Bücher mit dem Tag "sinn"
69 Bücher
- Richard David Precht
Wer bin ich - und wenn ja wie viele?
(666)Aktuelle Rezension von: Isabelle_KocherNormalerweise finde ich es schwer, generelle Leseempfehlungen zu geben, da es immer auf den persönlichen Geschmack und die jeweiligen Lesevorlieben ankommt, doch dieses Buch möchte ich jedem weiterempfehlen. Ich glaube, unsere Welt wäre ein besserer Ort, wenn wir alle Richard David Prechts Buch lesen und reflektieren würden.
Im Gegensatz zu anderen philosophischen Büchern, verliert sich Precht nicht in seinen eigenen Gedanken, die weder Hand noch Fuß haben, sondern beleuchtet die wichtigsten gesellschaftlichen Fragen objektiv von verschiedenen Blickwinkeln aus. Dabei begrenzt er sich nicht nur auf die Ideen der Philosophie, sondern zieht auch andere Disziplinen (wie die Neurowissenschaften, die Anthropologie oder die Psychologie) zu Rate, um neue Denkanstöße zu geben und Themen zu diskutieren wie "Dürfen wir Tiere essen?" oder "Ist Abtreibung moralisch?" Anstatt darüber jedoch ein entgültiges Urteil zu fällen, gibt er dem Leser nur Hilfestellungen, sich selbst kritisch darüber Gedanken zu machen.
Ich lese dieses Buch jetzt zum zweiten Mal und werde es in meinem Leben bestimmt noch ein weiteres Mal lesen. Absolut phänomenal.
- John Green
Eine wie Alaska
(2.555)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Als der 16-jährige Miles auf das Internat Culver Creek wechselt ahnt er nicht, welch unvergesslichen, aufregenden, glücklichen, dramatischen und traurigen Momente ihm bevorstehen. Er findet neue Freunde, die immer für ein Abenteuer zu haben sind und mit denen er das Leben in vollen Zügen genießt. Besonders die ebenso geheimnisvolle wie faszinierende Alaska hat es Miles angetan...
Aber mir fehlte der Mut, und sie hatte einen Freund, und ich war linkisch, und sie war wunderschön, und ich war hoffnungslos langweilig, und sie war unendlich faszinierend. (S. 122)
Meine Meinung:
Mit Miles hat man einen sehr sympathischen und nahbaren Protagonisten in dessen Gefühls- und Gedankenwelt man sich sehr gut hineinversetzen kann. Weder Miles noch seine Freunde wirken austauschbar. Sie alle werden in einer Weise beschrieben, die dafür sorgt, dass sie einem beim Lesen als Menschen mit Persönlichkeit und Charakter erscheinen. Man erfährt von ihren Stärken, Schwächen und Eigenheiten, wodurch sie beim Lesen lebendig werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein besonderes Interessensgebiet, das es Miles angetan hat: Er ist fasziniert von den allerletzten Worten, die berühmte Persönlichkeiten unmittelbar vor ihrem Tod gesagt haben. Dieses interessante und ungewöhnliche Thema ist mir zuvor noch in keinem anderen Buch begegnet.
Eine große Stärke des Buches ist das Lebensgefühl, das die Geschichte versprüht. Wie die Jugendlichen neue Freundschaften schließen, sich verlieben, Streiche planen, gegen Internatsregel aufbegehren und welche Träume, Hoffnungen, Sorgen und Ängste sie haben wird sehr lebendig beschrieben.
Bereits zu Beginn des Buches steht fest, dass ein einschneidendes und bedeutsames Ereignis bevorsteht: Jedes der kurzen Kapitel beginnt nämlich mit den Worten „X Tage davor“. Der besagte Tag rückt unaufhaltsam näher und man ist gespannt welches Ereignis am Tag 0 eintreten wird. Dieser Countdown ist eine interessante Idee und trägt zusammen mit dem angenehmen Schreibstil dazu bei, dass man das Buch in kürzester Zeit gelesen hat.
Die erste Hälfte des Buches ist von lustigen Momenten und Leichtigkeit geprägt. In der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte dann eine dramatische und nachdenklich stimmende Wendung und gewinnt an Tiefe: Das geheimnisumwobene und dramatische Ereignis, das am Tag 0 eintritt stellt das Leben von Miles und seinen Freunden auf den Kopf. Es lässt sie Manches aus einem neuen Blickwinkel betrachten und konfrontiert sie mit dem Ernst des Lebens.
Das Ende des Buches ist dann aber dennoch vorwiegend hoffnungsvoll. Es gibt noch ein sehr lustiges Ereignis und die Geschehnisse werden in einer Weise abgerundet, die dafür sorgt, dass man nicht betrübt zurückgelassen wird und trotz allem insgesamt mit einem guten Gefühl aus der Geschichte geht.
Warum vergebe ich dennoch nur 3 Bewertungssterne?
Das liegt zum einen daran, dass die Geschichte über weite Strecken eher „dahinplätschert“ und die Spannung eigentlich ziemlich künstlich aufrechterhalten wird (Stichwort Countdown). Das am Tag 0 eintretende Ereignis gibt den Geschehnissen dann zwar eine unerwartete und dramatische Wendung, aber man kann nicht sagen, dass dies einen richtigen Höhepunkt der Geschichte markiert. Außerdem flacht die Handlung anschließend auch relativ schnell wieder ab. Ein weiterer Punkt, der mir nicht zugesagt hat ist eine überflüssig wirkende erotische Szene, die etwas zu plump und vulgär beschrieben wird.
