Bücher mit dem Tag "situationskomik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "situationskomik" gekennzeichnet haben.

111 Bücher

  1. Cover des Buches Das Rosie-Projekt (ISBN: 9783596197002)
    Graeme Simsion

    Das Rosie-Projekt

     (1.411)
    Aktuelle Rezension von: sollhaben

    Don Tillman, 39 entwickelt für sein "Ehefrau-Projekt" einen 16seitigen Fragebogen, um so die perfekte Partnerin fürs Leben zu finden. Er als Genetiker stellt Fragen zur Pünktlichkeit, zum Rauchverhalten oder auch ob ein Hang zum Vegetarismus besteht, welche Eissorten gerne gegessen werden und viele mehr. Er weiß, dass seine ganz eigene Persönlichkeit, es ihm schwer macht, eine Lebensgefährtin zu finden. Zusätzlich versucht er sich an diversen professionellen Datingmöglichkeiten, mit mehr oder weniger gutem Erfolg. 

    Da stolpert Rosie zufällig in sein Büro und mit ihr, all das was ihm eigentlich zuwider ist. Rosie raucht, ist chronisch unpünktlich, unorganisiert, isst kein Fleisch ... Doch sie rührt irgendetwas in Don und als Rosie ein anderes Projekt vorstellt, beginnen die beiden einander kennenzulernen. Was als Zweckgemeinschaft begann, entwickelt sich zu einer außergewöhnlichen Freundschaft, die allerdings auch einige Hindernisse zu überwinden hat.


    Mein Fazit:

    Ich maße mir nicht an, über Menschen mit einem "autistischem" Auftreten zu kennen. Ich beurteile sie auch nicht. Das möchte ich hier sofort ansprechen. 

    Ich bin nun ein Don Tillman Fan. Diese Eigenheiten, die er hat und an denen er festhält, manchen ihn zu einem durch und durch sympathischen Menschen. In manchen Feinheiten habe ich mich sogar selbst erkannt und musste schmunzeln. Don geht an sein "Ehepartner Problem" in seiner eigenen Form heran. Er ist Wissenschaftler und geht damit systematisch an das Problem heran. Das ist völlig nachvollziehbar, wenn wir auch das Ergebnis fast schon vorher sagen konnten. 

    Als dann Rosie plötzlich vor ihm steht und seine Welt förmlich auf den Kopf stellt, entzündet sich eine rasante Beziehung/Freundschaft zwischen den beiden. 

    Natürlich steht in der Geschichte Don im Vordergrund, aber auch Rosie erhält Platz, um sich zu entwickeln. Zwei tolle Figuren, die sich in mein Herz geschlichen haben, die mich zum Lachen brachten, aber auch zum Nachdenken. 

    Eine Leseempfehlung von mir, für Leser, die auch "Ich, Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman mochten. 

  2. Cover des Buches Die Känguru-Offenbarung (ISBN: 9783548375137)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Offenbarung

     (404)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ


    Band 3 der Känguru-Chroniken möchte ich euch gern vorstellen. Marc- Uwe Kling hat wieder einmal zugeschlagen. Zum Kaputtlachen frech ist die Fortsetzung geschrieben, ich habe mich bestens amüsiert. Marc-Uwe - der Ich-Erzähler ist eine Zeit schon allein und in Depressionen verfallen. Dieser junge Intellektuelle der Berliner Kleinkunstszene und sein Känguru suchen nach dem Pinguin - und das nicht nur in Berlin und Deutschland, sondern auch in New York, Brüssel, Toronto, Seattle oder schließlich in Ho-Chi-Minh-Stadt. Wir lesen vom Asozialen Netzwerk, von der Zentrale der Pinguine oder davon, dass das Känguru der Meinung ist, dass die Pinguine die gesamte Welt in einen Flughafen umwandeln wollen.
    Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, wobei Teil 1 in verschiedene Episonden eingeteilt ist.Teil 2 beinhaltet aufeinander aufbauende Geschichten.
    Man kann sagen, dass das Geschriebene schon dem fantastischen Roman angelehnt ist, früher sagte man utopisch dazu.
    Wenn man einmal begonnen hat, sich mit den Chroniken zu beschäftigen, dann ist man infiziert, ich empfehle die Bücher - es ist kurzweilig spannende, amüsante Unterhaltung. 


  3. Cover des Buches Hummeldumm (ISBN: 9783596512379)
    Tommy Jaud

    Hummeldumm

     (1.460)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Einerseits witzig geschrieben. Aber etwas überzogen und übertrieben ist das Ganze schon. Außerdem hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, dass man solche Gruppenreisen auf gar keinen Fall machen sollte... weil es so dargestellt ist, als wär es das Schlechteste auf der Welt.


    Da ich oft allein verreise, habe ich schon viele solche Gruppenreisen selbst gebucht und durchgeführt. Und ich habe nur positive Erfahrungen damit gemacht. Ich war nicht allein, sondern in einer Kleingruppe unterwegs. International,  das heißt, ich habe Menschen aus aller Welt kennen gelernt. Ich hatte einen Guide, der einheimisch war und das jeweilige Land gut kannte, mir Besonderheiten zeigen konnte! Ein Fahrer war auch dabei. Ich musste also nicht selbst fahren und konnte mich zurücklehnen! Gerade in Namibia, wo ich auch sowas gemacht habe, war das toll, denn dort herrscht Linksverkehr! Außerdem hab ich durch die Erfahrung des Guides super Erlebnisse gehabt und viele Tiere in freier Wildbahn erlebt! Das Zelten in der Wildnis war super und durch die Fahrt im geländefähigen Kleinbus kam ich sehr weit herum und habe das Land intensiv erlebt! Die Mitglieder der Gruppe waren alle sozialfähig und sehr nett und lustig. Und ich habe auf sämtlichen meiner Gruppenreisen bisher die nettesten Leute rund um die Welt kennen gelernt und auch die Menschen und die Kultur vor Ort erlebt. Genau das, was ich auf Reisen will. 

