Bücher mit dem Tag "skulptur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "skulptur" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

    (1.319)
    Aktuelle Rezension von: reading_squirrel

    Ich kenne die 7 Schwestern Reihe schon, wollte aber anlässlich meiner Südamerika-Reise unbedingt Maia‘s Geschichte - die teilweise in Brasilien spielt - ein weiteres Mal lesen.


    Riley verknüpft geschickt zwei verschiedene Zeitebenen miteinander, es ist jedes Mal ein Genuss. Und ihre Figuren haben eine unglaubliche Authenzität! Sie schafft es immer wieder, dass ich mich komplett in ihren Büchern verliere.

    Der Autorin gelingt es wunderbar, tiefe Gefühle auf berührende Art & Weise und mit wenigen Details zu schildern, ohne dabei obszön zu werden - ich liebe das.

    Ein weiteres Highlight dieser Reihe ist für mich Pa Salt und all die Geheimnisse, die sich um seine Person ranken.


    Ich habe das Buch bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen und jeder, der es noch nicht kennt, verpasst eindeutig etwas.

  2. Cover des Buches Totenkünstler (ISBN: 9783949609138)
    Chris Carter

    Totenkünstler

    (786)
    Aktuelle Rezension von: reading_squirrel

    Nachdem ich den "Knochenbrecher" förmlich verschlungen habe, musste gleich der nächste Carter-Krimi her.


    Die Hunter und Garcia-Fälle empfinde ich als besonders brutal, was nicht zuletzt daran liegt, wie detailreich die Taten geschildert werden. Für mich ist das ein absolutes Muss und auch der Punkt, den ich anfangs bei dieser Reihe etwas vermisst habe. Ich fand diesen Teil nicht ganz so temporeich, dafür ausnahmslos brutal: Mir lief's beim Lesen permanent kalt den Rücken hinab, Gänsehaut pur. Carter's Schreibstil ist und bleibt mitreissend, die Kapitellänge ist relativ überschaubar und der Spannungsbogen konstant hoch.


    Was mir aber nach dem mittlerweile 4. Band des Ermittlerduos Hunter & Garcia fehlt, ist eine etwas stärkere Bindung zwischen den beiden. Man erhascht zwar als Leser ab und an Einblicke in das Privatleben der zwei, jedoch bleibt es für mich zu oberflächlich. 

    Ich bin neugierig, ob und wie genau sich das in den kommenden Fällen entwickelt.


    Die Reihe gehört für mich inzwischen zu meinen Lieblingen und ich freu mir einen Ast darüber ab, dass ich sie so spät entdeckt habe: So erspare ich mir mühseliges, ewiges Warten auf den nächsten Teil😉

  3. Cover des Buches Ich gebe dir die Sonne (ISBN: 9783570312223)
    Jandy Nelson

    Ich gebe dir die Sonne

    (168)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es gibt Bücher, da weiss man schon nach wenigen Seiten, dass man sie lieben wird. "Ich gebe dir die Sonne" von Jandy Nelson ist so eine Geschichte. Eine Geschichte, die mich tief beeindruckt und begeistert hat und die ich kaum in Worte fassen kann. Eine Geschichte, die man selber erleben muss. Die Zwillinge Noah und Jude sind mit 13 Jahren zwar sehr unterschiedlich, aber unzertrennlich. Doch dann schleicht sich die Eifersucht ein, um den Stellenwert bei den Eltern aber auch aufeinander. Drei Jahre später sprechen sie kaum noch ein Wort miteinander und es hat den Anschein, als hätten sie die Rollen getauscht. Mit 13 Jahren war Noah sehr introvertiert und drückte sich vor allem durch das Malen aus, Jude war dagegen draufgängerisch und frei. Doch heute studiert sie an der Kunsthochschule, die immer Noahs Traum war. Er hingegen nimmt keinen Pinsel, keine Stifte mehr in die Hand. Das Besondere an diesem Buch ist, dass wir als Leser einen intensiven Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Zwillinge erhalten. Das gelingt dadurch, dass es zwei Handlungsstränge gibt. Der erste findet vor dem Bruch der Zwillinge statt als beide 13/14 sind und wird uns aus der Sicht von Noah erzählt, der eine ganz spezielle Wahrnehmung auf die Welt hat. Der zweite Handlungsstrang spielt zu der Zeit, als Noah und Jude 16 sind, und wird aus der Sicht von Jude erzählt, die auf eine ganz besondere Art und Weise abergläubisch ist. Obwohl wir so mit jedem Perspektivenwechsel auch noch einen Zeitsprung haben, bereitet es keine Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen. Erst nach und nach erkennt man, wie die unterschiedlichen Charaktere zusammenspielen, was es mit den Familiengeheimnissen auf sich hat und was dann schlussendlich wirklich zum Bruch zwischen den Zwillingen geführt hat, gleichzeitig begleiten wir sie auf dem Weg des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung. Jandy Nelson zieht im Hintergrund geschickt die Fäden und schafft die Balance zwischen dem individuellen Schicksal und dem gemeinsamen Drama. Sie schafft es dabei, einfühlsam die Themen Sexualität, Liebe, Trauer und Vergebung zur Sprache zu bringen. Das Buch überzeugt mit facettenreichen Charakteren und der Sprachkunst der Autorin. Sie erzählt so intensiv, zum Teil poetisch, dass man als Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgerissen wird. Das ist Erzählkunst! Jandy Nelson hat mir ein wundervolles und intensives Leseerlebnis geschenkt und obwohl das Buch doch knapp 500 Seiten umfasst, hätte ich Noah und Jude nur zu gerne noch ein Stück weiter begleitet. 

