Bücher mit dem Tag "skuril"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "skuril" gekennzeichnet haben.

155 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.864)
    Aktuelle Rezension von: Daniel215

    Die Rahmenhandlung des schwedischen Bestsellers erzählt vom Verschwinden des Allan Karlsson, der sich an seinem einhundertsten Geburtstag aus dem Altenheim fortstiehlt. Wir erfahren von  der „Flucht“, seinen neuen Begleitern und den Verfolgern. Den eigentlichen Kern der Erzählung bilden meiner Meinung nach aber die Rückblicke auf Allan Karlssons Leben, die sich mit der Rahmenhandlung abwechseln. In diesen Rückblicken dürfen wir über das erstaunliche (und natürlich vollkommen fiktive) Leben des 1905 geborenen Allan Karlsson staunen, dessen Lebensweg immer wieder von historischen Personen und Ereignissen gekreuzt worden ist.

    Die Geschichte erinnert ein wenig an den Film „Forrest Gump“. Sowohl in dem Film als auch auch in dem hier besprochenen Buch steht ein vermeintlich einfach gestrickter Protagonist im Zentrum, der immer wieder vor Ort war, wenn Weltgeschichte geschrieben wurde.

    Ganz so wie der Protagonist sein Leben (und die historischen Ereignisse) nicht allzu ernst nimmt, erzählt der Autor Jonas Jonsson auch seine Geschichte. Der insofern „seichte“ und durchweg humorvolle Erzählstil hat mir persönlich große Freude bereitet, mag aber nicht jedem liegen. Ein Beispiel: 

    „Als Julius fünfundzwanzig war, starb erst seine Mutter an Krebs, und ihr Sohn trauerte sehr um sie. Wenig später ertrank der Vater im Sumpf, bei dem Versuch, eine Kuh zu retten. Auch da trauerte Julius sehr, denn er hatte wirklich an der Kuh gehangen.“

    Man sollte jedenfalls keine tiefgründige Geschichte mit vielschichtigen Charakteren und einem großen Spannungsbogen erwarten, sondern sich auf eher leichtere Unterhaltung und eine Geschichte einstellen, die durchweg „mit einem Augenzwinkern“ erzählt wird. Wer sich darauf einlassen kann, wird mit einer witzigen (aber nicht albernen) Erzählung belohnt, die ich mit einem dauerhaften Lächeln auf den Lippen gelesen habe.

  2. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.532)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung! Enthält Spuren von Spoilern.• Ein absolut berührendes und emotionales Buch welches einen den Alltag der Deutschen in der Zeit des zweiten Weltkrieges aufzeigt.
    Eine einzigartige Erzählweise, schreckliches, aber auch schrecklich schönes gepaart mit Freundschaft und Aufklärung. Ein Buch welches man gelesen haben sollte! Gänsehaut vorprogrammiert.

    Cover: Das Cover des Buches ist vom ersten Eindruck her sehr schlicht gehalten worden, aber dabei absolut aussagekräftig und auf seine ganz eigene Weise wunderschön.
    Der Hintergrund ist in einer tollen Farbe gehalten worden, die an altes Pergamentpapier erinnert, dadurch passt es natürlich wie die Faust auf's Auge zu dem Inhalt des Buches. :)
    Der Eyecatcher des Buches befindet sich jedoch in der Mitte- man erkennt ein kleines Mädchen, die rechts von dem Sinnbild des Todes an der Hand gehalten wird. Der Tod besteht aus einem Skelett und trägt einen schwarzen, dicken zerfranzten Umhang mit einer Kapuze. Das Mädchen hat zwei typische geflochtene Zöpfe und trägt ein gepunktetes Kleid. Sie ist barfuß.

    Schreibstil: Der Schreibstil des Autors war wirklich erfrischend anders.
    Insgesamt kann man ihn als sehr poetisch und philosophisch, mit Liebe zum Detail beschreiben. Das Buch war voller Metaphern und anderen sprachlichen Mitteln, so dass man wirklich mit klaren Kopf lesen muss. Ich würde sagen, dass es kein Buch ist, welches man eben mal Zwischendurch lesen kann.
    Nichts desto trotz, ließ es sich sehr angenehm lesen und es herrschte eine schöne, wenn auch beklemmende Leseatmosphäre. Anders kann man dieses Gefühl, welches einen ständig zwischen erwartungsvoller Spannung und beklemmender Hoffnung zurücklässt, nicht beschreiben.
    Ein wundervolles, besonderes Werk!

    Idee: Einfach Wow!
    Natürlich gibt es unzählige Bücher über den zweiten Weltkrieg. Aber dieses Buch ist für mich persönlich nochmal etwas ganz besonderes.
    Der Sprecher, der die ergreifende und tragische Geschichte über Liesel und ihre Liebsten erzählt, ist kein geringender als der Tod selbst.
    Liesel lernen wir schon als kleines Mädchen kennen und irgendetwas in ihr- vielleicht die Reinheit ihrer Seele, lässt den Tod neugierig werden. Ab sofort ist er ihr ständiger Begleiter. Kein Wunder also, dass er jeden ihrer Schritte mitverfolgt und uns berichten kann.
    Aber der Tod ist zunächst ganz anders als erwartet- er hat stellenweise soetwas wie Mitgefühl, ist oft zynischer als man denkt.. und er spoilert im Vorfeld soviele Tode, dass man ständig wenn etwas schlimmes passiert, unweigerlich die Luft anhält. Man fiebert mit Liesels Schicksal mit, denn in ihrem jungen Alter muss sich Liesel schon schrecklichen Schicksalsschlägen stellen. Aber man schließt auch dutzende andere Menschen, abgesehen von Liesel, ins Herz, die auch für sie eine zentrale Rolle in ihrem Leben spielen.
    Dieses Buch erzählt den Alltag der ganz normalen Leute- deren Problematiken, der Hunger.. Der ständige Kampf von moralischen Konflikten.. Judenverfolgungen.. aber auch die Wichtigkeit von Familie und Freundschaften.
    Berührend.. tränenreich.. besonders!

    Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel erfahren wir mehr über die Situation im zweiten Weltkrieg. Die Spannung steigt. Der Krieg scheint schließlich sogar Molching entgültig erreicht zu haben.. Wir erleben mit wie Liesel ihr erstes Buch stiehlt. Dann das zweite und schließlich das Letzte.
    Die Bücherdiebin zeigt uns eine ganz andere Welt- eine hoffnungslose, graue.. Fast schon grausame, aber greifbare Welt.
    Das Einzige was mich tatsächlich störte, waren einige sehr langatmige Stellen. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass die Story etwas auf der Stelle festhängen blieb. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Und der einzige Grund, warum ich leichten Punktabzug gebe.
    Das Ende hat mich komplett zerstört. Ich habe tatsächlich weinen müssen- obwohl uns der Tod, den ein oder anderen voraussagt, war es doch sehr schmerzhaft es schließlich doch erleben zu müssen.

    Charaktere: Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Sie wurden wundervoll mit Liebe zum Detail beschrieben.
    Unser Hauptcharakter ist natürlich Liesel- sie hat ein riesiges Herz, ist neugierig, mutig und leidenschaftlich. Ihre Freundschaft zu dem wildfang Rudi rein und echt. Man kann die beiden nur mögen- sie sind einfach naiv für ihr Alter, eben Kinder. Aber gleichzeitig müssen sie schon so erwachsen sein. Ihre Eltern Hans und Rosa Hubermann haben mich jedoch wohl mit am meisten berührt.
    Hans Hubermann ist ein ganz besonderer Mensch und ein wundervoller, einfühlsamer Vater. In jeder Sekunde wusste er wie er mit Liesel umgehen muss, was er sagen muss.. und war immer für sie da. Ein Mann der zu seinem Wort steht.
    Rosa Hubermann scheint eine etwas füllige, sehr imposante und auch schnell reizbare Person zu sein.. Sie meckert viel, ist laut und energisch. Aber hinter jedem "Saumensch", "Saukerl" oder was man auch sonst mit Sau verfeinern kann, steckt sehr viel liebe. Sie ist immer da, zwar im Hintergrund, aber allgegenwärtig.
    Und dann noch Max- voller unterdrückter Wut, aber auch Dankbarkeit und voller Freundschaft für Liesel, dass es weh tat.

    Mein Fazit: Ich vergebe absolut herzliche 4 Sternchen. Der Inhalt ist nicht nur wichtig, sondern auch lehrreich und emotional wachrüttelnt. Kann ich einfach nur wärmstens empfehlen.
    Eine Geschichte, die Bombennächte, Bücherverbrennungsabende und Judenmärsche beinhaltet, aber auch Freundschaft, Liebe und Hoffnung.

  3. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.381)
    Aktuelle Rezension von: ClaudiaNeudoerfer

    Ich bin eigentlich kein Krimi-Fan, aber dieses Buch wurde mir empfohlen wegen dem besonderem Protagonisten. Flavia de Luce ist ein 11 jähriges Mädchen, das die Chemie liebt. Zudem hat es eine sehr gute Auffasungsgabe und ein großes Selbstbewußtsein. Im "Mord im Gurkenbeet" wird der Leser in Flavias "spezielle" Familie eingeführt. Ich habe das Lesen sehr genossen und fand das Buch spannend bis zum Schluss. Für mich nicht das letzte Buch dieser Reihe.

  4. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (728)
    Aktuelle Rezension von: Susanna_Schober

    Als ich mal wieder durch die Spiegel-Bestseller 'blätterte', fiel mir dieses Werk direkt ins Auge. Irgendwie hatten wohl auch Audibel, Amazon und Co keinen Zweifel daran, dass dieses Werk hervorragend zu mir passen würde, denn sie schlugen es mir ständig vor.

    'Na gut', dachte ich mir, wenn ihr meint, dann lese (höre) ich es eben!

    Gesagt getan und was soll ich sagen?

    Es war verwirrend humorvoll und dennoch ... anders und mit viel Herz. Ein bisschen Witz, ein bisschen Ernst und dazwischen eine Menge Mathematik, die aber so mühelos untergebracht wurde, dass es dennoch unterhaltsam war. Wer gerne wissen möchte, wie die Sicht eines Aliens auf die Emotionen der Menschen ist, ist hier richtig :D

    Um euch anzufixen, habe ich hier noch den Klappentext:

    In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?

  5. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.761)
    Aktuelle Rezension von: buecherlesenundleben

    Ich habe das Buch gelesen, weil wir es als Klassenlektüre begonnen haben. Die Schreibweise war sehr interessant. Man konnte in die Sätze der Figuren hineininterpretieren was man wollte. Es lohnt sich sicher das Buch einmal gelesen zu haben. 

  6. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.159)
    Aktuelle Rezension von: DrBernstein

    Dieses Buch ist wohl eines der besten, die je geschrieben worden sind. Danach ist das Leben besser, denn man wurde in die erheitenden Welten des Absurdismus eingeweiht. Per Anhalter durch die Galaxis ist nicht nur eine unglaublich witzige und intelligente Geschichte, sondern zugleich der einzige Lebensratgeber, den man braucht.

