Bücher mit dem Tag "singen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "singen" gekennzeichnet haben.

218 Bücher

  1. Cover des Buches Wenn Donner und Licht sich berühren (ISBN: 9783736308305)
    Brittainy C. Cherry

    Wenn Donner und Licht sich berühren

     (730)
    Aktuelle Rezension von: bb_booksandbeauty

    Ich muss gar nichts mehr zu dem Schreibstil von Brittainy C. Cherry sagen, die Frau ist eine Künstlerin im Umgang mit Worten. Ihr Schreibstil ist poetisch aber leicht und natürlich zugleich, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Sie schafft es mit ihren Worten den Leser ganz tief im Inneren zu berühren.

    Die Geschichte war mal wieder so schön und berührend. Musik ist hier ein ganz großes Thema, aber auch die Beziehung zu den Eltern und der Familie im Allgemeinen. Und auch, das Blut nicht immer dicker ist als Wasser.

    Der erste Teil, der in der Jugend von Jasmine und Elliott spielt, hat mir tatsächlich sogar besser gefallen, als der 2. Teil, in dem sie erwachsen sind. So oft ich auch Tränen in den Augen hatte, so oft mir dieses Buch das Herz gebrochen hat (und es hat mein Herz in tausend Teile zerschmettert, so oft ich auch gelacht habe, muss ich leider sagen, dass mir die Auflösung am Ende ein bisschen zu schnell ging, und auch das zu dick aufgetragene Happy End hätte ich nicht gebraucht. Da das jetzt mein 3. Buch von ihr war, habe ich außerdem festgestellt, dass ihre Bücher alle sehr ähnlich sind. Es geht immer um 2 Erwachsene, die sich als Kinder schon kannten und sich sogar geliebt haben, sich dann aber aus den Augen verloren haben und Jahre später wieder aufeinander treffen. Beide sind dann immer wegen irgendwelcher Ereignisse gebrochen und meistens versucht die weibliche Protagonistin den männlichen Protagonisten wieder aufblühen zu lassen. Das wird zwar nicht in die Bewertung einfließen, da das Buch nichts dafür kann, dass es nun mal schon das 3. war und nicht das 1., das ich gelesen habe, aber trotzdem würde ich mir von BCC mehr Abwechslung wünschen, denn die Frau hat so viel Talent, ich würde alles, was sie versucht, lesen.

    Fazit: Wieder ein wundervolles Buch von der Autorin, im Gesamten für mich persönlich minimal schlechter als „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ und „Durch die kälteste Nacht“, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau. Insgesamt würde ich mir ein klein wenig mehr Vielseitigkeit bei der Autorin wünschen.


  2. Cover des Buches The Deal – Reine Verhandlungssache (ISBN: 9783492308571)
    Elle Kennedy

    The Deal – Reine Verhandlungssache

     (682)
    Aktuelle Rezension von: LBroschat

    💫Spoilerfreie Rezension💫

    Ich bin durch mehrere Empfehlungen im Internet auf die Buchreihe von Elle Kennedy gestoßen und wollte sie daher unbedingt lesen, da ich eigentlich immer gerne New Adult Romane an Colleges lese.

    💫Die Charaktere:

    Hannah ist eine sehr gute und ehrgeizige Studentin. Ihre Leidenschaft ist die Musik. Sie musste in der Vergangenheit Schreckliches durchstehen und hat daher Probleme damit Menschen zu vertrauen. Besonders Männern. Ich fand sie sehr stark und liebenswert als Charakter.

    Garrett ist der Eishockey Capitän und der typische Frauenschwarm. Er bemerkt die schüchterne Hannah erst, als er sie als Nachhilfelehrerin braucht und versucht sie mit all seinem Charme um den Finger zu wickeln. Zu seinem Erstaunen verfällt sie ihm allerdings nicht sofort. Obwohl er zu Beginn wie der Klischeebadboy wirkt, wird schnell klar, dass hinter seiner Fassade noch viel mehr steckt und er ist mir schnell ans Herz gewachsen.

    💫Meine Meinung:

    Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht beider Charaktere geschrieben, was ich sehr mochte, da man beide so richtig kennenlernen konnte.

    Hannah hält zu Beginn nicht viel von Garrett und der Wandel, der sich bei ihr im Laufe des Buchs vollzieht, ist absolut nachvollziehbar geschrieben. Ebenso bei Garrett. Zu Beginn steht für ihn fest, dass er auf keinen Fall eine Freundin will. Doch Hannah weckt in ihm Gefühle, wie noch keine andere Frau zuvor.

    Der Schreibstil der Autorin hat mich begeistert. Sie hat die Gefühle perfekt beschrieben und die Dialoge waren teilweise so witzig, dass ich oft dümmlich grinsend dagesessen habe. 

    Ich fand es auch gut, dass das Buch ein sehr ernstes Thema sensibel behandelt hat. Es wurde nichts beschönigt, aber es wurde auch nicht zu dramatisch behandelt, denn das Buch ist ein wirkliches Wohlfühlbuch. 

    Richtig gut fand ich, dass die beiden Charaktere immer offen miteinander geredet haben und es kein übertrieben unnötiges Drama gab, was bei vielen New Adult Romanen leider oft der Fall ist.

    💫Fazit:

    Ich fand das Buch klasse und habe mir daher bereits die anderen Teile der Reihe gekauft. Ich kann es sehr empfehlen.

  3. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.420)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 2 einer Reihe!

     

    1968: Roger Wakefield, ein junger Historiker, erhält den Auftrag eine Liste von Namen zu überprüfen. Alle Männer waren Jakobiten, die an der Schlacht von Culloden 1746 teilgenommen haben. Die Frau, die ihn bittet nach den Männern zu suchen, möchte wissen, was aus ihnen geworden ist. Ihr Name ist Claire Randall. Doch noch viel faszinierender als die Frau selbst, findet Roger ihre Tochter, Brianna.

    Seine Nachforschungen führen die drei an ein Grab und Claire enthüllt eine Geschichte, die so unglaublich klingt, dass sie einfach nicht wahr sein kann, oder? Sie erzählt von einem Highlander namens Jamie Fraser, dem Hofe König Louis XV., Prince Charles Edward Stuart und dem Aufstand der Jakobiten. Ihre Geschichte kann nicht wahr sein – aber was, wenn sie es doch ist?

     

     

    Ich liebe ja die Highland-Saga und werde nicht müde das immer wieder zu betonen, aber die Bücher zu rezensieren fällt mir unheimlich schwer, weil ich sie alle schon so oft gelesen habe, dass es wirklich nicht leicht ist, nicht aus Versehen zu viel zu verraten.

     

    Jamie hat die Hölle überlebt. Er hat Jack Randall überlebt, aber er hat seine Spuren auf seinem Körper und seiner Seele hinterlassen. Doch Jamie und Claire können sich nicht einfach ausruhen und der Geschichte ihren Lauf lassen. Sie wissen was kommen wird. Claire weiß ganz genau was den Highland-Clans droht, wenn die Schlacht von Culloden stattfindet. Sie müssen es einfach verhindern. Irgendwie – egal wie. 

