Bücher mit dem Tag "skifahren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "skifahren" gekennzeichnet haben.

52 Bücher

  1. Cover des Buches New Beginnings (ISBN: 9783426524473)
    Lilly Lucas

    New Beginnings

     (837)
    Aktuelle Rezension von: SanTime


    Lena reist als Au-pair nach Colorado, um in Green Valley Amy und Jack mit deren Sohn Liam zu unterstützen. Leider wird sie durch einen familiären Notfall nicht, wie vereinbart, von der Gastfamilie am Flughafen empfangen. Auf eigene Faust fährt sie nach Green Valley und trifft dort auf Ryan, den unfreundlichen und mürrischen Bruder von Jack.
    Nicht nur die erste Begegnung gestaltet sich als schwierig. Immer wieder kommt es zu Sticheleien und Reibereien zwischen den beiden. Zum Glück findet Lena in Izzy eine tolle Freundin. Auch Will ist toll und eine echte Schnitte. Gerne sitzen sie im Ollys bei einem Drink und Burger mit Onion Rings. Warum sich Ryan immer so grimmig verhält, wenn Will in der Nähe ist, kann Lena gar nicht verstehen. Als das Bed and Breakfast 'Golden Leaf' der Gastfamilie immer schlechter läuft, beschließen Lena und Ryan sich um die Renovierung zu kümmern. Dabei lernen sich die beiden viel besser kennen und Lena versteht, dass Ryan hauptsächlich unzufrieden ist, da er durch einen Unfall seine vielversprechende Skikarriere aufgeben und dazu noch die Trennung seiner Freundin verkraften musste. Beim Pumpkin Festival an Halloween knistert es dann aber doch gewaltig zwischen den beiden...
    Begebt euch mit Lilly Lucas auf die Reise nach Green Valley. Ihre Schreibstil ist so besonders! Automatisch fühlt man sich tief ins Buch ein, als wäre man selbst in Green Valley und lernt gerade den neuen Freundeskreis kennen und lieben. So gerne möchte ich nach Green Valley reisen, die Freunde in echt treffen, im Golden Leaf übernachten, bei Ollys Burger essen und die tolle Landschaft genießen.
    Ich sage euch, die Reihe ist der absolute Suchtfaktor, man verspürt Sehnsucht und nach dem letzten Buch fallt ihr in ein Loch, weil es zu Ende ist.
    Allerdings gibt es einen riesen Lichtblick.
    Am 02.05. erscheint das erste Buch der neuen Serie "A place to love" und die spielt in Cherry Hill. Das klingt für mich schon absolut vielversprechend.

  2. Cover des Buches Frostfluch (ISBN: 9783492280327)
    Jennifer Estep

    Frostfluch

     (1.705)
    Aktuelle Rezension von: diamantenherz

    Rezension ⭐⭐⭐⭐⭐

    Auch der zweite Teil der Mythos Academy Reihe konnte mich voll und ganz überzeugen. Der Schreibstil gefällt mir immer noch, ich mag die Charaktere und Gwens Kräfte und es ist erneut echt spannend und macht süchtig. Ich kann leider nicht viel mehr sagen ohne zu spoilern, aber ich empfehle die Reihe jedem Fan von Romantasy mit einem Hauch göttlicher Mythologie!

  3. Cover des Buches New Promises (ISBN: 9783426524558)
    Lilly Lucas

    New Promises

     (561)
    Aktuelle Rezension von: MiniMichi0502

    Nachdem ich den erste Teil beendet habe musste ich sofort den zweiten Teil beginnen. Schon von Beginn an war ich sofort in der Geschichte von Izzy und Will gefangen.
    Am Anfang waren Will und Izzy nur Freunde, aber im Laufe der Zeit hat sich zwischen den beiden mehr Entwickelt. Doch keiner der beiden wollte das am Anfang so richtig zugeben.
     Wie jedes Buch von Lilly Lucas ist New Promises ein absolutes Lebenshighlight 

  4. Cover des Buches Vampire Academy - Blaues Blut (ISBN: 9783802582028)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Blaues Blut

     (1.270)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band 2 um die Geschichte der zwei Freundinnen Rose und Lissa an der Vampire Academy.

    Das Buch hat mich zu gleichen Teilen genervt und unterhalten, wie bereits im ersten Band ist mir Protagonistin leider nicht immer sympathisch, eigentlich nur ganz selten... es gab wieder viel gezicke und Drama das zwar für die Academy ganz passend war, mir jedoch zu kindlich war und leider nur genervt hat, deswegen hat sich die erste hälfte auch hier wieder etwas gezogen. Wurde dann aber von einem sehr gutem Ende abgelöst. Es gab zum Schluss nochmals richtig viel Action und Gewalt und war sehr unterhaltsam und gut beschrieben sodass man das Gefühl hatte, es hatte sich gelohnt dran zu bleiben (und das ist etwas was ich an Büchern nicht mag, es soll sich nicht lohnen es soll kontinuierlich Spass machen...)

    Auch die Liebesgeschichte von ihr und Dimitry ihrem Lehrer gehen hier weiter, doch wie bereits im ersten Buch ist leider von dieser innigen Liebe füreinander nichts wirklich greifbar und es gibt so wenige Dialoge zwischen ihnen, dass man diese auch gleich hätte Streichen können...

    Ich bin mir noch nicht sicher ob es sich lohnt die Reihe weiterzulesen, das Setting interessiert mich und die Entwicklung die gemacht wird hat Potenzial und entzieht selbst mir etwas Interesse zu wissen wie es weiter geht... mal schauen ob Band 3 besser wird...

    Für alle die gerne Vampir-Academy-Jugendbücher lesen

  5. Cover des Buches Weihnachtszauber wider Willen (ISBN: 9783956492440)
    Sarah Morgan

    Weihnachtszauber wider Willen

     (197)
    Aktuelle Rezension von: sarahs_buecher_universum

    Klappentext:

    Als Skifahrer war er unschlagbar - aber als Dad ist Tyler O’Neil weit von einer Goldmedaille entfernt. Um seiner 13-jährigen Tochter zu beweisen, wie sehr er sie liebt, will er ihr das schönste Weihnachtsfest aller Zeiten bereiten. Das Snow Crystal Skiresort seiner Familie bildet dafür schon mal die perfekte Postkartenidylle. Doch bei den restlichen Details braucht er Unterstützung. Wer könnte ihm besser beibringen, was zum Fest der Liebe gehört, als eine Lehrerin? Gut, seine alte Schulfreundin Brenna ist genau genommen Skilehrerin, dennoch scheint sie auch den Slalom weihnachtlicher Bräuche perfekt zu beherrschen. Der guten alten Tradition des Kusses unterm Mistelzweig kann Tyler jedenfalls schnell etwas abgewinnen …

    Charaktere:

