Bücher mit dem Tag "single"
384 Bücher
- Tommy Jaud
Vollidiot
(3.211)Aktuelle Rezension von: Linda19_7Simon ist seit kurzer Zeit Single und stürzt sich nun wieder ins Dating Leben.Doch dabei läuft leider nicht immer alles Rund.
Simon ist einfach nur ein arrogantes A*schloch, dass über alles und jeden ab lästert. Dabei wirkt er dermaßen unsympathisch und ich habe mich richtig Fremd geschämt. Außerdem sind viele Aussagen einfach nur Frauen-, Menschen- und Homosexuellen Feindlich. Definitiv nicht mehr zeitgemäß. Auch der Erzählstil ist eher wirr, anfangs ist kein klares Ziel ersichtlich.
Muss nicht…
- Tami Fischer
Sinking Ships
(589)Aktuelle Rezension von: IvyUSinking Ships ist leiser, gefühlvoller als der 1. Band, mit einer Last, die man beim Lesen spürt. Carla trägt Verantwortung, arbeitet, studiert und zieht heimlich ihre Brüder groß. Sie verbirgt eine schreckliche Angst vor Wasser, eine Erinnerung, die sie nicht überwinden will. Mitchell, der Bruder ihrer Freundin und Kapitän des Schwimmteams, liebt sie seit Jahren, doch sie stößt ihn weg. Als sie bei einer Party in einen Pool fällt, rettet er sie, und plötzlich ändern sich Mauern, Gefühle und Erwartungen.
Carla ist wütend, verschlossen, aber stark und trotzdem verletzlich. Mitchell ist fürsorglich, konstant und steht zu ihr, auch wenn sie es schwer macht. Die Gefühle zwischen ihnen bauen sich langsam auf, manchmal spannungsvoll und zart zugleich. Der Stil liest sich angenehm, man fliegt durch Kapitel, obwohl manche Konflikte zu lange wirken und gewisse Situationen vorhersehbar sind. Für mich ein sehr berührender Band mit Ecken und Kanten
- Alana Falk
Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss
(412)Aktuelle Rezension von: F__RldAchtung, könnte Spoiler enthalten!
Bitte nur lesen wenn man Gewalt und Missbrauch aushalten kann!!!
Es ist ein sehr gelungenes Buch, welches sich gut und schnell lesen lässt.Es geht um Erin welche mit Hades einen Packt geschlossen hat um ihre Schwester, Jenna, davor zu retten ins Reich der Toten zu müssen. Sie ist gestorben, als ihr geldsüchtiger Mann ihr Motorrad sabotiert hat, um sie zu töten. Summer, Erin’s kleine Schwester rannte weg, weil Jennas Mann Kenneth sie vergewaltigt hat und sie es nicht mehr ertragen konnte.
Nach ihrem Tod sah sie wortwörtlich schwarz vor Augen, zu diesem Zeitpunkt überredet Hades sie zu einem Packt, der besagt, dass sie ihm jede Woche die Seele eines Mannes bringen muss, doch sie ist jetzt eine Rachegöttin und kann sich so als Rachegöttin an Kenneth rächen.
Doch dann trifft sie Arden, er ist anders als alle anderen Jungs und scheint sie zu verstehen. Sie versucht im zu vermitteln, dass sie verflucht ist.Doch dann stellt sich Arden als Sohn Hades heraus. Allerdings ist er super nett, da er sich vorher seine dunkle Seite von einem Raben ausreißen lassen, doch das weiß er alles nicht mehr. Dann küsst Erin ihn und seine Erinnerungen kommen zurück.
Er erpresst sie ihrer kleinen Schwester etwas anzutun, und so erneuert sie ihren Packt, und wird zum Unterpfand. Summer ist außer Gefahr, doch Erin schwört sich, sich endlich aus dem Packt zu befreien…
- Kira Mohn
Show me the Stars
(781)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Die Grundidee fand ich eigentlich echt cool – Leuchtturm, Meer, dieses ganze Setting hat richtig Potenzial. Leider konnte mich der Schreibstil überhaupt nicht abholen. Irgendwie bin ich beim Lesen nie so richtig reingekommen, obwohl die Story an sich interessant war.
Schade, weil ich glaube, dass da mehr drin gewesen wäre. Für mich ein netter Auftakt, aber kein Highlight.
- Daniel Glattauer
Der Weihnachtshund
(321)Aktuelle Rezension von: Alexandra1102In „Der Weihnachtshund“ von Daniel Glattauer geht es um Kurt, einen Deutsch-Drahthaar und dessen Besitzer Max, der Kurt über die Weihnachtsfeiertage loswerden will. Deshalb trifft er auf Katrin, die bereit ist, Kurt zu nehmen um ihren Eltern zu entfliehen. Doch diese Bekanntschaft zwischen Max und Katrin entwickelt sich, bis ein gewisses Problem im Raum steht…
Ohne große Erwartungen habe ich mir dieses Buch gekauft und ich muss sagen, dass es mein Weihnachtshighlight war. Es hat genau meinen Humor getroffen. Ich werde dieses Buch nächstes Jahr sicher einige Male verschenken. Definitiv eine Empfehlung über die Weihnachtsfeiertage!
- Mandy Baggot
Winterzauber in Paris
(160)Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertanteAva wurde grade von ihrem Freund verlassen und ihre Mutter nervt sie mit einem Modeljob. Da kommt es grade sehr gelegen, dass ihr Freundin Debs nach Paris reisen will. Eigentlich braucht sie keine Männer mehr, aber da taucht Julien auf.
Julien verarbeitet immer noch einen Schicksalsschlag und zieht sich zurück. Da begegnet er Ava und seinem Leben wird neue Energie eingehaucht.
Es lässt sich sehr gut lesen, da die Kapitel recht kurz sind. Es wird immer der Ort, an dem das Kapitel spielt, genannt, ich hätte mir noch eine zeitliche Angabe gewünscht. Es gefällt mir sehr gut, wie sich die Stränge entwickeln, wenn auch teilweise vorhersehbar.