  7. Cover des Buches Jackaby (ISBN: 9783570310885)
    William Ritter

    Jackaby

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Fans von Lockwood & Co und Sherlock Holmes aufgepasst: Hier kommt das amerikanische Pendant zu den beiden britischen Buchreihen. Die Mischung ist nicht neu: Ein exzentrischer Detektiv, eine eigensinnige Assistentin, eine Portion trockener Humor und jede Menge Geisterwesen… und doch so gut! Mit den Grundzutaten des Meisters Jonathan Stroud gelingt William Ritter eine eigene, wenn auch noch nicht ganz ausgereifte Geschichte, die nach „mehr“ schreit. Mein Wunsch ist es, dass Ritter in den folgenden Bänden mehr Zeit hat sich um den Fall zu kümmern, als um die Hintergründe und die Figuren (was beim Beginn einer Reihe aber auch irgendwie total normal ist).

  8. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (651)
    Aktuelle Rezension von: gabelingeber

    Nachdem mir schon der erste Band sehr gefallen hat, bin ich vom zweiten restlos begeistert.
    Alan Bradley kann schreiben! Kein 08/15-Stil, sondern wirklich originell und unverwechselbar. Dabei versetzt er sich in die Haut seiner Protagonistin und erzählt mit der Stimme einer hochintelligenten Minderjährigen aus den 50er-Jahren - und das absolut überzeugend und mit umwerfendem Witz! Passagen wie etwa die Bescheibung der Pfarrersfrau - "selbst bei geschlossenem Mund hatte sie eine bemerkenswerte Anzahl von Zähnen zu bieten, was mich veranlasste, meine Rebellion gegen die Zahnspange noch einmal zu überdenken" - zaubern einem ein permanentes Schmunzeln aufs Gesicht, und sie lassen die skurrilen Figuren plastisch von unseren Augen aufscheinen. Und davon gibt es reichlich: Ein genialer, aber misanthropischer Puppenspieler, ein deutscher Kriegsgefangener mit Vorliebe für Englische Literatur, ein kriegstraumatisierter Butler, eine verrückte Waldbewohnerin - und natürlich die Titelheldin, die ein eigenes Chemielabor und ein Flair fürs Giftmischen besitzt.

    Die Geschichte ist ein unwiderstehlicher Mix aus Schauergeschichte, Krimi, Farce und historischem Roman, die Auflösung des komplizierten Kriminalfalls ist nicht nur überraschend, sondern auch überzeugend. Kurzum: Das Buch macht Lust auf mehr.
    Zum Glück sind weitere Bände der Serie auf Deutsch erschienen!

  9. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (673)
    Aktuelle Rezension von: Alena_Mariposa

    Das Buch wurde ja viel gelobt. Evtl waren meine Erwartungen zu hoch, aber ich kann den Hype nicht verstehen.

    Schon alleine, dass auf dem Klappentext steht, dass es um eine Frau geht, die von Okapis träumt und dann immer jemand aus dem Dorf stirbt. Das Buch soll behandeln wie die Dorfbewohner damit umgehen. In dem Buch wird allerdings nur 2 mal vom Okapi geträumt und dazwischen liegen mehr als 12 Jahre. Es geht also um viel anderes Zeug, aber kaum darum, wie Menschen mit dem nahenden Tod umgehen. 

    Ich habe mir etwas anderes gewünscht.

  10. Cover des Buches Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen (ISBN: 9783423216517)
    Lars Simon

    Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

     (158)
    Aktuelle Rezension von: _Sahara_

    Inhalt:

    Lennart Malmkvist hat eigentlich ein tolles Leben. Er hat einen super Job und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch innerhalb kurzer Zeit ändert es sich schlagartig. Sein Nachbar Buri Bolmen, Besitzer eines Zauber-und Scherzartikelladens kommt ums Leben. Ausgerechnet Lennart soll sich um den Laden samt Mops Bölthorn kümmern. Außer das Buri sein Nachbar war, hatte Lennart nichts weiter mit ihm zu tun. Als er bei einem wichtigen Meeting patzt und so seinen Job verliert, beschließt er dem Wunsch seines Nachbars nachzukommen und dessen Erbe anzutreten. Doch er weiß noch nicht auf was er sich da eingelassen hat und welche verrückten Zeiten ihm noch bevorstehen…

    Meinung:

    Das Cover und der Titel haben mich dazu bewogen das Buch zu kaufen. Denn der Mops hat mich magisch angezogen. Was soll ich sagen, das Buch ist auch wahrhaft magisch. Und so amüsant. Es hat meinen Geschmack voll getroffen.

    Mit dem Schreibstil bin ich gut zurechtgekommen, die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Der Humor hat mir auch sehr gut gefallen. Mein Highlight ist ganz klar der Mops Bölthorn. Den habe ich direkt ins Herz geschlossen. Lennart war mir zu Beginn nicht sooo sympathisch, was sich aber dann doch recht schnell geändert hat. Alle Charaktere sind irgendwie schräg und haben so ihre Eigenheiten.

    Wer hat Buri Bolmen umgebracht und aus welchem Grund? Diese Fragen stellen sich dem Leser und man rätselt mit. Ich hatte jemanden in Verdacht, lag aber nicht richtig. Was mir wiederum  einen Überraschungsmoment beschert hat ;)

    Mir hat die Atmosphäre dieses Buches einfach sehr gut gefallen. Es ist stellenweise etwas unheimlich, vor allem wenn der Leierkastenmann plötzlich auftaucht. Da konnte ich die Musik förmlich hören. Das der Mops bei Gewitter sprechen kann, finde ich eine super Idee und hat immer wieder für amüsante Situationen gesorgt.

