Bücher mit dem Tag "sklavenhandel"

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94 Bücher

  1. Cover des Buches Underground Railroad (ISBN: 9783446256552)
    Colson Whitehead

    Underground Railroad

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Cora lebt schon ihr ganzes Leben auf einer Baumwollplantage in Georgia. Lebt? Vielmehr schuftet, denn sie gehört Randall und seinen Söhnen. Sie ist eine unter vielen. Sie alle träumen von Flucht. Doch wagen tun es nur die wenigsten. Als Caesar Cora das erstmal auf seinen Plan anspricht, lehnt sie ihn ab. Doch das wird sich ändern. Beide begeben sich in die Hände der Underground Railroad und beginnen eine Reise ohne Wiederkehr.

     Colson Whiteheads Roman ist vieles. Ein Roman über eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte - die Sklaverei. Über Leid, Macht aber auch Mut, Dinge zu ändern und anderen zu helfen, sein eigenes Leben zu riskieren, zum Wohle einer guten Sache. Der Mythos "Underground Railroad", ein Schleusernetz und eine reale Eisenbahn zugleich. Fluchtweg, Ausweg, oft auch Tod oder der Weg in ein neues Leben.

     Whitehead erzählt uns die Geschichte von Cora. Cora, die ihr ganzes Leben auf einer Plantage verbrachte, denn schon ihre Mutter und Großmutter waren Eigentum. Verschleppt vom alten afrikanischen Kontinent, versklavt auf dem neuen amerikanischen. Es ist die Geschichte von Millionen und Cora steht stellvertretend für sie. Dass die Geschichte dabei aus Sicht einer Frau erzählt wird, ist für mich besonders spannend, denn sie bringt eine weitere Dimension hervor. Eine, in der Gewalt nicht nur von den Weißen kommt, sondern auch aus den eigenen Reihen. Wo Frauen auch unter ihresgleichen weniger Wert sind als ihre männlichen Wegbegleiter. Dass nicht alle Männer so sind, stellt Whitehead klar heraus und doch reichen diese wenigen Einblicke. 

     Doch das was verstört ist nicht das offensichtliche. Nicht die Gewalt, das Foltern, Bestrafen und Töten. Sondern die versteckten Dinge, die vermeintliche Freiheit in einigen Staaten, das Experimentieren, die Benachteiligung. Cora, die auf einmal stellvertretend für ihre "Rasse" als lebendes Diorama daherkommen muss, um die ethnologische Neugier des weißen Mannes zu befriedigen. Frauen, die zum "Wohle ihrer Gesundheit" sterilisiert werden. Menschen, die zur Belustigung, an Freitagabenden öffentlich aufgehängt werden. Und und und.

    Whitehead hat damit eine Welt aufgemacht, von der man zwar weiß, mit der man sich aber wenig auseinandersetzte. Eine Welt, die man sich nicht vorstellen mag und die so beschämend und erschreckend ist, das sie wie eine dystopische Fiktion daherkommt, nur das sie auf realen Begebenheiten beruht.

    Kurzum: Ich kann dieses Buch nicht genug loben. Lest es! Es ist wichtig. Es regt zum Denken an, es macht betroffen, es klärt und zeigt auf und das auf so vielen Ebenen. Daher unbedingt lesen!

  2. Cover des Buches Der Palast der Meere (ISBN: 9783431039269)
    Rebecca Gablé

    Der Palast der Meere

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Fe

    Ich liebe die große Waringham-Saga von Rebecca Gablé sehr, auch wenn ich dieses Mal einen Punkt abziehen muss. Der Handlungsstrang vom jungen Isaac hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Mit Eleanor wurde ich jedoch lange Zeit nicht so richtig warm. Gegen Ende hat sie mich dann aber doch noch gepackt. Ein toller Roman, vor allem für Waringham-Fans!

  3. Cover des Buches Die Frauen von Salaga (ISBN: 9783453292192)
    Ayesha Harruna Attah

    Die Frauen von Salaga

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch hier bei Lovelybooks. Der Klappentext las sich toll und ich fand es auch spannend, dass die Großmutter der Autorin ihre Inspiration für dieses Buch war.

    In dem Buch werden die Geschichten bzw. Schicksale zweier junger Frauen aus Ghana Ende des 19. Jahrhunderts erzählt. Aminah kommt aus eher Einfachen Verhältnissen und wird irgendwann entführt und als Sklavin verkauft. Wurche ist die Tochter eines Stammeskönigs. Sie ist privilegiert und hat viele Freiheiten, doch ihr Vater zwingt sie aus politischen Gründen zur Ehe mit einem Mann, den sie verabscheut. Später begegnen sich die beiden Frauen und ihre Schicksale verbinden sich miteinander.

    Ich habe etwas gebraucht um in die Geschichte hineinzufinden, da es zu Beginn viel um Stammespolitik geht und viele Namen fallen, die ich für mich erst einmal sortiert bekommen musste. Dann jedoch wurde das Buch zunächst tatsächlich spannend und interessant. Die Schicksale der beiden Frauen werden in den Kapiteln im Wechsel erzählt, was ich durchaus als gut empfunden habe, da sie aus so unterschiedlichen Verhältnissen kommen und daher sehr unterschiedliche Sichtweisen der Geschehnisse haben. Mir hat auch gefallen, etwas über die Geschichte und Kultur Ghanas zu erfahren. Leider kommt es zu der Geschichte die im Klappentext beschrieben wird erst nach ungefähr 2/3 des Buchs und insgesamt hatte ich mir einfach sowohl von der Story, als auch von der Sprache mehr erhofft. Irgendwie war das lesen ein wenig wie eine Achterbahnfahrt. Es gab spannende Momente, die mich gerne weiterlesen lassen haben, aber leider auch viele Längen.

    Das Buch und auch das Thema hätten viel mehr Potential gehabt. Schade. 

