Bücher mit dem Tag "sinnkrise"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sinnkrise" gekennzeichnet haben.

64 Bücher

  1. Cover des Buches Nichts (ISBN: 9783423625173)
    Janne Teller

    Nichts

     (1.032)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Nichts, was im Leben wichtig ist - Janne Teller 

    Rezension ohne Spoiler 

    ***
    Der Junge Pierre Anthon ist der Meinung, nichts hätte eine Bedeutung, weshalb es keinen Sinn macht, überhaupt etwas zu tun.
    Daraufhin beschließen seine Mitschüler ihm zu zeigen, dass es durchaus Dinge gibt, die Bedeutung haben. Jeder dieser Schüler entscheidet, was jemand anderem von ihnen besonders viel bedeutet, und genau diese Dinge werden gesammelt.
    Leider nimmt diese Tat grausame Ausmaße an, denn das, was die jungen Schüler/innen „opfern“ müssen ist alles andere als harmlos! 

    ***
    Meine Meinung:
    Ich bin im Nachhinein so schockiert von diesem Buch, dass ich das Ganze erstmal verdauen muss. Für diese kurze Seitenzahl passiert so viel, was nicht in Worte gefasst werden kann.
    Die Geschichte beginnt so harmlos und wird im Laufe immer schrecklicher, damit hätte ich nicht gerechnet!
    Die Nachricht, die sich hinter dem Buch verbirgt, ist wirklich wichtig und hat sich deutlich bei mir eingeprägt. Mir kam beim Lesen immer wieder die Frage in den Sinn: „Was hat eigentlich für mich eine Bedeutung?“ und ich denke, genau das möchte die Autorin auch erreichen.
    Doch viel prägnanter, als diese Nachricht, finde ich wirklich die Tatsache, was die Charaktere in diesem Buch tun und besonders, was sie von ihren Mitschülern verlangen zu tun. Es geht um körperliche Gewalt, Gewalt an Tieren und um eine Menge anderer Dinge, auf die ich niemals gekommen wäre. Diese Boshaftigkeit, die sich im Laufe des Buches bei den Charakteren entwickelt, ist so deutlich zu spüren, dass ich teilweise Gänsehaut hatte. Besonders bleibt mir diesbezüglich eine Person im Sinn.
    Die Geschichte mag dabei aber, so grausam und schockierend sie ist, genauso realitätsfern sein.
    Einige Taten dieser Kinder sind so heftig, dass ich die „Konsequenzen“ daraufhin nicht verstehe. Irgendwie wurde mir vermittelt, dass solche Dinge ruhig passieren können, dann bekommt man halt mal Hausarrest und andere Strafen und die Sache ist gegessen. Da hat mir etwas der Bezug zur Realität gefehlt bei einem sonst so wichtigen und aktuellen Thema. 

    Sonst bin ich einfach nur begeistert und schockiert zugleich und kann wirklich sagen, dass dieses Buch eindeutig zu meinen derzeitigen Highlights in diesem Jahr gehört!

  2. Cover des Buches Untreue (ISBN: 9783257069082)
    Paulo Coelho

    Untreue

     (222)
    Aktuelle Rezension von: theArtofReading

    Die Handlung scheint in erster Linie verwirrend und unübersichtlich zu sein, da die Protagonistin, Linda, ein scheinbar traumhaftes Leben führt.
    Ihr Leben strahlt im Glanz ihres beruflichen Erfolges und ihrer erfüllten Ehe. Das alles klingt zwar traumhaft doch Coelho legt mit der Handlung dieses Romans die Kehrseiten offen. Linda fühlt sich in ihrer, für sie monotonen und langweiligen, Routine gefangen und verfällt durch diese Belastung in eine Spirale der Unzufriedenheit.

    Für mich war es vorerst nicht nachvollziehbar wieso eine Person mit solch einem Leben diese Art von Depressionen und psychischen Probleme hat, doch der Hintergrund der sich zum Ende des Buches herausstellt ist die Basis für Lindas Suche nach Spannung und Abwechslung. Auf eben dieser Suche geht Linda einen Weg, gepflastert mit Lügen. Schlussendlich geht sie sexuelle Bindungen ein und wird somit untreu.
    Das interessanteste ist, dass sie um ihre Zufriedenheit zu erreichen und sich selbst treu zu sein und ihrem Partner gegenüber untreu sein muss.

    Coelho zeigt in diesem Roman eine interessante Art Und Weise eigene Bedürfnisse über den gesellschaftlichen Normen zu setzen Und somit Prioritäten zu setzen.

  3. Cover des Buches Die Ermordung des Commendatore Band 2 (ISBN: 9783832198923)
    Haruki Murakami

    Die Ermordung des Commendatore Band 2

     (309)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Die Ermordung des Commendatore II - Eine Metapher wandelt sich

    Autor: Haruki Murakami

    Erschienen in Deutschland: 2018

    Originaltitel: Kishidanchō goroshi. Killing Commendatore

    Erschienen in Japan: 2017 

    Weitere Informationen:

    Genre: Slice-of-Life, Übernatürliches

    Preis: € 26,00

    Seiten: 489

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 978-3-8321-9892-3

    Verlag: DuMont Buchverlag 

     

    Klappentext:

    Mit dem Porträt der 13-jährigen Marie wächst allmählich das Selbstvertrauen des jungen Malers in seinen eigenen Stil. Die wiedergewonnene Sicherheit hilft ihm, das Ende seiner Ehe zu verarbeiten. Während der Sitzungen freunden sich das Mädchen und der Maler an. Er ist beeindruckt und erschrocken zugleich von Maries Klugheit und Scharfsinn. Mit ihr kehrt die Erinnerung an seine kleine Schwester zurück, deren Tod er nie überwunden und nach der er in jeder Frau gesucht hat. Auch in seiner eigenen, die, wie er erfährt, schwanger ist. Als Marie verschwindet, ist er fest davon überzeugt, dass dies im Zusammenhang mit dem Gemälde "Die Ermordung des Commendatore" steht und dass nur das Gemälde und sein Maler ihm den Weg weisen können, um Marie zu finden. Ein Weg, der durch eine Luke in eine andere Welt führt. 

     

    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Den Vorgängerband habe ich schon vor mehreren Jahren gelesen und fand es ziemlich enttäuschend, dass die erste Szene, der Prolog, absolut nichts mehr mit dem Rest des Bandes zu tun hatte, vor allem, da das der Text auf dem Rücken des Buches war. Mittlerweile weiß ich, dass das ein Fehler des Verlags war und nehme es dem Buch nicht mehr übel. Allerdings wird erst in diesem Band erklärt, was es mit diesem Prolog aus Band 1 auf sich hat und das finde ich schade. Es gibt bestimmt noch mehr Menschen, die davon enttäuscht waren, aber Band 2 nie gelesen haben.  