    Ich habe hier nichts zu bemängeln und kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen.

    Fazit:

    Das Buch hat mich voll und ganz überzeugt. Wer magische und verrückte Bücher liebt, sollte hier unbedingt zugreifen!

    ©_Sahara_

  11. Cover des Buches Willkommen in Night Vale (ISBN: 9783608961379)
    Joseph Fink

    Willkommen in Night Vale

     (136)
    Aktuelle Rezension von: letusreadsomebooks

    Night Vale ist eine Kleinstadt wie jede andere…oder etwa doch nicht? Irgendwo mitten in der amerikanischen Wüste liegt das kleine Städtchen, in dem sich Zeit und Raum nicht so verhalten wie sie sollten, Menschen ihre Gestalt wandeln können und ein fünfköpfiger Drachen für das Amt des Bürgermeisters kandidiert. Über alle lokalen Ereignisse berichtet Moderator Cecil Palmer vom Radiosender Night Vale Community Radio. Er sah schon viele Praktikanten kommen und gehen, denn merkwürdigerweise verschwinden oder sterben die meisten von ihnen nach kurzer Zeit.

    In dem zum Podcast passenden Roman Welcome to Night Vale begleiten wir zwei Frauen. Jackie führt ein Pfandleihgeschäft und ist schon seit Jahrzehnten neunzehn Jahre alt. In letzter Zeit kann sie sich an vieles nicht mehr erinnern. Noch seltsamer als sonst wird es allerdings, als ihr ein Mann in einer braunen Jacke einen Zettel gibt, auf dem „King City“ steht. Was sie auch tut, sie kann den Zettel nicht loslassen – er kehrt immer wieder in ihre Hand zurück. Vielleicht sollte sie herausfinden, was es mit dem Zettel und dem Mann in der braunen Jacke auf sich hat.

    Die zweite Protagonistin, Diane, arbeitet in einem Büro, aus dem plötzlich Leute verschwinden. Oder haben sie überhaupt jemals dort gearbeitet? Bis auf Diane scheint sich niemand an ihren Kollegen erinnern zu können. Wie hieß er noch gleich? Evan? Als auch noch ihr Sohn Josh, ein pubertärer und dementsprechend launischer Gestaltwandler, darauf drängt, seinen Vater endlich kennenzulernen, treffen Diane und Jackie aufeinander. Die beiden scheinen mehr gemeinsam zu haben, als sie anfänglich glauben.

    In Zwischensequenzen, die immer wieder eingestreut werden, lauschen wir Cecils Sendung und verfolgen die örtlichen Nachrichten, die, so abstrus sie auf den ersten Blick scheinen, Hintergrundinformationen zur Geschichte liefern.

    Wer sich nach Night Vale begibt, muss sich vollkommen darauf einlassen. Der Schreibstil ist genau wie die Erzählsprache des Podcasts. Das ist wunderbar, denn so kann man den Roman komplett mit Cecils Stimme im Kopf lesen. Wer den Podcast nicht kennt, wird keine großen Schwierigkeiten haben, den Inhalt zu verstehen. Fans hingegen haben den Vorteil, viele Figuren und Schauplätze wiederzuerkennen und sich über kleine Details freuen zu können.

    Um sich mit dem Stil und dem Grad an Seltsamkeit vertraut zu machen und einzuschätzen, ob es euch gefallen könnte, empfehle ich, mal in den Podcast hereinzuhören. Alle Folgen findet ihr auch bei Youtube.

    In Night Vale klingeln Papphandys (und sind telefoniertüchtig), Vogelspinnen besuchen die High School (und machen dort ihren Abschluss) und jedes Mal, wenn Jackie und Diane versuchen, nach King City zu fahren, landen sie wieder in Night Vale. Anfangs wundert man sich vielleicht noch, gerade, wenn man nicht mit dem Podcast vertraut ist. Doch irgendwann nimmt man es einfach hin, ohne mit der Wimper zu zucken. Flamingos haben sechs Beine? Die Bücherei ist ein gefährlicher, tödlicher Ort? Völlig normal, so ist das nun mal in Night Vale.

    Was das Buch – und auch den Podcast – so besonders macht, ist neben seinem herrlich merkwürdigen Grundcharakter der Humor. Welcome to Night Vale ist nicht Lachtränen-lustig, auch nicht einfältig-lustig. Joseph Fink und Jeffrey Cranor erzählen ihre Geschichten mit intelligentem Humor, der sich durch den kompletten Roman zieht, ohne, dass es jemals zu viel wird. Einige Rezensenten haben das Buch in dieser Hinsicht mit Douglas Adams‘ Werken, insbesondere Per Anhalter durch die Galaxis, verglichen.

    Die Handlung ist spannend, die Twists und am Ende zusammengeführten Fäden machen richtig Freude zu lesen, doch worin sowohl der Roman Welcome to Night Vale (Willkommen in Night Vale) als auch der gleichnamige Podcast brillieren, ist die mysteriöse, völlig bizarre und wundervoll unterhaltsame Atmosphäre. Joseph Fink und Jeffrey Cranor haben sie auch schriftlich fantastisch festgehalten. Night Vale ist ein spezieller Ort, und auch ein spezielles Buch, das es so nicht noch einmal gibt. Das, Freunde der Fantasy und Sciencefiction, ist skurriles, herrliches und originelles Storytelling!