    Tyler lernt man schon im ersten Band kennen und bestimmt auch im zweiten, den ich aber noch nicht gelesen habe. Größtenteils wird er als mürrisch bezeichnet und auch sonst zeigt er sich nicht immer in freundlichster Verfassung. Durch eine Verletzung hat sich seine ganze Zukunft verändert und sein Traum als weltberühmter Skifahrer hat sich somit von der einen zu anderen Sekunde geändert. Er lässt nur noch wenige Menschen an sich ran und auch vor denen verschließt er sich immer wieder. Einzig und allein seine Tochter Jess vermittelt ihm Freude und er tut alles dafür, damit sie sich in ihrem neuen Zuhause wohlfühlen wird. Als Leser weiß man eigentlich gleich, dass Tyler kein schlechter Kerl ist und nur vom Leben so gezeichnet wurde. Meiner Meinung hat er Schreckliches durchgemacht, aber ich hatte immer das Gefühl, dass seine Familie und Freunde ihm es übel nehmen, dass er schlecht gelaunt ist. Ich hätte mir seitens der Familie, auch wenn ich sie ansonsten liebe, mehr Verständnis und Unterstützung gewünscht. Ansonsten steht ihm Brenna immer zur Seite und er kann sich glücklich schätzen sie als beste Freundin zu haben. Im Buch merkt er erst langsam, dass Brenna eine Frau ist und beginnt sich langsam zu ihr hingezogen zu fühlen. Ich fand es schön zu lesen wie Tyler immer mehr aus sich raus gekommen ist und wie er immer mehr am Leben teilgenommen hat. Dies hat er größtenteils Brenna und Jess zu verdanken, die für ihn immer da waren. Tyler ist ein toller Kerl mit einem weichen Kern, der alles für Familie und Freunde tun würde.

    Brenna ist die schüchterne und junge Frau, die schon seit Ewigkeiten in Tyler verliebt ist. Schon seit ihrer Schulzeit hegt sie diese Gefühle und sie hat Angst davor diese ihm zu gestehen, da es ihre besondere Freundschaft gefährden könnte. Somit verdeckt sie ihre Gefühle und wird immer wieder verletzt, obwohl es bestimmt nicht Tylers Absicht war. Brenna wird von Tyler mehr als einen Kumpel/Bruder angesehen als eine junge Frau, die sexy und klug ist. Zwischendurch fand ich ihre Selbstzweifel nervig, da sie dagegen nichts getan hat. Diese konnte man als Leser jedoch sehr gut nachvollziehen, denn sie hat sich immer wieder mit den Frauen verglichen, mit denen Tyler sonst etwas hatte. Des Weiteren hat Tyler nie in Bezug auf diese Sache ihr Zeichen gegeben und somit konnte man verstehen, dass sie ihren besten Freund nicht verlieren wollte. Trotzdem war das ständige Zusammenleben mit Tyler eine Art Selbstfolter, da sie ihn nicht haben konnte. Die Entwicklung von Brenna war wirklich enorm und schön zu lesen. Denn Brenna hat zu sich selbst gefunden und steht zu sich. Sie wollte sich nicht mehr verstecken und hat für sich selbst gekämpft. Brenna war ein sehr herzlicher und hilfsbereiter Charakter, den man nur ins Herz schließen konnte. Sie hat sich immer um andere gekümmert und hat dabei sich selbst immer mehr aus den Augen verloren. Besonders das Ende hat mich sehr gefreut und ich finde, dass es sehr gelungen ist. Tyler und Brenna sind ein schönes Paar, das lange brauchte, um zueinander zu finden. 

    Meine Meinung:

    Ich habe lange gebraucht, um dieses Buch zu lesen und jetzt finde ich es schade, dass es so lange auf meinem SuB gelegen hat. Denn dieser Band gefiel mir nochmal um einiges besser als den ersten Band dieser Reihe und ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil der Reihe. Insgesamt muss ich aber sagen, dass die Bücher nicht immer die spannendsten sind und mich nicht so mitreißen können. Der Schreibstil reißt mich nicht so mit, obwohl er wirklich angenehm zu lesen ist. Insgesamt hätte ich mir gerne etwas mehr Feuer in dieser Geschichte gewünscht aber es ist eine sehr realistische und schöne Liebesgeschichte zwischen zwei Leuten, die schon immer füreinander bestimmt waren. Am besten am Buch fand ich, dass sich die Liebesgeschichte trotz der nur 354 Seiten langsam aufgebaut hat und man gemerkt hat wie die beiden Protagonisten auf dieser intimen Ebene eine Verbindung aufgebaut haben. Meistens finde ich, dass sich dieses große "Ich liebe dich" zu schnell aufbaut, aber hier hat die Autorin eine wirklich schöne Balance gefunden. Die beiden sind ein süßes Paar, das ihr Happy End verdient ist. Sowohl die Protagonisten als auch die Nebencharaktere waren mir sehr sympathisch und das Buch lässt sich wirklich empfehlen für schöne und entspannte Lesestunden. Mitreißen und begeistern konnte mich das Buch nicht, aber das musste es auch nicht. Es war eine schöne und realistische Liebesgeschichte, die auch ohne viel Drama auskam.

    Bewertung:

    4 von 5 Sternen

  6. Cover des Buches Unearthly: Dunkle Flammen (ISBN: 9783499256981)
    Cynthia Hand

    Unearthly: Dunkle Flammen

     (488)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich muss zugeben die ersten rund 150 Seiten waren wie jedes andere Jugendbuch mit übernatürlichen Wesen. Ein Mädchen zieht in eine neue Stadt lernt einen Typen kennen etc etc.

    Doch mit derzeit hat sich die Geschichte wirklich entwickelt, auch wenn es wirklich lange gedauert hat. 

    Das Buch war leicht zu lesen und dir Protagonistin war einem von Anfang an sympathisch. 

    Im Buch gibt es wirklich eine Menge Überraschungen vor allem was all die anderen Charaktere betrifft und ich bin mir sicher in den nächsten Bänden wird noch mehr passieren.

    Die Engel und alles drumherum wird und AS Buch gut eingebunden, auch wenn mich die Unwissenheit Clara s oft gestört hat.

    Mit dem Ende habe ich nun wirklich nicht gerechnet und es macht einen wirklich gespannt auf Band 2 

  7. Cover des Buches Das kleine Chalet in der Schweiz (ISBN: 9783499006319)
    Julie Caplin

    Das kleine Chalet in der Schweiz

     (166)
    Aktuelle Rezension von: -Tine-

    Mina ist lebenslustig, spontan, überschwänglich und voller Energie.  Sie liebt es beim Backen und Kochen Neues auszuprobieren und arbeitet in einer Testküche. Als sie die Initiative ergreift und ihrem Freund einen Heiratsantrag macht, stellt sich heraus, dass dieser fremdgeht.  Von ihrer Arbeit beurlaubt reist sie zu ihrer Patentante in die Schweizer Alpen, die dort ein gemütliches Chalet betreibt.  

    Anfangs fühlt man mit Mina mit, die von ihrem Freund enttäuscht und betrogen wurde. Minas Gefühle sind völlig nachvollziehbar und gerechtfertigt, weshalb ich es etwas seltsam fand, dass die Autorin die Geschichte so lenkt, als wäre es Minas Schuld. Natürlich zweifelt Mina an ihrer überschwänglichen Art, aber unterbewusst war es in der Erzählung einfach mehr, sodass ich mich gefragt habe, ob die Geschichte überhaupt etwas für mich ist. Aber mit jeder weiteren Seite verflüchtigte sich das Gefühl und ich habe mich in der Geschichte zunehmend wohlgefühlt.  