  4. Cover des Buches The Things we leave unfinished (ISBN: 9783499013553)
    Rebecca Yarros

    The Things we leave unfinished

    (173)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Georgia Stanton steht am Tiefpunkt ihres Lebens. Nach einer schmerzhaften Scheidung kehrt sie in ihre Heimat Colorado zurück, um sich um den literarischen Nachlass ihrer Urgroßmutter zu kümmern. Scarlett Stanton war eine erfolgreiche Liebesromanautorin. Nur ein einziges Buch hat sie nie beendet – die Geschichte ihrer eigenen großen Liebe, die sie in den Wirren des Zweiten Weltkriegs fand und verlor.
    Noah Harrison befindet sich als Autor auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er bekommt von seinem Verlag die einzigartige Chance, das letzte Manuskript seines literarischen Idols zu beenden. Wäre da nicht Georgia. Georgia, die ihm auf jedem Schritt des Weges widerspricht und ohne deren Segen er kein einziges Wort schreiben darf. Und die ihn mit jedem Tag mehr fasziniert … 

    Meine Meinung:

    Wenn ich ein Buch von Rebecca Yarros beginne, liegt die Messlatte immer sehr hoch. Ihre Geschichten haben mich bisher jedes Mal tief berührt, weshalb meine Erwartungen entsprechend groß waren. Umso enttäuschter war ich am Anfang, dass der Funke diesmal einfach nicht überspringen wollte. Die Handlung zog sich stellenweise und mehr als einmal habe ich darüber nachgedacht, das Buch abzubrechen. Zum Glück habe ich das nicht getan, denn das Ende hat vieles wettgemacht und mich letztlich vollkommen überrascht.

    In The Things We Leave Unfinished erzählt Rebecca Yarros zwei Liebesgeschichten, die auf bewegende Weise miteinander verbunden sind. Auf der einen Seite begleiten wir Scarlett und Jameson, die mitten im Zweiten Weltkrieg um ihr Leben und ihre Liebe kämpfen. Trotz der widrigen Umstände, trotz Angst und Verlust, entsteht zwischen ihnen etwas Wunderschönes und Unvergängliches. Auf der anderen Seite spielt die Geschichte in der Gegenwart, wo Scarletts Enkelin Georgia nach einer öffentlichen Scheidung in ihre Heimat zurückkehrt. Dort kümmert sie sich um den Nachlass ihrer berühmten Großmutter, einer erfolgreichen Liebesromanautorin, und stößt dabei auf ein unvollendetes Manuskript, das ausgerechnet der Schriftsteller Noah zu Ende schreiben soll.

    Am Anfang dachte ich, ich wüsste genau, worauf diese Geschichte hinauslaufen würde. Jetzt weiß ich, dass ich damit komplett falsch lag, denn das Ende hat mich zutiefst erschüttert. Es war traurig und wunderschön zugleich, eine dieser Wendungen, die man so schnell nicht vergisst. Rebecca Yarros hat es geschafft, die schweren Themen des Krieges sensibel und eindringlich zu schildern. Ich hatte das Gefühl, einen echten Einblick in das Leben jener Zeit zu bekommen, mit all seiner Grausamkeit, Hoffnung und Liebe.