  4. Cover des Buches Der grüne Palast (ISBN: 9783548613529)
    Peggy Hohmann

    Der grüne Palast

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Klusi
    Das Konzept dieses Romans ist außergewöhnlich, denn er besteht komplett aus Briefen. Anfangs war ich skeptisch, da ich mir überhaupt nicht recht vorstellen konnte, dass man in so einen reinen Briefroman Spannung und Leben bringen kann. Ich wurde hier eines Besseren belehrt, denn es ist der Autorin perfekt gelungen, die gesamte Handlung im Briefverkehr diverser beteiligter Personen unterzubringen, ohne dass es künstlich oder gar langatmig wirken würde. Ein Großteil der Briefe ist von Erzherzogin Leopoldine von Österreich an ihre geliebte Schwester Marie-Louise, Herzogin von Parma, Napoleons zweite Ehefrau, gerichtet.
    Auch die anderen Korrespondenzen drehen sich in der Hauptsache um Leopoldine und ihre bevorstehende Heirat mit dem portugiesischen Kronprinzen Dom Pedro. Die portugiesische Königsfamilie weilt jedoch in Brasilien, und daher wird auch Leopoldine dort hin reisen. Bei ihrem Aufbruch in das ferne Land möchte die junge Frau ihre engste Vertraute, Gräfin Lazansky, nicht missen. Diese wiederum unterhält einen regen Briefwechsel mit ihrer Schwester, der sie alles, was sie bewegt, anvertraut und mit Fürst von Metternich, der die Gräfin verehrt und umwirbt. Eine weitere wichtige Person des Romans und ebenfalls in den regen Briefwechsel eingeschlossen, ist Marquis de Marialva, Diplomat am königlichen Hof von Lissabon.
    Ich hatte mich schnell an den Aufbau des Buches gewöhnt, das aus 185 Briefen und so auch aus 185 kurzen Kapiteln besteht. Anfangs habe ich die wörtliche Rede vermisst und befürchtete schon, dass das Fehlen von Dialogen den Roman womöglich unpersönlich erscheinen lassen könnte, aber dem war ganz und gar nicht so. Die Briefe, vor allem Leopoldines, sind sehr intensiv. Sie schüttet ihrer geliebten Schwester ihr Herz aus und vertraut ihr ihre Sorgen und so manche Heimlichkeit an. Ihre Ehe steht unter keinem glücklichen Stern, und dazu kommt, dass Leopoldine im lauf der Zeit entdeckt, dass in Brasilien, diesem wunderschönen und üppig grünen Land, so einiges im Argen liegt. Zu ihrem Entsetzen muss sie feststellen, dass hier die Sklaverei noch nicht abgeschafft wurde. Mit ganzem Herzen setzt sie sich für die Menschen ein, die im Elend leben. Bei ihrem Mann stößt sie mit ihren Anklagen und Forderungen auf taube Ohren.
    Der Roman hat mein Interesse an den betreffenden Personen geweckt, und ich habe mich auch darüber hinaus mit dem Leben Leopoldines befasst. Die Autorin hat sich in weiten Teilen an die historischen Tatsachen gehalten und nur einige Änderungen vorgenommen, aus dramaturgischen Gründen, wie sie im Nachwort schreibt. Die meisten Charaktere der Geschichte hat es wirklich gegeben, so sind beispielsweise auch die Gräfin Lazansky und der Marquis de Marialva reale Personen, denen die Autorin jedoch ein fiktives Privatleben zugedichtet hat. Auch hatte Leopoldine in Wirklichkeit mehr Kinder als im Roman angegeben. Im großen und ganzen kann man sich sehr gut in die Handlung hinein versetzen, und an Leopoldines Schicksal habe ich großen Anteil genommen. Sie macht im Lauf der Jahre in Brasilien eine enorme Wandlung durch. Aus dem unbeschwerten und ein wenig naiven jungen Mädchen wird eine selbstbewusste, starke Frau, die weiß, was sie will, sich auch schon mal in die Politik einmischt und die sich für die Schwachen einsetzt, wo immer sie kann.
    Mit der Gräfin Lazansky hat der Roman eine zweite, starke Frauenfigur. Lange Zeit ist sie die engste Vertraute an Leopoldines Seite, bis die beiden Frauen getrennt werden, aus Gründen, die ich hier nicht weiter ausführen möchte, um nicht zu viel vorab zu verraten.
    Die Handlung und somit auch die verschiedenen Briefwechsel ziehen sich über mehrere Jahre hin. Hier habe ich es bedauert, dass die einzelnen Briefe nicht datiert sind, so dass man nie so recht wusste, in welchem Jahr sich das Erzählte abspielt. Aber das ist auch schon mein einziger Kritikpunkt. Insgesamt ist „Der grüne Palast“ ein großartiger historischer Roman, der mir vor allem die politischen Zusammenhänge und die Beziehungen zwischen Österreich, Portugal und Brasilien zur damaligen Zeit sehr lebendig nahe gebracht hat.
    Schon das Cover ist übrigens eine Augenweide. Der Kontrast zwischen mattem Hintergrund und spiegelglatt glänzenden Elementen ist sehr wirkungsvoll,und so gehört das Buch optisch zu den schönsten in meinem Regal.
  5. Cover des Buches Die Insel der roten Mangroven (ISBN: 9783404169764)
    Sarah Lark

    Die Insel der roten Mangroven

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Die Insel der roten Mangroven 

    Von Sarah Lark, 672 Seiten erschienen im Lübbe.

    Dede ist zu einer Schönheit herangewachsen. Man sieht es ihr kaum an, das ihr Vater ein Schwarzer war. Natürlich wissen die Nachbarn von der wahren Herkunft Dedes und lassen sie es und ihre Mutter Nora Spüren. Dede wird zu keinem Ball eingeladen. Also beschliesst Nora selber einen Ball auszurichten und Dede in die Gesellschaft einzuführen. Auf diesem Ball verliebt sich Dede in den Arzt Victor von der Insel Hispaniola. Nora ist erleichtert dort weiss ja niemand von der wahren Herkunft Dedes. Aber es kreuzen sich die Wege mit dem Stiefbruder Jefe der sich jetzt Cäsar nennt. Es kommt zu einem echten Gefühlsdurcheinander von Dede.

    Von mir 5 von 5 Sternen.  

  6. Cover des Buches Die Insel der tausend Quellen (ISBN: 9783404168163)
    Sarah Lark

    Die Insel der tausend Quellen

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Die Insel der tausend Quellen von Sarah Lark. 720 Seiten erschienen im Lübbe Verlag.

    Das Cover sieht wunderschön aus. Mit einen Holzsteg ins blaue Meer hinaus. Die Hügel im Hintergrund sind im Nebel.

    Zur Geschichte Nora die junge Kaufmans Tochter ist verliebt in Simon einem Schreiber von ihrem Vater. Als dieser um die Hand von Nora anhält verweigert sich ihr Vater. Und Nora ist zutiefst enttäuscht von ihrem Vater. Der ja eigentlich alle ihre Wünsche erfühlt. Als sie nichts mehr von Simon hört und sieht macht sie sich auf die Suche in den Strassen Londons. Und sie findet ihn Todkrank. Nora kümmert sich um Simon und beide Träumen von einem Leben in der Karibik. Am Strand am Meer in einer Hütte aus Palmen... Simon erholt sich nicht von seiner Krankheit und stirbt. Das gibt natürlich ein Gerede im den hohen Kreisen von London. Und man schaut auf Nora herab. Sie verliert sich in Träumen von der Karibik und Simon. Als Jahre später ein älterer Zuckerrohr Besitzer aus Jamaika um ihre Hand anhält greift Nora zu. Um ihre Träume von Simon und ihr wahr werden zu lassen.

