Bücher mit dem Tag "sklave"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sklave" gekennzeichnet haben.

197 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass - Die Erwählte (ISBN: 9783423716512)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass - Die Erwählte

     (2.349)
    Aktuelle Rezension von: Cutexpsych

    Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen. Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann. Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt. Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht. Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses – und es ist da, um zu töten.


    Charaktere

    Celaena Sardothien ist eine humorvolle, interessante Protagonistin, die viele Geheimnisse umgibt. Ihre mysteriöse Vergangenheit und ihre schlagfertige Art haben mich im Verlaufe der Geschichte sehr unterhalten und mich die Seiten nur so überfliegen lassen.

    Ein Kritikpunkt an ihr wäre der, dass ihr Status als berüchtigste Assassinin des Landes nicht sonderlich glaubwürdig rüberkommt. Sie verhält sich an mehreren Stelle einfach zu naiv und bemerkt zum Beispiel mehrmals nicht, dass Personen sich in und aus ihrem Zimmer schleichen. Etwas, dass für Assassinnen wohl tödlich enden würde. 

    .

    Chaol Westfall ist wohl der Charakter mit der größten Entwicklung. Im Verlauf des Buches entwickelt er sich vom unnahbaren Soldaten zum vertrauensvollen Mitstreiter, welcher auch eine sanfte Seite erkennbar werden lässt. Insbesondere gegen Ende des Buches erfährt man Dinge über ihn, die ihn in meinen Augen nur noch sympatischer macht.

    .

    Zu guter Letzt haben wir Dorian Havilliard, der humorvolle, schlagfertige Kronprinz. Seine Art führt zu vielen lustigen Momenten zwischen ihm und Celaena, die mir einige Lachtränen in die Augen treiben konnten.  Auf der anderen Seite ist er aber auch sehr tiefgründig und ich bin gespannt auf seine Entwicklung in den weiteren Bänden.

     

    Inhalt

    Zum einen kann man wohl sagen, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist, da es an einigen Stelle doch sehr brutal zugeht und Verletzungen/Tode mit ungeschönten Details beschrieben werden. Doch sind es gerade diese Teile des Buches, welches vor lauter Spannung und Action nur so trotzen und die Geschichte richtig in Fahrt brachten. 

    Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch ein paar wenige langatmige Szenen, in denen nichts passiert ist und die ruhig hätten gestrichen werden können. Da sie meiner Meinung nach auch nichts zur Geschichte beigetragen haben.

    Im Verlaufe des Buches kann man immer wieder mit Celaena miträtseln und zusammen mit ihr so gut wie allen im Palast misstrauen, denn jeder einzelne Charaktere hatte seine Geheimnisse und hekte seine Intrigen aus. Man konnte sich nie sicher sein, wer Celaena freundlich gestimmt war und wer sie hinterrücks ermorden wollte. Und diese Tatsache hat zu vielen überraschenden Wendungen geführt, die einem am Ende mit offendem Mund zurückgelassen hat.

     

    Fazit

    Ein spannender Auftakt der Fantasy-Reihe mit komplexen Charakteren, einer interessanten Handlung und vielen überraschenden Wendungen.

  2. Cover des Buches Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht (ISBN: 9783423762960)
    Sarah J. Maas

    Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht

     (445)
    Aktuelle Rezension von: _books-to_see_

    Zu Beginn habe ich etwas gebraucht um in die Welt einzutauchen. Es tauchten zu Beginn viele Namen, Informationen und die Erklärung der Stadt/Welt auf einmal auf.

    Die Geschichte ist viel brutaler und düsterer als die bisherigen Bücher von SJM. Ich hatte wieder schwierigkeiten das Buch aus der Hand zu legen. Der Schreibstil und die Storyline konnte mich wieder fessel und absolut überwältigen. Man kann nicht anders als mitzufiebern und mitzurätseln! In Crescent City gibt es viele verschiedenen Wesen (Engel, Das, Vampire, Werwölfe, Hexen, Gestaltwandler und Dämonen) die zusammen leben und sich dennoch nicht ausstehen können.

    Bryce ist eine Protagonistin mit der ich erst warm werden musste. Mit der Zeit habe ich sie dennoch in mein Herz schließen können. Sie ist eine sehr taff Frau die nicht ihren Mund hält, was mir sehr gefallen hat.
    Danika und das Rudel habe ich in den anfänglichen Kapiteln auch sehr in mein Herz geschlossen. Man wusste durch den Klappentext zwar schon das sie sterben werden. Ich war nicht weniger geschockt und die Tränen konnte ich mir auch nicht verkneifen als es geschah.
    Hunter ist ein versklavter Engel der notgedrungen zu einem Auftragsmörder geworden ist. Umso besser ich ihn kennengelernt habe umso mehr habe ich mit ihm gelitten.
    Die Wortgefechte zwischen Bryce und ihn haben mir sehr gefallen.
    Aber auch die Nebencharaktere, vorallem Ruhn (mein liebster Männlicher Charakter) haben es mir sehr angetan! ❤

    Die ganzen Geheimnisse und Recherchen die in der Geschichte vorkamen haben mich vollkommen in das Buch gezogen.
    Die letzten 200 Seiten hatten es dann nochmal insich und SJM konnte mich mit dem bisherigen Ende der Story wieder völlig schocken und begeistern.
    Ich freue mich sehr auf Band zwei!

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 06 (ISBN: 9783442268474)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 06

     (1.031)
    Aktuelle Rezension von: Ninniach

    ... wird hier von Martin eiskalt durchgezogen. Jeder, der die Geschichte kennt weiß, wovon die Rede ist. Und ja, wen hat es nicht erwischt - der ultimative Beweis, dass einem die Charaktere am Herzen liegen. Dass der Autor es geschafft hat, solch liebenswerte Protagonisten und bedeutende Momente zu schaffen, die einem wirklich nahe gehen.

  4. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600351)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

     (1.202)
    Aktuelle Rezension von: LoisVelaris

    Laia ist ein Kundigenmädchen ohne Eltern. Sie lebte bei ihren Großeltern, bis diese ermordet und ihr Bruder entführt wurde. In der Hoffnung auf Hilfe schließt sie sich dem Wiederstand an. Dieser gibt ihr den Auftrag die Akademie Schwarzkliff als Sklavin auszuspionieren. Elias ist ein Schüler in Schwarzkliff und wird zur Maske ausgebildet, deren Aufgabe es ist Verbrechen aufzuspüren und zu rächen. Doch Elias ist unzufrieden und will fliehen, was ihm jedoch aus dem Kopf geschlagen wird. Denn der Imperator, der das Land regiert hat keinen Erben hervorgebracht. Vier Anwärter unter den Masken sollen in eine Prüfung auf Leben und Tod. Derjenige, der gewinnt wird neuer Imperator. Laia, die als Sklavin nach Schwarzkliff kommt wird gefoltert und mit Aufgaben überhäuft. Elias, der Laia in Schwarzkliff begegnet ist ihr gut gesinnt und versucht ihr zu helfen. Immer wieder begeben sich beide in Gefahr und riskieren es getötet zu werden. Am Ende verliert Elias die Prüfung und soll hingerichtet werden. Laia, die die ganze Zeit vom Wiederstand belogen wurde befreit ihn und macht sich zusammen mit Elias auf den Weg, ihren Bruder zu befreien. 

    Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen, doch als die Prüfungen erst richtig angefangen hatten wurde es richtig spannend und fesselnd. Laia fand ich als Charakter manchmal etwas schwach. Sie vertraute schnell anderen Leuten, was sich fast immer als Fehler herausstellte. Manchmal hatte ich auch den Gefühl, dass sie selbst nicht wusste, was sie tat. Elias empfand ich von Anfang an, als sehr starken Charakter. Er hatte seinen eigenen Willen und folgte seinem Herzen und seinem Verstand. Auch seine Einstellung gegenüber den niedrigeren Menschen fand ich faszinierend.

    Die Idee der Autorin finde ich toll. Vor allem das Konzept der Welt und die Masken und die Auguren haben mich gefesselt.



  5. Cover des Buches Underground Railroad (ISBN: 9783446256552)
    Colson Whitehead

    Underground Railroad

     (288)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>Wenn man ein Ding war - ein Karen, ein Pferd oder ein Sklave -, bestimmte der Wert, den man besaß, die Möglichkeiten, die man hatte.<<
    "Underground Railroad" von Colson Whitehead war für mich ein Buch, das mir wirklich unter die Haut ging. Wie gewohnt vom Autor kühl, schnörkellos und mit einer gewissen Distanziertheit wird hier die Sklaverei im Land der vermeidlichen Freiheit eindringlich und sehr realistisch gezeigt.
    Ich war viele Male schockiert, tief traurig, über alle Maßen wütend und werde an diese Geschichte sicher noch lange denken und mitunter zu knacken haben.
    Fazit: Sehr lesenswert, allein thematisch sollte man vielleicht mal einen näheren Blick auf das Buch riskieren.

  6. Cover des Buches Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019 (ISBN: 9783608963953)
    C.L. Polk

    Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019

     (257)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Dr. Miles Singer arbeitet als Arzt in der Psychiatrie, bei seinen Patienten handelt es sich um traumatisierte Kriegsveteranen, von denen jeder glaubt, von einem bösartigen Mörder besessen zu sein. Eines Tages bringt der geheimnisvolle Tristan einen Sterbenden in die Klinik, den Miles als Hexer erkennt und der auch sieht, dass Dr. Singer über eine magische Gabe verfügt. Zusammen mit Tristan versucht Miles, den Tod seines Patienten aufzuklären, der behauptete, ermordet worden zu sein. 

    "Witchmark" von C.L. Polk ist eine sehr spannende Fantasygeschichte, die auch Elemente aus dem Steampunk und Kriminalromanen enthält. Mich hat das Buch schnell in seinen Bann gezogen und ich wollte es bis zu letzten Seite kaum aus der Hand legen. Miles war mir von Anfang an sympathisch, obwohl sich seine Vorgeschichte erst nach und nach im Lauf der Handlung entfaltet. Ebenso Schritt für Schritt entschlüsselt sich die Welt, in der die Geschichte spielt, eher gemächlich wurde mir mehr über die Art der vorherrschenden Magie und der Umgang der Bevölkerung damit klar. Dennoch habe ich empfunden, dass sich der Spannungsbogen konsequent durch den ganzen Roman hindurch zieht, um sich kurz vor dem Ende noch einmal zu steigern. 

    Den Schreibstil der Autorin habe ich als sehr fesselnd empfunden, auch die Darstellung ihres Protagonisten, der anderen Figuren und des Hintergrunds war in meinen Augen umfassend und farbenfroh erfolgt. Und obwohl dieses Buch den Auftakt einer Trilogie bildet, waren am Schluss alle Fragen, die ich hatte, beantwortet und es gab keinen Cliffhanger sondern ein stimmiges Ende, so dass der Roman auch gut einzeln gelesen werden kann. Von dem fantastischen Leseerlebnis habe ich mich ganz wunderbar unterhalten gefühlt, so dass ich sehr gerne eine Leseempfehlung ausspreche - und mich bereits auf die Fortsetzung freue, in der eine andere Figur aus Miles´ Umfeld im Mittelpunkt stehen wird. 

    Fazit: Magie, Steampunk-Elemente und eine beinahe krimihaft spannende Ermittlung vermischen sich zu einem fantasievollen Leseerlebnis, das ich gern weiter empfehle. 

  7. Cover des Buches Red Rising (ISBN: 9783453534414)
    Pierce Brown

    Red Rising

     (409)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Von Anfang an kam ich sehr gut in die Geschichte. Die Story ist fesselnd und sehr einnehmend und auch die Charaktere gefallen mir sehr gut.

    Habe schon Vergleiche zu Die Tribute von Panem von anderen gehört,  aber da stimme ich nicht ganz zu. 

    Für mich ist dieser erste Band ein super Auftakt und ich  werde die Nachfolge Bände auf jeden Fall weiter verfolgen. 

  8. Cover des Buches Der Palast der Meere (ISBN: 9783431039269)
    Rebecca Gablé

    Der Palast der Meere

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Fe

    Ich liebe die große Waringham-Saga von Rebecca Gablé sehr, auch wenn ich dieses Mal einen Punkt abziehen muss. Der Handlungsstrang vom jungen Isaac hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Mit Eleanor wurde ich jedoch lange Zeit nicht so richtig warm. Gegen Ende hat sie mich dann aber doch noch gepackt. Ein toller Roman, vor allem für Waringham-Fans!

  9. Cover des Buches Bartimäus - Das Amulett von Samarkand (ISBN: 9783570216958)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

     (1.875)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 544 Seiten

    Verlag: cbj (7. Juni 2004)

    ISBN-13: 978-3570127759

    Originaltitel: The Amulet of Samarkand

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    empfohlenes Alter: ab ca. 10 Jahren

    Preis: als HC vergriffen

    als TB, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Fantasievolles und äußerst spannendes Abenteuer


    Inhalt:

    Nathanael ist fünf Jahre alt, als seine Eltern ihn einem Zauberer zur Ausbildung überlassen. Leider erkennt sein Meister nicht Nathanaels große Begabung. So wagt sich der Junge eigenmächtig an schwierige Beschwörungen und richtet damit auch einiges an Unheil an. Doch nebenbei kommt er einer Verschwörung mächtiger Zauberer auf die Spur und setzt alles daran, sie zu stoppen. Dies kann natürlich nur mit Hilfe eines mächtigen Dschinns gelingen: Bartimäus.