    Wie Band 1 ist Band 2 nicht sonderlich aufregend, selbst die spannenden Szenen haben eine ruhige Atmosphäre an sich und sind so ruhig eine Stunde Yoga oder eine Teezeremonie. Zwar muss es in einem Buch nicht immer spannend und aufregend sein, aber so im Gesamten war das Buch dann doch ein wenig zu ruhig für meinen Geschmack. Auch habe ich nicht ganz den Zusammenhang verstanden, den der Maler zwischen Maries Verschwinden und dem Bild gesehen hat. Überhaupt war die ganze Reise, die er darauf hin unternommen hat, hat nicht wirklich Sinn gemacht. Hinterher wird durch Marie erklärt, wie und warum sie für mehrere Tage verschwunden ist; aber den Zusammenhang habe ich auch da nicht gesehen. Das fand ich dann doch etwas merkwürdig. 

    Das Lesen an sich hat schon Spaß gemacht, aber ich bin mir sicher, dass die beiden Bände zu der Sorte Buch gehören, die ich einmal lese und dann reicht es mir für den Rest des Lebens. Dass ich nicht das Bedürfnis habe, sie irgendwann wieder zu lesen. Wie auch schon beim Vorgängerband gefällt mir das bunte Cover, da das Buch jedoch nicht mir gehört und der Umschlag teilweise auf das Buch geklebt wurde, liegt an der Bibliothek, von der ich mir das Buch ausgeliehen habe. Zumindest bin ich mir jetzt sicher, dass ich den ersten Band nicht behalten werde. Das habe ich davon abhängig gemacht, ob mir der zweite Band gefällt oder nicht; oder wie sehr. Das hier sind die einzigen zwei Bücher, die ich von dem Autoren gelesen habe, ich weiß nicht, ob ich noch einem anderen Buch von ihm eine Chance geben werde, aber wenn, dann nicht so schnell.  

    Wie auch im Vorgänger wurde ich mit den Charakteren nicht warm, da es immer eine gewisse Distanz gab, sie waren mir nicht so vertraut oder nahe, wie ich es sonst von Bücher-Charakteren kenne. Zwar hat mir Marie am besten gefallen, aber auch sie war so weit weg beim Lesen. Das Ende hat mich ein wenig überrascht, aber doch erfreut. 

     

    Fazit:

    Wenn man mal Abstand vom Alltag braucht und einfach etwas komplett ruhiges lesen möchte, dass den Ruhepuls nicht beeinflusst; oder wenn man einfach mal ein Buch braucht für den Balkon/Strand, dann ist das hier wohl das richtige, wobei ich erstmal mit dem ersten Band anfangen würde. Ansonsten sollte man vom dem Buch eher Abstand nehmen. Wie auch schon beim Vorgänger fällt es mir schwer, eine Bewertung zu finden. Aber ich bin dann nach vielen Stunden an Überlegen schließlich doch noch auf einen Nenner gekommen und gebe dem Buch insgesamt 4 Sterne. Nochmal lesen werde ich allerdings wie gesagt nicht.

  4. Cover des Buches Apfelblütenzauber (ISBN: 9783426515778)
    Gabriella Engelmann

    Apfelblütenzauber

     (183)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    So kann ich diesen Roman zusammenfassen. Den Vorgängerband „Eine Villa zum Verlieben“ habe ich bereits vor längerer Zeit mal gelesen, konnte mich aber noch gut an die drei Frauen erinnern.

    Hier geht es hauptsächlich um Leonie. Ihre Eltern spielen „verrückt“ und so kehrt Leonie, die auch fast gleichzeitig Ihren Job verloren hat, ins Alte Land zurück. Dazu kommt noch, dass sich auch die WG langsam aber sicher auflöst. Trotz allem beginnt für Leonie eine aufregende Zeit….

    Sehr schön die Beschreibungen dieser Landschaft ! Immer wieder nehme ich mir vor, wenn ich solche Romane lese, auch einmal dahin zu fahren.

     

     

  5. Cover des Buches Naokos Lächeln (ISBN: 9783442744947)
    Haruki Murakami

    Naokos Lächeln

     (924)
    Aktuelle Rezension von: BrittaRoeder

    Unschlüssig pendelt der junge Ich-Erzähler Toru Watanabe durchs Leben. Nachdem Selbstmord seines besten Freundes Kizuki fällt es ihm schwer ein klares Ziel zu fassen. Alles was er tut, unternimmt er ohne besonderen Ehrgeiz, ohne besondere Leidenschaft: sein Studium, seine Bekanntschaften, kleine Affären. Er beginnt eine Beziehung mit der introvertierten Naoko, die Kazikus Freundin war und ebenfalls unter dem Verlust leidet. Er fühlt sich ihr gegenüber verantwortlich, weiß jedoch selbst nicht, was er für sie empfindet. Als Naoko wegen ihrer Depressionen in eine Klinik geht, lernt er die lebhafte Midori kennen …  auch für diese Frau entwickelt er Zuneigung …

    Völlig anders als bei den meisten seiner Werke (z.B. 1Q84, Tanz mit dem Schafmann, Kafka am Strand), verzichtet Murakami völlig auf surreale-phantastische Elemente. Die Story wird ausschließlich getragen von ihren Protagonisten und den vielen ausgiebigen Gesprächen, die diese miteinander teilen. Watanabe steht dabei im Mittelpunkt. Er ist ein Protagonist, der sich selbst im Weg steht und darum auf der Stelle tritt. Als ein Mann ohne ausgeprägte Eigenschaften ist er jedoch mit viel Empathie ausgestattet. So  wird er zum Auffangbecken verschiedener Biografien und sehr intimer Geheimnisse. Murakami lässt seinem Protagonisten viel Raum, um herauszufinden, was er im Leben will.

    Wie es in Murakami-Romanen üblich ist, spielt auch in diesem Musik eine wichtige Rolle. Bei „Naokos Lächeln“ ist es der Beatles-Song „Norwegian Wood“, der den melancholischen Grundton der gesamten Story prägt und die Unschlüssigkeit seines Romanhelden transportiert.

    Ich tat mich teilweise ein wenig schwer mit diesem für mich so anderen Murakami, bei dem sich nicht die vertraute Sog-Wirkung einstellen wollte. Die Unentschlossenheit des Protagonisten tat ihr übriges. Die zahlreichen Dialoge und die lebendigen sehr originellen Charaktere haben mich jedoch immer wieder versöhnt.

    „Naokos Lächeln“ ist für mich das traurigste unter den Murakami-Büchern. Aber es steckt auch sehr viel Zärtlichkeit und Aufrichtigkeit in ihm. Das macht die Lektüre zu einem Erlebnis mit langem Nachhall.

  6. Cover des Buches Wir können alles sein, Baby (ISBN: 9783442484089)
    Julia Engelmann

    Wir können alles sein, Baby

     (205)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Gedichte und ich, passt das? Es war mal wieder Zeit, was Neues zu probieren. Eigentlich versuche ich, um Gedichte oder ähnliches einen großen Bogen zu machen.

