Bücher mit dem Tag "sklavin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sklavin" gekennzeichnet haben.

107 Bücher

  1. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (ISBN: 9783641301644)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen

    (10.324)
    Aktuelle Rezension von: Seelenfunke

    Ich habe das Buch nach einiger Zeit abgebrochen – nicht, weil es schlecht geschrieben ist, sondern weil ich einfach keinen Zugang dazu gefunden habe.
    Die Beziehung zwischen Anastasia und Mr. Grey konnte ich weder fühlen noch nachvollziehen.
    Auch über die weiteren Bände habe ich nur gehört, und ich bin ehrlich froh, sie nicht weitergelesen zu haben. 

    Für mich war es einfach nicht das richtige Buch – aber jede Geschichte verdient Respekt.  

  2. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600733)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

    (1.335)
    Aktuelle Rezension von: JulieFlamingo

    2025 habe ich Heir von Sabaa Tahir gelesen und dabei gemerkt, dass es eine Vorgeschichte aus derselben Welt gibt. Seitdem hat diese Reihe darauf gewartet, endlich von mir gelesen zu werden.

    Der Einstieg in das Buch ist wirklich gelungen. Tahir schafft es, eine neue Welt spannend einzuführen, ohne dabei zu überfordern. Erzählt wird aus der Sicht von Laia und Elias, wobei die Kapitel überraschend, aber angenehm kurz sind. Dadurch wirkt der Erzählstil sehr dynamisch und die Geschichte bleibt durchgehend spannend.

    Die beiden Protagonisten haben sehr eigene, starke Charaktere, und ich mochte sie beide unglaublich gern. Sie stehen gesellschaftlich an völlig unterschiedlichen Punkten, verfolgen ihre eigenen Ziele und müssen Wege gehen, die alles andere als einfach sind. Durch die Protagonisten, aber auch durch die gut ausgearbeiteten Nebenfiguren, wirkt die Geschichte besonders lebendig.

    Ich hatte durchweg Spaß und kann es jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen. 

  3. Cover des Buches Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt (ISBN: 9783442484232)
    E. L. James

    Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt

    (1.146)
    Aktuelle Rezension von: Xenia_F

    Fast niemand ist an der Erfolgsserie Fifty Shades of Grey vorbei gekommen. Das Buch erzählt die Handlung des ersten Bandes aus Sicht von Christian.
    Der zurückgezogene und kalte Christian wird zufällig mit Anastasia konfrontiert als sie ihn interviewen soll. Was beide nicht ahnen, es beginnt ein Monat voller emotionaler Achterbahnfahrten. Anastasia weckt Christians Interesse und je näher sich die beiden kommen, desto mehr bricht er seine selbst auferlegten Regeln. Die beiden feiern lauter Premieren: die erste Frau im Helikopter, die erste Frau, die in seinem Bett schlafen darf, die erste die seine Familie kennen lernt …..

    Doch als Christian ihr sein wahres Gesicht zeigt, verlässt Ana ihn. Sie macht so viele Eingeständnisse und er nicht. Doch bis er erkennt, dass er sie liebt, ist sie bereits weg.

    Im Vergleich zum Pendant fand ich es zunächst schwieriger einen Zugang zu den Charakteren zu erhalten. Dies hat sich erst im Lesefluss ergeben. Zudem fand ich es etwas befremdlich, dass Christian mit sich selbst in der dritten Person spricht. Es erweckt aber auch unglaublich viel Mitgefühl, als geschildert wird wie sehr er leidet als Ana ihn verlässt. 

    Das Highlight ist natürlich die Gedankenwelt des verschlossenen Mister Grey. Man erfährt was er seinem Therapeuten, seiner Familie und natürlich Mrs. Robinson erzählt. Ideal für neugierige Leser.

    Das Buch ist für alle geeignet, die Gefallen an den Originalen gefunden haben und sich manches Mal fragten - was denkt er nur oder was wurde hier gesprochen. 

  4. Cover des Buches Das Juwel - Die Gabe (ISBN: 9783596196647)
    Amy Ewing

    Das Juwel - Die Gabe

    (1.787)
    Aktuelle Rezension von: dottis_buecherregal

    Ich habe dieses Buch gelesen, ohne vorher den Klappentext zu kennen. Es handelt von einer Gesellschaft, in der Blutlinien und sozialer Status die wichtigste Rolle spielen. Aufgrund weit verbreiteter Inzestprobleme ist der Adel unfruchtbar geworden, weshalb Aristokraten „Surrogate“ halten.

    Die Geschichte wirkt wie eine abgeschwächte Version von "Der Report der Magd", da die Grundidee die selbe ist.

    Violet wird von ihrer Familie getrennt, sobald die Regierung entdeckt, dass sie über besondere Fähigkeiten verfügt. Diese Kräfte erlauben es ihr, sowohl das Aussehen als auch den Charakter des Kindes zu beeinflussen, das sie austrägt. Außerdem kann sie die Dauer der Schwangerschaft erheblich verkürzen.