    Das Land gefällt Nora sehr gut. Aber die Leute? Die Grossgrundbesitzer halten Sklaven und behandeln diese schlechter als ihre Tiere. Und da ist ja auch noch der Sohn ihres Ehemannes der vier Jahre älter ist als Nora. Wie Nora doch noch ihr Glück auf der Insel findet lest selbst.  

  7. Cover des Buches Celaenas Geschichte 1 - Throne of Glass (ISBN: 9783423421683)
    Sarah J. Maas

    Celaenas Geschichte 1 - Throne of Glass

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Wir erfahren was in Celaenas Vergangenheit passiert ist. Einige der Geschichten wurden ja in der Hauptgeschichte erwähnt und nun erfahren wir genaueres. 

    In Band 01 reisen Celaena und Sam zum Piratenlord Captain Rolfe nach Skull´s Bay um Geschäfte für die Gilde abzuschließen. Doch wie immer hat Celaena eigene Pläne.

    Für alle Fand der Reihe ein klares must Read, aber für die Geschichte selbst ist sie nicht wichtig.

  8. Cover des Buches Dornenkleid (ISBN: 9783426516911)
    Karen Rose

    Dornenkleid

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nach dem Thriller „Dornenmädchen“, der nächste Teil dieser Serie. Eine junge Frau wird brutal auf offener Straße getötet. Der Journalist Marcus, den das Opfer vorher noch um ein Treffen gebeten hat, kann nur hilflos zusehen. Zusammen mit Detektiv Scarlett nehmen sie sich dem Fall an.

    Schnell ist klar, das Opfer gehörte einem Menschenhändler-Ring an. Mit solchen Organisationen legt man sich besser nicht an, denn sonst schwebt man selber in höchster Gefahr.

    Wie immer sind die Thrillerschmöker von Karen Rose sehr spannend mit ein paar prickelnden Szenen inklusive. Man kann die Serie meiner Meinung nach „Quer Beet“ lesen und findet sich dennoch gut zurecht. Im Anhang befindet sich eine tolle Auflistung von allen Personen in Karen Rose Thrillern, plus eine chronologische Reihenfolge der Bücher.

    Der Schreibstil ist dramatisch, rasant und mitreißend.

  9. Cover des Buches Das Vermächtnis der Wanderhure (ISBN: 9783426635056)
    Iny Lorentz

    Das Vermächtnis der Wanderhure

     (715)
    Aktuelle Rezension von: Margarete-van-Marvik

    Wie immer war auch dieser Roman lesenswert. 

  10. Cover des Buches Heimkehren (ISBN: 9783832164607)
    Yaa Gyasi

    Heimkehren

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Yaa Gyasi erzählt in ihrem  Roman die Geschichte zweier Familien und spannt damit einen Bogen über mehrere Jahrzehnte und mehrere Länder von Ghana bis Amerika. 


    Den Anfang Bildet die Geschichte von Effia und Esi. Die beiden Schwestern wachsen getrennt voneinander auf. Effias Stamm, die Fante arbeitet mit den Briten zusammen und unterstützt so den Sklavenhandel während Esi vom ersten Tag an ums Überleben kämpft. 


    Effias Nachkommen können sich ihrem schweren Erbe nicht entziehen. Sie  ziehen entweder ihren Nutzen daraus und profitieren so gut sie können davon  oder gehen daran zu Grunde.


    Sie alle verbindet das Streben nach einem guten Leben und Freiheit und die Suche nach einem Zuhause. Somit ist der Titel des Romans sehr passend. 


    Yaa Gyasis Roman ist großartig Geschrieben, erzählt mit einer Sprachgewalt die ihresgleichen sucht von Erfolg und Vernichtung, Schuld und Sühne, Freiheit und Sklaverei bzw Unterordnung. Gyasi arbeitet mit Legenden die von Generation zu Generation weitergegeben werden, bezieht sich aber auf darauf das man auch den Schmerz, die Angst, den Stolz und den Willen zu überleben von seinen Vorfahren erben und unbewusst sowie bewusst verinnerlichen kann. 


    Ich kann manche Hypes oftmals nicht ganz nachvollziehen aber dieser Roman ist wirklich etwas Besonderes. Er schafft es in so vielen Einzelschicksalen die Verbundenheit aufzuzeigen und schafft aus vielen Teilerzählungen ein großes Ganzes das einfach nur beeindruckend ist.


    Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen der gerne große Familienromane liest und sehr Sprachgewaltige Literatur mag.

  11. Cover des Buches Der Fluch der Zuckerinsel (ISBN: 9783937357997)
    Nora Berger

    Der Fluch der Zuckerinsel

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Belis

    Heimlich  müssen sich Annabelle und Leon treffen, denn ihre verfeindeten Familien streiten seit langem um ein Stück Land. Nach einem tränenreichen Abschied schifft sich Leon nach Paris ein. Doch kein Lebenszeichen zeugt von seiner Ankunft dort. Schweren Herzens geht Annabelle schließlich die Ehe mit dem Sklavenhändler Ramazon ein. Doch ihre Liebe gehört dem Verschwundenen. Gibt es noch Hoffnung auf Glück?

     

    Der Schreibstil war angenehm und konnte mich auf die zauberhafte Insel Martinique mitnehmen. Der gesellschaftliche Wandel zur Zeit Napoleons spiegelt sich im Geschehen wieder. Gute Beschreibungen der Handlungsorte bringen mich im zweiten Teil der Erzählung auch nach Paris mit seinen Licht- und Schattenseiten. Sprachlich finde ich die Erzählung authentisch. Einige historische Fakten wurden eingebracht, könnten meiner Meinung nach noch etwas ausführlicher sein. Der Erzählerstil in miteinander verflochtenen Handlungssträngen zeigt unterschiedliche Perspektiven und ermöglicht dem Leser ein Gesamtbild.

     

    Weniger überzeugen konnte mich die Prota Annabelle. Ihr kindliches Wesen als junge Frau wurde mit für ihr Alter zu erwachsenen Entscheidungen gemischt. Ich hatte teils Schwierigkeiten dies nachzuvollziehen. Auch die Zeitsprünge in der längere Jahre andauernden Erzählung brachten den Lesefluss ins Stocken. Es wäre schön gewesen die Kapitel mit Angaben dazu zu versehen. So wurde ich den Gedanken an eine teils sehr konstruierte Handlung nicht los. Was im Allgemeinen schade für die Geschichte ist. Der Verlauf hatte Spannung, Kämpfe, Liebesgeschichten und historische Fakten zu bieten. Ich würde die Erzählung eher als Abenteuer, Roman über gesellschaftlichen Umbruch denn als Romantik bezeichnen. Dafür überwiegen die Auswirkungen des Fluches mit Ängsten, Tod und Veränderungen zu sehr.

     

    Daher kann ich der historisch zuzuordnenden Erzählung nur 4 Sterne geben. Sie ist lesenswert, konnte mich aber nicht voll überzeugen. Dennoch werde ich gerne weitere Bücher der Autorin zur Hand nehmen.