    Scarlett und Jameson haben mich dabei besonders berührt. Ihre Beziehung war so intensiv und aufrichtig, dass ich mit jedem Kapitel stärker mit ihnen mitgefühlt habe. Ihre Liebe trotzte allen Umständen und hat mich wirklich bewegt. Im Vergleich dazu blieb die Liebesgeschichte zwischen Georgia und Noah für mich etwas blass. Während Scarlett und Jameson im Vordergrund standen, wirkte die Beziehung in der Gegenwart eher wie ein Nebenstrang, der mich emotional nicht ganz erreichen konnte. Deshalb hat sihc das Buch für mich vermutlich auch so gezogen. 

    Fazit:

    Trotzdem hat das Buch am Ende einen bleibenden Eindruck hinterlassen. The Things We Leave Unfinished ist eine Geschichte über Liebe, Verlust und das, was bleibt, wenn alles andere vergeht. Auch wenn ein großer Teil für mich sehr zäh war, hat sich das Durchhalten mehr als gelohnt, und ich bin froh, dass ich bis zur letzten Seite dabeigeblieben bin.

  5. Cover des Buches All Saints High - Der Verlorene (ISBN: 9783736311961)
    L. J. Shen

    All Saints High - Der Verlorene

    (172)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Ich habe viele Rezensionen über dieses Buch gelesen, bevor ich überhaupt angefangen habe das Buch zu lesen.
    Das mit Abstand häufigste Wort, dass ich in allen Rezensionen gelesen habe, war das Wort „Hassliebe“.
    Und ehrlich: Besser kann man es eigentlich nicht beschreiben.
    Dieses Wort wurde quasi für Lenoras und Vaughns Beziehung erfunden.

    Für mich war dieses Buch, meine gesamte Lesezeit, ein Wechselbad der Gefühle.
    An sich fand ich es ganz cool zwei Protagonisten zu haben, die sich weit im moralischen Graubereich – man könnte fast sagen: im Dunkelgraubereich – bewegen.
    Einen Großteil ihrer Handlung konnte ich mit meinem Moralverständnis nicht in Einklang bringen.
    Das wiederrum hat dafür gesorgt, dass ich mich nie richtig in der Geschichte verlieren konnte und einen ganzen Monat gebraucht habe um dieses Buch zu beenden.
    Als gegen Ende die Bombe geplatzt ist, was in Vaughns Vergangenheit passiert ist, hat ein Großteil seiner Handlungen, mit denen ich mich vorher nicht anfreunden konnte, irgendwie ein Sinn ergeben.
    Zwischendurch gab es noch einige spicy Szenen, die ich (für mich) in die Kategorie „cringe/peinlich“ eingeordnet habe (z.B. das Blut-Ding).
    Letztendlich kann ich mich immer noch nicht entscheiden, wie ich diesen Lenny und Vaughn gegenüber stehe.
    Mag ich sie? Mag ich sie nicht? Heiße ich ihre Handlungen trotz ihrer Vergangenheit gut? – Keine Ahnung.
    Was ich aber mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann: Ich hatte beim Lesen öfter den Eindruck, dass die beiden sich hassen, als dass sie sich lieben.
    Für mich ist ihre Beziehung, wie die ihrer beiden Vorgänger toxisch und ohne einander wären Lenny und Vaughn sicherlich besser dran.

    Ich bin trotz meines eher negativen Eindrucks gespannt auf den neusten Teil dieser Reihe.
    Ursprünglich bin ich mit den neusten Büchern der Autorin eingestiegen und weiß daher, dass ihre Bücher mit der Zeit auf moralischer Ebene weniger verwerflich geworden sind.

  6. Cover des Buches Die blaue Stunde (ISBN: 9783423221627)
    Paula Hawkins

    Die blaue Stunde

    (199)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Das Buchcover und der Klappentext haben mich total angesprochen. 

    Im Buch geht es um die geheimnisvolle Künstlerin Vanessa Chapman. Vanessa ist schon lange tot, doch in ihrem Vermächtnis taucht in einer Ausstellung in einem sehr angesehenen Museum eine Skulptur auf, welche für großes Aufsehen sorgt. 

    Die Skulptur wird unter anderem mit beschrieben mit Materialien "Paarhuferrippe".  Doch dann taucht plötzlich eine E-Mail eines langjährigen forensischen Anthropologen auf, welcher das Museum darauf hinweist, dass die Beschriftung der Skulptur fehlerhaft sei, denn es handle sich definitiv nicht um ein Paarhuferrippe, sondern die eines Menschen. 