    In dieser Welt werden Surrogate von adeligen Frauen ersteigert, um als Leihmütter deren Kinder auszutragen und die Blutlinien der Aristokratie zu stabilisieren.

    Violet ist eine starke Protagonistin und ist deutlich reifer beschrieben als sechzehn. Die Liebesgeschichte, die im letzten Drittel des Buches stattfindet, hätte aus meiner Sicht nicht sein müssen.



  5. Cover des Buches Daughter of No Worlds (War of Lost Hearts 1) (ISBN: 9783551586148)
    Carissa Broadbent

    Daughter of No Worlds (War of Lost Hearts 1)

    (100)
    Aktuelle Rezension von: Whale_in_the_Clouds

    Tisaanah wollte sich eigentlich nur endlich freikaufen, um ihre Ausbildung in Ara starten zu können. Doch ihr Besitzer hat anderes vor und so muss sie fliehen. Angekommen an ihrem Wunschort möchte sie nichts anderes, als endlich Magie zu erlernen, damit sie den anderen Sklaven beistehen kann. Doch erst wird ihr Max zugeteilt, ein Magier, der nichts möchte, außer seiner Ruhe, und dann muss Tisaanah Entscheidungen treffen, die nicht nur ihr Leben in Gefahr bringen. 

    Das Buch ist zu großen Teilen aus der Sicht von Tisaanah geschrieben, die ich schwer beeindruckend fand. Mit starkem Willen setzt sie sich für sich und diejenigen, die es selbst nicht können ein. Sie kämpft mit allen Mitteln und ist bereit durch die Hölle zu gehen, was mir extrem gut gefallen hat. Kleine Teile des Buches sind auch aus anderen Perspektiven erzählt, die die Story sehr gut ergänzen. 

    Das Worldbuilding ist ausführlich, aber auch so gestaltet, dass man das meiste gemeinsam mit Tisaanah herausfindet. Ich persönlich mag es sehr gerne, wenn man gleichzeitig mit den Protagonisten deren Welt immer mehr kennenlernt, daher fand ich es toll. 

    Die Story ist kompromisslos, das mag ich sehr gerne. Mir gefällt aber auch, wie die Lovestory dabei eingewoben wird. Sie passt, ist zwar erwartbar aber gut geschrieben. 

    Insgesamt hat mich das Buch einfach mit seinem tollen Schreibstil und der Art der Story total überfahren und begeistert. Ich hatte ein gutes Buch erwartet, da ich die Autorin sehr gerne lese, aber das hier war so super, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. 

  6. Cover des Buches Tears of Tess - Buch 2 (ISBN: 9783865526205)
    Pepper Winters

    Tears of Tess - Buch 2

    (77)
    Aktuelle Rezension von: binesbuecherwelt


    Tears oft Tess Buch 2 ist der zweite Band einer 5-teiligen Dark Romance Reihe von Pepper Winters. Der Beginn von Buch 2 hat mich erst mal so gar nicht überzeugt. Weit mehr über hundert Seiten lang geht es um ein theatralisches Liebesspiel zwischen Tess und Q. Aber dann passiert etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Die Geschichte bekommt eine sehr gute und überraschende Wendung, die dann noch sehr aufregend, dramatisch und brutal wird. Somit hat Band 2 noch die Kurve gekriegt und mir ab den zweiten Drittel dann doch gut gefallen. Während ich die Entwicklung von Tess hier sehr gut fand, hat mir Q's Charakter nicht so gut gefallen. Dark Romance Fans lege ich die Reihe auf jeden Fall sehr gerne ans Herz.


  7. Cover des Buches The Underground Railroad: Winner of the Pulitzer Prize for Fiction 2017 (ISBN: 9780708898406)
    Colson Whitehead

    The Underground Railroad: Winner of the Pulitzer Prize for Fiction 2017

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Sarah35

    Das Buch ist wirklich harte Kost. Nicht weil es schwer zu lesen wäre, ganz im Gegenteil: man wird sofort in die Erzählung eingesogen und es liest sich flüssig. Der Stoff: da sieht es schon anders aus. Das Buch beruht auf wahre Gegebenheiten, und die Wirklichkeit zeigt sich hier in all ihren hässlichsten Facetten. Ich habe gehofft, gelitten, geweint und gehasst. Und nach dem Lesen habe ich wieder etwas über die Menschen gelernt, und zu was sie fähig sind. Ein grausames Buch, das alle unbedingt lesen sollten!

  8. Cover des Buches Sinister – Finsteres Begehren (ISBN: 9783750271395)
    Mia Kingsley

    Sinister – Finsteres Begehren

    (127)
    Aktuelle Rezension von: MaRayne

    Das Setting war nicht ganz meins. Spannend war es dennoch und man ist schnell durch.

    Die Protagonistin ging mir auf die Nerven, genau wie ihre Mutter. Er war in meinen Augen gradlinig mit wenig Tiefe, aber er hat seinen Zweck in der Geschichte erfüllt.

    Mir waren die Protagonisten eine Spur zu stumpf. Dadurch konnte ich mich nicht gut in sie hineinfühlen und das schmälert mein Lesevergnügen . Spice war gut und es gab reichlich davon.

