Bücher mit dem Tag "skepsis"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "skepsis" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Kälteschlaf (ISBN: 9783404165469)
    Arnaldur Indriðason

    Kälteschlaf

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann
    Vor kurzem habe ich in einem Bücherschrank diesen isländischen Krimi gefunden und mitgenommen. Es ist zwar schon der achte Band einer Reihe um den Ermittler Erlendur aber man kommt auch gut rein, ohne die vorherigen Bände zu kennen. Die Geschichte um eine Frau, die in ihrem Ferienhaus Selbstmord begeht, war eigentlich ganz spannend und bringt den Kommissar schließlich auch auf die Lösung bei zwei alten Vermisstenfällen, aber so richtig packen konnte mich die Geschichte nicht. Manche Gespräche Erlendurs gerade mit seinen Kindern oder seiner Ex-Frau fand ich teilweise auch recht schräg, aber vielleicht ist die isländische Mentalität auch eine völlig andere. Da ich keine Isländer kenne und auch sonst bisher nicht mit dem Land in Kontakt gekommen bin, kann ich das nicht beurteilen. Mein Fazit daher: 3 von 5 ⭐.
  2. Cover des Buches Golem und Dschinn - Eine Liebe nicht von dieser Welt (ISBN: 9783734101205)
    Helene Wecker

    Golem und Dschinn - Eine Liebe nicht von dieser Welt

     (109)
    Aktuelle Rezension von: BlueLeo

    „Golem und Dschinn“ ist ein Buch, welches dem Genre Historical Fantasy zugeordnet ist. Die Autorin Helene Wecker erschuf eine Geschichte, die ganz anders ist als alles was ich bisher gelesen habe. Das Buch spielt großteils in Manhattan in den Jahren 1899/1900 und die Protagonisten sind, wie der Titel schon erahnen lässt, einen Golem und einen Dschinn. Beide suchen ihren Platz im Leben und vermitteln dem Leser dabei ganz neue Eindrücke von Glück, Freiheit und Liebe. 

     

    Was mir besonders gut gefallen hat sind die Beschreibungen von Charakteren, Orten, Gefühlen und dem Leben an sich. In der Erzählung stecken so viel Liebe und Herz, dass ich es einfach nur genossen habe alle Einzelheiten in mich aufzusaugen. Den Orten wird so viel Leben eingehaucht, dass ich beim Lesen beinahe den Staub in der Luft schmecken konnte. Mit stattlichen 600 Seiten ist das Buch natürlich auch ein ganz schöner Wälzer, wer die lebendigen Beschreibungen jedoch zu schätzen weiß, wird jede einzelne Seite genießen.


    Bis zum Ende bin ich mit den Hauptprotagonisten leider nicht ganz warm geworden, was ich wirklich schade fand. Trotz allem muss ich ihnen zugestehen, dass sie perfekt zur Geschichte gepasst haben. Bei einem so dicken Buch gibt es natürlich auch sehr viele Nebencharaktere, die unglaublich gut ausgearbeitet und beschrieben sind. 

     

    Auch wenn das Buch zum Genre Historical Fantasy zählt, so ist es doch viel mehr als das. Es geht um tiefgreifende Themen wie Freundschaft, Andersartigkeit, Gefühle und Liebe. Das Buch erreicht eine Tiefe, die zum Nachdenken und Träumen anregt. 

     

  3. Cover des Buches Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F (ISBN: 9783956671524)
    Tharina Wagner

    Blassrosa oder die geheime Taktik des Monsieur F

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte87
    Der Fuchs erspielt sich im Gefängnis ein Haus. Nach seiner Entlassung, renoviert er es und sucht sich Mieter, denn so ganz alleine möchte er nicht darin wohnen. Und schon bald tummeln sich die unterschiedlichsten Menschen in seinem Haus, jeder mit seinen eigenen Problemen, jeder mit seinen eigenen Vorurteilen. Da ist die eine oder andere Überraschung natürlich vorprogrammiert und nicht jede davon ist positiv.


    Tharina Wagners Debüt "Blassrosa" liest sich toll und eingänglich. Mit einer großen Portion Humor nimmt sie unsere Gesellschaft und das eine oder andere Vorurteil auf die Schippe. Die Charaktere sind vielschichtig und aus ganz verschiedenen Milieus. Toll fand ich, dass sie immer mal wieder die Perspektive wechselt, und aus der Sicht eines jeden Protagonisten erzählt. Ich fand das Buch, einmal angefangen, so spannend, dass ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. 


    Nur zwei Dinge fand ich ein bisschen seltsam. Die vielen eingestreuten französischen Vokabeln, die dann in Fußnoten übersetzt wurden. Und das Ende kam für mich auch ein wenig abrupt, vor allem, weil es doch nicht alle offenen Fragen klären konnte. 
  4. Cover des Buches Der Fluch von Belheddon Hall (ISBN: 9783453408197)
    Barbara Erskine

    Der Fluch von Belheddon Hall

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Inhalt:

    Ein alter Fluch fordert noch immer seine Opfer ... Was bringt eine Frau dazu, ihr eigenes Kind wegzugeben? Diese Frage lässt Joss, die als kleines Mädchen adoptiert wurde und vor kurzem selbst Mutter geworden ist, nicht los. Die Suche nach ihren leiblichen Eltern führt sie nach Belheddon Hall, dem Erbe ihrer Familie. Doch kaum hat sie sich dort eingerichtet, ereignen sich gespenstische Dinge ...


    Autorin:

    Barbara Erskine wurde am 10. August 1944 in Nottingham, Großbritannien als Barbara Hope-Lewis geboren. Sie studierte mittelalterlische Geschichte und schrieb bereits mehrere historische Romane, darunter »Die Herring von Hay« und »Der Fluch von Belheddon Hall«. Sie lebt heute in Wales und auf einem Landsitz in Essex, England.


    Quelle: Lovelybooks.de


    Meinung:

    Gelesen wurde das Buch als E-Book.

    Es beginnt sehr spannend, lässt aber leider sehr schnell nach, da es dann unglaubwürdig erscheint. Es soll im Stil der klassischen Schauerromane erzählt werden, doch hat die Umsetzung nicht recht gelingen wollen. Die Schreibweise wirkt recht gestelzt und oft langatmig.

    Die Atmosphäre, die man an Schauerromanen so liebt, sucht man in diesem Roman leider vergebens. Man fragt sich als Leser oft, warum die Figuren in Belheddon Hall bleiben und nicht einfach an einen anderen Ort ziehen. Es macht einfach keinen Sinn, dass sie dort weiter ausharren. Alle Argumente dafür sind nur halbherzig und auch der Spuk wirkt irgendwie "fehl am Platz".


    Mich konnte dieses Buch leider gar nicht überzeugen und so bekommt es nur 2 von 5 Sternen. Immerhin habe ich es bis zum Ende durchgezogen, sonst hätte es wohl bloß 1 Stern verdient.

