Bücher mit dem Tag "sinne"
22 Bücher
- Arno Strobel
Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
(1.149)Aktuelle Rezension von: Lynn11IT Freaks und deren Manager treffen sich für eine Handy freie Woche in den Bergen. Ihr Hotel ist in der Renovation und sie werden komplett eingeschneit. Abgeschnitten von der Welt, geschehen innerhalb der Gruppe, unheimliche Morde. Es könnte jeder sein!
Fazit: die Idee für diesen Thriller ist gut. Beim Lesen verdächtigt man praktisch jeden Protagonisten. Allerdings läuft Arno Strobel immer wieder in die Gefahr, in eine gewisse langatmige Repetition zu verfallen. Ich fand, dass sich die Gruppe zu oft versammelte um über den potentiellen Mörder nachzudenken. Der-/die Täter sind etwas unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Ein echter Psychopath könnte sich nicht so lange in einer Gruppe unauffällig tarnen.
- Oliver Sacks
Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
(153)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteIch bin auf das Buch gekommen durch eine neurologische Fortbildung zur Kognition. Denn dieses Buch ist dabei einzigartig gut. Es steckt voller skurriler Fälle und dabei eben mehr als lehrreich.
Das Gehirn als komplexes System voller Irrungen und Wirrungen und das zerbrechliche Sein.
Zum Beispiel gibt es da ein Mann mit medizinisch gesunden Augen und überdurchschnittlicher Intelligenz, der aber nach und nach nach seine Fähigkeit Bilder wahrzunehmen verliert. Was steckt dahinter, zudem er es selbst gar nicht wirklich wahrnimmt. Statt seinen Hut zu nehmen nimmt er den Kopf seiner Frau in die Hand.So auch der Titel des Buches.
Ein anderes Fallbeispiel legt dar, wie es ist, wenn man plötzlich sein eignes Bein als ein fremdes Bein anzieht und es lieber abgeschnitten bekommen will.
Das Leben mit Psychosen, Paresen , Anogsien oder auch anderen hirnorganischen Schäden werden hier unter die Lupe genommen und dabei emotional und nicht nur rein medizinisch betrachtet, so dass es auch Laien möglich ist den einzelnen Geschichten zu folgen und einen Einblick in die Neurologie zu bekommen. Eine Art Fachliteratur in Romanform. Definitiv zu empfehlen.
- Merit Niemeitz
Delicate Dream
(164)Aktuelle Rezension von: PaDi99Das Buch hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Besonders die romantische Seite der Geschichte mochte ich sehr – es war einfach schön, die beiden zu begleiten und in ihre Geschichte einzutauchen.
An manchen Stellen war mir die Handlung allerdings etwas zu vorhersehbar. Ich hätte mir außerdem ein kleines bisschen mehr Spice gewünscht, weil das für mich das gewisse Etwas noch ergänzt hätte.
Trotzdem ist es eine wirklich angenehme und schöne Lektüre, die sich wunderbar nebenbei lesen lässt. Ein Roman zum Abschalten, Wohlfühlen und einfach eine gute Zeit haben. Deshalb gibt es von mir trotzdem 4 Sterne. ⭐⭐⭐⭐
- Rose Snow
8 Sinne - Band 1 der Gefühle
(223)Aktuelle Rezension von: TanteGhostGefühle sind nicht immer einfach zu handeln, wenn sie dann noch gegensätzlicher nicht sein können und pur existieren ...
Inhalt: Lee erwacht in einem seltsamen Raum, ohne Wissen über ihr vorheriges Leben, ohne zu wissen, was man jetzt genau von ihr erwartet oder mit ihr vorhat. - Eine Schriftrolle gibt ihr Erleuchtung.
Lee trifft schnell auf Ben und gemeinsam befinden sie sich in der Welt der Gefühle. Ben ist ein Ekelträger und macht seinem Namen alle Ehre.
Die Prüfungen sind alles andere als einfach und es gibt acht Begabte, welche die Prüfung gewinnen wollen.
Doch Ben und Lee werden durch einen Zauber unfreiwillig aneinander geheftet, können immer weniger Abstand voneinander haben und müssen, ob sie wollen oder nicht, zusammenarbeiten. Zu allem Überfluss sind sie auch in das Visier eines wirklich gefährlichen Ordens gekommen und müssen ihm entkommen.
Fazit: Ich habe mir damals, das weiß ich noch, alle 10 Bände dieser Reihe auf einmal gekauft. Zum einen waren sie günstig und zum anderen hat mich das schon irgendwie verspielte Cover irgendwie neugierig gemacht. Ich bin dann also komplett unbedarft und ohne jede Erwartung an das Buch herangegangen. Wollte einfach nur mal sehen, was das für ein Abenteuer werden sollte.
Es ging direkt mal in die Handlung und in die Welt rein. Ohne große Erklärung flog einem erst einmal die komplette Fantasie um die Ohren. Das war zum einen der Weltenbau mit einer Höhle voller seltsamer Erscheinungen und dann aber auch das, was die Protagonistin schon gleich am Anfang erwähnt. - Es wurde nichts erklärt. Man war als Leser gezwungen, sich mit der hier gegebenen Welt zu arrangieren und auf spätere Aufklärung zu hoffen, oder das Buch direkt zur Seite zu legen.
Ich kam mir jedenfalls zunächst einmal vor, als würd eich hier eine Drogenfantasie durchleben, was ich hier alles gelesen habe. - Ist es nicht so, dass Gefühle jeglicher Art durch Drogen verstärkt werden können?! Genau so kam ich mir vor. Eben so, als wenn die Protagonistin hier einen Drogentrip durchläuft. Nur ist sie eben das ganze Buch über nicht aufgewacht davon.
Ben und Lee haben wirklich zwei komplett unterschiedliche Charaktere. Es MUSS förmlich zu Reibereien und Missverständnissen kommen. - Allerdings ist mir Ben, auch wenn er ein Ekelträger sein soll, mitunter wirklich viel zu anzüglich und übertrieben vorgekommen. Wenn der mal in Fahrt war, hatte ich das Gefühl, dass er es wirklich auf Ärger anlegt und den förmlich haben will. Im Endeffekt war er in meinen Augen ein armes Würstchen, dass Lee mit aller Gewalt das Geld aus der Tasche ziehen will, welches sie durch Zufall besitzt. Und sie lässt es auch noch mit sich machen. - Keine Ahnung, wer hier wen und warum ausgenutzt hat.