    Der Plot war vorhersehbar, aber passend.

    Mia Kingsley hat wirklich einen tollen Schreibstil und ich werde noch weitere Bücher von ihr lesen. Es ist bei mir immer ein 50:50, aber da man mit den Büchern so schnell fertig ist, bereue ich es nicht mal ein "schlechteres" Buch von ihr gelesen zu haben. Unterhalten fühle ich mich meist dennoch.

  9. Cover des Buches Beloved: A Novel (Vintage Classics) (ISBN: 9781448103621)
    Toni Morrison

    Beloved: A Novel (Vintage Classics)

    (42)
    Aktuelle Rezension von: Linda-Odd

    Gerade bei einem Klassiker wie Beloved finde ich es schwer eine Rezension zu verfassen. Besonders als weiße Person.

    Ich habe es über einen Zeitraum von 3 Monaten gelesen, was hauptsächlich an den unterschiedlichen Stilen innerhalb des Buches lag. Manche Stile haben mich so sehr aus dem Lesefluss gerissen, dass ich am Ende kaum noch die Charaktere zuordnen konnte.

    Die Beschreibung "magical realism" trifft hier ganz gut zu. Allerdings fand ich das Ende nicht eindeutig genug.

  10. Cover des Buches Herrscher des Nordens - Thors Hammer (ISBN: 9783426520024)
    Ulf Schiewe

    Herrscher des Nordens - Thors Hammer

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Der Norweger Harald Sigurdsson reist im 11. Jahrhundert ins Land der Rus, nachdem sein Bruder Olaf, der König von Norwegen, in der Schlacht bei Stikla Stad gefallen ist.


    „Thors Hammer“ ist der erste Band der Wikingersaga „Herrscher des Nordens“ von Ulf Schiewe, welcher Haralds Kindheit und frühe Jugend behandelt.

    Dies geschieht spannend und mit Liebe zum Detail. Zwar gibt es nichts, was es nicht auch in anderen historischen Romanen gibt, – Schlachten, Politik, Liebe und rachelüsterne, hasserfüllte Gegenspieler – dennoch ist die Wikingerzeit ein eher selten behandeltes Thema, was dem Ganzen einen frischen Anstrich verleiht.

    Was man mögen muss, ist der teilweise doch eher berichtartig geratene Schreibstil Ulf Schiewes. Zwar erleben Harald und seine Gefährten zahlreiche Abenteuer, teilweise gerät die Erzählung jedoch fast schon ins Sachlich-nüchterne und büßt so an Lebendigkeit ein.


    Dennoch ist „Thors Hammer“ ein absolut lesenswerter Start in die Geschichte rund um Harald Sigurdsson, den man nicht nur Wikingerfans empfehlen kann. Ich werde die Reihe gespannt weiterverfolgen.

  11. Cover des Buches Mit Papa war's nur Blümchensex (ISBN: 9783944154268)
    Nele Hoffmann

    Mit Papa war's nur Blümchensex

    (36)
    Aktuelle Rezension von: die_magische_buecherwelt

    Nele erzählt ihre Geschichte was sie als kleines Mädchen durchmachen musste und wie es danach weiter ging. Als sie den Mut gefasst hat ihren Vater anzuzeigen , ist sie dann in einer WG. So lernte sie dann ihren neuen Freund kennen und die Hölle ging weiter. Was Nele alles erlebt hat, macht einfach sprachlos. Doch verstehe ich nicht wieso eine Mutter sowas zulassen kann und sich ein zweites Kind anschafft, damit der Vater sich an ihr vergehen kann. Bin einfach nur sprachlos.

    Ich ziehe den Hut vor Nele das sie ihre Geschichte öffentlich gemacht hat. Ich wünsche ihr alles Gute auf ihrem weiteren Lebens weg

  12. Cover des Buches Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch (ISBN: 9783423717472)
    Heather Demetrios

    Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

    (128)
    Aktuelle Rezension von: Dragonfly666

    Fantasy und 1001 Nacht in Los Angeles die mir richtig Spass gemacht hat.

    Nalia ist für mich eine stimmige Protagonistin und ihre Geschichte und was sie darstellt passt zur Story. Es bleibt spannend bis zum Schluss und  die Fortsetzung dürfte genauso interessant weiter gehen.

  13. Cover des Buches Jax - Warrior Lover (ISBN: 9783847646600)
    Inka Loreen Minden

    Jax - Warrior Lover

    (217)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Samantha hatte ein behütetes Leben als Ärztin in White City unter der sicheren Kuppel die ein Leben ohne Verseuchung möglich macht, bis sie eines Tages an den Mord an einem Warrior beschuldigt wird. Sie darf Hinrichtung oder Sklaverei wählen und sie entscheidet sich für die Sklaverei, doch die Sklavinen müssen für das Vergnügen der Warrior hinhalten und Samantha wird von Jax gewählt, dem Bruder des ermordeten Warrior...

