Bücher mit dem Tag "sissi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sissi" gekennzeichnet haben.

68 Bücher

  1. Cover des Buches Über Topflappen freut sich ja jeder (ISBN: 9783499271656)
    Renate Bergmann

    Über Topflappen freut sich ja jeder

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Da möchte Frau Bergmann ihrer Tochter eine freunde machen und zu ihr fliegen um Weihnachten mit ihr zu feiern.Und dann fliegt das Flugzeug nach London, aber sie hat ja genugTopflappen im Handgepäck.

    Ich mag denSchreibstil sehr und mich hat alles zumschmunzel gebracht, ob die Hauptgeschichte oder die Nebencharaktere. Wie sie ihr Leben mit Hunor erzählt und vorallem was sie alles erlebt hat.

    Man muss die Online Omi gleich ins Herz schließen. 

    Leider hat mir das England Feeling ein wenig gefällt, sonst wäre das Buchperfekt gewesen.


    Für zwischendurch eine gute Lektüre.


  2. Cover des Buches Romy und der Weg nach Paris (ISBN: 9783746635231)
    Michelle Marly

    Romy und der Weg nach Paris

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas-3

    Das Buch ist flüssig geschrieben und in diesem Roman wird Romys Leben in den Jahren Ende der 1950er bis Anfang der 1960er Jahre geschildert. Romy ist mit den Sissi-Filmen weltberühmt geworden. Bei Filmaufnahmen trifft sie den Schauspieler Alain Delon, nach anfänglichem Argwohn verlieben sich die beiden ineinander. Endlich kann sich Romy von ihrem jugendlichen Image lösen. In Frankreich gibt sie ihr Theaterdebüt und fängt an ihre eigenen Entscheidungen zu treffen – auf dem Weg vom Mädchen zur Frau. Ein lesenswertes Buch.

  3. Cover des Buches Tod in der Hofburg (ISBN: 9783442482856)
    Beate Maxian

    Tod in der Hofburg

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Tod in der Hofburg" ist der fünfte Band der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian. Gleich zu Beginn beginnt es mit einem Paukenschlag. Eine Erpressung geht schief, denn das vermeintliche Opfer wird zum Täter. Szenenwechsel - Die Journalistin Sarah Pauli und ihr Freund und Chef David Gruber verlassen gerade das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, als ein Heckenschütze auf die Besucher schießt. Eine junge Schauspielerin wird verletzt und ein Ehepaar stirbt dabei. Zwei Ereignisse innerhalb kürzester Zeit, die Wien erschüttern. Erst unter Schock, aber dann in ihrem Element beginnt die Journalistin des Wiener Boten ihre eigenen Recherchen, denn eine ehemalige Cellistin war ebenfalls vor Ort und scheint mehr zu wissen und so kreuzen sich beider Wege. Die Autorin legt früh mehrere Spuren für den Leser, denen es zu folgen gilt. Einige natürlich als Irrwege und so bleibt die Suche nach dem Motiv spannend. Natürlich hat auch in diesem Band das Privatleben von Sarah Pauli seinen Anteil, überlagert aber nicht den Kriminalfall, sondern ergänzt und rundet die Story ab. Wie immer bindet die Autorin auch wieder Wiener Schauplätze ein, die den Leser einladen für eigene Spaziergänge in dieser schönen Stadt. Die Journalistin ermittelt diesmal nicht alles auf eigene Faust, sondern der Kommissar Stein löst auch einiges praktisch im Hintergrund der Geschichte. Damit entsteht ein kleiner Sprung in der Story, der nicht immer alles eindeutig schlüssig erscheinen lässt. Trotzdem rundet die letztendliche Auflösung des Fall diesen Band dann wieder stimmig ab. Mir gefällt diese Reihe gut und ich werde sicherlich noch die weiteren Bände ebenfalls lesen.

  4. Cover des Buches Die letzte Prinzessin (ISBN: 9783458176831)
    Martin Prinz

    Die letzte Prinzessin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: krimielse
    Das Buch "Die letzte Prinzessin" von Martin Prinz schildert das ereignisreiche Leben der letzten Habsburger Prinzessin Elisabeth vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts. Es ist ein Roman, keine Biografie, und daher kein vollständiger Lebensbericht und auch nicht chronologisch aufgebaut. Elisabeth Petznek alias Prinzessin Elisabeth, alias die "rote Prinzessin" ist die Tochter von Kronprinz Rudolf, beeinflusst und erzogen von ihrem Großvater Kaiser Franz Joseph, wuchs in Glanz und Gloria der Donaumonarchie auf. Aus den kühlen familiären Verhältnissen ihrer Jugend, geprägt vom frühen und geheimnisvollen Tod ihres Vaters Kronprinz Rudolf, vom Großvater als mögliche Erbin herangezüchtet, heiratet sie gegen dessen Willen früh und unter ihrem Stand, verbunden mit dem Verzicht auf jegliche Ansprüche auf den Thron. Nach unglücklicher Ehe und den Schrecken des Ersten Weltkrieges, die sie zwar spürte, aber keinesfalls wie die übrige österreichische Bevölkerung hungernd durchleiden musste, wendet sie sich den Sozialdemokraten zu und heiratet 1948 Leopold Petzek, einen Sozialdemokraten, Lehrer und langjährigen Weggefährten. Die Geschichte beginnt mit dem Tod der 80jährigen Elisabeth Petznek 1963 in Wien und ist über weite Passagen aus der Sichtweise ihres Portiers Paul Mesli erzählt. Parallel dazu erinnert man sich als Leser gemeinsam mit dem alten Portier an Elisabeths Jugend, so wie sie ihm davon erzählt hatte. Für mich überraschend wurde den Tagen nach dem Tod der Prinzessin und dem Bericht des Portiers darüber viel Raum eingeräumt, auch am Ende des Romanes findet der Autor den Weg dorthin zurück. Durch für meinen Geschmack zu viele Wiederholungen verlor sich die Geschichte hier zu sehr. Viele rückblickend betrachtete Ereignisse in Elisabeths Leben sind unter der Voraussetzung beschrieben, dass man einigermaßen sattelfest in der Habsburger Familiengeschichte ist - ich musste hier einiges nachschlagen bezüglich Verwandschaftsverhältnissen und historischen Ereignissen, an denen sich der Autor ohne näher darauf eingeht entlang hangelt. Die ausführlicher beschriebenen Begebenheiten sind eher familiärer Natur, teilweise verflochten mit ziemlich banalen Gedanken. Das gibt dem Ganzen zwar einen recht persönlichen und familiären Touch, andererseits ist es mir unmöglich nachzuvollziehen, was Dichtung und was Wahrheit entspricht. Bei letzteren stört mich ehrlich gesagt auch die kindlich-naive Sprache, die so ganz verschieden von der recht sachlichen (und mir teilweise zu verschachtelten) Sprache ist, mit der Ereignisse und Hintergründe angetippt werden. Ich habe manchmal das Gefühl, zwei Bücher zu lesen. Ein stichpunktartiges Sachbuch und einen (für mich ehrlich gesagt recht banalen) Roman über einen alten Portier und eine Prinzessin. Nach sehr gut geschriebenen Passagen in der zweiten Hälfte des Buches, wie zum Beispiel Hergang des Attentates auf den österreichischen Ministerpräsident Stürgkh und die Person des Friedrich Adler, der sich von der als opportunistisch dargestellten Sozialdemokratie abwendet, wird die Zeit zwischen den Weltkriegen leider gar nicht angesprochen, statt dessen findet der Autor wieder zu Portier Muesli und seinen Gedanken zurück. Das Buch hat mich leider nicht wirklich abholen können. Es ist eine in meinen Augen nicht gut gelungene Mischung aus historisch belegter Biografie, den Erinnerungen eines Wegbegleiters und einem schwülstigen Schmöker, letzteres ist so gar nicht mein Metier, besonders wenn Inhalt und Sprache sehr seicht sind.
  5. Cover des Buches Mord im Balkanexpress (ISBN: 9783709934425)
    Matthias Wittekindt

    Mord im Balkanexpress

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Sikal
    Der Krimi spielt im Jahr 1895, als es in der Donaumonarchie bereits zu brodeln beginnt. Da trägt natürlich ein Bombenattentat im Wiener Burgtheater nicht gerade zur Beruhigung bei. Zu Ehren des neuen Burgtheaterdirektors soll sogar Kaiser Franz Joseph erscheinen. Ein als Kellner getarnter Terrorist legt eine Bombe, mit der Seine Majestät getötet werden soll. Glück im Unglück für den Kaiser, dass er sich verspätet. Viele weitere Besucher der Feierlichkeiten haben weniger Glück und sind unter den Toten oder Verwundeten.

     

    Die berühmte Schauspielerin Christine Mayberger kommt mit einem Schock davon, während ihr Geliebter Albrecht – ein Cousin des deutschen Kaisers – von Berlin nach Wien eilt, um ihr zur Seite zu stehen. Doch Christine hat sich längst auf Details und Spuren der Attentäter eingeschossen und so finden sich Albrecht und seine Geliebte bald im Balkanexpress Richtung Belgrad, um die Anarchisten nicht aus den Augen zu verlieren. Doch auch die Geheimdienste bleiben nicht untätig und heften sich auf die Fersen – manches Mal weiß man nicht genau, wer denn nun wen gerade womit verdächtigt… Herrlich!

     

    Im Balkanexpress treffen nicht nur die Anarchisten, die Geheimdienste Österreichs und Serbiens aufeinander, sondern auch Impresario Tarasow und sein Assistent Fritz Matern scheinen äußerst verdächtig. Und welches Spiel spielt wohl Oberst Lazar? Werden die Geheimdienste einen weiteren Anschlag auf den Kaiser verhindern können oder stehen ganz andere Ziele im Vordergrund? Bevor es zu einem grandiosen Finale kommt, kann man mit Spannung den Bemühungen der einzelnen Charaktere folgen – und das Ganze nicht zu knapp.

     

    Die Autoren Matthias Wittekindt und Rainer Wittkamp haben einen spannenden Krimi geschrieben, der die Atmosphäre der Jahrhundertwende perfekt einfängt. Die altmodischen Gepflogenheiten, die taktischen Überlegungen der Geheimdienste, die erpresserischen Aktivitäten in den Bordellen oder auch den Hang zu pompöser Pracht.

     

    Ein schwungvoller Krimi zur Zeit Österreich-Ungarns mit viel Spannung und Atmosphäre, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

     

     

     

     

  6. Cover des Buches Sophie Charlotte (ISBN: 9783944334370)
    Christian Sepp

    Sophie Charlotte

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Kyra112

    Sophie Charlotte ist die kleine Schwester von Kaiserin Sisi.
    Sie soll einmal die Königin Bayerns werden, doch die Verlobung steht unter keinem guten Stern und wird schließlich gelöst. Wenig später heiratet sie Ferdinand d'Orléans. Es scheint zunächst als hätte sie sich ihrem Schicksal gefügt, aber ihr Leben ist geprägt durch ihre hohe Geburt und die damit verbundenen gesellschaftlichen Anforderungen.

    Bevor ich dieses Buch von Christian Sepp gelesen habe, habe ich bereits die Biografie von Sophie Charlottes Mutter, Ludovika, gelesen. Dadurch viel es mir an vielen Stellen auch einfacher dem Lauf zu folgen und ich tat mich nicht so schwer wie bei Ludovika. Im Gegenteil, Christian Sepp hat hier einen flüssigen Schreibstil, der mich dazu veranlasste dieses Buch innerhalb von zwei Tagen zu lesen.
    Besonders gut hat mir gefallen, dass es geprägt war durch viele bildliche Darstellung, sodass ich mir auch öfter ein "Bild" der Personen und nicht nur ihrer Charaktere machen konnte. Weiterhin fand Ichs toll, dass er in diesem Buch die Kapitel recht kurz gemacht hat. So fiel es mir leichter, dem Lebenslauf und den damit verbundenen Erklärungen zu folgen.
    Außerdem fand ich es super, dass Christian Sepp sich nie in Spekulationen verirrt hat und wenn es Hinweise auf spekulative Ereignisse gab, diese auch als solche gekennzeichnet hat.

    Ein empfehlenswertes Werk für alle, die sich für Geschichte im Allgemeinen bzw. die Geschichte des bayrischen Königshauses oder wie in meinem Falle, der Familiengeschichte von Kaiserin Sisi, interessieren.

  7. Cover des Buches Sissis Kopf (ISBN: 9783709979174)
    Bernhard Barta

    Sissis Kopf

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Moorteufel

    Es ist der vierte Teil der Reihe,für mich war es der erste.
    Und ich hatte mich auf einen lustigen Krimi gefreut.Aber was ich hier drin las,was manchmal sehr verwirrend.Und hat mir so den Spaß an der Geschichte genommen.
    Gut es war anfangs etwas schwierig bei machen Wörtern,die ich aber hinten nachlesen konnte.
    Aber im Verlauf der Geschichte,hatte ich das Gefühl das die Jagdt nachdem verlorenen Stück immer mehr in den Hintergrund geraten ist.Und einfach viele verschiedene Ereignisse in einander geworfen wurden.
    Vielleicht muß man auch hier die Reihe gleich vom ersten teil an lesen, damit man besser in die Geschichte kommt oder ihr folgen kann.

    Was ich aber sehr schön fand , waren die Zeichnungen in dem Buch,die brachten mich schon zum schmunzeln.

  8. Cover des Buches Judaswiege (ISBN: 9783492272919)
    Ben Berkeley

    Judaswiege

     (78)
    Aktuelle Rezension von: TGerwert

    Klappentext:
    »Schau unter den Fahrersitz, Jessica.« Mit Autobomben zwingt ein Psychopath junge Frauen in abgelegene Waldgebiete und ermordet sie mit einem mittelalterlichen Folterwerkzeug, der Judaswiege. Doch schon bald ist ihm das nicht mehr genug: Er stellt Videos von seinen grausamen Taten ins Netz, getarnt als harte Pornografie. Ein schwieriger Fall für Sam Burke, Psychologe und leitender Ermittler beim FBI. Hilfe von unerwarteter Seite erhält er durch seine Expartnerin Klara »Sissi« Swell, die sich bei ihren Untersuchungen jedoch am Rande der Legalität bewegt. Können sie den brutalen Killer stoppen?

    Meine Meinung:

    Die Jagd nach dem Serientäter gestaltet sich durchaus spannend ohne mit besonderen Überraschungen aufzuwarten, insgesamt also solide Thrillerarbeit aber auch leider nicht mehr.
    Die Handlungen der Protagonisten sind insgesamt wenig überraschend. Allein die Ermittlerin Klara fällt aus der Rolle, das aber für meinen Geschmack dann aber auch zu überzeichnet. Nicht nur ihre Art der Informationsbeschaffung, vor allem in ihrer Häufigkeit, finde ich etwas fehl am Platze, sondern besonders im letzten Teil des Buches den kurzfristig inszenierten / organisierten Ausbruch.
    Für mich wird die Protagonistin hier zu sehr überzeichnet und verliert klar an Substanz.

    Der männliche Gegenpart, Sam Burke hingegen erledigt solide Ermittlungsarbeit. Und, obwohl er gefühlt in der Geschichte eher einen kleineren Part hat im Vergleich zu Klara, kommt er mir authentischer vor.
    Wer mir hingegen sehr gut gefällt ist der ziemlich alte Anwalt Thiebault Stein, der ob seiner Kauzigkeit und seiner „Steinschen-Prozessordnung“ irgendwie ein sympathischer Kauz.
    Beim Antagonisten ist die Rolle, ähnlich zu Sam Burke, klar gezeichnet und auch glaubhaft mit seiner Listen-Pedanterie und wie sorgfältig er alles plant ist schon plausibel.
    Auch die Sache mit seinem „Schüler“ kann man durchaus nachvollziehen, sieht er sich doch hierdurch als der Meister und verstärkt somit sein Machtgefühl, dass er durch seinen Taten ja bezweckt. Gibte der Handlung also auch eine Wendung, allerdings eben keinen wirkliche Überraschung.
    Sucht man etwas neues, oder besondere Auffälligkeiten, so kann man auf dieses Buch verzichten. Möchte man hingegen einen soliden Thriller auf der Jagd nach einem Serientäter mit ausgefallener Todesart, dann kann man hier getrost zugreifen.

  9. Cover des Buches Nur was ich mag (ISBN: 9783743191389)
    Sissi Kandziora

    Nur was ich mag

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter

    "Nur was ich mag" hatte in mir die Hoffnung gegeben, mich kennen zu lernen und mein Haus Ausmisten zu können. 

    Es gibt Seiten auf denen man selbst über Dinge nachdenken kann und diese dann Aufschreiben könnte. 

    Für mich waren die ersten Kapitel unnötiges Wissen, was mir nicht wirklich geholfen hatte. 

    Als ich endlich zur Methode und der Challenge kam war ich bereits genervt und hatte schon keine Lust mehr. Und in diesen beiden Bereichen wurde ich ständig auf den Kanal oder den Block hingewiesen. Dazu gab es noch Codes zum scannen. Dies hat das Lesen leider ständig gestört und hätte am Ende des Buches einmal gereicht. 


    Die Schritt für Schritt PDF im Buch hinterließ bei mir die Hoffnung: Jetzt bekomm ich eine Liste zum abharken und mache diese einfach Schritt für Schritt! 

    Aber auch hier war die Enttäuschung groß. Ich hatte das Gefühl einige Punkte fehlten und andere waren doppelt gemoppelt. Wieder andere Punkte waren eher unnötig oder gehörten meiner Meinung eher gar nicht rein.



    Ich würde dieses Buch leider keinen Empfehlen, bei mir zieht es wieder aus! Aber auf Ihrem Block kann man sie die PDF zum Ankreuzen ja trotzdem herunterladen.

  10. Cover des Buches Der Sissi-Mord (ISBN: 9783492501446)
    Jenna Theiss

    Der Sissi-Mord

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Mariangela

    Wunderbar spannender Ermittler-Krimi zum Mitraten, immer wieder in die Irre gehen und mit vielen überraschenden Wendungen. Chefinspektor Paul Materna und Josi Konarek, eine Touristin aus Berlin, die den Toten in ihrer Geburtsstadt Bad Ischl an der Orgel findet, lernen sich während der Ermittlungen kennen. Ein super sympathisches Ermittler-Team, auf durchaus nicht immer ungefährlicher Mörderjagd. Ganz nebenbei erfährt man auch viel über die Kultur vor Ort um die Weihnachtszeit. Ich hab den Krimi ein erstes Mal für den Genuss gelesen, weil ich ganz schnell wissen wollte wer denn nun der Mörder war. Und dann ein zweites Mal, um herauszufinden wo ich welchen Hinweis übersehen hatte. Ein Cosy-Crime vom Feinsten, dem ich ganz viele Fortsetzungen wünsche!

  11. Cover des Buches Die Erben der Nacht - Dracas (ISBN: 9783570306567)
    Ulrike Schweikert

    Die Erben der Nacht - Dracas

     (150)
    Aktuelle Rezension von: TamariasSpiegel

    Inhalt - ACHTUNG - SPOILER (Wer nicht zu viel wissen will, stoppt bitte spätestens nach dem ersten Absatz)

    Im vierten Jahr der Akademie der Vampire reisen die "Erben der Nacht" nach Wien zum Clan der Dracas, wo sie jedoch statt deren Expertise, der hohen Kunst des Gedankenlesens, zunächst einmal Walzer Tanzen und Fechten lernen. Während sich die anderen Erben sichtlich weiter entwickelt haben - nicht zuletzt Luciano, der inzwischen zu einem ansehnlichen jungen Mann herangewachsen ist -, fällt Ivys nach wie vor kindliche Erscheinung mehr und mehr auf und droht, ihr Geheimnis zu entlarven. Gleichzeitig spürt sie eine weitere, noch gewichtigere Bedrohung auf sich zukommen: Dracula, Stammvater aller Vampire, hat es nach wie vor auf sie abgesehen. Während ihr Schutz gegen ihn schwindet, kommt er immer näher - und schafft es schließlich, sie in seine Heimat Transsilvanien zu entführen. 

    Gleichzeitig stellt Franz Leopold die Freundschaft von Luciano und Alisa auf eine harte Probe. Dabei schienen sich die Wogen zwischen ihm und Alisa zu Beginn des Akademiejahres zunehmend geglättet zu haben. Tatsächlich hatten sie sich mehr und mehr angenähert (u. a. führt er sie zum Walzer Tanzen aus). Als Luciano sich jedoch in eine junge Adelige verliebt, die seine Zuneigung erwidert, ohne zu wissen, dass er ein Vampir ist, fühlt sich Leo in seiner Eitelkeit verletzt. Aus einem Impuls heraus nutzt er seine Geisteskräfte, küsst sie und versucht ihr einzureden, dass er doch die bessere Wahl für sie sei. Dabei kommt es zu einem Unfall, sie verletzt sich und Leo kann dem Geruch ihres Blutes nicht widerstehen. Er beißt sie. Im letzten Moment gelingt es ihm, von ihr abzulassen, bevor es für das Mädchen zu spät ist. Im Gegenteil zu Luciano, der nicht mehr in der Lage ist, sich zu beherrschen, als er die Geschwächte besucht und von den frischen Bissspuren gegen seinen Willen unwiderstehlich angezogen wird. Letztlich bleibt ihm nur noch die Wahl, sie sterben zu lassen oder zu wandeln. Als Alisa von Franz Leopolds Rolle in diesem Drama erfährt, stürzt sie sich mit dem Degen auf ihn - und landet unter seinen leidenschaftlichen Lippen. 

    Auch Latona weilt als Mündel von Bram Stoker gerade in Wien, der sich dort mit dem berühmten Vampirjäger Van Helsing trifft sowie dem Wissenschaftler Ármin Vámbéry. Als Bram von Ivys Entführung erfährt, lässt er alles stehen und liegen, um sie aus den Fängen Draculas zu befreien, begleitet von den beiden anderen Herren. Auch Ivys Freunde Alisa, Leo und Luciano zögern nicht, Ivy zur Rettung zu eilen, obwohl sie keine Ahnung haben, wie sie gegen den größten aller Vampirfürsten bestehen sollen. Zu allem Übel sind neben Dracula auch noch weitere blutrünstige Vampire hinter ihnen her - der Clan der Upiry, der die Erben bereits in Irland verfolgt hat. 

    In Transsilvanien kommt es zu einem Showdown, bei dem sich eine unwahrscheinliche Allianz bildet - und den Freunden das Erlernte aus den vorherigen Akademiejahren definitiv zu Gute kommt.


    Fazit:

    Mir hat dieser Band der "Erben der Nacht" bislang am besten gefallen. Er bietet eine schöne Mischung aus Spannung, unerwarteten Wendungen (dass Leo Lucianos Angebetete Clarissa beißt, hätte ich nie erwartet - und hätte ihm am liebsten die ganze Zeit das Buch über den Schädel gezogen ;)), einer schönen, plastischen Szenerie und ENDLICH, ENDLICH, ENDLICH auch einer richtigen Portion Romantik. Zwischen den richtigen Personen, wohlgemerkt. Auf eine bestimmte Paarbildung habe ich schon seit vier Bänden gewartet :). 

    Schön finde ich auch, dass von Band zu Band die Handlungsstränge immer mehr zusammenfließen und auch in den vorherigen Bänden aufgeworfene Fragezeichen in den Folgebänden (zumindest teilweise) geklärt werden. Während mich die vielen Perspektiven und ständigen Wechsel zu Parallel-Handlungssträngen in früheren Bänden eher gestört haben, nimmt das im vorliegenden Teil immer mehr ab, da man jetzt weiß, wozu sie gut sind, mit den Charakteren warm geworden ist und begreift, dass alles irgendwie zusammengehört.

    Für meinen Geschmack manchmal zu genau sind allerdings nach wie vor die Beschreibungen historischer Details. Diese sind natürlich oft auch interessant und für die Handlung durchaus relevant, doch in abgespeckter Form hätten sie mir noch besser gefallen. Wobei diese natürlich auch einen schönen Hauch der Authentizität liefern und einen bei jedem Band ein bisschen hinzulernen lassen. Die Charaktere, deren Handlungsweisen und Geschichte finde ich persönlich allerdings noch viel, viel interessanter.


  12. Cover des Buches Tote tragen keine Pelzmütze (ISBN: 9783440140093)
    Karin Baron

    Tote tragen keine Pelzmütze

     (40)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

     Die 16jährige Fanny macht Winterferien bei ihrer Mutter in Potsdam, sieht endlich ihren Freund wieder, der in Berlin wohnt und schlittert nebenbei, durch ein fehlfunktionierendes Babyphone, noch in einen Entführungsfall.

    Zu Beginn wird man ziemlich überrollt von Namen, Mutter und Vater Fannys, deren jeweilige Beziehungen (mit und ohne Kindern), Nachbarn mit Anhang, Freunde, Haustiere, ich fühlte mich etwas überfordert und fragte mich schnell, was das nun mit dem im Klappentext angekündigten „Verbrechen“ zu tun hat. Mittlerweile weiß ich, dass dies nicht Fannys erster Fall ist und wer den Vorgängerroman schon gelesen hat, findet sich wahrscheinlich in all den Namen etwas schneller zurecht.

    Der eigentliche Fall lässt auf sich warten und nimmt gegenüber Fannys Privatleben sowieso eine untergeordnete Stellung ein, wie ich finde. Die Auflösung kam für mich nicht überraschend und ist nachvollziehbar. Leider fehlt es an Spannung.

    Die Geschichte ist sehr auf Jugendliche zugeschnitten, die wahrscheinlich ihren Spaß haben werden, denn Fanny ist aufgeweckt und recht kess und erzählt in Ich-Form, was eine gute Identifkationsmöglichkeit bietet. Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendromanen erscheint mir dieser für (ältere) Erwachsene eher nicht so geeignet, er ist zu einfach gestrickt. Jugendliche, vor allem weibliche, werden sicher Spaß an der Geschichte haben, ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wie immer, aufrunde.

  13. Cover des Buches Schnee in Venedig (ISBN: 9783499252990)
    Nicolas Remin

    Schnee in Venedig

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Alvise Tron hat es nicht leicht: im heimatlichen Palazzo regnet es durchs kaputte Dach, seine Mutter liegt ihm damit in den Ohren, endlich eine geeignete Frau zu finden, und dann wird ihm auch noch unter einem fadenscheinigen Vorwand der Fall entzogen, an dem er gerade ermittelt. An seiner statt schaltet sich die österreichische Militärpolizei ein. Die ist nervös, denn schließlich befindet sich die Kaiserin Elisabeth in der Lagunenstadt.

    Das Leben könnte also besser laufen für Commissario Tron, als es im Frühjahr 1862 der Fall ist. Er lässt sich von den Umständen jedoch nicht entmutigen. Mit leisem, trockenem Humor und einem gesunden Dickkopf ermittelt er auf eigene Faust weiter, um herauszufinden, wer hinter dem Mord an Hofrat Hummelhauser steckt. Und was hat es mit seiner Begleiterin auf sich, die ebenfalls ermordet wurde? Die junge Frau, die scheinbar vom kaiserlichen Hofrat am Hafen aufgelesen worden ist, weist Bissspuren auf, und ist offenbar erwürgt worden, während der kaiserliche Beamte erschossen wurde. Wie passt das zusammen? Diese Frage lässt Tron nicht los. Dabei lässt er sich weder von seinem prätentiösen Vorgesetzten noch von der kaiserlichen Militärpolizei aus der Ruhe bringen. Was ihn wirklich durcheinander bringt, sind zwei Frauen. Da ist zum einen die Kaiserin, die großes Interesse an der Lösung des Falles hat, und welcher der verarmte Comte sympathisch ist. Zum anderen ist da die Principessa di Montalcino, deren blonden Haare und grünen Augen dem Commissario den Atem rauben. 

    Insgesamt ein schön-spannender Krimi. Hier trieft kein Blut – es kommt viel mehr auf die Irrungen und Wirrungen an in diesem Fall. In Agatha-Christie-Manier kann der Leser bis zum Schluss mit raten, während ganz nebenbei das Venedig des späten neunzehnten Jahrhunderts zum Leben erweckt wird. Die Spannungen zwischen den Habsburger Herrschern und den Einheimischen werden ebenso lebendig dargestellt, wie der verarmte Adel, der mit vereinten Kräften versucht, sich seinen alten Prunk zu bewahren.

    Remin hat einen liebenswürdigen venezianischen Ermittler erschaffen, und umschifft gleichzeitig zwei Fallen: Rivalität zu Brunetti und Sisi-Kitsch. Die Figur des Commissarios ist nämlich originell genug um sich nicht mit dem berühmten Kollegen messen zu müssen. So können sich Brunetti-Fans und „Nicht-Fans“ gleichermaßen mit ihm anfreunden. Und obwohl Kaiserin Elisabeth eine durchaus tragende Rolle zukommt, dominiert sie das Buch nicht, und Remin beweist genug historisches Geschick und Fingerspitzengefühl, um sie eben nicht als „Sissi“ (mit zwei S) darzustellen. 


    Diese Rezension wurde auch auf lesemanie.com veröffentlicht.
  14. Cover des Buches Sisi - Kaiserin wider Willen (ISBN: 9783746638607)
    Allison Pataki

    Sisi - Kaiserin wider Willen

     (91)
    Aktuelle Rezension von: SissyScheible

    Mit meinem Namen kam ich zwangsläufig an diesem Buch nicht vorbei. Jetzt habe ich es gelesen und bin sehr positiv überrascht. Die Sisi, die wir in diesem Buch kennenlernen, ist nicht die kitschige Figur, die wir dank Romy Schneider in unseren Köpfen haben. Sie ist auch kein Übermensch, keine gottgleiche Gestalt, wie manch anderer sie schilderte. Sisi begegnet uns hier als Frau, als Mutter und vor allem als Mensch. Als Mutter hat mich das Buch besonders angesprochen. Was hätte ich getan, wenn man mir meine Kinder genommen hätte? Wenn jemand anderes ihre Erziehung an sich gerissen hätte? Wenn eines meiner Kinder so früh gestorben wäre? Das alles geht auch an der Kaiserin nicht spurlos vorbei. Es zerstört ihre Liebe zu ihrem Mann und ihre Lebensfreude. Wir treffen in diesem Buch eine Kaiserin Elisabeth, die sehr realistisch wirkt und echt. Das perfekte Buch für alle, die sich für die wahre Sisi interessieren.

  15. Cover des Buches Sisi: Das dunkle Versprechen (ISBN: 9783499008757)
    Elena Hell

    Sisi: Das dunkle Versprechen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Elisabeth reist mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Helene nach Ischgl, da Helene mit ihrem Cousin Kaiser Franz Joseph von Österreich vermählt werden soll. Doch Sisi fühlt sich gleich zu ihrem Cousin hingezogen und gegen den Widerstand der Familien heiraten die beiden. Doch von Anfang an wird diese Ehe überschattet. Für Franz Joseph steht die Pflicht im Vordergrund und Sisi kann sich in ihre neue Rolle nur schwer einfinden, denn am Hof wird spioniert und intrigiert und immer wieder engt das Protokoll die freiheitsliebende Kaiserin ein.

    Wer kennt sie nicht, die Geschichte der Kaiserin Sisi? Den meisten sind da wohl die Filme mit Romy Schneider im Gedächtnis geblieben. Doch dieser Roman zeigt auch andere Seiten. Das Buch lässt sich flüssig lesen.

    Die Charaktere sind gut dargestellt. Sisi ist wie ihre Geschwister in Possenhofen sehr ungezwungen aufgewachsen. Unverhofft wird ihr nun eine Rolle aufgezwungen, die sie nicht angestrebt hat und die ihr zu viele Zwänge auferlegt. Sie liebt Franz Joseph und möchte diese Liebe mit ihm zusammen leben. Doch seine Funktion, die politische Lage und das Protokoll stehen immer an erster Stelle. Er wird hier nicht unbedingt sympathisch gezeichnet. Sisi muss ihren eigenen Weg finden und sie beginnt sich zu wehren.

    Obwohl ich weiß, dass die von Romy Schneider verkörperte Sisi nicht der Realität entsprochen hat, so beruht auch diese Geschichte nicht unbedingt auf Fakten.

    So wirklich hat mich diese recht moderne Fassung der Geschichte um Sisi nicht gepackt.

  16. Cover des Buches Kronprinz Rudolf (ISBN: 9783492245722)
    Brigitte Hamann

    Kronprinz Rudolf

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Anders als Sigrid Größling beschreibt Brigitte Hamann Kronprinz Rudolf, indem sie die vorhandenen Quellen genau nach Fakten und Fiktion untersucht.
    Rudolfs verzweifelter Kampf sich und seinen modernen Gedanken, die seiner Meinung nach den zerfallenden Vielvölkerstaaat vielleicht noch retten hätten können, Gehör zu verschaffen blieb ungehört.
    Antisemiten und Deutschnationale trieben Rudolf dazu, selbst zweifelhafte Kommentare über seine Gegner annonym zu veröffentlichen.
  17. Cover des Buches Ich, Romy (ISBN: 9783492235754)
    Romy Schneider

    Ich, Romy

     (13)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen
    "Ich, Romy - Tagebuch eines Lebens" von Renate Seydel ist, wie der Name schon sagt, das Tagebuch von Romy Schneider. Das Vorwort ist von Renate Seydel geschrieben. Es folgen Worte von Magda Schneider, der Mutter von Romy Schneider. Das Buch enthält Aufzeichnungen aus Romys Tagebuch von 1949 an, als Romy noch in das Internat Goldenstein nach Salzburg ging, über ihre ersten Filme ab 1953, bis 1982 und ihren letzten Film. Romy berichtet von den Erfahrungen, die sie in dieser Zeit macht und von ihren Gefühlen, die sie währenddessen hat. Sie schreibt von ihrer Liebe zu verschiedenen Männern, u.a. Harry Meyen und von ihren Kindern David und Sarah. Sie beschreibt wie schwierig es für sie war Fuß zu fassen als Schauspielerin ohne Schauspielausbildung. 
    Dieses Buch ist ein sehr bewegendes Buch. Es zeigt das Innerste von einer faszinierenden Frau, die viel durchmachen musste in ihrem Leben. Mit nur 43 Jahren starb sie. Ich las mal irgendwo "an einem gebrochenen Herzen". Das ist mir seither im Kopf geblieben, denn ihr Sohn starb bei einem Unfall mit 14 und seitdem ist sie wohl nie wieder richtig glücklich geworden. Kurze Zeit später ist auch sie gestorben. Ich kann dieses Buch allen Biografie-Liebhabern ans Herz legen. Ebenfalls empfehle ich es Romy Schneider Fans, die vielleicht nicht nur Sissi in ihr sehen. Denn sie hat weitaus mehr Filme gemacht. Insgesamt drehte sie um die 60 Kinofilme. Ich werde dieses Buch ganz sicher noch mal lesen. 
  18. Cover des Buches Die Kaiserin (ISBN: 9783365002445)
    Gigi Griffis

    Die Kaiserin

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Gise

    Elisabeths Schwester Helene soll den österreichischen Kaiser Franz heiraten, und Elisabeth fährt mit, um ihre Schwester zu unterstützen. Doch dann lernen sich Elisabeth und Franz kennen, und sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen. So bahnt sich an, was gar nicht vorhergesehen war…

    Die Geschichte der Kaiserin Sisi ist sehr eindrücklich und schon des öfteren in Büchern oder Filmen festgehalten. Dieses Buch beschreibt ihre Geschichte aus der Sicht der jungen Frau, zeigt die plötzliche Verliebtheit, die sie für ihr Leben noch gar nicht erhoffte, wie auch die Zweifel an der neuen Konstellation, die sich nun ergibt. Aber auch Helene beschreibt ihren Part wie auch der junge Kaiser, der sich vom Fleck weg in die falsche Schwester verliebt und überlegen muss, wie sehr er sich an die Regeln des Hofes halten will. Was wirklich Neues habe ich aus dem Buch nicht ziehen können, dennoch ist es sehr fesselnd geschrieben, so dass man sich gern in die Geschichte vertieft.

    Ich hatte mir ein paar neue Erkenntnisse aus diesem Buch erhofft, die konnte ich jedoch aus der Lektüre nicht herausziehen. Wer also an einer kaiserlichen Liebesgeschichte interessiert ist, wird dieses Buch sicherlich gerne mögen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

  19. Cover des Buches Sisi (ISBN: 9783869712109)
    Karen Duve

    Sisi

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Goldie-hafi

    Da ich schon viel über die Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn gelesen habe - historische Abhandlungen wie auch Romane - hat mich die Inhaltsangabe und das Cover neugierig gemacht. Leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen, auch wenn die Autorin ein historischen Tagebuch der Hofdame Marie Gräfin Festetics zur Grundlage nimmt. Es ist nicht wirklich etwas Neues, dass wir in dem Buch zu lesen bekommen. Davon abgesehen sind auch historische Fakten, wie die Depressionen der Kaiserin nicht dargestellt worden. Der überwiegende Teil beschäftigt sich mit irgendwelchen Jagdgesellschaften, dem Reiten im allgemeinen und den Launen der Kaiserin. Ich habe das Buch zwar durchgelesen, war aber stellenweise versucht, es nicht zu tun, da es mich phasenweise durch die Langatmigkeit langweilte.


  20. Cover des Buches Die Totenärztin: Wiener Blut (ISBN: 9783499005589)
    René Anour

    Die Totenärztin: Wiener Blut

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Moni2506

    „Die Totenärztin - Wiener Blut“ von René Anour ist der erste Fall für Fanny Goldmann, einer junger Ärztin, die als Prosekturgehilfin in der Gerichtsmedizin Anfang des 20. Jahrhunderts arbeitet. Erschienen ist der Roman im Juli 2021 bei Rowohlt. 


    Wien, 1908: Der Fall scheint zunächst klar zu sein, als ein obdachloser Toter in die Gerichtsmedizin eingeliefert wird. Auf den ersten Blick deutet nichts auf einen Mord hin. Doch die junge Ärztin Fanny Goldmann hat einen Blick für die Details und so fällt ihr einiges auf, dass nicht ins Bild passen will. Sie entschließt sich die Leiche heimlich in der Nacht zu obduzieren und gerät so in eine Verschwörung, in der Diebe, windige Grafen und ein verschwundener Diamantstern Kaiserin Sisis eine große Rolle spielen. Ihre Ermittlungen führen Fanny an die unterschiedlichsten Schauplätze Wiens und bringen sie nicht nur einmal in Gefahr. 


    Ich kann freudig verkünden: Ich habe einen Krimi gelesen, in diesem Fall sogar historisch, und dieser hat mir richtig gut gefallen. Es gab schon den ein oder anderen Krimi, den ich ok fand, aber so richtig begeistern konnte mich dieses Genre bisher nicht. Mein Experiment mit den Krimi-Kurzgeschichten und der richtigen Erwartungshaltung finden, ist also geglückt. 

    Das Buch lässt sich nicht lange bitten und startet direkt mit der Obduktion einer Leiche. Mir hat es den Einstieg erleichtert, da es gleich zu Beginn viele interessante Informationen gibt und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Das hier Medizinhistorie mit einem Kriminalfall verbunden wird, war eine der Dinge, die mich schon vor dem Lesen angesprochen haben. Darüber hinaus schafft es René Anour das Wien des 20. Jahrhunderts einzufangen und alles durch Humor aufzulockern. Mir hat diese Mischung wahnsinnig gut gefallen. 

    Fanny war mir sehr sympathisch und ich habe sie gerne begleitet. Anfang des 20. Jahrhunderts war es nicht selbstverständlich für eine Frau zu studieren und zu arbeiten. Sie hat sich dennoch für den Weg entschieden, der ihrem Wesen entspricht, auch wenn dies nicht den Konventionen der Zeit entsprach. Die Freundschaft von ihr und Tilde hat mir sehr gut gefallen. Tilde hat den Fokus so manches Mal etwas anders gelegt, aber sie war immer an Fannys Seite und sie hatte so manche hilfreiche Idee. Vielleicht tue ich den anderen Büchern in dieser Hinsicht unrecht, aber so eine Freundschaft zwischen zwei Frauen so wirklich frei von Missgunst und Konkurrenzdenken ist mir selten in Büchern begegnet. 

    Die gesamte Mischung an Charakteren war super. Fanny hat einen tollen Vater. Franz arbeitet mit ihr gemeinsam in der Gerichtsmedizin und begegnet ihr dort auf Augenhöhe. Schlomo war sein ganz eigenes Kaliber und konnte Fanny mit seinen besonderen Talenten bei den Ermittlungen helfen. Fannys Tante war altmodisch, manchmal etwas nervig, aber dennoch irgendwie liebenswert. Und natürlich gab es auch einige wenige Charaktere, die mir eher unsympathisch waren. Der Institutsleiter, der Fanny nicht ernst nimmt und sie nur als Gefallen an seine Ehefrau eingestellt hat, sei hier stellvertretend als Beispiel genannt. 

    Alte Hasen des Krimi-Genres konnten wahrscheinlich sehr schnell sagen, wer der Täter ist. Für mich war es sehr gut gemacht. Ich hatte Spaß daran als am Ende das gesamte Puzzle zusammengesetzt wurde und man sich dann an die Hinweise darauf erinnert hat. Es kam nicht ganz überraschend, aber es war immer noch interessant genug die Hintergründe dazu zu erfahren. Wäre es anders gewesen, dann hätte mich das Buch denke ich gelangweilt. Ich finde das immer schade, wenn ich die Auflösung einer Geschichte schon sehr früh ahnen kann. 

    Das Ende des Romanes hat mich dann nochmal kalt erwischt. Ihr werdet ziemlich sicher direkt weiterlesen wollen. Ich wollte es zumindest, habe mich allerdings zusammengerissen, da ich mein Glück in Bezug auf Krimis nicht überstrapazieren wollte. Ich bin sehr froh endlich einen Zugang zu diesem Genre gefunden zu haben, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich jetzt nicht gleich unzählige Krimis hintereinander lesen möchte. 

    Bezüglich des Zusatzmaterials hat mich dieses Buch vollkommen zufrieden gestellt. Es gibt eine Karte von Wien im Buch, ein Glossar zu medizinischen und österreichischen Begriffen, ein Nachwort, das Fiktion und Wahrheit voneinander trennt sowie eine Danksagung. Die Anzahl der Personen ist übersichtlich, so dass es keines Personenverzeichnisses bedarf. 


    Fazit: Ein historischer Krimi, der mir von Anfang bis Ende gefallen hat und den ich in zwei Tagen durchgesuchtet habe. Die Mischung aus Medizinhistorie, Humor und Krimi im Wien des 20. Jahrhunderts hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzungen. Wer einen Krimi mit einer tollen Freundschaft zwischen zwei Frauen lesen möchte, ist bei René Anour an der richtigen Adresse.

  21. Cover des Buches Elisabeth (ISBN: 9783902862969)
    Brigitte Hamann

    Elisabeth

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Saralonde

    Gibt es irgendjemanden, zumindest irgendeine Frau, die die Sissi-Filme nicht gesehen hat? Und deren Bild der Kaiserin Elisabeth nicht von ihnen geprägt ist? Das Sisi tatsächlich eine ganz andere war, hat sich herumgesprochen. Und fernab jeden Schmalzes präsentiert uns Brigitte Hamann ausführlich die echte Sisi. Dazu hat sie sich durch Archive und die private Korrespondenz aller möglichen Personen gelesen, die Sisi nahestanden (und natürlich auch alles, was von Sisi selbst noch erhalten geblieben ist). Man könnte jetzt vielleicht befürchten: “Oje, das hört sich staubtrocken an”, doch nein, Brigitte Hamann hat etwas, was für eine promovierte Historikern ein Glücksfall ist: Erzähltalent. Ich will nicht behaupten, das Buch lese sich wie ein Roman, aber es liest sich flüssig und ist an keiner Stelle langweilig.

    Die Kapitel sind chronologisch angeordnet, was Hamann jedoch nicht daran hindert, bezüglich eines bestimmten Themas auch Zeitsprünge zu vollziehen. Es beginnt mit der Verlobung der erst 15-Jährigen mit dem jungen Kaiser in Ischl. Hätte ich mir noch ein Kapitel über Sisis Kindheit gewünscht? Nicht unbedingt notwendig, denn Hamann verweist im Laufe des Buches an gegebener Stelle immer wieder auf Sisi als Kind.

    Das Bild, das Hamann von Elisabeth zeichnet, zeigt uns eine hochintelligente, aber auch äußerst zwiespältige Persönlichkeit, ihrer Zeit durchaus voraus, jedoch in einem solchen Maße egozentrisch, dass ihre Ideale schnell beiseite geschoben wurden, wenn es um sie selbst ging. Mir war nicht bewusst, das Sisi so viel gedichtet hat, immer wieder zitiert Hamann ihre Gedichte, die mitunter sehr aufschlussreich sind. Ergänzt wird der Text durch wirklich tolles Bildmaterial, leider nur aus den jungen Jahren der Kaiserin, da sie es im Alter sehr erfolgreich vermieden hat, fotografiert zu werden.

    Wenn ihr euch für Sisi interessiert (und sie war wirklich interessant genug!), kann ich euch das Buch wärmstens empfehlen. Unbedingte Kaufempfehlung!

  22. Cover des Buches Sisi. Ein Traum von Liebe (ISBN: 9783426661345)
    Gabriele M. Cristen

    Sisi. Ein Traum von Liebe

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Diese Variante einer Sissi/Sisi/Elisabeth-Biografie befasst sich eingehend wit dem Gefühlsleben der Kaiserin. Ihre heimlichen Liebschaften, ihre Verflossenen, Geheimnisse und natürlich das Leid, dass ihr so oft übel mitspielt. Es endet mit dem viel zu frühen Tod der Kaiserin. Beim Lesen habe ich viel Mileid mit Sisi empfunden. Es geht zu Herzen und man bekommt natürlich auch durch diese Biografie wieder ein ganz anderes Bild von der schönen Monarchin.
  23. Cover des Buches Das Kaffeehaus - Geheime Wünsche (ISBN: 9783442493579)
    Marie Lacrosse

    Das Kaffeehaus - Geheime Wünsche

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Meine Meinung:

    Auch im dritten Teil dieser Reihe, konnte mich Marie Lacrosse wieder völlig begeistern. Da es sich um den Abschlussband handelt, möchte ich über den Inhalt nichts verraten. Wir begleiten Sophie weiterhin dabei, wie sie das Kaffeehaus Prinzess führt. Natürlich muss sie auch wieder sehr viele Hürden überwinden und es war überaus spannend, sie dabei zu begleiten.

    Der Schreibstil von Marie Lacrosse war wieder hervorragend und man erfährt, aufgrund der großartigen Recherche der Autorin, sehr viel über das Leben in Wien in den 1880iger Jahren.

    Mit dieser Reihe ist Marie Lacrosse eine wundervolle, spannende und aufschlussreiche Trilogie gelungen.  Auch der dritte Band bekommt von mir 5 von 5 Sternen und ich kann die Reihe wärmstens empfehlen.


  24. Cover des Buches Sissi, eine Prinzessin für den Kaiser (ISBN: 9783785532317)
    Gaby Schuster

    Sissi, eine Prinzessin für den Kaiser

     (12)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen
    Dies ist Teil eins der Trilogie um die Kaiserin Sissi. Geschrieben ist dieser Kinder/Jugendroman ähnlich wie der erste Teil der Romy Schneider Filme - eher etwas kitschig, aber trotzdem leicht wie die Geschichte wirklich war. Mit mehr Daten und Fakten, die stimmen. Das Buch ist gut, um, vorrangig jungen Mädchen, die sich für Geschichte interessieren, das Leben der jungen Kaiserin näher zu bringen. Für Mädchen ist dieses Buch auf jeden Fall geeignet. 

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