    Meine Meinung:

    Der Verlag empfiehlt dieses Buch ab einem Alter von 10 Jahren. Allerdings sollte das Kind dann sehr gerne lesen, da der Umfang von weit über 500 Seiten sonst abschreckend wirkt. Und es sollte nicht besonders sensibel sein, denn es geht manchmal ganz schön zur Sache. Zart besaitete Kinder könnte Albträume bekommen, wenn Dämonen mit fiesen Fratzen erscheinen, Menschen sterben usw.


    Auf der anderen Seite sorgt aber Jonathan Strouts lockerer Schreibstil mit viel Fantasie, Humor, Ironie und Sarkasmus dafür, dass man die Geschehnisse nicht allzu ernst nimmt. 


    Erzählt wird zum einen in der Ich-Perspektive von Bartimäus, zum anderen aus Nathanaels Sicht. Nathanael ist eine interessante Figur. Anfangs tut er einem wirklich leid, denn er leidet unter der Trennung von seiner Familie. Sein Meister ist nicht besonders nett zu ihm. Nur dessen Frau schließt den Kleinen in ihr Herz und umgekehrt. Schnell merkt man dann, dass der Junge außergewöhnlich begabt ist, auch wenn er sich zunächst noch als unsicher erweist. Aber Mut hat er auf jeden Fall. Was er tut, ist moralisch nicht immer einwandfrei, und doch merkt man, dass er im Innersten kein schlechter Mensch ist und niemandem etwas Böses will - es sei denn, es ist ein Feind.


    Mir haben besonders gut die Kapitel aus Bartimäus’ Sicht gefallen. Der Dschinn ist herrlich frech und arrogant und zieht über alles und jeden her, während er sich selbst in den höchsten Tönen lobt. Ich musste hier einfach ständig grinsen. Das ist so herrlich amüsant zu lesen. Und auch wenn er zu Beginn in einer Tour über seinen Herrn und Meister Nathanael schimpft, kristallisiert sich bald heraus, dass da doch auch eine gewisse Zuneigung ist. Diese Entwicklung fand ich ganz großartig.


    Die Handlung ist wahnsinnig spannend, mit mehreren Höhepunkten zwischendurch, wo eine kleinere Schlacht geschlagen werden muss, und einem großen Showdown am Ende. 


    Aufgrund der Komplexität der Geschichte und der für ein Kinderbuch recht anspruchsvollen Sprache werden sicher auch viele Erwachsene ihren Spaß mit Bartimäus und Nathanael haben.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    4. Der Ring des Salomo


    ★★★★★

  10. Cover des Buches Codex Alera 1 (ISBN: 9783442269372)
    Jim Butcher

    Codex Alera 1

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Wismar

    Zunächst war ich enttäuscht, weil ich mich nach dem Klappentext auf Tavi gefreut habe, das Buch aber aus einer anderen Perspektive startet. Doch nach diesem kurzen Moment, der nicht meinen Erwartungen entsprach, habe ich dieses Buch komplett durchgesuchtet.

    Stil: Gut lesbar, flüssig und mit einem gewissen Sog. Die Mehrperspektivische Erzählweise macht die Welt und die Handlung wundervoll komplex und anspruchsvoll, aber nicht zu sehr, um einem Lesevergnügen im Weg zu stehen.

    Story: Spannungsgeladen, komplex und mit der ein oder anderen Überraschung. Das Buch hat zwar keine mindblowing Wendungen, aber jede Wendung ist doch spannungssteigernd und verstärkt den Sog, den das Buch auf mich ausgeübt hat, noch weiter. Ich wollte sofort mit Band 2 weitermachen, obwohl die Storyline in sich schon abgeschlossen ist, aber man will einfach wissen was mit den offenen Strängen passiert. Das finde ich ziemlich gut für den Start einer Reihe. Wenn der Autor es schafft eine Handlung abzuschließen und dennoch genug Fragen offen zu lassen, dass man weiterlesen will, genieße ich es sehr. 

    Charaktere: Vielschichtig, authentisch und mit Entwicklungspotential. Ich liebe sie alle, selbst die Antagonisten, weil ich mitfiebern konnte und nie das Gefühl hatte, hä das passt jetzt aber nicht. Dennoch sind sie nicht perfekt, man ärgert sich über sie, möchte sie in die richtige Richtung schubsen und fiebert voll mit. Das ist dem Autor unglaublich gut gelungen.


    Fazit: Absolute Leseempfehlung, wenn man ein wenig Zeit mitbringt. Ich glaube für abends mal so zwanzig Seiten lesen ist der Aufbau zu komplex. Aber für einen Lesetag ist das Buch genial.

  11. Cover des Buches The Bone Season - Die Träumerin (ISBN: 9783833309328)
    Samantha Shannon

    The Bone Season - Die Träumerin

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Paige ist eine Traumwandlerin Sie kann in die Traumlandschaften anderer eindringen und diese auskundschaften. Sie führt jedoch ein Doppelleben, den alle Seher werden eingefangen, wenn ihre wahre Identität aufgedeckt wird. Page wird als Ganovenbraut von Sektor 1.4 zur Kämpferin ausgebildet. Als eines Tages bei einem Unfall ihr Talent gelüftet wird, wird sie gefangen genommen und in eine fremde Welt gebracht. In dieser Welt herrschen die Repaihm, sie soll einem dienen, nur sind diese Wesen und ihrer Hintergedanken für sie ein Rätsel zum einen anziehend zum anderen abstossend…
    Zu Beginn ist es relativ verwirrend, da sehr viele Informationen kommen. Die Schreibweise war Gewöhnungsbedürftig...Nach 100 Seiten war ich in der Geschichte und hatte ein wenig den dreh raus...Die Spannung hält sich gut, wobei vieles Nebensächliches passiert und die Geschichte geht nur langsam voran, trotzdem war es interessant mehr über Page und die Rephaim zu lesen und ich bin gespannt wie es weiter geht, da das Ende so offen war.
    Das Buch wird nur aus Sicht von der Protagonistin geschrieben, diese hat einen taffen Charakter und hatte ihren Status als Ganovenbraut gemocht aber nie missbraucht. Ich mochte die Sturheit und ihre Gedanken haben mich teilweise an mich erinnert...
     

    Die Geschichte war im ganzen ganz ok...Für die die bereits Erfahrung mit Fantasy haben denn es sind sehr viele Informationen und Nebensächliche sowie ungewohnte Benennungen von Seher etc.

  12. Cover des Buches Mondspur (ISBN: 9783453565111)
    J.R.Ward

    Mondspur

     (950)
    Aktuelle Rezension von: leoseine

    Meine Meinung zum Cover:

    Das Cover wurde diesmal in einem schönen Blau gehalten und ich vermute das man da die Protagonistin Bella sieht. Es passt so gut zum Inhalt.

    Meine Meinung zum Buch:

    Auch diesen Band habe ich mit Viktoria im Zusammenhang des Buddy – Read gelesen und haben uns nach unsere Leseabschnitte besprochen. Das macht immer wieder Spaß mit ihr zusammen.

