Bücher mit dem Tag "sisi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sisi" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Elisabeth (ISBN: 9783902862969)
    Brigitte Hamann

    Elisabeth

    (136)
    Aktuelle Rezension von: leselocki

    Schon seit meiner Kindheit habe ich jedes Jahr zu Weihnachten die Filme über Sissi gesehen.
    Nach dem letzten Wien-Besuch hatte ich aber vor allem nach dem Besuch an der Hofburg das Bedürfnis, mich mehr mit der Geschichte der Kaiserin Elisabeth auseinander zu setzen, nachdem sie dort auch in ihren letzten Jahren dargestellt wurde.

    Schnell musste ich feststellen, dass die Filme wahrlich über-romantisiert sind und nicht viel von der "echten Sissi" zeigen, wenn man das Buch liest, das auch viele Ausschnitte aus Briefen von vielen verschiedenen Personen aufführt.

    Der Drang nach Freiheit, der bewusste Rückzug von allem, auch von Franz Josef und den Kindern, zu denen sie teilweise gar keine Beziehung pflegte... Das alles wird im Buch dargestellt - und ich sehe hier sogar weniger die Schuld bei der "bösen" Schwiegermutter Sophie, sondern auch die Schuld bei Elisabeth selbst.

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für die Geschichte der tatsächlichen Kaiserin ohne jegliche Romantisierung und Schönmalerei interessiert.

  2. Cover des Buches Sisi (ISBN: 9783462006698)
    Karen Duve

    Sisi

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Javilin

    In Sisi begleitet man die österreichische Kaiserin Elisabeth in einer späteren Phase ihres Lebens. Statt der jungen Märchenkaiserin steht hier eine selbstbewusste Frau im Mittelpunkt, die sich gegen die Zwänge des Hoflebens auflehnt und ihre Freiheit vor allem beim Reiten und auf ihren Reisen sucht. Als ihre Nichte Marie zu ihrer Vertrauten wird, entwickelt sich zwischen den beiden jedoch eine immer kompliziertere Beziehung, die von Bewunderung, Eifersucht und Macht geprägt ist.


    Karen Duve zeichnet ein völlig anderes Bild von Sisi, als man es aus den bekannten Filmen kennt. Die Kaiserin wird weder idealisiert noch romantisiert, sondern als vielschichtige Persönlichkeit mit zahlreichen Ecken und Kanten dargestellt. Gerade das hat den Roman für mich so interessant gemacht. Sisi ist nicht immer sympathisch und trifft Entscheidungen, die man nicht unbedingt nachvollziehen kann. Trotzdem wirkte ihre Figur auf mich glaubwürdig und authentisch.


    Besonders gut gefallen hat mir, wie sorgfältig der Roman recherchiert ist. Die vielen historischen Details vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Alltag am Kaiserhof und zeigen gleichzeitig, wie eng die gesellschaftlichen Regeln damals waren. Auch die Beziehung zwischen Sisi und ihrer Nichte sorgt immer wieder für spannende Momente und macht deutlich, wie widersprüchlich die Kaiserin sein konnte.


    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und eher ruhig erzählt. Dadurch wirkt die Geschichte sehr authentisch, auch wenn der Einstieg für mich etwas Zeit gebraucht hat. Manche Beschreibungen sind recht ausführlich, was das Erzähltempo zwischendurch etwas verlangsamt.


    Insgesamt hat mir Sisi sehr gut gefallen. Wer eine romantische Geschichte über die berühmte Kaiserin erwartet, wird hier allerdings überrascht werden. Stattdessen bekommt man einen hervorragend recherchierten historischen Roman, der eine faszinierende, widersprüchliche Frau zeigt und einen realistischen Blick hinter die Fassade des Kaiserhofs wirft.

  3. Cover des Buches Sisi – Kaiserin wider Willen (ISBN: 9783746638607)
    Allison Pataki

    Sisi – Kaiserin wider Willen

    (103)
    Aktuelle Rezension von: Nadine21

    Die Geschichte von Franz Joseph und Sisi kennen ja wahrscheinlich viele. Und es ist auch bekannt, dass Sisis Leben am Hof nicht leicht war. Auf genau diese Punkte geht das Buch ein. Von dem Kennenlernen bis zur Geburt des vierten Kindes wird hier das Leben von Sisi geschildert. 

    Von dem Glück jemanden zu finden, bis zu den Depressionen, die das Leben am Hof für Sisi mitgebracht hat. Das war alles gut recherchiert und auch in einem flüssigen Stil geschrieben. Aber teilweise hätten es noch ein paar Emotionen mehr sein können.

