Bücher mit dem Tag "sklaven"
163 Bücher
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Erwählte
(3.208)Aktuelle Rezension von: Angelina1804Der erste Band von Throne of Glass hat mich von Anfang an begeistert. Besonders gut gefallen hat mir die gute Mischung aus Spannung, Fantasy und Wettkämpfen, die dafür gesorgt hat, dass mich das Buch zu keinem Zeitpunkt gelangweilt hat. Die verschiedenen Prüfungen haben wieder immer für Nervenkitzel gesorgt und besonders den entscheidenden Kampf fand ich sehr spannend geschrieben. Generell ist es immer interessant zu erfahren, welcher Kandidat aus dem Wettkampf, bei dem es darum geht, wer der Champion des Königs wird, ausscheidet.
Ich habe es innerhalb von drei Tagen verschlungen, wobei mir auch der Schreibstil von Sarah J. Maas sehr gut gefallen hat, der meiner Meinung nach flüssig und fesselnd war.
Besonders Dorian, den Kronprinzen, mochte ich sehr gerne, weil er sehr charmant, humorvoll und gleichzeitig auch vielschichtig war. Das hat man vor allem an seinen Unterhaltungen mit Celaena, die ich auch ziemlich super fand, da sie selbstbewusst und clever ist, erkannt. Ihre Freundschaft mochte ich auch sehr gerne, genauso wie Celaenas mit Nehemia. Auch Nehemia, die Prinzessin von Eyllwe, die nicht so ist, wie sie zu erst zu sein scheint, fand ich sympathisch. Die Antagonisten und Feinde von Celaena, wie Cain, ein Mitkandidat im Wettkampf, fand ich super geschrieben und es war interessant die vielen verschiedenen Charaktere kennen zu lernen, die auch mal Überraschungen in ihren Handlungen bieten.
Das Ende ist interessant und motiviert mich auf jeden Fall dazu, die Reihe weiter zu lesen.
Insgesamt ein großartiger Fantasy-Auftakt mit Spannung, interessanten Figuren und Antagonisten und einer gelungenen Handlung.
- Walter Moers
Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär
(2.268)Aktuelle Rezension von: Frodo0Moers ist einzigartig und hat ziemlich sicher noch mehr Hirne als Nachtigaller. Und immer wenn ich glaube, es gäbe nichts Neues im Fantasybereich zu lesen (Begrifflichkeiten, Figuren, Wesen,..), kommt Moers um die Ecke und wirft mit Begriffen um sich und belehrt mich eines Besseren. Es war eine reine Freude, dieses Buch zu lesen!
- Margaret Mitchell
Vom Winde verweht
(770)Aktuelle Rezension von: H-LshZu erst war der Film in meinem Kopf. Ich war zu jung, um ihn wirklich zu verstehen. Jetzt wagte ich mich an das Buch. Ich bin von der starken Scarlett begeistert. Für mich ist es der beste „Liebesroman“ ohne Kitsch dafür mit epischen Bildern und etlichen Charakteren. Absolut empfehlenswert für geduldige Leser.
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 06
(1.093)Aktuelle Rezension von: Booknerd232Im sechsten Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte weiter mit noch mehr Spannung und Komplexität. Daenerys Targaryen, die Königin der Drachen, steht vor der Herausforderung, ihre Herrschaft in Essos auszubauen, während im Norden die Bedrohung durch die Weißen Wanderer immer realer wird. Gleichzeitig kämpfen die verschiedenen Häuser in Westeros um Macht und Einfluss. George R. R. Martin gelingt es meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben und die Charaktere in moralisch komplexe Situationen zu bringen. Die düstere Atmosphäre und die unerwarteten Wendungen machen dieses Buch zu einem fesselnden Erlebnis für alle Fans von epischer Fantasy. 🐉🔥👑
- Mary E. Pearson
Das Herz des Verräters
(884)Aktuelle Rezension von: Eva_RuppDas Herz des Verräters von Mary E. Pearson führt die Geschichte von Lia konsequent und eindrucksvoll weiter. Sowohl die Beziehung zu Rafe als auch die komplizierte Verbindung zu Kaden entwickeln sich weiter und verleihen der Handlung emotionale Tiefe. Besonders im Fokus steht jedoch Lias außergewöhnliche charakterliche Entwicklung.
Lia ist kaum wiederzuerkennen: Sie ist an ihren Herausforderungen gewachsen, mutiger und stärker geworden. Sie öffnet sich anderen, erweitert ihre Fähigkeiten und begegnet selbst jenen, die ihr überlegen scheinen, mit Stolz und Tapferkeit. Trotz aller Verluste und Gefahren schafft sie es immer wieder, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Selbst in fremden Ländern findet sie Freunde und Verbündete ein Zeichen ihrer inneren Stärke.