    Ich hatte zuerst das Hörbuch, welches von der Autorin eingesprochen wurde. Es war zwar gut, aber zu der damaligen Zeit hatte ich einfach zu viel Stress. Es konnte, auch wenn es gut vorgetragen wird (ein Kompliment von mir), nicht die Wirkung bei mir erzielen, die ich mir gewünscht habe. Dies bedeutete dann, dass ich das Buch dann doch noch ein paar Wochen nach hinten gereicht habe. Also zu einem Zeitpunkt, wo ich es einfach genießen konnte. Oder es einfach auf mich wirken konnte. 

    Es gab einige Texte, die dann wo ich endlich ein wenig zur Ruhe gekommen bin, auf mich gewirkt haben. 

    Manchmal habe ich mir auch die Texte zwei oder mehrmals zu Gemüte geführt. Und das komische war, dass ich jedes Mal zu einem anderen Entschluss oder Fazit gekommen bin. Es war dann aber auch egal, ob ich die CD gehört habe, oder ob es das Buch war, das Ergebnis war immer wieder anders. 

    Aber immer wieder war es für mich eine Aufforderung, etwas zu verändern oder sich selbst zu verändern und in Bewegung zu bleiben. 

    Mein eigenes Fazit zu diesem Buch ist einfach, dass es sich gelohnt hat das Buch einfach noch einmal in die Hand zu nehmen, wo der Stress langsam von mir abgefallen ist. 

    Wer Hörbücher mag, ist sicherlich auch mit dem Hörbuch sehr gut beraten, aber ich bleibe lieber bei dem gedruckten Buch, da es auch schön ist, die kleinen Zeichnungen von Frau Engelmann zu sehen, die einfach gehalten sind, aber dennoch ihre Wirkung nicht verfehlen. 

    Dafür ist bei dem Hörbuch die angenehme Stimme von Frau Engelmann sehr präsent. Alles hat wie immer Vor- und Nachteile und jeder sollte das Medium seiner Wahl aussuchen.  Aber es sollte auch so sein, dass man vielleicht, wenn es die Möglichkeit, gibt einfach einmal reinlesen oder reinhören und dann vielleicht seine eigene Entscheidung treffen und vielleicht so wie ich einmal etwas neues ausprobiert. Es kann nie schaden, einfach mal etwas zu probieren und zu wagen.

    Literaturlounge

  7. Cover des Buches Wachstumsschmerz (ISBN: 9783596194179)
    Sarah Kuttner

    Wachstumsschmerz

     (336)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch ist völlig banal und bauscht eine Alltagssituation so auf, als wäre der dritte Weltkrieg ausgebrochen. Ja, manche Entscheidung ist nicht einfach. Manchmal zerfrisst es einen dermaßen auf, dass es einen für immer verändert. Doch hier tut die Autorin so, als wäre der Partner der Protagonistin gestorben und sie käme mit dem Schmerz nicht mehr klar. Dabei ist er nur ausgezogen! Er lebt, er atmet, er ist da, bloß eben nicht mehr in ihrer Wohnung. Ich habe die ganze Zeit geglaubt, Flo hätte einen schlimmen Unfall gehabt und würde nun in Fetzen irgendwo liegen.

    Die Handlung bleibt schnell auf der Strecke. Ab der Mitte taucht sie nur noch zwischen den riesigen Absätzen voller Gedanken auf und diese Gedanken lesen sich so, als hätte ein 16-jähriges Emokind, das sich das Wort Schmerz täglich in die Haut ritzt, etwas auf Facebook gepostet, das bloß auf Likes wartet und alles andere ignoriert. Das Buch ist nicht weise, die Gedanken nicht interessant, sondern bloß schlecht. Außerdem verwendet sie ständig das Wort "Kucken" mit K. Als wäre die Zielgruppe Teenager, damit sie sehen, wie schlimm das Erwachsenenleben mit seinen endlosen Entscheidungen ist und man lieber für immer jung bleiben sollte.

    Unter dem Klappentext wird die Cosmopolitain zitiert, die Kuttners Sprache als "phantasievoll und originell" beschreibt. Das ist eine Lüge, ein billiger PR-Gag, der einen potentiellen Leser zum Kauf verleiten soll. Es ist nicht originell, nicht fantasievoll, nichts Besonders, sondern bloß platt und oberflächlich und vor allem unschön und langweilig.

    Und was meint die Autorin, wenn sie sagt, eine Frau würde in ihren Bart murmeln? Das kam einige Male vor und jedes Mal hat mich das irritiert. Haben die weiblichen Figuren in ihrem Buch Bärte und die männlichen nicht?

    Die Randfiguren wirken alle so, als hätte man sie aus einer Seifenoper genommen, die absolutes Klischees sind und deren Persönlichkeit sich auf diese beschränken.

    Die eine Stelle, wo sie bei ihrem Vater verzweifelt und zu weinen beginnt, die war gut, das hat mir gefallen, das war stimmig und kraftvoll. Aber es war kurz und ging schnell unter, um im restlichen Verlauf keine sichtbaren Spuren zu hinterlassen.

    Dann kam dieses verdammte Ende. Diese schreckliche Scheißende! Man liest das alles, man quält sich durch die langen Gedankenabsätze, man folgt der spärlichen Handlung und dann kommt ein Ende, das sich so anfühlt, als hätte die Autorin sich über den Leser lustig gemacht.

    Sie labert so viel über ihren Herzschmerz, über ihre Probleme, über ihr verdammtes Gefühlsleben und dann *SPOILER* fickt sie am Schluss irgendeine gesichtslose Figur. Und das meine ich so: Er hat kein Gesicht! Keinen Namen, kein Leben, keine Persönlichkeit. Er ist ein niemand, der aus dem Nichts auftaucht, sie von hinten umarmt, weil sie im Schnee steht und auf der nächsten Seite fickt sie ihn und sucht dabei nach dem Geruch von Flo. Was sollte das? Wieso macht die Autorin so etwas. Das ist kein offenes Ende, das ist bloß ein riesiger Mittelfinger, der den Leser auslacht und gleichzeitig zeigt, dass die Autorin selbst nicht gewusst hat, wie sie das Buch zu Ende führen soll. Es muss nicht gleich ein Happyend sein, aber ein Ende, das nicht den Eindruck erweckt, als hätte sie es aus den Fingern gesaugt.

    Normalerweise schenke ich meine Bücher her, damit sie jemand anderer liest. Aber das hier habe ich in die Mülltonne gestopft. Nicht in den Papierkorb, sondern in den Restmüll, um Essensreste darauf zukippen. Wegen mir soll kein anderer diesen Schund lesen.