  12. Cover des Buches Bucht der Schmuggler (ISBN: 9783426516935)
    Ulf Schiewe

    Bucht der Schmuggler

     (59)
    Aktuelle Rezension von: wampy
    Buchmeinung zu Ulf Schiewe – Bucht der Schmuggler

    „Bucht der Schmuggler“ ist ein Historischer Roman von Ulf Schiewe, der 2015 bei Knaur eBook erschienen ist. Dieses Buch ist auch als fünfbändige eSerie unter dem Titel „Gold des Südens“ erschienen.

    Zum Autor:
    Ulf Schiewe wurde 1947 geboren. Er begann seine Berufskarriere als Software-Entwickler und war später in mehreren europäischen Ländern als Marketingmanager internationaler Softwarehersteller tätig. Ulf Schiewe war schon immer eine Leseratte, den spannende Geschichten in exotischer Umgebung faszinierten. Im Laufe der Jahre wuchs der Wunsch, selbst historische Romane zu schreiben. So entstand »Der Bastard von Tolosa«, sein erster Roman, dem inzwischen eine ganze Reihe weiterer, gut recherchierter und vor allem spannender Abenteuerromane folgten. Ulf Schiewe ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in München.

    Klappentext:
    Karibik 1635: In den spanischen Kolonien hat der Schwarzhandel überhand genommen. Der neue Gouverneur von Hispaniola schwört, jeden Schmuggler, den er erwischt, eigenhändig aufzuhängen. Die schöne Doña Maria zittert um ihren Gemahl, einem reichen Pflanzer, der heimlicher Drahtzieher des verbotenen Handels ist. Und im fernen Bremen hat der junge Handelsherr Jan van Hagen nur die Wahl zwischen Schuldturm und Flucht in die Neue Welt, um als Schmuggler das verlorene Familienvermögen wieder herzustellen. Noch in der Nacht entkommt er den Schergen und nimmt Kurs auf Westindien. Seine Suche nach dem Gold des Südens hat begonnen.

    Meine Meinung:
    Schon mehrere Bücher von Ulf Schiewe habe ich mit Freuden gelesen und so begann es auch mit diesem. Ein sympathischer Held, der auf der Flucht vor dem Schuldturm ist, eine wunderschöne junge Frau, die allerdings bereits verheiratet ist, Bösewichte, die natürlich nicht fehlen dürfen. Der Schreib- und der Erzählstil von Ulf Schiewe bringt Spannung, Tempo, Atmosphäre und einen Hauch Romantik zum Tragen. Und doch war diesmal etwas anders. Die Entwicklung der Geschichte war für mich vorhersehbar, nicht nur stellenweise, sondern fast in gesamter Breite. Es fehlten die wirklichen Überraschungen und vielleicht auch die Figuren, die dazu nötig sind. Es ist immer noch eine unterhaltsame Geschichte, die sich schnell weg lesen lässt und die Sympathiewerte der Helden sind gewohnt hoch. Neu ist eigentlich nur die karibische Atmosphäre und neue Fieslinge. Das hat mich diesmal nicht begeistert. Vielleicht habe ich auch zu viele seiner Bücher zu schnell hintereinander gelesen.

    Fazit:
    Ein solider historischer Roman mit neuem Handlungsort und Personal, aber nicht mit wirklich neuer Handlung. So gibt es diesmal nur drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).
  13. Cover des Buches Celaenas Geschichte 3 - Throne of Glass (ISBN: 9783423421706)
    Sarah J. Maas

    Celaenas Geschichte 3 - Throne of Glass

     (85)
    Aktuelle Rezension von: E_Holmes

    Inhalt

    Als der König der Assassinen Celaena einen riskanten Sonderauftrag anbietet, durch den die Sklaverei bekämpft werden soll, nimmt sie ohne zu Zögern an. Der gefährliche Auftrag führt sie hoch auf die Dächer und tief hinunter in die Katakomben der Stadt. Und was sie dort findet, gefällt ihr ganz und gar nicht ... 

    Meinung:
    Die Handlung war schwächer und weniger spannend als bei den letzen zwei Bänden. Zudem war sie recht vorhersehbar. Doch ich war beim Lesen emotional richtig am Ende. Das Buch kam mir wie ein antikes Drama vor, wo man die ganze Zeit weiß, dass es schlecht ausgeht. Aber man kann nichts tun.( Ich weiß, dieser Vergleich ist plump) Celaena und Sam haben mir leid getan. Die anderen Charaktere fand ich eher unsympathisch, trotzdem ist zumindest Arobynn faszinierender Charakter.

    Jeder der Throne of Glass liebt muss dieses Buch lesen, für die anderen hat es wahrscheinlich keinen Wert.

  14. Cover des Buches The New Dark - Dunkle Welt (ISBN: 9783732534135)
    Lorraine Thomson

    The New Dark - Dunkle Welt

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Lorraine Thomsons kleines Meisterwerk The new Dark von Lorraine Thomson, erzählt die Geschichte über Sorrel und ihre postapokalyptische Welt. Sorrel ist 16 Jahre alt und, wie es sich für das Alter gehört, sehr verliebt in David, mit dem sie seit ihrer Kindheit, mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Eli in einem kleinen Dörfchen lebt. Das Dorf versorgt sich selbst, Geld gibt es keines mehr, es ist eine Gemeinschaft. Sorrels Geschichte beginnt, als ihr Dorf von einer Horde brutaler Mutanten überfallen wird. Die Kinder werden entführt, die Erwachsenen getötet und Sorrel schafft es als einzige hinaus, um ihre Freunde und ihren Bruder zu retten... Sorrel wächst mit dem Glauben auf, dass Mutanten das größte Übel der neuen Welt seien, doch muss sie auf ihrer Reise feststellen, dass Menschen noch viel grausamer sein können. Wie in postapokalyptischen Welten üblich, trifft Sorrel auf verschiedene Gesellschaftsformen, Gläubige, In-züchtige und Menschen, die wie sie, sich gegen das System auflehnen wollen. Lorraine Thomson hat mit The new Dark mit großer Sicherheit kein Kinderbuch und fast schon kein Jugendbuch mehr geschrieben. Es ist wunderbar übersetzt worden!Die Charaktere bleiben sich treu und passen sehr gut zu einander. Die Bösen sind wirklich böse. Sorrel ist und bleibt ein intelligentes und sehr pfiffiges Mädchen... Die Worte gleichen einer Komposition die mich vergessen ließen, dass ich lese. Die Kapitel flogen nur so an mir vorbei und ich wurde Sorrel. Es ist unglaublich, wie toll diese Geschichte wirkt und so viele Höhepunkte inszeniert, dass man einfach nicht mehr aufhören kann zu lesen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!
  15. Cover des Buches Homegoing (ISBN: 9780241975237)
    Yaa Gyasi

    Homegoing

     (21)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer

    „Don’t be afraid, “ she said.