    Ach toll, ich hatte nicht gedacht das so eine gute und vor allem komplexe Story dahinter steckt :)

    Die Geschichte beginnt etwas brutal mit dieser Show und den Sklavinnen und der ganzen Spetakel für die Warrior, die Story bekommt dann aber so eine interessante Wendung und plötzlich steckt man mitten in einer Rebellion, die jedoch nicht von den Protagonisten ausgeht und schon halb besteht. Toll, mir gefiel es sehr in welche Richtung alles ging und bin gespannt wie die Geschichte weitergeht. Die Charaktere waren sehr interessant und die Lovestory gefiel mir sehr.

    Der Schreibstil war sehr fliessend und angenehm zu lesen.

    Für alle die gerne Dystopien mögen, hier ohne Jugendbuch-Setting zu haben ;)

  14. Cover des Buches Wanted (3): Lass dich fallen (ISBN: 9783453358461)
    J. Kenner

    Wanted (3): Lass dich fallen

    (59)
    Aktuelle Rezension von: Panda0712
    Danke an den Random House Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat!

    Das Cover & der Schreibstil:

    Die mit Spitze besetzten Cover stellen einen echten Blickfang dar! Der Schreibstil von Kenner ist genauso flüssig, wie in den vorherigen beiden Bänden.

    Zum Inhalt:

    Katrina Laron verzehrt sich nach Cole und wünscht sich nichts sehnlicher als eine einzige Nacht mit diesem geheimnisvollen Mann, um ihn endlich aus ihren Gedanken streichen zu können. Leichter gesagt als getan, denn Cole birgt – ebenfalls wie Kat – ein düsteres Geheimnis, das beide nur noch enger zusammenschweißt. Ein aufregendes Spiel aus Lust und Unterwerfung beginnt.

    Meine Meinung:

    Bereits die beiden Vorgänger in dieser Reihe haben mir gut gefallen und so war mir klar, dass ich den dritten und letzten Teil ebenfalls einfach lesen muss. Dieser Band ist etwas anders als die vorherigen aufgebaut, was ich persönlich gut finde. Cole ist eine harte Nuss, doch Kat ist keine Frau, die einfach so aufgibt und so kämpft sie um diesen verletzlichen Mann. Nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht wird auch Cole recht schnell klar, dass er sich Kats Anziehung nicht entziehen kann, doch die Angst, die Kontrolle über sich zu verlieren, hindert ihn daran, sich ihr vollends zu öffnen. Der Mix aus Erotik und Thrill ist gelungen und hat die Geschichte etwas abwechslungsreicher gestaltet. Was mir nicht so gut gefallen hat, war Coles zurückhaltende und sanfte Art. Ich hätte mir einen härteren und dominanteren Charakter gewünscht, dieser hätte besser zu seinen Vorlieben gepasst. Das Ende dieser Trilogie war sehr gelungen und lässt den Leser mit einem zufriedenen Gefühl zurück.

    Mein Fazit:

    Eine tolle Trilogie und Charaktere, die sich in mein Herz geschlichen haben. J. Kenner ist eine Autorin, die man sich merken sollte!

    Ich vergebe 4 Pandapfoten!
  15. Cover des Buches Feuer und Feder (ISBN: 9783407747969)
    Kathy MacMillan

    Feuer und Feder

    (93)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Klappentext:
    Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.

    Autorin:
    Kathy MacMillan ist Schriftstellerin, Bibliothekarin, Dolmetscherin für amerikanische Gebärdensprache und Geschichtenerzählerin für Taubstumme. "Feuer und Feder" ist ihr erster Jugendroman und wurde durch ihre Faszination an der Macht der Sprache inspiriert. MacMillan lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und einer Katze namens Pancake in Owings Mills, USA.

    Übersetzer:
    Julian Haefs


    Bewertung:
    Das Cover ist nicht nur wunderschön, sondern auch mehr als passend zum Titel und zur Geschichte erstellt. Besser geht es kaum! Ein richtiger Eyecatcher, der neugierig macht und zeigt, dass es sich um einen historischen Jugendroman handelt.

    Die anderen, so wusste sie, würden ihr Verhalten als Schwäche ansehen, denn sie konnten ihre Art von Stärke nicht verstehen.

    (Göttergeschichte, Seite 58)


    Die Geschichte wird nur aus Raisas Sicht erzählt, was schade ist, da mehr Sichtweisen auch mehr Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der jeweiligen Charaktere bringen. Der Schreibstil ist recht fließend, wenn ich auch zu Beginn etwas Leseschwierigkeiten hatte. Die Geschichte zieht sich die ersten Seiten, es wird an manchen Stellen für meinen Geschmack zu viel ausgeholt. Insgesamt ist es aber sehr gut, da man als Leser einen tollen Eindruck vom Leben bekommt. Das frühalterische Setting hat mich stets an das antike Griechenland erinnert, das fand ich super toll. Natürlich mit allem, was dazu gehört; Eroberungen, Sklaven, Götteranbetungen, Schriftzeichen ... hat mir sehr gut gefallen.

    Durch die A-typische Erzählung waren die Geschehnisse natürlich vorhersehbar. Erobertes Königreich, eine gefallene Prinzessin oder Sklavin (in diesem Falll Sklavin), erste Liebe mit verbotenem Jungen, Rebellion, Zerrissenheit der Treue gegenüber der Rebellion und der  Liebe ... 