    Der Kurator des Museum James Becker macht sich sofort auf Spurensuche und reist auf die abgeschiedene Gezeiteninsel auf welcher Vanessa Chapman zuletzt wohnhaft war und aktuell nur noch eine Bewohnerin hat. Die Verwalterin von Vanessa Chapmans Erbe.

    Ich bin mit dem Buch leider überhaupt nicht warm geworden. Die einzelnen Passagen waren mir teilweise viel zu langatmig und für mich war die Geschichte leider nicht stimmig. Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen.

  7. Cover des Buches Schneezauber: Küss den Schneemann (ISBN: 9781976373565)
    Hannah Siebern

    Schneezauber: Küss den Schneemann

    (168)
    Aktuelle Rezension von: buecherwuermchen_lau

    Winterzeit ist Märchenzeit! Nichts geht über einen kalten Wintertag, einem romantischen Buch mit einem happy End. Träumen wir im Winter nicht alle davon?! Egal in welcher Situation wir gerade stecken, es lesen oder es in einem Weihnachtsfilm/Märchen sehen. Es gehört einfach dazu! Irgendwie war ich in einer kleinen Flaute drin, ich habe etwas gesucht, eine Geschichte die nicht zu lang ist, aber etwas Christmas Flaire beinhaltete. Ja es gibt sehr viele Bücher in diesem Bereich aber ich wollte etwas bestimmtes, was ich nicht so einfach beschreiben kann. Es musste mich förmlich verzaubern. 

    So bin ich nach einer Weile auf die Buchreihe von Hannah Siebern gestoßen. Kennt ihr sie ? Warum habe ich bis heute so wenig von Ihr mitbekommen. Ach herrje, ich kann euch was sagen. Wenn ihr die Reihe auch noch nicht kennt, habt ihr echt was verpasst! Ich habe Band 1 von Schneezauber, Küss den Schneemann, gehört und ich bin verliebt. Was bitte ist das denn für eine tolle Geschichte. Es ist so herzergreifend und romantisch aber auch traurig zugleich gewesen. In dieser reihe liegt so viel Herz, dass man förmlich dahin schmilzt. Das ist aber auch nicht nur wörtlich so gemeint, diese Reihe wird eure Herzen erwärmen. Glaubt mir !

    In Band 1 geht es um Katie, die mit ihrer kleinen Tochter und ihrer kranken Mutter zusammenlebt. Da Katie den Part von Mutter und Vater übernehmen muss, arbeitet sie hart und viel für ihren strengen und kalten Chef Mr. Leonard Frost. Schon dieser Name lässt einen Frostbeulen bekommen. Durch die viele Arbeit, die dieser kaltherzige Typ, Katie aufbrummt, bleibt ihr nicht viel Zeit für Ihr Kind und dass ausgerechnet jetzt noch in der Weihnachtszeit. Doch das Schicksalsrat, wäre nicht gerecht, wenn es bei dieser kalten Art, nicht auch reagieren würde und Katie eines Morgens, einen lebendigen Schneemann vor sich hat, der behauptet, ihr Boss zu sein! 

    Diese Geschichte, ist so herzzerreißend und wunderschön, dass sie einem Märchen gleicht! Ich kann diese Reihe nur zu gerne empfehlen und hoffe dass auch ihr, in ihnen diese wärme spüren werdet, die ich empfunden habe. 

  8. Cover des Buches Das Zeichen des Widders (ISBN: 9783746625966)
    Fred Vargas

    Das Zeichen des Widders

    (48)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wer die Romane um Fred Vargas’ Kommissar Adamsberg mag, kann sich freuen. Denn in „Das Zeichen des Widders“ gibt es ein Wiedersehen mit dem hochintelligenten, umsichtigen Polizisten.

    Zunächst einmal die Punkte, die mir nicht so gefallen haben: Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Comic von dem Zusammenspiel von Bild und Text lebt. Entsprechend gibt es in einem Comic weniger Text und damit weniger Inhalt als bei einem Roman (es sei denn, man bläht das Ganze auf hunderte von Seiten auf).

    Bei Fred Vargas’ Ausflug in die Comicwelt hat mir dennoch ein wenig die Detailfülle gefehlt, die es gerade bei einem Krimi ja auch braucht, um mitraten zu können. In „Das Zeichen des Widders“ ist sehr schnell klar, wer der Mörder ist, der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Zeichnungen. Für mich hätte es gerne etwas komplexer sein dürfen.