    In diesem Band ging es mehr um Z. Er musste so viel erleiden, da wundert es mich nicht das er so geworden ist. Der Blick in die Vergangenheit hat mir die Sprache verloren. Auch wo man erfuhr wie Phury ihn holte, war so spannend gewesen. Ich zitterte und litt mit Bella mit. Das ganze Buch war spannend und ich konnte und wollte einfach nicht aufhören zu lesen. Und, wenn ich mal aufhörte, zog es mich immer wieder magisch an. Ich wollte einfach immer mehr erfahren so neugierig war ich gewesen. Auch, wenn ich anfangs Z überhaupt nicht leiden konnte, hat sich diese Meinung schlagartig geändert. Ich hatte wieder doll mit den Gefühlen zu tun besonders mit denen von Z, Bella und Phury. Warum? Das verrate ich euch nicht, denn ich möchte euch nicht Spoilern.

    Ich mag den Schreibstil von der Autorin sehr, denn der ist so flüssig und verleitet mich immer wieder zum Lesen. Nun freue ich mich schon sehr den nächsten Band zu lesen.

    Meine Fazit:

    Auch hier wurden Gefühle großgeschrieben. Ich bin hin und weg von diesem Band. Auch, wenn Z nicht jedem gefällt hat er irgendwas Besonderes an sich was mir gefällt.

  13. Cover des Buches Der dunkle Kuss der Sterne (ISBN: 9783570310366)
    Nina Blazon

    Der dunkle Kuss der Sterne

     (371)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Dieses Buch ist ein wundervolles Märchen.  Anders könnte ich das nicht beschreiben. Es geht um Liebe, Treue und Verrat  und dem Schein und Sein  in der Gesellschaft worin Canda lebt.Entscheidungen müssen gut überlegt sein , und die Wahrheit kann manchmal sehr schmerzhaft sein.

    Der Schreibstil von Nina Blazon ist wie in jedem ihrer Bücher sehr Bildgewaltig was mir sehr gut gefällt.

    Auch die Charaktere sind toll beschrieben, haben Ecken und Kanten ,machen Fehler und müssen niemals perfekt sein.

    Dieses Buch lohnt sich wirklich  sehr..🤗📖

  14. Cover des Buches Vom Winde verweht (ISBN: 9783548269337)
    Margaret Mitchell

    Vom Winde verweht

     (743)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichen_

    Vom Winde verweht.

    Ein Klassiker der Weltliteratur, den man unbedingt gelesen haben sollte.

    Viele kritisieren den Roman, weil er die Sklavenhaltung in den Südstaaten verherrlicht. Dies mag ich nicht zu beurteilen, vielleicht sollte man den Roman in seinen sozialen Kontext stellen. Doch für mich persönlich ist „Vom Winde verweht“  eine Familiengeschichte und vor allem eine großartige Liebesgeschichte bei  der ich jedes Mal mitfiebere ob Scarlett und Rhett es wohl endlich schaffen so richtig zusammen zu kommen. Ich könnte jedes Mal wieder verrückt werden, wenn Rhett und Scarlett mal wieder nicht miteinander reden oder voreinander weglaufen, und doch muss ich den Roman immer wieder lesen.

  15. Cover des Buches Feuer und Feder (ISBN: 9783407747969)
    Kathy MacMillan

    Feuer und Feder

     (91)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Klappentext:
    Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.

    Autorin:
    Kathy MacMillan ist Schriftstellerin, Bibliothekarin, Dolmetscherin für amerikanische Gebärdensprache und Geschichtenerzählerin für Taubstumme. "Feuer und Feder" ist ihr erster Jugendroman und wurde durch ihre Faszination an der Macht der Sprache inspiriert. MacMillan lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und einer Katze namens Pancake in Owings Mills, USA.

    Übersetzer:
    Julian Haefs


    Bewertung:
    Das Cover ist nicht nur wunderschön, sondern auch mehr als passend zum Titel und zur Geschichte erstellt. Besser geht es kaum! Ein richtiger Eyecatcher, der neugierig macht und zeigt, dass es sich um einen historischen Jugendroman handelt.

    Die anderen, so wusste sie, würden ihr Verhalten als Schwäche ansehen, denn sie konnten ihre Art von Stärke nicht verstehen.

    (Göttergeschichte, Seite 58)


    Die Geschichte wird nur aus Raisas Sicht erzählt, was schade ist, da mehr Sichtweisen auch mehr Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der jeweiligen Charaktere bringen. Der Schreibstil ist recht fließend, wenn ich auch zu Beginn etwas Leseschwierigkeiten hatte. Die Geschichte zieht sich die ersten Seiten, es wird an manchen Stellen für meinen Geschmack zu viel ausgeholt. Insgesamt ist es aber sehr gut, da man als Leser einen tollen Eindruck vom Leben bekommt. Das frühalterische Setting hat mich stets an das antike Griechenland erinnert, das fand ich super toll. Natürlich mit allem, was dazu gehört; Eroberungen, Sklaven, Götteranbetungen, Schriftzeichen ... hat mir sehr gut gefallen.

    Durch die A-typische Erzählung waren die Geschehnisse natürlich vorhersehbar. Erobertes Königreich, eine gefallene Prinzessin oder Sklavin (in diesem Falll Sklavin), erste Liebe mit verbotenem Jungen, Rebellion, Zerrissenheit der Treue gegenüber der Rebellion und der  Liebe ... 

    An den Kapitelanfängen sind kleine Erzählungen der Götter des Reiches gedruckt. Stück für Stück, Kapitel für Kapitel setzt setzt sich das Puzzlebild zusammen. Für mich waren sie im letzten Drittel eher etwas wirr und ich konnte sie nicht richtig zusammenfügen. Zum Teil sind sie etwas umständlichen geschrieben. Die Idee ist nicht neu, hat aber zur Geschichte wunderbar gepasst. Interessant und neu ist hier, dass die Göttergeschichte in die Gegenwart katapultiert wird; die Geschichte geht also im Realen weiter und findet ein passendes - wenn auch etwas vereinfachtes - Ende, das mir nicht so gut zusagte.

    "Die Weisheit hat uns verlassen", murmelte Lanea.
    "Die Weisheit ist nur gefangen", sagte Suna träumerisch. "Und jedes Gefängnis hat auch einen Schlüssel."
    "Das hat wenig Bedeutung, solange niemand willens ist, ihn zu benutzen."

    (Göttergeschichte, Seite 323)

    Die Geschichte ist hier schon andersartig besonders wegen der Göttergeschichte und weil sie gut ohne Fantasieelemente auskommt, Dank der Göttergeschichte. Das ist es auch, was das Buch auszeichnet. Es ist eher ein historischer Jugendroman mit antikem Setting, Sklaven, Götter, Schriftrollen und Runen. Die Charaktere finde hier sehr gut ausgearbeitet und mit Tiefe belegt. Mati ist schon eher eine 08/15-Erscheinung, aber ich mochte ihn. Er ist lebensfroh, klug und freundlich. Raisa ist mit ihrer fehlenden Vergangenheit dagegen schon interessanter. Sie führt als einziges Glied ihrer Herkunft ein Herzgedicht bei sich und versucht es mithilfe der geheimen Schrift zu entschlüsseln. Ich finde ihre Zerrissenheit zwischen der Treue zur Rebellion und der Verliebtheit zu Mati glaubhaft dargestellt.