     

    Doch wie verhindert man einen Aufstand? Gemeinsam mit Jamies Patenonkel Murtagh schmieden sie Pläne und schließlich läuft es darauf hinaus, dass sie versuchen müssen, Charles Edward Stuart die französische Assistenz zu entziehen. Kein Geld aus Frankreich bedeutet kein Geld für einen Feldzug. Um dieses Ziel zu erreichen, muss sich Jamie in die Jakobiten-Szene einschleusen und beide nach Versailles. Aber selbst wenn das alles gelingt – es gibt noch viel größere Probleme, die auf sie warten und nicht alle haben etwas mit Culloden zu tun.

     

    In diesem Band dürfen wir mit nach Versailles und es wird definitiv nicht langweilig dort. Doch wie so oft geraten Jamie und Claire schneller in Schwierigkeiten, als sie schauen können und haben sich in Rekordzeit einen Todfeind angelacht. Auch ihre Ehe muss einiges aushalten und über allem droht das Wissen, das man als Leser hat, dass Claire irgendwie wieder in der „Gegenwart“ gelandet ist. Nur wie? Und warum?

     

     

    Fazit: Dieser Band ist ebenso spannend und faszinierend, wie Band 1. Es wird witzig, romantisch, dramatisch und richtig heftig. Mehr als einmal bricht einem fast das Herz. Egal, wie oft ich die Reihe auch schon gelesen habe, es packt mich jedes Mal wieder. Man wird richtig in das Buch gesaugt und kann nicht aufhören zu lesen. 

    Ich möchte euch wieder die alte Übersetzung und das Originalbuch ans Herz legen. Die Bücher auf englisch zu lesen ist wirklich eine ganz andere Erfahrung.

     

    Von mir gibt es natürlich wieder volle 5 Sterne!

  4. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.862)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Ich bin sehr, sehr, sehr lange um "Der Name des Windes" herumgeschlichen. Einerseits wollte ich die Geschichte wirklich gerne lesen, anderseits hat mich die Preiskalkulation des Verlags sowie die Tatsache, dass der dritte Teil nach zehn Jahren immer noch auf sich warten lässt abgeschreckt. Doch nachdem mir eine Freundin die Bücher mehrmals empfohlen hat, habe ich sie mir schlussendlich gebraucht gekauft. Ich kann sagen, dass ich froh bin, nicht den vollen Preis für alle drei Bücher gezahlt zu haben.


    Kommen wir zuerst zu den Dingen, die mir gefallen haben. Das Worldbuilding war ordentlich, die große, gezeichnete Karte im Buch war auch sehr hübsch gestaltet. Der Autor hat sich viel Mühe mit dem Kalender und der Währung gemacht, die er hinten in einem kleinen Glossar auch noch einmal verdeutlicht und erklärt hat. Die Beschreibungen in dem Buch waren wirklich schön, die Sprache ebenfalls. Der Autor beschreibt sehr ausschweifend und voller Metaphern, die sehr wortgewandt waren und mir auch sehr gut gefallen haben. Die Grundidee der Geschichte fand ich auch toll; ein begabter und bekannter Magier, der einem Chronisten innerhalb von drei Tagen seine ganze Geschichte erklären machte?
    Das hat mir gefallen. Das Mystische, das den Wirt Kote / Kvothe umgab, war faszinierend, und als ich das Magiesystem kennenlernte, war ich schon beeindruckt von der Sympathie und den Runen. Hier merkt man, wie viel Mühe der Autor in die Welt hineingesteckt hat, es gibt eine gute Logik für die Magie, die mächtig ist, aber gleichzeitig auch ihre Grenzen kennt. Das gefiel mir an dem Buch besonders gut.


    Leider hat mir die Geschichte selbst nicht sehr gut gefallen. Zum einen war das Problem Kvothe selbst; er spricht in der ICH-Form, natürlich, immerhin erzählt er seine Geschichte dem Chronisten. Leider kommt Kvothe für mich sehr unsympathisch in der ICH-Form rüber, er spricht sehr viel davon, wie brilliant und intelligent er doch ist und dass er generell der Beste, Klügste und Fähigste von allen ist. Tatsächlich wird er auch nicht müde, es immer wieder in Erinnerung zu rufen. 

    Die Geschichte fängt ganz gut an, wir lernen Kvothe und Edema Ruh kennen, den Arkanisten, bei dem er anfängt, zu lernen. Rückblickend betrachtet, kann ich sagen, dass mir dieser Part noch am besten gefallen hat, da war eine wundervolle Herzlichkeit bei. Allerdings hat man schon da gemerkt, dass Kvothe übermäßig intelligent und lernbegabt ist; so hat er z.B innerhalb von zwei Monaten mehr gelernt als andere in einem ganzen Studium. Mit elf Jahren. Ich habe nichts gegen Charaktere in Büchern, die besser als andere sind, aber bei Kvothe war es mir irgendwie einfach zu "viel". Dann kam einer der großen Wendepunkte, die Chandrian, und schlussendlich hat man Kvothes Weg immer weiter verfolgt. Den Teil in Tarbean fand ich ein bisschen eintönig/langweilig und habe den Moment entgegengefiebert, bis er zur Universität kommt. Das war dann auch bald der Fall und irgendwie hat mir die Geschichte ab da am wenigsten gefallen. Ich weiß nicht, wieso, aber gerade am Anfang schwankt Kvothe zwischen "absoluter Brillianz" und "grenzenloser Ungeduld und daraus resultierender Dummheit". Dazwischen schien es irgendwie kein Stadium zu geben und irgendwann ging es mir einfach ein bisschen auf die Nerven. Kvothe hat Glanzleistungen vollführt und gleichzeitig wurde er bestraft. Ich fand es gut, dass der Autor Kvothe nciht mit Lob von seinen anderen Charakteren überschüttet hat, gleichzeitig hat Kvothe selbst das leider sehr wohl getan und irgendwie hatten solche Szenen für mich nicht den gewünschten Effekt. Es scheint mir auch einfach, dass Kvothe eine richtigen Schwachstellen vorzuweisen hat und obwohl er viele Misserfolge zu verzeichnen hatte und ihn nicht jeder geliebt / toll gefunden hat, hat man dennoch in jeder Zeile gemerkt, wie brilliant, geistessreich, begabt etc Kvothe einfach ist und andere anscheinend nur nicht fähig sind, seine herrausragenden Fähigkeiten und Talente anzuerkennen. Ich fand es gut, dass er zeitweise ein bisschen ausgebremst wurde, der Autor hat sich wirklich bemüht, Kvothe als menschlich darzustellen. In meinen Augen ist ihm das aber leider nicht so gelungen.

    DIe einzige Schwachstelle, die Kvothe zu haben scheint, schienen Frauen gewesen zu sein. Ausnahmslos alle Frauen in seiner Geschichte sind schön und alle schönen Frauen mögen Kvothe. Was mir aber gefallen hat ist, dass Kvothe rückblickend gemeint hat, für IHN seien alle Frauen schön gewesen, obwohl sie Makel gehabt haben. Ich denke, da hat der Autor einen wirklich schönen Ansatz gewählt, den ich gerne gelesen habe.