    Since they’d met five years before, Esther had been the one to encourage his homecoming. (P.237)

    HOMEGOING – This novel follows two half-sisters and their offspring from the Gold Coast of 18th-century Ghana and its dark underground dungeons to America and into slavery. Every chapter opens up to a new generation, spanning 250 years until today, and whilst the characters and locations are changing constantly one question remains the same: Where do we belong? It is not only beautifully written; its emotional impact is powerful and important. This novel is educational und moving at the same time and I know that its story will stay with me.

  16. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - Schwarze Mitternacht (ISBN: 9783570380123)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - Schwarze Mitternacht

     (247)
    Aktuelle Rezension von: ChrispiBook

    Interessante Geschichte, aber trotzdem Stellweise recht langatmig.

  17. Cover des Buches Das Glück, von dem ich träume (ISBN: 9783868275599)
    Rosslyn Elliott

    Das Glück, von dem ich träume

     (11)
    Aktuelle Rezension von: leseratte69
    Klappentext
    Ohio 1826. Ann Miller träumt von einem Leben an der Seite von Eli, der Arzt werden will und Literatur und Poesie genauso liebt wie sie. Doch als er ihr einen Heiratsantrag macht, verspürt sie nichts als Panik. Sie weiß, dass ihr Vater gegen eine Eheschließung ist, zumal sie sich seit dem Tod ihrer Mutter um die zwei kleinen Schwestern kümmert.
    Eine Reise nach Pittsburgh soll Ann auf andere Gedanken bringen. Und tatsächlich stellt diese Reise ihr Leben auf den Kopf. Sie kommt hinter lange gehütete Geheimnisse ihres Vaters, lernt einen jungen Mann kennen, der tagtäglich ums Überleben kämpfen muss, und gerät in Lebensgefahr. Mit einem Mal stellt Ann alles infrage, was ihr bisher wichtig war. Worauf kommt es im Leben wirklich an?

    Die Autorin
    Rosslyn Elliott studierte Literatur- und Theaterwissenschaften an der Yale University. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt sie im Süden der USA.

    Meine Meinung

    Story
    Bevor ich anfange muss ich noch schnell loswerden, dass das Buch, überall wo ich geschaut habe, fünf Sterne bekommen hat. Auf diesen Zug kann ich aber nicht so ganz ohne Kritik aufspringen. Mich hat das Buch zwar gut unterhalten, aber dennoch gab es bei mir mehrere Kritikpunkte, die ich euch jetzt näher erläutern werde.

    Wir lernen im Enddefekt zwei Protagonisten kennen, die jeweils der Hauptcharaktere eines Handlungsstrangs sind, die nach und nach zusammenlaufen, was aber wie ich finde nicht immer ganz nachvollziehbar für mich war.

    Anne ist 15. Jahre jung als sie von ihrem Freund Eli einen Heiratsantrag bekommt, den sie aber zu Zeit nicht annehmen kann, oder will, weil sie sich um ihre kleinen Schwestern kümmern muss, da die Mutter verstorben ist. Annes Vater ist Sattler und nebenbei noch Wanderprediger. Durch Zufall entdeckt Ann in einer Lieferung ihres Vater Briefe einer sterbenden Mutter an ihren Sohn Will.

    Eben dieser Will ist der zweite Hauptcharakter. Dieser wird von seinem Meister körperlich und seelische gequält und gefoltert. Durch eine Anhäufung gewisser Umstände, ( was ich persönlich ein wenig weit hergeholt fand,) Treffen Anne und Will aufeinander. Und eine Odysse beginnt.

    Ich persönlich fand einiges etwas merkwürdig und nicht ganz logisch nachvollziehbar. Die ersten 3/4 des Buches wurde keine Liebesgeschichte aufgebaut. Es gab zwar drei Kandidaten für Anne, aber das Knistern und der Funke sprang nie über. Immer wieder dachte man der ist es jetzt und dann war es doch wieder nichts. Zum Schluss geht es wieder knall auf Fall und die Liebesgeschichte nahm erst in den letzten 30- 40 Seiten seichte Formen an. Als man sich gerade daran gewöhnt hat, ist das Buch zu Ende. Mehr möchte ich euch von der Handlung auch nicht vorweg nehmen.

    Rosslyn Elliott baut vieles in diese Geschichte mit ein. Sie spricht die Thematik der Versklavung, deren Misshandlungen und vor allem der Glaube an Gott und seine Güte an, was mir sehr gut gefallen hat. Im Nachhinein habe ich dann sogar im Nachwort entdeckt, dass viele Charaktere und deren Handlungen auf wahren Begebenheiten beruhen.

    Zum Ende hin wird das Buch wirklich spannend und als es beendet war hätte ich gerne noch weiter gelesen, wonach es ja nach der ersten Hälfte überhaupt nicht aussah.

    Schreibstil
    Rosslyn Elliott hat einen schönen, leicht zu lesenden Schreibstil. Sie schreibt sehr einfach ohne großes drumherum Gerede, dennoch sehr bildhaft, so das man sich die Schauplätze sehr gut vorstellen konnte. Das Buch wird zum größten Teil aus Anns und Wills Sicht geschrieben. Die beiden Handlungsstränge führen später zusammen. Leider kam dieses mir ein wenig zu spät. Aber wenn man weiß, dass es sich um einen Mehrteiler handelt, bekommt man eine andere Sichtweise darauf.

    Charaktere
    Anns Wankelmütigkeit in Punkto Männer hat mich ein wenig geärgert. Ich fand es schade, dass man als Leser nie so recht wusste für wen ihr Herz wirklich schlägt. Wie oben schon erwähnt kam dieses zu spät und dann auf einmal zu schnell. Dennoch mochte ich ihre Kraft und Stärke und ihren unerschütterten Glauben an Gott.

    Will war ein lieber Kerl. Aber ich konnte mir ihn nie so wirklich an Anns Seite vorstellen.
    Auch Anns Vater ist mir sehr sympathisch gewesen. Vor allem seine Taten, den Sklaven und den Armen zu helfen wo es nur geht, machten ihn zu meinem Favoriten.

    Alle anderen Charaktere hatte ich nie wirklich auf meinem Schirm. Sie blieben mir zu blass und ich habe sie auch schnell wieder vergessen.