Ein bisschen gibt es natürlich auch krach, aber ich bin sehr erstaunt, dass dieser Roman wenig darauf abzielt und eher harmonisch ist, aber auch nicht zu viel oder unrealistisch. Im Gegenteil. Es gibt sehr normale Erklärungen.
Fazit:
Ich kann von diesem Roman nur schwärmen. Er vereint alle Elemente, die ich liebe: Familie, Freundschaft, Liebe und Wünsche und Träume und das auf vielen Ebenen. Außerdem hat es einen Hauch von Gilmore Girls, was nicht verwunderlich ist, da Mandy Baggot selbst ein Gilmore Girls-Fans ist. - Geneva Lee
Secret Sins - Stärker als das Schicksal
(302)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Als sich Faith und Jude kennenlernen besteht zwischen ihnen von Beginn an ein besonderes Gefühl von Verbundenheit aus dem schon bald Liebe wird. Faith hat jedoch Schwierigkeiten sich diese Gefühle einzugestehen und sie zuzulassen, denn die Umstände sind kompliziert: Faith und Jude sind sich in einer Selbsthilfegruppe für ehemalige Suchterkrankte begegnet und Faith hat eine dramatische Vergangenheit, die auch die Gegenwart überschattet. Entsprechend groß sind daher Faith‘ Zweifel, dass es für sie und Jude eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft gibt…
Es gibt Hunderte guter Gründe, warum es keine gute Idee ist, mit Jude hier zu sein, aber ich kann den einen Grund, aus dem es das nicht ist, nicht verleugnen. Er ist in meinem Herzen verankert, und ich möchte ihn niemals freilassen. (S. 310)
Meinung:
Es ist mein erstes Buch von Geneva Lee gewesen und deshalb bin ich ohne besondere Erwartungen an das Buch herangegangen. Das Cover ließ mich ehrlicherweise eher eine 08/15-Liebesgeschichte mit mäßigem Tiefgang erwarten. Das Buch hat mich dann aber zum Glück sehr positiv überrascht.
Die Mischung aus einerseits schönen, herzerwärmenden und romantischen Momenten und andererseits sehr dramatischen und richtig traurigen Momenten fand ich sehr gelungen. Es ist insgesamt kein niederschmetterndes Buch, weil letztlich die positiven und hoffnungsvollen Momente überwiegen und in den Vordergrund treten. Dadurch, dass die Geschichte abwechselnd auf zwei Zeitebenen erzählt wird nehmen die in der Vergangenheit liegenden bedrückenden und traurigen Geschehnisse nicht überhand. Auf traurige Rückblicke folgen in der Gegenwart spielenden Handlungsteile, die die Stimmung wieder aufhellen, weil man miterlebt, dass Faith und ihr Sohn inzwischen ein erfülltes und gutes Leben führen. Außerdem ist die Liebesgeschichte zwischen Faith und Jude wirklich etwas fürs Herz.
Mit Faith und Jude hat man zwei durch und durch liebenswerte und sympathische Hauptpersonen. Es ist bewundernswert wie Faith ihr Leben trotz ihrer bewegten Vergangenheit in den Griff bekommen hat und mit wieviel Liebe und Hingabe sie alles tut um ihrem Sohn Max eine tolle Kindheit zu ermöglichen. Man kann sich sehr gut in Faith’ Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen und nachvollziehen, dass ihre schwierige Vergangenheit tiefe Spuren hinterlassen hat und sie noch immer beschäftigt. Es bereitet Faith Probleme andere Menschen an sich heranzulassen und ihnen zu vertrauen.
Die Liebesgeschichte zwischen Faith und Jude ist wirklich schön und berührend. Obwohl die beiden relativ schnell eine besondere Verbundenheit verspüren und Gefühle füreinander entwickeln, dauert es einige Zeit ehe sie ein Paar werden und sie eine feste Beziehung führen. Dieses Hin und Her zwischen den beiden wird sehr mitreißend und gefühlvoll beschrieben. Jude ist ein Gentleman und beweist im Umgang mit Faith viel Empathie und auch Geduld. Er gibt ihr die Zeit, die sie braucht und ist bereit auf sie zu warten. Er drängt sie nicht zu sehr dazu sich auf eine Beziehung mit ihm einzulassen. Trotzdem ist er aber immer für Faith und ihren Sohn da und legt eine wirklich süße und charmante Beharrlichkeit an den Tag um sie für sich zu gewinnen und sie von der Aufrichtigkeit und Ernsthaftigkeit seiner Gefühle zu überzeugen:
Jude beugt sich zu mir, seine Lippen berühren mein Ohr. „Ich werde dich erst küssen, wenn du mich darum bittest.“ Wie kann er so schnell zwischen total süß und mich in den Wahnsinn treiben hin- und herschalten? „Dann wirst du verdammt lange warten müssen.“ Dabei ignoriere ich geflissentlich, dass auch ich dann ziemlich lange warten muss. (S. 118/119)
Es hat mich sehr positiv überrascht, dass das Thema Suchterkrankungen nicht verharmlost wird. Das Buch hat zwar ein wunderschönes Happy End, aber die Botschaft der Geschichte lautet dennoch nicht bloß: „Liebe heilt alle Wunden und selbst tiefgreifende Probleme wie Suchterkrankungen lassen sich durch Liebe überwinden“. Es wird deutlich gemacht, dass viele Suchterkrankte nicht gerettet werden können, ihr Leben nicht mehr in Ordnung gebracht werden kann und für manche jede Hilfe zu spät kommt. Selbst wenn Betroffene aus eigenem Antrieb heraus Hilfe suchen und ihr Leben verändern wollen ist damit noch lange nicht gesagt, dass sie den Ausstieg aus der Sucht dann tatsächlich schaffen.