    Kvothe zumindest kann mit Frauen nicht umgehen und das behindert ihn irgendwie dabei, seiner geliebten Denna zu nahe zu kommen. Ach, Denna. Sie ist ein WIldfang, verschwindet einfach mal, wie es ihr bekommt und taucht auf und bringt Kvothe wieder durcheinander. Es ist klar, dass es für Kvothe nur eine Frau im Leben kann und das ist Denna - es freut mich aber trotzdem, dass die Liebesgeschichte bis zum Ende der Story nicht im Vordergrund stand, auch wenn der Autor sie angeklungen hat. Aber es gibt ja auch noch mehr Bände. 


    Kvothes Geschichte selbst, zumindest den ersten Tag, hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Mir ist klar, dass ein Fantasy-Epos Zeit braucht, um sich zu entfalten, aber irgendwie ist Kvothe selbst nach 800 Seiten kaum einen Schritt vorangekommen, was vorrangig an seiner Ungeduld gelegen hat, die ihm sehr viele Wege verbaut hat. Dafür, dass er so brilliant ist, handelt Kvothe leider auch oft sehr unbedacht, was in meinen Augen nicht zusammengepasst hat. Die Geschichte hat sich an einigen Stellen sehr gezogen und waren nur wenig spannend, haben aber gefühlt auch einfach nichts zur Geschichte beigetragen.


    Alles in allem kann ich sagen, dass mich Worldbuilding, genutzte Sprache und Aufbaue der Geschichte überzeugt haben, der Storyverlauf und Kvothe selbst leider nicht. Ich werde die nachfolgenden Bände noch lesen, weil ich schon neugierig bin, wie es weitergeht, aber ich muss auch sagen, dass ich schon deutlich bessere Fantasybücher gelesen habe. 



  5. Cover des Buches Atlantia (ISBN: 9783841421692)
    Ally Condie

    Atlantia

     (493)
    Aktuelle Rezension von: jens_bookworld_

    Zwillinge. 

    Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt. 

    Doch das Schicksal trennte sie.

    Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang und erinnerte an eine Zeit, als Wasser und Land noch zusammengehörten. Wo auch immer an der Landoberfläche ihre Schwester nun war, sie musste sie finden – auch wenn es niemandem erlaubt war, die Stadt unter der Glaskugel zu verlassen. 

    In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörerische Gabe die Frauen der Familie verbindet.

    Eigene Meinung

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. 

    Das Leben von Rio wurde sehr detailliert beschrieben, doch mir fehlte die Geschichte rund um Bay. Rio war zwar die Protagonistin, aber der Handlungsstrang rund um die andere Zwillingsschwester fehlte nun mal. Man erfährt nicht, wie es Bay oben erging, nur einige kleine Fetzen erfährt man. 

    Die Liebesgeschichte rund um Bay und den Jungen Mann, der in ihr Leben tritt, drängt sich nicht in den Vordergrund. Vor allem ging es in diesem Buch um die Liebe von Rio zu Ihrer Schwester Bay. Man konnte sehr gut mit Rio mitfühlen, vermisste Bay ebenso wie Sie.

    Es macht sehr viel Spaß, die Geheimnisse rund um Atlantia und dem Oben mit der Protagonistin herauszufinden. Durch dies wird das Buch spannender und spannender.

    Die Autorin hat einen sehr schönen und bildhaften Schreibstil, sodass man sich die Charaktere und die Umgebung sofort vorstellen konnte.

    Fazit

    Das Buch erhält von eine klare Leseempfehlung.

  6. Cover des Buches Das italienische Mädchen (ISBN: 9783442480098)
    Lucinda Riley

    Das italienische Mädchen

     (441)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Rosanna und Roberto, zwei welche sich gefunden habe und eigentlich  für immer Lieben sollten. Aber ihre Liebe ist nicht gut. Sie ist zerstörerisch und nicht sehr passend.

     Wer auf Konfliktreiche Liebesgeschichten in der Welt von Italienischen Opern mag. Mag vielleicht auch diesen Roman, für alle andern ist es ein spannender Ausgleich zu z.b. einem Krimi oder einer andere Liebesgeschichte die gerade ausläuft. Am besten selber reinlesen und herausfinden ob sie euch anspricht.

    Achtung Spoiler:

    Meine Lieblingszitate:

    *der Übelkeit erregende Gestank aus der Kanalisation, jedoch auch der köstlicher Duft frisch gebackener Pizza aus Papás Küche.

    *"Heißt das, dass wir drei Tage getrennt sein werden?"

    *"Glaub mir, es wird. Liebe ist so etwas wie eine Sucht. Man muss sich davon lösen und sich nicht bestrafen, wenn man manchmal das Gefühl hat, dass man sich nie mehr davon erholt:"

    *Er ist ein hervorragender Schauspieler, erinnerte Rosanna sich.

  7. Cover des Buches Rush of Love – Vereint (ISBN: 9783492304689)
    Abbi Glines

    Rush of Love – Vereint

     (984)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

    Alles scheint endlich perfekt: Blaire ist mit ihrer großen Liebe Rush verlobt und trägt sein Kind unter ihrem Herzen. Sie hat in Rosemary Beach echte Freunde gefunden und sogar damit begonnen, die verkorkste Beziehung zu ihrem Vater zu kitten. Doch ein erster Schatten fällt auf das Glück der beiden Liebenden, als Rushs Vater auftaucht, um ihn um Hilfe zu bitten, und schon bald ziehen noch dunklere Gewitterwolken auf. 

    In „Rush of Love – Vereint“ lesen wir die dritte Geschichte von Blaire &‘ Rush, die für mich ein etwas langgezogenes Happy End der beiden war. Dennoch hat mir auch das dritte Buch der Rosemary Beach – Reihe sehr gefallen &‘ konnte mich dennoch überzeugen. 

  8. Cover des Buches Idol – Gib mir die Welt (ISBN: 9783736306967)
    Kristen Callihan

    Idol – Gib mir die Welt

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Libby lebt nach dem Tod ihrer Eltern zurückgezogen auf einer Farm, eines Tages fährt ein betrunkener Motorradfahrer in ihren Zaun und bleibt auf ihrem Rasen liegen. Was sie nicht weiss, der "Penner" ist der Gitarrist einer erfolgreichen Band, er möchte dies jedoch für sich behalten...

    Ich habe mit einer 08.15 Rockstargeschichte gerechnet, die Geschichte ging jedoch in eine andere Richtung. Es kommen Anteile wie er nimmt sie in seine glamouröse Welt mit und trotzdem trägt sie zum rum bei, was noch interessant gestaltet wurde. Süsse Geschichte guter Schreibstil und einige prickelnde Momente... werde sicher die Reihe weiterverfolgen....

    Für alle die Rockstarbücher mögen, wobei hier def. die Liebe zur Musik und dessen Erfolg im Mittelpunkt steht...

  9. Cover des Buches Faking it - Alles nur ein Spiel (ISBN: 9783802594984)
    Cora Carmack

    Faking it - Alles nur ein Spiel

     (327)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Für mich ist der zweite Band genauso schwach wie der Vorgänger.
    Auch hier ist die Geschichte sehr vorhersehbar und teilweise sehr langweilig.

  10. Cover des Buches Der letzte erste Song (ISBN: 9783736309135)
    Bianca Iosivoni

    Der letzte erste Song

     (283)
    Aktuelle Rezension von: JulesZissi


    Ach was für ein toller Band. Ich liebe Grace und Mason. Beide sind so unglaublich tolle Charaktere. Zusammen sind sie manchmal eine kleine explosive Mischung. Jedenfalls am Anfang. Doch beide brauchen sich. 