    Ich habe vermutlich einfach die falsche Art von Humor für dieses Buch. Ich habe oft geschmunzelt. Aber weitere Bücher des Autors lese ich wohl eher nicht. Denn wenn man den Klappentext von anderen Büchern des Autors liest, merkt man, dass er seinem überzogenen Humor und seinem Stil treu bleibt. 

    Andere Menschen dürfen dieses Buch gern lesen. Uns es gibt bestimmt Leute, die es gut finden. Ich fand es solala... Und das ist Geschmackssache. ;-)

  4. Cover des Buches Verliebt für eine Weihnachtsnacht (ISBN: 9783956497865)
    Sarah Morgan

    Verliebt für eine Weihnachtsnacht

     (117)
    Aktuelle Rezension von: lunalulu34

    Harriet Knight ist eine schüchterne, liebenswerte Hundesitterin, die es sich vornimmt jeden Tag etwas zu tun, was sie eigentlich nicht tun möchte. Sie will selbständiger werden. Das ganze läuft auch mehr oder weniger gut, bis sie auf den Arzt Ethan Black trifft. Der soll auf Madi, die Hündin seine Schwester aufpassen, hat aber keine Ahnung von Hunden. Aufgrund des fehlenden Verständnisses geraten Harriet und Ethan auch erstmal mächtig aneinander. Und zu allem Überfluss löst er bei Harriet auch wieder ihr Stottern aus. Etwas dass sie seit einigen Jahren eigentlich unter Kontrolle hat. Um Madi zu helfen müssen die beiden aber wohl oder übel Zeit miteinander verbringen und dabei entstehen bei beiden Gefühle, die sie nicht lange verstecken können. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm. Alles wurde schön detailreich beschrieben. Das Buch hat relativ langsam begonnen und man hat erstmal die beiden Hauptcharaktere kennengelernt. Es war alles wunderbar und glaubhaft erzählt, sodass man sich in Harriet und Ethan hineinversetzen konnte (auch wenn man weder von Hunden noch vom Job in der Notaufnahme eine Ahnung hat) Sobald sich die beiden dann das erste mal begegnet sind möchte man zum einen wissen wie es weitergeht und zum anderen möchte man wissen, wieso diese 2 Menschen verschiedener nicht sein können. Was hat sie zu den Menschen gemacht, die sie jetzt sind. Harriet hat dabei eine wie ich finde recht bewegende Geschichte, die zeigt, was für eine unglaublich starke Frau sie doch ist. Ethan hat aber auch schon einiges in seinem Leben hinter sich und es ist unglaublich schön zu lesen, wie diese Beiden sich gegenseitig beeinflussen und helfen. Die Geschichte spielt in der Winter bzw. Vorweihnachtszeit, ist daher kein reines Weihnachtsbuch und kann problemlos an kalten Wintertagen gelesen werden. Eines meiner absoluten Highlights dieses Jahr und ich habe vor noch weitere Bücher der Manhatten in Love Reihe zu lesen 

    Fazit: Für Jeden, der in der kalten Jahreszeit etwas Schönes und Romantisches mit Tiefgang lesen möchte ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung

  5. Cover des Buches Stadt der Diebe (ISBN: 9783453407152)
    David Benioff

    Stadt der Diebe

     (622)
    Aktuelle Rezension von: iGirl

    Lew und Kolja sind nicht einfach so Freunde, nein, die Freundschaft entsteht heraus aus der Angst vor ihrer eigenen Hinrichtung. Der Plünderer Lew und der Deserteur Kolja erhalten die Chance zu überleben, wenn sie dem Chef des Geheimdienstes eine schier unmögliche Aufgabe erfüllen: 1942, mitten im belagerten Leningrad, das von Hunger und Tod gebeutelt ist, sollen sie ihm ein Dutzend Eier für die Hochzeitsfeier seiner Tochter auftreiben. Lew ist kein Kämpfer, sondern eher intellektuell geprägt, wohingegen Kolja mit seiner soldatischer Vergangenheit, hinter jedem Mädchenrock her und ein wahrhaft unerschrockenes Organisationstalent ist. Die Aussicht auf das Überleben schweißt die beiden jungen Männer zusammen und sie gehen auf ihre schier unlösbare, grausame Mission.

    Fast unmöglich scheint es, dass, neben all dem kriegsbedingten Irrsinn, den Grausamkeiten, dem ständigen Hunger und der Hoffnungslosigkeit, Raum bleibt für Ironie und Komik. Und doch gelingt es dem Autor, David Benioff, eine bildgewaltige, lebendige Geschichte, aus der Ich-Perspektive Lews, zu erzählen, die von witzigen Dialogen durchzogen ist. An vielen Stellen schien es mir, als Lesende, fast rücksichtslos, anhand des allgegenwärtigen Grauens zu lachen - und doch macht der subtile Humor den Horror und die Exzesse des Krieges erträglich und es gelingt die Hoffnung auf ein gutes Ende aufrecht zu erhalten, was wahrlich nicht leicht gemacht wird. Geschildert anhand von winzigen Ereignissen schwebt über allem die Basis des Menschseins: die Menschlichkeit, die Freundschaft, die Gemeinsamkeit, die Hilfsbereitschaft und auch ein wenig die Liebe. Und dennoch bleibt es uns, als Lesende, nicht erspart, verfolgt von Angst, gemeinsam mit den Protagonisten, durch diese rasende Geschichte gejagt zu werden. Zeit zum Verharren, Verschnaufen bleibt nicht.