    Mein Fazit

    Bei diesem Roman hatte ich zu Beginn einige Probleme. Rosslyn Elliott hat die ersten 3/4 des Buches eher so vor sich hindümpeln lassen, und dann im letzten 1/4 alles raus gehauen, was es an Spannung so gab. Mir kamen mache Handlungen etwas überzogen vor, andere konnte ich nicht logisch nachvollziehen. Dennoch hat das Buch eine gute Handlung, besonders wenn man im Anhang liest, dass vieles auf Tatsachen beruht und einige Protagonisten wirklich so existiert haben. Die Lovestory kam für mich zu spät in die Gänge, aber ich hoffe es geht im zweiten Band dort weiter. Ich freue mich auf die beiden Folgebände.
    Ich vergebe knappe vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung für alle die solche Romane gerne lesen.
  18. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 04 (ISBN: 9783442265725)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 04

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    „Drachenglanz“ von Naomi Novik ist der 4. Band der Drachenfantasy-Reihe „Die Feuerreiter Seiner Majestät“ mit dem mutigen Drachen Temeraire und seinem loyalen Kapitän Will Laurence. Zugleich ist es, wie ich durch Weiterlesen mittlerweile weiß, gemeinsam mit dem 5. Band „Drachenwacht“ eines der emotionalsten Geschichten dieser fantastischen Reihe. Und es ist ebenso das erste Buch, welches ich in einer gemeinsamen Leserunde mit Petrissa von Morgenwald und Laura gelesen habe, was sehr viel Spaß gemacht hat. ^^

     

    Eine unbekannte Seuche…

     

    Das vierte Abenteuer beginnt gleich rasant: Temeraire, Laurence, ihre Mannschaft und die Wilddrachen zusammen mit Tharkay sind gerade auf dem Weg zurück nach Britannien, als sie von französischen Drachen angegriffen werden – doch sie erhalten merkwürdigerweise keine Hilfe von den britischen Drachen, die eigentlich an der Küste Patrouille fliegen sollten. Was dahinter steckt, trifft sie bitter: Eine schreckliche, unbekannte und tödliche Seuche ist bei den Drachen ausgebrochen – und die Drachen sterben qualvoll, während alle Versuche, diese Seuche zu bekämpfen, kläglich gescheitert sind. Noch dazu müssen sie diese Schwäche vor den Franzosen geheim halten, denn nie wäre es für Frankreich günstiger gewesen als nun eine Invasion zu starten, denn ohne die Drachen ist England hilflos gegenüber den französischen Drachen. Durch Zufall eröffnet sich jedoch eine letzte Chance: In Afrika könnte es ein Heilmittel gegen die Drachenkrankheit geben. Laurence, Temeraire und ihre Formation, u. a. bestehend aus dem Königskupfer-Drachen Maximus und dem Säurespucker Lily sowie deren Kapitäne, begeben sich, wieder mit Hilfe des Drachentransporters Allegiance, nach Afrika. Dort warten jedoch viele und unterschiedliche Gefahren auf sie.


    Spannung bis zum bitteren Ende

     

    Ich kann mich eigentlich nur wiederholen, denn „Drachenglanz“ hat alle positiven Aspekte, die auch schon die vorherigen Bände aufweisen: Eine spannende Drachenfantasy-Geschichte mit einem realen geschichtlichen Hintergrund und ganz wundervollen Charakteren. So viele Spannungspunkte, dass dazwischen kaum eine Pause bleibt. Eine richtig schöne Atmosphäre. Ein sachlicher, geschickter Schreibstil, in dem oft ein herrlich trockener Humor durchflackert. Dabei spricht Naomi Novik auch Probleme dieser Zeit an, wie z. B. den Sklavenhandel. Mit hervorragendem Detailwissen erschafft sie ein glaubhaftes Bild dieser Zeit und der Länder. Es gibt ruhige Szenen, actionreiche Szenen, humorvolle Szenen. Dabei wird es diesmal auch richtig dramatisch und emotional. Mehrfach hatte ich Tränen in den Augen vor Angst um die Drachen, die an dieser grauenerregenden Seuche leiden, denn das alles ist so unglaublich bewegend geschrieben – und es könnte jeden von ihnen treffen.

    In Afrika kommt es zu einigen Schwierigkeiten: Die verzweifelte Suche nach dem Heilmittel zehrt an ihren Nerven, die Situation ist wegen des Sklavenhandels äußerst gespannt, Probleme mit Wildtieren, besonders Wilddrachen, und eine Entführung sorgen dafür, dass ihre Mission nicht einfach zu bewältigen wird und man als Leser kaum eine Pause zum Durchatmen bekommt – ich konnte vor Spannung das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

     

    Ein Wiedersehen mit den Charakteren

     

    Natürlich spielt der geniale schwarze Himmelsdrache Temeraire mit seinem ruhigen und ehrenvollen Kapitän Will Laurence mit. Wie bereits geschrieben, so trifft man hier u. a. wieder auf den gewaltigen Königskupfer-Drachen Maximus und dem Säurespucker Lily sowie auch deren Kapitäne Berkley und Harcourt. Auch Tharkay und die Wilddrachen spielen zum Teil eine Rolle, ebenso wie Granby mit seiner kratzbürstigen und widerspenstigen Drachin Iskierka, die für nicht wenige lustige Szenen sorgt, aber auch regelrecht zum Wahnsinn bringen kann – ganz besonders den armen Granby. Aber in „Drachenglanz“ kann man sich auch noch auf weitere neue Charaktere freuen, die vielleicht sogar ein fester Teil der nachfolgenden Bände werden…

    In diesem Band bekommt man zum ersten Mal auch die Intelligenz der anderen Drachen deutlich mit, die sich alle gerne in eine Diskussion über mathematische Themen stürzen. Aber auch später, wenn sie untereinander einen Plan entwerfen, ohne die Hilfe ihrer Kapitäne, und dabei ihre jeweiligen Fähigkeiten entsprechend einsetzen.

     


    „So werden also Kriege geführt.“
    „Nein“, entgegnete sie müde. „So werden sie gewonnen.“


     

    (S. 455, „Drachenglanz“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     


    Das Ende von „Drachenglanz“ ist unglaublich traurig, emotional und bitter. Die Fragen werden zwar alle geklärt, aber die Zukunft von Laurence und Temeraire steht mehr als schlecht. Was auf den letzten ca. 50 Seiten passierte, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Laurence und Temeraire müssen eine folgenschwere Entscheidung treffen, die nicht nur ihr Leben, sondern den Krieg zwischen England und Frankreich betrifft. Zwar musste ich dieses Ende erst mal verdauen, wirken lassen, fand aber einfach keine Ruhe, weil ich unbedingt wissen musste, wie es für die beiden und alle anderen Charaktere weitergeht. Deshalb habe ich „Drachenwacht“, die Fortsetzung, sofort danach angefangen. Aber dazu mehr in der nächsten Rezension. ^^

     

    Fazit:

    „Drachenglanz“ verspricht eine pausenlose Spannung – es wird witzig, actionreich, emotional und unglaublich nervenaufreibend. Bis jetzt der dramatischste Band der Feuerreiter-Reihe. Für mich wurde es ein geniales Highlight – mit einem Ende, welches mich regelrecht schocken konnte und mich mit Angst um Temeraire und Laurence zurückließ.