    Manchmal gibt es Dinge im Leben, da denkt man, man bräuchte sie. Doch manchmal sind es Dinge, denen man hinterher jagt, denen man lediglich aus den Erinnerungen hertrauert. Man hängt sich an den schlechten Dingen fest, weil man denkt sie seien etwas gutes und nur das hat man verdient. So geht es letztlich beiden Protagonisten.

    Einen der Protas hätte ich zwischendrin aber echt dermaßen schütteln können. Was stimmt mit dem nicht? Das wer mir zum Teil ein wenig zu viel Drama, aber gut wenn man selbst solche Situationen nicht selbst erlebt hat, ist es schwer zu beurteilen, ob überreagiert wurde oder nicht. 

    Trotzdem war es eine sehr tolle Geschichte und der Epilog hat nochmal den Vierteiler sehr toll abgerundet. <3

  11. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783596907205)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.076)
    Aktuelle Rezension von: Geerthi

    Das Buch Stolz und Vorurteil von Jane Austen ist ein zeitloser Klassiker. Ich habe dieses bereits mehrmals gelesen. Gesellschaftlicher Druck ist ein Thema, die heute noch weit verbreitet ist. Ich kann dieses Buch jeden weiterempfehlen!

  12. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.911)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    1929

    Chiyo und ihre ältere Schwester Satsu leben in einem kleinen Fischerdorf unter armen Verhältnissen. Ihr Vater verkauft sie nach Kyoto und während Chiyo in der Okiya aufgenommen wird, wird Satsu zur Prostitution gezwungen.

    Die Geisha des Hauses, Hatsumomo, spinnt immer wieder Intrigen gegen Chiyo, weshalb ihre Schulden immer weiter wachsen. Die Summe ist so hoch, dass sie es im Leben nie abarbeiten könnte.

    Doch ihr Leben wendet sich, als die Geisha Mameha Chiyo unter ihre Fittiche nimmt und sie ausbildet. Dabei hat Chiyo nur ein Ziel: Den Direktor wieder sehen, den sie als Kind getroffen hat.

    Ich habe zuerst den Film „Die Geisha“ gesehen, die bunten Farben, Kostüme und Bilder. Der Film hat mich einfach nur gepackt und die Musik dazu ging unter die Haut. Ich habe im Abspann dann gesehen, dass der Film auf dem Buch basiert und musste es einfach lesen.

    Das Leben einer Geisha wird in diesem Buch gut beleuchtet. Bestes Beispiel ist eben die Aufklärung darüber, dass eine Geisha eine Künstlerin ist und keine Prostituierte. Doch ist auch hier ein wenig Fiktion mit eingeflossen, wie der Teil mit der Mizuage (Entjungferung).

    Mizuage (jap. 水揚げ) ist eine der Zeremonien, die den Aufstieg einer Maiko zur Geisha symbolisiert. Anders als in dem Film „Die Geisha“ angedeutet, und im Unterschied zu einer nicht Geishas betreffenden früheren japanischen Praxis, handelt es sich nicht um einen sexuellen Akt.

    Die Maiko ändert fünfmal ihre Frisur, um die Schritte zu symbolisieren, die sie auf dem Weg zum Status einer Geiko vollzieht. Bei der Mizuage wird der obere Haarknoten symbolisch aufgeschnitten, um den Übergang vom Mädchen zur jungen Frau zu kennzeichnen. Danach trägt die Maiko eine erwachsenere Frisur. Die veränderte Frisur bedeutete, dass die Maiko in die letzte Phase ihrer Laufbahn als Maiko eingetreten war. Für die Stammkunden war es das Zeichen, dass sich die Maiko dem heiratsfähigen Alter näherte und nun Anträge gemacht werden durften. Anlässlich der Feierlichkeiten wurden den wichtigsten Familien und verwandten Häusern von der angehenden Geiko Geschenke überreicht. Dies diente der Festigung von Beziehungen untereinander und der Information der Öffentlichkeit über die Mizuage. Nach der Mizuage ist der nächste große Übergangsritus im Leben einer Maiko ihre Erikae (襟替え „Wenden des Kragens“).

    Eine Zeremonie gleichen Namens gab es früher auch bei japanischen Kurtisanen und bezeichnete bei diesen die zeremonielle Defloration. Es war üblich, eine bevorstehende Mizuage durch das Verteilen von Ekubo (runde Reiskuchen mit einem roten Punkt in der Mitte) bei den Kunden anzuzeigen, von welchen für das Privileg der Defloration hohe Geldgebote erwartet wurden. Es wird häufig fälschlicherweise angenommen, dass für das Recht auf die Mizuage hohe Summen gezahlt wurden, das war aber in der Regel nicht der Fall. Die Mizuage-danna wurden nach Ansehen und Vertrauenswürdigkeit ausgewählt und die Wahl sollte es für die Maiko so angenehm wie möglich machen. Heutzutage existiert der Mizuage-Brauch nicht mehr.
    (Quelle: Wikipedia)


    Der Roman ist an manchen Stellen sehr trocken geschrieben und weicht vom Film ab. Daher sollte man sich Zeit für dieses Buch nehmen.

    Chiyo ist ein sehr naives Mädchen, weshalb sie oft sehr dumm handelt und Dinge tut, die sie hätte besser wissen müssen. Erst unter der führenden Hand von Mameha ist sie reifer geworden.

    Mameha ist eine sehr gütige Person und strahlt nicht nur im Film viel Wärme aus, während Hatsumomo ein sehr integranter Mensch ist und das Gegenteil. Sie ist ein Biest und dennoch hat auch sie ihre Geschichte mit einer unerfüllten Liebe.

    Die Mutter der Okiya ist nur geldsüchtig und hat nichts anderes im Sinn. Akribisch werden alle Ein- und Ausgaben notiert und festgehalten.

    Das Buch ist an manchen Stellen etwas ausschweifend und zäh, aber dennoch interessant geschrieben.

  13. Cover des Buches One Last Song (ISBN: 9783745701227)
    Nicole Böhm

    One Last Song

     (290)
    Aktuelle Rezension von: emilybooklover

    Riley versucht ihren Traum nachzugehen jedoch mit so semi viel Erfolg. Jedoch gibt sie nicht auf! Nach einem Zufall nimmt sie einen Job an der NYMSA an, nämlich als Kellnerin. Dort trifft sie Julian aka Jules, das Berühmte Band Mitglied, den Star des Musikhimmels. Die Musik und Chemie spielt zwischen den beiden, doch bald müssen sich sowohl Riley als auch Jules ihren Ängsten stellen…


    Das Buch gehört jetzt zu meinen Favoriten. Es hat einen mega Schreibstil aber vor allem haben es mir die Charaktere angetan. Ich singe selber sehr gerne und liebe Musik also kann ich mich sehr sehr gut mit sowohl Riley als auch Jules anfreunden. Aber auch Nebencharaktere  wie Ethan haben mich im Bann, Ethan ist toll :) Der Humor im Buch ist super und hat mich oft zum Lachen gebracht. Ich hab die Geschichte so ins Herz geschlossen, dass ich am Ende wohl die eine oder andere Träne vergossen hab! Ich lege das Buch jedem ans Herz, der die Liebe zu Musik mit uns teilt oder einfach mal wieder lernen muss, für seine Träume zu kämpfen.