    An den Kapitelanfängen sind kleine Erzählungen der Götter des Reiches gedruckt. Stück für Stück, Kapitel für Kapitel setzt setzt sich das Puzzlebild zusammen. Für mich waren sie im letzten Drittel eher etwas wirr und ich konnte sie nicht richtig zusammenfügen. Zum Teil sind sie etwas umständlichen geschrieben. Die Idee ist nicht neu, hat aber zur Geschichte wunderbar gepasst. Interessant und neu ist hier, dass die Göttergeschichte in die Gegenwart katapultiert wird; die Geschichte geht also im Realen weiter und findet ein passendes - wenn auch etwas vereinfachtes - Ende, das mir nicht so gut zusagte.

    "Die Weisheit hat uns verlassen", murmelte Lanea.
    "Die Weisheit ist nur gefangen", sagte Suna träumerisch. "Und jedes Gefängnis hat auch einen Schlüssel."
    "Das hat wenig Bedeutung, solange niemand willens ist, ihn zu benutzen."

    (Göttergeschichte, Seite 323)

    Die Geschichte ist hier schon andersartig besonders wegen der Göttergeschichte und weil sie gut ohne Fantasieelemente auskommt, Dank der Göttergeschichte. Das ist es auch, was das Buch auszeichnet. Es ist eher ein historischer Jugendroman mit antikem Setting, Sklaven, Götter, Schriftrollen und Runen. Die Charaktere finde hier sehr gut ausgearbeitet und mit Tiefe belegt. Mati ist schon eher eine 08/15-Erscheinung, aber ich mochte ihn. Er ist lebensfroh, klug und freundlich. Raisa ist mit ihrer fehlenden Vergangenheit dagegen schon interessanter. Sie führt als einziges Glied ihrer Herkunft ein Herzgedicht bei sich und versucht es mithilfe der geheimen Schrift zu entschlüsseln. Ich finde ihre Zerrissenheit zwischen der Treue zur Rebellion und der Verliebtheit zu Mati glaubhaft dargestellt.

    Die Romanze zwischen Raisa und Mati ist hier wie so oft zu salopp gestellt. Das Problem liegt nicht nur an der Sichtweise der Autoren, die meinen, bestimmten Klischees folgen zu müssen, um ihre Werke erfolgreich zu machen - sondern auch an Fantasie-/Jugendromanen, die Einzelbände sind, wie dieses. Ich merke das wirklich jedes Mal bei solch einem Einzelband, wie die Handlungen zusammengequetscht und besonders die Enden (wie auch hier) sehr unzureichend verfasst werden. Überwiegend sind solche Romane Reihen mit mindestens 3 Bänden, sodass sich alles etwas strecken kann - auch wenn das nicht immer der Fall ist, was mich dann ärgert. Aber bei einem Einzelband muss alles in 300-500 Seiten passen - warum werden die Seiten dem nicht angepasst? Hier hätte auch ein paar mehr Seiten nicht geschadet. Es schadet eher der Geschichte und dessen Erfolg, sich so zu begrenzen. 

    Es gibt hier schon zwei Bände, allerdings nur im Englischen. Das bringt uns deutsche Leser ohne festes Englisch überhaupt nichts, somit bleibt es ein Einzelband. Ich wüsste auch nicht, wie es weitergehen sollte, da die Autorin die Geschichte wie einen Einzelband bearbeitet hat. Ich finde diese fehlende Kommunikation der Verlage der Leserschaft gegenüber unter aller Sau! Nie wird in solchen Fällen veröffentlicht, ob ein Band noch folgt und wenn ja, wann - oder ob ein Band nicht folgt und warum. Zum Kotzen!


    Fazit:
    Ein wirklich guter Jugendroman, der Jugendlichen aufzeigt, was für eine Welt in dieser antiken Zeit in vielen Ländern geherrscht hat und welche Prioritäten Alltag waren, z.B. die Anbetung der Götter, ohne und mithilfe von Schriften und Zeichen. Auch für Erwachsene ist dies eine unterhaltsame Geschichte mit ausgearbeiteten Charakteren. Trotz allem fehlt mir hier das gewisse Etwas ... die Funken sind nicht übergesprungen, obwohl ich die Geschichte sehr gelungen finde. Für wenige Makel gibt es einen Sternabzug.

    So ist es mit dem Licht immer gewesen - es muss mit der Dunkelheit leben.

    (Göttergeschichte, Seite 65)

    Sehr passend zur Geschichte; gut und schlecht gemachtes darin macht es trotzdem lesenswert! :-)



  16. Cover des Buches Die Pestheilerin (ISBN: 9783426637562)
    Kari Köster-Lösche

    Die Pestheilerin

    (30)
    Aktuelle Rezension von: pushelwuschel
    die geschichte an sich wäre nicht verkehrt aber ich hab mir sehr schwer getan bei namen und manch lateinischen ausdrücken wodurch ich auch den faden ab und zu verloren habe die thematik der pest kommt gut zur geltung für mich selbst war das buch leider nicht so der treffer ich habe gern etwas mehr romatnik und spannung 
  17. Cover des Buches Queen and Blood (ISBN: 9783736307056)
    Amy Harmon

    Queen and Blood

    (139)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    "So sind wir alle, Sasha. [...] Wir alle versuchen nur zu überleben."

