, dass eine gepflegte Website heutzutage die Mindestanforderung ist, sucht eine Person die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Frau Wild, viel Erfolg mit dem Thriller, aber ich empfehle, an dieser Stelle nachzubessern.

    Ein kühler Hauch im Nacken, explodierende Kopfschmerzen, Ohnmacht – und plötzlich ist Kira nicht mehr allein in ihrem Körper. Sie ist geschockt, als sie begreift, dass ihr ungebetener Gast ausgerechnet Cian Kingsley ist, die einzige Person, die sie aufrichtig hasst. Cian ist ein mächtiger, einflussreicher Magier, dessen hartherzige Gesetze alle nicht-menschlichen Spezies in abgeriegelte Reservate sperren, einschließlich Kira. Sie muss die arrogante Nervensäge so schnell wie möglich loswerden. Leider ist das nicht so einfach, denn Cian wurde ermordet. In der Verzweiflung seiner letzten Augenblicke spaltete er seine Seele ab und schlüpfte in Kiras Kopf. Ihre einzige Chance besteht darin, ihm zu helfen, herauszufinden, wer ihn tötete und warum. Doch je mehr Zeit sie mit Cian verbringt, desto weniger stört sie seine Anwesenheit. Sie beginnt sogar, ihn zu mögen und Kira muss sich fragen, ob sie überhaupt noch will, dass er sie verlässt …

    „Verräter der Magie“ ist ein schönes Beispiel dafür, wie viel man mit simplen Mitteln erreichen kann, wenn sie gut durchdacht und konsequent ausgearbeitet sind. Dieser YA-Fantasy-Roman ist das Gegenteil von anspruchsvoller Literatur und war dennoch unterhaltsam. Wie ihr wisst, schätze ich gelungene Bescheidenheit mehr als misslungene Komplexität. Ich hatte während der Lektüre das Gefühl, dass sich Rebecca Wild ihrer Stärken bewusst war und sich gezielt auf diese konzentrierte. Ich finde das toll, denn es gehört viel dazu, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. „Verräter der Magie“ funktioniert nach sehr einfachen Regeln, deren Schlichtheit die inhärente Glaubwürdigkeit und Plausibilität der alternativen Wirklichkeit fördert. In dieser sind alle mythologischen Wesen aus Folklore, Legenden und Märchen real. Es gibt Werwölfe, Vampire und Feen, aber auch exotischere Spezies wie Trolle oder Nymphen. Sie alle müssen in Reservaten leben, weil Magier die Menschheit überzeugten, sie zu fürchten. Natürlich nicht aus uneigennütziger Sorge, sondern um Zugriff auf zentral erreichbare Machtquellen zu haben. Magiebegabte stellen in Rebecca Wilds Universum ein interessantes Paradoxon dar, da sie selbst über keinerlei Magie verfügen. Ihr Talent besteht darin, Magie aus ihrer Umgebung zu beziehen; aus der Natur, aber auch aus eben jenen Wesen, die sie einsperren lassen. Ich finde dieses Verhältnis und die politisch-gesellschaftlichen Konsequenzen, die daraus resultieren, originell und vorstellbar. Durch Angst gerechtfertigte Internierungen, die in Wahrheit einen völlig anderen Zweck erfüllen, sind in der Historie ja genügend belegt. Kein Wunder, dass Magier in den Reservaten leidenschaftlich gehasst werden und die Protagonistin Kira keine Luftsprünge macht, als sie herausfindet, dass sie ihren Körper mit einem hochrangigen Exemplar teilen muss. Ich mochte Kira auf Anhieb, fand sie zu Beginn von „Verräter der Magie“ allerdings etwas zu passiv. Sie lässt sich von Cian herumschubsen, statt eigene Pläne zu schmieden, um ihn wieder loszuwerden. Glücklicherweise bessert sich ihre Anteilnahme an ihrer verzwickten Situation im Verlauf der Geschichte, sie ergreift zunehmend die Initiative und beteiligt sich aktiv am Geschehen. Cian hingegen kann ich schwerer einschätzen, weil meine Beziehung zu ihm genau die Entwicklung durchlief, die die Autorin vorsah und die auch Kira erlebt: Abneigung verwandelte sich in Zuneigung. Selbstverständlich ist es vorhersehbar, dass sich Kira und Cian näherkommen. Da Wild das Konfliktpotential ihrer Romanze jedoch präsent thematisiert, störte mich deren Berechenbarkeit kaum. Es ist nicht plötzlich alles gut, weil sie sich ineinander verlieben. Sie kommen noch immer aus unterschiedlichen Welten und müssen trotzdem eine Mordermittlung organisieren. Diese ließ ich über mich hinwegplätschern, statt mir die Mühe zu machen, bewusst mitzurätseln. „Verräter der Magie“ lädt dazu ein, den Kopf auszuschalten und sich Antworten ausnahmsweise einmal servieren zu lassen. Ich habe es genossen.

    Für ein Debüt ist „Verräter der Magie“ erstaunlich fokussiert und gradlinig. Rebecca Wild entwarf eine unkomplizierte, überzeugende alternative Realität, deren Richtlinien sie ohne unnötige Kompromisse einhalten konnte und nutzte, um eine Handlung zu konzipieren, die meine Nerven nun zwar nicht strapazierte, aber meine Neugier angenehm lebendig hielt. Es ist ein leichtes, bequemes Buch, das luftig über mich hinwegstrich; eine schöne Lektüre für Zwischendurch, die gar nicht erst den Anspruch verfolgt, Leser_innen zu fordern. Es freut mich, dass es immer noch Autor_innen gibt, die Mut zur Simplizität beweisen. Eine Geschichte schlicht zu halten, sie nicht zu überfrachten und auf überflüssige Verwicklungen zu verzichten, ist nämlich gar nicht so einfach. Deshalb gratuliere ich Rebecca Wild zu diesem kurzweiligen Roman und werde auch die Fortsetzung „Gefangene der Magie“ bei mir einziehen lassen – für Tage, an denen mein Kopf mal Urlaub braucht.