  19. Cover des Buches Twelve Years a Slave (ISBN: 9780143106708)
    Solomon Northup

    Twelve Years a Slave

     (34)
    Aktuelle Rezension von: abookslife

    Ist euch eigentlich bewusst, in was für einer Freiheit wir Leben? Ich meine, wir entscheiden und handeln selbst, haben unsere Familie und unsere Liebsten bei uns, wir leben nach unserer eigenen Devise und haben eine eigene Vorstellung von einem "unbeschwerten Leben", kurz, wie sind FREI. Tatsache ist, dass wir einige Privilegien haben, die wir genießen dürfen, doch sehen aber oft die Dinge im Leben als normal, als selbstverständlich an. Wir schätzen die Zeit mit unserer Familie nicht, schätzen nicht die Geborgenheit, schätzen nicht das Glück, eine Familie zu haben, Menschen in unseren Ängsten Kreisen, die immer bei uns sind...- Aber was wäre, wenn uns auf einmal diese Freiheit genommen werden würde? Wenn uns der Draht zu unserer Familie, der Glaube an ein freies Leben, und unsere Menschgenwürde genommen werden würde? Würde der Mensch nicht irgendwann alles dafür setzten, um genau das alles zurück zu bekommen...??

    Zu diesem Buch möchte ich heute keine typische Rezension verfassen, wie man normalerweise von mir gewohnt ist, dennoch möchte ich über ein paar besondere Details im Buch aber auch Details in der Buchverfilmung schreiben. Die Geschichte von Solomon Northup gehört definitiv zu denen, die jeder einmal gesehen bzw. gelesen haben sollte. Das Buch ist nicht unbedingt wie gewohnt wie ein Roman gegliedert, in dem eine Handlung ggf. aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, vielmehr erinnert der Erzähl- und Schreibstil an ein Tagebuch, welche in der „ICH“ Perspektive geschrieben ist. Natürlich sind das Ereignisse und Erlebnisse die Solomon zu seiner Zeit veröffentlicht hat, auch wenn natürlich die Sprache zur heutigen Zeit angepasst wurde. Dennoch gehen die einzelnen brutalem Ereignisse, die er beschreibt, tief unter die Haut und lassen die Leser mit emotionalen Gedanken zurück. Im Buch sind einige Bilder veröffentlicht worden, die Baumwollplantagen und einige „Sklaven“ und ihre körperlichen Zustände zeigt.

    Ganz große Klasse ist hier auch die Verfilmung nach dem autobiografischen Werk von Solomon Northup. Neben den absolut gelungenen schauspielerischen Leistungen, auf die ich nicht näher eingehen möchte, schafft es der Film, permanent eine bedrückende und traurige Stimmung zu vermitteln, welche die Ernsthaftigkeit und die traurige Wahrheit dahinter zeigt, wie gierig Menschen nach Macht und Geld sein können, selbst wenn sie dafür über „Leichen“ gehen, andere ausbeuten und ihre Menschenwürde mit den Füßen treten. Im Buch werden einige brutale Szenen sehr bildhaft wiedergegeben, sogar mit Bildern aus der Zeit, dennoch ist es nochmal schlimmer, welche Szenen wir zu sehen bekommen, in denen die „Sklaven“ ausgepeitscht, erniedrigt und teilweise zu Tode gequält werden.

    Wie mein Fazit ausfallen wird, werden sich jetzt einige Leser denken. Selbstverständlich möchte ich hier erwähnen, dass das Buch für mich ein absolutes Highlight ist. In Anbetracht der Tatsache, dass das keine fiktive Geschichte sondern eine wahre Begebenheit ist und auch die Sklaverei und Ausbeutung noch heute in manchen Orten dieser Welt stattfindet, ist es wichtig für mich zu erwähnen, dass ich keineswegs in meiner Bewertung auswerte wie schlimm, traurig oder dramatisch diese Handlung ist, vielmehr möchte ich darauf hinweisen, dass das Werk von Solomon Northup, neben der Sklaverei vielmehr bietet und sehr viele Werte vermittelt, die wir teilweise verlernt bzw. wiedererlernen müssen. Denn unsere Freiheit ist nicht selbstverständlich, so privilegiert wir in einigen Dingen sind, sollten wir nicht vergessen, dass es Menschen gibt, die nicht das gleiche Glück mit uns teilen.

     

  20. Cover des Buches Die Frau des Zuckerhändlers (ISBN: 9783744812948)
    Nathalie C. Kutscher

    Die Frau des Zuckerhändlers

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Fortin

    Klappentext:


    Bailee Winters’ Leben ist die Hölle. Gekettet an die Ehe mit einem grausamen Mann lebt sie in einem goldenen Käfig. Doch dann rettet die Bordellbesitzerin Jade ihr Leben. Zwischen den ungleichen Frauen entsteht mehr als nur Freundschaft. Es ist eine Verbundenheit, die tiefer geht als alles, was sie kannten. Schon bald überschlagen sich die Ereignisse und ein folgenschwerer Fehler zwingt Bailee auf eine gefahrvolle Reise nach Amerika.


    Mein Fazit:

    Dieses Buch der Autorin hat mich sofort gefangen genommen.

    Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich an einigen Stellen schlucken musste. Der Roman spielt in der Zeit des Sklavenhandels, Rassismus, wo Frauen eigentlich nichts wert waren.

    Der Schreibstil war flüssig, emotional und spannend zu lesen.

    Die Charaktere sind sehr gut gewählt und haben mich überzeugt. Bailee und Jade haben mein Herz im Sturm erobert.

    Ein herzliches Dankeschön an die Autorin für dieses tolle Buch.

  21. Cover des Buches Das Lied der Dünen (ISBN: 9783734101021)
    Doris Cramer

    Das Lied der Dünen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Monice

    Das Lied der Dünen von Doris Cramer, ist der dritte teil einer Trilogie und erzählt die Geschichte der nächsten Generation.

    Ich bin fasziniert von den Lebhaft erzählten Bildern, der Landschaft, der Häuser, der Menschen. Dieses Buch genauso wie seine zwei Vorgänger nehmen den Leser mit auf eine Reise, in diesem Fall auf viele gleichzeitig.

    Durch den Schreibstill, fängt die Autorin den Leser schon auf den ersten Seiten ein und hält ihn bis zum letzten Zeichen in ihrem Bann gefangen. So darf man eine Farbenfrohe und zu gleich einfarbige Welt mit uns hier fremden Bräuchen und Gegebenheiten kennen lernen und förmlich mit erleben.

    Es hat sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und ich kann es nur jedem Empfehlen, selbst wer keinen historischen Roman lesen mag, hier stehen Gefühle, Leid und Liebe so weit vorn, des muss man einfach mögen.