Fazit:
Trotz kleinerer Schwächen handelt es sich insgesamt um eine schöne und bewegende Geschichte über das Leben, Freundschaft, Liebe und Verlust, die neben lustigen Momenten auch einige nachdenklich stimmende Momente zu bieten hat.
Es ist mein erstes Buch von John Green gewesen und ich möchte auf jeden Fall auch noch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ lesen.
Zum Schluss noch einige besonders schöne und nachdenklich stimmende Zitate aus dem Buch:
„Von der Zukunft zu träumen, ist auch eine Art Nostalgie. […] Dein ganzes Leben steckst du in dem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehst, und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach benutzt, um aus der Gegenwart zu fliehen.“ (S. 76)
Der Mensch, glaubte ich, braucht Sicherheit. Er erträgt die Vorstellung nicht, dass der Tod nichts sein soll als ein großes schwarzes Nichts, er erträgt den Gedanken nicht, dass seine Liebsten aufhören zu existieren, er kann sich nicht vorstellen, selbst einmal nicht mehr zu existieren. Am Ende, schloss ich, glauben die Menschen an ein Leben nach dem Tod, weil sie das Gegenteil nicht ertragen können. (S. 138)
Es kommt die Zeit, da wir begreifen, dass unsere Eltern weder uns retten können noch sich selbst, dass jeder Einzelne von uns, die wir durch den Fluss der Zeit waten, irgendwann von der Strömung weggerissen wird – kurz, dass wir alle gehen. (S. 166)
Thomas Edisons letzte Worte waren: „Es ist wunderschön hier drüben.“ Ich weiß nicht, wo sie ist, aber ich glaube, sie ist irgendwo, und ich hoffe, dass es wunderschön dort ist. (S. 295)
- John Strelecky
Das Café am Rande der Welt
(1.295)Aktuelle Rezension von: mattderMan siehst in Café und danke über das Leben nach und die Geschichten die es Schreibt. Sehr nachdenklich und reget zum nachdenken an. Aber ein bis sich mehr Spannung hätte den Buch gut getanzten. Trotzdem gut zu lesen. Für den kleine kleinen Lesehunger Wichterich gut geeinigt. Lesen oder Lassen. Das Buch.
- Haruki Murakami
Kafka am Strand
(1.116)Aktuelle Rezension von: entspanntesLesenKafka Tamura verlässt Nakano und macht sich auf den Weg über die große Brücke. Er lässt zurück seinen Vater, mit Sack und Pack, hofft Abstand zu gewinnen und vielleicht seine Mutter und Schwester irgendwo da draußen zu finden. Währenddessen passieren in Nakano und rundherum surreale Dinge - mittendrin Nakata, ein Sechzigjähriger, der mit Katzen sprechen kann und anders denkt.
Meine Meinung:
Murakami erbaut Welten, die nebeneinander existieren. Ich kannte seinen Stil schon durch das zuletzt erschienene Buch "Die Stadt und ihre ungewisse Mauer".
Das Buch arbeitet tief mit Symbolik, erklärt nicht und lässt Zugang über die Gefühle des Lesers selbst.
Da Murakami zu fließend erzählt, entsteht dieser meditative Sog - ohne laut zu sein und Effekte zu provozieren.
Die Kapitel wechseln ab, es gibt 2 Wege und verschiedene Konstellationen, welche sich zum Teil spiegeln. Zu einem ist da der 15 jährige Kafka, Oshima als Leitfigur und Saeki, die Bibliotheksleiterin. Zum anderen Nakata auf seinem Weg mit Hoshino, um etwas zu tun, wofür es keine Zeit und keinen konkreten Rahmen gibt.
Der Roman war eine Wucht für mich und bewegte mich, weitere Murakami Romane auf meine Leseliste zu setzen.
Es kann bewegen, spiegeln, zeigen oder einfach eine Geschichte sein, die magisch anhaftet.
- Hermann Hesse
Der Steppenwolf
(1.306)Aktuelle Rezension von: MetalfischchenHarry Haller ist so etwas wie ein „randständiger Bürgerlicher“, der mit seinen Mitmenschen hadert. Harry stellt sich immer vor, wie in ihm drin der zivilisierte Mensch mit dem wilden Steppenwolf kämpft. Im ersten Drittel hätte ich fast abgebrochen, denn nach dem gefühlt hundertsten Mal hatte ich es ja schon verstanden: Harry ist der einzig vernünftige Mensch in einer Horde aus Schlafschafen. Dabei hat er mit dieser Beobachtung im Deutschland der Zwanzigerjahre ja sogar recht.
Im zweiten Drittel taucht dann Hermine auf, welche Harry eine andere Perspektive gibt und das Buch für mich rettet. Die Leserschaft folgt von hier an Harry in eine Welt aus Musik, Partys, Drogen und Sex inklusive Bisexualität.