    Auch das okkulte Thema des Widderkopfs, dessen Bedeutung in Bezug auf die Morde und auch die Auswahl der Opfer wurden für meinen Geschmack zu halbherzig ausgearbeitet.

    Dafür können die Zeichnungen von Edmond Baudoin auf voller Linie überzeugen. Der Comic ist in Schwarz-Weiß gehalten, die Bilder sind düster und teilweise fast skizzenhaft und tragen viel zur Stimmung bei. Auch die Balance zwischen Illustrationen und Text hat gut gepasst. Nur die vorhin schon erwähnte Detailarmut setzt sich auch in den Bildern fort.

  9. Cover des Buches Melodie der Liebe (ISBN: 9781948868419)
    Melissa Foster

    Melodie der Liebe

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_M

    Seichte Liebeskost, nichts aufregendes, aber irgendwie lieb. 100 Seiten weniger hättens auch getan...

  10. Cover des Buches Vier Pfoten am Strand (ISBN: 9783365005248)
    Petra Schier

    Vier Pfoten am Strand

    (81)
    Aktuelle Rezension von: SaBra88

    Nach dem 1. Teil der Lichterhaven-Reihe musste ich unbedingt wissen wie es weitergeht mit den Bewohnern von dem schönen Örtchen an der Nordsee. 

    Dieses mal ging es um Christina, die Hundetrainerin in Lichterhaven, die man im 1. Band schon am Rande kennenlernen durfte. Ich mag es wenn Bücher in sich abgeschlossen sind, man aber wieder Protagonisten aus den vorhergehenden Bänden antrifft. Das gibt dem Ganzen so ein Gefühl von Dazugehörigkeit. 

    Christina verliebt sich in Ben, einen bekannten und erfolgreichen Künstler, eine Geschichte wie im Bilderbuch, welche Lust auf mehr macht. So wartet der 3. Band schon sehnsüchtig auf mich. 

    Gäbe es mehr als 5 Sterne würde ich sie vergeben. Ich kann die Lichterhaven Reihe nur empfehlen :-)

  11. Cover des Buches Wo ist Nils der Eisbär? (ISBN: 9783763027767)
    Nicolas Piroux

    Wo ist Nils der Eisbär?

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein Kunst Buch für Klein und Groß

    Dieses Buch ist etwas ganz besonderes.

    Der Eisbär Nils führt uns durch das Museum
    Musée d’Orsay.
    Nils ist eine Eisbär Skulptur.
    Er lebt schon sehr lange im Musée d’Orsay, doch eines Tages wird ihm langweilig.
    So beschließt er sich im Museum umzusehen.
    Und so nimmt er uns mit auf eine ganz besondere Entdeckungsreise, denn Nils taucht in jedes Bild selbst mit ein. Mal kleiner, malgrößer, irgendwo ist er immer versteckt.
    Das klingt erst einmal sehr merkwürdig, schließlich verfälscht es so das eigentliche Bild, doch Nicolas Piroux  schafft es Nils so in die Bilder einzubeziehen, dass man ihn sehr selten auf den ersten Blick entdeckt.
    Die Suche nach Nils lässt uns viel bewusster auf das eigentliche Gemälde sehen. Man sieht es nicht nur oberflächlich als Bild sondern taucht in das Bild ein um es zu entdecken.
    Dadurch fokussieren wir unsere Blicke nicht nur intensiver sondern auch länger und bewusster.
    Eine grandiose Idee sich mit Kunst zu beschäftigen.
    Es würde hier zu weit führen alle Bilder aufzuzählen, in die Nils uns entführt aber ein kleiner Einblick sei gestattet.
    Es beginnt mit Henri Rousseau mit seinem Bild "Die Schlangenbeschwörerin" von 1907 und Paul Gauguin "Die Alyscamps" von 1888.
    Wir sehen Bilder von Gustave Courbet, Ferdinand Hodler, Rosa Bonheur, Vincent van Gogh, Claude Monet, Alfred Sisley, und vielen anderen.
    Auch Skulpturen, Monumente sind im Museum.
    z.B. "Das Tor zur Hölle" von August Rodin, dass ursprünglich das Hauptportal des Kunstgewerbemuseums zieren sollte, mit Szenen aus der Göttlichen Komödie von Dante.
    Es kam anders, das Museum wurde nicht gebaut. Erst viele Jahre später und einige Geschichten weiter fand es den heutigen Platz. Eine interessante Geschichte, die wir hier im Buch nicht erfahren aber die Bilder und Abbildungen inspirieren einen dazu weiter zu forschen und die Geschichten hinter den Kunstwerken zu entdecken. Ein Tipp, einfach mal googlen.
    Schön ist, dass wir unterschiedliche Darstellungsweisen erleben dürfen. Die Kunstwerke zwischen 1846 und 1914 entstanden spiegeln häufig auch den Zeitgeist der Zeit wieder, so sehen wir Leute beim Picknick oder die Männer des Kreises der Rue Royale das 1886 entstand.