    Das lag unter anderem auch am Setting. Das Chalet von Minas Patentante ist unglaublich gemütlich, weil Amelie eine sehr herzliche Art hat und deswegen z. B. gemütliche Kafee-und-Kuchen-Treffen für ihre Gäste veranstaltet. Die Schweizer Alpen vor dem Fenster sind in der beeindruckenden Schneelandschaft und den Ski-Ausflügen wunderbar beschrieben. Und das schweizerische Essen kommt definitiv auch nicht zu kurz, vor allem die Kuchenkreationen im Chalet und Schokolade finden sich oft wieder. Selbst Fakten sind angenehm in das Geschehen eingebaut. In das Chalet von Amelie würde ich so gerne auch reisen!

    》Das Leben mochte mies sein, doch es gab immerhin Schokolade, die in der Welt der Ernährung Superkräfte besaß.《  S. 26

    Trotz des flüssigen und heimeligen Schreibstils bin ich ab und zu über Ausdrücke oder Satzkonstruktionen gestolpert  (z. B. "Willst du jetzt in Schokolade machen?", S. 238. Ihh, ich hoffe doch nicht!). Ich vermute, da hat leider die Übersetzung etwas geschlampt. Ansonsten ist die Geschichte manchmal ein hin und her. Julie Caplin beschreibt keine konstante Entwicklung von der Protagonistin.  Beruflich ist den Leser/innen direkt klar, was Mina stört, was diese mithilfe eines Buches auch bald herausfindet, diese Entwicklungshilfe später absurderweise verteufelt. Und auch Minas lebensfrohe Art bremst die Autorin manchmal aus, weil an einer Stelle z. B. behauptet wird, dass Mina am liebsten mit Listen planen würde oder sie mit ihrer offenen und neugierigen Art unerklärlicherweise noch nie neue Länder und Leute kennenlernen wollte. Auch bezüglich der Liebe hat Mina einige Erkenntnisse, die wegen ihrer Unsicherheiten durch die verpatzte Verlobung aber immer wieder über den Haufen geworfen werden. Bestimmte Handlungsverläufe drehen sich manchmal im Kreis. Die Liebesgeschichte fand ich schön und hat sich langsam entwickelt.  Die letzten 50 Seiten haben alle Teile der Geschichte unnötig hinausgezögert, aber die Endszene ist wunderschön und hat die Geschichte perfekt abgeschlossen.  


    Fazit:

    "Das kleine Chalet in der Schweiz" ist urgemütlich und etwas besonderes. Auch mit der Beschreibung der köstlichen Kuchen & Schokolade und dem übrigen Lokalkolorit konnte die Autorin punkten. Nur die gelegentlich holprige Übersetzung und Julie Caplins Art manche Aspekte der Geschichte im Kreis drehen zu lassen, haben mir nicht zugesagt. Alles in allem aber eine gemütliche Geschichte zum Wohlfühlen. 

    3, 5 Sterne

  8. Cover des Buches Schwarze Piste (ISBN: 9783426213537)
    Andreas Föhr

    Schwarze Piste

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Mein erstes Buch von Andreas Föhr. Leider habe ich  zu spät bemerkt, dass dies hier der 4. Teil einer Ermittler-Reihe ist. 

    Dem Lesespaß hat dies jedoch überhaupt keinen Abbruch getan. 

    Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Geschichte war unterhaltsam und nicht zu überzogen, so mag ich Krimis. Das wird bestimmt nicht das letzte Buch vom Autor sein, welches ich gelesen habe. 

    Die Geschichte nimmt auf der schwarzen Skipiste ihren Anfang. Polizeiobermeister Kreuthner verteilt auf Wunsch seines verstorbenen Onkel Simons dessen Asche auf dem Wallberg. Leider landen die Überreste von Onkel Simon bei einer jungen Skifahrerin im Gesicht. Kreuthner nimmt die junge Frau dann mit ins Tal, auf dem Weg dorthin finden beide die Leiche einer gefrorenen Frau…

  9. Cover des Buches Lottes Träume (ISBN: 9783734107320)
    Beate Maly

    Lottes Träume

     (55)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Lotte Seidls Vater ist gerade gestorben, daher macht sich die junge Frau aus einem kleinen Dorf in den Bergen auf nach Wien, um eine Anstellung als Verkäuferin zu finden. Als sie bei Mizzi Langer-Kauba vorspricht, dauert es nicht lang, bis klar ist: Wenn Lotte sich mit einer Sache auskennt, dann mit dem neuartigen Ski-Sport. Im Wien des Jahres 1904 eigentlich noch undenkbar, hat Mizzi Kauba einen Traum: Ski-Ausrüstung und -Kleidung auch für Frauen anzubieten. Gemeinsam mit Lotte als Angestellte rückt diese Vision in greifbare Nähe. Doch nicht nur geschäftlich prasseln jeden Tag neue Eindrücke auf Lotte ein. Der junge jüdische Arzt Jacob Sonnstein scheint ihr nicht mehr aus dem Kopf zu gehen.

    Fazit: Inhaltlich würde ich dieses Buch wohl als Wohlfühlroman bezeichnen. Wien ist für mich die schönste Stadt der Welt und auch im Jahr 1904 konnte ich einige Schauplätze wiedererkennen, auch wenn sie damals vermutlich noch etwas anders aussahen. Die Geschichte der Ski-Bekleidung für Damen war mir bis zu diesem Roman noch fremd, umso spannender fand ich es, nun zu wissen, welche historischen Persönlichkeiten daran mitwirkten! Denn auch wenn Lotte Seidl erfunden ist, so sind es ihre Zeitgenoss*innen in diesem Roman nicht immer, allen voran Mizzi Langer-Kauba. Die Figuren waren authentisch und ihre Handlungen nachvollziehbar, wenn auch für Lotte nicht immer angenehm.

    Empfehlung: Wer sich für Wien, das frühe zwanzigsten Jahrhundert oder die Geschichte der Emanzipation im Sport interessiert, darf sich hier auf einen angenehmen und interessanten Roman freuen! 

  10. Cover des Buches Abfahrt in den Tod (ISBN: 9783740800512)
    Michaela Grünig

    Abfahrt in den Tod

     (54)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Handlung:

    Mitten während des berühmten Lauberhorn-Rennens fällt eine explodierte Drohne vom Himmel. Wäre Marc Gassmann nur wenige Hundertstel langsamer unterwegs gewesen, hätte die Drohne ihn erschlagen. Zufall? Wohl kaum, denn es gab zuvor anonyme Drohbriefe.

    Marcs Manager ersucht die Kantonspolizei Zürich um Hilfe und ausgerechnet Andrea, Marcs Exfreundin, wird zu dessen Personenschutz beauftragt. Doch der nächste Anschlag lässt nicht lange auf sich warten und treibt Marc und Andrea näher zusammen.

    Wer trachtet Marc nach dem Leben und warum?

    Protagonisten:

    Marc Gassmann: Marc ist ein berühmter Schweizer Skirennläufer und kurz davor, den Gesamtweltcup ein fünftes Mal zu gewinnen. Nur wenige Punkte trennen ihn vom Erstplatzierten und Erz-Rivale Peter Winkler. Er war viele Jahre lang mit Andrea liiert, welche sich, aufgrund seines Seitensprungs, von ihm getrennt hat. Doch seine Gefühle für sie, sind noch immer da.