Zwar deutet sich bereits an, zu wem Lia sich hingezogen fühlt und mit wem sie am Ende stehen könnte, doch bleibt genug Raum für Überraschungen. Gleichzeitig wirft der Roman spannende Fragen über ihre Heimat auf: Wie wird man sie empfangen? Und ob überhaupt?
Besonders faszinierend sind die Beziehungen, die Lia zu den Vendanern aufbaut. Manche sind von Vertrauen geprägt, andere von Misstrauen und Konflikten. Vor allem der Kommissar erweist sich als vielschichtiger Charakter, der noch eine wichtige Rolle spielen dürfte.
Mary E. Pearsons Schreibstil überzeugt erneut durch Emotionalität und Atmosphäre. Ein besonderes Highlight ist die zusätzliche Perspektive von Pauline, durch die man einen noch umfassenderen Blick auf das Geschehen im gesamten Land erhält und sich intensiv in die verschiedenen Gefühlswelten hineinversetzen kann.
Abgerundet wird das Leseerlebnis durch das neue Cover, das deutlich besser zur Geschichte passt und das alte für mich klar übertrifft. Das Herz des Verräters ist ein fesselnder, emotionaler zweiter Band, der Lust auf mehr macht.
- Amy Ewing
Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel
(782)Aktuelle Rezension von: ApplesreadingMit Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel schließt Amy Ewing ihre dystopische Trilogie ab und liefert ein Finale, das an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten ist. Violet steht vor ihrer bisher größten Herausforderung: Sie soll eine zentrale Rolle im Widerstand gegen den Adel spielen, ist jedoch hin- und hergerissen, da ihre Schwester Hazel in den Fängen der Herzogin vom See gefangen gehalten wird. Der innere Konflikt Violets und die komplexen moralischen Entscheidungen geben der Geschichte eine faszinierende emotionale Tiefe.
Der Schreibstil bleibt, wie bereits in den Vorgängern, anspruchsvoll. Für Leser, die bereits mit Band 1 und 2 zu kämpfen hatten, könnte dies eine zusätzliche Herausforderung darstellen.
Nichtsdestotrotz überzeugt der Roman durch die starken Themen: Rebellion, die Kraft der Gemeinschaft und die Frage, wie viel man bereit ist, für seine Überzeugungen und die Familie zu opfern. Der Abschluss bietet Wendungen und einen emotionalen Höhepunkt, der Fans der Reihe zufriedenstellen dürfte.
Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel ist ein komplexes, emotional aufgeladenes Finale mit vielschichtigen Charakteren und einem dramatischen Abschluss. Der anspruchsvolle Schreibstil mag nicht für jeden Leser leicht zugänglich sein, doch die fesselnde Handlung belohnt die Mühe. - Laura Sebastian
ASH PRINCESS
(408)Aktuelle Rezension von: GuinevereOriginalDas Buch "Ash Princess" von Laura Sebastian ist der erste Band einer Trilogie und handelt von der Prinzessin Theodosia, die jahrelang als Kriegsgefangene gehalten wird, nachdem ein fremdes Volk ihr Land erobert hat. Man begleitet Theodosia bei ihrer Reise, wie sie von einem jungen, zerbrochenen Mädchen langsam aber sicher zur rachsüchtigen jungen Frau wird, die für ihren Thron und ihr Volk kämpft.
Die Geschichte beginnt damit, das Theodosia als Kind mitansehen musste, wie ihre Mutter, die Königin des Landes namens "Astrea", bei einer Eroberung ermordet wurde. Der Eroberer hat sie währenddessen als Gefangene behalten und Jahre lang gequält und gefoltert, um sie zu brechen und jegliche Rebellion im Keim zu ersticken und stattdessen mit Furcht zu ersetzen. Dies hätte er auch beinahe geschafft, bis er sie öffentlich zwingt einen ihrer Leute hinzurichten, was so starke Gefühle in ihr hervorruft, das sie mit der Hilfe eines Kindheitsfreundes Pläne schmiedet, um den Kaiser zu stürzen und den Thron einzunehmen, der ihr rechtmäßig zusteht.
Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gepackt gehabt und das zog sich bis zum Ende durch. Nicht nur liest sich die Geschichte flüssig, es ist ebenfalls so verfasst, das man kaum erwarten kann mehr zu erfahren, selbst beim "einfachen" Alltag der Hauptfigur. Die Gefühle von Theodosia sind sehr nachvollziehbar und es erfüllt einen mit Spannung, sobald auffällt, wie sich ihre Gefühle und Gedankengänge langsam aber sicher ändern und sie einen Plan nach dem anderen schmiedet und durchführt. Die Geschichte liefert einem nicht nur Spannung, sie bietet eine große Palette an verschiedenen Emotionen, die man beim Lesen durchlebt.