    Vor allem hat mir aber am Ende das restliche Leben von Sisi gefehlt. Für mich war es mehr wie Band 1 von 2. 

    Aber es gibt dennoch eine Leseempfehlung von mir. Für Fans von Sisi und der Geschichte ist es auf jeden Fall spannend. 

  4. Cover des Buches Das Kaffeehaus - Bewegte Jahre (ISBN: 9783442493555)
    Marie Lacrosse

    Das Kaffeehaus - Bewegte Jahre

    (89)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Ein überzeugender und überaus spannender Roman über die Geschehnisse rund um die Mayerling-Affäre.

    Das Cover des Buches ist von der Farbwahl her, sehr schön gestaltet. Die Pastellfarben passen meiner Meinung nach sehr gut, das Kaffeehaus im Hintergrund ist gut gewählt. Die abgebildete Frau hat mich ein wenig stutzig gemacht, im Buch selbst gab es keine Person, mit diesem Aussehen.
    Die anderen beiden Bände Reihen sich perfekt in die Gestaltung ein, meiner Ansicht nach, sind sie schön gewählt.

    Ich bin ohne viele Vorkenntnisse über die bekannte Affären in dieses Buch reingestartet, doch schon in den ersten Kapiteln wurde ich gut abgeholt. Lacrosse schildert die Geschehnisse sinnvoll und historisch genau sowie schlüssig, was mir immer wichtig ist bei historischen Ereignissen.
    Die beigefügten Karten, das Personenregister, das Glossar sowie das ausführliche Nachwort sind die Kirsche auf der Sahnehaube, bei diesem Werk. Das Rezept zur Prinzen-Mokkatorte ist eine nette Idee!

    Man wird durchaus lecker durch die Geschichte geführt, auch wenn das Kaffeehaus eine erstmal untergeordnete Rolle spielt, kommt es immer wieder vor und bei den ganzen Köstlichkeiten ist mir wortwörtlich das Wasser im Mund zusammengelaufen.
    Die Charaktere haben alle viel Tiefe und Leben bekommen. Ich habe mit Sophie so einiges Mal mitgehofft, mitgebangt und mitgeweint. Die verschiedenen Sichten waren sehr passend gewählt, so hat man die unterschiedlichen Meinungen, Gefühle und Sorgen nur noch besser mitbekommen. Während ich den Roman gelesen habe, hatte ich das Gefühl die Figuren alle persönlich zu kennen. Fiktive Charaktere wurden so nahtlos in das Geschehen eingebracht, dass ich sofort geglaubt hätte, dass es sich auch bei ihnen um historische Persönlichkeiten handelt.
    Der Erzählstrang verlief flüssig, man wollte ständig wissen wie es weitergeht und was am Ende mit Sophie, Mary, Richard, … passiert.
    Lacrosse benutzt schier perfekte Szenen, Worte, Atmosphären um dem Roman das Leben einzuhauchen welches ihm zusteht.

    Von mir ist es eine Empfehlung! Es werden schwere Themen behandelt, doch jeder Fan von historischen Romanen verpasst etwas, wenn er dieses Buch zur Seite legt! 

  5. Cover des Buches Berühmte Frauen der Weltgeschichte (ISBN: 9783958707054)
    Gertrude Aretz

    Berühmte Frauen der Weltgeschichte

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Einen kleinen Einblick in das Leben von berühmten Frauen gewährt uns die Autorin hier. Dabei sind u.a. Königin Luise von Preußen, Kaiserin Elisabeth von Österreich und Marquise von Pompadour. Es sind kurze, aber sehr interessante Einblicke mit den wichtigsten Eckdaten. 

    Einiges war mir bekannt, vieles aber noch neu. Das hat mich nur darin bestärkt, wieder mehr Biografien zu lesen!  

  6. Cover des Buches Die einzige Frau im Raum (ISBN: 9783462006759)
    Marie Benedict

    Die einzige Frau im Raum

    (181)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    In dem Buch wird das facettenreiche Leben der Schauspielerin Hedy Lamarr nacherzählt. Chronologisch beginnt die Handlung in Wien als Hedwig als junge und aufstrebende Schauspielerin auf einen einflussreichen und älteren Verehrer trifft, dessen Avancen sie nicht ablehnen kann. Ihr Schauspieltalent hilft ihr zunächst, die ihr zugedachte Rolle als Ehefrau zu spielen. Jedoch ändern sich zunehmend die Umstände des Zusammenlebens und sie wagt, aus dem goldenen Käfig auszubrechen. Hierzu verhilft ihr wieder ihr Aussehen und ihr Schauspieltalent als Sprungbrett und auch ihr Scharfsinn, um sich in Hollywood behaupten zu können. 