    Andrea Brunner: Andrea ist mittlerweile, mit Marcs ehemaligem besten Freund, verheiratet und arbeitet als Kantonspolizistin im Kanton Zürich. Dass ausgerechnet sie mit Marcs Personenschutz beauftragt wird, gefällt ihr überhaupt nicht. Er war schliesslich schuld an ihrem gebrochenen Herzen. Verzweifelt versucht sie ihre aufkeimenden Gefühle zu unterdrücken, während sie Marc nicht von der Seite weicht.

    Meinung:

    Das neue Setting des Krimis war für mich ein absolutes Highlight. Als ehemalige Skirennläuferin war es umso erfrischender, einen Krimi zu lesen welcher mit dem Skisport zu tun hat. Zudem wird man gleich am Anfang mitten ins Geschehen geworfen und das Rennfieber hat den Leser sofort im Griff.

    Als ehemaliger Profi-Skirennläufer konnte Marc Girardelli die Gefühle seines Protagonisten perfekt vermitteln. Obwohl ich mich frage, ob ein Läufer während des Laufes tatsächlich so viel denkt, wie Marc Gassmann es in diesem Moment tut. Wenn ich mich an meine Zeit zurückerinnere, was schon viele Jahre her ist, dann gab es für mich während dem Lauf nur mich und die Piste. Naja, man darf nicht vergessen, dass Menschen auch unterschiedlich sind.

    Ebenfalls sehr gefallen hat mir die Vermischung von Realität und Fiction. So liest man beispielsweise einige bekannte und berühmte Namen und es wird immer wieder Bezug zu wahren Begebenheiten genommen. Gleichzeitig erfährt man auch, wie es in etwa hinter den Kulissen des Skisports zu und hergeht.

    Leider gibt es aber auch gewisse Szenen, die meiner Meinung nach, vollkommen unglaubwürdig sind. Beispielsweise als Marcs kurzzeitiger Personenschützer neben ihm die Trainingspiste runterfährt oder auch dass Marc an polizeilichen Ermittlungen und Befragungen teilnimmt. Des Weiteren diskutiert Andrea die Ermittlungsergebnisse lieber mit Marc als mit ihrem Vorgesetzten und ihrem Team, was ziemlich unprofessionell ist.

    Der Krimi hat mich mit manchen Wendungen positiv überrascht und ist kaum vorhersehbar, bis auf das Happy End zum Schluss. Bezüglich des Täters, entwickeln sich plötzlich viele Nebenfiguren zu möglichen Verdächtigen, weshalb die Protagonisten lange im Dunkeln tappen. Dabei wird auch der Leser geschickt an der Nase rumgeführt.

    Fazit/Empfehlung:

    An sich ist die Geschichte flüssig zu lesen und Langeweile kommt so gut wie keine auf. Wenn es auch einige Kleinigkeiten gegeben hat, die mich gestört haben, so hat mir die Geschichte doch recht gut gefallen.

    Trotzdem werde ich die zwei Folgebände vorerst weder lesen noch kaufen, dafür gab es mir dann doch zu wenig Spannung.

    Empfehlen würde ich dieses Buch all jenen, die sich gerne ein wenig Ski Alpin nach Hause holen wollen und sich auch für die Thematik interessieren, da sie doch ziemlich viel Raum einnimmt.

  11. Cover des Buches Ein Geschenk zum Verlieben (ISBN: 9783442479634)
    Karen Swan

    Ein Geschenk zum Verlieben

     (91)
    Aktuelle Rezension von: sollhaben

    Individuelle Anhänger zu gestalten, ist Lauras Leidenschaft. Um die Persönlichkeit der beschenken Person zu erfassen, führt sie Gespräche und anschließend beginnt der Prozess.

    Als Rob Blake in ihr Atelier kommt, um gleich sieben Anhänger für seine Frau zum Geburtstag zu bestellen, ist Laura nicht begeistert, denn sein Auftreten ist arrogant und recht überheblich. Allerdings zahlt Rob überdurchschnittlich gut für ihre Arbeit und Laura will den Auftrag annehmen, um ihrem Freund einen lang gehegten Traum zu erfüllen und auch weil Robs Beweggrund so ein wertvolles und einzigartiges Geschenk zu machen, sie sehr interessiert. 

    Sie nimmt Kontakt zu den Menschen auf, die Robs Ehefrau besonders nahe stehen. Ihre Schwester, Freunde, ihre Chefin und natürlich Rob selbst. Im Zuge dieser Begegnungen wird sie in die Dynamik dieser Freundschaften gezogen. Sie verbringt ein intensives Wochenende in der Schweiz mit (fast) allen Beteiligten und erhält einen Einblick in das Leben der Reichen. Dieser Glamour blendet sie kurzzeitig, zeigt ihr dann aber auch, dass es hinter der Fassade bröckelt.


    Mein Eindruck:

    Ich habe bereits ein paar Weihnachtsromane der Autorin gelesen und weiß, dass ihre Geschichten niemals ganz einfach und locker sind. 

    In "Ein Geschenk zum Verlieben" dreht sich alles um Laura, deren Leben nicht ganz einfach war und geprägt ist von tiefen Verlusten. In ihrer langjährigen Partnerschaft läuft auch nicht mehr alles so rund und die Aussicht mal Abstand von ihrem normalen Leben zu gewinnen, reizt Laura sehr. Anfangs könnte man meinen, dass es nur um dieses besondere Geburtstagsgeschenk von Rob an seine Frau geht, doch je länger man die Figuren beobachtet, desto mehr erfährt man von Laura. 

    Karen Swan erschafft Charaktere, die unglaublich vielfältig sind. Selbst bei den Nebenfiguren wird es nicht langweilig. Dazu kommt noch eine Geschichte, die so viel tiefer geht, als ich erwartet hatte. Mit dem Ende gab es für mich auch noch ein richtiges Aha-Erlebnis und hat mich für alle traurigen Momente entschädigt. 

  12. Cover des Buches Mordsschnee (ISBN: 9783740802646)
    Michaela Grünig

    Mordsschnee

     (41)
    Aktuelle Rezension von: ARWalla
    Ich mag die Reihe um Marc Großmann und Andrea Brunner. Er der Weltstar auf der Skipiste, der es allen nochmal zeigen möchte. Sie sein Bodyguard als ehemalige Polizistin. Dieses Mal geht es um das Thema Umweltschutz und Klimawandel auf der Piste. Eine Journalistin wird erfordert und Marc steht im Verdacht, der Täter zu sein. Und das mitten in seinem Kampf um den Weltcup. Andrea ermittelt, um seine Unschuld zu beweisen. Was mir im ersten Band schon so gut gefallen hat, war die Psyche der irren Pistenreiter. Und auch dieses Mal gibt es deine und spannende Einblicke in die Gedankenwelt der Protagonisten zu einem brisanten Thema: Klimawandel und Auswirkungen der Kunstschneebranche auf das Ökosystem. Die Autoren verstehen es hervorragend, die Themen zu einem spannenden Thriller zu verweben und die Story zwischen Marc und Andrea voranzutreiben. Und darin einer knackigen kurzen Seitenanzahl von 270. Lesenswert.
  13. Cover des Buches Auferstehung der Toten (ISBN: 9783499228315)
    Wolf Haas

    Auferstehung der Toten

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Gulan

    Den Brenner, den hast du doch bestimmt schon vermisst? Weil ein Spezial mit Krimis aus Österreich ohne den Brenner, das wäre schon merkwürdig. Um den kommst du nicht herum. Der Brenner ist ja quasi eine Instanz in Österreich. Obwohl man ja schon länger nichts mehr von dem gehört hat. Deshalb an dieser Stelle vielleicht mal ein Rückblick. Wie das damals angefangen hat mit dem Brenner. In Zell.