  8. Cover des Buches Die Dienstagsfrauen (ISBN: 9783462043754)
    Monika Peetz

    Die Dienstagsfrauen

     (420)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    „Die Dienstagsfrauen“ von Monika Peetz handelt von 5 Freundinnen mittleren Alters, die zusammen den Jakobsweg begehen wollen, um den letzten Weg des verstorbenen Ehemannes zu beenden. Dabei lüften sich Geheimnisse und die Standhaftigkeit ihrer Freundschaft in Frage gestellt.

    Die 5 Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Nach und nach lernt der Leser sie näher kennen und auch ihre Probleme, die sie während des Weges zu bewältigen lernen. Dadurch können viele Leserinnen sich mit ihnen identifizieren. Teils zieht sich die Handlung in die Länge. Dennoch kann das Buch mit einer sehr unerwarteten Wendung punkten. Ihre Freundschaft wird im Laufe der Geschichte auf eine sehr harte Probe gestellt, die allerdings wunderbar gelöst wird und zeigt, zu was Freundschaft zustande ist. Dennoch handelt es sich hier um einen Roman, den man nicht zwingend gelesen haben muss.

  9. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.358)
    Aktuelle Rezension von: Xander-77

    Es gibt Bücher, die würde man gerne gut finden wollen, weil sehr viele andere  Leser sie gut finden und als großartig bewerten, dieses ist so eines, in meinen Augen.

    Leider habe ich keinen Zugang zu diesem Buch gefunden. Ich fand es furchtbar langatmig und langweilig und "Ein fesselndes Abenteuer" (Spiegel) konnte ich beim allerbesten Willen nicht ausmachen.

    Trotzdem habe ich mich bis zum Schluss durchgekämpft, fast schon gequält, immer in der Hoffnung, es könnte noch die Erleuchtung für mich kommen, sie kam aber nicht.

    Aufgrund einiger philosophischer Gedanken im Buch, die mir durchaus gefallen haben, würde ich eigentlich 1,5 von 5 Sternen geben, Tendenz aber eher Richtung 1/5.

    Aktuell ist es für  mich schwer vorstellbar, ein weiteres Buch des Autors zu lesen.

  10. Cover des Buches About a Boy (ISBN: 9783462043075)
    Nick Hornby

    About a Boy

     (695)
    Aktuelle Rezension von: Brot
    .
  11. Cover des Buches Fight Club (ISBN: 9783442542109)
    Chuck Palahniuk

    Fight Club

     (429)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klopotek

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher ever, ever!

    Viele werden den Film kennen. Ich werde im Text ein paar Zitate aus dem Film verwenden, der sehr nah am Roman gehalten Ist Chuck Pahlaniuk schafft es fast immer eine Welt zu erschaffen, die, wenn auch noch so abstrus, während des Lesens real erscheint.

    "Fight Club" ist kein Roman über einen Kampf-Club, wie oft beschrieben. Viel mehr geht es um den gesellschaftlichen Kampf, den Wunsch der Beste zu sein, indem man sich mit Konsumgüter brüstet, sich selbst verliert. "Du bist nicht dein Job! Du bist nicht das Geld auf deinem Konto! Nicht das Auto, das du fährst! Nicht der Inhalt deiner Brieftasche! [...] Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt." Gesellschaftskritisch, populistisch und teilweise auch kafkaesk "Eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen [...] Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen in dem Glauben aufgezogen, dass wir alle mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht, und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten."

    Am Ende gibt es einen mega überraschenden Twist, der dennoch total schlüssig ist alles ergibt einen Sinn, erscheint es noch so abgedreht. “Ganz unten zu sein ist kein Wochenendausflug. Kein gottverdammtes Seminar. Hör auf alles kontrollieren zu wollen und lass los! LASS LOS!”

    Wenn ihr bis jetzt nicht darüber nachgedacht habt, was es bedeutet in einer kapitalistischen Konsumgesellschaft - sorry, wenn das zu marxistischen klingt - zu leben, wie dies unser ganzes Leben beeinflusst, werdet ihr es nach der Lektüre dieses herausragenden Romans tun. 

  12. Cover des Buches Becks letzter Sommer (ISBN: 9783257609271)
    Benedict Wells

    Becks letzter Sommer

     (406)
    Aktuelle Rezension von: Peebee7474

    Kurze Zusammenfassung zum Inhalt: Lehrer Beck, der eigentlich Musiker werden wollte, entdeckt in seinem mit Schüler Rauli ein wahres Musikertalent.
    Rauli Spiel Gitarre dass die Schulmauern einstürzen, singt wie ein Gott und textet mindestens so genial wie Bob Dylan (der übrigens in dem Roman auch eine Rolle spielt.) Deshalb beschließt Beck, Den Jungen groß rauszubringen und dadurch seinen verpassten Lebenstraum zu verwirklichen kann.
    Allerdings verliebt er sich zeitgleich das erste Mal und sein bester Freund Charlie steckt in großen Schwierigkeiten – Beck betreut sozusagen viele Baustellen gleichzeitig, von seiner eigenen ganz zu schweigen.
    Als Charlie aus der geschlossenen Psychatrie ausbüxt, bittet er Beck ihn nach Istanbul zu seiner Familie zu fahren. Rauli, kurz vor seinem 18. Geburtstag, beschließt kurzerhand mit zu kommen und ein abenteuerlicher Roadtrip mit Pistolen, Drogen und wilden Begegnungen beginnt. 


    Benedict Wells kann einfach schreiben und unterhalten, die Figuren sind so einprägsam, dass sie für mich unvergessliche Typen geworden sind. Wenn man bedenkt dass das sein Debüt ist, ist das schon unglaublich. Sicher die „B -Seite“ hat ihre Längen aber wirklich langweilig wurde es mir nie. Die Dialoge sind witzig und tiefsinnig und zwar ist Beck manchmal wirklich ein Arsch aber irgendwie kann man doch mit ihm mitfühlen. Rauli und Charlie wachsen einem ans Herz und vielleicht bin ich ja nur am Leben um eines Tages diese Typen in einem Buch kennen zu lernen. Wer eine gute Zeit haben möchte, legt eine Bob Dylan CD ein, genehmigt sich ein Bier oder ein Glas Wein und liest diesen Roman, verkehrt machen kann man da ganz sicher nichts.