  14. Cover des Buches Das Herzenhören (ISBN: 9783453410015)
    Jan-Philipp Sendker

    Das Herzenhören

     (439)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


             Was für ein schönes Buch. Passend für so viele Gelegenheiten. Es hat mich definitiv aus meiner Leseflaute geholt und es holt einen auch runter, wenn alles um einen herum ein etwas trubelig wird. Soviel Ruhe, Kraft und Achtsamkeit liegt darin. Man ist immer so schnell mit seiner Meinungsbildung und glaubt, vieles schon zu wissen. Wenn man sich aber die Zeit nimmt, zuzuhören, ergibt sich oft eine ganz neue Wahrheit. Ein Buch über das Besinnen auf das Wesentliche - die Liebe.              
  15. Cover des Buches Simple Perfection – Erfüllt (ISBN: 9783492304832)
    Abbi Glines

    Simple Perfection – Erfüllt

     (457)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

    Della will stark für Woods sein, auch wenn sich ihr Leben vor ihren Augen in nichts auflöst. Egal, wie weit sie von zu Hause flieht, die Schatten ihrer Vergangenheit lassen sie nicht los. Sie versucht, ihre tiefen Ängste und wahren Gefühle vor Woods zu verbergen, um ihn zu schützen, denn sie weiß, dass sie ihn sonst mit sich in die dunklen Tiefen reißen wird. Aber ist sie stark genug, den einzigen Menschen loszulassen, der ihr noch Halt gibt?

    Was mir an „Twisted Perfection – Erfüllt“ wirklich gut gefallen hat, ist das sich Della &‘ Woods im Laufe der Geschichte wirklich weiterentwickeln &‘ über sich hinauswachsen. Beide setzen sich mit ihren Problemen auseinander &‘ wachsen immer weiter zu einer Einheit zusammen.

    Für mich war die Geschichte von Della &‘ Woods eine wirklich positive &‘ auch emotionale Überraschung, da das Buch eine Wendung enthielt, mit der ich unter keinen Umständen gerechnet hatte. 

    Die Rosemary Beach – Reihe ist für mich eine absolute Herzensreihe! Umso gespannter bin ich auf alle weiteren Bücher! ♥

  16. Cover des Buches Magonia (ISBN: 9783453270176)
    M. D. Headley

    Magonia

     (180)
    Aktuelle Rezension von: ariadne
    Mein Book of the Month war im November Magonia, das ich jetzt auch schon gefühlt ewig auf meinem SuB habe. Die ganzen positiven Reviews haben mich echt neugierig gemacht und zum Glück ist diesmal der Hype auch nicht umsonst gewesen.
    Die Vorstellung von Schiffen in den Wolken, die ganze Welt von Magonia und ihre Wesen ist so originell und packend, dass ich es schade fand, dass das Buch nicht noch weiter darauf aufgebaut hat. 

    Aza und Jason waren mir beide sehr sympathisch und ihre Beziehung/Freundschaft auch glaubhaft. Das gefürchtete Love Triangle zeigt sich zwar ganz kurz, konnte aber glücklicherweise umgangen werden.

    Der 2. Teil ist meines Wissens noch nicht auf Deutsch erschienen, was sehr schade ist. Die englischen Rezensionen zum 2. Band fallen auch eher gemischt-negativ aus, bin also noch zögerlich, ob ich weiterlesen werde.
  17. Cover des Buches MUH! (ISBN: 9783499256264)
    David Safier

    MUH!

     (430)
    Aktuelle Rezension von: Isis99

    Cover
    Es bleibt dem Touch der David Safier Bücher treu, die sich alle durch ihre butterblumengelbe Färbung mit dem knallroten Titel auszeichnen - hoher Wiedererkennungswert! Ganz besonders liebevoll finde ich hier die Darstellung von Lolle und Champion, die sich verliebt in die Augen schauen als gäbe es nur sie beide auf der Welt, wobei man schon hier ihre treuherzige und seine machohafte Art erkennen kann ^^

    Handlung
    "Noch schlimmer kann es wirklich nicht mehr werden!", dachte sich die Kuh Lolle als sie ihren geliebten Stier Champion in Flagranti mit der aufreizenden Kuh Susi erwischt, doch zu allem Überfluss erfährt sie auch noch, dass der Bauer den Hof/ihr Zuhause verkaufen will und die Kühe in der Mitte von Brötchen landen sollen. Es scheint zunächst alles verloren, doch dann erfährt Lolle von einem Reisenden italienischen Kater, dass es ein Paradies für Kühe geben soll, wo sie nicht gegessen werden - Indien! Kurzerhand beschließt Lolle, sich mit ihren Freundinnen Radieschen und Hilde auf diese beschwerliche und abenteuerliche Reise in das Mekka für Kühe zu begeben...

    Sprache
    Eine wahre Komödie sondergleichen - meine Augen blieben nicht lange von Tränen verschont und ich musste mir so manches Mal einen Lacher verkneifen ;) Der Autor versteht es wirklich den Leser in einem Tal zwischen Witz und Spaß und Abenteuer und Spannung spazieren zu lassen - es wird einem auf jeden Fall nie langweilig!

    Charaktere
    Lolle
    Sie ist eine taffe, selbstbewusste Kuh, die leichte Vertrauens-und Autoritätsprobleme hat - sonst aber ganz liebenswert ist ^^ Ich hatte sie schon nach wenigen Sätzen in mein Herz geschlossen, da sie irgendwie die tröstende und umsorgende Mutterkuh in der Herde ist, bei der sich jeder geborgen fühlt! Sie kann aber auch ganz anders, wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht - ab hier heißt es einfach nur wegrennen ;)

    Champion
    Ein lebensfroher Stier, der sich seiner Ausstrahlung auf die Ladys durchaus bewusst ist und sie auch ganz gezielt einzusetzen weiß - das hat er ja schon bei Susi bewiesen... Aber er hat ein gutes und sanftes Herz, das weiß wann er sich seiner Bestimmung stellen muss und mit dem ewigen Liebäugeln aufhören muss! Ein wahrer Traumtyp, der einem schon mal den Kopf verdrehen kann ^^

    Susi
    Sie ist eine wahre Aufreißerin und hüpft mit jedem in die Kiste, der nicht bei drei im Stall ist! Eine sehr unliebsame Zeitgenossin, die sich nicht die Bohne um die Gefühle von anderen schert, aber diese äußere Hülle bekommt im Laufe der Zeit Risse und darunter kommt eine schüchterne und nach Liebe suchende Kuh hervor, die man einfach nur lieb haben will ^^

    Radieschen
    Eine wahre Träumerin, die nicht immer up to date ist, aber man muss sie einfach wegen ihrer verträumten und verpeilten Art lieben, die sie das eine bzw andere Mal auch schon ganz schön in die Sch... geritten hat ;) Radieschen sieht die Welt durch eine riesengroße rosafarbene Brille und könnte kein Wässerrchen trüben - sie ist eine wahre Freundin auf die man sich im Notfall immer verlassen kann; auch wenn man ihr den "Notfall" erstmal begreiflich machen muss ;)