    Von Amerika aus betrachtet, ist Zell ein winziger Punkt. Aber vom Pinzgau aus gesehen: vierzig Hotels, neun Schulen, dreißig Dreitausender, achtundfünfzig Lifte, ein See, ein Detektiv. (Auszug Seite 12)

    In Zell am See wird kurz vor Weihnachten ein älteres, amerikanisches Ehepaar erfroren im Sessellift aufgefunden. Simon Brenner ist der Polizeibeamte, der die Ermittlungen leitet, aber ohne Erfolg. Die Person mit dem größten Motiv, der Schwiegersohn des Ehepaars, hat ein Alibi. Nachdem er sich mit seinem neuen Chef überworfen hat, kündigt Brenner und heuert bei einer Detektei an. Diese wird von der Versicherung der Toten beauftragt, die Hintergründe weiter zu ermitteln und so kommt es, dass Brenner nach Zell fährt und dort seine Ermittlungen wieder aufnimmt.

    Wolf Haas ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten österreichischen Schriftsteller. Zwar veröffentlicht er inzwischen auch Romane abseits des Krimigenres (zuletzt Junger Mann in 2018), aber am bekanntesten ist er noch immer für seine Krimis mit dem Brenner. Die Reihe begann 1996 mit Auferstehung der Toten, als letztes bislang erschien 2014 Brennerova. Innerhalb der Reihe sind die Bände jedoch ziemlich eigenständig, was Handlung und Figuren betrifft. Protagonist ist Simon Brenner, der im ersten Roman gerade bei der Polizei aufgehört hat und sein Heil als Detektiv versucht (zwischendurch probiert er in der Reihe aber noch andere Jobs aus). Brenner ist (in Auferstehung der Toten) Mitte 40, Junggeselle, lernt aber durchaus leicht Frauen kennen. Er ist ein eher ruhiger, langsamer Typ, äußerlich auch eher durchschnittlich, beruflich nicht übermäßig ehrgeizig und nicht entschlussfreudig. Eher hartnäckig als scharfsinnig. Aber gerade dadurch vielleicht beim Leser beliebt. Die Popularität des Brenner hat auch vor der Kinoleinwand nicht Halt gemacht. Vier Romane wurden mit Joseph Hader in der Hauptrolle verfilmt und zählen zu den erfolgreichsten österreichischen Kinofilmen.


    „Hier darf alles ein bisserl langsamer gehen.“
    Da sind natürlich bei uns alle Leute gleich. Wir mögen es nicht, wenn ein Deutscher unseren Dialekt nachmacht. Dem Brenner ist es da nicht anders gegangen. Und dann noch das „langsam“, praktisch, also es stimmt natürlich, aber wir hören es nicht gern. (Seite 54)


    Das eigentlich Originelle an dieser Reihe ist aber das allwissende Erzähler-Ich. Es trägt zwar in Hochdeutsch, aber ziemlich flapsig in einer österreichischen Sprachcharakteristik vor. Es werden Nebensätze als ganze Sätze verwendet, Satzbestandteile umgestellt, Hilfsverben unterschlagen und ähnliches. Ein wenig so wie ich es etwas plump im ersten Absatz versucht habe. Außerdem verlässt der Erzähler immer wieder für Nebensächlichkeiten den eigentlichen Handlungsstrang und lenkt ab. Müsste ich mir das Erzähler-Ich als reale Person vorstellen, käme mir ein älterer Mann im Wirtshaus in den Sinn, der einem auf die Schulter klopft und fragt, ob man die Geschichte vom Brenner kennt und diese dann ausschmückend erzählt. Mir gefällt das, könnte mir aber vorstellen, dass das nicht bei jedem Leser verfängt.


    „…Das Vergessen ist eine Gnade, müssen sie wissen. Und diese Gnade hat der liebe Gott den Zellern im Übermaß erwiesen.“ (Seite 141)


    Der Roman ist ziemlich kurz, nur knapp 150 Seiten, so dass der eigentliche Krimiplot nicht zu sehr in den Hintergrund rückt (dies ist bei den späteren Brenner-Krimis schon anders). Im provinziellen Zell am See geht es um eine Rachegeschichte, um alte, verdrängte (Familien-)Geheimnisse, was Brenner aber erst nach und nach klar wird. Dazu beerdigt Haas ganz nebenbei auch den Mythos von den Kapruner Stauseen als Symbol der jungen Republik Österreich nach dem 2.Weltkrieg, in dem er die Zwangsarbeiterthematik anspricht. Garniert wird das Ganze mit merkwürdigen Figuren und erzählt in lakonisch-spöttischer Manier mit einigem Schmäh. Haas war damit Vorbild für eine Reihe weitere Autoren aus seiner Heimat, doch im Original verfängt dieser amüsant-satirisch-kritische Stil immer noch am besten.

  14. Cover des Buches Alaska Love - Weihnachten in Wild River (ISBN: B08CBPSP3S)
    Jennifer Snow

    Alaska Love - Weihnachten in Wild River

     (62)
    Aktuelle Rezension von: buecherschildkroete

    Mir gefiel der Klappentext auf anhieb sehr gut. Ich konnte es kaum erwarten, was alles in Wild River geschehen wird und was aus Reed und Erika werden würde. Ebenso war ich schon auf die Einsätze des Search and Rescue-Teams gespannt und darauf, was die beiden Freundinnen sich alles zu erzählen haben. 

     

    Dieses Cover gefällt mir sehr gut und ist mir auch sofort ins Auge gesprungen. Die schneebedeckten Bäume, die Wolken und der Berg im Hintergrund. Ebenso wie der Wasserfall im Vordergrund. Es lässt mich träumen. Aber auch die Farben, die sehr gut mit einander harmonieren, finde ich großartig.

     

    Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Vom arroganten Arschloch über sympathisch, bis heiß und sexy ist alles dabei. Wobei sich der ein oder andere Charakter noch verändern kann, womit man so überhaupt nicht rechnet. Alle Charaktere sind sehr gut und authentisch beschrieben.

     

    Mit „Alaska Love - Weihnachten in Wild River“ aus dem LYX-Verlag ist Jennifer Snow ein sehr schöner Auftakt einer neuen Buchreihe gelungen. Von der ersten Seite an konnte ich dem Geschehen folgen, was auch am sehr angenehm und flüssigen Schreibstil der Autorin liegt. Aufgrund ihres doch auch sehr bildlich Schreibstils, kann man sich sehr gut vorstellen, wie es in Wild River, bzw. in der aktuellen Situation gerade ist. Des Weiteren ist die Liebesgeschichte sehr authentisch, humorvoll, nachdenklich, aber auch emotional. Man sollte auf jeden Fall die Taschentücher bereithalten. 

     

    Erika ist eine junge Chirurgin, die seit dem Tod ihrer Mutter keine Aufmerksamkeit und Liebe mehr von ihrem Vater erhalten hat. Für sie zählt nur noch die Arbeit, was sie auch von ihren Praktikanten verlangt. 