    Als Europäerin in Hollywood ist sie interessiert und zunehmend schockiert über das Weltgeschehen, sich jedoch auch ihrer privilegierten Lage bewusst. Als sie erkennt, wie sie einen persönlichen Beitrag leisten kann, zeigt sich ihr Talent auf wissenschaftlichem Gebiet.      

  7. Cover des Buches Die Hofreiterin – Der Traum von Freiheit (ISBN: 9783423220507)
    Franziska Stadler

    Die Hofreiterin – Der Traum von Freiheit

    (54)
    Aktuelle Rezension von: Laurada11

    Irma verkleidet sich als Mann, um gemeinsam mit ihrem Hengst Novio an der Spanischen Hofreitschule ausgebildet zu werden. Dies ist 1898 Frauen nämlich nicht gestattet. Ob sie ihre Tarnung beibehalten wird?

    Wir steigen direkt in die Geschichte ein, als sich Irma auf den Weg nach Wien macht. Die ganzen Hintergründe, die sie zu dieser Entscheidung gebracht haben, erfahren wir erst im Laufe der Geschichte. Das fand ich eine tolle Variante, da so direkt Schwung in die Geschichte kam und nicht viel Zeit mit langen Erklärungen verschwendet wurde.

    Wien wurde sehr lebendig dargestellt. Man will nach dieser Lektüre einfach selbst dahin und sich die Schauplätze der Handlung ansehen.

    Wir haben in diesem Roman ein kunterbuntes Figurenensemble. Von verrückt bis versnobt war alles dabei. Ich fand toll zu sehen, wie sich Irma da durchkämpft. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass nichts beschönigt wurde und sie viel zu kämpfen hatte.

    Ich fand jedoch die Kapitel für meinen Geschmack viel zu lang. Da hätte ich mir manchmal eine Unterbrechung gewünscht. Auch die Beziehung zwischen Irma und einer männlichen Person kam nicht ganz bei mir an.

    Ich freue mich nun aber trotzdem sehr auf Band 2.

  8. Cover des Buches Elisabeth von Österreich (ISBN: 9783453090460)
    Egon C. Corti

    Elisabeth von Österreich

    (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Kaiser Franz Joseph ganz privat (ISBN: 9783902998316)
  10. Cover des Buches Sisi: Verlangen und Verrat (ISBN: 9783499008764)
    Elena Hell

    Sisi: Verlangen und Verrat

    (6)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Sisi ist Kaiserin von Österreich geworden - und Franz Josephs Frau. Doch anstatt das junge Eheleben zu genießen oder Franz Joseph beratend zur Seite zu stehen, scheint sie nur eine Aufgabe zu haben: Für einen Thronfolger zu sorgen. Kann es ihr trotzdem gelingen, eine volksnahe Kaiserin zu sein - oder droht sie im goldenen Käfig zu ersticken? 

    Fazit: Wie auch schon der erste Teil hat mir die Fortsetzung gut gefallen, konnte mich aber emotional nicht stark berühren. Ich habe schöne Lesestunden gehabt, glaube aber nicht, dass ich mich lang im Detail an das Buch erinnern werde. Es war gut, aber eben nicht sehr gut.

    Empfehlung: Wer mir dem ersten Teil zufrieden war, wird auch von der Fortsetzung nicht enttäuscht werden.

  11. Cover des Buches Sisis letzte Reise (ISBN: 9783839222614)
    Uwe Klausner

    Sisis letzte Reise

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Die historischen Fakten dieses Krimis sind vermutlich allen bekannt: Der Anarchist Luigi Lucheni ersticht am 10. September 1898 Elisabeth, die Kaiserin von Österreich, in Genf mit einer Feile. 

    Rund um diesen Mord webt Autor Uwe Klausner seinen Krimi. Er verknüpft dabei gekonnt Fakten mit Fiktion. So führt er mit Cesare Monteverdi, Redakteur der Tribune de Genève, einen interessanten fiktiven Charakter ein. Monteverdi will eigentlich die inkognito reisende Monarchin ablichten, hat aber dann, kurz vor dem Attentat, den Chef der örtlichen Polizei im Gespräch mit Lucheni fotografiert. 