  13. Cover des Buches In Plüschgewittern (ISBN: 9783499258831)
    Wolfgang Herrndorf

    In Plüschgewittern

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Mlle-Facette

    Ich habe mal gehört, dass die Haut sich mindestens alle achtundvierzig Stunden erneuert. Also, wenn man jemandem nach ein paar Tagen die Hand schüttelt, hat man schon nicht mehr dieselbe Person zu fassen, und man selbst ist auch nicht mehr dieselbe Person. Nur die Narben bleiben. Kein Charakterzug, keine Erinnerung ist so stabil. S. 126

    DER INHALT

    Der namenlose Erzähler ist um die dreißig und hat sich gerade von seiner langjährigen Freundin getrennt. An einer Autobahnraststätte. Relativ teilnahmslos hat er diesen Akt der Beziehung hinter sich gebracht und ist dann weiter gezogen, um seinen Freund Desmond in Berlin zu besuchen. Auf dem Weg dahin hält er sich kurz bei seinem Bruder und seiner Frau auf. Ein Besuch der ihm mehr lästig als recht ist und irgendwie auch nur Mittel zum Zweck, damit er auf der Durchreise eine Unterkunft hat. In Berlin angekommen, lässt die nächste Frau nicht lange auf sich warten, aber auch mit 30 Jahren ist die Liebe und das Leben noch immer nicht einfacher geworden. Oder vielleicht doch? Vielleicht ist das alles ganz einfach, aber nur für die anderen?

    MEINE MEINUNG

    Es liest sich leicht, aber mit jedem Satz fühlt man die Last auf der Seele des Erzählers. Typisch für Herrndorf so viel Tiefsinn in schlichte, einfache Sätze zu verpacken. Der Erzähler beschreibt ganz Alltägliches – das Ende einer Beziehung, den Besuch beim Bruder und dessen Frau, den Besuch bei einem alten Freund, ein paar Partys, Spaziergänge, Verliebtheit – und doch ist der Protagonist von einer Melancholie erfüllt, die er selbst kaum begreifen kann. Immer wieder fallen seine Gedanken in Vergangenes zurück, immer auf der Suche nach dem Grund und den Ursachen für die Entwicklung seines Lebens, immer hoffend auf die Antwort darauf, warum er sich nicht einfügen kann, warum ihn die Normalität wahnsinnig macht und ihm so banal vorkommt, dass es kaum auszuhalten ist.

    Das habe ich schon lange nicht mehr gehört, das Geräusch der Terrassentür, und ich glaube, das hätte ich gerne auf Kassette: Geräusche aus dem Haus, wo ich meine Jugend ließ, zweimal fünfundvierzig Minuten. S. 20

    Dabei hat man als außenstehender Leser durchaus das Gefühl, dass er sich ganz gut einfügen könnte, wenn er denn wollte, aber eben genau das scheint ihm das Problem zu sein. Er hält es nicht aus, dass er ist wie alle anderen, kann sich nicht zufrieden geben damit, dass es das schon gewesen sein soll. Leicht narzisstisch und immer von oben herabblickend auf alle anderen die um ihn herum sind, verliert er sich in seiner Welt und seinen Gedanken. Was für andere vielleicht als Überforderung mit dem Leben wahrgenommen wird, ist für ihn schlichtweg die Rebellion gegen das für alle andere funktionierende System des sich bindens, heiratens, erwachsen werdens.

    Ich bleibe aber noch sitzen und starre auf das Blut, das ein Semikolon unter ihrer Nase macht, was mich ein bisschen beunruhigt. Semikola sind ja bekanntlich noch viel trauriger als jeder Gedankenstrich oder Punkt. S. 87

    Es gibt kurze Momente, in denen man als Leser glaubt, dass er das alles auch gerne hätte, diese Einfachheit, diesen simplen Verstand der anderen, dass er es sich aber nicht eingestehen kann oder will, denn dann würde er das System bestätigen.
    Trotzdem sehnt er sich letztendlich doch irgendwie in die alte, gerade erst beendete Beziehung zurück. Ein Zurück gibt es aber nicht und daran scheitert er letztendlich komplett.

    So interpretiere ich es jedenfalls, denn zum Ende werden die Gedanken und Eindrücke des Erzählers ein wenig wirr und das abschließende Kapitel, aus der Sicht des Bruders, gibt nur vage Hinweise. Viel Platz für Interpretation also.

    ZUSAMMENGEFASST

    Nach „Tschick“, „Arbeit und Struktur“ und „Bilder meiner großen Liebe“ das nun vierte Buch von Wolfgang Herrndorf, das ich gelesen habe. Und auch wenn es irgendwie düsterer ist als „Tschick“ und „Bilder meiner großen Liebe“, ist es eben Hernndorf und Herrndorf ist einfach großartig – das kann ich auch nach „In Plüschgewittern“ weiterhin behaupten. Sein Stil, seine Sprache, seine Gedanken – da fühle ich mich zu Hause und wohl.

    „In Plüschgewittern“ lässt sich nicht so recht vergleichen mit den Büchern, die ich bisher von Wolfgang Herrndorf gelesen habe, und das möchte ich auch gar nicht, aber er hat einen wunderbaren Blick auf die Welt und versteht es einfach, die Gedanken über das Ist und das Sein und alles was war und vielleicht kommt, die Gedanken die uns allen immer mal wieder im Kopf rumspuken – dem einen mehr, dem anderen weniger – zu verschriftlichen und das so, dass man sich selbst genauso verloren in dieser Welt fühlt, wie der Erzähler im Buch.
    Mir ging es beim Lesen jedenfalls so. Denn schneller als man denkt, kann es passieren, dass man sich selbst verliert, wenn man zu sehr vergleicht und zurückschaut und versucht für alles einen tieferen Sinn zu finden. Man gerät in eine Blase, genau, wie der Protagonist, nur dass der es nie wirklich herausschafft. Man muss seine Rettungsringe finden und kennen und um sich haben, um in all diesem Wahnsinn des Menschseins nicht unterzugehen.

    Ich habe eine sensationelle Angst vor dem Tod, falls ich das noch nicht gesagt habe. Ich kenne niemanden, außer meinem Vater vielleicht, der so viel Angst vor dem Tod hat wie ich. Ich habe schon mit hunderttausend Leuten geredet und bin jedes Mal erstaunt, wie wenig beunruhigt die meisten sind. Und ich meine nicht die, die von Weiterleben oder Wiedergeburt faseln, die sich vorstellen, dass ihr Geist oder ihre Seele oder was auch immer später irgendwo rumfliegt, und der entscheidende Satz ist dann immer: Ich bin ja auch irgendwie ein bisschen neugierig. Mit so Geisteskranken rede ich gar nicht. Aber auch alle anderen Leute, die ich kenne, haben sich diese Theorien zurechtgelegt. Sogar Desmond. Dass der Tod ein natürlicher Bestandteil des Lebens ist. Wer den Tod nicht akzeptiert, akzeptiert auch irgendwie das Leben nicht. Buddhisten-Unfug, Goethe, bla. Und schließlich sind da ja noch die Moleküle, es verschwindet ja nichts aus dieser Welt. S. 48
  14. Cover des Buches Alles Sense (ISBN: 9783442483778)
    Terry Pratchett

    Alles Sense

     (525)
    Aktuelle Rezension von: Kajani

    Ich hab Gevatter Tod als Hörbuch gehabt und nachdem ich anderen Scheibenwelt-Romanen nicht ganz so viel abgewinnen konnte, hat Gevatter Tod das Ruder für mich rumgerissen und so hab ich mir auch diesen zweiten Band zu Gemüte geführt.