    Hilde
    Sie ist ganz anders und hebt sich auch äußerlich von den anderen Herdenmitgliedern ab - Hilde ist sehr zurückgezogen und abweisend, außer zu ihren Freundinnen. Doch sie ist herzensgut und würde jemandem im Not niemals ihre Hilfe verweigern, doch man darf keine freundliche Tröstung oder liebevolle Worte erwarten - auf so was steht Hilde gar nicht! Trotzdem hab ich sie sehr ins Herz geschlossen, - nicht nur weil ohne sie, die ganze Truppe nichtmal eine Woche in der freien Wildbahn überlebt hätte -weil sie eine starke und unabhängige Kuh ist, die sich keine Vorschriften machen lässt und einfach nur versucht ihr eigenes Glück zu finden ^^

    Fazit
    Eine witzige, abenteuerliche und doch emotionale Reise, die jeden Beteiligten von Grund auf verändert und wachsen hat lassen! Diese 4 Kühe und Champion nehmen einen auf eine Achterbahn der Gefühle mit, die so manchen Looping bereithält ;)

  18. Cover des Buches Straßensymphonie (ISBN: 9783959911795)
    Alexandra Fuchs

    Straßensymphonie

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Inhalt:

    Seit dem Tod meines Vaters hatte sich alles verändert. Eine Bühne betreten und singen - das würde ich nie wieder können, dessen war ich mir sicher.
    Doch dann kam er. Wirbelte alles durcheinander und brachte die Katze in mir zum Fauchen. Gestaltwandler hin oder her, für mich war er nur ein räudiger Straßenköter. Doch seine Band brauchte dringend eine neue Sängerin - und ich jemanden, der mir dabei half, die Musik wieder zu spüren.


    Meine Meinung:

    Bevor ich beginne, muss ich dazu sagen, dass ich dieses Buch nach knapp 100 Seiten abgebrochen habe. Manchen wird das zu wenig für eine Rezi sein, ich möchte aber dennoch festhalten und erklären, warum ich dieses Buch nicht weiter gelesen habe - auch abgebrochene Bücher haben das Recht auf eine Rezension ;) 

    Ich beginne mal mit dem Schreibstil, den ich wirklich sehr gut fand. Alexandra Fuchs schreibt bildlich, flüssig und ich konnte mich sehr gut in die Szenen und die Welt hineinversetzen. Wir erleben schon auf den ersten 100 Seiten einige Charaktere, die alle die Gabe haben, sich in andere Gestalten - genauer: in Tiere - zu verwandeln. Die Idee ist wirklich erstmal ganz gut und hat definitiv Potential - wenn man denn diese Art von Fantasy mag und sich da rein denken kann. Für mich scheiterte es leider an der Umsetzung. Kat ist eine Katze und lernt schon ganz zu Beginn Levi kennen, der - wie soll es anders sein - ein Hund ist und Kat demnach gar nicht gefällt.... aber irgendwie mag sie ihn halt leider doch... puh.. man hört es schon raus, oder? Klischee über Klischee. Kitsch über Kitsch. Auf den ersten Seiten kriege ich die geballte Power und erlebe wie Kat Levi einerseits hasst, aber irgendwie auch toll findet. Als er sie dann auch noch ganz leicht zum Singen überredet (was sie natürlich seit dem Tod ihres Vaters nicht übers Herz brachte), hat er quasi schon ihr Herz gewonnen.. und natürlich gründen sie eine Band um in Bremen aufzutreten... wie die Bremer Stadtmusikanten... nee sorry - ab da musste ich das Buch dann leider weg legen. Ich erwarte zum Ende hin einfach nur puren Kitsch mit ein bisschen Drama (weil es darf ja nicht zu einfach werden für dieses Katz-und-Hund-Spiel). Ich breche das jetzt so herunter, aber für mich ist hier einfach vieles viel zu offensichtlich und dann auch noch viel zu plump. Mir fehlt absolut der Tiefgang und die eigene neue Idee. Ich wurde hier einfach nicht mitgerissen und nicht überzeugt. 


    Fazit:

    Ich habe zwar nur 100 Seiten gelesen und das Buch dann abgebrochen, aber ich habe schon auf diesen 100 Seiten gemerkt, dass sich hier ein Klischee an das nächste reiht. Für mich war das einfach zu plump und zu wenig innovativ. Mehr als 1 Stern ist da leider nicht drin.

  19. Cover des Buches YOU – Du wirst mich lieben (ISBN: 9783736310810)
    Caroline Kepnes

    YOU – Du wirst mich lieben

     (383)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Buch „You - Du wirst mich lieben“ machte mich vor allem durch den Klappentext und die ersten Folgen der gleichnamige Netflix Serie auf sich aufmerksam und so begann ich das Buch zu lesen.

    Mit dem Schreibstil der Autorin hatte ich zunächst einige Schwierigkeiten, da ich mich an die „Du-Form“ erst gewöhnen musste. War dies aber erst einmal geschehen kam ich wieder in meinen normalen Lesefluss. Gut gefiel mir, wie neben der „Du-Form“ auch Textnachrichten und Tweets in die Story eingearbeitet wurden.

    Die Story an sich hat auf jeden Fall etwas faszinierendes und es ist echt interessant, wie Joe an Informationen zu Beck gelangt und ihr dann hinterherspioniert. Wobei man auch sagen muss, dass es Beck jedem leicht macht, an Information über sich zu gelangen. Das fand ich zum Teil auch schon echt gruselig und seine Besessenheit von ihr kam dabei sehr gut zur Geltung. Trotzdem gab es im Buch auch einige Passagen, in denen einfach nicht viel passiert, was die Story in die Länge zog. Insgesamt wurde ich auch sowohl mit Joe, als auch mit Beck als Protagonisten des Buches nicht warm. Beide waren mir auf ihre eigene Art und Weise unsympathisch und manche Handlungen der beiden habe ich nicht verstanden.

    Alles in allem bin ich bei dem Buch sehr zwiegespalten. Es hat definitiv etwas faszinierendes und spannendes an sich. Auch die krankhafte Besessenheit von Joe fand ich gut umgesetzt und ich verfolgte gespannt, in welche Richtung sich das ganze noch entwickeln wird. Aber es konnte mich nicht vollständig von sich überzeugen, daher gebe ich dem Buch drei Sterne.


  20. Cover des Buches Wenn du mich küsst, dreht die Welt sich langsamer (ISBN: 9783442383269)
    Jessica Redmerski

    Wenn du mich küsst, dreht die Welt sich langsamer

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

  21. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.566)
    Aktuelle Rezension von: Waldspaziergang

    Der Name der Rose enthält viele Gedanken. Gedanken zur Wahrheit und Wissenschaft, die zum Nachdenken anregen, zum Realisieren oder Überdenken seiner eigenen Meinung, seiner Überzeugung zum Thema. Eine Tiefe wird geöffnet in die einzudringen man eingeladen ist. Auch einige Andere Themen werden angesprochen, doch im Vordergrund steht die Suche der Wahrheit.          