Die Folgen von Suchterkrankungen werden sehr eindringlich und schonungslos beschrieben. Neben den Folgen für die Betroffenen wird auch mit viel Einfühlungsvermögen darauf eingegangen wie schwierig die Situation für die Angehörigen der Suchterkrankten ist. Hilflos mitansehen zu müssen wie ein geliebter Mensch sich durch die Sucht in erschreckender Weise verändert und von ihr richtiggehend zerstört wird ist schrecklich und schwer zu ertragen. Besonders berührt hat mich in diesem Zusammenhang eine Szene in der Faith ihre an Demenz erkrankte Großmutter besucht. Obwohl die Großmutter inzwischen Vieles vergessen hat, erinnert sie sich dennoch daran, dass sie sämtliches Bargeld vor ihrer Enkelin verstecken muss um zu verhindern, dass diese sich damit noch mehr Drogen kauft und noch tiefer abstürzt. Wie tief diese Sorge um ihre Enkelin und das Drama rund um deren Suchterkrankungen nach all den Jahren und trotz ihrer Demenz noch im Bewusstsein der Großmutter verankert ist ging mir sehr nahe. Überhaupt wird auch das Thema Demenz sehr anschaulich, eindrücklich und einfühlsam beschrieben:
Zuerst war es nur schleichend. Sie vergaß kleine Sachen. Sie ließ ihre Schlüssel stecken oder vergaß, dass sie ihre Brille nicht trug. Sie ging in den Laden, um Milch zu holen, und kam mit Brot zurück. Grace versuchte zuerst, es zu ignorieren. Dabei kamen die großen Sachen. Ein Geburtstag. Wo sie wohnte. Ihr Name. Sie schwand wie der Sand mit der Flut – winzige Fragmente, eins nach dem anderen –, bis ihr Geist ganz glatt und neu war. Kleine Teile kamen mit den Wellen zurück, Fragmente des Lebens, das sie zuvor geführt hatte. (S. 129)
Bis zum Morgen nahm die Krankheit sie wieder mit. Oder vielleicht war es der Schmerz, den sie spürte, jedes Mal, wenn sie wieder in ihrer eigenen Haut steckte. An diesen Tagen weinte sie leise in ihrem Zimmer. Sie fragte Grace, was während der Woche passiert war, und Grace sagte ‚nicht viel‘, sie sagte ihr nicht, dass es ein Monat gewesen war. (S. 129)
Neben der schönen und berührenden Liebesgeschichte lässt einem auch ein weiterer Aspekt die Geschichte mit Spannung weiterverfolgen. Es ist zu Beginn nämlich unklar was aus Faith Schwester Grace geworden ist. Man fragt sich wie es zum vollständigen Kontaktabbruch zwischen Grace und Faith gekommen ist, denn die beiden haben sich in ihrer Kindheit einmal sehr nahegestanden. Man fragt sich auch, ob die beiden sich jemals wiedersehen werden. Außerdem bemerkt man zunehmend, dass in Faith‘ Vergangenheit noch mehr vorgefallen sein muss als zunächst bekannt ist.
Zum Ende hin überrascht einem die Geschichte mit mehreren größtenteils unerwarteten Enthüllungen. Sowohl Faith als auch Jude haben dem jeweils anderen nämlich Entscheidendes vorenthalten bzw. verheimlicht. Wie die beiden dann diesen Hindernissen zum Trotz wieder zusammenfinden ist eine bewegende und emotionale Achterbahnfahrt. Das Buch schließt mit einem wunderschönen Happy End.
Klar, die Liebesgeschichte verläuft im Wesentlichen wie erwartet und es zeichnet sich eigentlich etwas zu schnell ab, dass die beiden im jeweils anderen die Liebe ihres Lebens gefunden haben. Das verzeiht man der Geschichte aber gerne, weil es bei all dem übrigen Drama in das die beiden weitgehend unfreiwillig verstrickt wurden für mein Empfinden ein rundum perfektes Happy End fürs Herz gebraucht hat.
Zum Schluss noch ein weiterer kleiner Kritikpunkt: In Bezug auf die Gehörlosigkeit von Faith‘ Sohn Max wird der Eindruck vermittelt, dass der Einsatz eines Cochlea-Implantat nur ein kleiner Eingriff ist und man danach sofort hören kann und alles gut ist. Dabei fällt unter den Tisch, dass eine von Geburt an gehörlose Person nach dem Erhalt eines Cochlea-Implantats zunächst ein intensives und sehr forderndes Training durchlaufen muss. Die betreffende Person muss lernen die für sie neuen akustische Reize zu unterscheiden und zu interpretieren. Das alles dauert viele Monate und erfordert viel Geduld und Durchhaltevermögen.
Fazit:
Das Buch erzählt eine packende Liebesgeschichte, die sehr berührend ist und einem nahegeht. Zugleich werden aber auch ernste und traurige Themen mit viel Feingefühl und Einfühlungsvermögen in die Geschichte eingewoben, wobei die damit einhergehenden Komplikationen überraschend eindringlich und schonungslos geschildert werden.
Zum Schluss noch die schönsten Zitate aus dem Buch:
Manchmal reicht ein einziger Augenblick, um das ganze Leben zu verändern. Und die Veränderung kommt so brutal und unerwartet, dass sie dir die Luft aus der Lunge presst. Doch noch viel häufiger ändert sich das Leben schleichend – durch eine Reihe winziger Erschütterungen, die man kaum spürt. (S. 9)
„Der Ozean ist so riesig – unermesslich – wie ein Mensch. Ich könnte dich seit Jahren kennen, und du würdest doch nie all die Augenblicke kennen, die mich zu der Frau gemacht haben, die ich heute bin. Die mich zu der machen, die ich morgen sein werde, oder in fünf Jahren. Niemand kann je einen anderen Menschen wirklich kennen. Wir sind alle Mysterien, so wie das Meer.“ (S. 55)
„Aber ich persönlich habe auf die harte Tour gelernt, dass zu viel Hoffnung blind machen kann für die Tatsachen.“ Er kommt auf mich zu. „Zu wenig kann einsam sein.“ (S. 138)
„Das Leben ist chaotisch, Sonnenschein. Manches Chaos ist hässlich, aber das hier ist ein wunderschönes“, erklärt Jude mit dieser weichen Stimme. (S. 177)
Er hebt eine Hand, um mich zu unterbrechen. „Lass uns nicht über unsere traurigen Geschichten reden. Wir können unsere Vergangenheit nicht umschreiben, Sonnenschein. Wir können nur entscheiden, was als nächstes kommt.“ (S. 216)
- Annie Darling
Der kleine Laden in Bloomsbury
(271)Aktuelle Rezension von: MirarimKLAPPENTEXT
Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens »Der Wüstling, der mein Herz stahl« – mit Sebastian als Held zum Verlieben ...