    Unsere Lesekinder waren begeistert von der Aufgabe Nils, den Eisbären zu suchen. Wir waren skeptisch wie viel sie wirklich von den Bildern wahrgenommen haben und umso erstaunter was sie dann berichteten. Es ist also nicht nur bei uns Erwachsenen so, wenn wir etwas suchen, vertiefen wir uns mehr in ein Bild als wenn wir es einfach so betrachten.

    Besonders interessant empfand ich die Einlassungen der Kinder zu den einzelnen Bildern. Es bewahrheitet sich wieder einmal, Kinder sind viel unbefangener, lassen sich leichter begeistern und verführen.
    Schön, dass es diese Buch gibt, dass wir Kunst so intensiv erleben dürfen.

    Übrigens:
    Auf den letzten beiden Seiten finden wir die Auflösungen, wo genau sich Nils im Bild versteckt hat
  12. Cover des Buches Der Ginkönig muss sterben (ISBN: 9783886277933)
    Jochen Bender

    Der Ginkönig muss sterben

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Nitschke
    Der Krimi hat mir richtig Lust auf eine Reise nach Mallorca gemacht. Besonders gut gefällt mir die Journalistin Cora, die frech und selbstbewusst und trotzdem ganz Frau ist. Aber auch der politisch unkorrekte Kommissar Hurlebaus hat einen Platz in meinem Herzen bekommen. Es hat mir Spaß gemacht mit ihm zu Rätseln, was da eigentlich passiert ist und wer es war. Das ganze hatte mit seinem Tempo durchaus Thriller-Elemente.
  13. Cover des Buches Herr Jakob träumt (ISBN: 9783746015903)
    A.S. Dowidat

    Herr Jakob träumt

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Ruhrpottmutti

    Herr Jakob, der Protagonist unserer Geschichte, ist ein durchschnittlicher, fast langweiliger Mann. Er arbeitet in einer Bibliothek, ist geschieden, hat 2 Kinder. Er hat eine Haushaltshilfe und einen Freund mit einem Antiquitätengeschäft. In seiner Freizeit versucht Herr Jakob sich als Bildhauer. Doch sein langweiliges Leben wird jäh unterbrochen, obwohl, so jäh ist es gar nicht, als er auf einer Autofahrt sein Ziel verfehlt und in einem ausgestorben wirkenden Örtchen landet. Nach und nach scheint alles in Herrn Jakobs Leben langsamer zu werden – oder wird vielleicht nur Herr Jakob langsamer? Eine seltsame Müdigkeit ergreift von ihm Besitz, die dazu führt, dass er sich ernsthaft überlegt, ob Menschen nicht vielleicht doch Winterschlaf halten können.

    Die Reise von Herrn Jakob verläuft erstaunlich geradlinig. Die logische Konsequenz seiner Handlungen scheint direkt an der nächsten Ecke zu warten. So fühlt es sich auch beim Lesen an. Ich habe den Roman als sehr klare, chronologisch geordnete Geschichte wahrgenommen. Das, was ich erwartet habe, habe ich auch immer wieder geliefert bekommen. Höhe- oder Wendepunkte lässt der Roman eher vermissen. Obwohl vermissen das falsche Wort ist: Ich fand es sogar ziemlich angenehm, mit welcher Nüchternheit die Geschichte erzählt ist. In Kapitel 10 läuft der – aus dem Winterschlaf nur kurz aufgeschreckte – Herr Jakob fast seiner Haushälterin über den Weg. Diese Situation hat mir aufgrund der Langsamkeit des Rests der Geschichte fast Herzrasen bereitet. Insgesamt ist Herr Jakob träumt eine ruhige Geschichte, die uns in die Ruhe und Entspannung des Protagonisten mitnimmt. Nicht zuletzt deshalb hat mir der Roman so gut gefallen. Die meisten Bücher warten ja auch heute noch mit einer klassischen Dreiaktstruktur auf. Man kann den Höhepunkt meist schon riechen, wenn man die ersten 2 Kapitel gelesen hat. Herr Jakob träumt ist anders. Und genau diese Andersartigkeit ist es, die das Buch zu etwas Besonderem macht.