    Mein Fazit: Ich hätte etwas verpasst, wenn ich dieses rastlose Buch nicht gelesen hätte!

  6. Cover des Buches Wolves – Die Jagd beginnt (ISBN: 9783548289229)
    Daniel Cole

    Wolves – Die Jagd beginnt

     (107)
    Aktuelle Rezension von: nuffi2011

    Das Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Was ist das nur für ein blaues Tier? Auch die Beschreibung vom Buch fand ich interessant. Besonders als ich den Namen des Autors gelesen habe, wusste ich dass ich das Buch lesen will. Da ich nur sehr viel guten vom letzten Buch von Daniel Cole gehört habe. Habe ich schnell noch den ersten Band dieser Buchreihe gelesen, das auch sicherlich gut war. So hatte ich es einfachen, aber auch wer noch kein Buch gelesen hat bekommt Infos aus der Vergangenheit. Mir hat der Thriller sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist gut und flüssig. Die Charakter gefallen mir auch sehr gut und passen sehr gut. Der Thriller ist spannend, aber er hatte auch Humor und ironischen Szenen. Wer hofft das sehr sehr brutal und blutig zu geht, wir in diesem Band etwas enttäuscht sein. Von mit trotzdem eine Leseempfehlung, es kann gern auch einmal ein anderer Thriller sein.

    Aber jetzt zum Inhalt. Ein Mann wird erschossen in einem verschlossenen Zimmer gefunden. Die Pistole in der Hand. Eindeutig Selbstmord, da Tür und Fenster verriegelt sind. Doch Wolf zweifelt daran und macht eine Untersuchung weil es sich um den ehemaligen Polizisten handelt. Wolf und sein Team finden dann doch Spuren, die einen Mord bestätigen würden. Aber mehr will ich jetzt hier nicht verraten. Lest einfach das Buch, dann wisst ihr was ich meine.

  7. Cover des Buches Voll von der Rolle (ISBN: 9783770015603)
    Lotte Minck

    Voll von der Rolle

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Lorettas Freund Frank hat sich einen Traum erfüllt und einen Kiosk übernommen. Als gute Freundin hilft Loretta natürlich tatkräftig bei der Verschönerung von „Kropkas Klümpchenbude“ mit, doch noch vor der Neueröffnung tauchen die ersten Schmierereien auf. Loretta hat schon bald einige der jugendlichen Skater als Täter im Visier und was das Rentnergespann, bestehend aus JuppZwo, Locke und Steiger, welches den ganzen Tag auf einer Bank neben der Bude verbringt, an Klatsch und Tratsch über diese Jugendlichen zu berichten hat, lässt Lorettas kriminalistischen Spürsinn zur Hochform auflaufen und dann stolpert sie eines Morgens im wahrsten Sinne des Wortes über die Leiche eines der Jugendlichen.
    Die Polizei geht von einem Skateboardunfall aus, doch Loretta kommen schnell Zweifel und so ermittelt sie mal wieder auf eigene Faust.


    Was war denn dieses Mal mit Loretta los? Die Gute war ja von Anfang an fürchterlich schlecht gelaunt und wahnsinnig schnell auf hundertachtzig. So zickig, wie sie in diesem Band häufig rüber gekommen ist, kenn ich sie gar nicht und hat mir auch überhaupt nicht gefallen.
    Schlimmer war nur noch ihre Aussage zum Schokokussbrötchen für welches sie allerdings die N-Wort-Variante genutzt hat und für meinen Geschmack mit einer für Loretta recht unpassenden, überheblichen Arroganz festgestellt hat, dass das im Ruhrpott schon immer so hieß und immer so heißen wird, weil man es im Pott ja nicht so mit „politischer Korrektheit“ hat. Stimmt zwar, allerdings sind auch nicht alle im Ruhrpott so ignorant und können erkennen, dass manche Begriffe einfach ausgedient haben (sollten); und das hat auch nichts mit politischer Korrektheit zu tun.

    Ebenso unverständlich fand ich übrigens, dass die ganze Situation mit ihrem Freund Pascal sie so kalt lässt. Mir war ja schon in Vorgängerteilen  aufgefallen, dass es ganz praktisch war, dass Pascal meist unterwegs war und so von ihren Ermittlungen nicht viel mitbekommen hat, da er kein großer Freund ihrer Ermittlertätigkeit ist bzw. davon, dass sie sich dabei gerne in Gefahr bringt. Ich hätte aber schon gerne eine etwas nachvollziehbarere Reaktion - vor allem mehr Emotion - seitens Loretta gehabt auf diese mögliche Trennung, nicht nur ihre miese Laune. 

    Auch der Fall an sich konnte mich dieses Mal einfach nicht überzeugen. Loretta ergeht sich sehr früh in ausschweifenden Hirngespinsten über die Jugendlichen und auch den (möglichen) Mord und zwar noch bevor sie irgendwelche ernsthaften Hinweise in diese Richtungen bekommen hat. Natürlich stellt sich hinterher heraus, dass sie mit ihren wilden Spekulationen fast immer Recht hatte.
    Das fand ich dieses Mal echt überzogen.
    Auch die Reaktionen von Frank und anderen Kiosk- bzw. Ladenbesitzerin auf diese Jugendlichen fand ich überhaupt nicht nachvollziehbar. Zumindest Frank kennt man da anders und dass er nicht mal seinen guten Freund und Ex-Komissar Erwin von Anfang an eingeschaltet hat bzw. wenigstens um Rat gefragt hat, wollte sich mir nicht vermitteln.