    Die Romanze zwischen Raisa und Mati ist hier wie so oft zu salopp gestellt. Das Problem liegt nicht nur an der Sichtweise der Autoren, die meinen, bestimmten Klischees folgen zu müssen, um ihre Werke erfolgreich zu machen - sondern auch an Fantasie-/Jugendromanen, die Einzelbände sind, wie dieses. Ich merke das wirklich jedes Mal bei solch einem Einzelband, wie die Handlungen zusammengequetscht und besonders die Enden (wie auch hier) sehr unzureichend verfasst werden. Überwiegend sind solche Romane Reihen mit mindestens 3 Bänden, sodass sich alles etwas strecken kann - auch wenn das nicht immer der Fall ist, was mich dann ärgert. Aber bei einem Einzelband muss alles in 300-500 Seiten passen - warum werden die Seiten dem nicht angepasst? Hier hätte auch ein paar mehr Seiten nicht geschadet. Es schadet eher der Geschichte und dessen Erfolg, sich so zu begrenzen. 

    Es gibt hier schon zwei Bände, allerdings nur im Englischen. Das bringt uns deutsche Leser ohne festes Englisch überhaupt nichts, somit bleibt es ein Einzelband. Ich wüsste auch nicht, wie es weitergehen sollte, da die Autorin die Geschichte wie einen Einzelband bearbeitet hat. Ich finde diese fehlende Kommunikation der Verlage der Leserschaft gegenüber unter aller Sau! Nie wird in solchen Fällen veröffentlicht, ob ein Band noch folgt und wenn ja, wann - oder ob ein Band nicht folgt und warum. Zum Kotzen!


    Fazit:
    Ein wirklich guter Jugendroman, der Jugendlichen aufzeigt, was für eine Welt in dieser antiken Zeit in vielen Ländern geherrscht hat und welche Prioritäten Alltag waren, z.B. die Anbetung der Götter, ohne und mithilfe von Schriften und Zeichen. Auch für Erwachsene ist dies eine unterhaltsame Geschichte mit ausgearbeiteten Charakteren. Trotz allem fehlt mir hier das gewisse Etwas ... die Funken sind nicht übergesprungen, obwohl ich die Geschichte sehr gelungen finde. Für wenige Makel gibt es einen Sternabzug.

    So ist es mit dem Licht immer gewesen - es muss mit der Dunkelheit leben.

    (Göttergeschichte, Seite 65)

    Sehr passend zur Geschichte; gut und schlecht gemachtes darin macht es trotzdem lesenswert! :-)



  16. Cover des Buches Dunkles Erwachen (ISBN: 9783453532816)
    J.R.Ward

    Dunkles Erwachen

     (913)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    *Spoiler Alarm*


    Der Band kommt ziemlich nah an den vorherigen an. Jedoch gab es da manche Sachen, die ich unnötig fand. Wie zum Beispiel, dass U für kurze Zeit zum Oberhaupt der Lesser wurde, nur um ein paar Kapitel danach zu sterben. Es hat nichts an der Geschichte oder an dem Plot weitergebracht.
    Die Beziehung zwischen Zsadist und Bella hat sich schön entwickelt, obwohl ich es mir lieber gewünscht hätte, dass sie am Ende mehr Zeit gehabt hätten um sich zu entwickeln, anstatt direkt nach der Aussprache zu heiraten.
    Wie sich Zsadist entwickelt wärmt mein Herz und ich bin so froh, dass er sich mit Phury ausgesprochen hat. Jetzt mache ich mir aber um Phury Sorgen, denn es scheint, dass obwohl Zsadist endlich glücklich ist, Phury selber aber in ein dunkles Loch fällt.
    Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit der Bruderschaft weitergeht und wann Tohr wieder auftaucht.

  17. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442373338)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

     (1.025)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Nachdem die ersten Bände der Reihe mich mit ihren tollen Charakteren und einer etwas anderen Zaubererwelt begeistern konnten, war ich gespannt wie der letzte Teil das große Finale einläuten würde. Immerhin gab es noch so einige offene Fragen. Besonders interessierte mich aber natürlich, was es mit der Pforte des Magiers auf sich hatte. 


    Der Start ins Buch war gewohnt schön. Ich freute mich auf mein Abenteuer mit Bartimäus und John, wobei ich gespannt war, welche Charaktere aus den Vorgängern auch hier auftauchen würden. Am Ende war dies sogar ein Großteil, denn gerade im Bereich Regierung hatte sich nicht allzu viel getan. Zwar wechselte John seine Stelle, um nun Informationsbeauftragter zu sein, wobei er nur für die Kriegs-Werbung zuständig war. Hier schaute ich schon etwas verwirrt, denn ich wunderte mich stark, woher denn nun plötzlich der Krieg kam.


    Tatsächlich war die Freude auf den Band sehr schnell verflogen. Auch wenn es viel Magie gab, fühlte sich das Buch nicht annähernd so gut an, wie seine Vorgänger. Dafür sorgte z.B. das man viel über Regierungsthemen sprach oder eben über den Krieg. Dazu bröckelte der Status der Zauberer, da spätestens hier immer mehr klar wurde, dass sie und „die Gewöhnlichen“ nichts wirklich unterschied. Ein besonderes Ärgernis war aber der ungewohnt langsame Einstieg in die Haupthandlung. Selbst nach der Hälfte des Buches war mir noch nicht wirklich klar, was es nun mit der Pforte der Magier überhaupt auf sich hatte.


    Zum Glück gab es da noch Bartimäus und seine flotten Sprüche. Dieser lockerte die, teils doch sehr steife, Handlung etwas auf und brachte mich so zum Hauptergebnis des Buches. Dieses war dann wirklich WOW, hätte aber schon viel eher eingeläutet werden können. Denn da es so spät im Buch eingebaut war, hatte das eigentliche Ende nicht mehr den Platz, den es benötigt hätte. Kurz um, es war zu hektisch. Selbst nachdem großen Finale machte der Autor den Fehler, keine wirklichen Aussagen zu treffen. Immerhin wollte ich wissen, was nachdem großen Knall für die Zukunft geplant war. Doch nichts kam. Ich bekam ein paar Anspielungen und das wars. 


    Auch wenn die Handlung nicht mehr das Wahre war, konnten die Settings und besonders der Einblick in die andere Welt schon begeistern. Denn wenn mich eines seit dem ersten Band faszinierte, dann wie die Dämonen in unsere Welt kamen und wie sie in ihrer lebten. Hier baute der Autor ebenfalls eine Geschichte auf, welche schließlich vermehrt in Bartimäus´ Vergangenheit führte und dabei interessante Charaktere näher betrachtete. Schade nur, dass man diese tolle Handlung mit einem Krieg verbinden musste.