»Der kleine Laden in Bloomsbury« ist der Beginn einer Reihe um die wunderbare kleine Buchhandlung und zuvor unter dem Titel »Der kleine Laden der einsamen Herzen« erschienen.MEINUNG
Ein Buch, das ich vor wahrscheinlich zehn Jahren schonmal gelesen habe und total begeistert war. Leider habe ich nun nicht mehr so ganz verstanden, warum mir das Buch damals so gut gefallen hat. 😅🙈 Es ist nun unter anderem Titel bekannt und nochmal erschienen, als ich es in Händen gehalten habe. Der Inhalt ist denke ich aber der gleiche.😉
Posy ist eine junge Frau, die sehr mit ihrer Vergangenheit, aber auch mit sich selbst hadert. Sebastian kennt sie schon immer und somit haben sie auch schon eine lange Verbundenheit.
Die Idee des Buchs mag ich nach wie vor: Dass sie sich schon lange kennen, Enemies to Lovers, etc. Ich mochte auch das Setting mit der Umgestaltung der Buchhandlung. Ich mochte Posys Bruder und ihre wahnsinnig netten Kolleginnen.
Nicht besonders gefallen hat mir aber leider die Liebesgeschichte. Erstens hat es fast bis zum Schluss gedauert, dass überhaupt was passiert ist und zweitens war Sebastian ein dermaßener Unsympath, dass ich nicht gerade mit klopfendem Herzen an den Seiten hing.
Insgesamt für mich ein Buch, das ich wohl besser gut in Erinnerung behalten hätte, als aufgefrischt enttäuscht zu sein. Aber es zeigt ja sehr deutlich, dass Geschmäcker verschieden sind und sich wandeln können. 😊
- Mhairi McFarlane
Es muss wohl an dir liegen
(336)Aktuelle Rezension von: luckytimmiDelia ist seit 10 Jahren mit Paul zusammen und will ihn eigentlich heiraten. Als sie erfährt, dass Paul fremdgegangen ist, zieht sie vorübergehend nach London zu ihrer Freundin Emma. Schnell bekommt sie dort auch einen Job, der etwas fragwürdig ist… Über das Internet lernt sie durch ihren alten Job Joe kennen, und in London lernt sie Adam kennen, der sie anfangs erpresst…Und ist Paul wieder eine Option für sie?
Ich muss sagen, dass ich ein bisschen Schwierigkeiten hatte, in das Buch reinzukommen. Aber dann gefiel es mir ganz gut. Es gab nicht nur das Thema Gefühle und Liebe, sondern auch die (fast kriminelle) Spannung. Dies war mein 2. Buch von der Autorin und ich würde noch eins von ihr lesen…
- Poppy J. Anderson
Taste of Love - Geheimzutat Liebe
(353)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteCover:
Das ist leider etwas verwirrend, da es das Cover in verschiedenen Ausführungen gibt.
Meines ist eben nicht der Lollipop, sondern das dunkle Cover mit dem Granit und einen Holzlöffel voller roter Pfefferbohnen, was sich sehr gut passend finde. Das „andere“ Cover finde ich nicht gut gewählt.
Inhalt:
Der Jungkoch Andrew Knight ist gefeierter Newcomer am Bostoner Gastrohimmel. Das ist aber extrem anstrengend, so dass er fast am Burnout landet. Um mal rauszukommen startet er in einen spontanen Kurzurlaub in Maine und trifft dort auf Brooke Day.
Diese leitet den lokalen kulinarischen Geheimtipp und ahnt nicht, wer sich da bei ihr einnistet. Gemeinsam machen sie aus dem bisher leider recht erfolglosen Geheimtipp eine In-Location. Andrew hat nun zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch Brocke weiß nicht die Wahrheit?
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, locker, angenehm zu lesen und sehr gefühlvoll. Sie kann gerade die Emotionen sehr gut umsetzen, so dass man diese selbst vermag zu spüren beim Lesen.
Die Szenerie rundum die Gastrobranche ist perfekt in Szene gesetzt, denn Essen kann eben Erotik und Verlockung pur sein.
Die Charaktere sind sehr vielfältig und facettenreich, auch wenn gerade Drew etwas auftauen musste. Ihn nahbar zu sein, war etwas schwer, da er eben recht eindimensional anfangs wirkte.
Doch nach und nach spürt man sich da rein, zudem er al Figur sich öffnen musste. Was wiederum genial gelöst wurde, da so eine Dynamik erkennbar ist.
Brooke scheint dagegen das genaue Gegenteil zu sein. Sie ist unglaublich laut und präsent. Sie erscheint stark und aufopferungsvoll.Beide Charaktere sind so unterschiedlich, und das macht eben den Reiz aus.
Es prickelt durchaus sehr.
Leider finde ich eben die Haupthandlung noch unausgereift und etwas flach, so dass ich es aber dennoch aufgrund der emotionale Vielfalt sehr gern gelesenen habe.