    Ein großartiges Lesevergnügen meiner Ansicht nach, der Charakter Bill Tür, der alle möglichen Emotionen kennen lernt und und auch das träumen lernt. 

    Auch Frau Flinkwert fand ich sehr symphatisch, auch wie dargestellt wird, wie sie Bill Tür wahrnimmt oder eben auch nicht. 

    Dann wären da noch die Zauberer, tote und lebendige. Ein großartiger Klamauk, ich fand nur am Ende, das mit den Schläuchen und dem Gebilde etwas verwirrend, da konnte ich nicht mehr zu 100 Prozent folgen. 


    Und ich mochte das Ende, wie dieses Buch zu Ende geführt wurde! :) 

  15. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783520863010)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust

     (3.358)
    Aktuelle Rezension von: LeserLeserin

    Ein Buch, dass ich alle paar Jahre wieder in die Hand nehme. 

  16. Cover des Buches Franny und Zooey (ISBN: 9783499245589)
    J. D. Salinger

    Franny und Zooey

     (127)
    Aktuelle Rezension von: CarolinHafen

    Franny hat einen Nervenzusammenbruch.

    Nein, eigentlich ist es mehr. Ein Weltzusammenbruch. Franny ist 21, auf der Uni, dabei sich selbst kennen zu lernen, und das Leben überhaupt. Doch ihr ist alles zuwider. Die Professoren sind ihr zu langweilig, zu dumm, die Schauspiel-Kollegen zu egoistisch, zu eitel. Ihr Freund, meine Güte… Sie trifft ihn zum essen, sie planen das Wochenende zusammen zu verbringen, sie reden über Semesterarbeiten und wollen zu einem Football-Spiel. Aus ihrer Sicht ist Lane ein ziemlicher Schwachkopf. Ein Klugscheißer, der von seiner Freundin bewundert werden will. Aber es liegt nicht an Lane oder den Studenten, dem Alkohol, den Menschen aller Couleur, die sich darstellen… es ist die Sichtweise.

    Franny bricht zusammen, sie kotzt und weint und wird immer wieder ohnmächtig. So sehr ist ihr alles zuwider. Erschöpft kehrt sie nach Hause zurück, macht ihre Eltern und die Geschwister völlig verrückt. Franny hat insgesamt 6 Geschwister, sie ist das Nesthäkchen und zwei Brüder sind schon tot. Der eine hat Selbstmord begangen, der andere fiel im Krieg. Die Mutter bittet ihren Sohn Zooey mit Franny zu sprechen, ihr zu helfen, heraus zu finden, was sie so plagt.

    Die Geschwister wurden als Wunderkinder erzogen. Und Franny tut das, was Wunderkindern eigen ist: Sie meint die Welt zu kennen, sie glaubt schon alles zu wissen. Und da irrt sie sich gewaltig. Zooey ist nur drei Jahre älter, aber er kennt ihr Problem, es ist ihm vertraut. Es ist schon ironisch, wie gut er sich damit auskennt, und die Lösung parat hat – für seine Schwester, nicht für sich. Er kann auch nicht aus seiner Haut…

    Zooey hält seiner Schwester einen langen Vortrag, mit vielen Wiederholungen. Ich verstehe das. Man kann jemandem nicht einfach eine Erkenntnis vor den Latz knallen und meinen, damit sei alles erledigt. Es dauert, bis das Begreifen einsetzt, bis man die Botschaft annehmen kann, umwandeln. Zooey nimmt seine Schwester auseinander, Stück für Stück, wie eine kaputte Uhr. Ihre Muster, ihre Glaubenssätze, und er kann das, weil er sie schon als Kind kannte. Am Schluss setzt er sie wieder zusammen, alles an seinen Platz. Uhrwerk und Zeiger und Zahnräder. Bis wieder alles funktioniert. Ich bin überrascht wie viel die Geschichte mit mir zu tun hat, wie sehr sie mich berührt. Einen wunden Punkt berührt. Als Künstler muss man eine Vollkommenheit für sein eigenes Wirken anstreben, etwas, dass man für richtig und wichtig hält. Und die Maßstäbe dafür bestimmt man selbst. Vielleicht begreife ich das irgendwann auch.

    Zooey ist Schauspieler, offenbar auch ein guter, da er sehr gefragt ist. Franny möchte Schauspielerin werden, doch sie ist verunsichert von Leuten in der fünften Reihe, die an der falschen Stelle lachen. Sie findet ihre Kollegen zu aufgeblasen, zu eitel, so will sie nicht sein und wirft alles hin. Zooey stand vor einem ähnlichen Dilemma: Selbstdarstellung oder Kunst? Er erhielt einen Brief von seinem Bruder Buddy (bei 7 Geschwistern ist der Altersunterschied entsprechend groß). Ich glaube, der Brief von Buddy an Zooey bedeutet genau das: Zooey hatte die selbe Krise und Buddy hat ihn auseinander genommen und wieder zusammen gesetzt. Deshalb kann Zooey seiner Schwester diesen ellenlangen Vortrag halten. Ich müsste das Buch noch einmal lesen um meine Theorie zu beweisen. Ich werde es auch noch mal lesen, aber nicht jetzt, nicht gleich. Ich muss es sacken lassen und darüber nachdenken. Und dann werde ich es noch einmal lesen. Ich bin kein religiöser Mensch im Sinne von „Jesus ist super“. Franny sucht nach ihrem Glauben, aber es ist, meiner Meinung nach egal, ob man seine Gebete an Gott richtet, ans Universum oder an Zooeys „dicke Frau“. Das Ergebnis ist das gleiche. Sich zu zeigen und zuzulassen gesehen zu werden. Zooey hat das, mit seinem Vortrag schöner, drastischer, brutaler und zärtlicher erklärt als ich es jetzt zusammen fasse. Das ist auch eine Kunst: Voller Liebe zuhauen (verbal). Meine Fresse.

    Das Buch lag nun ewig auf meinem SUB und nun bin ich sehr froh es endlich entdeckt zu haben.

  17. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783844532555)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: disadeli

    Die drei Charaktere in drei unterschiedlichen Zeitaltern von drei unterschiedlichen Sprechern dargestellt, ergeben ein tolles Hörerlebnis. Die Wechsel sind nicht monoton und somit nicht vorhersehbar. Am Ende wird alles wunderbar verknüpft.

    Die Geschichte macht sehr nachdenklich, vielleicht auch etwas Angst; was sicherlich beabsichtigt ist.

    Obwohl es hauptsächlich um Auswirkungen des Umgangs der Menschen mit der Natur, insbesondere den Bienen, geht, gibt es auch in den familiären Konstrukten und Verwerfungen Parallelen und sehr zu Überlegungen anregende Entwicklungen. In gewisser Weise zeigt es doch, wie über die Jahrhunderte bestimmte Dinge gleich bleiben oder sich zumindest nicht übermäßig entwickeln während sich andere viel wesentlicher verändern und man wieder andere, dezentere Entwicklungen zwischen den Zeilen wahrnimmt.