Obwohl die Geschichte nur aus Theodosia's Sicht geschrieben ist, kriegt man einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelt der Nebenfiguren, was die Umgebung sehr lebendig macht. Dieses Gefühl erhöht den Spaß beim Lesen umso mehr.
Auch die Welt und vergangene Geschehnisse werden gelegentlich nähergebracht wie auch das elementare Magiesystem im Land Astrea. Man erfährt genug, um sich die Welt perfekt vorstellen zu können, ohne das Gefühl zu kriegen von den Informationen erschlagen zu werden.
Kurz und knapp kann ich also sagen: Jeder, der Geschichten mit Intrigen innerhalb eines (magischen) Königreiches wie auch bisschen Romance und emotionale Achterbahnen mag - und sich nicht vor Beschreibungen brutaler Momente fürchtet - kann mit diesem Buch sehr viele positive wie auch "negative" Gefühle erleben - ich war einfach nur begeistert.
- Marie Rutkoski
Spiel der Macht (Die Schatten von Valoria 1)
(245)Aktuelle Rezension von: Avada_KaddavraRaffiniert, durchdacht, intelligent - keine kitschige Liebesschnulze sondern eiskaltes Kalkül auf höhere Ziele, wobei die Liebe eigentlich im Weg ist.
Kestrel ist eine tolle Protagonistin, ich mochte sie sofort. Sie ist sehr stark und berechnend ohne unsympathisch zu sein. Ihre Handlungen und Gefühle sind nachvollziehbar und trotzdem wundert man sich über ihre Willenskraft und ihren Stolz, der nicht hochmütig daherkommt.
Der Schreibstil ist normalerweise kein großes Thema für mich, aber ich muss echt erwähnen, wie liebevoll die Figuren gezeichnet sind. Kestrels Leidenschaft für die Musik und ihr Klavier sind so überzeugend dargestellt, genau wie ihre Gedanken über ihre Freunde oder ihre Situation, die eindrücklich aber ohne auszuschweifen beschrieben werden und ohne das übliche Geschwafel auskommen.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine, meiner Meinung nach, etwas anspruchsvollere, ausgetüfteltere YA bzw. Romantasy bevorzugt und ich empfehle Taschentücher😅
- Vic James
Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern
(230)Aktuelle Rezension von: Crazygirl1Ich habe hier länger gebraucht um rein zu kommen, einfach weil der Schreibstil für mich etwas schleppend und gewöhnungsbedürftig war. Interessanter, aber nicht ganz so leicht zu verstehender Weltenaufbau und deren Begebenheiten waren da auch nicht hilfreich. Da wurde häufig etwas zu wenig erklärt. Auch war es leider nicht besonders spannend und zog sich zwischenzeitlich sehr, so dass zeitweise fast schon Langeweile aufkam. Für mich war zusätzlich schnell klar, wer nicht der ist, der er vorgibt zu sein, was das ganze zu vorhersehbar machte.
Ich habe mir hier viel mehr Spannung erhofft. Die Idee dahinter ist richtig gut und ich wollte es mögen. Es ist insgesamt eine solide Grundlage da, aber die Umsetzung war mir etwas zu Lau. Daher sind es für mich 3 Sterne geworden, aber ich werde dem zweiten Teil noch eine Chance geben
- Kristen Ciccarelli
Iskari - Der Sturm naht
(375)Aktuelle Rezension von: primweltenarchivSo sehr habe ich mich auf diese Reihe gefreut, sogar extra darauf gewartet, dass der dritte Band übersetzt wird. In den sozialen Netzwerken konnte man verfolgen, wie sehr darum gekämpft worden war. Muss ja eine mega gute Geschichte sein, dachte ich deshalb. Na ja, ich verstehe ehrlich gesagt, warum eine Übersetzung von Band 3 vom ursprünglichen Verlag nicht mehr geplant war.
Kommen wir erst mal zur Grundstory. Asha lockte als Kind einen mächtigen Drachen an, der ihr Freund sein sollte. In Wahrheit aber war er das nicht und löschte die Heimat von Asha aus. So kam es, dass Asha eine Iskari geworden ist, eine Drachentöterin und eine verdammt gute noch dazu. So weit, so gut. Es soll also darum gehen, dass Asha diesen Drachen lyncht.
Das größte Problem schon nach kurzer Zeit war für mich Asha selbst, denn ich mag sie nicht. So gar nicht. Sie ist ein naiver Sturkopf, wirkt sehr dümmlich dabei. Sie hat keine Standhaftigkeit, wenig Mitgefühl (das könnte man ja noch durch die Nummer mit dem Drachen entschuldigen, immerhin eine grausame Erfahrung) und sie ist ziemlich herablassend. Eine Eigenschaft, die man einer Prinzessin sicher mal durchgehen lassen kann. Ihr aber nicht. Dafür ist es zu viel, was stört. Alles in allem hat sie mich mit ihrer Art sehr genervt.