  3. Cover des Buches Simpel (ISBN: 9783733507664)
    Marie-Aude Murail

    Simpel

    (380)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Colbert Maluri ist 17 Jahre alt und will seinen Schulabschluss an einer renommierten Einrichtung in Paris absolvieren. Dafür zieht er mit seinem 22-jährigen Bruder Barnabé in die große Stadt. Glücklicherweise finden sie einen Platz in einer Wohngemeinschaft junger Studenten und einer Studentin. Dass Barnabé, genannt Simpel, geistig behindert und damit auf dem Intelligenzstand eines 3-jährigen Kindes ist, bringt nicht nur den Schüler an seine Grenzen, sondern wirkt sich auch auf das Leben in der neuen Umgebung aus.

    Ich hatte anfangs einige Schwierigkeiten mich durch die Erzählweise in die Geschichte ziehen zu lassen. Das seltsame Verhältnis von „Simpel“ zu seinem Stofftier „Monsieur Hasehase“ empfand ich als irritierend.

    Sehr gut gefällt mir, dass sämtliche Protagonisten mit ihrem Alter vorgestellt werden. Für mich klangen leider die Namen der WG-Bewohner ähnlich, so dass ich sie häufig durcheinanderbrachte (Colbert, Corentin, Emmanuel, Enzo).

    Die Geschichte selbst ist sehr warmherzig erzählt und ich habe mit den Figuren mitgefiebert und -gelitten. Außerdem bewundere ich Colberts scheinbar grenzenlose Geduld, mit der er sich um seinen Bruder kümmert. Es gibt immer wieder einige witzige Szenen und schöne zwischenmenschliche Momente. Genervt hat mich Colberts Hin und Her bei der Suche nach einer Partnerin, obwohl die Wahl doch eindeutiger nicht hätte sein können.

    Als sehr befremdlich und unangenehm empfand ich die Einblicke in die „Klinik“, das Heim, in dem Simpel untergebracht war und dessen Behandlungsmethoden an den Anfang des letzten Jahrhunderts erinnern.

  4. Cover des Buches Unsere 150 liebsten Expressrezepte (ISBN: 9783833887307)

    Unsere 150 liebsten Expressrezepte

    (44)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Wer Abends nicht mehr so viel Zeit zum kochen hat und es dennoch gesund und lecker mag, der ist hier genau richtig. Von dem leckeren schnellen Brot über Suppe über Fleisch. Nichts was ewigkeiten braucht und zudem keine Übermenge an Zutaten braucht.
    Die Rezepte sind mit sehr schönen Fotos bestückt, die Einkaufsliste ist übersichtlich und die Rezepte leicht nachzukochen. Hier kommt jeder auf seine kosten und je nach Rezept auch gut wenn mal Gäste kommen und man doch nicht mehr die geplante Zeit aufbringen konnte.
    Im Buch wird vorne auch sehr schön auf die neue App von Gu hingewiesen. Weiter im Buch sind die Basics schneller Küche erklärt und welche Gerätschaften dazugehören. Hier findet der Anfänger Platz neben dem Profi und alle sind so schnell fertig, dass noch Zeit für ein gutes Buch und die Familie bleibt.

  5. Cover des Buches Der Alltagsökonom (ISBN: 9783766102041)
  6. Cover des Buches Super fresh (ISBN: 9783833877988)
    Donna Hay

    Super fresh

    (70)
    Aktuelle Rezension von: leselauri

              Total Frisch und Lecker... 

    ja ich habe beinahe alle Rezepte ausprobiertund muss sagen sie haben mich wirklich sehr Positiv überrascht. Die Rezepte sind so Konzipiert, dass sie wirklich allen schmecken. Die Rezepte sind schnell zum zubereiten und selbst wenn man voll im stress ist und Eigentlich gar keine Zeit hat, kann man doch noch schnell etwas schönes Zaubern und es schmeckt auch noch... Wow.

    Die Rezepte sind auch nicht nur für eine Altersgruppe konzipiert, sondern schmecken allen, sogar Generationsübergreifend, was wirklich gut ist für ein Familienessen. Somit kann man niemanden enttäuschen und es schmeckt allen.

    Ich empfehle das Buch wirklich jeden der auch Teenager im Haus hat un dauch generell immer Probleme bei der auswahl des Essens hat, dabei hilft das Buch wirklich sehr gut . Wirklich Top kann ich weiterempfehlen.

            

  7. Cover des Buches Backen mit der Sesamstraße (ISBN: 9783841902252)

    Backen mit der Sesamstraße

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Pfister

    Wer wäre besser geeignet, ein Backbuch zu präsentieren als das Krümelmonster? Deshalb steigt es auch gleich mit einem Keksrezept ein. 

    Die Rezepte sind durchgängig mit den bunten Charakteren aus der Kindheit aufgepeppt und natürlich gibt es auch Krümelmonstermuffins.

    Der Schwierigkeitsgrad ist gleich mit angegeben. 

    Ich würde das Buch überwiegend als Klassikersammlung sehen, auch mit Grundlagenrezepten, aber es finden sich auch einige Überraschungen.

    Es gibt saisonale Rezepte und eine große Auswahl herzhafter Gerichte.

    Aber auch allgemeines Wissen zu Lebensmitteln und Zubereitung darf nicht fehlen.

    Eine gute Wahl als Einsteigerbuch. 

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