- Helen Fielding
Bridget Jones. Schokolade zum Frühstück
(1.104)Aktuelle Rezension von: LuliaIch habe mir das Buch nach dem Schauen der Kinofilme zugelegt, weil die Filme so unterhaltsam waren und ich das nochmal in Buchform erleben wollte.
Die Handlung ist eine Mischung aus romantischem Stolpern, gesellschaftlichem Wahnsinn und innerem Monolog deluxe. Bridget ist die Queen of Overthinking und das macht sie so nahbar und realitätsnah. Die Themen Gewicht, Liebe und Job sind der Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Trotz oder gerade wegen des Talents sämtliche Fettnäpfchen auf dem Lebensweg zu finden ist, sie definitiv eine Heldin des Alltags: sie fällt, richtet sich wieder auf, rückt ihr Krönchen zurecht und geht weiter. Ihr unbeirrbarer Optimismus, dass das Leben besser wird ist fast ansteckend. Die Handlung ist realitätsorientiert, mit einem Hang zum Überzeichnen. Sowohl die Hauptfigur als auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet und verleihen der Handlung eine schöne Fazette und eine gewissen Abwechslung.
Der Schreibstil ist eingänglich und untersützt ein angenehmes Lesen. Durch den Fokus auf die Hauptfigur kann man sich als Leser sehr tief in diese hineinversetzen und durch die Schreibweise als Tagebuch erhält man eine zusätzliche Nähe zur Protagonistin.
Einziger Minuspunkt: Das Thema Gewicht nimmt im Buch eine viel größere Rolle ein als im Film, was ich manchmal als etwas penetrant oder gar zwanghaft empfinde.
Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen. - Sarah Morgan
Weihnachtszauber wider Willen
(212)Aktuelle Rezension von: mabuerele"...Tyler O`Neil trampelte den Schnee von seinen neuen Schuhen, stieß die Tür seines am See gelegenen Hauses auf und stolperte über ein Paar Stiefel und eine Jacke, die im Flur herumlagen...“
Mit diesen Zeilen beginnt ein amüsanter Winterroman. Der Schriftstil ist locker und leicht und lässt sich flott lesen.
Als Skifahrer war Tyler Weltspitze, bevor ein Unfall seiner Karriere ein jähes Ende setzte. Jetzt arbeitet er in Snow Crystal Skiresort seiner Familie. Sein einem knappen Jahr lebt seine Tochter Jess bei ihm. Deren Mutter hat sie zum Vater geschickt, nachdem sie erneut ein Kind bekommen hat. Mit ihren 12 Jahren gibt sie ihrem Vater ab und an Kontra.
„...Und ich mag das Vorbild, dass du abgibst. Du bist der coolste Papa auf dem ganzen Planeten. Und es macht Spaß, mit dir zusammenzuwohnen. Vor allem, wenn du versuchst, dich zu benehmen...“
Im Resort arbeitet auch Brenna als Skilehrerin. Sie und Tyler sind zusammen aufgewachsen. Zwischen beiden knistert es erheblich. Doch keiner von ihnen möchte ihre Freundschaft infrage stellen. Die Verwandtschaft wartet, dass endlich mehr passiert und versucht, gekonnt die Weichen zu stellen, Das geht erst einmal erheblich schief.Nur beim Skifahren wissen sie, dass sie bestens harmonieren.
„...Ich muss den ganzen Tag mit Leuten Ski fahren, die den Skistock nicht von einem Wanderstock unterscheiden können, da kannst du mir vorher wenigstens ein bisschen Spaß mit dir gönnen...“
Ein Blick in beider Vergangenheit zeigt, wo die Probleme liegen. Endlich scheint sich ein Lösung anzubahnen. Sie beginnen, miteinander zu reden. Brenna gewinnt an Selbstbewusstsein. Dann aber erscheint Jess` Mutter. Was will sie?
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
- Jenny Colgan
Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg
(220)Aktuelle Rezension von: UlenfluchtJenny Colgan greift ganz tief in die Trendkiste: Sommer und irgendetwas mit einem kleinen Laden, dazu eine Prise Strand und ein niedliches Tier. All das im Titel oder auf dem Cover. Oh Wunder, dass es dabei auch noch um eine Frau mit dem niedlichen Namen Polly geht, die in ihrer Bäckerei zauberhaftes Gebäck zusammenmischt wie die Autorin einen Unterhaltungsroman. Und was soll man sagen? Nicht nur Pollys Gebäck wird zauberhaft, auch der Roman ist es.
Dabei ist der Start doch etwas holprig, was einerseits dem übertriebenen Anthropomorphismus in Bezug auf den Papageientaucher Neil, andererseits der Tatsache, dass etwas zu viele Probleme auf einmal aufgeworfen werden. Das alles aufzulösen braucht dann die Länge des ganzes Buches, obwohl es der Spannung gut getan hätte, nicht alles im dramatischen Finale zu verarbeiten.
Die Figuren sind witzig und liebevoll gezeichnet, die Kulisse malerisch und überhaupt ist das ganze Buch wie eine große Hängematte, in die man sich hineinlegen und durch den Sommer träumen kann. Eine gelungene Fortsetzung des ersten Buches, wenn auch ein kleines bisschen weniger magisch.
- Lilly Lucas
A Place to Shine
(402)Aktuelle Rezension von: RomanticWitch96Ich bin auf die Cherry Hill Reihe über Green Valley Love aufmerksam geworden, weil mich der Schreibstil der Autorin angesprochen hat Und ich mir mehr Geschichten gewünscht habe. Die ersten drei Bände haben mir schon gut gefallen doch ehrlicherweise habe ich vom letzten teil nicht viel erwartet, da ich Poppy in den anderen Bänden eher als nervig oder engstirnig wahrgenommen habe. Doch die Autorin hat es geschafft mich mit Hilfe des Einblicks in ihre Gedanken und Sicht auf die Dinge von Poppy zu überzeugen. Die Geschichte von Poppy und Trace hat mich in ihren Bann gezogen und mein Herz erwärmt. Ich glaube mir hat der letzte Teil der Reihe sogar am besten gefallen <3
- Vi Keeland
Bossman
(331)Aktuelle Rezension von: Landi... hätte die erste Halbzeit richtig Spaß gemacht. Kluges Passspiel, Spielwitz und gutes Tempo aber dann wahr in der zweiten Hälfte plötzlich komplett die Luft raus.