    William von Baskerville (eine Erinnerung an Sherlock Holmes weckend) und sein Begleiter Adson ermitteln in einer angesehenen Abtei in Italien, die überschattet wird von der mysteriösen, Nebel umwobenen Bibliothek, deren Betreten allen verboten ist.        
    Eine dunkle Macht scheint umzugehen und immer wieder neue Opfer zu fordern. Hinweise, und Verdächtige gibt es genug. Doch die Zusammenhänge sind verworren. Nutzbringend ist auch nicht die Versammlung Königs- und Papsttreuer Gesandter, zu deren Besprechung William ausgesandt wurde und die zwischen den im Streit liegenden Parteien vermitteln soll. Ihr Ergebnis ist das noch deutlichere Zerwürfnis und die Verhaftung zweier Schuldiger, die die Taten nicht begangen haben, die man ihnen vorwirft.
     Nachdem alle Verdächtige, Einer nach dem Anderen, selbst zum Ofer wurden, blieb letztlich nur noch einer übrig, der von William schließlich gestellt, zum Äußersten schritt und in seinem Wahn die Schrift des Philosophen vor aller Augen bewahren zu müssen, sich selbst mit ihr vernichtet und dabei die ganze Bibliothek in Flammen setzt, mit der schließlich die ganze Abtei zugrunde geht.     

    Ein entmutigendes Ende, wie schmerzlich die Vorstellung von brennenden Büchern und brennendem Fleisch doch ist. Auch William ist entmutigt, muss er am Ende feststellen, dass die Verschwörung, der er auf der Spur zu sein glaubte, nie existierte. Jeder Mord hatte seine eigenen Motive, hing ungebunden und eher zufällig mit den Anderen zusammen.

    Manchmal zeigen mir Bücher neue Gedanken und manchmal helfen sie mir schon vorhandene Gedanken wahrzunehmen. Wie William glaube ich nicht an eine Wahrheit, keine die wir sehen können. Wie William glaube ich an eine Vielzahl, dutzende von Möglichkeiten, die wir nur durch Wahrscheinlichkeiten und Indizien gegen einander abwägen können. Und wie „Der Name der Rose“ so schön veranschaulicht ist am Ende wahrscheinlich keine von ihnen richtig.

    In diesem Gedanken liegt für mich der Hauptwert des Buches. (Ich glaube darin eine Anleitrung für meinen wissenschaftlichen Bericht gefunden zu haben ;)) Daneben gibt es immer wieder mal schleppende Passagen über die Politik, Architektur, Religion der Zeit und die Visionen Adsons, nicht zu vergessen immer mal wieder kleine lateinische Texte, denen ich mit meinem drei Jahre zurückliegendem Schullatein nicht beizukommen vermag. Die Texte sind am Ende des Buches nachzuschlagen und auch die zuvor genannten Passagen, mag man sie sich Satz für Satz zu Gemüte führen und durch Nachschlagewerke ergänzen oder schon ein Vorwissen über die gegebenen Zustände haben, sind gewiss lehrreich. Doch ich sitze abends gemütlich in meinem Sessel warm eingewickelt in meine Decke weit entfernt von Laptop, Handy oder Duden, und so fielen mir genannte Passagen doch eher lästig und seufzend sehnte ich die Seiten mit mehr Absätzen herbei.

    Ein letztes noch: den Titel des Buches finde ich genial! Auf Seite 590 fiel mir auf, dass er sich mir immer noch nicht recht erklären wollte. Ich vergaß darüber und dann auf der letzten Seite, im letzten Satz (den ich auch noch nachschlagen musste) fiel plötzlich alles perfekt ineinander.

  22. Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046335)
    E.M. Remarque

    Im Westen nichts Neues

     (1.174)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Ich habe das Buch sowohl in der neunten Klasse als auch in der Universität im vierten Semester gelesen (ich studiere Germanistik/Geschichte). Beide Male wurde mir vor Augen geführt, wie wichtig dieses Buch ist und wie wichtig es auch ist, sich mit diesem auseinanderzusetzen.

    Es handelt sich nicht um eine biografische Erzählung, jedoch um eine Erzählung, die repräsentativ für die Erlebnisse der Soldaten im Ersten Weltkrieg stehen kann. Als Leser erhält man einen Eindruck, wie sich die Soldaten an der Front gefühlt haben, wie sie damit umgegangen sind, dass sie keinen persönlichen Bezug mehr zu den Gegnern hatten, und wie sie damit umgegangen sind, als sie dem Gegner erstmals von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen und realisieren, dass sie genauso Menschen sind wie sie selbst.

    Verluste, Umgang mit Entfremdung (vor allem in der eigenen Heimat und auch in Bezug auf die Gegner) und der Kampf ums Überleben sind zentrale Themen des Romans.

    Der Protagonist Paul steht nicht für ein einziges Individuum, sondern für viele Soldaten im Ersten Weltkrieg, die gemeinsam diese Erfahrungen gemacht, gelitten und ihre Seelen und ihre Leben geopfert haben.

    Selbst, nachdem ich den Roman zum zweiten Mal gelesen habe, kann ich sagen, dass es für mich immer noch ein 5-Sterne-Buch ist.

  23. Cover des Buches Verliebe dich nie in einen Rockstar (ISBN: 9783551314949)
    Teresa Sporrer

    Verliebe dich nie in einen Rockstar

     (489)
    Aktuelle Rezension von: Sockenfluse

    Inhaltsangabe:

    Ein Rockstar in ihrer Klasse! Zoey kann es noch gar nicht richtig glauben. Der angeblich coolste Junge aller Zeiten sitzt in Mathe plötzlich neben ihr. Acid. Ja, genau – DER Acid. Ungekämmtes Haar, verschlungene Tattoos auf den Armen, auffällige Sonnenbrille und natürlich tiefschwarze Klamotten. Vollkommen übertrieben, findet Zoey, und versteht nicht, warum ihre Freundinnen bei jeder seiner Bewegungen loskreischen müssen. Aber es kommt noch viel schlimmer. Acid braucht Nachhilfe in Mathe – und die will er ausgerechnet und ausschließlich von Zoey.

    Meine Meinung:

    Der Klappentext von „Verliebe dich nie in einen Rockstar“ von Teresa Sporrer klang vielversprechend und machte mich neugierig. Ich habe schon einige Young Adult Romane gelesen. Einige haben mich kurzzeitig unterhalten, andere haben mich wirklich begeistert zurück gelassen. Aber mir ist noch kein Buch in diesem Genre untergekommen, dass ich mit einem Stern bewerten würde. Leider gehört dieses Buch dazu.

    Am Schreibstil der Autorin gibt es nichts auszusetzen. Man kommt schnell rein und es fühlt sich einfach leicht an. Für Teenager genau das Richtige. Die Grund-Story an sich ist mit Sicherheit nichts Neues. Auch das Ende ist absehbar. Aber damit der Leser nicht glaubt sein Geld aus dem Fenster geworfen zu haben, webt man ein „Problem“ zwischen die Zeilen, und schon hat das Buch eine „gefühlte“ Ernsthaftigkeit. 

    Natürlich gibt es Bücher wo man vielleicht mit dem ein oder anderen Charakter nicht wirklich warm wird, aber das mir in einem Buch fast alle Charaktere oberflächlich erscheinen bis hinzu unsympathisch sind, ist mir noch nicht untergekommen.