  12. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

     (696)
    Aktuelle Rezension von: sandrar44

    Nombeko, geboren in der Provinz in Südafrika macht sich auf den Weg in die große weite Welt. Und natürlich trifft sie andere Menschen, erlebt Abenteuer und unterliegt so mancher Wendung und Wandlung.

    Es handelt sich um eine spannende, sehr gut recherchierte Geschichte  in welcher es sehr viele überraschende Wendungen gibt. Da ich das Buch "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" geliebt habe, musste ich dieses Buch doch unbedingt lesen in der Hoffnung, wieder ein tolles Buch zu entdecken. Aber leider wurde ich enttäuscht, es ähnelte doch sehr seinem Vorgänger - ich hatte darauf gehofft, eine Weiterentwicklung des tollen, trockenen und schrägen Humors des Autors zu erleben. 

    Was mich ein wenig an diesem Buch störte, war die Grundlage des Plots - wie kann man, selbst im Namen der Satire, blutrünstige Diktatoren, Bürgerkrieg und die Atombombe so verharmlosen.

    Der Roman ist sehr gut geschrieben, auch liebe ich den Humor immer noch und es war eine kurzweilige, sehr gute Lektüre - aber leider kenne ich den Vorgängerband und somit war es nichts Neues für mich. 


  13. Cover des Buches Lasst uns schweigen wie ein Grab (ISBN: 9783522201995)
    Julie Berry

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

     (98)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp

    Bewertung: 4 1/2 Sterne

    Jugendbücher findet ihr bei mir nicht sehr oft, aber im Moment habe ich so einige hier bei mir liegen. Durch die liebe Aleshanee bin ich auf "Lasst uns schweigen wie ein Grab" von Julie Berry aufmerksam geworden. Als ich es in unserer Bücherei entdeckt habe, musste es gleich mit und ich kann sagen, dass ich mich wirklich köstlich unterhalten habe.

    Der Jugendkrimi spielt 1890 im St. Etheldra Mädcheninternat bei London. Während die sieben Mädchen bei Bohnen und Brot am Tisch sitzen, futtert die Direktorin Constance Plankett gemeinsam mit ihrem Bruder Aldous Godding köstliches Kalbfleisch. Doch der Genuss währt nicht lange, denn plötzlich fallen beide hintereinander tot vom Stuhl. Die Mädchen wissen sich zu helfen und verschweigen den Tod von Mrs. Plankett, denn sie befürchten nach Hause geschickt zu werden, was keine von ihnen möchte. Und so schaufeln sie ein Grab im Garten und versuchen ohne Kontrolle eines Erwachsenen weiter im Internat zu bleiben....

    Schon der Beginn der Geschichte ist skurill und voller schwarzem Humor. Die Fassade, dass Mrs. Plankett noch lebt, soll aufrecht erhalten bleiben. Der Kreativität der Mädchen, die alle zwischen 12 und 17 Jahren alt sind, sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Beinamen, die jedes der Mädchen von der Autorin erhält, klärt sofort über ihre Fähigkeiten oder ihr Aussehen auf. Das sind:
    Roberta "Liebenswert", Mary Jane "Ungeniert", Martha "Einfältig", Alice "Robust", Kitty "Schlau", Louise "Pockennarbig" und Elinor "Düster".
    Diese Namenszusätze werden auch auch immer verwendet und so hat man als Leser immer ein Bild vor Augen, wer wer ist. Das ist vorallem am Anfang sehr hilfreich.

    Schon von Beginn an habe ich mich köstlich unterhalten, denn schon sehr bald treten die ersten Schwierigkeiten auf. Just am Todestag wollte Constance Plankett ihrem Bruder zum Geburtstag überraschen und hat einige Freunde eingeladen. Wie die Mädchen sich aus dieser verfahrenen Situation herausmanövrieren ist einfach nur witzig. Weitere unlösbare Situationen folgen natürlich bald darauf. Oftmals wird es sehr skurill und obwohl ich das sonst nicht mag, hat es mir hier total gefallen. Zusätzlich müssen die Mädchen herausfinden, wer hinter den Giftmorden an ihrer Direktorin steckt. Der Verdacht, eine von ihnen könnte die Täterin sein, macht den Mädchen zusätzlich zu schaffen. Noch gefährlicher erscheint es jedoch, dass der Mörder noch herumläuft und einen weiteren Anschlag planen könnte. Für mich war es bald ersichtlich wer hinter den Morden steckte, aber es ist ja auch ein Jugendbuch und kein Erwachsenenkrimi. Außerdem konnte mich die Autorin trotzallem mit einigen Wendungen überraschen.
    Die Geschichte ist eigenwillig und glänzt vorallem durch ihren schwarzen Humor und den Charakteren. In der Mitte wird es ruhiger und der Spannungsbogen sinkt.

    Die Autorin hat ihre schwarze Krimikomödie im Viktorianischen Zeitalter angesiedelt. Die Figuren sind  authentisch und glaubhaft und die Mädchen zeigen, dass sie sich mit dem Rollenbild der Frau zu dieser Zeit nicht wirklich identifizieren können. Die Charaktere sind jedoch sehr verschieden, wie auch ihre Beinamen erklären. Gemeinsam mit den tollen Figuren, etwas Ironie und Sarkastik ist diese Krimikomödie für junge Leser ein richtiges "Schmankerl". Ich hab's genossen und empfehle den Roman, der schon etwas älter ist, gerne weiter.