Nein, das Buch hat nichts mit Fußball zu tun. Ich hatte beim Lesen des Buchs nur irgendwie das Gefühl, als hätte ich es mit zwei ganz unterschiedlichen "Halbzeiten" zu tun. Ich könnte mir vorstellen, dass die Autorin unter Terminabgabedruck stand. Die Komplikationen und Wirrungen im zweiten Teil sind auf jeden Fall so niveaulos, dass sie die Geschichte mitsamt der Charaktere ins Absurdum führen.
Dass es bei mir trotzdem noch zu drei Sterne reicht, ist einzig dem wirklich tollen ersten Teil geschuldet. Ich werde der Autorin bei einem anderen Titel eine zweite Chance geben.
- Vi Keeland
One More Promise
(107)Aktuelle Rezension von: Mitsuki2409Das ist mein 3. Buch der Autorin bzw dem Autorinnenduo. Mir gefiel der Anfang des Buches extrem gut als ich in die Leseprobe rein gelesen habe. Ich musste zig Mal so sehr lachen, dass mir sogar teilweise die Tränen kamen und so kaufte ich es mit Vorfreude auf den Rest. Bis zur Hälfte war ich abgesehen von ein paar kleineren Kritikpunkten auch noch ziemlich zufrieden mit der Entwicklung der Story und den Charakteren.
VORSICHT SPOILER
Tja, dann hat sich leider der große Knall auf der Beerdigung angekündigt, als er das Gesicht des kleines Mädchens sah. Ich war zuerst fassungslos und dachte mir, das kann doch jetzt nicht tatsächlich passieren, aber zu meiner maßlosen Enttäuschung musste ich akzeptieren, das dem wohl doch so war...
Also mal ganz im Ernst, was haben die sich dabei nur gedacht?! Wie kann es sein, dass in ALLEN drei Büchern die ich gelesen habe, die Ex des Protagonisten die wahre Vaterschaft ihres Kindes verheimlicht hat?! Bei den zwei anderen, hat sie versucht ihm ein Kind anzuhängen (bzw war sich bei einem nicht sicher, wer der Vater ist, da sie ihn betrogen hatte) und in diesem Buch hat sie seine Tochter als die eines anderen ausgegeben.
Ich bin dermaßen frustriert, dass ich mir die Haare raufen könnte. Ich habe keine Ahnung welches der Bücher die ich gelesen habe, zuerst erschienen ist und so muss leider dieses Buch daran glauben. Ach man, es gibt doch mehr als genug Optionen, die man stattdessen als Wendung hätte nehmen können, aber so war es immer das gleiche Drama... das ist echt einfallslos.
Ich weiß nicht, ob ich mir noch ein weiteres Buch kaufen würde, aber wenn ich es täte, dann würde ich mich vorsorglich spoilern lassen, ob es wieder ein Kuckuckuskind gibt.
- Carsten Sebastian Henn
Eine Prise Sterne
(10)Aktuelle Rezension von: MaikeKopsHabe das Buch nach 91 Seiten abgebrochen (und ich breche sehr selten Bücher ab).
Sowohl der Schreibstil als auch der Humor waren...gewöhnungsbedürftig und der Protagonist Marc in meinen Augen einfach nur ein schlechter Sheldon-Cooper-Abklatsch. Furchtbar. Und auch die Protagonistin Anne hat mir für meinen Geschmack etwas überdramatisiert, als es um ihren Ex-Freund ging (Erläuterung: Siehe nach "Spoiler")*SPOILER*
Als Anne nach dem Kuchenkaufen in ihre Wohnung geht und ihr bewusst wird, dass ihr Ex-Freund ja noch immer den Wohnungsschlüssel hat (da er ihn nach dem letzten Aufeinandertreffen und Streit nicht zurückgegeben hat), verfällt sie in eine totale Panik und tut beinahe so, als hätte Dirk sie nicht "nur" einmal betrogen, sondern jahrelang krankenhausreif geprügelt.
Klar, so eine Situation ist alles andere als schön, vor allem, wenn man den Freund inflagranti erwischt, aber vor allem diese Szene war vollkommen überzogen.
Und auch, dass sie seit über 10 Jahren Kuchen sammelt und dann während einer "Party" (die in meinen Augen total unangebracht war, weil sie nach Jahren einen alten Freund wiedertrifft, setzt man da sich nicht lieber zu zweit hin und schwelgt in Erinnerungen, als sämtliche Nachbarn einzuladen und dann auch noch von eben dieser selbst geschmissen Party einfach zu verschwinden?) isst, fand ich irgendwie...seltsam.*SPOILER ENDE*
Die paar Seiten, die ich gelesen habe, waren einfach nur anstrengend.
- Brittainy C. Cherry
Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
(468)Aktuelle Rezension von: CalipaEigene Meinung
Endlich hat es eines der noch wenigen Brittainy-C.-Cherry-Bücher von meinem SuB geschafft und ich konnte es lesen.
Ob mich meine emotionale Queen wieder begeistert hat – oder ob es vielleicht nicht mehr ganz meinen Geschmack trifft –, erfahrt ihr hier …Cherrys Schreibstil kann mich ja schon seit Jahren begeistern. Ich möchte gar nicht zu lange darüber reden, denn wie immer ist er auch in diesem Buch intensiv, feinfühlig und einfach schön zu lesen.
Wie gewohnt lese ich aus zwei Perspektiven: aus der Sicht von Grace und aus der von Jackson. Vor allem Jacksons Kapitel enthalten Rückblenden in seine Kindheit – sehr authentisch und emotional eingefangen.Grace kehrt nach der Trennung von ihrem Mann zurück in ihre Heimatstadt Chester.