    Dass der Mensch einen klassischen Winterschlaf halten könne, war mir ehrlich gesagt neu. Wahrscheinlich stimmt es auch gar nicht und A. S. Dowidat hat hier einfach der Fantasie freien Lauf gelassen. Aber der Gedanke ist doch beruhigend: Sich im November oder Dezember hinlegen, die kalten Monate einfach dick eingemummelt verschlafen und erst Mitte März wieder aufwachen. Wie schön ist das wohl? Nach der Lektüre von Herr Jakob träumt möchte auch ich einen Winterschlaf machen. Die perfekte Anleitung habe ich jetzt ja.

    Mich hat Herr Jakob träumt nicht mehr losgelassen. Die Geschichte ist kurzweilig und gleichzeitig fesselnd. Wer also mal Lust auf etwas Anderes, Ruhigeres hat, ist mit diesem Roman gut beraten.

  14. Cover des Buches Wie erkenne ich Barock Kunst ? (ISBN: B004TX58V0)

    Wie erkenne ich Barock Kunst ?

    (1)
    Aktuelle Rezension von: buchwanderer
    „Die Kunst der Renaissance appellierte an die Vernunft und wollte vor allem überzeugen, die Kunst des Barock wandte sich dagegen an das Gefühl und an die Phantasie“ (S.3)

    Zum Inhalt: Beginnend mit der Architektur entwickelt Flavio Conti ein detailreiches Bild einer vielgestaltigen Epoche der Kunstgeschichte, deren Stilelemente nach wie vor Städtebilder, Parkanlagen und nicht zuletzt unzählige Innenräume in unserem kulturellen Umfeld prägen. Immer wieder geht er dabei auf die Wurzeln des Barock in den verschiedensten Ländern bis nach Südamerika ein, erarbeitet anhand von Fotos und Schemazeichnungen die charakterisierenden Elemente in Architektur, Malerei und Skulptur, stets dessen gewahr, dass es den Barock schlechthin nicht gibt. Die Herausforderung den Spagat zwischen Verallgemeinerung und Lokalkolorit zu meistern wurde dabei bravourös gemeistert. Den Wurzeln aus denen barockes Kunstschaffen entspringt wird in den Texten  stets Rechnung getragen, ebenso den kulturell und geografisch individuellen Entwicklungen.

    Fazit: Wer einen kurzen Abriss des Barocks, seiner Wurzeln und geschichtlichen Fortwirkung sucht, der wird hier definitiv fündig. Flavio Conti ist es gelungen auf nur 64 Seiten einen prägnanten Überblick zu geben, welcher dazu animiert, sich vertiefend mit einer Stilrichtung zu befassen, die dem aufmerksamen Beobachter v.a. in Europa – aber nicht nur dort – fast täglich begegnet. Als komprimierte Einführung auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

    Zum Buch: So wie die vorangegangenen Bändchen aus dieser Reihe ist die handwerkliche Verarbeitung sehr gut, was sich in einer stabilen Verleimung des Blockes ebenso niederschlägt, wie im sauberen Druck sowohl der Illustrationen, wie auch der Textpassagen. Die typografische Gestaltung prägt ein durchgängiges, klares Konzept, das dem Wirken der großteils mehrfarbigen Bilder zur Seite steht. Besonders positiv fällt der verwendete imprägnierte Hochglanzbedruckstoff auf, der eine minimale Art Bildbandcharakter aufkommen lässt. Ein Manko, welches dem Format angelastet werden muss, ist jenes der mangelnden Detailtreue der Abbildungen.

  15. Cover des Buches DAS ANTIKE GRIECHENLAND: Taschenmuseum (ISBN: 9789089989512)
    David Michael Smith

    DAS ANTIKE GRIECHENLAND: Taschenmuseum

    (1)
    Aktuelle Rezension von: lesezeitmitmama

    Vom Paläolithikum bis zum Hellenismus – das Buch präsentiert 200 Objekte, die in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt sind.

    Zu jedem Artefakt gibt es verschiedene Eckdaten wie zum Beispiel Herkunftsort, verwendetes Material, Größe, etc. und eine kurze Beschreibung, was das Objekt eigentlich ist und welchen Nutzen es hatte. Einziges Manko ist die Schriftgröße – diese war mir viel zu klein!