    Und wie Kyiell und Sasha das getan haben, ist wirklich wundervoll in diese Geschichte, dieses Buch, komponiert. Ich meine mit Absicht 'komponiert', denn wie bestimmt inzwischen einigen zu Ohren gekommen ist - das Buch ist ja schon was älter -, ist Amy Harmon eine wahre Poetin des geschriebenen Wortes. Ich finde es ganz toll, wie ich so viel aus ihren Geschichten mitnehmen kann und ihre Zitate, im Buch verteilt, keinesfalls wie erzwungen wirken, sondern sich perfekt in die Geschichte einfügen, als gäbe es keinen anderen Platz für sie. Das ist eine hohe Kunst, wie ich finde, und verleiht diesem abschließenden Buch eine ganz besondere Note. Denn ich mochte 'Bird & Sword' schon wirklich gerne und habe mit Lark und Kiras wirklich wahnsinnig doll mitfühlen können, aber Kyiell und Sasha wuchsen mir irgendwie noch um einiges mehr ans Herz. Vor allem weil die Entwicklung und die Reise, die ich - oder falls ihr es gelesen habt oder noch lesen wollt, und wir, mit ihnen betreiten und was die beiden durchmachen müssen, eine echt krasse Reise ist, die sowohl viel abverlangt als auch sich am Ende sehr wohl lohnt. Dieses Buch kommt also mit einem magischen Abschluss daher, der für mich nicht besser hätte sein können. Kleinigkeiten gibt es zwar, die aufgehalten haben, doch das Leben ist nun einmal nicht perfekt. Warum sollte es dann ein Buch sein müssen?

  18. Cover des Buches Zorn - Blut und Strafe (ISBN: 9783596701391)
    Stephan Ludwig

    Zorn - Blut und Strafe

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Kommissar Zorn hat seiner Frieda versprochen, einmal in der Woche nach ihren Vater zu sehen. Einen Nachmittag kommt er dorthin und findet einen grausamen Tatort vor! Friedas Vater, ein ehemaliger Richter, wurde mit einer Zahl auf dem Rücken gebrandmarkt und mit einer Nagelpistole getötet. Und noch ehe sich die Kommissare versehen, geschieht ein weiterer Mord. Auch hier wurde die Frau gebrandmarkt, aber ansonsten gibt es keine Parallelen. Zorn und Schröder tappen ziemlich im Dunkeln, außer einer Spur, die zu einer Sekte führt. 

    Meine Meinung: Puh, ich muss schon sagen, die Morde hier sind schon wirklich grausam in Szene gesetzt. Auch, was im Umfeld der Sekte „Erben des Lichts“ geschieht, ist nichts für Zartbesaitete… Aber auch in diesem Teil gelingt es dem Autor, dass man genauso im Dunkeln tappt wie die beiden Ermittler. Es gibt verschiedene Erzählstränge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Und doch gibt es eine Gemeinsamkeit. Als die beiden das schließlich erkennen, ist es schon fast zu spät und sie bangen um das Leben eines ihrer liebsten Menschen! Gegen Ende hin konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich so mitgefiebert habe!

    Ich finde es toll, dass der Autor immer wieder total neue Ideen in diese Reihe mit hineinbringt! Die Charaktere wachsen einem natürlich sehr ans Herz, deswegen ist es ja so schlimm, wenn von denen jemand leidet! 

    Der Schreibstil ist erfrischend, wie man es von Stephan Ludwig gewohnt ist. Ich freue mich, dass ich noch ein paar Bände vor mir habe und weiß nicht, was ich machen soll, wenn es irgendwann einmal der letzte sein soll…

    Mein Fazit: Als Fan der Reihe kann ich natürlich auch diesen Teil jedem Thriller-Freund ans Herz legen. Doch hier muss ich sagen, dass es mich schon geschaudert hat ob der schlimmen Morde und Grausamkeit der Menschen. Aber sonst super-spannend wie immer!

  19. Cover des Buches Die Unterweisung (ISBN: 9783453545922)
    Sandra Henke

    Die Unterweisung

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Sayrika

    Scotia verzichtet auf alle was ihr wichtig ist, für das Unternehmen ihrer Eltern "Lush Chocolates", doch das nimmt eine regelrechte Wendung als sie dem attraktiven Aidan trifft. Niemals hätte sie gedacht, solche Vorlieben in sich zu haben und sie dann zusätzlich mit dem "Grafen" zu entdecken. Auch das sich ihr ganzes Leben ab dem Moment ändert, als sie die erste Begegnung mit dem Club Taboo hatte und natürlich mit dem von allen verehrten Grafen.

    Wie immer hab ich mich in einem Buch der Autorin verloren, innerhalb von 4 Tagen habe ich es während meiner Bahnfahrten zur Arbeit verschlungen.