    Reed ist ein totaler Familienmensch. Dass er heiß ist, muss man nicht wirklich erwähnen, aber es ist gut zu wissen. Er mag seinen Job in der Bar und im Search and Rescue – Team.

    Seit dem ersten Aufeinandertreffen knistert es zwischen Erika und Reed. Der anfängliche Schlagabtausch, zeigt Reed jedoch, dass Erika sich seit ihrer Kindheit nicht verändert hat. Im Gegenteil. Auch Cassie, ihre ehemals beste Freundin, bekommt bereits beim ersten Aufeinandertreffen die Fehler von Erika zu spüren. Als Reed sich dann in Abwesenheit seiner Schwester um Erika „kümmern“ soll, kommen sich beide näher. Doch wird es gut gehen? Schließlich wartet zuhause ihre geliebte Arbeit, die an erster Stelle steht. 

     

    Die niedlichste Rolle hat Diva. Sie ist ein absolut süßer Welpe, der Cassie viel Freude bereitet. 

     

    Was ich sehr ungewöhnlich fand, ist, dass dieser Liebesroman auch sehr spannend im Bezug auf die Rettungseinsätze des Search and Rescue-Teams war. Ich habe total mitgefiebert, wenn das Team zu einem neuen Einsatz aufgebrochen ist. Wird das Team die Person/en noch rechtzeitig retten können? Wie gefährlich ist dieser Einsatz für das Team? ….

     

    Mein Fazit

    Diese Liebesgeschichte bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung. Sie spielt zwar um Weihnachten, ist aber absolut keine Weihnachtsgeschichte. 

    Beim Lesen verbringt man einige schöne Stunden mit vielen verschiedenen Emotionen. Auch ein paar heiße Szene dürfen hierbei natürlich nicht fehlen.

     

    Ich freue mich schon riesig darauf, wenn der zweite Band folgen wird. 

  15. Cover des Buches Die Einsamkeit der Primzahlen (ISBN: 9783499291289)
    Paolo Giordano

    Die Einsamkeit der Primzahlen

     (795)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Treffender könnte ein Buchtitel nicht sein. Es geht um die einsame Lebensgeschichte zweier junger Menschen, die nach einem tragischen Ereignis in früher Kindheit das Vertrauen in andere Menschen verlieren. Soziale Beziehungen aufzubauen und zu erhalten, bleibt für beide eine ausserordentliche Herausforderung. Wie viel kann ein Mensch ertragen, um am eigenen Schicksal nicht zu zerbrechen? Wie weit gehen Selbstbestimmung und die Verantwortung für das eigene Lebensglück? Diese Themen sind verwoben in der anrührenden Liebesgeschichte von Alice und Mattia.


    Das Buch liest sich angenehm und leicht trotz dramatischer Handlung, ich würde es literarisch jedoch nicht allzu hoch bewerten.

  16. Cover des Buches Das Geheimnis von Sittaford (ISBN: 9783596173686)
    Agatha Christie

    Das Geheimnis von Sittaford

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    „Das Geheimnis von Sittaford“ ist kein ganz typischer Agatha-Christie-Krimi. Es ermitteln weder Miss Marple noch Hercule Poirot, ein übersinnliches Phänomen gibt Rätsel auf und eine scharfsinnige junge Frau will ihren Verlobten aus dem Gefängnis retten.

    Am Anfang steht wie so oft ein Mord: Captain Trevelyan, ein geiziger, alternder Junggeselle, wird tot aufgefunden. Die erbenden Verwandten scheinen allesamt ein Motiv zu haben – und fast alle zudem ein Alibi. Und dann ist da noch der merkwürdige Umstand, dass der Captain sein Herrenhaus im abgeschiedenen Sittaford während des Winters an eine Witwe und ihre Tochter vermietet und sich für kleines Geld in der nächstgelegenen Kleinstadt einquartiert hat.
    Inspektor Narracott versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen. Parallel ziehen Emily Trefusis, Verlobte des Hauptverdächtigen, und Charles Enderby, ein ambitionierter Journalist, Erkundigungen ein. Da die Anzahl von Dorfbewohnern und Familienmitgliedern nicht ganz klein ist, lässt sich dabei nur schwer miträtseln – ich hatte permanent den Eindruck, mindestens ein Drittel der Nebenfiguren nicht wirklich auf dem Schirm zu haben.

    Als solide Krimiunterhaltung geht „Das Geheimnis von Sittaford“ schon durch, aber ganz zufrieden war ich mit dem Leseerlebnis dennoch nicht. Freundschaftliche Beziehungen schildert Christie routiniert, aber ihre Liebespaare wirken meist etwas hölzern (was natürlich auch der Zeit geschuldet sein kann – dieser Krimi ist zum Beispiel von 1931). Oft treten sie erst zum Finale in Erscheinung, hier ist die verliebte Emily jedoch Hauptfigur. Doch so oft sie auch über ihren Verlobten spricht – was sie an ihm findet, bleibt ihr Geheimnis.
    Die Auflösung war mal wieder unvorhersehbar, aber in sich logisch. Die große Anzahl von Nebenschauplätzen und falschen Fährten war mir allerdings etwas viel und ich vermisste die üblichen Ermittler. „Das Geheimnis von Sittaford“ ist kein schlechter Krimi, aber von der Queen of Crime gibt es doch viele bessere.

  17. Cover des Buches Mehr als nur ein halbes Leben (ISBN: 9783404168477)
    Lisa Genova

    Mehr als nur ein halbes Leben

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Katjuschka
    Sarah führt ein Leben auf der Überholspur mit Ehemann, 3 Kindern und einem 80-Stunden-Job. Doch nach einem Autounfall liegt sie kurz im Koma und zurück bleibt ein linksseitiger Neglect. Sie kann links nicht mehr erkennen. Nirgends. Sarah weiß, sie hat eine linke Hand, kann sie aber weder sehen noch finden, schon gar nicht benutzen. In einem Buch findet sie die linken Seiten nicht und auf ihrem Teller isst sie nur das, was auf der rechten Seite liegt. Personen im linken Teil eines Raumes kann sie hören, aber nicht sehen. Sogar einen 3 Meter hohen geschmückten Weihnachtsbaum übersieht Sarah, denn er steht in der linken Zimmerseite. Links existiert einfach nicht!
    Mit viel Energie, Willen und Kampfgeist versucht Sarah mit der Hilfe und Unterstüzung ihres Mannes und ihrer Mutter ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

    Nach "Mein Leben ohne Gestern" hat Lisa Genova wieder ein bemerkenswertes Buch geschrieben. Der tägliche Kampf um die Bewerkstelligung ganz gewöhnlicher Tätigkeiten (Gang zur Toilette, sich selbst anziehen) oder Handgriffe (eine Cola aus dem Kühlschrank holen, Zeitung lesen) wird extrem realistisch beschrieben. Und genau wie Sarah nicht bemitleidet werden will, so kommt auch während des lesens weder Mitleid noch Fremdschämen auf. Eher Respekt und sehr viel Sympathie für eine echte Kämpferin mit eisernem Willen, die trotz einiger Rückschläge ihr Ziel nicht aus den Augen verliert.
    Wenn ich schon von Alice angetan war, so hat mich Sarah richtig begeistert. Für mich eine eindeutige Leseempfehlung!