    Immer wieder stehen Einzel- und Familienschicksale im Rahmen der gesellschaftlichen Geschehnisse.

    Ich bin gespannt auf die Anschlussteile, der nächste zum Thema Wasser.

  18. Cover des Buches Vollidiot (ISBN: 9783596512386)
    Tommy Jaud

    Vollidiot

     (3.199)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Handlung:

    Die Handlung spielt im heutigen Jahrhundert in Köln. Doch während es da nur so von glücklichen Menschen wimmelt, läuft bei dem 29-jährigen T-Punkt-Verkäufer, Simon Peters, einiges schief. Er hat eine kleine Wohnung, zu wenig Geld, hasst seinen Job, ist unzufrieden und bekommt auch noch keine Freundin ab. Während seine Putzfrau Lala ihn mit Dörte, deren Lache er als Hollywood-Sumpfhuhn-Gackern betitelt, verkuppeln will, hat Simon aber bereits ein Auge auf die Bedienung im Starbucks geworfen. 

    Als er sich schliesslich seiner besten Freundin Paula anvertraut schmieden die beiden einen ausgeklügelten Plan. Mithilfe dieses Plans schafft es Simon tatsächlich seine Angebetete zu überzeugen ihn ans Fanta4-Konzert zu begleiten. 

    Meinung:

    Der rote Faden ist am Anfang nicht ersichtlich, zumal es sich bei den ersten 2-3 Kapitel einfach um eine Aneinanderreihung von Ereignissen aus Simons Leben dreht. Dem Leser wird somit nicht klar vermittelt, worum es genau geht. Hier wurde die Geschichte schlichtweg aufgeplustert, um zu verdeutlichen das Simon wirklich ein Vollidiot ist. Was hier auch fehlt ist die Vorgeschichte, z.b. warum ist Simon so geworden oder war er schon immer so? 

    Sobald man erfasst hat, wie Simon Peters tickt und man im Klaren darüber ist, das alles - WIRKLICH ALLES - bei ihm schief geht, so wird das Buch sehr schnell voraussehbar und man ahnt bereits Seiten im Voraus was passieren wird. Hier fehlt eindeutig der Überraschungseffekt.

    Jaud hat hier die Ich-Perspektive gewählt und aus Sicht von Simon Peters geschrieben bzw. erzählt. Dadurch konnte man zwar Simons Gedankengängen folgen, was im Grunde genommen positiv war, ABER diese waren zum Teil wirr und wenig interessant, wodurch man schnell den Faden verliert. 

    Der Hauptcharakter ist gespickt von ständigen Nörgeleien, Respektlosigkeit und Oberflächlichkeit. So nennt er seinen besten Freund gedanklich immer „den fetten Flik“, beim Ikea-Verkäufer dankt er Gott, dass er nicht so aussieht wie der, seine Chefin nennt er eine Eule und einen Muskelbepackten Fitnessfanatiker nennt er Popeye die Killerschwuchtel. Was anfangs noch witzig zu sein vermag, wird auf Dauer langatmig und langweilig. Denn Simon hat an ALLEM und fast JEDEM etwas auszusetzen. Er gönnt niemanden was, so auch nicht seinem Freund Flik als dieser seine Freundin Daniela kennenlernte. Jaud wollte einen Vollidioten entwickeln über den man lachen kann aber schlussendlich hat er einen unsympathischen Charakter erschaffen, welcher besonders durch die oben genannten Merkmale hervorsticht. Immerhin versteht es der Autor den inneren Kampf von Simon darzustellen.

    Die einzelnen Charaktere passen gut in die Geschichte und jeder hat seinen eigenen Platz. Insbesondere Putzfrau Lala, schliesst man sofort in sein Herz. Trotz ihrer Tollpatschigkeit und den spärlichen Auftritten, hinterlässt sie einen grösseren Schuhabdruck als Simon Peters.

    Im Grossen und Ganzen ist das Buch gespickt mit Klischees und einem 29-Jährigen welcher sich nicht seinem Alter entsprechend benimmt. Trotzdem gab es auch einige lustige Momente.

    Fazit/Empfehlung:

    Den Roman „Vollidiot“ habe ich mir auf Empfehlung gekauft, weil er richtig lustig sei. Auch auf dem Klappentext steht wörtlich „Krallen Sie sich am Sofa fest, Sie hüpfen sonst vor Lachen“. Leider kann ich dem nicht zustimmen. Neben einigen doch schon lustigen Sequenzen überwiegt das unlustige, das oberflächliche, die Nörgeleien und die Respektlosigkeit Simon Peters gegenüber seinen Mitmenschen. 

    Ich selbst lese sehr gerne Komödien, aber „Vollidiot“ kann ich gar nichts abgewinnen. Es ist einfach nicht mein Humor, weswegen ich das Buch auch niemandem weiterempfehlen kann. 

    Obwohl ich leider gleich die ganze Serie gekauft habe („Vollidiot“, „Millionär“ und „Übermann“), werde ich die nachfolgenden Bände nicht mehr lesen.

  19. Cover des Buches Firmin - Ein Rattenleben (ISBN: 9783548283401)
    Sam Savage

    Firmin - Ein Rattenleben

     (481)
    Aktuelle Rezension von: Janiine

    Hello meine lieben bookies!

    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

    Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, dass seit 2008 als SUB–Leiche sein Dasein gefristet hat. Damit ist jetzt endlich Schluss und es darf zu den gelesenen Büchern umziehen!

    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

    Firmin ist eine kleine Ratte, die sich durch sämtliche Bücher der Weltliteratur frisst. Ja richtig: frisst. Anfangs dienen die Seiten noch als Nahrung, doch schon bald wird aus der Nahrung eine Leidenschaft und Firmin liest fortan alle Werke, die er in die Finger bekommt. 

    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

    Er wurde im Keller einer Buchhandlung in Boston geboren und blieb dort bis zum Schluss. Wir begleiten ihn durch sein Leben, welches nicht immer gut für ihn verläuft. Er sucht nämlich die Nähe zu Menschen und hat damit nicht auf Anhieb Erfolg. 

    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

    Als erstes fiel mir der großartige Schreibstil des Autors auf. Man fliegt nur so von Satz zu Satz und erlebt hautnah alle Höhen und Tiefen von Firmin mit. 

    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

    Hätte mir jemand mal gesagt, dass ich irgendwann ein Buch über eine Ratte lesen werde und es auch noch gut finden werde, dann hätte ich es demjenigen wohl nicht geglaubt. 

    Aber so ist es!

    Das Buch hat mich super unterhalten und es war das perfekte „leichte“ Buch für zwischendurch. 