Das Ende ist ein wilder Drogentrip, in welchem Harry sich seinem zerrissenen Inneren stellt.
- Emma Scott
All In - Tausend Augenblicke: Special Edition
(1.008)Aktuelle Rezension von: novelicaDieses Buch habe ich auf Empfehlung gelesen und es hat sich gelohnt darauf zu hören. Es ist so emotional, traurig und zugleich wundervoll.
Kacey ist ein angehender Rockstar. Die Band steht auf einem aufsteigenden Stern, doch zufrieden ist sie nicht. Sie betrinkt sich jeden Abend bei den Aftershow-Partys und ist oft kaum noch ansprechbar. Jonah ist Künstler und verdient sich sein Geld zusätzlich als Chauffeur bei einem Limousinenservice. Als er den Auftrag erhält die Band von der Location nach Hause zu fahren, begegnen sich die beiden. Was nicht so romantisch angefangen hat (Kacey war sehr betrunken und kaum ansprechbar) entwickelt sich zu einer herzzerreißenden Geschichte zwischen den beiden. Mit Fragen rund um die Existenz und Zukunftsängsten die unvermeidbar so passieren werden.
Ohne zu viel vorwegzunehmen, dies ist eine Tragödie vom Feinsten. Beider Charakterentwicklungen sind wunderschön. Beide haben es geschafft sich selbst und einander zu finden und konnten sich gegenseitig dabei unterstützen.
Oft habe ich pausiert, weil ich einfach nicht wollte, dass die Leichtigkeit und die schönen Gefühle die dieses Buch entstehen lässt, genauso intensiv wieder zerstört werden. Wie gesagt, es ist wirklich emotional. Wer eine Romanze mit Tiefgang braucht ist bei Kacey und Jonah genau richtig.
- Hermann Hesse
Siddhartha
(952)Aktuelle Rezension von: shinryusIch dachte anfangs es würde mir schwerer fallen einen alten Klassiker zu lesen, doch ich musste wieder einmal feststellen, dass Hesses Schreibstil einfach einzigartig und zeitlos ist. Siddhartha floss regelrecht durch mich hindurch.
Siddharthas Reise und seine Erfahrungen sind schön und spannend und weise zugleich - und auf seine eigene Art auch heute noch zeitgemäß.
Einfach ein wunderschönes, inspirierendes Buch. Es hat mir viel Spaß gemacht es zu lesen und eine innere Ruhe vermittelt, wie ich sie jenem Zeitpunkt wirklich gebraucht habe.
- Michiko Aoyama
Frau Komachi empfiehlt ein Buch
(233)Aktuelle Rezension von: Leseratte_09Für mich war es die erste Begegnung mit den Büchern von Michiko Aoyama, die mir sehr ans Herz gelegt wurde und die ich bei den „Jingle Books“ im Rowohlt Verlag als sehr interessante Person kennenlernen konnte.
Ja, das Buch ist eine sehr fein gezeichnete Geschichte, die zeigt wie wichtig der Austausch mit Menschen ist und dass es manchmal Menschen gibt, die ein fast unheimliches Gespür für die Bedürfnisse anderer haben.
Allerdings habe ich mir schwer getan mit dem japanischen Alltag, der das Buch trägt und daher war es für mich kein so großer Lesegenuss wie sicher für viele, die zu der japanischen Kultur und Lebensweise einen Bezug haben. Für diejenigen ist das Buch in jedem Fall eine Leseempfehlung.
- Cecelia Ahern
Die Liebe deines Lebens
(834)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Um Adam davon abzuhalten, von einer Brücke zu springen, geht Christine mit ihm einen Deal ein: Bis zu seinem 35. Geburtstag in zwei Wochen beweist sie ihm, dass es sich lohnt, am Leben zu bleiben. Mithilfe von zahlreichen Ratgebern und einem ausführlichen Krisenplan macht sich Christine an die Arbeit. Schon bald bemerkt sie, dass sie nur Erfolg haben kann, wenn sie Adam wieder mit seiner Ex-Freundin Maria zusammenbringt. Und so probiert Christine alles erdenklich Mögliche, ignoriert dabei allerdings das sanfte Kribbeln in ihrem Bauch, wenn Adam bei ihr ist…
Das Cover: Ich liebe das Buchcover. Diese goldene Brücke im Fordergrund zusammen mit dem nachtblauen Hintergrund. Einfach ein toller Kontrast. Einfach tausendmal als die Neuauflagen des PIPER Verlags.
Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Christine erzählt. Der Einstieg in das Buch war wirklich stark. Man lernt Christine schon in wenigen Seiten kennen und dann kommt auch schon das Aufeinandertreffen mit ihr und Adam. Cecelia Ahern hat es geschafft, das Thema Selbstmord sehr behutsam, aber doch klar zu formulieren. So stark das Buch jedoch begonnen hat, umso schwach ging es weiter. Besonders der Mittelteil hatte seine Längen, teilweise passierte in einigen Kapiteln kaum was. Das Ende dagegen war zuckersüß. Schöner hätte ich es mir nicht vorstellen können.