    Gut dagegen fand ich den Mörder und seine Motive. Ohne hier zu viel vorwegzunehmen, hat das Ganze für mich der Geschichte noch mal eine Wendung gegeben, die alles ein wenig aufgewertet hat (wenn auch im tragischen Sinne), da es keine einfache Rachetat war.


    Fazit: Ich muss sagen, ich war dieses Mal schwer enttäuscht von Loretta und ihrer ganzen Art. Sie hatte schon von Beginn an eine unterdurchschnittlich schlechte Laune und wirkte häufig zickig (auch wenn ich dieses Wort echt nicht mag), aber ihre recht ignorante Sichtweise zum N-Wort, die ebenfalls nicht zu der Loretta passt, wie ich sie bisher kennen gelernt habe, hat für mich den Ausschlag nach unten gegeben und da auch der Kriminalfall mich nicht recht von sich überzeugen konnte, kann ich dieses Mal gar nicht anders, als nur zwei Sterne zu vergeben.

  8. Cover des Buches Der Gärtner war's nicht! (ISBN: 9783458362654)
    Tatjana Kruse

    Der Gärtner war's nicht!

     (77)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Konny und Krimhild sind zwei Schwestern die eine weniger gut gehende Pension in er Nähe einer süddeutschen Kleinstadt führen.Beide sind über sechzig und Zwillinge.Als dann eine mehr oder weniger erfolgreiche Band sich in ihrer Pension einnistet und dazu noch der Dauernörgler Herr Bettenberg ist es mit der Ruhe vorbei.Denn es gibt eine Leiche.Konny und Krimhild entpuppen sich als Detektivinnen und das Chaos ist perfekt.

    Der Schreibstil ist leicht,locker und zügig zu lesen.Die Protagonisten sind sehr sympathisch und zum Teil liebenswert.Die Spannung steigert sich kontinuierlich aber der Humor ist allgegenwärtig.

    Fazit:Die zwei Schwestern könnten gar nicht unterschiedlicher sein aber gerade dies gibt der Geschichte das gewisse Extra.Dann gibt es noch Herrn Hirsch dessen größtes Glück sein Aufsitzrasenmäher ist und nicht zu vergessen Amenhotep den Hauskater.Dieser Cosy-Krimi ist witzig,humorvoll,rasant und sehr bildhaft.Ich musste zwischendurch lächeln,schmunzeln und lachen.Die Story ist in meinen Augen etwas schräg,etwas chaotisch und etwas skurril.Die Geschichte ist federleicht und hat für mich das gewisse Flair eines englischen Cosy-Krimis aber die Handlung spielt sich im Norden Baden-Württembergs ab.Auf Dialekt wurde verzichtet aber mir viel das auch gar nicht auf weil einfach sehr viel los ist und immer Aktion angesagt war.Die Story ist  witzig,urkomisch und irgendwie abgefahren.Spannend wird es auch und zwar ab der Mitte des Buches.Wer der Mörder sein könnte ließ die Autorin bis zum Schluss offen.Auch ich musste einige Male umdenken und revidieren.Ich bin auf jeden Fall begeistert von diesem Krimi. Es ist der erste Band einer vierteiligen Reihe. Er ist in sich abgeschlossen. 


  9. Cover des Buches Plötzlich Shakespeare (ISBN: 9783499268274)
    David Safier

    Plötzlich Shakespeare

     (1.085)
    Aktuelle Rezension von: Mandarine_110

    Zwar nicht das beste Buch von David Safier aber eine sehr lustige,  skurrile Handlung.   Gut für zwischendurch wenn man einfach mal lachen möchte. 

    Vermittelt auch eine wichtige und sehr wahre Message!  ;)


  10. Cover des Buches Maria, ihm schmeckt's nicht! (ISBN: 9783548283388)
    Jan Weiler

    Maria, ihm schmeckt's nicht!

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Jan Weiler schreibt Geschichten die teils basiert sind auf sein eigenes Leben. Dieses Buch beschreibt den Anfangsjahren in seine Beziehung, später Hochzeit und die ersten Lebensjahre. Wichtig ist dabei das er eine Frau geheiratet hat die eine italienische Vater hat. Vieles in dieses Buch dreht um den Vater. Der ist originell und sich selbst. Jeder muss sich ihm anpassen ob er will oder nicht es passiert einfach. Jan kommt dadurch in viele komisch und unmögliche Situationen und erzählt es so als ob man selbst daneben sitzt.

    Lachen vorprogrammiert.

  11. Cover des Buches Herz verloren, Glück gefunden (ISBN: 9783442484126)
    Christiane von Laffert

    Herz verloren, Glück gefunden

     (70)
    Aktuelle Rezension von: AlexWinkelfeld

    Als am Montag das Buch von Christiane von Laffert bei mir ankam, habe ich damit gestartet das Buch zu lesen. Ich war so darin vertieft, dass ich gar nicht mehr aufgehört habe zu lesen. Tolle Geschichte!

    Meiner Meinung nach ist das Buch lesbar für jeden!

  12. Cover des Buches Für Eile fehlt mir die Zeit (ISBN: 9783499266751)
    Horst Evers

    Für Eile fehlt mir die Zeit

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Lesehonig

    „Für Eile fehlt mir die Zeit“ von Horst Evers

    Gerade jetzt in der trüben Jahreszeit, brauchte ich dringend mal ein Buch, dass mich aufheitert. Und das hat Horst Evers definitiv geschafft. Ob er über die Querelen mit den modernen Errungenschaften wie dem Kaffeevollautomaten referierte, oder immer wieder die Deutsche Bahn aufs Korn genommen hat, seine Texte sind einfach so nahe am Leben, dass ich mich häufig (leider) darin wiedererkenne. Sie sind angenehm lustig und doch intelligent. Seine Gedanken sind oft „um die Ecke“ gedacht und wirken deshalb zuerst oft skurril. Jedoch steckt dahinter meist die überspitzte Wahrheit. Die kurzen Kapitel sind genau richtig um zwischendurch einfach Mal abzuschalten und etwas zu lesen, dass die Stimmung hebt.