Problem: Auch ihr (Noch-)Ehemann zieht dorthin zurück, weil er dort eine Stelle als Arzt annimmt. Chester ist eine Kleinstadt, man kennt sich – und es dauert nicht lange, bis alle wissen, warum die Pastorentochter wieder zu Hause ist.
Der Glaube spielt dabei eine spürbare Rolle, jedoch nicht in übertriebenem Ausmaß. Grace wurde gläubig erzogen, ihre Familie genießt hohes Ansehen, das besonders ihrer Mutter extrem wichtig ist.Gerade die Mutter hat es mir schwer gemacht. Statt Grace zu unterstützen, schiebt sie ihr die Schuld dafür zu, dass die Ehe gescheitert ist. Empathie? Fehlanzeige.
Der Satz „In guten wie in schlechten Zeiten“ gewinnt hier eine etwas bittere Bedeutung – vor allem, weil Grace trotz des Betrugs versucht hätte, an ihrer Ehe festzuhalten. Er jedoch nicht.Schon am ersten Tag trifft Grace auf Jackson. Den Mann, um den alle in Chester einen großen Bogen machen.
Das Monster.
Der Junkie.Nach und nach erfahre ich, was in Chester wirklich passiert ist. Und Cherry weiß genau, wie man Fäden miteinander verknüpft – am Ende hängt irgendwie jede Figur mit drin.
Typisch für sie: große Gefühle, großer Schmerz. Und ja, die Augen blieben auch diesmal nicht trocken.Ich mochte Grace’ Entwicklung sehr und vor allem das kleine „Spiel“ zwischen ihr und Jackson. Immer wieder teilen sie ein paar Fakten über sich, damit es sich nicht so anfühlt, als würde man mit einem Fremden sprechen.
Es ist teils kitschig, süß, traurig – und hat mich an vielen Stellen zerrissen. Cherry lässt ihre Charaktere erst durch die Hölle gehen, bevor sie wieder aufstehen, sich den Staub abklopfen und weitergehen. Und das funktioniert hier wieder richtig gut.Es werden einige sensible Themen angesprochen – die Triggerwarnung ist vorhanden und sollte definitiv gelesen werden!
Ihr wisst: Ich bin großer Fan davon, und eure mentale Gesundheit geht immer vor.Mein abschließendes Fazit
Nach der Trennung kehrt Grace zurück nach Chester.
Dort trifft sie auf den mürrischen Jackson, und als sie denkt, ihr Tag könnte nicht schlimmer werden, gesteht ihr ihre beste Freundin auch noch ein bitteres Geheimnis.
Brittainy C. Cherry schreibt wie immer sehr emotional, herzzerreißend und ja – auch etwas kitschig.
Aber die Geschichte fühlt sich heilend an, irgendwie wie ein Nach-Hause-Kommen.
Kleinstadt-Setting und Grumpy x Sunshine sind hier definitiv vertreten! - Helen Fielding
Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns
(814)Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_HappyendingsHelen Fieldings zweiter Teil der Bridget-Jones-Reihe setzt den Humor und Charme des ersten Bandes fort. Bridget, nun frisch verheiratet mit Mark Darcy, kämpft mit Selbstzweifeln und Beziehungsängsten. Der Tagebuchstil gibt einen intimen Einblick in ihre Gedanken.
Stärken:
- Selbstironischer Humor
- Realistische Beziehungsunsicherheiten
- Weiterentwicklung der Charaktere
- Temporeiche, komische Handlung
Schwächen:
- Übertriebene Situationskomik
- Konstruiert wirkende Handlungsstränge
Bridgets Versuch, eine erwachsene Beziehung zu führen, während sie mit Unsicherheiten kämpft, wird gut dargestellt. Die exzentrischen Nebenfiguren bringen zusätzliche Unterhaltung.
Fazit: Unterhaltsamer, humorvoller Roman, der nicht ganz an den ersten Teil heranreicht, aber dennoch amüsant ist. Empfehlenswert für Fans humorvoller Frauenliteratur und Leser, die sich mit Beziehungsproblemen identifizieren können.
- Christina Jones
Zimt und Zauber
(60)Aktuelle Rezension von: SunnyleinchenInhalt: Kaffeeklatsch und Butterfahrt scheinen die einzigen 'Abenteuer' zu sein, auf die Mitzi Blessing sich noch freuen kann. Schließlich hat sie keinen Job, keinen Mann, kein Hobby und ist nicht mehr die Jüngste. Aber mit ihren knapp über fünfzig Lenzen zählt Mitzi sich noch lange nicht zum alten Eisen. Und spätestens, als ihr das alte Kochbuch ihrer Großmutter in die Hände fällt, weiß sie, was zu tun ist. Denn die außergewöhnlichen Rezepte versprechen nicht nur köstliche Gerichte. 'Wünsch-Dir-Was-Pie' und 'Verführungs-Pudding' bringen auch mehr Abwechslung in Mitzis Leben, schneller als ihr lieb ist …
"Zimt und Zauber" ist gespickt mit einzigartigen Charakteren, einer Prise Humor und natürlich einem Hauch Magie. Die viel zu früh berentete Mitzi gründet mit einer Menge Tatendrang den Fitte Fünfziger Club und rüttelt das ruhige Dorfleben mit den geheimnisvollen Rezepten ihrer Großmutter ordentlich durch. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, mit dem ich richtig in das englische Leben eintauchen konnte. Die Art, wie sie die Atmosphäre beschreibt ist einfach wundervoll und passt perfekt zu trübem Herbst-/Winterwetter. Auch wenn es zwischendurch ein paar Längen gab, war es ein schöner Roman der mich gut unterhalten hat.