  5. Cover des Buches Das Wunder (ISBN: 9783442489053)
    Emma Donoghue

    Das Wunder

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Jen_loves_reading_books

    Rezension


    Das Wunder

    von

    Emma Donaghue


    Erhältlich als

    Gebundenes Buch für 13,99 €

    TB für 11,00 €

    eBook für 9,99 €

    416 Seiten


    Herausgeber :

    Goldmann Verlag


    Genre:

    Roman


    Klappentext:

    Irland Mitte des 19. Jahrhunderts: In einem kleinen Dorf, dessen Bewohner tief im katholischen Glauben verwurzelt sind, staunt man über ein leibhaftiges Wunder. Seit vier Monaten hat die kleine Anna O'Donnell keine Nahrung zu sich genommen und ist doch durch Gottes Gnade gesund und munter. Die unglaubliche Geschichte lockt viele Gläubige an, aber es gibt auch Zweifler. Schließlich beauftragt man die resolute englische Krankenschwester Lib Wright, das elfjährige Mädchen zu überwachen. Auch ein Journalist reist an, um über den Fall zu berichten. Werden sie Zeugen eines ausgeklügelten Schwindels oder einer Offenbarung göttlicher Macht?


    Meinung:

    Mit dem wichtigen Auftrag einen Schwindel zu überführen, steigt man mit der resoluten Krankenschwester Lib Wright in die Geschichte um das Fastenmädchen Anna, ein. Denn das es ein Schwindel ist, davon ist Lib überzeugt und das sie ihn in kürzester Zeit aufdecken wird. So kommt die ausgebildete englische Nightingale Krankenschwester in ein ein verschrobenes irisches Dorf (1859) und ist entsetzt über die Lebensumstände dort, des überall und in jeder Kleinigkeit keimenden religiösen Fanatismus und dem tief sitzenden Aberglauben der Bewohner. 

    Man begegnet dieser modernen englischen alleinstehenden und arbeitenden Frau mit viel Argwohn und Aggression.


    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer, da mich das Thema sehr interessierte und man mit der Protagonistin Lib einen sehr sympathischen Charakter hat, in den man sich voll und ganz hinein versetzen kann. 

    Zudem gefiel mir das Setting ,Irland Mitte des 19. Jahrhunderts sehr, denn die Autorin hat durch ihre Beschreibungen der Lebensumstände zur damaligen Zeit, eine einmalige Atmosphäre geschaffen. 

    Die Geschichte ist sehr ruhig und unaufgeregt erzählt. Ab Mitte des Buches empfand ich diesen Erzählstil aber doch als etwas zu langatmig.

    Die Charaktere sind allesamt sehr gut ausgearbeitet worden und wirkten auf mich sehr authentisch.

    Die religiöse Blindheit, mit der viele der Figuren behaftete waren, machten mich genauso wütend, wie die Habgier und die Mitleidlosigkeit vieler, die sich an diesem angeblichen Wunder versuchten zu bereichern.

    Das Ende allerdings wirkte auf mich arg konstruiert und sehr auf ein Happy End getrimmt. 


    Fazit:

    Ein sehr gut recherchierter Roman um das Thema "Fastenmädchen", der sehr gut lesbar ist, allerdings ein paar Längen aufweist. 


    Empfehlung:

    Hier kann ich eine Leseempfehlung geben, für alle mal etwas über dieses Thema wissen und lesen möchten.


    Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne


  6. Cover des Buches Flieh, wenn Du kannst (ISBN: 9783942656054)
    Joy Fielding

    Flieh, wenn Du kannst

     (368)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Das dunkle Cover mit der Blume ist schlicht und typisch für Joy Fielding.

     

    Klappentext: Ein Anruf am frühen Morgen verändert Bonnie Wheelers wohlgeordnetes Leben schlagartig: Joan, die Exfrau ihres Mannes, warnt Bonnie vor einer geheimnisvollen Gefahr, in der sie und ihre kleine Tochter schweben sollen. Sie will Bonnie bei einem persönlichen Treffen alles erklären, doch als diese am verabredeten Ort eintrifft, muss sie eine grauenvolle Entdeckung machen: Sie findet Joan erstochen vor. Und dann wird Bonnie auch noch verdächtigt, die Mörderin zu sein. Ganz offensichtlich waren Joans Warnungen begründet – denn für Bonnie beginnt ein schrecklicher Albtraum …

     

    Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und war mal mehr, mal weniger begeistert. „Flieh, wenn du kannst“ klang für mich nach einer aufregenden Geschichte, die leider keine solche war.

    Gleich zu Beginn werden wir mit dem Mord an Joan konfrontiert. Dazu muss ich sagen, dass schon der Klappentext irreführend ist, denn sie wurde nicht erstochen, sondern erschossen. Wie so ein Fehler passieren konnte, ist mir ein Rätsel. Na gut, die Polizei ermittelt und ziemlich schnell wird klar, dass die Hauptprotagonistin die Verdächtige ist. Die ganze Geschichte, die daraufhin folgt, war für mich leider unschlüssig. Bonnie versucht mehrmals, die Ermittler telefonisch zu erreichen, nachdem ihr klargeworden ist, dass sie sich tatsächlich in Gefahr befindet, was ihr jedoch nicht gelingt. Sie hat die tote Joan gefunden und war die erste Verdächtige … Dass sie auf Biegen und Brechen niemanden vom Ermittlerteam erreichen kann, ist schon sehr eigenartig.

    Nahezu jeder wird von Bonnie im Laufe der Story verdächtigt, ihre Gedankengänge sind wirr und auch ihre Handlungen ergeben nur selten Sinn. Sympathie sucht man in „Flieh, wenn du kannst“ vergebens. Josh konnte ich noch am ehesten leiden.

    Die Auflösung war keine große Überraschung und wurde auf wenigen Seiten abgehandelt. Die Beweggründe des Täters sind sehr weit hergeholt und die Tatsache, dass er zuvor nicht psychiatrisch behandelt wurde, macht die Sache noch unglaubwürdiger. Was nach dem Geständnis geschieht, erfährt man nicht. Aber dazu muss ich sagen, dass es mir auch egal war, weil mich die Geschichte sowieso nicht überzeugen konnte.

    Auch mit dem Schreibstil bin ich dieses Mal nicht warmgeworden. Unglückliche Satzkonstellationen haben das Lesevergnügen negativ beeinflusst und auch mehrere Vertipper sind mir aufgefallen. Diese Übersetzung ist leider nicht sehr gut gelungen.

    Das Buch bekommt von mir 2 von 5 Sternen, da der Fall an sich interessant war, wenn näher darauf eingegangen wäre.

  7. Cover des Buches Liv - Neuanfang mit Hindernissen (ISBN: 9783957347084)
    Elisabeth Büchle

    Liv - Neuanfang mit Hindernissen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Beatrix K.K.

    Der Anfang war nicht ganz einfach für mich, vielleicht, weil ich schon länger keinen Roman aus dem deutschsprachigen Raum in der Hand hatte. Zuletzt hatte ich sämtliche Georgette Heyer Romane verschlungen, sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache. Ich erwähne dies deshalb, weil mich die Geschichte mit dem spitzzüngigen Humor und feurigen Dialogen doch stellenweise an Mrs Heyer erinnert hatte. Seeehr zu meinem Vergnügen, das muss ich sagen :). Auch ein Schuss kribbelnder, süßer Romantik zwischen den beiden Protagonisten fehlt in diesem Buch nicht. Dabei lässt die Autorin hier und da und wunderschön, ohne frömmelnden Druck, Werte und Sprüche der Bibel einfließen.