Die Hauptfiguren: Christine ist eine junge Frau, welche kürzlich nach einem Jahr Ehe ihren Mann verlassen hat. Sie fühlt sich unglücklich und muss ihr Leben neu ausrichten. Sie hat eine Leidenschaft für Ratgeber gefunden, die ihr in den unterschiedlichsten Situationen helfen sollen. Christine hat kürzlich miterlebt wie jemand vor ihren Augen sich das Leben nehmen wollte, das hat sie stark traumatisiert. Als sie sieht, wie Adam versucht von der Brücke zu springen, versucht sie ihn aufzuhalten. Diesmal will sie alles richtig machen und ihm vom Leben überzeugen. Christine und Adam schließen einen Deal ab: Wenn Christine es schafft, Adam bis zu seinem Geburtstag vom Leben zu überzeugen bringt er sich nicht um. Aus Freundschaft wird irgendwann mehr, doch will Christine überhaupt eine Beziehung zu Jemanden aufbauen, der überhaupt nicht am Leben festhalten will?
Adam ist ein junger Mann, welcher zutiefst verzweifelt ist. Seine Freundin hat ihn mit seinem besten Freund betrogen und zu allem Überfluss soll er das Familienunternehmen übernehmen, obwohl er darin nicht seine Zukunft sieht. Doch dir Firma an seinen egoistischen Cousin zu übergeben kommt für ihn auch nicht infrage. Adam ist verzweifelt und seine Begegnung mit Christine chaotisch. Adam findet Christines Lebensweisheiten nervig und kann sie nicht ernst nehmen. Aber mit der Zeit freundet er sich mit ihr an und muss sich fragen, ob er wirklich seine Freundin zurückerobern möchte und wo seine Prioritäten im Leben liegen. Lernt Adam wieder das Leben zu lieben?
Endfazit: Vor vielen Jahren habe ich "Die Liebe deines Lebens" gelesen und wusste noch von damals, dass das Setting etwas ganz Besonderes ist. Ich habe die Atmosphäre in diesem Buch geliebt. Themen wie Depression, Selbstmord, Verlustängste, Selbstfindung und noch vielem mehr werden hier behutsam aber toll aufgearbeitet. Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen, aber besonders im Mittelteil hat sich das Buch in seinen Längen verloren. Christine und Adam sind großartige Protagonisten, welche Beide gewachsen sind. Eine Leseempfehlung meinerseits!
Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen. - Janne Teller
Nichts
(1.077)Aktuelle Rezension von: BooKLoVEInhalt (übernommen)
Als der 14-jährige Pierre Anthon seine Klasse mit den Worten verlässt »Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun«, stehen seine Mitschüler unter Schock. Denn kann es wirklich sein, dass nichts eine Bedeutung hat? Nicht die erste Liebe? Nicht das Lernen in der Schule? Nicht das Elternhaus, die Geschwister, der Glaube an Gott oder das eigene Land? Gemeinsam wollen die Schüler dem aufsässigen Pierre Anthon das Gegenteil beweisen und sammeln auf einem Berg der Bedeutung alles, was ihnen lieb und teuer ist. Doch was harmlos beginnt, wird bald zu einem Experiment, in dem es kein Halt und keine Grenzen mehr gibt – als selbst Tiere geopfert werden, ein Finger und die Unschuld eines Mädchens...
Meine Meinung zum Buch (enthält SPOILER)
Das Cover des Buches ist sehr schlicht gehalten, da nur der Titel und die Autorin auf weißem Hintergrund zu sehen sind.
Der Schreibstil der Autorin war nicht ganz mein Fall. Die Autorin hat viele Stilmittel mit in ihren Text eingebracht und aus der Sicht einer Erzählerin geschrieben. Im Buch werden einige eventuell triggernde Themen angesprochen, wofür es allerdings keine Triggerwarnung gibt. Diese hätte ich mir allerdings schon gewünscht. Die Kapitellänge hat mir immer sehr gut gefallen, da die Kapitel meist nur 4 Seiten lang waren. Durch den geringen Umfang der Geschichte hatte ich das Buch sehr schnell durchgelesen und empfand es auch als sehr spannend.
Die Handlung hat mich zu Beginn ein wenig überrascht und ich hätte nicht gedacht, dass das Buch so tiefgründig sein wird.
Den Sinn hinter dem Berg aus Bedeutung habe ich nicht so ganz verstanden und auch warum alle damit so geheimnisvoll umgegangen sind, war mir ein Rätsel. Manche Gegenstände waren einfach to much (Unschuld, Kopf des Hundes, Finger,…) und ich habe mich gefragt, ob es das nun wirklich gebraucht hat.
Das Ende hat mich überrascht, da ich trotz des emotionslosen Umgang der Kinder untereinander nicht damit gerechnet hatte, dass sie so etwas tun würden.Fazit
Insgesamt fand ich das Buch spannend zu lesen, als Kinder- und Jugendbuch finde ich es allerdings nicht geeignet, da es wirklich eventuell triggernde Themen anspricht. Manche Stellen waren mir zu extrem.
Ich vergebe 3 von 5 Sterne! - Laetitia Colombani
Das Haus der Frauen
(419)Aktuelle Rezension von: reading_squirrel4.5 Sterne
Diese Erzählung von Laetitia Colombani geht direkt unter die Haut und zielsicher ans Herz. Mir gefällt besonders gut, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt und wir so auch zwei Protagonistinnen begleiten. Die Kapitel sind angenehm kurz und man wechselt in regelmässigen Abständen die Perspektive.Colombanis Schreibstil hat mich (noch) nicht ganz überzeugt, er erscheint mir etwas schwerfällig - deswegen auch 4.5 statt 5 Sterne für mich.