Die Nebenfiguren können das Ruder herumreißen, dachte ich. Immerhin mochte ich den Sklaven Torwin gleich auf Anhieb und auch Dax, den Bruder von Asha. Kommandant Jarek, der ebenfalls keine unbedeutende Rolle spielt, war mir zu blass dargestellt. Leider haben die Sidekicks nicht dazu führen können, dass ich Ashas Wesen einfach „ignoriere“. Und Torwin allein konnte auch nicht genug schaffen, damit die Liebesgeschichte nur ansatzweise für mich fühlbar war. Auch war mir die Veränderung von Asha durch den Einfluss von Torwin schlicht nicht genug. Sie war für mich zu schnell verbrannt.
Auch die Story an sich konnte nicht ganz packen, wenngleich sie auch nicht schlecht war. Sie war bloß zu vorhersehbar.
Mein Fazit:
Eine an sich nette und vorhersehbare Geschichte mit Luft nach oben. Spannung blieb bisher für mich aus, die netten Randfiguren und die Welt an sich wurden mir zu sehr durch die unausstehliche Protagonistin negativ beeinflusst, sodass ich aktuell nicht den Drang verspüre, die Fortsetzungen zu lesen. Leider war es mir nicht möglich, die hier geschaffene Welt positiv genug zu betrachten, um die fehlende Nähe zu den Figuren und die für mich nicht authentische Liebesgeschichte „hinzunehmen“. Von mir gibt es nur eine eingeschränkte Leseempfehlung und 3 von 5 Sternen!
- Colson Whitehead
Underground Railroad
(350)Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]
𝔹𝕦𝕔𝕙𝕔𝕝𝕦𝕓𝕓𝕦𝕔𝕙 im #Buchclub_Buchgefluester
𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Underground Railroad
𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Colson Whitehead
𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Fischer Taschenbuch // Little, Brown Audio
𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Bahni Turpin
𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch / Englisch
𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Nikolaus Stingl
𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: Yes
𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Was haltet ihr von gekürzten Hörbüchern?
𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
Betroffen machend - Emotionslos - Schlimm
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
Cora lebt auf einer Baumwollplantage in Georgia und ist nur einer der unzähligen, die dort schlimmer als Tiere behandelt werden. Als sie von der Underground Railroad hört, ist sie fest entschlossen dir Plantage hinter sich zu lassen. Aber findet sie am Ende der Reise wirklich die Freiheit?
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
Es hat ein wenig gedauert, bis ich wirklich in die Geschichte gefunden habe. Denn trotz allem Elend ist das Buch eher sachlich und emotionslos erzählt. Versteht mich nicht falsch, ich fands von Anfang an schlimm, aber die Protagonistin ist eher sachlich dem ganzen Elend gegenüber.
Durch die vielen unbekannten Begriffe habe ich mir beim hören des englischen Hörbuchs auch ein wenig schwer getan. 😅
Da war es ganz gut, dass ich auch noch nebenher gelesen habe. 😊
Irgendwann hat mich die Story dann trotzdem gepackt und ich habe Coras Reise mit Spannung und Mitgefühl verfolgt. Vor allem aufs Ende zu, war ich dann voll dabei.
Irgendwie hätte ich mir aber gewünscht, von Anfang an ein wenig mehr mitgenommen zu werden. Aber vielleicht geht es auch genau darum, dass das Grauen und Elend zu alltäglich waren, dass es nichts mehr besonderes war und deshalb wenig emotional beschrieben wird.
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
Von mir gibt's eine Leseempfehlung für alle, die sich mit der Sklaven-Geschichte der USA auseinandersetzen möchten.
𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️ - Virginia Roberts Giuffre
Nobody's Girl
(26)Aktuelle Rezension von: Lindschi1002Ich glaube, Wut beschreibt meine Gefühle am besten, als ich Nobody’s Girl gelesen habe. Was Virginia seit ihrer Kindheit erleben musste, ist kaum zu ertragen und stellenweise nur schwer auszuhalten. Diese Frau verdient meinen größten Respekt – sie ist durch die Hölle gegangen. Angefangen beim Missbrauch in der eigenen Familie bis hin zu dem sexuellen Missbrauch durch Jeffrey Epstein. Ich finde es bewundernswert, dass Virginia, auch bekannt als Jenna, den Mut gefunden hat, dieses Buch zu schreiben. Denn es ist kein erfundenes Märchen, sondern bittere Realität – etwas, das leider weltweit noch immer viel zu vielen Menschen passiert. Sie ist an die Öffentlichkeit gegangen und wurde von manchen sogar als Lügnerin dargestellt. Das hat mich unfassbar wütend gemacht. Warum wurde nicht früher eingegriffen? Wie konnten Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell so lange junge Mädchen täuschen und ausbeuten? Am Ende bleibt für mich der Gedanke, dass jeder früher oder später seine gerechte Strafe erhält – wie man aktuell auch bei Prince Andrew sieht. Ein unfassbar trauriges Buch, das gleichzeitig Mut macht und vermittelt, dass man nicht allein ist und sich Hilfe holen kann. Ich empfehle, dieses Buch nur zu lesen, wenn es einem selbst stabil genug geht und man mit den triggernden Themen umgehen kann.
- Sue Monk Kidd
Die Erfindung der Flügel
(299)Aktuelle Rezension von: PondofwordsDie Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Handful und aus der Sicht von Sarah erzählt und man begleitet deren Leben für mehrere Jahrzehnte. Ich fand es unglaublich spannend zu sehen, wie sich beide zu starken Frauen entwickeln, die trotz ihrer unterschiedlichen Situationen versuchen sich von den Zwängen ihrer Zeit zu befreien.
Was ich auch sehr toll fand war, dass Sarah nicht als die weiße Heldin dargestellt wurde die Handful rettet. Beide Frauen sind alleine stark und stehen für sich ein.
Beeindruckend fand ich auch, dass der Roman auf der Geschichte der Grimké Schwestern beruht, die die ersten Pionierinnen der Bewegung gegen die Sklaverei waren.
Alles in allem kann ich das Buch nur jedem ans Herz legen. Es ist spannend geschrieben und trotz des doch eher schweren Themas und manchen Szenen leicht zu lesen und an vielen Stellen auch unterhaltsam. Ich bin nur so über die Seiten geflogen und für mich gehört es zu meinen Jahreshighlights! 😊
- Iny Lorentz
Die Rose von Asturien
(123)Aktuelle Rezension von: dorothea84„Die Rose von Asturien“ von Iny Lorentz ist eines dieser Bücher, das man wie einen alten Freund in die Hand nimmt. Vielleicht kennst du das Gefühl: Du hast schon einiges von der Autorin gelesen und diese Geschichten haben dich immer wieder in ihre Welt hineingezogen. Doch wie das so ist, ändern sich manchmal die Lesegewohnheiten und Bücher bleiben auf dem Stapel ungelesener Bücher liegen. Aber dann kommt dieser Moment, in dem man sich wieder darauf einlässt, und das Abenteuer beginnt von Neuem.
Maite, die Protagonistin, ist ein echter Wildfang, und ich muss zugeben, dass ich mich sofort mit ihr verbunden fühlte. In einer Zeit, in der Frauen oft nur als Beiwerk wahrgenommen wurden, zeigt sie Stärke und Unabhängigkeit. Und wer liebt nicht eine gute Geschichte über Rache, Liebe und Vertrauen, besonders wenn sie inmitten eines Krieges spielt? Es ist, als würde man mit Maite aufwachsen und ihre Kämpfe miterleben. Manchmal habe ich mich gefragt, ob ich in ihrer Situation genauso gehandelt hätte. Was denkst du?
Zugegeben, der Einstieg in die Geschichte verlangte etwas Geduld – die ersten Seiten waren zäh, aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Manchmal hat man das Gefühl, dass die Erzählung sich etwas zieht. Aber dann kommen diese Momente, die einen packen und nicht mehr loslassen. Das Autorenduo beschreibt die Szenen so lebendig, dass man sich alles mühelos vorstellen kann, auch wenn es Abschnitte gibt, die man lieber ausblenden würde.
Am Ende bleibt das Gefühl, dass man etwas Wertvolles gelesen hat. Es ist eine Reise, die einen nachdenklich stimmt und an manchen Stellen vielleicht auch ein wenig melancholisch macht. Und das ist es doch, was gute Bücher ausmacht, oder? Sie hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
- Pepper Winters
Tears of Tess - Buch 2
(77)Aktuelle Rezension von: binesbuecherwelt
Tears oft Tess Buch 2 ist der zweite Band einer 5-teiligen Dark Romance Reihe von Pepper Winters. Der Beginn von Buch 2 hat mich erst mal so gar nicht überzeugt. Weit mehr über hundert Seiten lang geht es um ein theatralisches Liebesspiel zwischen Tess und Q. Aber dann passiert etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Die Geschichte bekommt eine sehr gute und überraschende Wendung, die dann noch sehr aufregend, dramatisch und brutal wird. Somit hat Band 2 noch die Kurve gekriegt und mir ab den zweiten Drittel dann doch gut gefallen. Während ich die Entwicklung von Tess hier sehr gut fand, hat mir Q's Charakter nicht so gut gefallen. Dark Romance Fans lege ich die Reihe auf jeden Fall sehr gerne ans Herz.