    Die teils skurrilen und äußerst liebenswerten Personen des Schwarzwalddorfes Vierbrücken wuchsen mir nach dem 2. Kapiteln bereits ans Herz. Ich fand sie höchst amüsant und wünschte mich hin an diesen bezaubernden Ort mit seinen Gepflogenheiten, Traditionen und Geschichten und mit einer einfach herrlichen Natur rundum. Da ich zu der Zeit, in der die Geschichte spielt, schon am Leben war, kannte ich auch dies und das in der Gesellschaft vorkommende, achja die Mode *seufz*:D, Ansichten und Gepflogenheiten. Sehr vergnüglich…!

    Die Geschichte war für mich sehr anschaulich und ich fand mich in dem einen oder anderen Fettnapf wieder, in den Liv freudig hineintritt. Die Geschichte ist farbenfroh, sehr unterhaltsam, spannend, stellenweise lehrreich und ich verschlang das Buch in eineinhalb Tagen - sehr zum Leidwesen meines Haushalts und meines Mannes, der mich für die Zeit nur kichernd in einem Eck sitzen sah!!

    Es war der erste Roman von Frau Büchler und sich nicht mein letzter – ich danke ihr herzlichst für diese bezaubernde Geschichte

    Ich gebe gerne ***** 5 satte Sterne und den Daumen hoch für dieses Buch.

  8. Cover des Buches M.J. Holliday: Geisterjägerin - Gespenster küsst man nicht (ISBN: 9783802582790)
    Victoria Laurie

    M.J. Holliday: Geisterjägerin - Gespenster küsst man nicht

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Vergnüglicher Geisterkrimi. MJ Holliday muss in diesem zweiten Band den Geist eines Serienkillers aus einem Internat vertreiben. Dabei hatte sie auch einige kriminalistische Ermittlungen zu leisten. Die Handlung plätschert meist vor sich hin, gelegentlich unterbrochen von spaßigen Bonmots des Papageien. Am Ende wurde es dann aber doch noch spannend. Der Plot ist gut, teilweise vorhersehbar, teils dann doch unerwartet.

    Die Original Reihe Ghost Hunter hat zehn Teile, wovon leider nur die ersten beiden übersetzt wurden. Eigentlich schade, aber ich verstehe, weshalb. Die Reihe hat einfach nicht genug Biss. Die Witzchen sind flach und es gibt auch keinen Tiefgang bei den Charakteren. Dennoch hat mir dieser Band besser gefallen als der erste.

    Fazit: Netter Wohlfühl-Krimi mit jeder Menge paranormalen Aktivitäten. Gute 3 Sterne 

  9. Cover des Buches Nur ein Wort (ISBN: 9783939990420)
    Christina Talberg

    Nur ein Wort

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Anna war bisher noch nie so richtig verliebt. Das ändert sich aber als sie Pedro kennenlernt. Auch Pedro findet schnell heraus, dass er Gefühl für Anna hat und so dauert es nicht allzu lang bis die beiden im Bett landen. Das Problem an der Sache ist aber, dass Pedro ein katholischer Priester ist und diese Art der Liebe ihm verboten ist.

    Pedro ist nun also zwischen seinen Gefühlen hin- und hergerissen. Nach ihrer gemeinsamen Nacht schreibt er Anna daher einen langen Brief und erklärt ihr, warum die Beziehung nicht funktionieren kann. Noch einmal einige Zeit später kommt es aber natürlich doch, wie es kommen muss und die beiden finden wieder zueinander. Pedro entscheidet sich für die Liebe, auch wenn es ihn sein Amt als Priester kostet.

    Anna kommt dazu auch noch etwas schwierigeren Familienverhältnissen. Ihr Vater ist vor einigen Jahren verstorben, ihre Mutter hat mittlerweile ebenfalls eine heimliche Beziehung zu einem Pfarrer, ihre Schwester ist verheiratet und hat ein Kind und führt ein sehr grünes Leben.

    Mir gefallen Liebesgeschichten, die anders sind, in denen es nicht nur um die normalen Widrigkeiten des Lebens geht, sondern die Tiefgang haben. Genau das habe ich von diesem Buch erwartet. Diese Erwartung wurde aber nur zum Teil erfüllt.

    Anna hat auf mich den Eindruck einer sehr sympathischen jungen Frau gemacht, die das Leben überwiegend mit Humor nimmt. Abgesehen von ihrer Angewohnheit, sich selbst oft „Alte“ zu nennen, mag ich sie sehr gerne. Ihre Schwester Natascha und ihr Schwager Victor gingen mir manchmal aber ein bisschen auf den Zeiger. Ihre Lebensweise und ihr Denken ist mir einfach zu grün, um mich damit zu identifizieren. Auch die Tochter der beiden, Paola, wünscht sich oft ein lockeres Leben. Sie tat mir dahingehend manchmal schon ganz schön leid.

    Pedro’s anfängliche Zweifel die Beziehung betreffend, fand ich gut nachvollziehbar. Und auch seine Entscheidung für Anna und gegen das Priester-Sein ist für mich authentisch. Nachdem Anna und Pedro dann aber ganz offiziell ein Paar sind, reden sie zwar ab und zu über das Problem, dass Pedro’s Amt mit sich bringt und er schreibt im Verlauf des Buches auch einen Brief an seinen zuständigen Bischof, aber ob er den Brief auch tatsächlich versendet und wie genau die Antwort ausfällt, das bleibt offen.

    Diese ganze direktere Auseinandersetzung zwischen Pedro und der Kirche kommt mir hier einfach viel zu kurz. Pedro hat erst Zweifel, dann kommen die beiden zusammen und dann sind sie halt glücklich zusammen. Da fehlt mir die tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Thema. Es wirkt mir alles ein bisschen zu leicht.

    Fazit
    Die Problematik eines Priesters, der sich für die Liebe und gegen sein Amt entscheidet, hätte in „Nur ein Wort“ noch ein bisschen tiefer ausgearbeitet werden können.

  10. Cover des Buches Das Ja-Wort (ISBN: 9783833307850)
    Elizabeth Gilbert

    Das Ja-Wort

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Geschichte von Elizabeth und Felipe, bekannt aus EAT, PRAY, LOVE, geht weiter. Da Felipe nicht mehr in die USA einreisen darf, sind die beiden nun gezwungen zu heiraten. Was sich zunächst romantisch anhört ist für die beiden, nach erster Ehe und schmerzhafter Scheidung, eine Entscheidung die wohl überdacht werden muss.

    Nachdem ich EAT, PRAY, LOVE gelesen hatte bin ich zugegebener Massen ein bisschen auf dieses Buch herein gefallen. Ich dachte Gilbert hat hier wieder eine lustige, inspirierende Autobiografie geschrieben, darüber wie es mit ihr und Felipe weiter geht. Doch dieses Buch ist ein Sachbuch über die Ehe. Wer sich dafür interessiert findet hier viele Infos zur Geschichte der Ehe und deren Bedeutung für die westliche und andere Kulturen. Ich persönlich habe nicht vor in nächster Zeit zu heiraten und so langweilte mich das Buch eher ein bisschen, besonders im Kontrast zu EAT, PRAY, LOVE.