    Wie bei jedem Buch was in diese Richtung geht, kann ich nur sagen es kann nicht jedem gefallen, es kann auch nicht jeder nachempfinden was dort so praktiziert wird. Aber für die die das ausleben und auch lieben, kann man mal seine Freizeit nutzen und das Werk lesen. :) Ich find es klasse.

  20. Cover des Buches Verkauft an die Berserker: eine Gestaltwandler-Dreiecksromanze (ISBN: B082BL4LKV)
    Lee Savino

    Verkauft an die Berserker: eine Gestaltwandler-Dreiecksromanze

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Brenna wird von ihrem Stiefvater an zwei Krieger verkauft, die sie mit zu sich nehmen und sie als Partnerin für beide haben wollen...

    Interessante Story mit vielschichtigen Charaktere, mir gefiel das Setting mit den Kriegern und der Vergangenheit von Brenna. Leider war das Buch zu schnell rum aber es geht im zweiten Band weiter und dieser hat mehr Seiten, also ist dieses Buch als Vorgeschichte anzusehen und für eine Vorgeschichte verspricht sie viele Geheimnisse die gelüftet werden müssen und prickelnde Szenen zu dritt. Obwohl die erotischen Stellen nicht ganz so meins waren, konnte der Schreibstil und vor allem die drei Protagonisten mich in ihren Bann ziehen, sodass ich gleich weiter lesen werden ;)

  21. Cover des Buches A Delicious Submission (ISBN: 9783864954139)
    Annabel Rose

    A Delicious Submission

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Butterfly6

    Nach langer Leseflaute kam ich endlich wieder dazu ein Buch auch zu beenden bzw. überhaupt anzufangen zu lesen.

    Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der einen mitten ins Geschehen wirft und dann nicht mehr loslässt. Sie beschreibt so detailliert und emotional, dass man das Gefühl hat mittendrin in der Geschichte zu sein, was bei einigen Szenen für Tränen, Ekel und Wut sorgte. Aber auch das Gegenteil war der Fall, ich musste ordentlich lachen bei einigen Stellen im Buch, habe Tränen vor Rührung in den Augen gehabt, meine Lippe hat vom draufrumbeißen etwas gelitten und das Buch bringt dich ebenfalls ordentlich zum Schwitzen ;)

    Ich hatte ein paar schöne Lesestunden und freue mich auf weiteres Lesevergnügen

  22. Cover des Buches Fortunas Rache (ISBN: 9783492500562)
    Maria W. Peter

    Fortunas Rache

    (59)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Kathrin_Matos

    Dies ist ein Historienkrimi, der einige Wochen im 3. Jahrhundert des Römischen Reiches in Trier abbildet.
    Der Roman endet abgeschlossen. Es gibt Folgebände um die Ich-Erzählerin, die gebildete Sklavin Invita, und ihre Bekanntschaften.
    Einen großen Pluspunkt sehe ich in der flüssigen Lesbarkeit. Ich suche regelmäßig Lesestoff für Gelegenheiten, bei denen ich nicht so konzentriert lesen kann oder vielen Unterbrechungen ausgesetzt bin, z. B. im ÖPNV. Da möchte ich sofort wieder in der Handlung drin sein, genau das gelingt hier super. Die Anzahl der Figuren und Verwicklungen ist angenehm. Es lässt sich ohne Herumblättern ein guter Überblick wahren, gleichzeitig sind es so viele, dass es realistisch und schwer vorhersehbar ist, dass man zu Zusammenhängen und Motiven spekulieren und richtigen und falschen Fährten folgen kann. Das fordert und macht richtig Spaß.
    Ich fühlte mich auf angenehme Weise in die Epoche zurückversetzt, die ich auf dem Weg zum Großen Latinum kennenlernte. Mir gefallen die Bezüge zu Gelehrten, deren Schriften im Schulunterricht zu übersetzen und deuten waren, z. B. Ovid. Hier dienen diese nicht nur als Beiwerk, sondern sind coolerweise für die Handlung relevant.
    Die Recherche um die Orte, Kultur, Hierarchien, Lebens- und Arbeitsverhältnisse wirkt fundiert. Römische Ausdrücke sind enthalten, deren Bedeutung sich meistens aus dem Zusammenhang herleiten lassen, ergänzend im Glossar nachgeschlagen werden können. Ich freue mich über den Kenntniszuwachs.
    Angenehme Prisen von Humor und Erotik sind enthalten. Trotz Darstellungen zum harten Dasein als Sklavin zieht der Roman beim Lesen nicht emotional runter.
    Für meinen Geschmack hätte das Erzähltempo etwas gestrafft werden können. Der sprachliche Ausdruck war manchmal nicht meins, z. B. setzt bei Invita gefühlt zu oft ein Herzschlag aus, wenn sie sich erschreckt oder eine wichtige Erkenntnis gewinnt.
    Das Ende klärt alle aufgeworfenen Fragen, enthält Wow-Effekte, stellt mich inklusive des informativen Nachworts voll zufrieden.
    Die Charaktere und das antike Trier (Belgisch Gallien) bergen viel Potenzial für zusätzliche aufregende Entwicklungen. Ich habe mir zwei Folgebände gekauft, um Invita, Flavus, Marcella und andere interessante Figuren weiter zu begleiten.