- Rebecca Gablé
Die Siedler von Catan
(452)Aktuelle Rezension von: nasaDie Siedler von Catan von Rebecca Gablé ist ein großartiger Roman der auf dem gleichnamigen Spiel basiert. Ich habe das Spiel nie gespielt, bin aber ein großer Fan der Autorin. Auch dieses Buch hat mich wieder wunderbar unterhalten.
Das Dorf Elasund wird des Öfteren von den Turonländern überfallen. Als es einen weiteren sehr schweren Überfall gab und die Elasunder einen Hungerwinter erleiden, beschließt das Dorf ihre Heimat für immer zu verlassen. Nach dem Hungerwinter machen sich neun Schiffe auf um eine neue Heimat zu finden. Nach einem starken Sturm der einige Verluste mit sich brachte, kommen die Siedler zu einer unbewohnten Insel die sie nur aus ihren Sagen kennen - Catan. Die Siedler beginnen dort ein neues Leben. Doch es ist mit vielen ungeahnten Schwierigkeiten, Streit und auch Zerwürfnissen verbunden.
Rebecca Gablé hat einen angenehmen, leichten, sehr bildhaften Schreibstil. Ich habe sofort in die Geschichte reingefunden und konnte mir die Personen und Gegebenheiten gut vorstellen. Es hat Spaß gemacht mit den Siedlern diese Geschichte zu erleben. Es gibt einige Wendungen mit denen man so nicht gerechnet hat, andere waren schon vorhersehbar.
Obwohl es sich bei dem Buch um eine rein Fiktive Geschichte handelt, kann man sich gut vorstellen das es damals um 850 genau sowas gab. Normalerweise verbindet die Autorin immer Fakten mit Fiktion. Also historische belegte Orte, Personen oder Geschehnissen. Doch in diesem Buch ist alles reine Erfindung.
Was mich etwas störte waren die teilweise sehr ähnlichen Namen. Aber wenn man sie erstmal kannte und wusste welcher wirklich wichtig war jnd welcher nicht ging es. Auch sind die Schilderungen von Kämpfen, Ritualen, Opfern usw oft sehr detailliert und plastisch dargestellt. Wer also zartbesaitet ist könnte hier an seine Grenze kommen. Mich persönlich hat es nicht stark gestört.
Es ist ein gelungener Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.
- Daniela Winterfeld
Der geheime Name
(228)Aktuelle Rezension von: PunixIn der Märchenadaption von Rumpelstilzchen erlebt man das Märchen aus der Sicht der Müllerstochter in unserer heutigen modernen Welt.
Dabei startet das Buch relativ harmlos und entwickelt sich dann zu einer Richtung mit der ich so nicht gerechnet habe. Es wird brutaler als ich es erwartet hätte und gleichzeitig konnte ich das Buch irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen. Eine schlaflose Nacht und das Buch war verschlungen, dabei war ich am Anfang so gar nicht begeistert. Die Protagonistin war mir anfangs leider gar nicht sympathisch und die Zufälle, wie sie Geheimnisse aufgedeckt hat, waren mir zu unwahrscheinlich. Doch über den holprigen Anfang kann ich nach dem Rest der Geschichte eindeutig hinweg sehen.
Eindeutig ein Highlight. Ich kann es nur empfehlen.
- Jennifer Alice Jager
Windborn - Erbin von Asche und Sturm
(126)Aktuelle Rezension von: enya_ileanaIch war echt positiv überrascht von dem Roman. Ich hab die Charaktere gemocht und die Idee ist unglaublich kreativ. Alles in allem fand ich das Buch echt gut und spannend, habe es gleich in 2 Tagen gelesen und werd es trotz folgenden Kritikpunkten weiterempfehlen. Die Beziehung zwischen Ashara und Tuan hab ich generell nie ganz verstanden, sondern nur teils. Sie weiß, dass sie ihn ausnutzt, sieht da keinen Nutzen, aber macht es trotzdem? Was ich aber viel schwieriger fand und mir die Erklärung eigentlich vollkommen gefehlt hat war das mit der Maschine. Wie wird aus Wasser Sand? Und auch aus Menschen?! Da hätte ich mir schon eine Erklärung gewünscht oder eine sinnvollere Herleitung. Das Ende bleibt ja ein bisschen offen - bin da nie so der Fan von - aber nur weil ein Stützpunkt klarkommt, heißt das dich nicht alle anderen kommen klar und das Wasser wird trotzdem weniger, klar sehr langsam, aber stetig. Da es meines Wissens keine Fortsetzung gibt find ich das Ende dahingehend schon seeehr offen :)
- Laura Labas
Eine Krone aus Herz und Asche
(109)Aktuelle Rezension von: ArasLaura Labas hat es geschafft, die Trilogie mit einem Band abzuschließen, der gleichermaßen emotional, düster und hoffnungsvoll ist.