    Ich mag Elizabeth und Felipe, das war schon in EAT, PRAY, LOVE so. Allzu präsent sind die beiden in diesem Band allerdings nicht, denn es wird viel über Sachinhalte geredet und weniger über persönliche Erlebnisse. Wenn Elizabeth dann doch mal wieder aus dem Nähkästchen, bzw. Reiseköfferchen, plaudert wird der Leser daran erinnert, was für ein großzügiger und höflicher Mann Felipe ist, wie viel Humor und Abenteuerlust Elizabeth hat und das gibt einem das Gefühl doch das richtige Buch zur Hand genommen zu haben. Zu allem Überfluss macht man an der Seite der beiden auch noch Bekanntschaft mit allerlei faszinierenden Menschen aus den verschiedensten Kulturen.

    Warum man, wenn man nicht in die USA einreisen darf, seine Zeit nun ausgerechnet in Laos verbringen muss – darüber lässt sich streiten. Elizabeth und Felipe hat es Asien zumindest angetan und so gibt es in diesem Buch von ihr auch wieder die exotischsten Schauplätze. Bei mir lösten diese zwar oft den Gedanken “da will ich nicht hinreisen” aus, aber die gute Absicht zählt.

    Elizabeth Gilberts lockerer Stil hat Charme, so viel ist klar. Sie schreibt mit Witz und Ehrlichkeit über sich selbst und schafft es die Sachinhalte nahtlos mit den autobiografischen Anteilen zu verbinden.

    Wer in diesem Buch eine Fortsetzung von EAT, PRAY, LOVE erwartet liegt leider daneben. Dafür bietet COMMITED ein gut recherchiertes und nicht zu trockenes Sachbuch für jeden, der schon immer mal mehr über die Ehe erfahren wollte.

  11. Cover des Buches Glückskekse (ISBN: 9783868006438)
    Anne Hertz

    Glückskekse

     (654)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover ist eher schlicht und etwas schmucklos, aber es passt zu den anderen Büchern von Anne Hertz, weil die Cover werden immer so gestaltet. 

    Die Geschichte liest sich im Plot wirklich gut, nach einen süssen kleine Kennenlerngeschichte per SMS, etwas älter zwar, aber das kann ja auch einen gewissen Charme haben, aber der kam hier leider nicht so ganz durch. Jana wird von ihrem Freund verlassen und schickt eine SMS durch die Welt, trifft dabei wie zufällig auf Ihn, damit beginnt eine etwas sehr chaotische Geschichte. 

    Der Perspektivenwechsel ist an sich eine gute Idee, so lernt man Sie und Ihn gut kennen, weil man taucht in zwei verschiedenen Welten ab, die sich doch in einigen Momenten sehr gleichen. 

    Das Autorenduo Anne Hertz versteht es, den Leser mit in die Geschichte zu ziehen, aber leider fehlt einfach etwas die Liebe in der Geschichte, alles ist etwas zu sehr auf das Kennenlernen via SMS ausgerichtet, es geht viel um das Finden von sich selber, was auch nichts schlechtes ist, aber irgendwie ist es für einen Liebesroman zu wenig Liebe und zu wenig Gefühl. Auch zieht es sich an einigen Stellen etwas, was sehr schade ist, weil das macht das Lesen anstrengend. 

  12. Cover des Buches Und plötzlich stand der Himmel offen (ISBN: 9783775150217)
    John van Diest

    Und plötzlich stand der Himmel offen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    In dem Buch "Und plötzlich stand der Himmel offen" geht es um Wunder.

    Der Herausgeber John van Diest glaubte selbst nicht an Wunder und hat sich auf die Suche nach Geschichten über Wunder, die Menschen mit Gott erlebt haben, gemacht. Zusammengekommen ist eine bunte Mischung aus Erlebnissen. 

    Am Anfang eines jeden Kapitels gibt es ein Zitat, dann kommt ein kleines Vorwort und dann die verschiedenen Geschichten. Die Geschichten an sich sind sehr unterschiedlich. Es ist für jeden etwas dabei. 

    Das Cover mit dem Grün und den Tropfen finde ich sehr schön. Grün ist die Hoffnung und darum geht es in dem Buch auch. Gott wirkt in den hoffnungslosesten Momenten und schenkt uns durch sein Wirken wieder Hoffnung. Die meisten Geschichten in diesem Buch erzählen von sehr großen Nöten, wie z.B. Unfälle, Krieg und Krankheit. Ich denke, die meisten Wunder passieren in der größten Not, wo wir Menschen keinen Ausweg mehr sehen und den Mut verlieren, kommt Gott und wendet doch noch alles zum Guten. Manchmal vielleicht nicht so wie wir uns das vorstellen, aber immer besser als wir uns das vorgestellt haben.

    Besonders gut haben mir die einzelnen Vorworte gefallen, da der Leser dort direkt angesprochen wird, und das letzte Kapitel, wo es um die zwei größten Wunder geht. Die Geschichten sind sehr Mut machend und zeigen, dass wir uns jederzeit auf Gott verlassen können und er immer da ist. 

  13. Cover des Buches Forgotten (ISBN: 9783547711820)
    Cat Patrick

    Forgotten

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    London lebt mit ihrer Mutter zusammen, sie kann sich nicht an die Vergangenheit erinnern, jede Nacht wird ihr Gedächtnis gelöscht, dafür sieht sie die Zukunft, kann diese aber nicht immer deuten…

    Das Buch ist aus Londons Sicht geschrieben, leider hat die Protagonistin nicht sehr viel tiefe und man kann sich über den Charakter kein richtiges Bild machen. Sie versucht herauszufinden wer sie ist, was geschehen ist und weswegen sie in die Zukunft blicken kann. Ihr Handeln ist teilweise fraglich und diese Notizzettel verwirrend. 

    Die Grundidee hat sich sehr spannend angehört ich habe dieses Buch schon seit Ewigkeiten auf den SUB und dachte ich schau mal rein. Die Schreibweise ist sehr fliesend und das Buch lässt sich gut lesen. Zu Beginn zieht sich das Buch, man kommt irgendwie nicht vom Fleck und die Tage drehen sich im Kreis, spannend wird’s dann zum letzten Drittel des Buches als ein wenig aufgelöst wird, doch irgendwie bleibt noch einiges offen und fehlt meiner Meinung nach… Als hätte man keine Lust mehr gehabt das Buch zu beenden. Evtl. wollte die Autorin Raum für Interpretationen oder so etwas lassen… Für mich ein Mittelmässige Buch aus dem man mehr hätte machen können…

    Für die, die eine ruhigere Jugendgeschichte möchten mit offenem Ende für Interpretationen 😉

  14. Cover des Buches Portnoys Beschwerden (ISBN: 9783446249820)
    Philip Roth

    Portnoys Beschwerden

     (62)
    Aktuelle Rezension von: LarissaMaria

    Ich wusste ja worauf ich mich einlasse. Im Prinzip zumindest. Zwangsstörung meets Promiskuität.