    Fazit:
    Eine herrlich ironische Krimikomödie mit Wortwitz und Charme. Eine Geschichte für Jugendliche und auch ältere Semester, die mit schwarzem Humor punktet und welche ich sehr gerne gelesen habe. Ich empfehle dieses unterhaltsame Buch gerne weiter!

  14. Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783492253772)
    Walter Moers

    Der Schrecksenmeister

     (1.168)
    Aktuelle Rezension von: eva_maria_hofer

    Das Krätzchen Echo schließt mit dem großen Schrecksenmeister Succubius Eißpin einen verzweifelten Pakt, um nicht verhungern zu müssen. Der Schrecksenmeister wird ihn nach Strich und Faden verwöhnen und mästen, um ihn zum Vollmond schlachten und sein Kratzenfett auskochen zu können. Echo wohnt mit Eißpin in dessen Schloss und bekommt von ihm auch alle Künste der Alchemie gelehrt. Es scheint sich eine Freundschaft zu entwickeln, und Echo hofft, seinem Tod entrinnen zu können - nur, um dann zu erkennen, dass der Schrecksenmeister nicht von seinem Plan abzubringen ist. Echo ersinnt immer neue Wege, wie er dem Schrecksenmeister entkommen kann - auch mit Unterstützung der Schreckse Izanuela - die alle zum Scheitern verurteilt sind.

    Das Buch hat mich durch die immer neuen Hoffnungsschimmer und darauf folgenden Enttäuschungen und Todesängste gefesselt. Dabei bleibt bis zum Schluss offen, ob Echo mit dem Leben davon kommen wird.
    Der Wortwitz und die literarischen Anspielungen von Walter Moers sind dabei, wie immer, eine wahre Freude! 

  15. Cover des Buches Die souveräne Leserin (ISBN: 9783803112545)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin

     (522)
    Aktuelle Rezension von: schokobook

    Dieses Buch hab ich in der Jugend schon einmal versucht und bin gescheitert. Jetzt im reiferen Alter nochmals versucht und ich mag es. Manche Bücher brauchen ihre Zeit. Die Queen findet bei ihren Spaziergängen heraus, dass es einen Bücherbus im Schlosshof gibt und nimmt sich direkt Lektüre mit. Damit beginnt eine Leseleidenschaft die vor nichts mehr halt macht. Bei Empfängen fragt sie ihre Gäste nach ihrem Lieblingsbuch, welches diese pikiert oder gar entsetzt nicht benennen können. Können es einige wenige, haben sie zusammen mit der Queen mehr Gesprächsstoff als je zuvor. Die Höflinge werden ganz nervös, denn statt aus der Kutsche zu winken, liest Majestät Bücher während der Fahrt. Der Versuch die Bücher vor Majestät zu verstecken misslingt und die Queen scheut sich nicht zu tadeln. Wöchentlich findet sie neue Titel im Bücherbus und der junge Koch, der sich dort ebenfalls Bücher ausleiht lerrnt eine Queen kennen wie sonst kein anderer. Ich fand das so schön. Das Buch wirklich lesenswert. Wenn man The Chrown gesehen hat und sich mit dem Windsors befasst hast, sieht man die kaum mal lesen. Auch Elisabeth hatte nicht gerade eine Ausbildung die das Lesen umfasst. Man sieht sie aber mal in einer Szene wo sie sich verzweifelt bemüht sich was an Literatur anzueignen. Wenn man diese Szene kennt, versteht man dieses Buch hier besser und war sicher auch ein Grund, weshalb ich das Buch in jungen Jahren noch nicht richtig verstanden hatte. Gelesen Juni 2021



  16. Cover des Buches Die alltägliche Physik des Unglücks (ISBN: 9783596170739)
    Marisha Pessl

    Die alltägliche Physik des Unglücks

     (607)
    Aktuelle Rezension von: noelli

    Was für ein Buch. 

    Wer es noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen. 

    Ich brauchte anfangs ein wenig bis ich richtig in dieses Buch hinein kann. Doch des lohnt sich so sehr. 

    Das Buch ist spannend, lustig, traurig, regt zum nachdenken an und enthält nebenbei noch sehr interessante Zitate von vielen Klassikern.

    Das Buch ist nicht vergleichbar mit anderen Büchern die ich kenne. Eine willkommene erfrischende Abwechslung.

  17. Cover des Buches Faunblut (ISBN: 9783570308479)
    Nina Blazon

    Faunblut

     (1.611)
    Aktuelle Rezension von: Elo_Soleil

    Ich habe das Buch innerhalb eines Abends beendet und muss gestehen, dass ich absolut begeistert bin! 

    Fangen wir doch am besten mit dem Setting an: Es war super authentisch und mit viel liebe zum Detail gestaltet. Ich hab der Autorin während des Lesens ohne Zweifel abgekauft, dass dieser Ort so irgendwo existiert. Und obwohl es kein klassisches Fantasy setting, sondern eher realistisch gehalten war, haben mich die Welt und die Stadt fasziniert. 


    Die Charaktere wurden beinahe alle gut herausgearbeitet und sie waren mir, bis auf wenige gewollte ausnahmen, alle sympathisch. Vor allem gefiel mir, dass jede Figur eine eigene Geschichte, eigene Gewohnheiten und einen abgrenzenden Charakter besaß. Nur Faun war für mich nicht ganz greifbar . Ich konnte leider keinen richtigen Zugang zu ihm finden und mochte ihren Kindheitsfreund lieber. (aber naja ich leide häufiger unter dem second ML Syndrom xD) 


    Die Storyline hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und ich wusste bis zum schluss nicht ganz worauf es hinauslaufen würde. 