    Zoey (Hauptprotagonistin) ist eine 17 Jährige die kurz vor dem Abi steht, sich allerdings benimmt wie eine Pubertierende. Die Autorin hat, in meinen Augen, versucht mit sarkastischen Bemerkungen ein Mädel zu erschaffen die was im Kopf hat und auch nicht auf den Mund gefallen ist. Der Versuch ist in meinen Augen total gescheitert. Hier wäre weniger mehr gewesen. Man hatte den Eindruck, dass Zoey aufmüpfig und respektlos ist, sich für witzig und überlegen hält, aber von dem was sie sagt nicht mal ansatzweise etwas versteht. Ein Mädchen in dem Alter würde sich meiner Meinung wesentlich reifer zeigen. Auch die Gedankengänge die sich bzgl. Acid/Alex (Hauptprotagonist) bilden sind doch sehr eigenartig. 

    Das man jemanden nicht sofort leiden kann: ok! Wenn man denjenigen dann anfängt doch zu mögen, sich seiner Gefühle evtl. aber unsicher ist: auch ok! Aber das man gewisse Gewaltszenen bis hin zum Mord im Kopf durchspielt ?

    Mich als Leser lässt das doch eher irritiert zurück. Gerade weil es sich hier um einen Liebesroman für Jugendliche handelt und nicht um einen Krimi in dem ein grausamer Mord geplant wird.

    Zoeys Eltern haben von Seite eins bis Buchende nicht mal einen winzigen Hauch von Sympathie bei mir hinterlassen. Und eine von Zoeys Freundinnen (Serena) spricht von sich selbst immer in der Dritten Person. Beim Lesen fand ich es sehr schwierig zu unterscheiden, ob Serena gesprochen hat oder einer der anderen zwei Freundinnen von Zoey. Ehrlich gesagt, fand ich es einfach nur nervig und ließ mich teilweise am Gesundheitszustand vom besagtem Mädel zweifeln.

    Mit Alex/Acid konnte ich noch einigermaßen umgehen. Er hat mich zwar nicht sonderlich vom Hocker gerissen, aber wenn man seinen Charakter ein wenig mehr Tiefe geschenkt hätte, wäre er vielleicht als sexy und toller Typ durchgegangen. So war er genau so blass und oberflächlich wie die anderen Protagonisten in diesem Buch. Dreist wie ich bin, behaupte ich einfach mal, dass ein 20 Jähriger in der realen Welt nicht den Nerv hätte, sich auf eine pubertierende, zickige und nicht-wissen-was-sie-will 17 Jährige einlassen würde.

    Fazit: 

    Ich gebe diesem Buch leider nur einen Stern.

    Während ich anfangs noch dachte, dass wäre ein Buch für meine Nichten, die mit ihren 13 und 17 Jahren genau zur Zielgruppe gehören, wurde ich nach einer halben Stunde „Lesevergnügen“ eines Besseren belehrt. Überzeugen konnten mich weder die Story noch die Charaktere. Kopfschütteln und genervt sein waren stets mein Begleiter. Auch fühlte sich für mich alles total überzogen und drüber an. Hier wurde versucht mit Sarkasmus witzige Situationen oder auch Wortwechsel zu erschaffen. Leider ist das Gegenteil der Fall gewesen. Teilweise Geschmacklos trifft es eher. Ich musste mich wirklich zwingen das Buch überhaupt zu Ende zu lesen. Allerdings habe ich die Einstellung, wenn man schon ein Buch rezensiert dann sollte man auch den ganzen Inhalt kennen ;-)

    In diesem Sinne: Keine Kaufempfehlung meinerseits!


  24. Cover des Buches Die Mechanik des Herzens (ISBN: 9783442747801)
    Mathias Malzieu

    Die Mechanik des Herzens

     (434)
    Aktuelle Rezension von: Heidelperle

    Was soll ich sagen. Dieses Buch lässt gemischte Gefühle zurück. Im guten Sinn, denn schlecht fand ich es nicht. Aber es war skurril. Anders. Definitiv keine Mainstream-Romantik. Der Klappentext hat schon ganz recht, wenn er behauptet, dass dieses Buch dem Stil von Tim Burton nahe kommt.

    Wir begleiten Jack durch sein Leben mit einer Kuckucksuhr als Prothese für sein krankes Herz. Diese Prothese macht ihm so manches Mal Ärger, aber allem voran darf er sich auf keinen Fall verlieben, denn diesen Schmerz würde die Prothese nicht aushalten. Aber wie man es kennt, verliebt er sich natürlich trotzdem. Und zwar in eine kleine Sängerin, die überall gegen stößt.

    Der Schreibstil des Buches ist einer Erzählung ähnlich, ich hatte trotz der gewählten Ich-Perspektive einen gewissen Abstand zu den Figuren. So manches Mal kochten doch mehr Gefühle hoch, aber alles in allem beschreibt Malzieu eher, als dass er zeigt. Dieser Stil wird von vielen bei dem Buch bemängelt, ich fand ihn hier jedoch überhaupt nicht störend. Viel mehr hat er dafür gesorgt, dass ich nur so durch die Seiten fliege. Die eindringlichen und besonderen Beschreibungen, die der Autor verwendet, sind einzigartig wie Schneeflocken und so manches Mal auch etwas verwunderlich. Aber gerade diese ungewöhnlichen Beschreibungen sind das, was den Charme dieses Buches ausmacht, meiner Meinung nach. Sie malen Bilder in den Kopf, die nicht nur flüchtige Vögelchen sind, die schnell wieder davonfliegen sondern bleiben. Ich glaube, an dieses Buch werde ich mich ewig erinnern.

    Die Figuren hatten allesamt ihre Ecken und Kanten. Zwar war ich ihnen aufgrund des Erzählstils nicht so nah, dennoch hatten sie Tiefe und ich konnte sie meistens nachvollziehen, in ihren Handlungen und ihrem Denken.
    Jack ist ein ungeduldiger Junge, der keine Ahnung von der Liebe hat und sie trotz der Gefahr für sein Herz nicht aufgeben möchte.
    Miss Acacia, die kleine Sängerin, ist ein aufstrebender Stern am Flamencohimmel und so zierlich und zart wie ein kleines Vögelchen, was nicht zuletzt an Malzieus grandiosem Stil zu erzählen liegt.
    Jack findet ein paar Freunde, macht sich ein paar Feinde. An einer bestimmten Stelle war ich dann auch der Meinung, dass dieses Buch nicht unbedingt für Kinder geeignet ist, wer es kennt, weiß, welche Stelle ich meine. Wer es nicht kennt, wird wohl selbst herausfinden müssen, welche Stelle das ist.

    Beeindruckt hat mich vor allem das Ende. Achtung Spoiler: Wir haben hier kein Happy End. Das ist wahrscheinlich das, was mir am meisten an dem Buch gefallen hat, auch wenn es sehr traurig war. Doch ich habe ein faible für Bücher ohne glückliche Enden, weil sie so rar gesäht sind.

    Ich weiß nicht, ob ich dieses Buch noch einmal lesen würde, aber es hat mich definitiv beeindruckt und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Außerdem möchte ich mehr von diesem Autor lesen. Wenn seine anderen Bücher genauso gut sind wie dieses, kann ich mich auf was freuen.

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