    Nicht selten wurde Philip Roth dafür kritisiert, dass seine Charaktere zu getrieben sind, es ginge nur um Sex und Selbstmitleid,
    Die geteilten Meinungen, welche über ihn kursieren, haben mein Interesse geweckt. Ich wollte mir selbst ein Bild machen.

    Ich lernte also Alexander Portnoy kennen; einen jüdischen Amerikaner, der beim Psychiater sitzt und sein Leid klagt.
    Das würde das ganze Buch eigentlich schon in einem Satz zusammenfassen.

    Der Monolog, aus dem das Buch besteht, veranschaulicht seinen Werdegang, schildert eine Existenz ohne besondere Sternstunden, ohne besonderen Glanz.

    Seine Kindheit mit der Glucken-Mama und dem Waschlappen-Vater, seine Jugend, das Erwachen seiner Sexualität welche gleich in zwanghafte Sphären abdriftet, seine Unfähigkeit eine gute Beziehung zu führen… es ist eine endlose Misere.

    Ich war während des Lesens ständig hin und her gerissen; zwischen Abscheu vor dem Protagonisten und Bewunderung für die Fähigkeit von Roth, dessen verrückte Gedankensprünge so anschaulich darzustellen.

    Daher machte das Lesen irgendwie Spaß. Großteils war ich einfach nur genervt von Portnoys Veranschaulichungen, seinen Anschuldigungen, seiner Unfähigkeit zu erkennen, dass man an seinen Fehlern arbeiten kann...  aber genau das hat eine eigene Art von Spannung erzeugt.

    Ich bin nicht restlos begeistert, aber besonders die Pointe am Schluss hat mich nochmals laut auflachen lassen.

    Also der Gesamteindruck war nicht schlecht.

  15. Cover des Buches Leben ohne Krankheit (ISBN: 9783492055765)
    David B. Agus

    Leben ohne Krankheit

     (16)
    Aktuelle Rezension von: SuSa
    Ein kurzer Einblick

    Ist es möglich, gesund und fit alt zu werden? Der amerikanische Wissenschaftler und Krebsforscher David B. Agus sagt ja! Er fordert den Leser auf, sich selbst und den eigenen Körper kennenzulernen und für sich die Verantwortung zu übernehmen. Jeder sollte selbst herausfinden, was einem guttut und alle technischen und medizinischen Möglichkeiten als vorbeugende Maßnahmen in Anspruch nehmen.

    Bewertung

    Da ich mich als einen sehr gesundheitsbewussten Mensch sehe, war ich recht gespannt auf dieses Buch. Ich habe keine neuen Wundermittelchen fürs Gesundbleiben erwartet, war aber doch neugierig, was Agus alles vorbringen würde.
    Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass er sehr ausführlich wissenschaftliche Hintergründe erklärt, die mir schnell bekannt vorgekommen sind. Auffrischung des schulischen Biowissens quasi zum menschlichen Erbgut, Proteinen und so fort. Vieles macht er anhand der Krankheit Krebs deutlich, denn darin ist er als Onkologe Spezialist, wenn man seinem Ruf glaubt. Was er auf jeden Fall kann, ist, medizinische Sachverhalte auch für Laien leicht verständlich zu erklären und so ist es hinsichtlich dieses Aspektes auf jeden Fall lesenswert.
    Die Hauptaussage dieses Buches soll ja aber sein, wie man leben kann, ohne krank zu werden. Hier plädiert Agus dafür, den eigenen Körper als Gesamtsystem zu sehen und wenn möglich so wenig wie möglich in dieses System einzugreifen. Stattdessen sind seine Ratschläge so einfach wie bekannt und doch sollte man sich stets wieder darauf besinnen. Ganz oben auf seiner Empfehlungsliste steht, nur natürliche Lebensmittel zu essen, bis auf wenige Ausnahmen (wie z.B. bei Schwangerschaften) auf Vitamintabletten und Nahrungsergänzungsmitteln zu verzichten (da diese wieder das Gesamtsystem des Körpers durcheinanderbringen können), einen regelmäßigen Tagesablauf zu praktizieren, Tabakerzeugnisse und Entzündungsursachen (z.B. High Heels) zu vermeiden, alle medizinischen Vorsorgetermine wahrzunehmen und regelmäßig Sport zu treiben bzw. sich möglichst oft zu bewegen. Gerade bei einem Bürojob ist dies wichtig.
    All diese Sachen sind wie gesagt nicht neu, deshalb stehe ich dem Buch ein wenig zwiegespalten gegenüber. Ich finde den Ansatz sehr gut, den Körper als komplexes System zu sehen und auch Vertrauen in die selbstregulierenden Kräfte zu setzen, wenn Medikamente nicht unbedingt notwendig sind. Aber ansonsten konnte ich für mich nichts Neues mitnehmen. Man braucht manchmal halt einfach einen provozierenden Titel, um zum Bestseller zu werden…
    Gut fand ich aber auch, dass angeführt wurde, dass Optimisten länger leben und damit verdeutlicht wird, dass auch die Psyche Einfluss auf die persönliche Gesundheit hat. Leider wurde das für meinen Geschmack viel zu kurz behandelt.
    Eine Idee vom Autor fand ich noch recht interessant, nämlich sein persönliches Genom, also das Erbgut, entschlüsseln zu lassen und somit zu erfahren, welches Risiko man in sich trägt, bei ungünstiger Lebensweise und Umwelteinflüssen an bestimmten Krankheiten erkranken zu können. Im Nachgang zum Buch habe ich manche Internetseite gefunden, die solche Tests anbietet. Dort heißt es z.B.:

    „Ein DNA-Test gibt Ihnen Auskunft über verschiedene Dispositionen, die Ihre Gesundheit beeinflussen können. Finden Sie heraus, ob Sie ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Diabetes haben. Schauen Sie nach, ob Sie die Brustkrebserregende Genvariante in sich tragen.“ (www.gentest-deutschland.de/gesundheit)

    Fest steht jedoch, dass solch ein Test nicht gerade billig ist. Und man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass unser Erbgut uns nicht verrät, welche Krankheiten wir bekommen werden, sondern sich damit lediglich Wahrscheinlichkeiten für diese ausdrücken lassen.

    Fazit

    Auch wenn das Buch gerade in den USA als Bestseller gehandelt wird, konnte ich für mich keine großen neuen Erkenntnisse daraus gewinnen. Als Auffrischung der schulischen Biologiekenntnisse ist es zwar recht unterhaltsam und erinnert auch an wesentliche Sachen, die im Allgemeinwissen vorhanden sein sollten, aber ansonsten ist „Leben ohne Krankheit“ eher eine kurzweilige Lektüre.