Alison steht im Zentrum einer Geschichte, die sie bis an ihre Grenzen bringt. Ihr innerer Konflikt – zwischen Vertrauen, Verrat und Liebe – ist greifbar und hat mich beim Lesen vollkommen mitgerissen. Besonders der Verrat durch Gareth und ihr Ringen darum, ob sie ihm jemals wieder glauben kann, haben die Spannung noch intensiver gemacht. Ich habe richtig mit ihr mitgefühlt: Wut, Enttäuschung, Sehnsucht – alles war da.
Die Welt der Dämonen ist noch einmal bildgewaltiger und gefährlicher beschrieben, als ich erwartet habe. Der Showdown mit Morrigan war absolut episch, voller Dramatik und gleichzeitig mit tiefen, emotionalen Momenten durchzogen. Gerade dieser Mix aus Action, Schicksal und Gefühlen hat den Band für mich zu einem echten Pageturner gemacht.
Auch die zentrale Frage – ob Alison Pflicht und Liebe miteinander vereinbaren kann – hat mich bis zum Ende gefesselt. Ohne zu spoilern: Das Ende war für mich eine perfekte Mischung aus Schmerz, Hoffnung und einem würdigen Abschluss der Reihe.
🌙 Fazit:
Ein Finale, das alles bietet: Herzschmerz, epische Kämpfe, Intrigen und eine Liebesgeschichte, die über Welten hinausgeht. Laura Labas bringt ihre Trilogie zu einem mitreißenden und emotionalen Ende, das lange nachhallt.
- Colson Whitehead
The Underground Railroad: Winner of the Pulitzer Prize for Fiction 2017
(38)Aktuelle Rezension von: Sarah35Das Buch ist wirklich harte Kost. Nicht weil es schwer zu lesen wäre, ganz im Gegenteil: man wird sofort in die Erzählung eingesogen und es liest sich flüssig. Der Stoff: da sieht es schon anders aus. Das Buch beruht auf wahre Gegebenheiten, und die Wirklichkeit zeigt sich hier in all ihren hässlichsten Facetten. Ich habe gehofft, gelitten, geweint und gehasst. Und nach dem Lesen habe ich wieder etwas über die Menschen gelernt, und zu was sie fähig sind. Ein grausames Buch, das alle unbedingt lesen sollten!
- Michael Slave
Hall of Pain: Sechs Kurzgeschichten
(9)Aktuelle Rezension von: Birgit51Michael Slave, der Name passt - hat hier 6 sehr unterhaltsame Kurzgeschichten vorgelegt, die ich alle in einem Rutsch durchgelesen habe. Der flüssige Schreibstil hat mir dabei gut gefallen, mal waren die Stories aus Sicht des Ich-Erzählers geschildert, mal als neutraler Beobachter erzählt. In "Instant Domina" erwirbt ein Mann in einem heruntergekommenen Bahnhofsviertel eine Gespielin der besonderen Art. Bei der "Schneekönigin" erschafft sich ein Jüngling seine Meisterin selbst aus Eis und Schnee. Doch die Lust und die Liebe sind ja bekanntlich vergänglich... Das "Sklavenschiff" war ein düsteres Märchen, welches mich sehr amüsiert hat, während der "Schatten des Grauens" einen Macho der übelsten Sorte heimgesucht hat, der doch nur in Ruhe biertrinkend seinen Fussballnachmittag genießen wollte, um danach zum Stammtisch zu gehen... Seine ihm seit 20 Jahren Angetraute hatte da aber Anderes im Sinn. Bei dieser klischeebehafteten Satire mit Martha und Hannes habe ich schallend gelacht. "Die Buxe der Pandora" war ebenfalls wieder einfach köstlich zu lesen, das Kopfkino sprang an, als Dörte und Dieter am Telefon in Fahrt kommen wollten...
Einfach herrlich diese Einfälle, ich habe mich beim Lesen bestens unterhalten und viel gelacht über die kuriosen und skurillen Ideen. Ein würdiger Nachfolger des Kuschelmuschel-Kurzgeschichtenprofis Roahl Dahl. Der Nachfolger "Hell of Pain" mit ebenfalls 6 Kurzgeschichten rund ums Thema DarkSatireFantasy konnte mich noch mehr begeistern und erhielt volle 5 Sterne!