Die Beiden machen sich auf den Weg, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen und kommen dabei in der Welt der Emotionen sehr gut rum. - Hier ist mir wieder der Weltenbau ins Auge gestochen. In jedem Fall haben die Autorinnen hier jede Menge Fantasie bewiesen. Auf diesen Ort, die Begebenheiten da und dieses ganze Gefühlsgedöns muss man auch erst einmal kommen.
Das Ende war auf der einen Seite abgeschlossen, aber eben auch irgendwie offen. - Logisch, es folgen noch 9 weitere Bände, die auch ihre Käufer brauchen. Man darf also gespannt sein, was da noch so kommt.
Rose Snow ist ein Pseudonym. Dahinter stecken gleich zwei Autorinnen, die ihre Bücher zusammen schreiben, in Österreich leben und sich aufgrund des besseren Klangs eben Rose Snow nennen. - Ein eigentlich unwichtiger Fakt, aber zumindest wollte ich es mal erwähnt haben.
Es handelt sich bei dieser Reihe auf jeden Fall um Fantasy und in diesem ersten Band blieben viele meiner Fragen noch unbeantwortet. - Trotzdem, auf der einen Seite war ich schwer begeistert von dem Stoff, auf der anderen Seite aber auch wieder nicht. Die ganze Zeit hatte ich hier eine unterschwellige Angst, dass die Handlung noch in die krasseste Romantasy ever abrutscht, was sie bisher aber nicht getan hat.
Der Schreibstil war locker und gut verständlich, der Stoff selber nicht für knallharte Realisten. Man muss sich hier schon ganz bewusst darauf einlassen, dass man hier etwas liest, was wirklich komplett an den Haaren herbeigezogen ist. Das bedeutet aber eben nicht, dass es kompletter Bullshit ist. Irgendwie kann man durch den Inhalt hier noch einiges über Gefühle und den Umgang damit lernen. - Ich bin gespannt, wo mich die Reise hier noch hinführen wird.
In jedem Fall mal ein gelungener Auftakt in eine Reihe, von der ich im Vorfeld noch nie etwas gehört habe. Eine Leseempfehlung muss ich dann aber leider etwas einschränken, denn man muss sich hier schon zu einhundert Prozent auf die pure Fantasy einlassen.
- Rose Snow
8 Sinne - Band 2 der Gefühle
(133)Aktuelle Rezension von: TanteGhostDie Heldenreise geht in diesem Fall durch das Land der Wut und wartet mit neuen und ganz speziellen Eigenheiten. – Stellenweise zu viel der Fantasie.
Inhalt: Lee stolpert erst einmal gerade so noch rechtzeitig in ihre Wächterprüfung. Nach einer wahren Sandschlacht, kann sie diese auch bestehen sich jetzt wirklich als Wächterin bezeichnen. Sie hat ihren Wächterstab und kann mit ihm agieren und sich und andere verteidigen.
Jedoch muss sie feststellen, dass ihre Reise mit Ben noch nicht zu Ende ist. Sie erhält neue Informationen, sie kann ihre komplette Prophezeiung erfahren und trifft dann, auf der Suche nach ihrem Informanten wieder auf Ben. – Dieser hat in der Zeit seinen eigenen, nicht sehr rühmlichen Weg verfolgt.
Gemeinsam machen sich Ben und Lee wieder auf den Weg. Dabei müssen sie das knallrote Wutland durchqueren und gehen dabei ein sehr hohes persönliches Risiko ein.
Fazit: Die Cover haben durch die große, alles dominierende Acht einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Im Fall von Band zwei war alles in Blau gehalten. Ansonsten sieht man die beiden Protagonisten als Schattenfigur und ansonsten hat es noch die notwendigen Angaben für ein Buchcover.
Die Story selber baut sehr stark auf den ersten Band auf. Sie geht genau da weiter, wo der erste Band aufgehört hat. Es ist daher unbedingt erforderlich, die Reihe in der chronologischen Reihenfolge zu lesen.
Was die Handlung angeht, erlebt man hier eine klassische Heldenreise. Allerdings in einer Welt, die man sich auch erst einmal ausdenken muss. Aufgeteilt in acht Gefühle, hat jedes Gefühl so sein eigenes Teilstück der Welt und seine ganz eigenen Tücken. In diesem 2. Band reisen sie durch die Wutwelt und machen hier Bekanntschaft mit einem Vulkan, der auf Wut reagiert. Dem kaum entkommen, bricht ein Geysir aus, weil sie ihre Wut offen gelebt haben und bedeckt sie mit ihrem Wasser. Aber der Geruch hinterlässt bleibenden Eindruck.
Stellenweise kamen mir die Handlung und die Welt dann doch ein bisschen zu abgedreht vor, dass ich das Ziel aus den Augen verloren habe. Aber das hat sich schnell wieder gegeben.
Im Grund wird alles in einem einzigen Handlungsstrang abgehandelt. Hier wird alles so genau erklärt, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, die Handlung würde deswegen stehenbleiben. Die andere Seite der Medaille ist aber, dass diese Erklärungen hier wirklich notwendig sind. Denn die Welt muss erklärt werden. Ansonsten macht das alles keinen Sinn.
Ich hatte zum Teil Kopfkino zum anderen Teil aber auch Kopfschmerzen von Schütteln. Zum Teil hätte der Stoff hier auch wirklich einfach nur eine Drogenfantasie sein können. - Die Autorin hat hier auf jeden Fall eine ganze Menge Einfallsreichtum walten lassen, bei der Gestaltung der Welt. Und wenn man sich so etwas einfallen lässt, dann macht man da klar mehrere Bände daraus.
Die Faszination geht hier wirklich von der Welt aus, alles andere ist fast schon Nebensache. Aber trotzdem hat die Autorin hier wirklich krass gegensätzliche und irgendwie interessante Charaktere erschaffen. In besonders unangenehmer Erinnerung bleibt mir hier die Tussi beim Training und bei der Prüfung. Das war ein Stück Buch, was mich zu sehr an meine eigene Schulzeit erinnert hat. Ben hingegen, bleibt seiner arroganten und selbstgerechten Art treu und Lee ist mehr als einmal der Verzweiflung nahe. Die vollbringt hier wieder eine mentale Höchstleistung.