    Ich danke dem Piper Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.
  16. Cover des Buches Der magische Stab – Lilly Flunker Saga 1 (ISBN: 9781482657500)
    Kristina Tiemann

    Der magische Stab – Lilly Flunker Saga 1

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Elfenstern

    Als Lillys Eltern plötzlich versterben, wird sie in ein Kloster gesteckt. Dort hat sie es zu Anfang äußerst schwer. Sie wird von Vorschriften, Aufgaben und Verboten fast erschlagen und niemand nimmt hier Rücksicht auf ihre Trauer. Besser wird es erst, als sie Victor kennen lernt. Durch ihn fühlt sie sich endlich nicht mehr allein. Nun könnte alles besser und erträglicher werden, doch das Schicksal hat etwas anderes für die kleine Lilly geplant – etwas gang Großes und äußerst Wichtiges. Lilly wurde dazu ausersehen, den magischen Stab an seine Quelle zurückzubringen. Das klingt einfach, entpuppt sich aber sehr schnell als echte Herausforderung. Böse Mächte trachten nach der Macht des Stabes und sind Lilly dicht auf den Fersen. Sollten sie den Stab bekommen und seine Macht für ihre finsteren Intrigen benutzen, wird die gesamte Welt in Finsternis und Chaos versinken und das für alle Zeit. Wird es Lilly gelingen, ihre Aufgabe zu erfüllen und den magischen Stab sicher an seinen Bestimmungsort zurückzubringen?


    Wie schon die beiden Folgebände ist auch dieser Teil der Trilogie toll geschrieben. Ja, ich weiß. Normalerweise beginnt man mit dem ersten Teil einer Geschichte. Ich hatte aber Band zwei und drei im Rahmen einer Leserunde gewonnen und dadurch hat sich die Reihenfolge etwas verschoben. Das war aber in diesem Fall nicht sonderlich schlimm, da die Handlung von Band eins in sich abgeschlossen ist. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, die Darstellung der Charaktere ist sehr gut gelungen und die Handlung ist spannend erzählt. Es ist auch alles dabei, was man sich wünschen kann. Es geht um Freundschaft, Mut, Intrigen, Gefangenschaft, Befreiung, Hoffnung, Verzweiflung und Zusammenhalt. Und das alles ist zu einer spannenden Geschichte verwoben. Alles in Allem ist auch dieser Teil wieder gut gelungen und ich kann das Buch guten Gewissens weiter empfehlen.

  17. Cover des Buches Mit dem Elektroauto in die Sackgasse (ISBN: 9783853714508)
    Winfried Wolf

    Mit dem Elektroauto in die Sackgasse

     (3)
    Aktuelle Rezension von: book-lover2-
    Dieses Sachbuch von Winfried Wolf weist schon im Titel auf dessen Absicht hin, sich umfassend mit der hoch aktuellen Problematik der E-Mobilität auseinander zu setzen. Der provokante Titel seines Buches "Mit dem Elektroauto in die Sackgasse. Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt" offenbart meiner Meinung nach nur einen Teil dessen, womit Wolf sich in seinem Werk auseinander setzt.

    Denn obwohl der Titel vermuten lässt, dass Wolf vordergründig auf das E-Auto und dessen Vor- und Nachteile einzugehen gedenkt, stellt man spätestens nach einem Blick in das Inhaltsverzeichnis fest, dass er auch auf die Entwicklung der Automobilbranche im speziellen eingehen wird. Er betrachtet die globale Autoproduktion, insbesondere auch China und die dortige Politik, und geht dann von der Entwicklung der E-Autos über in eine genauere Analyse deren Vermarktung (hier auch der Blick auf Tesla) und der dort auftretenden Scheinwahrheiten.

    Ich muss gestehen, dass mich die ersten Kapitel negativ überraschten. Diese hochinteressante Thematik wurde durch für mich weniger relevanten, teilweise ausschweifenden Erläutungen der Autolobby zunehmend langatmiger und somit weniger lesenswert. Natürlich gab es einige spannende Passagen, beispielsweise in jenen, in denen Politiker anhand ihrer fehlerhaften Aussagen ihr Halbwissen nachgewiesen wurde, oder jene Abschnitte, als klar wurde, dass die Autoindustrie diese Klimaeuphorie nur scheinbar unterstützt und deren Modelle eigentlich immer Klimaschädigender werden. Im Allgemeinen hätte man sich aber meiner Auffassung nach eher auf die wesentlichen Aspekte konzentrieren sollen.

    Was mir im Gegensatz dazu sehr gefiel, waren die letzten Kapitel des Buchen, die wirklich auf den Punkt gebracht verdeutlichten, wie bessere Alternativen zu diesen Fahrzeugen geschaffen werden könnten. Dabei wurde deutlich, wie wenig man doch eigentlich über diese Thematik weiß und dass es angebracht wäre, nicht immer nur die Meinungen der Masse wiederzugeben, sondern einmal selbst sich verlässliche Informationen suchen sollte, um sich so eine eigene, differenzierte Haltung zuzulegen.

    Durch die im Inhaltsverzeichnis passend gewählten Teilüberschriften findet man allerdings auch schnell jene Abschnitte, die einen besonders interessieren. Sollte man also vor allem mehr über die E-Mobilität an sich erfahren wollen, kann man beispielsweise direkt zum Kapitel 6 "E-Pkw Basics: Klimabelastung und Bumerang-Effekte" springen und sich dann später den anderen Kapiteln widmen. Man hat so die Chance, die verschiedenen Gesichtspunkte der Thematik auf einen Blick zu erfassen und zu entscheiden, inwieweit man sich mit jeder einzelnen davon befassen will.

    Ich denke, dass dieses Buch vor allem durch seine genau angegebenen Quellen überzeugen kann. Wissenschaftliches Arbeiten ist hier eindeutig erkennbar und hilft dem Leser, die Informationen zu prüfen und ggf. selbst noch weiter zu recherchieren. Auch war der manchmal ironische Unterton des Autors ein Grund, die Lust am Lesen nicht zu verlieren, da so diese doch recht trockene Thematik manchmal aufgelockert werden konnte.

    Was ich mir von diesem Buch gewünscht hätte, wäre ein präziseres Formulieren der Kernaussagen und das Hervorheben signifikater Argumente. Beispielsweise fand ich besonders wichtig, dass die Autoindustrie den Luftwiderstandswert in den letzten Jahren sogar erhöht, statt verringert hat, sodass mehr Kraftstoff nötig ist als früher. Jedoch ging dieses Argument fast unter.

    Nichtsdestotrotz bewerte ich dieses Buch mit 4 von 5 Sternen, dass einem mal wieder beweist, dass eine Thematik niemals nur schwarz-weiß ist, sondern man immer zweimal hinschauen sollte, ehe man sich ein Urteil bildet.

    Eine klare Leseempfehlung meinerseits für alle Interessierten!! (;
  18. Cover des Buches Hologrammatica (ISBN: 9783838788678)
    Tom Hillenbrand

    Hologrammatica

     (16)
    Aktuelle Rezension von: oromis23

    Stellt euch vor, ihr lebt im Jahr 2088. Die Leute tragen Holotexturen statt Kleidung, laden ihre Gehirndaten in Klonkörper hoch und reisen auf Autositzen durchs All. Das ist die Welt von Hologrammatica! Quästor (=Detektiv) Galahad Singh soll die verschwundene Programmiererin Juliette Perrotte finden, die an skurrilen Techniken wie Mind Uploading geforscht hat. Nebenbei gibt es schillernde Holo-Partys, Lovestories, große moralische Fragen und einiges an Verfolgungsgeballer.