  23. Cover des Buches EDELFA UND DER TEUFEL (ISBN: 9783963920066)
    Caroline Sesta

    EDELFA UND DER TEUFEL

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Roswitha_Boehm

    Piermont. Wir schreiben das 16. Jahrhundert. Zwischen dem Königshaus Valois und den Habsburgern herrscht Krieg. Trotz allen soll Edelfa verheiratet werden. Doch sie wird gefangen genommen und verkauft. Ein ähnliches Schicksal erleidet Lauro. Beide treffen bei ihren Käufern aufeinander – und geraten in etwas, dass sie nie erahnen konnten…

    An sich ist die Handlung soweit ganz interessant. Die wirkliche Schwierigkeit, für mich, bestand darin, ihr zu folgen. Die Autorin nutzt eine Schreibweise, welche der damaligen Zeit angepasst ist und so ist es doch recht mühsam zu lesen. (Ja, ich war bereits kurz davor das Buch an die Seite zu legen…)

    Wer „alte authentische Geschichten“ mag, für den mag dieses Buch etwas sein. Für alle die lieber zügiger lesen, ist es wohl eher nichts.

  24. Cover des Buches Blondes Herz (ISBN: 9783608502756)
    Bernardine Evaristo

    Blondes Herz

    (15)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Doris ist der Hauptcharakter des Buches. Doris muss ihren Weg finden. Denn Doris ist traumatisiert. Doris ist geraubt worden und nun eine Sklavin. Einst lebte sie im schönen England und nun ist sie Sklavin in Aphrika. Ja, richtig gelesen. Eine Waiße ist Sklavin in Aphrika, in Großambossanien genauer gesagt, eine vorgelagerte Insel vor Aphrika und später reist sie als Sklavin in die Neue Welt, nach Amarika, welches von Großambossanien kolonisiert wurde. 

    Bernardine Evaristo kenne ich schon von ihrem Buch „Mädchen, Frau etc“. Ein etwas eigener Humor wohnt diesem Buch bei, vielleicht gewöhnungsbedürftig, ja, aber durchaus angebracht in meinen Augen.

    Eben diesen etwas eigenen und recht düsteren Humor findet man auch hier bei „Blondes Herz“, dazu kommt noch eine boshaft züngelnde Satire. Eine durchaus interessante Mischung! Denn dieses Buch ist zwar eine Umkehr der geschichtlichen Geschehnisse. Aber nicht nur. Auch eine gewisse Überzeichnung findet man hier. Vielleicht auch schon eine Verzerrung. 

    Denn diese Welt in „Blondes Herz“ ist nicht einfach nur umgedreht. Eine gänzlich neue Welt wird hier gezeichnet, diese Welt ist bunt und auch recht wild zusammen gemixt. Und das meine ich geographisch und geschichtlich. Aphrika mit dem vorgelagerten Großambossanien liegt nördlich von Europa, westlich von diesen ist dann wieder die Neue Welt zu finden, das klanghafte Amarika. Insgesamt liest sich dieser Mix sehr gut. Etwas habe ich mich an die Underground Railroad erinnert gefühlt, dann wieder finde ich dieses Blond so in den Vordergrund zu stellen auch etwas bezeichnend. Denn gerade dieses Blond so zu hofieren, setzt ja wieder Blickpunkte. Es gibt ja auch im Jetzt diese Wesen, die dieses Blond so favorisieren. Dann sind auch wieder feministische Gedanken zu finden, was ich sehr gut finde. Dieses Buch „Blondes Herz“ ist also mitnichten nur eine Umkehr der Geschichte, sondern eher eine interessante Idee, die völlig in die Welt der Evaristo passt und zeigt, dass diese Autorin die Leserschaft gern etwas vor den Kopf stößt. Was ihr schon bei „Mädchen, Frau etc“ gut gelungen ist. 

    Nun könnte man meinen, dass die Geschichte einer Sklavin mich völlig vom Hocker reißt. Müsste es ja, bei meinen Lesegewohnheiten. Starke Frauen und ihre Wege faszinieren mich für gewöhnlich. Da sind die 5 Sterne schon mal schnell gezückt. Dies passiert hier nicht. 4 Sterne gibt es von mir. Und dies ist so weil mich eben jene Doris nicht völlig erreicht. Doris Geschichte erscheint mir etwas zu kühl erzählt, so dass es mich beim Lesen nicht anzündet. Ich nicht mit Doris gehe, sondern eher nebenherlaufe. Und das gefällt mir ja bekanntermaßen nicht so sehr. 

    Denn die Gestaltung der Welt in „Blondes Herz“ und ihre gut gelungene Verzerrung gefällt mir sehr. Wenn Doris mein Herz erreicht hätte, wäre dies durchaus ein 5 Sterne Buch für mich gewesen. Schade!

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