    Der plott war gut, durchdacht und hat sich natürlich aufgebaut. 

    Hier muss ich aber sagen, dass mich die romantische Entwicklung etwas gestört hat. In meinen Augen war es unrealistisch wie schnell sich die beiden verliebt haben. Es hat mich teilweise auch genervt wie sehr sie sich, ohne sichtlich Grund auf Faun konzentriert hat, obwohl sie anfänglich keinerlei Verbindung zueinander hatten. In meinen Augen hätte das Buch ohne die Liebesgeschichte der Beiden nicht viel verloren. Trotzdem hat sie zur Spannung beigetragen und ihre Berechtigung gehabt. 


    Fazit : ⭐📖


    Mir wurde das Buch als gute Romantesy ans Herz gelegt, weshalb ich es anfänglich kaum abwarten konnte etlich den ML/love interest kennenzulernen. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass das Buch ohne die Romance genauso gut funktioniert hätte. Im Positiven Sinne. 


    Es war seit langem ein Buch was mir auf vielen Ebenen wirklich gut gefallen hat und obwohl es ein Einzelband war, hat es mir nicht an Komplexität gefehlt. Von mir eine klare Leseempfehlung. 

  18. Cover des Buches Apocalypse Now Now - Schatten über Cape Town (ISBN: 9783596034987)
    Charlie Human

    Apocalypse Now Now - Schatten über Cape Town

     (55)
    Aktuelle Rezension von: theatermensch
    Man muss sich am Anfang etwas rein lesen und mit den Charakteren warm werden. Baxter ist nicht gerade sympathisch,  aber nach einer Zeit findet man gut rein und die abgedrehten Charaktere werden sympathisch. Der Schreibstil ist gut, die Geschichte genial. Sie lässt sich leicht und gut lesen. 
    Werde auf jeden fall noch die beiden anderen Bände lesen.
  19. Cover des Buches Die drei Leben der Tomomi Ishikawa (ISBN: 9783839001578)
    Benjamin Constable

    Die drei Leben der Tomomi Ishikawa

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Teewurst
    "Die drei Leben der Tomomi Ishikawa" hinterlassen mich etwas konfus. Eins kann ich aber sagen: So ein Buch habe ich noch nie gelesen. Ben Constable ist Autor, kommt aber nicht recht voran. "Ich würde gern ein Buch schreiben, in dem du und ich die Hauptfiguren sind. (...) Unsere Realität ist spannender als jeder Roman", sagt er zu seiner Freundin Tomomi Ishikawa, auch Butterfly genannt. Dann bekommt Ben einen Brief von Tomomi. Sie werde sich umgebracht haben, teilt sie ihm wortreich mit. Und hinterlässt ihrem Freund ein Abenteuer in Form einer Schnitzeljagd, die den Engländer Ben durch Paris und New York, aber vor allem in Tomomis Vergangenheit führt. Die ist zwielichtig, denn die junge Japanerin outet sich in Notizbuchform als Mörderin. Außerdem schreibt sie Ben E-Mails. 
    E-Mails von einer Toten? Darüber wundert sich auch die sympathische Hauptfigur, die übrigens genauso heißt wie der Autor des Buches.

    Schockierend, verwirrend, witzig, spannend – gemeinsam mit Ben fragt man sich als Leser, ob die Geständnisse nicht nur Tomomis Fantasie entsprungen sind. Und auch Ben ist nicht unbedingt zu trauen – immerhin begleitet ihn eine imaginäre Katze. Und er kann sich keine Gesichter merken. Das Buch spielt mit Erwartungen, bricht mit Bewährtem, birgt immer wieder Überraschungen. Nicht zuletzt weil der Schreibstil sehr angenehm, manchmal gar poetisch ist, (auch wenn mich Tomomis erzählerische Ausschweifungen dann und wann etwas genervt haben), habe ich dieses ungewöhnliche Leseabenteuer gemocht. Das Ende ist rätselhaft und hallt nach – ich komme wohl nicht umhin, dieses Buch noch einmal zu lesen. Irgendwann, wenn ich wieder bereit für diese verwirrende, aber unterhaltsame und spannende Geschichte in der Geschichte in der Geschichte bin.
  20. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.154)
    Aktuelle Rezension von: eva_maria_hofer

    In diesem Buch erzählt Käpt'n Blaubär über seine ersten 13 1/2 Leben und garantiert, dass sich dabei auch alles genau so zugetragen hat. Jedes dieser Leben hat eine Station von Käpt'n Blaubär in Zamonien zum Inhalt (Mein Leben als Zwergpirat, Mein Leben bei den Klabautergeistern, Mein Leben auf der Flucht, Mein Leben auf der Feinschmeckerinsel, Mein Leben als Navigator, Mein Leben in den Finsterbergen, Mein Leben im Großen Wald, Mein Leben im Dimensionsloch, Mein Leben in der Süßen Wüste, Mein Leben in der Tornadostadt, Mein Leben im Großen Kopf, Mein Leben in Atlantis, Mein Leben auf der Moloch, Mein halbes Leben in Ruhe).

    Ergänzt wird die Erzählung von lexikonartigen Erklärungen zu zamonischen Erscheinungen ("Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung" von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller).

    In gewohnt humorvoller und fantasievoller Art lässt uns Walter Moers am frühen Leben von Käpt'n Blaubär teilhaben. Es ist ein Vergnügen, in diese Welt einzutauchen!