    Meinung
    Hologrammatica macht Spaß. Das Europa der Zukunft (inklusive bewohntem Asteroidengürtel) ist wahnsinnig originell und detailliert geschildert. Hauptfigur Galahad mit trockenem Humor und einer Extraportion Coolness verfolgt mal alleine, mal mit seinem Lover Francesco die eine oder andere heiße Spur. Der zweite Strang wird aus Juliettes Sicht erzählt. Der Mix aus SciFi und Krimi lädt nicht nur zum Miträtseln ein, sondern auch zu Gedankenspielen über Gesellschaft und Moral in der Zukunft.

    Im letzten Drittel des 16-stündigen Hörbuchs kam ich allerdings teils nicht mehr mit, da ich oft nur nebenbei lauschen konnte und die Stränge und Hinweise sich immer mehr verflochten. Die Story ist sicherlich meisterhaft geplottet, zum gelegentlichen Nebenbeihören aber echt ungeeignet. Vielleicht wäre eine gekürzte Fassung eine gute Idee.

    Fazit
    Ein buntes, actionreiches Kopfkino, das in Erinnerung bleibt - lieber lesen als hören!

  19. Cover des Buches Zahl, Zeit, Zufall (ISBN: 9783492253611)
    Rudolf Taschner

    Zahl, Zeit, Zufall

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Zahl, Zeit, Zufall - Geheimnisse und Probleme der Wissenschaft, Rätsel der Philosophie. . Der Klappentext verspricht Spannung - der Text ist lesbar, unter Spannung verstehe ich allerdings etwas anderes. Ich habe mir von diesem Buch mehr erwartet . Insofern beleuchtet dieses Buch oft eher die philosophische als die mathematische Wirklichkeit. Dieses Buch ist kein Lehrbuch. Umfassende Antworten, endgültige Ergebnisse sucht man hier vergebens, eine detaillierte Erläuterung aller Aspekte, die den Begriffen Zahl, Zeit, Zufall innewohnen darf man hier nicht erwarten. Wer ein populärwissenschaftliches Buch über interessante mathematische Phänomene lesen möchte, hat leider zum falschen Buch gegriffen. Es lebt von Anekdoten und Legeden berühmter Personen wie Newton, Gauß oder Einstein, viel altbekanntes, doch nichts wirlich Neues. Einen nicht so tief mathematisch oder philosophisch vorgebildeten Leser wird dieses Buch nicht hinterm Ofen vorlocken.
  20. Cover des Buches Der gehetzte Uhrmacher (ISBN: 9783734107689)
    Jeffery Deaver

    Der gehetzte Uhrmacher

     (211)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    Zum Jahresauftakt habe ich mal wieder einen Deaver gelesen.

    In diesem Band wird ein Täter gesucht, der sich selbst "Uhrmacher" nennt. Das Buch ist wieder richtig spannend und es gibt auch wieder einige Wendungen.

    Mittlerweile habe ich einige Bücher von Deaver gelesen und kann einige Wendungen sogar vorhersehen.

    Ich mag die Figuren einfach sehr gerne und freue mich immer, sie eine zeitlang begleiten zu können.

    Allerdings waren mir in diesem Buch ein oder zwei Wendungen zu viel. Deswegen ziehe ich einen Stern ab, spreche aber trotzdem eine Empfehlung aus.

  21. Cover des Buches Draußen vor der Tür (ISBN: 9783746733678)
    Wolfgang Borchert

    Draußen vor der Tür

     (221)
    Aktuelle Rezension von: buecherblondine_blondie4books

    German version/English version below:

    Für mich erzählt „Draußen vor der Tür“ nicht nur die Geschichte von Unteroffizier Beckmann, einem ehemaligen Soldaten, der nicht allzu lange nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland zurückkehrt – meiner Meinung nach ist sie die Geschichte eines Außenseiters, eines Ausgestoßenen, der nach der Bedeutung des Lebens sucht. Dieses Thema ist immer aktuell, heute genauso wie zur Entstehungszeit des Theaterstücks vor 75 Jahren.  

    Der Protagonist kehrt nach drei Jahren in russischer Gefangenschaft in sein Heimatland zurück. Ein Deutschland, dass nicht mehr das Land ist, dass er vor dem Krieg gekannt hat. Auch Beckmann ist nicht mehr der, der er einmal war. Im Gegensatz zu seinem ehemaligen Vorgesetzten, dem Oberst, der gut gelaunt mit der Familie am gedeckten Tisch sitzt, als Beckmann ihn zu Hause aufsucht, ist dem Gasmaskenbrillenträger nicht gerade zum Lachen zumute. Statt an einer üppigen Mahlzeit hat Beckmann noch immer am Krieg zu verdauen. Am Krieg, der Gefangenschaft in Sibirien, deren Folgen für ihn und für jene, die er anzutreffen hoffte: Bei der Ehefrau ist er abgeschrieben, da diese einen neuen Mann an ihrer Seite hat, die Eltern haben sich das Leben genommen, Beckmann findet keine Arbeit, hat einen hungrigen Magen, aber nicht einmal warmes Bett, in das er heimkehren könnte. Der Versuch, sich in der Elbe zu ertränken, scheitert, der mächtige Fluss will sein bisschen 25-jähriges Leben nicht. Und so stolpert Beckmann weiter durch das Theaterstück, der mysteriöse Andere und eine Flasche Rum, die er dem Oberst gestohlen hat, begleiten ihn dabei. 

    Laut Protagonist Beckmann verhält es sich mit dem Leben wie folgt: 

    1. Akt: Grauer Himmel. Es wird einem wehgetan. 

    2.  Akt: Grauer Himmel. Man tut wieder weh.

    3. Akt: Es wird dunkel und es regnet.

    4. Akt: Es ist noch dunkler. Man sieht eine Tür. 

    5. Akt: Es ist Nacht. Tiefe Nacht. Und die Tür ist zu... 

    In Borcherts Theaterstück, das 1947 uraufgeführt wurde, kann niemand eine Antwort auf die großen Fragen des Lebens geben – selbst Gott nicht. Im Gegenteil. Gott, der Allmächtige, ist mit seinem Latein am Ende, weil die Menschen nicht mehr an ihn glauben wollen... Borcherts Gott ist ein alter Mann, der sich selbst bemitleidet und am Elend der Welt nichts ändern kann –ein Gott, der sogar neidisch auf den Tod ist, denn den Tod kann schließlich niemand leugnen. Dennoch bleibt auch Gevatter Tod, der als Beerdigungsunternehmer dargestellt wird, Beckmann die Antwort auf seine Frage, die Frage nachdem Warum, die Frage nach dem Grund zum Weiterleben, schuldig.


    To me, Borchert’s play “Draußen vor der Tür” (literal translation:“Outside in front of the door”) is not only the story of sergeant Beckmann, a former soldier returning to Germany not too long after the end of World War II – in my opinion, the story is the one of an outsider, an outlaw, searching for the meaning of life. A topic that is always present, as present today as it was 75 years ago at the time of the play’s origin.  