    Eine schöne Ergänzung in meiner Sammlung. ♥

  16. Cover des Buches August Rodin (ISBN: 9783869392073)
  17. Cover des Buches Die Ewigkeit des Augenblicks (ISBN: 9783964434975)
    Stefanie Hohn

    Die Ewigkeit des Augenblicks

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Martina_Blubie_Weiss

    Da ich die Reihe „Die Liebenden von Bloomsbury“ sehr mag, habe ich mal einen älteren Roman der Autorin lesen wollen und ich wurde wieder mit ihrem angenehmen Schreibstil verwöhnt.
    Die Geschichte ist ungewöhnlich, ein wenig mystisch und schnell zu lesen.
    Eine vom Schicksal benachteiligte Frau befreit sich von ihren „Fesseln“ - auf zugegebenermaßen recht ungewöhnliche Art - und findet zu sich selbst und letztlich auch ihr Glück.
    Da ich nicht spoilern will, kann ich nur betonen wie sehr ich dieses Mystery-Element mochte und teilweise amüsiert war beim Lesen.
    Ansonsten war es schön, die gebrochene Ava gesunden und aus dem Schatten heraustreten zu sehen.
    Außerdem mag ich es, dass die Autorin immer weiß wovon sie schreibt, auch für dieses Buch hat sie gründlich recherchiert.
    Unterhaltsame, ungewöhnliche Lektüre, die ich gerne weiterempfehle.

  18. Cover des Buches Tim und Struppi - Der Arumbaya-Fetisch (ISBN: 9783551738356)
    Hergé

    Tim und Struppi - Der Arumbaya-Fetisch

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Ein paar Szenen waren durchaus ein wenig spannend und auch die Ermittlungsarbeit war nicht schlecht gemacht. Dennoch muss ich zugeben, dass mich das Thema dieser Geschichte nicht überzeugen konnte. So viel Aufhebens um eine stupide Indianer-Statue. Also da gibt es doch wirklich Wichtigeres, was es zu schützen lohnt.

  19. Cover des Buches ZEIT-Museum der 100 Bilder (ISBN: 9783458329138)
    Fritz J. Raddatz

    ZEIT-Museum der 100 Bilder

    (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Ich, Unica (ISBN: 9783746637662)
    Kirstine Reffstrup

    Ich, Unica

    (7)
    Aktuelle Rezension von: simone_richter

    In ein Haus im französischen Dorf Ermenonville haben sich das Künstlerehepaar Unica und Hans zurückgezogen. Es ist das Jahr 1957. Hans erhält eines Tages einen Brief von einem Kunsthändler, der Hans Puppe in Menschengröße kaufen möchte. Hans hatte diese Puppe im Krieg geschaffen und verschieden fotografiert. Die Puppe existiert nicht mehr und so erschaffen sie beide diese Puppe neu. Dabei  kommen Erinnerungen an die vergangenen Jahre hoch, als Krieg herrschte, an die gescheiterte Ehe von Unica und ihr Kennenlernen.

    Ich muss gestehen, ich kannte vorher nicht unbedingt die Zeichnerin und Autorin Unica Zürn (1916-1970) und ihren Partner, den Maler Hans Bellmer (1902-1975). Das Buch wurde mir aber ans Herz gelegt und ich lese gern über Künstler*innen und ihr Leben und Schaffen. Dieser autofiktionale Roman ist kurz und prägnant geschrieben mit viel Poesie. Es ist ein besonderer Schreibstil, der melancholisch daherkommt und viele Momentaufnahmen von den Gedanken Unicas preisgibt. Die Seiten sind teilweise nur zur Hälfte gefüllt. Das letzte Drittel wurde dann sehr exzentrisch, dafür wurden Realität und Fantasie miteinander verwoben. Zum Schluss gibt es noch ein Nachwort über Unica Zürn von Julia Korbik. Wer eine besondere Künstlerbiografie mit gefühliger Poesie und eigenen Interpretationen von schizoiden Zügen lesen möchte, kommt hier auf seine Kosten.

  21. Cover des Buches Michelangelo. Skulptur. Malerei. Architektur von Wallace. William E. (1999) Gebundene Ausgabe (ISBN: B00FNB9PVG)
  22. Cover des Buches Wolkenbilder - Die Erfindung des Himmels (ISBN: 9783777426051)
  23. Cover des Buches ZEN und die westliche Kunst (ISBN: 9783879097272)
  24. Cover des Buches DAS ANTIKE ROM: Taschenmuseum (ISBN: 9789089989529)

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