    Irgendwie wollte dieser Band nicht so recht in das Bartimäus-Universum passen. Zwar gab es einiges an Zauberei und Magie, aber das Hauptaugenmerk lag diesmal viel zu sehr auf der Regierung und ihren Entscheidungen. Damit wurde die Geschichte unglaublich zäh und schaffte es nur mit Bartimäus Sprüchen, ab und an ein wenig Unterhaltung in das Ganze zu bringen. Schade, denn wie ein großes Finale fühlte es sich nicht an, besonders da es zum Ende keine klaren Aussagen gab.

  18. Cover des Buches Der Weg der Könige (ISBN: 9783453317109)
    Brandon Sanderson

    Der Weg der Könige

     (230)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Ich habe von Brandon Sanderson schon einiges gelesen. Angefangen bei seiner "Nebelgeborenen"-Reihe, die mich absolut umgehauen hat, weitergehend zu "Elantris", seinem Debüt und dem fantastischen Werk "Sturmklänge" und natürlich durfte dann sein Epos um die Sturmlich-Chroniken nicht fehlen.

    "Der Weg der Könige" ist der erste Band im Deutschen und beinhaltet PART I des englischen Originals. Die Bücher wurden aufgrund der enormen Länge von Sandersons Werken zweigeteilt.

    Trotzdem hat "Der Weg der Könige" über 800 Seiten und bieteten absoluten Lesespaß, der ein Muss für jeden Fantasyfan ist.

    Ich liebe Brandon Sandersons Werke über alles. Seine Bücher, seine Ideen, seine Welten und seine Magiesysteme faszinieren mich immer wieders aufs Neue.

    In diesem Auftakt seines neuen Eposes begleiten wir mehrere Personen: 

    Dalinar, der Bruder des verstorbenen König, der von schrecklichen Visionen während der den Planeten heimsuchenden Großstürme geplagt wird.

    Seinen Sohn Adolin, der an seinem Vater zweifelt und versucht, das Richtige zu tun.

    Schallan, eine junge Adelige, die ihre Familie retten möchte und sich deswegen als Mündel der Prinzessin Jasnah bewirbt.

    Kaladin, ein früherer Soldat, der jedoch, verraten und seiner Ehre beraubt, als Brückenmann in der Armee von Großprinz Sadeas dienen muss.

    Szeth-Sohn-Sohn-Vallano, ein Assassine, der durch einen Eidstein dazu gebracht wird, das zu tun, was er verabscheut.

    Es gibt noch viel mehr Charaktere, die iene Erwähnung wert währen (z.B Schelm, der Hofnarr des neuen Königs, dieser König selbst ...), aber diese Charaktere tragen die Story im weitestgehenden Sinne.

    Vorneweg muss gesagt werden: Wer lange Einstiege verabscheut, der sollte "Der Weg der Könige" nicht lesen. Brandon Sanderson nimmt sich sehr viel Zeit für seine Charaktere, den Weltenaufbau und dem Handlungsverlauf.

    In dem ersten Buch geht eher darum, die Charaktere erst einmal kennenzulernen. Kaladin, der seinen restlichen Funken von Stolz und Ehrgefühl nimmt, und überleben möchte. Schallan, die den Plan ihrer Familie verfolgt, Dalinar, der versucht, sämtliche Großprinzen von Alethkar zu vereinen ... Hinter dieser anfäglichen Story steckt so viel mehr dahinter, der Leser tappt sehr lange im Dunkeln, was gewisse Geheimnisse angeht.

    Wie funktionert das Seelengießen eigentlich genau? 

    Wer oder was sind die Bringer der Leere?

    Und kann der Mord an den König vor einigen Jahren, verübt von den Parschendi, eigentlich gerächt werden? 


    Es gibt gefühlt hunderte von Handlungssträngen, die Brandon Sanderson anspricht, aber man hat als Leser nicht das Gefühl, dass es einem zu überladen wird - im Gegenteil, man wird sehr sanft in die Welt eingeführt. So lernen wir kennen, wie Schallan es schafft, als Mündel von Jasnah aufgenommen zu werden, was ihr Plan beinhaltet und wieso sie diesenü berhaupt durchziehen möchte. Wir erfahren, was Kaladin widerfahren ist und wie er es schafft, eine ganze Mannschaft von demotivierten, verängstigten Männern, die bereits aufgegeben haben, wieder zum Kämpfen zu bewegen. Wir erfahren, was die Alethi auf der Zerbrochenen Ebene machen, wie sie gegen die Parschendi kämpfen, Edelsteinherzen erinngen, Krieg führen und wie Dalinar versucht, diesem Krieg endlich ein Ende zu geben . Dalinar, der mit seinen Gefühlen für seine Schwägerin kämpft, sein Sohn Adolin, der ihn verteidigen möchte, beschützen, sich aber gleichzeitig sorgt und natürlich, was eigentlich mit Szeth passiert, dem berühmten Assassinen in Weiß.


    Jeder einzelne Charakter von Brandon Sanderson ist mit unglaublich viel Liebe zum Detail ausgearbetet worden, keiner gleich dem anderen. Jeder hat andere Eigenschaften, die ihn absolut liebenswert machen. Brandon Sanderson nimmt seine Leser mit auf eine Reise durch die Welt Roschar, dem Kriegslager der Alethi ganz besonders. Stück für Stück lernt man die Welt kennen, die speziellen Pflanzen, die Großstürme und das Magiesystem, das auf Essenzen und Edelsteinen beruht und "Seelengießen" genannt wird. Es gibt verschiedene Traditionen in dem Land (z.B Männer- und Frauenessen, eine Schutzhand bei Frauen, die bedeckt bleiben musst ...), eine einzigartige Flora (Pflanzen, die sich während eines Sturm zurückziehen können, um sich zu schützen), noch beeindruckendere Fauna (Klufteufel mit riesigen, wertvollen Edelsteinherzen) und einen Gegner, den man nicht einschätzen kann (Parschendi, ein seltsames Volk mit marmoierter Haut und Rüstungen, die aus dem Körper wachsen).


    Das alles lernt der Leser Stück für Stück, Seite für Seite kennen. Wir erfahren, wer mit wem im Streit liegt und auch, was das für einzigartige Waffen und Rüstungen sind, die im Krieg genutzt werden und die jeder für sich erringen möchte: Splitterklingen und -panzer, mysteriöse  Waffe, die einen Träger so gut wie unbesiegbar machen.

    Das alles schafft Brandon Sanderson auch dank seines flüssigen, detailreichen und angenehmen Schreibstils auf die knapp 800 Seiten zu bekommen - und dabei kratzt er damit nur an der Oberfläche!
    Inzwischen gibt es neun (!) Bücher der Serie und bis Buch Nummer 4 habe ich bereits gelesen. Und je mehr man liest, je mehr man sich auf die Welt einlässt und je weiter man in die Geheimnisse vordringt, desto spannender und interessanter wird es.