    The main character returns to his home country after three years in Russian captivity. A Germany that is no longer the country he knew before the Second World War, and Beckmann is also no longer who he once was. In contrast to his former superior, the colonel, who is sitting cheerfully with his family at the laid table when Beckmann visits him at home, the man wearing gas mask glasses has not much to laugh about. Instead of a luxuriant meal, Beckmann is still digesting the war. The war, the imprisonment in Siberia, its consequences for him and for those he hoped to meet again: He has been dumped by his wife who has a new man in her life, his parents committed suicide, Beckmann can't find work, has a hungry stomach, but not even a warm bed to come home to. The attempt to drown himself in the Elbe fails, the mighty river does not want his little 25-year-old life. And so Beckmann stumbles on through the play, accompanied by the mysterious Other and a bottle of rum he stole from the colonel. 

    According to the protagonist Beckmann, life is like this: 

    Act 1: Grey sky. One gets hurt. 

    Act 2: Grey sky. One gets hurt again.

    Act 3: It's getting dark, and it's raining.

    Act 4: It’s getting even darker. One sees a door. 

    Act 5: It is night. Deep night. And the door is closed... 

    In Borchert's play, which premiered in 1947, no one can give an answer to the big questions of life - not even God. On the contrary. God, the Almighty, is at his wit's end because people no longer want to believe in him... Borchert's God is an old man feeling sorry for himself, unable to change anything about the world’s misery - a God who is even jealous of death, because no one can deny death, after all. Nevertheless, even Grim Reaper, who is portrayed as an undertaker, doesn’t answer Beckmann’s question of why, the question of why to stay alive and carry on.

  22. Cover des Buches Maurice mit Huhn (ISBN: 9783596176892)
    Matthias Zschokke

    Maurice mit Huhn

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Maurice mit Huhn ist ein sehr stimmungsvolles Buch. Bis auf alltägliche Dinge passiert nicht viel. Eine der spannendsten Erlebnisse von Maurice ist das Rätsel um das Cello, dass er immer wieder spielen hört. Das Buch ist atmosphärisch dicht geschrieben und die Sprache raubt einem beinahe den Atem. "Dieses Buch ist ein Feuerwerkskörper, aus dem haltlos schöne Sätze schiessen", diesen Satz habe ich vom Klappentext zitiert.
  23. Cover des Buches Power ja, Stress nein (ISBN: 9783478083638)
    Helmut Pfeifer

    Power ja, Stress nein

     (3)
    Aktuelle Rezension von: MSagel
    Es ist zwar ein eigenartiger Titel und ein ganz schlechtes Coverbild, aber vom Inhalt her finde ich das dünne Büchlein für wenig Geld doch sehr empfehlenswert. Es ist viel eingebracht was zu einem ganzheitlichen Leben dazu gehört, also Erfolg, Gesundheit, Zufriedenheit etc.
  24. Cover des Buches Virus-Wahn (ISBN: 9783891891476)
    Torsten Engelbrecht

    Virus-Wahn

     (5)
    Aktuelle Rezension von: kvel

    Wie die Medizin-Industrie ständig neue Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht (Buchuntertitel)


    Inhalt, gemäß Verlagshomepage:
    Folgt man der breiten Öffentlichkeit, so wird die Welt wiederholt von schrecklichen Virus–Seuchen heimgesucht. Dabei wird Grundsätzliches

    übersehen: Die Existenz und pathogene (krankmachende) oder tödliche Wirkung dieser Erreger wurde nie wirklich nachgewiesen. In der Medizin hat man sich vom direkten Virusnachweis verabschiedet und begnügt sich mit indirekten „Nachweis“verfahren (u. a. Antikörper– und PCR–Tests). Dieses Buch möchte die Ursachen–Diskussion dort hinlenken, wo sie als wissenschaftliche Debatte hingehört: auf den Pfad der vorurteilsfreien Analyse der Faktenlage.

    Stimmen zu "Virus–Wahn"

    "Das Buch 'Virus–Wahn' kann als das erste Werk bezeichnet werden, in dem die Fehler, die Betrügereien und generellen Fehlinformationen, die von offiziellen Stellen über fragwürdige oder nicht durch Viren bedingte Infektionen verbreitet werden, vollständig aufgedeckt werden."

    – Gordon Stewart, Medizinprofessor, Experte für Infektionskrankheiten und ehemaliger Berater der Weltgesundheitsorganisation (WHO)


    "Das Buch ist meisterhaft, mutig und stolz geschrieben, bis hin zur Einschätzung des Establishments, der Eliten, der Macht und der staatlichen Förderung. Nach meiner Einschätzung ist es das Ergebnis vieler Arbeitsjahre, von sachkundigkeit und von Sorgfalt. Da ich selbst Standardwerke herausgebe, weiß ich die notwendige jahrzehntelange Arbeit zu schätzen."

    – Wolfgang Weuffen, Medizinprofessor und Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie


    "...Erstaunlich ist, dass kritische Analysen von Arbeiten, die in wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht wurden von der breiten Masse als eine Art Querulantentum verstanden werden. Die Bevölkerung hat anscheinend noch immer einen uneingeschränkten Respekt vor den hochrangigen Herren in Weiß und Nadelstreifen. Mit ungeprüftem Sensationsgerede im Stile des RKI erzeugen Virusjäger Panik in der Bevölkerung, ergattern Forschungsgelder in Millionenhöhe und bescheren der Pharma–Industrie Riesengewinne, vor allem dem Tamiflu–Hersteller Roche. Im privaten Gespräch am Rande einer wichtigen Tagung zum Thema konnte ein hochrangiger Veterinär–Wissenschaftler dieses dubiose Spiel mit der Panik nur bestätigen. Also nicht verdummen lassen von den Virusjägern!"

    – Sievert Lorenzen, Professor für Zoologie an der Universität Kiel


    Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
    - Pasteur und Koch: Zwei unter vielen Wissenschafts-Betrügern
    - Die Medien im Bann der Forschungs-Prominenz
    - Drogen, Medikamente und Mangelernährung machen AIDS
    - AIDS-Medikamente: Die Mär von der lebensverlängernden Wirkung
    - Afrika: Wie altbekannte Krankheiten zu AIDS umdefiniert wurden
    - BSE: Die Epidemie, die es nie gab
    - BSE: Von Horrorprophezeiungen und Geldverschwendung


    Hinweis: Mit Ausführungen zu Corona.


    Meine Meinung:

    Dieses Sachbuch ist, auch für Laien, sehr verständlich geschrieben und es bietet viele Informationen für den Leser.


    Textbeispiel:

    „Die Impfstoffhersteller hatten bereits begonnen, Thiomersal aus den Injektionen für Kinder zu entfernen – doch bis zum Jahr 2004 verschacherten sie ihre Impfstoffe auf Quecksilber-Basis. Die CDC und die FDA unterstützten sie dabei, indem sie die schädlichen Impfstoffe aufkauften, um sie dann in Entwicklungsländer zu exportieren.“ (S. 255)


    Fazit: Sehr gut zu lesen und sehr informativ.

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