Dieses Buch lässt einen oberflächlich an den ergreifenden Schicksalen unterschiedlichster Frauen teilhaben. Wie tiefgreifend die einzelnen Wunden sind, lässt sich erst bei genauerem Hinschauen erkennen. Gleichzeitig wird einem bewusst, dass es manchmal nur eines einzelnen Menschen bedarf, der wirklich und wahrhaftig zuhört und was man als Gemeinschaft alles erreichen kann.
Diese Geschichte hätte für mich persönlich gerne noch über 100-200 Seiten weitererzählt werden dürfen.
~ glücklich sind die mit den Rissen im Leben, denn sie lassen das Licht herein ~
Zitat von Yvan Audouard, ziemlich am Ende des Buches; lasst das einmal wirken 🫶🏻
- Matt Haig
Wie man die Zeit anhält
(416)Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101Ich habe jede einzelne Seite dieses Buches einfach nur genossen. Die Geschichte ist einmal etwas komplett anderes und hat mich von Anfang an gefesselt. Das Buch ist zwar kein klassischer Pageturner baut jedoch ruhig und stetig eine gewisse Spannung auf. Auch den Schreibstil habe ich als extrem angenehm empfunden. Ich kann es absolut empfehlen!
- Elias Vorpahl
Der Wortschatz
(255)Aktuelle Rezension von: BuechervorhersageIn "Der Wortschatz" begleiten wir ein Wort, das vergessen hat, wie es heißt und das sich auf die Suche nach seinem Sinn gemacht hat. Es ist auf sich allein gestellt und reist durch die fantastische Welt der Sprache.
Ich habe zu diesem Buch gegriffen, da es so anders ist als das, was ich sonst lese und weil ich neugierig darauf war, was mich erwartet. Laut Klappentext geht es um die Suche nach dem eigenen Sinn, ich muss jedoch zugeben, dass ich vor allem nach dem Sinn der Geschichte gesucht habe. Die Geschichte war ganz unterhaltsam im Märchenstil geschrieben und ich fühlte mich etwas wie Alice im Wunderland, doch während des Lesens habe ich mich immer gefragt, wo die Geschichte hinführen wird und ob für mich alles am Ende einen Sinn ergibt. Für mich ist das Ergebnis leider, dass sich mir der Sinn des Buches nicht erschlossen hat. Vielleicht ist es nur für mich nicht die richtige Art von Roman gewesen, vielleicht geht es auch anderen Lesenden so. Ich kann als Fazit feststellen, dass ich die Grundidee und den Ideenreichtum der Geschichte gut fand, ich jedoch den Sinn der Geschichte und somit die Lehre für meinen eigenen Sinn in diesem Buch leider nicht gefunden habe.
- David Graeber
Bullshit Jobs
(40)Aktuelle Rezension von: _Eli_Besonders beeindruckend ist, wie Graeber die psychologischen Auswirkungen sinnentleerter Arbeit aufzeigt - die innere Zerrissenheit zwischen gutem Gehalt und dem Gefühl, nichts Wertvolles beizutragen. Seine Analyse der verschiedenen Kategorien von 'Bullshit Jobs' ist dabei ebenso erhellend wie unterhaltsam.
Das Buch geht aber weit über Kritik hinaus. Es stellt fundamentale Fragen nach dem Wert von Arbeit in unserer Gesellschaft und zeigt auf, wie absurd es ist, dass gerade sozial wichtige Jobs oft am schlechtesten bezahlt werden. Graebers Verbindung von persönlichen Geschichten mit scharfer gesellschaftlicher Analyse macht das Buch zu einer packenden Lektüre.
- Valentina Vapaux
Generation Z
(63)Aktuelle Rezension von: Miz_DoblerValentina Vapaux ist Content Creator. Das merkt man leider auch bei diesem Buch. Gelesen, um als selbst schon älteres Eisen, die Jugend ein bisschen besser zu verstehen, sprachen mich die Sachbuchteile extrem an. Flüssig geschrieben und was Frau Vapaux zu sagen hat: einfach lesenswert! Doch dann kommen da Gedichte, Essays und experimentelle Prosa über Sex, Drugs 'n' Techno, die scheinbar willkürlich eingestreut sind. Sie wirken häufig wie aus einem Blog oder einem Posting der sozialen Medien übernommen und sägen durch ihre extreme Subjektivität an dem Grund, warum man das Buch anfangs lesen wollte: um sich der Generation Z als Ganzes anzunähern. Am Schluss weiß man dann nicht mehr so recht, was man da eigentlich gelesen hat. Schade.
- Jule Pieper
Die Reise deines Lebens 1 - Wien
(94)Aktuelle Rezension von: Sunshine_81"Die Reise deines Lebens-Wien" ist der erste Teil der Ratgeber Reihe von Jule Pieper.
Betty führt ein langweiliges Leben. Arbeit, Erschöpfung und soziale Einsamkeit.
Doch eines Tages ändert sich ihr Leben als sie mit dem Zug unterwegs ist und ihr Handy vergessen hat. Die Reise ihres Lebens beginnt...
Stück für Stück setzt sie ihr "Puzzle der Erkenntnisse" zusammen. Sie findet auf ihrem Weg Abenteuer, viele interessante Menschen und Themen, tiefgründige Gespräche über Wasser, Selbstverwirklichung, Selbstliebe und den Mut zu Veränderungen.
Am Anfang musste ich erst in den Schreibstil rein finden, doch am Ende wird Durchhalten belohnt. Die Geschichte hat mich angeregt, über das eigene Leben nachzudenken. Ich kann sie jedem empfehlen, der selbst gerade dabei ist neue Impulse zu suchen und nach Sinn sucht. - David Candeago
Weltengeher
(31)Aktuelle Rezension von: Kat-YesFür mich ist „Weltengeher“ ein echtes Lese-Highlight, denn glücklicherweise hebt sich der Roman doch sehr vom aktuellen Buchangebot ab und lässt sich nicht in eine Genre-Schublade stecken. Das Buch hat von allem etwas. Soll heißen: Alle wichtigen Lebensthemen kommen vor: Freundschaft, Liebe, Macht, Angst, Weltliches, Spirituelles – all das und mehr. Ich persönlich habe bislang noch kein Buch gelesen, das so facettenreich ist. Und das liegt nicht daran, dass ich wenig lese. Ganz im Gegenteil!
„Weltengeher“ ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack: kurzweilig, geistreich, humorvoll und inspirierend. Auch sprachlich hat mir das Buch sehr gefallen. Candeagos Schreibstil hat meiner Meinung nach einen hohen Wiedererkennungswert.
Was mich ebenfalls sehr anspricht, ist die Aufmachung des Buches. Sowohl die Covergestaltung als auch die Haptik sind mehr als gelungen.
Fazit: Unbedingt lesen! Und natürlich 5 Sterne!
- Viktor E. Frankl
... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager
(131)Aktuelle Rezension von: ZamsIch glaub diese Buch ist nicht essentiell was für mich.
Ich will mit meiner Rezension weder die Geschehnisse, noch die Erfahrungen des Autors schlechtreden, meine Meinung bezieht sich rein auf das literarische Werk.
Ich denke, der Schreibstil war einfach nichts für mich, es war um einiges mehr philosophosch, als ich erwartet hatte, und das Lesen fühlte sich, vor allem in den ersten beiden Teilen, fast wie Hausaufgaben an. Die letzten paar Kapitel haben mir im Gegensatz dazu um einiges besser gefallen.
- Lily King
Writers & Lovers
(79)Aktuelle Rezension von: Barbara_NeltingAuf Englisch gelesen.
Eine Bemerkung vorneweg: Da ist es wieder, eins dieser Bücher über AutorInnen, die einen als (wirtschaftlich/publiziertechnisch erfolglose) Selbstschreibende rasend vor Neid machen. Warum? Natürlich wird in jedem einzelnen dieser Bücher der/die ProtagonistIn spätestens am Ende "entdeckt" und sein/ihr Werk der Riesenhype. Klar, weil das ja auch in Wirklichkeit so ist und man nur mal ein bis zwei (bis zwanzig) Verlage / Literaturagenten anschreiben muss und dann wird man auch verlegt, wenn das Manuskript gut genug ist. Tja, wenn es doch nur so wäre!!!! Wo bleibt der Roman über die bittere Wirklichkeit? Absagen für Absagen ohne je eine Zusage?!?
Für alle, die nicht selbst schreiben und sich damit an diesem speziellen Aspekt nicht so aufhängen wie ich:-), hier ein paar Anmerkungen zur übrigen Geschichte: Die Sprache (Vokabular) war durchaus anspruchsvoll, musste (als Viel-Englisch-Leserin) einiges nachschauen und habe mich an Formulierungen erfreut. Nach etwas Einstiegsschwierigkeiten auf Grund der vielen in Caseys Restaurant arbeitenden Personen bin ich dann schnell in die Geschichte hineingeschlüpft und konnte auch nach Lesepausen immer wieder anknüpfen. Ein flüssiges Lesevergnügen also. Die Distanz zur Protagonistin und auch diejenige zwischen ihr und ihrer Umwelt (traumabedingt?) sorgt zwar dafür, dass man mit ihr nie so richtig warmwird, allerdings erspart sie einem auch die schlimmsten Klischees, so dass sich die "Eine Frau zwischen zwei Männern"-Geschichte tatsächlich spannend und nicht vorhersehbar gestaltet. Überhaupt ist die Ausarbeitung der zwischenmenschlichen Nuancen meines Erachtens eine der Stärken dieses Romans.
- Sally Rooney
Schöne Welt, wo bist du
(126)Aktuelle Rezension von: ManunerdyKurz zur Geschichte :
Es geht um vier Junge Menschen deren Gesichten verbunden sind. Themen wie Einsamkeit , Einsamkeit, Liebe aber auch der Sinn des Lebens werden hier behandelt, In dem wir einen Blick in den Leben dieser Menschen bekommen.
Meine Meinung :
Ich möchte zum Anfang sagen , das ich Salley Rooney noch nie gelesen haben , aber diese Art von Bücher anderer Autoren schon .
Vorweg muss ich sagen das ich Idee und die Vision wo sie mit dieser Geschichte hin wollte , sehen kann.
Leider muss ich sagen das ich ihren Schreibstil in dieser Geschichte zu distanziert empfand, so das ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte
Zudem fand Ich das mir der rote Pfaden gefehlt hat.
die Kapitel die den Email verkehr zwichen den zwei Protagonisten erzählt haben ,waren immer sehr wirr und nicht wirklich authentisch erzählt.
ich habe das Buch leider nach der Hälfte abbrechen musste.
Da ich mich leider wirklich qäulen musste.
Ich Liebe Gesichten die Authentisch sind und auch vom Melancholie des Leben oder anderen Tiefgründigen Themen handeln. Leider empfand ich das ich hier eher von ganz weit oben zuschauen durfte als das ich wirklich dabei bin
Dies stellt wirklich nur meine Persönliche Meinung da, und sollte in keinster weise die arbeit der Autorin in Frage stellen.
Ich werde mich aber in zukunft vlt mal an ein anderes Salley Rooney Buch wagen.
Dieses Buch war leider nicht mein Cup oft Tea.
Deshalb leider nur 3 Sterne
- Gesa Neitzel
The Wonderful Wild
(95)Aktuelle Rezension von: Ninasan86Ich liebe inspirierende Bücher und ich liebe inspirierende Geschichten! Die liebe Gesa Neitzel hat es mit ihrer eigenen, autobiografischen Geschichte geschafft, mich zu fesseln und nach Afrika zu entführen. Dieses Buch ist allerdings kein Vergleich zu ihrem ersten, das sei direkt dazu gesagt, denn hier geht es wirklich darum: zu inspirieren, um ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu führen. Wer also einen weiteren Bericht über ihre Rangerausbildung oder -zeit erwartet, der ist hier leider falsch. Aber ich war vollkommen richtig! In ihrem Buch schafft es Gesa, ihre Erlebnisse in der Natur mit der Tierwelt zu verbinden und auch immer wieder die Brücke zum Menschen zu schlagen. Ihre Erkenntnisse aus dem Tierreich lassen sich auch auf uns übertragen und uns somit von ihnen lernen. Man spürt in jedem Wort, in jedem Satz ihre unbändige Liebe zur Natur und der Tierwelt und genau das ist es, was das Buch so einzigartig macht. Sie vermittelt uns ihre eigenen Lehren, die sie bislang aus ihrer Zeit dort für sich mitgenommen hat und zeigt uns, wie wundervoll (und einfach) es sein kann, ein glücklicheres und erfüllteres Leben im Einklang mit der Natur und sich zu führen. Für mich ganz klar ein wundervolles und sehr - ich weiß, ich wiederhole mich - inspirierendes Buch, das ich nur mit empfehlen kann.
- John Ironmonger
Der Wal und das Ende der Welt
(62)Aktuelle Rezension von: BuecherkopfkinoIch habe das Buch schon lange auf meinem SuB stehen gehabt und habe es jetzt mal hauptsächlich gehört. Die Geschwindigkeit des Hörbuchs musste ich auf 1,5x stellen, weil mir der Sprecher sonst viel zu langsam gesprochen hat. Dieses künstlich in die Länge ziehen schien mir leider auch am Ende des Buches etwas der Fall gewesen zu sein, denn eine Stunde vor Ende dachte ich schon, dass das schon das Ende war.
Anfangs fand ich die Handlung etwas langweilig, wie vom Klappentext meiner Auffassung nach versprochen, aber im Endeffekt fand ich es doch eine interessante Art von Politthriller. Joe Haak wird als Unbekannter und nackt an den Strand gespült und kurz darauf strandet ein Wahl. Joe lernt erst mal die Bewohner des Fischerdorfs kennen und alle haben irgendwie ihre Vergangenheit, ihre Eigenarten und Marotten. Nach und nach erfährt man auch mehr über Joes Vergangenheit, seine Arbeit in London und wie er nackt im Meer und im Endeffekt am Strand von St. Piran landete. Es stellt sich immer mehr heraus, dass er etwas zu tun hat mit einer Gefahr für die Welt. Wie viele Mahlzeiten braucht es, bis die Anarchie ausbricht? "Jede Gesellschaft ist drei Mahlzeiten von der Anarchie entfernt."
Die Fragen, die John Ironmenger aufwirft, fand ich sehr interessant. Fragen wie folgende: Was braucht die Menschheit bzw. der Mensch? Was brauchen die Menschen, um sich sicher und wohl zu fühlen? Wie lange halten es Menschen ohne das Sicherheitsgefühl aus? Wie lange braucht es, bis in einer Notsituation Anarchie und Chaos ausbricht? Wie egoistisch würden sich Menschen verhalten, wenn es ums Überleben geht? Aber auch: Welche Opfer würden Menschen auf sich nehmen, um anderen das Leben zu retten oder das Überleben zu erleichtern? Wo würden Gruppen zusammen halten und wie? Sehr interessante Fragen, die nur zum Teil beantwortet werden, aber sehr gut die Gedanken und Hinterfragungen anregen.
Die Charaktere im Dorf, in dem Joe Haak gestrandet ist, sind so unterschiedlich wie interessant. Die Charakterbildung fand ich sehr gut.
Die Handlung war allerdings insgesamt so naja, denn es war zum Teil vorhersehbar und gerade am Ende arg in die Länge gezogen.
Es erinnert mich sehr an die Corona-Pandemie und siehe da, es ist auch 2020 veröffentlicht worden (2020 hat die Corona-Pandemie begonnen). Zufall oder wurde da etwas vom Autor genutzt? Dafür habe ich aber irgendwie auch zu wenig von dem Buch gehört / gesehen, zumindest in dem Zusammenhang. Oder war das nur in meiner Bubble so?
Fazit: Die Handlung war ganz okay, die Charakterbildung war gut und die aufgeworfenen Fragen fand ich ausreichend interessant, um ihnen über das Buch hinaus einen oder gar zwei Gedanken zu schenken.
Zitate:
S. 145 „'Wissen Sie, worum es bei Kriegen geht?' Der alte Banker hob die Augenbrauen, als würde er sich bereits eine Antwort vorstellen. 'Bei den ersten echten Kriegen ging es um den Glauben. Sie wurden geführt, um Menschen zu besiegen, die an etwas anderes glaubten- meistens an andere Götter. Bei den nächsten Kriegen ging es um Macht. Man zog in den Kampf, um die Eitelkeit der Herscher zu befriedigen, die immer größere Reiche wollten. Aber bei modernen Kriegen...', er hob einen Finger und zeigte auf Joe, als wolle er ihn warnen, 'bei modernen Kriegen geht es um Ressourcen. Nahrung. Lebensraum. Wasser. Öl.'“
- Maya Banks
Slow Burn - Verhängnisvolle Begierde
(13)Aktuelle Rezension von: RAMOBA79Inhalt:
Als Kind wurde Arial von ihren wahren Eltern verlassen und stattdessen von einem reichen Ehepaar aufgenommen und großgezogen. Ihre Adoptiveltern haben sie stets von der Welt abgeschirmt, denn Ari besitzt eine außergewöhnliche Gabe: telekinetische Kräfte. Doch nun hat es jemand auf Aris Leben abgesehen, und der Einzige, der sie beschützen kann, ist der Bodyguard Beau Devereaux. Was für Beau zunächst nur ein Job ist, wird schon bald sehr persönlich, als er sich in seine schöne Klientin verliebt. Er hat keine Ahnung, wer Ari bedroht, aber er weiß, dass er ohne Zögern sein Leben für sie geben würde.
Das Buch ist gut, flüssig und sehr spannend geschrieben, so dass es schnell zu lesen ist und freude auf mehr macht.
Nachdem Ari entführt wurde, setzt Beau alles daran, sie zu finden.
Ari kann durch ihre Kräfte ihre Eltern schützen und fast alle Entführer unschädlich machen. Wird aber kurz vor Rettung angeschossen, sodass unklar ist ob sie überlebt.... - Deborah Install
Der Roboter, der Herzen hören konnte
(39)Aktuelle Rezension von: june_london... der das Leben wieder in die richtige Spur bringt.
Inhalt: In einer nicht näher definierten Zukunft, gehören Androiden und Roboter zum Alltag der Menschen und erleichtern ihnen das Leben. Deshalb ist Ben nicht allzu schockiert, als er einen kleinen, ziemlich verwahrlosten Roboter in seinem Garten findet. Ben möchte die kleine Blechkiste namens "Tang" möglichst schnell wieder los werden, denn sie bringt sein Leben ganz schön durcheinander. Doch mit der Zeit erkennt er, dass wahres Glück auch bedeuten kann, jemanden zu finden, den man nicht gesucht hat und trotzdem nicht mehr verlieren will.
Eindruck: Ich bin ein Fan des Sprechers und Schauspielers Hendrik Duryn und das war auch zunächst der einzige Grund, warum ich mich für dieses Hörbuch interessiert habe. Doch schnell haben Ben und besonders Tang mein Herz erobert. Tang ist sehr kindlich und neugierig und bringt Ben dadurch immer wieder in unangenehme und sehr lustige Situationen. Er hat mich stark an den kleinen Roboter Wall-E aus dem gleichnamigen Film erinnert. Aber auch die Spannung kam nicht zu kurz, denn auf ihrer Reise um die Welt geraten sie auch in manche brenzlige Situation. Obwohl die Geschichte in einer Welt angesiedelt ist, in der Roboter oder ähnliches als alltägliche Helfer der Menschen arbeiten, handelt es sich nicht um eine Geschichte des Genre Fantasy oder SciFi. Vielmehr geht es um Familie, Selbstfindung und die Definition von Glück.
Wie erwartet hat mir die Stimme von Hendrik Duryn sehr gefallen. Seine ruhige, sympathische Art passt sehr gut zur Geschichte. In den humorvollen Momenten hatte ich das Gefühl, dass auch der Sprecher schmunzeln musste. Ich habe gerne zugehört und wurde emotional abgeholt.
Eine herzerwärmende Geschichte für zwischendurch. Hört mal rein! :)