    Persönlich gesehen ist Brandon Sanderson für mich ein Fantasy-Autor, um den man als Liebhaber des Genres nicht drumherum kommt.

    "Der Weg der Könige" ist der Einstieg in ein einzigartiges Epos, das es wert ist, gelesen zu werden und das ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann!




  19. Cover des Buches Bartimäus - Der Ring des Salomo (ISBN: 9783570223048)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Der Ring des Salomo

     (652)
    Aktuelle Rezension von: Lisaliest_

    Dieser Band der Reihe, ist ein Spinn of Teil, der einen Teil der Vergangenheit von Bartimäus erzählt. Ich wusste lange nicht, dass es ihn gibt und habe mich umso mehr gefreut, als ich es diesen Sommer herausgefunden habe.

    Anfangs hatte ich ehrlich gesagt ein paar Schwierigkeiten mich richtig zurechtzufinden. Jonathan Stroud hat einen ganz anderen Schreibstil, als die Autoren anderer Fantasybücher. Dennoch musste ich direkt nach den ersten paar Seiten schon lachen. Der Humor ist wirklich unvergleichlich. In den verrücktesten Situationen wird die Handlung mit einer zynischen Bemerkung des Protagonisten aufgepeppt. Zudem gibt es oft Anmerkungen am Ende der Seite, bei denen der Dschinn unverblümt seine Meinung darlegt.

    Einige Kapitel wurden von anderen Personen erzählt, diese waren im Vergleich zu den Kapiteln von Bartimäus manchmal etwas eintönig, aber dennoch spannend. Vor allem gegen Ende war es komplett egal, was passiert, weil man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen.

    Der Autor hat ein unglaublich gutes Auge fürs Detail. Er beschreibt die Dinge so genau, dass man gar nicht anders kann, als ein Bild vor Augen zu haben. Selbst Gesten von Wesen, die nicht von dieser Welt kommen, beschreibt er so gut, dass man keine großen Mühen braucht, um es sich vorstellen zu können.

    Jonathan Stroud ist und bleibt ein König der Fantasyromane. Er schafft es ohne aufgebauschte Liebesdramen einen Roman spannend zu gestalten und erobert die Herzen der Leser im Sturm. Schon allein für seine Gabe andere zum Lachen zu bringen.

  20. Cover des Buches Das Juwel - Die Gabe (ISBN: 9783596196647)
    Amy Ewing

    Das Juwel - Die Gabe

     (1.707)
    Aktuelle Rezension von: buecherwonderland

    Ich hatte das Buch vor einigen Jahren schon einmal gelesen, aber wollte es nochmal rereaden, damit ich Band 2 und 3 hinterher lesen kann. Die Geschichte fand ich klasse und auch wie die Autorin die ganze Atmosphäre im Palast beschreibt ist ihr sehr gut gelungen. Die Charaktere waren gut beschrieben und ich konnte zu jeder einzelnen Figur eine Verbindung aufbauen und hatte ein gewisses Bild zu der Person. Das einzige was mich an der ein oder anderen Stelle gestört hat war, dass für mich die Liebesbeziehung zu schnell voran ging und wie schnell die Protagonisten fremden Menschen vertraut hat.
    Das Ende endet mit einem fiesen cliffhanger und ich musste natürlich direkt weiterlesen.
    Nicht zu vergessen ist das Cover einfach wunderschön, jedoch muss man erwähnen, dass man keine typische Mädchen-/Prinzessingeschichte erwarten kann, die Geschichte ist wesentlich tiefgreifender und teilweise auch schockierend. 

  21. Cover des Buches 80 Days - Die Farbe der Lust (ISBN: 9783570585221)
    Vina Jackson

    80 Days - Die Farbe der Lust

     (549)
    Aktuelle Rezension von: Magsbookworld

    ♡ "ich sehnte mich nach etwas anderem, nach einem Bereich des Nirwana, den ich nur im Augenblick des hemmungslosen Sex, der Degradierung oder Demütigung erreichte und indem ich mich so lebendig fühlte wie nirgends sonst." ~ 80 days die Farbe der Lust
    ∞ Ich hab ja schon immer gerne Liebesromane gelesen, aber seit neustem interessiere ich mich auch für Erotikromane. Da fällt der erste Band der 80 days Reihe gleich mit hinein.
    ar nicht ansprechend, aber ich wollte es trotzdem lesen, weil mich der Klappentext interessierte. Ich fand Summer und Dominik klasse als Hauptcharaktere. Das Verknüpfen mit dem Geigenspiel und der Klassik fand ich richtig cool und besonders. Die Erotikszenen fand ich okay, man muss halt mit den Wörtern klarkommen. Die Szenen mit Viktor am Ende haben mir nicht gefallen und ich hab mich über das Ende gefreut, auch wenn es irgendwie etwas überstürzt wirkte am Ende. Wie findet ihr Sexszenen in Büchern?
    3,5/5 ⭐

  22. Cover des Buches Die Legion des Raben (ISBN: 9783492500555)
    Maria W. Peter

    Die Legion des Raben

     (86)
    Aktuelle Rezension von: LEXI

    Bisweilen muss man einfach Dinge tun, die verboten sind…

    „Bisweilen muss man einfach Dinge tun, die verboten sind. Es gibt höhere Gesetze als die, die unser Kaiser erlässt.“

    Die junge Protagonistin Invita stößt auf ein gefährliches und tödliches Geheimnis. Als nach einem opulenten Festmahl im Hause ihres Herrn, des Statthalters der Provinz Gallia Belgica, ein hochrangiger Bürger aus altem treverischem Adel ermordet wird, bezichtigen die Witwe des ermordeten Gaius Baetius Quigo und dessen Sohn Publius den Sklaven Hyacinthus der Tat. Das Datum für seine Hinrichtung wird festgelegt. Darüber hinaus wird ein Exempel statuiert: jeder Sklave aus dem Haushalt des Ermordeten soll ebenfalls hingerichtet werden. Invitas Entsetzen ist groß und mit der Unterstützung ihrer Herrin Marcella beginnt sie, Nachforschungen im Umfeld des Hyacinthus anzustellen. Doch damit sticht sie in ein Wespennest. Die Zeit bis zur Hinrichtung wird knapp – und nicht nur die Haussklaven des Baetius Quigo müssen um ihr Leben fürchten…

    Im zweiten Band der Reihe um Invita stürzt sich die eigenwillige und dickköpfige Protagonistin mit vollem Elan in ihr nächstes Abenteuer. Da sie sich dieses Mal der Unterstützung ihrer Herrin sicher ist, sind Invitas Vorstöße mutiger. Es öffnen sich ihr viele Türen, die ohne den Einfluss von Domina Marcella verschlossen blieben. Ich war erfreut, vielen Personen aus dem ersten Band wieder zu begegnen. Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren hat mir ausnehmend gut gefallen, besonders angetan war ich von der persönlichen Entwicklung Marcellas, die sich dank ihres neuen Glaubens von einer blassen, kranken und zerbrechlichen Frau in eine selbstsichere und in sich ruhende Persönlichkeit gewandelt hat. Ihr tiefes Mitgefühl und ihre christliche Nächstenliebe machten Marcella zu meiner favorisierten Nebenfigur dieses Buches. 

    Doch auch der alemannische Kriegsgefangene Flavus, dessen unverschämtes Auftreten und herablassender Gesichtsausdruck Invita stets zur Rage bringen, zeigt eine sanfte und einfühlsame Seite. Flavus hat definitiv etwas zu verbergen, und Invita möchte herausfinden, worum es sich dabei handelt. Die Autorin erlaubt nicht nur bei Flavus tiefere Einblicke in dessen Persönlichkeit, sie lüftet auch ein weiteres winziges Stück des Geheimnisses über Invitas Herkunft und Selenas Vergangenheit. Ein Amulett mit einer Mondsichel wird zu einem Symbol und ich vermute, dass es wohl in einem der Nachfolgebände eine relevante Rolle spielen wird. 

    Im Hause des Baetius Quigo brodelt es. Julia, die Witwe des Ermordeten, war mit den politischen Ansichten und Ambitionen ihres Ehemannes nicht einverstanden, ihre Verwandtschaft zum Kaiser machte sie darüber hinaus hochmütig. Julia ist eitel, herablassend und besitzt ein herrisches Wesen. Der Sohn Publius wurde vom Vater aufgrund seines maßlosen Ehrgeizes und seiner Machtgelüste verurteilt. Der gutaussehende und selbstsüchtige junge Mann ist ein unangenehmer Zeitgenosse, der sich vehement für die Hinrichtung des Hyacinthus und sämtlicher Haussklaven einsetzt. In weiteren Nebenrollen fungieren Baetia Minor, die jüngste Tochter des Mordopfers, der Präfekt und erfolgreiche Feldherr Spurius Cornix, der römische Beamte Aedil Marcus Ambrosius und der Procurator Marcus Metellus. Die Haussklaven Pelagius, Bricia, Celsus, Hermion sowie die Heilkundige Selena erhalten ebenfalls einen winzigen Gastauftritt in diesem Band.

    Obgleich mir bereits der erste Band dieser Reihe ausnehmend gut gefiel, hat das vorliegende Buch meine Erwartungen noch übertroffen. Die Autorin ist detailliert auf die einzelnen Charakterzüge ihrer Figuren eingegangen, persönliche Entwicklungen wurden wie bereits erwähnt authentisch dargestellt. Einzig die Ich-Erzählerin Invita scheint hinsichtlich ihrer Abenteuerlust und Waghalsigkeit lernresistent zu sein – sie bringt sich durch ihre Aktivitäten unermüdlich und wiederholt in gefährliche Situationen.

    Historische Fakten wurden gekonnt mit einem Kriminalfall verwoben. Der ausgeklügelte Mordplan mit ungeahnt weitreichenden Konsequenzen sorgte für große Spannung, die sich besonders im letzten Drittel des Buches drastisch steigert und die Protagonistin zu einem aufregenden Finale führt. Interessante Details über das Leben der römischen Bevölkerung, der herrschenden Familien und deren Sklaven sowie Informationen über die opulenten Essgelage der wohlhabenden Römer, ihren Aberglauben, die Götterverehrung sowie die Thermen als Zentren des öffentlichen Lebens rundeten das Leseerlebnis ab. Eine spannende und lehrreiche Geschichte, welche durch detaillierte historische Fakten im Anhang des Buches, einem ausführlichen Glossar sowie zwei Landkarten ergänzt wurde.

    Fazit: Auch im zweiten Band dieser Reihe konnte Maria W. Peter mich voll und ganz begeistern und ich durfte Invita auf ihren hoch spannenden, aber auch brandgefährlichen Nachforschungen begleiten. Der einnehmende Schreibstil der Autorin gepaart mit interessanten historischen Details aus der Zeit der Römerherrschaft machten die Lektüre dieses Buches zu einem Vergnügen. Auf den letzten Seiten des Buches erfährt man von Invitas Vorhaben, Einzelheiten über ihre Herkunft in Erfahrung zu bringen. Sie plant, in jener Stadt Nachforschungen zu betreiben, in welche sie als Säugling ausgesetzt wurde: Divodurum! 

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich sehe der Lektüre des dritten Bandes mit großer Erwartungshaltung und Vorfreude entgegen. Begeisterte fünf Sterne!

  23. Cover des Buches Hexenfluch (ISBN: 9783426505601)
    Lynn Raven

    Hexenfluch

     (245)
    Aktuelle Rezension von: _Teresa_

    Tolles und spannendes Buch und auf jeden Fall empfehlenswert!

    Einziger Kritikpunkt: Manchmal war es sehr schwer Dinge nachzuvollziehen weil sie erst später in dem Buch erklärt wurden. Das war machmal etwas verwirrend aber man kam da trotzdem irgendwie durch.

    Alles in einem trotzdem wirklich gut und lesenswert.

  24. Cover des Buches Das letzte Königreich (ISBN: 9783499254710)
    Bernard Cornwell

    Das letzte Königreich

     (532)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Wir schreiben das Jahr 866. Uhtred ist eigentlich Osbert, der jüngere Sohn von Graf Uhtred. Als sein älterer Bruder Uhtred im Kampf fällt, ist Osbert auf einmal der Erbe. Und da immer ein Uhtred auf dem Grafenthron sass, wir er kurzerhand umgetauft und heisst nun Uhtred.

    Uhtred ist gerade zehn Jahre alt, als dänische Wikinger in England einfallen und grosse Teile des Landes besetzen. Uhtreds Vater wird dabei getötet und sein Onkel Alfrik übernimmt dem Stammsitz der Familie.

    Uhtred gerät in Gefangenschaft und wird Ziehsohn des dänischen Fürsten Ragnar. Von nun an wächst er als Däne auf und übernimmt derern Traditionen und deren Glauben. Doch sein Ziel ist es, eines Tages die väterliche Burg zurückzuerobern, die ihm sein Onkel gestohlen hat.

    Im neunten Jahrhundert ist England noch ein geteiltes Land. Es besteht aus den vier Königreichen Northumbrien, Ostanglia, Mercia und Wessex. Den Dänen gelingt es, drei dieser Königreiche zu erobern. Nur noch Wessex und König Alfred wiedersteht dem Ansturm. Doch wie lange noch.

    Das letzte Königreich ist der Auftakt einer Reihe um Uhtred und die Eroberungsgelüste der Dänen. Doch vor allem geht es um König Alfred, der von einem vereinten England träumt. Dies will er mit Gottes Hilfe erreichen. Doch benötigt er dazu auch fähige Männer. Krieger, wie Uhtred beispielsweise.

    Bernard Cornwell gilt als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans englischer Prägung. Seine Erzählungen sind hervorragend recherchiert und mit der nötigen Prise Fiktion spannend erzählt


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