    Haben die beiden Männer nur rein zufällig miteinander gesprochen oder steckt da mehr dahinter? Oder, könnte es sein, dass durch eine Indiskretion und das dilettantische Vorgehen der Polizei bei der Sicherung des Kais dem Attentat Vorschub geleistet worden ist? 

    Jedenfalls wird Monteverdi vom Jäger zum Gejagten, denn das Foto darf keinesfalls an die Öffentlichkeit gelangen. Wem kann er noch trauen? Und, was ist, wenn Luigi Lucheni gar nicht der wahre Täter, sondern nur der Erfüllungsgehilfe dunkler Strippenzieher ist? 

    Die Antworten auf diese und andere Fragen finden sich in einem fesselnden Showdown durch Cesare Monteverdi und seinem Freund. 

    Meine Meinung: 

    Der gewaltsame Tod einer berühmten Persönlichkeit bietet immer Raum für Spekulationen. Und hier geht es ja um nichts Geringeres als den Mord an der Kaiserin von Österreich. Ja, die österreichische Geheimpolizei hat im Vorfeld geschlampt, die Kaiserin wollte keinen offensichtlichen Personenschutz und Lucheni war von seiner Mission, eine wichtige Person zu töten, überzeugt.  

    Die Idee für diesen Krimi ist fesselnd, die Ausführung leider nicht so ganz. Es scheint, als hätte sich Autor Uwe Klausner nicht zwischen einem Kriminalroman und einer Reportage entscheiden können, denn die Geschichte springt ein wenig unmotiviert zwischen beiden hin und her. Zahlreiche, manchmal abrupte Perspektivenwechsel bringen zusätzlich Unruhe in die Lektüre.  

    Der Schreibstil wirkt ein wenig distanziert und erinnert fast an ein Sachbuch. Es gelingt dem Autor nicht, dauerhaft die Spannung für die Leser aufrecht zu erhalten, und lässt wenig Spielraum für eigene Überlegungen zum Täter und eventuellen Hintermännern.  

    Die Charaktere bleiben erstaunlich blass, dabei böten Monteverdi und Beaulieu als fiktive Gestalten reichlich Platz für Ecken und Kanten, die sie zu lebendigen Gegenspielern von Lucheni und dem Polizeichef machen hätte können. Lediglich die Kaiserin hat ein wenig Profil. Allerdings gibt es zu ihr ja einige Meter Literatur, in der versucht wird, ihr Wesen zu analysieren. Da lässt sich leicht ein Charakter formen. Inzwischen weiß man ja, dass sie sich Kokain spritzt, an Depressionen litt und „..des Lebens überdrüssig geworden war. Eine Frau, die den Tod förmlich herbeisehnte.“ (S. 128)  

    Ein bisschen schmunzeln musste ich über das zitierte, in Österreich-Ungarn häufig verwendete Sprichwort:  

    "Se non e vero – e ben trovato. (Wenn es nicht wahr ist, ist es gut erfunden“)

    Das passt hier sehr gut. 

    Ergänzt wird das Buch durch eine Tatortskizze und das Personenregister. 

    Fazit: 

    Wie schon ausgeführt, ist die Idee zu diesem historischen Krimi sehr gut, die Ausführung weniger, deshalb erhält der Krimi 3 Sterne.

     

  12. Cover des Buches Sisi (ISBN: B0BF5GS1N9)
    Karen Duve

    Sisi

    (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Sissis Kopf (ISBN: 9783709979174)
    Bernhard Barta

    Sissis Kopf

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Moorteufel

    Es ist der vierte Teil der Reihe,für mich war es der erste.
    Und ich hatte mich auf einen lustigen Krimi gefreut.Aber was ich hier drin las,was manchmal sehr verwirrend.Und hat mir so den Spaß an der Geschichte genommen.
    Gut es war anfangs etwas schwierig bei machen Wörtern,die ich aber hinten nachlesen konnte.
    Aber im Verlauf der Geschichte,hatte ich das Gefühl das die Jagdt nachdem verlorenen Stück immer mehr in den Hintergrund geraten ist.Und einfach viele verschiedene Ereignisse in einander geworfen wurden.
    Vielleicht muß man auch hier die Reihe gleich vom ersten teil an lesen, damit man besser in die Geschichte kommt oder ihr folgen kann.

    Was ich aber sehr schön fand , waren die Zeichnungen in dem Buch,die brachten mich schon zum schmunzeln.

  14. Cover des Buches Konditorei Zauner - Der Zuckerbäcker der Kaiserin (ISBN: 9783987500930)
    Clara Lenz

    Konditorei Zauner - Der Zuckerbäcker der Kaiserin

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Claudia86

    Im österreichischen Bad Ischl gibt sich nicht nur die kaiserliche Familie Anfang des 19. Jahrhunderts zur Sommerfrische ein Stelldichein. Auch zieht es sie Bäckerstochter Lisa in die Kurstadt, die sich hier ihren Traum erfüllen, und dass Zuckerbäckerhandwerk bei angesehenen Hofbäcker Zauner erlernen will.


    Johann Zauner bietet ihr an, als „Zaunerin“ im Verkauf zu arbeiten. Doch schnell merkt er, dass die junge Frau ein Talent mitbringt, um köstliche Kreationen herzustellen, die die Kurgäste nur so begeistern. Als Lisa beim Zauner den jungen Konditor August kennenlernt, entwickeln sich zwischen den beiden doch zarte Bande. Doch als August auf Grund eines tragischen Ereignisses Ischl verlassen muss, steht das Leben der jungen Frau auf dem Kopf.


    Die Autorin Clara Lenz erzählt die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen. So lernt man neben Lisa, zum Beispiel auch Johann Zauner oder die Erzherzogin Sophie kennen. Diese Tatsache zeigt schon, dass in der Geschichte schon sehr viel passiert und man bekommt irgendwie den Eindruck, dass eigentlich nicht die Konditorei im Fokus der Erzählung steht. Vielmehr bekommt man den Eindruck, dass es sich um eine Erzählung von Geschehnissen zu dieser Zeit in den mondänen österreichischen Kurstadt handelt. Hier treffen gekonnt verknüpft Fiktion und Geschichte auf einander.


    Die Geschichte ist definitiv für alle geeignet, die gern historische Romane lesen und augenscheinlich lässt auch die Fortsetzung nicht mehr lange auf sich warten.



  15. Cover des Buches Das fliehende Herz (ISBN: 9783709978085)
    Jeannine Meighörner

    Das fliehende Herz

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Historische Romane, die sich mit Elisabeth I. (1837-1898), Gemahlin von Kaiser Franz Joseph und damit Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, beschäftigen, gibt es wie Sand am Meer. Die Qualität ist unterschiedlich genauso wie die Perspektive. In vorliegendem Buch wird, wie man so schön sagt „dem Volk auf’s Maul geschaut“. Das heißt, wir erleben die vier Aufenthalte Elisabeths in Innsbruck vor allem aus der Sicht gewöhnlicher Leute.  

    Zentrale Rolle spielt Aloys Oberrauch, dessen erste Begegnung 1848 mit Elisabeth, sie ist erst elf Jahre und er ein aus dem revolutionären Wien geflohener Student, sich nachhaltig auf sein weiteres Leben auswirken wird. 

    Auch der Nachtwächter der Innsbrucker Burg, Sepp, und Pauline, ein Bedienstete aus Elisabeths Gefolge treten wiederholt auf. 

    Nach ihrem ersten Aufenthalt als Kind kommt Elisabeth noch zweimal nach Innsbruck und stößt die Menschen, die ihr einen rauschenden Empfang bereiten vor den Kopf. Oberrauch ist inzwischen Advokat und Präsident des Verschönerungsvereins und kann die Veränderung „seiner“ Elisabeth zur kapriziösen, unnahbaren Kaiserin hautnah erleben. Erst beim vierten Aufenthalt, nämlich bei der Überführung des Leichnams von Genf nach Wien, kommt Oberrauch der Kaiserin nahe und legt ihre jene Papierrose, die sie als Kind erhalten hat und die er als Andenken aufbewahrt hat, auf den Sarg. 

    Meine Meinung: 

    Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, da unwillkürlich die Bilder der verkitschten und zum Teil unwahren „Sissi-Trilogie“ aufsteigen, die kaum zu löschen sind. 

    Umso angenehmer war ich dann überrascht, dass hier dem einfachen Volk und seinen Gedanken viel Platz eingeräumt wurde. Den meisten Untertanen sind Kaiser und Kaiserin im fernen Wien ähnlich weit weg wie Figuren aus der Bibel, dennoch halten sie ihrem Herrscherpaar die Treue. Aloys verfolgt Elisabeths Leben aus der Ferne. Dabei erscheint sie ihm als unwirkliches Wesen.  