  18. Cover des Buches Phantom (ISBN: 9783442461035)
    Patricia Cornwell

    Phantom

     (142)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Ich war dadurch, das ich die Reihenfolge der Bände vertauscht hatte, gespoilert worden, aber der Roman hat mir dennoch gut gefallen. Der Spannungsbogen hat mich überrascht und wirklich bis zum Ende durchgehalten (trotz Spoiler), allerdings hat mich der Fall an sich nicht besonders gefesselt und die Personen sind diesmal oberflächlicher behandelt worden als sonst, was ich schade fand.
  19. Cover des Buches Der Gefrierpunkt des Blutes (ISBN: 9783499234903)
    Antonio Manzini

    Der Gefrierpunkt des Blutes

     (16)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-
    Ein paar Tage habe ich gebraucht, um über eine Rezension zu diesem Buch nachzudenken. So ein Ermittler wie Rocco Schiavone ist mir auch noch nicht in einem Buch übern Weg gelaufen.
    Er ist zynisch und schlecht gelaunt, mürrisch und manchmal richtig unsympathisch.
    Aber er ist auch genial in seiner Arbeit. Und es gab Stellen im Buch, da war er mir sogar wieder ein bisschen sympathisch und stellenweise konnte ich seine Art und Weise auch verstehen.
    Aber ich gebe auch zu, dieser Ermittler wird nicht jedem Leser liegen und wer hier einen brillanten netten Kopf sucht, der ist vollkommen falsch mit dem Buch.
    Ich bin mal ganz unvoreingenommen an das Buch heran gegangen und habe versucht auszublenden, wie widerlich er mitunter mit den Mitmenschen umspringt.
    Der Fall, der vor ihm lag war doch schon sehr verworren und man selbst als Leser hatte zu keiner Zeit so richtig den Eindruck, den Mörder zu kennen. Das wiederum hat mir gut gefallen, es war manchmal verschachtelt und wirklich gut erzählt. Die Art und Weise, wie der Ermittler hier an das Aufklären des Mordes ging, fand ich richtig gut.

    Auch die Schreibweise war gut. Das Buch lies sich schnell und flüssig lesen und mir hat auch sehr die komplette Umgebung und deren Beschreibungen sehr gut gefallen.
    Der Krimi war toll konstruiert, aber mit einem doch recht eigenwilligen, miesepetrigen Kommissar.


    Fazit:
    Sicherlich hat sich der Autor etwas dabei gedacht, seinen Protagonisten so mies dastehen zu lassen, der seine schlechte Laune ständig an seinen Mitmenschen auslässt und anderen deutlich spüren lässt, dass sie unterlegen sind. Er schlägt schon auch mal zu und ist außerdem korrupt. Das war für mich doch erst einmal total verstörend, liest man doch sonst immer nur von Helden in der Polizei.
    Und gerade das Rocco hier sehr anders dargestellt wird, hat mir im Nachhinein gut gefallen - gut kann jeder! Einen Ermittler so darzustellen, dazu gehört auch ein bisschen Mut, denn welcher Leser ist sofort von so einem begeistert und würde dann auch noch einen weiteren Band dazu kaufen? ich denke, nicht jeder. 
    Fazit: Ich würde Band 2 auf jeden Fall eine Chance geben, zumal die Ermittlungen von Rocco Schiavone echt gut waren!



    Ein dankeschön geht von mir an "TOP-Krimi" und den Rowohlt Verlag für das E-Book als Rezensionsexemplar!   Serieninfo: Rocco Schiavone ermittelt Band 1 "Der Gefrierpunkt des Blutes" (19.12.2014) Band 2 "Die Kälte des Todes" (18.12.2015) Band 3 "Alte Wunden" (17.02.2017) 
  20. Cover des Buches Winter (ISBN: 9783841905734)
    Barbara Schaefer

    Winter

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?

    Barbara Schaefer lebte vier Wintermonate in Grönland, an der rauen, isolierten Ostküste. Sie war überwältigt von der grimmigen Landschaft und den harten Lebensbedingungen. Sie wanderte über den gefrorenen Baikalsee, suchte den Schnee am Kilimandscharo, überquerte auf Schneeschuhen eine Hochebene in Schweden, reiste nach Norwegen, in die Arktis und in die Alpen und versuchte dabei zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. Sie hörte Winterlieder, las Winterbücher, sah Winterfilme. Sie hat draußen manchmal jämmerlich gefroren – und wollte dennoch in diesen Momenten nirgends anders hin. Denn anstatt am Strand zu liegen, trifft sie lieber Menschen im Winter. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.

     

    EIGENE MEINUNG:

    Schon die Aufmachung dieses Buches passt für mich perfekt ins Bild und ist etwas Besonderes. Es handelt sich um ein Hardcover, jedoch ohne Schutzumschlag. Der Leineneinband hat eine tolle Struktur und ist in einer blaugrauen – für mich sehr winterlichen – Farbe gefärbt. Der Titel steht groß im Mittelpunkt und ist wie „Eine Liebeserklärung“ und der Name der Autorin von weißen, verschieden großen Punkten – Schneeflocken – umgeben. Ein wenig schade fand ich es, dass die Schrift am Buchrücken sich leider mit fortschreitendem Gebrauch etwas abgelöst hat. Dafür liebe ich das Lesebändchen und beim ersten Aufschlagen erwartet einen auch eine Überraschung: So farblich zurückhaltend die Gestaltung von außen auch ist, die erste/letzte Seite sind in einem tollen Orangeton gehalten. Mit so etwas hatte ich gar nicht gerechnet und finde den Kontrast und die Wirkung auf mich als Leser ganz toll!

     

    Zu Beginn finden wir ein fein gestaltetes Inhaltsverzeichnis, dass uns die großen Kapitel „Winterliebe“, „Nordwärts“, „In die Stadt“, „In den Bergen“ und „Vom Eise befreit“ mit vielen Unterpunkten aufzeigt. Darauffolgend beginnt jedes dieser großen Kapitel mit einem winterlichen Aquarell. Eine umfangreiche Bibliografie ergänzt am Ende die Ausführungen und in beiden Umschlagseiten befinden sich toll gestaltete Karten. Diese waren für mich aber eher Zier als wirkliche Information. Etwas problematischer fand ich die sehr kleine Schrift, die mir das Lesen nicht unbedingt erleichtert hat.

     

    Da ich „Winter“ als Sachbuch eingruppiert habe steht unter „Inhalt“ mal wieder der Original-Klappentext. Für mich klang er in erster Linie nach einem Reisebericht – dann habe ich jedoch viel mehr bekommen! „Eine Liebeserklärung“ trifft es perfekt: In den fünf angesprochenen Kapiteln werden die verschiedensten Aspekte des Winters beleuchtet. Die eigenen Reisen der Autorin sind natürlich damit verflochten, bilden für mich aber nicht den Mittelpunkt, sondern eher einen roten Faden. Im Buch selbst geht es um viel mehr und so viel Verschiedenes: Was sind eigentlich Eis, Schnee, Eisblumen, etc. Wie entsteht dies alles? Welche Forschungen wurden dazu angestellt? Es geht um Eisklettern, Lawinen, verschiedene Reisen, historische Persönlichkeiten rund um das Thema, Maler, Autoren, Polarforscher, Kindheitserinnerungen, Schicksale. Natürlich dürfen auch die Polarlichter, Wintersport, Klimawandel, Wissenschaft und Tiere im Winter nicht fehlen. Über das „Natürlich“ im letzten Satz musste ich jetzt selbst etwas lachen, denn das war es für mich eigentlich zu Beginn überhaupt nicht. Dieses Buch hat mich in so vielen Aspekten überrascht und ich höre jetzt auch damit auf so viele dieser aufzuzählen. Wo ich am Anfang noch damit gehadert habe, dass ich keinen rechten roten Faden fand, war ich zum Schluss völlig begeistert von der lockeren Zusammenstellung von „Winterthemen“!!