- Stephan M. Rother
Ein Reif von Eisen
(106)Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Der Auftakt der Trilogie besitzt ein hübsches Worldbuilding, welches in die Handlung eingearbeitet wurde. Allerdings war es zu Beginn schwierig, die wichtigen Charaktere zu identifizieren, denn es gibt sehr sehr viele Figuren und manchmal verlor ich ein bisschen den Überblick. Drei Handlungsstränge erleichterten die Zuordnung auch nicht wirklich. Aber der Hälfte des Buches hatte ich mich akklimatisiert und dann startete auch endlich die Spannung, die vorher nur leicht angestiegen war.
Die Hauptcharaktere waren klasse. Die drei Frauen sind jede auf ihre Art stark und gehen ihren Weg, der nicht unbedingt einfach ist. Endlich mal Fantasy, in denen die Frauen nicht nur Beiwerk sind. Obwohl sie nicht zu den Herrschern gehören.
Rothers Schreibstil ist eine hübsche Mischung aus detailfreudigen Beschreibungen und kurz-knackigen Action-Szene. Deshalb war es mir auch egal, wenn ich mal nicht genau wusste, wer mit wem wie zusammenhängt. Die Handlung wurde vorangetrieben und nur das zählte.
Alles in allem hat mir der Auftakt gefallen und ich halte mal die beiden Folgebände im Hinterkopf. Es gibt klare 4 Eisen-Sterne.‘*‘ Klappentext ‘*‘
Im Kaiserreich der Esche herrscht Unruhe. Die Blätter des heiligen Baumes beginnen zu welken – ein Machtwechsel steht kurz bevor.
Stammesfürst Morwa sucht in der düsteren Zeit die Völker des Nordens unter seinem Banner zu einen. Nur einen Stamm gilt es noch zu besiegen. Eile ist geboten, er spürt sein Ende nahen. Einzig die Kräfte einer geheimnisvollen Sklavin erkaufen ihm eine letzte Frist. Doch welchem seiner Söhne soll er den Reif des Anführers anvertrauen? Die falsche Entscheidung könnte die Welt in Dunkelheit stürzen.
Zur selben Zeit will die junge Leyken aus dem Oasenvolk des Südens einen Schwur erfüllen: Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Schwester Ildris und fällt dabei in die Hände von Söldnern. Kurz darauf findet sie sich in der kaiserlichen Rabenstadt im Netz höfischer Intrigen wieder.
In der längsten und kältesten Nacht des Jahres spitzen sich die Ereignisse zu, das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen: Ildris’, die ein Geheimnis mit sich trägt, der ehrgeizigen Leyken und Morwas unehelicher Tochter Sölva. Können sie gegen die Dunkelheit bestehen? Kann eine von ihnen das Land aus der Dunkelheit führen?
- Thor Kunkel
Subs
(19)Aktuelle Rezension von: Linker_MopsAuch in der heutigen Zeit gibt es keine vollkommene Gleichberechtigung in der Gesellschaft. Schon alleine die Schere zwischen Arm und Reich zeigt diese Diskrepanz. Kunkel zeigt diese Ungleichheit und treibt dies massiv auf die Spitze in der er im Berliner Grunewald das Römische Reich mit seiner Slavenhaltung wieder auferstehen lässt. Im Mittelpunkt stehen Claus und Evelyn, gehobene Mittelschicht, und Bartos und Lana, ihre Sklaven.
Ich finde die Gesellschaftskritik, die Kunkel hier erzählt, wirklich gut und sie regt auch zum nachdenken an. Er geht auf Ausbeutung, sexuellen Missbrauch, Kindesmisshandlung, rechtliche Ungleichheit und Machtmissbrauch ein. Es ist also kein leichter Stoff den man hier wegsnacken könnte.
ABER: Die Geschichte zieht sich so massiv. Das kommt vor allem durch die "philosophischen" Diskurse, der die Figuren hier oft in Monologen oder Dialogen nachgehen. Das macht das Buch massiv langatmig. Weniger wäre da mehr gewesen.
Mein Fazit: Die Plotidee war echt gut, aber an der gut lesbaren Umsetzung hat es gemangelt.
- Yaa Gyasi
Heimkehren
(186)Aktuelle Rezension von: izzy_booksDie Geschichte zweier ghanaischer Schwestern und ihrer Nachkommen spannt sich über Jahrhunderte. Persönliche Schicksale werden kunstvoll mit der großen Geschichte von Kolonialismus, Sklaverei und ihren anhaltenden Folgen verwoben. Ein eindrucksvoller Roman, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet und die Leser*innen tief in das Leben und die Widerstände mehrerer Generationen eintauchen lässt.