     

  13. Cover des Buches Ich hab dich im Gefühl (ISBN: 9783596297191)
    Cecelia Ahern

    Ich hab dich im Gefühl

     (1.214)
    Aktuelle Rezension von: miss_loori

    Joyce überlebt nur knapp einem Unfall - und weiß, dass sie ab jetzt ganz anders leben will.
    Sie krempelt ihr Leben um, trennt sich von ihrem Ehemann und zieht bei ihrem alten und leicht senilen Vater ein.


    Der geschiedene Justin ist als Gastdozent für Kunst an der Universität in Dublin..

    Frisch im Datingleben angekommen fängt Justin wieder mehr und mehr an, auf sich und seinen Körper zu achten und entscheidet sich kurzentschlossen beim Frisör anzuhalten.
    In dem kleinen Laden trifft er auf Joyce, bei der er das seltsame Gefühl hat sie zu kennen.
    Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch und laufen sich dann ständig zufällig über den Weg.

    Die Geschichte ist packend, rührend und liebenswürdig.

    Im Vordergrund wird Joyce’ Geschichte, die Suche nach Justin und die Beziehung zu ihrem Vater erzählt.
    Der Vater bringt mich immer wieder zum Lachen und hat den besten und authentischsten Charakter der Geschichte.

    Prinzipiell könnte man das Buch als Liebesroman sehen, aber dafür war mir zu wenig Zweisamkeit bei Joyce und Justin vorhanden.

    Justin war mir ein bisschen zu unsympathisch, da er ständig die Augen verdreht und auf Angriff mit allen möglichen Charakteren geht.

    Das Highlight war für mich die Beziehung zwischen Joyce und ihrem Vater!
    Einfach sehr rührend 💓

    Der Roman lies sich gut und flüssig lesen und ich würde ihn weiterempfehlen.


  14. Cover des Buches Die Schnäppchenjägerin (ISBN: 9783442470433)
    Sophie Kinsella

    Die Schnäppchenjägerin

     (950)
    Aktuelle Rezension von: Laras_Buchblog

    Ich liebe die Shopaholic Reihe von Sophie Kinsella und habe alle Teile gelesen oder als Hörbuch gehört. Sehr lustig und auf den Punkt bringt die Autorin das allgegenwärtige Shoppingverhalten der Großstadtfrau rüber, ich habe Tränen gelacht. Natürlich darf auch die Liebe nicht zu kurz kommen und ich habe der Hauptfigur, Rebecca, die Daumen gedrückt, dass sie ihren Traumprinzen ergattert.

  15. Cover des Buches Zorn - Blut und Strafe (ISBN: 9783596701391)
    Stephan Ludwig

    Zorn - Blut und Strafe

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    Hat mir nicht gefallen.

    Der Kriminalfall ist durchschnittlich, die Protagonisten klischeehaft und sogar ein wenig dümmlich. 

    Massenware, die nicht im Gedächtnis bleibt!

  16. Cover des Buches Jagdtrieb (ISBN: 9783442488162)
    Hendrik Esch

    Jagdtrieb

     (64)
    Aktuelle Rezension von: stefan182

    Inhalt: Paul Colossa, ein junger Münchner Rechtsanwalt, erbt nach dem Tod seines Onkels Oscar dessen Anwaltskanzlei in der bayerischen Provinz. Damit verbunden: ein Haus mit einigen Geheimnissen, eine Menge Erwartungen, die an Paul herangetragen werden, und viele Fälle mit unkonventionellen MandantInnen. Wie z.B. Maja, die Tochter eines dubiosen russischen Oligarchen. Maja beauftragt Paul damit, gegen ihren übergriffigen Exfreund ein Kontaktverbot zu erwirken. Doch je mehr Paul sich mit dem Fall beschäftigt, desto stärker wird er auch privat in diesen verwickelt, bis er selbst ins Fadenkreuz gerät…

    Persönliche Meinung: „Jagdtrieb“ ist ein Kriminalroman von Hendrik Esch und der erste Band der Reihe um den jungen Rechtsanwalt Paul Colossa. Erzählt wird die Handlung aus der personalen Perspektive von Paul Colossa. Inhaltlich dreht sich der Krimi nicht nur um Majas Fall, sondern er behandelt auch ausführlich das Privat- und Berufsleben von Paul. Eine Besonderheit des Krimis sind die vielen humorvollen Elemente, die sich auf verschiedenen Ebenen durch die Handlung ziehen. So ist zum Beispiel der Protagonist Paul – vielleicht gerade wegen seiner Herzensgüte – stellenweise naiv, unbedarft und verpeilt, weshalb er kein Fettnäpfchen auslässt und sich in die verfänglichsten Situationen verstrickt, wodurch es zu einigen Slapstick-Szenen kommt. Witzig sind auch seine Gedankengänge, in denen er assoziativ, manchmal vom Hölzchen aufs Stöckchen kommend, über Gott und die Welt philosophiert, die Fallstricke des Justizapparats beleuchtet und sie u.a. vor dem Hintergrund des gesunden Menschenverstandes spiegelt. Ebenfalls humorvoll-skurril sind die Figuren, die neben Paul auftreten. Jede Figur besitzt – mindestens – ein bestimmtes Merkmal, durch das sie aus dem Rahmen fällt und für witzige Situationen sorgt. Neben allem Humor kommt aber auch die Spannung innerhalb der Handlung nicht zu kurz. Latent zieht sie sich durch den ganzen Roman, da Oscar einige Geheimnisse mit ins Grab genommen hat, denen Paul schrittweise auf die Spur kommt. Eher konkret ist die Spannung in Bezug auf Majas Fall: Kann Paul das Kontaktverbot erwirken? Ist Maja glaubwürdig? Was hat es tatsächlich mit den übergriffigen Taten auf sich? Die Kapitel von „Jagdtrieb“ sind vergleichsweise kurz. Jedem Kapitel ist überschriftartig eine Begrifflichkeit aus der Jägersprache vorangestellt, die den Inhalt des jeweiligen Kapitels – mal vertrackter, mal offensichtlicher – vorausdeutet, sodass während der Lektüre einige Aha-Momente entstehen. Insgesamt ist „Jagdtrieb“ eine sehr flüssig zu lesende Krimikomödie mit einem liebenswürdig-verpeilten Protagonisten, schrägen Figuren und vielen Slapstick-Momenten.