     

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war zu jeder Zeit unterhaltsam und flüssig zu lesen, auch wenn einem das ein oder andere Thema mal mehr, mal weniger lag. Ich habe so viel Wissenswertes erfahren, ohne je das Gefühl zu haben in einem Lehrbuch zu lesen. Barbara Schaefer schreibt mit einer solchen Begeisterung, dass es einfach ansteckend ist. Ich habe in einer anderen Rezension gelesen dieses Buch sei ein „Reiseverführer“ und kann nur zustimmen. Auch wenn ich, als Winterfan, für viele Orte und Unternehmungen daraus wohl doch nicht gemacht bin. ;)

     

     

    FAZIT:

    Die Vielseitigkeit und Unvorhersehbarkeit dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen – es ist eine Mischung aus Reise- und Erlebnisbericht, Geschichte und Kultur, sowie Wissenschaft und noch so vielem mehr! Die Autorin hat mich in eine tolle Winterstimmung versetzt und zum Nachdenken angeregt! Außerdem habe ich viel dazu gelernt! Man merkt wie sehr sie den Winter liebt und im Laufe des Lesens auch wie sehr man selbst ihn mag! Auch als Geschenk kann ich mir „Winter“ sehr gut vorstellen.

  21. Cover des Buches Die wilde Geschichte vom Wassertrinker (ISBN: 9783257057034)
    John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

     (286)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Der Student Fred Bogus Trumper teilt mit seinem besten Freund Couth nicht nur die Erinnerungen an eine wüste Gonorrhoe aus Teenietagen, sondern auch seinen Geschmack was Frauen anbelangt im Allgemeinen. Aber seine ständigen urologischen Beschwerden sind wohl angeboren und sollen nun erst einmal mit der Wassermethode in Angriff genommen werden, bevor nur noch der Skalpell bleibt.
    Generell läuft es für Thump-Thump, wie Fred von seinem Freund und Filmemacher Ralph genannt wird, nicht wirklich rund.
    Sein Dissertationsthema, die Übersetzung der altniedernordischen Ballade Akthelt und Gunnel läuft schleppend und ist maßgeglich seiner blühenden Phantasie geschuldet. Sein Vater hat dem Dauerstudiosus den Geldhahn zugedreht und lässt sich auch nicht vom jungen Glück zwischen Bogus und der Skifahrerin Biggie beeinflussen. Und dann ist da irgendwann auch noch Tulpen, Bogus' Freundin mit der Vorliebe für Wasserschildkröten und dem dringenden Wunsch nach einem eigenen Kind...
    Unbeschreiblich schräg dieser Irving und mit viel Humor und Selbstironie, je nach Erzählposition, versehen. John Irving wechselt dazu immer wieder die Perspektive, so dass der Leser Fred in der Gegenwart zum Urologen begleiten kann, aber auch in Rückblenden die Anfänge der Beziehung zu Biggie verfolgen darf. Dann wieder durchwühlt man die Laken mit Bogus und Tulpen, lernt den kleinen Colm und seine Ansichten zum Klassiker Moby Dick kennen und nicht zu vergessen der skurrile Diabetiker Merrill Overturf.
    Dieser Fred Bogus Trumper ist ein würziger Charakter nach irvingschem Reinheitsgebot, wie auch die zahlreichen Protagonisten, die ihn auf seinen Irrwegen begleiten und verleiten. Wieder einmal hat mir ganz besonders das vorherrschend hohe Maß an Zuneigung gefallen. Auch wenn die Liebe nicht immer von Dauer ist, so bleibt doch immer der Respekt, diese bizzelnde Vibration vergangener Gefühle und je Menge an Empathie.

    Manchmal von Melancholie getragen, wieder und wieder sehr witzig und mit viel gesunder Selbstironie der Charaktere versehen, oft herzerfrischend skurrill und immer ein echter Irving.

  22. Cover des Buches Als ich jung war (ISBN: 9783446263710)
    Norbert Gstrein

    Als ich jung war

     (15)
    Aktuelle Rezension von: UUBB

    Sehr spannender Roman, bei dem Details ungeklärt bleiben (z.B.: ist die tote Braut ermordet worden oder war es ein Unfall? was ist mit der jungen Frau passiert, die Franz in Idaho kennengelernt hat? was für eine Art von Beziehung hatte der Professor zu seiner Frau und zu Franz? etc.). Als Leser wird man auf Grund der Ereignisse und des Stils des Textes in einem Schwebezustand gehalten, der Gefahr verheißt.Das Buch ist in einem schnörkellosen Stil geschrieben und auf jeden Fall lesenswert (auch wenn man gerne Krimis oder Thriller bzw. psychologische Geschichten liest).

  23. Cover des Buches Der Slalom meines Lebens (ISBN: 9783985880003)
    Hilde Gerg

    Der Slalom meines Lebens

     (20)
    Aktuelle Rezension von: _bookfever-ever

    Die Sportlerin Hilde Gerg ist bekannt, beliebt und berühmt, jedoch kennt man hauptsächlich ihre sportlichen Erfolge. Sie war ein Ausnahmetalent und bleibt durch ihre zahlreichen Erfolge wie den Olympiasieg immer mit dem Skisport in Verbindung. In dem Buch kann man nochmal ihren beruflichen Werdegang verfolgen, angefangen bei ihren Eltern, einer Hütte in den Bergen bis hin zu ihrem Karrierende. Aber man bekommt auch Einblicke ins private Leben der Frau Gerg, eine sehr starke Persönlichkeit, die sich durch Einsatz und Wille auszeichnet, beruflich wie privat. Sie musste als Mensch große Tiefschläge hinnehmen, aus denen sie jedoch gestärkt hervor ging. Aber auch die freudigen Ereignisse kommen nicht zu kurz, alles zusammen abgerundet von ein paar Fotos im Buch. 

    Ich empfand das Buch als angenehmen Lesestoff mit für mich neuen Einblicken in ihr Leben. Das Cover selbst steht für sich, ein gelungenes Foto, mehr muss auch nicht gesagt werden, Frau Gerg und sonst nichts!

  24. Cover des Buches Totengrund (ISBN: 9783734108167)
    Tess Gerritsen

    Totengrund

     (632)
    Aktuelle Rezension von: manoman

    Leider ist das Buch nur stellenweise spannend. Einige Passagen (z.B. die Beerdigung von Maura) sind so unrealistisch, dass bei mir keine Empathie aufkam. Die ganze Story hat für mich auch ein paar zu viele Zufälle. Vieles ist vorhersehbar. Auch die Übersetzung ins Deutsche fand ich nicht immer 100%-ig geglückt.

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