    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

  20. Cover des Buches Vogelstimmen (ISBN: 9783866081352)
    Dirk Bernemann

    Vogelstimmen

     (32)
    Aktuelle Rezension von: TorstenSiekierka
    Dirk Bernemann lässt in "Vogelstimmen" den Hauptprotagonisten seine demente Mutter beim Sterben begleiten. Dabei verliert er sich immer wieder in Kindheitserinnerungen und sucht nach dem Sinn des eigenen Lebens.
    Der Titel des Buches kann irreführend sein. Als Kind wurde der Hauptakteur von seiner Mutter immer mit in den Wald gezogen, wo es dann darum ging, Vogelstimmen zu erraten.
    Dirk Bernemann schaltet in diesem Buch viele "Grundtugenden" des Schreibens aus, was das Buch jedoch nicht weniger lesenswert macht.
    Ich selbst habe bis heute kein besseres Buch gelesen.
  21. Cover des Buches Der Hals der Giraffe (ISBN: 9783518467909)
    Judith Schalansky

    Der Hals der Giraffe

     (252)
    Aktuelle Rezension von: Anna625

    Selten hat mich ein Buch so zwiegespalten zurückgelassen.
    Das Positive: Es enthält sehr viele biologische Informationen und auch der Schreibstil & die Gestaltung (es gibt einige Zeichnungen) haben mich sehr angesprochen.

    Was mir dagegen auf Dauer Probleme bereitet hat, sind die sozialdarwinistischen Ansichten der Protagonistin. Beim Start ins neue Schuljahr werden die wenigen verbliebenen Schüler der kleinen Klasse als erstes eingeteilt in die, die es mit ganz viel Glück zu etwas bringen könnten, und die, bei denen alle Versuche vergebene Liebesmüh sind - wobei die allermeisten zu letzterer Kategorie zugeordnet werden. Und das lässt Inge Lohmark die Jugendlichen auch spüren; sie ist eine derer, die von ihren Schülern gefürchtet werden, die unangekündigt umfangreiche Prüfungen schreiben lässt, Mobbing als nicht so schlimm abtut und unerbittlich über die Klasse herrscht. Kurz: Keine Lehrerin, deren Unterricht man als Schüler genießt.
    Mit der Zeit wird immer deutlicher, wie sehr die Protagonistin verbittert ist vom Leben und verdrossen von der in ihren Augen immer weiter zugrundegehenden Menschheit. Eigentlich hat sie längst mit allem abgeschlossen; ihre Ehe ist längst nur noch friedliche Koexistenz, ihre Tochter lebt weit weg und meldet sich ohnehin nicht mehr, das Gymnasium soll geschlossen werden. Schüler wie Lehrer lassen Disziplin vermissen, und überhaupt taugt dort doch niemand mehr irgendetwas.

    Ich weiß ehrlich nicht, wie ich den Roman bewerten soll. Mit vielem, was die Protagonistin denkt, sagt und tut bin ich alles andere als einverstanden; und dennoch hat das Buch eine merkwürdige Anziehung auf mich ausgewirkt. Vielleicht wegen der biologischen Aspekte, vielleicht aber auch, weil ich diese ausgebrannte Frau, die mich so sehr an manche meiner früheren Lehrer erinnert hat, verstehen wollte. Und vielleicht, weil ich an manchen, wenigen Stellen tatsächlich etwas Ähnliches wie Verständnis für sie verspürt habe.

    Ob ich das Buch empfehlen kann oder nicht, weiß ich nicht. Tatsächlich glaube ich aber, dass es mir noch eine ganze Weile im Gedächtnis bleiben wird. Und vielleicht ist es am Ende ja doch genau das, was ein gutes Buch ausmacht?

  22. Cover des Buches Mookie – Weihnachten mit Schwein (ISBN: 9783453424432)
    Laura Wohnlich

    Mookie – Weihnachten mit Schwein

     (19)
    Aktuelle Rezension von: LoveLy_Ivii

    "Man sollte nicht immer zu weit suchen. Meistens versteckt sich die Lösung da, wo wir nicht hinschauen."

    Als ich das Cover, Titel und Klappentext sah und gelesen hatte, dachte ich an eine ganz andere Geschichte und das Mookie eine viel größere und andere Rolle spielt als es im Nachhinein war. Denn im Endeffekt war Mookie nur eine Nebenrolle, ein Zufall welches Joachim darauf hinwies sich endlich mal Gedanken über sein Leben zu machen und etwas zu ändern. Also begleiten wir Joachim auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und als Vorwand ist einzig die Tatsache herauszufinden wer Joachim Mookie zu Weihnachten geschenkt hat. Mookie wird zum treuen Begleiter. Viel mit Weihnachten per se hat diese Geschichte nichts zutun aber dies macht gar nichts. Ich konnte mich dennoch sehr gut in die Protagonisten und die Jahreszeit hineinversetzen.
    Der Schreibstil ist flüssig und regt erst nach den ersten paar Seiten zum weiterlesen an, da ich selbst schon auch wissen wollte wer nun Mookie zu Joachim geschickt hat. Das es am Ende genau er ist, hätte ich nicht erwartet da ich ihn gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Umso größer war natürlich die Überraschung am Ende.
    Ich hatte anfängliche Schwierigkeiten um überhaupt in die Geschichte hineinzukommen, da es in den ersten Seiten nur darum ging wie deprimierend und unglücklich Joachim ist. Ich bin dennoch froh es weiter gelesen zu haben, weil Mookie und Joachim einfach super zusammen sind und es doch recht spannend war zu lesen wie sich Joachim im Laufe des Buches entwickelt.

    Nicht täuschen lassen durch Titel und Cover, dieses Buch kann auch abhängig von der Weihnachtszeit gelesen werden. In das Cover, besonders das kleine Schweinchen habe ich mich verguckt. So süß… :)

  23. Cover des Buches Der Magier (ISBN: 9783257067521)
    Fernando Gomes de Morais

    Der Magier

     (48)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Bis zu einem gewissen Punkt mag ich die Art und Weise wie die Biographie aufgebaut und verfasst wurde, aber sie hat einen pathetischen Charakter, der mir nicht zusagt. Coelhos Jugendjahre sind interessant, verworren und teils voller Zufälle. Für mich wurde es ab dem einsetzenden Erfolg uninteressant, abgesehen von der Bildung von zwischenmenschlichen Beziehungen, denn da hat Coelho so eine Art und auch der Umgang mit Kritik gefällt mir. Das Buch hat an sich gut begonnen, bekommt aber ein schales, abgeschmacktes Ende, schade.
  24. Cover des Buches Was machen wir jetzt? (ISBN: 9783257232707)
    Doris Dörrie

    Was machen wir jetzt?

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Alira

    Ein typischer Doris Dörrie, aber im Gegensatz zum durchaus realistischen Inhalt der ersten 289 Seiten waren mir die letzten 14 Seiten (und damit das Ende) zu fantastisch

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks