Bücher mit dem Tag "sissi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sissi" gekennzeichnet haben.

61 Bücher

  1. Cover des Buches Jungs sind wie Kaugummi - süß und leicht um den Finger zu wickeln (ISBN: 9783401502793)
    Kerstin Gier

    Jungs sind wie Kaugummi - süß und leicht um den Finger zu wickeln

     (365)
    Aktuelle Rezension von: Elisa23

    Verlag: Arena

    Autorin: Kerstin Gier 


    Ich finde das Buch für 10 bis ca 14 Jahre sehr passend zu lesen. Aber man kann es genauso lesen wenn man älter ist.

    Die Schrift ist sehr angenehm und alles sehr freundlich gestaltet.

    Ich gebe dem Buch 4 sternen****, weil ich denke bissel älter bin als gedachte Zielgruppe.

  2. Cover des Buches Über Topflappen freut sich ja jeder (ISBN: 9783499271656)
    Renate Bergmann

    Über Topflappen freut sich ja jeder

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Da möchte Frau Bergmann ihrer Tochter eine freunde machen und zu ihr fliegen um Weihnachten mit ihr zu feiern.Und dann fliegt das Flugzeug nach London, aber sie hat ja genugTopflappen im Handgepäck.

    Ich mag denSchreibstil sehr und mich hat alles zumschmunzel gebracht, ob die Hauptgeschichte oder die Nebencharaktere. Wie sie ihr Leben mit Hunor erzählt und vorallem was sie alles erlebt hat.

    Man muss die Online Omi gleich ins Herz schließen. 

    Leider hat mir das England Feeling ein wenig gefällt, sonst wäre das Buchperfekt gewesen.


    Für zwischendurch eine gute Lektüre.


  3. Cover des Buches Romy und der Weg nach Paris (ISBN: 9783746635231)
    Michelle Marly

    Romy und der Weg nach Paris

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Smarty

    In diesem Buch dürfen wir Romy Schneider 5 Jahres ihres Lebens begleiten. Diese 5 Jahre beeinflussen Romy nachhaltig.

    Wir befinden uns im Jahr 1958, die Sissi-Trilogie ist abgedreht und Romy Schneider zum Weltstar geworden. Wirklich genießen kann sie den Ruhm nicht, da alle Welt Romy mit der Kaiserin Sissi in Verbindung bringt. Romy Schneider möchte der Welt jedoch mehr von sich und ihrem Schauspieltalent zeigen. Sie will tiefe Rollen spielen und das Image des süßen Mädels ablegen.

    Bei Dreharbeiten trifft sie auf den rebellischen Alain Delon . Zunächst verstehen die beiden sich gar nicht gut, jedoch ziehen Gegensätze sich an und Romy verliebt sich Hals über Kopf in Alain. Dieser erwidert ihre Gefühle und Romy sich von ihrem Elternhaus abzunabeln. 

    In Paris entdeckt Romy ihre Liebe zum Theater. Dort hat sie es weiß Gott nicht immer einfach. Sie nimmt Sprachunterricht und durchläuft die harte Schule von Luchino Visconti. Währenddessen reist Alain durch die Welt und nimmt ein Filmangebot nach dem nächsten wahr.  Die Beziehung droht zu zerbrechen…


    Diese als Roman verfasste Biographie hat mir gut gefallen. Natürlich denkt man, wenn man den Namen Romy Schneider hört, ständig an die Kaiserin Sissi. Umso mehr sollte man sich einmal Zeit nehmen um die " echt" Romy kennenzulernen. Mir hat es viel Spaß gemacht mir einmal mit dem Leben und den Sorgen der Romy Schneider auseinanderzusetzen.

  4. Cover des Buches Die Totenärztin: Wiener Blut (ISBN: 9783499005589)
    René Anour

    Die Totenärztin: Wiener Blut

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Streifi

    Fanny arbeitet als Prosektur-Gehilfin in der Gerichtsmedizin in Wien. Im Jahr 1908 für eine Frau en eher ungewöhnlicher Beruf. Dabei ist Fanny ja sogar eine Doktorin, wird allerdings von den männlichen Kollegen nicht ernst genommen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie bei einigen Leichen Anzeichen dafür entdeckt, dass diese nicht durch die offensichtliche Verletzung ums Leben gekommen sind, sondern hier geschickt Giftmorde vertuscht wurden. Um herauszufinden, was passiert ist macht sich Fanny mit Hilfe ihrer Freundin Tilde auf, die wahren Umstände aufzudecken.

    Anfangs habe ich mir ein wenig schwer getan mit dem Buch. Fanny was mir dann doch ein wenig zu verhuscht und zu naiv. Sie stolpert von einer Gefahr in die nächste. Als dann aber die Identität von Blaumeise aufgeklärt ist nimmt die Story an Fahrt auf und Fanny wurde mir immer sympathischer. Die Geschichte bietet einige spannende Wendungen und eine Menge sehr eigene Figuren, die manchmal so gar nicht das sind, was man von ihnen erwarten würde.

    Am Ende gibt es noch ein ausführliches Nachwort des Autors, in dem er Bezug darauf nimmt, was er erfunden hat und was tatsächlich so passiert ist. Mir gefällt das immer gut, so kann man doch manches besser einordnen. Alles in allem war es für mich ein schönes Buch, dass mich gerade ab der zweiten Hälfte gefesselt hat und mich mit den Protagonisten hat mitfiebern lassen. Daher kann ich das Buch nur empfehlen. Den zweiten Band werde ich auch noch lesen, ich muss doch wissen, wie es mit Fanny, Tilde und den anderen weitergeht.

  5. Cover des Buches Tod in der Hofburg (ISBN: 9783442482856)
    Beate Maxian

    Tod in der Hofburg

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Tod in der Hofburg" ist der fünfte Band der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian. Gleich zu Beginn beginnt es mit einem Paukenschlag. Eine Erpressung geht schief, denn das vermeintliche Opfer wird zum Täter. Szenenwechsel - Die Journalistin Sarah Pauli und ihr Freund und Chef David Gruber verlassen gerade das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, als ein Heckenschütze auf die Besucher schießt. Eine junge Schauspielerin wird verletzt und ein Ehepaar stirbt dabei. Zwei Ereignisse innerhalb kürzester Zeit, die Wien erschüttern. Erst unter Schock, aber dann in ihrem Element beginnt die Journalistin des Wiener Boten ihre eigenen Recherchen, denn eine ehemalige Cellistin war ebenfalls vor Ort und scheint mehr zu wissen und so kreuzen sich beider Wege. Die Autorin legt früh mehrere Spuren für den Leser, denen es zu folgen gilt. Einige natürlich als Irrwege und so bleibt die Suche nach dem Motiv spannend. Natürlich hat auch in diesem Band das Privatleben von Sarah Pauli seinen Anteil, überlagert aber nicht den Kriminalfall, sondern ergänzt und rundet die Story ab. Wie immer bindet die Autorin auch wieder Wiener Schauplätze ein, die den Leser einladen für eigene Spaziergänge in dieser schönen Stadt. Die Journalistin ermittelt diesmal nicht alles auf eigene Faust, sondern der Kommissar Stein löst auch einiges praktisch im Hintergrund der Geschichte. Damit entsteht ein kleiner Sprung in der Story, der nicht immer alles eindeutig schlüssig erscheinen lässt. Trotzdem rundet die letztendliche Auflösung des Fall diesen Band dann wieder stimmig ab. Mir gefällt diese Reihe gut und ich werde sicherlich noch die weiteren Bände ebenfalls lesen.

  6. Cover des Buches Die letzte Prinzessin (ISBN: 9783458176831)
    Martin Prinz

    Die letzte Prinzessin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: krimielse
    Das Buch "Die letzte Prinzessin" von Martin Prinz schildert das ereignisreiche Leben der letzten Habsburger Prinzessin Elisabeth vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts. Es ist ein Roman, keine Biografie, und daher kein vollständiger Lebensbericht und auch nicht chronologisch aufgebaut. Elisabeth Petznek alias Prinzessin Elisabeth, alias die "rote Prinzessin" ist die Tochter von Kronprinz Rudolf, beeinflusst und erzogen von ihrem Großvater Kaiser Franz Joseph, wuchs in Glanz und Gloria der Donaumonarchie auf. Aus den kühlen familiären Verhältnissen ihrer Jugend, geprägt vom frühen und geheimnisvollen Tod ihres Vaters Kronprinz Rudolf, vom Großvater als mögliche Erbin herangezüchtet, heiratet sie gegen dessen Willen früh und unter ihrem Stand, verbunden mit dem Verzicht auf jegliche Ansprüche auf den Thron. Nach unglücklicher Ehe und den Schrecken des Ersten Weltkrieges, die sie zwar spürte, aber keinesfalls wie die übrige österreichische Bevölkerung hungernd durchleiden musste, wendet sie sich den Sozialdemokraten zu und heiratet 1948 Leopold Petzek, einen Sozialdemokraten, Lehrer und langjährigen Weggefährten. Die Geschichte beginnt mit dem Tod der 80jährigen Elisabeth Petznek 1963 in Wien und ist über weite Passagen aus der Sichtweise ihres Portiers Paul Mesli erzählt. Parallel dazu erinnert man sich als Leser gemeinsam mit dem alten Portier an Elisabeths Jugend, so wie sie ihm davon erzählt hatte. Für mich überraschend wurde den Tagen nach dem Tod der Prinzessin und dem Bericht des Portiers darüber viel Raum eingeräumt, auch am Ende des Romanes findet der Autor den Weg dorthin zurück. Durch für meinen Geschmack zu viele Wiederholungen verlor sich die Geschichte hier zu sehr. Viele rückblickend betrachtete Ereignisse in Elisabeths Leben sind unter der Voraussetzung beschrieben, dass man einigermaßen sattelfest in der Habsburger Familiengeschichte ist - ich musste hier einiges nachschlagen bezüglich Verwandschaftsverhältnissen und historischen Ereignissen, an denen sich der Autor ohne näher darauf eingeht entlang hangelt. Die ausführlicher beschriebenen Begebenheiten sind eher familiärer Natur, teilweise verflochten mit ziemlich banalen Gedanken. Das gibt dem Ganzen zwar einen recht persönlichen und familiären Touch, andererseits ist es mir unmöglich nachzuvollziehen, was Dichtung und was Wahrheit entspricht. Bei letzteren stört mich ehrlich gesagt auch die kindlich-naive Sprache, die so ganz verschieden von der recht sachlichen (und mir teilweise zu verschachtelten) Sprache ist, mit der Ereignisse und Hintergründe angetippt werden. Ich habe manchmal das Gefühl, zwei Bücher zu lesen. Ein stichpunktartiges Sachbuch und einen (für mich ehrlich gesagt recht banalen) Roman über einen alten Portier und eine Prinzessin. Nach sehr gut geschriebenen Passagen in der zweiten Hälfte des Buches, wie zum Beispiel Hergang des Attentates auf den österreichischen Ministerpräsident Stürgkh und die Person des Friedrich Adler, der sich von der als opportunistisch dargestellten Sozialdemokratie abwendet, wird die Zeit zwischen den Weltkriegen leider gar nicht angesprochen, statt dessen findet der Autor wieder zu Portier Muesli und seinen Gedanken zurück. Das Buch hat mich leider nicht wirklich abholen können. Es ist eine in meinen Augen nicht gut gelungene Mischung aus historisch belegter Biografie, den Erinnerungen eines Wegbegleiters und einem schwülstigen Schmöker, letzteres ist so gar nicht mein Metier, besonders wenn Inhalt und Sprache sehr seicht sind.
  7. Cover des Buches Die Erben der Nacht - Dracas (ISBN: 9783570306567)
    Ulrike Schweikert

    Die Erben der Nacht - Dracas

     (147)
    Aktuelle Rezension von: TamariasSpiegel

    Inhalt - ACHTUNG - SPOILER (Wer nicht zu viel wissen will, stoppt bitte spätestens nach dem ersten Absatz)

    Im vierten Jahr der Akademie der Vampire reisen die "Erben der Nacht" nach Wien zum Clan der Dracas, wo sie jedoch statt deren Expertise, der hohen Kunst des Gedankenlesens, zunächst einmal Walzer Tanzen und Fechten lernen. Während sich die anderen Erben sichtlich weiter entwickelt haben - nicht zuletzt Luciano, der inzwischen zu einem ansehnlichen jungen Mann herangewachsen ist -, fällt Ivys nach wie vor kindliche Erscheinung mehr und mehr auf und droht, ihr Geheimnis zu entlarven. Gleichzeitig spürt sie eine weitere, noch gewichtigere Bedrohung auf sich zukommen: Dracula, Stammvater aller Vampire, hat es nach wie vor auf sie abgesehen. Während ihr Schutz gegen ihn schwindet, kommt er immer näher - und schafft es schließlich, sie in seine Heimat Transsilvanien zu entführen. 

    Gleichzeitig stellt Franz Leopold die Freundschaft von Luciano und Alisa auf eine harte Probe. Dabei schienen sich die Wogen zwischen ihm und Alisa zu Beginn des Akademiejahres zunehmend geglättet zu haben. Tatsächlich hatten sie sich mehr und mehr angenähert (u. a. führt er sie zum Walzer Tanzen aus). Als Luciano sich jedoch in eine junge Adelige verliebt, die seine Zuneigung erwidert, ohne zu wissen, dass er ein Vampir ist, fühlt sich Leo in seiner Eitelkeit verletzt. Aus einem Impuls heraus nutzt er seine Geisteskräfte, küsst sie und versucht ihr einzureden, dass er doch die bessere Wahl für sie sei. Dabei kommt es zu einem Unfall, sie verletzt sich und Leo kann dem Geruch ihres Blutes nicht widerstehen. Er beißt sie. Im letzten Moment gelingt es ihm, von ihr abzulassen, bevor es für das Mädchen zu spät ist. Im Gegenteil zu Luciano, der nicht mehr in der Lage ist, sich zu beherrschen, als er die Geschwächte besucht und von den frischen Bissspuren gegen seinen Willen unwiderstehlich angezogen wird. Letztlich bleibt ihm nur noch die Wahl, sie sterben zu lassen oder zu wandeln. Als Alisa von Franz Leopolds Rolle in diesem Drama erfährt, stürzt sie sich mit dem Degen auf ihn - und landet unter seinen leidenschaftlichen Lippen. 

    Auch Latona weilt als Mündel von Bram Stoker gerade in Wien, der sich dort mit dem berühmten Vampirjäger Van Helsing trifft sowie dem Wissenschaftler Ármin Vámbéry. Als Bram von Ivys Entführung erfährt, lässt er alles stehen und liegen, um sie aus den Fängen Draculas zu befreien, begleitet von den beiden anderen Herren. Auch Ivys Freunde Alisa, Leo und Luciano zögern nicht, Ivy zur Rettung zu eilen, obwohl sie keine Ahnung haben, wie sie gegen den größten aller Vampirfürsten bestehen sollen. Zu allem Übel sind neben Dracula auch noch weitere blutrünstige Vampire hinter ihnen her - der Clan der Upiry, der die Erben bereits in Irland verfolgt hat. 

    In Transsilvanien kommt es zu einem Showdown, bei dem sich eine unwahrscheinliche Allianz bildet - und den Freunden das Erlernte aus den vorherigen Akademiejahren definitiv zu Gute kommt.


    Fazit:

    Mir hat dieser Band der "Erben der Nacht" bislang am besten gefallen. Er bietet eine schöne Mischung aus Spannung, unerwarteten Wendungen (dass Leo Lucianos Angebetete Clarissa beißt, hätte ich nie erwartet - und hätte ihm am liebsten die ganze Zeit das Buch über den Schädel gezogen ;)), einer schönen, plastischen Szenerie und ENDLICH, ENDLICH, ENDLICH auch einer richtigen Portion Romantik. Zwischen den richtigen Personen, wohlgemerkt. Auf eine bestimmte Paarbildung habe ich schon seit vier Bänden gewartet :). 

    Schön finde ich auch, dass von Band zu Band die Handlungsstränge immer mehr zusammenfließen und auch in den vorherigen Bänden aufgeworfene Fragezeichen in den Folgebänden (zumindest teilweise) geklärt werden. Während mich die vielen Perspektiven und ständigen Wechsel zu Parallel-Handlungssträngen in früheren Bänden eher gestört haben, nimmt das im vorliegenden Teil immer mehr ab, da man jetzt weiß, wozu sie gut sind, mit den Charakteren warm geworden ist und begreift, dass alles irgendwie zusammengehört.

    Für meinen Geschmack manchmal zu genau sind allerdings nach wie vor die Beschreibungen historischer Details. Diese sind natürlich oft auch interessant und für die Handlung durchaus relevant, doch in abgespeckter Form hätten sie mir noch besser gefallen. Wobei diese natürlich auch einen schönen Hauch der Authentizität liefern und einen bei jedem Band ein bisschen hinzulernen lassen. Die Charaktere, deren Handlungsweisen und Geschichte finde ich persönlich allerdings noch viel, viel interessanter.


  8. Cover des Buches Judaswiege (ISBN: 9783492272919)
    Ben Berkeley

    Judaswiege

     (77)
    Aktuelle Rezension von: TGerwert

    Klappentext:
    »Schau unter den Fahrersitz, Jessica.« Mit Autobomben zwingt ein Psychopath junge Frauen in abgelegene Waldgebiete und ermordet sie mit einem mittelalterlichen Folterwerkzeug, der Judaswiege. Doch schon bald ist ihm das nicht mehr genug: Er stellt Videos von seinen grausamen Taten ins Netz, getarnt als harte Pornografie. Ein schwieriger Fall für Sam Burke, Psychologe und leitender Ermittler beim FBI. Hilfe von unerwarteter Seite erhält er durch seine Expartnerin Klara »Sissi« Swell, die sich bei ihren Untersuchungen jedoch am Rande der Legalität bewegt. Können sie den brutalen Killer stoppen?

    Meine Meinung:

    Die Jagd nach dem Serientäter gestaltet sich durchaus spannend ohne mit besonderen Überraschungen aufzuwarten, insgesamt also solide Thrillerarbeit aber auch leider nicht mehr.
    Die Handlungen der Protagonisten sind insgesamt wenig überraschend. Allein die Ermittlerin Klara fällt aus der Rolle, das aber für meinen Geschmack dann aber auch zu überzeichnet. Nicht nur ihre Art der Informationsbeschaffung, vor allem in ihrer Häufigkeit, finde ich etwas fehl am Platze, sondern besonders im letzten Teil des Buches den kurzfristig inszenierten / organisierten Ausbruch.
    Für mich wird die Protagonistin hier zu sehr überzeichnet und verliert klar an Substanz.

    Der männliche Gegenpart, Sam Burke hingegen erledigt solide Ermittlungsarbeit. Und, obwohl er gefühlt in der Geschichte eher einen kleineren Part hat im Vergleich zu Klara, kommt er mir authentischer vor.
    Wer mir hingegen sehr gut gefällt ist der ziemlich alte Anwalt Thiebault Stein, der ob seiner Kauzigkeit und seiner „Steinschen-Prozessordnung“ irgendwie ein sympathischer Kauz.
    Beim Antagonisten ist die Rolle, ähnlich zu Sam Burke, klar gezeichnet und auch glaubhaft mit seiner Listen-Pedanterie und wie sorgfältig er alles plant ist schon plausibel.
    Auch die Sache mit seinem „Schüler“ kann man durchaus nachvollziehen, sieht er sich doch hierdurch als der Meister und verstärkt somit sein Machtgefühl, dass er durch seinen Taten ja bezweckt. Gibte der Handlung also auch eine Wendung, allerdings eben keinen wirkliche Überraschung.
    Sucht man etwas neues, oder besondere Auffälligkeiten, so kann man auf dieses Buch verzichten. Möchte man hingegen einen soliden Thriller auf der Jagd nach einem Serientäter mit ausgefallener Todesart, dann kann man hier getrost zugreifen.

  9. Cover des Buches Sissis Kopf (ISBN: 9783709979174)
    Bernhard Barta

    Sissis Kopf

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Moorteufel

    Es ist der vierte Teil der Reihe,für mich war es der erste.
    Und ich hatte mich auf einen lustigen Krimi gefreut.Aber was ich hier drin las,was manchmal sehr verwirrend.Und hat mir so den Spaß an der Geschichte genommen.
    Gut es war anfangs etwas schwierig bei machen Wörtern,die ich aber hinten nachlesen konnte.
    Aber im Verlauf der Geschichte,hatte ich das Gefühl das die Jagdt nachdem verlorenen Stück immer mehr in den Hintergrund geraten ist.Und einfach viele verschiedene Ereignisse in einander geworfen wurden.
    Vielleicht muß man auch hier die Reihe gleich vom ersten teil an lesen, damit man besser in die Geschichte kommt oder ihr folgen kann.

    Was ich aber sehr schön fand , waren die Zeichnungen in dem Buch,die brachten mich schon zum schmunzeln.

  10. Cover des Buches Nur was ich mag (ISBN: 9783743191389)
    Sissi Kandziora

    Nur was ich mag

     (12)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena
    Heute stelle ich euch ein etwas anderes Buch vor, denn neben Krimi 🗡, Thriller 🔫 und zeitgenössischer Literatur 🗿 lese ich auch gerne Sachbücher bzw Ratgeber ⚖ - das "1." Buch hatte ich mir bei @thalia_buchhandlungen gekauft und war schon im Laden begeistert. Meine beste Freundin fand das Buch auch so toll, das ich es ihr kurzerhand geschenkt hatte 😙 mein "2." Exemplar habe ich dann direkt über Amazon bestellt - in beiden Fällen hat es runde 10€ gekostet 💰 Um was geht es: "Du wünschst dir Luft zum Atmen, Raum für klare Gedanken und mehr Zeit? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Mit einfachen Tipps wirst du deinen unnötigen Ballast los und bewahrst dich vor erneuten Fehlkäufen. So kannst du dir dein Wohlfühlreich selbst erschaffen und deine Schätze wirklich genießen. Dieses Buch enthält nicht nur die praktische #nurwasichmag Methode mit der passenden Challenge, sondern auch einige meiner ganz persönlichen Erfahrungen." Ich kann persönlich berichten das #nurwasichmag mir meine Augen 👀 geöffnet hat und ich nun viel bewusster einkaufe und lebe. Von vielen Artikeln konnte ich mich trennen und #bereuenichts 👍

  11. Cover des Buches Der Sissi-Mord (ISBN: 9783492501446)
    Jenna Theiss

    Der Sissi-Mord

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Mariangela

    Wunderbar spannender Ermittler-Krimi zum Mitraten, immer wieder in die Irre gehen und mit vielen überraschenden Wendungen. Chefinspektor Paul Materna und Josi Konarek, eine Touristin aus Berlin, die den Toten in ihrer Geburtsstadt Bad Ischl an der Orgel findet, lernen sich während der Ermittlungen kennen. Ein super sympathisches Ermittler-Team, auf durchaus nicht immer ungefährlicher Mörderjagd. Ganz nebenbei erfährt man auch viel über die Kultur vor Ort um die Weihnachtszeit. Ich hab den Krimi ein erstes Mal für den Genuss gelesen, weil ich ganz schnell wissen wollte wer denn nun der Mörder war. Und dann ein zweites Mal, um herauszufinden wo ich welchen Hinweis übersehen hatte. Ein Cosy-Crime vom Feinsten, dem ich ganz viele Fortsetzungen wünsche!

  12. Cover des Buches Tote tragen keine Pelzmütze (ISBN: 9783440140093)
    Karin Baron

    Tote tragen keine Pelzmütze

     (40)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

     Die 16jährige Fanny macht Winterferien bei ihrer Mutter in Potsdam, sieht endlich ihren Freund wieder, der in Berlin wohnt und schlittert nebenbei, durch ein fehlfunktionierendes Babyphone, noch in einen Entführungsfall.

    Zu Beginn wird man ziemlich überrollt von Namen, Mutter und Vater Fannys, deren jeweilige Beziehungen (mit und ohne Kindern), Nachbarn mit Anhang, Freunde, Haustiere, ich fühlte mich etwas überfordert und fragte mich schnell, was das nun mit dem im Klappentext angekündigten „Verbrechen“ zu tun hat. Mittlerweile weiß ich, dass dies nicht Fannys erster Fall ist und wer den Vorgängerroman schon gelesen hat, findet sich wahrscheinlich in all den Namen etwas schneller zurecht.

    Der eigentliche Fall lässt auf sich warten und nimmt gegenüber Fannys Privatleben sowieso eine untergeordnete Stellung ein, wie ich finde. Die Auflösung kam für mich nicht überraschend und ist nachvollziehbar. Leider fehlt es an Spannung.

    Die Geschichte ist sehr auf Jugendliche zugeschnitten, die wahrscheinlich ihren Spaß haben werden, denn Fanny ist aufgeweckt und recht kess und erzählt in Ich-Form, was eine gute Identifkationsmöglichkeit bietet. Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendromanen erscheint mir dieser für (ältere) Erwachsene eher nicht so geeignet, er ist zu einfach gestrickt. Jugendliche, vor allem weibliche, werden sicher Spaß an der Geschichte haben, ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wie immer, aufrunde.

  13. Cover des Buches Elisabeth (ISBN: 9783492301800)
    Brigitte Hamann

    Elisabeth

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Saralonde

    Gibt es irgendjemanden, zumindest irgendeine Frau, die die Sissi-Filme nicht gesehen hat? Und deren Bild der Kaiserin Elisabeth nicht von ihnen geprägt ist? Das Sisi tatsächlich eine ganz andere war, hat sich herumgesprochen. Und fernab jeden Schmalzes präsentiert uns Brigitte Hamann ausführlich die echte Sisi. Dazu hat sie sich durch Archive und die private Korrespondenz aller möglichen Personen gelesen, die Sisi nahestanden (und natürlich auch alles, was von Sisi selbst noch erhalten geblieben ist). Man könnte jetzt vielleicht befürchten: “Oje, das hört sich staubtrocken an”, doch nein, Brigitte Hamann hat etwas, was für eine promovierte Historikern ein Glücksfall ist: Erzähltalent. Ich will nicht behaupten, das Buch lese sich wie ein Roman, aber es liest sich flüssig und ist an keiner Stelle langweilig.

    Die Kapitel sind chronologisch angeordnet, was Hamann jedoch nicht daran hindert, bezüglich eines bestimmten Themas auch Zeitsprünge zu vollziehen. Es beginnt mit der Verlobung der erst 15-Jährigen mit dem jungen Kaiser in Ischl. Hätte ich mir noch ein Kapitel über Sisis Kindheit gewünscht? Nicht unbedingt notwendig, denn Hamann verweist im Laufe des Buches an gegebener Stelle immer wieder auf Sisi als Kind.

    Das Bild, das Hamann von Elisabeth zeichnet, zeigt uns eine hochintelligente, aber auch äußerst zwiespältige Persönlichkeit, ihrer Zeit durchaus voraus, jedoch in einem solchen Maße egozentrisch, dass ihre Ideale schnell beiseite geschoben wurden, wenn es um sie selbst ging. Mir war nicht bewusst, das Sisi so viel gedichtet hat, immer wieder zitiert Hamann ihre Gedichte, die mitunter sehr aufschlussreich sind. Ergänzt wird der Text durch wirklich tolles Bildmaterial, leider nur aus den jungen Jahren der Kaiserin, da sie es im Alter sehr erfolgreich vermieden hat, fotografiert zu werden.

    Wenn ihr euch für Sisi interessiert (und sie war wirklich interessant genug!), kann ich euch das Buch wärmstens empfehlen. Unbedingte Kaufempfehlung!

  14. Cover des Buches Das Sissi-Feuerwerk (ISBN: 9783492502504)
    Jenna Theiss

    Das Sissi-Feuerwerk

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset
    „Die sollten keine Operetten mehr aufführen, die Ischler, sondern glei den Tanz der Vampire oder die Rocky Horror Picture Show, wenn’s wegen dem Festival dauernd Mord und Totschlag gibt.“ (Zitat Position 850).

    Inhalt
    Operettenwochen in Bad Ischl und Chefinspektor Paul Materna hat einige unbeschwerte Urlaubstage mit seiner Freundin Josi Konarek in Bad Ischl geplant. Gezeigt wird eine geänderte Fassung der Operette „Das Feuerwerk“, in der auch die Kaiserin Elisabeth vorkommt. Für die Zirkusnummern auf Hochseil und Trapez wurden zwei erfahrene Akrobatinnen engagiert. Josi konnte bei den Proben zusehen, kennt beide Darstellerinnen, Yvonne und Antonella. Bei der Premiere tritt Yvonne auf und stürzt ab und gleichzeitig verschwindet Antonella. Bald ist klar, dass es kein Unfall war und der Urlaub ist für Materna zu Ende, bevor er richtig begonnen hat.

    Thema und Genre
    Dieser Kriminalroman mit Regionalbezug spielt in der oberösterreichischen Kaiserstadt Bad Ischl. Themen sind Operette, Sissi, Zirkus, aber auch Tierhaltung und Tierschutz. Natürlich geht es auch wieder um die schöne Stadt Bad Ischl und seine Bewohner.

    Charaktere
    Paul Materna hat es nicht leicht, als Ermittler will er den Fall lösen, andererseits hat er ein schlechtes Gewissen, weil er kaum Zeit für seine Freundin Josi hat. Dazu kommt noch, dass er nicht sicher ist, wie die verschwundene Antonella ins Gesamtbild passt. Auch Josi macht sich Sorgen, ermittelt auf eigene Faust und hat dadurch auch einige Geheimnisse vor Paul und dem offiziellen Ermittlerteam.

    Handlung und Schreibstil
    Die intensiven Ermittlungen finden während einer Woche statt, dadurch folgen die Ereignisse rasch aufeinander, teilweise auch gleichzeitig, da ja Paul und Josi parallel möglichen Spuren folgen. Ergänzt wird die Handlung durch erklärende Rückblenden. Datumsangaben über jedem Kapitel machen die Geschichte stimmig und nachvollziehbar. Die letzten drei Kapitel spielen drei Wochen später und runden die Ereignisse ab.
    Die Geschichte wird spannend, mit viel Herz und Humor erzählt und liest sich mit Vergnügen.

    Fazit:
    Ein spannender Kriminalroman mit Regionalbezug, der in der schönen Stadt Bad Ischl spielt, untrennbar mit Kaiser Franz Josef und Kaiserin Sisi verbunden. Auch wer noch nie in Bad Ischl war, kann sich die Stadt durch die lebendigen Beschreibungen sofort gut vorstellen. Ein sympathisches Ermittlerpaar, nämlich der Linzer Ermittler Paul Materna und die Berliner Wissenschaftsjournalistin Josi Konarek mit Dackel Poldi, garantieren unterhaltsame Lesestunden. Man muss den ersten Band nicht gelesen haben, wird dies nach der Lektüre aber vermutlich nachholen wollen.
  15. Cover des Buches Kronprinz Rudolf (ISBN: 9783492245722)
    Brigitte Hamann

    Kronprinz Rudolf

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Anders als Sigrid Größling beschreibt Brigitte Hamann Kronprinz Rudolf, indem sie die vorhandenen Quellen genau nach Fakten und Fiktion untersucht.
    Rudolfs verzweifelter Kampf sich und seinen modernen Gedanken, die seiner Meinung nach den zerfallenden Vielvölkerstaaat vielleicht noch retten hätten können, Gehör zu verschaffen blieb ungehört.
    Antisemiten und Deutschnationale trieben Rudolf dazu, selbst zweifelhafte Kommentare über seine Gegner annonym zu veröffentlichen.
  16. Cover des Buches Schnee in Venedig (ISBN: 9783499252990)
    Nicolas Remin

    Schnee in Venedig

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Alvise Tron hat es nicht leicht: im heimatlichen Palazzo regnet es durchs kaputte Dach, seine Mutter liegt ihm damit in den Ohren, endlich eine geeignete Frau zu finden, und dann wird ihm auch noch unter einem fadenscheinigen Vorwand der Fall entzogen, an dem er gerade ermittelt. An seiner statt schaltet sich die österreichische Militärpolizei ein. Die ist nervös, denn schließlich befindet sich die Kaiserin Elisabeth in der Lagunenstadt.

    Das Leben könnte also besser laufen für Commissario Tron, als es im Frühjahr 1862 der Fall ist. Er lässt sich von den Umständen jedoch nicht entmutigen. Mit leisem, trockenem Humor und einem gesunden Dickkopf ermittelt er auf eigene Faust weiter, um herauszufinden, wer hinter dem Mord an Hofrat Hummelhauser steckt. Und was hat es mit seiner Begleiterin auf sich, die ebenfalls ermordet wurde? Die junge Frau, die scheinbar vom kaiserlichen Hofrat am Hafen aufgelesen worden ist, weist Bissspuren auf, und ist offenbar erwürgt worden, während der kaiserliche Beamte erschossen wurde. Wie passt das zusammen? Diese Frage lässt Tron nicht los. Dabei lässt er sich weder von seinem prätentiösen Vorgesetzten noch von der kaiserlichen Militärpolizei aus der Ruhe bringen. Was ihn wirklich durcheinander bringt, sind zwei Frauen. Da ist zum einen die Kaiserin, die großes Interesse an der Lösung des Falles hat, und welcher der verarmte Comte sympathisch ist. Zum anderen ist da die Principessa di Montalcino, deren blonden Haare und grünen Augen dem Commissario den Atem rauben. 

    Insgesamt ein schön-spannender Krimi. Hier trieft kein Blut – es kommt viel mehr auf die Irrungen und Wirrungen an in diesem Fall. In Agatha-Christie-Manier kann der Leser bis zum Schluss mit raten, während ganz nebenbei das Venedig des späten neunzehnten Jahrhunderts zum Leben erweckt wird. Die Spannungen zwischen den Habsburger Herrschern und den Einheimischen werden ebenso lebendig dargestellt, wie der verarmte Adel, der mit vereinten Kräften versucht, sich seinen alten Prunk zu bewahren.

    Remin hat einen liebenswürdigen venezianischen Ermittler erschaffen, und umschifft gleichzeitig zwei Fallen: Rivalität zu Brunetti und Sisi-Kitsch. Die Figur des Commissarios ist nämlich originell genug um sich nicht mit dem berühmten Kollegen messen zu müssen. So können sich Brunetti-Fans und „Nicht-Fans“ gleichermaßen mit ihm anfreunden. Und obwohl Kaiserin Elisabeth eine durchaus tragende Rolle zukommt, dominiert sie das Buch nicht, und Remin beweist genug historisches Geschick und Fingerspitzengefühl, um sie eben nicht als „Sissi“ (mit zwei S) darzustellen. 


    Diese Rezension wurde auch auf lesemanie.com veröffentlicht.
  17. Cover des Buches Sophie Charlotte (ISBN: 9783944334370)
    Christian Sepp

    Sophie Charlotte

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Viv29

    Eine Biographie ist gelungen, wenn sie sich so spannend – nicht reißerisch! - liest, daß man an den Seiten klebt, aber doch auf jeder Seite zeigt, wie sorgfältig recherchiert wurde. Dieses Buch von Christian Sepp wird beiden Aspekten gerecht. Schon im Vorwort berichtet der Autor auf sympathische Art, wie ein Zufallsfund von Briefen ihm bei seiner Recherche wesentlich half – man merkt beim Lesen, wie sehr ihm dieses Projekt am Herzen liegt und dieses Herzblut findet man auch im ganzen Buch. Diese starke emotionale Beteiligung trägt sicher viel dazu bei, dass uns Sophie (die weitaus mehr war als „Sisis leidenschaftliche Schwester“ – der Untertitel reduziert sie zu sehr) und ihr Umfeld so lebendig werden (lässt dafür vereinzelt ein wenig Objektivität vermissen).

    Sophies Leben wird kenntnisreich und unterhaltsam in den historischen Kontext gesetzt, hierbei helfen auch die zahlreichen übersichtlichen Stammbäume hinten im Buch. Hintergründe werden stets informativ eingebunden, dies im genau richtigen Ausmaß. Dadurch, dass naturgemäß auch die Lebenswege ihrer Umgebung behandelt werden, habe ich hier manches über weitere Leute erfahren, mit denen ich mich näher beschäftigen werde.

    Die Biographie liest sich oft dramatisch wie ein Roman, alleine schon die gescheiterte Verlobung mit König Ludwig hat Dramatisches. Erschreckend gut wird auch dargestellt, wie einfach es für einen Ehemann war, eine unbequeme Ehefrau in eine Anstalt zu stecken. 

    Erfreulich ist, dass der Autor auch deutlich macht, wo mangels Quellen wenig Definitives zu sagen ist, anstatt sich in Spekulationen zu ergehen, wie ich es schon in anderen Biographien erlebte. Sepp schreibt ehrlich, kenntnisreich, wesentlich. Nur seine Tendenz, Offensichtliches zu erklären, ist manchmal etwas anstrengend.

     Zahlreiche Fotografien und eine ansprechende Gestaltung runden dieses gelungene Buch auch optisch ab. Sehr lesenswert!


  18. Cover des Buches Sissi. Die schöne Kaiserin (ISBN: 9783765428586)
    Ludwig Merkle

    Sissi. Die schöne Kaiserin

     (1)
    Aktuelle Rezension von: LeseVerrueckt

    Bei einer Art bebilderter Biografie, welche dieses Buch wohl ist, finde ich es eher kritisch, wenn eine negative / ablehnende Meinung des Verfassers zu sehr durchkommt. Auch hätte ich mir mehrere Quellen gewünscht und nicht immer nur die gleichen. Die ausgewählten Bilder und Darstellungen der ehemaligen Kaiserin und Orte, die mit ihr zusammenhängen, sind gut gewählt und zum Teil auch seitenübergreifend. Das finde ich sehr gut, da man dadurch auch Details bei Fotos oder Gemälden sieht, die einem so abgebildet auf dem Handy zum Beispiel eher weniger auffallen würden.

  19. Cover des Buches Ich, Romy (ISBN: 9783784433967)
    Renate Seydel

    Ich, Romy

     (16)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Sissi. Im Dienst der Krone (ISBN: 9783785533253)
    Gabi Schuster

    Sissi. Im Dienst der Krone

     (15)
    Aktuelle Rezension von: gedankenchaotiin
    Alles hat wie im Märchen begonnen. Kaiser Frank Joseph entschied sich für sie und nicht für ihre Schwester. Sissi, welche ihr Glück kaum fassen kann, ist endlich Kaiserin und lebt ihr Leben am kaiserlichen Hof in Wien.
    Eigentlich müsste sie glücklich sein, eigentlich müsste sie mit dem richtigen Mann an ihrer Seite auf Wolke 7 schweben und dennoch muss sie um alles kämpfen, was ihr bislang wichtig war: Anerkennung, ihre Träume und Wünsche, ihre Freiheit und vor allem um ihre Kinder.
    Eines nach dem anderen wird ihr genommen und erst, als Sissi den rebellischen Grafen Andrassy kennenleent, fühlt sie sich in seiner Gegenwart wieder so frei und ungezwungen wie vor ihrer Ehe mit Franz. Aber ist er es wirklich wert, alles aufzugeben, was sie bislang hatte.
    Gaby Schuster versucht mit ihrem Buch hinter die Fassade der Kaiserin zu blicken, hinter das, was immer im Vordergrund stand und was durch die Filme nur noch bestärkt wurde: Das eher perfekte Leben der Kaiserin und ihr romantisch - kitschiges Image.
    Ich habe den Schreibstil von Anfang an gemocht und mich sofort in die Zeit zurückversetzt gefühlt. In die Zeit, in welcher Sissi lebte, in welcher ihr Leben perfekt wurde.. zumindest nach aussen hin.
    Dieses Buch zeigt viele autobiographische Züge, die in den Filmen so nicht wirklich rüber kamen. Sie zeigen, wie hart das Leben der Kaiserin wirklich war.
    Der Schreibstil ist zudem flüssig und detailgetreu geschrieben, was das Lesen nur noch vereinfacht und einen regelrecht ans Buch fesselt.
    Für jeden, der sich mit dieser Thematik auseinander setzt und auch mal hinter die Fassade der Filme blicken möchte, ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung.
  21. Cover des Buches Schneider, Romy (ISBN: 9783499506697)
    Michael Töteberg

    Schneider, Romy

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Sisi. Ein Traum von Liebe (ISBN: 9783426661345)
    Gabriele M. Cristen

    Sisi. Ein Traum von Liebe

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Diese Variante einer Sissi/Sisi/Elisabeth-Biografie befasst sich eingehend wit dem Gefühlsleben der Kaiserin. Ihre heimlichen Liebschaften, ihre Verflossenen, Geheimnisse und natürlich das Leid, dass ihr so oft übel mitspielt. Es endet mit dem viel zu frühen Tod der Kaiserin. Beim Lesen habe ich viel Mileid mit Sisi empfunden. Es geht zu Herzen und man bekommt natürlich auch durch diese Biografie wieder ein ganz anderes Bild von der schönen Monarchin.
  23. Cover des Buches "Dein treuer Freund Ludwig“ oder Warum auch ein König keinen Elefanten bekam! (ISBN: 9783940061522)
    Christiane Böhm

    "Dein treuer Freund Ludwig“ oder Warum auch ein König keinen Elefanten bekam!

     (16)
    Aktuelle Rezension von: orfe1975
    Cover und Aufmachung:
    Für ein Taschenbuch ein sehr edles Cover mit einer Biographie zu Beginn zum Ausklappen. Der Rand im Bayern-Blau ist passend und wirkt mit der eleganten Schrift und dem Porträt sehr stimmungsvoll.

    Inhalt:
    Wer kennt nicht Ludwig II., König der Bayern und sogenannter "Märchenkönig"? Dieses Buch ist jedoch mehr als eine einfache Biographie. Nach vielen interessanten Fragestellungen thematisch geordnet wird sein Leben in interessanten Häppchen neu aufbereitet. Dem Leser offenbart sich hier die ganze Persönlichkeit von seiner Kindheit bis zu seinem Tod. Einiges davon ist sicherlich bekannt, vieles jedoch nicht. Eine spannende Zeitreise für Jung und Alt.

    Mein Eindruck:
    Mein erster optischer Eindruck vom Buch: sehr positiv. Beim ersten Durchblättern sieht man gleich viele Bilder, richtig nostalgisch und passend zum Text, dazwischen ausgewählte Ausflugstipps mit dem Fahrrad, zu Fuß oder auch virtuell als echte Eyecatcher, die gleich zum Erkunden einladen.
    Das Schriftbild, umgeben mit dem gleichen blauen Rand wie auf dem Cover, wirkt klasse, die Schrift ist mir jedoch einen Tick zu klein. Ich bekam den Eindruck, dass viel Information möglichst komprimiert dargestellt werden soll, und finde dies schwieriger zu lesen. Etwas größere Schrift hätte ich persönlich besser gefunden, ansonsten gibt es optisch und haptisch nichts auszusetzen.

    Anders als in vielen Biographien oder Geschichtsbüchern wird hier das Leben nicht chronologisch und in einem Guss, sondern nach Themen sortiert und mit vielen Anekdoten, Bildern und Zitaten erzählt. Dabei werden bestimmte Fragestellungen versucht zu beantworten, wie bspw. wovor Ludwig Angst hatte, was er am liebsten aß, womit er gerne spielte, wen er mochte und wen nicht so gern etc. Da das Buch für Kinder ab 4 Jahren geschrieben ist, finden sich zwischendurch immer wieder Fragen in der Du-Ansprache, die helfen, das Gelesene zu vertiefen und Parallelen und Unterschiede zum eigenen (Kindheits)Erleben bewusst machen. Hinzu kommen immer wieder Anregungen, die geschilderten Orte real oder virtuell zu besuchen.
    Diese Zusammenstellung fand ich genial und pädagogisch sehr wertvoll, egal ob es ums Lernen für Kinder oder Erwachsenen geht. Es macht Geschichte wirklich lebendig und ich habe für mich als Erwachsenen extrem viel dazu gelernt. Vor allem habe ich das Buch verschlungen, da es sich so flüssig lesen ließ, es war umfangreich und nachvollziehbar erklärt, ohne die Dinge zu sehr zu vereinfachen. So macht Geschichte richtig Spaß!

    Das Wenige, das ich zu bemängeln habe, ist die Tatsache, dass häufig Zitate in der Originalsprache kommentarlos genannt wurden. Selbst ich musste einige Begriffe nachschlagen bzw. einige Zitate mehrfach lesen, um zu verstehen, was mir dies Zitat im Kontext des Themas sagen sollte. Hier wären Fußnoten oder kurze Erklärungen im Text hilfreich gewesen. Des Weiteren hätte ich einen Stammbaum oder eine Mindmap mit den wichtigsten Verwandten und Bezugspersonen von Ludwig gut gefunden, denn es kommen viele Namen vor und das Zuordnen fiel auch mir zuweilen manchmal schwer. Kinder mit 4 Jahren (Altersempfehlung) dürften mit der altmodischen Sprache noch weniger anfangen können, ich denke ab Grundschulalter haben Kinder eher was davon.
    Ansonsten kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich für Ludwig und sein Leben interessiert. Ich wünsche mir mehr solch lebendig gestaltete Geschichtsbücher!

    Fazit:
    Geniale Mischung aus Anekdoten, Zitaten, Bildern und Ausflugstipps rund um den Märchenkönig - lebendige Wissensvermittlung für (ältere) Kinder und Erwachsenen gleichermaßen
  24. Cover des Buches Mord im Balkanexpress (ISBN: 9783709934425)
    Matthias Wittekindt

    Mord im Balkanexpress

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Sikal
    Der Krimi spielt im Jahr 1895, als es in der Donaumonarchie bereits zu brodeln beginnt. Da trägt natürlich ein Bombenattentat im Wiener Burgtheater nicht gerade zur Beruhigung bei. Zu Ehren des neuen Burgtheaterdirektors soll sogar Kaiser Franz Joseph erscheinen. Ein als Kellner getarnter Terrorist legt eine Bombe, mit der Seine Majestät getötet werden soll. Glück im Unglück für den Kaiser, dass er sich verspätet. Viele weitere Besucher der Feierlichkeiten haben weniger Glück und sind unter den Toten oder Verwundeten.

     

    Die berühmte Schauspielerin Christine Mayberger kommt mit einem Schock davon, während ihr Geliebter Albrecht – ein Cousin des deutschen Kaisers – von Berlin nach Wien eilt, um ihr zur Seite zu stehen. Doch Christine hat sich längst auf Details und Spuren der Attentäter eingeschossen und so finden sich Albrecht und seine Geliebte bald im Balkanexpress Richtung Belgrad, um die Anarchisten nicht aus den Augen zu verlieren. Doch auch die Geheimdienste bleiben nicht untätig und heften sich auf die Fersen – manches Mal weiß man nicht genau, wer denn nun wen gerade womit verdächtigt… Herrlich!

     

    Im Balkanexpress treffen nicht nur die Anarchisten, die Geheimdienste Österreichs und Serbiens aufeinander, sondern auch Impresario Tarasow und sein Assistent Fritz Matern scheinen äußerst verdächtig. Und welches Spiel spielt wohl Oberst Lazar? Werden die Geheimdienste einen weiteren Anschlag auf den Kaiser verhindern können oder stehen ganz andere Ziele im Vordergrund? Bevor es zu einem grandiosen Finale kommt, kann man mit Spannung den Bemühungen der einzelnen Charaktere folgen – und das Ganze nicht zu knapp.

     

    Die Autoren Matthias Wittekindt und Rainer Wittkamp haben einen spannenden Krimi geschrieben, der die Atmosphäre der Jahrhundertwende perfekt einfängt. Die altmodischen Gepflogenheiten, die taktischen Überlegungen der Geheimdienste, die erpresserischen Aktivitäten in den Bordellen oder auch den Hang zu pompöser Pracht.

     

    Ein schwungvoller Krimi zur Zeit Österreich-Ungarns mit viel Spannung und Atmosphäre, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

     

     

     

     

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