  21. Cover des Buches Miss Wattenmeer singt nicht mehr (ISBN: 9783499272103)
    Cornelia Kuhnert

    Miss Wattenmeer singt nicht mehr

     (58)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Mein zweiter Ostfriesen-Krimi mit Rosa, Henner und Co. Und auch diesmal wurde ich wieder gut unterhalten. Geht man mit der Erwartungshaltung gute Unterhaltung, Humor, Lokalkolorit an das Buch, dann passt alles. 

    Die Geschichte war gut, das Ermittlungstrio hat sich wieder super ergänzt. Ich wurde von ihm mitgenommen und war innerhalb kürzester Zeit mit dem Buch durch. Einfach gute, leichte Unterhaltung zum Entspannen. Der nächste Band liegt schon im Sub.

  22. Cover des Buches Dicke Freunde (ISBN: 9783453437289)
    Stephan Bartels

    Dicke Freunde

     (64)
    Aktuelle Rezension von: irishlady

    Nachdem seine Freundin fremd gegangen ist und sie ihm auch noch Vorwürfe macht, dass er ja auf sich nicht acht gibt, will er nun mit seinem Kumpel 20kg abspecken - mithilfe von Weight Watchers. Dabei verändert sich nicht nur sein Körper...

    Sehr unterhaltsam geschrieben, ich konnte es in einem Rutsch lesen. Bei einer Abnahme verändert sich halt nicht nur das Gewicht. Ich habe es geliebt und mich unterhalten gefühlt!

  23. Cover des Buches Die Glasbücher der Traumfresser (ISBN: 9783442372744)
    Gordon Dahlquist

    Die Glasbücher der Traumfresser

     (186)
    Aktuelle Rezension von: DieSchwesterdesDorianGray

    Wie eingangs schon in der Kurzmeinung erwähnt: Dieses Buch hat mich ordentlich Sitzfleisch gekostet!
    Aber von Anfang an. Den expliziten Inhalt bitte aus vorherigen Rezensionen entnehmen, ich werde hier nur oberflächlich darauf eingehen. Gordon Dahlquist, eigentlich Bühnenautor, entführt uns hier in ein viktorianisch angehauchtes Setting. Seinen eigentlichen Beruf bemerkt man recht schnell, da die Beschreibung der Szenerie irgendwie wenig "roman-like" daherkommt, sondern tatsächlich an einzelne, isolierte Bühnenbilder erinnert, was etwas ist, worauf man sich (meiner Meinung nach) erst einstellen muss. Ebenso Dahlquists Schreibstil, der an manchen Stellen doch äußerst antiquiert scheint, was wahrscheinlich ebenfalls eine Hommage an den Viktorianismus darstellt. Anfangs hatte ich ziemliche Probleme damit, was mich mehrfach kurz vor den Punkt der Aufgabe gebracht hat. (Bin mir hier nicht sicher, ob es an der deutschen Übersetzung liegt und im englischen Original anders ist.) Ich konnte allerdings dann doch nicht aufhören, weil die Verschwörung mich ziemlich gepackt hat, was im Kontrast zu dem (anfangs) ungeliebten Schreibstil stand. Die Story an sich ist großartig, wohl durchdacht, löst sich zum Ende hin komplett auf, und Intrigen werden so unauffällig angelegt, dass ich auf den letzten Seiten oft gestaunt habe, wie sich doch alles zusammensetzt, und dass ich trotz Verdachtsmomenten eigentlich keine wirkliche Ahnung hatte, was da vor sich geht. Also rein storyline-technisch ein Juwel. Der Weg dahin ist allerdings nicht ganz so einfach. 

    Eigentlich bin ich ein totaler Schlinger, was Bücher angeht, fast 1000 Seiten halten bei mir selten länger als 2-3 Tage, aber hier wären wir beim Sitzfleisch angekommen: Die 10 kleinen Bändchen (jeweils ein Kapitel à 81 Seiten, der letzte Band à 162), haben mich fast 3 Wochen gekostet, weil ich den Lesefluss nicht wirklich aufbauen konnte, und immer wieder Pausen brauchte. Ebenso fällt das komplette Eintauchen in die Geschichte schwer, da die oben beschriebene Einführung in die Welt an sich wenig Begeisterung auslöst. Das kann hier leider nur die Story. 


    Fazit: Ich musste ordentlich kämpfen, durch dieses Buch durchzukommen, für die Story hat es sich aber gelohnt. Eine tolle Geschichte, und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

  24. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

     (3.365)
    Aktuelle Rezension von: eva_maria_hofer

    Hildegunst von Mythenmetz lebt ein ruhiges Leben auf der Lindwurmfeste. Als sein Dichtpate stirbt, erbt er ein makelloses Manuskript. Dieses berührt Mythenmetz so sehr, dass er sich auf die Suche nach dessen Autor nach Buchhaim begibt. 

    Das Leben in Buchhaim und Mythenmetzs Erfahrungen werden auf humorvolle Art ausführlich beschrieben. Im Verlauf der Suche nach dem Urheber des Manuskripts wird Mythenmetz in die gefährlichen Katakomben von Buchhaim gesperrt und findet dort nach einer Odyssee den sagenumwobenen Schattenkönig. Es entwickelt sich eine äußerst ambivalente Beziehung. Schließlich hilft der Schattenkönig Mythenmetz, dem Labyrinth unter Buchhaim zu entkommen, wofür der Schattenkönig und Buchhaim einen hohen Preis zahlen.

    Walter Moers bezieht sich auf unzählige literarische Vorlagen und schreibt mit einem so leichten Wortwitz, dass ich dieses Buch schon alleine deshalb empfehle.

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