  17. Cover des Buches Rocky Mountain Yoga (ISBN: 9783952422182)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Yoga

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Jasmin flüchtet aus Seattle in die Kleinstadt Independence in den Rocky Mountains. Dort lebt ihre Großmutter und sie kann in dem kleinen Ort zur Ruhe kommen. 

    Sie versteckt sich dort vor ihrem Ex-Freund der offenbar in dubiose Waffengeschäfte verwickelt ist. 

    Die Einwohner von Independence sind eine eingeschworene Gemeinde, Zusammenhalt ist hier groß geschrieben und das Buschtelefon am Land funktioniert auf andere Weise als in der Stadt.

    Jasmine fühlt sich in der neuen Gemeinde sehr wohl. Am meisten angetan ist sie vom Sheriff Jake.


    Ein netter Liebesroman mit sehr sympathischen Charakteren. Spannende Krimielemente sind eingebaut, das macht ihn zu einem sehr kurzweiligen Lesevergnügen. Sehr brav und keusch kommt dieser Roman gänzlich ohne Liebesszenen aus. 

  18. Cover des Buches Glück und los! - Lina und die Sache mit den Wünschen (ISBN: 9783737341455)
    Dagmar Bach

    Glück und los! - Lina und die Sache mit den Wünschen

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Sophie31

    Cover:

    Die neue Reihe von Dagmar Bach sieht wieder richtig ansprechend aus. Außerdem fängt es die Atmosphäre sehr gut ein. Die Cover der Autorin sind immer ganz besonders.

    Inhalt:

    Lina beginnt ihr neues Schuljahr mit einigen Veränderungen. Zum Einen zieht ihr Papa mit seiner neuen Freundin zusammen und dadurch werden auch ihre Familien zusammengeführt.

    Das coole ist, dass sie gar nicht umziehen müssen, sondern die Wohnungen schon quasi nebeneinander liegen und nur ein Mauerdurchbruch gemacht werden muss. Lina gewöhnt sich also an das Leben mit zwei neuen Brüdern (und dann noch Zwillinge), einer Art Stiefmutter, ihrem Bruder Mats und ihrem Papa. Eine absolute Patchworkfamilie. 

    Zudem möchte sie unbedingt die erste Liebe erleben und schauen, ob sie wirklich Glück bringt. Diese Idee verfolgt sie nämlich schon seit sie ein Kind ist.

    Meinung:

    Das Buch ist einfach zuckersüß. Vor allem Lina ist ein lustiger Charakter, den man wirklich nur lieben kann. Aber auch die anderen Familienmitglieder nehmen einen direkt für sich ein. 

    Die Atmosphäre vermittelt ein Wohlfühlgefühl und man möchte das Buch nicht mehr verlassen. Für mich ist es ein wirklich gutes Jugendbuch. Die Idee mit dem Mauerdurchbruch fand ich auch mega!

    Kann die Reihe jedem empfehlen, der gerne Jugendbücher liest und sich in einem Buch wohlfühlen möchte.

    Fazit: Lest es ;).

  19. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783442461288)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (1.205)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich lese selten lustige Bücher und schaue ungern Komödien; mich kann man nur mit intelligentem Wortwitz und dem Spiel mit der Sprache aus der Reserve locken. Und das ist Sven Regener mit diesem Buch gelungen. "Herr Lehmann" ist herrlich witzig, häufig "um die Ecke gedacht" und voller Sätze, die so klug konstruiert sind, dass es Spaß macht, sie mehrmals zu lesen. Es handelt sich insgesamt eher um einen Lebensausschnitt, der dargestellt wird; große Entwicklungen und Ereignisse darf man als Leser also nicht erwarten. Vielmehr stellt Regener den Alltag seines Protagonisten dar, dessen Suche nach Sinn und Ziel, seine "Abnabelung" vom Elternhaus usw. Ich finde, dies alles las sich wirklich flüssig und ich habe Lust bekommen, mehr von Regener zu lesen.

  20. Cover des Buches Franz oder gar nicht (ISBN: 9783746632674)
    Nikola Hotel

    Franz oder gar nicht

     (36)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate

    Ausgerechnet dem berühmten und äußerst attraktiven Fernsehkoch Raphael Franz bricht die junge Anästhesistin Jo während der Narkose einen Schneidezahn ab. Zu dumm, dass sie mit ihren Versuchen, sich zu entschuldigen, alles nur noch schlimmer macht. Jo ist davon überzeugt, dass Raphael ihr den ganzen Ärger heimzahlen wird. Doch was sie nicht ahnt: Raphael kocht nicht nur exzellent, sondern auch vor Leidenschaft …


    Meine Meinung;

    Ein Buch mit Humor, Witz und Charme!!!! Lachen ist vorprogrammiert ! Auch die Liebe kommt nicht zu kurz!