     

    Zum Inhalt:

    Als Tochter von Sarah und Said wächst Margali, an der Seite von M'Barek als ihrem großen Bruder und Beschützer auf. Die Familie hält fest zusammen, auch wenn Margalis Musik Wunsch von ihrer Mutter nicht gern gesehen und einigen andern nur belächelt wird.
    Als M'Barek nach einigen Jahren der Abwesenheit und des Studiums wieder zur Familie stößt, ändert sich alles. Hals über Kopf hat sich Margali verliebt und auch M'Barek muss mit seinen Gefühlen kämpfen. Er ist doch schon der Tochter seines Gelehrten in Fez versprochen und soll so dessen nachfolge antreten. ´

    In der Hoffnung das Glück in der Musik zu finden und so M'Barek nicht im Wege zu sein, flüchtet sich Margali als Mann verkleidet auf ein Schiff, zusammen mit den Spanischen Musikern will sie in Tunes an den Hof des Sultans um von dessen Künstlerin zu lernen. Schon die Flucht auf das Schiff und die Reise bis zum Hof des Sultans sind für sie sehr beschwerlich. Durch Zufall in den Harem des Sultans geraten geht sie mit den Frauen auf Reisen. Endlich an ihrem Ziel zusammen mit der Musikerin am erlernen der Oud muss sie allerdings feststellen, das sie das Glück noch lange nicht gefunden hat und ihre Situation sich noch verschlimmert.

    Mirijam und M'Barek ihr dicht auf den Fersen müssen ebenfalls, das ein oder andere Hindernis umschiffen, als sich ihnen die spanischen Musiker anschließen kommen sie Margali immer näher, doch bis sie sie in die Arme schließen können, soll doch noch einiges passieren.

  22. Cover des Buches Beloved (ISBN: 1400033411)
    Toni Morrison

    Beloved

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Mira123

    Und wieder ein Buch von meiner Leseliste abgehakt. Auf dieses hier war ich wirklich schon sehr gespannt - immerhin war es eines von den Büchern, die ich mehr oder weniger frei wählen durfte. Und dieses hier ist mir schon in der letzten Vorlesung über amerikanische Literatur ins Auge gestochen. Teils deswegen, weil Toni Morrison nur so oberflächlich behandelt wurde, obwohl sie Nobelpreisträgerin ist. Ich meine, wenn man ganze Vorlesungstermine Edgar Allan Poe widmen kann, warum dann nicht zumindest einen halben für Toni Morrison aufbringen und sie nicht nur in einem Nebensatz erwähnen? Der zweite Grund, warum mir dieser Text im Gedächtnis geblieben ist, ist der Inhalt: Die Sklavin Sethe flieht nach Ohio, wo sie aber bei weitem nicht so frei ist, wie sie es sich erhofft hat. Gerade ihr Kopf hält sie davon ab, endlich kein Eigentum mehr zu sein. Da sind so viele schreckliche Erinnerungen, so viele Ängste und so weiter. Dieser Roman spielt 18 Jahre später. Sethe wird immer noch von ihrer Vergangenheit verfolgt, vor allem aber von der Erinnerung an ihre kleine Tochter, die ohne einen Namen starb. Auf ihren Grabstein hat sie das Wort "Beloved", also "Geliebt" eingravieren lassen. Und dieses Kind spukt immer noch durch Sethes Leben - im wahrsten Sinne des Wortes...

    Ich habe lange gebraucht, um mit diesem Text warm zu werden. Besonders schwierig war für mich die Sprache, mit der die Autorin gearbeitet hat. Klar ist das streng genommen einfach nur Englisch, also eine Sprache, die ich durchaus beherrsche oder zumindest können sollte. Das Problem war, dass mit Dialekten gearbeitet wurde, der Syntax untypisch war und manche Wörter verkürzt. Teilweise war die Grammatik auch "falsch". So, wie das halt mit Dialekten so ist. Ich bin aus Tirol, ich weiß also, wie das so ist. Und irgendwann hab ich mich auch daran gewöhnt, nur der Einstieg war halt ziemlich schwierig.

    Was mir außerdem an diesem Buch ins Auge gestochen ist, ist der Mangel an sympathischen Figuren. Das ist kein Kritikpunkt, aber es ist mir aufgefallen. Normalerweise ist es ja doch so, dass die meisten Autoren und Autorinnen zumindest eine Figur einbauen, mit der sich der Leser identifizieren können soll, zumindest ein bisschen. Morrison hat darauf nicht wirklich viel Wert gelegt. Die Figuren waren alle ziemlich düster gezeichnet und mir war von Seite 1 klar, dass ich total verstehe, warum diese Familie von den anderen Einwohnern der Stadt gemieden wird. Und da wusste ich noch gar nicht, was eigentlich passiert ist. Das erfährt man als Leserin nämlich erst später im Buch. Es gibt von Anfang an Andeutungen und ich hatte schon sehr früh eine Vermutung, aber wow! Mit diesem Verlauf der Geschichte habe ich wirklich nicht gerechnet!

    Mein Fazit? Ein sehr spannender Klassiker, den ich aber auf sprachlicher Ebene doch eher schwierig zu verstehen fand.

  23. Cover des Buches Silver: Rückkehr zur Schatzinsel (ISBN: 9783866481886)
    Andrew Motion

    Silver: Rückkehr zur Schatzinsel

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Gerhard2412
    Tja, warum nur 3 Sterne?  Im Grunde gut geschrieben, gute Story - aber leider wurde es mir langweilig. Ich hatte keine Lust mehr weiterzulesen. Schade drum - hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Und ich denke, hier liegt der Grund für meinen Frust. Als Bub habe ich DIE SCHATZINSEL mit leuchtenden Augen verschlungen und ich hatte wohl gedacht, diese Faszination wieder zu finden.
    War aber nicht so - leider!  
    Bleibt das Marketinggeschick des Autors zu bewundern, der  - durch die Faszination des Original - sein Buch herrlich promotet. 
    Denke mit Schrecken an ähnliche, wahrscheinlich bald erscheinende Bücher  - z.B. über die Abenteuer des unehelichen Sohnes von Kapitän Ahab oder die junge Enkelin von Robinson Crusoe, die mitten im modernen London eine fast magische Anziehungskraft zu einem jüngeren Farbigen verspürt. Ihr ahnt, wer deren Großvater war?
    Ok - das war böse. Das wollte ich nicht. Letztendlich gebe ich die 3 Sterne wegen der geplatzten Illusion und nicht wegen des Schreibstils.
  24. Cover des Buches Die zehnte Gabe (ISBN: 9783442468003)
    Jane Johnson

    Die zehnte Gabe

     (61)
    Aktuelle Rezension von: RKM

    Zu Beginn entwickelt sich die Geschichte etwas zäh, nimmt dann aber Fahrt auf und wird spannend und farbenfroh. Ein spannender historischer Einblick in die Welt des 17. Jahrhunderts zwischen England und Marokko. Am Ende kommt ein esoterischer Hauch, der einerseits faszinierend ist, andererseits der Geschichte aber Glaubwürdigkeit nimmt. Deswegen eher 4 als 5 Sterne

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