    „An diesem Wesen ist alles Anmut: Es geht nicht, es scheint zu schweben, es lacht nicht, es lächelt wie ein scheuer Engel mit geschlossenem Mund, es spricht nicht, es haucht Worte dahin.“ 

    Jeannine Meighörner ist bekannt für ihre differenzierte Sicht auf bekannte Frauen der Geschichte. Auf den Schreibstil muss man sich als Leser erst einlassen. Er ist geprägt von Hingabe an das Thema bzw. die Persönlichkeit, die hier eine Hauptrolle spielt, von beeindruckender Sachkenntnis und Recherche sowie von einer feinen Prise Humor. Ich bin immer wieder in Innsbruck und werde beim nächsten Mal auf den Spuren von Elisabeth wandeln. Das Buch macht Lust, die Spuren der Kaiserin zu verfolgen. 

    Fazit: 

    Dieser historische Roman bietet einen differenzierten Blick auf das Leben der rastlosen, oft unverstandenen Monarchin. Gerne gebe ich hier 4 Sterne. 

  16. Cover des Buches Sisi. Die Sterne der Kaiserin (ISBN: 9783442492015)
    Mara Andeck

    Sisi. Die Sterne der Kaiserin

    (44)
    Aktuelle Rezension von: Michelle_Nink1

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, für mich die gerne Zeit in Wien verbringt war es wie ein Trip mit der besten Freundin nach Wien.

    Die Orte waren perfekt beschrieben, ebenso Gefühle und Gerüche....

    Kaiserin Elisabeth wirkte sehr authentisch und ihr Sorgen, Ängste und Gedanken konnte man stets nachvollziehen. 

    Aber auch Fanny war sehr gut getroffen. Ihre Sichtweise fühlte sich an wie ein Freundschaftliches Gespräch.

    Auch das auf viele Historische Einzelheiten geachtet  wurden fand ich toll.... Gerne hätte ich einen weiteren Teil über die weiteren Erlebnisse von Kaiserin Sisi und Fanny.....

  17. Cover des Buches Sissi - Die Vampirjägerin (ISBN: 9783833222542)
    Claudia Kern

    Sissi - Die Vampirjägerin

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Haekelschwein
    Die Ausgangsidee hat mir gefallen und bei den ersten Kapiteln habe ich oft geschmunzelt und sogar gelacht. Wenn Sissi und ihr Papili im Wald auf die Jagd gehen, und natürlich jagen sie nicht Auerhähne sondern wilde Vampire. Später muss Franz-Josef sich sogar von Sissi retten lassen (und das nicht nur einmal). Allerdings nutzt die gute Idee sich irgendwann ab und die Geschichte plätschert nur noch so dahin, ohne (zumindest bei mir) größeres Interesse zu wecken. Ich finde man hätte mehr daraus machen können.

    Ein zusätzlicher Punkt ist, dass dieses Buch weitaus mehr Recherche vertragen hätte können. Natürlich ist man bei dieser Vorgabe vor allem auf groben Unfug (im positiven Sinne) und nicht unbedingt auf einen historisch genau recherchierten Roman eingestellt. Ich habe mich jedoch gefragt, welchen Garten Sissi von ihren Fenstern in der Hofburg immer sieht (von den Räumen, die sie bewohnt hat, sieht man alles nur keinen Garten). Warum trifft sie schon Monate vor der Hochzeit in Wien ein? Weil die Handlung sonst nicht stattfinden kann? Auch ansonsten fand ich nicht unbedingt, dass die Figuren sich immer besonders zeitgemäß verhalten. Das mag bei diesem Thema einerseits weniger ins Gewicht fallen, andrerseits finde ich, dass man gerade durch etwas mehr Genauigkeit der Sache auch mehr Witz verleihen hätte können: historische Tatsachen über die Fantasy-Ebene erklären. Z. B. erscheint der Umstand, dass der Hochzeit erst abends angesetzt war  vollkommen logisch, wenn man bedenkt, dass der Bräutigam und sein Anhang Vampire sind. Über mehr solcher Verbinungen hätte ich mich als Leserin sehr gefreut.

    Dessen ungeachtet kann ich den Roman dennoch weiterempfehlen, vor allem an Leute, die wie ich schon immer einmal ein Crossover aus Sissi und Vampirschnulze lesen wollten. Das Buch hat nämlich auch Spaß gemacht. Man darf allerdings nich allzu pingelig sein, was die historischen Details angeht.
  18. Cover des Buches SISI - erzählt für Kinder (ISBN: 9783950444612)
  19. Cover des Buches Ein Café in Budapest (ISBN: 9783492320238)
  20. Zeige:
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