    Es war eine bezaubernde Geschichte die mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann hatte. Es war eine sehr nahe Geschichte und die Charaktere wirkten sehr echt und ich habe mich in sie verliebt. Vor allem in Jo die wirklich kein Fettnäpfchen auslässt, aber durch ihre Liebe schusselige Art kann man ihr einfach nicht böse sein. Jo wirkt schüchtern aber, wenn es drauf ankommt ist sie sehr tough.

    Raphael ist anders als Jo er ist charmant, manchmal aber zu much er weiß was er kann und er übertreibt öfter. Ich mag nicht sagen Macho aber so eine kleine Ader dazu hat er schon. Aber wie man immer so schön sagt Gegensätze ziehen sich an.


    Dies sieht man bei diesem Buch genau, das Buch nimmt einen mit auf die Reise von Jo und Raphael, ab ihrer ersten Begegnung und ich war hautnah dabei. Ich lebte in der Geschichte und spürte die Gefühle der sehr genau. Aber auch die Nebencharaktere möchte ich nicht vergessen sie waren auch sehr Protagonisten sympathisch, das Buch habe ich in einem Rutsch gelesen und musste sehr oft lachen, es war ein zauberhafter Frauenroman, der einen zum Abschalten und verweilen mitnimmt. Ich war begeistert und schloss das Buch mit einem weinenden Auge, da ich die Charaktere zurück lassen musste.



    Ein perfekter Sommerroman, und die Autorin hat es geschafft auf genialer Weise und sehr genau kulinarisches und medizinisches Wissen an denn Leser weiter zu geben. Dies war sehr informativ aber super erklärt. Es war die perfekte Ergänzung zum Buch. Ich hatte von der Autorin noch nichts gelesen das wird sich nun aber ändern.

  21. Cover des Buches Himmelhorn (ISBN: 9783426511855)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Himmelhorn

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Dr. Langhammer konnte Kluftinger überzeugen, mit ihm auf eine Radtour in den Bergen zu gehen. Vorallem da die Beiden ja nun Besitzer von neuen E-Bikes sind. Die Tour beginnt vielversprechend, doch dann entdeckt Klufti mit dem Fernglas auf einem gegenüberliegenden Berg etwas buntes in einem Baum hängen, was stark an einen Rucksack erinnert. Dem will er auf den Grund gehen und so drehen sie um und fahren auf diesen Berg. Dort finden sie allerdings nicht nur den Rucksack in einem Baumwipfel hängen, sondern auch drei Tote. Alle denken an einen Unfall, aber Kommissar Kluftinger hört auf sein Bauchgefühl und ermittelt weiter, als alle anderen schon den Fall schließen wollen...

    Das Autorenduo hat hier einen ganz anderen Fall geschaffen wie die Male zuvor. Denn diesmal wirkt alles wie ein Unfall und doch entwickelt es sich zu einem Mord, der sich weit in die Vergangenheit zieht. Kluftingers Familiengeschichte bildet weiterhin den roten Faden, der sich durch alle Teile zieht und so alles immer miteinander verbindet. Auch der Kollege Maier ist wieder sehr präsent und zieht diverse Male den Spott seiner Kollegen auf sich. Das alles macht die Fälle besonders und liebenswürdig.

    Dieser Teil hat mir besser gefallen als viele der vorausgehenden Fälle, denn er ist überraschender und war nicht von Beginn an ein klarer Mordfall. Auch die Szenen, in denen das Autorenduo selbst in der Handlung aufgetaucht ist, fand ich unheimlich lustig und gelungen.

  22. Cover des Buches Wanka würde Wodka kaufen (ISBN: 9783426521335)
    Jule Kaspar

    Wanka würde Wodka kaufen

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    👱🏻‍♀️ Wanka ist Russin und kommt durch ein Zeugenschutzprogramm nach Deutschland. In Deutschland wird sie zur Tarnung mit 

    🧔🏼Vladimir verheiratet.

    In dieser Geschichte begleiten wir Wanka durch ihr neues Leben in Deutschland. Hier erfahren wir, was für eine komische Sprache wir manchmal haben. Wir erleben mit, wie Wanka sich in verschiedene Jobs versucht einzuarbeiten und wodran es scheitert.

    🔺

    Mir hat dieses stille und ruhige Buch gefallen.

    Wanka ist mir nach und nach ans Herz gewachsen und ich fand es interessant, sie durch ihr neues Leben ( mit all seinen Hindernissen) zu begleiten.

    Ich konnte sie mir richtig bildhaft vorstellen.

    🔺

    Bei dem Buch „ein Mann namens Ove“ habe ich viel Tränen vergossen... hier nicht.

    Und trotzdem erinnerte mich etwas an die andere Geschichte.

    Vielleicht der Blick auf eine ganz normale Person... das langsame Kennenlernen... und dann sind die Protagonisten einem ans Herz gewachsen.

    So ist es mir ergangen.

    🔺

    Eine ruhige schöne Geschichte.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

  23. Cover des Buches Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht (ISBN: 9783492062237)
    Alexandra Potter

    Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Lucciola

    Nell zieht nach einer gescheiterten Beziehung und einem missglückten Versuch, sich selbstständig zu machen, wieder von der USA zurück nach England. Um nicht wieder für längere Zeit bei ihren Eltern einziehen zu müssen, mietet sie ein Zimmer bei dem schrulligen Edward und lebt fortan in einer WG mit ihm. Alle ihre Freund*innen sind verheiratet, haben Kinder und führen das scheinbar perfekte Leben. Als sie die Witwe Cricket kennenlernt, die ein äußerst schriller Vogel und einfach absolut einzigartig ist, beginnt sie, das Leben mit neuen Augen zu sehen - und beginnt einen Podcast, um sich über ihre Probleme und Erlebnisse auszukotzen. 


    „Wo wir gerade dabei sind, weiß eigentlich irgendwer, warum wir nie von Karrieremännern sprechen?"

    pos. 231


    Der Schreibstil der Autorin ist federleicht und lustig, sodass man das Buch schnell in einem Rutsch lesen kann. Durch die amüsante, witzige und lockere Art fliegt man nur so durch die Seiten. Auch die Story ist einfach unterhaltsam, nicht zu schwer, sondern perfekte, leichte Lektüre für zwischendurch - aber trotzdem mit Inhalt! 


    „Meine Theorie ist, dass mit dem Alter unsere Sehkraft schwindet, damit wir uns selbst nicht mehr ganz so klar und deutlich erkennen müssen, also quasi als eine Art Selbstschutz."

    pos. 490


    Nell konnte ich ziemlich schnell ins Herz schließen. Sie ist manchmal etwas verpeilt, hat aber ein gutes Herz und hat definitiv Sinn für Humor! Mein Lieblingscharakter ist aber ohne Zweifel Cricket. Sie ist einfach genial! Ihre besondere Art kann die Geschichte immer wieder auflockern und immer wieder dachte ich: "Wenn ich auch mal so alt werde, dann komme ich damit gut klar!". 


    „Wenn man sich wie eine Versagerin fühlt, heißt das nämlich nicht, dass man wirklich unfähig ist, sondern nur, dass man das Gefühl vermittelt bekommt, es zu sein. Es geht um den Druck und die Angst, alle Anforderungen erfüllen und alle Ziele erreichen zu müssen... und darum, was passiert, wenn das nicht klappt. Wenn man glaubt, nicht dazuzugehören. Es passiert ganz schnell, dass man sich in manchen Bereichen des Lebens wie ein Verlierer vorkommt, besonders wenn alle um einen herum scheinbar auf der Gewinnerseite stehen.."

    pos. 1916


    Ich bin mit meinen Ende 20 zwar vielleicht nicht die typische Zielgruppe dieses Buches, aber es konnte mich trotzdem überzeugen. Es ist einfach locker-leicht, lustig und erfrischend, sodass es sehr viel Spaß gemacht hat, die Lektüre zu lesen. Die Story zeigt, dass es absolut in Ordnung ist, im Leben auch mal falsch abzubiegen und dass dieses "falsch" dich genau an den richtigen Ort bringen kann. Und wenn nicht, ist das auch okay. Denn das Leben steckt voller Überraschungen und es geht nicht immer geradeaus. 


    Fazit


    Ein Buch, das mich oft lauthals zum Lachen brachte, manchmal zum Nachdenken, aber immer zum Weiterlesen. Eine leichte Lektüre für Zwischendurch, wenn man mal nichts Schweres lesen möchte, sondern einfach gut unterhalten werden und etwas zum Lachen haben will.


    https://lucciola-test.blogspot.com/2021/09/books-alexandra-potter-je-groer-der.html

  24. Cover des Buches Coma (ISBN: 9783453675773)
    John Niven

    Coma

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Babscha

    Man nehme zwei ungleiche Brüder, der eine ein verschlafener Spießbürger mit einer untreuen, charakterschwachen Ehefrau, die ein angenehmes Luxusleben auf höherem Level anstrebt, der andere ein asozialer Kleinganove im entsprechenden Umfeld, platziere beide in ein verschlafenes schottisches Küstenstädtchen, füge noch ein paar kriminelle Randfiguren hinzu und unterlege das Ganze mit einer kruden story um Macht, Geld, Betrug und Golfsport. Fertig ist ein Kabinettstückchen, das in seiner Simplizität jedoch in keiner Form vom Hocker zu hauen vermag.

    Gary Irvine, der Spießer, liebt das Golfspiel, ist jedoch völlig untalentiert. Als ihm ein Mitspieler eines Tages ungewollt einen Golfball an den Kopf donnert, verbessern sich nach einiger Zeit im Koma seine Spielkünste bis in die Ränge der „Open“. Sein Problem: Bei Anspannung muss er touretteartig obszöne Unflätigkeiten heraushauen, kombiniert mit innerem öffentlichem Masturbationszwang. Sein nichtsnutziger Bruder wird gleichzeitig nach einem verkorksten Drogendeal von einer lokalen Kiezgröße massiv unter Druck gesetzt und soll sich als Killer bewähren. 

    Das Buch mangelt für mich an mehreren Stellen: Die Figuren sind samt und sonders flach, unsympathisch und gesichtslos, die Männer triebgesteuerte Machos mit kleinem Verstand und großer Schnauze, die Frauen nur willfähriges stilloses Begleitwerk, immer gerissen auf ihren Vorteil bedacht und Fähnchen im Wind. Selbst wenn der Autor das genau so gewollt hat, zündete die Geschichte bei mir einfach nicht, sie ist einfach zu aufgesetzt und vulgär und nervt insbesondere durch das endlos eingestreute Fachvokabular des Golfsports. Mag ja für Anhänger dieser Sportart unterhaltsam, lustig und von hohem Wiedererkennungswert sein, mich hat´s nicht mal ansatzweise interessiert. Selbst das Finale bietet keinen überzeugenden showdown, sondern wirkt nur wie schnell hingeschludert.

    Natürlich, das Werk ist aus Heynes Hard-Core-Ecke, das war vorher klar, aber wie Niven hier mit endlos obszönem Vokabular und teils widerwärtigen  Figurzeichnungen zu punkten und zu unterhalten versucht, ist für mich nicht nachvollziehbar. Für mich ein Satz mit X, der nicht dazu einlädt, noch andere Werke des Autors zu lesen. 

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