Ich muss die Empfehlung dieser Reihe etwas eindämmen. Man muss in jedem Fall bereit für richtig hahnebüchene Fantasy sein. Die reale Logik ist hier vollkommen außer Kraft gesetzt und darauf muss man sich einlassen. Sonst wird das nichts.
- B Oftring
Stell dir vor, du wärst...ein Tier im Wald
(14)Aktuelle Rezension von: losgelesenDas Buch „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ von Bärbel Oftring gibt den interessierten Kindern die Möglichkeit die Perspektive von über 20 verschiedenen Tieren einzunehmen, um so zu erfahren, wie diese in der freien Natur leben. Das 64 Seiten dicke Buch aus dem moses Verlag bietet allerhand Informationen über verschiedene heimische Tiere. Jedes Tier wird dabei auf zwei Doppelseiten vorgestellt und es gibt recht viele Informationen und ein paar Zeichnungen. Diese sind zwar generell recht hübsch anzusehen, haben aber eher selten einen größeren Informationsgehalt. Auch die Hintergrundbilder zeigen in erster Linie nur passende Landschaften. Da könnte der Raum besser für mehr visuelle Informationen genutzt werden, denn so gibt es für jüngere Kinder, die noch nicht selber lesen können, beim Vorlesen einfach zu wenig zu entdecken. Teilweise ist der Hintergrund sogar einfach nur in Weiß gehalten. Das ist leider eine Verschwendung von Möglichkeiten!
Insgesamt ist „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ ein ordentlich aufgemachtes Buch, das fundiertes Wissen über die Tiere im Wald bietet. Auch die Idee, dass die Kinder in ihrer Phantasie den Platz des Tieres einnehmen ist gut, aber nicht zu Ende gedacht, denn so sind die Texte halt nur aus dieser Sicht geschrieben. Imponierend wäre es – soweit überhaupt möglich - wenn die Abbildungen tatsächlich die Sicht der Tier auf die umgebende Natur zeigen würden, also wie und was die jeweiligen Tiere in der Natur wahrnehmen. Das wäre tatsächlich etwas Besonderes, aber vielleicht auch zu schwierig darstellbar. Trotzdem, aufgrund der fehlenden visuellen Unterstützung reicht es für „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ nur zu einer eingeschränkten Empfehlung.
---
Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.
---
Ich fühle, was du hörst
(19)Aktuelle Rezension von: Janochka__In diesem Buch geht es um eine Frau, Mandy Harvey. Sie selbst ist auch die Autorin dieses Buches und dort beschreibt sie, wie es sich lebt als Gehörlose.
Mandy ist eine talentierte Musikerin und Sängerin.
Sie gibt ein Einblick in ihr Leben und zeigt in jedem Kapitel, wie ihr Gehörverlust sich entwickelt hat.
Vor jedem Kapitel gibt es immer ein Zitat passend dazu. Anschließend beantwortet sie auch Fragen, die ihr oft gestellt werden.
Auf den letzten Seiten gibt es auch noch Bilder zu sehen.
Dieses Buch war für mich sehr nahegehend, denn dort wird das Thema Gehörlosigkeit angesprochen. Was mich fasziniert hat ist, wie die Autorin mit ihrer Behinderung umgeht und wie sie andere ermutigt einen Traum nicht aufzugeben.
Gehörlosigkeit ist nicht was einfaches.. Das ist schon schwierig und deshalb find ich das so beeindruckend, wie man trotzdessen, glücklich sein kann.
Wenn ich mir vorstellen müsste ich verliere mein Gehör oder einen anderen Sinn, dann wüsste ich gar nichts mehr.
Auch habe ich eine andere Sicht auf Behinderte Menschen bekommen, denn Mandy gibt auch Tipps, wie man mit Behinderten umgehen soll und wie nicht.
Das hat mir auch die Augen geöffnet.
Ich empfehle dieses Buch jedem zu lesen, da es wirklich ein tiefgehendes Thema ist und man dort viele Informationen in das Leben der Gehörlosen bekommt.
5 🌟🌟🌟🌟🌟
- Charles Spence
Gastrologik
(3)Aktuelle Rezension von: BibliomaniaCharles Spence entführt den Leser in die Welt der Gastrologik, oder Gastrophysik, wie es korrekterweise heißt. Gastrophysik ist eine Verschmelzung von Gastronomie und Psychophysik, in der es um die wissenschaftliche Untersuchung der Wahrnehmung geht.
In dem vorliegenden witzigen und hochinteressanten Buch geht Spence nicht nur auf unsere unterschiedlichen Sinne ein und wie sie sich beim Thema Essen und Lebensmittel äußern, es geht auch darum, wie Farben, Licht oder Musik Einfluss auf den Geschmack von Essen nehmen können.
Ich habe nicht gewusst, dass ein Dessert auf einem weißen Teller süßer schmeckt als auf einem schwarzen. Auch die Namensbezeichnung eines Essens hat mehr Einfluss als gedacht. Ein „leckeres Speiseeis“ weckt ganz andere Erwartungen als die Bezeichnung „Food 386“ (beide Male geht es um Krabbeneis). Und wer hört nicht gerne das Rascheln der Chipstüte vor dem Hineingreifen? Das Knacken von Magnum Eisschokolade, auf das die Werbemacher viel mehr Gewicht gelegt haben, als man meinen möchte.
Der Experimentalpsychologe interessiert sich auch für den Aspekt, was Gesellschaft beim Essen ausmacht und warum die meisten Menschen im Flugzeug Tomatensaft bestellen. Erstaunlich geht es in Spitzenrestaurants zu, wenn sie personalisierte Erlebnisse anbieten wollen. Das Übertrumpfen diverser Spitzenköche erinnert an ein Computerspiel, bei dem jeder die Nase vorn haben möchte. Dabei reiht sich auch das digitale Essen ein, was mir eher abwegig erscheint. Wer möchte schon allein vor dem Bildschirm sitzen und essen, während ihm andere dabei zusehen?
Wunderbar locker erzählt Spence alles mögliche aus dem Bereich der Gastronomie. Tops und Flops. Was wirklich Einfluss auf den Geschmack nimmt und was eher weniger relevant ist. Mir persönlich erscheint es nur logisch, dass ich automatisch zu einem französischen Wein greife, wenn ich in der Weinabteilung mit französischen Chansons bedudelt werde. Warum ist das schlimm? Der Mensch ist eben beeinflussbar, sonst würde ja auch die Werbung nicht funktionieren.
Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt. Ein wenig schade ist es, dass die wirklich großartigen Events nur in Spitzenrestaurants stattfinden (können). Mir fehlt es da leider am nötigen Kleingeld, aber wer weiß? Vielleicht behält Spence recht und wir werden in nicht allzu ferner Zukunft auch in „normalen“ Restaurants denkwürdige Mahle verzehren – ich freue mich drauf.
- Julian Kutos
Simply Quick
(25)Aktuelle Rezension von: Mrs. DallowayOft fehlt die Zeit, oder die Zutaten... und trotzdem will man etwas Leckeres essen. Dann ist dieses Buch perfekt dafür gemacht. Hier gibt es schnelle Salate, Vorspeisen, Schnelles mit Brot, Pasta und Reis, Schnelles Gemüse und Fleisch sowie wirklich schnelle Desserts.
Ich habe einige Gerichte getestet und bin ganz begeistert von diesem Buch. Mein Highlight ist auf jeden Fall der Schinken-Sauerrahm-Toast! Es ist so einfach und doch so genial. Ich werden diesen Toast auf jeden Fall noch öfter machen.
Auch die Pasta Carbonara und die Penne alla Wodka (ohne Wodka) gehen schnell und machen richtig satt.
Beim Gemüse mochte ich das/die (?) Potato Tostato sehr gern. Das geht nicht nur schnell, sondern ist auch ziemlich gesund.
Das Buch kann ich nur wärmstens weiterempfehlen. Jeder, der gerne kocht und isst wird in dem reichhaltigen Rezeptfundus fündig werden. - Stephanie Madea
Moonbow: Sammelband
(1)Aktuelle Rezension von: Daniela_LatzelDieser Sammelband ist eine Dilogie.Enthalten sind-Auge um Auge - Moonbow 1- Hand in Hand - Moonbow 2
Es war toll sie gleich beide zu haben und sie hintereinander weglesen zu können.
Stephanie hat einen leichten Schreibstil, der mir zu keiner Zeit langweilig wurde.
Beide Geschichten sind sehr Spannungsgeladen. Ich habe mitgefiebert bis zum Ende.
Auch die Charaktere sind überzeugend ausgearbeitet. Man merk hier die Liebe der Autorin zu dieser Reihe.
Ich kann euch nur raten beide Teile zu lesen, denn nach dem ersten will man mehr - Katharina Küllmer
Aromenfeuerwerk – Meine kreative Landküche
(2)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteLandküche voller Inspiration
Dieses Buch ist nicht nur ein Ideenquell für die kreative Landküche, die voller Aroma Explosionen steckt wenn man richtig zubereitet und kombiniert sondern es bietet schon beim Lesen Genussfreude pur. Ein dickes Buch, das gut in der Hand liegt, wunderbar gestaltet ist und mit so wunderbaren Fotos illustriert ist, das man sich einfach nicht satt sehen kann. Dem Thema angepasst vermittelt es das besondere Landflair, das einen hungrig auf mehr macht. Hungrig die Rezepte aus zu probieren, hungrig direkt in die Natur zu gehen, hungrig auf eine romantische Landpartie, hungrig nach Genuss mit allen Sinnen. Dieses Buch ist ein Feuerwerk für die Seele, besonders an trüben regnerischen, grauen Tagen. Schon das Cover vermittelt uns einen Eindruck von dem was sich Innen fortsetzt. Nach Jahreszeiten unterteilt dürfen wir die Welt der Kulinarik eintauchen. Traditionelle Rezepte erleben, die mit spannenden ergänzenden oder ausgetauschten Aromen zu einer völlig neuen Interpretation führt. Zu Geschmackserlebnissen die häufig verzaubern und stauen lassen. Für die Autorin Katharina Küllmer gibt es nichts schöneres als mit der ganzen Familie an einem großen Tisch zu sitzen und gemütlich zu essen. Wenn sich Gerichte, die über Generationen weiter gegeben werden mit neuen Aromen zu einer eigenen "Familienküche" entwickeln. Was sie selbst daraus gemacht hat erleben wir in diesem wunderbarem Buch, das viel zu schade ist einfach nur im Regal zu stehen. Bei uns steht es dekorativ auf einem Buchständer im Esszimmer, aufgeschlagen- und nicht selten geh ich vorbei und entdecke, dass es an einer anderen Stelle aufgeschlagen ist als zuvor. Irgendwie macht es Freunde die schönen Bilder auf sich wirken zu lassen. Harmonie und Wärme strahlen die Fotos aus. Kleine Kunstwerke / Stillleben, die man sich auch gern an die Wand hängen möchte. Jedem Gericht ist mindestens eine Doppelseite gewidmet. Auf der einen Seite das Bild auf der anderen das Rezept. Dazu eine kleine Einführung, ebenfalls fotografisch eingefangen, in die Jahreszeit. Es fällt mir schwer hier auf bestimmte Gerichte zu fokussieren, die uns besonders gut gefallen haben denn eigentlich gibt es nur Favoriten. Die Rot unterlegten haben wir im Familienrat ausgewählt die Top 10 so zu sagen. Die anderen haben wir ebenfalls schon gekocht und waren begeistert. Auf uns warten noch viele weitere, denn das Buch bietet mit über 100 Rezepten so viel mehr! Jedes Rezept hat seinen eigenen Charme. Hier eine kleine Auswahl was euch erwartet: "Möhrenpancakes mit Blutorangen, Avocado-Hummus und Dukkah" "Miso- Suppe" "Frühlingshafter Kartoffelsalat" ( mit / aus Ofenkartoffeln) "Wildkräutersalat mit Radieschen" "Buchweizenrisotto" "Gedämpfte Teigtaschen mit Frischkäse-Zucchini-Spinat-Füllung" "Grüne Sauce Burger" "Rhabarber-Erdbeer-Pie mit Rhabarber-Erdbeer-Eis" "Möhrenkuchen" ( mit Walnüssen und Frosting) "Scones" "Frucht-Granola-Popsicles mit Joghurt" ( Eis am Stil) "Smoothie-Crumble-Bowl "Herzhafter Frühstückskuchen" "Kräuterbrot mit Kräutern aus dem Garten und Schnittlauchbutter" "Erbsensuppe mit Gemüsepommes" "Burrata mit Tomatenmarmelade" "Lachs in Erdnusskruste" "Auberginen-Hummus mit Knäckebrot" "Cremige-Schoko-Mandelmilch-Popsicles" ( Schokoeis am Stil) "Babka mit pfeffriger Erdbeer-Marmelade" "Grilled Cheese Sandwich" "Rote-Bete-Tortellini" "Herbstliche Pizza" "Ravioli mit Hackfleisch und Walnüssen" "Hackbällchen mit Thymian-Pilz -Sauce" "Zimtrollen mit Kürbisbutter" "Grünkohlsalat mit gerösteten Kichererbsen....." "Knuspriger Zander mit Rotkohl und Zitrusfrüchten" "Chorizo-Lasange" * Ich hoffe ich konnte mit dieser kleinen Schilderung sehr viel Hunger auf das Buch machen.
- Maya Banks
Im Herzen der Angst
(9)Aktuelle Rezension von: PitziJules Welt ist schon vor ein paar Jahren aus den Fugen geraten, als sie während eines Frankreichurlaubs von einem Unbekannten angesprochen wurde, der sie unter der Androhung, ihrer Familie zu schaden falls sie nicht kooperiert, für seine terroristische Organisation rekrutierte. Jules musste lernen andere Menschen zu töten und erfuhr, dass auch ihre wahren Eltern einst dieser Organisation dienten, bevor sie ermordet wurden.
Nun, drei Jahre später, wird sie von ihren Adoptiveltern aufgespürt, denn Jules hatte alle Brücken hinter sich abgebrochen, aus Angst davor, dass die Organisation ihr das Liebste, das sie hat, nämlich ihre Ersatzfamilie, tötet. Bevor sie sich mit den Eltern aussprechen kann, fliegt Jules Hütte in die Luft. Jules überlebt schwer verletzt und wird in ein Krankenhaus gebracht. Dort erwacht sie unter großen Schmerzen; neben ihr sitzt Manuel, der Mann, der sie einst als Kleinkind von der Straße auflas und der sie zu ihren Adoptiveltern brachte. Auch Manuel wuchs dort auf und ist tieftraurig, als er erfährt, dass die Eltern bei der Explosion ums Leben gekommen sind. Was Manuel jedoch nicht ahnt, ist, dass Jules in den Jahren, in denen sie verschwand, zur Killerin ausgebildet wurde. Und Jules weiß nicht, dass Manuel ein CIA Mann ist, der die Aufgabe hat, Jules zu seinen Vorgesetzten zu schaffen, denn Jules Organisation ist der CIA ein Dorn im Auge…
Ich habe vor einiger Zeit bereits einige Historical Romances der Autorin gelesen, von denen mir einige sehr gut und andere weniger gut gefallen haben. Vielleicht war es daher reine Neugierde, die mich bewog, auch einmal einen Romantic Suspense von Maya Banks ausprobieren zu wollen. Dafür sprach dann auch, dass es sich bei „Im Herzen der Angst“ um einen Einzeltitel handelt.
Gleich der Anfang der Geschichte startet mit einem Schockeffekt und auch der weitere Verlauf der Story gestaltet sich sehr rasant und actionreich. Allerdings leider auch ein wenig zu sehr an amerikanische Actionreißer angelehnt. Mir persönlich wirkte es einfach ein wenig zu stark aufgetragen, als sich Jules und Manuel auf der Flucht vor Verfolgern auf der Autobahn eine wilde Schießerei lieferten und Manuels Mittelsmann und Partner bei der CIA dann allein durch einen Telefonanruf alle Schwierigkeiten aus dem Wege räumen konnte. Überhaupt erschien einem „Tony“ als eine Art Tausendsassa, der sogar seinem Chef die wichtigsten Informationen vorenthalten konnte, was dann irgendwann völlig unglaubwürdig wirkte.
Kleine Schwierigkeiten hatte ich auch, mir vorzustellen, dass sich zwei Menschen, die wie Bruder und Schwester miteinander aufwuchsen, plötzlich in Liebe zugetan sind und trotz aller Innigkeit solche Schwierigkeiten zu haben schienen, sich einander ihre Geheimnisse anzuvertrauen.Immerhin geschieht das dann ab der Mitte des Romans, doch fand ich es, trotz aller Nachsichtigkeit, dass es sich hier um eine Romance handelt, die man nicht allzu bierernst nehmen sollte, auch äußerst merkwürdig, dass eine Frau, die behütet aufwuchs, innerhalb von drei Jahren zu einer top ausgebildeten Killermaschine wurde, wohingegen Manuel, als ebenfalls top ausgebildeter CIA Mann, während diverser Schießereien, Jules nicht das Wasser reichen kann und sogar von ihr gerettet werden musste. Was dann allerdings gegen Jules Professionalität sprach, war die Tatsache, dass sie erst so spät darauf kam, dass ihr eventuell ein Peilsender eingepflanzt wurde.
Überhaupt schien sich die Autorin nicht ganz entscheiden zu können, fand ich, wie sie Jules und Manuel charakterisieren sollte. Mal wird Jules von Angstattacken verfolgt und dann kann sie so einfach wieder umschalten in den „Killer-Modus“ und völlig kühl agieren und töten?
Und Manuels blindes Vertrauen in Jules und sein ewiger Beschützerinstinkt nervten mich leider dann auch. Man erfährt kaum mehr über ihn, als dass er Jules liebt und auf Händen tragen möchte, was auf die Dauer dann etwas fade wirkt.
Und obwohl ich so viele Kritikpunkte aufführe, möchte ich dennoch nicht weniger als 3.5 Bewertungspunkte vergeben, weil der Roman, dennoch kurzweilige und teilweise auch spannende und actionreiche Unterhaltung bietet, wenn ich mir auch eine stärker durchdachte Story und eine tiefgründigere Charakterisierung des Heldenpaars gewünscht hätte. 3.5 von 5 Punkten. - Kim Henry
Blind Trust
(9)Aktuelle Rezension von: Veritas666Es war mein erstes Buch von Kim Henry und ich hab es gelesen weil ich wusste das sich hinter der Autorin „Felicity LaForgia“ verbirgt, dennoch war ich ein klein wenig enttäuscht. Im Grunde genommen war die Story um den Star und die blinde Frau wirklich reizvoll. Es war nicht nur mal was anderes, sondern auch einfach mal schön zu sehen das solch eine Liebe möglich ist. Man merkt dem Buch auch an das sich die Autorin wie man es gewohnt ist, mit dem Thema blindheit befasst und ausgiebig erkundigt hat.
Leider ging mir Braydens Stimmung tierisch auf den Nerv zwischendrin. Mal ist er total fasziniert, dann typisch der Karrieregeile Bock… Es war stellenweise einfach nur ätzend… Auch sie war manchmal total naiv.. Aber generell war das Buch leicht zu lesen und ich vergebe ihm gute 3* auch wegen des wirklich schönen und ansprechenden Covers ♥ - Christian Jeremies
Erdbeeren schmecken rot
(5)Aktuelle Rezension von: kleine_buecherwuermchenLenny ist neu hier und möchte mitspielen. Als erstes zieht Lisa ihn gleich mal an den Ohren und meint, er hätte riesige Hasenohren. Daraufhin verabschiedet sich Lenny und geht. Lisa geht aber einfach mit und zeigt Lenny ihre Welt. Sie hören, riechen, fühlen und schmecken unterschiedliche Sachen und erleben Abenteuer mit ihren Sinnen. Zuerst ist Lenny noch recht verwirrt und zurückhaltend, doch nach und nach lässt er sich auf die fantasievolle Welt von Lisa ein und die beiden werden Freunde. Zum Schluss stellt sich heraus, dass Lisa eigentlich eine Brille trägt und ohne sie kaum etwas sieht. Daher erkundet und genießt sie ihre Umgebung mit ihren anderen Sinnen.
Meine Erfahrung/Meinung:
🙂
Ich finde die fantasievolle Welt von Lisa herrlich erfrischend. Es ist eine wundervolle Geschichte über das „Anderssein“, Achtsamkeit und Freundschaft.
Lenny macht auf mich einen sehr zurückhaltenden und ängstlichen Eindruck. Sein Leben wird durch die quirlige Lisa sehr bereichert. Das ist für mich ein sehr schönes Beispiel dafür, dass man, wenn man aufgeschlossen genug ist und seine anfängliche Skepsis beiseitelegen kann, von anderen Menschen viel lernen kann. - R.L. Ferguson
Die Schule der Alyxa - Der dunkle Meister
(36)Aktuelle Rezension von: JanniversumIch habe das Buch von meinem Opa geschenkt bekommen. Ich muss sahen, dass der Klappentext sich spannend angelesen hat aber ich dannn vom Buch selber sehr enntäuscht war. Es hate Ähnlickeiten mit Harry Potter... Außerdem waren gewisse Handlungsstränge nicht verstehbar. Das ist ein Buch, dass ich nicht weiteremphele, da gibt es schon viel bessere Bücher in diesem Genre.
Sonst wünsch eich dir viel Lesespaß! (-;
- Dorrit Bartel
Das Mädchen aus der Apotheke (Kurzgeschichte, Krimi) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)
(27)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerWar gut zu Lesen und sehr gut für ein Buch Snack zu nutzen.
Wer ein BuchSlumber hat sollte sich an solche ran wagen. Spannung von Anfang bis Ende.
- Constanza Droop
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 36 - Sehen, riechen, hören
(45)Aktuelle Rezension von: bookfriend135Bei diesem Band aus der Sachbuchreihe 'Wieso? Weshalb? Warum? junior' für Kinder von 2-4 Jahren geht es darum, wie kleine Kinder die Welt durchs Anfassen, Sehen, Hören, Schmecken und Riechen entdecken und erforschen können. Interaktiv und spielerisch fördert das Buch die bewusste Wahrnehmung der eigenen Sinne. Die tollen Illustrationen und der passende Text sind von Constanza Droop in klarer und einfacher Sprache verfasst. Dieses Buch animiert dazu, genau hinzuschauen, mitzumachen und eigenhändig etwas zu entdecken. Es gibt Formen zu erfühlen und viele Klappen zu öffnen, hinter denen man wieder auf Neues stoßen kann. Gut fand ich ebenfalls, dass die Kinder auch erfahren, dass nicht alle Menschen gleich gut sehen oder hören können und wie sie sich behelfen. Die Spiralbindung, sowie die Ausstattung und Größe sind sehr passend gewählt und machen einen robusten Eindruck. Im Vergleich zu anderen Teilen der Reihe wird hier allerdings weniger neues Wissen vermittelt.
- Astrid Drapela
Ich wollt, ich hätt ein Huhn. Fakten & Haltung, neuer Stand der Forschung. Beziehung Mensch & Huhn. Unterhaltsam & informativ: Geschichten über Hühner & Ratgeber über Hühnerhaltung.
(11)Aktuelle Rezension von: CoesitAstrid Drapela überzeugt in ihrem Sachbuch "ich wollt, ich hätte ein Huhn" mit viel Hintergrindwissen zur Abstammung unserer Haushühner ebenso wie mit ihrer persönlichen Note.
Vor der Anschaffung unserer Hühner habe ich auch einige Sachbücher zu diesem Thema gelesen, aber keines war wie dieses. Von Anfang an ist man voll dabei, anstatt nur Leser zu sein. Alles ist gut und flüssig lesbar und mit vielen Quellen hinterlegt. Also fachlich ist es anscheinend fundiert. Nun gut, das sind so einige. Aber allein die ausführliche Geschichte der Hühner und eben den daraus resultierenden Verhaltensmustern habe ich so in dieser Tiefe noch nirgends gelesen. Das fand ich persönlich sehr spannend, da unsere Hühner nicht einfach "nur" Futterproduzentinnen sind, sondern Familienmitglieder. Auch die persönlichen Anmerkungen machen dieses Buch zu einer ganz besonderen Lektüre, die uns zwischenzeitlich auch schon durch das ein oder andere Problem geholfen hat.
Fazit: Wer sich gerne ausführlich über Hühner informieren möchte und nicht nur das ogmffensichtliche Wissen möchte, sollte zu diesem Buch greifen.
- Melanie H. Dr. Adamek
IM-WALD-SEIN. Die natürliche Antwort auf Psychostress und Zivilisationskrankheiten. Entdeckung eines Präventionskonzepts
(3)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Wald ist mir ja eigentlich nicht fremd. Dank Hund und Mann sind wir regelmäßig dort unterwegs und genießen die wechselnden Jahreszeiten, sammeln Tannenzapfen, Kastanien und allerlei Dinge für ein gemütliches und hübsch dekoriertes Zuhause. Ende Herbst und Winter genießen wir die wohlige Wärme unserer zwei Kamine und wissen, was uns der Wald dank des Holzes an Nutzen bringt.
Doch mit der Möglichkeit, im Wald auch gesundheitliche Prävention zu erfahren, das war mir bisher völlig neu. Natürlich fühlt man sich gut und auch ein wenig müde nach einem langen Waldspaziergang, aber das lag meiner Meinung nach einfach an der vielen frischen Luft. Jedoch weit gefehlt!
Mit Dr. Melanie H. Adamek begibt man sich als Leser auf eine ganz andere Art und Weise in den Wald. Wir beschäftigen uns mit der Frage, was Wald überhaupt bedeutet, lernen die bisherigen Forschungen über Terpene und deren Wirksamkeit auf Killerzellen und betrachten die allgemeine Studienlage.
Festzustellen bleibt danach, das die Japaner wie auch die Amerikaner den Europäern unendliche Längen in dieser Forschung voraus sind.
Mit einem Experiment mit Freunden und Bekannten beschließt die Autorin den japanischen Shinrin Yoku und dem amerikanischen Trend selbst zu testen und wird dabei von zahlreichen Fachleuten unterstützt.
Eine Reise nach Japan auf eine Fachkonferenz und die dortigen neuen Forschungsergebnisse vermittelt die Autorin ausführlich und auch für Laien der Medizin und Chemie verständlich und nachvollziehbar.
Mit „Im Wald sein“ von Dr. Melanie H. Adamek erhält man ausreichend Anregungen auf den nächsten Waldtrip, reizt sicherlich auch mal einen „Waldfremden“ zu einem regen Ausprobieren und schafft es trotz zahlreicher medizinischer und chemischer Grundlagen einem das in Japan schon so lange erforschte Prinzip des Waldbadens, ausreichend und hübsch bebildert, auf den Grund zu gehen. - Marion Stieglitz
Lavendeltage in der Auberge de Lilly
(48)Aktuelle Rezension von: Lesezauber_ZeilenreiseHelen, gestresst durch das viele Geld, dass sie für ihren beruflichen Traum in den Sand gesetzt hat, wird von ihrem Freund Leo kurzerhand in die Provence „entführt“. Doch statt Erholung, Zweisamkeit und Kräftetanken wird dieser Kurztripp eher zu einer Zerreißprobe für die Beziehung der beiden. So findet Helen Leos anfängliches so anziehendes Laissez-fair inzwischen eher unreif und ihr steht mehr der Sinn nach etwas Bodenständigem, Verlässlichen. Wie gut also, dass sie auf Marcel, den charmanten, erfolgreichen Besitzer des geschlossenen Lavendelladens trifft und er ihr ein scheinbar traumhaftes geschäftliches Angebot macht – und auch privat großes Interesse an Helen zu haben scheint. Als Leo eines Tages nach einem Streit einfach verschwindet, muss Helen sich eingestehen, dass sie sich wohl in einigem getäuscht hat… und sich entscheiden, was sie nun eigentlich in ihrem Leben will.
Nachdem ich in Band 1 „Das kleine Hotel in der Provence“ das Entstehen der Auberge de Lilly mitverfolgt habe, darf ich nun erneut nach Südfrankreich reisen und in diesem kleinen, hübschen Hotel einige bekannte Figuren wiedertreffen. Mit einer Leichtigkeit erzählt die Autorin Helens Geschichte und schafft es dabei, deren Zweifel und Sorgen so gut rüberzubringen, dass man fast Verständnis dafür bekommt, dass sie sich so hopplahopp quasi in die Arme eines anderen wirft. Es ist zwar keine hochüberraschende, wendungsreiche Story, dafür aber einfach ein Wohlfühlbuch. Ab aufs Sofa, vielleicht mit einem Pastis (oder noch besser: mit einem Gin Tonic mit Lavendelblüten, selbstgemacht natürlich, das Rezept liefert das Buch gleich mit) und dann nichts wie in die Provence, zu den Lavendelfeldern, wo die Hummeln summen, die Sonne brennt und sich alles wie Urlaub anfühlt.
Der Schreibstil ist super zu lesen, man fliegt durch die Seiten, wobei Figuren und Setting immer im Kopf sind, sehr gut vorstellbar und vor allem die Landschaft ist fast zum Greifen. Mir gefällt, dass Helen keine Überfliegerin ist, sondern auch sie Fehler macht, nicht immer durchblickt und mit ihren Sorgen und Ängsten hadert. Das macht sie „normal“.
Wer eine kleine Auszeit in der Provence haben möchte, mit leichter, luftiger Unterhaltung, ein wenig Liebe, ein wenig Intrige, viel Freundschaft und einer bezaubernden alten Dame (Marianne de Boyer), die einige Lebensweisheiten auf dem Kasten hat, dem sei „Lavendeltage“ ans Herz gelegt. 4/5 Sterne.
- Martina Fuchs
Schau!
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEin Buch mit allen Sinnen!
Ein Buch, über das es viel zu berichten gibt.
Wir Erwachsene verlassen uns all zu oft auf das, was wir sehen. Damit fühlen wir uns sicher schließlich kennen wir es nicht anders.
Kinder sind da viel offener.
Ich muss daran denken wie mein kleiner Sohn mir immer wenn er sich verletzt hat oder ihm etwas weh tat mir erklärte, "der Schmerz fühlt sich ganz lila an" oder "es tut so richtig rot weh".
Seltsame Beschreibungen, die ich erst lernen musste sich aber stets verlässlich wiederholten.
Durch unsere Erwachsenen Sichtweise entgeht uns nicht nur viel sondern wir verlieren auch an Phantasie.
Dieses Buch greift genau diese Thematik auf.
So lernen wir zum einen
Herrn Soundso kennen, der die These vertritt, dass man nur mit den Augen gut sieht.
Zum anderen ist da
Nele.
Nele ist blind und Nele weiß aus ihrer eigenen Erfahrung, dass man auch mit den Ohren, der Nase, dem Mund und den Fingerspitzen sieht und mit
Fantasie.
Das glaubt ihr nicht?
Dann probiert es doch einmal aus, so wie Herr Soundso und Nele.
Wie?
Ganz einfach!
In diesem Buch findet man viele Anregungen um es später nach zu machen.
Herr Soundso erklärt sachlich und nüchtern einen Baum, die Sonne, den Schnee, den Regen. Er berichtet von Wiesen und Schatten, von Feuer und dem Meer, von Steinen und der Nacht.
Und Nele?
Nele erzählt auch von den Dingen, die Herr Soundso beschreibt, doch ihre Erklärungen von dem was sie empfindet und "sieht" hört sich ganz anders an.
Wenn Nele einen Baum erfühlt dann stellt sie sich immer auch etwas vor. z.B. ist der "Baum ein knorriger Kobold, der freche Gesichter schneidet und viele Geschichten erzählen kann.
oder die Wiese.
Für Herrn Soundso ist es, wie auch für uns, eine Fläche auf der Gras und Blumen wachsen.
Nele hingegen empfindet die Wiese mit ihren Sinnen ganz anders, viel phantasievoller.
Sie sagt:" die Wiese ist eine übermütige Fee. Sie kitzelt dich zwischen den Zehen...."
Eindrucksvoll sehen wir zunächst die einfachen, immer in einer Farbe gehaltene, bildliche Darstellung dessen was Herr Soundso sieht und erklärt. Klappt man dann die rechte Bildseite aus sehen und lesen wir Neles "Sicht" auf die Dinge.
Und zum Schluss, nach all den Erklärungen, die Herr Soundso von Nele bekommen hat da ist auch Herr Soundso nachdenklich.
Er hat wohl verstanden das das Leben aus mehr besteht als aus dem was man sieht.
Das alle Sinne zu Verfügung stehen und genutzt werden können um etwas zu erleben.
Wie viel reicher ist doch das Leben wenn man alle Sinne nutzt und mit der Phantasie verbindet.
Es ist ein tolles Buch, das Kinder animiert die Welt mit allen Sinnen zu entdecken.
Ganz einfach geht es mit diesem Buch.
Einer beschreibt, so wie Herr Soundso etwas und das andere Kind entdeckt den gleichen Gegenstand mit verbundenen Augen.
Es wird bestimmt lustig wie die Kinder mit verbundenen Augen beschreiben.
Ich bin sehr froh, dass es dieses wunderschöne Buch gibt.
Möglich gemacht hat das die St. Nikolausstiftung des Kinderbuchhauses im Schneiderhäusle und des Tyrolia-Verlages, die regelmäßig den Lesel vergeben.
Mit dem Lesel werden Newcommer aus dem Bereich Text und Illustration für ihre Werke ausgezeichnet. Die Preisträger werden auf dem Weg bis hin zu ihrem fertigen Buch begleitet von der Stiftung begleitet und unterstützt.
Dieses Buch hat den Lesel 2017 erhalten.
Zu recht wie wir finden.
Dem Buch liegt der Text in Brailleschrift bei, so dass auch blinde Kinder mit reden können.
Schöner noch hätte ich es gefunden wenn mit Einprägungen gearbeitet worden wäre um selbst mit geschlossenen Augen das Buch entdecken zu können, dies wäre jedoch drucktechnisch so aufwendig, dass das Buch zu teuer geworden wäre.
Für alle die sich weiter mit der Sinneswahrnehmung der Blinden beschäftigen möchten empfehlen wir z.B. Bilder zu zeichnen und die Linien mit einer Nadel zu perforieren.
So können wie ein wenig von dem nachempfinden wie Blinde sich etwas erschließen.
Grundsätzlich kann man jeden Gegenstand mit verbundenen Augen ertasten, Dinge erschmecken, erhören und, und, und.
Ein schier unendliches Feld der Möglichkeiten.
Jede so gewonnen Erfahrung schult unsere anderen Sinne, denn die sind mindesten genauso wichtig wie der Sehsinn. - The Mindfulness Project
Ich im Hier & Jetzt
(7)Aktuelle Rezension von: SannyDas Cover wirkt erstmal sehr unscheinbar. Mit den vier Farben blau, gelb, weiß und schwarz ist es eher schlicht. Was mich hinter dem Cover erwartet hat aber meine Erwartungen mehr als Erfüllt.
Auf den ersten Seiten wird die Achtsamkeit erklärt. Es wird auf viele Sachen eingegangen, was mir wirklich gut gefällt. Daher ist es auch für Anfänger geeignet aber auch gut für Personen, die sich mit der Achtsamkeit schon ein wenig auskennen.
Am Anfang hatte ich doch etwas Angst, dass die meisten der Übungen viel zu aufwendig oder umständlich gemacht sind, aber nein - sie lassen sich prima in den Alltag integrieren und viele Übungen dauern wirklich nicht lange. Man findet also immer etwas Zeit dafür.
Besonders gut hat mir die Übungstabelle gefallen, wo man alle Übungen auf einem Blick sieht unterteilt in:
- Praktizieren
- Konzentrieren
- Beobachten/Ergründen
- Sinne
Man kann sich gewisse Übungen raussuchen und auch markieren.
Ich habe viel in dem Buch gemalt und notiert. Es hat mir richtig Spaß gemacht
Die Größe des Buches gefällt mir auch, dadurch dass es etwas kleiner als DIN A5 (also ca. 14 x 18,7 cm) ist, ist es sehr praktisch auch für unterwegs, Bahnreisen oder dem Urlaub. Man kann diese Aufgaben also wirklich überall machen. Durch das Softcover ist es sehr angenehm zu bedienen. - 8
- 12
- 24





