- Heinrich Böll
Die verlorene Ehre der Katharina Blum
(870)Aktuelle Rezension von: caro_linIch fand die Bericht-Form in der es geschrieben ist irgendwie ziemlich zäh, und die verschiedenen Nebencharaktere zu verwirrend, um bis zum Schluss durchzublicken. Vielleicht hätte ich es zügiger durchlesen müssen, aber wie man sieht hat es mich dafür nicht genug gepackt.
Die Story ist ganz nett, mal was anderes, da man das Ende schon kennt, aber irgendwie auch einfach frustrierend. - Kelly Moran
Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern
(290)Aktuelle Rezension von: lockes_plannerlifeWas soll ich sagen, ich bin nach wie vor ein großer Redwood Fan. Die Love Reihe mit den O'Grady Brüdern fand ich super schön und Cosy. Doch auch der zweite Band der Dream Reihe hat mehr Spannung und ist weniger vorhersehbar. Was diese beiden zu meinen Redwood Lieblingen macht.
Sunyboy Parker, der bereits aus der Love Reihe bekannt ist trifft auf Maddie seine Mobberin aus Schulzeiten. Auf den ersten Blick eine sehr seltsame Kombie für ein Pärchen, aber nur wenn noch alles beim alten wäre. Parker ist einfach ein super Typ den man einfach nur mögen kann. Bei Maddie ist Mißtrauen vorprogrammiert, das aber in der genau richtigen Dosies Seite um Seite abgebaut wird. Die Geschichte hat für mich unerwartete Wendungen genommen und an so mancher Stelle unheimlichen Tiefgarage an den Tag gelegt. Alles in allem eine Geschickte die einiges an Überlegungen bereit hält. - Jenny Colgan
Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist
(283)Aktuelle Rezension von: miahInhalt:
Als die Bibliothek, in der Nina arbeitet, schließt, steht sie plötzlich vor dem Nichts und muss sich dringend einen neuen Job suchen. Das ist doch die Gelegenheit, sich den Traum einer eigenen Buchhandlung zu erfüllen, oder?Meine Meinung:
Ich habe das Buch vor dem Sommerurlaub in einem Bücherschrank gefunden und war mir sicher, dass ein Buch über eine bücherliebende Protagonistin nur gut sein kann. Ich kannte die Autorin vorher nicht, auch wenn ich schon einige ihrer Titel in der Hand hatte. Mit Nina konnte ich mich von Beginn an sehr gut identifizieren.Nina arbeitet in einer Bibliothek und liebt ihren Job. Sie hat ein großartiges Gespür dafür, was die Besucher der Bibliothek lesen möchten oder gerade brauchen. Als die Bibliothek geschlossen und modernisiert werden soll, wird Ninas Stelle gestrichen. Ich fand die beschriebene Entwicklung in der Branche glaubwürdig, denn Bibliotheken sind inzwischen oftmals viel mehr als nur ein Ort, um Bücher auszuleihen. Doch Nina steht vor einem großen Problem. Sie denkt, dass sie nichts anderes kann, aber sie braucht dringend einen neuen Job, vor allem um sich neue Bücher kaufen zu können. Nina besitzt so viele (ungelesene) Bücher, das konnte ich mir nicht nur sehr gut vorstellen, sondern auch nachvollziehen.
Nina ist eher schüchtern und zurückhaltend, doch die Not zwingt sie, einen Plan zu schmieden und was liegt näher als eine eigene Buchhandlung zu eröffnen? Nina steht vor einigen Schwierigkeiten, doch sie gibt nicht auf und versucht, für alles eine Lösung zu finden.
Mir hat die Geschichte von Nina sehr gefallen. Die Sprache ist angenehm, leicht und locker, sodass sich das Buch sehr gut lesen lässt. Ninas Liebe für Bücher wird sehr deutlich, die ganze Geschichte ist eine Hommage ans Lesen. Besonders gefallen hat mir das tolle schottische Setting. Man hatte wirklich das Gefühl, vor Ort zu sein und ich fand vor allem Ninas neues Zuhause sehr gemütlich.
Trotzdem gibt es auch ernste Themen. Nicht nur, dass es Nina immer wieder auf Schwierigkeiten stößt, auch das Leben in Schottland ist mit Höhen und Tiefen verbunden. Nina gelingt es, sehr schnell ein Teil der Gemeinschaft zu werden. Sie blüht richtig auf und erobert die Herzen der Bewohner. Nina gibt auch etwas zurück.
Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die zwar ziemlich vorhersehbar war, aber irgendwie trotzdem schön war. Für mich war das Buch die perfekte Urlaubslektüre und da sehe ich auch gerne über einige Kleinigkeiten hinweg. Daher wollte ich auch unbedingt noch den zweiten Teil der Geschichte lesen.
- Manuela Inusa
Der zauberhafte Trödelladen
(213)Aktuelle Rezension von: FrauMaus88Willkommen in der Valery Lane!
Die Buchserie geht um 5 Freundinnen, die jede einen eigenen kleinen Laden in der Valery Lane, einer kleinen, schnuckeligen Straße in Oxford haben.
In jedem Band wird eine der 5 Freundinnen genauer ins Auge genommen. Dabei dürfen auch die persönlichen Lebensgeschichten und das Liebesleben nicht zu kurz kommen.
Hier lernen wir als dritte im Bunde Ruby und ihren Trödelladen genauer kennen und lieben und machen uns mit ihr auf die Suche nach Glück.
Ihre eher introvertierte und zurückhaltende Art sowie ihr familiärer Hintergrund geben der Geschichte dabei etwas mehr Tiefe als den vorangegangenen beiden Bände.
Das ist aber gar nicht negativ gemeint, sondern im Gegenteil sehr positiv!
Ich persönlich finde diese Buchreihe so großartig geschrieben, dass ich sie bereits vor einigen Jahren komplett gelesen habe, mich aber vor einigen Monaten dazu entschieden habe, sie nochmal zu lesen - was bei mir sehr selten vorkommt.
Daher von mir absolute Empfehlung!























